Windmühle basteln aus holz

Windmühle selber bauen

Der optische Reiz dieser klassischen Holland-Windmühle beste ht in ihrer schön gestalteten Mechanik.

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Zeichnen Sie die Formen von Grund-, Kopf- und Dachplatte auf Multiplex-Quadrate auf.

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Für die Streben vorbohren. Die Abdeckplatte liegt lose auf Fi­xierungen auf. Unterzüge aufleimen.

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Bodenlager für die Mühlsteine aufleimen und das mittig ge­körnte Alu-Plättchen aufschrauben.

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Unterzüge unter die Zwischen­platte leimen und darauf die Streben-Halteschuhe verschrauben.

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Die Korpusstreben sollten stramm zwischen den Unterzügen auf der Bodenplatte stecken.

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Den Zwischenboden aufmon­tie­ren. Dann das Ganze drehen, verleimen und verschrauben.

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Markieren Sie für die spätere Montage der Dachplatte die Strebenpositionen mit Nägelchen .

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Gleich nach dem Einleimen und Festklammern der Stre­ben die Dachplatte aufleimen und möglichst außen verschrauben.

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Dann leimen Sie die Ausleger und Diagonalstützen an die Streben.

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Nun folgen die Beplankung der Balustrade und die Montage des Geländers mit Leim.

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Die vier Plättchen, die den Mühlenkopf formen, auf Gehrung schneiden und verleimen.

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Nageln und leimen Sie diese und das Achslager auf die Platte. Schubladenrollen einlassen.

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Löcher in die Zahnscheibe bohren, Stifte ein­lei­men und oben so anschrägen, dass sie später beim Drehen in den Zahnkranz greifen, ohne zu haken.

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Die Platten des Mühlsteinlagers mit Leim und Nä­geln montieren. Welle unten vorbohren und einen Nagel einschlagen. Kopf abknipsen und spitz feilen.

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Befestigen Sie die Achsen mit Splinten aus 4-mm-Dübelstange zwischen den Lagerseitenteilen. Die Wellenspitze steht in der Körnung des Alu-Plättchens.

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Der Lagersteg der Welle muss ganz genau sitzen, damit die reibungslose Drehung gewährleistet ist. Er ist bloß verschraubt, damit er sich lösen lässt.

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Bevor’s mit den Flügeln losgeht, bauen Sie die Bohrlehre nach den Details auf unserem Bauplan. Sie sorgt für den richtigen Schwung der Flügel.

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Die Kippplatte mit der Anschlagleiste wird bei jeder Bohrung in den Flügelträger um einen Teilstrich weitergestellt, sodass jedes Loch einen anderen Winkel hat.

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Die Löcher auf dem Träger markieren, den Träger auf der Lehre unter dem Bohrer positionieren und das Loch 5 mm tief einbohren.

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Kappen Sie die Ecken der Flügelquerleis­ten ganz leicht mit dem Bleistiftanspitzer, damit sie in die Löcher des Flügelträgers passen. Leimen Sie sie fest.

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Leimen Sie die erste Flügel-Längsleiste an die Querleisten. Mit Klammern sorgfältig pressen.

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Erst nach dem Trocknen die jeweils nächste Längsleiste festleimen; zuletzt die Windleiste.

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Verleimen Sie die ausgeklinkten und mit der Feile gerundeten Flügelträger im Flügellager.

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Zahnscheibe und La­gerklötze ‚auffädeln’.

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Zum Ent­koppeln im Lager hinten 12 mm Spiel lassen damit die Flügelwelle, die zusätzlich mit dem Lager verschraubt wird, vorziehbar ist.

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Der Leisten des Auslegers liegen vorn und hinten auf zwei Trägern auf.

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Praxistipp: Machen Sie vor der Endgültigen Montage einen Funktionstest, damit das Flügelrad auch schön rund läuft!

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Für die Fachwerk-Windmühle brauchen Sie viele kleine Einzelteile: Wir haben sie übersichtlich in dieser Materialliste zusammengefasst.

Holz Windrad:

Einem Windrad kann man stundenlang zuschauen, wie es sich dreht und das nur mit der Kraft/Energie des Windes. Dabei ist dieses Windrad gar nicht schwer zu bauen und es dreht sich, wenn es gut gebaut ist, schon bei einem kleinen Lüftchen. Die ideale Bastelarbeit für Kinder und Jugendlichen. Sie lernen sägen, feilen, bohren und nageln. Zudem haben sie jeden Tag beim Betrachten ihres selbst gebauten Windrades ein Erfolgserlebnis.

Alle Teile nach den zwei Vorlagen unten aussägen, abschleifen und gegen die Witterung schützen, zum Beispiel mit bunter Farbe. Wenn alle einzelteile vorbereitet sind, werden sie wie im Bild unten dargestellt zusammengebaut.

Windradflügel Bauanleitung

Die Windradflügel werden aus 5mm Holz ausgesägt, auf ein halb abgesägtes 10mm Rundholz geleimnt und mit 2 Nägeln befestigt. Die vier gebauten Flügel werden in einen 30x30x30mm Würfel geleimnt. Die Flügel sollten jeweils um 60 Grad gedreht werden.

Beim Bau der Windradflügel und des Rotors sollte mit großer Sorgfalt gearbeitet werden, sonst dreht sich das Windrad nachher schlecht. Der Würfel muss nicht von vier Seiten gebohrt werden sondern kann auch von zwei Seiten ganz durchgebohrt werden. Dann müssen die Löcher aber ganz geradre sein sonst „eiert“ das Windrad nachher.

