Zyste und schwanger

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Scheinschwangerschaft

Ursachen einer Scheinschwangerschaft

Eine Scheinschwangerschaft tritt aufgrund der modernen diagnostischen Verfahren heute jedoch nur noch selten auf: Mit einem vaginalen Ultraschall und einem Bluttest kann schon früh festgestellt werden, ob eine Frau tatsächlich schwanger ist oder nicht.

Die Scheinschwangerschaft ist jedoch unbedingt von einer vorgetäuschten Schwangerschaft zu unterscheiden: Bei der letzteren ist sich die Frau völlig im Klaren darüber, dass sie nicht schwanger ist und spielt dies nur vor.

Eine Scheinschwangerschaft wird besonders häufig durch eine psychische Störung ausgelöst. Bei einigen Frauen ist der Wunsch, Kinder zu bekommen unter Umständen so übermächtig vorhanden, dass der Körper mit typischen Schwangerschaftssymptomen reagiert.

Es kann aber auch eine Angstneurose die Ursache sein, wenn Frauen große Angst davor haben, schwanger zu werden. Die Schwangerschaft wird dadurch simuliert, dass das Gehirn den Körper anregt, besonders viel Östrogen und Gestagen zu produzieren.

Diese Hormone sind für die typischen Symptome einer Schwangerschaft verantwortlich. Auch eine Fehl- oder Totgeburt, die von der Frau nicht ausreichend verarbeitet wurde, ist mitunter ein Grund für eine Scheinschwangerschaft.
Neben den psychischen Ursachen können bei einer Frau aber auch medizinische Gründe vorliegen:

Eine Zyste am Eierstock kann beispielsweise die Ursache dafür sein, dass die Monatsblutung ausbleibt und die betroffene Frau denkt, sie sei schwanger. Nach dem Entfernen der Zyste klingen die Symptome wieder ab. Sie kann entweder mithilfe von Medikamenten vom Körper abgestoßen werden, oder die Zyste muss operativ entfernt werden.

Eine nicht reale Schwangerschaft kann aber auch die Folge von hormonellen Veränderungen und einer übermäßigen Produktion der Schwangerschaftshormone Östrogen und Gestagen sein. Aber auch durch eine Fehlinterpretation von Krankheitsbildern kann eine Frau glauben, sie sei tatsächlich schwanger:

Ein scheinbarer Babybauch kann auch durch Fetteinlagerungen, Blähungen oder gutartige Geschwulste wachsen.

Wie wird eine Scheinschwangerschaft behandelt?

Wenn Frauen unsicher sind, ob bei ihnen tatsächlich eine Scheinschwangerschaft besteht, sollten sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dieser klärt zunächst, ob es sich nicht um eine Eileiter- oder Bauchhöhlenschwangerschaft handelt. Wird durch einen Urin- oder Bluttest sowie eine Ultraschalluntersuchung bestätigt, dass es sich nicht um eine reale Schwangerschaft handelt, wirkt sich diese Tatsache meistens regulierend auf die Psyche und den Körper aus.

Die Produktion der Hormone gelangt dann langsam wieder ins Gleichgewicht. Damit sich der weibliche Zyklus wieder einspielen kann, sollte der Arzt den Hormonhaushalt seiner Patientin regelmäßig kontrollieren.
Experten raten Frauen neben der medizinischen auch zu einer psychologischen Betreuung.

Häufig stellt die Diagnose einen schweren Schock für die potentiellen Eltern dar: Nicht nur die Frau, sondern auch der Partner muss sich von dem Gedanken an ein Leben mit Kind erstmal verabschieden. Der Vorfreude auf das Baby folgt die Tatsache, dass keine reale Schwangerschaft vorliegt, obwohl die Symptome doch so eindeutig waren.

Danach sollte in einer Gesprächstherapie mit einem Psychologen oder Psychoanalytiker herausgefunden werden, wie es zu einer Scheinschwangerschaft kommen konnte. Eine Therapie ist vor allem dann wichtig, wenn der Grund eine nicht verarbeitete Tot- oder Fehlgeburt ist. Wurde die Scheinschwangerschaft mit professioneller Hilfe aufgearbeitet, stehen die Chancen für eine Schwangerschaft gut.

Thema: Zyste statt schwanger???!!!

Hallo ihr Lieben,
habe Neuigkeiten! Habe mit meinem Mann vor 2 Tagen darüber gesprochen,er war sehr geschockt und konnte erstmal nicht wirklich viel dazu sagen.Also beschloß ich für heute morgen bei meinem FA einen Termin zu machen.Da ich letzte Woche den Urintest bei einer Vertretung durchführen habe laßen.Also ich heute morgen dahin,meinen Mann im Schlepptau(er wollte unbedingt gleich mit).Da macht mein FA einen Ultraschall und meint man kann keine Eiblase sehen,dafür aber eine Zyste am Eierstock.Ich war total baff,hä wie war das.Zur Sicherheit hat er auch noch einen Urintest gemacht,der dann auch negativ war.War total verunsichert und stammelte nur,aber ich habe doch Schwangerschaftsanzeichen wie z.b.ziehen im Unterleib,Übelkeit,starkes Sodbrennen,Ausfluß,starker Harndrang und wachsende,schmerzende Brüste.Da hat er doch gemeint das könnte man sich auch alles nur einbilden.Weiß schon was er damit meint,das ich Scheinschwanger wäre.Bin total irritert,habe doch zwei Schwangerschaften hinter mir und dachte ich weiß wie sich das anfühlt.Außerdem ist ja meine letzte Mens auch nicht gekommen.Er hat gemeint ich soll jetzt mal zehn Tage abwarten,wenn ich meine Mens nicht bekomme und immer noch Beschwerden habe soll ich wieder kommen.Bin ich eigentlich so bescheurt und kann mir so extreme Beschwerden wirklich einreden?Eigentlich dachte ich,das ich meinen Körper kenne,wußte bei den beiden anderen beiden Schwangerschafte auch schon vor dem Test das ich schwanger bin!!!Zehn Tage können verdammt lang sein!!! Gruß Melanie
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Zyste am Eierstock
Symptome und Behandlung bei Eierstockzysten

„Alles soweit in Ordnung“, sagt Ihre Gynäkologin. „Aber wegen der Zyste am Eierstock kommen Sie nach dem nächsten Zyklus noch einmal zur Kontrolle“. Wie bitte? Was redet die da? Zy… was? Spätestens da setzt bei den meisten Frauen Verunsicherung ein: Was sind Eierstockzysten (Ovarialzysten) und vor allem: Wie gefährlich sind sie? Keine Panik, wir klären Sie auf!

In diesem Artikel:

Was ist eine Zyste?

Überblick: Welche Zysten-Arten gibt es?

Wann sind Zysten gefährlich?

Schaden Zysten der Fruchtbarkeit?

Was genau ist eine Zyste am Eierstock?

