Woran merke ich wehen

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woran muttermundwirksame wehen erkennen…

hallo frau angerstein,
eine wohl oft gestellte frage: woran erkenne ich richtige wehen, weil bei mir ist es nicht so einfach zu erkennen…
bei meinem 1. kind lief alles schön der reihenfolge nach: ich hatte nach schleimpfopfabgang 2 tage später plötzlich abends regelmäßige wehen im 5 min abstand (dauer 30 sek). 18 h später mumu bei 1 cm, also gabs einen wehentropf und 7 h später war das kind da. genau am errechneten termin, 3.4 kg, KU 37 cm.
gestern dachte ich es wäre so weit: vorgestern am frühen abend wurde mir plötzlich total übel, kurz darauf mußte ich mich mehrmals übergeben. ein paar stunden später folgten durchfall und wehen… die ganze nacht durch, hab kein auge zugemacht. die wehen waren regelmäßig, alle 5 min, dauer 20-30 sekunden. und die schmerzten vielleicht in der leistengegend…! genau die gleiche art von wehen, wie als mein 1. kind geboren wurde. bin dann nachdem es nachts nicht besser wurde gleich morgens ins KH, kam dort an einen tropf zum rehydrieren und wurde den ganzen tag überwacht. das CTG zeigte starke, aber zu kurze wehen, an. da ich erst 37. woche bin und auch kein fruchtwasser verloren hatte, wurde nichts weiter gemacht um die wehen zu verstärken, zum abend hin hörten sie dann auf. 24 stunden alle 5 min. wehen + m-d-grippe – das schlaucht… von wegen, jede wehe bringt das kind ein stück näher. der kopf ist immer noch bei 4/5, und der muttermund ist komplett zu! es scheint also, als ob die m-d-grippe oder lebensmittelvergiftung (krieg ich sonst nicht… ) wohl der auslöser war… ich hab echt gedacht, es ist soweit, wir haben sogar schon den autobabysitz eingepackt. und sohnemann hat natürlich im KIGA erzählt, dass das baby schon gekommen sei… 😉
beim 1. kind war alles so schön der reihenfolge nach. diese mal scheint alles so ungewiss: jetzt ist das baby so groß, dass es schon kommen könnte (3.8 kg in der 37SSW!!!). die hebammen meinten, es könnte durchaus früher kommen, aber sicher sei nur, dass es innerhalb der nächsten 4 wochen kommt (zumindest glauben sie also nicht an eine übertragung…). es wurde auch gesagt, dass die wehen bei der 2. geburt heftiger losgehen würden… ich hoffe, das stimmt. ich mache mir aufgrund dieser episode ehrlich gesagt sorgen, dass ich wieder so ein „schlappi“ bin wie bei der ersten geburt und keine richtigen wehen produzieren kann…
ich dachte 24 stunden ausnahmslos alle 5 min. wehen wäre ein sicheres zeichen… woran erkenne ich muttermundwirksame wehen wenn dauer und intensität keine anhaltspunkte geben?
danke und LG, nicky

von nickys am 23.05.2008, 17:21 Uhr

Übungswehen: Ab wann und was tun gegen den harten Bauch?

Übungswehen: Wann muss ich zum Arzt?

Wie schon erwähnt, sind Übungswehen schmerzlos. Ein Druck- oder Schmerzgefühl im Unterbauch oder Rücken darf im Zusammenhang mit wilden Wehen deswegen nicht auftreten – auch kein Ausfluss oder Blutungen. Wenn du drei bis vier Wehen in der Stunde oder mehr als zehn schmerzhafte Wehen am Tag spürst, könnte es sich nicht mehr um Übungswehen, sondern um Geburtswehen handeln. Vor allem, wenn die Schwangerschaft schon recht weit fortgeschritten ist, kann dies der Fall sein.

Hier gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Bist du dir unsicher oder kommt dir etwas komisch vor, rufe zur Abklärung bei deinem Frauenarzt oder bei deiner Hebamme an. Im schlimmsten Fall öffnet sich der Muttermund und die Geburt setzt verfrüht ein.

Übungswehen: Was kann ich gegen den harten Bauch tun?

Allgemein gilt: Stress und körperliche Anstrengung verstärken die Übungswehen. Nimm dir deshalb regelmäßig Auszeiten. Manchmal kann es helfen, einfach nur die Liege- oder Sitzposition zu verändern. Um zu entspannen, kannst du außerdem ein warmes Bad nehmen – aber bitte nie, wenn du alleine bist! Ist das Wasser zu heiß oder dauert das Bad zu lange, kann sich das auf deinen Kreislauf auswirken. Alternativ kann auch ein warmes Kirschkernkissen im Rücken die Beschwerden lindern.