Vorlage Windradflügel und Ruder zum ausdrucken

Windrad zusammenbauen

Das hintere Ruder mit leim und drei kleinen Schrauben auf der Seite des Vierkantholzes befestigen. Das Vierkantholz mit einen Nagel oder einer Schraube, die im hinteren Bereich kein Gewinde hat auf das Rundholz nageln bzw. schrauben. Das Rundholz je nach Stärke der Schraube bzw. des Nagels vorbohren, sonst reist es ein.

Nun noch die fertigen Flügel von vorne auf das Vierkantholz nageln oder schrauben. Dazu eine Schraube verwenden die im hinteren Bereich kein Gewinde mehr hat, sonst dreht sich das Rad schlecht und das Holz ist schnell durchgescheuert. Das Loch für die Schraube bzw. den Nagel vorbohren, sonsr reist das Holz. Sollte sich das Windrad oder die Flügel später schlecht drehen kann zwischen das Holz noch eine dünne U-Scheibe gelegt werden, das verringert den Reibungswiderstand erheblich.

Das Windrad sollte so auf dem Rundholz liegen, damit es sich nicht nach hinten oder vorne neigt (rote Pfeile). Sollte sich das Windrad dennoch stark in eine Richtung bewegen, dann muss das Vierkantholz etwas vor oder zurück versetzt werden. Eventuell kann das fertige Windrad auch zuerst Rundholz gelegt werde und dann erst das Loch gebohrt werden.


Das Rundholz mit dem Windrad nun am Balkon, Vorgarten oder ähnlichem Ort aufstellen. Auf kleine Kinder achten, wenn sich das Windrad kräftig dreht kann es ganz schön weh tun wenn man die Finger rein bekommt.

Hier gibt es noch eine PDF mit allem Maßangaben und Vorlagen.

Windmühle basteln – kinderleicht!

Ganz schnell und einfach kannst du eine Windmühle basteln. Sie sind auch sehr schön als Deko.

Du benötigst dafür:

  • zweifarbiges Papier
  • Schere und Klebstoff
  • eine Reißzwecke
  • einen Stock

Bastelanleitung für eine Windmühle

  • Schneide dir ein Papierquadrat zurecht – je nachdem, wie groß die Windmühle werden soll (im Beispiel: 14 x 14 cm).

  • Falte eine Diagonale.

  • Falte dann auch die andere Diagonale und öffne das Papier wieder.

  • Jetzt schneide von den Ecken aus die Diagonalen bis etwa zur Hälfte bis zum Mittelpunkt ein.

  • Klebe eine Spitze am Mittelpunkt fest.

  • Klebe dann auch die andern Spitzen am Mittelpunkt fest.

  • So sieht es dann aus.
  • Pinne die Windmühle mit einer Reißzwecke am Mittelpunkt an einen Stock.
  • Und schon ist die Windmühle fertig!

Tolle Tipps und Tricks zum Basteln!
Damit sich das Windrad noch besser dreht, kann ein kleiner Nagel statt der Reißzwecke verwendet werden. Auch empfiehlt es sich laut Tipp aus den Kommentaren, eine kleine durchlochte Perle zwischen Stock und Windrad einzuschieben.
Die Windräder eignen sich übrigens bestens, um Geschenke zu verschönern, wie hier beim „Geschenke gestalten“ zu sehen ist. Du kannst die Mühle noch mit farbigen gekräuselten Geschenkbändern dekorieren. Riesengroß machen sich die Windmühlen auch gut als Deko an Wänden oder bei einer Gartenparty im Blumenbeet.
Weitere schöne Deko-Ideen: Mit einem Fächer oder einer Sonne lässt sich jedes Geschenk verschönern. Sowohl Fächer wie Sonnen können in Riesengröße an Wände geklebt werden, um Räume festlich zu schmücken. Eine wunderschöne Deko-Idee für den Sommer sind diese Sonnenblumen mit Handabdrücken. Auf blauem Hintergrund sehen sie einfach toll aus. Für eine etwas kleinere Wand-Deko eignen sich einfache Scherenschnitte, dazu eine einfache Vorlage, ein Schmetterling und Sterne. Für Gartenpartys empfehle ich diese schönen Windlichter aus Strohseide.

Windräder sind ein toller Spaß für Kinder. Ebenso für Erwachsene. Ihre bunte Farbenvielfalt stimmt fröhlich und bringt gute Laune. Jeder kennt das flatternde Geräusch, wenn der Wind sie zum Drehen bringt. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die kunterbunten Windräder aus Papier und Holz ganz einfach selbst basteln können.

Windrad selber basteln aus Papier

Selbst gebastelte Windräder sind eine wunderschöne Dekorationsmöglichkeit für den Frühling, wenn noch nicht viel im Garten oder auf dem Balkon blüht. Je nach Variante sind Windräder aus Papier einfach herzustellen und schnell gemeinsam mit Ihren Kindern angefertigt. Die bunten Rädchen passen gut in Blumenkästen, Kübel und Gartenbeete. Diese kleinen Windräder unterscheiden sich von den großen in Windparks nur dadurch, dass sie nicht für die Nutzung der Windkraft verwendet werden. Ansonsten ist ihr Grundprinzip gleich den großen Windrädern: Der Wind sorgt dafür, dass sie sich drehen. Dafür benötigen die Windräder Flügel, die ganz einfach aus Papier hergestellt werden können.

Verschiedene Papierarten ergeben unterschiedliche Effekte und laden zum Experimentieren ein. Die Windradflügel werden an einem Holzstab befestigt, damit sie in die Erde gesteckt werden können.

Diese Materialien und Werkzeuge benötigen Sie:

  • dickes Tonpapier in verschiedenen Farben oder mit Motiven
  • 10 Millimeter dicke Holzstäbe, rund oder vierkantig (Länge nach Wahl)
  • bunte Perlen mit mind. 1 Zentimeter Durchmesser (aus Glas oder Holz)
  • 1 bis 1,5 Millimeter dicken Draht, zum Beispiel Kupferdraht
  • Holzbohrer
  • Lineal
  • scharfe Schere
  • Bleistift
  • Nadel
  • Kneifzange

Tipp: Als Papier können Sie auch Bastelkarton oder Kalenderseiten verwenden. Wichtig ist nur, dass das Papier nicht zu dünn ist!

