Wie lange fruchtbar

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Wann kann man schwanger werden?

Veröffentlicht von cyclotest 08.05.2019 Kategorie(n): Mein Babywunsch

Wann wird man schwanger: Wann sind die besten Chancen?

Wann kann man schwanger werden? Um das zu beantworten, muss man die individuelle Fruchtbarkeit der Frau bestimmen. Sex zum richtigen Zeitpunkt erhöht dann die Chancen auf eine Schwangerschaft.

Möchtest Du wissen, wann man schwanger werden kann? Habt ihr es vielleicht schon länger probiert, und es will einfach nicht klappen? Oder Du stehst noch am Anfang Deiner Babywunschzeit? Ganz egal: Das richtige Timing und das Wissen, wann Du schwanger werden kannst, bringt Dich Deinem Wunsch nach einem Kind näher!

Der Weg zum Kind kann manchmal schwer sein. Hierbei helfen Dir Tipps zum schwanger werden und eine Checkliste zur optimalen Vorbereitung auf die Schwangerschaft.

Auch mit der Frage „Wie wird man schnell schwanger?“ solltest Du Dich eingehend beschäftigen. Im Besonderen: Was kannst Du dabei tun?

In diesem Beitrag klären wir auf, wann Du schwanger werden kannst. Gibt es Tage im Zyklus, an denen Du am fruchtbarsten bist? Und wie stellst Du diese Tage fest? Um zu ermitteln, wann man am besten schwanger werden kann, ist es entscheidend, viele Informationen über das Zyklusgeschehen zu sammeln und insbesondere die Phase unmittelbar vor dem Eisprung festzustellen.

Fruchtbarkeit der Frau

Bei einer Frau kann eine Befruchtung der Eizelle nur innerhalb der fruchtbaren Tage stattfinden. Die Eizelle löst sich dabei aus dem Eierstock und wandert durch den Eileiter zur Gebärmutter. Nach dem Eisprung ist die Eizelle noch etwa 12–24 Stunden überlebensfähig.

Die Lebensdauer der Spermien beträgt bis zu 5 Tage. Aus der Zeitspanne der Befruchtungsfähigkeit der Samenzellen des Mannes sowie der Lebensdauer der Eizelle ergibt sich eine Zeitdauer von 6 Tagen, an denen Du schwanger werden kannst.

Zusammengefasst ergibt sich Folgendes:

Überlebensfähigkeit der Spermien in Tagen

Überleben der weiblichen Eizelle in Tagen

Fertile Tage gesamt

Sex zum richtigen Zeitpunkt

Eignen sich aber alle 6 Tage gleichermaßen, um schwanger zu werden? Tatsächlich haben Studien gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft unter anderem davon abhängt, wann an diesen Tagen der Geschlechtsverkehr stattfindet.

Die beiden Tage vor dem Eisprung sowie der Eisprungtag sind der optimale Zeitraum, um eine Befruchtung zu erreichen.1 Der Zeitraum der höchsten Fruchtbarkeit ist demnach etwa 48 Stunden vor dem Eisprung und endet am Tag des Eisprungs. Du solltest daher Geschlechtsverkehr möglichst zu diesem Zeitpunkt haben.

Einen Tag später, am Tag des Anstiegs der Temperaturkurve, ist die Möglichkeit schon deutlich geringer. In Zahlen ausgedrückt: Die Chance zwei Tage vor der Ovulation beträgt 23,7 %, einen Tag davor 25,5 % und am Tag selbst 21,2 %. Dieser Zusammenhang wird in der folgenden Grafik dargestellt.

Wann kann ich schnell schwanger werden? | ® cyclotest | Quelle: eigene Darstellung nach Colombo, B. and Masarotto, G. 2000.

Wann schwanger werden: Alter der Frau

Wann kann ich schwanger werden – bezogen auf mein Alter? Dies fragen sich viele Frauen. Der perfekte Zeitpunkt aus Sicht eines Paares für ein Baby entspricht oftmals nicht dem, der aus rein biologischen Gesichtspunkten optimal wäre.

Folgt man Mutter Natur, lässt sich die beste Zeit, in der Deine Eizelle befruchtet werden kann, grob zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr eingrenzen. Bereits nach dem 30. Geburtstag und nochmals deutlich nach dem 40. Lebensjahr stehen die Wahrscheinlichkeiten schon schlechter und schwanger mit 40 oder später kann sich als Herausforderung darstellen.2 Ein Grund kann darin liegen, dass das Zusammenspiel der Hormone, beispielsweise von Östrogen und Progesteron, nicht mehr optimal funktioniert. Das Alter des Mannes spielt eine geringere Rolle und gilt nicht als hohes Risiko für Unfruchtbarkeit.

Eine Studie aus dem Jahr 2002 zeigt, dass Frauen im Alter von 35 bis 39 Jahren im Vergleich zu Frauen von 19 bis 26 Jahren bereits eine um 50 % geringere Chance haben, innerhalb des fruchtbaren Zeitraums schwanger zu werden und ihren Babywunsch zu erfüllen.2

Wann kann man schwanger werden: Tipps

Jetzt kennst Du von den monatlichen 6 fruchtbaren Tage schon die fruchtbarsten, um den Kinderwunsch zu erfüllen. Aber wann beginnt überhaupt diese fruchtbare Zeit?

Die Zeitspanne zwischen der Periode und dem Eisprung ist bei jeder Frau unterschiedlich. Zudem schwankt die Zykluslänge, gerade bei einem unregelmäßigen Zyklus. Die Frage, wann man schwanger werden kann, muss damit immer individuell bestimmt werden.

Wie feststellen, wann man schwanger werden kann?

Was aber ist zu tun, um herauszubekommen, wann Du schwanger werden kannst? Dazu musst Du bestimmte Anzeichen des Eisprungs bestimmen. Eine Lösung dafür bietet cyclotest mySense, um die optimale Zeit zu berechnen, wann Deine Eizelle befruchtet werden kann. Das Bluetooth-Basalthermometer inkl. App basiert dabei auf der Methode der Natürlichen Familienplanung. Neben der Aufwachtemperatur kann auch der Zervixschleim ausgewertet werden.