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Übungswehen oder echte Wehen?

Untertags ist man zum Beispiel oft abgelenkt und bemerkt seltener etwas davon. Abends, wenn man zur Ruhe kommt und gemütlich bei gedimmtem Licht dasitzt, spürt man sie eher. Wenn eine Frau die Übungswehen nicht bemerkt, braucht sie sich aber keine Sorgen zu machen. Das kann sogar von Schwangerschaft zu Schwangerschaft unterschiedlich sein.

Welche Funktion haben sie?

Die Gebärmuttermuskulatur stimmt sich auf die Wehen ein – das ist wie bei einem Orchester, das übt. Die Muskeln trainieren die Signalübertragung, die Reizleitung zwischen den Muskelzellen. Später bei der Geburt müssen sie zusammen eine große Leistung erbringen. Es ist ein sinnvoller Trainingsprozess – auch ein Sportler wird keine 40 Wochen lang ruhen und dann plötzlich erfolgreich einen Marathon laufen wollen.

Wie kann die Frau den Unterschied zu echten Wehen erkennen?

Übungswehen sind nicht schmerzhaft. Die echten Wehen beschreiben Frauen als ziehenden oder stechenden Schmerz, der entweder im Rücken oder in Höhe des Schambeins beginnt. Er ist vergleichsweise heftig, sodass die Schwangere reflexartig mitatmet: Sie muss tief Luft holen – ähnlich, wie wenn man sich den Fuß stößt oder auf den Daumen haut. Meine Erfahrung zeigt: Frauen können das instinktiv unterscheiden. Sie dürfen darauf vertrauen, dass sie bei den richtigen Wehen spüren, worum es sich handelt.

Was tun, wenn die Wehen einsetzen?

Treten Wehen vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche auf, gelten sie als vorzeitig. Dann sollte die Frau sofort zum Arzt oder in die Klinik. Setzen sie nach diesem Zeitpunkt ein – also termingerecht – kann die Schwangere abwarten, bis sie regelmäßig mit zunehmender Tendenz kommen. Wenn die Frau ungefähr alle zehn Minuten ein bis zwei Wehen hat, bei denen sie reflexartig mitatmet, sollte sie in die Klinik fahren. Fühlt sie sich unsicher, kann sie ihre Hebamme, die Frauenärztin oder den Frauenarzt anrufen und sich beraten lassen. Bei einem Blasensprung oder anderen Komplikationen sollte sie sofort in die Klinik.

Übungswehen

Geburt

Was sie bewirken und wie du sie erkennst

Mit den Übungswehen – die auch als Braxton-Hicks-Kontraktionen oder wilde Wehen bezeichnet werden – bereitet sich die Gebärmutter auf die Geburt vor.

Übungswehen können bereits ab der 20. SSW in sehr unregelmäßigen Abständen hin und wieder auftreten. In der Gebärmuttermuskulatur kommt es dabei zu Kontraktionen – einem Zusammenziehen und Entspannen der Muskulatur.

Der Bauch wird dabei kurz hart oder spannt sich – manche Mamas empfinden es auch als ein leichtes Ziehen. In der Regel werden sie nicht als schmerzhaft empfunden.

Übungswehen – ab wann treten sie auf und wie oft

Erste Übungswehen können Sie schon ab der 20. SSW bis 25. SSW wahrnehmen. Anfangs treten diese eher noch selten auf, manchmal liegen sogar einige Tage dazwischen, ehe Sie sie wieder wahrnehmen.

Später treten sie in unregelmäßigen Abständen mehrmals am Tag für etwa dreißig bis sechzig Sekunden auf.

Die Übungswehen sollten nicht länger als eine Minute andauern und keine unangenehmen Schmerzen verursachen. Sie sollten auch nicht mehr als vier Mal die Stunde oder häufiger als zehn Mal am Tag auftreten. In solch einem Fall sollten Sie Ihre Hebamme oder Ihren Frauenarzt verständigen.

Übungswehen – wie fühlen sie sich an

Die Übungswehen lassen Ihren Bauch in unregelmäßigen Abständen hart werden und oder etwas spannen. In den letzten Schwangerschaftswochen nehmen sie an Intensität zu. Wie stark Sie diese spüren ist – wie vieles in der Schwangerschaft – individuell verschieden, manche Frauen nehmen sie anfangs nur sehr selten oder überhaupt nicht war.