Anleitung für Windrad

1. Schritt:
Zuerst muss das Tonpapier entsprechend zurechtgeschnitten werden. Zeichnen Sie dazu mit dem Bleistift ein mindestens 18 mal 18 Zentimeter großes Quadrat auf das Papier und schneiden es aus. Wenn Ihr Windrad etwas größer sein soll, können Sie auch ein Quadrat 20 mal 20 Zentimeter ansetzen. Die Flügel werden dann dementsprechend länger.

2. Schritt:
Verbinden Sie nun die sich jeweils gegenüberliegenden Ecken der Quadrate mit einer Bleistiftlinie. Dabei entstehen zwei Linien, die sich in der Mitte des Quadrates überkreuzen.

3. Schritt:
Messen Sie vom Kreuzungspunkt in der Mitte des Quadrates aus auf allen Linien ca. 1,5 Zentimeter ab. Markieren Sie diese Punkte mit einem kleinen Strich.

4. Schritt:
Schneiden Sie jetzt alle vier Ecken ein und zwar genau bis zur Markierung. Damit erhalten Sie vier Dreiecke, die in der Mitte noch miteinander verbunden sind. Daraus werden die Flügel für das Windrad gefertigt.

5. Schritt:
Stechen Sie nun mit der Nadel fünf Löcher in das Papierquadrat: Ein Loch jeweils in die Ecken der vier Dreiecke und ein Loch in die Mitte des Quadrates.

6. Schritt:
In diesem Schritt bohren Sie mit dem Holzbohrer ein kleines Loch in den Holzstab, etwa 2 Zentimeter entfernt vom Ende des Stabes.

7. Schritt:
Schneiden Sie nun vom Draht ein ca. 20 Zentimeter langes Stück ab und ziehen Sie diesen durch das Loch. Umwickeln Sie den Stab mehrmals mit dem Draht. Drehen Sie anschließend die Enden der Drähte fest umeinander, sodass sie sich nicht wieder abwickeln können. Anschließend schneiden Sie eines der zwei langen Enden des Drahtes ab. Nutzen Sie dazu am besten die Kneifzange.

Tipp: Desto stärker der Draht verdreht wird, umso stabiler wird die Halterung für die Flügel des Windrades.

8. Schritt:
Jetzt fädeln Sie zwei Perlen auf das übrig gebliebene Ende des Drahtes auf.

9. Schritt:
Nehmen Sie nun das Quadrat aus Tonpapier zur Hand. Schieben Sie es mit dem in der Mitte befindlichen Loch auf den Draht. Danach schieben Sie alle Flügel mittels der Löcher, die sich in den Ecken befinden, nacheinander auf den Draht.

Tipp: Das Fertigstellen der Flügel gestaltet sich einfacher, wenn Sie das Papier beim Aufschieben auf den Draht ganz leicht zusammendrücken.

10. Schritt
Jetzt schieben Sie nur noch eine Perle auf den Draht. Kürzen Sie den Draht mit der Kneifzange etwas ein. Bilden Sie abschließend eine Schlaufe und stecken das Drahtende in die Perle.

Kleine Abwandlung des Windrades

Sie können zwischen Schlussperle und Flügel einen Kreis oder ein Herzchen aus andersfarbigem Tonpapier als die Flügel anbringen. Stecken Sie die Verzierung einfach auf, bevor Sie die letzte Perle auf den Draht fädeln.

Tipp: Ein wunderschönes kontrastreiches Windrad erhalten Sie, wenn Sie Herz oder Kreis in einem einfarbigen Ton und die Flügel aus Motivpapier gestalten.

Windrosette in Regenbogenfarben

Material und Werkzeuge, die Sie benötigen:

  • bunter Bastelkarton mit Regenbogendruck
  • mind. 1 Millimeter starken Kupferdraht
  • Rundholzstab
  • Holzperlen
  • Lochzange
  • Bleistift
  • Zirkel
  • Schere
  • Lineal
  • Holzbohrer
  • Kneifzange
  • Rundzange

Anleitung für Windrosette

1. Schritt:
Zeichnen Sie auf den Bastelkarton einen großen Kreis mit dem Zirkel auf.

2. Schritt:
Unterteilen Sie den Kreis nun in acht gleich große Stücke. Nach Einzeichnen der Aufteilung sieht der Kreis von oben wie eine eingeschnittene Torte aus.

Bei acht Stücken müssen Sie 45 ° für den inneren Winkel jedes Stückes berechnen.

3. Schritt:
Messen Sie anschließend auf jeder Linie die Mitte ab und markieren Sie diese.

4. Schritt:
Stechen Sie nun mit der Zirkelnadel in die Markierung und ziehen einen Halbkreis oberhalb der Linie nach rechts vom Rand des Kreises bis zum Mittelpunkt. Dabei ist der Zirkel so eingestellt, dass sein Radius halb so lang wie der Radius des Kreises ist. Wiederholen Sie dies mit jeder anderen Linie. Das Ergebnis sieht so aus:

Tipp: Der Halbkreis überzeichnet dabei die nächste Aufteilungslinie.

5. Schritt:
Zusätzlich einen 1 Zentimeter großen Kreis um den Mittelpunkt des großen, aufgeteilten, ursprünglichen Kreises.

6. Schritt:
Jetzt schneiden Sie den großen Kreis aus.

7. Schritt:
Schneiden Sie den Kreis nun entlang der Halbkreislinien bis zum kleinen Kreis in der Mitte ein.

Tipp: Die Spitzen der Halbkreise können Sie etwas kürzen. Damit sieht das Windrad noch interessanter aus.