Eine Eierstockzyste ist eine wenige Zentimeter große, flüssigkeitsgefüllte Blase am Eierstock einer geschlechtsreifen Frau. Und Sie dürfen sich weitgehend entspannen: In 98 Prozent der Fälle ist sie harmlos. Allerdings haben Frauen über 40 ein höheres Risiko als jüngere Frauen, dass das Zystengewebe bösartig ist bzw. wird. Bösartige Zysten am Eierstock müssen operativ entfernt werden. Meistens findet der Gynäkologe die Zysten zufällig, denn sie verursachen keine Beschwerden, solange sie klein sind.

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Verursachen Zysten Schmerzen im Unterleib?

Nicht unbedingt. Erst wenn sie größer werden und auf die Nachbarorgane drücken, können Unterleibs- und Rückenschmerzen, Schmerzen beim Stuhlgang oder Verstopfung auftreten. Die Eierstockzysten können auch Schmerzen beim Sex oder während der Regelblutung verursachen. Gehen Sie also regelmäßig in Ihre Gynäkologie-Praxis, um Zysten am Eierstock frühzeitig dingfest zu machen.

Wie stellt ein Arzt die Diagnose Zyste am Eierstock?

Die Entdeckung erfolgt wie gesagt meist bei einer regulären Untersuchung. Ihr Gynäkologe oder Ihre Gynäkologin können eine größere Zyste am Eierstock ertasten. Mittels Ultraschall kann dann der Zystentyp bestimmt werden. Nur in Ausnahmefällen ist eine Bauchspiegelung notwendig.

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Tefi / .com Gebärmutter mit einem gesunden Eierstock rechts und einem Eierstock mit Zyste links

4 Eierstockzysten im Überblick

Diese 4 Zysten-Varianten können entstehen, wenn der weibliche Zyklus mal nicht reibungslos verläuft:

Eine Follikelzyste besteht aus nicht zerplatzten Follikeln

Am häufigsten tritt die Follikelzyste auf. Diese Zyste entsteht aus einem Follikel, also dem Gewebe, in dem die Eizelle in der ersten Zyklushälfte heranreift. Normalerweise platzt der Follikel bei einer Größe von 15 bis 25 Millimetern und setzt die reife Eizelle in den Eileiter frei. Bleibt der Follikel bestehen und sammelt sich darin zusätzlich noch Flüssigkeit an, ist die an sich harmlose Follikelzyste fertig. Sie verschwindet in der Regel nach 1 oder 2 Zyklen von allein. Wenn nicht, kann eine Therapie mit dem Hormon Progesteron helfen.

Die Gelbkörperzyste entsteht durch Einblutungen

Eine zweite Zystenart entsteht aus dem Gelbkörper (Corpus luteum). Er bildet sich nach dem Eisprung aus dem Follikelrest, um im ersten Schwangerschaftsdrittel Hormone zu produzieren. Erfolgt keine Befruchtung des Eis, bildet sich der Gelbkörper zurück. Es kommt aber vor, dass er sich stattdessen durch Einblutung vergrößert und eine Gelbkörperzyste bildet.

Eine Luteinzyste bildet sich bei Wucherungen an der Gebärmutterschleimhaut

Die dritte und eher seltene Zystenvariante ist die so genannte Luteinzyste. Sie entsteht, wenn Ihr Körper aufgrund einer Erkrankung außerhalb einer Schwangerschaft zu hohe Mengen eines bestimmten Schwangerschaftshormons bildet. Sollten die Zysten am Eierstock nicht von alleine verschwinden, hilft auch hier eine Hormontherapie. Wenn Sie an Endometriose (gutartige Wucherung der Gebärmutterschleimhaut) leiden, kann es Ihnen passieren, dass sich infolgedessen eine Zyste am Eierstock bildet.

Das sind die Symptome einer frühzeitigen Menopause

Schokoladenzysten sind Folgen einer Endometriose

Bei machen Frauen gelangt Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter, z.B. in den Eileiter. Ärzte sprechen dann von Endometriose. Normalerweise wird das Gewebe mit der Monatsblutung abgebaut. In manchen Fällen aber kann das Gewebe nicht richtig abfließen, dann entstehen so genannte Schokoladenzysten.

Ihren Namen verdanken sie ihrer, durch die enthaltenen Blutabbauprodukte gebildeten, dunkelroten Farbe. Sie müssen bei entsprechender Größe operativ entfernt werden. Um zu verhindern, dass sich erneut eine Schokoladenzyste bildet, wird der Arzt Ihnen in den meisten Fällen zu einer Hormontherapie raten.

Verhütungsmethoden im Vergleich

Dragana Gordic / .com Diffuse Schmerzen im Unterleib können auf eine Zyste am Eierstock hinweisen.

Wann ist eine Zyste am Eierstock gefährlich?

Die gute Nachricht zuerst: 98 Prozent aller Eierstockzysten sind gutartig. Aber was ist mit den restlichen 2 Prozent?

1. Zu viele männliche Hormone begünstigen Zysten am Eierstock

In Deutschland produzieren rund 1 Million Frauen überdurchschnittlich viele männliche Hormone (Androgene). Diese Androgene stellen den weiblichen Zyklus ziemlich auf den Kopf und stören die normale Reifung des Follikels. Das begünstigt die Bildung gleich mehrerer Zysten. Polyzystisches-Ovarien-Syndrom, kurz PCOS, heißt das im Fachjargon. Dabei platzen die Follikel nicht, es gibt keine reifen Eier und es kann keine Befruchtung stattfinden. Eine Therapie ist da möglich, z. B. mit einer Antibabypille oder niedrig dosierten Kortison-Präparaten.

Alles über Symptome und Behandlung von PCOS

2. Zysten infolge angeborener Fehlbildung

Zysten infolge angeborener Fehlbildungen stellen eine zweite Gruppe dar. Das sind relativ große Keimzelltumore, die sich – bedingt durch eine Fehlentwicklung während der Zeit als Embryo – in einem Hohlraum des Eierstocks entwickeln. Sie bestehen aus vollkommen verschiedenen Gewebearten, z.B. aus Muskeln, Knorpel, kleinen Knochen, Haaren oder teils aus völlig ausgebildeten Zähnen. Glücklicherweise entarten die merkwürdigen Gebilde nur in 1 bis 2 Prozent der Fälle. Dann müssen sie unbedingt operativ entfernt werden.

Intime Fragen schwangerer Frauen

3. Auch gutartige Eierstockzysten können gefährlich werden

Zwar sind 98 Prozent der Eierstockzysten gutartig. Doch bei einer von zehn Frauen kann es zu gefährlichen Komplikationen kommen: Die Zyste kann platzen, was mitunter gefährliche Blutungen ins Bauchinnere verursacht, die flüssigkeitsgefüllte Zyste kann sich um die eigene Achse drehen (Stieldrehung) und stranguliert dabei die zuführenden Blutgefäße des Eierstocks bis hin zum Abriss der Gefäße.

In beiden Fällen ist eine Notfalloperation erforderlich. Wenn Sie also kolikartige Schmerzen bekommen, ab ins Krankenhaus. Treten Dauerblutungen der Gebärmutter auf, hilft zumeist eine Hormontherapie.

Dragana Grodic / .com Treten kolikenartige Schmerzen auf, könnte es sich um Komplikatinen bei einer Zyste handeln.

Fruchtbarkeit: Kann ich trotz Zyste am Eierstock schwanger werden?