Ein Druckgefühl im Unterleib und oder starke Rückenschmerzen, Ausfluss oder Blutungen können ein Hinweis auf vorzeitige Wehen sein. In diesem Fall kontaktieren Sie bitte Ihre Hebamme oder Ihren Frauenarzt.

Übungswehen – Funktion

Sie sind wie ein Training mit dem sich Ihr Körper auf die Geburt Ihres Babys vorbereitet.

Übungswehen – Unterschied zu Geburtswehen

Der Unterschied zu Senkwehen und Geburtswehen ist, dass diese nicht auf den Muttermund wirken. Bei den Übungswehen verkrampft und öffnet sich der Muttermund nicht, sondern wird noch fester verschlossen.

Ab circa der 36. SSW gehen die Übungswehen in Senkwehen über.

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Senkwehen

Schwangerschaftsbeschwerden

Geburtswehen

When you’re pregnant, you become very aware of any new or different sensations in and around your belly. As you get closer to your due date, you may begin to feel light and irregular contractions in your abdomen or pelvis. These are called Braxton Hicks contractions, and although at first, they might make you think that you’re going into labor, they’re not the same as labor contractions. But what do Braxton Hicks feel like? How can you tell the difference between Braxton Hicks contractions and true labor contractions?

What are Braxton Hicks contractions?

Braxton Hicks are intermittent and irregular uterine contractions that can occur as early as six weeks into a pregnancy. Most people who have them don’t feel them until the second or third trimester of pregnancy, though. These practice contractions are named after the doctor who identified them in the late 19th century. During Braxton Hicks contractions, a pregnant woman’s uterus will lightly contract and release for up to two minutes and then return to normal.

Braxton Hicks contractions are referred to as practice contractions because they help the body prepare for true labor contractions. You may experience Braxton Hicks contractions from time-to-time during your pregnancy, even if you are planning to have a cesarean section to deliver your baby. Some people never experience Braxton Hicks contractions, and that’s normal too.

Fragen an die Hebamme: Was sind Braxton-Hicks-Kontraktionen?

Wehen treten in einer Schwangerschaft nicht erst mit Geburtsbeginn auf. Sie ziehen sich durch die ganze Schwangerschaft als Ausdruck einer sich vorbereitenden Gebärmutter. So genannte Schwangerschaftswehen wie etwa die Braxton-Hicks-Kontraktionen haben keinen Effekt auf die Reifung und Verkürzung des Gebärmutterhalses (Zervix) und auf die Eröffnung des Muttermundes. Sie setzen also keine Geburt in Gang.

Die Aufgabe dieser Wehen bestehen darin, die Durchblutung im Bereich der Gebärmutter (Uterus) und im Mutterkuchen (Plazenta) zu fördern. Außerdem sind diese nicht schmerzhaften Wehen eine Art Training für die Gebärmutter und ihre anstehenden Aufgaben. Schwangerschaftswehen treten in der Regel jenseits der 20. Schwangerschaftswoche auf. Sie sind unregelmäßig und eher kurz, sie dauern unter 30 Sekunden. Es gibt verschiedene Arten von Schwangerschaftswehen, die sich nicht immer eindeutig abgrenzen lassen.

Alvarez-Wellen sind kurze lokal begrenze Wehen in der Schwangerschaft mit einer niedrigen Intensität. Sie treten in kurzen Abständen von etwa einer Minute auf und dienen als Wachstumsreiz für die Gebärmuttermuskulatur. Im CTG würde sich ein typischer wellenförmiger Verlauf zeigen.

Braxton-Hicks-Kontraktionen hingegen breiten sich über größere Teile des Uterus aus und haben schon einen typischeren Verlauf ähnlich der späteren Geburtswehen. Nach einer Wehe kommt eine Wehenpause. Diese Wehen sind unregelmäßig und nehmen zum Ende der Schwangerschaft (ab der 30. SSW) an Intensität und auch in der Frequenz zu. In den letzten Wochen vor der Geburt breiten sie sich über die gesamte Gebärmutter aus.

Braxton-Hicks-Kontraktionen sind nicht schmerzhaft

Auch die Braxton-Hicks-Kontraktionen fördern die Durchblutung und haben Einfluss auf die Kindslage, indem sie das Baby in Längslage halten – also mit dem Kopf oder bei einer Beckenendlage mit dem Gesäß nach unten. Braxton-Hicks-Kontraktionen sind typischerweise nicht schmerzhaft. Die Intensität ist eher schwach bzw. nimmt nicht mit jeder weiteren Wehe zu oder wird sogar schwächer. Braxton Hicks-Kontraktionen können auch nach Sport, Sex oder anstrengenden Tätigkeiten sowie bei Stress oder Flüssigkeitsmangel auftreten. Ausruhen, Trinken, ein Positionswechsel oder etwas Bewegung können dazu führen, dass die Kontraktionen nachlassen.