8. Schritt:
Stanzen Sie nun mit der Lochzange Löcher in alle Spitzen der Halbkreise sowie in den Mittelpunkt des Windrades.

9. Schritt:
Um das Windrad mit Draht am Holzstab zu befestigen, benötigt es ein Loch. Dafür bohren Sie im Abstand von 2 Zentimetern vom Stabende entfernt mit dem Holzbohrer ein Loch.

10. Schritt:
Schneiden Sie ein mindestens 20 cm langes Stück Draht mit der Kneifzange zurecht und schieben Sie einige Zentimeter des Drahtes durch das Loch im Holzstab.

11. Schritt:
Biegen Sie den Draht nun einmal ganz fest um den Holzstab und verdrehen die beiden Drahtenden miteinander. Nutzen Sie am besten die Rundzange dazu.

12. Schritt:
Schieben Sie zwei Holzperlen auf den Draht und ziehen ihn anschließend durch das Loch in der Mitte vom Windrad. Anschließend schieben Sie die einzelnen Spitzen nacheinander auf den Draht. Zum Schluss einfach wieder eine Perle auf den Draht fädeln wie bei unserem ersten Windrad. Anschließend eine Schlaufe im Draht bilden und das Drahtende in das Loch der Perle stecken.

Windblume aus einem Pappteller

Eine ganz einfach Variante für ein Windrad ist eine Windblume aus einem Pappteller.

Material und Werkzeug:

  • Pappteller
  • Buntstifte
  • Draht
  • Rundholzstab mit Loch oder Rille
  • Holzperlen
  • Lochzange
  • Bleistift
  • Schere
  • Lineal
  • Rundzange
  • Kneifzange

Anleitung für Windblume

1. Schritt:
Pappteller mit Buntstiften bemalen.

2. Schritt:
Pappteller auf der Rückseite mit Lineal und Bleistift in gleich große „Tortenstücke“ einteilen.

3. Schritt:
Schneiden Sie nun den Pappteller entlang der eingezeichneten Linien ein. Jedoch nur bis zur planen Fläche des Tellers in der Mitte. So entsteht eine glatte Kreisfläche mit Flügeln.

4. Schritt:
Den Pappteller wieder umdrehen, sodass die bunte Vorderseite erscheint. Jetzt wird jeder Flügel entlang der mittleren kreisförmigen und glatten Fläche des Tellers bis zur Hälfte eingeschnitten. Anschließend wird die eingeschnittene Hälfte nach oben gefaltet.

Tipp: Alle Hälften zur selben Seite nach oben falten. Damit dreht sich das Windrad besser.

5. Schritt:
Die fertige Windblume nach Belieben mit Draht und Perlen am Holzstab befestigen. Dazu ein 20 Zentimeter langes Stück Draht entweder durch das Loch ziehen oder um die Rille des Holzstabes wickeln, ja nachdem welchen Holzstab Sie verwenden. Drahtenden gut verzwirbeln und mit einer Kneifzange ein Ende abschneiden.

6. Schritt:
Zwei oder drei Holzperlen auf den Draht auffädeln. Ein Loch in die Mitte der Pappteller-Windblume stechen und den Draht durch das Loch führen. Anschließend fädeln Sie die Schlussperle auf und drehen den Draht zu einer Schlaufe. Nur noch das Drahtende in die Perle stecken und fertig ist die Windblume.

Tipps für Schnellleser:

  • Papier zu einem Quadrat oder Kreis schneiden
  • immer auf eine gleiche Flügelaufteilung achten
  • in die Mitte immer einen Kreis
  • Flügel einschneiden bis zum Kreis
  • Löcher in Flügelspitzen und Mitte
  • Holzstand mit Rille oder Loch
  • Draht um Rille oder durch Loch wickeln
  • Enden stabil verdrillen
  • ein Ende abschneiden
  • Perlen auf den Draht auffädeln
  • Loch des Windrades auf Draht schieben
  • Löcher der Flügelspitzen aufschieben
  • Perle auf den Draht geben
  • Draht zu einer Schlaufen formen
  • Drahtende in Perle stecken

Windrad basteln – 2 Anleitungen

In der kalten Jahreszeit sorgen bunte Windräder für eine tolle Deko im Garten und auf dem Balkon. Denn der Herbstwind setzt die kleinen Windräder in Bewegung und durch ihre bunten Farben sorgen sie auch dann für hübsche Farbtupfer, wenn es draußen eher trist, kahl und neblig ist.

Dabei gibt es unzählige Möglichkeiten, wie Windräder gebastelt werden können. Zwei Ideen zum Nacharbeiten stellen wir mit den folgenden Anleitungen vor.

Viel Spaß!

  1. Anleitung: Windrad aus Folie in klassischer Form

Die erste Idee ist ein Windrad in klassischer Form. Damit es draußen verwendet werden kann, sollte das Windrad aus einer dickeren, stabilen Folie bestehen. Im Bastelbedarf ist spezielle Windradfolie erhältlich. Allerdings ist es nicht notwendig, extra solche Folie zu besorgen. Denn aus einem Schnellhefter oder einer Dokumentenmappe lässt sich genauso gut ein wetterfestes Windrad basteln.

Die Materialien

  • Schnellhefter aus Plastik
  • Holzstab
  • Draht, etwa 1 mm stark
  • 2 Holzperlen
  • Lineal, Schere und Bleistift
  • Zange und Säge

So geht’s

Für das Windrad wird ein Quadrat aus Folie ausgeschnitten. Mithilfe von Lineal und Bleistift werden nun die beiden Diagonalen auf dem Quadrat eingezeichnet. Dann werden vom Mittelpunkt aus auf jeder Diagonale 2 cm abgemessen und diese Punkte markiert. Anschließend werden die Diagonalen mit der Schere bis zu den Markierungspunkten eingeschnitten. Danach werden noch fünf Löcher in die Folie gebohrt, und zwar ein Loch in der Mitte und je ein Loch in jeder Ecke des Quadrats. Das eigentliche Windrad ist damit auch schon fertig.

