Wie groß ist der embryo in der 6 ssw

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Ihr Baby in der 5. Woche

In der 5. SSW misst der Embryo nur wenige Millimeter. Sein winziger Körper ist durchsichtig und sehr weich. Die noch unförmige Ansammlung von Zellen sieht aus wie ein seltsames, wurmartiges Gebilde.

Als wichtigste Struktur wird sich jetzt das zentrale Nervensystem entwickeln: Die Neuralrinne schliesst sich und so formiert sich das Neuralrohr, aus dem später das Gehirn und das Rückenmark wird. Jede Störung oder Schädigung in dieser wichtigen Phase kann zu einer Fehlbildung in diesem Bereich, dem sogenannten Neuralrohrdefekt, führen. Allerdings kann durch die Einnahme eines Folsäure-Präparates oder eines speziellen Multivitaminpräparats für Schwangere das Risiko für Neuralrohrdefekte deutlich gesenkt werden. Deshalb sollte man so früh wie möglich in der Schwangerschaft damit beginnen – wenn es geht sogar schon Monate vorher, wenn Sie Ihre Schwangerschaft planen.

Die Entwicklung aller grösseren inneren Organe, der Knochen, Muskeln, aber vor allem der grossen Blutgefässe (Schlagadern) und des Blutes hat nun begonnen. Am 19. Tag nach der Befruchtung bilden sich zwei Herzschläuche, am 22. Lebenstag des Embryos ziehen sich diese zusammen. Am Ende der 5. Woche schlägt das noch rohrförmige embryonale Herz schon regelmässig. Mit hochauflösenden Ultraschall-Geräten, die allerdings in der Praxis selten zur Verfügung stehen, könnte jetzt schon das vorgewölbte Herz und vielleicht sogar eine erste primitive Herzaktion gesehen werden – doppelt so schnell wie Ihr eigenes Herz. Das embryonale Herz ist bereits in diesem frühen Stadium zweigeteilt: Die rechte Kammer empfängt das verbrauchte Blut aus den Organen, die linke leitet das mit Sauerstoff angereicherte Blut an die Organe und in die wenigen winzigen Blutgefässe zurück. Einige dieser Blutgefässe bilden die Verbindung zwischen Embryo und Plazenta, die spätere Nabelschnur. Im Gegensatz zum späteren Leben erfolgt der Sauerstoffaustausch zwischen den Herzkammern nicht über die Lungen, sondern über die Plazenta. Auch viele andere wichtige Nährstoffe werden so zum Embryo hin transportiert. Umgekehrt werden die Abfallstoffe abtransportiert, damit sie von der Mutter ausgeschieden werden können. Übrigens: Wenn Sie das Glück haben, solch eine frühe Ultraschalluntersuchung zu geniessen, können Sie die Angst vor einer Fehlgeburt getrost verdrängen. Statistisch besteht nur noch eine Wahrscheinlichkeit von 2%, dass bei Nachweis einer embryonalen Herzaktion dennoch ein Abort stattfindet.

Der Embryo ist ab jetzt (von der 5. bis zur 12. Woche) in einer höchst empfindlichen Entwicklungsphase, denn die Organe werden gebildet und eine Schädigung kann nicht mehr so einfach „repariert“ werden. Wir betonen aber: Das ist erst so seit Anfang dieser Woche! Machen Sie sich keine Sorgen über die letzten zwei Wochen, als Sie noch nicht wussten, dass Sie schwanger sind! In dieser Zeit der Embryonalentwicklung gilt noch die sogenannte Alles-oder-Nichts-Regel. Schädigende Einflüsse führen in den ersten zwei Wochen nach der Befruchtung entweder zu einer sehr frühen Fehlgeburt (die man oft für eine Periodenblutung hält) oder der Embryo entwickelt sich normal und ungestört weiter. Der Grund dafür: In einem frühen Stadium können die Zellen noch viele unterschiedliche Aufgaben übernehmen und Schäden werden ausgeglichen. Und schädliche Stoffe (z.B. bestimmte Medikamente und Alkohol) können erst beim Embryo wirksam werden, wenn eine stabile Kreislaufverbindung zwischen Mutter und Kind besteht.

Infos zur 5. Schwangerschaftswoche

Letzte Aktualisierung : 11-02-18, BH

Der Herzschlag des Embryos in der 6. SSW

Vor 4 Wochen fand die Befruchtung statt. Ihr Baby hat sich seit dem sehr entwickelt und wird auch weiterhin stetig wachsen. In der 6. SSW beginnt vor allem das kleine Herz des Embryos zu schlagen an. Es hat sich erst vor wenigen Tagen gebildet und übernimmt schon jetzt eine wichtige Aufgabe. Der Herzschlag des Embryos ist schon in der 6. SSW doppelt so schnell am Schlagen wie das Ihre. Bereits in der 6. SSW entwickelt sich das Baby geschützt in Ihrem Bauch immer weiter, daher ist die Aufnahme von Folsäure in diesem Stadium für die Entwicklung des Kindes sehr wichtig.

Der Embryo in der 6. Schwangerschaftswoche

Er ist jetzt 4 Wochen alt und gerade mal 4 mm groß. Das scheint nicht viel, aber im Vergleich zu einigen Wochen bestand er nur aus einer Masse an Zellen, an denen noch nicht viel von einem Embryo zu erkennen war. Doch jetzt in der 6. SSW sind schon kleine Anlagen für ein menschliches Wesen am Embryo zu sehen. Es hat sich erst vor einigen Tagen das Neuralrohr entwickelt, an dessen Ende die Vorstufe des Gehirns entsteht. In der 6. SSW entwickelt sich zudem auch der kleine Kopf, der im Gegensatz zu den anderen „Körperteilen“ etwas zu groß geraten aussieht. Auch der Hals und die Ausbuchtungen, wo später mal die Augen sein werden, sind am Embryo in der 6. SSW zu erkennen. Am Ende des Neurarrohrs entstehen schon flügelartige kleine Beinchen, oder bzw. eine Andeutung davon, die sich aber im Laufe der Zeit entwickeln werden. Der Embryo wird ab der 6. SSW immer mehr an Gewicht und Größe zulegen.

SSW 6: Entwicklung des Babys

Die wohl bedeutende Entwicklung des Embryos in der 6. SSW ist der Herzschlag. Das kleine Herz, bestehend aus der rechten und linken Herzkammer, hat eine sehr wichtige Aufgabe. Es ist dafür verantwortlich den Sauerstoff aus der Plazenta ins Blut zu pumpen und dieses dann an die kleinen Organe weiterzugeben. Der Herzschlag ist ab der 6. SSW bzw. ab dem 22. Tag nach der Empfängnis zu spüren und anhand des Herzschlags kann der Arzt sich vergewissern, dass alles einwandfrei verläuft. Sogar unter einem Ultraschall in der 6. SSW kann der Herzschlag gesehen werden. Meist schlägt das kleine Herz mit ca. 160 Schlägen pro Minute. Vergleichsweiße schlägt Ihr Herz in einer ruhigen Minute 60 Mal. Doch keine Sorgen, der Herzschlag wird sich im weiteren Verlauf der Schwangerschaft normalisieren.

