Zu viel fruchtwasser

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Zu viel Fruchtwasser: Polyhydramnie

Fruchtwasser ist für die Versorgung und Entwicklung des Babys lebensnotwendig. Doch, wie bei fast allen Dingen im Leben, kann auch hier ein „Zuviel“ schädlich sein.

Während der Schwangerschaft wird das Fruchtwasser durch komplexe Vorgänge ständig erneuert. Sowohl Organe von der Mutter als auch vom Kind sind daran beteiligt, dass das Baby immer ausreichend mit Fruchtwasser versorgt ist, damit es sich gut entwickeln kann. Manchmal kann es aber zu Problemen in diesen Abläufen kommen. Dann wird zu viel oder zu wenig Fruchtwasser produziert bzw. eingelagert. Was die Ursachen für und Symptome von zu viel Fruchtwasser sind und was Sie dagegen machen können, erfahren Sie im Folgenden.

Als Polyhydramnion oder Hydramnion wird die übermäßige Ansammlung von Fruchtwasser um den Fötus herum bezeichnet

Wie wird zu viel Fruchtwasser festgestellt?

Zu viel Fruchtwasser, medizinisch ein Polyhydramnion bzw. Polyhydramnie genannt, wird bei den Vorsorgeuntersuchungen festgestellt. Meist fällt Arzt oder Hebamme auf, dass der Schwangerschaftsbauch zu groß für den Zeitpunkt der Schwangerschaft ist. Auch die Gebärmutter erscheint zu groß für die jeweilige Schwangerschaftswoche. Sie fühlt sich beim Abtasten des Bauches prall und hart an. Mit Hilfe einer Ultraschalluntersuchung sollte ein erfahrener Arzt dann schon mit dem bloßen Auge sehen, ob die Fruchtwassermenge normal ist oder nicht.
Kommt dem Arzt die Furchtwassermenge nicht passend vor, wird er eine genauere Messung durchführen. Zur Messung der Flüssigkeitsmenge wird der Bauch bildlich in vier Teile geteilt. Dort wird der Fruchtwasserstand der tiefsten Stelle gemessen und die Ergebnisse werden addiert. Der ermittelte Wert kann nun mit den Werten des Fruchtwasserindex verglichen werden. Dieser besagt zum Beispiel, dass sich der Normalwert im Bereich bis 20 cm bewegt. Liegen Sie über diesem Wert, bedeutet das, dass Sie an Polyhydramnie leiden.

Wie bemerken Sie als Schwangere ein Polyhydramnion?

Bei den Symptomen von zu viel Fruchtwasser muss zwischen einem akuten und einem chronischen Polyhydramnion unterschieden werden. Die akute Zunahme der Fruchtwassermenge entsteht innerhalb weniger Tage. Deshalb nehmen auch die Beschwerden der schwangeren Frau rapide zu. Sie fühlen sich plötzlich stark beeinträchtigt. Das chronische Polyhydramnion entwickelt sich dagegen nur langsam. So nehmen auch die Beschwerden nur langsam zu und werden so kaum bemerkt oder auf das allgemeine Unwohlsein während der Schwangerschaft geschoben.

Ein Polyhydramnion ohne einen Ultraschall zu erkennen, ist schwierig bis unmöglich. Dennoch gibt es einige Anzeichen, bei denen werdende Mamas hellhörig werden sollten. Eine starke Zunahme des Bauchumfangs und vermehrter Druck auf die Blase, der zu häufigem Wasserlösen führt, sowie hoher Druck auf den Darm, der Verstopfung auslöst, sind Anzeichen, die in die Richtung Polyhydramnie deuten. Treten zusätzlich noch folgende Symptome vor der 37. SSW innerhalb weniger Tage sehr intensiv auf, sollten Sie sofort Ihren behandelnden Arzt oder ein Krankenhaus aufsuchen: starkes Bauchspannen, Atembeschwerden, Schwindel, vorzeitige Wehen, anhaltende Schmerzen im Unterbauch, Ziehen im Unterbauch.

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Zu wenig Fruchtwasser: Oligohydramnie

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Komplikationen durch zu viel Fruchtwasser

Zu viel Fruchtwasser kann einige Komplikationen oder Erkrankungen mit sich bringen. Häufig ist zum Beispiel bei der Mutter das Aufkommen von Bluthochdruck oder Infektionen des Harntakts. Auch das Kind kann von einem Polyhydramnion Schaden davontragen und beispielsweise zu klein und leicht auf die Welt kommen.

Zu viel Fruchtwasser kann durch den vermehrten Druck auch zu einer frühzeitigen Überdehnung der Gebärmutter führen oder sogar einen vorzeitigen Blasensprung verursachen.

Was passiert bei der Geburt?

Das Gewicht des Babys kombiniert mit der großen Menge an Fruchtwasser kann zu einer Frühgeburt führen. Die Fruchtblase kann platzen, ohne dass es schon zu Wehen kommt. Ist das bei Ihnen der Fall, sollten Sie sofort einen Krankenwagen rufen.

Liegt eine Polyhadramnie vor, werden Sie vor und bei der Geburt unter besondere Beobachtung gestellt – auch wenn es Ihnen und dem Kind gut geht – denn beim Geburtsvorgang könnten einige Komplikationen auftreten:

➤ Das Baby könnte durch das viele Fruchtwasser Probleme haben, seinen Kopf in das Becken der Mutter zu senken.

➤ Platzt die Fruchtblase, könnte die Nabelschnur in die Vagina der Mutter gezogen werden und damit vor dem Kopf des Babys liegen. Dies könnte einen Notkaiserschnitt erforderlich machen.

➤ Mütter mit einem Polyhydramnion haben ein höheres Risiko für Blutungen bzw. einem Blutsturz nach der Geburt, da sich die Gebärmutter, die durch die große Menge an Fruchtwasser überdehnt wurde, nicht mehr richtig zusammenziehen kann. Dieses Zusammenziehen ist allerdings zu Blutstillung notwendig. Medizinisch spricht man in solch einem Fall von einer sogenannten Uterusatonie. Ihr Arzt könnte Ihnen deshalb empfehlen, die Nachgeburt künstlich einleiten zu lassen.

➤ Da sich das Baby bei dem vielen Fruchtwasser sehr frei bewegen kann, kommt es vor, dass es keine feste Position einnehmen möchte oder quer in der Gebärmutter liegt. Ihr Arzt wird Ihnen in solchen Fällen zu einem Kaiserschnitt raten.

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Ursachen für zu viel Fruchtwasser

Wird bei Ihnen ein Polyhydramnion diagnostiziert, kann das verschiedene Ursachen haben. Bei leichteren Formen ist es oft nicht möglich einen genauen Grund festzumachen. Bei schwereren Formen der Polyhydramnie wird die Ursachenforschung meist fündig. Zu den häufigsten Gründen für das Auftreten von zu viel Fruchtwasser zählen:

➤ Erkrankungen des Kindes: Je weiter die Schwangerschaft fortschreitet, desto mehr übernimmt das Baby die regelmäßige Erneuerung des Fruchtwassers. Normalerweise beginnt das Baby ab der 14. SSW Fruchtwasser zu trinken. Die Flüssigkeit wird dann von den Nieren des Kleinen gereinigt und über den Harn anschließend wieder als frisches Fruchtwasser abgegeben. Unterschiedliche Störungen des Babys können diesen Kreislauf stören. Schluckstörungen – beispielsweise in Folge von Fehlbildungen des Magen-Darm-Traktes oder einer Blockade der Speiseröhre – tragen beispielsweise dazu bei, dass nicht genug Fruchtwasser abgeführt wird. Störungen der Nierenfunktion können eine gesteigerte Harnausscheidung verursachen. Auch Schäden im Erbgut wie Trisomien oder Blutungen im Gehirn des Kindes könnten die Ursache für zu viel Fruchtwasser sein.

➤ Erkrankungen der Mutter: Da auch die Plazenta am Abtransport des verbrauchten Fruchtwassers beteiligt ist, kann Polyhydramnie auch durch Fehlfunktionen der Plazenta ausgelöst werden. Des Weiteren könnte Schwangerschaftsdiabetes der Mutter eine Ursache sein. Denn falls der Blutzuckerspiegel der Mutter nicht unter Kontrolle ist, produziert auch das Baby mehr Urin. Auch eine Infektion – z.B. der Pravovirus (im Volksmund Ringelröteln genannt) – oder eine Toxoplasmose könnten Auslöser für die vermehrte Produktion bzw. den verminderten Abbau von Fruchtwasser sein.

➤ Mehrlingsschwangerschaft: Wenn sich mehrere Babys eine Plazenta teilen, kann es zu einem Ungleichgewicht in der Verteilung des Fruchtwassers kommen (Transfusionssyndrom). Ein Kind kann also zu wenig Fruchtwasser bekommen und eines zu viel.

Wie wird Polyhydramnie behandelt?

Die Behandlung eines Polyhydamnions hängt immer von den Ursachen dahinter und der Schwere der Erkrankung ab.

