Wie lange dauert eine katzen schwangerschaft?

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Wie lange trägt eine Katze die Kleinen im Bauch?

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Junge Kätzchen sind richtig goldig. Wie lange dauert es, bis eine trächtige Katze ihre Jungen wirft und wie sehen die dann aus? Niklas aus Rostock fragt, wie lange eine Katze braucht, um ihre Jungen zu bekommen.

Normalerweise wird eine Katze alle 28 Tage rollig. Damit bezeichnet man ihre Paarungsbereitschaft, die im Frühling besonders ausgeprägt ist. Zu dieser Zeit verströmt sie einen besonderen Duft, der Kater anlocken soll. Haben Kater und Katze sich gepaart, dann kommt es zu einer Schwangerschaft. Schwangere Tiere werden auch als „trächtig“ bezeichnet.
Katzen haben eine Tragezeit von neun Wochen. Dann sucht sich die trächtige Katze einen ruhigen Ort, an dem sie werfenkann, also ihre Katzenkinder zur Welt bringen kann.
In den neun Wochen im Bauch der Katze entwickeln sich in ihrer Gebärmutter für gewöhnlich etwa sechs bis acht kleine Kätzchen. Zum Zeitpunkt der Geburt wiegt ein neugeborenes Kätzchen etwa 80 Gramm, also weniger als eine Tafel Schokolade. Bei der Geburt haben die jungen Kätzchen ein weiches, flauschiges Fell.
Instinktiv durchtrennt die Katze nach dem Werfen mit ihren Zähnen die Nabelschnur. Anschließend leckt sie die Kätzchen sauber. Das regt bei den Neugeborenen den Atmungsreflex an.
Zu dem Zeitpunkt kurz nach der Geburt sind die Jungen noch vollkommen blind und ihre Augenlider sind geschlossen. Auch ihr Gehört funktioniert noch nicht richtig, sie sind völlig hilflos und auf die Pflege durch die Mutter angewiesen, um zu überleben. Dank ihres Geruchssinnes finden sie aber die Zitzen der Mutter und beginnen zu säugen. Mit Hilfe der gehaltvollen und nahrhaften Muttermilch entwickeln sie sich schnell.
Etwa eine Woche nach der Geburt öffnen die jungen Kätzchen zum ersten Mal ihre Augen. Bis eine junge Katze ihr komplettes Sehvermögen erlangt hat, vergeht im Durchschnitt etwa ein Monat.
Mehr erfährst du auch in unserer WAS IST WAS-TV Folge Katzen.

Hinweis: Im Archiv wurden alle Bilder und Links entfernt

Katzenschwangerschaft – wie lange sie dauert und was Sie beachten sollten

Eine zu lange Tragzeit ist ebenso gefährlich, wie eine verkürzte Trächtigkeit. Merken Sie sich daher den Tag, an dem die Katze gedeckt wurde, damit Sie den Geburtstermin errechnen können.

Die normale Katzenschwangerschaft

Durchschnittlich wird Ihre Katze zwischen dem vierten und dem zwölften Lebensmonat das erste Mal rollig. Dann ist die Zeit gekommen, in der Ihre Katze schwanger werden und auch Junge bekommen kann.

  • Die Rolligkeit dauert bei Ihrer Katze ungefähr zwei Wochen, wovon das Tier aber nur an rund sechs Tagen empfänglich ist. Daher ist es ratsam, wenn Sie sich das Datum, an dem Ihre Katze gedeckt wurde, notieren.
  • Denn nur so können Sie den Geburtstermin errechnen und wissen dann auch, ob die Katzenschwangerschaft normal verläuft, oder eventuell zu lange dauert. In der Regel bekommt die Katze ihre Jungen zwischen dem 63. und dem 65. Tag nach dem Deckakt.
  • Sie können aber während der gesamten Katzenschwangerschaft immer wieder Veränderungen bei Ihrem Tier feststellen und so auch merken, ob mit Ihrer Katze alles in Ordnung ist. Sie müssen gar nicht lange warten, bis sich nach dem Decken die ersten Veränderungen der Katzenschwangerschaft bemerkbar machen.
  • Wenn Ihre Katze rollig ist, dann kann es auch zur Katzenträchtigkeit kommen. Das Tier …

Veränderungen während der Katzenschwangerschaft

  • Sind die ersten drei Wochen der Schwangerschaft vorbei, dann werden sich bereits die hinteren Zitzen verfärben. Das ist auch der Zeitpunkt, zu dem sich sehr wahrscheinlich der Appetit Ihrer Katze steigern wird.
  • Viele Tiere bevorzugen während der Katzenschwangerschaft eine ganz bestimmte Futtersorte und haben geradezu Heißhunger auf dieses Futter.
  • Ist der erste Monat der Katzenschwangerschaft vorbei, dann werden Sie schon deutlich erkennen können, dass der Bauchumfang Ihrer Katze deutlich zunimmt. Dies ist für Sie ein deutliches Zeichen, dass die ungeborenen Föten sich entwickeln und wachsen.
  • Nun dauert es nicht mehr lange, bis die Katze sich ein Nest baut, in dem sie die Jungen zur Welt bringen kann. Bieten Sie dem Tier hierfür eine Holzkiste oder auch einen Karton an, den Sie mit Handtüchern auspolstern können.
  • Wenn es nicht mehr lange bis zur Geburt ist, die Katzenschwangerschaft also noch ca. zwei Wochen dauert, können Sie oft schon die Bewegungen der ungeborenen Katzenbabys durch die Bauchdecke beobachten. Oft hat die Katze durch den enormen Bauchumfang Probleme sich jetzt richtig zu putzen und benötigt dabei eventuell Ihre Hilfe und Unterstützung.

Das lange Warten ist vorbei

  • Neigt sich die Katzenschwangerschaft dem Ende und die Geburt der Katzenbabys steht unmittelbar bevor, dann wird Ihre Katze sehr wahrscheinlich nichts mehr fressen und sucht sehr oft das Katzenklo auf.
  • Viele Katzen laufen jetzt unruhig hin und her und versuchen Sie durch Miauen zu locken. Mit dem Einsetzen der Wehen kann es noch einige Stunden dauern, bis das erste Baby geboren wird. Danach kommen die anderen Katzenbabys in der Regel sehr zügig zur Welt und werden von dem Muttertier versorgt.
  • Kommt aber auch lange nach dem Einsetzen der Wehen kein Kitten zur Welt und die Katze hat keine ausreichende Wehentätigkeit mehr, dann warten Sie nicht zu lange, sondern holen Sie einen Tierarzt zu Hilfe.

In der Regel verlaufen die Katzenschwangerschaft und die Geburt ohne Probleme. Zur Not sollten Sie aber immer die Telefonnummer von einem Tierarzt oder einer Tierklinik neben dem Telefon liegen haben.

Trächtigkeit und Geburt – Kleine Katzenwelpen sind unterwegs

Katzenratgeber – Tipps, Hilfe und Ideen rund um Katzen

Woran erkennt man trächtige Katzen?

Die Tragezeit bei Katzen dauert ca. 63 Tage

Die Trächtigkeit einer Katze ist ein komplexer Prozess. Bis die Katzenwelpen geboren werden, vergehen viele Tage an denen sie im Mutterleib verschiedene Entwicklungsstadien durchlaufen: aus einer einzigen Zelle entsteht ein überlebensfähiger Organismus. Die Geburt ist der Höhepunkt der Tragzeit und wird durch verschiedene Phasen charakterisiert.

Dauer und Anzeichen der Trächtigkeit

Die Tragzeit bei Katzen dauert im Schnitt 63 Tage. Welpen, die wesentlich früher geboren werden oder diesen Zeitpunkt deutlich überschreiten, haben geringere Überlebenschancen. Warum? Eine Geburt vor dem 58. Tag steigert die Mortalitätsrate, da die Welpen noch nicht ausreichend an Gewicht zu legen konnten und somit schwächer sind als voll ausgetragene Katzen. Nachdem die Embryonen im Mutterleib zu diesem Zeitpunkt zwar vollentwickelt sind, konnten sie jedoch nicht ausreichend an Gewicht zulegen. Im Umkehrschluss ist ein deutliches Überschreiten des Geburtstermines ein Risiko für Muttertier und Welpen: die Embryonen wachsen täglich weiter und sind gegebenenfalls bei der Geburt zu groß. Die Versorgung im Mutterleib ist unter Umständen nicht mehr vollständig gewährleistet, sodass die Zahl der Totgeburten steigt. Ist eine Katze nicht wieder rollig geworden, liegt das deutlichste Anzeichen für eine Trächtigkeit in der Veränderung der Zitzen: etwa drei Wochen nach der Empfängnis schwellen sie an und verfärben sich rosa bis rot. Im späteren Verlauf lässt sich eine Zunahme des Gewichts und des Bauchumfanges feststellen.

