Wie entsteht ein baby

Endlich! Ein nicht-heteronormatives Aufklärungsbuch für Menschen ab drei Jahren, aus dem auch Erwachsene noch einiges lernen können. „Silverbergs nuancierte Darlegung von Reproduktion und Gestaltung kommt einer Offenbarung gleich“, sagt, laut Buchrücken, die sechsjährige Sophie über „Wie entsteht ein Baby“. Und Sophie hat so recht. Das Buch beschreibt, was es braucht, damit ein Baby entsteht: eine Eizelle und eine Samenzelle, die beide sehr viele Geschichten über den Körper, aus dem sie kommen, in sich tragen. Sie tanzen miteinander und tauschen sich aus, sodass sie am Ende ein eigenes Ding werden. Dann brauchen sie noch eine Gebärmutter, in der das Baby wachsen kann. Dabei kommt Sex Educator Cory Silverberg angenehmerweise ohne Geschlechterzuschreibungen aus, unterstützt wird er dabei von Fiona Smiths knallig bunten Illustrationen: „Nicht jeder Mensch hat eine Gebärmutter. Manche ja, manche nein.“ Es kann so einfach sein. Durch diese Reduzierung aufs Wesentliche wird Platz für Details gelassen, die jede Familie individuell für sich besprechen kann. Alle, denen dabei die Worte fehlen oder die sich Inspiration von Expert*innen holen wollen, können auf what-makes-a-baby.com einen Readers Guide (auf Englisch) herunterladen und sich von Silverberg Tipps für eine diverse Auseinandersetzung mit Reproduktion und Sexualität holen. Themen wie Sex/Gender, trans*/cis, Intersexualität, Behinderung und Race haben hier ebenso viel Platz wie sämtliche Reproduktionsmöglichkeiten: Samenspende, In-vitro-Fertilisation, Adoption, Leihmutterschaft und Geschlechtsverkehr.

Am Ende steht kein Abbild einer glücklichen heteronormativen Kleinfamilie, sondern die Frage: „Wer hat dabei geholfen, dass die Eizelle und die Samenzelle zusammenkamen, aus denen du entstanden bist? Wer war glücklich, dass ausgerechnet DU dabei entstanden bist?“

Cory Silverberg, Fiona Smyth: „Wie entsteht ein Baby? Ein Buch für jede Art von Familie und jede Art von Kind“ (Mabuse-Verlag)

Ihr Link zur Ex Libris-Reader-App

Beschreibung

Alle Kinder haben eine biologische Mutter und einen biologischen Vater. Aber nicht alle Kinder leben mit ihren biologischen Eltern zusammen. Manche Kinder entstanden auf dem Wege einer künstlichen Befruchtung. Und nicht alle kamen auf die gleiche Weise zu Welt. Dieses Kinderbuch erzählt die Geschichte von Empfängnis, Schwangerschaft und Geburt so, dass sich auch Adoptivfamilien, gleichgeschlechtliche Elternpaare und mit künstlicher Befruchtung gezeugte Kinder darin wiederfinden. Es verzichtet auf alles, was nur bei klassischen Kleinfamilien passt, und zeigt, was wirklich allen Menschen gemeinsam ist. Eine einzigartige Hilfe für die Sexualaufklärung im Vorschulalter. Alle Kinder haben biologische Eltern. Aber nicht alle Kinder leben mit ihren biologischen Eltern zusammen. Manche Kinder entstanden auf dem Wege einer künstlichen Befruchtung. Und nicht alle kamen auf die gleiche Weise zu Welt. Dieses Kinderbuch erzählt die Geschichte von Empfängnis, Schwangerschaft und Geburt so, dass sich auch Adoptivfamilien, gleichgeschlechtliche Elternpaare und mit künstlicher Befruchtung gezeugte Kinder darin wiederfinden. Es verzichtet auf alles, was nur bei klassischen Kleinfamilien passt, und zeigt, was wirklich allen Menschen gemeinsam ist. Eine einzigartige Hilfe für die Sexualaufklärung im Vorschulalter.
Autorentext

Cory Silverberg studierte Pädagogik in Toronto. Er unterrichtet in ganz Nordamerika zu Themen wie Sexualaufklärung, Sexualität und Behinderung sowie Inklusion. Er schreibt Bücher und Artikel zu Sexualiät und Behinderung, Gesundheit und Genderfragen. Fiona Smyth lebt und arbeitet als bildende Künstlerin, Illustratorin und Cartoonistin in Toronto. Dort unterrichtet sie Illustration und Comics an der „University of the Imagination“.

