Wieviel windeln pro tag?

Wickeln

Fünf, sechs, vielleicht auch mal acht frische Windeln braucht Ihr Baby am Tag. Kein Wunder also, dass das Thema Wickeln Sie oft beschäftigen wird. Mit der ersten Frage werden Sie sich schon befassen, bevor das Baby auf der Welt ist:

Welche Windeln sollen wir kaufen?

Wenn Sie mit dem Baby nach Hause kommen, sollten Sie eine Packung Windeln für Neugeborene vorrätig haben. Vermutlich haben Sie sich bei anderen Eltern umgehört, um herauszufinden, welches Produkt Sie kaufen sollen. Doch so einfach ist das gar nicht, denn während die einen nur mit dem etwas teureren Markenprodukt gute Erfahrungen gemacht haben, sind andere mit den günstigen Windeln vom Discounter rundum zufrieden. Gut möglich, dass auch Sie bald einmal feststellen werden, dass manche Windeln Ihrem Baby einfach nicht richtig sitzen, weshalb sie öfter mal nicht dichthalten. Vielleicht erträgt Ihr Baby auch nur eine ganz bestimmte Marke und neigt bei allen anderen Produkten zu Hautausschlägen. Kaufen Sie darum zu Beginn noch keine grossen Mengen ein, sondern testen Sie erst mal, welche Windel sich für Ihr Baby am besten bewährt.

Vielleicht entscheiden Sie sich aber auch dazu, Ihr Baby mit Stoffwindeln zu wickeln. Hier gibt es eine breite Palette an unterschiedlichen Modellen – von der All-in-One-Windel, die ähnlich einfach in der Handhabung ist wie eine Wegwerfwindel bis zu mehrteiligen Stoffwindel-Systemen, die weniger Wäsche verursachen. Da die Grundausstattung ihren Preis hat und die verschiedenen Modelle ihre Vor- und Nachteile haben, ist es sinnvoll, eine Beratung in Anspruch zu nehmen, bevor Sie einkaufen. Bei manchen Anbietern besteht die Möglichkeit, erst mal ein Testpaket zu mieten. So können Sie in Ruhe ausprobieren, was sich im Alltag am besten bewährt, bevor Sie die passende Grundausstattung kaufen.

Welches Wickelzubehör brauchen wir?

Richten Sie sich einen festen Platz zum Wickeln ein, so haben Sie stets alles Nötige zur Hand, wenn Ihr Baby eine frische Windel bekommen soll. Eine gute Vorbereitung ist sehr wichtig, denn Ihr Baby sollte nie unbeaufsichtigt auf dem Wickeltisch liegen. Stürze vom Wickeltisch passieren sehr schnell und gehören zu den häufigsten Unfallursachen bei Babys.

Eine Wickelkommode ermöglicht rückenschonendes Wickeln und bietet viel Stauraum für alle benötigten Utensilien. Wenn sie gelernt haben, sich zu drehen, sind manche Babys aber derart lebhaft, dass es sicherer ist, sie auf einer Wickelunterlage auf dem Fussboden zu wickeln, um Stürze zu verhindern. Natürlich können Sie Ihr Baby auch auf dem Sofa, auf dem Bett oder auf einer anderen bequemen Unterlage wickeln. Da Sie aber während zwei bis drei Jahren mehrmals tägllich Windeln wechseln werden, ist es wichtig, dass Sie einen Wickelort wählen, der es Ihnen ermöglicht, eine rückenschonende Haltung einzunehmen. Für enge Platzverhältnisse sind Wickelaufsätze für die Badewanne erhältlich. Achten Sie beim Kauf unbedingt darauf, dass das Modell stabil ist und sich gut befestigen lässt.

Wo und wie auch immer Sie Ihren Wickelplatz einrichten – diese Dinge sollten Sie zum Wickeln stets in Griffnähe haben:

  • Saubere Windeln in der passenden Grösse
  • Handwarmes Wasser und Wattepads, Einmal-Waschlappen aus Zellstoff oder weiche Baumwoll-Waschlappen zur Reinigung des Windelbereichs, alternativ Feuchttücher
  • Evtl. Babyöl
  • Mullwindeln oder ein weiches Handtuch zum Trocknen des Windelbereichs
  • Babybodys und andere Wechselkleidung
  • Wundschutzcreme
  • Evtl. einige kleine Spielsachen, mit denen sich Ihr Baby beschäftigen kann
  • Für gebrauchte Wegwerfwindeln: Einen Abfalleimer, evtl. Plastikbeutel zum Einpacken stark riechender Windeln
  • Für schmutzige Stoffwindeln: Einen Abfalleimer mit Wäschenetz oder ein Wet Bag