Fällt die Polyhydramnie nur leicht aus und liegt kein spezifischer Grund vor, wird Ihr Arzt wahrscheinlich erst einmal nichts unternehmen und die Lage nur beobachten. Oft reguliert sich die Flüssigkeitsmenge im Laufe der Schwangerschaft von alleine wieder. Viel Ruhe ist hier der ausschlaggebende Faktor. Oft verordnet der Gynäkologe in diesen Fällen deswegen auch ein Beschäftigungsverbot und schreibt Sie krank.

Bei schweren Fällen der Polyhydramnie kann Fruchtwasser abgesaugt werden, damit das Volumen der Fruchtblase reduziert wird und so das Risiko gesengt werden kann, dass vorzeitige Wehen einsetzen. Dieses Verfahren bringt allerdings allerdings auch selbst Risiken mit sich. Die Wahrscheinlichkeit für Infektionen nimmt zu und der Eingriff kann dazu führen, dass Wehen ausgelöst werden. Darüber hinaus kann es gut sein, dass sich die Flüssigkeit erneut ansammelt und der Eingriff wiederholt werden muss.

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Fruchtblase und Fruchtwasser

Das Fruchtwasser (Amnionflüssigkeit) wird von den nach innen gerichteten Zellen der inneren Eihaut (Amnion) gebildet. Die Flüssigkeit ist normalerweise grau und klar. Sie enthält Eiweiße, Zucker, Kalium, Natrium und Spurenelemente. Daneben sind darin auch Zellen wie Hautschüppchen oder Haare des Ungeborenen enthalten. Etwa ab der 12. Schwangerschaftswoche befindet sich im Fruchtwasser auch Urin des Ungeborenen.

Flüssigkeitswechsel innerhalb der Fruchtblase

Innerhalb der Fruchtblase findet ein ständiger Flüssigkeitswechsel statt und auch die Menge des Fruchtwassers ist schwangerschaftsbedingten Veränderungen unterworfen. Ungefähr ab der 14. Schwangerschaftswoche beginnt das Baby Fruchtwasser zu trinken. Das so verloren gegangene Fruchtwasser wird sofort wieder nachgebildet. Während in der 20. Schwangerschaftswoche die Fruchtwassermenge in der Fruchtblase etwa einen halben Liter beträgt, ist dieser Wert in der 38. Woche der Schwangerschaft schon auf etwa einen bis 1,5 Liter angewachsen. Um die 40. Schwangerschaftswoche hat sich die Flüssigkeitsmenge wieder verringert und beträgt dann nur noch knapp einen Liter.

Fruchtblase und Fruchtwasser während der Geburt

Der Blasensprung, das heißt das Platzen der Fruchtblase, ist Teil des natürlichen Geburtsvorgangs in der Austreibungsphase. Je nachdem, zu welchem Zeitpunkt der Blasensprung einsetzt unterscheidet man:

  • Vorzeitiger Blasensprung: Das Fruchtwasser geht ab, bevor die Wehen einsetzen.
  • Frühzeitiger Blasensprung: Das Fruchtwasser geht während der Eröffnungsperiode ab.
  • Rechtzeitiger Blasensprung: Das Fruchtwasser geht erst am Ende der Eröffnungsphase ab.
  • Verspäteter Blasensprung: Die Fruchtblase bleibt bis zur Austreibungsphase intakt oder springt erst, nachdem das Baby geboren wurde.

Beim überwiegenden Teil der Schwangerschaften treten zunächst die Wehen ein, bevor es zu einem Blasensprung kommt. Nur bei etwa jeder zehnten Schwangeren platzt die Fruchtblase vor Beginn der Wehentätigkeit.

Fruchtwasser: Hinweise auf Erkrankungen

Erkrankungen der Schwangeren und des Ungeborenen oder Probleme im Schwangerschaftsverlauf lassen sich unter anderem auch am Fruchtwasser erkennen.

So kann beispielsweise zu viel oder zu wenig Fruchtwasser ein Anzeichen für eine Erkrankung sein. Die Fruchtwassermenge wird im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel anhand bestimmter Daten berechnet und beurteilt. Zu wenig Fruchtwasser kann auf Fehlbildungen des Kindes hinweisen. Daher wird seine Gesundheit dann mittels Dopplersonographie oder Kardiotokographie genau untersucht und der Zustand der Plazenta beurteilt.

Zu wenig Fruchtwasser: Ursache, Folgen und was kann man tun?

Abweichende Fruchtwassermengen hängen stark zusammen mit der Schwangerschaftswoche. Von zu wenig Fruchwasser („Oligohydramnion“) sprechen Hebammen und Ärzte, wenn die Fruchtwassermenge unter 100 ml am Ende der Schwangerschaft liegt. Dieses deutlich zu wenige Fruchtwasser tritt nur in drei bis vier Prozent aller Schwangerschaften auf. Allerdings gelten auch schon 100-500 ml als wenig. Als Ursachen kommen Plazantainsuffizienz, Präeklampsie, Übertragung, Fehlbildungen des kindlichen Uro-Genitalsystems oder Toxoplasmosein Frage. Außerdem kann es sich um einen nicht erkannten, vorzeitigen Blasensprung handeln.

Liegt tatsächlich zu wenig Fruchtwasser in Form eines Oligohydramnion vor, muss die Schwangerschaft engmaschig überwacht werden. Abhängig vom Zustand des Kindes muss eine Geburtseinleitung oder ein Kaiserschnitt vorgenommen werden.

Farbe des Fruchtwassers

Auch die Farbe des Fruchtwassers liefert Hinweise auf den Gesundheitszustand des Kindes. Eine grünliches Fruchtwasser ergibt sich oft, wenn der Geburtstermin überschritten wurde (Übertragung) und das Kind bereits seinen ersten Stuhl (Mekonium) in das Fruchtwasser abgegeben hat. Eine Braunfärbung lässt auf eine Blutgruppenunverträglichkeit schließen. Verfärbungen können im schlimmsten Fall aber auch ein Hinweis darauf sein, dass das Ungeborene im Mutterleib verstorben ist.

Als Folge eines vorzeitigen Blasensprungs kann es zu einer bakteriellen Infektion des Fruchtwassers und des Ungeborenen kommen. Die Infektion wird dann meist mit Antibiotika behandelt und die Geburt muss unter bestimmten Umständen rasch durchgeführt werden.

Untersuchung des Fruchtwassers

Wenn im Ultraschall-Bild oder auf Basis der Ergebnisse eines Triple-Tests eine Erkrankung des Ungeborenen vermutet wird, kann der Verdacht beispielsweise mittels Amniozentese, der Fruchtwasserpunktion, genauer überprüft werden. Hierbei wird mit einer Punktionsnadel eine kleine Menge Fruchtwasser aus der Fruchtblase entnommen und die darin enthaltenen kindlichen Zellen untersucht.

Eine Chromosomenanalyse des gewonnenen Materials wird beispielsweise bei einer genetischen Belastung durchgeführt, wenn die Schwangere 35 Jahre oder älter ist und der Verdacht auf das Down-Syndrom beim Kind besteht. Auch angeborene Stoffwechselstörungen, Neuralrohrdefekte, die Bluterkrankheit (Hämophilie) sowie die Lungenreife des Ungeborenen lassen sich anhand einer Untersuchung des Fruchtwassers feststellen.

Was ist Polyhydramnion?

Leidet eine Schwangere unter Polyhydramnion, ist zu viel Fruchtwasser in der Gebärmutter vorhanden.

Welche Ursachen kann zu viel Fruchtwasser haben?

Dass zu viel Fruchtwasser vorhanden ist, kann entweder durch mütterliche Krankheiten, wie z.B. Diabetes mellitus oder durch kindliche Störungen entstehen. In etwa neun von zehn Fällen wird jedoch keine konkrete Ursache gefunden.

Wie muss Polyhydramnion behandelt werden?

Die Behandlungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig und richten sich nach der Art und der Ausprägung.

Sammelt sich zu viel Fruchtwasser im Bauch der werdenden Mutter kann dies Komplikationen mit sich bringen.

Aber wie gefährlich ist Polyhydramnion eigentlich? Heißt dies automatisch, dass es sich um ein großes Kind handelt? Und ist ein Kind behindert, wenn zu viel Fruchtwasser vorhanden ist?

In diesem Artikel erfahren Sie, worum es sich bei Polyhydramnion handelt, welche Ursachen verantwortlich sind und inwiefern eine Behandlung notwendig ist.

1. Polyhydramnion tritt zumeist am Ende der Schwangerschaft auf

Eine erhöhte Menge an Fruchtwasser tritt zumeist erst gegen Ende der Schwangerschaft auf.

Das Fruchtwasser ist für ein heranwachsendes Baby von großer Bedeutung. Es muss eine bestimmte Menge vorhanden sein, damit das Kind wachsen und sich gut entwickeln kann. Das Fruchtwasser erneuert sich etwa alle drei Stunden, wobei die Menge stets reguliert wird.

Durch Störungen in diesen Abläufen kann es jedoch dazu kommen, dass zu viel Fruchtwasser vorhanden ist. Während die normale Fruchtwassermenge um die 30. SSW 850 bis 1500 ml beträgt, spricht man bei einer Menge von über 2000 ml von Polyhydramnion bzw. Hydramnion. Polyhydramnion kommt nur selten, d.h. in knapp 1% der Schwangerschaften, vor.