In den letzten drei bis vier Wochen vor der Geburt können auch Senk- oder Vorwehen auftreten. Diese sind ebenfalls unrhythmisch und können zwischen vier bis zwölf Wehen in einer Stunde variieren. Auch von der Intensität her sind sie eher ungleichmäßig. Ihr Auftreten kann ein Tiefertreten des vorangehenden Körperteils bewirken – in der Regel das Köpfchen vom Baby. Der Kopf tritt tiefer ins Becken ein, was zu einer sicht- und spürbaren Senkung des Bauches führen kann. Auch ein Verkürzen und Weicherwerden der Zervix ist möglich, wobei der Muttermund aber eher noch geschlossen bleibt.

Auf Häufigkeit, Dauer und Intensität achten

Zur Unterscheidung der Schwangerschaftwehen von geburtsrelevanten Wehen ist es wichtig, auf die Häufigkeit, die Dauer und vor allem die Intensität zu achten. Schwangerschaftswehen können unangenehm, erschöpfend oder schlafraubend sein. Die den Muttermund eröffnenden Wehen sind aber in der Regel deutlich intensiver, rhythmischer und vor allem in Stärke und Frequenz zunehmend. Trotz eines Positionswechsels, Wärmeanwendungen (Badewanne) oder Hinlegen werden sie nicht schwächer. Wenn sich Wehen nicht eindeutig zuordnen lassen oder Sorge deshalb besteht, ist eine Abklärung durch die Hebamme oder den Frauenarzt empfohlen.

Die Braxton-Hicks-Kontraktionen wurden von dem namengebenden, auf Geburtshilfe spezialisierten britischen Arzt John Braxton Hicks (1823–1897) auch als frustrane (unnütze) Wehen bezeichnet. Doch Wehen haben in der Regel immer eine Funktion. Gerade die frühe Eröffnungsphase – auch Latenzphase genannt (Fragen an die Hebamme: Was ist die Latenzphase?) – kann sich gefühlt mit ihren vielleicht anfangs noch nicht unbedingt muttermundwirksamen Wehen tatsächlich frustrierend anfühlen. Wenn man aber weiß, was der Körper in diesen Phasen leistet, ist das Annehmen und Durchgehen dieser Phasen schon etwas leichter.

