Wie sieht unser baby aus

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 Was fühlt das Baby im Mutterleib?

Das Lebensalter eines Menschen wird in China anders gezählt als bei uns: An seinem ersten Geburtstag wird ein Baby dort nicht zwölf, sondern 21 Monate alt; die neun Monate im Mutterleib werden auf sein Alter angerechnet. Denn die vorgeburtliche Entwicklung gehört für Chinesen zum Leben dazu.
Unsere Lebensrechnung beginnt mit der Geburt. Obwohl für Embryologen, Frauenärzte, Psychologen und besonders für die werdenden Mütter und Väter auch die Zeit vorher schon als Leben gilt. Für die meisten besteht kein Zweifel daran, dass das winzige Etwas, dessen Herz kaum vier Wochen nach der Zeugung aus eigener Kraft schlägt, mehr ist als eine Ansammlung von Zellen. Und: Zwölf Wochen alte Babys im Mutterleib haben winzige Hände, jede Fingerkuppe ist mit einem Geflecht von empfindsamen Tastzellen ausgestattet. Die Gesichtszüge entwickeln jetzt schon eine individuelle Ausprägung.
Wie sehr Kinder im Mutterleib bereits Mensch sind, wird auch klar, wenn man winzige Frühchen betrachtet: Babys, die um die 25. Schwangerschaftswoche geboren wurden, fehlen nur schützende Fettpolster unter der Haut und stabile Lungenbläschen. Wer in ihre anrührend weisen Gesichtchen schaut, wird keinen Augenblick zögern, den Kleinen die ganze Palette menschlicher Gefühle zuzugestehen. Sie legen die Stirn in Falten und wimmern, wenn ihnen zum Beispiel Blut abgenommen werden muss; sie entspannen sich und versuchen manchmal sogar ein Lächeln, wenn sie auf der nackten Brust ihrer Mutter liegen dürfen und deren Herzschlag spüren.
Bei Kindern, die den Mutterleib nicht vor der Zeit verlassen, sind die Sinne gegenauso wach wie bei Frühchen. „Der Uterus ist zwar ein Schutzraum“, sagt Ludwig Janus, Psychotherapeut und Leiter der Internationalen Studiengemeinschaft für pränatale und perinatale Medizin und Psychologie mit Sitz in Heidelberg. „Aus der Welt befindet sich das Ungeborene jedoch nicht.“ Das bedeutet: Das Kind im Mutterleib nimmt Teil am Leben seiner Mutter, es spürt die Umgebung, in die es hineingeboren werden wird. Dieses Wissen ist faszinierend, manchmal aber auch ein wenig bedrückend. Viele Schwangere stellen sich dann und wann Fragen wie diese: Bekommt das Baby in meinem Bauch wirklich alles mit,was ich so erlebe? Spürt es meine Zweifel, meine Sorgen und Nöte, meine Hektik? Was muss ich tun, damit es ihm gut geht?
Die moderne Wissenschaft versucht Antworten auf solche Fragen zu geben. Hier die drei wichtigsten Erkenntnisse:

Embryonalentwicklung: Was ein Baby im Bauch schon alles lernen kann

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Ein Trommelschlag, drei Sekunden Pause. Und noch ein Schlag. Die rhythmische Stimulation der Mutter von ihrem ungeborenen Kind mit Trommeln, Singen, Tanzen beginnt ab dem fünften Monat. Später lesen die Mamas ihren Babys im Bauch mit einem Megafon erste Silben vor, wie „Ma-Ma, Da-Da“. Die erste Einführung in die Mathematik erfolgt über Lichtstrahlen. Ein Mal, zwei Mal, drei Mal sollte die Taschenlampe auf die Bauchdecke blinken – so lernt das Ungeborene zu zählen. Das alles steht zumindest im Lehrplan des „Pränatalen Klassenzimmers“, den der kalifornische Arzt Rene Van de Carr Prenatal geschrieben hat. Er gilt als Pionier der pränatalen Förderung.

Sprachbegabung durch Beethovens fünfte Symphonie?

Van de Carr war es auch, der in Studien herausgefunden haben will, dass ein Fötus im neunten Monat fähig ist, seinen Atemrhythmus an Beethovens fünfte Symphonie anzupassen, wenn die Mutter ihm diese während der Schwangerschaft regelmäßig vorspielt. Zwei spanische Musiker, Manuel Alonso and Rosa Plaza, führten 1992 ein Programm mit dem Namen „Firstart“ ein. Sie spannten Schwangeren Kopfhörer über den prallen Bauch, damit die Kinder schon früh an Geigenklänge gewöhnt werden.

Eine Studie der Universität Valencia untersuchte das Trainingskonzept und kam zu dem Schluss, dass Babys, die während der Schwangerschaft bis zu 70 Stunden Musik hören, später sprachbegabter werden und eine bessere Feinmotorik entwickeln. „Doch wer sagt eigentlich, dass es eine gute Sache ist, im Rhythmus von Beethovens Symphonie zu atmen?“, fragt die Expertin für fötale Entwicklung, Janet DiPietro der John-Hopkins-Universität in Baltimore.

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Niemand kann das beantworten. Die Erfahrungen des Kindes im Mutterleib gewinnen in der Forschung zwar mehr Bedeutung. „Doch der Ansatz ist noch jung“, sagt der Heidelberger Arzt und Psychologe Ludwig Janus, der sich mit der fötalen Entwicklung im Bauch und deren Relevanz fürs spätere Leben beschäftigt. „Früher wurde der Fötus bis zur Geburt nur als biologisches Wesen betrachtet“, sagt Janus. Erst ab den 1970er-Jahren rückte die Geburtsbelastung für das Kind in den Vordergrund. Noch nicht die Zeit davor. Das ist relativ neu.