Vorbereitung der Geburt

Es empfiehlt sich bereits einige Tage vor dem errechneten Termin, eine Wurfkiste herzurichten. Es eignet sich ein großer Karton, der mit sauberen Tüchern ausgekleidet wird. Für die Zeit nach der Geburt sollte eine Wärmelampe bereitstehen. Die Katze wird einen Ort suchen, an dem die ungestört ihre Jungtiere zur Welt bringen kann. Sollte die Katze sich jedoch nicht für die Wurfkiste entscheiden, darf sie nicht gezwungen werden, ihren gewählten Wurfplatz zu verlassen.

Die Geburt

Falls es bei der Geburt zu Komplikationen kommt, sollten Sie einen Tierarzt konsultieren

Rückt die Stunde der Geburt näher, wird die Katze unruhiger. Es kommt innerhalb der letzten 24 Stunden vor der Geburt zur Futterverweigerung. Die Katze sollte nun unter Beobachtung stehen um Komplikationen rechtzeitig zu erkennen, jedoch nicht gestört werden. Zunächst beginnt die Eröffnungsphase: die Wehen setzten ein und öffnen innerhalb der nächsten 6- 12 Stunden den Muttermund. Die Katze wird nun das Wurflager beziehen. In der Austreibungsphase werden die Jungtiere geboren. Sobald ein Welpe vor dem Muttermund liegt, wird er durch Presswehen rausgedrückt, im Fachjargon als Bauchpresse benannt. In der letzen Phase wird die Nachgeburt, die Plazenta, ausgestoßen.

Tierärztliches Einschreiten

Folgende Geburtsstörungen erfordern das Eingreifen eines Tierarztes:

  • uneffektive Presswehen länger als zwei Stunden
  • kein Einsetzen von Presswehen nachdem der Muttermund geöffnet wurde(erkennbar durch Blutaustritt)
  • zwischen der Geburt zweier Welpen liegen mehr als zwei Stunden
  • fauliger Geruch aus der Vagina des Muttertieres oder zu hoher Blutverlust
  • das Muttertier hat nach der Geburt anhaltenden Pressdrang, Fieber, wirkt unruhig oder frisst 12 Stunden nach der Geburt noch nicht.

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Lymphozytäre Choriomeningitis (LCM)

Wie steckt man sich mit der lymphozytären Choriomeningitis (LCM) an?

Die Übertragung des Virus erfolgt durch Einatmen der Viren (Tröpfcheninfektion) oder direkten Kontakt mit befallenen Tieren (Kontaktinfektion). Es handelt sich bei der Krankheit also um eine typische Zoonose.

Symptome

Die Symptome einer Infektion bei Erwachsenen sind ähnlich der Toxoplasmose, die hauptsächlich von Katzen übertragen wird: Entweder es passiert gar nichts oder es entwickelt sich ein leichter grippaler Infekt.

Symptome bei Schwangeren

Problematisch ist die Erkrankung für schwangere Frauen. Zwar wurde die Infektion selten nachgewiesen – weltweit ist dies bei nicht mehr als 49 Babys dokumentiert – aber die möglichen Schäden beim Kind, nämlich Sehstörungen, Krämpfe oder geistige Zurückgebliebenheit, waren nicht unerheblich.

Häufigkeit der Erkrankung beim Hamster

Lymphozytäre Choriomeningitis ist bislang nur bei Jungtieren vorgekommen. Zwerghamster und Hamster ab dem 5. Lebensmonat sind von LCM noch nicht betroffen gewesen (laut Fachliteratur). Die Krankheits-Anzeichen beim jungen Hamster können unterschiedlich sein. Im Zweifelsfall sollten Sie den Tierarzt befragen, der den Hamster auf Lymphozytäre Choriomeningitis testen kann.

Fazit

Schwangere Frauen sollten sich sehr wohl überlegen, ob sie sich einen jungen Hamster anschaffen. Wer sich trotz Schwangerschaft für einen Hamster entscheidet, sollte darauf achten, dass der Hamster schon mindestens 5 Monate alt ist oder aus einer LCM-freien Zucht kommt.

Archiv

Lackaffe, Hornochse, Hasenfuß, blöde Kuh

ERKENNEN Kinder können oft nicht sagen, was in der Familie schiefläuft. Aber sie können es zeichnen

A Der Vater thront, einem Pascha ähnlich, als Kater über die unter ihm gezeichnete Mutti als Reh, Mami als Stier und Beate als Einhorn. Es sind demnach zwei Mütter vorhanden. Das Einhorn ist ein Märchentier – existiert also gar nicht wirklich. Die Mami steht über Beate und trennt das Mädchen vom Vater, die Mutti steht am Rand. Die drei Figuren unter dem Kater bewegen sich in eine Richtung, der Mami-Stier schaut nach unten auf das Einhorn, die Mutti rennt den beiden hinterher. Der überproportional große Kater blickt gutmütig auf die drei. Zum einen strahlt er eine erdrückende Dominanz aus, zum anderen unentschlossenes Phlegma.

Die häusliche Situation stellt sich so dar: Beates Eltern sind geschieden. Das Mädchen lebt mit Vater und Stiefmutter (Mami). Der Vater konnte sich von Beates Mutter emotional nicht lösen, Beate weiß nicht, dass ihre Eltern geschieden sind. Die Stiefmutter ist eine resolute, strenge Frau, die leibliche Mutter von Beate (Mutti) dagegen ist Tänzerin. Beate möchte auch Tänzerin werden. Um der ungeklärten Familiensituation zu entkommen, flüchtet sich Beate in Tagträume.

VON BETTINA SCHÖTZ
UND WALTRAUD SCHWAB

Ochs, Esel, Schaf – Tiere sind Zeugen der Geburt Jesu im Stall von Bethlehem. Zufällig stehen sie nicht da. Der Ochs verkörpert die Juden, da diese unter dem Joch der halachischen Gesetze stehen. Der Esel symbolisiert das Heidnische. Ochs und Esel sind abfällig gemeint. Es geht darum, klarzumachen, wer den richtigen Glauben hat: nämlich die Christen. Die Schafe indes tauchten erst später bei der Krippe auf, als die Sache mit der Geburt Jesu anfing, kitschig zu werden. Einem Schaf wird nachgesagt, dass es friedlich sei und opferbereit. Auch langweilig und dumm.

B Helmut zeichnet sich zuerst, und zwar als Schmetterling. Seinen Vater und seine Mutter zeichnet er jeweils als Raupe und stellt sie in einer Reihe hinter sich. Die Familie wird durch gleiche Tiere dargestellt, die sich aber in verschiedenen Stadien der Entwicklung befinden. Der Junge ist als fertiger Schmetterling im reifsten Stadium, obwohl es der Generationenfolge entsprechend umgekehrt sein müsste. Es fällt auf, dass jedem Tier ein abgegrenzter Raum auf dem Papier zugebilligt wird. Der Raum für den Jungen ist am größten. Der Schmetterling hat eine Vorrangstellung, ist aber isoliert.

Hintergründe: Die Eltern führen eine Bäckerei. Ihr einziges Kind überlassen sie dem Personal. Der Junge ist verwöhnt und darf sich entsprechend gebärden. In der Schule erkämpft er sich Aufmerksamkeit durch Stören. Auf diese Weise holt er sich die Anerkennung, die ihm sonst fehlt.

Den Eltern müsse deutlich gemacht werden, meint die Psychologin Luitgard Brem-Gräser, dass das Kind nicht nur materielle Versorgung, sondern auch altersgerechte Annahme braucht – dies schließt altersgerechte Anforderungen ein.

Menschen, dargestellt als Tiere – es ist ein altes Spiel, in dem der schlaue Fuchs, die fleißige Biene, das Lamm Gottes, der Heuschreckenkapitalist vorkommen. Auch schimpfen lässt es sich gut: dumme Gans, Frechdachs, Lackaffe, Dreckschwein. Abgeleitet vom Wesen der Tiere, werden die Eigenschaften auf die Menschen übertragen. Das Tier ist neutral, die Interpretationen der Menschen ist es nicht.