Dabei kann eine zu hohe Menge an Fruchtwasser einige Komplikationen mit sich bringen. So kommt es häufiger zu einer Frühgeburt, vor allem wenn es sich zusätzlich um ein großes Kind handelt. Zudem ist häufiger ein Kaiserschnitt notwendig, da die hohe Menge an Fruchtwasser verhindert, dass sich das Kind in Richtung Becken bewegen kann.

Aber auch für das Kind kann zu viel Fruchtwasser Folgen haben. In einigen Fällen ist das Kind noch sehr klein und leicht, wenn es zur Welt kommt. Im schlimmsten Fall führt Polyhydramnion zum Kindstod.

Einen persönlichen Bericht über das Auftreten von Polyhydramnion sehen Sie in diesem YouTube-Video:

2. In einigen Fällen kann keine konkrete Ursache festgestellt werden

Diabetes kann einer der Gründe für zu viel Fruchtwasser sein.

Die Ursachen für zu viel Fruchtwasser können sehr vielfältig sein. In vielen Fällen können Ärzte sogar keine konkrete Ursache feststellen. Hinsichtlich der Entstehung kommen zum einen mütterliche Krankheiten und zum anderen kindliche Erkrankungen in Betracht.

Zu den mütterlichen Krankheiten zählen:

  • Plazentaschwäche
  • Infektionen
  • Schwangerschaftsdiabetes (durch eine falsche Ernährung, z.B. zu viel Süßes)

Auch bei einer Mehrlingsschwangerschaft kann Polyhydramnion vermehrt festgestellt werden. Das liegt vor allem daran, dass es bei eineiigen Mehrlingsschwangerschaften zu einer Ungleichverteilung von Fruchtwasser kommen kann.

Da das Baby etwa ab der 14. SSW für die Erneuerung des Fruchtwassers zuständig ist, können auch kindliche Erkrankungen dazu führen, dass zu viel Fruchtwasser vorhanden ist.

Im Normalfall trinkt ein Kind eine gewisse Menge des Fruchtwassers und scheidet dies über den Harn wieder aus. Ist die Funktion eines der beteiligten Organe gestört, nimmt ein Baby weniger Fruchtwasser auf oder scheidet mehr aus, sodass der Fruchtwasserhaushalt aus dem Gleichgewicht gerät. Verantwortlich können eine Behinderung (wie z.B. das Down-Syndrom), Magen-Darm-Störungen oder neurologische Erkrankungen sein.

3. Zu viel Fruchtwasser erkennt ein Gynäkologe durch eine Ultraschalluntersuchung

Fruchtwasser- untersuchung

Um Fehlbildungen oder Chromosomen-Abweichungen frühzeitig festzustellen, kann eine Fruchtwasseruntersuchung durchgeführt werden. Diese kann jedoch auch zu Komplikationen führen. Sind Sie unsicher, was Sie tun sollen, können Sie auch eine Schwangerschaftsberatungsstelle aufsuchen.

Bei einem Großteil der werdenden Mütter wird Polyhydramnion in einer normalen Vorsorgeuntersuchung mittels Ultraschalls festgestellt. Hat der Arzt die Vermutung, dass zu viel Fruchtwasser vorhanden ist, wird er dies durch genaue Messungen untersuchen.

Folgende Werte werden dabei ermittelt:

  • Fruchtwasserindex
  • Zwei-Durchmesser-Fruchtwasserdepot
  • tiefstes Fruchtwasserdepot

Aber es treten oftmals auch Symptome auf, die auf dieses Problem hindeuten können. So leiden betroffene Frauen in der Schwangerschaft häufig unter Ziehen im Unterbauch, starkem Bauchspannen, vorzeitigen Wehen, Schwindel oder Atembeschwerden, wenn sie zu viel Fruchtwasser haben. Ein weiteres Anzeichen ist ein zu großer Bauch für die jeweilige Schwangerschaftswoche.

Suchen Sie daher bei Beschwerden unbedingt Ihren Gynäkologen auf.

4. Die Behandlungsmethoden sind vielfältig

Spezielle Medikamente werden eingesetzt, um die Gebärmutter zu entspannen.

Wichtig ist, dass Sie sich nicht zu viel Stress machen, wenn Sie erfahren, dass in der Gebärmutter zu viel Fruchtwasser vorhanden ist. In vielen Fällen sind die Auswirkungen gar nicht so gefährlich wie Sie vielleicht denken.

Polyhydramnion muss auch nicht immer zwangsläufig behandelt werden, da es sich von alleine zurückbilden kann. Ärzte empfehlen Schwangeren, sich in dieser Zeit so viel wie möglich auszuruhen. Aus diesem Grund werden Sie daraufhin auch krankgeschrieben.

Da zu viel Fruchtwasser jedoch auch Komplikationen mit sich bringen kann, ist es in einigen Fällen sinnvoll, eine entsprechende Behandlung einzuleiten. Dabei kommen je nach Ausprägung verschiedene Möglichkeiten in Betracht.

Eine Behandlungsmöglichkeit ist die Gabe von Medikamenten. Diese tragen dazu bei, dass sich die Gebärmutter entspannen kann und vorzeitige Wehen verhindert werden. Durch die Tabletten wird das Baby außerdem dazu angeregt, mehr Fruchtwasser zu trinken.

Ist Diabetes mellitus für die erhöhte Menge an Fruchtwasser verantwortlich, muss der Blutzuckerspiegel eingestellt werden.

In schwereren Fällen ist eine Punktion der Fruchtblase notwendig. Dabei kann ein Teil des Fruchtwassers nach außen abgeleitet werden. In fortschreitendem Stadium führt kein Weg an einer künstlich eingeleiteten Geburt vorbei, um Mutter und Kind zu schützen.

Tipp: Haben Sie und Ihr Partner nach der Geburt dieses Kindes noch einen weiteren Kinderwunsch, sollten Sie vorab mit Ihrem Gynäkologen darüber sprechen, inwieweit Risiken bestehen

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Das Fruchtwasser

Ihr Baby fühlt sich im Fruchtwasser sehr wohl. Es ist geschützt vor Druck und Stössen von aussen und kann sich darin relativ frei bewegen, bis es so gross geworden ist, dass es eng wird. Die wachsartige weisse Käseschmiere (Vernix caseosa), von der bei der Geburt häufig noch Reste zu sehen sind, schützt und sorgt dafür, dass die Haut im Fruchtwasser nicht zu sehr aufweicht.

Der Fruchtwasser-Kreislauf

Gleich nach der Einnistung der befruchteten Eizelle beginnen die winzigen Häute der Fruchtblase mit der Produktion von Fruchtwasser. Ab der 14. Lebenswoche trinkt das Ungeborene Fruchtwasser in kleinen Schlucken und scheidet es über seine Nieren und Harnblase wieder aus. Gegen Ende der Schwangerschaft wird das Fruchtwasser etwa alle drei Stunden komplett ausgetauscht. Der Fruchtwasser-Kreislauf trainiert so schon vor der Geburt die Nieren- und Schluckfunktion.

Störungen in diesem Kreislauf sind im Ultraschall meist gut erkennbar und deuten auf eine fetale Fehlbildung im Verdauungs- oder Harntrakt hin: Zuviel Fruchtwasser (Polyhydramnion oder Hydramnion) heisst, dass die Aufnahme des Fruchtwassers blockiert ist, zum Beispiel durch eine Speiseröhrenverengung. Zuwenig Fruchtwasser (Oligohydramnion) kann bedeuten, dass die Nieren nicht gut arbeiten oder ein Hindernis beim Urinabfluss besteht.

Wie viel Fruchtwasser ist normal?

Die normale Fruchtwassermenge liegt in der 10. Woche bei ca. 30 ml, in der 20. Woche bei ca. 350-500 ml und in der 36. Woche bei 1000 bis 1500 ml. Danach verringert sich die Fruchtwassermenge mit jeder Woche um ca. 100 ml. Normales Fruchtwasser sieht gelblich-klar aus. Am Geburtstermin ist es allerdings durch die enthaltenen Vernixflocken von der Käseschmiere oft gelblich-trüb.

Wie schmeckt Fruchtwasser?

Fruchtwasser ist aus vielen Nährstoffen, Mineralien und bestimmten Hormonen aus der Plazenta zusammengesetzt. Fruchtwasser nährt zwar nicht, aber das Ungeborene braucht die Flüssigkeit, um die Körperfunktionen (Nieren und Verdauungstrakt) zu trainieren. In der 20. Schwangerschaftswoche trinkt das Baby immerhin einen ganzen Liter Fruchtwasser pro Tag.

Fruchtwasser schmeckt normalerweise leicht süsslich – etwa so süss wie eine Tasse Tee mit einem Löffel Zucker. Fachleute meinen, dass Babys deshalb nach der Geburt süsse Getränke und Nahrung am liebsten haben. Der Geschmack des Fruchtwasser ändert sich aber geringfügig je nach Ernährung (kulturelle Unterschiede, z.B. scharfes Essen oder Gebrauch von Knoblauch), Kohlenhydratstoffwechsel (z.B. Diabetes mellitus) und Hormonstatus der Mutter oder nach einer Urinausscheidung des Kindes. Das stimuliert den Geschmackssinn des Ungeborenen.

