Whatsapp für kinder

Inhalte

Neue Altersgrenze: WhatsApp erst ab 16 Jahren erlaubt

Im Entwickler-Blog hat WhatsApp erklärt, wie die Daten der NutzerInnen verwendet werden. Unter anderem auch, wie der Austausch mit Facebook aussieht: „Derzeit teilen wir deine Account-Infos nicht zur Verbesserung der Produkterlebnisse und Werbung auf Facebook. Wie wir bereits in der Vergangenheit angekündigt haben, möchten wir zukünftig enger mit anderen Facebook-Unternehmen zusammenarbeiten und werden dich über neue Entwicklungen auf dem Laufenden halten.“

Für viele Eltern ist WhatsApp eine bequeme Form der Kommunikation, auch mit ihren Kindern. Entsprechend drücken sie schnell ein Auge zu, wenn es um die Installation geht. Generell ist wichtig, dass Eltern dann im Gespräch bleiben, mit wem sich ihr Kind worüber austauscht. Man sollte keine Inhalte veröffentlichen, die von anderen Personen nachteilig verwendet werden könnten, z.B. peinliche oder sehr private Bilder. Wichtig ist auch, dass man auf Kettenbriefe, sogenannte Hoaxes, nicht reagiert. Auch Nachrichten von unbekannten Kontakten sollte man ignorieren und diese blockieren.

Wie können wir dir helfen?

Wenn du in einem Land im Europäischen Wirtschaftsraum (dazu gehört auch die Europäische Union) und jedem anderen umfassten Land oder Hoheitsgebiet (zusammen als die Europäische Region bezeichnet) lebst, musst du mindestens 16 Jahre alt sein (oder das in deinem Land vorgeschriebene Alter erreicht haben), um dich zu registrieren und WhatsApp zu nutzen.

Wenn du in einem Land lebst, das nicht in der Europäischen Region liegt, musst du mindestens 13 Jahre alt sein (oder das in deinem Land vorgeschriebene Alter erreicht haben), um dich zu registrieren und WhatsApp zu nutzen.

Weitere Informationen findest du in unseren Nutzungsbedingungen.

Hinweis:

  • Das Erstellen eines Accounts mit falschen Informationen ist ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen.
  • Das Registrieren eines Accounts im Namen einer minderjährigen Person ist ebenfalls ein Verstoß gegen unsere Nutzungsbedingungen.

Ein minderjähriges Kind melden

Wenn dein minderjähriges Kind einen WhatsApp Account erstellt hat, kannst du ihm zeigen, wie es sein Konto löschen kann. In unserem Hilfebereich erfährst du, wie man einen Account löscht.

Wenn du den Account eines Minderjährigen melden möchtest, sende uns bitte eine E-Mail. Bitte gib in deiner E-Mail folgende Dokumentationen an und mache nicht relevante persönliche Informationen unkenntlich:

  • Eigentumsnachweis für die WhatsApp Nummer (z. B. Kopie des von der Regierung ausgestellten Ausweises und der Telefonrechnung)
  • Nachweis der elterlichen Gewalt (z. B. Kopie der Geburts- oder Adoptionsbescheinigung)
  • Nachweis des Geburtsdatums des Kindes (z. B. Kopie der Geburts- oder Adoptionsbescheinigung)

Wir werden den WhatsApp Account sofort deaktivieren, wenn es vernünftigerweise nachweisbar ist, dass das Konto deinem minderjährigen Kind gehört. Du erhältst keine Bestätigung dieses Vorgangs. Unsere Fähigkeit, einen Bericht zu überprüfen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, hängt von der Vollständigkeit der oben geforderten Informationen ab.

Wenn der Account des gemeldeten Kindes nicht nachweislich einem minderjährigen Nutzer zugeordnet werden kann, sind wir möglicherweise nicht in der Lage, Maßnahmen für den Account zu ergreifen. In diesem Fall empfehlen wir dir dringend, wenn du kein Elternteil dieses Kindes bist, einen Elternteil aufzufordern, uns auf die oben genannte Weise zu kontaktieren.

Ist Whatsapp für Kids geeignet?

Kleine Kinder – kleine Sorgen, große Kinder – große Sorgen. Dieser Spruch hat seine Gültigkeit zum Teil verloren. Denn mittlerweile möchten auch die Kleinen möglichst alle Freiheiten der Erwachsenenwelt genießen. So sind auch Messenger wie WhatsApp eine Erfindung, die jeder haben muss.
Besorgte Eltern stellen sich spätestens bei der ersten dubiosen Kontaktanfrage auf dem Handy des Kindes die berechtigte Frage: Ab wann sollten Kinder WhatsApp nutzen dürfen? Um diese Frage beantworten zu können, möchten wir Ihnen den Messenger WhatsApp mit all seinen Vor- und Nachteilen näher erläutern.

Das ist WhatsApp

Manche unter uns weigern sich erfolgreich davor, andere sind begeisterte Nutzer und Stammkunden: WhatsApp ist eine der beliebtesten Anwendungen zum Versenden von Kurzmitteilungen via Handy.
Eine Vielzahl von Smileys, integrierte Sprachaufnahme, individualisierbare Hintergründe und ähnliche Extras machen den Messenger so interessant für Kids und Jugendliche. Deshalb wird er Konkurrenten wie Facebook gegenüber längst bevorzugt.

Kosten und Nutzen

Der größte Vorteil der kleinen App ist zweifelsfrei das kostenlose Versenden von Kurzmitteilungen. Anders als bei der mittlerweile veralteten SMS wird für die WhatsApp Nachricht keine Gebühr fällig. Das funktioniert allerdings nur, wenn man über Zugriff zum Internet (Wifi oder mobiles Internet) verfügt und ausreichend Datenguthaben vorhanden ist.

Zum Austauschen kurzer Nachrichten muss der Nutzer lediglich die Anwendung herunterladen und ein Konto erstellen. Im ersten Jahr kann WhatsApp völlig kostenfrei verwendet werden. Danach fallen für die Nachrichten selbst weiterhin keine Kosten an. Allerdings muss man für die Nutzung des Programms pro Jahr rund 90 Cent bezahlen. Ein Preis, der hinsichtlich der ständigen Weiterentwicklung von WhatsApp durchaus gerechtfertigt ist.

Bezahlen muss der Nutzer allerdings anderswo. Nämlich dort, wo Qualitäten wie Verschlüsselung und Datensicherheit gefragt sind. WhatsApp ist zweifelsohne keine völlig sichere Variante zum Austausch sensibler Daten. Damit sollten Kids vor der Verwendung von WhatsApp auf jeden Fall über einige grundsätzliche Verhaltensregeln im Zusammenhang mit dem Messenger aufgeklärt werden. Eben diese Verhaltensregeln können Sie weiter unten nachlesen.

