Wenn die tage ausbleiben

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Reduziere Deinen Koffein- und Alkoholkonsum

Sowohl Alkohol als auch Koffein können Deinen Cortisolspiegel erhöhen. Daher wird normalerweise empfohlen, weniger davon zu Dir zu nehmen, wenn Du Dich gerade in einer Umbruchphase befindest, eine harte Zeit durchmachst oder Dich Deiner Menstruation näherst.

Stattdessen könntest Du entkoffeinierte Getränke oder Kräutertees wie Kamille oder Lavendel trinken, die bekanntermaßen eine beruhigende Wirkung haben.

Mach gesunden Schlaf zu einer Priorität

Für besseren Schlaf zu sorgen ist oft eine der besten Möglichkeiten, um Stress zu lindern. Wir konzentrieren uns oft auf die Schlafmenge, aber auch die Qualität ist von großer Wichtigkeit. Die meisten Menschen brauchen 7-9 Stunden Schlaf, um sich wirklich zu erholen. Wenn Du Dich an einen Schlafrhythmus und eine Schlafroutine hältst, kann das die Qualität Deines Schlafes verbessern.

Wenn Du einige Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr auf Bildschirme schaust, eine Schlafmaske und ein Gerät für weißes Rauschen verwendest, kann Dir das das Einschlafen erleichtern und dafür sorgen, dass Du besser durchschläfst. Das ermöglicht es dem Körper, in den passenden Schlafrhythmus zu gelangen, was das Risiko für Schlaflosigkeit verringert.

Stress ist zwar ein häufiger Grund für eine verspätete Periode, aber er ist nur einer von vielen möglichen Gründen für eine Verzögerung der Menstruation. Eine Schwangerschaft, hormonelle Verhütungsmittel und gesundheitliche Probleme wie das polyzystische Ovarsyndrom (PCOS) können Gründe dafür sein, dass sich Deine Periode verspätet.

Wenn Deine Periode sich verspätet und Du Symptome wie ungewollten Haarwuchs, Kopfschmerzen, Gewichtszunahme und Probleme mit dem Schlafen hast, solltest Du medizinisch abklären lassen, ob Du PCOS hast, was eine behandelbare Erkrankung ist.

Wenn Du Deine Stimmung, Lebensereignisse und Symptome in einer App wie Flo aufzeichnest, kann Dir das helfen, Dein Stresslevel besser zu beurteilen. Wenn Du einfach Maßnahmen wie Sport oder Meditation ergreifst, kann das helfen, Deine Periode wieder zu normalisieren.

Deine Periode lässt auf sich warten und du machst dir Sorgen, weil du keine Erklärung dafür hast?

Wenn die Tage mal nicht zum gewohnten Zeitpunkt einsetzen, heißt das nicht gleich, dass du schwanger bist. Vor allem nicht, wenn du noch nie Sex hattest.

Eine Schwangerschaft ist schließlich nur eine von vielen möglichen Ursachen für das Ausbleiben der Menstruation. Warum die Periode manchmal auf sich warten lässt, erfährst du hier.

Die Regel kommt nicht – Pubertät?

Vor allem zu Beginn der Pubertät ist es normal, wenn die Tage noch sehr unregelmäßig kommen. Selbst mehrere Monate Abstand zwischen einer Periode und der nächsten müssen keine schlimmen Ursachen haben. Kurze Abstände ebenfalls nicht.

Das liegt meistens nur an den hormonellen Schwankungen. Wenn ein Mädchen deswegen beunruhigt ist, sollte es sich an eine Frauenärztin wenden. Am besten auch, wenn die Periode mit 15 Jahren nur sehr selten oder gar nicht eingesetzt hat.

Die Regel kommt nicht – schwanger?

Eine Schwangerschaft ist nur möglich, wenn du ungeschützten Sex mit einem Jungen hattest.

Klar, dann kann das Ausbleiben der Periode ein erster, wichtiger Hinweis auf eine Schwangerschaft sein, muss aber nicht! Denn schon die Angst vor einer Schwangerschaft beeinflusst den Zyklus oft so, dass die Periode auf sich warten lässt. Also nicht gleich in Panik ausbrechen. Klarheit bekommst du durch einen Schwangerschaftstest. Oder geh am besten gleich zu einem Frauenarzt, dafür brauchst du keinen Termin. Solltest du tatsächlich schwanger sein, dann erfährst du hier, wo du Hilfe bekommst und mit jemandem darüber reden kannst.

