Wie können wir unsere umwelt schützen

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10 Tipps, wie wir die Umwelt schützen können

30. August 2019 – Katharina Bente

Umweltschutz

Immer wieder ist die Rede von der Umweltverschmutzung und welche verheerenden Auswirkungen es auf unseren Lebensraum Erde hat, wenn wir nichts dagegen tun: Täglich landen Berge von Müll in den Meeren und gefährden die dort lebenden Tiere. Die Ressourcen der Erde werden immer noch zu stark in Anspruch genommen und die Luft immer noch zu stark mit Schadstoffen belastet. Hier sind zehn einfache Tipps, wie wir alle die Umwelt besser schützen können.

Umweltschutz ist wichtig – und einfach, wenn jeder ein paar Dinge beachtet. , Foto: Clemens Schler – stock.adobe.com

1. Weniger Müll verursachen

Zum Schutz der Umwelt ist es ganz wichtig, die Menge an Müll, die täglich produziert wird, drastisch zu reduzieren. Das lässt sich auf ganz verschiedenen Wegen umsetzen.

Ihr solltet beim Einkaufen darauf achten, möglichst wenige Produkte zu kaufen, die in Plastik eingepackt sind, und lieber zu Alternativen in Glasbehältern greifen. Verpacke deine Einkäufe – ob Lebensmittel, Kleidung oder sonstiges – am besten in einer wiederverwertbaren Stofftasche oder in einem Rucksack, anstatt zur Plastiktüte zu greifen. Verzichtet möglichst auf Verpackungen wie To-Go-Becher für Kaffee, die nach dem Gebrauch sofort im Müll landen.

Was außerdem sehr wichtig ist: Werft euren Müll in Mülleimer und lasst ihn nicht einfach auf der Straße oder in einer Wiese liegen. Den Müll in der Natur zu verteilen sieht nicht nur unschön aus, sondern ist auch sehr schädlich für Pflanzen und Tiere, da vor allem Plastik nicht biologisch abgebaut werden kann.

2. Dinge und Materialien wiederverwenden

Nutzt generell Behältnisse, die man wiederverwenden kann, und Materialien, die sich recyceln lassen. So gibt es Unternehmen, die dafür sorgen, dass Stoffe wiederverwendet werden können. Dort werden Produkte wie gebrauchte Werbebanner, Fahnen oder Flaggen, die vom Material her robust sind, mittels hochwertiger Handarbeit zu neuen Produkten umgestaltet und damit wiederverwertet. Gewebe von ausgedienten Textilien oder Verschnitt können ebenfalls recycelt und zu nachhaltigen Produkten werden.

Doch auch ihr selbst könnt einige Dinge wiederverwenden anstatt sie wegzuwerfen. So fällt weniger Müll für Verpackungen, Obstschalen und sonstige Speisereste sowie alte Textilien an und ihr müsst euch von manchen Lieblingsstücken doch noch nicht verabschieden.

Ausgediente T-Shirts und Unterhemden sind noch gut, um sie für Arbeiten am Haus, am Auto oder im Garten als Lappen zu benutzen. Die Ärmel alter Pullis eignen sich als Stulpen, die euch im Winter die Handgelenke wärmen.

Um den Plastikmüll in der Wohnung zu sammeln, sind Einkaufstüten aus Plastik gut geeignet, die nach dem Ausleeren immer wieder benutzt werden können.

Papier, das falsch bedruckt wurde, muss ebenfalls nicht gleich im Müll landen, sondern kann als Notizzettel dienen oder auf der noch weißen Seite erneut zum Drucken benutzt werden. Gleiches gilt für einseitig bedruckte Texte, die ihr nicht mehr braucht.

Täglich landen ganze Müllberge in den Weltmeeren. , Foto: ead72 – stock.adobe.com

3. Weniger konsumieren

In unserer Gesellschaft steht uns jederzeit alles zur Verfügung, ob Nahrungs- und Pflegemittel, Einrichtungsgegenstände oder auch Bekleidung. Dieser Luxus verleitet dazu, mehr zu kaufen als man benötigt. Und gerade die jährlichen Trends in Sachen Einrichtung und Kleidung sind für viele sehr verlockend.

Da diese Waren auch transportiert und produziert werden müssen, fallen entsprechend CO2-Emissionen und Müll an. Um dem entgegenzuwirken, solltet ihr euch auf die Dinge beschränken, die ihr wirklich braucht und nutzt. Tragt eure Kleidung länger anstatt sie jedes Jahr gegen neue auszutauschen.

4. Nachhaltiger essen

Auch beim Essen könnt ihr ganz einfach etwas für den Umweltschutz tun, indem ihr nach Möglichkeit Fisch und Meeresfrüchte von eurem Speiseplan streicht. Das ist gleich auf zweifache Weise nützlich: Zum einen hilft das dabei, das Überleben der Meeresbewohner zu gewährleisten.

Ein Großteil der Fischbestände ist bereits überfischt oder zumindest von Überfischung bedroht. Zum anderen sind dann weniger Wege nötig, um Nahrungsmittel aus den Meeren in unsere Gefilde zu transportieren, was wiederum weniger Spritverbrauch von schweren Fahrzeugen bedeutet.

Generell solltet ihr ein Auge darauf haben, wo die Produkte so herkommen, die wöchentlich in euren Einkaufskörben landen. Greift bevorzugt zu regionalen Lebensmitteln, die nicht schon etliche Kilometer hinter sich gebracht und für einen enormen Spritverbrauch gesorgt haben, bis sie endlich im Supermarkt ankommen.