Jetzt kann das Windrad zusammengebaut werden. Dafür wird mit der Säge etwa 4 bis 5 cm vom oberen Ende entfernt eine kleine Kerbe in den Holzstab gesägt. Dann wird ein etwa 20 cm langes Stück Draht abgeschnitten. Der Draht wird in die Kerbe eingelegt und zweimal um den Stab herumgewickelt. Die Kerbe sorgt dafür, dass der Draht nicht wegrutscht.

Nachdem der Draht zweimal um den Stab herumgewickelt ist, werden die beiden Enden des Drahts möglichst fest miteinander verzwirbelt. Auf den Draht wird nun eine Holzperle als Abstandshalter aufgefädelt. Danach wird das Folienquadrat über das Loch in der Mitte auf den Draht gesteckt. Anschließend werden nacheinander die vier Ecken des Quadrats genommen und über die Löcher in den Ecken ebenfalls auf den Draht aufgefädelt. Das Windrad ist nun schon zu erkennen.

Als Abschluss wird die zweite Holzperle auf den Draht gesteckt. Ist der Draht sehr lang, kann er ein wenig gekürzt werden. Anschließend wird der Draht umgebogen und das Ende am besten in der Perle versteckt. Mit der Zange geht das recht gut. Damit ist das Windrad fertig und kann draußen in ein Beet oder einen Blumentopf gesteckt werden.

Tipp: Wer sein Windrand zweifarbig oder mit mehr Flügeln basteln möchte, kann einfach zwei Folienquadrate zuschneiden und hintereinander auf dem Holzstab befestigen.

  1. Anleitung: Windrad aus PET-Flasche

Viele PET-Flaschen sind Pfandflaschen. Aber es gibt auch Kunststoffflaschen, auf die kein Pfand erhoben wird. Statt solche Flaschen über den Plastikmüll zu entsorgen, können sie in witzige Windräder umfunktioniert werden.

  • PET-Flasche mit Schraubverschluss
  • Holzstab
  • 1 Schraube und 3 passende Unterlegscheiben
  • Messer, Schere und Maßband
  • Bohrmaschine
  • bunte Klebestreifen oder wasserfeste Stifte nach Wunsch

Nachdem die PET-Flasche ausgespült und das Etikett entfernt ist, wird die Flasche ungefähr in der Mitte waagerecht durchgeschnitten. Das Windrad wird aus der oberen Hälfte, also der Hälfte mit dem Schraubverschluss, angefertigt.

Grundsätzlich muss das Windrind natürlich nicht weiter verziert werden. Vor allem bei einer durchsichtigen PET-Flasche wäre das Windrad aber doch ein wenig langweilig. Wer Farbe ins Spiel bringen möchte, kann die PET-Flasche deshalb rundherum mit bunten Klebebändern bekleben. Eine andere Möglichkeit ist, die Flasche mit wasserfesten Stiften zu bemalen.

Als nächstes wird mit dem Maßband ausgemessen, wie groß der Umfang an der Schnittkante ist. Dieser Umfang wird durch die gewünschte Anzahl an Flügeln geteilt. Ob das Windrad vier, fünf, sechs oder noch mehr Flügel bekommt, bleibt natürlich dem eigenen Geschmack überlassen. Mit einem Stift werden dann die Schnittlinien für die Flügel markiert. Anschließend wird die Flasche an den markierten Stellen bis kurz vor der Verschlusskappe eingeschnitten. Die einzelnen Flügel werden nun vorsichtig nach außen gebogen. Wichtig dabei ist aber, wirklich behutsam vorzugehen. Denn wenn die Flügel ruckartig nach außen geknickt werden, brechen sie möglicherweise ab.

Jetzt muss das Windrad nur noch am Holzstab befestigt werden. Dafür wird die Verschlusskappe abgeschraubt und von innen ein Loch in die Kappe gebohrt. Danach kann die Verschlusskappe mit der Schraube an den Rundstab geschraubt werden. Dabei wird die Verschlusskappe zusammen mit zwei Unterlegscheiben außen und einer Unterlegscheibe auf der Innenseite am Holzstab befestigt. Die Unterlegscheiben dienen als Abstandshalter. Trotzdem sollte die Schraube nicht ganz festgezogen werden, sonst kann sich das Windrad nicht richtig drehen. Zum Schluss wird das Windrad einfach wieder auf die Verschlusskappe aufgeschraubt. Fertig!

Mehr Anleitungen, Tipps, Vorlagen und Ratgeber:

  • Bastelanleitung für einen Flugdrachen aus Folie
  • Schritt-für-Schritt-Anleitung: Sichtschutzfolie an Fenstern anbringen
  • Folien im Garten + Anleitung für ein DIY-Frühbeet, 2. Teil
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Thema: Windrad basteln – 2 Anleitungen

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Redaktion

Inhaber bei Internetmedien Ferya Gülcan Norbert Scheue, 47 Jahre, Verfahrenstechniker Kunststoff, Yvonne Niemann, 38 Jahre, Mediengestalter in Digital u. Print, Gerd Vogel, 42 Jahre, PG Cutter und Werbetechniker, sowie Ferya Gülcan, Redakteurin und Betreiberin dieser Seite, schreiben hier Wissenswertes, Tipps und Anleitungen zum Thema Folien, Klebefolien, Kunststoffe, Etiketten und Aufkleber für Privat oder Gewerbe.