Wird ins Fruchtwasser eine bitter schmeckende Substanz gespritzt, hören Feten in der 32. SSW sofort mit dem Trinken auf. Umgekehrt schlucken die Kleinen doppelt so viel, wenn das Fruchtwasser von aussen mit Süssstoff angereichert wurde.

Vorzeitiger Blasensprung: Fruchtwasser ist am pH-Wert erkennbar

Der Säuregehalt einer Flüssigkeit wird durch den sog. pH-Wert angegeben: Je saurer, desto niedriger ist der pH-Wert. Der pH-Wert von Fruchtwasser liegt bei über 6,5. Normale pH-Werte für den Scheideneingangsbereich liegen zwischen 4,0 und 4,4. Durch Messung des pH-Wertes in der Scheide mit speziellen Testhandschuhen oder Indikatorstäbchen kann also recht gut bestimmt werden, ob Fruchtwasser abgegangen ist (vorzeitiger Blasensprung) oder ob es sich bei der abgegangenen Flüssigkeit um Urin oder normalen Scheidenausfluss handelt. So kann eine Infektion des Fruchtwassers mit nachfolgenden vorzeitigen Wehen und Frühgeburt verhindert werden.

Hautzellen im Fruchtwasser zur Pränataldiagnostik

Die Bestandteile des Fruchtwassers spielen auch eine grosse Rolle bei der vorgeburtlichen Diagnostik: Abgeschilferte Hautzellen des Feten, die im Fruchtwasser schwimmen, können bei der Amniozentese (Fruchtwasserpunktion) mit dem Fruchtwasser entnommen und auf ihren Chromosomensatz hin untersucht werden. So erhält man eine höchst zuverlässige Auskunft darüber, ob beim Ungeborenen eine Chromosomenstörung vorliegt.

Sind die Lungen schon reif genug für die Geburt?

Untersucht man die Phospholipide im Fruchtwasser, kann man die fetale Lungenreife abschätzen. Das ist besonders dann eine wichtige Bestimmung, wenn es um die Therapie vorzeitiger Wehentätigkeit, den Einsatz von Corticosteroiden und die Verhinderung einer Frühgeburt geht.

Weitere Untersuchungen am Fruchtwasser

Bei einer Blutgruppenunverträglichkeit (z.B. des Rhesus-Faktors) kann an der Konzentration des Bilirubins im Fruchtwasser erkannt werden, wie gefährdet das Ungeborene ist.

Die Erreger verschiedener intrauterin erworbener Infektionen, z.B. Toxoplasmose und Listeriose, können ebenfalls im Fruchtwasser nachgewiesen werden.

Vor und während der Geburt kann man an der Farbe des Fruchtwassers beurteilen, ob das Baby schon in der Gebärmutter Kindspech (Mekonium) ausgeschieden hat. Besonders bei sehr langen Geburten (wie durch Wehenschwäche oder Geburtsstillstand), also einer Stresssituation für das Kind mit schlechter Sauerstoffversorgung, wird der Darm weniger durchblutet. Das verursacht verstärkte Darmbewegungen und die Erschlaffung des Schliessmuskels. Ein vorzeitiger Abgang des Darminhalts mit Grünfärbung des Fruchtwassers kann also ein Hinweis sein auf „fetal distress“, d.h. dem Kind geht es nicht mehr so gut.

Häufige Fragen zum Thema

Ich habe zuviel Fruchtwasser, aber das Kind ist ganz unauffällig. Muss ich mir trotzdem Sorgen machen?

Wenn eine Schwangere zuviel Fruchtwasser hat, bezeichnet man das auch als Polyhydramnie oder Polyhydramnion. Das ist noch keine Krankheit an sich, sondern zunächst einmal nur ein Symptom. Das heisst, man sollte genauer nachsehen, ob etwas Ernsthaftes dahintersteckt. Bei 90% aller Schwangeren mit…

vollständige Antwort lesen Ich habe zuwenig Fruchtwasser. Was kann das bedeuten und kann ich etwas tun, dass es wieder mehr wird?

Fruchtwasser muss ausreichend vorhanden sein, dami die fetale Lungenreifung ungestört erfolgen kann. Deshalb wird bei jeder Ultraschalluntersuchung speziell auf dieses Merkmal geachtet. Wenn die Fruchtwassermenge verringert ist (Oligohydramnion), muss möglichst rasch die Ursache abgeklärt und -…

vollständige Antwort lesen Kann es sein, dass man einen Blasensprung gar nicht bemerkt?

Ja, das ist wahrscheinlich recht häufig die Ursache für eine Frühgeburt aus unerklärtem Grund. Manchmal ist der Defekt in der Fruchtblase nur sehr klein und weit oberhalb vom inneren Muttermund. Das nennt man dann Blasenriss oder hohen Blasensprung. Gelegentlich verschliesst sich dieses kleine Loch…

vollständige Antwort lesen Wie kann ich Fruchtwasser von Urin unterscheiden?

Da können Sie eigentlich nur relativ sicher sein, wenn sich beim Blasensprung das Fruchtwasser schwallartig ergiesst. Es ist praktisch farblos und riecht süsslich, nicht wie der typische Urin.

Wenn es sich dagegen um sehr wenig Flüssigkeit handelt, können Sie das nicht sicher unterscheiden. Dann…

vollständige Antwort lesen Kann man mit einer Fruchtwasserpunktion und mit einer Chorionbiopsie dieselben Erkrankungen entdecken? Und wie zuverlässig ist das Ergebnis?

Grundsätzlich kann man an den Fruchtwasserzellen kindliche Chromosomenstörungen feststellen, denn diese Zellen stammen vom Kind. Am häufigsten kommt es vor, dass jeweils ein Chromosom zuviel vorhanden ist, wie beim Down Syndrom (Trisomie 21), seltener bei der Trisomie 18 und 13. Ausserdem kann man…

vollständige Antwort lesen

Letzte Aktualisierung : 02-12-19, BH

Fruchtwasser

Bestimmung der Fruchtwassermenge

Mithilfe von Ultraschall bestimmt der behandelnde Arzt die Flüssigkeitsmenge in der Fruchtblase. Dabei muss er berücksichtigen, dass die Menge auch im Normalfall von Frau zu Frau variiert und abhängig ist vom Alter des heranwachsenden Kindes. Einen absoluten Normwert gibt es also nicht. Die Mengenbestimmung kann auf vielfältige Weise erfolgen:

Fruchtwasser-Index

Zu der gängigsten Methode gehört die Bestimmung des sogenannten Fruchtwasser-Index (FI). In der Ultraschalluntersuchung wird der Bauch in vier Quadranten (Bereiche) aufgeteilt und jeweils das größte Fruchtwasserdepot bestimmt. Die Summe der vier Messungen ergibt den FI. Im letzten Schwangerschaftsdrittel liegt der Wert normalerweise zwischen fünf und 20 Zentimeter. Werte unter fünf Zentimeter sprechen für zu wenig, Werte über 20 Zentimeter für zu viel Fruchtwasser.

Tiefstes Fruchtwasserdepot

Eine weitere Möglichkeit ist die Messung des sogenannten Tiefsten Fruchtwasserdepots. Hier misst der behandelnde Arzt die senkrechte Entfernung von der einen zur anderen Seite der Eihäute. Eine Länge von etwa zwei bis acht Zentimeter gilt als normal. Werte unter zwei Zentimeter sprechen für zu wenig, Werte über acht Zentimeter für zu viel Fruchtwasser.

Bei Mehrlingsschwangerschaften ist dies die gängigste Messmethode.

Zwei-Durchmesser-Fruchtwasserdepot

Beim Zwei-Durchmesser-Fruchtwasserdepot misst man die waagerechte und senkrechte Strecke von Eihaut zu Eihaut. Senkrechte und waagerechte Werte werden anschließend multipliziert. Zwischen etwa 15 und 50 Quadratzentimetern besteht kein Anlass zur Sorge. Bei unter 15 Quadratzentimetern besteht der Verdacht auf zu wenig Fruchtwasser, ab 50 Quadratzentimetern kann von einem Überschuss der wichtigen Flüssigkeit ausgegangen werden.

Erfahrung des Arztes

Nicht unwesentlich bei der Mengenbestimmung ist die Erfahrung des behandelnden Arztes. Sein geschulter Blick reicht in der Regel schon aus, abweichende Fruchtwassermengen zu erkennen. Zusätzliche Ergebnisse aus der Ultraschallmessung ermöglichen ihm dann eine sichere Aussage über die Flüssigkeitsmenge in der Fruchtblase.

Fruchtwasser: Fruchtwasserindex

Es gibt zwei grund­sätz­lich ver­schie­de­ne Ver­fah­ren, um die Men­ge des Frucht­was­sers in der Frucht­bla­se der Schwan­ge­ren zu mes­sen.