Durch zu viel Fischverzehr droht die Überfischung der Meere. , Foto: Wolfgang Cibura – stock.adobe.co

5. Weniger Lebensmittel wegwerfen

Im Supermarkt könnt ihr auch gleich darauf achten, wie viel ihr so einkauft und ob es von allem immer große Vorratsmengen sein müssen. Das senkt das Risiko, später viele Lebensmittel im Müll entsorgen zu müssen, weil sie abgelaufen sind.

Denn genau das passiert täglich in sehr vielen deutschen Haushalten und lässt sich dadurch vermeiden, dass möglichst nur das gekauft wird, was aktuell tatsächlich auch gebraucht wird.

6. Wasser sparen

Viele lassen das Wasser laufen, wenn sie sich beim Duschen einseifen oder die Zähne putzen. Dadurch verbrauchen sie unnötigerweise eine Menge frisches Wasser, was sich vermeiden lässt. Stellt also das Wasser einfach ab, wenn ihr es sowieso gerade nicht braucht.

Grundsätzlich verbraucht baden mehr Wasser als duschen. Deswegen sollten Vollbäder möglichst die Ausnahme sein, dann freut ihr euch umso mehr darauf. Weniger Wasser zu verbrauchen schont nicht nur die Umwelt, sondern auch euren Geldbeutel.

Spart Kosten und schon die Umwelt: Wasser abdrehen, wenn es nicht gebraucht wird. , Foto: tanawatpontchour – stock.adobe.c

7. Weniger Auto fahren

Um die Umwelt weniger mit Schadstoffen zu belasten und um das Klima zu schonen, hilft es enorm, das Auto hin und wieder stehen zu lassen. Für Wege, die ihr ohne Probleme auch zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren könnt, solltet ihr unbedingt auf das Auto verzichten. Das erspart der Luft auf Dauer eine Menge Abgase und spart Sprit. Außerdem tut Bewegung gut und hält gesund.

Eine weitere Möglichkeit, die Umwelt zu schonen, ist das vorausschauende Fahren. Frühzeitig vom Gas zu gehen, wenn ihr euch einer Ampel oder einer Geschwindigkeitsbegrenzung nähert, spart ebenfalls eine Menge Sprit. Dieser Effekt tritt auch ein, wenn ihr langsamer fahrt anstatt Vollgas zu geben.

Alternativ zum Auto könnt ihr auch die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und euch auch mal von Bus und Bahn zur Arbeit bringen lassen. Mitfahrgelegenheiten und Car Sharing sind ebenfalls gute Möglichkeiten, die Umwelt zu schonen und den Spritverbrauch zu senken.

8. Strom sparen

Achtet bewusst darauf, nur Lampen mit LED-Technik oder Energiesparlampen zu benutzen. Das senkt die Kosten auf der Stromrechnung erheblich und ist gut für die Umwelt. Doch da geht noch mehr. Denn elektronische Geräte wie der Fernseher, die ausgeschaltet werden, verbrauchen im Standby-Modus immer noch Strom.

Dem könnt ihr entgegenwirken, indem ihr solche Geräte und auch Lampen an Mehrfachsteckdosen mit einem zentralen Schalter anhängt. Ist dieser Schalter aus, fließt kein Strom mehr in die Geräte. Das hilft euch dabei, täglich ein bisschen Strom einzusparen.

Eine geringfügig niedrigere Raumtemperatur spart einiges an Heizkosten. , Foto: Daniel Jdzura – stock.adobe.com

9. Heizenergie sparen

Wer richtig lüftet, kann viel Heizenergie sparen und damit die Umwelt schonen. Reißt lieber mehrmals am Tag die Fenster und Balkontüren für ein paar Minuten weit auf, anstatt den ganzen Tag die Fenster gekippt zu lassen.

Denn das Stoßlüften verbraucht wesentlich weniger Energie und verhindert, dass sich an den Zimmerwänden Schimmel bildet, weil die Luftfeuchtigkeit besser aus den Räumen entweichen kann.

Um die Heizkosten und gleichzeitig die Umweltbelastung durch CO2 zusätzlich merklich zu senken, reicht es schon aus, die Raumtemperatur in der Wohnung um nur ein Grad Celsius herunterzudrehen.

10. Den Kühlschrank richtig nutzen

Um den Kühlschrank, der zu den größten Stromfressern gehört, energieeffizient zu nutzen, sollte er an einer möglichst kühlen Stelle stehen. Die Kühlschranktür solltet ihr nur solange wie nötig öffnen und Lebensmittel erst auf Raumtemperatur abkühlen lassen, bevor ihr sie in den Kühlschrank stellt. Dadurch braucht er weniger Energie, um die Sachen herunter zu kühlen.

Wer längere Zeit in Urlaub fährt und nicht zuhause ist, sollte den Kühlschrank ganz abschalten, um den Stromverbrauch zu reduzieren. Aus diesem Grund ist es auch ratsam, den Kühlschrank abzutauen, wenn sich Vereisungen gebildet haben.

Fragst Du dich nicht auch manchmal, wie es mit unserer Umwelt in Zukunft weitergehen soll – wie wir bei dem massiven Raubbau an unserem Planeten vielleicht doch noch die Kehrtwende hinbekommen können, zu einem nachhaltigen und umweltbewußten Leben?