Schwangerschaft: Babys stört die Musik eher

Immer mehr Angebote für Schwangere

Von Babykino bis Stoffwindelberatung: Das Geschäft mit Angeboten für werdende Mütter boomt. Rund 100 Millionen Euro haben Schwangere 2015 für – nicht immer notwenige – Zusatzangebote ausgegeben.

Quelle: N24/Fanny Juschten

Bislang kann die Forschung nicht nachweisen, dass ungeborene Kinder durch spezielle Förderung später schlauer, gesünder, besser, musikalischer werden. Einzelne Studien zeigen nur, dass sich bestimmte intellektuelle Fähigkeiten eines Kindes bereits im Mutterbauch anlegen. Der Psychologe Anthony DeCasper von der Universität North Carolina konnte beweisen, dass Föten Silben und Töne unterscheiden können.

Auf neue Gedichte reagierten sie mit heftigerem Herzschlag als auf solche, die ihnen schon vorgetragen worden waren. Als Neugeborene wählten sie dann per Nuckelfrequenz häufiger Geschichten aus, die sie schon während der Schwangerschaft vorgelesen bekommen hatten. DeCasper ist dennoch überzeugt, dass vorgeburtlicher Unterricht nicht sinnvoll ist. Genauso wie viele andere Wissenschaftler, die bezweifeln, dass der pränatale Schulfunk der überbesorgten Mütter den Kindern im Bauch hilft.

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Fraglich ist auch, wie viel Mozart und Beethoven letztlich bei den Föten ankommt. Denn akustische Signale von außen verfremden sich durch Bauchdecke und Fruchtwasser. Zudem hat das Kind sowieso schon einen ziemlichen Geräuschpegel im Mutterbauch zu bewältigen: Etwa 80 Dezibel laut ist es dort, das ist etwa so wie ein Presslufthammer. Das Herz der Mutter pocht, der Magen gluckert, die Schlagader hinter der Fruchtblase dröhnt. Davon bekommt der Fötus erst nichts mit, doch ab dem fünften Monat kann er hören. Kommen unerwartete Geräusche von außen hinzu, wecken sie das Kind im Bauch. In diesem Stadium brauchen die Föten aber bis zu 20 Stunden Schlaf am Tag.

Der Göttinger Hirnforscher Gerald Hüther sagt: „Das ist, als würden sie einem Erwachsenen immer ein lautes Geräusch vorspielen und ihm gleichzeitig Brechmittel verabreichen. Das will ein Erwachsener ja auch nicht.“ Hüther stellt infrage, ob es Sinn hat, den Föten Musik vorzuspielen oder vorzulesen, weil er denkt, dass es sie eher im Schlaf stört, und weil nicht klar ist, ob es etwas bringt.

Man sollte der Schwangerschaft ihren natürlichen Lauf lassen

„Vor allem verleitet es Mütter dazu, Kinder als Objekt zu betrachten, das es zu optimieren gilt. Das ist für die Mutter-Kind-Beziehung fatal.“ Das sieht der Psychologe Martin Grunwald, der das Haptik-Forschungslabor an der Universität Leipzig leitet, ähnlich: „Das Streben nach dem Optimum, nach dem Besser-Sein, kann die Schwangerschaft zur Tortur machen.“

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Seiner Meinung nach hat es einen Sinn, warum der Mensch in Milliarden Jahren genauso konstruiert wurde, wie er ist. „Wenn es der Mutter gut geht, dann ist das Wunderwerk Frau bestens darauf vorbereitet, dieses Kind zu bekommen. Das hat die Natur so geregelt“, sagt Grunwald. „Demnach sollten wir ihr freien Lauf lassen und nicht zusätzlich versuchen, etwas zu verbessern, das so gut ist, wie es ist“, rät der Psychologe.

Christoph Viebahn, Direktor des Zentrums Anatomie und Embryologie an der Universität Göttingen, sieht die musikalische Erziehung im Bauch ebenfalls kritisch: „Musik will gemacht und gehört, das heißt gelebt werden. Wer sie lediglich benutzt, verfehlt ihren eigentlichen Sinn. Außerdem: Gegenüber der pränatalen Förderung hat die postnatale Variante sicherlich größeres Potenzial und auf breiter Ebene noch großen Nachholbedarf, um die Kinder auch nur für die grundlegenden sozialen Anforderungen unserer Zivilisationsgesellschaft fit zu machen.“

Babys haben pränatales Erinnerungsvermögen

Dieses Baby hört zum ersten Mal seine Mutter

Was für ein rührender Moment: Dieses Baby ist gehörlos und kann dank eines Hörgeräts zum ersten Mal hören – und zwar die Stimme seiner Mutter. Mit großen Augen schaut Elijah seine Mama an.

Quelle: N24

Das Baby im Bauch ist ein menschliches Wesen, das spürt und empfindet. „Ein Embryo ist kein Apparat, den man erst zusammenbauen muss, bevor er funktioniert. Das gilt auch für die psychische Entwicklung. Der pränatale Organismus ist nicht ’nur‘ Körper, dessen Beseelung irgendeinmal dazukommt,“ schreibt die Psychologin Inge Krens, die in Holland lebt. Bereits ab der achten Schwangerschaftswoche reagieren Föten auf bestimmte Reize. „Da ist das Kind etwa 2,5 Zentimeter groß. Das muss man sich mal vorstellen“, sagt Martin Grunwald.

Als Erstes kann der Fötus tasten. Noch lange bevor er hören oder sehen kann. In der Gebärmutter tastet der Fötus seine Umgebung ab, drückt gegen die Nabelschnur, die Plazenta. In der 13. Woche hat das Ungeborene seinen eigenen Körper so weit erkundet, dass es seinen eigenen Mund und seinen Daumen zuordnen und am Daumen lutschen kann.