Die Schwangerschafts-App zeigt Dir basierend auf Deinem individuellen Zyklus an, wann Du schwanger werden kannst. Dabei wird zusätzlich die Lebensdauer der Samenzellen berücksichtigt.

Der fruchtbarste Tag ist der Tag vor dem Eisprung im Menstruationszyklus. Sex an diesem Tag erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass eine Eizelle befruchtet wird und eine Einnistung in der Gebärmutterschleimhaut stattfindet.

Der Zykluscomputer cyclotest myWay basiert auf der gleichen Methode. Er zeigt Dir ebenfalls das individuell beste Zeitfenster an, wann die Eizelle befruchtet werden kann. Optional kann hier auch der Muttermundschleim mit ausgewertet werden. Schau Dir dazu einfach unser Video an. Aber – egal ob mit Fruchtbarkeitscomputer oder -App, der Eisprung sollte sicher identifiziert werden, um die Wahrscheinlichkeiten zu erhöhen.

Video: Wann kann man schwanger werden?

Hinweis: Ein einfacher Eisprungkalender aus dem Internet liefert Durchschnittswerte (Mitte des Zyklus) und damit keine verlässlichen Daten zur Frage, wann man schwanger werden kann.

Wann schwanger nach Pillenstopp?

Das Beenden der Hormoneinnahme sollte nicht ohne das notwendige Wissen erfolgen. Diese hat zahlreiche Auswirkungen auf den Körper, die Psyche, die Hormone und Deine Zyklen sowie Deine Monatsblutung.

Möchte man dann den Kinderwunsch schnell verwirklichen, tauchen viele Fragen auf: Wann soll man am besten die hormonelle Verhütung beenden? Wie lange dauert es nach Absetzen der Pille, bis sich eine Schwangerschaft einstellt und man einen positiven Schwangerschaftstest in den Händen hält? Was Du alles beachten solltest, zeigt unser separater Beitrag zum Thema „Schwanger werden nach Pille“.

Schwanger werden während der Regelblutung

Schwanger während der Periode? Hast Du einen besonders kurzen Zyklus, so ist sogar diese Möglichkeit gegeben, denn bei einem kurzen Zyklusverlauf erfolgt der Eisprung sehr früh. Wenn Du dann Sex am Ende Deiner Menstruation hast, können Spermien so lange überleben, dass eine Befruchtung stattfindet und deine Periode ausbleiben kann.

Erfolgt ungeschützter Sex während der Regelblutung, so warten die Spermien in der Gebärmutter. Wandert dann die Eizelle vom Eierstock durch den Eileiter zur Gebärmutter, kann eine Befruchtung stattfinden. Als Ergebnis durchdringt ein einzelnes Spermium die Eihülle und verschmilzt mit ihr.

Wann darf ich wieder schwanger werden nach Geburt bzw. Fehlgeburt?

Grundsätzlich kannst Du nach einer Geburt sofort wieder den Kinderwunsch angehen. Es wird allerdings allgemein empfohlen, bei einer vaginalen Geburt einen Abstand von mindestens 6 Monaten zur nächsten Schwangerschaft einzuhalten. Hast Du per Kaiserschnitt entbunden, so gelten mindestens 12 Monate, damit die Operationsnarbe gut verheilen kann.3

Wie sieht es allerdings bei dem Thema „Schwanger nach Fehlgeburt“ aus? Auch hier bist Du biologisch gesehen sofort wieder fruchtbar. Während früher die allgemeine Empfehlung lautete, ungefähr 3 Monate zu warten, damit der Körper sich erholen kann, gilt dies mittlerweile als überholt.4 Natürlich ist dies aber von individuellen Faktoren abhängig und mit dem Frauenarzt abzuklären. Wichtig ist, Stress zu vermeiden und eine gesunde Ernährung mit Folsäure & Co.

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Meine Tochter, elf Jahre, verkündete neulich am Küchentisch ihren Lebensplan: Sie wolle mal einen tollen Job (Chefin!), einen netten Mann (Tierarzt!), ein Haus (mit Apfelbaum) und definitiv zwei wohlgeratene Kinder (erst Junge, dann Mädchen). Meine Freundin, 33, die neben ihr saß, guckte zu Boden und fragte, ob ich einen Whisky für sie hätte.

Das mit dem Job hatte sich für sie erfüllt, das schon. Sie macht Karriere, Überstunden sind kein Problem, sie reist, hat viele Freunde. Aber kein Tierarzt ist in Sicht. Und plötzlich sagte sie den schlimmen Frauensatz: „Meine biologische Uhr tickt!“

Hintergrund

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Ab Mitte 20 sinkt die Fruchtbarkeit

Wie bitte, mit Anfang 30? Machte sie Witze? Eine Umfrage des Allensbach-Institutes sagt doch, dass 54 Prozent der Deutschen vermuten, dass es erst ab 40 oder 45 schwierig für die Frau wird, schwanger zu werden.

Stimmt aber nicht, klärt uns Gynäkologe Dr. Kai Dittmann auf. Und alle, die Ende 20 und noch nicht schwanger sind, hören besser an dieser Stelle im Text auf zu lesen. Denn, Himmel!, die Fruchtbarkeit einer Frau nimmt bereits ab Mitte 20 ab. Ab 30 geht es immer schneller, und wer mit 37 schwanger werden will, dessen Chancen auf eine Befruchtung liegen pro Zyklus durchschnittlich bei schlappen 13 Prozent, ab 40 sind es gerade mal fünf.

Ein großer Pool an Eizellen

Der Gynäkologe sagt aber auch: „Die Fruchtbarkeit ist eine höchst individuelle Sache. Manche Frauen haben schon mit Mitte 20 Probleme, ein Kind zu bekommen, andere werden mit 43 auf Anhieb schwanger.“ Letzteres gelingt übrigens deutlich häufiger, wenn man bereits Kinder hat. Denn Frauen, die problemlos schwanger geworden sind, haben einen großen Pool an Eizellen und können daher auch länger schwanger werden.