Zusätzliche Funktionen

Mit WhatsApp kann man nicht nur Nachrichten im (Gruppen-) Chat austauschen. Wenn die betreffenden Nutzer gleichzeitig online sind, kann sogar telefoniert werden. Kids, die keine Datenflat haben, sollten darauf aber lieber verzichten. Denn das Telefonieren per WhatsApp ist recht intensiv im Datenverbrauch, sodass das im Tarif inkludierte Datenvolumen mitunter sehr schnell aufgebraucht wird.

WhatsApp und Jugendschutz

Natürlich hat auch WhatsApp die grundsätzlichen „Spielregeln“ in den AGB festgelegt. Darin findet sich der Hinweis, dass das Programm erst ab einem Alter von 16 Jahren genutzt werden darf.
Allerdings nimmt WhatsApp keinerlei Alterskontrolle durch. Es ist also nicht verwunderlich, dass das Programm speziell bei Kids ab 10 Jahren so beliebt ist.

Am Ende entscheiden die Eltern, ob das Kind bereit ist, den Messenger zu nutzen, oder nicht. Weil es schwierig ist, den Gebrauch des Messengers langfristig zu verbieten (die meisten Kids finden Mittel und Wege, ihre Eltern in dieser Hinsicht auszutricksen), ist ein Mittelweg oft die bessere Wahl. Treffen Sie genaue Vereinbarungen mit Ihrem Kind, ohne ihm das Programm von vorneherein zu verbieten und machen Sie sich selbst mit der Funktionsweise des Messengers bekannt.

Gefahren vs. Selbstverantwortung

Heute muss jedes Kind lernen, Verantwortung im Umgang mit dem Medium Internet zu übernehmen. WhatsApp bietet hier nicht nur einen Grund für zahlreiche Streitigkeiten zwischen Eltern und Kindern, sondern vielmehr eine Gelegenheit, zum kritischen Konsumenten heranzuwachsen.

Je nach Alter des Kindes gilt es die Gefährlichkeit von WhatsApp und die Fähigkeit des Kindes zur Selbstverantwortung abzuwiegen und entsprechende Einschränkungen festzulegen. Kein Kind möchte gemobbt oder belästigt werden. Die meisten Kids verstehen daher, dass sie achtsam mit dem Internet umgehen müssen, wenn sie die häufigsten Gefahrenquellen einmal durchschaut haben. Reagieren Sie daher nicht mit totaler Abwehr auf das Thema WhatsApp, sondern versuchen Sie, ein offenes Gespräch darüber zu führen. Klären Sie es dabei über die folgenden Bereiche auf.

Das Recht am eigenen Bild und WhatsApp

Bilder und Texte unterliegen dem Urheberrecht. Damit ist es eigentlich verboten, die Werke eines anderen ohne dessen Einverständnis für sich selbst zu nutzen. Happig wird es erst recht, wenn man diese Werke für kommerzielle Zwecke nützt.

Was für jeden gilt, scheint für WhatsApp keine Relevanz zu haben. Denn laut der AGB des Unternehmens tritt der Nutzer jegliche Rechte an gesendeten Inhalten an WhatsApp ab. Somit könnte das Unternehmen die privaten Bilder seiner Nutzer jederzeit für seine Zwecke verwenden.
Diese Tatsache ist ein weiterer Grund, vorsichtig mit Diensten wie WhatsApp umzugehen. Die scheinbar kostengünstigen Messenger haben einen versteckten Preis, dessen man sich bei der Nutzung unbedingt bewusst sein sollte: Abspeicherung persönlicher Daten und Abtretung der Nutzungsrechte an Wort und Bild.

Konto löschen? Gar nicht so einfach!

Wer keine Lust mehr auf potentiellen Datenklau durch WhatsApp hat, kann das eigene Konto löschen. Auch Opfer von Mobbing-Attacken im Netz haben die Möglichkeit, sich aus WhatsApp „auszuklinken“. Allerdings ist das Löschen des Kontos nicht so einfach, wie es scheint. Das Entfernen der App vom Smartphone gilt als Kündigung des Dienstes. Wer ganz sicher gehen möchte, sollte zuvor jedoch einige zusätzliche Schritte vornehmen. Denn das Konto wird erst dann vollständig deaktiviert, wenn man die Verknüpfung zur Telefonnummer löscht.

Dazu befolgt man am besten die folgenden Schritte:

  • Druck auf die Menütaste → Einstellungen auswählen
  • Eintrag „Account“ antippen
  • Hier kann man den eigenen Account schließlich löschen – und zwar mit Klick auf „Meinen Account löschen“.
  • Um die Deaktivierung abzuschließen, ist die Eingabe der eigenen Telefonnummer zur Bestätigung erforderlich. Danach auf die rote Schaltfläche „Meinen Account löschen“ tippen und die App vom Smartphone entfernen.

Verschlüsselung und Datensicherheit

Messenger wie WhatsApp arbeiten nach einem anderen Prinzip, als wir es vom SMS Versand gewöhnt sind. Genauer gesagt werden sämtliche Daten (Bilder, Nachrichten und Sprachaufnahmen) auf einem großen Server zwischengespeichert. Von dort aus gelangen sie dann an die jeweiligen Empfänger.
Um den Datentransfer möglichst sicher zu gestalten, sollten derartige Daten unbedingt verschlüsselt werden. Zwar hat WhatsApp vor mehreren Jahren sein System auf Verschlüsselung umgestellt, absolute Sicherheit gibt es aber nach wie vor nicht. Denn das derzeit von WhatsApp verwendete Verschlüsselungssystem ist ungenügend und garantiert nicht, dass nur der Empfänger die Nachricht lesen kann.

Das bedeutet auch, dass WhatsApp selbst Zugriff auf die Daten der Nutzer (die am Server zwischengespeichert werden) hat. Das sollte jedem WhatsApp User zu denken geben.
Darüber hinaus sind für die Installation der Anwendung einige Berechtigungen erforderlich, die für das fehlerfreie Funktionieren des Programms eigentlich nicht notwendig wären. So fordert WhatsApp den Zugriff auf das persönliche Telefonbuch, den Standort, den Speicher des Geräts (damit auch SMS und Co.) sowie die Identität des Nutzers.

Dass es für derartige Daten mittlerweile einen großen Markt gibt, ist längst kein Geheimnis mehr. Daher sollte man, wenn die Deinstallation von WhatsApp keine Option ist, unbedingt im Hinterkopf behalten, dass die Daten am Handy keineswegs Privatsache sind.