Mittels Reizimpulsen fand ein Forscherteam aus den Niederlanden heraus, dass schon 30 Wochen alte Föten ein Kurzzeitgedächtnis haben. Schon in diesem Stadium konnten sie sich mindestens zehn Minuten lang an ein Ereignis erinnern. 34 Wochen alte Föten konnten sich sogar vier Wochen nach dem ersten Test noch an den Reiz erinnern.

Das gilt auch für die Stimme der Mutter. Diese erkennen Kinder nach der Geburt wieder. Spricht die Mutter deutsch, dann verbindet das Baby mit der Sprache positive Erinnerungen. Genauso tut das ein chinesisches Baby mit seiner Mutter, die chinesisch spricht. Und Kinder, deren Mütter zweisprachig sind, schaffen das mit beiden Sprachen. Die Zweisprachigkeit eines Kindes wird schon während der Schwangerschaft angelegt.

Stress und Angst senken die Intelligenz des Kindes

Lucas ist ein genetisches Superbaby

Um den fünf Monate alten Lucas ist eine heftige Debatte entbrannt: Mit einer neuen Methode der Gen-Analyse wurde bei dem Kind eine Erbkrankheit ausgeschlossen. Kritiker sprechen von „Gottlosigkeit“.

Quelle: Die Welt

Andere Versuche aus der Tierwelt zeigen, dass sich Neugeborene an den Geruch der Mutter erinnern. Frisch geborene Kaninchen kriechen nach der Geburt am Bauchfell der Mutter entlang und finden so die Brustwarzen. Werden die Brustwarzen mit Seife abgewaschen, finden die Jungen sie nicht mehr. Wird das Fruchtwasser auf den Rücken der Kaninchenmutter geträufelt, suchen die Neugeborenen die Brustwarzen dort.

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Neugeborene suchen also nach bestimmten Gerüchen, die sie bereits kennen. Wird die „Duftstruktur“ des Fruchtwassers verändert, zum Beispiel durch eine Injektion Zitronenaroma vor der Geburt, suchen die Kaninchen die Brustwarzen nach der Geburt überall dort, wo es nach Zitronenaroma riecht. Ein ähnliches Verhalten konnte auch bei menschlichen Neugeborenen beobachtet werden.

Aber auch negative Erlebnisse prägen. So gilt als erwiesen, dass Kinder im Bauch von gestressten Müttern selbst gestresst sind. „Wenn die Mutter sich zum Beispiel ängstlich fühlt, werden vermehrt Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol ausgeschüttet“, schreibt Inge Krens. Das Herz der Mutter schlägt schneller, die Sauerstoffzufuhr wird beeinträchtigt, weil Adrenalin die Blutgefäße der inneren Organe verengt. „Alle Stoffe überschreiten ohne Probleme die Plazentaschranke und stimulieren im Fötus biochemisch die physiologische Reaktion auf genau dieses Gefühl von Angst und Furcht“, so Krens. Eine Studie des Imperial College in London wies nach, dass Stresshormone in der Schwangerschaft die Intelligenz der Kinder senken und die Chance auf spätere Aufmerksamkeitsstörungen oder Depressionen erhöhen. Kinder, die sich im Mai 1940, als deutsche Panzer im Zweiten Weltkrieg die Niederlande überrollten, noch im Mutterleib befanden, erkrankten später weit häufiger an Diabetes, Bluthochdruck und Schizophrenie als andere.

Emotionale Bindung zum Kind besonders wichtig

Der Psychologe Ludwig Janus nennt Einzelfälle, die zeigen, dass die Mütter ihren Ungeborenen nicht nur schaden, wenn sie rauchen. Selbst wenn die Mutter nur daran denkt, gleich eine Zigarette zu rauchen, erhöht sich bereits der Herzschlag des Babys im Bauch.

Letztlich entscheidend für eine gute Entwicklung des Fötus ist nicht die pränatale Förderung. Peter Nathanielsz, Experte für Neugeborenenforschung, sagte einmal: „Die Sicherheit einer Boeing 747 hängt schließlich nicht nur von den Zeichnungen der Ingenieure ab, sondern mindestens ebenso von der Qualität der verwendeten Materialien und der Sorgfalt der Flugzeugbauer.“ Wichtig ist vor allem die Sorgfalt für eine emotionale Bindung von Mutter und Kind, wie Ludwig Janus betont. Auch wenn man nach der Geburt noch viel nachholen könne, die Basis müsse stimmen. „Damit ist man auf der sicheren Seite. Und dann kann man ruhig auch ein bisschen Mozart hören.“

Keine Muttergefühle: Mutter spricht über das Tabu, ihre Tochter nicht zu lieben

Ihre bloße Anwesenheit nervte mich

Zurück im Erzieherseminar besserte sich nichts, genauso wenig, als ich dann fertig ausgebildet und wieder Vollzeit-Mutter war. Ich funktionierte. Wollte aber eigentlich nur weg. Und vielleicht war das ja mit ein Grund, weshalb ich nach drei Jahren überhaupt noch ein weiteres Mal Mutter geworden bin, denke ich manchmal: dass Anna dann mehr beim Papa wäre. Oder bei den Großeltern. Neugeborene sind anstrengend, jeder würde mich verstehen. So war es dann auch. Nur ich verstand nicht. Anstrengend? Antons Weinen schlauchte mich, wenn überhaupt, nur körperlich. Wirklich geschlaucht hat mich etwas anderes. Dass mit Anton so selbstverständlich ging, wofür ich mich bei Anna überwinden musste. Dass mich ihre bloße Anwesenheit nervte, obwohl sie so ein zurückhaltendes Wesen hat, leiser Gang, scheuer Blick.