Die Regel kommt nicht – hat die Pille versagt?

Wenn du mit der Pille verhütest, musst du dir normalerweise keine Sorgen wegen einer Schwangerschaft machen. Doch es gibt ein paar Ausnahmen!

Die Regel kommt nicht – krank?

Eine Krankheit (Grippe, Magen-Darm-Virus. . . ) wirkt sich oft ebenfalls auf den Menstruationszyklus (Abstand von einer Periode zur nächsten) aus. Außerdem kann die Einnahme von Medikamenten zur Folge haben, dass die Regel eher oder später einsetzt, als gewohnt.

Die Regel kommt nicht – Urlaubsreise?

Aufregung, Vorfreude, Entspannung vom Alltag, aber auch Reiseübelkeit, Flugangst oder Jetlag, wirken sich auf den Körper aus. Auch das veränderte Klima oder ein komplett anderer Schlaf-Wach-Rhythmus bleiben manchmal nicht ohne Wirkung auf den Zyklus.

Die Regel kommt nicht – Stress, Sorgen, Ärger?

Auch Mädchen, die seelisch sehr unter Druck stehen, traurig, wütend, unausgeglichen oder überfordert sind, können nicht immer pünktlich mit ihrer Periode rechnen. Die innere Anspannung kann zu einer Verschiebung der Menstruation oder auch zu stärkeren Regelschmerzen führen.

Regel kommt nicht – verliebt?

Nicht nur negative sondern auch positive Emotionen können sich auf deinen Körper auswirken. Total verliebt? Vielleicht lassen deine Tage ja deshalb ein bisschen länger auf sich warten als sonst.

Regel kommt nicht – Untergewicht?

Bei stark untergewichtigen Mädchen, die zum Beispiel an einer Essstörung (Magersucht) leiden, bleibt die Periode ebenfalls manchmal aus. Das ist ein Warnsignal des Körpers: es geht ihm schlecht, er bekommt nicht genügend Nährstoffe. Hole dir Hilfe und wende dich an einen Arzt, wenn du befürchtest, dass es bei dir so sein könnte.

Überraschend: 7 Gründe, warum deine Periode zu spät kommen kann

1. Du reist viel

Einen Urlaub machen, neue Plätze erkunden und eventuell in einer anderen Zeitzone sein, kann deine innere Uhr schon mal durcheinanderbringen. Insbesondere dann, wenn du häufig verreist. Bei dem einen kann die Periode deshalb früher, bei dem anderen zu spät kommen. Doch keine Sorge: Es ist völlig normal, dass sich dein Zyklus auf die Veränderungen einstellt. Lasst eurem Körper einfach die Zeit, die er braucht.

2. Du warst krank

Auch Erkältungen können dazu führen, dass deine Periode zu spät kommt oder ganz ausbleibt. Das ist nicht immer der Fall, aber wenn du beispielsweise in der Mitte deines Zyklus‘ (rund um den Eisprung) krank wirst, ist eine leichte, zeitliche Verschiebung der Regel durchaus möglich. Grund dafür: Dein Körper hat genug damit zu tun, Bakterien oder Viren zu bekämpfen.

3. Deine tägliche Routine hat sich verändert

Neuen Job angefangen? Aufstehzeit verändert? Oder zur Nachteule geworden? Ein Wandel in deinem Leben kann dazu führen, dass die Hormone „verwirrt“ sind und sich der Zyklus ändert. Das passiert insbesondere dann, wenn der Wandel der täglichen Routine zum Zeitpunkt des Eisprungs stattgefunden hat. Wenn du eine neue Routine gefunden hast, wird auch deine Periode wieder zur Normalität finden.