Aber auch die Lebensweise spielt eine Rolle: „Wer viel raucht oder trinkt, zu viel Stress hat, über- oder untergewichtig ist, beeinflusst seine Fruchtbarkeit negativ.“ Und was, wenn der Richtige noch nicht vor der Tür steht? Ja, auch das sei natürlich irgendwann ein Problem.

Erschöpfte Mamas An diesen 10 Warnsignalen erkennt man Burnout Sagen wir doch einfach mal, wie es ist: Mama sein, ist manchmal ein echter Knochenjob! Was dazu führt, „dass immer mehr Frauen völlig erschöpft sind und unter Burnout leiden“, sagt Helen Heinemann, Leiterin des Institutes für Burnout-Prävention. Dabei sagen uns Körper und Seele ziemlich eindeutig, wenn alles zu viel wird…

Social Freezing: Anti Aging für die Eizellen

Aber dafür gibt es ja das Social Freezing. Dahinter verbirgt sich kein soziales Netzwerk und auch keine Neurose. Social Freezing ist so eine Art Anti Aging für Eizellen. Immer mehr Frauen lassen ihre Eizellen einfrieren, um sie später künstlich befruchten zu lassen. Dabei handelt es sich um ein relativ junges Verfahren, das vor allem für Frauen entwickelt wurde, denen durch eine Operation oder Chemotherapie der Verlust der Fruchtbarkeit droht. Aber auch immer mehr gesunde Frauen zwischen 30 und 40 nutzen das Social Freezing, um sich ihren Kinderwunsch auch später noch erfüllen zu können. Die Kosten für die Behandlung liegen bei schlappen 2000 bis 4000 Euro.

Schwangerschafts-Studie Wann bekommen Frauen die intelligentesten Kinder? Den perfekten Zeitpunkt, schwanger zu werden, gibt es nicht? Stimmt nicht ganz. Es gibt ein Alter, in dem Frauen die intelligentesten Kinder bekommen. Glaubt man einer Studie…

AMH: Fruchtbarkeit ist messbar!

Wer das Geld lieber später in den Führerschein des Sprösslings investieren will, sollte sich rechtzeitig über seine Fruchtbarkeit informieren. Es gibt nämlich eine knifflige Buchstabenkombi, die uns exakt verrät, wie es um unsere Fruchtbarkeit bestellt ist. Sie lautet AMH-Messung (Anti-Müller-Hormon) und bestimmt unseren Hormonstatus in Sachen Fruchtbarkeit. Der Wert steht in direktem Zusammenhang mit der aktuellen Eizellenmenge einer Frau. Zusammen mit einem Ultraschall lässt sich die Fruchtbarkeit für die nähere Zukunft ziemlich genau vorhersagen – ob man also noch Zeit hat, auf den Tierarzt zu warten oder besser gleich loslegt.

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Wie lange bin ich noch fruchtbar? – Ein Fruchtbarkeitstest gibt Antwort

Spätestens Anfang 30 hören viele Frauen mit Kinderwunsch die biologische Uhr immer lauter ticken. Unausweichlich stellt sich ihnen jetzt immer wieder die Frage: „Wie lange kann ich mit dem Schwanger werden noch warten und wann wird es zu spät sein?“. Fruchtbarkeitstests sollen diese Frage beantworten können.

Ein Baby? Ja, aber nicht jetzt.

Die Frauen in Deutschland werden immer später Mütter. Aktuell liegt das Durchschnittsalter für Erstgeburten bei 29 Jahren, Tendenz steigend. Die Gründe dafür sind vielfältig. In den meisten Fällen ist das Aufschieben des Kinderwunschs aber eine bewusste Entscheidung der Frau – die Lebenssituation scheint einfach lange Zeit noch nicht passend genug für ein Kind. Ärzte sehen das Aufschieben der Familiengründung jedoch kritisch, denn je älter eine Frau ist, desto schwieriger wird es für sie, auf natürlichem Weg schwanger zu werden. Und desto weniger Zeit bleibt ihr später für ein weiteres Kind.

Der AMH-Wert wird mittels Blutuntersuchung bestimmt.

Die Fruchtbarkeit der Frau ist begrenzt

Der gesamte Vorrat an Eizellen wird schon beim weiblichen Embryo angelegt. Mit der Geburt verfügen Mädchen dann über ein Kontingent von 1 Millionen Eianlagen. Dieses Kontingent bildet die gesamte Fruchtbarkeitsreserve der Frau; ihr Körper bildet keine neuen Eizellen mehr und die Zahl der Eianlagen nimmt kontinuiertlich ab. Bereits zum Zeitpunkt der ersten Periodenblutung sind nur noch 500.000 Eianlagen vorhanden. Etwa 400-500 davon kommen im Laufe des Lebens zum Eisprung, die übrigen gehen zugrunde. Das Eizellen-Depot der Frau wird also mit zunehmendem Alter kleiner und kleiner. Die Antibaby-Pille spart keine einzige Eianlage!

Kinderwunsch

Der richtige Zeitpunkt für eine Schwangerschaft

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Spätestens ab 35 geht es in die „kritische Phase“ über, denn Studien zeigen, dass bereits jetzt die Eizellenreserve bei mehr als jeder 10. Frau stark vermindert ist. Dazu kommt, dass bereits ab 30 Jahren immer häufiger Eizellen mit auffälligem Erbgut springen. Die Risiken für eine Fehlgeburt und andere Komplikationen während der Schwangerschaft steigen.
Die Fruchtbarkeit ist und bleibt aber ein sehr individueller Faktor. Während manche Frauen auch mit 40 Jahren noch Chancen haben, auf natürlichem Weg schwanger zu werden, kann es in diesem Alter bei anderen Frauen schon zu spät für eigene Kinder sein. Deshalb die drängende Frage vieler Frauen ab 30 an ihren Gynäkologen: Kann man vorhersagen, wie lange ich noch fruchtbar bin? „Ja, das geht. Wichtigste Parameter dafür sind das Anti-Müller-Hormon (AMH) und das Alter der Frau.“ erklärt Priv.-Doz. Dr. Christian Gnoth, Gynäkologe und Kinderwunsch-Experte vom Grevenbroicher Endokrinologikum & IVF-Zentrum.