Als Anna größer wurde, halfen Programmpunkte, um das Zusammensein mit ihr auszuhalten. Kino, Zoo. Das Zusammensein mit Anton dagegen passierte einfach. Wir kochten zusammen. Konnten stundenlang dahocken und quatschen. „Mamas Prinz“, zischte Anna manchmal. Wie einsam sie gewesen sein muss. Die Rechnung „zwei Kinder gleich mehr Papa fürs erste“ war nicht aufgegangen. Jan hatte nach dem Studium einen Job als IT-Spezialist begonnen und kletterte stramm die Karriereleiter rauf, war, wenn überhaupt, nur sonntags da.

Wohlerzogen, unkompliziert, auch in der Schule – so war Anna

Weh tut das, sich rückblickend so reden zu hören, wegen nichts: „Halt doch mal das Besteck vernünftig.“ Wohlerzogen, unkompliziert, auch in der Schule – so war Anna aus heutiger Sicht. Keines dieser rotzfrechen, unangepassten Pippi-Langstrumpf-Mädchen eben. Und gerade die gefielen mir so!

Andererseits: Als sie dann im Alter von sieben oder acht anfing, zurückzuschießen, wurde es erst recht schwierig. „Immer hältst du zu Anton“, beschwerte sie sich. „Immer liest du ihm vor. Und mir nie.“ „Du kannst selber lesen“, was für eine blöde Reaktion. Aber ich brachte es einfach nicht fertig, abends noch mal zu ihr reinzugehen. Habe gespürt, wie blockiert ich war, und es doch nicht geschafft, mir therapeutische Hilfe zu holen.

Pflegeeltern – dieses Wort sagte ich nicht

Neun war Anna, da spitzte sich die Situation dramatisch zu. Ich wurde immer dünnhäutiger. Die Kinder stritten viel. „Ich kann nicht mehr“, hörte ich mich eines Tages ins Telefon sagen. Die Frau vom Jugendamt wirkte erleichtert, als sie kam, schön gestaltete Räume, ordentlich gekleidete Kinder. Alles spräche dafür, dass das Problem ein vorübergehendes sei, meinte sie.

Das ließ mich die dann folgenden Schritte aushalten. Anna zu sagen: „Die Mama schafft das nicht allein, aber es gibt da jemanden. Da könntest du hin, ein Zimmer haben, zwei Zuhause hättest du dann.“ Pflegeeltern – dieses Wort sagte ich nicht. Hätte ich auch nur den Hauch einer Ahnung gehabt, dass das Ärzte-Paar sich seit Jahren in einer Kinderwunsch-Praxis behandeln ließ, ich hätte mich bestimmt nicht so weit darauf eingelassen. Hätte Anna bestimmt nicht dort übernachten lassen. „Wir wollen Anna ganz“, nach nur einer Woche platze die Bombe. Anna heulte. Und nicht nur sie. Es war, als würde ich zum zweiten Mal dieses Kind bekommen, das ich doch nicht wollte.

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Sie ist selbständiger geworden, immer mehr sie selbst

„Warum dann keine Adoption?“ Ich kann verstehen, wenn Leute so fragen. Aber nicht lieben können und die Hoffnung aufgeben, es je zu lernen, das sind zwei paar Stiefel. Gott sei Dank. Denn inzwischen, fünf Jahre später, gibt es Momente wie diesen: Meine mittlerweile 14-jährige Tochter steht auf der Bühne, eine Aufführung mit der Theater-AG, und mein stolzes Mutterherz wird schwer. Und warm, wenn ich sie in den Arm nehme hinterher. Da ist es, das Gefühl, auf das ich immer gewartet habe. Wie eine zarte Pflanze ist es gewachsen, keinen konkreten Anlass gab es, mehr aus einem Gefühl heraus glaube ich zu wissen, weshalb es sich entspannt hat zwischen Anna und mir.

Sie ist selbständiger geworden, Schule, Freunde, Sportverein, ist immer mehr sie selbst geworden, müsste man vielleicht besser sagen. Dass die Pubertät Kinder zu fremden Wesen mit unvorhersehbaren Verhaltensweisen macht – was andere Mütter zermürbt, tut uns gut. Und ich ahne: Mein Aufbegehren war im Grunde ein Aufbegehren gegen das Kind in mir. Vielleicht auch: der Versuch, Anna zu retten. Erst jetzt erkenne ich das auf Fotos: wie ähnlich sie mir als kleines Mädchen war. Und immer wieder ist da bei uns beiden dieser traurige Blick…

Ich fühle mich bis heute nur geliebt, wenn ich etwas geschafft habe

Für die Firma gelebt haben meine Eltern, schon als Baby musste ich täglich mit. Kinder wollen es den Eltern Recht machen. Leise, angepasst war ich. Leistungsorientiert bin ich bis heute, fühle mich geliebt, wenn ich etwas geschafft habe. Und nur dann.

Hinterlässt so etwas dauerhafte Spuren, wenn man als Kind nicht angenommen wurde? Hinfällig, die Frage. Vorwürfe mache ich mir. Suche nach Situationen, um die Sache geradezubiegen. „Weißt du, bei dir wusste ich zunächst nicht, wie das ist, Mutter zu sein“, meinte ich neulich. Und: „Ich musste das erst lernen. Bei Anton konnte ich es dann schon.“

Vielleicht hat Anna ja eines Tages selbst ein Kind im Arm

Sie stellt viele Fragen seitdem. Was für ein Baby sie gewesen sei. Laut? Leise? Flaschenkind? Oder gestillt? Ich fühle: Es gibt mehr, das früher oder später ausgesprochen gehört. Allein, um Anna zu zeigen, dass ihre Erinnerungen und Empfindungen nicht falsch sind. „Ich habe mir schwergetan, dich zu lieben“ – ich habe Angst davor, das so zu sagen. Und weiß dennoch: ich muss. Wenn ich das wirklich will: retten. Im Sinne von: meine Tochter davor bewahren, dass dieses Schicksal sich noch einmal wiederholt. Und vielleicht hat Anna ja eines Tages selbst ein Kind im Arm und das Herz geht ihr auf, ganz gleich, ob es ein Mädchen ist oder ihr ähnlich oder ganz anders als sie. Das um seiner selbst willen geliebt werden kann.