Schon Kinder wissen, dass Tieren Eigenschaften zugesprochen werden, die auch Menschen kennzeichnen können. Diesen Umstand machte sich die Psychologin Luitgard Brem-Gräser zunutze, als sie vor sechzig Jahren in der Erziehungsberatung mit einem Jungen konfrontiert war, der aus der Sicht von Lehrern und Eltern ein Versager war. „Er wollte nicht sprechen“, erzählt Brem-Gräser am Telefon. Da bat sie ihn, einem spontanen Einfall folgend, seine Familie wie im Märchen als Tiere zu malen. Der Junge zeichnete sich als Laus im Fell seines als Löwe daherkommenden Zwillingsbruders. Brem-Gräser ist über neunzig Jahre alt und gibt eigentlich keine Interviews mehr. „Es steht alles in meinem Buch.“

C In diesem Bild sind alle fünf Personen um einen Tisch gruppiert. Der Vater als Pferd, die Mutter als Stute, die Schwester als Katze, der Bruder als Fuchs und der Junge, Gustav, als Schwein. Vater und Mutter gehören derselben Tierart an, Bruder und Schwester als Fuchs und Katze sind sich ähnlich. Vater und Bruder haben das Szenario im Blick. Gustav sitzt in der Mitte, der Mutter am nächsten und hat als Einziger den Mund offen. Es sieht aus, als schreie er oder als schnappe er nach Luft. Die Strichführung, die ebenfalls in die Auswertung einfließt, ist bei dieser Zeichnung kaum kontrolliert und wenig kraftvoll. Gustav achtet nicht darauf, wie er selbst wirkt.

Gustav ist Asthmatiker. Als er sechs Jahre alt ist, lassen sich seine Eltern scheiden. Eineinhalb Jahre später heiratet die Mutter ihren jetzigen Mann, der zwei Kinder in die Familie bringt. Der Stiefbruder ist kaum älter als Gustav, ihm aber in allem überlegen. Gustav ist kränklich und war Bettnässer – gelegentlich nässt er immer noch ein. Deshalb nennen ihn seine Geschwister auch Schwein. Die Konkurrenz mit seinen Geschwistern belastet sein schwaches Selbstwertgefühl zusätzlich.

Überrascht von der deutlichen Bildsprache des Jungen, hat Brem-Gräser daraufhin den Test „Familie in Tieren“ entwickelt. Er wird bis heute in der psychotherapeutischen Arbeit mit Kindern bis etwa ins Teenageralter eingesetzt – als eine von mehreren Methoden, die Problemlage des Kindes zu erkennen. Ihr Buch ist ein Klassiker, obgleich die Sprache mittlerweile antiquiert klingt. Bald kommt die zehnte Auflage heraus.

Brem-Gräser hat umfangreiche Forschungen zu „Familie in Tieren“ gemacht. So wurden zweitausend Schulkinder gebeten, je drei Tiere zu zeichnen, um herauszufinden, welche Tiere in der Lebenswelt von Kindern eine Rolle spielen. Mit großem Abstand landete die Schlange auf dem ersten Platz, gefolgt von 55 weiteren Spezies. Zwei Wochen später sollten die Kinder ihre Familie in Tieren zeichnen. Auffallend ist, dass sich die Zahl der Tierarten verdoppelt hatte. Die Charaktereigenschaften der Menschen wurden durch die Vielfalt der verwendeten Tiere ausdifferenziert. Spitzenreiter für die Vaterdarstellung ist der Elefant, für die Mutter ist es der Vogel und für die Geschwister die Schlange. Jungen zeichnen auch sich selbst am häufigsten als Schlange, während es bei Mädchen der Vogel ist.

D Zuerst zeichnet Yumiko den Vater als Elefanten. Mit Abstand kommt die Mutter als Widder. Sie schirmt Yumiko ab, die sich als Hund zeichnet und selbst versucht, ihre jüngere Schwester, eine Katze, auf Abstand zu halten. Der Elefant ist proportional kleiner als der in Abwehrhaltung verharrende Widder. Auffallend ist, dass die Tiere bekleidet und so vermenschlicht sind. Das Mädchen entwickelte ab der fünften Klasse Brustschmerzen, für die kein medizinischer Grund vorlag und die sie am Schulbesuch hinderten.

Hintergründe: Yumiko war ein schwaches Kind, das viel Aufmerksamkeit brauchte. Der Vater ist zehn Jahre älter als die Mutter und arbeitet viel. Die Ehe ist distanziert. Die Mutter ist dominant, aufbrausend und einschüchternd. Auch die Schwester ist lebhaft und damit bedrohlich. Ab der fünften Klasse begann Yumiko sich aus dem Schatten der Mutter zu bewegen, aber es ging nicht. In der Spieltherapie gewann sie Selbstvertrauen, konnte der Mutter standhalten und sich dem Vater annähern.

■ Abbildung und Erläuterungen zum Fall D basieren auf Informationen von Yuko Iguchi, Tokio

Bei der therapeutischen Auswertung der Bilder, die die Kinder malen, sind nicht nur die dargestellten Tiere von Bedeutung. Wie die Tiere auf dem Blatt angeordnet sind, welche Figur zuerst gezeichnet wird, wie die Zuordnungen und Ähnlichkeiten sind, wie der Strich ist, alles fließt in die Betrachtung mit ein.

E Für alle vier Personen wurde das gleiche Tier gewählt – ein Schäferhund. Der ist für seine Wachsamkeit bekannt, aber auch für die Angst, die er, da wolfsähnlich, einflößen kann. Alle vier Hunde trotten hintereinander her. Vater und Mutter sind sich etwas näher als die danach kommende Schwester, die aber so groß wie die Eltern ist. Es fällt auf, dass von Rosemarie selbst am Rand nur der Kopf zu sehen ist. „Jetzt pass ich nicht mehr hin“, soll sie gesagt haben. Einen anderen Platz auf dem noch viel Raum bietenden Papier nimmt sie sich jedoch nicht. So drückt sie ihre Vorstellung von und Sehnsucht nach gleichberechtigter Gruppenzugehörigkeit aus.

Diese Zeichnung ist ein frühes Beispiel aus der Sammlung von Luitgard Brem-Gräser. Rosemaries Vater war Soldat im Krieg und lernt das Mädchen erst kennen, als es drei Jahre alt ist. Er lehnt das Mädchen ab, es sei ihm nur im Weg gewesen. Auch wird das Mädchen geschlagen, wenn es nicht spurt. Die ein Jahr nach seiner Heimkehr geborene Schwester vergöttert der Vater hingegen. Rosemarie erlebt sich nicht als zugehörig, sucht sich aber Gleichaltrige, mit denen sie herumzieht.

Der Test ist international bekannt. Die in Tübingen ausgebildete Yuko Iguchi arbeitet seit dreißig Jahren als Psychotherapeutin mit Kindern in Tokio. Sie hat untersucht, mit welchen Modifikationen der Test auf den japanischen Kulturkreis übertragen werden kann. Bei ihren Forschungsreihen mit achthundert Kindern hat sich gezeigt, dass auch die Kinder in Japan ihrem Vater starke Tiere zuordnen, statt des Elefanten steht hier aber der Bär an erster Stelle. Die Mutter wird am häufigsten als Hase dargestellt. Sich selbst sehen die meisten Jungen als Affen und die Mädchen als Katzen. Auffallend ist, dass die Schlange kaum vorkommt. „Die Schlange wird negativ gesehen. Sie flößt Furcht ein. Und sie kann einen Kreis formen mit ihrem Körper“, sagt Iguchi. Der Kreis sei das Vollkommene. Deshalb sei es schwer, sich die Schlange als Mensch vorzustellen. Auch typische Störungen bei den Kindern unterschieden sich, erzählt sie. In Japan gebe es sehr viele Schulverweigerer, während ihr in Deutschland die vielen essgestörten Jugendlichen auffielen. Den Test setzt Iguchi bei der ersten Begegnung mit dem Kind ein, weil Zeichnen für viele einfacher sei als zu sprechen.