Klappentext

Alle Kinder haben biologische Eltern. Aber nicht alle Kinder leben mit ihren biologischen Eltern zusammen. Manche Kinder entstanden auf dem Wege einer künstlichen Befruchtung. Und nicht alle kamen auf die gleiche Weise zu Welt. Dieses Kinderbuch erzählt die Geschichte von Empfängnis, Schwangerschaft und Geburt so, dass sich auch Adoptivfamilien, gleichgeschlechtliche Elternpaare und mit künstlicher Befruchtung gezeugte Kinder darin wiederfinden. Es verzichtet auf alles, was nur bei klassischen Kleinfamilien passt, und zeigt, was wirklich allen Menschen gemeinsam ist. Eine einzigartige Hilfe für die Sexualaufklärung im Vorschulalter.

Psychiatrie, Psychosomatik & Psychotherapie

Die Entwicklung von Gehirn und Nervensystem beginnt beim Embryo mit der 3. Schwangerschaftswoche. Bis zum Ende der 8. Woche sind Gehirn und Rückenmark fast vollständig angelegt. In den folgenden Wochen und Monaten wird im Gehirn eine Unmenge von Nervenzellen durch Zellteilung gebildet. Von diesen wird ein Teil vor der Geburt wieder abgebaut. Während der gesamten Schwangerschaft sind die neuronalen Strukturen äußerst empfindlich und damit anfällig gegenüber äußeren Einflüssen. Alkoholkonsum, Rauchen, Strahlung, Jodmangel und bestimmte Erkrankungen der Mutter, wie beispielsweise Infektionskrankheiten können zu einer Schädigung des sich entwickelnden Nervensystems führen. Auch Medikamente sollten nur nach Absprache mit dem Arzt eingenommen werden, um eventuelle negative Auswirkungen auf den Embryo zu verhindern. Schon im Mutterleib nimmt das Gehirn des Ungeborenen Informationen auf. So geht man davon aus, dass durch das Wahrnehmen der Sprache der Eltern das Erlernen der Muttersprache schon vor der Geburt geprägt wird. Bekanntlich reagieren viele Embryos auch auf Musik.

Säugling

Mit der Geburt ist die Entwicklung von Gehirn und Nervensystem noch lange nicht abgeschlossen. Zwar sind zu diesem Zeitpunkt bereits die große Mehrheit der Neuronen, etwa 100 Milliarden, im Gehirn vorhanden, sein Gewicht beträgt dennoch nur etwa ein Viertel von dem eines Erwachsenen. Die Gewichts- und Größenzunahme des Gehirns im Laufe der Zeit beruht auf der enormen Zunahme der Verbindungen zwischen den Nervenzellen und darauf, dass die Dicke eines Teils der Nervenfasern zunimmt. Das Dickenwachstum ist auf eine Ummantelung der Fasern zurückzuführen. Dadurch erhalten sie die Fähigkeit, Nervensignale mit hoher Geschwindigkeit fortzuleiten. Dies ist wichtig, um Informationen aus der Umwelt rasch aufnehmen zu können und mit schnellen Bewegungen auf sie zu reagieren.

Beim Säugling stehen zunächst Reflexe im Vordergrund. Dabei werden körpereigene Signale und Umweltreize bereits auf der Ebene des Rückenmarks und des Nachhirns in Äußerungen und Reaktionen umgesetzt. In dieser Phase dient der ganze Körper des Säuglings dazu, grundlegende Bedürfnisse und Empfindungen wie Hunger, Angst und Unwohlsein zum Ausdruck zu bringen. Nach 6 Monaten hat sich das Gehirn soweit entwickelt, dass Babys lernen Oberkörper und Gliedmaßen zu kontrollieren. Die Steuerung der Beine gelingt meistens ein paar Monate später, wenn sie zu krabbeln beginnen.

Kleinkind

Im Alter von 2 Jahren haben die meisten Nervenfasern von Rückenmark, Nachhirn und Kleinhirn ihre endgültige Dicke erreicht und damit ihre Ummantelung abgeschlossen. Sie können nun Nervensignale mit hoher Geschwindigkeit hin und her schicken. Diese Abschnitte des Gehirns sind für die komplexe Koordination von Bewegungen zuständig und befähigen nun das Kleinkind zu gehen, zu laufen und sich mit Gegenständen zu beschäftigen.

Kind

Im Gehirn nimmt die Anzahl der Verbindungen zwischen den Nervenzellen, die Synapsen, in den ersten 3 Lebensjahren rasant zu. In dieser Zeit entsteht das hochkomplexe neuronale Netz, in dem jede Nervenzelle mit Tausenden anderer Neurone verbunden ist. Mit 2 Jahren haben Kleinkinder so viele Synapsen wie Erwachsene und mit 3 Jahren sogar doppelt so viele. Diese Zahl bleibt dann etwa bis zum zehnten Lebensjahr konstant. In den darauffolgenden Jahren verringert sich die Zahl der Synapsen wieder um die Hälfte. Ab dem Jugendalter treten bei der Zahl der Synapsen keine größeren Veränderungen mehr auf. Die große Zahl der Synapsen bei 2 bis 10-Jährigen ist ein Zeichen für die enorme Anpassungs- und Lernfähigkeit der Kinder in diesem Alter. Art und Anzahl der sich formenden und bestehen bleibenden Synapsen hängen mit speziellen erlernten Fertigkeiten zusammen. Bei der weiteren Entwicklung des Gehirns treten dann andere Dinge in den Vordergrund. Die wenig benutzten und offenbar nicht benötigten Verbindungsstellen werden abgebaut, die anderen Nervenfasern zwischen den Neuronen dagegen intensiver genutzt. Das ist der Grund für den Abbau der Synapsen ab dem 10. Lebensjahr um die Hälfte. Auf diese Weise nimmt das, was das Kind bis zu diesem Alter erfahren, erlebt und gelernt hat, Einfluss auf die Struktur des Gehirns.