Ideal ist es natürlich, wenn Sie im Badezimmer wickeln können, wo Sie das Lavabo in der Nähe haben. Falls Sie im Kinderzimmer wickeln, können Sie sich morgens eine Thermoskanne mit warmem Wasser vorbereiten, damit Sie nicht vor jedem Wickeln ins Bad laufen müssen. Mit einem über dem Wickelplatz angebrachten Heizstrahler können Sie die Wickelunterlage vorwärmen, damit Ihrem Baby nicht kalt wird. Dieser ist aber kein absolutes Muss. Bewahren Sie Salben, Wundschutzcreme und andere Pflegeprodukte so auf, dass Ihr Baby sie nicht greifen kann, wenn es mobiler wird. Gänzlich verzichten sollten Sie auf Babypuder. Wenn das Baby damit spielt und sich der Deckel versehentlich löst, kann der Puder in die Atemwege gelangen, was zu schweren Husten- und Erstickungsanfällen führen kann

Wie oft wickeln?

Wie oft Sie Ihrem Baby eine frische Windel anlegen, hägt davon ab, wie oft es einnässt oder Stuhlgang hat. Die Windeln sollten generell immer gewechselt werden, sobald sie nass oder schmutzig sind, um Hautreizungen (Windeldermatitis) oder Infektionen vorzubeugen. Auch jeden Morgen gleich nach dem Aufwachen, jeden Abend vor dem Zubettgehen sowie nach jedem Füttern sollten dem Kind frische Windeln angelegt werden.

Im Durchschnitt geht bei einem jungen Säugling jede halbe Stunde Feuchtigkeit in die Windel. Das heisst, die meisten Babys brauchen etwa 6 bis 8 frische Windeln pro Tag, in den ersten Wochen vielleicht sogar 10. Sparen Sie in dieser Beziehung lieber nicht – ist das Füdli erst einmal wund, leidet Ihr Baby sehr.

Wie wickeln?

Nehmen Sie dem Baby die verschmutzte Windel ab und wischen Sie mit ihr die gröbsten Stuhlreste weg. Heben Sie dann die Beine Ihres Babys an, indem Sie mit einer Hand unter sein Gesäss greifen. Wichtig ist, dass Sie das Kind nicht an den Beinen hochziehen. Um die Pofalte zu reinigen, können Sie das Baby auch sanft in die Seitenlage drehen.

Tauchen Sie einen Wattebausch, einen Einmal-Waschlappen aus Zellstoff oder einen weichen Baumwoll-Waschlappen in lauwarmes Wasser und reinigen Sie damit den Po. Wenn Sie möchten, können Sie dem Wasser einige Tropfen Babyöl beigeben. Alternativ können Sie auch Feuchttücher benützen. Nehmen Sie für jede Partie saubere Tücher und waschen Sie sich nach dem Reinigen die Hände. Trocknen Sie den Windelbereich sehr gründlich ab und cremen Sie ihn bei Bedarf ein, z. B. wenn der Po gerötet ist. Ist die Haut nicht gerötet, ist eincremen nicht nötig.

Die empfindliche Haut muss gut gepflegt werden, da sie durch Urin und Stuhl ständig gereizt wird. Bei Rötung hilft:

  • Häufiges Wechseln der Windeln
  • Waschen mit Wasser oder Salbeitee
  • Trocknen an der Luft
  • Wundsalbe, sparsam aufgetragen

Babys haben es gern, wenn sie noch etwas an der frischen Luft strampeln können, bevor sie eine frische Windel bekommen. Auch der Haut tut es gut, wenn sie etwas Luft bekommt und atmen kann. Legen Sie danach eine frische Windel unter. Egal, ob Sie mit Wegwerfwindeln oder Stoffwindeln wickeln – achten Sie beim Verschliessen stets darauf, dass noch ca. zwei Finger breit zwischen Windelbund und Bauch bleiben, damit die Windel nicht zu eng sitzt. Kontrollieren Sie, ob die Beinbündchen gut anliegen. Ist der Nabelstumpf noch nicht abgeheilt, falten Sie den Bund der Windel nach unten.

Rollen Sie die gebrauchte Wegwerfwindel zusammen, verschliessen Sie diese mit den Klebestreifen und entsorgen Sie die Windel im Windeleimer. Verschmutzte Windeln können Sie in einen Plastikbeutel geben, um die Geruchsbildung zu verringern. Gebrauchte Windeln gehören nicht in den Kompost und auch nicht ins WC.

Gebrauchte Stoffwindeln lagern Sie bis zur nächsten Wäsche in einem Wet Bag oder einem nicht luftdicht verschlossenen Abfalleimer mit Wäschenetz. Sie können auch ein Windelvlies in die Stoffwindel einlegen, das Sie gleich mit dem Stuhl in der Toilette entsorgen. So fällt weniger Wäsche an. Stark verschmutzte Stoffwindeln und Einlagen sollten Sie gleich nach dem Wickeln ausspülen und trocknen lassen, bevor Sie diese in den Wäschebehälter geben.

Häufige Fragen zum Thema

Haben gestillte Babys seltener Stuhlgang?