  • Be­stim­mung des grö­ß­ten De­pots
  • Frucht­was­ser­index

Be­stim­mung des grö­ß­ten De­pots

Umd die Frucht­was­ser­men­ge zu be­stim­men, wird der Bauch der Schwan­ge­ren in vier Qua­dran­ten auf­ge­teilt. Man schaut nach, wel­cher Qua­drant die grö­ß­te Frucht­was­ser­men­ge ent­hält und misst ver­ti­kal die­se Stre­cke. Ge­mäß ei­nes Co­ch­ra­ne Re­views neigt die Be­stim­mung des AFI im Ver­gleich zum grö­ß­ten De­pot da­zu, eher ein Oli­go­hy­dram­ni­on zu dia­gnos­ti­zie­ren.

Der Frucht­was­ser­index

Der Frucht­was­ser­index oder AFI von „Amnio­tic flu­id index“ ist ei­ne se­mi­quan­ti­ta­ti­ve Me­tho­de zur Be­stim­mung der Frucht­was­ser­men­ge.

Wie wird die Frucht­was­ser­men­ge mit AFI ge­mes­sen?

Für die AFI- oder Vier-Qua­dran­ten-Me­tho­de wird der Bauch der Schwan­ge­ren in vier Qua­dran­ten auf­ge­teilt und in je­dem Qua­dran­ten mit Hil­fe der Ul­tra­schall­un­ter­su­chung ver­ti­kal das grö­ß­te Frucht­was­ser­de­pot ge­mes­sen. Die vier Wer­te (in cm) wer­den dann auf­sum­miert und durch vier ge­teilt. Die Ein­ord­nung, ob zu­viel Frucht­was­ser (Po­ly­hy­dram­ni­on) oder zu­we­nig Frucht­was­ser (Oli­go­hy­dram­ni­on) han­delt, ist von der Schwan­ger­schaftswo­che ab­hän­gig.

Frucht­was­ser­index in mm in ei­ner nor­ma­len Schwan­ger­schaft

Hier wer­den die pro­zen­tua­len Wer­te an­ge­zeigt.

Wo­che

2,5th

5th

50th

95th

97,5th

Mo­di­fi­ziert von Moo­re TR, Ca­yle JE: The am­nio­tic flu­id in­dex in nor­mal hu­man pregnan­cy. Am J Obs­tet Gyne­col1990;162: 1168-1173.

fruchtwasser obere norm??

zu viel fruchtwasser – hat das noch jemand?

wunschbaby1

28.11.13
hallo
bei meiner letzten untersuchung wurde der zuckertest gemacht. beim ultraschall fiel meinem fa dann auf, dass der kleine sehr viel platz hat. daraufhin wurden einige blutwerte mehr genommen als nur die für den zuckertest erforderlichen.
einige tage später kam die info, dass alle blutwerte in ordnung sind.
nun musste ich heute in die klinik um dort eine zweite meinung zu bekommen. die ultraschalluntersuchung dauerte ziemlich lange. es wurden diverse dinge kontrolliert (magen, nieren, herz und und und) und wieviel platz der kleine zur verfügung hat. vom platz her würde er noch einmal reinpassen. alles was der chefarzt kontrolliert hat, ist in ordnung. nur die menge fruwa nicht. die nackenfaltenmessung haben wir damals auch machen lassen. war auch unauffällig.
ende der untersuchung war dann: fruwa zuviel, aber nicht feststellbar woran es liegt. das risiko einer frühgeburt ist stark erhöht. bei hartwerdendem bauch oder wenn irgendwas komisch / merkwürdig ist, soll ich sofort in die klinik kommen.
bin heute bei 25+6 ssw.
hat / hatte das schon mal jemand von euch?
werd dann wohl die tage die kliniktasche schon mal packen. vorbereitet sein beruhigt etwas.
hoffe, dass der kleine noch fleißig wächst und noch einige wochen bei mir im bauch bleibt.
lieben dank fürs „zuhören“ und falls ihr habt, für eure ratschläge, erfahrungen o.ä.!

Hope33 sagt

Ich hoffe du googelst nicht, weil das macht dich nur bekloppt! Ich wünsche dir viel kraft und das dein purzel noch schön wachsen kann! Denk immer positiv und denk einfach das du in guten Händen bist! Lass dich nicht stressen, aber kann dich gut verstehen!
Alles gute für dich
28.11.13

wunschbaby1 sagt

hallo hope
danke fürs mut machen!
ich google nicht. das hat mein mann gemacht. der „filtert“ die infos für mich. er hat einige beiträge gefunden, da ging es allen gut und kind ist wohlauf. wollte trotzdem mal horchen, ob es noch jemanden gibt und wie es mit erfahrungen aussieht.
ich versuche auf jeden fall positiv zu denken. alles andere ist für mich und vorallem den kleinen sehr schlecht.
sind ja seit heute im zweistelligen bereich. nur noch 99tage.
wir schaffen das!!!
28.11.13

Nosi sagt

Hallo Wunschbaby1, ich drück euch auch die Daumen, dass das kleine noch gut und lange wächst und in dir reifen darf.
Passt auf euch auf, das wird schon werden.
ET 08.03.14 –
Wir freuen uns riesig auf unser Fischlein –
28.11.13

Ahoi91 sagt

Hi,
Ich weiß es nur von einer Arbeitskollegin die das auch hatte.
Sie hat einen kerngesunden Jungen normal ohne Komplikationen entbunden auch die Ss verlief normal außer das sie halt ziemlich viel fruwa hatte.
Und als ihr die fruchtblase geplatzt ist hatte sie ein Schwimmbecken füllen können.
Also Kopf hoch. Denk dran du hast ein gesundes baby 🙂
28.11.13

finnly sagt

Ich schleich mich mal aus dem April-Club rein. . Bin jetzt 22+1 und hab auch zu viel Fruchtwasser. .. wurde sowohl von meiner FA als auch beim organ-Screening festgestellt. ..mit dem kleinen Mann ist aber alles in bester Ordnung… am Montag hab ich drn Zuckertest, mal sehen, wie der ausfällt…
Von Frühgeburt hat mir bisher allerdings niemand etwas gesagt. .. hmmm… da ist man doch gleich verunsichert 🙁
28.11.13

Hope33 sagt

Ich denke auch man muss versuchen ruhig zu bleiben! Mit dem googeln hab ich oft genug selbst falsch gemacht!!!! Darum hab ich das mal geschrieben 😉
Aber wenn dein Mann das Probe liest find ich das gut! Denke das es mit der heutigen Medizin schon alles gut wird! Und ich als Laie würde auch behaupten das etwas zuviel besser, als zu wenig ist! Wünsche euch alles gute!!!
28.11.13

Nadd1 sagt

Hallo ihr Lieben,
Zwergi ist meine 2.Ss und sowohl jetzt als auch bei der ersten hatte ich sehr viel Fruchtwasser. Von drohender FG wurde mir weder jetzt als auch bei der 1. was gesagt. Bei meiner ersten Geburt musste sich die Hebamme nur umziehen und aufwischen. Mach dir nicht zu viel Gedanken, so lange das Kleine wächst und zappelt ust alles iO.
29.11.13

wunschbaby1 sagt

hallo nadd1
das beruhigt mich etwas. danke.
wieviel mehr ist es denn bei dir? bei mir würde der kleine nochmal reinpassen. quasi platz für zwillinge. 😉

eigenartig wie unterschiedlich die ärzte da rangehen.
29.11.13

Saskiax3 sagt

Hallo, ich habe auch fast das gleiche Problem, nur das ich zu wenig Fruchtwasser habe… ich bin jetzt in der 26. ssw & der Arzt sagt auch, dass es dadurch zu einer Frühgeburt kommen kann.
Wünsche dir viel Glück

Sie haben den Begriff „Oligohydramnion“ in Ihrem Mutterpass entdeckt, aber wissen nicht, was er bedeutet? Dann klären wir Sie in diesem Beitrag gerne darüber auf.

In diesem Ratgeber erfahren Sie

  • wann ein Oligohydramnion vorliegt
  • wie viel Fruchtwasser normal ist und welche Funktion sie hat (mit Normwerte-Tabelle AFI)
  • anhand welcher Symptome und Anzeichen Sie einen Mangel erkennen
  • welche Gründe und Folgen der Mangel hat
  • welche Methoden zur Behandlung es gibt

Oligohydramnion: Was bedeutet zu wenig Fruchtwasser?

Ein Oligohydramnion bezeichnet einen Fruchtwassermangel. Liegt die Fruchtwassermenge in der Fruchtblase im 3. Trimenon unter 500 ml oder liegt der Fruchtwasserindex (AFI) unter 5 cm, dann ist eine Schwangere davon betroffen. Diese Form der Fruchtwasseranomalien tritt bei ungefähr 1,7 bis 7 Prozent aller Schwangerschaften auf.

Das Gegenstück zum Oligohydramnion ist das (Poly-)Hydramnion. Dieses liegt vor, wenn eine Schwangere zu viel Fruchtwasser hat. Das komplette Fehlen von Fruchtwasser wird als Anhydramnion bezeichnet.

Grundsätzlich sollten Schwangere an allen Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchungen und Kontrolluntersuchungen beim Frauenarzt teilnehmen. Nur so können mögliche Komplikationen und Fehlentwicklungen rechtzeitig erkannt werden. Die Veränderungen werden direkt im Mutterpass eingetragen und bei den nächsten Untersuchungsterminen berücksichtigt.

Welche Funktion hat das Fruchtwasser?