Denn mit den sogenannten Übungswehen, die man auch als Probewehen, wilde Wehen oder Braxton-Hicks-Kontraktionen bezeichnet, bereitet sich die Gebärmutter auf die Geburt vor und trainiert. Braxton-Hicks-Wehen, die deutlich seltener als normale Wehen und unregelmäig auftreten. Am häufigsten treten die Übungswehen zwischen der 27. und 32. Kontraktionen sind während der SS normal, die Gebärmutter übt sozusagen schon mal für die Geburt. Alles rund um die Schwangerschaft, schwanger werden, Geburt, Baby & Familie. Heute soll es um die Übungwehen gehen, die Kontraktionen in der Schwangerschaft. Benannt sind sie nach ihrem “Entdecker” Braxton Hicks. Geht es schon los oder war das nur ein Fehlalarm? Geht es schon los oder war das nur ein Fehlalarm? Schwangerschaftswoche – auftreten können, sind die sogenannten Braxton-Hicks-Kontraktionen, auch Übungswehen genannt. Und woher weiß ich eigentlich, wann ich ins Krankenhaus muss? Die Übungswehen werden auch als Vorwehen oder Braxton-Hicks-Kontraktionen bezeichnet und sind in der Regel nicht schmerzhaft. Woche auf, einige Schwangere spüren sie aber bereits ab der 20. Heute soll es um die Übungwehen gehen, die Kontraktionen in der Schwangerschaft. Und woher weiß ich eigentlich, wann ich ins Krankenhaus muss? Benannt sind sie nach ihrem “Entdecker” Braxton Hicks. Braxton Hicks Kontraktionen im klassischen Sinne treten meistens vermehrt im zweiten Schwangerschaftstrimester auf und gehen im dritten Trimester in Senkwehen über. SSW – das waren wahrscheinlich sogenannte Braxton-Hicks-Kontraktionen, Vorwehen, „wilde“ Wehen oder Übungswehen. Member Registriert seit 23.05.2006 Beiträge 153. Die Community für Schwangere, Mütter & Frauen mit Kinderwunsch. Während des ersten Drittels der Schwangerschaft hängt das Baby sogar vollkommen von den Schilddrüsenhormonen der Mutter ab, die es über den Mutterkuchen zugeliefert bekommt. Ob Du es glaubst oder nicht, doch die ersten richtigen Wehen, kannst Du bereits ab der 25. Etwa so als ob sich ein breites Gummiband um den Bauch legt und dann wieder locker wird. Diese Braxton-Hicks-Kontraktionen sind nicht mit einer Blutung oder einem vaginalen Ausfluss verbunden. Ab wann die Senkwehen im Einzelfall auftreten, hängt aber davon ab, ob es sich um eine Erstgeburt handelt oder nicht. Diese Braxton-Hicks-Kontraktionen sind normal und sind kein Risikofaktor für eine Frühgeburt. Die Übungswehen oder Braxton-Hicks-Kontraktionen. Wer bereits ein Kind (oder mehrere) zur Welt gebracht hat, spürt das Absenken des Bauches und die damit verbundenen Wehen manchmal erst wenige Tage vor dem Geburtstermin. Braxton-Hicks-Kontraktion Eine Art der Kontraktionen, die schon ab der Mitte der Schwangerschaft – meist etwa ab der 25. Die Übungswehen die auch als Wilde Wehen bezeichnet werden, können bereits ab … Es kommt lediglich zu kurzen Kontraktionen der Gebärmutter, welche sich in einer kurzen Verhärtung des Bauchs äußern. Braxton-Hicks-Kontraktionen können Unbehagen verursachen, sind aber ein ganz normaler Teil der Schwangerschaft und helfen Ihrem Körper, sich auf den großen Tag vorzubereiten. … Meinst du vielleicht Braxton-Hicks-Kontraktionen, also Übungswehen? Manchmal können diese Kontraktionen auch schon ab der 20. oder 25. Es berichten aber auch immer mal wieder Schwangere von deutlich früheren Kontraktionen, vor … 14.12.2007, 20:57 #10. cunhas. Zudem könnten es in dieser Zeit die senkwehen sein, das Baby rutscht ins Becken. Sie sind nicht schmerzhaft, aber etwas unangenehm. Erst nach dieser Zeit beginnt seine Schilddrüse selbständig zu arbeiten. Ab wann spürt man Übungswehen? Damit Sie sich noch besser vorbereitet fühlen, sollten Sie sich über Komfortmaßnahmen während der Wehen informieren. Schwangerschaftswoche spüren. Ihre Gebärmutter bereitet sich durch Übungswehen, den sogenannten Braxton-Hicks-Kontraktionen, auf die Geburt vor.

Braxton-Hicks-Kontraktionen: Was ist das und wann solltest du einen Arzt rufen?

Braxton-Hicks-Kontraktionen während der Schwangerschaft können Sorgen bereiten: Sind sie harmlos oder sind sie Anzeichen von vorzeitigen Wehen? Sowohl bei Braxton-Hicks-Kontraktionen als auch bei richtigen Geburtswehen zieht sich die Gebärmutter zusammen – daher sind die Sorgen durchaus verständlich. Allerdings gibt es mehrere wesentliche Unterschiede zwischen den harmlosen Braxton-Hicks-Kontraktionen und Anzeichen für ein Einsetzen der Wehen. Dieser Artikel deckt Folgendes ab:

  • Was sind Braxton-Hicks-Kontraktionen und wie fühlen sie sich an?
  • Warum treten sie auf?
  • Inwieweit unterscheiden sie sich von den Kontraktionen während der Geburt?
  • Wann sollte ich wegen ihnen zum Arzt gehen?

Was sind Braxton-Hicks-Kontraktionen?

Braxton-Hicks-Kontraktionen sind spontane Anspannungen oder Kontraktionen der Gebärmuttermuskeln und sie haben nichts mit Geburtswehen zu tun. Man bezeichnet sie manchmal als „Übungswehen“, weil sie schmerzhaft sind und sich wie Wehen anfühlen; allerdings führen sie nicht dazu, dass sich der Muttermund öffnet und sie sind kein Anzeichen für das Einsetzen der Geburtswehen.

Wie fühlen sich Braxton-Hicks-Kontraktionen an?

Manche Frauen empfinden sie als eine Anspannung im Bauchbereich oder als Schmerzen, die Menstruationskrämpfen ähneln. Normalerweise fühlt man den Schmerz etwas höher im Bauch als bei den Geburtswehen, bei denen man die Schmerzen tiefer und weiter unten im Beckenbereich spürt.

Warum kommt es zu Braxton-Hicks-Kontraktionen?