Nachbau von Antun

So, dies ist nun meine erste Bauanleitung die ich erstellt habe und ich hoffe ich habe mich einigermaßen verständlich ausgedrückt.

Da ich selber 2 Kinder habe kommt sowas immer wieder gut, wenn Papa mal für die Kiddies bastelt.
Also habe ich während der bastelei versucht ein paar Bilder zu machen (was mir teilweise auch gut gelungen ist) und habe dann diese Anleitung geschrieben.

Und wie heißt es immer so schön bei den Lottozahlen:
Alle Angaben ohne Gewähr.
Das gleiche gilt hier auch, ich hoffe jedoch, dass alle Angaben richtig sind, falls nicht, bitte unten im Kommentar angeben, damit es andere auch mitbekommen.
Danke.

UPDATE vom 04.03.2016:
Es wurde jetzt ein Nachbau von Antun unter Punkt 10 eingefügt.
Vielen Dank hierfür.

Bauanleitung Windrad aus einer alten Fahrradfelge

Zunächst die Übersicht der einzelnen Schritte, welche ihr anklicken könnt um dann gleich zum richtigen Bereich zu gelangen.

    1. Material und Werkzeug
    2. Ausmessen der Flügel
    3. Zuschneiden und Vorbereiten der Flügel
    4. Montage der Flügel
    5. Formen der Flügel
    6. Fertigstellung des Windrades, einfärben der Flügel
    7. Die Steuerfahne
    8. Das Drehlager
    9. Montage des Windrades
    10. Nachbauten von Lesern

1. Material und Werkzeug

Benötigtes Material:
Eine alte Fahrradfelge, am besten noch eingespeicht, sowie Plexiglas bzw. Bastlerglas, welches im Baumarkt erhältlich ist.
Ich habe mich für eine Materialstärke von 4mm 2mm entschieden.
(Sorry, hatte das falsche Bild während des Schreibens der Anleitung parat, weshalb die Materialdicke falsch war).
Also, bitte 2mm Plexiglas verwenden!!
Zudem benötigt man für die Befestigung der Flügel an den Speichen noch einen dünnen, aber stabilen Draht.

Benötigtes Werkzeug:

  • Akkuschrauber mit 4mm Bohrer
  • Handsäge (Fuchsschwanz) mit welcher man Plexiglas sägen kann
  • Seitenschneider
  • Heißluftfön
  • Schleifpapier
  • Meterstab
  • Bleistift
  • Beißzange (nicht auf dem Bild)

Wer noch Werkzeug oder sonstiges Material benötigt, hat ja glücklicherweise heutzutage auch die Möglichkeit alles online zu bestellen. Einfach mal nachschauen z.B. beim Hagebaumarkt

2. Ausmessen der Flügel
Die Maße der Flügel sind je nach Felgengröße und Bespeichung unterschiedlich. Deshalb kann ich euch hier nicht ein Standartmaß anbieten.
Ihr müsst also zunächst einmal selber die Breite und die Länge der Flügel ausmessen.
Für mein Windrad habe ich Flügel mit den Maßen

Breite: 6cm
Länge: 21 cm

benötigt.
Die Breite messt ihr am besten an dem Punkt zwischen den Speichen aus, an welchen diese sich kreuzen und wo nachher auch der Flügel angebracht wird.

Da ich beim Bau meines Windrades keine Bilder von dem Ausmessen erstellt habe, wurden diese nachträglich an einer anderen Felge gemacht, weshalb hier die Maße abweichen.
Allein schon daran sieht man, dass man um das Ausmessen nicht herumkommt

3. Zuschneiden und Vorbereiten der Flügel
Hat man dann das richtige Maß, dann geht es ans zuschneiden.
Ich habe mich dafür entschieden, das Plexiglas per Hand zuzusägen. Natürlich würde dies auch mit einer Tischkreissäge oder Stichsäge funktionieren, aber bei 4mm Dicke war mir der Aufwand dafür zu groß.
Am besten lässt man die Schutzfolie des Plexiglases beim Sägen noch dran.

Nach dem Sägen, egal mit was, sind die Sägekanten noch rau und müssen erst einmal geschliffen werden.

Ich habe hierzu Schleifpapier der Körnung 120 verwendet, was für diese Zwecke ausreicht.
Man sollte auch gleich die „Ecken brechen“ was soviel bedeutet, dass man die Ecke zwischen der Fläche und der Kante leicht schräg anschleift, damit diese nicht mehr so scharfkantig ist.

Nachdem dann die Kanten alle geschliffen und die Ecken gebrochen wurden, sollte das Ergebnis dann in etwa so aussehen.

Nun muss man noch die Löcher zur Befestigung der Flügel an den Speichen bohren.
Hierzu am besten den Flügel zuerst an den vorgesehenen Platz in der Felge halten, damit man weiß, wo die Löcher hinkommen.
So sah dass dann bei mir aus

4. Montage der Flügel
Nachdem man nun dann alle Flügel soweit vorbereitet hat, geht es an die Montage in der Felge. Man könnte ja fast sagen, ans einspeichen 😉

Ich habe hierzu eine alte Fahrradgabel verkehrt herum in den Schraubstockk eingespannt und darin die Felge montiert.
Damit diese sich nicht ständig dreht, habe ich einen Schraubenzieher durch die Speichen gesteckt. Es kann hier aber auch was anderes verwendet werden.

Bevor es losgeht ein kleiner Tipp.
Ich habe zu Begin meiner Arbeit für die Befestigung Kabelbinder verwendet. Es hat sich aber herausgestellt, dass diese dafür ungeeignet und auch optisch viel zu groß sind.
Daher habe ich mich für einen dünnen Draht entschieden.

Von dem Draht habe ich vor der Montage kurze Stücke von ca. 4cm Länge abgeschnitten, mit welchen ich dann die Flügel befestigt habe.