Das Fruchtwasser ist eine Flüssigkeit, die sich ab der 4. SSW durch Ultrafiltration des mütterlichen Plasmas und der Sekretion des Amnionepithels bildet. Ab der 12. SSW kann der Fetus diese mit seinen Nieren und seiner Lunge selbstständig bilden.

Es dient dazu, Verwachsungen mit der Fruchtblase zu verhindern und das Embryo vor Stößen zu schützen. Die „Airbag-Funktion“ puffert Stöße ab und ermöglicht dem Fötus gleichzeitig schwerelose Bewegungen.

Fruchtwasser-Normwerte in der Tabelle: Wie viel ist normal?

Der 4-Quadranten-Fruchtwasserindex (AFI – Amniotic Fluid Index) ist eine Messmethode mittels Sonographie (Ultraschall), um die Fruchtwassermenge zu bestimmen.

Da zu viel oder zu wenig Fruchtwasser mit erheblichen Risiken verbunden sind, sollte der AFI durch den Frauenarzt kontrolliert werden.

Dazu teilt der Arzt theoretisch die Gebärmutter in vier Räume auf, die nacheinander per Ultraschall auf Fruchtwasser untersucht werden. Die Schnittstelle der Achsen bildet der Bauchnabel der Schwangeren. Die in vertikaler Ausdehnung größten Areale werden dabei vermessen. Die Durchmesser zusammenaddiert, ergeben den Wert des Fruchtwasserindex.

Die Normwerte des Fruchtwasserindex werden in der nachfolgenden AFI-Tabelle noch einmal genauer veranschaulicht:

Fruchtwasser Normwerte Tabelle: Der AFI (Aminiotic Fluid Index) ist eine Messmethode per Ultraschall, um die vorhandene Fruchtwassermenge zu bestimmen. Ein Oligohydramnion liegt bei zu wenig Fruchtwasser vor.

Fruchtwassermenge bei einem gesunden Schwangerschaftsverlauf

Ab dem ersten Trimenon bis etwa zur 10. SSW bleibt die Fruchtwassermenge mit etwa 30 ml konstant. In der Frühschwangerschaft beginnt die Menge zu steigen und beträgt in der 12. SSW etwa 60 ml.

Ab der 20. SSW steigt die Flüssigkeit erneut auf rund 400 ml an und erreicht ihren Höhepunkt mit 1000 ml etwa in der 30. SSW bis 34. SSW.

Von nun an sinkt die Menge bis zum errechneten Geburtstermin wieder ab und beträgt bis dahin etwa 800 ml. Bei einer länger andauernden Schwangerschaft bis zur 42. SSW ist nur noch mit einer Menge von 500 ml zu rechnen.

Oligohydramnion: Diagnose und Anzeichen für zu wenig Fruchtwasser

Die Anzeichen für zu wenig Fruchtwasser sind im Alltag nur schwer sichtbar. Deshalb stellt der Arzt die Diagnose mittels sonographischer Messung meist zufällig.

Manchmal werden auch eine Farbdopplersonografie der Umbilikalarterie und eine Ultraschalluntersuchung zur Beobachtung der Entwicklung des Fötus vorgenommen.

Im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorgeuntersuchung erkennt der Arzt schnell, ob eine bestimmte Behandlungsmethode nötig wird.

Typische Anzeichen und Symptome für zu wenig Fruchtwasser sind:

  • die Gebärmutter ist für die entsprechende Schwangerschaftswoche viel zu klein entwickelt
  • die Bewegungen des Fötus in der Gebärmutter sind eingeschränkt (Platzmangel)
  • der Babybauch wächst kaum noch (Gewichtskurve in der Schwangerschaft verändert sich nicht mehr)
  • ggf. ist Tinnitus wahrzunehmen

Welche Gründe und Folgen hat zu wenig Fruchtwasser?

Ein Oligohydramnion kann verschiedene Ursachen haben, die entweder bei der Mutter oder bei ihrem Kind liegen. Die häufigsten Ursachen sind:

  • Drogen
  • Einnahme bestimmter Medikamente während den letzten 6 Schwangerschaftsmonaten (ACE-Hemmer, Captorpril, Enalapril, NSAR (Aspirin, Ibuprofen))
  • intrauterine Infektionen
  • Kind scheidet zu wenig Urin aus (Fehlbildung der Ausscheidungsorgane)
  • Zwillingsschwangerschaft (Zwillingstransfusionssyndrom)
  • Plazentainsuffizienz
  • Schwangerschaft dauert zu lange (überschreitet die 40. SSW)
  • vorzeitiger Blasensprung
  • Wachstumsstörungen des Kindes

Ein unbehandeltes Oligohydramnion kann zu schwerwiegenden Folgen führen. Häufige Risiken sind:

  • Entwicklung von Fehlstellungen beim Kind, wie z.B. Schiefhals, Fußfehlstellungen (Hackenfuß)
  • erhöhtes Geburtsrisiko
  • intrauterine Wachstumsretardierung
  • Organschäden
  • Schwangerschaftskomplikation oder Geburtskomplikation
  • verzögerte Lungenreifung des Fötus
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Oligohydramnion: Behandlungsmöglichkeiten

Liegt bei Ihnen ein Oligohydramnion vor, gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung. Meist ist es bereits ausreichend, mehr Wasser zu trinken. Dadurch kann die Fruchtwasser-Produktion angeregt werden. In den meisten Fällen lassen sich Komplikationen medizinisch gut behandeln, wenn sie frühzeitig erkannt werden.

Weitere Maßnahmen zur Behandlung sind:

  • Auffüllen von Fruchtwasser durch Katheter (Amnioninfusion mit Zucker-Kochsalzlösung)
  • Einleitung der Geburt bei zu wenig Fruchtwasser nur, wenn das Kind reif genug ist
  • die Geburt erfolgt bei zu wenig Fruchtwasser per geplantem Kaiserschnitt

Bei einem Oligohydramnion muss der Fötus wöchentlich überwacht und mindestens alle 4 Wochen eine Sonographie durchgeführt werden.

Die betroffene Frau sollte auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung achten und verbotene Lebensmittel in der Schwangerschaft meiden. Zudem ist das Rauchen von Zigaretten, sowie der Konsum von Alkohol und Drogen verboten. Um Stress zu reduzieren, sollten Entspannungsübungen regelmäßig durchgeführt werden.

Quellen

Die Geburtshilfe; 3. Auflage; Schneider, H.; Wolf Husslein, P.; Schneider, K.-T.M.; Springer Medizin Verlag, 2006

Polyhydramnion

Eine Schwangerschaft ist für viele Frauen eine wunderschöne Erfahrung, doch einige werdende Mamis plagt auch immer wieder die Sorge, dass etwas mit ihrem Baby nicht stimmt. In den seltensten Fällen bestätigt sich dieser Verdacht jedoch. Eine in vielen Fällen eher harmlos verlaufende Komplikation ist das sogennante Polyhydramnion.

Was ist ein Polyhydramnion?

Ein Polyhydramnion – auch Polyhydramnie oder Hydramnion genannt – bezeichnet ein Problem mit dem Fruchtwasser. Bei ihm befindet sich eine überdurchschnittlich große Menge des Fruchtwassers in der Gebärmutter. Dies ist dann der Fall, wenn ein Fruchtwasserindex (AFI) von über 20 Zentimetern vorliegt beziehungsweise von über zwei Litern. Im schlimmsten Fall kann dieser sogar auf über drei Liter, also die dreifache Menge des Normalwerts, ansteigen. Akut bedeutet ein Polyhydramnion für Dein Baby zwar keine Gefahr, doch vor allem während der Geburt kann die erhöhte Menge zu Problemen führen, wenn sich etwa das Baby durch die zu dicke Schutzschicht nicht richtig einstellen kann oder die Nabelschnur falsch liegt. Was musst Du also beachten, wenn Du an einer Polyhydramnie leidest? Und wie kannst Du sie feststellen?

Bei einem Polyhydramnion hast Du bis zu dreimal mehr Fruchtwasser in der Plazenta als normal.

So erkennst Du ein Polyhydramnion

Grundsätzlich ist es für Dich nicht möglich, eindeutig festzustellen, ob Du an einem Polyhydramnion leidest oder nicht. Allerdings gibt es einige Hinweise, die möglicherweise auf die Krankheit hindeuten. Die große Menge Fruchtwasser sorgt zum Beispiel dafür, dass Dein Bauchumfang unnatürlich groß ist beziehungsweise in kurzer Zeit zu viel zunimmt. Auch kann es bereits zu abnormalen Kontraktionen sowie zu Verstopfung und Bauchschmerzen kommen, da das Wasser zu sehr auf die inneren Organe drückt. Darüber hinaus wirst Du mit der größeren Menge Fruchtwasser auch Probleme haben, Dein Baby zu fühlen, da es gleich doppelt und dreifach gepolstert ist. Endgültige Gewissheit kann Dir Dein Frauenarzt durch einen Ultraschall verschaffen. Sind die Herztöne Deines Babys etwa nur schwach auszumachen, da die dickere Schicht Wasser sie dämpft, wird Dein Arzt sicherlich auch die Fruchtwassermenge messen. Stellt sich hierbei heraus, dass Du an einem Polyhydramnion leidest, wird er weitere Maßnahmen einleiten, damit keine Gefahr für Dich und Dein Baby besteht.