Stress: The Good, the Bad, and the Ugly

Worried about how to be totally stress-free so you don’t pass on frazzled feelings? Don’t be. Not all stress is harmful. The CDC sorts stress into three categories:

  • Positive stress: the low-level anxiety you might have when you meet new people or await a needle stick at the doctor
  • Tolerable stress: more intense but still manageable, from events like losing a job or a family member
  • Toxic stress: intense anxiety from something that goes on for a long time, like abuse or neglect

Toxic stress is the one that should concern you, says Sarah A. Keim, PhD, a pediatric expert at Nationwide Children’s Hospital in Columbus, OH. If you feel stressed out all the time, your baby may, too. Feeling anxious and pressured can also impact how you care for your child, Lansford says.

“It affects parents‘ well-being,” she says. “Stressed parents are less responsive to their infants‘ cues, and that less-sensitive caregiving is stressful to babies.”

Everyone has some stress. How you deal with it can help your baby’s emotional growth.

“A little stress gives us motivation, drive, and purpose,” Keim says. And if you have a healthy response to stress, your baby will mirror you.

Signs of Trauma in Children

In the wake of a disturbing event or tragic loss in the lives of children, we know parents and teachers will do their best to help kids cope with their grief and anxiety in a healthy way. We have provided some tips on how best to engage kids in a calm and supportive dialog about their feelings—it’s certainly not easy to do, but it can make a big difference to kids.

Still, some children are more at risk than others for suffering long-term effects from an upsetting event, including those who have lost close friends or classmates and those who might have learned about the event or loss in a particularly emotional and upsetting way.

How a child experiences an event and how it’s handled by those around him have an effect on how traumatizing it can be, notes Child Mind Institute psychologist Dr. Jerry Bubrick. When families come upon news accidentally, parents can be caught off guard and respond in a highly emotional way that can impact children. Television coverage and shocking newspaper headlines can also amplify the impact of a disturbing event or loss.

So even as you try to soothe and comfort children, it is important to recognize the signs of unhealthy coping that would suggest a visit with a professional might be needed. In extreme cases, children can develop post-traumatic stress disorder, but even less extreme PTSD-like symptoms can interfere with a child’s life and happiness. Here are some signs to look for and things to keep in mind.

Normal grief

“Everyone grieves at a different pace,” Dr. Bubrick says, and an immediate reaction—or lack of one—is not really an indicator of how a child will cope with the loss. “If a child seems to be coping well now, they might still have a poor reaction later,” he says.

“Or it could also just be a sign that they’re handling it well.” So while we want to help our children as much as possible immediately after the event, a lasting and hurtful response usually won’t be evident until 3 or 6 months later.

Increased thinking about death and safety

One common sign of PTSD or a PTSD-like reaction is what Dr. Bubrick calls a “hyper-focus on mortality or death.” And while some kids become notably morbid and fascinated by death, others will develop an obsession with their own safety and the safety of those close to them. In the case of a fire or another disaster, their thoughts might return with disturbing regularity to the possibility of a fire in their own home, or of the earthquake or flood happening where they live.

Problems with sleeping, eating, anger, and attention

Some of the symptoms of trauma in children (and adults) closely mimic depression, including too much or too little sleep, loss of appetite or overeating, unexplained irritability and anger, and problems focusing on projects, school work, and conversation. Sometimes the symptoms appear more like an anxiety disorder—obsessive or pervasive worry, difficulty separating from parents.

Triggers

A year after a tragic event, we tend to look back, take stock, and memorialize those whose lives were lost. But as Dr. Bubrick observes, there are other anniversaries connected to children’s lives that could have unexpected consequences for them—the birthdays of friends or classmates who died, for instance. Children “could be basically OK between now and then, maybe with some rocky periods,” he says. “And then around the time of the birthday, they could have more symptoms. It’s a trigger.”

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School refusal

When an event is connected to school, such as the loss of classmates or violence at school itself, an unhealthy reaction could take the form of avoiding school. As Dr. Bubrick points out, school is “where the most reminders of the kids’ deaths will be.” While episodes of depression, heightened anxiety, trouble sleeping, and a fixation on the accident may be transient, avoiding school is a clear sign that something is wrong. “For the most part, everyone is going to experience some form of those things, altogether or in pieces,” says Dr. Bubrick. “But if, over time, it’s not really lifting and it’s continuing, it may result in school refusal altogether. At that point we definitely know the child needs help.”

You should also know that stress and trauma can manifest differently in girls and boys. Although this is by no means definitive, boys often react more quickly and with more irritation and anger, while girls can have delayed reactions that are more internal.

Helping Children Cope After a Traumatic Event
Helping Children Cope With Grief
The Teacher’s Role When Tragedy Strikes

Respiratory Distress Syndrome (RDS) in Premature Babies

What is respiratory distress syndrome in premature babies?

What is respiratory distress syndrome in premature babies?

Respiratory distress syndrome (RDS) is a common problem in premature babies. It causes babies to need extra oxygen and help with breathing. The course of illness with RDS depends on:

  • The size and gestational age of your baby

  • How serious the illness is

  • Whether your baby has an infection

  • Whether your baby has a heart defect called patent ductus arteriosus

  • Whether your baby needs a machine to help him or her breathe (ventilator)

RDS typically gets worse over the first 2 to 3 days. It then gets better with treatment.

What causes RDS in premature babies?

RDS occurs when there is not enough surfactant in the lungs. Surfactant is a liquid made by the lungs that keeps the airways (alveoli) open. This liquid makes it possible for babies to breathe in air after delivery. An unborn baby starts to make surfactant at about 26 weeks of pregnancy. If a baby is premature (born before 37 weeks of pregnancy), he or she may not have made enough surfactant yet.