Voll gestillte Säuglinge haben nach der vierten Lebenswoche nicht selten längere Perioden, manchmal sogar bis zu zehn Tagen, in denen kein Stuhlgang kommt. Das heisst noch nicht, dass es unter Verstopfung leidet. Diese Babys verwerten die Muttermilch halt einfach sehr gut.

Solange Ihr Baby…

vollständige Antwort lesen Wie sieht der Stuhl bei einem Brustkind aus?

Der Windelinhalt bei einem Brustkind ist goldgelb, riecht säuerlich und ist weich wie eine Salbe. Unter Lufteinwirkung sieht er manchmal etwas grünlich aus. Das ist kein Grund zur Beunruhigung.

Brustkinder haben durchschnittlich zwei- bis viermal Stuhlgang pro 24 Stunden. Das kann aber durchaus…

vollständige Antwort lesen Ist gelber Stuhl bei einem gestillten Säugling normal?

Der Stuhl von voll gestillten Säuglingen ist tatsächlich in der Regel goldgelb, erst an der Luft nimmt er durch Sauerstoffkontakt gelegentlich eine hellgrüne Farbe an. Die Beschaffenheit ist unterschiedlich, der Stuhl kann flüssig bis salbenartig sein, meist ist er jedoch körnig wie Hüttenkäse….

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Mädchen wickeln – darauf müssen Sie achten

Bei einem Mädchen sollten Sie von vorne nach hinten säubern, damit keine Darmbakterien in die Genitalien gelangen können. Die äusseren Schamlippen leicht spreizen, damit Sie Stuhlreste sorgfältig entfernen können. Auch die Hautfalten an den Beinen müssen gereinigt und danach abgetrockent werden. Die weisse Käseschmiere bei Neugeborenen braucht nicht weggewischt zu werden, sie ist ein natürlicher Schutz.

Jungen wickeln – darauf müssen Sie achten

Bei einem Jungen beginnen Sie bei den Hautfalten bei den Beinen und reinigen dann Hodensack und Penis. Wichtig ist auch, die Hautfalte zwischen Penis und Hodensack gut zu reinigen und zu trocknen, da es sonst leicht zu Rötungen kommen kann. Achten Sie zudem darauf, dass auch die feinen Hodenfältchen ganz sauber sind. Ziehen Sie auf keinen Fall die Vorhaut zurück! Wegen der natürlichen Verengung in den ersten zwei bis drei Lebensjahren besteht dabei eine grosse Verletzungsgefahr.

Jungen neigen zuweilen dazu, in hohem Bogen zu pinkeln, wenn ihnen beim Wickeln kalt ist. Um sich eine nasse Überraschung zu ersparen, können Sie den Penis mit einem kleinen Handtuch oder einem weichen Waschlappen zudecken. Beim Anlegen der Windel sollte der Penis nach unten zeigen, damit das Baby schön trocken bleibt.

Tipps zum Vorbeugen von Wundsein und Windelentzündung

  • Lassen Sie Ihr Baby nicht längere Zeit in einer vollen Windel liegen. Wechseln Sie die Windeln, sobald das Baby sein Geschäft erledigt hat. Besser einmal zu oft nachschauen, als einmal zu wenig wechseln.
  • Lassen Sie, wenn es nicht zu kalt ist, so oft wie möglich die Windel weg. Während Ihr Baby an der Luft strampelt, kann die Haut wieder atmen.
  • Seife (auch spezielle Baby-Seife) trocknet die Haut aus und sollte höchstens einmal täglich benutzt werden.
  • Benutzen Sie keine feuchten Reinigungstücher, wenn Ihr Baby bereits an einer leichten Hautirritation leidet, da die darin enthaltenen Substanzen die Haut zusätzlich reizen.
  • Falls Ihr Kind zum Wundwerden neigt, tragen Sie bei jedem Wickeln eine dünne Schicht einer speziell für Babys geeigneten atmungsaktiven Fettsalbe auf. Somit ist der Babypo durch einen Fettfilm vor Nässe, Stuhl und Reibung geschützt und das Risiko einer Windelentzündung kann verringert werden. Wichtig: Die Salbe sollte frei von Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen sein und eine klinisch bewiesene Schutzwirkung haben.
  • Ist die Haut Ihres Babys oft rot und gereizt, kann eine Allergie dahinter stecken. Wechseln Sie die Pflegeprodukte, also die Marke der Feuchttücher, Salben, Cremes und Lotions, eventuell auch die Windelmarke.
  • Waschen Sie Stoffwindeln und Babykleidung ohne Weichspüler und spülen Sie die Wäsche sehr gründlich.

Bei speziellen Hautproblemen jeglicher Art (Ausschläge, Windelsoor, etc.) wenden Sie sich immer an den Kinderarzt / die Kinderärztin oder an die Mütter- und Väterberaterin.