Muss ein Polyhydramnion behandelt werden?

Obwohl ein Polyhydramnion keine akute Gefahr für Dein Baby darstellt, muss es dennoch behandelt werden, denn je weiter die Schwangerschaft fortschreitet, desto mehr Komplikationen können auftreten. Durch die erhöhte Menge an Fruchtwasser kann die Fruchtblase zum Beispiel zu früh platzen und die Geburt kann zu früh beginnen, da die Gebärmutter die großen Mengen schlicht nicht mehr halten kann. Aus dem gleichen Grund kann es gelegentlich auch zu einer Plazentaruptur kommen. Aufgrund der größeren Menge an Fruchtwasser ist es ebenfalls häufig der Fall, dass das Baby sich nicht richtig in Position bringen kann und für die Geburt falsch liegt. Dies ist besonders gefährlich, wenn die Nabelschnur in der falschen Position liegt. Bei einem Nabelschnurvorfall kann so die Sauerstoffzufuhr des Babys gefährlich lange unterbrochen werden. Damit dies nicht passiert, empfehlen Ärzte in besonders schweren Fällen meist einen Kaiserschnitt. So kann Dein Baby trotz Polyhydramnion gesund zur Welt kommen. Dies ist jedoch nur gut planbar, wenn die Krankheit vorher bereits behandelt wurde, um eine frühzeitige Geburt zu verhindern.

So wird ein Polyhydramnion behandelt

Da das Polyhydramnion im schlimmsten Fall lebensbedrohlich für Dein Baby sein kann, wird Dein Frauenarzt sich sicherlich gleich an die Behandlung machen. Als erstes wird dieser Dich auf Diabetes testen. Dies ist eine häufige Ursache für zu viel Fruchtwasser und die, die am einfachsten zu überprüfen und zu behandeln ist. Dein Arzt wird Dich hierauf testen und dann Maßnahmen einleiten, um Deinen Blutzuckerspiegel zu senken, was die Fruchtwasserproduktion normalisieren sollte. Wenn Du nicht an Diabetes leidest, kann eine Zeit lang geguckt werden, ob sich die Menge von alleine wieder normalisiert. Ist dies nicht der Fall, wird höchstwahrscheinlich eine Fruchtwasserentlastungspunktion vorgenommen werden, bei der die Fruchtblase mit einer Hohlnadel punktiert und durch einen Katheter Wasser abgelassen wird. Alternativ ist auch eine medikamentöse Behandlung möglich. Darüber hinaus solltest Du bei einem Polyhydramnion darauf achten, dass Du genügend Ruhe bekommst.

Ursachen für ein Polyhydramnion

Ein Polyhydramnion ist eine äußerst seltene Komplikation, an der nur gut ein bis drei Prozent aller Schwangeren erkranken. Einige häufige Ursachen hierfür sind Schwangerschaftsdiabetes, Syphilis und eine Zwillingsgeburt. Bei einigen Anomalien ist nicht ganz klar, ob diese Ursachen oder sogar Folgen von zu viel Fruchtwasser in der Plazenta sind. Hierzu zählen unter anderem Minderwuchs, Trisomie 21, Herzfehler, Anenzephalie, Gaumenspalte und viele mehr. Zu viele Gedanken musst Du Dir hierüber jedoch auch nicht machen, wenn Du an einem Polyhydramnion leidest. Aktuelle Studien haben gezeigt, dass diese Anomalien hauptsächlich in Verbindung mit besonders schweren Fällen auftreten.

Ein Polyhydramion ist eine seltene Komplikation in der Schwangerschaft, bei dem die Menge des Fruchtwassers stark erhöht ist. Dies ist vor allem deswegen problematisch, da durch das vermehrte Gewicht die Plazenta reißen oder die Geburt vorzeitig eingeleitet werden kann. Doch keine Angst: Sofern Du regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen bei Deinem Frauenarzt erscheinst, wird dieser das Polyhydramnion rechtzeitig feststellen und behandeln können.

Fruchtwasserindex

Der Fruchtwasserindex (englisch Amniotic fluid index oder AFI) bezeichnet eine semiquantitative sonographische Messmethode zur Bestimmung der Fruchtwassermenge.

6 Beziehungen: Cochrane Collaboration, Fruchtwasser, Oligohydramnion, Polyhydramnion, Schwangerschaft, Sonografie.

Cochrane Collaboration

Die Cochrane Collaboration, benannt nach Archie Cochrane, ist ein weltweites Netz von Wissenschaftlern und Ärzten.

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Fruchtwasser oder Amnionflüssigkeit nennt man die vom Amnion als der innersten Eihaut der Fruchtblase gebildete klare, wässrige Körperflüssigkeit, mit der die Amnionhöhle gefüllt ist.

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Oligohydramnion

Von einem Oligohydramnion wird in der Pränatalmedizin gesprochen, wenn bei einer Schwangerschaft die Menge des Fruchtwassers 200 bis 500 ml unterschreitet.

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Als Polyhydramnion oder Polyhydramnie, kurz meist Hydramnion, umgangssprachlich Fruchtwassersucht, wird in der Pränatalmedizin eine überdurchschnittlich große Menge Fruchtwasser mit einem Fruchtwasserindex (AFI) von über 20 cm oder mit einem großen Fruchtwasserdepot über 8 cm (am Termin mehr als zwei Liter) bezeichnet.

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Schwangerschaft

Schwangere Frau Entwicklungsstadien des Kindes während der Schwangerschaft Eine Frau im achten Monat der Schwangerschaft Die Schwangerschaft (fachsprachlich auch Gestation oder Gravidität, lateinisch graviditas) ist der Zeitraum, in dem eine befruchtete Eizelle im Körper einer werdenden Mutter zu einem Kind heranreift.

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Sonografie

Sonografie (Sonographie), auch Echografie oder umgangssprachlich Ultraschall genannt, ist die Anwendung von Ultraschall als bildgebendes Verfahren zur Untersuchung von organischem Gewebe in der Medizin und Veterinärmedizin sowie von technischen Strukturen.

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Lungeninfektion durch geschlucktes Fruchtwasser?

Frage: Mein Sohn ist in der 36. Schwangerschaftswoche auf die Welt gekommen und hat während der Geburt Fruchtwasser geschluckt. Mir ist gesagt worden, dass er eine Lungeninfektion bekommen hat. Wie kann das passieren?

Antwort: Knapp vor der Geburt reißen natürlicherweise die Eihäute, die mit Fruchtwasser gefüllt sind und in denen das noch ungeborene Kind schwimmt. Die Menge des Fruchtwassers beträgt bis zu einem Liter.

Fruchtwasser ist normalerweise keimfrei und wird vom Ungeborenen ohne Probleme in seinen Lungen vertragen. Wenn vor der Geburt aus irgendwelchen Gründen Keime in das Fruchtwasser kommen, zum Beispiel durch eine ungenügende Sauerstoffversorgung, kann die Aufnahme von Fruchtwasser in die Lungen des Kindes vor der Geburt oder auch während der Entbindung zu einer Infektion der Lungen oder des gesamten Organismus führen.

Die Aufnahme von Fruchtwasser mit Keimen in die Lunge eines eben geborenen Kindes hat zur Folge, dass Entzündungen in der Lunge entstehen können und dass einzelne Lungenabschnitte nicht ausreichend mit Luft versorgt sind. Drüber hinaus darf man nicht vergessen, dass auch während der Geburt – bei der Passage des Kindes durch den Geburtskanal – ein Verschlucken von verschiedenen Sekreten möglich ist, da dieser Kanal natürlich nicht steril ist. Kinder, die früher zur Welt kommen, können unreifer sein und leichter infiziertes Fruchtwasser verschlucken.

Ein Kind in der 36. Schwangerschaftswoche sollte allerdings in diesem Bereich bei sonstiger guter Entwicklung in der Gebärmutter keine wesentlichen Probleme gehabt haben.

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Autoren:
Prim. Univ.-Prof. Dr. Manfred Götz, Facharzt f. Kinder- und Jugendheilkunde

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Manche Babys spucken nach der Geburt ziemlich viel Fruchtwasser. Oft fühlen sie sich damit nach der Geburt richtiggehend elend. Sie würgen und erbrechen regelrecht. Versuchen das verschluckte Fruchtwasser auf jedem möglichen Weg loszuwerden.

Weil es ziemlich beängstigend sein kann, wenn dein frisch geborenes Baby unter dieser Übelkeit leidet, werde ich dir hier zusammenfassen, was du wissen solltest.

Vielleicht hast du schon einmal gehört, dass man sagt “Speikinder sind Gedeihkinder” – allerdings hat das Würgen nach der Geburt nichts mit diesem Spruch zu tun. Dort spricht man von den Babys, die nach dem Stillen immer – oder fast immer – Muttermilch spucken.

Wenn dein Baby direkt nach der Geburt Fruchtwasser spuckt, heißt das noch nicht, dass es später auch Muttermilch spucken wird.

Warum dein Baby so viel würgen muss

Während der gesamten Schwangerschaft ist dein Baby im Fruchtwasser geschwommen. Aber nicht nur das. Schon ab ungefähr der 14. Schwangerschaftswoche hat dein Baby auch begonnen das Fruchtwasser zu trinken.