Anti-Müller-Hormon als wichtiger Fruchtbarkeits-Parameter

Das AMH wird mittels einer Blutuntersuchung bestimmt und lässt Rückschlüsse über die Reserven der Eianlagen zu: je niedriger der AMH-Wert, desto erschöpfter ist das Eizellen-Depot. Aber: „Das AMH kann vielfältig interpretiert werden und ist immer in Zusammenhang mit den Hintergründen und den Lebensumständen zu betrachten.“, betont Dr. Gnoth. „Ein niedriges AMH kann ein schlechtes Zeichen sein, muss es aber nicht. Das Alter und andere Faktoren spielen da auch noch eine Rolle.“
Anhand des AMH-Werts und anderer Fruchtbarkeitsfaktoren können Kinderwunsch-Experten wie Dr. Gnoth individuelle Prognosen zur Fruchtbarkeitsreserve einer Frau von bis zu fünf Jahren abgeben. Ein solcher Fruchtbarkeitstest wird in der Regel nicht von der Krankenkasse übernommen und beläuft sich auf 30 bis 50 Euro. Manchmal kann für eine zuverlässige Prognose zusätzlich eine Ultraschall-Untersuchung der Eierstöcke hinzugezogen werden, dann steigen die Kosten auf etwa 100 bis 200 Euro.
Seit Herbst 2015 ist in den Medien immer wieder vom „Juno“ Fruchtbarkeitstest zu lesen. Das Besondere daran: Es handelt sich hierbei um einen Heimtest, den Frauen selbstständig durchführen können, ohne Termin und Arztbesuch. Doch Gynäkologen kritisieren dieses Angebot scharf. Warum, das lesen Sie auf der nächsten Seite.

So funktioniert der „Juno Fruchtbarkeitstest“ für Zuhause

Seit November 2015 haben Frauen die Möglichkeit, ihre Fruchtbarkeitsreserve mit dem „Juno Fruchtbarkeitstest“ ganz ohne Arztbesuch von Zuhause aus bestimmen zu lassen. Klingt praktisch? Mag sein, doch im Internview äußert Gynäkologe Dr. Christian Gnoth Kritik an diesem Verfahren.

Wer die eigene Fruchtbarkeitsreserve nicht beim Arzt oder in der Klinik bestimmen lassen will, der hat seit November 2015 die Möglichkeit, das Ganze von Zuhause aus zu machen. Dr. Alexander Just, Facharzt für Gynäkologie aus Österreich hat dafür den „Juno Fruchtbarkeitstest“ entwickelt. Sein Ziel: Frauen schnell und unkompliziert eine Orientierung geben, wie lange sie noch schwanger werden können und sie davor zu bewahren, die Familiengründung zu lange aufzuschieben.

So funktioniert der „Juno Fruchtbarkeitstest“

Der Heimtest basiert auf der Untersuchung des AMH-Werts in Kombination mit einem Fragebogen zur Lebenssituation. Für die Blutuntersuchung bestellen sich die interessierten Frauen ein Testkit mit dem nötigen Zubehör und einer Anleitung zur selbstständigen Blutentnahme und schicken es dann per Post an das Juno Institut zurück. Außerdem füllen sie einen Online-Fragebogen zu Themen wie dem Alter, der Gesundheit und den Gewohnheiten aus.
Nachdem die Daten der Blutuntersuchung und des Fragebogens gemeinsam ausgewertet wurden, erhält die Kundin ihren personalisierten Befund. „Der Algorithmus berechnet alle wissenschaftlich bekannten Faktoren viel genauer als ein Arzt das könnte.“ wird Dr. Just auf der Webseite der österreichischen Tageszeitung Kurier zitiert.
Gratis ist das Ganze natürlich nicht. Anfangs wurde der „Juno Fruchtbarkeitstest“ noch für 189 Euro auf der Webseite des Juno Instituts angeboten, was Gynäkologe Priv.-Doz. Dr. Christian Gnoth damals als „unverschämt teuer“ bezeichnete. Zur Erinnerung, der Bluttest in der Frauenarztpraxis oder Kinderwunschklinik kostet zwischen 30 und 50 Euro. Liegt eine medizinische Begründung für den Test vor, wird er sogar von den Krankenkassen übernommen. Aktuell ist der Juno Heimtest für 149 Euro zu erwerben. Darin enthalten sind alle Utensilien für Blutentnahme und -versand an das Institut sowie die Auswertung und eine telefonische Beratung zum Ergebnis. Wer möchte, kann zusätzlich eine ausführliche Befundbesprechung dazu buchen, muss dafür jedoch tiefer in die Tasche greifen.

Gynäkologe äußert Kritik am Heimtest

Dies kritisiert Kinderwunsch-Experte Dr. Gnoth und betont, wie wichtig eine umfassende Beratung vor und nach einem Fruchtbarkeitstest für die Patientin ist. Dass diese Leistung beim Juno Heimtest mittels eines Fragenbogens und Telefonats erbracht werden, hält er für unzureichend. Insbesondere, dass die ausführliche Befundbesprechung nicht inklusive ist, stößt ihm sauer auf. Silvia Hecher, Geschäftsführerin des Juno Instituts, betont jedoch, dass eine umfassende Beratung zum Ergebnis sehr wohl im Angebot enthalten sei. Insbesondere auf Frauen mit einem auffälligen Befund würde man proaktiv zugehen. Natürlich sei es möglich, eine ausführlichere Besprechung des Befundes dazu zu buchen, jedoch sei es vollkommen normal, dass der beratende Arzt dafür bezahlt werden muss, das sei in der alltäglichen Praxis schließlich auch nicht anders.

Eine umfassende fachliche Beratung ist unerlässlich.