Wickeln ist mehr als nur Körperpflege

Das Windelnwechseln und die Reinigung des Windelbereichs nehmen täglich eine Menge Zeit in Anspruch. Es ist daher wichtig, dass Sie diese Aufgaben nicht bloss als eine lästige Pflicht ansehen. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihrem Baby nahe zu sein, mit ihm zu schmusen und zu spielen. Berühren Sie es, kitzeln Sie es sanft, singen Sie ihm etwas vor, machen Sie Finger- oder Krabbelspiele und halten Sie Augenkontakt. Viele Babys strampeln ohne Windel mehr und fühlen sich „unten ohne“ ganz allgemein pudelwohl. Wann immer Sie Zeit haben, sollten Sie Ihrem Baby darum einige Momente gönnen, während derer es die windelfreie Bewegungsfreiheit geniessen darf.

Probleme beim Wickeln – und wie sie sich lösen lassen

Neben Hautreizungen gibt es noch einige weitere Herausforderungen, die beim Wickeln auftreten können. Hier einige Lösungsvorschläge:

Das Baby spuckt oft beim Wickeln

Wickeln Sie Ihr Baby nach Möglichkeit vor dem Stillen.

Das Baby fühlt sich auf dem Wickeltisch nicht wohl und weint heftig, sobald es dort abgelegt wird.

Versuchen Sie, sich durch das Weinen nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Je mehr Routine Sie beim Wickeln erlangen, umso sicherer werden Ihre Handgriffe und umso schneller ist Ihr Baby wieder sauber.

Möglicherweise friert Ihr Baby. In diesem Fall hilft es, den Wickelplatz mit einem Heizstrahler vorzuwärmen. Schalten Sie diesen jedoch wieder aus, bevor Sie das Baby auf die Wickelunterlage legen. Plastifizierte Wickelunterlagen fühlen sich oft kalt und unbequem an. Probieren Sie, ob sich Ihr Baby wohler fühlt, wenn Sie ein weiches Handtuch unterlegen. Wird die Abneigung gegen den Wickeltisch allzu gross, wickeln Sie Ihr Baby eine Zeit lang auf dem Sofa, auf dem Bett oder auf einer bequemen Unterlage auf dem Fussboden.

Das Baby leidet trotz aller Vorsichtsmassnahmen immer wieder an Hautirritationen.

In diesem Fall kann es sinnvoll sein, die Windelmarke zu wechseln oder einen Versuch mit Stoffwindeln zu wagen. Manche Babys reagieren äusserst sensibel auf die in Wegwerfwindeln enthaltenen chemischen Zusätze.

An Hüfte und Beinen treten oft Rötungen auf und die Windel läuft häufig aus.

Druckstellen sind ein sicheres Zeichen dafür, dass die Windel zu eng sitzt. Höchste Zeit also, zur nächsten Windelgrösse zu wechseln. Auslaufen können Windeln zwar auch, wenn sie zu gross sind, doch wenn sie zugleich um den Bauch und am Beinausschnitt spannen, ist dies ein deutlicher Hinweis darauf, dass das Baby nun eine grössere Windel braucht.

Das Krabbelkind hält nicht still, windet sich und tritt vielleicht auch, um sich gegen das Wickeln zu wehren.

Jetzt ist auf dem Wickeltisch nicht mehr Spielen und Kuscheln angesagt, sondern ein möglichst speditiver Windelwechsel, damit das Kind seine Entdeckungstouren fortsetzen kann. Lassen Sie sich nicht auf Machtkämpfe ein, sondern bleiben Sie möglichst ruhig und erklären Sie Ihrem Kind, dass es sich mit einer frischen Windel wohler fühlen wird. Manche Kinder mögen es nicht mehr, auf dem Wickeltisch zu liegen und zeigen sich kooperativer, wenn sie auf dem Fussboden im Stehen gewickelt werden. Andere beruhigen sich, wenn man ihnen die Hand auf den Bauch legt. Zuweilen hilft es auch, wenn Sie sich Ihr Kind auf den Schoss setzen, um ihm die frische Windel anzuziehen. Möglicherweise ist es auch Zeit, auf Höschenwindeln umzusteigen, damit das Wickeln schneller geht. Damit gelingt es dem Kind vielleicht schon bald, selber in die frische Windel zu schlüpfen – eine neue Fähigkeit, auf die es zu Recht stolz ist.

Die Windel, die tagsüber problemlos dicht hält, läuft nachts immer über.

Eltern fragen sich oft, ob Ihr Baby abends weniger trinken sollte, damit es morgens nicht nass aufwacht. Doch die Ursache für die nasse Windel liegt in der Regel nicht bei der Trinkmenge, sondern bei der Saugkraft der Windel. Sobald das Baby nachts durchschläft, muss die Windel nämlich länger dichthalten als tagsüber, wenn das Baby alle paar Stunden eine frische Windel bekommt. Wenn Sie mit Stoffwindeln wickeln, können Sie mehrere Saugeinlagen einlegen oder eine zusätzliche Höschenwindel überziehen, um die Saugkraft zu verstärken. Auch bei einer Wegwerfwindel können Sie auf diese Weise das Auslaufen verhindern. Einweg-Einlagen zum Verstärken der Saugkraft finden Sie beim Wickelzubehör. Falls all dies nichts hilft, testen Sie, ob eine andere Windelmarke für die Nacht besser geeignet ist.