When there is not enough surfactant, the tiny alveoli collapse with each breath. As the alveoli collapse, damaged cells collect in the airways. They further affect breathing. The baby has to work harder and harder to breathe trying to reinflate the collapsed airways.

As the baby’s lung function gets worse, the baby takes in less oxygen. More carbon dioxide builds up in the blood. This can lead to increased acid in the blood (acidosis). This condition can affect other body organs. Without treatment, the baby becomes exhausted trying to breathe and over time gives up. A ventilator must do the work of breathing instead.

Which premature babies are at risk for RDS?

RDS occurs most often in babies born before the 28th week of pregnancy. Some premature babies get RDS severe enough to need a breathing machine (ventilator). The more premature the baby, the higher the risk and the more severe the RDS.

Most babies with RDS are premature. But other things can raise the risk of getting the disease. These include:

  • The baby is a boy or is white

  • The baby has a sibling born with RDS

  • C-section (Cesarean) delivery, especially without labor. Going through labor helps babies‘ lungs become ready to breathe air.

  • The baby doesn’t get enough oxygen just before, during, or after birth (perinatal asphyxia)

  • The baby has trouble maintaining body temperature (cold stress)

  • Infection

  • The baby is a twin or other multiple (multiple birth babies are often premature)

  • The mother has diabetes (a baby with too much insulin in his or her body can delay making surfactant)

  • The baby has a condition called patent ductus arteriosus (PDA)

What are the symptoms of RDS in premature babies?

These are the most common symptoms of RDS:

  • Breathing problems at birth that get worse

  • Blue skin color (cyanosis)

  • Flaring nostrils

  • Rapid breathing

  • Grunting sounds with breathing

  • Ribs and breastbone pulling in when the baby breathes (chest retractions)

The symptoms of RDS usually get worse by the third day. When a baby gets better, he or she needs less oxygen and mechanical help to breathe.

The symptoms of RDS may look like other health conditions.

How is RDS in premature babies diagnosed?

RDS is usually diagnosed by a combination of these:

  • Baby’s appearance, color, and breathing efforts. These can point to a baby’s need for help with breathing.

  • Chest X-rays of the lungs. X-rays make images of bones and organs.

  • Blood gas tests. These measure the amount of oxygen, carbon dioxide and acid in the blood. They may show low oxygen and higher amounts of carbon dioxide.

  • Echocardiography. This test is a type of ultrasound that looks at the structure of the heart and how it is working. The test is sometimes used to rule out heart problems that might cause symptoms similar to RDS. It will also show whether a PDA may be making the problem worse.

How is RDS in premature babies treated?

Treatment will depend on your child’s symptoms, age, and general health. It will also depend on how severe the condition is.

Treatment for RDS may include:

  • Placing a breathing tube into your baby’s windpipe (trachea)

  • Having a ventilator breathe for the baby

  • Extra oxygen (supplemental oxygen)

  • Continuous positive airway pressure (CPAP). This is a breathing machine that pushes a continuous flow of air or oxygen to the airways. It helps keep tiny air passages in the lungs open.

  • Artificial surfactant. This helps the most if it is started in the first 6 hours of birth. Surfactant replacement may help make RDS less serious. It is given as preventive treatment for some babies at very high risk for RDS. For others who become sick after birth, it is used as a rescue method. Surfactant is a liquid given through the breathing tube.

  • Medicines to help calm the baby and ease pain during treatment

What are possible complications of RDS in premature babies?

Babies sometimes have complications from RDS treatment. As with any disease, more severe cases often have greater risks for complications. Some complications of RDS include:

  • Lungs leak air into the chest, the sac around the heart, or elsewhere in the chest

  • Chronic lung disease (bronchopulmonary dysplasia)

How can RDS in premature babies be prevented?

Preventing a premature birth is the main way to prevent RDS. When a premature birth can’t be prevented, you may be given corticosteroids before delivery. These medicines may greatly lower the risk and severity of RDS in the baby. These steroids are often given between 24 and 34 weeks of pregnancy to women at risk of early delivery. They may sometimes be given up to 37 weeks. But if the delivery is very quick or unexpected, there may not be time to give the steroids. Or they may not have a chance to start working.

Key points about RDS in premature babies

Respiratory distress syndrome (RDS) is a common problem in premature babies. It can cause babies to need extra oxygen and help with breathing.

RDS occurs most often in babies born before the 28th week of pregnancy and can be a problem for babies born before 37 weeks of pregnancy.

RDS typically gets worse over the first 2 to 3 days. It then gets better with treatment.

Treatment may include extra oxygen, surfactant replacement, and medicines.

Preventing a premature birth is the main way to prevent RDS.

Next steps

Tips to help you get the most from a visit to your child’s healthcare provider:

  • Know the reason for the visit and what you want to happen.

  • Before your visit, write down questions you want answered.

  • At the visit, write down the name of a new diagnosis, and any new medicines, treatments, or tests. Also write down any new instructions your provider gives you for your child.

  • Know why a new medicine or treatment is prescribed and how it will help your child. Also know what the side effects are.

  • Ask if your child’s condition can be treated in other ways.

  • Know why a test or procedure is recommended and what the results could mean.

  • Know what to expect if your child does not take the medicine or have the test or procedure.

  • If your child has a follow-up appointment, write down the date, time, and purpose for that visit.

  • Know how you can contact your child’s provider after office hours. This is important if your child becomes ill and you have questions or need advice.