Erinnern und Lernen

Bereits Babys besitzen die Fähigkeit sich zu erinnern. Allerdings bleiben Erlebnisse bei 6 Monate alten Säuglingen lediglich 24 Stunden im Gedächtnis. Sind sie 9 Monate alt, steigt das Erinnerungsvermögen auf 1 Monat an. In den nächsten Monaten und Jahren nehmen diese Erinnerungszeiträume weiter zu. Die Entwicklung eines Langzeitgedächtnisses, das uns erlaubt, Erlebnisse und Erfahrungen, die Jahre zurückliegen, zu erinnern, dauert aber noch einige Zeit. Deshalb gibt es an die ersten drei bis vier Lebensjahre keine Erinnerung und meist nur wenige an das 5. und 6. Lebensjahr. Mit etwa 6 Jahren setzen weitere wichtige Prozesse ein. Im vorderen Bereich der Großhirnrinde entwickelt sich zunehmend die Fähigkeit zu logischem Denken, Rechnen und „vernünftigem“ bzw. sozialem Verhalten, das sich an Erfahrungen orientiert. Auch die sprachlichen Fähigkeiten und das räumliche Vorstellungsvermögen, für die der hintere Bereich der Großhirnrinde zuständig ist, werden besser. Ab dem 10. Lebensjahr wird das Gehirn dann optimiert. Nur die Nervenverbindungen bleiben erhalten, die häufig gebraucht werden, die übrigen verschwinden. Im weiteren Verlauf des Lebens kann die komplexe Struktur des fertig entwickelten Gehirns in gewissen Grenzen umgebaut und umfunktioniert werden. Sterben Nervenzellen durch Alterungsprozesse, Erkrankungen oder andere Einflüsse ab oder sind sie in ihrer Funktion gestört, können häufig andere Bereiche des Gehirns ihre Aufgabe zumindest teilweise übernehmen. Das Gehirn und Nervensystem ist somit ein bis ins Alter flexibles, anpassungsfähiges, vor allem aber trainierbares und lernfähiges Organ.

Die Entwicklung des Gehirns

Das Zentralnervensystem ist das komplexeste Organsystem des Körpers – auch im Hinblick auf die Entwicklung. Auch nach der Geburt benötigt das Gehirn eine stete Stimulation von außen, um zu vollständiger Reife zu gelangen. Erst im Alter von 25 Jahren gilt das Gehirn als voll entwickelt.

Das Gehirn ist eine weiche Masse, die etwa 2 % des Körpergewichts beträgt (durchschnittlich ca. 1,4 kg) und 100 Milliarden Nervenzellen enthält. Diese Nervenzellen, fachsprachlich Neuronen, bilden 10.000-mal weitere (also eine Billiarde) Verbindungen oder Synapsen miteinander. Die Kommunikation der Nervenzellen untereinander verläuft über elektrische Impulse entlang der Nervenfasern (Axone) und chemische Neurotransmitter im Zusammenspiel mit den Synapsen – die kleinen Zwischenräume zwischen zwei Axonen. Im Gehirn sind sämtliche Gedanken, Handlungen, Gefühle, Erfahrungen und nicht zuletzt das Gedächtnis eines Menschens lokalisiert.

Die Ausbildung der Neuralplatte

Unser Wissen über das menschliche Hirn ist nach wie vor begrenzt. Dennoch wissen wir bereits viel mehr über die Entwicklung des Gehirns als noch vor einigen Jahrzehnten. Durch Forschung auf molekularer Ebene und moderne Ultraschalltechnologie sind wir zu einem tief greifenderen Verständnis darüber gelangt, wie sich das Zentralnervensystem im Fötus herausbildet.

Die Entwicklung des Zentralnervensystems, aus Gehirn und Rückenmark bestehend, beginnt in der vierten Schwangerschaftswoche (18 Tage nach der Befruchtung). Dann stimulieren Neurotransmitter der umgebenden Zellen die Bildung der auf der Rückenseite des Embryos liegenden Neuralplatte. Die Neuralplatte ist eine Zellverdickung der äußersten der drei Keimzellschichten, des Ektoderms. Die ektodermalen Zellen sind der Ursprung nahezu aller Nervenzellen und deren Stützzellen im ausgereiften Hirn und Rückenmark. Der Embryo ist nun vom Zustand eines bloßen Zellklumpens in den einer plattenartigen Struktur übergegangen.