Häufige Fragen zum Thema

Was bedeuten die roten Flecken in der Windel?

Die Urinmenge ist immer ein wichtiges Kriterium, ob ihr Kind genügend Nahrung- bzw. Flüssigkeitsaufnahme hat. Das macht sich in der Urinfarbe bemerkbar: Der Urin ist beim gesunden Baby normalerweise hell strohgelb und beim voll gestillten Kind geruchsneutral. Ist der Urin konzentriert und von…

vollständige Antwort lesen Was sagt die Farbe des Stuhlgangs aus?

Meist sind Nahrungsmittel die Ursache für Stuhlverfärbungen bei Kindern. Das ist besonders deutlich in der Zeit, wenn Beikost eingeführt wird: Der Baby-Darm erst an die für ihn neue Nahrung gewöhnen und nach und nach die passenden Enzyme für die Verdauung der Nährstoffe bereitstellen. Deshalb ist es…

vollständige Antwort lesen Stimmt es, dass man Babys und Kleinkinder nicht kitzeln sollte?

Es ist auf jeden Fall ein Ammenmärchen, wenn behauptet wird, Kitzeln sei für späteres Stottern verantwortlich.

Die meisten Babys und Kinder lassen sich gerne kitzeln und reagieren mit ansteckendem Glucksen und Lachen. Liebevolles, sanftes und achtsames Kitzeln ist eine schöne Form der Interaktion…

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Was Sie beim Einkaufen von Windeln bedenken sollten

Windeln sind ein grosser Posten im Familienbudget – da ist es natürlich verständlich, dass Sie möglichst oft von Sonderangeboten profitieren und darum auf Vorrat einkaufen möchten. Dabei sollten Sie jedoch einige Punkte bedenken:

  • Neugeborene wachsen sehr schnell aus der kleinsten Windelgrösse heraus. Je nachdem, wie gross Ihr Baby bei der Geburt ist, wird es nur während 2 bis 4 Wochen Newborn-Windeln tragen. Kaufen Sie daher höchstens zwei Packungen der kleinsten Grösse auf Vorrat, damit Sie nicht auf zu kleinen Windeln sitzen bleiben.
  • Auch aus der zweiten Windelgrösse wird Ihr Baby relativ schnell herauswachsen, darum lohnt es sich nicht, hier einen grossen Vorrat anzulegen.
  • Mit einem Windel-Abo sparen Sie nicht nur die Zeit zum Einkaufen, sondern oftmals auch Geld. Testen Sie die Windeln, bevor Sie ein Abo abschliessen. Wenn die Windel nicht gut sitzt oder Ihr Baby vermehrt an Hautausschlägen leidet, sollten Sie ein anderes Produkt wählen.

Braucht ein Baby überhaupt Windeln?

Dass Babys Windeln tragen, ist in unserem Kulturkreis selbstverständlich, in vielen anderen Regionen der Welt jedoch nicht. Auch bei uns gibt es vermehrt Eltern, die von Anfang an oder nach einer gewissen Eingewöhnungszeit auf Windeln verzichten. Neugeborene signalisieren durch Laute, die Körperhaltung oder verstärktes Strampeln, dass sie mal müssen. Reagieren die Eltern darauf, indem sie das Baby über dem Lavabo oder über der Toilette abhalten, behält das Baby diese Signale bei und die Eltern lernen allmählich, sie immer besser zu deuten. Ähnlich wie beim Stillen oder beim Schlafen entwickelt sich so auch bei der Ausscheidung nach und nach ein recht verlässlicher Rhythmus. Werden die Signale, die das Baby aussendet, nicht beachtet, verlieren sie sich im Alter von etwa drei bis vier Monaten. Windelfrei wird oft auch nur teilweise praktiziert. Nachts, unterwegs, wenn das Baby auswärts betreut wird oder krank ist, wird gewickelt – ansonsten trägt das Baby keine Windeln.

Letzte Aktualisierung : 27-01-20, MR / TV

Zuletzt aktualisiert am 2. Januar 2020

Wie oft Windeln wechseln? Diese Frage ist mehr als berechtigt, denn selbst die günstigsten Windeln gehen ganz schön ins Geld. Somit steht ein gesundes und zufriedenes Baby einem hoffentlich nicht zu leeren Geldbeutel gegenüber. Wir geben Ihnen Tipps dazu, wie oft Sie wickeln sollten und wann es eben nicht notwendig ist.

Wie oft Windeln wechseln? Wann es wirklich notwendig ist?