Lustige Apps: So wird euer Baby aussehen

In diesem Artikel erwartet dich:

Heutzutage gibt es Apps für alles, auch gerade im Bereich Bilder ist da ziemlich viel machbar. Wir sind auf eine App aufmerksam geworden, die anhand von Bildern zweier Personen berechnen, wie deren Kind denn potenziell aussehen könnte. Mir ist bewusst, dass die Natur ihren eigenen Kopf hat und das Kind anhand verschiedener Gene sein Aussehen findet. Ein maschinell berechnetes Aussehen findet ganz sicher keine Anwendung, aber trotzdem mag ich solche Spielereien. Da ich ja schon ein Kind habe, macht es natürlich umso mehr Spaß derartige Apps auszuprobieren, weil man direkt vergleichen kann. Im Folgenden findet ihr also eine umfassende Übersicht aller Apps, die wir zum Thema finden konnten und deren Pros und Contras.

Wie funktionieren die Apps

Das ist ganz verschieden. Nach meinem Test habe ich den Eindruck nur in einer App steckt tatsächlich etwas Mühe. Hier habe ich in den Bildern der Kinder Gesichtspartien wieder entdeckt. Alle anderen Apps, haben wahrscheinlich nur Bilder zur Verfügung gestellt, die ungefähr auf die Hautfarbe passen. Meine Favoriten App hat bei der Berechnung eine Art Raster über Mamas und Papas Gesicht laufen lassen, um genau die Form des Gesichts und deren Bestandteile zu identifizieren. Diese findet man dann auch in den vorgeschlagenen Bildern des Kindes wieder. Das heißt, in Baby-Rohbilder werden Mund, Nase, Augen, Ohren der Eltern eingebaut und die Form wird auch nach diesen Vorbildern angepasst.

Welche Apps gibt es?

In den App-Stores findet ihr die Apps, wenn ihr die Stichworte Baby Zukunft oder Baby Predictor eingebt. Leider knacken da nur sehr wenige *gratis*-Apps die Bewertung von mindestens 3/5 Sternen. Wir haben ein paar herausgesucht und diese getestet. Das Resultat ist, dass eigentlich nur eine App mit dem, was sie machen soll, auch wirklich überzeugen kann.

Android Apps

Ich habe mir genau sechs Apps im google Play Store gedownloadet und mit diesen danach den Test durchgeführt, wie das Baby meines Partners und mir aussehen würde. Hierfür habe ich für jeden von uns ein Bild genommen und eingefügt. Stichprobenartig, habe ich auch mit anderen Bildern getestet, welches Baby dabei herauskommt, beispielsweise mit einem Affenkopf o.ä. Meine Ergebnisse lest ihr unter den folgenden Apps. Die Tests der iOs-Apps hat Carina übernommen.

Babymaker von xyCore

In der App kann man je ein Bild von Mama und Papa aufnehmen oder aus der Galerie nehmen und anschließend zuschneiden. Dann muss man nur noch die Hautfarbe bestimmen und ob Junge oder Mädchen im Alter von 0+ oder 3+ Jahren. Die Berechnung erfasst die Gesichtsformen und wo Nase, Augen und Mund sind und spuckt im Anschluss ein paar niedliche Bilder aus. Kopf, Frisur und Hintergrund sind immer gleich, egal welche Bilder man für Mama und Papa hoch lädt. Lediglich die Augen, Lippen, Nase und bestimmte Gesichtszüge werden von den Eltern genommen. Man hat dann eine Auswahl verschiedener Babys bzw. Kinder und kann sich das Schönste aussuchen 😉

Unser Testergebnis:

Pro:

  • mehrere Kinderbilder zur Auswahl
  • Berechnung scheint logisch abzulaufen
  • man sieht ein Raster. während das Babybild entsteht
  • Download des Kinderbildes ist möglich
  • man kann sich Hautfarbe, Geschlecht und Alter (0 oder 3+) aussuchen

Contra:

  • App-Kamera funktioniert sehr verschwommen

Zumindest ein Bild sah unserer Tochter schon mal verdammt ähnlich. Deshalb gibt es eine klare Empfehlung für diese App!

Your Future Baby Face Generator von devdrab

Die App ist ähnlich wie die davor ein absoluter Reinfall. Eigentlich startet sie ganz vielversprechend. Immerhin muss man seine Hautfarbe angeben (Auswahl aus 3 Nuancen), man soll zudem Geschlecht, Alter und Name eintragen (wofür auch immer) und im Anschluss zwei Bilder der Eltern hochladen. Ein Babybild errechnet sich aus den Daten. Witzigerweise habe ich den hellsten Hautton angegeben und auch auf unseren Bildern sind wir beide ganz offensichtlich hellhäutig. Berechnet wurde uns ein Baby mit etwas dunklerer Hautfarbe. Find ich super süß aber verfehlt leider das Ziel der App.

Unser Testergebnis:

Pro:

  • seriöse Aufmachung
  • Auswahl an Hautfarben

Contra:

  • fragt irrelevante Daten ab
  • hochgeladene Bilder können nicht beschnitten werden und erscheinen verzerrt
  • Ergebnis entspricht in keinem Punkt den Vorgaben

Baby Predictor Future Baby Face von NomiDroid

Meine vorletzte App fragt nach der Werbung auch Namen und ebenso Hautfarbe und Herkunfts-Kontinent ab. Ich lade zwei Bilder hoch und schwupps erscheint mir ein Babybild. Auf diesem ist eine Leiste mit Schrift zu sehen, die man aber nicht lesen kann. Es sieht also aus wie ein Screenshot irgendwoher geklaut. Ich erlaube mir auch hier den Spaß mit den falschen Bildern, bei gleichen Eingaben. Es kommt das gleiche Baby dabei raus 😉

Unser Testergebnis:

Pro

  • fragt Hautfarbe und Herkunft ab

Contra

  • Bilder können nicht beschnitten werden
  • Bilder sind verzerrt
  • Babybild kann nicht gespeichert werden
  • Nur ein Babybild
  • Baby hat keine Ähnlichkeit
  • Immer das gleiche Bild erscheint, egal welche Bilder der Eltern eingegeben werden.