Die Neuralplatte wird zum Neuralrohr

Die meisten Organe des Körpers entwickeln sich aus hohlen Rohrstrukturen. Auch Gehirn und Rückenmark haben ihren Ursprung in einem Rohr, dem Neuralrohr. Aus der Neuralplatte bilden sich nun entlang des Rückens zwei Falten, an jeder Seite eine. Zu Beginn der fünften Schwangerschaftswoche biegen sich die Falten aufeinander zu und fügen sich allmählich wie ein Reißverschluss zusammen. Am Ende dieser Woche haben sich die Falten zu einem hohlen Neuralrohr verschlossen, das sich den gesamten Rücken entlangstreckt. Dieser Prozess nennt sich Neurulation.

Eine mangelhafte Schließung des Neuralrohrs kann zu Spina bifida und einer Unterentwicklung des Gehirns führen. Die Zufuhr des B-Vitamins Folsäure konnte nachweislich möglichen während der Neurulation entstehenden Fehlentwicklungen vorbeugen. Daher sollten alle Schwangeren und Frauen, die eine Schwangerschaft planen, Folsäure ergänzend einnehmen, um das Risiko von Neuralrohrdefekten zu vermindern.

Das Gehirn bildet sich heraus

Aus dem Neuralrohr formt sich das zukünftige Zentralnervensystem, indem sich Zellen lokal teilen oder von andernorts im Körper hinzuwandern. Die Koordination und der Ablauf dieser Bewegungen geht mithilfe verschiedener Wachstumsfaktoren und Neurotransmitter vonstatten. Welche Nervenzellen an welchen Ort wandern ist genetisch vorherbestimmt. Doch die endgültige Struktur der Verbindungen zwischen den Nervenzellen wird bestimmt durch eine Wechselwirkung von sowohl genetischen als auch äußeren Einflüssen (z. B. von benachbarten Zellen).

Der größte Teil des Neuralrohres wird zum Rückenmark, doch an der äußersten Spitze bilden sich drei Hirnbläschen, die die drei Hauptabschnitte des sich entwickelnden Gehirns ausmachen: Vorderhirn, Mittelhirn und Rautenhirn. In der sechsten Schwangerschaftswoche teilen sich Vorder- und Rautenhirn ein weiteres Mal, sodass alles in allem fünf Hirnbläschen mit den jeweils entsprechenden Funktionen entstehen. Der vordere Abschnitt ist unter anderem verantwortlich für Gedanken, Gefühle und Persönlichkeit, während der hintere Abschnitt Muskelbewegungen, Temperatur und Balance steuert. Gleichzeitig krümmt sich der gesamte Embryo in Längsrichtung. Kopf und Gehirn wachsen schnell.

Wandernde Nervenzellen

Von der Innenseite des Neuralrohrs aus beginnen unreife Nervenzellen ihre Wanderung und begeben sich auf den Weg, um motorische Axone (Verbindungen) zur Muskulatur und sensorische Axone (sensible Nervenfasern) zu den Sinnesorganen zu bilden. Dort reifen sie; deren Zellkerne machen die graue Substanz des Hirns aus. Die Axone der Kerne zu anderen Nervenzellen bilden die weiße Substanz. Die isolierende Fettschicht, das Myelin, verleiht den Axonen ihre weiße Farbe und beschleunigt die Übertragung der Nervensignale. Dieser Myelinisierung genannte Prozess beginnt, wenn der Fötus im vierten Monat ist, und ist erst zwei bis drei Jahre nach der Geburt abgeschlossen.

Die Aufgabe der motorischen Axone besteht darin, vom Rückenmark und Zentralnervensystem ausgehende Impulse an die Muskulatur weiterzuleiten, während die sensorischen Axone Impulse ins Rückenmark und Zentralnervensystem überträgt.

Das Heranreifen des Zentralnervensystems

Das Fetalstadium legt den Grundstein dafür, dass das Gehirn zügig mit den Muskeln kommunizieren kann und ihnen befiehlt, sich zusammenzuziehen oder zu entspannen. In umgekehrter Richtung empfängt das Zentralnervensystem notwendige Informationen vom Sensorium, der Gesamtheit aller Sinne. Dieses empfängt Signale von der Umwelt und sendet sie über sensorische Nervenfasern an das Gehirn. Das Kleinhirn nimmt diese Eindrücke auf, bearbeitet sie und sendet sie weiter an unterschiedliche Hirnzentren. So kann der Körper seine Bewegungen und Reaktionen schnell an unterschiedliche Situationen anpassen.