  1. Ihr Baby beklagt sich und Sie sind sicher, dass sein Schreien nicht auf Hunger, Müdigkeit oder etwaige Schmerzen zurückzuführen ist. Dann ist es höchstwahrscheinlich eine volle Windel. Irgendwann ist jede vollgesogen und somit reif für einen Wechsel. Die überschüssige Feuchtigkeit erzeugt ein Unbehagen am Po. Ein geübtes Auge von Mama und Papa, sieht schon vorher, wann die Windel zu platzen droht.
  2. Wenn Ihr Baby seinen Stuhlgang verrichtet hat, sollte die Windel umgehend gewechselt werden. Andernfalls könnte sich sein Po entzünden. Halten Sie deshalb stets eine frische Windel und Feuchttücher bereit.
  3. Sollte Ihr Baby in der Nacht schreiend aufwachen, so könnte dies ebenfalls an der Windel liegen. Entweder ist diese voll oder der Intimbereich Ihres Nachwuchses hat sich entzündet. Eine Creme zur schnelleren Wundheilung oder ein Desinfektionsspray speziell für die Haut, sowie etwas frische Luft, helfen hier weiter. Wenn Sie sicher sind, dass Ihr Kind gerade erst in die Windel gemacht hat, können Sie es ruhig mal kurze Zeit ohne diese liegen lassen. Babys gefällt es oft sehr gut ohne Windeln auf dem Wickeltisch zu liegen und mit ihren Beinchen zu strampeln.

Wichtig: Manche Babys neigen von Natur aus schneller zu einer Entzündung im Windelbereich. In so einem Fall ist der häufigere Windelwechsel berechtigt. Das geht zwar mehr ins Geld, aber das Wohlbefinden und die Gesundheit Ihres Kindes haben Vorrang!

Wie oft Windeln wechseln ist optimal?

Vom Neugeborenen bis zum Kleinkind

Erfahrene Eltern berichten gern von ihrer ersten Nacht mit Baby. Was früher in Mamas Bauch geschah, muss nun hygienisch einwandfrei entsorgt werden. Nicht selten macht ein Neugeborenes so oft in seine Windeln, dass Sie davon acht bis zehn Stück am Tag benötigen. Wenn Sie dies herunterrechnen, sollte ein Windelwechsel alle zwei bis drei Stunden erfolgen.

Aber eben wirklich nur dann, wenn Sie es für nötig halten. Fühlen Sie dazu mit der Hand nach, wie voll die Windel tatsächlich schon ist. Manchmal ist die Umgebung einfach so spannend, dass Ihr Baby das Pullern oder seinen Stuhlgang vergisst. Dann können auch mehr als die genannten zwei bis drei Stunden vergehen, bevor Sie wieder die Windel wechseln müssen.

Deshalb können Sie keine pauschale Richtlinie nutzen. Wickeln Sie Ihren Nachwuchs so oft wie nötig, aber nicht nach einem strikten Schema. Das ständige An- und Umziehen macht keinem Baby Spaß. Viel lieber möchte es doch die Welt um sich herum entdecken. Begrenzen Sie das Windeln wechseln also auf ein Minimum.

Die Frage „Wie oft Windeln wechseln?“, verliert zum Glück mit der Zeit an Bedeutung. Bis es irgendwann als Kleinkind damit beginnt, eigenständig aufs Töpfchen und später auf die große Toilette zu gehen. Spätestens jetzt sollten Sie über einen geeigneten Toilettensitz nachdenken. Darauf folgt dann bald der Toilettentrainer, damit Ihr Kind ohne Hilfe auch hinaufsteigen kann.

Häufig gestellte Fragen zum Windeln wechseln:

Unterschied zwischen Säugling, 2 Monate, 4 Monate und Kleinkind?

Wie schon erwähnt, erfolgt bei einem Säugling der Windelwechsel sehr oft am Tag. Sie können sich bspw. eine Routine angewöhnen, bei der Sie Ihr Baby immer nach dem Stillen wickeln. Mit zwei und vier Monaten, reduziert sich dann der Bedarf an Windeln allmählich. Ihr Nachwuchs gilt nun nicht mehr als Neugeborenes und kann seine Blase besser kontrollieren. Achten Sie dennoch darauf, dass die Windel nicht zu voll wird. Eltern vergessen das Nachsehen meistens dann, wenn sie mit ihrem Baby unterwegs sind.

Bei einem Kleinkind wechseln Sie die Windel wirklich nur noch nach Bedarf. In der Regel wird es sich von selbst melden, wenn die volle Windel stört. Dann beginnt auch langsam die Zeit, welche Sie für das Toilettentraining nutzen können.

Wie oft Windeln wechseln nachts?

Babys und Kleinkinder benötigen viel Schlaf. Sie müssen die zahlreichen Eindrücke und Erfahrungen des Tages verarbeiten. Wechseln Sie die Windeln nachts deshalb nur im Notfall. Soll heißen, wenn Ihr Baby unruhig schläft, kann dies an einer zu vollen Windel liegen.