Auch uns als Naturliebhaber und „Vollzeit-Reisende“ hat diese Frage lange beschäftigt und ganz offen gesagt glauben wir bei all dem Konsumwahnsinn und der Schnelllebigkeit unsere Zeit nicht mehr so wirklich daran, dass sich alles noch zum Guten wenden wird und wir Menschen damit beginnen unsere Umwelt ausreichend zu schützen…

Zudem geben wir natürlich auch offen zu, dass wir selbst nicht in allen Belangen das beste Vorbild beim Thema Umweltschutz sind, denn häufig sind wir mit dem Flugzeug und dem Auto unterwegs – da ist es natürlich auch kein „Ausgleich“ wenn wir immer wieder für lange Zeit zu Fuss mit Rucksack und Zelt unterwegs sind.

Allerdings haben wir mit dem Thema Umweltschutz weitestgehend unseren Frieden gemacht – versuchen unserer Umwelt zumindest nicht unnötigen Schaden zuzufügen und auf alles was unsere Umwelt übermäßig belastet zu verzichten, solange es unseren persönlichen Lebensstil nicht vollkommen einschränkt.

Umweltschutz Tipps für den Alltag – so einfach geht’s!

Dabei sind es in vor allem die „kleinen Dinge“, mit denen auch Du unsere Umwelt effizient schützen kannst und wenn wir uns alle ein wenig Mühe geben würden, dann würden die kleinen Umweltschutz Tipps für den Alltag die Welt schon um einiges besser machen.

Daher haben wir Dir hier einmal 22 Tipps für den Umweltschutz im Alltag zusammengestellt, die wir selbst strickt befolgen und am Ende des Artikels findest Du auch noch einige wertvolle Links zu weiteren Seiten – mit weiteren Umweltschutz Tipps.

Umweltschutz Tipp 01: Spare Wasser und drehe den Hahn ab!

Das kennst Du sicher auch – beim Zähneputzen oder Duschen lassen wir das Wasser einfach laufen, statt es zwischendurch einmal abzudrehen. Das verschwendet jede Menge Wasser und ist vollkommen unnötig – also drehe der Umwelt zuliebe das Wasser einfach ab wenn Du dich einseifst oder Dir die Zähne putzt.

Umweltschutz Tipp 02: Verzichte ganz auf Fisch!

Falls es Dir entgangen sein sollte – unsere Ozeane stehen kurz vor dem Kollaps und daher sollten wir alle einfach ganz auf Fisch und Meeresfrüchte verzichten, wenn wir nicht gerade direkt am Meer leben.

Auch wenn uns die Industrie vorgaukelt, dass Fischzuchten und „billiger Tiefkühl-Fisch“ aus Asien die Lösung unseres Problems sind, so macht das alles nur noch schlimmer – also Finger weg vom Fisch, damit sich unsere Ozeane erholen können.

Umweltschutz Tipp 03: Heize deutlich weniger!

Auch wenn wir selber schon länger keine eigene Wohnung mehr haben, so achten wir selbst in unseren Unterkünften auf Zeit darauf dass wir nicht zu viel heizen.

Wenn Du die Heizung im Winter jede Woche ein Grad runter drehst, gewöhnst Du dich fast unterbewußt an die kältere Umgebung und wenn es Dich doch einmal fröstelt kann man sich auch im Haus einmal einen dickeren Pullover überziehen.

Oft denken wir darüber nach wie es mit der Welt wohl weitergeht.

Umweltschutz Tipp 04: Richtig Lüften spart Energie!

Viele von uns haben die „dumme“ Angewohnheit die Fenster auf „Kipp“ stehen zu lassen während die Heizung läuft – das verschwendet nicht nur unnötig Energie sondern begünstigt auch die Schimmelbildung im Haus.

Daher lüfte lieber ein- bis zweimal am Tag richtig durch.

Stichwort „Stoßlüften“ – mach die Fenster für einige Minuten ganz auf und sorge so für einen kurzen aber effizienten Luftaustausch.

Umweltschutz Tipp 05: Schränke Deinen Fleischkonsum ein!

Wir selbst leben mittlerweile vollkommen vegetarisch und verzichten auch ansonsten bereits auf die meisten tierischen Produkte – allerdings wollen wir hier niemanden bekehren oder gar ausgrenzen nur weil er Fleisch ist.

Allerdings ist klar, dass der übermäßige Fleischkonsum der Umwelt immensen Schaden zufügt – mal ganz fernab vom Leid der Tiere die ihr ganzes Leben in Gefangenschaft verbringen um dann auf unserem Teller zu landen.

Wie dem auch sei, fakt ist in jedem Fall – auch wenn Du nicht ganz auf Fleisch verzichten möchtest, so machst Du die Welt doch ein wenig besser wenn Du dich etwas einschränkst. Vielleicht versuchst Du es einfach mal mit einem oder zwei „fleischfreien“ Tagen in der Woche.

Umweltschutz Tipp 06: Kaufe regionale Produkte!

Die Globalisierung hat dafür gesorgt, dass selbst Produkte die in Deiner Nachbarschaft wachsen und gedeihen aus den entlegensten Gegenden der Erde „angekarrt“ werden – das kostet viel Energie und schadet massiv der Umwelt.

Daher unterstütze den regionalen Handel und kaufe Produkte aus Deiner Region – auch wenn Sie evtl. einmal ein paar Euro teurer sind. Damit tust Du nicht nur der Umwelt etwas gutes sondern unterstützt zudem noch Kleinbetriebe aus Deiner Umgebung.