Ihre Fruchtbarkeit wird in der Regel von einer gelegentlichen Zyste am Eierstock nicht beeinträchtigt. Eine Schwangerschaft wird nur eingeschränkt, wenn Sie unter polyzystischen Ovarien oder Endometriose leiden – beides ist wie gesagt sehr selten. Wenn Sie jedoch lange schon unter unerfülltem Kinderwunsch leiden, macht es Sinn, sich vom Gynäkologen speziell auf Zysten am Eierstock untersuchen zu lassen. Auch wenn Sie sich zu einer künstlichen Befruchtung entschieden haben, ist ein Vorab-Check ratsam, da die dafür verabreichten Hormone die Zystenbildung unterstützen können.

Fruchtbarkeit: 10 Fakten, die Sie kennen sollten

Die Diagnose „Zyste am Eierstock“ bleibt in der Regel ohne Konsequenzen. Meist verschwinden sie nach ein paar Zyklen von selbst oder können durch kleine medizinische Interventionen aufgelöst werden. Wenn Sie jedoch über 40 Jahre alt sind oder Sie unter nicht zyklusbedingten Schmerzen im Unterleib leiden, sollten Sie Ihre Gynäkologin aufsuchen. Ansonsten gilt: Locker bleiben!

Gerlinde Felix 05.02.2019

Wie gefährlich ist eine Eierstockzyste während der Schwangerschaft?

Während der routinemäßigen Ultraschalluntersuchungen, die eine Schwangerschaft begleiten, kommt es häufig vor, dass der Arzt eine Eierstockzyste entdeckt. Die ist zunächst kein Grund zur Beunruhigung.

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Warum entstehen Zysten in der Schwangerschaft?

Eine Zyste am Eierstock (Ovarialzyste) kann bei einer geschlechtsreifen Frau jederzeit auftreten. Viele Zysten kommen und gehen, ohne dass die Frau etwas davon bemerkt. Sogenannte „funktionelle Zysten“ entstehen im Lauf eines Zyklus und bilden sich zurück, ohne dass sie Beschwerden machen. Allein die Ultraschalluntersuchungen im Rahmen einer Schwangerschaft, bringen Zysten ans Tageslicht, die sonst unbemerkt geblieben wären. Der hormonelle Status während einer Schwangerschaft begünstigt zudem die Bildung einiger Zystenarten.

Gelbkörperzysten – typisch in der Schwangerschaft

Gelbkörperzysten (Corpus-luteum-Zysten) entstehen in der zweiten Zyklushälfte. Der Gelbkörper bildet sich beim Eisprung. Im Gelbkörper werden die Hormone Östrogen und Progesteron gebildet. Findet keine Befruchtung statt, dann bildet sich der Gelbkörper in den Tagen nach dem Eisprung wieder zurück und die Regelblutung wird ausgelöst. Hat eine Befruchtung stattgefunden und besteht eine Schwangerschaft, dann wird das für die Schwangerschaft wichtige Progesteron in den nächsten acht Wochen fast nur vom Gelbkörper gebildet. Progesteron wird deshalb auch als Gelbkörperhormon bezeichnet und sorgt unter anderem für die Aufrechterhaltung der Schwangerschaft. Eine Gelbkörperzyste kann sich aus den Überresten des geplatzten Graaf Follikels nach dem Eisprung bilden. Im Rahmen einer Schwangerschaft schrumpft die Zyste dann nicht, sondern besteht weiter und kann weiter wachsen. Die meisten Gelbkörperzysten bilden sich jedoch im ersten Schwangerschaftstertial von selbst wieder zurück.

Luteinzysten nach Kinderwunschbehandlung

Luteinzysten bilden sich bevorzugt bei Frauen, die mit Mehrlingen schwanger sind. Bei einem unerfüllten Kinderwunsch werden Hormone verabreicht, die ebenfalls die Bildung von Luteinzysten fördern: Das ist das Hormon HCG (humanes Choriongonadotropin), das die Entwicklung der Eizellen in den Eierstöcken anregt, sowie die Hormone FSH, LH und Prolaktin, die einen Eisprung auslösen und damit die Chance einer Schwangerschaft erhöhen sollen. Luteinzysten können an beiden Eierstöcken gleichzeitig entstehen. Sie sind ungefährlich und bilden sich mit dem Ende der Hormonbehandlung oder nach der Geburt der Mehrlinge zurück.

Wie sicher ist die Ultraschalldiagnose?

Viele Frauen befürchten, dass es sich bei der diagnostizierten Ovarialzyste möglicherweise doch um einen bösartigen Tumor und damit um Eierstockkrebs handeln könnte. Allerdings unterscheiden sich die Ultraschallbilder einer Zyste und eines Tumors deutlich: Während Tumoren eine zerfranste, blumenkohlartige Struktur aufweisen, sind Zysten glatt und haben eine regelmäßige Struktur. Im Fachjargon spricht man auch von einem echoleeren Raum, der im Ultraschall als gleichmäßige schwarze Fläche dargestellt wird.

Symptome von Eierstockzysten

Eine Schwangerschaft geht mit vielen körperlichen Veränderungen und Symptomen einher, die nicht immer leicht zu deuten sind. Hinweise auf eine Zyste können ziehende Schmerzen im Unterleib sein, Blähungen oder Schwellungen. Wird eine Zyste größer, kann sie auch auf den Darm oder die Blase drücken und Harndrang oder Verstopfung in der Schwangerschaft auslösen. Auch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr können von einer Zyste herrühren.

Therapie von Eierstockzysten während der Schwangerschaft

Hat der Gynäkologe eine Zyste festgestellt, wird er diese im weiteren Verlauf der Schwangerschaft zunächst beobachten. Falls die Zyste zu groß wird, oder Schmerzen verursacht, kann es notwendig werden, dass sie operativ entfernt wird. Die Operation wird, soweit es möglich ist, erst zur Mitte oder Ende des zweiten Schwangerschaftstertials durchgeführt. Einerseits, um zu sehen, ob sich die Zyste nicht noch selbstständig verkleinert, andererseits um das Risiko einer Fehlgeburt zu minimieren.

Einen medizinischen Notfall stellt die Drehung einer Zyste dar. Dabei dreht sich die Zyste, die mit einem Stiel am Eierstock verbunden ist, um ihre Achse. Dabei wird die Blutzufuhr zum Eierstock, die durch den Stiel verläuft, gedrosselt, sodass der Eierstock bleibenden Schaden nehmen könnte. Eine Stieldrehung äußert sich durch starke kolikartige Schmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Kreislaufprobleme. Sie kann bis zum lebensbedrohlichen Schock führen. In diesem Fall wird sofort operiert – egal in welchem Schwangerschaftsstadium sich die Frau befindet.

In den meisten Fällen geben Zysten in der Schwangerschaft keinen Anlass zur Sorge und verschwinden zum zweiten Schwangerschaftstertial ohne Therapie ganz von selbst.

Was ist eine Eier­stock­zyste?

Was sind Zysten?

Zysten sind flüssigkeitsgefüllte Hohlräume im Gewebe, die sich in nahezu allen Geweben und Organen des Körpers bilden können. Typischerweise sind sie innen von einer dünnen Schicht Oberflächengewebe (Epithel) ausgekleidet und von einer Kapsel aus Bindegewebe umgeben. Zysten sind in der Regel gutartig.