An der Zuverlässigkeit des „Juno Fruchtbarkeitstests“ zweifelt Dr. Gnoth übrigens nicht. „Es gibt standardisierte Verfahren und nur wenige Anbieter für die Auswertung solcher Bluttests. Das heißt, wenn es keine Anwendungsfehler bei Blutentnahme und -transport gibt, gehe ich davon aus, dass die Ergebnisse der österreichischen Kollegen korrekt sind.“ Dennoch rät er allen Frauen, die sich bezüglich ihrer Fruchtbarkeit unsicher sind, sich in erster Linie an ihren Frauenarzt zu wenden oder eine Kinderwunschklinik aufzusuchen. „Wichtig ist ja schon der Grund, warum eine Frau den Test machen will.“, so Dr. Gnoth. „Macht sie ihn, weil sie Probleme damit hat, schwanger zu werden, ist eine fachliche Beratung beim Kinderwunsch-Experten sowieso unerlässlich, der im Zweifel selbst einen Fruchtbarkeitstest (mittels AMH-Messung und Ultraschall, Anm. Redaktion) machen würde.“ Dem widerspricht Silvia Hechler nicht und betont in dem Zusammenhang, dass das Juno Institut interessierte Frauen auch auf die Möglichkeit eines Fruchtbarkeitstests beim Gynäkologen hinweist.

Fruchtbarkeitstest beim Arzt vs. Heimtest

Was ist nun also „besser“: der Fruchtbarkeitstest beim Arzt oder der „Juno Fruchtbarkeitstest“ für Zuhause? Fest steht: Beide Varianten liefern bei der korrekten Durchführung seriöse Ergebnisse. Unterschiede gibt es lediglich im Preis und in der Art und Weise der Beratung. Interessierte Frauen sollten sich folgende Fragen stellen um abzuwägen, welcher Weg für sie der bessere ist:
➤ Nehme ich das Warten auf einen Termin und gegebenenfalls die Anfahrt zum Kinderwunschexperten in Kauf oder bestelle ich mir das Testkit lieber bequem nach Hause?
➤ Bin ich bereit, mindestens 149 Euro für einen Heimtest auszugeben, auch wenn der Fruchtbarkeitstest in einer Kinderwunsch-Praxis vermutlich günstiger wäre?
➤ Traue ich mir zu, mir mithilfe mit des Testkits selbst Blut abzunehmen oder könnte ich gegebenenfalls einen Arzt (kann auch der Hausarzt sein) darum bitten?
➤ Reicht mir eine telefonische Beratung nach dem Test aus oder lege ich Wert auf ein persönliches Beratungsgespräch in der Klinik bzw. Praxis?
(Stand: Oktober 2016)

Wann bin ich fruchtbar?

Ultimativer Vergleich der meist gesuchten Methoden im Netz, um die fruchtbaren Tage im Zyklus zu bestimmen und damit schwanger zu werden.

Viele Frauen mit Kinderwunsch stellen sich die Frage: „Wann bin ich fruchtbar?”. Ich beschäftige mich als Fruchtbarkeitsberater schon viele Jahre mit dieser Frage und habe in diesem Artikel extra für dich die meist gesuchten Methoden, um die fruchtbaren Tage zu bestimmen, zusammengestellt. Nach diesem Artikel wirst du genau wissen, welche Methoden es gibt, wie sie im groben funktionieren und welche Methode die bestmögliche Antwort auf die Frage „Wann bin ich fruchtbar?“ liefert. Lass uns loslegen 😉

Eisprungrechner – fruchtbare Tage berechnen

Etwa 120.000 Frauen googeln allein in Deutschland pro Monat – wie man die fruchtbaren Tage mit einem Eisprungrechner berechnen kann. Ein Eisprungrechner möchte zwei Informationen von dir wissen. Erstens, wann deine letzte Menstruation war und zweitens, deine Zykluslänge. Anschließend berechnet er die fruchtbaren Tage nach der unsicheren Kalendermethode von KNAUS und OGINO. Hierbei geht er davon aus, dass dein Eisprung immer genau 14 Tage vor der nächsten Menstruation ist. Er setzt also voraus, dass dein Zyklus wie ein Uhrwerk immer gleich funktioniert. Und jetzt frage dich mal selbst, wie oft hattest du schon mal selbst immer die gleiche Zykluslänge? Genau, fast nie. Untersucht man diesen Fakt statistisch kann die Menstruationslänge innerhalb eines Jahres bei über 58 % der Frauen von 6 bis 13 Tagen schwanken. Bei etwa 13 Prozent der Frauen beträgt die Abweichung sogar 18 oder mehr Tage.

Schwankungsbreite der Zykluslängen bei 210 Frauen während eines Jahres, Quelle: NFP heute

Berücksichtigt man nun noch, dass der Eisprung eben nicht immer exakt 14 Tage vor der nächsten Menstruation ist, sondern bei den meisten Frauen zwischen 12 und 16 Tagen schwanken kann. Dann kann man festhalten, dass ein Eisprungrechner nix taugt. Schließlich sind die Annahmen „konstante Zykluslänge und Eisprungzeit” von denen der Eisprungrechner ausgeht, zu streng. Meiner Ansicht sind die Schwankungen der Zykluslänge und Eisprungzeit einfach zu groß, um wirklich eine gute Antwort auf die Frage: „Wann bin ich fruchtbar?” zu erhalten. Ich kann einer Frau mit Kinderwunsch, die es wirklich ernst meint schwanger zu werden, nicht empfehlen einen Eisprungrechner zu verwenden. Diese Meinung habe ich mir nicht nur aus Büchern und Studien gebildet. Sondern erst kürzlich konnte ich am Schwangerschaftszyklus meiner Partnerin zweifelsfrei zeigen, dass meine Partnerin nur mit sehr sehr viel Glück mit der Methode „Sex nach Eisprungrechner” schwanger geworden wäre. Willst du dich wirklich auf dein Glück verlassen, wenn es um dein Wunschkind geht?

Ovulationstest – fruchtbare Tage mit LH bestimmen

Immerhin etwa 10.000 Frauen suchen jeden Monat in Deutschland, wie man mit einem Ovulationstest die hoch-fruchtbaren Tage im Zyklus bestimmen kann. Diesen LH Test macht man am besten morgens. Der LH Test zeigt positiv an, wenn bei Streifen tief dunkel werden.

positive und negativ ausgefallene LH-Tests

Ein positiver Ovulations- bzw. LH Test bedeutet also hochfruchtbar, so ist zumindest die Theorie. Wissenschaftlich gesehen zielen die Tests darauf ab, dass kurz vor dem Eisprung der LH Spiegel sein Maximum erreicht, da das LH die hormonelle Botschaft an den Körper wendet, um den Eisprung auszulösen.