Es ist also völlig normal, dass der Magen über den Tag verteilt immer wieder mit Fruchtwasser gefüllt war.

Auch die Verdauung ist bereits während der Schwangerschaft in Betrieb – zum Teil. Die Haut-Partikel, die im Fruchtwasser schwimmen werden im Darm abgelegt und ergeben später den ersten Stuhlgang – das Mekonium. Das Wasser selbst wird durch Nieren und Blase geschleust und wieder ausgepieselt.

Und wieder getrunken.

Völlig steril 🙂

Auch am Tag der Geburt trinkt & pieselt dein Baby.

Reicht das Stillen?!

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Lerne in meinen eMails mehr über das Stillen. Wie es reicht. Wie lange es reicht. Wann es reicht.

Und am wichtigsten: Was DU tun kannst.

Und nun ist es soweit: Vielleicht war eure Geburt ein Höllenritt, ein Kaiserschnitt – oder sie war eine völlig friedliche medikamenten- und intervensionsfreie Geburt.

Unabhängig von der Art der Geburt konnte ich bereits immer wieder feststellen, dass (sehr grob geschätzt) 10-20% der Babys nach ihrer Geburt für einige Stunden Fruchtwasser spucken. Manche beutelt es richtiggehend und sogar mehrere Tage.

Nach einem Kaiserschnitt vermutet man – es gibt dazu aber keinerlei mir bekannte Erhebungen, Statistiken oder Belege – dass es damit zusammenhängen kann, dass die Babys nicht durch einen langen, engen Geburtskanal mussten. Sie spucken dann tatsächlich auch mal große Mengen Fruchtwasser.

Andere Babys hingegen “würgen nur”.

Wie du richtig reagierst, wenn dein Baby gerade würgt und spucken muss

Es kann sehr erschreckend aussehen, wenn sich dein Baby erbricht.

Umso wichtiger, selbst einmal tief durchzuatmen, damit du deinem Baby gut helfen kannst.

Falls dein Baby gerade in seinem Bettchen liegt, wenn es spucken muss, kannst du es sanft zu dir nehmen.

Dazu kannst du ruhig mit ihm sprechen und dadurch sowohl dein Baby, als auch dich selbst beruhigen.

Wenn ihr in der Klinik seid, kannst du natürlich auch den Schwesternruf betätigen, damit dich eine Krankenschwester anleitet, wie du deinem Baby gut helfen kannst.

Der Umgang mit spuckenden Babys ist in den Kliniken recht unterschiedlich, deshalb kann es sein, dass du dort Reaktionsarten erlebst, die ganz anders sind, als das was ich beschreibe.

Was du tun kannst, damit es deinem Baby schnell besser geht

Es dauert unterschiedlich lange, bis es Babys mit Übelkeit wieder besser geht – deshalb hier ein paar Tipps, die deinem Baby helfen können:

Dein Baby Hochlagern

Manchen Babys hilft es schon mit dem Oberkörper etwas höher gelagert zu sein, um nicht mehr so viel würgen und spucken zu müssen. Andere liegen lieber auf dem Bauch.

Die Bauchlage kannst du ohne weiteres nutzen, so lange du dein Baby im Blick hast.

Haut-auf-Haut-Bonding

Häufig konnten wir im Team beobachten, dass Babys die im direkten Haut-zu-Haut-Kontakt mit ihrer Mama lagen, viel weniger würgen und spucken mussten.

Außerdem ist es sehr praktisch, weil du dein Baby nach dem Spucken dann nicht umziehen musst. Einfach eine Mullwindel parat halten, mit der – egal welche Menge – gleich aufgewischt werden kann.

Sobald dein Baby zur Ruhe kommen kann, geht es ihm möglicherweise schon viel besser.

Wärme

Ist es gerade nicht möglich bei dir zu liegen, kannst du es mit einem warmen Kirschkernkissen wärmen.

Direkt bei dir ist es sowieso mollig warm.

Besucher-Verbot

So lange euer Start noch holperig ist, hilft es, wenn ihr erstmal noch auf Besuch verzichtet. Besucher – egal wie lieb und geliebt sie sind – sind immer ein Unruhefaktor für dein Baby.

Du würdest vermutlich auch keine Zuschauer haben wollen, wenn dir grade kotzübel wäre – oder?

Stillen

Eher unerwartet, aber tatsächlich: Anlegen kann helfen, denn das Kolostrum regt die Verdauungstätigkeit deines Babys an.

So hilft das Stillen auf beruhigende und sanfte Weise, dass es dem kleinen Körper deines Babys bald besser geht.

Wenig Trubel

In den Tagen im Krankenhaus sind meist viele Termine. Die meisten davon, lassen sich verschieben.

Das mag dem Klinikpersonal nicht unmittelbar Recht sein, aber ihr habt als Eltern die Verantwortung und Entscheidung über das, was mit eurem Baby geschieht und nicht geschieht.

Was du tun kannst, wenn dein Baby nicht Stillen möchte

Damit das Stillen gut funktioniert ist es wichtig, dass ihr schon bald nach der Geburt damit beginnen könnt.

Ist deinem Baby übel oder schläft es viel, steht ihm vielleicht noch gar nicht der Sinn nach Stillen.

Ein solcher verzögerter Stillbeginn hat häufiger zur Folge, dass

  • Babys eine Gelbsucht bekommen, weil das abführend wirkende Kolostrum fehlt und die Verdauung nicht angekurbelt wird. Dadurch wird im Kindspech gelagertes Bilirubin über den Darm rückresorbiert.
  • Babys mehr Gewicht verlieren als sie dürfen. Weshalb bei 7% Gewichtsverlust eine Stillberatung hinzugezogen werden sollte, um bis zur maximalen Gewichtsabnahme von 10% noch einen Reaktionspuffer zu haben.
  • Babys müde bleiben und zu viel schlafen, weil ihnen durch das Fehlen der Muttermilch auch die Energie fehlt.
  • Babys keinen Hunger zeigen, weil ihr Stoffwechsel noch nicht ausreichend aktiviert wurde – du kannst dir das vorstellen wie eine unnatürliche Fastenzeit für dein Baby.

Alle diese Folgen führen meist dazu, dass du zu wenige Tage nach der Geburt dann dazu angehalten wirst zuzufüttern.

Doch du kannst vorbeugen!

Du kannst deinem Baby das wertvolle Kolostrum mit einem Teelöffel geben, auch wenn es sehr müde und verschlafen ist, oder immer wieder spucken muss.

Das geht am Besten, indem du…

  1. Dir einen gereinigten Teelöffel geben lässt
  2. Eine Brustmassage durchführst, um den Milchspendereflex auszulösen
  3. Mit der Hand Kolostrum entleerst
  4. Dein Baby mit etwas erhöhtem Kopf in deinen Arm legst
  5. Den Teelöffel mit Kolostrum direkt gegen oder an die Unterlippe deines Babys hältst
  6. Dein Baby das Kolostrum mit der Zunge schlecken lässt oder es ihm Tröpfchenweise einflößt

So kann dein Baby alle ein bis zwei Stunden eine kleine Menge Kolostrum bekommen und sobald dein Baby doch mehr Interesse am Stillen zeigt ist zudem deine Milchproduktion bereits mehr angeregt worden.

Wie das Entleeren der Muttermilch von Hand schon direkt nach der Geburt gut funktioniert, zeigt dir dieses Video.

Fazit für den Umgang mit spuckenden Babys

In manchen Kliniken ist es üblich spuckende Babys auf einem Beobachtungsplatz oder in einem Wärmebett zu überwachen. Auch Sauerstoffgaben werden manchmal ins Spiel gebracht, wobei Sauerstoff als Medikament zu sehen ist und der Einsatz gut überlegt sein soll.

Eine Trennung von dir und deinem Baby wird dein Baby auch nicht vom Spucken bewahren.

Gerade wenn sich dein Baby plagt ist es gut, wenn es dich in der Nähe hat und sich gut aufgehoben fühlt. Sollte sich dein Baby so sehr verschlucken, dass sich seine Lippen oder der Bereich um den Mund herum bläulich verfärben, wende dich an die Schwestern.

Sie können akut helfen und euch beistehen – denn meist beruhigen sich Babys sehr schnell wieder.

Um deinem Baby wirklich zu helfen, kannst du die vorgeschlagenen Maßnahmen vorbeugend einsetzen. Und du kannst darauf bestehen, dass dich jemand anleitet, wie du selbst dein Baby am Besten in Ruhe begleitest, wenn es so sehr würgen muss.

Sollte der Stillbeginn verzögert oder holperig geworden sein, kannst du dir eine Stillberaterin an die Seite holen, die euch helfen wird.

Wenn du Fragen hast, melde dich gern.

Alles Liebe und bis bald,
~Tabea

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Tabea Laue | Kinderkrankenschwester & IBCLC-Stillberaterin

Ich berate Frauen in der Vorbereitung auf die Stillzeit, helfe beim Lösen von Stillproblemen und darüber hinaus in allen Phasen der Stillzeit, beim Tandem-Stillen und bis hin zum Abstillen.

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