Also, man legt zunächst den Flügel auf den Speichen an und fixiert den Flügel an der Radinnenseite an den Speichen.
Einmal rechts einmal links.

Hier hat sich als weiterer Vorteil des Drahtes herausgestellt. Wenn man die Enden mit der Beißzange verdreht, lässt sich der Flügel ohne Probleme bis an die Speiche ziehen.
Dies war mit den Kabelbindern nicht so einfach, bzw. fast nicht möglich.

Knipst man dann die überstehenden Enden des Drahtes ab, dann bleibt von dem Draht selber nicht mehr viel übrig.
Ich finde dies sieht optisch besser aus, als ein klobiger Kabelbinder. Aber das ist natürlich auch Geschmackssache

5. Formen der Flügel
So, hat man also den Flügel an der zur Nabe gewandten Seite der Felge links und rechts montiert, dann kommt eigentlich der schwierigste Teil.
Das Biegen.
Ich muss zugeben, dass ich zu Begin auch den einen oder anderen Flügel zu stark erhitzt habe, wodurch er unbrauchbar wurde.
Hier kann man keine großen Empfehlungen geben, man muss hier einfach testen.
Man sollte jedoch nicht zu nah an das Plexiglas herangehen und am besten das Heißluftgebläse nicht auf die höchste Stufe einstellen.

Hat man dann den Eindruck, dass das Plexiglas warm genug ist, dann sollte man versuchen, den Flügel mit ein wenig Druck zu biegen.
Keine Angst, das Plexiglas bricht im warmen Zustand nicht sehr schnell.
Ich habe den Flügel dann soweit nach unten gebogen, dass ich ihn praktisch am äußersten Punkt, also an der Felgenseite befestigen konnte.
Nachdem er dann dort fixiert war, habe ich den Flügel nochmals warm gemacht, damit die gerade erzeugte Spannung nach lässt.

Hier sollte man aber nochmals aufpassen, dass man den Flügel nicht zu lange warm macht, da dieser sonst extreme Wellen werfen kann.

So sollte das Ergebnis dann am Ende aussehen.

(Ich habe hier noch ein Bild mit Kabelbindern, aber das Ergebnis ist mit Draht das gleiche)

6. Fertigstellung des Windrades, einfärben der Flügel
Hat man dann alle Flügel montiert, dann kann man diese auch farbig anmalen.
Ich würde es keinem empfehlen vor der Montage zu tun, auch wenn dies vielleicht einfacher sein mag.
Man sollte die Hitze eines Heißluftgebläses nicht unterschätzen, zumal man dieses Gerät ja auch zur Entfernung von alten Lacken verwendet.
Also, am besten anmalen, wenn die Flügel alle dran sind.

7. Die Steuerfahne
Damit sich unser Windrad auch entsprechend in den Wind dreht, benötigen wir eine Steuerfahne, welche dem Windrad gegenüber steht.

Ich habe hierzu zufälligerweise im Keller noch eine Aluminiumprofil gefunden, welches so aussieht.

Die genaue Bezeichnung davon kenne ich leider nicht mehr, da ich diese bereits vor längerer Zeit mal gekauft habe. Keine Ahnung für was.
Jedenfalls kann man es im Baumarkt kaufen, einfach mal nachfragen.
Der Vorteil an diesem Profil ist, dass die Alustange bereits einen Längsschlitz hat, welcher ca. 3mm breit ist.
Entweder man nimmt für die Steuerfahne also ein 3mm dickes Plexiglas, oder macht es so wie ich, dass man einfach an unserem bereits vorhandenen 4mm Plexiglas, links uns rechts ein wenig abschleift.
Das kann man am besten mit einem Stecheisen oder einem Teppichmesser machen.

Hat man dann die Dicke erreicht, dann kann man das Plexiglas prima in die Längsnut klemmen.
Aber bitte nicht ganz reinstecken, denn in der Mitte muss ja noch unsere Achse durch.
Hierzu kommen wir gleich.
Also, am besten einfach so weit wie auf dem Bild reinstecken.

8. Das Drehlager
Damit sich unser Windrad von der Steuerfahne auch drehen lässt, muss man irgendwie einen Drehpunkt hinbekommen.
Ich habe hierzu lange gesucht und bin am Ende doch noch fündig geworden.
Im Prinzip habe ich eine im Baumarkt erhältliche drehbare Möbelrolle verwendet.
Hierzu habe ich die Rolle aus der Halterung raus montiert, so dass nur die Montageplatte und die Drehplatte noch übrig waren.

Dann benötigt man noch eine sog. Verlängerungsmutter, in unserem Falle in der Größe M8.
Diese Verlängerungsmutter hat im Prinzip nur die Aufgabe, dass man 2 M8 Gewindestangen verbinden und somit verlängern kann.
Wir wollen aber keine Stangen verlängern sondern haben was anderes vor.

In der Mitte der Verlängerungsmutter bohren wir zunächst ein Loch durch, welches den gleichen Durchmesser hat, wie die Löcher der Drehplatte von unserer Möbelrolle.

Auf die eine Seite der Verlängerungsmutter kommt unsere Felge. Das passt ganz gut, weil meine Nabe auch ein M8 Gewinde hatte.
Auf der anderen Seite kommt eine M8 Gewindestange zum Einsatz.
Diese Stange wird ebenfalls in die Verlängerungsmutter geschraubt. Dann wird auf die Gewindestange unserer Steuerfahne mit dem Aluprofil geschoben und am Ende eine M8 Mutter aufgeschraubt.
Die M8 Gewindestange sollte dann in der Länge angepasst werden, damit diese am Ende der Steuerfahne nicht zu weit übersteht.