Der flüssige Inhalt der Zyste ist oft mit Gewebeanteilen vermischt und kann aus Gewebeflüssigkeit, Blut und einem schleimigen Sekret oder Ähnlichem bestehen.

Ob und wie eine Zyste behandelt wird, hängt im Einzelfall davon ab, in welchem Organ sie sich befindet, wie groß die Wahrscheinlichkeit einer bösartigen Entartung (Umwandlung in Krebs) ist und wie stark die Beschwerden sind, die sie hervorruft. Auch die Größe der Zyste muss bei der Therapie berücksichtigt werden.

Wie entstehen Zysten an den Eierstöcken?

Zysten am Eierstock (Ovar) können sich grundsätzlich auf zwei verschiedenen Wegen bilden: Sie entwickeln sich entweder als sogenannte funktionelle Zysten oder als Retentionszysten. Erstere entstehen unter dem Einfluss der Geschlechtshormone; Letztere bilden sich heraus, wenn das Sekret einer Drüse nicht abgegeben wird, sondern in der Drüse verbleibt.

Es kann sich aber auch ein zystischer Tumor neu herausbilden. Dahinter muss sich nicht zwangsläufig eine bösartige Geschwulst verbergen, denn meist handelt es sich um gutartige zystische Tumoren.

Zu den Retentionszysten gehören zum Beispiel die Dermoidzysten, bei denen es sich um angeborene Fehlbildungen handelt, die von den Keimzellen abstammen. Diese können Talg, Knorpel- oder Knochengewebe enthalten und sind in der Regel gutartig. Nur in seltenen Fällen entartet eine Dermoidzyste in einen bösartigen Tumor.

Funktionelle Zysten

Bei der Frau sind schon vor der Geburt Eizellen im Eierstock vorhanden. Jede Eizelle ist kugelförmig von anderen Zellen umgeben (Follikel). Während der Geschlechtsreife entwickeln sich in jedem Monatszyklus einige Follikel mit einer Eizelle weiter. Ein, manchmal auch zwei oder mehr Follikel entwickeln sich so weit, dass sie wie eine Zyste aussehen (Eibläschen).

In der Zyklusmitte platzt der Follikel und die Eizelle springt (Eisprung, Ovulation). Sie wird von den Gewebeenden des Eileiters aufgenommen. Der restliche Follikel wandelt sich in den sogenannten Gelbkörper um, der Hormone, unter anderem Gestagene, bildet. Kommt es zu keiner Schwangerschaft, erlischt die Hormonproduktion und der Gelbkörper bildet sich zurück. Anschließend reift die nächste Eizelle heran und der Monatszyklus beginnt von Neuem.

Dieses komplexe System steht unter hormoneller Steuerung und ist sehr störanfällig. Zysten können zum Beispiel entstehen, wenn ein Follikel weiter wächst, ohne dass ein Eisprung stattgefunden hat (Follikelzyste). Auch wenn sich der Gelbkörper (Corpus luteum) nicht zurückbildet, kann sich der Follikel wegen der bestehenden Hormonproduktion weiter entwickeln und eine Zyste bilden (Corpus-luteum-Zyste).

Die Zysten können eine Größe von vier bis sechs Zentimetern erreichen, aber auch bis zu zehn Zentimetern groß werden. Sie bilden sich in der Mehrzahl der Fälle von allein wieder zurück.

Beim sogenannten Syndrom der Polyzystischen Ovarien (PCO) ist die Oberfläche der Eierstöcke mit Zysten durchsetzt. Die Eierstöcke sind dadurch oft vergrößert, ein Eisprung findet häufig nicht statt.

Das Syndrom kann außerdem mit Regelstörungen, einem männlichen Behaarungstyp (Hirsutismus) und einem erhöhten männlichen Geschlechtshormon-Spiegel im Blut einhergehen.

Die Ursache der PCO sind Hormonstörungen. Die genaue Entstehung ist nicht bekannt, es wird jedoch eine familiäre Häufung beobachtet. Die Therapie dieses Syndroms richtet sich nach den Beschwerden.

Schokoladen- oder Teerzysten

Schokoladen- oder Teerzysten bilden sich bei der sogenannten Endometriose. Bei dieser Erkrankung findet sich versprengtes Gewebe der Gebärmutterschleimhaut in anderen Organen, zum Beispiel im Eierstock. Diese Gewebesprengsel in den Eierstöcken bluten während der Monatsblutung, genau wie die übrige Gebärmutterschleimhaut. Da aber kein Abfluss für das Blut im Eierstock besteht, kommt es zur Bildung von Zysten.

Zystische Tumoren

Echte Neubildungen können solide, das heißt aus Gewebe bestehend sein, in Form einer Zyste wachsen oder aus beidem bestehen. Diese Neubildungen (Tumoren) können sowohl gutartig als auch bösartig sein. Gutartige zystische Tumoren sind oft sogenannte Kystome oder Kystadenome. Bösartige Tumoren werden als Ovarialkarzinome (Eierstockkrebs) bezeichnet.

Welche Beschwerden verursachen Eierstockzysten?

Zysten am Eierstock machen oft überhaupt keine Beschwerden und fallen meist zufällig im Rahmen einer Routineuntersuchung auf. So erklärt sich auch das Auftreten von sehr großen Eierstockzysten, die erst durch einen vergrößerten Bauchumfang auffallen.

Uncharakteristische Beschwerden entstehen oft durch den Druck auf die Nachbarorgane, wobei es zum Beispiel zu Verstopfung, Beschwerden beim Wasserlassen, Harnstau in den Nieren oder zu einer Wasseransammlung im Bauchraum (Aszites) kommt. Des Weiteren können – in Abhängigkeit von der Zystenform – Blutungsunregelmäßigkeiten auftreten (ausbleibende Regel, Dauerblutung). Auch ziehende Schmerzen im rechten oder linken Unterbauch sind manchmal ein Zeichen für Eierstockzysten. Ebenso können Schmerzen beim Geschlechtsverkehr auftreten.

Die genannten Symptome kommen nicht nur bei Zysten im Eierstock vor, ebenso können sie bei einer Vielzahl anderer Erkrankungen auftreten.

Welche Komplikationen können auftreten?

Komplikationen sind in der Regel eher selten. Bei einigen Frauen können die Zysten einreißen beziehungsweise platzen. Kleine geplatzte Zysten machen oft keine Symptome, wohingegen große eingerissene Zysten heftige Schmerzen im Unterbauch auslösen können. Zudem kann es zu größeren Blutungen in den Bauchraum kommen, die eine schnelle operative Behandlung erfordern.

Auch die sogenannte Stieldrehung eines Eierstocks, die vor allem bei größeren Zysten und bei Tumoren auftreten kann, muss sofort behandelt werden. Auslöser sind oft abrupte Körperbewegungen. Da sich der Eierstock um seine Aufhängung dreht, kommt es zur Verhinderung des Blutabflusses, später auch des Blutzuflusses, was stärkste Schmerzen verursacht. Wird die Stieldrehung nicht schnell behandelt, kommt es zum Absterben des Eierstocks.In der Regel ist ein operativer Eingriff erforderlich.