Der gesamte inwendige Hohlraum des Neuralrohrs füllt sich nach und nach mit Rückenmarksflüssigkeit, sogenanntem Liquor. Diese klare wässrige Flüssigkeit fungiert als Stoßdämpfer für das gesamte Zentralnervensystem. In den Schwangerschaftswochen neun und zehn ist die Ausdehnung des Rückenmarks genauso lang wie der gesamte Körper – also bis zum Steißbein. Doch da die Wirbelsäule schneller wächst als das Rückenmark, kommt es zu einer Längendifferenz. Dies ermöglicht bei Erwachsenen die Probenentnahme von Rückenmarksflüssigkeit aus dem im unteren Bereich der Wirbelsäule, ohne das Rückenmark selbst zu berühren.

Weiterführende Informationen

  • Entwicklung des Herzens
  • Entwicklung des Blutkreislaufs
  • Kindliche Entwicklungicklung

Autor

  • Julia Trifyllis, Dr. med., Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Münster/W.
  • Philipp Ollenschläger, Medizinjournalist, Köln

So entwickeln sich Gehirn und Nervensystem bei Kindern

Bereits in der dritten Schwangerschaftswoche beginnt das kindliche Gehirn sich zu entwickeln. Und mit ihm das Nervensystem. Bis zum Ende des zweiten Monats – zu einem Zeitpunkt also, an dem die Frau gerade erst von ihrer Schwangerschaft erfahren hat – sind Gehirn und Rückenmark bereits fast vollständig angelegt. Die Entwicklung allerdings ist noch längst nicht abgeschlossen.

Bei der Geburt: viele Nervenzellen, aber nur wenige Verbindungen

Im Gehirn eines Ungeborenen ist einiges los. Unzählige Nervenzellen bilden sich und werden teilweise noch vor der Geburt wieder abgebaut. Ein ganz natürlicher Vorgang: „Im frühen Stadium der Entwicklung des Nervensystems werden sehr viele Zellen gebildet. Neuronen, die nicht in der Lage sind, eine bestimmte Zahl an Verschaltungen auszubilden, sterben in der Folge ab“, erklärt Professor Kerstin Konrad vom Lehr- und Forschungsgebiet Klinische Neuropsychologie des Kindes- und Jugendalters an der Uniklinik Aachen. „Diese Abbauprozesse sind wichtig, damit sich im entwickelnden Gehirn effiziente neuronale Netzwerke ausbilden können.“

Das zarte Netz braucht Schutz von außen

Durch dieses sich im Entstehen befindliche neuronale Netz kann ein Embryo bereits im Mutterleib Informationen aufnehmen und verarbeiten. Die Stimmen der Eltern oder das Krähen des Geschwisters führen zum Beispiel bereits in sehr frühem Stadium dazu, dass das Kind den Sprachrhythmus der Muttersprache verinnerlicht und Personen wiedererkennt. Auch auf Musik reagieren viele Ungeborene.

Doch die sich gerade im Aufbau befindlichen Strukturen sind äußerst empfindlich gegenüber Einflüssen von außen. Nicht nur Alkohol, Medikamente oder Rauchen können zu Schädigungen führen, sondern auch Strahlung, Jodmangel oder Infektionskrankheiten können dem sich entwickelnden Nervensystem gefährlich werden.

Reflexe sind einfache Verschaltungen

Wenn man sein Neugeborenes das erste Mal im Arm hält, wirkt es wie ein fertiger Mensch. 100 Milliarden Neuronen weist sein Gehirn bereits auf. Und doch reagiert es mit Reflexen. Der Grund: Die Verbindungen zwischen den Nervenzellen müssen sich erst aufbauen: „Wann es genau zur Bildung von Synapsen kommt, ist von Gehirnregion zu Gehirnregion verschieden. Allein das Großhirn besteht aus einem unüberschaubaren Netzwerk aus über 20 Milliarden Neuronen, wobei jedes einzelne Neuron mit jeweils bis zu 10.000 anderen Neuronen verbunden sein kann.“

In den ersten Lebensmonaten passiert viel: nicht nur die Größe des kindlichen Gehirns nimmt zu, die Nervenfasern werden auch wie Kabel gebündelt und ummantelt. So können Informationen im Gehirn schneller weitergeleitet werden.

Kinder brauchen die Möglichkeit, zu lernen

Ist im Alter von etwa zwei Jahren die endgültige Dicke der meisten Nervenfasern erreicht, ist das Kleinkind in der Lage, auch komplexere Bewegungsvorgänge problemlos zu bewältigen. Die Vernetzung zwischen den Nervenzellen ist mit drei Jahren auf ihrem Höhepunkt angelangt, jede Nervenzelle ist mit Tausenden anderen verbunden: Ein Kind in diesem Alter hat doppelt so viele Verbindungen wie ein Erwachsener. Art und Anzahl der sich formenden und bestehen bleibenden Synapsen hängt dabei stark mit der Umwelt und den speziell erlernten Fähigkeiten zusammen. Kinder sind also zum einen zwar extrem anpassungs- und lernfähig, brauchen zum anderen aber entsprechenden Input.