Manche Leute behaupten, dass diese Kontraktionen den Gebärmuttermuskeln helfen, sich auf die Wehen vorzubereiten oder dafür zu trainieren. Es gibt allerdings keine wissenschaftlichen Nachweise, die das belegen. Ohne wissenschaftliche, durch Fachleute geprüfte Publikationen, die diese Behauptungen von selbsternannten „Experten“ stützen, sind dies lediglich Spekulationen darüber, warum es zu diesen Kontraktionen kommt, und keine Beweisefür den jeweiligen Erklärungsversuch.

Andere Leute behaupten, dass diese Kontraktionen dem Muttermund helfen, weicher zu werden, was ihn darauf vorbereitet, sich während der Wehen zu öffnen, doch auch für diese Annahme gibt es keine wissenschaftlichen Nachweise. Es ist jedoch sicherlich eine interessante Hypothese, die näher untersucht werden sollte.

Solange noch keine wissenschaftlichen Arbeiten dazu vorliegen, lässt sich nur eines sagen: Die Muskeln der Gebärmutter ziehen sich nicht nur während der Wehen zusammen. Sie ziehen sich auch während des Menstruationszyklus und sogar auch beim Sex zusammen. Braxton-Hicks-Kontraktionen scheinen nur eine weitere Form von normalen Kontraktionen der Gebärmutter zu sein, die außerhalb von Wehen stattfinden und die während der Schwangerschaft etwas völlig Normales darstellen.

Was verursacht die Braxton-Hicks-Kontraktionen?

Wenngleich die wissenschaftliche Forschung noch keine Antwort darauf hat, warum es zu diesen Kontraktionen kommt, gibt es doch eine Liste von allgemeinen Ursachen, die sie herbeiführen können:

  • Flüssigkeitsmangel
  • Sexuelle Aktivität
  • Volle Blase
  • Körperliche Aktivität

Wie lassen sich Braxton-Hicks-Kontraktionen behandeln?

Im Allgemeinen hören diese Kontraktionen von allein wieder auf, wenn du die Aktivität einstellst, die du ausgeführt hast, als sie begannen. Wenn du also gerade einen Spaziergang oder Schwangerschaftsgymnastik gemacht hast, als diese sogenannten Übungswehen einsetzten, setz dich hin und ruhe dich aus. Wenn du dich gerade ausgeruht hast, als sie einsetzten, steh auf und gehe spazieren. Achte auch darauf, ausreichend zu trinken und geh aufs Klo, wenn deine Blase drückt.

Inwieweit unterscheiden sich Braxton-Hicks-Kontraktionen von echten Wehen?

Da es sowohl bei Braxton-Hicks-Kontraktionen als auch bei Wehenkontraktionen zum Zusammenziehen der Gebärmutter kommt, kann man diese beiden leicht verwechseln. So erkennt man die Unterschiede zwischen diesen Kontraktionen:

Braxton-Hicks-Kontraktionen Wehenkontraktionen
  • Hören auf, wenn man die Körperlage oder Aktivität ändert
  • Gehen bei jeder Aktivität weiter
  • Kommen unregelmäßig wieder, kein Rhythmus
  • Kommen regelmäßig wieder
  • Können wenige Sekunden bis zu einigen Minuten dauern
  • Dauer verlängert sich allmählich, dauern 30 bis 90 Sekunden je nach dem Stadium des Geburtsvorgangs
  • Intensität steigt nicht an und ist im Allgemeinen schwach
  • Intensität steigt nach und nach an, bis sie sehr stark und stechend werden
  • Treten in einem isolierten Bereich des Bauches auf, typischerweise im oberen Bauchbereich
  • Im gesamten Bauch, im unteren Rücken und im Becken zu spüren

Wann in der Schwangerschaft treten Braxton-Hicks-Kontraktionen auf?

Diese Kontraktionen treten meist erstmals im zweiten Trimester auf, sind aber im dritten Trimester am deutlichsten spürbar.

Sollte jede Frau mit Braxton-Hicks-Kontraktionen rechnen?

So normal es ist, Braxton-Hicks-Kontraktionen zu spüren, so normal ist es auch, sie nicht zu spüren! Wissenschaftler bemühen sich noch immer, die Gründe dafür zu ermitteln, aber Erfahrungsberichte zeigen, dass diese schmerzhaften Übungswehen bei weiteren Schwangerschaften deutlicher und intensiver werden. Es scheint also möglich, dass du sie bei deinem ersten Baby nicht spürst, sie bei weiteren Schwangerschaften aber deutlich wahrnimmst.

Spürt das Baby die Braxton-Hicks-Kontraktionen?