Umweltschutz Tipp 07: Wirf keine Lebensmittel weg!

Es ist eine ganz „üble“ Angewohnheit, dass wir im westlichen Kulturkreis im absoluten Überfluss leben und viel mehr Lebensmittel konsumieren als wir letzten Endes essen können.

Falls Dir das auch öfters passiert solltest Du einmal an die Menschen denken, die nicht im Überfluss leben oder bei Fleisch und anderen Tierprodukten, dass andere Lebewesen für diese Lebensmittel gelitten haben und Du wirfst sie letzten Endes in den Müll.

Also – einfach weniger einkaufen und akribisch darauf achten, dass keine Lebensmittel im Müll landen. Es kann doch auch ein tolles Gefühl sein, mal nicht alles im Kühlschrank zu haben und sich mal wieder auf etwas zu freuen, dass mal ein paar Tage nicht vorrätig war.

Umweltschutz Tipp 08: Nutze öffentliche Verkehrsmittel!

Ja keine Frage, wir alle schätzen die Flexibilität die ein eigenes Auto bietet sehr – aber trotzdem hilft es der Umwelt schon, wenn man sich ein klein wenig einschränkt und zumindest ab und an mal Bus und Bahn benutzt.

Wenn das bei Dir keinesfalls möglich ist, dann schaue doch einfach mal ob Du z.B. für Deinen Arbeitsweg eine Fahrgemeinschaft gründen kannst – auch so spart man im Laufe der Zeit eine Menge an Energie ein.

Umweltschutz Tipp 09: Gehe einfach mehr zu Fuß!

Noch besser ist es natürlich, wenn Du einfach mehr zu Fuß gehst oder auch mit dem Rad fährst – so verbrauchst Du nicht unnötig Ressourcen, schonst die Umwelt und Deinen Geldbeutel und tust nicht zuletzt auch Deinem Körper etwas Gutes.

Umweltschutz Tipp 10: Nutze nur Ökostrom!

Es ist nur ein kleiner „Klick“ beim Abschluss Deines Stromvertrages und schon setzt Du die großen Stromkonzerne unter Druck, da sie Dir „Ökostrom“ liefern müssen. Klar ist das ein wenig teurer – aber wenn mehr Menschen „Ökostrom“ beziehen würden liesse sich das Blatt bestimmt wenden.

Außerdem sollte doch jedem heute klar sein, dass weder Kohle- noch Atomstrom eine Lösung ist und gerade von Atomkraftwerken eine umkalkulierbare Gefahr ausgeht – oder möchtest Du, dass das nächste „Tschernobyl“ oder „Fukushima“ gleich vor Deiner Haustüre stattfindet…?

Umweltschutz Tipp 11: Schalte Deine Geräte aus!

Ja, das haben wir wohl alle schonmal gehört – das kleine „Standby-Lämpchen“ kostet jede Menge Strom und einige Geräte lassen sich heutzutage gar nicht mehr abschalten.

Dabei kann die Lösung so einfach sein – einfach eine Steckerleiste mit Ein- und Ausschalter besorgen, Geräte einstöpseln und schon kannst Du den ganzen Verbrauchern auf einen Schlag den Strom abdrehen.

So sparst Du auf Dauern eine Menge Geld, das Du im Gegenzug ja vielleicht in Bezug von Ökostrom investieren kannst – so hilfst Du der Umwelt gleich doppelt.

Umweltschutz Tipp 12: Setze auf LED Lampen!

Wenn Du dir neue Lampen oder Birnen anschaffst, dann setze ab jetzt auf moderne LED Technik – denn diese Lampen verbrauchen am weniges Strom und sind besonders lange haltbar.

Von den meisten anderen Energiesparlampen solltest Du zudem die Finger lassen, denn die meisten von ihnen enthalten Quecksilber oder andere hochgiftige und umweltschädliche Chemikalien.

Umweltschutz Tipp 13: Trockne Deine Wäsche auf natürliche Weise!

Genau, auch im 21. Jahrhundert kann man die Dinge noch auf die gute alte Hausfrauenart lösen und einfach mal die Wäsche auf dem Wäscheständer trocknen. Wenn Du das zumindest im Sommer konsequent „durchziehst“ sparst Du schon eine Menge an Energie ein und sparst so zudem noch ein paar Euro bei der nächsten Stromrechnung.

Umweltschutz Tipp 14: Fahre sparsam Auto!

Das Auto ist aus dem Alltag der meisten Menschen kaum wegzudenken und wahrscheinlich fährst auch Du täglich mit dem Auto zur Arbeit oder nutzt es für irgendwelche Erledigungen.

Auch wenn es natürlich besser wäre generell auf das Auto zu verzichten oder sich zumindest einzuschränken, so solltest Du wenn Du nicht auf das Auto verzichten kannst, zumindest besonders sparsam fahren indem Du nicht in den niedrigen Gängen und hohen Drehzahlbereich fährst.

Wer zu Fuss geht und wandert tut sich und der Umwelt was Gutes…!

Umweltschutz Tipp 15: Schalte die Klimaanlage im Auto aus!

Noch ein guter Tipp zum Thema Autofahren – verzichte am besten ganz auf die Klimaanlage oder nutze selbige nur an besonders heißen Tagen, denn diese treibt den Spritverbrauch unnötig in die Höhe und schadet somit der Umwelt.

Das gleiche gilt natürlich auch für Klimaanlagen in Gebäuden, lieber mal „Abschalten“ und so aktiv die Umwelt im Alltag schützen.