Das tut dem Baby in der 6. SSW gut

Da sich jetzt vermehrt die Nervenzellen und auch das Skelett des Babys in der 6. SSW bilden, ist die Zufuhr von Folsäure sehr wichtig für die richtige Entwicklung Ihre Babys. Folsäure ist enthalten in der Vitaminen B9 und B11, die über Lebensmitteln wie Brokkoli, Spinat, Fisch, Tomaten und Karotten. Allerdings kann der benötigte Gehalt an Folsäure nicht allein über Lebensmitteln gedeckt werden, daher ist es für die Entwicklung des Babys in der 6. SSW und vor allem in den ersten drei Monaten sehr wichtig, dass Sie zusätzlich Folsäure (täglich 0,8 mg) über Präparate einnehmen. Ist eine Schwangerschaft geplant, können Sie bereits davor schon die wichtigen Vitamine in täglichen Mengen von 0,4 mg über Tabletten zu sich nehmen. Nach den ersten drei Monaten ist die tägliche Menge von 0,8 mg zwar nicht mehr erforderlich, aber um die weitere Entwicklung Ihres Babys zu fördern, können weiterhin täglich 0,4 mg Folsäure eingenommen werden.

Quellen:

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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Der Herzschlag ist Sinnbild für das Leben und steht für Gesundheit und Vitalität. Genau aus diesem Grund ist es für werdende Eltern etwas ganz besonderes, das erste Mal den Herzschlag ihres Kindes zu sehen. Dies ist wahrhaftig ein unvergesslicher und einzigartiger Moment in der Schwangerschaft und auf dem Weg zum Elternsein.

Das menschliche Herz pumpt im Laufe eines Lebens durchschnittliche etwa 2,5 Millionen Liter Blut durch den Körper und fängt damit bereits in den ersten Schwangerschaftswochen an. Durch die Herzschläge wird gewährleistet, dass alle Organe und das Gewebe kontinuierlich durchblutet werden.

Ein gesundes Herz ist in eine rechte sowie in eine linke Herzhälfte unterteilt, welche wiederum jeweils zwei Kammern besitzen: Die rechte und linke Herzkammer sowie den rechten und linken Herzvorhof.

Hier erfahrt ihr, wann das Herz eures Babys zu schlagen beginnt und ab wann der Herzschlag erkennbar ist. Außerdem informieren wir euch darüber, was alles in dieser wichtigen Zeit der Schwangerschaft passiert und worauf ihr achten solltet.

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Die ersten 5 Schwangerschaftswochen im Überblick

Die ersten Schwangerschaftswochen sind in erster Linie von unsagbarer Freude, Glücksgefühlen, Stolz und natürlich auch Aufregung geprägt. Zwar ist in den ersten Wochen noch keine körperliche Veränderung zu sehen, doch im Mutterleib läuft die Entwicklung eures Schatzes bereits auf Hochtouren.

Genau genommen seid ihr jedoch erst schwanger, wenn die Eizelle erfolgreich befruchtet wurde. Dies geschieht in etwa zwei Wochen nach dem ersten Tag eurer letzten Regelblutung.

Umso erstaunlicher ist es, dass wenn Eizelle und Samen miteinander verschmelzen, bereits das Geschlecht eures Kindes feststeht. Zu einem Zeitpunkt, an dem ihr noch nicht einmal wisst, dass ihr überhaupt schwanger seid.

Nach der erfolgreichen Befruchtung nistet sich die Eizelle in die Gebärmutter ein, wo die weitere Entwicklung eures kleinen Wunders vonstattengeht. Die Einnistung ist gegen Ende der vierten Schwangerschaftswoche erfolgreich abgeschlossen.

Zu der gleichen Zeit wird in der zukünftigen Plazenta bereits das Hormon HCG gebildet. Dieses ist spätestens neun Tage nach der Befruchtung im Blut nachweisbar und sorgt unter anderem dafür, dass die Schwangerschaft aufrechterhalten wird. Durch den Anstieg von Progesteron wird zudem die Gebärmutterschleimhaut aufgebaut und erhalten und nicht wie sonst abgestoßen.

Eventuell nehmt ihr zu dieser Zeit leichte Schmierblutungen wahr, die sogenannten Einnistungsblutungen. Häufig werden die Einnistungsblutungen fälschlicherweise für die Periode gehalten, da diese in etwa zur gleichen Zeit auftreten würde.

Die typischen Schwangerschaftsbeschwerden, wie zum Beispiel Übelkeit oder sensible Brüste, habt ihr in den ersten vier Wochen meist noch nicht.

In der spannenden 5. Schwangerschaftswoche macht euer Kind einen wahren Wachstums- und Entwicklungsschub. Der Beginn der 5. Schwangerschaftswoche ist dadurch geprägt, dass sich die embryonalen Stammzellen zu spezialisierten Zellen differenzieren, welche sich wiederum zu der dreiblättrigen Keimscheibe bilden. Daraufhin formt sich das Neuralohr, aus dem zu einem späteren Zeitpunkt das Gehirn sowie das Rückenmark gebildet werden.

Neben dem Neuralohr bilden sich in der 5. Schwangerschaftswoche auch die Nieren sowie die Leber. Ein weiterer sehr wichtiger Vorgang ist, dass sich die Fruchtblase anfängt zu entwickeln. Die klare und wässrige Flüssigkeit schützt euren Schatz während der gesamten Schwangerschaft vor Stößen und lauten Geräuschen. Erst gegen Ende der 8. Schwangerschaftswoche ist die Entwicklung der Fruchtblase vollständig abgeschlossen.

Zu dieser Zeit ist euer Kind gerade einmal 2 Millimeter klein und ähnelt mit seinem Aussehen einer Kaulquappe. Doch so langsam bilden sich die Gliedmaßen heraus, aus welchen sich die Arme und Beine bilden. Auch der Darm und der Blinddarm beginnen sich zu entwickeln.

Die 5. Schwangerschaftswoche macht sich nun auch verstärkt bei der werdenden Mami bemerkbar. In dieser Zeit beginnen häufig die Schwangerschaftsbeschwerden und die Stimmung gleicht, dank des Hormonanstiegs, häufig einer Achterbahnfahrt. Viele Schwangere verspüren zudem ein Ziehen im Unterleib und sind häufig müde oder fühlen sich abgeschlagen.