LH Spiegel Verlauf im Zyklus in der Nähe des Eisprungs

Doch was viele Frauen eben nicht wissen ist, dass die Eireifung wellen- oder treppenförmig verläuft. Man könnte das etwa mit Regenwolken vergleichen, die am Himmel stehen. Ziehen Wolken (positiver LH Test) auf, dann wird es höchstwahrscheinlich regnen (Eisprung). Doch ich denke jeder hat schon mal erlebt, dass trotz der Wolken es einfach nicht geregnet hat und die Wolken einfach vorbei gezogen sind. Ja, und genau das ist das Problem. Es kann also trotz positiven LH Test erst viel viel später zum Eisprung kommen. Hinzu kommt, das wissen wir auch aus eigener Erfahrung, dass auch schon kleine Wolken genügen können, damit es regnet. Das heißt manche Frauen haben einen geringen LH Peak und müssen daher tendenziell eher sensiblere LH Tests verwenden. Somit berichten hunderte Frauen im Netz, dass ihre LH Tests immer negativ sind und sie daraus schließen, dass sie keinen Eisprung haben. Das ist natürlich in den meisten Fällen falsch und daher sind LH Tests aus meiner Perspektive eher eine teure kostspielige Angelegenheit, die sich nicht wirklich lohnt. Auch LH Tests liefern für mich keine befriedigende Antwort auf die Frage: „Wann bin ich fruchtbar?.” Willst du dich wirklich auf eine unklare Wettervorhersage mit Regenwahrscheinlichkeit verlassen? Meine Freundin hat mit Ovulationstests auch so ihre Erfahrungen gemacht, die ich Dir an dieser Stelle nicht vorenthalten möchte.

Zykluscomputer – fruchtbare Tage bestimmen

Etwa 10.000 Frauen suchen im Monat einen Zykluscomputer, der ihnen dabei hilft die fruchtbaren Tage im Zyklus zu bestimmen. Man unterscheidet hier im Wesentlichen zwei Modelle, die ich nun genauer vorstellen möchte.

Hormoncomputer

Die Hormoncomputer wie z. B. der Clearblue Fertilitätsmonitor oder der Persona sind unterschiedlich zu bewerten. Während der Clearblue Fertilitätsmonitor in mehreren unabhängigen Studien überzeugen konnte, schnitt der Persona bei der Stiftung Warentest im Jahr 2000 relativ schlecht ab. Das liegt vorallem daran, dass Anfang der 90er Jahre, als der Persona Computer entwickelt wurde, die Ovulationstests und Computer noch nicht so entwickelt waren. Bis heute hat man noch nicht alle Fruchtbarkeitshormone, die für den Eisprung verantwortlich sind, entschlüsselt. Der neue Persona wird hier besser sein, aber noch ist der „alte” auf dem Markt. Der Fruchtbarkeitsalgorithmus ist bei diesem Gerät noch nicht so optimiert und die Tests entsprechen nicht dem aktuellen Stand der Forschung. Auch meine Partnerin Anne hat mit dem Persona Verhütungscomputer keine guten Erfahrungen gemacht. Die Firma Clearblue hat in den letzten Jahren sehr sehr viel Geld in die Forschung investiert, um den Ovulationstests und den Fruchtbarkeitsalgorithmus weiter zu optimieren. Der Clearblue kann nach aktueller Studienlage dabei helfen, die hochfruchbare Zeit relativ gut einzugrenzen. Dennoch sind Hormoncomputer relativ teuer und noch immer nicht so gut, wie die beste Methode zur Bestimmung der fruchtbaren Tage, die ich gleich vorstellen werde.

symptothermale Zykluscomputer

Symptothermale Zykluscomputer wie z.B. der cyclotest myWay sind noch relativ neu auf dem Markt. Sie verwenden zur Eingrenzung der fruchtbaren Tage den Zervixschleim in Kombination mit der Temperatur oder einen LH Test in Kombination mit der Temperatur. Anne testet den cylotest myWay gerade, der Test ist noch nicht abgeschlossen. Allerdings kann ich jetzt schon sagen, dass auch bei diesem Computer es etwa 7 Zyklen braucht, bis man sich auf die Anzeige der fruchtbaren Tage halbwegs verlassen kann. Anne sagt:

Ich persönlich kann den cyclotest myWay aktuell NUR für den Kinderwunsch und NUR in Kombination mit dem Buch „Natürlich und sicher” empfehlen. Man sollte schon wissen, was man da eingibt und die Beschreibung und Verpackungsbeilage reicht dafür meiner Ansicht nicht aus. Beispielsweise wird auf Störungen der Basaltemperatur nicht eingegangen, obwohl das wirklich ein sehr wichtiges Thema bei der Auswertung ist. Wer das Buch gelesen hat, braucht den Computer eigentlich nicht mehr. Einige Frauen verwenden ihn trotzdem, weil er eine praktische Eintraghilfe ist. Die Bedienung und Eingabe sind allerdings gut gelungen. Anne Zietmann

Aus meiner Sicht ist der cylotest Algorithmus zur Bestimmung der fruchtbaren Tage vom Vorgängermodell relativ gut getestet, allerdings gibt es bisher keine Sicherheitsstudien mit Pearl Index, daher empfehlen wir persönlich das Gerät nicht bei Verhütungsabsicht. Der Hersteller gibt zusätzlich an, dass man eine regelmäßige Zykluslänge im Bereich von 23 bis 45 Tagen, bzw. keine regelmäßigen Zyklusschwankungen von nicht mehr als 5 Tagen, und nach Absetzen der Pille mindestens 2 natürliche Zyklen haben sollte. Somit ist der cylostest myWay für viele, aber nicht für alle Frauen anwendbar. Aus meiner Sicht ist der Kinderwunsch bei vielen Paaren auch eine Zeitfrage, wer die hat, für den könnte ein symptothermaler Zykluscomputer etwas sein. Wer die nicht hat, dem empfehle ich eher den Zervixschleim zu beobachten oder die beste Methode zu erlernen, die für alle Frauen funktioniert.