Der Clou an der ganzen Sache ist, dass wir die Verlängerungsmutter nun anstatt unserer vorher entfernten Rolle in die Drehplatte der Möbelrolle montieren.
Also, einpassen, Schraube durch und fertig.

9. Montage des Windrades
Am Schluss muss man nur noch die ganze Konstruktion mittels der Montageplatte der Möbelrolle auf einen Pfosten schrauben und schon ist das ganze Windrad fertig.

Und schon kann der Wind kommen

Das ganze funktioniert sogar mitten im Winter, bei frostigen Temperaturen und sieht zudem noch interessant aus.

So, dass war jetzt eine ganze Menge.
Die komplette Bauanleitung könnt ihr hier auch als PDF-Datei herunterladen.

Falls jemand Verbesserungsvorschläge hat, bitte unbedingt melden.
Und wenn jemand ein Windrad nachgebaut hat, würde ich mich über ein Bild darüber freuen, welches ich auch gerne hier veröffentlichen werde.

In diesem Sinne viel Spaß beim nachbauen.

10. Nachbauten von Lesern
In diesem Abschnitt will ich euch die Nachbauten von Lesern vorstellen, die anhand dieser Anleitung (teilweise etwas abgewandelt) ebenfalls ein Windrad gebaut haben.

Hier die kurze Anleitung von Antun:
Reine Arbeitszeit würde ich auf ca. 20-25 Stunden schätzen.

Zuerst wurden die Flügel zwischen die Speichen befestigt. Ich habe die Langmutter (Verlängerungsmutter) nicht durchgebohrt wie hier in der Anleitung, sondern die Gewindestange (M8) direkt durch die Löcher von der Möbelrolle durchgesteckt (Löcher auf 8 mm aufgebohrt).
Dazwischen passt ganz genau die Langmutter ( M8, 30mm lang).
Eine Langmutter (M8,30mm lang) an die Radachse für die Gewindestange.
Dazwischen noch normale M8 Mutter um alles festziehen zu können (die Gewindestange darf sich nicht drehen, ist doch klar).

Für die Steuerfahne fand ich im Keller eine Messing-Gardinenstange und L-Aluprofil.
Das ganze aufgebohrt und mit Schrauben und Muttern befestigt.
Am Ende der Steuerfahne noch ein verchromtes Röhrchen, eine Kupfermutter und fertig.

Ich muss ja nicht alles in Detail beschreiben, da kann man die Anleitung hier nehmen.

Für Material habe ich rund 27,00 EUR ausgegeben.
Wer werkelt, kann sich den Rest zusammen suchen.

Es hat wirklich viel Spass gemacht mit dem Windrad.
Das Rad dreht sich schon bei leichten Wind und sieht gut aus im Garten.
Die Montage auf den Leitern hat sich richtig angeboten.

Vielen danke nochmal für die super Anleitung.

Und hier noch ein paar Bilder von Antuns Windrad

Und hier noch ein Video von dem Windrad

Windrad basteln

Ein tolles Windrad zum Selberbasteln. Ideal für windige Tage.

Windräder sind für Kinder und Große einfach faszinierend.
Mit vollem Elan wird gegen die Flügel gepustet oder es wird so im Wind platziert, dass es sich von ganz alleine dreht.
Durch unseren Basteltipp könnt ihr euch schnell und einfach euer eigenes Windrad basteln.
Eine schöne Bastelidee für zu Hause, Kindergarten und Schule.

Und so geht’s…

Material:

Papierquadrat aus buntem Papier oder Tonpapier
eine Stecknadel
ein Weinkorken

Bastelanleitung:

Für das Windrad benötigt ihr ein Papierquadrat aus buntem Tonpapier oder farbigem Papier.
Die Größe hängt davon ab, wie groß euer fertiges Windrad werden soll.

Windrad basteln Teil 1

Teil 1: Faltet das Quadrat diagonal in der Mitte zu einem Dreieck.
Öffnet es wieder und faltet auch die andere Diagonale zur einem Dreieck.
Auch diesen Faltschritt öffnet ihr wieder.

Windrad basteln Teil 2

Teil 2: Messt bei jeder Diagonale von der Ecke zum Mittelpunkt hin ca. ein Drittel ab und markiert die Stelle.
So fahrt ihr bei allen vier Ecken bzw. Diagonalen fort.
Schneidet nun jeweils von den Ecken bis zur markierten Stelle ein.

Windrad basteln Teil 3

Teil 3: Biegt danach von jedem Windradflügel die rechte Ecke zur Mitte und stecht mit einer Stecknadel durch das Ende. So fahrt ihr mit allen vier Windradflügeln fort.

Windrad basteln Teil 4

Teil 4: Zum Schluss wird das Nadelende in einen Weinkorken gesteckt. Dieser dient zudem als eine Art Haltegriff des Windrads.

Nun ist euer Windrad fertig.

Windrad

Einmal tief Luft holen und gegen die Flügel pusten.
Und… dreht es sich?
Wenn nicht, dann müsst ihr die Flügellaschen nochmals etwas auf der Nadel zusammendrücken, damit etwas Abstand zum Weinkorken entsteht.

Ein Windrad, das euch im Sommer oder vorallem im windigen Herbst sicher viel Vergnügen bereitet.

Ein Tipp: Ihr könnt das Windrad bzw. den Korken auch an einen breiteren Stab oder eine Latte ankleben (am bestem mit Heißkleber oder Kraftkleber). Dadurch könnt ihr das Windrad auch in das Blumenbeet stecken.
Alternativ zur Stecknadel könnt ihr auch einen Draht durchstecken und diesen um einen dickeren Stab wickeln. So benötigt ihr keinen Korken.

Weitere Ideen für ein Windrad

Ihr könnt auch Windräder falten.
Die Faltanleitung für das Windrad findet ihr unter Windrad falten

Windrad falten

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