Das Wunder in der 6. Schwangerschaftswoche

In der 6. Schwangerschaftswoche nimmt das Wunder des neuen Lebens weiter seinen Lauf. Das Herz eures Kindes macht in dieser Woche, beziehungsweise 22 Tage nach der Empfängnis, seinen ersten Schlag.

Das kindliche Herz schlägt anfangs zwar noch etwas zaghaft, nimmt jedoch sehr schnell an Geschwindigkeit zu. Tatsächlich ist der Herzschlag mit 120 bis 160 Schlägen pro Minute in etwa doppelt so schnell, wie das Herz der werdenden Mama. Im Laufe der Schwangerschaft normalisiert sich der Herzschlag jedoch und wird langsamer.

Das kleine Herz eures Schatzes ist in erster Linie dafür verantwortlich, Sauerstoff aus der Plazenta in den Blutkreislauf zu pumpen und dadurch die Organe zu versorgen. Bereits in diesem frühen Stadium verfügt das Herz über die zwei Herzkammern.

Ab wann der Herzschlag auf dem Ultraschall erkennbar ist

Bestimmt fragt ihr euch, ab welchem Zeitpunkt ihr das Herz auf dem Ultraschallgerät schlagen sehen könnt. In der Regel könnt ihr den Herzschlag eures Kindes zwischen der 6. und der 8. Schwangerschaftswoche auf dem Ultraschallgerät erkennen.

Falls ihr nicht sowieso schon einen Frauenarzttermin hattet, ist die 6. Schwangerschaftswoche ein geeigneter Zeitpunkt, um euren Frauenarzt aufzusuchen. Dieser wird unter anderem untersuchen, ob sich die befruchtete Eizelle erfolgreich in der Gebärmutter und nicht im Eileiter eingenistet hat und ob die Schwangerschaft sowie die Entwicklung des Kindes normal verläuft.

Zwar kann der Herzschlag des Embryos bereits gegen Ende der 6. Schwangerschaftswoche zu erkennen sein, doch auch wenn euer Frauenarzt das Herz auf dem Ultraschall noch nicht pochen sieht, braucht ihr euch keine Sorgen zu machen. Spätestens in der 8. Schwangerschaftswoche ist der Herzschlag erkennbar.

Ob der Herzschlag bereits in der 6. Schwangerschaftswoche zu erkennen ist, hängt unter anderem davon ab, welche Position der Embryo in eurer Gebärmutter eingenommen hat und natürlich auch von der Qualität des Ultraschallgeräts sowie der Entwicklung des Embryos.

Was der Frauenarzt jedoch mit großer Gewissheit sehen wird, ist die Fruchthöhle, welche sich in der Gebärmutter gebildet hat, und den Dottersack. Der Dottersack ist verantwortlich für die Blutbildung und übernimmt vorerst die wichtigen Stoffwechselfunktionen.

Neben der Ultraschalluntersuchung stehen bei dem ersten Frauenarzttermin normalerweise auch eine Blutdruckmessung, eine Urinuntersuchung sowie die Ermittlung des Körpergewichts an. Zudem wird euch euer Frauenarzt über den Schwangerschaftsverlauf und das weitere Vorgehen informieren und ihr bekommt euren Mutterpass ausgehändigt.

Das passiert außerdem in der 6. Schwangerschaftswoche

Die Entwicklung des Embryos geht in der 6. Schwangerschaftswoche rasant weiter. Jetzt nimmt der Embryo eine gekrümmte Form an und die Urwirbel, welche sich später zum Skelett sowie zu Muskeln und Haut entwickeln, beginnen sich auszubilden.

Nicht nur, dass das noch schlauchförmig gebogene Herz zu schlagen beginnt, auch ist es bereits für die Blutzirkulation verantwortlich.

Die kleinen Knospen, aus welchen sich später die Gliedmaße bilden, sind jetzt schon viel besser erkennbar und am Ende des gekrümmten Rückens befindet sich die sogenannte Endknospe. Diese sieht wie ein kleines Schwänzchen aus und verschwindet in der weiteren Entwicklung vollständig.

Gleichzeitig beginnen sich die Gesichtszüge zu formen und die Stellen, an denen sich später die Augen entwickeln, deuten sich an. Allerdings sind zu diesem Zeitpunkt lediglich dunkle Punkte zu sehen, die seitlich am Kopf sitzen.

Weitere Entwicklungen in der 6. Schwangerschaftswoche:

  • Der Pulsschlag in den Blutgefäßen der Nabelschnur wird erkennbar
  • Die Mundöffnung entsteht
  • Leber, Lunge und Schilddrüse fangen an sich zu entwickeln
  • Magen und Nieren haben ihre Arbeit aufgenommen
  • Urin und Magensaft werden produziert

In der 6. Schwangerschaftswoche ist der Embryo bereits um die 4 Millimeter groß.

Wie sich die 6. Schwangerschaftswoche bei euch bemerkbar macht

Das Hormon HCG bleibt auch in der 6. Schwangerschaftswoche äußerst aktiv und signalisiert eurem Gehirn, dass weder ein Eisprung noch eine Menstruation stattfinden soll. Zudem sorgt das Östrogen dafür, dass eure Brüste noch empfindlicher werden und sich die Brustwarzen dunkler verfärben.

Progesteron und Relaxin machen euer gesamtes Gewebe weicher, um den Körper auf die bevorstehende Geburt vorzubereiten. Die Gebärmutter wird durch den Hormonanstieg weich und elastisch, damit sich euer Baby wohlfühlt.

Ziemlich sicher werden die Schwangerschaftsbeschwerden ab der 6. Schwangerschaftswoche zunehmen. Viele Schwanger werden von Übelkeit, Erbrechen, starker Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Heißhunger oder Ekel vor Gerüchen und manchen Lebensmitteln sowie geschwollenen und sensiblen Brüsten geplagt.

Ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel lassen die lästigen Schwangerschaftsbeschwerden zum Glück wieder nach.

Darauf solltet jetzt achten

Beginnt schon jetzt mit einer ausgewogenen und vitaminreichen Ernährung. Diese sollte neben viel frischem Obst und Gemüse auch noch Ballaststoffe enthalten. Zudem ist es ganz wichtig, dass ihr in der Schwangerschaft mindestens 2,5 Liter täglich, am besten in Form von stillem Mineralwasser sowie ungesüßten Tees, zu euch nehmt.

Da sich in der 6. Schwangerschaftswoche neben dem Herzschlag auch das Skelett sowie die Nervenzellen bilden, ist die Zufuhr von Folsäure besonders wichtig. Folsäure beugt einem offenen Rücken sowie anderen Fehlbildungen vor und wird zudem für den Wachstumsprozess des Kindes benötigt.