Wie erkennt der Arzt Zysten der Eierstöcke?

Nach einem Gespräch (Anamnese) zum Beispiel über aktuelle Beschwerden, eventuelle Unregelmäßigkeiten der Regelblutung und Krankheiten in der Vorgeschichte, weitere Erkrankungen, einen möglichen Kinderwunsch sowie eine eventuelle Medikamenteneinnahme führt der Arzt eine körperliche Untersuchung durch. Bei der gynäkologischen Untersuchung kann eine große Zyste oder ein großer Tumor am Eierstock schon getastet werden. Der Arzt tastet mit einem Finger durch die Scheide oder den After die inneren Organe ab, mit der anderen Hand untersucht er den Unterbauch.

Der nächste Schritt ist eine Untersuchung mittels Ultraschall. Die Ultraschall-Untersuchung wird meist ebenfalls durch die Scheide (Vaginalsonografie) durchgeführt. Dabei lassen sich Eierstock und möglicherweise vorhandene Zysten oder Tumoren darstellen und ihre Größe ausmessen. Zudem ermöglicht der Ultraschall die Unterscheidung zwischen einzelnen Zystentypen.

Mitunter erfolgt eine sogenannte Doppelultraschall-Untersuchung, bei der der Blutfluss dargestellt wird. Daneben können, vor allem bei unregelmäßigen Blutungen, verschiedene Hormone im Blut bestimmt werden. Unter Umständen finden eine Computertomografie (CT) oder eine Kernspintomografie (MRT) statt. Sie können auffällige Strukturen und deren Beziehung zu den Nachbarorganen vor allem bei großen Befunden genauer darstellen als der Ultraschall. In manchen Fällen ist eine Bauchspiegelung (Laparoskopie) erforderlich, um eine genaue Diagnose stellen zu können. Dabei kann der Arzt die Eierstöcke begutachten und zur Sicherung der Diagnose Gewebeproben aus der Eierstockzyste entnehmen.

Besteht der Verdacht auf einen bösartigen Tumor mit Wachstumstendenz in andere Organe, so sollten vor einer geplanten Operation die entsprechenden Organe untersucht werden. So lassen sich die Nieren durch eine Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittelgabe darstellen, weiterhin können Blasen- und/oder Darmspiegelungen erfolgen.

Wie werden Zysten des Eierstockes behandelt?

Aus den bisherigen Ausführungen wird deutlich, dass unter dem Begriff Zyste unterschiedliche Krankheitsbilder zusammengefasst werden. Die Schwierigkeit für den behandelnden Art besteht nun darin, gutartige Zysten von den Strukturen abzugrenzen, die gegebenenfalls bösartig sein können. Hinweise ergeben sich beispielsweise durch die Größe der Zysten, das Alter der Patientin und die Darstellung der Zyste im Ultraschall.

Bei Routineuntersuchungen entdeckte kleine Zysten junger Frauen, die sich im Ultraschall mit einem glatten Rand darstellen, sind oft funktionelle Zysten und kommen sehr häufig vor. Sie sind kein Anlass zur Sorge und bilden sich meist spontan zurück. Um sicherzugehen, kontrolliert man die Zyste nach vier bis acht Wochen mittels Ultraschall. Der Arzt wird aber beim geringsten Zweifel an der Gutartigkeit immer zu weiterer Diagnostik raten.

Bei funktionellen Zysten erfolgt also zunächst nur eine Ultraschallkontrolle. Ist die Zyste nach vier Wochen noch vorhanden, kann man eine Hormonbehandlung beispielsweise mit Gestagenen beziehungsweise Östrogen-Gestagen-Präparaten durchführen und den Therapieerfolg anschließend kontrollieren.

Hat sich die Zyste zurückgebildet, ist keine Kontrolle mehr notwendig. Bleibt die Zyste aber bestehen, werden weitere Untersuchungen durchgeführt. Oft erfolgt die Abklärung und mitunter auch die Therapie dann mittels Bauchspiegelung.

Nicht jeder gutartige Tumor kann durch eine Bauchspiegelung entfernt werden. In einem solchen Fall oder wenn bei der Bauchspiegelung der Verdacht auf einen bösartigen Tumor besteht, schließt sich oft in derselben Narkose eine offene Operation an. Besteht schon durch die Diagnostik der Verdacht auf einen bösartigen Prozess, wird meist sofort eine offene Operation durchgeführt.

Was kann man tun, um eine erneute Zystenbildung zu verhindern?

Dermoidzysten können Frauen nicht vorbeugen, da diese Form der Eierstockzyste (Ovarialzyste) eine angeborene Fehlbildung ist.

Mit der Gabe von Hormonen kann bei funktionellen Zysten in bestimmten Fällen versucht werden, eine erneute Zystenbildung zu verhindern. Dabei kann es sich um ein Östrogen-Gestagen-Präparat handeln. Weil auch Hormonpräparate Nebenwirkungen haben, sollte die Frau in jedem Fall ein ausführliches Gespräch mit ihrem Frauenarzt über Nutzen und Risiken einer prophylaktischen Behandlung führen. Viele funktionelle Eierstockzysten bilden sich spontan zurück und das Risiko eines neuerlichen Auftretens ist nur gering.

Periode bleibt aus? Gründe und Tipps

Deine Periode bleibt aus? Das kann dahinterstecken

Der weibliche Zyklus ist über Hormone gesteuert – und die Steuerung ist sehr anfällig für Störungen aller Art. Wenn die Periode ausbleibt („Amenorrhoe“), kann es mehrere Gründe dafür geben. Die häufigsten sind:

  • Schwangerschaft
  • Stillen (viele stillende Mütter haben zeitweise keine Menstruation)
  • Wechseljahre

Ist keine dieser naheliegenden Ursachen verantwortlich für die ausbleibende Regel, kann eine Menstruationsstörung vorliegen. Diese wird sowohl durch körperliche als auch seelische Probleme ausgelöst. Gerade der Einfluss der Psyche auf körperliche Vorgänge wird nach wie vor oft unterschätzt. Steht eine Frau beispielsweise beruflich oder privat stark unter Druck oder durchlebt sie eine Trauerphase, kann sich das unter anderem im Ausbleiben der Periode bemerkbar machen. Übrigens: Zu den Menstruationsstörungen zählen auch Zwischenblutungen, eine starke Regelblutung und ein unregelmäßiger Zyklus.

Welche Ursachen gibt es, wenn die Periode ausbleibt?