Sicherheitstipps für Eltern und Kids

Haben Sie sich dafür entschieden, Ihrem Kind die Nutzung von WhatsApp zu erlauben, so binden Sie diese Erlaubnis am besten an einige Vereinbarungen. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es sich als reifer sowie verantwortungsbewusster Internetnutzer unbedingt an diese Punkte halten sollte – genauso wie ein Erwachsener es tun würde. Unter diesen Voraussetzungen ist die Nutzung von WhatsApp durch Kinder für viele Eltern vertretbar. Sollte die Einhaltung dieser „Spielregeln“ nach einer Weile doch nicht mehr funktionieren, so gibt es (wie oben bereits beschrieben) noch die Option, das Konto nachhaltig zu löschen.

Im Folgenden möchten wir Ihnen und Ihrem Kind eine Reihe von Empfehlungen mitgeben, die das Texten mit WhatsApp sicherer gestalten können.

Regeln vereinbaren

Beschäftigt man sich ein wenig mit dem Thema WhatsApp und Sicherheit, so lässt sich das Programm recht einfach optimieren, sodass die eine oder andere Gefahrenquelle ausgeschaltet werden kann. Eltern, die mit diesem Thema konfrontiert sind, sollten auf jeden Fall gut über die Stolpersteine und Gefahren des Programms Bescheid wissen. Denn nur so lassen sich sinnvolle Verhaltensregeln im Umgang mit WhatsApp vereinbaren. Sie dienen als Grundlage für Ihr Einverständnis zur Nutzung des Messengers und sollten vom Kind unbedingt eingehalten werden.

Nummer geheim halten

Es versteht sich eigentlich von selbst, dass man als Handybesitzer seine Nummer nicht an jeden beliebigen Straßenpassanten weitergeben sollte. In Zeiten von WhatsApp hat sich die Bedeutung dieser Grundregel noch verstärkt. Denn wer die Nummer des Kindes kennt, kann ihm unaufgefordert Mitteilungen, Bilder und mehr senden. Zwar lässt sich der Kontakt mühelos blockieren, weitere Belästigungsversuche über eine andere Telefonnummer sind aber dennoch nicht ausgeschlossen.
Daher gilt für Ihr Kind, wie auch für Erwachsene: Gib‘ deine Telefonnummer keinesfalls an Leute weiter, die du nicht kennst! Auch deine Freunde dürfen deine Nummer nicht weitergeben, ohne dich zu fragen. Schreibe nur mit Menschen auf WhatsApp, die du aus dem „echten“ Leben kennst.

Geschütztes Wifi

Sollte das Kind via öffentlichem W-Lan-Spot, beispielsweise in einem Café, mit WhatsApp chatten, so ergeben sich zusätzliche Risiken. Denn damit kann es, speziell an stark frequentierten Orten, zum Opfer von Spionageattacken durch Hacker werden. Sensible Daten und Nachrichten sollten ohnehin nicht via WhatsApp ausgetauscht werden. Erst recht nicht, wenn man sich in ein öffentliches Wifi-Netz eingeloggt hat. Hier ist es besser, beim eigenen, mobilen Internet zu bleiben, das in dieser Hinsicht etwas sicherer ist oder einen passwortgeschützten Wifi-Spot zu verwenden.

Profilbild, Status und Zeitstempel

Bei Facebook, Twitter und auch WhatsApp sollte man sich gut überlegen, welches Profilbild man verwendet. Speziell Kinder verzichten lieber auf das zur Schau stellen von Urlaubsfotos im Bikini oder ähnliche Bilder im Profil. Idealerweise verwendet man ein Comic-Bild, eine eigene Zeichnung oder ein anderes Bild, das keinen Rückschluss auf die eigene Identität zulässt.
Denn das eigene Bild erscheint für jeden sichtbar in der Kontaktleiste. Übrigens ist es keine Pflicht, ein Profilbild festzulegen. Verzichtet man darauf, so erscheint stattdessen ein Platzhalter.

Regelmäßige Updates

Bei allen Anwendungen, die auf das Internet zugreifen, können ab und zu Sicherheitslücken entstehen. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig zu überprüfen, ob eine neue Version von WhatsApp verfügbar ist. Denn die Entwickler des Programms überarbeiten es immer wieder – besonders dann, wenn es zu Fehlern und Sicherheitslücken kommt.

Forderungen ignorieren

Leider sind im Internet nicht nur ehrliche Menschen unterwegs. Sollte das Kind von Fremden angechattet werden, ist es ohnehin am besten, diese Kontakte sofort zu blockieren.
Aber auch, wenn von vermeintlich bekannten Kontakten seltsame Forderungen kommen, muss das Kind wissen, wie es zu reagieren hat. In folgenden Fällen sollte der Kontakt blockiert oder gelöscht werden. In schwerwiegenden Fällen kann Anzeige erstattet werden.

  • Herausgabe von sensiblen Daten wie Passwörtern
  • Aufforderung, eine unbekannte Internetseite zu besuchen
  • Bekanntgabe persönlicher Daten (z.B. Adresse)
  • Forderung, Bilder von sich selbst zu senden
  • Aufforderungen zum Sexting

Wissen wie’s geht

Wer WhatsApp nutzt, sollte wissen, wie man einen Nutzer blockieren kann. Außerdem sollte bekannt sein, welche Schritte zum Löschen eines Kontakts bzw. des eigenen Kontos unternommen werden müssen. Stellen Sie fest, ob Ihr Kind weiß, wie es die integrierten WhatsApp Funktionen zum Vermeiden von Belästigungen nutzen kann und was im Falle von Mobbing zu tun ist.

Mobilfunk-Tarif nicht überstrapazieren

Nicht jeder Teenager verfügt über eine Datenflatrate. Die günstigeren Handytarife decken nur ein recht kleines Datenpaket ab. Darüber hinaus genütztes Datenvolumen kann recht teuer werden. Informieren Sie sich und Ihr Kind über die im Tarif inkludierten Pakete und nützen Sie gegebenenfalls einstellbare Beschränkungen in den Einstellungen des Smartphones. Alternativ dazu können verschiedene Apps zur Beschränkung der Datennutzung installiert werden.

Privatsphäre-Einstellungen durchgehen

Gehen Sie gemeinsam die Privatsphäre-Einstellungen durch. An manchen Stellen lässt sich WhatsApp recht einfach optimieren, um die Datensicherheit zu verbessern. So können Sie zum Beispiel den Zeitstempel in den Einstellungen deaktivieren.

Datenroaming

Während eines Auslandsaufenthaltes sollte das Datenroaming am Handy deaktiviert werden, um hohe Telefonrechnungen zu vermeiden. Das gilt besonders für WhatsApp-Nutzer, die das Internet ständig nutzen, ohne sich dessen immer bewusst zu sein. Die Roaming-Dienste lassen sich direkt in den Einstellungen des Smartphones verändern.