Folsäure findet ihr unter anderem in Äpfeln, Avocados, Birnen, Erdbeeren, Spinat, Brokkoli und Karotten. Allerdings kann der Bedarf an Folsäure in den ersten Schwangerschaftsmonaten nur sehr schwer durch Lebensmittel gedeckt werden. Aus diesem Grund wird Schwangeren die Einnahme von Folsäure in Form von Nahrungsergänzungspräparaten empfohlen.

Andere Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente solltet ihr ab jetzt nur noch nach Absprache mit eurem Frauenarzt oder eurer Hebamme einnehmen, um das Wohl des Kindes nicht zu gefährden.

Fazit

In der. 6. Schwangerschaftswoche beginnt das Herz eures Kindes zu schlagen. Zwischen diesem Zeitpunkt und der 8. Schwangerschaftswoche ist das schlagende Herz dann auch auf dem Ultraschall erkennbar.

Zudem ist der Embryo bereits um die 4 Millimeter groß und hat eine gekrümmte Form angenommen, bei welcher sich bereits die Arme und Beine sowie die Augenhöhlen andeuten. Die werdenden Mamis werden sich hingegen ab der 6. Schwangerschaftswoche vermehrt mit Übelkeit sowie Müdigkeit herumschlagen müssen.

Die 10. Schwangerschaftswoche (10. SSW)

Nun bist du in der 10. Woche deiner Schwangerschaft und dein Bauch beginnt nun stetig zu wachsen. Auch dein Baby entwickelt sich immer weiter. Wenn du nach wie vor unter typischen Schwangerschaftsbeschwerden, wie beispielsweise Unterleibsschmerzen, Übelkeit und Rückenschmerzen leidest, denk immer daran: In knapp sechs Monaten wirst du dein Baby in den Armen halten und alle Strapazen der Schwangerschaft sind vergessen!

  • Die 10 wichtigsten Helferchen
  • Veränderungen des Körpers ab der 10. SSW
  • Entwicklungen des Babys ab der 10. SSW
  • Kernthema: Mögliche Komplikationen während des ersten Trimesters
  • Das Risiko einer Fehlgeburt während der 10. SSW

Wenn du bisher trotz erwiesener Schwangerschaft keine Anzeichen (mehr) in der 10. Schwangerschaftswoche (SSW) spürst, dann ist das auch völlig normal – du zählst eben einfach zu den glücklichen Schwangeren, die weniger oder kaum Schmerzen während ihrer Schwangerschaft haben.

Zu welcher Art von Schwangeren du auch gehörst – es ist wunderschön, zu erleben, was mit deinem Körper in der 10. SSW und in den nächsten Schwangerschaftsmonaten passiert und wie dein ungeborenes Kind in deinem Bauch heranwächst. Diese positiven Ereignisse sind ein idealer Ausgleich zu den Schmerzen, Stimmungsschwankungen und anderen Unannehmlichkeiten deiner Schwangerschaft.

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Veränderungen des Körpers ab der 10. SSW

Deinen kleinen Schwangerschaftsbauch kann man dir zwar nun noch nicht auf den ersten Blick ansehen, aber das wird sich sehr bald ändern, denn es passiert bereits eine ganze Menge in deinem Körper. Da sich deine Gebärmutter auch in der 10. SSW beständig weitet und immer größer wird, um deinem Baby mehr Platz zu ermöglichen, wächst auch bald dein Bauch und du spürst deshalb eventuell ein Ziehen im Unterleib. Die Bewegungen deines Babys spürst du allerdings in der 10. SSW noch nicht in deinem Bauch, dafür ist es noch viel zu klein.

Du wirst vermutlich auch in der 10. Schwangerschaftswoche eine mehr oder weniger starke Gewichtszunahme bemerken, was aber völlig normal ist und dir keine Sorgen bereiten sollte. Das Blutvolumen deines Körpers steigt und deine Gefäße weiten sich, um dein Neugeborenes ausreichend mit Sauerstoff, der durch dein Blut transportiert wird, versorgen zu können. Den stärkeren Puls und das erhöhte Blutvolumen spürst du vor allem als Wärmegefühl in deinen Händen und Füßen.

Entwicklungen des Babys ab der 10. SSW

In der 10. SSW ist dein Baby ungefähr so groß wie eine Zwetschge, d.h. ca. 2,5 cm vom Scheitel bis zum Steiß lang, und es wird ab der 10. SSW nun Fötus, und nicht mehr Embryo, genannt, denn die Embryonalphase ist vorüber. Das ist zwar noch ziemlich klein, aber alle vitalen Organe sind bereits geformt und die Zehen und Finger beginnen sich langsam zu entwickeln.

Aus dem vorher kaum zu erkennenden Embryo wird nun ein kleiner Mensch, der dir und dem Erzeuger immer ähnlicher sieht. Die Augenlider beginnen sich zu schließen und auch die Gesichtsmerkmale werden immer eindeutiger, außerdem verschwindet der Dottersack als Ernährungs- und Stoffwechselorgan, dessen Aufgaben nun die Leber und die Plazenta übernehmen.

Bei deinem nächsten Arztbesuch erlebst du einen unvergesslichen Moment, denn ab der 10. SSW ist der Herzschlag deines Babys eindeutig zu hören und beim Ultraschall zu sehen. Man kann nun auch in den meisten Fällen deutlich erkennen, ob du möglicherweise Zwillinge bekommst, denn dann hörst du sogar zwei Herzchen schlagen und darfst dich doppelt freuen. Der Arzt trägt dann in deinen Mutterpass den errechneten Geburtstermin sowie den Fortschritt der Schwangerschaft ein. Hat dein Gynäkologe nach der letzten Vorsorgeuntersuchung 10 SSW + 1, 3 oder 4 hineingeschrieben, dann bedeutet das, dass du schon in der 11. SSW bist.

Mögliche Komplikationen während des ersten Trimesters

Die meisten körperlichen Beschwerden in der Schwangerschaft wie leichte Unterleibsschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sowie Begleiterscheinungen wie Gewichtszunahme gehören zum ganz normalen Verlauf einer Schwangerschaft. Allerdings ist es essentiell wichtig, auf deinen Körper zu hören und die Symptome von möglichen Komplikationen zu kennen.

Die häufigsten während des ersten Trimesters auftretenden Probleme, die das Leben von Mutter und Kind bedrohen können, sind das Risiko einer Extrauterinschwangerschaft und einer Fehlgeburt oder wenn man eine sogenannte Risikoschwangerschaft erlebt. Auch wenn in der 10. SSW das Risiko einer Fehlgeburt aufgrund der fortgeschrittenen Größe und Entwicklung des Fötus langsam zurückgeht, besteht es leider immer noch.

Achte aus diesem Grund weiterhin auf verschiedene Symptome und suche im Falle ungewöhnlicher Anzeichen unbedingt einen Frauenarzt auf, um mit ihm alle Auffälligkeiten wie zum Beispiel Blutungen, starkes Stechen und Ziehen im Unterleib abzuklären und Anzeichen einer Fehlgeburt oder Extrauterinschwangerschaft auszuschließen.