Erinnerungen werden nicht nur im Gehirn gespeichert

Ein sechs Monate altes Baby, so sagt man, kann Erlebtes nur 24 Stunden lang abrufen, ein neunmonatiges hat ein Erinnerungsvermögen von einem Monat. Die Erinnerungszeiträume entwickeln sich in kleinen Schritten und erst langsam setzt ein Langzeitgedächtnis ein. Doch wer glaubt, ein Baby könne sich an nichts erinnern, der irrt. Was allerdings stimmt, ist, dass wir uns als Große nicht an unsere Baby- und Kleinkindzeit erinnern können. Erst ab dem Alter von etwa drei Jahren werden sehr einprägende Erlebnisse abgespeichert. Unbewusste Vorgänge allerdings laufen immer ab und werden auch gespeichert.

Aus Amerika kommt eine Bewegung, die auch bei uns immer mehr Zuspruch findet: das Body Mind Centering. Christiana Charalambous, somatische Bewegungstherapeutin in Berlin, fasst zusammen: „Im BMC geht man davon aus, dass jede Bewegung die Basis unseres Lernens ist. Wir lernen und entwickeln uns schon im Mutterleib durch Bewegung.“ Dabei kommt es zu einem Energiefluss in den Zellen und gravierende Erinnerungen werden dort gespeichert und können noch Jahrzehnte später, ebenfalls wieder über Bewegungen, abgerufen werden. „Dazu gehören auch Erlebnisse, bei denen das Gehirn sich weigert, sie abrufbar zu speichern und die sich dann an anderer Stelle im Körper manifestieren und so zu schweren psychosomatischen Beschwerden führen können.“

Nicht zuletzt deswegen sehen Fachleute es als immens wichtig an, dass ein Kind in einer freundlichen und sicheren Atmosphäre lernen darf. So ruft es Prozesse ab, die es bereits kennt und baut darauf auf. Frei nach dem Motto: Mit je mehr Freude man etwas lernt, desto einfacher ist es. Mit zunehmender Entwicklung des logischen Denkens und des sozialen Verhaltens, das sich ja an Erfahrungen orientiert – also etwa mit Beginn der Schulzeit – steigert sich dann auch das Erinnerungsvermögen. Doch nicht nur das, auch die sprachlichen Fähigkeiten sowie das räumliche Vorstellungsvermögen werden besser.

Wegen Umbau geschlossen

Früher dachte man, das Gehirn sei mit sechs Jahren ausgebildet. Heute weiß man: Zu Beginn der Pubertät, etwa mit zehn Jahren, fängt das Gehirn an, aufzuräumen und Überflüssiges wegzuwerfen. Und das kann bis ins dritte Lebensjahrzehnt dauern. Nicht benötigte Verbindungsstellen werden abgebaut, andere Nervenfasern verstärkt genutzt.

Das bedeutet, dass Eltern ihr Kind manchmal kaum wiedererkennen. Das bedeutet aber auch, dass das, was das Kind bis dahin gelernt hat, Einfluss nimmt auf die Struktur seines Gehirns. „Wir sprechen hier vom ‚Use it or lose it‘-Prinzip“, erklärt Kerstin Konrad. Die Neurologin beschäftigt sich intensiv mit dem Thema und hat bereits Hunderten von Jugendlichen über Bildgebungsverfahren in den Kopf geschaut. „Für die dauerhafte Etablierung von neuronalen Netzwerken sind die Aktivitäten und Lebenserfahrungen in der Kindheit und Jugend entscheidend.“

  • Langfristige Schäden: Diese Folgen hat es, wenn ein Baby geschüttelt wird
  • Auf der Suche: Wie Neugeborene die Brust finden
  • Von den Eltern lernen: So lernt ihr Kind, später hartnäckig zu werden
  • Ein Blick auf die Waage: Inwiefern beeinflusst das Geburtsgewicht Ihr Baby?

Früher dachte man, was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Heute weiß man: Was mal eingefahren ist, ist nicht mehr so leicht zu verändern, aber: Lernen und damit neue Verbindungen aufbauen bzw. alte umlenken können Gehirn und Nervensystem lebenslang.