Umweltschutz Tipp 16: Verzichte auf „To-Go-Becher“!

Der „Coffee-to-go“ hat die Welt im Sturm erobert und ganz offen gesagt – auch wir trinken gerne und viel Kaffee. Allerdings solltest Du dabei ganz auf die Einwegbecher verzichten, denn diese sind in der produzierten Vielzahl ein echtes Problem für die Umwelt.

Kaufe Dir also lieber einen eigenen Kaffee-Becher, der sich wieder auffüllen lässt und schütze so die Umwelt.

Umweltschutz Tipp 17: Trinke Leitungswasser!

Auch wenn es viele Menschen einfach nicht wahrhaben wollen, aber in den meisten westlichen Gebieten ist das Leitungswasser von deutlich besserer Qualität als Wasser aus dem Supermarkt.

Also lass Dich nicht für dumm verkaufen und zahle doppelt für Wasser und schleppe auch noch die schweren Flaschen durch die Gegend – trinke lieber Leitungswasser, so schützt Du nicht nur die Umwelt sondern sparst Dir das Geschleppe und jede Menge Geld.

Wenn Dir unwohl bei dem Gedanken ist reines Leitungswasser zu trinken, dann kaufe Dir doch einen Aufsatzfilter für Deinen Wasserhahn – dieser filtert Kalk und andere Stoffe aus dem Wasser heraus.

Umweltschutz Tipp 18: Schränke Deinen Konsum ein!

Vielleicht einer der wichtigsten Umweltschutz Tipps für den Alltag, dass Du nicht maßlos konsumierst. Viele Menschen nutzen die Produkte kaum noch die sie kaufen, es muss immer das neuste oder „hippste“ sein.

Sei nicht dumm und mache diesen Konsumwahnsinn einfach nicht mit, kaufe Dir nur was Du auch wirklich brauchst und nutzt und verzichte einfach auch mal auf ein paar Dinge bei denen Du nicht ganz sicher bist ob Du sie brauchst.

Wenn wir uns alle in dieser Form einschränken würden, dann ginge es unserer Umwelt schon mal viel besser und wir würden viel weniger Müll produzieren.

Umweltschutz Tipp 19: Kaufe möglichst nachhaltige Produkte!

Auch wenn Du dich im Bezug auf Dein Konsumverhalten stark einschränken solltest, so lässt es sich natürlich nicht ganz vermeiden ab und an mal ein paar Dinge zu kaufen.

Allerdings solltest Du gerade dann darauf achten, dass Du Produkte aus nachhaltiger Rohstoffgewinnung kaufst, welche unsere Umwelt nicht unnötig belasten. Das fängt schon bei den eigenen vier Wänden an: „Nachhaltige, langlebige Möbel statt Pressspan“ sollte in Zukunft dein Motto sein.

Umweltschutz Tipp 20: Verzichte ganz auf Plastiktüten!

Plastik ist vielleicht einer der „Sargnägel“ unserer Zeit – überall sind die kleinen „Micro-Plastikteilchen“ in unserer Umwelt verstreut und niemand weiß was sie auf Dauer alles anrichten.

Sei daher klug und verzichte auf Plastiktüten und andere unnötige Kunststoffe z.B. auch in Duschgels oder ähnlichem.

Nicht nur, dass Plastik uns Menschen Schaden zufügt, so verenden auch etliche andere Lebewesen an unserem ungebremsten „Plastik-Konsum“ und der damit verbundenen Vermüllung der Natur und unserer Meere.

Umweltschutz Tipp 21: Unterstütze BIO und Fair-Trade!

Eigentlich ist es ja Paradox – die paar Produkte im Supermarkt, die fair gehandelt werden und biologisch korrekt hergestellt werden, werden gekennzeichnet. Müsste es nicht genau andersherum sein…? Sollten nicht alle anderen Produkte einen „fetten“ schwarzen Totenkopf auf der Verpackung tragen…?

Keine Frage auch bei BIO-Produkten ist sicherlich nicht alles „Gold was glänzt“ aber zumindest ist der Ansatz und der Gedanke dahinter der richtige Weg.

Wenn Du also nicht ganz so knapp bei Kasse bist, dann investiere doch ein paar Euro mehr und kaufe ausschliesslich BIO- und Fair-Trade Produkte.

Umweltschutz Tipp 22: Sag NEIN zu Palmöl!

Das Palmöl – vielleicht noch so ein „Sargnagel“ unserer Gesellschaft, wenn vielleicht auch nicht mit so umfassenden Auswirkungen wie das Plastik, dass uns mittlerweile überall umgibt.

Aber Palmplantagen schiessen die letzten Jahre wie Pilze aus dem Boden und für sie werden oftmals ökologisch sehr wertvolle Gebiete dem Erdboden gleichgemacht – wodurch z.B. auch bedrohte Arten wie der Orang-Utan immer mehr gefährdet werden.

Daher solltest Du wo immer es geht auf Produkte verzichten die Palmöl enthalten und Achtung: “Auch bei vielen BIO Produkten ist Palmöl mit im Spiel“.

In der Natur fühlen wir uns Zuhause…, also lasst uns schützen was wir so lieben.

Noch mehr Alltagstipps für den Umweltschutz

So…, das waren sie auch schon unsere 22 kleinen Umweltschutz Tipps für den Alltag, aber natürlich kannst Du noch viel mehr tun um die Umwelt zu schützen.