Von einer Risikoschwangerschaft spricht man, wenn folgende Faktoren vorliegen:

  • ein hohes Alter der werdenden Mutter, d.h. über 35 Jahre,
  • Komplikationen bei vorangegangenen Schwangerschaften,
  • chronische Erkrankungen der Mutter,
  • Mehrlingschwangerschaft,
  • Rhesusunverträglichkeit,
  • Steißlage des Fötus,
  • vorausgegangener Kaiserschnitt bei der letzten Geburt,
  • Stoffwechselerkrankung der Mutter,
  • viele vorausgegangene Geburten der Mutter.

All diese Faktoren gilt es unbedingt mit deinem Frauenarzt bei einem persönlichen, ausführlichen Beratungstermin abzuklären.

Das Risiko einer Fehlgeburt während der 10. SSW

In der 10. SSW können leider verschiedene Gründe dazu führen, dass dein Körper den Fötus abstößt. Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, dass du deinen Gesundheitszustand von einem Arzt überprüfen lässt, bevor du geplant schwanger wirst.

Sollte deine Schwangerschaft allerdings ungeplant entstanden sein und während der Schwangerschaft Komplikationen, wie Infektionen auftreten, dann kann dein Körper das Baby möglicherweise nicht mehr richtig versorgen und wird es deshalb abstoßen.

Das Risiko, dein ungeborenes Baby verlieren zu können, steigt mit zunehmendem Alter, d.h ab circa 35 Jahren. Aus diesem Grund wird dann der Gesundheitscheck noch viel wichtiger, da somit rechtzeitig auffällige Symptome erkannt werden.

Die meisten Fehlgeburten finden zwar in den ersten 12 Wochen statt, trotzdem ist eine Fehlgeburt bis zur 20. Schwangerschaftswoche möglich. In vielen Fällen gibt es keinen offensichtlichen Grund für die Fehlgeburt. Fehlgeburten entstehen aufgrund diverser Probleme mit den Genen des Kindes sowie durch Komplikationen mit dem Gebärmutterhals oder Uterus der werdenden Mutter.

Infektionen, wie zum Beispiel mit Chlamydien, können allerdings auch ein Grund sein. Du solltest auf jeden Fall einen Arzt konsultieren, falls es bei dir in der 10. SSW oder zu einem anderen Zeitpunkt zu Blutungen oder Fleckenblutungen kommt, du hellroten Vaginalausfluss bemerkst, unter abdominalen Beckenschmerzen oder Krämpfen leidest oder Anzeichen von Schwindel, Benommenheit und Schwäche verspürst.

Auch wenn eine Fehlgeburt eine traumatische Erfahrung ist, sind nachfolgende Schwangerschaften für betroffene Frauen meist unproblematisch. Nichtsdestotrotz fürchten sich viele Frauen davor, ihr Baby in den ersten Schwangerschaftswochen zu verlieren, vor allem wenn es sich um ihre erste Schwangerschaft handelt bzw. sie bereits eine Fehlgeburt erlitten haben.

Allerdings besteht bei einer normal verlaufenden, intakten Schwangerschaft meistens kein Grund zur Besorgnis, wenn man auf die Zeichen seines Körpers hört. Bleib’ also gelassen und entspannt, denn Übervorsicht tut weder dir noch deinem Baby gut. Und sobald man einen Herzschlag bei deinem Baby messen kann, sinkt das Risiko einer Fehlgeburt auf unter 1,5%.

Gerne kannst du auch deinen Partner auf die anstrengende und zugleich schöne Zeit vorbereiten. Mit einem witzigen Papa-Buch kann auch er alles über die Entwicklung eures Babys nachlesen und er erfährt, wie und wo er dich am besten unterstützen kann. Eine Familie zu gründen, ist für beide Partner ein großes Abenteuer, das das ganze Leben auf den Kopf stellt und deswegen sollten Mama und Papa gleichermaßen auf das Leben mit Kind vorbereitet sein.

Besonderes du als werdende Mami solltest dir viel Ruhe gönnen und unnötigen Stress und Aufregung vermeiden. Gehe regelmäßig zum Frauenarzt, da dieser auf dem Ultraschallbild ab der 10. SSW bereits vieles erkennen kann und dich auf etwaige Gefahren für die Gesundheit deines Kindes hinweisen kann. Auch ist es wichtig abzuklären, ob es in deiner Schwangerschaft weitere Risikofaktoren wie genetische Vorbelastungen gibt. Auch die Nährstoffzufuhr ist essentiell für das Fehlgeburtenrisiko.

Ebenfalls die Versorgung deines Babys mit den nötigen Vitaminen und Nährstoffen ist wichtig. Doch gegen all das kannst du mit einer gesunden Portion Vorsicht, einer guten Ernährung und den nötigen Ruhepausen, die dein Körper braucht, vorbeugen. Einzig eine Fehlgeburt aufgrund einer Chromosomenunverträglichkeit ist kaum zu beeinflussen. Dies
geschieht einfach ohne beeinflussbare Gründe, beeinträchtigt die Chance, danach wieder schwanger zu werden und ein gesundes Kind auf die Welt zu bringen, aber nicht.

Am Ende des 1. Trimesters ist das Fehlgeburtsrisiko zwar nur noch sehr gering, trotzdem solltest du deine Schwangerschaft nicht zu locker nehmen und nicht wieder alten Lastern verfallen. Ist dein Körper durch Schadstoffe wie Alkohol, Zigaretten, Krankheiten oder Ähnliches geschwächt, kann das im schlimmsten Falle zu einer Fehlgeburt führen. Rauchen und Co sind also nicht nur in der 10. SSW, sondern während der gesamten Schwangerschaft absolut tabu!

Du solltest deswegen besonders auf dein körperliches Wohl und eine gesunde Lebensweise achten und deinem ungeborenen Baby den Schutz bieten, den es auch bis zum Ende der Schwangerschaft dringend benötigt. Nach der 12. Schwangerschaftswoche reduziert sich das Risiko einer Fehlgeburt stark.

Wenn du und dein Baby es bis hierhin geschafft habt, gibt es meistens keinen Grund mehr, sich um dieses Thema große Sorgen zu machen. Dennoch ist es äußerst wichtig, dass du weiterhin sehr darauf achtest, deinen Körper nicht zu viel Stress auszusetzen, ausgewogen zu essen und auf deine Gesundheit zu achten.