4. Du bist total gestresst

Eine Trennung, eine Abschlussarbeit, Konflikte im Job oder ein Umzug – die Liste der Dinge, die Stress in uns auslösen, kann beliebig ergänzt werden. Das Risiko, dass Stress deinen Körper belastet, ist besonders hoch. Bei ernsthaften seelischen Belastungen kann das sensible Hormongleichgewicht aus den Fugen geraten, was mitunter dazu führen kann, dass die Periode ganz ausbleibt.

5. Du hast dich verkalkuliert

Wer nicht auf hormonelle Verhütungsmittel zurückgreift, kann sich ordentlich verkalkulieren. Im Normalfall verläuft ein Zyklus über 28 Tage, die Dauer kann jedoch von Frau zu Frau variieren. Sollten deine Tage also auf sich warten lassen, dann muss das nicht zwingend bedeuten, dass sie zu spät kommen. Wichtig ist, immer wachsam zu sein und auf seinen Körper zu hören.

6. Du hast viel abgenommen

Du hast in letzter Zeit viel Gewicht abgenommen, da du eine Diät oder ein strenges Fastenprogramm durchgezogen hast? Dann könnten sich diese Veränderungen in deinem Zyklus bemerkbar machen. Deine Hormone werden eine Weile brauchen, um sich an deine neue Figur zu gewöhnen. Denn: Dein Gewicht hat einen direkten Einfluss auf den Zeitpunkt deiner Periode.

7. Deine Hormone sind nicht im Gleichgewicht

Es gibt eine Reihe an hormonellen Störungen, die deinen Zyklus beeinflussen können. Leistungssport kann sich beispielsweise negativ auf den Hormonhaushalt und somit auch auf die Menstruation auswirken. Etwa eine Million Frauen in Deutschland leiden auch am sogenannten PCO-Syndrom, einer Stoffwechselerkrankung der Eierstöcke. Wer die Vermutung hat, an einer solchen hormonellen Störung zu leiden, sollte besser einen Frauenarzt konsultieren.

Die Regel der Freundin – ein Mysterium?

Tipps für Männer im Umgang mit der Menstruation von Frauen

Wie fühlt sich meine Freundin, wenn sie ihre Regel hat? Für Männer ist es gar nicht so leicht, sich in solche Frauenprobleme hineinzuversetzen. Außerdem kursieren viele Mythen über die weibliche Periode. Grundsätzlich äußern sich hormonelle Schwankungen im Zyklus ganz unterschiedlich. Es kann daher sein, dass die Partnerin während ihrer Periode überhaupt keine Beschwerden hat. Möglich sind aber leichte bis sehr starke Schmerzen sowie spürbare Stimmungsschwankungen oder Wassereinlagerungen im Gewebe.

Periode – Schmerz lass nach!

Die Freundin klagt über Regelschmerzen? Das ist in den allermeisten Fällen kein Grund zur Sorge. Viele Frauen leiden in den ersten Tagen ihrer Regelblutung unter Schmerzen im Unterleib, Kopf, Rücken oder der Brust. Manchmal ist eine insgesamt erhöhte Schmerzempfindlichkeit mit den Beschwerden verbunden. Während einige Frauen sich am liebsten einfach nur die Decke über den Kopf ziehen wollen, ist für andere Zweisamkeit wichtig. Wie wäre es dann mit einem gemeinsamen Videoabend? Tipp für Männer: eine Wärmflasche mit heißem Wasser füllen, in ein Handtuch wickeln und der Freundin auf den Bauch legen.

Supersensible Freundin während der Periode

Die Partnerin ist plötzlich sehr verletzlich oder nah am Wasser gebaut? Das kann mit der Regel zusammenhängen. Männer sind dadurch manchmal verunsichert und wissen nicht, was sie falsch gemacht haben könnten. Tipp: Einfach verständnisvoll sein und die Freundin in den Arm nehmen. Meist sind die Stimmungsschwankungen nach kurzer Zeit verflogen. Wer gerne für seine Freundin kocht, findet hier gute Tipps, welche Lebensmittel die Stimmung heben könnten.

Stress wegen der Periode?