Sexting – Was ist das?

Dieser Begriff fällt immer wieder, wenn es um das Versenden von Nachrichten im Internet geht. Gemeint ist der Austausch intimer Details oder Bilder, um sich gegenseitig anzuheizen. Sexting ist also vergleichbar mit Cybersex. Für Teenager hat das Sexting einen gewissen Reiz. Natürlich sollte jedes Kind in diesem Alter einen gewissen Grad an Privatsphäre wahren dürfen. Das Sexting via WhatsApp ist aber sowohl mit Netzbekanntschaften als auch „echten“ Kontakten aus dem täglichen Leben eine gefährliche Sache. Wie bereits erwähnt, erhält WhatsApp die Rechte an den Bildern und Texten seiner Nutzer. Was damit passiert, das weiß niemand. Daher ist es im Interesse der Kinder selbst, auf Sexting zu verzichten. Telefongespräche sind hier die wesentlich sicherere und harmlosere Alternative.
Sprechen Sie dieses Thema offen an und erklären Sie Ihrem Kind, warum Sie Sexting nicht dulden. Es soll verstehen, dass es um seine eigene Privatsphäre und Sicherheit geht. Sowohl Teenager als auch Erwachsene kennen den Reiz erotischer Kurznachrichten. WhatsApp ist hier aber in jedem Fall nicht das beste Mittel der Wahl und sollte dafür keinesfalls genutzt werden.

Kontakte löschen? So funktioniert’s!

Leider gibt es bei WhatsApp keine Möglichkeit, unerwünschtes Verhalten wie Mobbing, Spam oder ähnliches zu melden. Stattdessen kann man aber die betreffenden Kontakte löschen, um keine Nachrichten mehr von dieser Person zu erhalten.

So blockiert man einen Kontakt

Meistens reicht es aus, einen Kontakt zu blockieren, anstatt diesen vollständig zu löschen. Das ist besonders praktisch, wenn man plötzlich von Fremden angechattet wird, die auf unbekanntem Wege die eigene Telefonnummer erhalten haben. Wird man von einem Fremden angechattet, dann erscheint die Option „Blockieren“. Das ist die einfachste und schnellste Variante, den Kontakt dauerhaft abzubrechen.
Ein anderer Weg, jemanden zu blockieren, funktioniert über das WhatsApp Menü. Und zwar folgendermaßen:

  • Druck der Menütaste am Handy
  • Dann den Eintrag „Einstellungen“ auswählen.
  • Auf „Account“ und dann auf „Datenschutz“ tippen.
  • Ganz unten erscheint ein Eintrag mit „Blockierte Kontakte“. Diesen Menüpunkt antippen.
  • Im Kontaktmenü jenen Kontakt auswählen, den man blockieren möchte.

Dabei kann es passieren, dass man unabsichtlich jemanden blockiert. Auch das ist kein Problem. Die folgenden Schritte reichen aus, um die Blockierung wieder aufzuheben.

  • Wie oben beschrieben das Menü „Blockierte Kontakte“ öffnen.
  • Den gewünschten blockierten Kontakt für einige Sekunden lang antippen. Es sollte eine Mitteilung erscheinen, dass der betreffende Kontakt nun freigegeben ist.

Die Suche nach Alternativen

Laut Stifung Warentest ist WhatsApp keine sichere Anwendung, da es keine Ende-zu-Ende Verschlüsselung einsetzt. Das bedeutet, dass die Verschlüsselung nach wie vor lückenhaft ist und gilt übrigens sowohl für die iOS als auch die Android Version. Darüber hinaus steht in den AGB von WhatsApp, dass Daten an Dritte übertragen und die AGB selbst jederzeit geändert werden können. Das ist für einen Messenger, über den auch sensible Daten ausgetauscht werden können, nicht optimal. Weiters beschreibt Stiftung Warentest eine Mögliche Schwierigkeit, die sich aus dem Verkauf von WhatsApp an Facebook ergeben. Es könnte sein, dass die Daten der Nutzer nun an Facebook übergehen. Aufgrund dieser und mehr negativer Punkte, bewertet Stifung Warentest die App in Sachen Datenschutz als sehr kritisch.

Der Messenger Threema schneidet in diesen Punkten deutlich besser ab. Im Gegensatz zu WhatsApp arbeitet er auf Basis einer Ende-zu-Ende Verschlüsselung und ist zudem auch dann verwendbar, wenn man die Berechtigung zum Auslesen des Adressbuches nicht erteilt.

Threema zeigt den Nutzern an, wie zuverlässig die Identität der Chatpartner bestätigt werden kann. Das ist, insbesondere für die Nutzung durch Kids, eine sehr praktische Sache, die das Chatten im Internet etwas sicherer macht. Denn so fällt es potentiellen Schwindlern schwerer, sich die Gunst ihrer Opfer zu erschleichen. Mit einem Preis von 1,60 € für Android ist diese App durchaus leistbar und stellt damit eine brauchbare Alternative zu WhatsApp dar.

Foto: Twin design / bigstockphoto.com

Bewertung: Unbewertet 1 Stern 2 Sterne 3 Sterne 4 Sterne 5 Sterne Bewertungen: 818 Ihre Bewertung: {{rating}}

  • Über den Autor
  • Letzte Beiträge

Über Luise Veltmann

Luise wohnt mit ihrem Mann, ihrem zweijährigen Sohn Max und bald auch mit Kind Nr. 2 in Lübeck. Wenn Sie neben der Arbeit als Autorin für den Elternkompass die Zeit findet, dann geht Luise ins Fitnessstudio oder zeichnet. Die Zeit ist aber knapp, denn der kleine Max liebt es mit seiner Mama zum Kinderturnen zu gehen und Oma und Opa zu besuchen.

  • DIY – Kinderkleidung nähen leicht gemacht – Dezember 16, 2019
  • Selbstfürsorge: Warum Kinder nicht immer vorgehen sollten – Juli 16, 2019
  • Wichtige Kriterien für ein neues Babybett – Juli 11, 2019
  • Das Baby- oder Kinderzimmer von Beginn an durchdacht einrichten – Dezember 21, 2018
  • Coole Kindermode: Gut gekleidet durch den Herbst – Dezember 11, 2018
  • Family-Startups: Wenn das Business Familienangelegenheit sein soll – Dezember 11, 2018
  • Baby zahnen – Tipps bei Zahnungsbeschwerden – Juli 26, 2018
  • Baby Pucken? – Vorteile & Nachteile – Juli 25, 2018
  • Pflegekind aufnehmen – Eltern auf Zeit – Juli 24, 2018
  • Schwanger fliegen – Was Sie unbedingt beachten sollten – Juli 24, 2018

Alle Beiträge anzeigen

WhatsApp ist trotz neuem Mindestalter noch unsicher für Kinder

0 0 WhatsApp hebt das Mindestalter für die Nutzung an. Doch wirklich sicher ist die Maßnahme für Eltern und ihre Kinder nicht.