Eine andere Spekulation dazu, warum es zu diesen Kontraktionen kommt, besagt, dass sie der Plazenta mehr Blut zuführen. Bei einer kleinen Studie an 16 Frauen im Jahr 1992 stellte man jedoch fest, dass der Blutfluss zur Plazenta während der Braxton-Hicks-Kontraktionen in Wirklichkeit kurzfristig reduziert war, dass sich dieses vorübergehende Aussetzen der Durchblutung jedoch nicht auf den Blutfluss zum Herzen des Fötus auswirkte, der mit dem Doppler-Ultraschall gemessen wurde . Die Messungen bei dieser kleinen Studie begründen daher die Annahme, dass diese Kontraktionen dem Fötus nicht schaden; dies ist jedoch eine Frage, die auf jeden Fall näher untersucht werden sollte.

Soll ich meinen Arzt rufen, wenn ich Braxton-Hicks-Kontraktionen habe?

Wenn bei diesen Kontraktionen die folgenden Symptome auftreten, verständige sofort deinen Arzt:

  • Blutiger oder stetig austretender Ausfluss während der Schwangerschaft
  • Starke Kontraktionen, die in immer kürzer werdenden Abständen immer häufiger auftreten
  • Kontraktionen, die so schmerzhaft sind, dass du nicht mehr gehen kannst
  • Spürbares Nachlassen der Bewegungen des Fötus

Von Lindsay Meisel | Aug 13, 2018 Tags: bauchschmerzen, bauchweh, braxton hicks, braxton hicks kontraktionen, kontraktionen, schwanger, Schwangerschaft, übungswehen, wehen, ziehen

Lindsay Meisel

Vorzeitige Wehen erkennen und behandeln

Im Verlauf deiner Schwangerschaft trainiert deine Gebärmutter schon fleißig für die Geburt. Vor allem im letzten Schwangerschaftsdrittel spüren viele Frauen immer wieder leichte Kontraktionen. Die sogenannten Übungswehen sind total normal und kein Grund zur Sorge. Vorzeitige Wehen, auch Eröffnungswehen oder Frühwehen genannt, treten hingegen regelmäßig auf und bewirken, dass sich der Gebärmutterhals verkürzt und der Muttermund sich öffnet. Dann solltest du schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen oder ins Krankenhaus fahren, denn es besteht die Gefahr einer Frühgeburt.

Anzeichen für vorzeitige Wehen:

  • die Kontraktionen treten regelmäßig, also öfter als dreimal in der Stunde und über einen längeren Zeitraum auf
  • Krämpfe oder Ziehen, wie sie während der Menstruation auftreten

  • Druck- oder Schmerzgefühl im Becken, den Oberschenkeln oder in der Leistengegend

  • Dumpfe leichte Rückenschmerzen oder Druckgefühl im Rücken

  • Darmkrämpfe oder Durchfall

  • Wässeriger, rosafarbener oder bräunlicher Ausfluss oder Blutfluss aus der Scheide

Vorzeitige Wehen behandeln

Setzen vor der 37. Schwangerschaftswoche die Wehen ein, droht möglicherweise eine Frühgeburt. Jetzt zählt jeder Tag, den das Baby noch im Bauch verbringen darf, um mit den besten Bedingungen auf die Welt zu kommen. Deshalb werden die Ärzte versuchen, die Geburt so lange wie möglich hinauszuzögern.

Behandlungsmöglichkeiten:

  • Stress reduzieren und ein paar Tage Ruhe
  • Körperliche Anstrengung vermeiden
  • viel Trinken und gesunde Ernährung
  • Magnesiumpräparate unterstützen die Gebärmutter dabei, wieder zu entspannen
  • Antibiotika, sofern eine eine bakterielle Infektion der Grund für die Wehentätigkeit ist
  • Kein Geschlechtsverkehr
  • Wehenhemmer
  • Zervixzerklage/Zerklage-Pessar: Verschluss oder Stabilisierung des Muttermundes durch einen Faden oder einen Silikonring.

Hilft all das nicht, um die Wehen zu hemmen, wirst du möglicherweise zur Kontrolle ins Krankenhaus aufgenommen, damit du und dein Baby rundum überwacht werden können.

Was, wenn eine Frühgeburt droht?

Ist der Gebärmutterhals bereits verkürzt oder der Muttermund geöffnet ist, kann es zu einer Frühgeburt kommen. Solange deine Fruchtblase noch nicht gesprungen ist und es dir und deinem Baby gut geht, wird man versuchen, die Geburt zu verhindern.