Folgende Gründe können noch für das Ausbleiben der Periode verantwortlich sein:

  • Starker Stress oder seelische Belastungen
  • Mangelernährung oder Fastenkuren
  • Magersucht / Bulimie (belastet den Körper auf verschiedene Weisen)
  • Starkes Übergewicht / Adipositas
  • Psychische Beschwerden
  • Leistungssport mit hoher Belastung für den Körper, oft in Kombination mit Untergewicht
  • Hirnerkrankungen wie Entzündungen, Tumore oder Verletzungen
  • PCO-Syndrom („Polyzistisches Ovar-Syndrom“ – dabei bilden sich in den Eierstöcken vermehrt Zysten, der Eisprung fällt aus oder ist unregelmäßig und der Anteil männlicher Geschlechtshormone erhöht)
  • Absetzung der Pille oder der Drei-Monats-Spritze
  • Erkrankungen der Geschlechtsorgane, z. B. der Gebärmutter
  • Erkrankungen der Schilddrüse (Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion)
  • Medikamente, z. B. Kortison oder Krebsmedikamente
  • Andere Erkrankungen wie Diabetes oder chronisches Nierenversagen

Primäre und sekundäre Amenorrhoe

Es gibt zwei verschiedene Formen von Amenorrhoe:

  • Primäre Amenorrhoe: Die meisten Mädchen bekommen zwischen dem 11. und 13. Lebensjahr zum ersten Mal ihre Periode. Bleibt diese aber bis zum 16. Geburtstag aus, spricht man von einer primären Amenorrhoe, deren Ursachen oft angeboren sind.
  • Sekundäre Amenorrhoe: Bei der sekundären Amenorrhoe kommt es im Laufe des Lebens zum Ausbleiben der Regel, weil das komplexe Zusammenspiel des weiblichen Zyklus gestört ist.

Gestörter Hormonhaushalt: Wann muss ich zum Frauenarzt?

Wenn die Menstruation nur einmal ausbleibt, ist das nicht unbedingt sofort ein Grund zur Sorge. Aus folgenden Gründen ist ein Arztbesuch aber ratsam:

  • Vermutung auf Schwangerschaft.
  • Periode bleibt dreimal nacheinander aus (während eine Schwangerschaft ausgeschlossen wird).
  • Die Periode bleibt aus, nachdem das Verhütungsmittel abgesetzt wurde.
  • Es erfolgen keine Blutungen mehr, seit ein neues Medikament verwendet wird.
  • Periode kommt nach einer Operation nicht mehr.
  • Es kommt zu weiteren Symptomen wie Unterleibsschmerzen, Brustschmerzen oder milchigen Absonderungen aus der Brust.
  • Erste Periode ist bis zum 16. Lebensjahr nicht aufgetreten.
  • Durch Störungen der Hormone kommt es zur „Vermännlichung“, erkennbar zum Beispiel durch mehr Haarwuchs oder eine plötzlich tiefere Stimme.

Tipps: Wie erhalte ich einen regelmäßigen Zyklus?

Sofern die Periode nicht aus krankhaften Gründen ausbleibt, kann man selbst einiges dafür tun, dass der Zyklus regelmäßig ist und es nicht zu Menstruationsbeschwerden kommt. Folgendes kann helfen:

  • Stress vermeiden
  • Auf eine ausgewogene Ernährung achten
  • Leichte Bewegung – oft reichen schon dreimal je 30 Minuten strammes Gehen pro Woche
  • Zykluskalender führen, um Unregelmäßigkeiten aufzudecken

Tipp: Hier erfährst du, was eine Schmierblutung statt Periode bedeutet und wofür starke Unterleibsschmerzen stehen können.

Ovarialzyste und ausbleiben der Periode

Hallo,
„Ich habe Anfang Dezember eine Ovarialzyste diagnostiziert bekommen.Habe auch die übleichen dumpfen Schmerzen im Unterlaib und so weiter.“
Eierstockzysten finden sich oft als Zufallsbefund bei einer Untersuchung.
Die häufigste Form der Ovarialzysten sind sogenannte Follikelzysten. Die Eierstöcke enthalten Follikel, das sind kleine Bläschen, die jeweils eine Eizelle beherbergen. Platzt das Follikel nicht (kein Eisprung), kann es sich stark vergrössern, es wird zu einer funktionellen Zyste.

Anatomie: Uterus und Eierstock (grün markiert).

Schnitt durch Eierstock. 9: sprungbereite Eizelle, 9a: Eibläschen (Follikel) nach Eisprung, die Eizelle hat das Follikel verlassen, 5-8: nicht sprungbereite Follikel mit Eizellen.
Viele Eierstockzysten sind zyklus- und hormonabhängig und können sich während eines Zyklus stark vergrössern, die meisten Zysten bilden sich von ganz allein zurück. Zuerst wird die Zyste meist nur beobachtet (Ultraschall), kommt es nicht zu einer Verkleinerung bzw. wenn starke Beschwerden dazu kommen, kann eine Behandlung durchgeführt werden.
Bei Frauen, die die Antibabypille nehmen, sind Zysten seltener, da die Eierstöcke durch die Hormone der Pille ruhig gestellt sind.
„Mein Problem besteht darin, dass ich meine Regel nicht bekomme.Bin nun seid einem knappen Monat überfällig.“
Das zeitgleiche Auftreten von Zysten und einer ausbleibenden Periode wäre nicht ungewöhnlich, beide können ja Zeichen eines gestörten hormonellen Gleichgewichts sein.
Der natürliche Zyklus zeigt eine Vielzahl von exakt aufeinander abgestimmten, zu bestimmten Zeitpunkten ablaufenden Vorgängen und zyklischen Änderungen der Hormonproduktion, da sind Störungen leicht möglich.

Menstruationszyklus: Übersicht über die zyklischen Vorgänge.
Bild: Chris 73, Commons, Creative Commons Attribution ShareAlike 2.5 License
Zyklusunregelmässigkeiten mit einer zu frühen, verspäteten, verkürzten, abgeschwächten, verlängerten oder ausbleibenden Periode kommen häufig vor. Meist liegt die Ursache in einer harmlosen kurzfristigen hormonellen Fehlsteuerung. Auslöser dieser Fehlsteuerung können z.B. exzessiver Sport, Belastungen durch Krankheiten, Stress, Medikamentenwechselwirkungen (vor allem Psychopharmaka, blutdrucksenkende Medikamente und Hormonpräparate, z.B. „Pille“) sowie starke Gewichtsveränderungen sein. Bei länger anhaltenden Störungen kommen auch eine vermehrte Bildung von Prolaktin (Hormon zur Milchbildung), Androgen (männliches Sexualhormon), ebenso wie organische Ursachen (z.B. Fehlfunktionen der Nebennieren oder der Schilddrüse) in Frage.

Bleibt die Periode aus, ist – Geschlechtsverkehr vorausgesetzt – stets ein Schwangerschaftstest sinnvoll.
Eine ein oder zweimal ausbleibende Blutung in Abwesenheit weiterer Symptome ist nicht ungewöhnlich, daher spricht man auch erst ab 6 Monaten ohne Periode von einer sekundären Amenorrhö. Wenn auch die nächste Blutung ausbleibt, raten wir zu einem Kontrollbesuch beim Frauenarzt.
„Nicht dass ich schwanger bin.Beim Ultraschall wegen der Zyste hat mein Arzt auch die Gebärmutter beschallt und nichts gefunden.Habe ihm aber auch nicht von meinem Problem mit der Regel erzählt.“
eine Schwangerschaft hätte der Arzt dann sehen müssen.
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Schwache, lang anhaltende oder keine Periode: Welche Ursachen stecken hinter Zyklusstörungen?

von Dr. Maria Niki Aigyptiadou
verfasst am 19.03.2017

Viele Frauen sind immer wieder von Zyklusstörungen betroffen – Wenn sie andauern, sollten die Ursachen dafür untersucht werden (© LuckyBusiness_iStock)Das hat schon jede Frau erlebt: Die Regel bleibt auf einmal aus, zum Beispiel nach einer Grippe, ist stärker als sonst oder kommt zu früh und das gerade im Urlaub. Dauern Zyklusstörungen über längere Zeit an, müssen die Hintergründe unbedingt geklärt werden. Lesen Sie hier, welche Ursachen zu welchen Zyklusstörungen führen, wie der Arzt zu seiner Diagnose kommt und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt.