Die Messenger-App WhatsApp erhöht das Mindestalter für die Nutzung auf 16 Jahre. Kontrolliert wird das Alter allerdings nicht. Insofern können auch Jüngere den Dienst mehr oder weniger ungehindert verwenden. Wissen Eltern, dass das der Fall ist, sollten sie ihr Kind dabei begleiten, rät Iren Schulz von der Initiative „Schau hin! Was dein Kind mit Medien macht“.

Wissenswertes zu WhatsApp Wissenswertes zu WhatsApp Zentralreaktion FMG

WhatsApp gemeinsam einrichten

Verbote brächten meist nichts, denn die Kinder sind häufig technisch versierter als ihre Eltern. Stattdessen gilt es, im Gespräch zu bleiben und den jungen Nutzern zu erklären, welche Risiken Messenger bergen.

Schulz rät, die App gemeinsam mit dem Jugendlichen einzurichten. „Das fängt beim Profilbild an. Eventuell wählt man lieber ein Comic-Bild oder ein verfremdetes Foto“, sagt Schulz. Wichtig ist auch: Mit wem möchte sich das Kind vernetzen? Junge Nutzer sollten auch sensibel mit den Daten ihrer Freunde umgehen.

Mehr WhatsApp:

Privatsphäre gemeinsam beobachten

Die Einstellungen zur Privatsphäre gehen Eltern am besten regelmäßig mit dem Kind durch. Denn wenn die Nutzungsbedingungen verändert werden, verschwindet auch das eine oder andere bereits gesetzte Häkchen wieder.

Ob ein Kind überhaupt schon in der Lage ist, verantwortungsbewusst mit den eigenen Daten umzugehen – das müssen die Eltern selbst einschätzen, sagt Schulz. Und sie müssen sich darüber im Klaren sein, dass sie die Verantwortung für den Umgang ihrer Kinder mit Medien wie WhatsApp tragen. Auf Altersbeschränkungen verlassen können sie sich jedenfalls nicht.

Mögliche Alternativen zum WhatsApp-Messenger

Nutzerinnen und Nutzer müssen laut WhatsApp-Nutzungsbedingungen mindestens 16 Jahre alt sein, um WhatsApp zu verwenden. Gerade wenn es um Messenger-Dienste geht, gibt es für jüngere Kinder jugendschutzkonforme Alternativen, die genutzt werden können. Wichtig ist dann aber, dass auch der Freundeskreis, die Vereinsmitglieder etc. mitziehen.

jugendschutz.net, das Kompetenzzentrum für den Jugendschutz im Internet, hat Messenger-Dienste für Kinder getestet. Die Dienste Maily, Tocomail, Monster Messenger und VTech Kid Connect werden generell hinsichtlich der elterlichen Einbindung für gut bewertet.

Im Testbericht heißt es dazu: „Sie (die Messenger) arbeiten alle mit der gleichen Strategie: Eltern und Erziehungsberechtigte werden stark eingebunden und erhalten Optionen zur Kontrolle von Nachrichten und Kontakten. So ist das Anlegen der Accounts bei allen vier geprüften Kinder-Messengern Elternsache. Ebenso die Freigabe neuer Kontakte und deren Verwaltung. Kinder können erst dann miteinander kommunizieren, wenn die Eltern beider Chat-Partner eingewilligt haben. Bei Maily und V-Tech Kid Connect erhalten Eltern zusätzlich Einsicht in alle vom Kind geführten Unterhaltungen. Noch einen Schritt weiter geht Tocomail: Hier müssen Eltern jede einzelne Nachricht ihres Kindes entweder freigeben oder löschen“ (Quelle: jugendschutz.net; Themenpapier „Kinder-Messenger: Meist sicher, aber unattraktiv“).
Die Messenger eignen sich zum Einüben der Kommunikation via Messenger in der Familie, eine wirkliche Alternative zu WhatsApp sind sie aufgrund der geringen Reichweite bisher nicht. Zudem sollten Eltern bei der Nutzung dieser Dienste abwägen, bis zu welchem Zeitpunkt sie die Online-Kommunikation ihrer Kinder überwachen. Perspektivisch sollten Nutzerinnen und Nutzer ab dem frühen Jugendalter selbständig und verantwortungsvoll online kommunizieren können und die wichtigsten Verhaltens- und Sicherheitsregeln kennen, so dass die Überwachung der Kommunikation durch Erziehende nicht mehr notwendig ist.

Family Link: Dank Google-App können Eltern nun ihre Kinder überwachen

Es liegt in der Natur der Sache, dass sich Eltern Sorgen um ihre Kinder machen. Und die Technik gibt ihnen immer mehr Möglichkeiten vorzubeugen oder zu kontrollieren, je nach Betrachtungsweise. So sorgen eigens entwickelte Apps seit einiger Zeit dafür, dass Eltern stets wissen, was ihre Kinder machen, wo sie sich aufhalten, mit wem sie spielen und auf welchen Seiten sie mit dem Kinder-Handy surfen.

Seit kurzem ist die Handy-Überwachung auch in Deutschland über den Family Link von Google möglich. Normalerweise müssen Nutzer 13 Jahre alt sein, um ihr eigenes Google-Konto zu eröffnen. Wenn die Eltern die App herunterladen, können auch Kinder unter 13 ein eigenes Konto haben. Die Kontrolle bleibt allerdings bei den Eltern, denn die Programme sind auf beiden Handys miteinander verbunden.

Der Internet-Konzern als Erziehungsratgeber

Google preist das als pädagogische Unterstützung. „Setzen Sie sich doch mal mit Ihrer Familie zusammen und überlegen Sie sich Regeln für den Umgang mit digitalen Medien. So helfen Sie Ihrem Kind dabei, sich beim Lernen, Spielen und Surfen in der Onlinewelt zurechtzufinden“, heißt im Google Play Store.

Die Freiwilligkeit ist allerdings eingeschränkt. Lehnt ein 13-Jähriger ab, sein Passwort für Family Link freizugeben, wird das Handy einfach für 24 Stunden gesperrt. Bald soll diese Form der Sperre auch über den Google Assistant möglich sein. Dann heißt es nur noch: „Google, sperr Ludwigs Handy“.