Wenn Sie nachts noch stillen müssen, ist im Anschluss das Wickeln ebenfalls ratsam. Mit einer frischen Windel lässt es sich angenehmer weiterschlafen. Sollte Ihr Kind über einen wunden Po klagen, öffnen Sie nachts die Windel, cremen ggf. ein und lassen frische Luft an die Haut.

Wie oft wickeln im Kindergarten und Krippe?

Ein jeder Kindergarten und Krippe hat hier ihren eigenen Ablauf entwickelt. Üblich ist es, dass die Kinder nach den Mahlzeiten (Frühstück, Mittag, Vesper) gewickelt werden. Plus in den Momenten, wo der Stuhlgang eingesetzt hat. Auf diese Weise werden pro Tag etwa 3-5 Windeln von der KiTa benötigt.

Das lässt mit einem Alter von um die zwei Jahre langsam nach. Sprechen Sie mit den Erzieherinnen, wie die übliche Routine aussieht. Ab zwei bis zweieinhalb Jahren, kann dann die Windel auch probeweise zum Mittagsschlaf ausgezogen bleiben.

Pampers sind immer noch sehr beliebt

Wie oft Windeln wechseln bei wundem Po?

Ein wunder Po entsteht durch so manche Nahrung oder durch zu viel Nässe. In beiden Fällen ist es ganz wichtig, dass Sie möglichst viel Luft an den Intimbereich Ihres Babys lassen. Wurde in die Windel gemacht, sollten Sie diese auch wechseln. Nehmen Sie mehrmals am Tag die Windel ab, um die Haut atmen zu lassen.

Prüfen Sie dabei, ob die Windel feucht ist und falls ja, wird frisch gewickelt. Da es sehr viele unterschiedliche Ursachen für einen wunden Po gibt, sprechen Sie bei langanhaltenden Problemen bitte mit Ihrem Kinderarzt. Sie kann die passende Salbe verordnen.

Wie Windeln entsorgen?

Für daheim empfehlen wir Ihnen die Nutzung eines Windeleimers. Sie können volle Windeln zwar auch in den Hausmüll geben, aber dieser ist meist nicht so gut verschlossen. Und Sie wollen nicht ständig den Müll herausbringen. Wie gesagt, Sie können bei Neugeborenen zwischen acht und zehn Windeln am Tag einplanen. Ein Windeleimer besitzt deutlich größere Kapazitäten und schließt nahezu luftdicht ab.

Deshalb können Sie diesen auch im Kinderzimmer nahe der Wickelkommode stehen lassen. Achten Sie nur darauf, dass Sie stets ausreichend Kassetten zum Nachfüllen des Windeleimers vorrätig haben.

Tipp: Sollten Ihnen die Kassetten für den Windeleimer ausgegangen sein, können Sie notfalls auch einen normalen Müllbeutel einhängen. Mit etwas Geschick, bleibt dieser dann ebenso fest sitzen.

Wenn Sie unterwegs sind und Windeln wechseln müssen, sollten Sie stets einen kleinen Müllbeutel mit Parfüm bei sich haben. Auf diese Weise beginnt Ihre Wickeltasche nicht zu riechen.

Stoffwindeln – Wie Windeln waschen?

Nicht alle Windeln sind zum Waschen geeignet. Stoffwindeln, dürfen Sie aber mehrfach verwenden. Wie das Waschen von Windeln funktioniert und was es dabei zu beachten gilt, erklärt die Dame in folgendem Video:

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Wo Windeln günstig kaufen?

Da Markenhersteller häufig Werbung für ihre Windeln machen, treibt dies den Preis dafür in die Höhe. Zunächst einmal sollten Sie eine Windelmarke finden, welche Ihr Baby gut verträgt und auslaufsicher ist. Suchen Sie auch mal im Internet nach dem günstigsten Angebot. Auch wenn es dort oft nur Große XXL Packs zu kaufen gibt, wenn Sie für ein bis zwei Monate vorbestellen, lässt sich das meiste Geld sparen. Dasselbe gilt auch für die Feuchttücher.

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Wickeln: Das müssen Baby-Eltern wissen

Das Angebot an Babypflegeprodukten, speziell zum Wickeln, ist riesig. Von Wegwerfwindeln über Cremes bis hin zu Babypuder gibt es alles, was das Herz begehrt. Letztlich müssen Eltern selbst herausfinden, was ihrem Baby guttut. Oft klappt das Windelwechseln ohne eine ganze Batterie an Hilfsmitteln am besten. Hier können Sie Ihr Wickel-Wissen testen.