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Die Woche davor: 9. SSW

Die Woche danach: 11. SSW

6. SSW: Unterleibsschmerzen und Bauchschmerzen

In den ersten drei Monaten einer Schwangerschaft sensibilisiert sich der Körper Ihr Körper auf die Schwangerschaft. Die Hormone spielen bekanntlich verrückt. Es machen sich die verschiedensten Anzeichen für eine Schwangerschaft breit und im Regelfall rechnet die werdende Mutter eigentlich nicht damit, dass trotz allem Unterleibsschmerzen und Bauchschmerzen in der 6. SSW entstehen. Denn Sie sind ja schwanger und die gewohnten Schmerzen sollten doch eigentlich weg sein. Dabei sind Unterleibsschmerzen und Bauchschmerzen in der 6. SSW nicht unbedingt ungewöhnlich und können mit einfachen Methoden gelindert werden.

SSW 6: Entwicklung des Babys

Unterleibsschmerzen in der 6. SSW

Der Embryo hat sich in der 3. SSW eingenistet und obwohl er erst einige Millimeter groß ist, bereitet sich Ihr Körper auf die kommende Schwangerschaft vor. Die Muskel und Sehnen sind am Arbeiten, um später das zusätzliche Gewicht Ihres Kindes zu tragen. Dabei Dehnen sie sich und es kommt zu Unterleibsschmerzen in der 6. SSW. Für viele Frauen sehr beunruhigend, denn meist denken diese sofort, dass etwas mit dem Baby nicht stimmt und geraten in Panik. Um dieses Gefühl vorzubeugen, empfiehlt es sich trotzdem einen Arzt aufzusuchen um prüfen zu lassen, dass alles normal verläuft und der wachsende Embryo wegen der Unterleibsschmerzen in der 6. SSW nicht in Gefahr ist. Unterleibsschmerzen können in jedem Stadium der Schwangerschaft mit Ruhe, wärmenden Auflagen, wie einer Wärmeflasche, gelindert werden. Auf keinen Fall sollten Sie Medikamente einnehmen, die z. B. bei Regelkrämpfen verwendet werden. Die Einnahme von allen Medikamenten während und vor allem in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft kann die Bildung des Embryos maßgeblich gefährden. Daher lieber einen Frauenarzt aufsuchen, sich versichern lassen, dass alles in Ordnung ist und anschließend mit natürlichen Methoden, wie Wärme und Entspannung vorbeugen. Doch Achtung: Werden die Unterleibsschmerzen in der 6. SSW mit kräftigen Krämpfen, Blutungen und Fieber begleitet, unverzüglich einen Arzt aufsuchen!

6. Bauchschmerzen in der 6. Schwangerschaftswoche ein ungutes Zeichen?

Im Regelfall sind Bauchschmerzen in der 6. SSW nichts Ungewöhnliches und können auch später immer wieder auftreten. Das liegt daran, dass Ihr Körper sich erst mal auf die neue Situation vorbereiten muss. Muskeln und Sehenen dehnen sich und sind am Arbeiten. Das kann zu Bauchschmerzen in der 6. SSW führen. Doch meist besteht kein Grund zur Sorgen. Mit warmen Bädern (nicht heißen!), Füße hochlegen und sich anstatt auf den Rücken mal auf die Seite legen, kann schon wahre Wunder vollbringen. Nehmen Sie sich als schwangere Frau immer die Auszeit, die sie brauchen und geben Sie Ihrem Körper, die Ruhe, die er braucht. Scheuen Sie sich nicht, sich mal hinzusetzen, wenn es auch schon recht früh, also in der 6. SSW mit Bauchschmerzen los geht. Haben Sie trotzdem ein ungutes Gefühl und haben Sorge, dass etwas mit Ihrem wachsenden Baby nicht stimmt, dann lieber einmal zu oft zum Arzt als einmal zu wenig. Vermeiden Sie auf jeden Fall eine Selbstdiagnose und Einnahme von Schmerzmitteln. Werden Ihre Bauchschmerzen allerdings von Fieber, Blutungen oder einem schmierigen Ausfluss mit starken Geruch begleitet, kann das ein Zeichen für einen Abort sein. Hier sollten Sie unverzüglich einen Arzt aufsuchen.

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6.SSW UND DAS ZIEHEN IM UNTERLEIB

Bereits zu Beginn der Schwangerschaft kommt es zum Ziehen im Unterleib. Eigentlich könnte man davon ausgehen, dass die Stiche und Krämpfe im Unterleib erst gegen Ende der Schwangerschaft auftreten, da der Bauch kugelrund ist und das Baby auf diversen Organen sitz, doch solltest du dich darauf einstellen, dass Ziehen im Unterleib sehr häufig und zu jeder Zeit deiner Schwangerschaft eintreten kann. Was genau hat es auf sich mit dem Ziehen im Unterleib ab der 6.SSW?

Was geschieht mit deinem Körper in der 6.SSW

Die 6.SSW und das Ziehen im Unterleib gehen gerade zu Hand in Hand und dies bei den meisten Schwangeren. Wenn du bedenkst, dass bald ein Baby in dir heranwächst und dein Körper sich darauf einstellen wird, stellt ein Ziehen und Stechen im Unterleib schon keine Absurdität mehr da. Organe werden sich verschieben, welche an Bändern hängen, so auch an deinen Mutterbändern. Die 6.SSW stellt den Anfang deiner Schwangerschaft dar und die Veränderung deines Körpers beginnt bereits ganz am Anfang deiner Schwangerschaft.

Zusammenfassung die 6.SSW (Video)

Was verursacht das Ziehen im Unterleib ab der 6.SSW

Der Schmerz im Unterleib wird am Anfang der Schwangerschaft zumeist durch das Ziehen der Bänder (Mutterbänder) verursacht. Deine Mutterbänder dehnen sich und so entsteht ein ziehender, stechender Schmerz, der sehr unangenehm wirkt. Er kann an manchen Tagen richtig zermürbend sein und ist ein Schwangerschaftssymptom, welches die meisten Schwangeren betrifft. Das Ziehen im Unterleib ist in der frühen Phase der Schwangerschaft, also auch ab der 6.Schwangerschaftswoche, völlig normal und wird im zweiten Trimester deiner Schwangerschaft abklingen.

Im dritten Trimester kann es dann erneut zu diesem Ziehen kommen, wenn dein Körper sich auf die Geburt vorbereitet. Du musst dir also keine Sorgen machen, was dieses Ziehen betrifft, jedoch solltest du deinen Gynäkologen oder die Klinik aufsuchen, wenn das Ziehen im Unterleib ab der 6.SSW mit folgenden Symptomen auftritt:

  • Ohnmacht
  • Erbrechen
  • Sehschwäche
  • Schwindelgefühl
  • Starker, blutiger Abgang im Vaginalbereich
  • Starke Kopfschmerzen

Der Schmerz, der durch das Ziehen im Unterleib erwirkt wird, ist vergleichbar mit dem Schmerz der Menstruation. Somit hast du einen Indikator, wobei es auch hier Auf- oder Abstufungen in der Intensität gibt. Wichtig zu wissen ist, was man dagegen tun kann.