Entwicklung bei Kindern: Krabbeln ist kein Muss

Wurde vor einiger Zeit noch das Krabbeln in der Übergangsphase vom Sitzen zum Laufen als unerlässliche Aktion in der Entwicklung betrachtet, sehen Mediziner dies heute anders. Es muss Eltern daher nicht beunruhigen, wenn die Kleinen, statt auf allen Vieren zu krabbeln, zunächst rollend, robbend oder auf dem Po rutschend sich vorwärts bewegen. Etliche Kleinkinder lassen auf diese Art die Krabbelphase ganz aus und gehen von ihrer ungewöhnlichen Fortbewegungsweise direkt zum Laufen über.
Mediziner sehen Unterschiede beim Entwicklungsprozess zwischen Kindern desselben Alters mittlerweile als weitgehend normal an. Es bedeutet auch nichts Schlechtes, wenn ein Kind etwa motorisch bereits sehr weit entwickelt ist, obwohl es sprachlich noch hinterher hinkt. Ein Kind, das eigentlich schon Laufen kann, darf laut der Hildesheimer Physiotherapeutin Alexandra Sinai in der Fachzeitschrift „ergopraxis“ also ruhig vorübergehend wieder ins Krabbeln oder Rollen verfallen.

Dennoch gibt es Parameter, an denen eine normale Entwicklung beziehungsweise tatsächliche Entwicklungsverzögerungen gemessen werden können. So sollte beispielsweise ein Kind im Alter von drei Monaten in der Lage sein, den Kopf in Bauchlage sicher anzuheben. Mit neun Monaten sollte es für längere Zeit sicher und gerade sitzen können. Und spätestens am ersten Geburtstag müsste das Kind gut stehen können, darf sich dabei aber an Möbeln oder Wänden festhalten. Ob ein Kind zunächst robbt oder krabbelt, ist egal, betont Sinai. „Entscheidend ist, dass es einzelne Bewegungskomponenten wie Gewichtsverlagerung, Rotation und Stützaktivität beherrscht.“

Lesen lernen: warum es wichtig ist, dass ein Kind gekrabbelt ist

Die Krabbelphase ist im ersten Lebensjahr; die Leselern-Phase beginnt mit 6-7 Jahren.

Warum ist es wichtig fürs Lesen lernen, dass ein Kind gekrabbelt ist?

Das verbindende Element sind unser Gehirn und die frühkindlichen Reflexe.

Durch das Krabbeln bilden sich wichtige Bahnen im Gehirn. Es ist die erste Bewegung im Überkreuzmuster, die zum Beispiel für die Verbindung der linken und rechten Gehirnhälfte steht.

Für das Lesen braucht man die gute Vernetzung beider Hemisphären.

Ist die linke Gehirnhälfte nicht gut integriert, „rät“ das Kind gern die Wörter, statt genau zu lesen. Bei mangelnder Integration der rechten Gehirnhälfte fällt es schwer, Buchstaben zu Wörtern zu verbinden.

Das Krabbeln integriert zugleich frühkindliche Reflexe.

Das ist für das Lesen von großer Bedeutung. Der STNR (symmetrisch-tonische Nackenreflex) integriert sich zum Beispiel durch das Vor- und Zurückschaukeln im Vierfüßlerstand. Er hat beim Lesen Einfluss auf die Nah- und Ferneinstellung der Augen (und das klare Erkennen der Buchstaben). Der ATNR (assymmetrisch-tonischer Nackenreflex) beeinflusst die Zusammenarbeit beider Augen (binokulares Sehen) für das Lesen.

Was tun Sie nun, wenn Ihr Kind nicht krabbelt bzw. die Krabbelphase ausgelassen wurde?

So arbeitet die begleitende Kinesiologie:

  • … bei Kindern im Krabbelalter, die nicht krabbeln wollen: Wichtig ist zuerst, das Kind nicht vorzeitig zum Laufen zu animieren (zum Beispiel durch das Führen des Kindes an den Händen), sondern es sich frei auf halber Höhe bewegen zu lassen, bis es die Entwicklungsschritte selbständig tätigt.Kinesiologisch unterstützen wir das Kind mit verschiedenen Übungen / Bewegungen für die Integration des Überkreuzmusters im Gehirn. Ein Beispiel dafür sind passiv durchgeführte Überkreuzbewegungen.
  • … bei Kindern im Kita- und Schulalter:Wir integrieren das Gehirn und frühkindliche Reflexe in Balancen, zum Beispiel mit Brain-Gym ®, Touch for Health, Bal-A-Vis-X und dem Rhythmischen Bewegungstraining nach Blomberg.Eltern unterstützen Ihr Kind mit Brain-Gym- Bewegungen, die in den Tagesablauf einbezogen werden.
    Pädagogen und Erzieher führen Übungen auf grobmotorischer Ebene durch, die das Gehirn vernetzen. Das gelingt besonders gut mit den 26 Bewegungen aus dem Brain-Gym ®.

    Zudem können Kinder in kinesiologischen Lernberatungen gezielt balanciert werden. Workshops für die Kita und die Schule bereiten Erzieher/innen und Pädagogen/innen auf die Anwendung von absichtsvollen Bewegungen im Kita-/Schulalltag vor.