Einige Frauen reagieren auf die Hormone zu Beginn ihrer Menstruation mit Reizbarkeit und Aggressivität. Das kann für Männer anstrengend sein. Ein gemeinsamer Spaziergang ist dann eine gute Idee. Denn Bewegung senkt den Stresshormonspiegel und wirkt sich ausgleichend auf die Stimmung aus. Tipp: einen Regelkalender führen. Wer ungefähr weiß, wann die Freundin ihre Periode bekommt, braucht Stimmungsschwankungen in dieser Phase nicht persönlich zu nehmen. Gleichzeitig lassen sich besondere Dates auf einen hormonell günstigen Zeitpunkt legen. Wenn die Periode oft zum Streitgrund wird, macht es Sinn, die Freundin darauf anzusprechen, um gemeinsam eine Lösung zu finden.

Wenn die Figur der Freundin wechselt

Hormonelle Veränderungen können Wassereinlagerungen im Gewebe verursachen. Bei einigen Frauen ist dies so heftig, dass sie währenddessen eine Kleidergröße mehr tragen. Spannungsschmerzen in der Brust sind eine weitere Folge davon. Wenn sich die Freundin wenige Tage vor der Periode dick fühlt, sind Komplimente des Freundes eine große Hilfe. Sagt ihr der Partner, dass sie heute sehr hübsch aussieht, verfliegen Unsicherheiten meist von ganz alleine.

Sex, wenn die Freundin ihre Periode hat?

Dagegen spricht überhaupt nichts. Wenn die Freundin Lust hat, kann Sex während der Periode sogar Begleiterscheinungen wie Schmerzen oder Stimmungsschwankungen lindern. Manche Männer finden den Gedanken allerdings seltsam und wollen lieber warten, bis die Menstruation vorbei ist. Auch einigen Frauen ist es lieber, während ihrer Periode nur zu kuscheln. Bei einem Gespräch lässt sich herausfinden, was die Partnerin mag und was nicht.

Wenn Frauen ihre Tage haben: Konfrontation mit der weiblichen Gefühlswelt

Frauen in der Periode verstehen

ein Essay unserer Flirt University Kommunikationswissenschaftlerin Sophie Marie Weihse

Erlange Verständnis für weibliche Gefühle! Männer und die Konfrontation mit der Gefühlswelt der Frauen sind zweierlei. Hormone lösen Chaos und Emotionalität aus. Doch wie geht Mann am besten damit um, wenn Frauen ihre Tage haben?
In nur 7 Minuten weiß du mehr…

Liebe Liebhaber… dieser Text richtet sich speziell an die Männer der Schöpfung. Es fällt dir schwer damit locker um zu gehen, während sie schreiend durch die Wohnung rennt und wegen ihrer Gefühlsschwankungen in der Periode ausflippt? Fast jeder Mann hat mit dieser schwierigen Lage seine Probleme.

Es ist allgemein bekannt, dass Männer und Frauen oft eine andere Sprache sprechen. So kann es immer wieder zu Missverständnissen kommen. Auch in der emotionalen Welt der Frau trägt der Mann im wahrsten Sinne des Wortes nicht selten ein Fragezeichen auf der Stirn. Die folgende Ausführung ist dafür da dem männlichen Geschlecht weibliche Emotion, Gefühlsregungen sowie Einflüsse von Hormonen verständlicher zu machen.


Weibliche Gefühle in der Periode:
halte sie im Arm statt auf Streit und Rechthabereien zu beharren

Wenn Frauen ihre Tage haben…

Alle 28 Tage bekommen Frauen ihre Blutungen und wir hassen sie! Es ist nervig, schmutzig, verursacht Schmerzen, riecht schlecht und schränkt extrem ein. Im Sommer können wir nicht mit in das Schwimmbad kommen und beim Sex tut es einfach weh, man fühlt sich unwohl oder man muss es unter der Dusche beziehungsweise auf einem Handtuch machen.

Natürlich ist das Ausmaß der Regel bei jeder Frau unterschiedlich und auch der Tag in welcher Phase der Menstruation man sich befindet ist ausschlaggebend. Insgesamt dauert die Blutung circa 5 Tage, wobei der dritte Tag meistens der Stärkste ist. Frauen sind mittlerweile sehr gut darin geworden es zu verstecken, denn oft igeln wir uns zu Hause ein, wenn es geht und wollen einfach nur unsere Ruhe. Alles in allem löst die Regel ein Unwohlsein aus.