Was tun gegen (6.SSW) Ziehen im Unterleib

Generell kann man gegen die Veränderungen des Körpers in der Schwangerschaft nichts tun. Man kann jedoch seinem Körper eine Hilfestellung geben, um den Schmerz zu lindern. Hier ist ein ganz einfaches Hausrezept das Magnesium. Magnesium in seiner natürlichen Form hilft nicht nur bei nächtlichen Wadenkrämpfen, sondern auch dabei die Mutterbänder zu lockern. Durch die Einnahme von Magnesium wird somit der Schmerz gelindert, da hier auf natürliche Weise die Überdehnung abgebaut wird. Erfahre hier in unserem Gesundheitstipp alles über die Anwendung von Magnesium in der Schwangerschaft. Außerdem ist generell ein Besuch beim Chiropraktor zu empfehlen.

Nur wenige wissen was ein Chiropraktor ist. Er trägt wohl die beste Kenntnis über die Anatomie des Menschen und ist in der Lage die Veränderungen des Körpers in gerade Bahnen zu lenke; unterstützend natürlich. Erfahre hier alles zum Thema Chiropraktor in der Schwangerschaft.

6 SSW, Ziehen im Unterleib, Bauch, Ultraschall und mehr!

Nun bist du schon in der 6. SSW und ein zweites, kleines Herz schlägt in deinem Körper. Spätestens jetzt ist es an der Zeit, dass du einen Termin mit deinem Gynäkologen vereinbarst. Denn bereits ab der 6 SSW kann man etwas auf dem Ultraschallbild sehen. Dein Körper hat mit jeder Menge Veränderung zu kämpfen und du wahrscheinlich mit deinen Stimmungsschwankungen.

Was passiert in der 6 SSW?

Bist du das erste Mal schwanger, wird sich wahrscheinlich noch kein 6 SSW Bauch gebildet haben. Anders sieht dies bei Frauen aus, die schon Kinder haben. Hier wird der 6 SSW Bauch schnell sichtbar und der Knopf der Hose wird bereits jetzt nicht mehr zu schließen sein. Die typischen 6 SSW Anzeichen sind natürlich die Übelkeit, die dich in der Regel etwas an Gewicht verlieren lassen. Hast du diese 6 SSW Anzeichen nicht, wirst du wohl schon ein wenig zugenommen haben. Diese Übelkeit muss aber nicht sein und manche Frauen verspüren diese nur am Morgen, kurz vor dem Aufstehen. Es ist also nicht unüblich dass du in der 6 SSW keine Anzeichen hast. Vor allem die morgendliche Übelkeit kannst du prima mit einem Keks oder auch einem Joghurt, den du dir abends zuvor ans Bett gestellt hast, bekämpfen. Sobald die übel wird, iss ein wenig und bleib noch für ein paar Minuten liegen, dann sind diese 6 SSW Anzeichen schnell vorüber und du kannst wie gewohnt aufstehen.

Und das passiert in der 6 SSW noch:

  • Müdigkeit in der SSW 6:
    Egal, wie lange du schläfst, Du bist immer noch müde und total K. o. Keine Angst, das ist ganz normal und ein typisches 6 SSW Anzeichen. Denn dein Baby braucht jetzt die ganze Energie und die saugt dir der kleine Knirps praktisch aus. Also entspann dich, wo es nur geht, und ruhe dich aus, damit dein ungeborenes Kind die Energie erhält, die es auch benötigt.
  • Drang zur Toilette in der 6. SSW:
    Bereits in den ersten Wochen wirst du öfter auf die Toilette müssen. Dies liegt vor allem daran, weil das Becken besser durchblutet ist, die Nieren somit erhöht arbeiten, damit die Abfallstoffe aus dem Urin gefiltert werden können. Dies ist auf das hCG-Hormon zurückzuführen. Freu dich, wenn du in der 6 SSW keine Anzeichen von Müdigkeit hast, dann kannst du dich schon gut auf diese Zeit vorbereiten.
  • Blutungen in der 6 SSW:
    Auch in der SSW 6 kannst Du Blutungen haben, die selbstverständlich unbedingt mit einem Arzt abgeklärt werden müssen. Diese Blutungen in der 6 SSW können mit einem üblichen 6 SSW Ziehen im Unterleib verbunden sein und muss nichts schlimmes sein. Trotzdem wende dich bitte sofort an einen Arzt, damit diese Blutungen in der 6 SSW abgeklärt werden können.
  • Verstopfung in der SSW 6:
    Wenn Du in der 6 SSW Ziehen im Unterleib verspürst, kann dies auch vielleicht an der Verstopfung liegen, die du sicherlich hast. Durch die Hormonumstellung des Körpers können in dieser Zeit schnell Verstopfungen auftreten. Dies kommt daher, dass der Verdauungstrakt nun um ein Vielfaches langsamer arbeitet, damit dein Baby auch wirklich alles verwerten kann und somit auch nichts verschwendet wird. Dabei wird deinem Körper auch mehr Flüssigkeit entzogen, was dann eben zu einer Verstopfung führt.
  • Stimmungsschwankungen in der 6. SSW
    Du hast Stimmungsschwankungen und brichst immer wieder einen Streit vom Zaun? Darüber mach dir mal keine Gedanken, das sind die typischen 6 SSW Anzeichen und du kannst deine schlechte Laune also gerne auf die Hormone schieben, die auch wirklich daran schuld sind. Dennoch solltest du dich deinem Partner gegenüber ein wenig im Zaum halten und versuchen dich zu bremsen.

Auch wenn du in der 6 SSW keine Anzeichen hast, solltest Du jetzt einen Termin beim Frauenarzt machen. Dieser wird nun deine Schwangerschaft feststellen, schauen, ob sich die Eizelle richtig eingenistet hat und dabei auch gleich dein Baby auf dem Ultraschallbild begutachten. Jetzt ist also wirklich der richtige Zeitpunkt, um dein Baby das erste Mal auf dem Ultraschallbild zu sehen.

Die 6 SSW Entwicklung

Dein Baby ist jetzt zwischen 2 und 3 mm groß, was heißt, dass es gerade mal etwas größer als eine Linse ist. Die 6 SSW Entwicklung geht dennoch schnell voran und das Herz deines Babys schlägt bereits, da sich der Herzmuskel bereits gebildet hat. Dies ist das erste arbeitende Organ deine ungeborenen Babys.

Dein Baby sieht jetzt noch etwas sonderbar aus und der Kopf ist größer, als alles andere. In der Körpermitte bilden sich nun winzigkleine Knospen für die Beine und Arme. Nicht weit dieser kleinen Knospen ist die Nabelschnur, die dünner wie Garn ist. Sie verbindet die wachsende Plazenta mit dem Fötus und versorgt das kleine Menschenlieben mit Nahrung und Blut.