  • Definition: Abweichungen vom perfekten Zyklus
  • Welche Ursachen gibt es?
  • So sehen typische Symptome aus
  • Diagnostik: Welche Untersuchungen stehen an?
  • Behandlung je nach Ursache und Kinderwunsch
  • Hausmittel zur Symptomlinderung
  • Fazit

Definition: Abweichungen vom perfekten Zyklus

Die Regelblutung dauert normalerweise 4 bis 5 Tage, ist am 2. Tag am stärksten und klingt dann langsam ab. Während einer normalen Menstruation verliert eine Frau ungefähr 50 bis 100 Milliliter Blut.

Der perfekte Zyklus beginnt am ersten Blutungstag, dauert 28 Tage und wird von Ärzten „Eumenorrhö“ genannt. Weicht der Zyklus ab, spricht man von Zyklusstörungen, wobei die Regelblutung zu stark oder zu schwach ist oder ganz ausbleibt, vor dem 28. Zyklustag beginnt oder Schmier- oder Zwischenblutungen auftreten.

Normalerweise kommt die erste Menstruation zwischen dem 12. und dem 15. Lebensjahr. Beginnt sie früher, handelt es sich um eine „Frühmenarche“, ab dem 15. Lebensjahr wird sie „Spätmenarche“ genannt.

Besonders psychische Ereignisse sind häufig Auslöser für Zyklusstörungen (© evgenyatamanenko – fotolia)Welche Ursachen gibt es?

Diverse Ursachen, wie zum Beispiel hormonelle Regulationsstörungen, genetische Veranlagung, Erkrankungen der Geschlechtsorgane, Zuckerkrankheit, Stress und psychische Belastungen führen zu unterschiedlichen Zyklusstörungen.

Wenn die Periode bis zum 16. Lebensjahr noch nicht aufgetreten ist, sind die Gene oder Fehlbildungen der Geschlechtsorgane schuld.

Bleibt die Periode mehr als 3 Monate aus, ist das in ungefähr 75 Prozent der Fälle auf Funktionsstörungen des Gehirns zurückzuführen, die von psychischen Ereignissen verursacht werden. Auslandsaufenthalte mit Klima- und Milieuwechsel, familiäre Ereignisse, seelische Spannungen oder andere außergewöhnliche Belastungen beeinflussen den Hypothalamus, einen Abschnitt des Zwischenhirns, der eine wichtige Rolle bei der Regelung des Menstruationszyklus spielt.

Weitere Ursachen eines langanhaltenden Periodenausfalls sind:

  • organische Erkrankungen, wie zum Beispiel Entzündungen, Verletzungen oder Geschwulste
  • Erkrankungen anderer hormonproduzierender Drüsen, wie zum Beispiel der Schilddrüse oder der Nebennierenrinde
  • Medikamente, wie zum Beispiel Psychopharmaka, Mittel gegen Bluthochdruck und Hormonpräparate
  • Chemotherapie wegen Brustkrebs
  • große Gewichtsschwankungen oder Essstörungen wie die Magersucht
  • extreme sportliche Belastung
  • Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn der Zyklus zu lang oder zu kurz ist, sind meistens natürliche hormonelle Veränderungen dafür verantwortlich, wie zum Beispiel vor Beginn der Wechseljahre. Auch Stress und psychische Belastungen können den Zyklus verkürzen oder verlängern, genauso wie Funktionsstörungen oder Zysten der Eierstöcke.

Ist die Regelblutung zu stark oder zu lang, liegt das oft an Erkrankungen der Geschlechtsorgane, wie zum Beispiel an gutartigen Geschwulsten der Gebärmutter, an Endometriose, chronischen Entzündungen oder Stauungszuständen im kleinen Becken. Weitere Ursachen sind Bluthochdruck sowie Herz-, Nieren- oder Bluterkrankungen.

Folgende Ursachen führen zu schwachen Regelblutungen:

  • Funktionsschwäche der Eierstöcke
  • Übergewicht
  • Hormonbehandlung mit Gestagenen
  • vorangegangene Ausschabung
  • Wechseljahre

Zwischenblutungen sind manchmal harmlos und treten in der Pubertät, in den Wechseljahren und nach dem Absetzen der Anti-Baby-Pille auf oder sind auf schwerwiegende organische Erkrankungen zurückzuführen, wie zum Beispiel Gebärmutterentzündungen, -geschwulste und -krebs oder Scheidenkrebs.

Stress im Alltag oder neue Umweltfaktoren können sich direkt auf den weiblichen Zyklus auswirken (© starfotograf – iStock)So sehen typische Symptome aus

Je nach Zyklusschema, Stärke und Dauer der Monatsblutungen werden Zyklusstörungen in Gruppen eingeteilt und äußern sich mit unterschiedlichen Zyklusbeschwerden:

  1. Beispiele für Tempostörungen, auch Rhythmusstörungen genannt, bei denen die Blutungsintervalle abweichen:
  • Amenorrhö: Die Periode bleibt mindestens 3 Monate oder vollständig aus.
  • Oligomenorrhö: Der Menstruationszyklus dauert länger als 31 Tage.
  • Polymenorrhö: Der Menstruationszyklus ist kürzer als 25 Tage.
  1. Beispiele für Typusstörungen, bei denen die Blutungsstärke abweicht:
  • Hypomenorrhö mit schwachen, leichten Perioden, die zu kurz sind und 1 bis 2 Tage oder sogar nur ein paar Stunden dauern
  • Schmierblutungen, die vor oder nach der Regelblutung auftreten oder die Periode ersetzten
  • Mittelblutung, eine Zwischenblutung zum Zeitpunkt des Eisprungs
  • Hypermenorrhö mit sehr starken Regelblutungen und größeren Blutklümpchen im Regelblut, die mehr als 5 Monatsbinden oder Tampons pro Tag erfordern
  • Menorrhagie mit Regelblutungen, die sehr stark sind und mehr als 6 Tage dauern
  • Metrorrhagie mit unregelmäßigen Blutungen und Zwischenblutungen, die 6 bis 10 Tage andauern
  • azyklische Dauerblutung, eine lang anhaltende Blutung unabhängig vom Zyklus

Bei Zyklusstörungen treten oft vor und während der Periode zusätzliche Symptome wie krampfartige Unterbauch- und Kreuzschmerzen auf, die manchmal in die Leisten und Beine ausstrahlen und Kopf- und Rückenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen, druckempfindliche Brüste und Gewichtsschwankungen verursachen. Weitere Folgen sind seelische Verstimmungen, nervöse Reizzustände und Depressionen.