Diese 5 Tage, die ich gerade beschrieben habe, sind aber nicht alles. Denn zwei Wochen nachdem die Blutung überstanden ist, bekommt sie wieder ihren Eisprung. Hier habt Acht Männer! Denn der löst besonders viele Hormone aus und kann ein richtiges Emotionschaos freisetzen.

Frauen reagieren in dieser Zeit häufig gereizt. Sie sind schnippisch und obwohl Frauen das sehr wohl merken beziehungsweise wissen, können sie nicht aus ihrer Haut. Es ist schwer analytisch und taktisch an dieses Problem heranzutreten wie Männer das wahrscheinlich tun würden. Es ist wie eine Art Aufgelöstheit, die Frauen eben schneller einmal weinen lässt oder anders herum, warum sie dich wütend ankeift- aus welchem Grund auch immer.

Das allmonatliche Phänomen wirft uns einfach aus der Bahn, manchmal mehr, manchmal weniger. In der Pubertät ist das ganze übrigens mehr als doppelt so schlimm und pendelt sich im Durchschnitt mit Anfang zwanzig ein.

Die Situation ist gespannt und der Kurs geht Richtung Konflikt

Deswegen, liebe Männer, habt Verständnis und legt nicht jede Tonlage oder Aussage auf die Goldwaage. Das ist denkbar der schlechteste Zeitpunkt einen Streit vom Zaun zu brechen. Auch, wenn sie angefangen hat. Der klügere gibt nach.

Das Fazit ist, dass es zwei Optionen im Umgang damit gibt. Entweder du bleibst in beiden Phasen fern oder, und hier zeigst du Rückgrat, du triffst dich trotzdem mit ihr und bietest ihr eine starke Schulter, die ihr Geborgenheit und Sicherheit gibt. Das heißt ja nicht, dass jede Frau eine tickende Zeitbombe ist, aber von Zeit zu Zeit wird sich trotzdem eine Entladung anbahnen.

Zeig ihr wie reif du bist und locker du dem gegenüber stehst. Richtiges Zuhören soll gelernt sein, denn Anspielungen verstehen und das Lesen zwischen den Zeilen können herausfordernd sein. Frauen sind nämlich gut darin etwas durch die sogenannte Blume zu sagen. Nur leider sind Männer sehr schlecht darin das geblümte zu deuten. Gerade in der Periode und zum Eisprung, das heißt alle 14 Tage, können kleine Streitigkeiten auf einmal ganz groß werden. Männer, ihr könnt dem also nicht entkommen. Habt ihr euch öfter in den Haaren wer denn den Abwasch machen soll oder ihr habt zu wenig Zeit füreinander.

Hier ist besonders wertvoll, wenn du ihr zeigst, dass es dir am Herzen liegt eine Lösung zu finden und diese auch real umzusetzen. Auch, wenn du die Situation gerade lächerlich oder übertrieben findest beziehungsweise aus deiner Sicht einfach unnötig ist, dann mache ihre Meinung auf keinen Fall nieder. Das schürt das Feuer nur noch mehr und dann geht das Drama erst richtig los.

Zeige ihr doch, dass dir der Streitpunkt genauso wichtig ist wie ihr, einfach weil er ihr wichtig ist. Auf diese Weise vermittelst du Respekt ihrer Meinung gegenüber und schenkst ihr ein Gefühl von Verständnis. Dadurch nimmst du dem Streit den Wind aus den Segeln. Also versuche weniger stur zu sein, springe über deinen Schatten und packe Konflikte mit Gelassenheit und Mitgefühl an. Übernehme Verantwortung und sei lösungsorientiert.

Nimm sie ernst ohne ihre Aussagen ernst zu nehmen

Provokation ist an dieser Stelle das Schlimmste was du machen kannst. Das gleiche gilt für Sarkasmus! Das ist als ob du zusätzlich Brennmaterial dazufeuerst.Es schaukelt den Streit nur noch mehr auf.