Der Körper selbst endet praktisch in einem Schwanz, der selbstverständlich nach ein paar Wochen verschwindet. Weiterhin geht die 6 SSW Entwicklung schnell voran, da sich jetzt Organe, wie etwa die Leber und die Bauchspeicheldrüse und auch das Kreislaufsystem entwickeln. Die kleinen Knöchlein, die sich entlang des Embryo-Rückens gebildet haben, werden später zu Rippen und zur Wirbelsäule. Weiterhin ist die 6 SSW Entwicklung soweit, dass erste Hirnareale für das Großhirn, das Kleinhirn, das Zwischenhirn und das Zentrale Nervensystem entstehen.

Dein Termin in der 6. SSW beim Frauenarzt

Du solltest viel Zeit mitbringen, denn es werden einige Untersuchungen gemacht. Auch solltest Du vorher genug trinken, da auch dein Urin untersucht wird und du mit Sicherheit ein wenig davon abgeben muss. Weiterhin wird bereits in der 6 SSW etwas Blut abgenommen, der Blutdruck wird kontrolliert und auch das Gewicht. Möglicherweise wird auch eine sehr ausführliche Aufnahme durchgeführt, vor allem dann, wenn du einen neuen Arzt hast, der dich noch nicht so gut kennt. Um Vorerkrankungen oder sonstige Probleme auszuschließen, wird daher oftmals genau nach allem gefragt.

Bereits in der 6. SSW kannst du dir vom deinem Frauenarzt eine Bescheinigung ausstellen lassen, damit du diese dem Arbeitgeber vorlegen kannst. War sonst alles in Ordnung, ist dein nächster Termin beim Frauenarzt in vier Wochen. Selbstverständlich solltest du jetzt auf gesunde Ernährung achten und um Gottes Willen nicht für Zwei essen. Du kannst auch in der Schwangerschaft ganz normal essen!

Unterleibsschmerzen in der Schwangerschaft: Was tun?

Nicht nur in den kritischen ersten drei Monaten einer Schwangerschaft kann es zu Unterleibsschmerzen kommen, auch später macht sich mitunter ein Ziehen und Stechen im Unterbauch bemerkbar. Das kann ernstzunehmende Ursachen haben. Doch keine Panik: Diese Schmerzen müssen nicht gleich das Schlimmste bedeuten.

Ursachen für Unterleibsschmerzen in der Schwangerschaft

Ebenso vielfältig wie die Art der Unterleibsschmerzen selbst können ihre Ursachen sein. In der Schwangerschaft spüren viele Frauen ein starkes Ziehen im Unterleib – vor allem im ersten und zweiten Schwangerschaftsdrittel.

In den meisten Fällen besteht kein Grund zur Sorge, denn dabei handelt es sich oft um sogenannte Dehnungsschmerzen, die ganz normal sind. Diese entstehen, wenn Kind und Gebärmutter wachsen und sich umliegende Bänder, Venen und Muskeln lockern. Im letzten Trimester der Schwangerschaft deuten Unterleibsschmerzen möglicherweise auf die bevorstehende Geburt hin. Mit Senk- oder Übungswehen bereitet sich die Gebärmutter dann schon einmal auf den „Ernstfall“ vor.

Unterleibsschmerzen und schwanger? Meist kein Grund zur Sorge

Horrorgeschichten von Früh- oder Fehlgeburten und anderen Komplikationen erfüllen viele werdende Mamis mit Sorgen – kein Wunder, dass da jedes Ziehen und Ziepen doppelt so stark wahrgenommen wird. Doch in der Regel harmlos sind Unterleibsschmerzen während der Schwangerschaft, wenn …

  • die Schmerzen nicht zu stark sind.
  • nur von kurzer Dauer sind und von allein verschwinden.
  • keine weiteren Beschwerden (wie z.B. Blutungen) auftreten.

Was hilft bei schwachen Unterleibsschmerzen?

Wenn die Beschwerden nicht so stark sind, solltest du dir keinen Stress machen: Leg dich einen Moment hin und gönne deinem Körper ein bisschen Ruhe. Kuschel dich in eine dicke Decke und halte den Bauch warm, um die Symptome zu lindern. Ist alles im grünen Bereich, entspannt sich dein Unterbauch schon nach kurzer Zeit wieder.

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Du hast in der Schwangerschaft Unterleibsschmerzen? Dann gönn dir etwas Ruhe!

Unterleibsschmerzen während der Schwangerschaft: Wann zum Arzt?

Wenn du dennoch unsicher bist, solltest du aber lieber einen Arzt aufsuchen. Auch wenn Unterleibsschmerzen meist harmlos sind, bleibt oft eine Verunsicherung, die dir der Arzt bei einem Gespräch nehmen kann.

Ernstzunehmende Signale

Nicht immer sind Krämpfe und Co. in der Schwangerschaft jedoch so harmlos, wie die werdenden Mütter es sich wünschen. So können diese beispielsweise auch auf Komplikationen hinweisen, eine drohende Früh- oder Fehlgeburt, eine Ablösung der Plazenta oder einen Riss in der Gebärmutter etwa. Starke Unterleibsschmerzen, die länger anhalten und mit weiteren Beschwerden einhergehen, sollten daher unbedingt zeitnah ärztlich abgeklärt werden. Zu diesen zählen:

  • Übelkeit
  • Schmerzen beim Wasserlassen
  • Blutungen
  • Fieber und/oder Schüttelfrost
  • Ohnmachtsanfälle
  • verstärkter Ausfluss
  • Augenflimmern
  • Blässe
Auf zur Notaufnahme

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Wenn zu Unterleibsschmerzen in der Schwangerschaft weitere Symptome hinzukommen, ist ein Arztbesuch ratsam.

Wichtig: Wer keine Möglichkeit hat, die Beschwerden von einer Hebamme oder einem Gynäkologen abklären zu lassen – zum Beispiel, weil die Unterleibsschmerzen plötzlich nachts auftreten –, kann in der Notaufnahme eines nahegelegenen Krankenhauses Hilfe suchen. Schließlich handelt es sich um einen Notfall. Im besten Fall sind die Ursachen harmlos. Wenn nicht, können heute aber schon drohende Fehl- oder Frühgeburten mit entsprechenden medizinischen Mitteln verhindert werden.

Fazit der Redaktion

Unterleibsschmerzen in der Schwangerschaft sind weitestgehend normal. Wer unsicher ist, sollte dennoch sicherheitshalber einen Arzt aufsuchen, um den Ursachen für die Beschwerden auf den Grund zu gehen. Bei starken Beschwerden und zusätzlich auftretenden weiteren Symptomen ist die sofortige Fahrt in die Notaufnahme zu empfehlen, da das auf eine ernsthafte Komplikation hindeuten könnte.

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