Einen tollen Ratgeber mit 123 praxisnahen Umwelttipps als PDF – findest Du hier:

Und auf den Webseiten des WWF, Nabu und bei „Forward the Revolution“ gibt noch einige weiterführende Artikel zum Thema Umweltschutz in Alltag – diese findest Du hier:

  • Umwelttipps vom WWF
  • Klimaschutz im Haushalt bei Nabu
  • Umweltschutz für den Alltag bei FTR

Wir hoffen, dass Dir dieser Artikel ein wenig hilft auch Deinen Alltag etwas umweltfreundlicher zu gestallten und vielleicht schaust Du ja mal wieder hier auf unserem feel4nature Blog vorbei.

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99 Tipps für den Umweltschutz im Alltag

Ich vertrete die Meinung, dass ein moderner Lebensstil und Umweltschutz nicht im Widerspruch stehen müssen. Man kann im Alltag so viel ohne großen Mehraufwand für unsere Natur machen und das meiste kostet auch nichts oder nicht viel mehr.

Gemeinsam mit den Teilnehmern der Blogparade freue ich mich euch eine große Topliste für den alltäglichen Umweltschutz präsentieren zu dürfen

Müllvermeidung

  • Anstatt Dekogegenstände neu kaufen: Upcyling betreiben
  • Drogerieartikel mit Wasser ausspülen um den Rest auch zu verwenden (Duschgel, Flüssigseife)
  • Ungenutzte Gegenstände und Kleidung verkaufen (Flohmarkt / Second Hand / ReBuy (*Werbung*) )
  • Kleider mit Freunden tauschen
  • Gegenstände die man nicht täglich verwendet mit Freunden / Nachbarn gemeinsam anschaffen und teilen
  • Auf Einwegbecher verzichten, sondern wie Maria einen Mehrwegbecher mitnehmen
  • Flaschen und Behälter öfters verwenden
  • Bohnenkaffee statt Filterkaffee, Filterkaffee statt Einwegkapseln. Ausführlich über die Energiebilanz von Kaffee hat Jaqueline berichtet(Link entfernt da nicht mehr aktuell).
  • Brotzeitbox statt Brotzeitpapier/Brotzeittüte verwenden
  • Akkus statt Batterien verwenden
  • E-Mails nicht ausdrucken
  • “Keine Werbung” – Aufkleber an den Briefkasten anbringen
  • Rechnungen per Mail und nicht per Post zuschicken lassen
  • Geräte so lange verwenden, bis sie kaputt gehen

Recycling

  • Sämtliche Metalle dem Recycling zuführen (In manchen Ländern kann man damit sogar gut Geld verdienen)
  • Mehrwegflaschen zeitnah zurückbringen (damit sie nicht nachproduziert werden)
  • Richtige Mülltrennung betreiben (Gelbe Tonne/Sack und Co.)
  • Glasflaschen in die richtigen Container werfen
  • Kompostieren
  • Elektrogeräte unbedingt recyceln. Auch Smartphones, Tablets und Co.
  • Altkleider lieber lokal verschenken (Obdachlosenheim) anstatt in den Altkleidercontainer zu werfen

Einkaufen

  • Auf überflüssige Verpackung verzichten. In vielen Städten gibt es mittlerweile auch Läden, die nur verpackungsfreie Lebensmittel verkaufen
  • Lokale Produkte kaufen
  • Bio Produkte kaufen
  • Überwiegend saisonale Produkte kaufen
  • Fairtrade Produkte kaufen
  • Auch bei Textilien auf Öko-Qualität und Fairtradebedingungen achten
  • Fleischkonsum einschränken. Lieber weniger, dafür mehr Qualität.
  • Bei Fisch und Meeresfrüchte besonders auf die Herkunft achten. Bestmöglich auf den Kauf verzichten.
  • Mehrwegflaschen bevorzugen
  • Glasflasche bevorzugen (kann besser Recycelt werden, öfters verwendbar, Herstellung nicht mit dem Konfliktmaterial Öl)
  • Aluminiumverpackungen und Dosen vermeiden (schreckliche Energiebilanz)
  • Wenn möglich auf Produkte mit Palmöl verzichten und Alternativen bevorzugen
  • Einkauf vorausplanen um Essensverschwendung zu vermeiden
  • Gebraucht kaufen
  • Reparatur statt Neukauf
  • Einkaufstüten oder Taschen selbst mitnehmen
  • Verzicht auf Plastiktüten
  • Auf die richtigen Siegel achten. Z.B. Blauer Engel
  • Produkte aus Recyclingmaterialien bevorzugen (vor allem bei (Klo-)Papier)
  • Keine chemischen Reinigungsmittel verwenden, sondern die ökologischen Alternativen
  • Keine Blumenerde aus Torf kaufen
  • Bei Grillkohle darauf achten, dass es kein Regenwaldholz ist

Verändere die Welt täglich durch nachhaltigen Konsum und unterstütze Blog2Help mit deinem Einkauf:

Wasser

  • Leitungs- statt Mineralwasser trinken
  • Beim Zähneputzen das Wasser nicht laufen lassen -> Zahnputzbecher verwenden
  • Beim Eincremen unter das Dusche ebenfalls den Hahn zudrehen
  • Duschen statt Baden
  • Wassersparaufsätze für Dusche und Wasserhähne verwenden
  • Ökoprogramme der Waschmaschine und der Spülmaschine verwenden
  • Waschmaschine und Spülmaschine nur verwenden, wenn sie vollgefüllt sind
  • Bei Neuanschaffungen auf den Wasserverbrauch achten
  • Regenwasser verwenden (Giesen, Klospülung)