F Der Vater als Löwe, die Schwester als züngelnde Schlange und der Bruder als Affe stehen auf einer Ebene. Vater und Schwester sind in Konfrontation miteinander. Der Löwe sieht gutmütig aus, steht aber in Sprunghaltung. Der Bruder scheint sich hinter der Schwester zu verstecken und ist auf der vertikalen Ebene mit der nicht gezeichneten Mutter verbunden. Unter diesem Trio zeichnet sich Erika selbst als verträumte Ziege auf einer Ebene mit der abwesenden Mutter.

Die häusliche Situation stellt sich so dar: Erika ist das mittlere Kind. Ihre drei Jahre ältere Schwester ist behindert, bekommt und verlangt alle Aufmerksamkeit von den Eltern. Erika war unerwünscht. Als sie klein war, konnte sich die Mutter nur wenig um sie kümmern. Sie wurde ständig zu Nachsicht und Rücksichtnahme angehalten. Der Vater ist die Autorität in der Familie, die Mutter ist still und besorgt, der jüngere Bruder wird von allen gemocht. Die behinderte Schwester wird vom Vater als sehr egozentrisch beschrieben. Auch der Bruder gilt als lebhaft, Erika hingegen ist eigenbrötlerisch, aber auch wehrhaft (zickig) – dies zeigt sie durch ihre Selbstdarstellung in der Zeichnung.

Der Test gilt als projektives Verfahren – eines, das das Unbewusste als aussagekräftige Größe akzeptiert. In der Kognitionspsychologie ist das umstritten. Iguchi sieht solche Zweifel aus japanischer Sicht gelassen. „Das Unbewusste wurde benannt. Man kann nicht mehr dahinter zurück.“ Sie wird auf andere Art herausgefordert: In Japan sei die Psychotherapie ein Experimentierfeld, das Kriterien, die in Europa entwickelt wurden, auf die japanische Wahrnehmung übertragen müsse. Der Ödipuskomplex etwa werde anders wahrgenommen in Japan, da die Mutter in Bezug auf die Kinder auch vom Vater eine dominante Rolle zugewiesen bekomme.

Ob der Test als weihnachtliches Gesellschaftsspiel taugt, lässt sich nur schwer sagen. Es geht eine Faszination von ihm aus, allerdings merken Erwachsene sofort, dass sie möglicherweise versteckte Gefühle für Familienmitglieder offenlegen, wenn sie sich darauf einlassen. Wer ist der Ochs? Wer der Esel?

■ Luitgard Brem-Gräser: „Familie in Tieren“. Reinhardt Verlag München. Die Abbildungen A, B, C, E, F sind dem Buch entnommen, ebenso basieren die Zusammenfassungen der Fälle darauf

Auf der ganzen Welt werden Tiere aufgrund von Traditionen, Mythologien und Glaubensvorstellungen auf unterschiedlichste Art wahrgenommen. Ein Logo, das Tiere darstellt, kann auf die Stärke, die Geschwindigkeit oder die Qualität des jeweiligen Produkts hinweisen.

Katzen

Die Familie der Katzen besteht aus ausgesprochen unterschiedlichen Mitgliedern: hier das süße kleine Katzenbaby, dort das furchteinflößende Gebrüll eines Löwen. Die Spezies der Katzen gilt als intelligent, agil und unabhängig und wird sowohl mit positivem als auch negativem Schicksal verbunden.

In asiatischen Ländern wie Japan, China und Malaysia wird die leidenschaftliche Wildheit und Schönheit des Tigers mit dem Begriff des Königlichen verbunden. Während in Europa der Löwe eine zentrale Rolle in der Heraldik innehat, steht der Tiger in China für den Gott des Reichtums, Tsai Shen Yeh. In der asiatischen Kunst wird das Raubtier meist als Reittier der Gottheiten dargestellt. Als eines der zwölf chinesischen Sternzeichen galt die Verwendung der Tiere bei der Zubereitung von Arzneien als revitalisierend und heilbringend. Auch steht der Tiger für Leidenschaft, Geschwindigkeit und Stärke und gilt als Talisman, der böse Geister abwehrt. Im Hinduismus ist der Tiger eines von vielen heiligen Tieren, die die Göttin Maa Durga während des Navratrifestes neun Nächte lang herumtragen. Das Navratri-Fest wird nach dem hinduistischen Mondkalender gefeiert; nach westlichem Kalender findet es im Zeitraum Ende September bis Anfang Oktober statt.

Der Löwe gilt als das mächtigste Tier und erscheint daher in westlichen Ländern häufig auf königlichen Wappen, im Osten in Tempeln und weltweit auf Denkmälern und prestigeträchtigen Gebäuden. Während man in Asien seine Gelassenheit und seine Selbstdisziplin bewundert, legt man im Westen großen Wert auf seine Macht und seine überwältigende Stärke. Auch andere Mitglieder der für ihre anmutige Geschwindigkeit und Kraft bekannten Katzenfamilie werden gerne als Nationaltiere verwendet, wie beispielsweise der Luchs in Rumänien und der Leopard in Ruanda.

In Europa stehen schwarze Katzen für Aberglauben und negative Energie, während Seeleute glaubten, dass eine schwarze Katze an Bord eines Schiffes Glück bringt. Die Farbe Schwarz wird häufig mit Geheimnissen, Tod und Unglück in Verbindung gebracht – es überrascht daher wenig, dass es als schlechtes Omen gilt, wenn eine Katze mit dieser Farbe den Weg kreuzt. Im Mittelalter jagten die Katzen zur großen Freude der Bevölkerung die seuchenbringenden Nagetiere; in Ägypten wurden Katzen als Gottheiten und Hüter der Toten verehrt.

Markenlogos, die Großkatzen enthalten (wie den Puma bei Sportprodukten oder den Jaguar bei der Automobilmarke) sind ein Beispiel für interpretatives Marketing und stehen für Eleganz und Geschwindigkeit.

Vögel

Vögel wurden auf der ganzen Welt als Boten, Jäger und auch Nahrung angesehen. Je nach Vogelart gelten sie in vielen Kulturen als Ausdruck von Anmut, Schönheit und Erhabenheit.

In der mittelalterlichen Heraldik des Westens galt der Adler als Äquivalent des Königs im Vogelreich, dem durch die Falkenjagd gehuldigt wurde. Der Besitz von Adlern war dem König vorbehalten. Im alten Griechenland wurde der Adler mit Zeus, dem König aller Götter, verbunden, während er in altnordischen Legenden der Gottheit Odin zugeordnet wird, weil er bei Jagd mit instinktiver Weisheit vorgeht.

Der Adler erscheint auf zahlreichen Insignien und ist ein Symbol für Freiheit, Stärke und Mut. Um diese tiefere Bedeutung zu betonen, wird er oftmals mit großer Umsicht platziert. So findet sich beispielsweise auf der mexikanischen Flagge ein Adler, der auf einem Felsen sitzt und eine Schlange überwältigt. Aus westlicher Sicht stellt dies den Kampf zweier Tiere dar, gleichbedeutend mit dem Kampf zwischen Gut und Böse – die Darstellung hat jedoch eine tiefere spirituelle Bedeutung, denn sie signalisiert die Entstehung des neuen Staates Mexiko aus dem aztekischen Reich. Dies ist ein Beispiel für die vielfältigen Auslegungsmöglichkeiten von Vögeln auf Landesflaggen. Auf Fahnen von Präsidenten kommt der Adler ebenfalls häufig zum Einsatz und steht für Macht, Einfluss und Intelligenz.

In der keltischen Mythologie und der Kultur der Wikinger erscheint der Rabe im Zusammenhang mit Krieg und Kampf, sowohl auf nordischen Fahnen als auch in Verbindung mit der irischen Gottheit Morrigan. In Schweden gilt der Rabe traditionell als Geist eines Verstorbenen, während die australischen Aborigines und die Ureinwohner Amerikas glauben, dass Raben einstmals weiß waren und nur aufgrund ihrer Verbindung zu den Toten dunkler wurden. Im Tower von London kursierte das Gerücht, dass das Königreich untergehen würde, wenn die Raben das Gelände verlassen. Daher wurde große Sorgfalt darauf verwendet, dies zu verhindern – und man stutzte den Raben die Flügel, damit sie nur noch hüpfen konnten.

Markenlogos setzen Vögel hauptsächlich dann ein, wenn es darum geht, Reise- oder Messaging-Produkte zu bewerben. Man findet sie daher häufig bei Luftfahrtgesellschaften oder im Postwesen, weil sie suggerieren, dass das Produkt einen sicheren Weg bietet, als Person, Ware oder Botschaft rechtzeitig an einem Ort anzukommen.