Die symptothermale Methode – fruchtbare Tage eingrenzen

Nur 500 Frauen suchen derzeit die symptothermale Methode bei Google im Monat. Dies ist einer der Gründe warum wir diesen Blog betreiben, denn es ist uns ein Herzensanliegen das sich die beste Methode zur Bestimmung der fruchtbaren Tage endlich verbreitet. Ähnlich wie beim symptothermalen Zykluscomputer werden die fruchtbaren Tage mithilfe der Körperzeichen Zervixschleim und Basaltemperatur bestimmt. Alternativ zum Zervixschleim kann auch der Muttermund zur Bestimmung der fruchtbaren Tage verwendet werden.

Die symptothermale Methode funktioniert hierbei zuverlässig für alle Frauen egal wie lang die Zyklen sind oder was nach Absetzen der Pille passiert. Wie meine Partnerin erst kürzlich zeigte, lässt sich mit dieser Methode der Eisprung zu 90 Prozent bis auf 4 Tage eingrenzen. Meine Partnerin Anne ist mit dieser Methode gleich im ersten Übungszyklus schwanger geworden, und auch in Studien konnte man zeigen, dass die Schwangerschaftsrate im Vergleich zu Paaren, die keine Methode anwenden, um etwa 10 Prozent erhöht ist.

symptothermale Methode Kurzübersicht

Für mich persönlich ist jedoch das absolute Highlight, dass du mithilfe der symptothermalen Methode in jedem Zyklus zweifelsfrei feststellen kannst, ob du wirklich einen Eisprung hattest. Doch damit nicht genug, du kannst sogar ohne Schwangerschaftstest nur an der Basaltemperaturkurve erkennen, ob du schwanger geworden bist. Auch den Geburtstermin haben wir mit dieser Methode berechnet, wir können sogar sagen welcher Sexualverkehr wahrscheinlich zum Wunschkind geführt hat. Die symptothermale Methode ist meiner Ansicht nach aktuell die beste Methode, um die Frage „Wann bin ich fruchtbar?” zu beantworten.

MEIN FAZIT ZUM SCHLUSS

Die Antwort auf die Frage „Wann bin ich fruchtbar?” hängt von der verwendeten Methode ab. Eisprungrechner und LH Tests kann ich grundsätzlich nicht empfehlen, um deine fruchtbaren Tage zu bestimmen. Zykluscomputer sind meiner Ansicht nach relativ teuer und man muss meistens auch eine gewisse Wartezeit mitbringen bis sie brauchbare Infos liefern. Wenn es schnell gehen soll und man wirklich eine preiswerte, zuverlässige Alternative sucht, um schwanger zu werden, dann kommt man meiner Ansicht nach nicht an der symptothermalen Methode vorbei. Meine Partnerin und ich wenden die Methode seit 2009 an. Sie bestimmt so sicher die fruchtbaren Tage, dass sie nach aktueller Studienlage etwa genauso sicher wie die Pille ist, wenn man die Absicht hat zu verhüten. Sie grenzt den Eisprung und die hochfruchtbaren Tage so gut ein, dass meine Partnerin gleich im ersten Zyklus schwanger geworden ist (und etwas Glück war es auch 😉 ). Um sofort mit der symptothermalen Methode zu beginnen, empfehle ich dir mein Kinderwunsch Starter Set. In diesem Set findest du alles um die hochfruchtbaren Tage mit der symptothermalen zu bestimmen. Außerdem findest du dort auch Infos wie du ohne Schwangerschaftstest eine Schwangerschaft eingrenzen kannst. Und zum Schluss habe ich noch etwas ganz besonderes für dich. Wenn du wirklich schnell schwanger werden möchtest, dann schau dir doch mal mein neues Gratis Ebook „Schwanger werden in nur 6 Monaten” an, dort findest du meine besten Fruchtbarkeitstipps, die du sofort in die Praxis umsetzen kannst um natürlich schwanger zu werden.

Fruchtbare Grüße senden

Marcus und Anne

Kinderwunsch und Schwangerschaft: Bestimmen Sie Ihre fruchtbaren Tage

Je nach Alter benötigen Frauen mit Kinderwunsch etwa zwei bis sechs Monate, bis sie schwanger werden. Kennen Sie Ihren Zyklus, können Sie fruchtbare Tage bestimmen und Ihre Chancen auf ein Baby erhöhen.

Die fruchtbaren Tage bezeichnen den Zeitraum von etwa 3-5 Tagen vor sowie 12-24 Stunden nach dem Eisprung (Ovulation), wobei die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft am Tag des Eisprungs am höchsten ist. Dieser findet in der Regel in der Mitte des weiblichen Zyklus statt. Verschiedene Methoden, wie die Temperaturmethode oder der Zervixschleim, geben genaueren Aufschluss über die fruchtbaren Tage. Kommt es während der fruchtbaren Tage nicht zur Befruchtung wird die Eizelle durch die Menstruation ausgestoßen und ein neuer Zyklus beginnt.

Die fruchtbaren Tage der Frau – das sollten Sie wissen

In jedem Monat hat eine Frau maximal sechs Tage, an denen sie schwanger werden kann. Die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, ist also gar nicht so groß, wie viele glauben. Tatsächlich liegt sie bei etwa 20 bis 30 % pro Zyklus und ist abhängig von Alter und Veranlagung der Paare.

Frauen, die sich ein Baby wünschen, können ihre Chancen auf eine Schwangerschaft erhöhen, indem sie gezielt an ihren fruchtbaren Tagen mit ihrem Partner Geschlechtsverkehr haben. Hierzu müssen sie ihren Zyklus jedoch gut kennen, denn er ist von Frau zu Frau unterschiedlich: Im Schnitt dauert er 28 Tage – doch er kann auch zwischen 21 und 35 Tagen variieren.