Strom & Energie

  • Sparsame Lampen verwenden (LED)
  • Licht beim Raum verlassen ausschalten
  • Abschalten von Elektrogeräten (Standby vermeiden)
  • Richtig Heizen
  • Raumtemperatur senken
  • Im Winter nicht alle Räume benutzen / heizen (z.B. Gästetoilette, Kellerräume)
  • Heizungen mit Zeitschaltthermostaten / Smart-Home-Thermostaten ausstatten
  • Richtig Lüften (Heizung aus, Stoßlüften)
  • Zugluft-Stopp (Türdackel) verwenden
  • Notebook, Smartphone oder Tablet statt High-End PC fürs Internet surfen benutzen (aber nicht extra dafür anschaffen :D)
  • Kehren statt saugen
  • Zu einem Öko-Gas-Anbieter wechseln
  • Auf einen Ökostromtarif wechseln

Blog2Help unterstützen!
Du findest diesen Blogeintrag toll und du glaubst, dass meine Arbeit mit Blog2Help wichtig ist?

Dann würde ich mich über deine Unterstützung freuen!
Hier habe ich zusammengeschrieben, wie du mir helfen kannst!

  • Mit Deckel kochen / Schnellkochtopf verwenden
  • Beim Kochen die Restwärme nutzen
  • Anstatt Wasser im Topf heiß machen, Wasserkocher benutzen
  • Bei Neuanschaffungen auf die Energieeffizienz achten
  • Kühlschrank nicht auf die kälteste Stufe stellen
  • Lebensmittel klug in den Kühlschrank einsortieren (je verderblicher desto tiefer)
  • Gefrierfach regelmäßig abtauen
  • Wäsche auf der Leine trocknen anstatt mit dem Wäschetrockner

Transport

  • Öffentliche Transportmittel bevorzugen
  • Keine Kurzstrecken mit dem Auto fahren

  • Nicht mit dem Auto in die Innenstadt fahren (Feinstaub)
  • Lieferdienste mit Fahrradflotte bevorzugen (haben zum Beispiel viele Pizza-Lieferdienste*Werbung* mittlerweile)
  • Fahrgemeinschaften nutzen
  • Sparsame Fahrweise (ausrollen lassen, hohe Gänge)
  • Hypridantriebe bevorzugen
  • Elektrofahrzeuge nur mit erneuerbaren Energien laden
  • Videomeeting statt Geschäftsreise
  • Flüge sollten die absolute Ausnahme sein

Tourismus

  • Massentourismus und Pauschalreisen vermeiden
  • Große Hotelketten meiden
  • Bevölkerung vor Ort soll von dem Tourismus profitieren
  • Lokale Ausflüge bevorzugen. Oder einfach mal Balkonien 🙂
  • Lieber nur eine große Reise im Jahr, dafür nachhaltig
  • Vor Ort die Natur respektieren

Sonstiges

  • Nichtraucher werden (Tabakanbau ist extrem umweltschädlich)
  • Den Garten (wenn vorhanden) naturnah anlegen
  • Samenbomben beim Spazieren gehen verteilen
  • Insektenhotel anbringen (auch ohne Garten möglich)
  • Eigene Ableger von (Topf-)Pflanzen züchten und verschenken
  • An Badeseen Sonnencreme erst einwirken lassen, bevor es ins Wasser geht
  • Im Wald die Wege nicht verlassen und auf den Lärmpegel achten
  • Umweltschutz vorleben / ein gutes Beispiel sein
  • Umweltschutzinitiativen vor Ort unterstützen
  • Regelmäßig Blog2Help besuchen und kostenlos spenden 🙂

Zur Blogparade:

Durch die Teilnahmen an der Blogparade werde ich insgesamt 50 € für den Regenwaldschutz an OroVerde e.V. spenden. Danke an alle Teilnehmer/innen. Den Betrag werde ich bei der nächsten Bilanz eintragen und spenden.

Beitragsbild: Lyudmyla Kharlamova / .com

Unsere Ozeane verkommen zum Plastikendlager: Bis zu 13 Millionen Tonnen Plastikabfälle gelangen jedes Jahr alleine von Land aus ins Meer. Dort haben sich schätzungsweise schon 150 Millionen Tonnen angesammelt – sehr wahrscheinlich noch wesentlich mehr. Und auch Deutschland trägt einen Teil zur Verschmutzung bei: Immerhin geht ein Viertel des europäischen Plastikverbrauchs allein auf das Konto der Deutschen. Nicht alles davon wird fachgerecht entsorgt. Um die Plastikflut einzudämmen, braucht es vor allem ambitionierte und verbindliche Schritte von Politik und Wirtschaft. Aber auch jeder Einzelne kann im Alltag etwas tun. Wir haben da ein paar Ideen.

1. Naturprodukte statt Kunstfasern

Beim Waschen von Kunstfasern wie Polyester lösen sich winzig kleine Faserteile aus der Kleidung, werden mit dem Abwasser fortgespült – und landen am Ende im Meer. Zudem ist für die Herstellung von Kunstfasern viel mehr Energie nötig als bei der Baumwollproduktion. Der Blick aufs Etikett vorm Kauf lohnt also.