Pferde

In der griechischen Mythologie wurde dem Pferd in Form des geflügelten Pegasus eine überirdische Rolle zugewiesen, während das chinesische Gegenstück Longma als geflügelter Hybrid aus Pferd und Drache dargestellt wurde. Im Hinduismus manifestierte sich das Göttliche in Form der pferdeköpfigen Gottheit Hayagriva, die als Gott des Wissens verehrt wurde und durch reine, weiße Kleidung den Sieg über die Dunkelheit symbolisiert. In Europa wurde Epona während der gesamten Römerzeit vom ersten bis zum dritten Jahrhundert als Göttin der Fruchtbarkeit und Beschützerin der Pferde verehrt. Später wurden Pferde in steigendem Ausmaß dazu verwendet, ihre Reiter über Kontinente hinweg zu transportieren. Dies führte zu einer Ausbreitung der Sprachen, Kulturen und Technologien, die die Zivilisation verändern sollte.

Als Symbol für Kraft und Tugend entwickelte sich das Pferd zu einer Darstellung von Reichtum und Adel. Die Ureinwohner Amerikas konnten anhand der Anzahl der Pferde den Wohlstand eines Stammes einschätzen, weil sie daraus ableiten konnten, wie groß dessen Territorium sein musste. Pferde sind für ihre Geschwindigkeit, ihre Vitalität und ihre Schönheit angesehen und stehen daher häufig für Stärke und Freiheit im Zusammenhang mit dem Transportwesen, der Landwirtschaft oder der Kriegsführung. Der Volksmund besagt, dass ihr Herdenverhalten Unwetter vorhersagen und so die Menschen vorwarnen kann.

Im Zuge der fortschreitenden Mechanisierung veränderte sich die Rolle des Pferdes, der sportliche Aspekt gewann an Bedeutung und blieb bis heute erhalten, da das Pferd als einziges Tier, das gemeinsam mit dem Menschen an den Olympischen Spielen teilnimmt, eine herausragende Stellung in der Gesellschaft einnimmt. Führende Automobilmarken und Designerkleidung für wohlhabende Kunden setzen sich aufbäumende Pferde in ihren Logos ein, während der eher traditionelle Gedanke des treuen Ponys von einer führenden britischen Bank aufgenommen wurde.

Die Rolle der Tiere in Markenlogos

Tieren werden unterschiedliche Merkmale zugeschrieben und ihre Verwendung im Firmenlogo sagt etwas über das Wesen des Produkts aus. Bei der Entscheidung für ein neues Auto kann ausschlaggebend sein, wie viele Pferdestärken unter der Motorhaube stecken oder ob das Fahrzeug über die Eleganz einer Katze verfügt. Auch Flugzeuge lassen sich leichter füllen, wenn sie einen Falken in ihrem Logo haben statt eines Kükens. Bei der Auswahl des zum jeweiligen Geschäft passenden Tieres spielt aber auch die Farbe eine gleichermaßen wichtige Rolle. Wenn diese beiden Kriterien zusammenpassen und auf sorgfältiger Recherche basieren, steht einer erfolgreichen kulturellen Auslegung des Zielmarkts nichts mehr im Wege.

(ursprünglich auf www.transtrans.co.uk in englischer Sprache veröffentlicht)

Bei Säugetieren kann Schwangerschaft als die Periode beschrieben werden, in der ein Weibchen die Nachkommen in seinem Schoß von der Einnistung über die Schwangerschaft bis zur Entbindung trägt. Die Tragzeit ist die Periode, in der sich der Fetus entwickelt, beginnend mit der Befruchtung bis zur Geburt. Die Tragezeit variiert von einer Art zur anderen, abhängig von der Menge des Fötuswachstums vor der Geburt. Kleinere Arten haben im Vergleich zu den größeren eine kürzere Tragezeit. Die Trächtigkeitsdauer kann auch durch die Brutsaison bestimmt werden. Zum Beispiel gebären Arten, die die Brutsaison nutzen, gewöhnlich zu bestimmten Zeiten des Jahres, besonders wenn Nahrung verfügbar ist. Aber welche Säugetiere haben die kürzeste Tragezeit?

Opossum (Virginia)

Von allen Säugetieren hat Virginia Opossum oder North American Opossum die kürzeste Tragezeit. Sie trägt ihre Schwangerschaft ungefähr 12 Tage nach der Paarung und bringt 16-20 Babys zur Welt. Opossum kann ungefähr 1-3 Würfe pro Jahr haben. Es hat einen österlichen Kreis von 28-Tagen und immer in Östrus für 36-Stunden. Bei der Geburt sind die Kinder so klein, dass 20 davon in einen Teelöffel passen. Bei der Geburt ziehen die Jungen vom Geburtskanal in den Beutel, wo sie etwa drei Monate bleiben. Die Augen öffnen sich nach 55-Tagen.

Maus (Inland weiß)

Mäuse erleben eine Schwangerschaftsperiode von etwa 19 bis 21 Tage nach der Empfängnis. Die Schwangerschaft schreitet schnell voran, obwohl sie mehrere Phasen durchlaufen hat. Die weibliche Maus erlebt östrus alle drei bis fünf Tage. Die meisten weiblichen Mäuse, die mit einem männlichen Mäuse untergebracht sind, werden wahrscheinlich ihre Schwangerschaft im Vergleich zu denen, die mit mehreren Männchen untergebracht sind, zum Ausdruck bringen. Die männlichen Mäuse produzieren eine chemische Substanz, bekannt als Pheromone, die bei den meisten Weibchen eine Fehlgeburt verursachen, wenn die Schwangerschaft von einem anderen Männchen gezeugt wird.

Hamster

Die Tragezeit eines Hamsters beträgt 18-21 Tage. Wenn die Paarung beobachtet wird, kann grob die Zeit für die Ankunft der Jungen berechnet werden. Die meisten Weibchen können ihre Schwangerschaft bis zu ein paar Tagen bis zur Geburt verbergen. Einige der Anzeichen einer Schwangerschaft beinhalten eine erhöhte Aggressivität des weiblichen Hamsters, entweder für Menschen oder Kolonien. Einige Hamsterarten, wie der Zwergrussische Hamster, haben die Fähigkeit, die Fötusimplantation nach der Paarung zu verzögern. So kann das Weibchen ihre Zucht regulieren.

Maus (Wiese)

Die Wiesenmaus trägt eine Schwangerschaft für ungefähr 20 bis 21 Tage und bringt ungefähr 17 Würfe pro Jahr zur Welt. Die Größe eines Wurfes kann abhängig von der Region von 4-8 variieren. Die Neugeborenen sind oft rosa, haarlos und wiegen ungefähr 2.3 Gramm. Ihre Augen öffnen sich nach 8-9-Tagen und werden am 12th-Tag entwöhnt. 28 Tage nach der Geburt sind die jungen Weibchen geschlechtsreif und können anfangen zu brüten. Das Weibchen braucht etwa 35 Tage, um mit der Zucht zu beginnen.

Ratten

Die Trächtigkeitsdauer einer Ratte ist ungefähr 22 Tage, kann aber von 21 zu 23 Tagen variieren und kommt selten zu 26 Tagen. Weibchen kommen jeden 4-5-Tag zum Heizen, außer wenn sie schwanger sind und auch zehn Tage nach der Geburt heizen. Ratten erreichen nach 5-Wochen die Geschlechtsreife, haben aber keine Brutsaison. Eine schwangere Ratte kann eine Veränderung in der Persönlichkeit haben, indem sie entweder zu aggressiv wird oder kein Interesse daran hat, mit anderen Ratten zu spielen.

Tag 122 – Wie lange dauert die Schwangerschaft bei Tieren?