360-Grad-Kontrolle über den Nachwuchs

Der Nutzen der Kontrollprogramme (Stichwort in den App-Stores: Parental Control) klingt erst einmal einleuchtend: Eltern überblicken, ob die Kinder sicher unterwegs sind, sich nicht verirren, keine schädlichen Inhalte auf dem Handy installieren und nicht den ganzen Tag am Bildschirm kleben. Das können die meisten Programme:

  • Standort: Zum Angebot gehört vor allem die GPS-Ortung, die den Standort der Kinder in Google Maps widergeben.
  • Geozaun: Sie können auch einen Geozaun anlegen, das ist ein Kartenbereich, aus dem sich die Kinder nicht herausbewegen sollen. Verlässt das Kind diesen Bereich mit dem Smartphone in der Tasche, läutet bei den Eltern ein Alarm.
  • Geräte sperren: Ab einer bestimmten Zeit können die Kinder nicht mehr mit dem Telefon spielen. Nachrichten schreiben und telefonieren geht danach noch.
  • Inhalte sperren: Per App lassen sich WhatsApp, Youtube oder Browser blockieren.
  • Abhören: Manche Apps ermöglichen den Eltern, die Telefonate ihrer Kinder live mitzuhören. Die Kamera kann zudem Bilder machen, die auf dem Smartphone der Eltern landen – offiziell natürlich nur mit Einwilligung der Kinder.

Wenn die Fürsorge zur Überwachung wird

Gerade die App als Wanze macht Experten Kopfzerbrechen. Alexander Spier vom Computermagazin c’t analysierte die Kontrollprogramme für den MDR und sagt: „Das ist gruselig und in Deutschland auch eine rechtliche Grauzone. Ohne Einwilligung der Kinder darf man das nicht machen.“ Die Apps ließen sich auch einfach auf dem Smartphone verstecken, um kein Misstrauen zu erregen.

Ist das Überwachen anderer Erwachsener ohne deren Einverständnis strafbar (Stalking), kann es durchaus erlaubt sein, Kontroll-Apps auf dem Smartphone ihrer Kinder zu installieren. „Denn Eltern verfügen über eine Befugnis, in die Privatsphäre ihrer Kinder einzugreifen. Dies ergibt sich aus den Paragrafen 1626 und 1631 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) („Elterliche Sorgfaltspflicht“). Die Internetnutzung oder den Aufenthaltsort eines Zehnjährigen ohne dessen Kenntnis mit einer Spionage-App zu kontrollieren dürfte daher rechtmäßig sein“, schreibt c’t-Redakteur Joerg Heidrich.

Eltern sind sich sicher: Auch die Kinder finden die Kontrolle gut

Vom Bedürfnis der Eltern nach dem Rundumüberblick über das Leben ihrer Kleinen zeugen auch die Kommentare in den App-Stores.

  • „Bisher gefällt mir die App. Meine Tochter (12) findet es gut, dass ich sehen kann, was sie am Handy macht und wo sie ist.“
  • „Ich bin kein Kontrollfreak, aber es ist schon interessant zu sehen, was die Kinder so mit dem Smartphone treiben. Wichtig ist, dass man als Erziehungsberechtigter die Einstellungen selber setzen kann.“
  • „Super um die Kontolle zu behalten, wenn das Kind ein Handy bekommt. Zeitlimit kann für jeden Tag einzeln bestimmt werden. Wie auch die Schlafenszeit. Toll ist auch die Genehmigungsanfrage zum Herunterladen von Apps aus der Ferne.“
  • „Für kleinere Kinder sicher in Ordnung, macht da alles richtig. Aber ab einem gewissen Alter leicht zu umgehen, Stichwort Datum und Uhrzeit… Schade eigentlich, denn wenn die App solche Manipulationen noch erkennen würde, wäre sie echt top!“

Sicherheitslücken in Tracker-Apps

Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie hat sich die Tracker-Apps aus dem Google Play Store genauer angesehen. Auf der DEF CON Hacking Conference in Las Vegas warnten sie im August: „Keine einzige App war sicher programmiert, alle hatten teils gravierende Schwachstellen.“ So ließen sich Bewegungsprofile erstellen, Nachrichten lesen und Bilder ansehen. Außerdem könnten alle Nutzer der App gleichzeitig von Hackern angegriffen werden.

WhatsApp auf Tablet installieren: So funktioniert’s

Eigentlich funktioniert WhatsApp nur auf dem Smartphone. Um die beliebte Messenger-App zu verwenden, braucht man nämlich eigentlich eine SIM-Karte mit Telefonnummer. Eigentlich – denn es gibt einen Trick, wie du auch auf deinem iPad oder Android-Tablett mit deinen Freunden auf WhatsApp chatten kannst. Eine Möglichkeit ist, die Web-Version von WhatsApp zu verwenden. Aber man kann den Nachrichtendienst auch tatsächlich ohne SIM-Karte am Tablett installieren.

So kannst du WhatsApp am iPad oder Android-Tablett installieren

Für Tabletts gibt es keine eigene WhatsApp-App in den App Stores – Apps, die so ähnlich aussehen, solltest du nicht herunterladen, die sind nämlich voll mit Werbung und können außerdem Viren verursachen. Stattdessen gibt es einen anderen Trick: Du kannst dir ganz einfach die WhatsApp Installationsdatei auf der Website der App herunterladen.

  1. Gehe auf whatsapp.com und scrolle ganz nach unten. Im Menüpunkt „Herunterladen“, kannst du dein Betriebssystem auswählen. Downloade die passende Version.
  2. Bevor du die passende WhatsApp Version auf deinem Tablet downloaden kannst, musst du noch die Sicherheitseinstellungen bei Android und iOS deaktivieren, die das Herunterladen einer sogenannten APK verhindert. Meistens wirst du einfach danach gefragt, sobald du so eine Anwendung herunterladen willst.
  3. Nachdem die Installation fertig ist, kommt eine Fehlermeldung, da die Software eigentlich nicht für das Tablet geeignet ist. Die beachtest du einfach nicht – es funktioniert nämlich trotzdem.
  4. Als nächstes musst du dich entscheiden, ob du deine Chats und Kontakte von deinem Smartphone übertragen willst. Dazu musst du deine Handynummer eingeben. Willst du ohne SIM-Karte chatten, kannst du einfach eine andere Telefonnummer – zum Beispiel auch eine Festnetznummer – eingeben. Sobald du das gemacht hast, kannst du WhatsApp auf deinem Tablet nutzen!

Auf diesen Smartphones funktioniert WhatsApp bald nicht mehr!

WhatsApp auf dem Tablet nutzen

Inhalt

  1. WhatsApp auf dem Tablet nutzen
  2. WhatsApp mit Festnetz-Trick und zweiter SIM-Karte
  3. WhatsApp Web auf dem Tablet verwenden
  4. WhatsApp-Apps fürs Tablet von Drittanbietern

© Screenshot / Tim Kaufmann

Eine Möglichkeit, WhatsApp auf dem Tablet zu nutzen, ist über WhatsApp Web. Dafür benötigt man aber weiterhin WhatsApp auf einem Smartphone.