Ein Beispiel damit du dir ein besseres Bild machen kannst: Du fragst sie, ob sie auf eine Party in deinem Freundeskreis mitkommen möchte. Sie hat gerade eine schlechte Stimmung und antwortet: „Du willst mich doch gar nicht dabei haben“. Worauf du wahrscheinlich etwas Ähnliches erwiderst wie: „Natürlich, sonst hätte ich dich ja nicht gefragt“.

Das Gespräch läuft darauf hinaus, dass sie wiederum negativ abblockt mit: „Du fragst ja nur aus Höflichkeit“. Ein Szenario was damit endet, dass du allein, gar nicht oder mit ihr in schlechter Laune auf die Party gehst. Um die Situation zu retten und die Frau aus diesem Kreis der Negativität herauszubekommen, musst du ihr positive Gefühle vermitteln.

Das heißt, dass erst der Verteidigungswall abgerissen werden muss, um dann die Attacke plus Eroberung starten zu können. Die Verteidigung von ihr basiert auf Unsicherheit, die durch Vergangenheit, Hormone, fehlende Erfahrung, Gefühle und Co ausgelöst wird. Das bedeutet du als Mann solltest versuchen diese Unsicherheit durch Sicherheit zu ersetzen.

Das wird allerdings mehrmals in dem Verhältnis, das ihr miteinander führt, notwendig sein. Mit einem Mal ist dem also nicht getan. Jetzt zurück zum Einreißen der Verteidigung an weiblicher Front. Es ist zu einem gewissen Grad eine Art Trotzmodus, der von anderen oft als Zickerei abgetan wird. Auch, wenn alle Zeichen auf Abwehr stehen ist hier besonders der Körper- und Augenkontakt wichtig.

Daher auf Nahkampf gehen. Vielleicht lässt sie es gleich zu. Wahrscheinlich stößt sie dich aber sofort weg und lässt eine Umarmung nicht zu. In so einem Moment solltest du dich nicht unterkriegen lassen. Ein Korb ist nicht gleich ein Korb. Hier gilt das gleiche Prinzip wie beim ersten Kuss. Sie will es dir nicht allzu leicht machen. Dann einfach einen zweiten und dritten Angriff wagen. Begleitend dazu sage ihr, dass sie doch weiß wie du zu ihr stehst und wie lieb du sie hast.

Vergiss dabei nicht den Augenkontakt. Wenn sie wegschaut kannst du mit der Hand ihr Kinn in deine Richtung lenken, aber bitte mit Gefühl. Wenn sie sich auch hier weigert, dann versuche es mit einem einfühlsamen „Jetzt schau mich doch an“.

Zeige Verständnis und sei ihr nicht böse

Es geht bei den Gefühlschoaos von Frauen nicht um Schuld, sondern um Sicherheit. Gib ihr diese und sie wird dich mit Liebe beschenken.

Am besten du nimmst das Gesagte nicht zu ernst, begegnest dem ganzen mit Humor und Übertreibung. Aber Achtung! Die Grenze zu Sarkasmus und Provokation, wie vorher beschrieben, ist hauchdünn. Formuliere positiv.

Beispielsweise aus beleidigt: „Genau! Ich finde dich besonders hässlich und wollte ja NIE, dass du mich irgendwohin begleitest…“ solltest du beschwingt und fröhlich: „Ja genau J Du weißt doch, dass ich dich besonders attraktiv finde, sonst (Verweis auf besonders schönen Sex) und ich fühle mich einfach wohl in deiner Nähe. Also los ich brauche dich, komm in 15 Minuten fahren wir.“ Noch einen Schmatzer aufgedrückt und die Stimmung ist schon eine ganz andere.

Am Ende solltest du wie hier keine Frage anhängen, also sie nicht anbettelt mitzukommen, das gibt ihr nur die Chance für eine trotzige Ablehnung. Aussagen sind generell besser als Fragen! Wie auch beim ersten Flirt. Das ändert sich später nicht. Natürlich möchte sie dich gerne begleitend, auch wenn sie zum Beispiel die Regel als Gegengrund vorschiebt. Außerdem lieben Frauen Männer, die Entscheidungen treffen können. Besonders, wenn die Entscheidung miteinbezieht, dass du sie dabei haben möchtest, sie begehrst und sie auch deinem Umfeld nicht vorenthalten möchtest.