Suchen

  • Tag 1 – Erster Tag der Schwan­ger­schaft und doch nicht schwanger
  • Tag 2 – Folsäure
  • Tag 3 – Röteln
  • Tag 4 – Frucht­bar­keit
  • Tag 5 – Junge oder Mädchen?
  • Tag 6 – Wie zeugen Sie das Wunschgeschlecht?
  • Tag 7 – Alkohol
  • Tag 8 – Woche 1 – Der weibliche Zyklus
  • Tag 9 – Eizelle
  • Tag 10 – Samenzelle
  • Tag 11 – Der Weg des Spermiums zur Eizelle
  • Tag 12 – Sex zum richtigen Zeitpunkt
  • Tag 13 – Drogen
  • Tag 14 – Eisprung
  • Tag 15 – Woche 2 – Befruchtung
  • Tag 16 – Der Tag nach der Befruchtung
  • Tag 17 – Rauchen
  • Tag 18 – Gesundes Essen
  • Tag 19 – Medikamente
  • Tag 20 – Implantation
  • Tag 21 – Wann beginnt das Leben?
  • Tag 22 – Woche 3
  • Tag 23 – Embryonalphase beginnt
  • Tag 24 – Ringelröteln
  • Tag 25 – Immunsystem des Embryos stärken – aber wie?
  • Tag 26 – hCG
  • Tag 27 – Erste Anzeichen einer Schwan­ger­schaft
  • Tag 28 – Die drei Trimenons
  • Tag 29 – Woche 4
  • Tag 30 – Schwan­ger­schafts­vor­sor­ge­un­ter­su­chun­gen
  • Tag 31 – Schwan­ger­schafts­test
  • Tag 32 – Schwan­ger­schaftsdauer und Ent­bin­dungs­ter­min
  • Tag 33 – Wie weit ist der Vater schon eingebunden?
  • Tag 34 – Checkliste: Fragen an den werdenden Vater
  • Tag 35 – Blutungen
  • Tag 36 – Woche 5
  • Tag 37 – Brüste
  • Tag 38 – Mutterpass
  • Tag 39 – Mutterpass-Abkürzungen entschlüsseln
  • Tag 40 – Mutterpass Abkürzungen II
  • Tag 41 – Katzen und Toxoplasmose
  • Tag 42 – Listeriose
  • Tag 43 – Woche 6
  • Tag 44 – Wachstum-Tabelle
  • Tag 45 – Haustiere
  • Tag 46 – Diät
  • Tag 47 – Linea Negra
  • Tag 48 – Schwan­ger­schaftsstreifen
  • Tag 49 – Übelkeit
  • Tag 50 – Woche 7
  • Tag 51 – Männerkindbett, das Couvade-Syndrom
  • Tag 52 – Arbeitsschutz
  • Tag 53 – Hormonänderung
  • Tag 54 – Vorsorge? Früherkennung? Pränatale Diagnostik?
  • Tag 55 – Was ist eine Risikoschwangerschaft?
  • Tag 56 – Chlamydien
  • Tag 57 – Woche 8
  • Tag 58 – Erstes Ultraschallscreening in der 9.-12.SSW
  • Tag 59 – Blutgruppe
  • Tag 60 – Rhesusfaktor
  • Tag 61 – Pränatale Diagnostik
  • Tag 62 – Sie entscheiden selbst
  • Tag 63 – Vegetarisches Essen
  • Tag 64 – Woche 9
  • Tag 65 – Blähungen
  • Tag 66 – Ausfluss
  • Tag 67 – Zytomegalie
  • Tag 68 – Nabelschnur
  • Tag 69 – Kündigungsschutz
  • Tag 70 – Wie und was wird beim Fötus vermessen?
  • Tag 71 – Woche 10
  • Tag 72 – Gewichtszunahme
  • Tag 73 – Übergewicht / Untergewicht
  • Tag 74 – Essstörungen
  • Tag 75 – Zwillinge
  • Tag 76 – Eineiige oder Zweieiige Zwillinge?
  • Tag 77 – Chorionzottenbiopsie
  • Tag 78 – Woche 11
  • Tag 79 – Ersttrimester-Screening
  • Tag 80 – Vererbung
  • Tag 81 – Umstands- und Still-Büstenhalter
  • Tag 82 – Verstärkte Pigmentierung
  • Tag 83 – Nackenfaltenmessung
  • Tag 84 – Nasenbeinmessung (Nasal Bone Test)
  • Tag 85 – Woche 12 – Beginn des zweiten Trimesters
  • Tag 86 – Omega-3-Fettsäuren. Fisch ist gut für Babys
  • Tag 87 – Puls
  • Tag 88 – Umstandskleidung
  • Tag 89 – Lage und Fundusstand
  • Tag 90 – Schwere, müde Beine & bequeme Schuhe
  • Tag 91 – Herpes
  • Tag 92 – Woche 13
  • Tag 93 – Lanugo oder Wollhaar
  • Tag 94 – Guter Hoffnung, in anderen Umstände oder wie?
  • Tag 95 – Haare färben
  • Tag 96 – Piercings und Tattoos
  • Tag 97 – Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung)
  • Tag 98 – Chromosomenunregelmässigkeiten
  • Tag 99 – Woche 14
  • Tag 100 – Triple Test
  • Tag 101 – Sauna?
  • Tag 102 – IGEL = Individuelle Gesundheitsleistungen
  • Tag 103 – Geburtsvorbereitungskurs
  • Tag 104 – Nagellack und künstliche Fingernägel
  • Tag 105 – Pilzinfektionen
  • Tag 106 – Woche 15
  • Tag 107 – Gestose
  • Tag 108 – AFP Test
  • Tag 109 – Femurlänge
  • Tag 110 – Doppler-Ultraschalluntersuchung
  • Tag 111 – Flugreisen
  • Tag 112 – Denken Sie auch mal an sich selbst
  • Tag 113 – Woche 16
  • Tag 114 – Kalzium
  • Tag 115 – Phospor
  • Tag 116 – Jod
  • Tag 117 – Eisen und Eisenmangel
  • Tag 118 – Eisenmangel-Anämie
  • Tag 119 – Magnesium
  • Tag 120 – Woche 17
  • Tag 121 – Syphilis – Lues-Suchtest
  • Tag 122 – Wie lange dauert die Schwan­ger­schaft bei Tieren?
  • Tag 123 – Erste Kindsbewegungen
  • Tag 124 – Käseschmiere
  • Tag 125 – Nabelschnur
  • Tag 126 – Ramadan: müssen Schwangere Fasten?
  • Tag 127 – Woche 18
  • Tag 128 – Zweites Ultraschallscreening in der 19.-22.SSW
  • Tag 129 – Sport
  • Tag 130 – Welche Sportarten sind unbedenklich?
  • Tag 131 – Schwimmen
  • Tag 132 – Joggen
  • Tag 133 – Zahnarztbesuche
  • Tag 134 – Woche 19
  • Tag 135 – Die Plazenta
  • Tag 136 – Die Geschichte der Plazenta
  • Tag 137 – Viel trinken
  • Tag 138 – Welcher Name?
  • Tag 139 – Jungennamen
  • Tag 140 – Mädchennamen
  • Tag 141 – Woche 20
  • Tag 142 – Wadenkrämpfe
  • Tag 143 – Namen für Zwillinge
  • Tag 144 – Autofahrten mit dickem Bauch
  • Tag 145 – Blutdruck
  • Tag 146 – Bluthochdruck
  • Tag 147 – Niedriger Blutdruck
  • Tag 148 – Woche 21
  • Tag 149 – Yoga
  • Tag 150 – Yogaübungen
  • Tag 151 – Messung des pH-Wertes
  • Tag 152 – Die besten Karnevalskostüme
  • Tag 153 – Die Hebamme als Betreuerin rund um die Geburt
  • Tag 154 – Die Hausbesuche der Hebamme
  • Tag 155 – Woche 22
  • Tag 156 – Fahrrad fahren
  • Tag 157 – Demografie
  • Tag 158 – Kaffee und Koffein
  • Tag 159 – Behinderte Nasenatmung
  • Tag 160 – Sex in der Schwan­ger­schaft
  • Tag 161 – Sodbrennen
  • Tag 162 – Woche 23
  • Tag 163 – Frühgeburt
  • Tag 164 – Stress vermeiden, wenn möglich
  • Tag 165 – Stammzellen im Nabelschnurblut
  • Tag 166 – Nabelschnurbluteinlagerung privat oder öffentlich?
  • Tag 167 – Vaterschaftstest
  • Tag 168 – Gebären im Schlaf
  • Tag 169 – Woche 24
  • Tag 170 – HIV-Infektion
  • Tag 171 – Rückenschmerzen
  • Tag 172 – Krampfadern
  • Tag 173 – Beckenboden
  • Tag 174 – Beckenboden – Kegelübungen
  • Tag 175 – Schlafprobleme
  • Tag 176 – Woche 25
  • Tag 177 – Schwan­ger­schafts- oder Gestationsdiabetes
  • Tag 178 – Diagnose und Behandlung des Gestationsdiabetes
  • Tag 179 – Elterngeld
  • Tag 180 – Elternzeit
  • Tag 181 – Mutterschaftsgeld
  • Tag 182 – Kindergeld
  • Tag 183 – Woche 26
  • Tag 184 – Zahnfleischerkrankung
  • Tag 185 – Doula, die Geburtsbegleiterin
  • Tag 186 – Babyfreundliches Krankenhaus
  • Tag 187 – Kopfschmerzen
  • Tag 188 – Impfen
  • Tag 189 – Ödeme
  • Tag 190 – Woche 27
  • Tag 191 – Große Kinder = LGA
  • Tag 192 – Kleine Kinder
  • Tag 193 – Spätgestose – Präeklampsie / Eklampsie
  • Tag 194 – HELLP-Syndrom
  • Tag 195 – Verstopfung
  • Tag 196 – Hämorrhoiden
  • Tag 197 – Woche 28
  • Tag 198 – Drittes Ultraschallscreening 29.-32. SSW
  • Tag 199 – Bonding
  • Tag 200 – Rooming-In
  • Tag 201 – CTG (Cardiotokographie)
  • Tag 202 – Karpaltunnel-Syndrom
  • Tag 203 – Kolostrum
  • Tag 204 – Woche 29
  • Tag 205 – Hausgeburt
  • Tag 206 – Haltung bewahren
  • Tag 207 – Besondere Brustwarzen: Flach- oder Schlupfwarzen
  • Tag 208 – Brustwarzenformer
  • Tag 209 – Essen für zwei?
  • Tag 210 – Hepatitis B
  • Tag 211 – Woche 30
  • Tag 212 – Kreißsaal
  • Tag 213 – Dammmassage
  • Tag 214 – Symphysenlockerung
  • Tag 215 – Schwan­ger­schaftsdemenz
  • Tag 216 – Vorzeitige Wehen
  • Tag 217 – Vom Gebärstuhl zum Entbindungstisch
  • Tag 218 – Woche 31
  • Tag 219 – Die programmierte Geburt
  • Tag 220 – Geburtshäuser
  • Tag 221 – Kaiserschnitt
  • Tag 222 – Wunschkaiserschnitt
  • Tag 223 – Entbindungsplan
  • Tag 224 – Einlauf und Rasur
  • Tag 225 – Woche 32
  • Tag 226 – Was soll direkt nach der Geburt geschehen?
  • Tag 227 – Kinderwagen
  • Tag 228 – Das Kind will getragen werden
  • Tag 229 – Babys Zimmer
  • Tag 230 – Windeln
  • Tag 231 – Windelfrei
  • Tag 232 – Woche 33
  • Tag 233 – Mutterschutzfrist
  • Tag 234 – Frédérick Leboyer
  • Tag 235 – Babyautositze
  • Tag 236 – Solarium
  • Tag 237 – 3-D- und 4-D-Ultraschall
  • Tag 238 – Kindslage
  • Tag 239 – Woche 34
  • Tag 240 – Drillinge, Vierlinge und mehr
  • Tag 241 – Erste Anzeichen der Geburt
  • Tag 242 – Fruchtwasser
  • Tag 243 – Partner bei der Entbindung dabei?
  • Tag 244 – Aberglaube
  • Tag 245 – Stillen
  • Tag 246 – Woche 35
  • Tag 247 – Verschiedene Geburtspositionen
  • Tag 248 – Wassergeburt
  • Tag 249 – Lamaze-Methode der schmerzarmen Geburt
  • Tag 250 – Beckenendlage / Steißlage
  • Tag 251 – Atemtechniken
  • Tag 252 – Klinikkoffer
  • Tag 253 – Woche 36
  • Tag 254 – Wochenbettbetreuung der Hebamme
  • Tag 255 – Schmerzmittel während der Geburt
  • Tag 256 – Periduralanästhesie (PDA) und Spinalanästhesie
  • Tag 257 – Dammschnitt (Episiotomie)
  • Tag 258 – Dammriss
  • Tag 259 – Familienbett & Co-Sleeping
  • Tag 260 – Woche 37
  • Tag 261 – Richtig atmen
  • Tag 262 – Baby Blues / Wochenbettpsychose
  • Tag 263 – Zangengeburt (Forcepsentbindung)
  • Tag 264 – Saugglocke (Vakuumextraktion)
  • Tag 265 – Die dümmsten Schwan­ger­schaftsmythen
  • Tag 266 – Nestbauinstinkt
  • Tag 267 – Woche 38
  • Tag 268 – Blasensprung
  • Tag 269 – Erste Anzeichen für eine bevorstehende Geburt
  • Tag 270 – Wehen
  • Tag 271 – Eröffnungsperiode
  • Tag 272 – Austreibungsperiode
  • Tag 273 – Plazentarperiode / Nachgeburt
  • Tag 274 – Woche 39 – Was ist eine „normale“ Geburt?
  • Tag 275 – Apgar – Score
  • Tag 276 – Schmerzlinderung während der Geburt
  • Tag 277 – Wehenfördernde Rezepturen
  • Tag 278 – Medikamentöse Wehenförderung
  • Tag 279 – Formalitäten in der 1. Woche nach der Geburt
  • Tag 280 – Weitere Formalitäten
  • Tag 281 – Woche 40