Das Smartphone ist das offizielle Zuhause von WhatsApp. Das liegt daran, dass jedes WhatsApp-Benutzerkonto an eine Handynummer gekoppelt ist. Es gibt aber verschiedene Methoden, mit denen sich WhatsApp auch auf dem Tablet nutzen lässt. Wir stellen sie vor und zeigen die Vor- und Nachteile auf.

Geht nicht: MultiSIM

In manchen Mobilfunktarifen können Sie mehrere SIM-Karten für dieselbe Rufnummer erhalten. Man sollte meinen, dass an die Rufnummer gesendete WhatsApps dann auf allen mit diesen Karten bestückten Geräten erscheinen, aber das funktioniert nicht. Wenn Sie WhatsApp frisch auf einem Smartphone installieren, findet beim erstmaligen Start automatisch eine Überprüfung der Rufnummer statt. Dabei wird das WhatsApp-Benutzerkonto an das Gerät gekoppelt, auf dem Sie diese Überprüfung durchführen. Starten Sie WhatsApp anschließend auf einem anderen Gerät, dann können Sie dieses zwar ebenfalls freischalten. Dabei erlischt aber die Freischaltung auf dem Erstgerät.

© Screenshot / Tim Kaufmann

MultiSIMs funktionieren mit WhatsApp nur sehr eingeschränkt.

Theoretisch lässt sich die auf dem ersten Mobilgerät gespeicherte Freischaltung durch Kopieren der WhatsApp-Konfigurationsdateien auf das Zweitgerät übertragen. Zumindest auf gerooteten Android-Geräten funktioniert das so. Die Vorgehensweise ist allerdings kompliziert und die so erzielte Freischaltung wenig robust. Außerdem verläuft die Kommunikation nicht synchron, d.h. Benachrichtigungen über eingehende Nachrichten erhalten Sie stets nur auf dem Gerät, auf dem Sie zuletzt gechattet haben.

Deshalb raten wir von dieser Methode ab – und verraten Ihnen auf den folgenden Seiten gute Alternativen zur WhatsApp-Nutzung auf dem Tablet.

WhatsApp-Tipps: Die Top 5 Regeln für den Messenger

Quelle: connect Kleiner WhatsApp-Knigge: Das sollten Sie beachten! 1 2 3 4

Mehr lesen

Top 10 2018 –

Was ist das beste Smartphone?

DSL-Speedtest –

Testen Sie Ihre Verbindung

Vergleich –

Samsung Galaxy S9 vs. Huawei P20

Mehr zum Thema

Android-Tablets

Die beliebtesten Apps für Android-Tablets

Bildbearbeitung, Cloudspeicher, Notizfunktion oder Internet-Radio: Wir stellen die beliebtesten Apps für Android-Tablets vor.Video Kurztipp im Video

WhatsApp: Wurde ich blockiert? So erkennen Sie es

Wenn Textnachrichten nicht beantwortet werden, könnte der Kontakt geblockt worden sein. So erhalten Sie Gewissheit.Video Zitat-Funktion der Messenger-App – Videoanleitung

WhatsApp-Tipp: So lassen sich Nachrichten zitieren

Wer antwortet da wem? Mit richtig platzierten Zitaten lassen sich Chats besser verstehen. Unsere Video-Anleitung!Zitate-Sammlung und Tipps

Die 166 besten Whatsapp Status-Sprüche im Januar 2020

Ob lustig oder zum Nachdenken: Wir haben 166 Whatsapp Status-Sprüche und Zitate gesammelt. Und jeden Monat kommen neue Status-Sprüche dazu.Video Video zeigt Hack in Aktion

Whatsapp: Update schließt schwere GIF-Sicherheitslücke

Über manipulierte GIF-Bilder konnten Android-Smartphones über Whatsapp gehackt werden. Jetzt hat Whatsapp reagiert. Was Sie zum Update wissen sollten.

WhatsApp auf WLAN-Tablet installieren

Thomas Rau

Die beliebte Nachrichten-App WhatsApp lässt sich ohne Probleme nur auf einem Smartphone installieren. Wir zeigen, wie es auch auf einem WLAN-Tablet funktioniert.

Vergrößern WhatsApp lässt sich eigentlich nicht auf einem Tablet installieren. Wenn Sie die APK herunterladen und die App per Festnetz freischalten, klappt es aber trotzdem.

Über ein paar Umwege bekommen Sie WhatsApp auch auf einem WLAN-Tablet zum Laufen. Dann können Sie kostenlos Nachrichten verschicken so lange sich das Tablet in einem Funknetzwerk befindet.

WhatsApp herunterladen: Wenn Sie auf dem Tablet WhatsApp im Google Play Store aufrufen, bekommen Sie den Hinweis, dass diese App für Ihr Gerät nicht kompatibel ist. Nutzen Sie deshalb Googles Browser Chrome und markieren Sie im Kontextmenü die Einstellung „Desktop-Version“. Über die Desktop-Seite des Play Store können Sie die App als APK herunterladen, wenn Sie Android dies gestatten. Dazu müssen Sie vorher bei „Einstellungen > Sicherheit > Unbekannte Herkunft“ einen Haken setzen. Rufen Sie die heruntergeladene Datei im Datei-Manager des Tablets oder über die App „Downloads“ auf und tippen Sie darauf: Nun beginnt die Installation.

Freischalten per Telefon: Um WhatsApp freizuschalten, schickt der Server der App eine SMS an Ihr Gerät – das funktioniert bei einem WLAN-Tablet natürlich nicht. Tragen Sie deshalb eine Festnetznummer bei WhatsApp ein. Auch hier schlägt das Freischalten per SMS zunächst fehl. Sie können die App aber auffordern, Sie anzurufen: Dann erhalten Sie umgehend einen Anruf auf der Festnetznummer. Ein Sprach-Computer gibt Ihnen nun einen sechsstelligen Freischalt-Code durch, den Sie in der App eintragen. Anschließend können Sie WhatsApp wie auf dem Smartphone nutzen.