Um für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein und deinem Baby einen optimalen Start ins Leben zu gewährleisten, bekommen die meisten Schwangeren als erstes die sogenannten Lungenreifespritze – eine Kortisonbehandlung, die die Reifung der kindlichen Lunge beschleunigen soll. Außerdem wird versucht, die Wehen mit Wehenhemmern zu stoppen.

Keine Angst…

…vorzeitige Wehen treten nur sehr selten auf, in den meisten Fällen sind es lediglich Übungswehen. Dennoch gilt wie immer in der Schwangerschaft: Kommt dir etwas komisch vor, hast du Schmerzen oder einfach ein schlechtes Bauchgefühl? Dann lieber einmal mehr zum Arzt und das abklären lassen, bevor du dich unnötig sorgst.

Willst du dich mit anderen Mamis über deine Schwangerschaft und die bevorstehende Geburt austauschen? Dann schau doch mal in unserer BRIGITTE Community vorbei.

In der Schwangerschaft lernt man seinen Körper noch einmal ganz neu kennen. Jede kleine Veränderung wird wahrgenommen – umso beunruhigender zeigen sich werdende Mütter, wenn plötzlich Kontraktionen auftreten, obwohl der Geburtstermin noch in der Ferne liegt. Als vorzeitige Wehen werden Wehen bezeichnet, die vor Ende der 37. Schwangerschaftswoche auftreten.

Doch was kaum jemand weiß: Bereits ab der 25. Schwangerschaftswoche kann es zu Übungswehen kommen. Dabei handelt es sich lediglich um ein Training des Körpers, bei dem sich der Bauchraum kurzzeitig und meist schmerzfrei verhärtet. Diese unregelmäßigen Kontraktionen sind harmlos.

Kurz vor Entbindung folgt eine weitere Übungswoche. Meist ab der 36. Woche können sogenannte Vorwehen auftreten, Schwangere verspüren dabei gelegentlich ein Ziehen in Rücken und Bauch, der verhärtet ist. Auch das ist normal und deutet nicht auf eine Frühgeburt hin.

Vorzeitige Wehen oder Frühwehen bedeuten hingegen, dass der Körper die Geburt bereits einleitet.

Ursachen: Wie entstehen vorzeitige Wehen?

Was genau die vorzeitigen Wehen auslöst, bleibt in den meisten Fällen unklar. Es gibt allerdings einige Risikofaktoren, die Frühwehen begünstigen können:

  • Infektionen
  • Mehrlingsschwangerschaften
  • Überdehnung der Gebärmutter
  • Zu viel Fruchtwasser
  • Stress, psychische Belastung
  • Plazentalösung

Ist Sex in der Schwangerschaft schädlich?

Symptome: Wie erkennt man vorzeitige Wehen?

Im Gegensatz zu den Übungswehen treten bei vorzeitigen Wehen bereits Schmerzen auf. Ein leichtes Stechen oder Ziehen kann jederzeit auftreten – das ist bei den Veränderungen in der Schwangerschaft auch normal. Aufhorchen sollte man, wenn die Schmerzen stärker und regelmäßiger werden. Die Kontraktionen der Gebärmutterwand folgen wie bei normalen Wehen in immer kürzeren Abständen aufeinander. Ein sicheres Zeichen für vorzeitige Wehen ist zusätzlich die Öffnung des Muttermundes.

Was kann man bei Frühwehen tun?

Wenn frühzeitige Wehen und Kontraktionen öfter als dreimal pro Stunde auftreten, sollte schnellstmöglich ein Arzt aufgesucht werden.

Dort wird zunächst untersucht, ob es sich tatsächlich um Wehen handelt. In manchen Fällen reicht bereits Ruhe und Entspannung, um die Gebärmutter zu entlasten. Falls der Muttermund jedoch bereits geöffnet ist, können Ärzte die Geburt zwar nicht mehr aufhalten, aber immer noch verzögern.

Dafür verordnen sie sogenannte Wehenhemmer. Zusätzlich gibt es mittlerweile aber auch spezielle Medikamente für das Baby. Diese gelangen über die Plazenta zum Kind und beschleunigen die Reifung der Lunge. So wird das Baby auf die Frühgeburt vorbereitet und kann in vielen Fällen bereits eigenständig atmen.

Das Einzige, was man als Schwangere selbst tun kann, ist, sich gut auf die Geburt vorzubereiten und sich an die Anweisungen des Arztes halten. Ist der Muttermund noch nicht geöffnet, kann auch strikte Bettruhe helfen – so oder so gilt für die werdende Mutter: Ruhe bewahren!

Damit die Sachen im Ernstfall schon gepackt sind, erfährst du im Video, was in jeden Klinikkoffer gehört:

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