Baby Simulator von Dolphin App

Hier gibt es viel Werbung und bis zum Angebot eines Inapp-Kaufes habe ich kein Babybild gesehen. Absolut nicht empfehlenswert. Spart euch die Zeit und das Datenvolumen 😉

iOs Apps

Ihre Zukunft Baby-Gesicht

Ganz einfach zu bedienende App mit viel Werbung. Das Baby am Ende sieht aus wie ein Baby, aber man kann es nicht klar erkennen und sieht auch nicht wirklich Ähnlichkeiten der Eltern. Gesichter werden hier also offensichtlich nicht gemixt. Es wird einfach ein beliebiges Baby präsentiert.

Unser Testergebnis:

Baby Maker

Die App macht zunächst einen guten Eindruck. Leider kommt es (bei uns!) zu keinem Ergebnis, weil die App immer wieder abstürzt. Schade, deshalb können wir hierfür keine Empfehlung aussprechen. Probiert einfach selbst, ob es auf eurem Handy besser läuft.

Make a Baby: Future Face Maker

Die App schaut in der Beschreibung super aus, allerdings ist sie nur 3 Tage kostenlos testbar und für das Ergebnis soll man direkt 2€ zahlen. Wir haben dies nicht getan und würden es auch keinem empfehlen.

Fazit

Mein/Unser Fazit ist eigentlich recht klar. Wir haben verschiedene Apps getestet und eigentlich sofort alle bis auf eine direkt nach Benutzung wieder vom Handy geschmissen. Einzig und allein der BabyMaker von xyCore hat mich überzeugt. Ich behalte diese App, denn wer weiß ob die Spielerei eventuell irgendwann bei Baby Nummer zwei noch mal zur Anwendung kommt 😉

Vererben | © panthermedia.net / Anna OmelchenkoErben | © panthermedia.net / Anna Omelchenko

Eine der häufigsten Fragen, die sich Eltern während der Schwangerschaft stellen, ist die Frage nach dem Aussehen und dem Charakter des Babys nach der Geburt. Man fragt sich dann, ob es zum Beispiel Mamas Augen und Opas Haarfarbe haben wird. Wie das Baby wirklich aussehen wird, ist jedoch kaum vorhersehbar. Auch der Charakter ist sehr schwer vorauszusagen. Die Bildung des Charakters stütz sich nämlich auf mehrere Einflüsse. Das menschliche Genom beinhaltet 46 Chromosomen, in denen rund 60.000 bis 100.000 Gene enthalten sind. Jeweils die Hälfte der Chromosomen steuern die Eltern des Babys bei. Daraus entstehen jedoch über 64 Billionen genetischen Kombinationen. Diese Zahl macht es deutlich, wie „treffend“ die Wunschvorstellungen der Eltern, die das Aussehen des Babys betreffen, sein können. Natürlich auch wie einzigartig jeder Mensch ist.

Das Aussehen zu planen geht überhaupt nicht

Es lässt sich nicht voraussagen, ob ein Kind die braunen Augen der Mutter haben wird oder die blauen des Vaters erbt. Das hängt nicht nur von einem Gen ab, sondern von der Kombination einiger Genabschnitte.

Darüber hinaus kommt es bei jeder Vereinigung von Ei und Samenzelle zu einer anderen Vermischung der Gene, worüber der Zufall entscheidet. Deswegen ist es auch unmöglich, dass zwei genetisch vollkommen identische Menschen geboren werden.

Die einzige Möglichkeit: Es handelt sich um eineiige Zwillinge. Bei manchen Merkmalen kann man jedoch Vermutungen zulassen: Wenn zwei Menschen aufeinandertreffen, wobei einer davon die Anlage für braunen und der andere für blaue Augen hat, kann man davon ausgehen, dass das Kind braune Augen haben wird, weil die Anlage für Braun als dominant einzustufen ist.

Das Rätsel „Genom“ entschlüsseln: Welche Augen wird unser Kind haben?

Obwohl das menschliche Genom entschlüsselt wurde, kann man nicht 100-prozentig sagen, welche Gene für welche Merkmale verantwortlich sind. Man kann jedoch vorsichtige Vermutungen zum Aussehen des Kindes erstellen, einige Hinweise können dabei helfen:

Haarfarbe

Im Prinzip gelten dunklere Haarfarben als dominant. Sie würden sich gegenüber den rezessiven helleren Haarfarben immer durchsetzen. Das ist aber nur zum Teil richtig, weil eigentlich mehrere Gene für verschiedene Pigmentkombinationen zuständig sind. Ob das Kind als Erwachsener eine männliche Glatze haben wird, hängt nicht vom eigenen Vater ab, sondern es wird vom Großvater mütterlicherseits vererbt.

Körpergröße

Für die spätere maximale Größe des Kindes gibt es eine einfache Formel: Man addiert die Körpergröße beider Eltern und halbiert sie dann. Bei den Jungen fügt man dann sechs Zentimeter hinzu, bei den Mädchen werden die sechs Zentimeter abgezogen. Die Abweichung von der errechneten Körpergröße kann bis zu 8,5 Zentimeter betragen. Somit sind es die Gene, die maximale Größe des Kindes bestimmen.

Aussehen

Anhand einer Studie konnte man belegen, dass die Söhne von gut aussehenden Vätern dieses positive Merkmal nicht unbedingt erben müssen. Die Töchter können hier mehr Glück haben: Attraktive Väter können öfter auf gut aussehende Töchter hoffen. Das betrifft auch die Schönheit der Mütter, die einen größeren Einfluss auf das Aussehen der Töchter als der Jungs hat.

Die Vererbung des Geschlechts | Biologie | Genetik

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