Für die Kunst: Frau lässt ihre Eizelle mit Hundesperma befruchten

“Ist das noch Kunst oder kann das weg?”, fragen sich derzeit viele, wenn sie den Namen Maja Smrekar hören. Wie weit darf man in der Kunst gehen? Und ist es überhaupt noch Kunst?

In Linz sorgt derzeit ein Kunstprojekt mit dem Namen ARTE_mis der slowenischen Künstlerin Maja Smrekar für Aufsehen. Die slowenische Künstlerin Maja Smrekar wurde heuer beim Prix Ars Electronica in Linz mit der Goldenen Nica ausgezeichnet. Genauer gesagt ist ihr Projekt weniger Kunstobjekt als provokante Gentechnologie: Die Künstlerin lies sich von Forschern eine Eizelle entfernen, in welche dann im Labor die Zelle ihres Hundes eingepflanzt wurde. Die Zelle wurde zuvor entfernt, sprich, eine Befruchtung fand nicht statt. Eine entkernte Eizelle ist, laut dem Nachrichtenportal nachrichten.at eine somatische Zelle, also eine, aus der keine Geschlechtszellen hervorgehen können.

Das Ergebnis der Aktion war eine hybride Zelle, aus der theoretisch ein Mischwesen aus Mensch und Hund hervorgehen könnte. Dieses Mischwesen sei eine künstlerisch wie philosophisch theoretisierende Aussicht auf einen Spezies, deren Überlebenschancen “auf dem Planeten Erde besser sind als unsere”. Auf der AEC Website wird weiters hinzugefügt: “Nicht zuletzt deswegen, weil dieses Mischwesen seine Umwelt humaner behandeln würde, als wir das tun”.

Quelle: AEC

Smrekar macht schon vor dieser Aktion mit ihrer Werkreihe “K-9_topology” auf sich aufmerksam, in der sie in jahrelanger Arbeit begann, sich mit Hunden zu verbinden, erzeugte etwa einen Duftstoff aus ihrem Serotonin und jenem ihres Hundes.

Seitens Politik wird in diesem Fall nicht nur heftig kritisiert, dass Genmanipulation anscheinend in der Kunst erlaubt aber in der Forschung verboten sein, sondern außerdem, dass der Verdacht besteht, das Projekt wäre aus öffentlichen Geldern finanziert worden.

Dass das Projekt aus jeder Norm fällt, ist Fakt. Abseits von Finanzierungs- und Ethikfragen, stellt sich allerdings auch die Fragen, inwiefern man Tiere in “Kunst” miteinbeziehen soll / darf und, ob die Tiere bei diesen Arbeiten zu Schaden kommen.

Nichts für schwache Nerven: Nigerianerin bringt Ziege zur Welt – nach 2 Jahren Schwangerschaft!