Da Neugeborene acht bis zehn Mal pro Tag gewickelt werden müssen, sollten Eltern sich hier gut auskennen und bestimmte Regeln beachten. Am Anfang ist es viel Theorie, nach wenigen Tagen beherrschen Eltern das Wickeln blind. Im Handel werden sie allerdings mit unzähligen Cremes, Windeltypen und Reinigungsprodukten konfrontiert. Die Hebamme Juliane Martinet aus Karlsruhe gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Stoff- oder normale Windeln?

„Das ist eine Glaubensfrage“, sagt Martinet. Bei Stoffwindeln müssen sich Eltern auf viel Wäsche einstellen und für die Erstausstattung 200 bis 300 Euro in die Hand nehmen. Außer den Windeln braucht das Kind zusätzlich Überhöschen. Herkömmliche Windeln können dagegen empfindliche Babyhaut reizen. Denn sie enthalten Chemikalien, die Stuhl und Urin binden und die Windel so dicht halten. Einen Kompromiss können Eltern mit Biowindeln eingehen, die keine Zusätze enthalten. „Oder man variiert, indem man tagsüber mit Stoffwindeln wickelt und abends auf die Plastikvariante umsteigt.“

Wie oft nachts wechseln?

In den ersten vier Wochen sollte das Baby nach dem Stillen gewickelt werden, etwa alle vier Stunden. Danach pendele es sich häufig so ein, dass das Kind nachts keinen Stuhlgang mehr hat. „Dann reicht es, wenn man zum Beispiel um Mitternacht und dann wieder morgens wickelt.“

Mit oder ohne Wärmelampe?

Martinet hält sie für eine gute Investition. Babys seien beim Wickeln deutlich ruhiger und entspannter, wenn sie es warm haben. Von einem Heizlüfter rät sie hingegen ab, da er das Kind ständig anpustet. Eine Wärmelampe sei auch praktisch, wenn der Nachwuchs nach dem Baden friert und angezogen werden soll.

Welche Produkte braucht man wirklich?

Für den Wickelplatz empfiehlt Martinet, auf Feuchttücher zu verzichten. „Sie enthalten Alkohol und Duftstoffe, auch wenn auf der Packung oft was anderes steht.“ Der Babypo wird mit warmem Wasser ausreichend sauber. Ist die Haut stark verschmutzt, hilft Babyöl. Unverzichtbar ist auch eine Creme gegen Wundsein. Verzichten sollten Eltern dagegen auf Puder: „Es staubt und trocknet die Haut aus.“ Wer unterwegs wickeln muss, kommt um Feuchttücher meist nicht drum herum. Wichtig ist, mindestens zwei oder drei Windeln dabeizuhaben, Ersatzkleidung sowie Einmalwickelunterlagen.

Baby nie aus den Augen lassen

Oberstes Gebot beim Wickeln: Das Baby niemals unbeaufsichtigt auf der Wickelauflage liegenlassen! Das Kind könnte sich überraschend drehen und herunterfallen. Falls es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen doch zu einem Sturz gekommen ist, gilt zu allererst: Ruhe bewahren und die Reaktion des Babys beobachten. Schreit es laut, ist wahrscheinlich nichts passiert; leises Wimmern oder Schluchzen hingegen weist auf Schmerzen hin. Zuerst das Köpfchen auf Beulen und Wunden untersuchen, denn der Kopf ist am empfindlichsten. Das Kind in den nächsten Stunden genau beobachten, Anzeichen für eine Gehirnerschütterung sind beispielsweise Erbrechen oder Flüssigkeitsaustritt aus Nase und Ohren. Um sicher zu gehen, dass keine schweren Verletzungen vorliegen, sollte man in jedem Fall einen Arzt aufsuchen.

Nasse Windeln sofort wechseln

Generell sollte bei der Wickelauflage darauf geachtet werden, dass sie einen erhöhten Rand und abgerundete Kanten hat, um Sturz- und Verletzungsrisiken zu minimieren. Sämtliche Wickelutensilien sollten griffbereit deponiert werden, damit immer eine Hand beim Baby bleiben kann. Sobald das Kind nass ist, am besten sofort wickeln, da sich aus dem Harnstoff im Urin Ammoniak bildet, welcher sehr aggressiv ist und die empfindliche Haut reizt, wenn die Windel zu lange am Po bleibt.

Frische Luft bei Windeldermatitis

Hat das Kind dennoch eine sogenannte Windeldermatitis, also einen entzündeten und wunden Hintern, helfen Kamillenbäder und Wundschutzcremes. Außerdem sollten häufiger als sonst die Windeln gewechselt und mindestens eine Stunde am Tag frische Luft an die Entzündung gelassen werden.

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  • Windeldermatitis: Windeln mindestens sechsmal täglich wechseln
  • Babypflege: Was der zarten Babyhaut schadet
  • Baby Stillen: Muttermilch – Zusammensetzung des Wundercocktails
  • Von Hexenmilch bis Kindspech: Die größten Schreckensmomente für Eltern
  • Quiz zur Sauberkeitserziehung: Bestehen Sie das “Wickel-Diplom“?

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