2. Unnötiges Plastik reduzieren

Müssen Einwegflasche, Plastikgeschirr oder 1-Euro-Nippes unbedingt sein? Wahnsinn, welcher Aufwand etwa für einen Wegwerflöffel betrieben wird. Wäre es da nicht sinnvoller, wenn wir unser Besteck einfach abwaschen? Viele Plastik-Gadgets im Alltag sind komplett überflüssig. Deshalb: Einfach mal den schnellen Griff zu Dingen hinterfragen, die es auch aus schönen, langlebigen Materialien wie Holz, Glas, Stoff oder Metall gibt.

3. Aufräumen – weg mit dem Müll!

Egal, ob man an der Ostsee oder in den Alpen zuhause ist: Plastikmüll gelangt nicht nur über Strände, sondern auch über Flüsse ins Meer. Deshalb: Ärmel hochkrempeln und bei Müll-Aufräumaktionen mitmachen. Oder selbst welche initiieren – damit Plastikmüll in der Umwelt keine Chance hat.

4. Bei Kosmetik auf Inhaltsstoffe achten

Viele Körperpflegeprodukte und Kosmetika enthalten feste, flüssige und wachsartige Kunststoffe. Sie dienen als Schleif-, Binde- oder Füllmittel. Dabei gibt es Alternativen – Naturkosmetik kommt ohne die Zutat Plastik aus. Plastik im Produkt zu erkennen, ist nicht ganz einfach. Ein kleiner Greenpeace-Ratgeber hilft und listet Stoffe auf, die auf künstliche Polymere hinweisen, zum Beispiel Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) oder auch Nylon. Also keine Produkte kaufen, die diese Inhaltsstoffe enthalten.

5. Mit Rucksack, Korb, Stofftasche einkaufen

76 Plastiktüten verbraucht jeder Deutsche im Durchschnitt pro Jahr. Viel zu viele! Dabei gibt es nachhaltige Alternativen: Körbe, Rucksäcke, Stofftaschen. Die sind robuster als Einwegtüten aus Plastik oder Papier – und ihre Ökobilanz fällt bei mehrmaliger Nutzung deutlich besser aus. Ein kleiner Stoffbeutel passt in jede Jackentasche – und ist deshalb auch bei Spontankäufen ein guter Begleiter.

6. Zeit nehmen statt „To Go“

Jährlich werden mehr als 100 Millionen Tonnen Plastik für Produkte hergestellt, die weniger als fünf Minuten genutzt werden, etwa Einweggeschirr und Becher für „To Go“-Kaffee. Mit unserer Bequemlichkeit wächst auch der Plastikmüll-Berg. Dabei tut es gut, den Alltag zu entschleunigen: Auf den Plastikdeckel beim Kaffee verzichten und lieber in Ruhe eine Tasse im Café trinken oder selbst einen Espresso oder Filterkaffee kochen (nicht aus Kapseln, selbstverständlich). Trotz bestem Willen keine Zeit? Da helfen die oft schicken Thermobecher, die sich immer wieder mitnehmen lassen – und den Kaffee wärmer halten als jeder Einwegbecher.

7. Die Macht als Kunde nutzen

Derzeit werden 311 Millionen Tonnen Plastik im Jahr produziert, Tendenz stark steigend. Hauptabnehmer ist die Verpackungsindustrie – die damit vor allem Produkt-Marketing betreibt. Doch der Inhalt wird dadurch nicht besser. Deshalb möglichst unverpackte Lebensmittel kaufen oder nur solche in größeren Packungen. In vielen deutschen Städten gibt es mittlerweile außerdem Unverpackt-Läden, in denen sich Kunden Lebensmittel, Kosmetic, etc. in selbst mitgebrachte Behälter füllen können. Umdenken kann auch bewirken, wer Hersteller und Lebensmittelhandel auf Alternativen anspricht – oder gleich regionale Produkte, beispielsweise in Obst- und Gemüsekisten, ordert.

8. Sogenanntes „Bioplastik“ vermeiden

Bloß nicht täuschen lassen: Tüten aus „Bioplastik“ sind derzeit noch reine Augenwischerei – erst recht wenn „kompostierbar“ draufsteht. In den allerwenigsten Fällen sind solche Tüten tatsächlich biologisch abbaubar, und wenn, dann nur unter ganz speziellen Bedingungen in der industriellen Kompostierung. Diese Irreführung ruhig an die Verkäufer zurückmelden!

9. Müll sammeln und trennen

Auch wenn es manchmal umständlich ist: Beim Müll das Plastik von den anderen Materialien trennen, damit sich dieser Wertstoff wiederverwerten lässt. In keinem anderen Land der Europäischen Union wird so viel Plastik verbraucht wie in Deutschland. Umso wichtiger, dass es mehrmals eingesetzt werden kann.

10. Reparieren, umgestalten, upcyceln

Nicht immer gleich in die Tonne damit: Auch manche Plastikgegenstände lassen sich reparieren. Oder umwidmen. Wenn etwa der Käse nun schon in einer Plastiktüte verpackt ist: Kann die vielleicht wenigstens noch als Frischhaltebeutel dienen? Und – wer weiß? – vielleicht lässt sich ja aus dem ein oder anderen ausgedienten Kunststoffteil etwas ganz Neues, Schönes, Nützliches kreieren? Pflanztöpfe, Schalen oder gar stylische Vorhänge aus den blumenförmigen Böden von Einweg-Plastikflaschen, zum Beispiel. Jede Menge Ideen für Plastikmüll-Upcycling gibt es im Netz.

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