Spätestens nach dem Blick ins Biologiebuch ist klar: Eine Schwangerschaft beim Menschen dauert neun Monate. Doch eine Frau aus Nigeria soll dieses Naturgesetz widerlegt haben. Wie der britische „Mirror“ unter Berufung auf nigerianische Medien schreibt, soll eine namentlich nicht genannte Frau aus dem Ort Port Harcourt sagenhafte zwei Jahre lang schwanger gewesen sein. Doch das ist nicht das einzige, was an dieser Schwangerschaft skurril gewesen sein soll…

Frau aus Nigeria bringt Ziege zur Welt

Aktuell sorgt ein Video aus dem nigerianischen Port Harcourt für Furore, das gleich mehrfach Fragen aufwirft. Das knapp zweiminütige Video, das in Afrika aufgenommen wurde, zeigt, wie eine nigerianische Frau entbunden wird – doch zur Welt kam nicht etwa ein Menschenbaby, sondern eine Kreatur, die wie eine Ziege aussieht!

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Skurrile Geburt: Nigerianerin von Ziegenbaby entbunden

Den Beweis dafür liefert der rund zweiminütige Clip, der bei YouTube abrufbar ist und definitiv nicht für Menschen mit schwachen Nerven zu empfehlen ist. Zu sehen ist eine Veranda mit Plastikstühlen, auf deren Betonboden inmitten von mehreren Personen ein lebloser Körper in einer Blutlache liegt. Bei näherer Betrachtung wird deutlich: Das Wesen hat vier Beine und einen Kopf, der einer Ziege nicht unähnlich ist.

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Zwei Jahre schwanger! So lief die bizarre Geburt in Nigeria

Medienberichten aus Nigeria zufolge handelt es sich dabei um die Kreatur, die von der Nigerianerin zur Welt gebracht wurde. Die unbekannte Frau soll sich nach zwei Jahren Schwangerschaft an das Gemeindezentrum Kerala Community Hall gewendet haben, um Hilfe in ihrer ungewöhnlichen Situation zu erhalten. In einer medizinischen Einrichtung soll die Geburt eingeleitet worden sein – und das neugeborene Wesen zog sofort das Interesse der Menschen in Port Harcourt auf sich.

Reiten in der Schwangerschaft

Text und Foto: Inga Dora Meyer

Jedes Jahr bekommen in Deutschland mehr als 10.000 Reiterinnen ein Kind. Frauenärzte sind meist skeptisch, wenn es um das Reiten in der Schwangerschaft geht. Haben sie dazu einen Grund? Welche Einschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen sollte man wirklich treffen?

Für viele Frauen stellt sich irgendwann die Frage: Möchte ich Kinder haben? Wenn die Antwort „Ja“ lautet, wird sich das Leben um 180 Grad drehen. Hat man dazu noch ein eigenes Pferd, ist auch dieser sehr wichtige Teil davon betroffen. Reiten ist nicht bloß ein Hobby, sondern vielmehr echte Leidenschaft. Die Tiere sind Partner auf vier Hufen. Ist eine Reiterin schwanger, empfehlen jedoch viele Ärzte, auf den heiß geliebten Sport zu verzichten. „Das hat sicherlich vorrangig Gründe der rechtlichen Absicherung. Reiten stellt in der Schwangerschaft ein höheres Risiko dar als andere sportliche Hobbys wie z.B. Schwimmen. Da der Arzt weder Ihr Pferd noch Ihre reiterlichen Fähigkeiten einschätzen kann, raten die meisten daher vorsichtshalber vom Reiten ab“, erklärt Janina Köster, Hebamme und selbst aktive Reiterin aus Olpe in Nordrhein-Westfalen.

Sie unterscheidet zwei Gruppen von Frauen: Ihrer Meinung nach sollten sich Anfängerinnen oder Gelegenheitsreiterinnen nicht mehr in den Sattel schwingen. „Denn die Entscheidung, ob ich weiterreite oder nicht, treffe ich größtenteils aufgrund meines Bauchgefühls und meiner Erfahrung. Beides haben diese beiden Gruppen im Bezug aufs Reiten noch nicht. Es wäre also besser, eine Schwangerschaftspause einzulegen und erst nach der Geburt wieder neu zu starten“, sagt die Expertin. Erfahrenen und gut trainierten Reiterinnen, deren Körper an die Reitbewegungen gewohnt sind und deren Muskulatur entsprechend ausgebildet ist, steht aus sportlicher und medizinischer Sicht aber nichts im Wege. Sport wirkt sich sogar positiv auf die Gesundheit aus, senkt den Blutdruck und erhöht die Sauerstoffversorgung. Aktive werdende Mütter leiden weniger an Rückenschmerzen und erkranken seltener an Schwangerschaftsdiabetes. Hinzu kommt, dass sie eine bessere Kondition und ein besseres Körpergefühl haben als nichtsportliche.

Fitte Mamas, fitte Babys

Auch die Babys profitieren von fitten Mamis. Für sie bedeuten die Bewegungen auf dem Pferd oft Entspannung, da sie das Schaukeln als angenehm empfinden. Außer­dem haben Kinder von sportlichen Schwangeren eine bessere Stoffwechselproduktion und seltener Übergewicht. In ­einer Studie fand die Bewegungsphysiologin Linda May von der Kansas City University of Medicine 2011 heraus, dass Schwangere ihrem Baby durch den Sport sogar einen Vorsprung in puncto Herzgesundheit verschaffen können, denn wenn die Mutter trainiert, trainiert das Ungeborene mit. „Sport und generell ein der Schwangerschaft angemessenes Herz-Kreislauf-Training begünstigen einen positiven Schwangerschafts- und Geburtsverlauf. Schaden tut ihnen das Reiten also nicht“, bestätigt Köster.„Wenn es aber medizinische Bedenken gibt, wie z.B. vorzeitige Wehen oder Blutungen, oder der Schwangerschaftsverlauf vom Physiologischen abweicht, sollte aufs Reiten verzichtet werden. Das Gleiche gilt, wenn sich die Schwangere beim Reiten nicht mehr wohlfühlt oder Angst bekommt. Dies habe ich selbst bei erfahrenen Reiterinnen zum Teil schon im ersten Schwangerschaftsdrittel beobachtet. Andere saßen noch bis zwei Tage vor der Geburt auf dem Pferd. Man kann also nicht pauschal eine bestimmte Schwangerschaftswoche benennen, wie lange Schwangere noch reiten dürfen“, so die Hebamme. Jede Schwangerschaft ist anders, jede Frau erlebt sie anders und muss ihren eigenen (sportlichen) Weg finden. „In letzter Instanz führt man dieses Hobby immer auf eigene Gefahr aus“, sagt sie.

…den kompletten Artikel finden Sie in der Ausgabe 12/2017.

Studie zum Reiten in der Schwangerschaft

Im Jahr 2011 führte Susanna Karmaz im Rahmen ihrer Promotion an der Universitäts-Frauenklinik München eine Online-Befragung zum Thema „Reiten in der Schwangerschaft“ durch. Dafür wertete sie insgesamt 1.558 Antworten von Reiterinnen aus. Das Ergebnis? Bei einer intakten Schwangerschaft und einer gesunden, belastungsfähigen Reiterin hat das Reiten keinen negativen Einfluss auf den Verlauf der Schwangerschaft, die Entbindung und das Frühgeburtsrisiko – weder Dressuroder Springreiten noch eine reiterliche Aktivität von 20 Stunden und mehr pro Woche. Eine Erhöhung der Abortgefahr in den ersten Schwangerschaftsmonaten kann ebenfalls nicht festgestellt werden. Auch eine durch das Reiten gut trainierte Beckenboden-Muskulatur beeinflusst den Geburtsverlauf nicht negativ. Ganz im Gegenteil, trainierte Frauen zeigen weit weniger Folgesymptome nach der Geburt als untrainierte. Weiter heißt es: Von Reitunfällen oder Unfällen im Umgang mit dem Pferd berichten nur knapp zehn Prozent der Teilnehmerinnen. Risikofaktoren waren eine hohe Professionalität, der Umgang mit jungen und Problempferden, Springreiten mit hohen Ambitionen und eine erhöhte Stressbelastung. Dennoch: Die Unfallgefahr ist beträchtlich und kann selbst durch sehr risikobewusstes Verhalten nicht völlig eliminiert werden. Deshalb sollte jede Schwangere eigenverantwortlich entscheiden, ob Sie bereit ist, für den Gewinn an reiterlicher Lebensqualität die Gefährdung für sich und ihr Kind in Kauf zu nehmen, so ihr Fazit.

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