Eisprung und Menstruation: der weibliche Zyklus

Der Zyklus einer Frau beginnt mit dem ersten Tag ihrer Periode, also mit dem Abbluten der Gebärmutterschleimhaut, die im vorangegangenen Zyklus aufgebaut wurde. Gleichzeitig reift in einem der beiden Eierstöcke eine Eizelle heran, die von einem Ei-Bläschen (Follikel) umgeben ist. Etwa zur Zyklusmitte – 14 Tage vor der nächsten Regelblutung – kommt es zum Eisprung (Ovulation): Dabei platzt die Eihülle auf und setzt eine befruchtungsfähige Eizelle frei, die nun den Eileiter hinunter in Richtung Gebärmutter wandert. Von diesem Zeitpunkt an bleiben etwa 12 bis maximal 24 Stunden Zeit, in denen das Ei befruchtet werden kann.

Die zurückbleibende Eihülle wird zum Gelbkörper und produziert das Hormon Progesteron, das die Gebärmutterschleimhaut zum Wachstum anregt und sie für die Einnistung einer befruchteten Eizelle vorbereitet. Wenn keine Befruchtung stattgefunden hat, sinkt der Progesteronspiegel wieder ab. Die Gebärmutterschleimhaut und die Eizelle werden mit der einsetzenden Menstruationsblutung ausgestoßen und ein neuer Zyklus beginnt.

Im Falle einer Befruchtung teilt sich hingegen die Eizelle und nistet sich etwa am sechsten Tag nach der Verschmelzung mit der Samenzelle in der Gebärmutterschleimhaut ein. Ein neues Leben hat seinen Anfang genommen.

Fruchtbare Tage der Frau: Das „Fruchtbarkeitsfenster“ treffen

Die Tatsache, dass ein Ei nach dem Eisprung nur etwa 12 bis 24 Stunden lang befruchtet werden kann, bedeutet nicht, dass Geschlechtsverkehr nur in diesem Zeitfenster zu einer Schwangerschaft führt.

„Frauen können auch schwanger werden, wenn sie bereits fünf Tage vor ihrem Eisprung Geschlechtsverkehr hatten.“

Tatsächlich überleben Spermien im weiblichen Körper drei bis maximal fünf Tage. Frauen können also auch schwanger werden, wenn sie bereits fünf Tage vor ihrem Eisprung Geschlechtsverkehr hatten. Gemeinsam mit dem Tag der Ovulation ergibt das ein Fruchtbarkeitsfenster von sechs Tagen, wobei der Tag des Eisprungs der fruchtbarste Tag ist. Wenn Sie und Ihr Partner sich ein Kind wünschen, sollten Sie also wissen, in welcher Phase des Zyklus Sie sich befinden. Es gibt verschiedene Methoden, dies festzustellen.

Die Temperaturmethode

Die Temperaturmethode beruht auf der Tatsache, dass die Körpertemperatur der Frau kurz nach dem Eisprung um etwa 0,5 Grad ansteigt und erst zur Menstruation wieder absinkt. Schuld daran ist das Hormon Progesteron aus der leeren Eihülle. Zwar lässt sich so nur im Nachhinein bestimmen, wann die Ovulation stattgefunden hat – doch durch regelmäßige Messungen über mehrere Monate hinweg können Sie sich ein recht genaues Bild von Ihrem Zyklus verschaffen. Dadurch sind Sie in der Lage, Ihre fruchtbaren Tage im Voraus zu berechnen. Dazu ist es notwendig, jeden Morgen Ihre Basaltemperatur zu messen, also die Temperatur unmittelbar nach dem Erwachen. Halten Sie die Messwerte auf einem Kurvenblatt fest. Einen Fruchtbarkeitskalender zum Download finden Sie hier. Weitere Vorlagen hierfür finden Sie in großer Zahl im Internet.

Da die Temperaturschwankung nur 0,5 Grad beträgt und leicht Messfehler unterlaufen können, sollten Sie die Basaltemperatur immer mit demselben Thermometer und an derselben Stelle, beispielsweise dem Mund, ablesen. Messungen unter dem Arm sind zu ungenau und daher nicht geeignet. Auch sollten Sie bedenken, dass Krankheiten, Schlafmangel, Alkoholkonsum und Reisen die Werte beeinflussen können.

Der Zervixschleim gibt Aufschluss über die fruchtbaren Tage

Eine weitere Methode, mit deren Hilfe Sie Ihre fruchtbaren Tage bestimmen können, ist die Beobachtung des Zervixschleims, also des Schleims des Gebärmutterhalses. An Tagen, an denen Sie nicht empfängnisbereit sind, ist dieser Schleim trüb und zäh. Er verschließt den Gebärmutterhals, sodass Spermien nicht eindringen können. An den fruchtbaren Tagen jedoch verändert sich die Beschaffenheit des Zervixschleims. Das können Sie an Ihrem normalen Ausfluss beobachten: Er wird klar, flüssiger und „spinnbar“, das heißt, zwischen Daumen und Zeigefinger zieht er Fäden, ähnlich wie rohes Eiweiß. In diesem Zustand können die Spermien des Mannes ihn passieren. Der Zervixschleim schützt die Spermien sogar vor dem sauren Scheidenmilieu und verlängert so ihre LebensdauerNach dem erfolgten Eisprung sorgt das Progesteron dafür, dass der Schleim wieder zähflüssig und undurchdringbarer wird: Das Fruchtbarkeitsfenster hat sich geschlossen.

Um Ihre fruchtbaren Tage zuverlässig bestimmen zu können, sollten Sie die Temperatur- und die Zervixschleimmethode kombinieren.

Es gibt Frauen, die den Zeitpunkt des Eisprungs körperlich spüren können. Sie empfinden etwa um den 14. Tag ihres Zyklus einen ziehenden Schmerz, der „Mittelschmerz“ oder Intermenstrualschmerz genannt wird. Auch diesen sollten Sie in Ihren Fruchtbarkeitskalender eintragen, denn je genauer Sie Ihre fruchtbaren Tage bestimmen können, desto größer ist Ihre Chance, schon bald schwanger zu werden.

Hier können Sie einen Fruchtbarkeitskalender herunterladen und ausdrucken.

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