Ähnliche Beiträge:

Lernen in unserem ureigenen Tempo

Das Leben meistern – Brain-Gym für Erwachsene

Ab wann krabbeln Babys? + Tipps zum Krabbeln lernen

In diesem Artikel:

  • Ab wann krabbeln Babys?
  • Warum ist Krabbeln wichtig?
  • Krabbeln fördern und unterstützen
  • Krabbeln: Haus sicher machen
  • Baby krabbelt nicht
  • Quellen

Ab wann krabbeln Babys?

Bevor dein Baby krabbeln kann, lernt es zunächst auf Händen und Knien zu balancieren. Dann findet es bald heraus, wie es sich aus dieser Position durch Verschieben der Knie nach vorn und hinten bewegen kann. Dies passiert schrittweise und erfordert viel Koordination. Kurzgesagt: Krabbeln lernen die meisten Babys frühestens ab dem sechsten Monat. Manche brauchen aber auch bis zum zehnten Lebensmonat. Ein richtiges Krabbelalter gibt es also nicht.

Da dies eine recht große Zeitspanne ist, brauchst du dir keine Sorgen zu machen, wenn dein Baby krabbeln erst etwas später lernt als andere Kinder. Manche Babys entwickeln zuvor ihre ganz eigenen Fortbewegungsart: sie nutzen Po-Rutscher oder robben zum Beispiel noch eine längere Zeit auf dem Bauch umher. Dadurch wird auch die Arm-, Schulter- und Nacken-Muskulatur gestärkt und für das Krabbeln vorbereitet. Es gibt auch Babys, die diese Art der Fortbewegung einfach überspringen und direkt anfangen sich an Dingen hochzuziehen und versuchen zu stehen.

Warum ist Krabbeln wichtig?

Krabbeln ist der Beginn der effektiven, selbstständigen Fortbewegung und sorgt für eine gute Verknüpfung der linken und rechten Hirnhälfte. Das liegt daran, dass bei den diagonalen Bewegungen von Händen und Füßen beide Gehirnhälften arbeiten müssen. Rechtes Bein und linker Arm vor, linkes Bein und rechter Arm vor: Die Überkreuzbewegen brauchen viel Konzentration. Durch das Krabbeln werden außerdem die Muskeln des Babys für das spätere Laufen gestärkt und die Koordination der beiden Körperhälften gefördert. Es macht aber nichts, wenn dein Baby die Phase des Krabbelns überspringt und direkt laufen lernt. Nachteile hat das Nicht-Krabbeln keine.

Bis Babys krabbeln: 5 wichtige Lernschritte

Wie fangen Babys an zu krabbeln? Anzeichen für die ersten Fortbewegungsversuche deines Nachwuchses gibt es einige. Wie du erkennen kannst, ob dein Baby krabbeln gerade lernt, zeigen diese fünf Schritte.

  • Schritt: Baby liegt auf dem Bauch und drückt sich mit beiden Armen vom Boden ab
  • Schritt: Baby kann stabil und ohne Hilfe sitzen
  • Schritt: Baby lernt, aus dem Sitzen auf alle Viere zu gehen und auf Händen und Knien zu balancieren
  • Schritt: Baby stützt sich auf Hände und Knie und schaukelt vor- und zurück
  • Schritt: Baby bewegt Knie und Arme nach vorne und krabbelt schließlich

Und ab wann krabbeln Babys nun richtig? Üblicherweise beginnen die meisten Babys zu krabbeln, wenn sie gut und ohne Hilfe sitzen können, etwa mit sechs oder sieben Monaten. Zum Zeitpunkt des Sitzens kann dein Baby seinen Kopf gut genug hochhalten, um sich umzusehen. Seine Arm-, Bein- und Rückenmuskeln sind außerdem stark genug, um ein Umfallen zu vermeiden, wenn es sich auf Hände und Knie begibt. Sonst landen Babys gerne mal kopfüber auf dem Boden. Das ist nicht ungewöhnlich und bedeutet einfach nur, dass die Muskulatur noch nicht stark genug ist, um das Baby auf allen Vieren zu halten.

Während der nächsten Monate lernt dein Baby sich aus dem Sitzen auf alle Viere zu begeben. Schon bald wird es erkennen, dass es seinen Körper vor- und rückwärts schaukeln kann, wenn es die Arme durchdrückt und den Körper parallel zum Boden hält. Das ist ziemlich lustig mit anzusehen.

Etwa um den neunten oder zehnten Monat wird dein Baby erkennen, dass das Vorwärtsschieben der Knie genau das ist, was es braucht, um mobil zu werden. Außerdem wird es lernen, aus der Krabbelposition zurück in die Sitzposition zu gelangen. Jetzt wird dein Baby auch koordinierte Bewegungen beim Krabbeln ausführen: die Gliedmaßen also nicht parallel, sondern diagonal bewegen. Ab jetzt ist es noch eine Frage der Übung, ab wann Krabbeln Babys liebste Fortbewegungsart wird.

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.