WhatsApp für Kinder

Offiziell ist WhatsApp erst ab 13 Jahren erlaubt. Aber auch deutlich jüngere Kinder schicken tagtäglich Dutzende, Hunderte von Nachrichten und Bildern hin und her. Jetzt soll es demnächst eine spezielle WhatsApp-Version für jüngere Kinder geben. Was es damit auf sich hat und was Familien generell beim Umgang mit WhatsApp beachten sollten:

Ein Eltern-Alltag ohne WhatsApp? Unvorstellbar! Wie sonst sollen Fußball-Training, Spieltreffs, die Hausaufgaben und die nächste Mama-Kaffee-Runde organisiert und koordiniert werden? 50 Milliarden Nachrichten, Fotos und Sprachmemos werden jeden Tag über WhatsApp hin- und hergeschickt (Quelle: faz.net). Von Erwachsenen. Von Jugendlichen. Aber auch immer mehr von Kindern. WhatsApp gehört mittlerweile zu den beliebtesten Apps, vor allem bei der Jugend. SMS und MMS sind out, bei WhatsApp können die Nachrichten beliebig lang sind, Bilder und Emoticons enthalten, Gruppenchats einzurichten ist schnell und einfach möglich.

Offiziell ist WhatsApp erst ab 13 Jahren erlaubt. (Hier finden Sie die aktuellen Nutzungsbediungen von WhatsApp.) Soweit die Theorie. Die Realität ist: Allermeist starten Fünftklässler mit dem Übergang auf die weiterführende Schule auch ihr WhatsApp-Leben. Hier finden sie einen Kanal, um mit den Freunden in Kontakt zu bleiben. „Welche Seite müssen wir im Mathebuch lernen?“ „Ist euch auch so langweilig?“ „Und habt ihr schon das neueste Video von Julien Bam gesehen?“ Für Kinder geeignet ist WhatsApp definitiv nicht: Der Datenschutz ist unzureichend – und die Gefahr, dass Kinder in Kontakt mit Unbekannten kommen und mit unerwünschten Videos, Nachrichten und Kettenbriefe gespamt werden, ist groß.

Suchtgefahr?

Ab wann ist ein Handy für Kinder sinnvoll?

Weiterlesen Suchtgefahr? Weiterlesen

„Messenger Kids“: WhatsApp für Kinder unter zwölf Jahren

Jetzt soll es – zunächst in den USA, dann auch in anderen Ländern – eine spezielle Chat-Funktion von WhatsApp für Kinder geben: „Messenger Kids“. Das Besondere daran: Die Accounts können nur von den Eltern angelegt werden, und jeder Kontakt muss einzeln freigegeben werden. Werbung soll es keine geben.

„Messenger Kids“ soll eine eigenständige App sein, die die Kinder auf ihrem Tablet oder Smartphone installieren und die die Eltern über ihren Facebook-Account kontrollieren können. Bei der Entwicklung der App wurden Tausende von Eltern befragt und viele Experten aus den Bereichen Online-Sicherheit und kindliche Entwicklung zu Rate gezogen. Für den nötigen Spaß sorgen Masken, Tools zum Dekorieren, kindgerechte GIFs, Emojis und lustige Soundeffekte.

Gedacht ist die App für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren, die hier den Umgang mit sozialen Medien erlernen sollen. Skeptiker sagen: Viel zu früh! Kinder sollen lieber erstmal lernen, sich im „echten Leben“ zurecht zu finden. Für die Kinderversion von WhatsApp spricht aber die Tatsache, dass es im Grundschulalter für die Eltern deutlich leichter ist, klare Regeln aufzustellen und ihre Einhaltung zu kontrollieren als bei größeren Kindern, die sich in der digitalen Welt schnell so zielsicher bewegen, dass Eltern auf Begleitung und Kontrolle nach kurzer Zeit verzichten.

Die Gefahren von WhatsApp & Co.

Wann „Messenger Kids“ bei uns an den Start gehen wird, ist noch offen. Bis dahin stehen Eltern weiterhin vor der Frage, ob sie den Umgang mit der „normalen“ Version verbieten sollen. Oder erlauben, weil ja alle Klassenkameraden auch dürfen. Das ist tatsächlich ein Argument, das es abzuwägen gilt. Denn traurig, aber wahr: Kinder laufen Gefahr, zum Außenseiter zu werden, weil sie gar nicht mitbekommen, dass die ganze Klasse am Nachmittag im Freibad abhängt, die anstehende Probe diskutiert oder alle über die gleichen lustigen Bildchen lachen. Nicht selten verliert WhatsApp aber auch relativ schnell seinen Reiz. Denn die Kommunikation in den WhatsApp-Gruppen geht häufig nicht über „Hast du die Hausis schon gemacht?“ Und „krass / nice / cool!“ hinaus. Als Eltern sollten Sie in jedem Fall einige Regeln beachten:

Spielregeln für WhatsApp

● Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Risiken von Messenger-Diensten und klären Sie es über die Gefahren auf.
● Definieren Sie klare Regeln, die in Ihrer Familie gelten. Mit eingeschlossen sind da auch Regeln für die Erwachsenen…
● Gehen Sie selbst mit gutem Beispiel voran und nehmen Sie Ihr Handy nicht alle paar Minuten in die Hand.
● Beobachten Sie Ihr Kind: Tippt es lieber auf dem Handy als die Hausaufgaben zu erledigen? Am Schreibtisch und neben dem Bett hat das Smartphone bei Kindern grundsätzlich nichts verloren!
● Animieren Sie Ihr Kind, dringende Fragen (Was haben wir in Mathe auf? Hast du heute Nachmittag Zeit?) schnell telefonisch zu klären. Das ist zielführender und macht mehr Spaß!
● Erkundigen Sie sich nach Möglichkeiten für einen Elternabend zum Thema WhatsApp etc. in der Schule. Wenn alle Eltern auf die Gefahren aufmerksam gemacht werden, fällt es leichter, mit den Eltern der Freunde Ihres Kindes gemeinsame Regeln aufzustellen.
● Ihr Kind muss wissen: Bilder von anderen dürfen nicht weitergeleitet werden, hier gilt das Recht am eigenen Bild. Und auch für Kettenbriefe jeder Art sollte ein Weiterleite-Verbot ausgesprochen werden.
● Besprechen Sie gemeinsam, welche Art von Bildern sich als Profilbild eignen – und welche nicht. Und sensibilisieren Sie Ihr Kind, welche Art von Bildern es niemals von sich weiterleiten darf (Bilder in Badekleidung, Unterwäsche oder gar unbekleidet).
● Kinder sollten wissen, dass sie ihre Handynummer niemals an Unbekannte weitergeben dürfen. Es gilt die Regel: Schreibt nur mit Menschen, die ihr aus dem wahren Leben gut kennt.
● Zwar gilt auch bei Kindern das Recht auf ihre Privatsphäre – aber als Eltern sollten Sie nichtdestotrotz regelmäßig über die Chats Ihres Kindes drüber schauen. Das sollten Sie Ihrem Kind auch offen sagen.

Kleinkind

Smartphone, Tablet & Co. – wie viel Zeit dürfen Kinder mit digitalen Medien verbringen?

Weiterlesen Kleinkind Weiterlesen

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.