Sind Zyklusstörungen durch zu starke, zu lange oder zu häufige Perioden gekennzeichnet, die regelmäßig einen übermäßigen Blutverlust verursachen, kommen wegen der Blutarmut noch Müdigkeit und Leistungsminderung hinzu.

Das Gespräch mit dem Frauenarzt liefert oft wertvolle Informationen, die auf die Ursache der Störungen schließen lassen (© fotolia-Kurhan)Diagnostik: Welche Untersuchungen stehen an?

Ob eine Frau an einer Zyklusstörung leidet oder nicht, merkt der erfahrene Frauenarzt nach einem kurzen Gespräch. Dann erst beginnt die schwierige Aufgabe: Die Ursache muss festgestellt werden. Deswegen sind folgende Maßnahmen sehr wichtig:

  • Der Typ der Zyklusstörung muss genau festgelegt werden. Oft beschweren sich Frauen über ein bestimmtes Symptom, zum Beispiel: ,,die Periode dauert länger als normal‘‘, achten aber nicht auf alle anderen Merkmale der Störung, wie zum Beispiel die Stärke der Monatsblutung oder die Dauer des Zyklus. Deswegen ist es manchmal nötig, in einen Kalender genaue Angaben über Blutungshäufigkeit und -stärke, Regelschmerzen oder Zwischenblutungen einzutragen.
  • Eine ausführliche gynäkologische Untersuchung mit ergänzendem Ultraschall sowie einer zusätzlichen Ganzkörperuntersuchung ist wichtig.
  • Je nachdem, was der Arzt festgestellt hat, können weitere Verfahren erforderlich sein, wie zum Beispiel eine Gebärmutterspiegelung.
  • Blut- und Urinuntersuchungen sind für die Feststellung der Hormonwerte wichtig. Bei starken und lang anhaltenden Regelblutungen muss zudem festgestellt werden, ob es zu einer Blutarmut und Eisenmangel gekommen ist.

Behandlung je nach Ursache und Kinderwunsch

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache und dem Kinderwunsch der Betroffenen.

  • Hormonstörungen werden mit einer Hormontherapie behandelt, wie zum Beispiel mit Östrogenen, Gestagenen, mit Kombinationen oder Schilddrüsenhormonen.
  • Eine schwache Periode muss nicht unbedingt behandelt werden, außer wenn sie auf eine Funktionsschwäche der Eierstöcke zurückzuführen ist und die betroffene Frau schwanger werden möchte. In diesem Fall ist eine hormonelle Stimulationstherapie geeignet.
  • Gebärmuttertumoren werden operativ entfernt und anschließend mit einer Chemo- oder Strahlentherapie behandelt.
  • Gegen zu starke und lang anhaltende Regelblutungen wirken invasive Therapien, wie zum Beispiel die Ausschabung der Gebärmutter oder eine Laserbehandlung der Gebärmutterschleimhaut. In schweren Fällen wird die Gebärmutter sogar komplett entfernt.
  • Liegt eine bakterielle Infektion vor, ist eine Antibiotikatherapie nötig.
  • Bei Regelschmerzen helfen krampflösende Medikamente und Schmerzmittel.
  • Bei einer Blutarmut mit Eisenmangel verschreibt der Arzt eine Eisentherapie.
  • Bei Stress und psychischen Belastungen eignen sich Entspannungsmethoden wie Yoga oder das autogene Training.
  • Bei Essstörungen ist eine Psychotherapie nötig.

Der Kinderwunsch spielt eine große Rolle bei der Art und Weise der Behandlung (© contrastwerkstatt – fotolia)Für sehr starke Monatsblutungen gibt es einen relativ neuen Therapieansatz. Die Tranexansäure war für die Blutstillung nach Zahnextraktionen bei Patienten mit der Bluterkrankheit oder bei großen OPs zugelassen. Eine neue Formulierung des Medikamentes wurde in klinischen Studien getestet, die zeigten, dass die Blutverluste bei starken Monatsblutungen begrenzt wurden.

Allerdings führt die Einnahme der Tranexansäure zu Nebenwirkungen, wie Kopf-, Rücken-, Bauch- und Gelenksschmerzen, Beschwerden der Nase und der Nebenhöhlen, Muskelkrämpfe und Abgeschagenheit. Auch ein erhöhtes Risiko für Thrombosen ist mit dem Medikament verbunden, insbesondere bei Frauen, die die Anti-Baby-Pille nehmen.

Hausmittel zur Symptomlinderung

Heilpflanzenpräparate ,,für die Frau‘‘ gibt es im Übermaß im Handel in Form von Tabletten, Kapseln und Tee. Sie sind nicht verschreibungspflichtig und verführen zur Selbstbehandlung, bevor die Ursachen der Zyklusstörungen geklärt sind.

Machen Sie es richtig: Gehen Sie zuerst zum Arzt und lassen Sie sich untersuchen. Wenn die Ursache Ihrer Symptome geklärt ist und Sie die geeignete Therapie erhalten, dann besprechen Sie mit Ihrem Arzt, welche Heilpflanzenpräparate für Sie in Frage kommen.

Folgende Heilpflanzenpräparte helfen bei Zyklusstörungen:

  • Bei schwachen und seltenen Blutungen werden blutungsfördernde Heilpflanzen eingesetzt, wie zum Beispiel Gartenraute und Gottesgnadenkraut, die als Tee verfügbar sind.
  • Für starke und häufige Blutungen eignen sich Heilpflanzen mit blutungsstillender Wirkung, wie zum Beispiel Reiherschnabel, Hirtentäschelkraut und Besenginster.
  • Bei schmerzhaften Regelblutungen helfen krampflösende Heilpflanzen, wie zum Beispiel Kamillenblüten, Schafgarbe, Schöllkraut und Mönchspfeffer.

Sinnvoll kann auch sein, Unter- oder Übergewicht zu vermeiden, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, sich ausreichend zu bewegen und zu schlafen und das Rauchen zu vermeiden.

Länger andauernde Zyklusstörungen sollten auf keinen Fall ignoriert werden und zeitnah untersucht werden (© Picture-Factory – Fotolia)Fazit

Vereinzelte Zyklusstörungen sind häufig und meistens harmlos. Wenn sie aber länger andauern, muss die Ursache entdeckt und behandelt werden. Es gibt verschiedene Arten von Zyklusstörungen, die auf unterschiedliche Ursachen zurückzuführen sind: vom Stress und Klimawechsel über Funktionsstörungen des Gehirns bis zum Krebs. Deswegen ist es wichtig, sich vom Frauenarzt untersuchen zu lassen, damit er Ihre Ursache aufdecken und richtig behandeln kann. Versuchen Sie nicht, den Arztbesuch zu verschieben und sich mit Hausmitteln zu trösten. Heilkräuter sind allerdings oft nützlich, wenn die genaue Diagnose vorliegt, und können die Therapie ergänzen.

Links

Portal zur Frauengesundheit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Frauenärzte im Netz
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
Deutsche Gesellschaft für psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Gesellschaft für Geburtsvorbereitung – Familienbildung und Frauengesundheit

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