Also liebe Männer, auch wenn es sich auf eure Geduld und Nerven schlägt, zeigt Verständnis und Einfühlungsvermögen. Was Hormone alles auslösen können ist nicht so ohne. Da gibt es keine analytische Objektivität mehr. Da stehen Emotionalität und ein Chaos der Gefühle an der Spitze. Der Körper einer Frau ist dabei alles andere als unkompliziert. Helft uns das lockerer anzugehen und in gespannten Situationen einfache Lösungen zu finden.

Deine,
Sophie

Warum sind viele Männer immer noch überfordert, wenn Frauen ihre Tage haben?

Sags deinen Freunden:

Dass viele Männer ein ziemlich seltsames Verhältnis zu der Tatsache haben, dass die meisten Frauen ungefähr einmal im Monat aus ihrer Vagina bluten, wurde mir mit etwa 14 Jahren bewusst. Damals erklärte ich meinem Sportlehrer, ich könne beim Volleyball nicht mitmachen, weil ich meine Tage habe. Dass ich den Schulsportunterricht im Allgemeinen bis auf den Tod verabscheut habe und es sich daher wahrscheinlich hauptsächlich um eine Ausrede handelte, um auf der Bank sitzen bleiben zu dürfen, tut an dieser Stelle nichts zur Sache. Vor allem ist mir nämlich die Reaktion meines Sportlehrers im Gedächtnis geblieben: Er wurde augenblicklich knallrot, stotterte, dann solle ich mich halt hinsetzen, und wendete sich hastig von mir ab. Ein erwachsener Mann, vermutlich Ende 30, schien ganz schön peinlich berührt davon, dass ich nicht gesagt hatte: „Ich habe Bauchschmerzen“ oder „Mir geht es heute nicht so gut“, sondern einfach, dass ich meine Tage habe. Sorry, aber, hä? Ist das so etwas Ungewöhnliches?

Selbst für erwachsene, reflektierte Männer scheint es schlichtweg ein Mysterium zu sein, was da einmal im Monat mit ihren Freundinnen abgeht

Ein paar Jahre (und einige geschwänzte Sportstunden) später: Wir schreiben das Jahr 2018 und ich habe immer noch den Eindruck, dass ein großer Teil der männlichen Bevölkerung, sagen wir mal, „Berührungsängste“ mit der Thematik hat. Selbst für erwachsene, reflektierte Männer scheint es schlichtweg ein Mysterium zu sein, was da einmal im Monat mit ihren Freundinnen abgeht. Irgendwie ist das Ganze ein Tabu im Alltag – und das nicht nur von männlicher Seite. Ich kenne Mädels, denen es unglaublich peinlich ist, wenn ihnen unterwegs beim Wühlen nach dem Portemonnaie ein Tampon aus der Handtasche fällt.

Ist es nicht absurd, dass die eine Hälfte der Bevölkerung scheinbar völlig überfordert mit dem Umgang mit etwas ist, das die andere Hälfte der Bevölkerung über Jahrzehnte ihres Lebens an mehreren Tagen im jedem Monat betrifft? Ganz zu schweigen davon, dass dieses Menstruations-Ding ja nun ziemlich elementar mit unserer Fortpflanzung – oder Nicht-Fortpflanzung, sprich Verhütung – zusammenhängt; beides Themen, von denen man meinen sollte, dass sie auch die männliche Seite betreffen.

Ich meine, na klar, wer sollte besser wissen, wie sich mein Unterleib alle vier Wochen anfühlt, als ein 39-jähriger Typ in hässlichen Turnschuhen?

Jetzt ist es aber trotzdem so, dass über Menstruation selten offen und ohne Umschweife gesprochen wird. Das erklärt wohl die Unsicherheit einiger männlichen Zeitgenossen der Sache gegenüber. Wobei Unsicherheit natürlich noch die nette Variante ist – es gibt ja schließlich auch die Sportlehrer, die auf die „Ich hab‘ meine Tage“-Nummer (ob Ausrede oder nicht) nicht pikiert reagieren, sondern ihre fachmännische Einschätzung abgeben, dass man sich ja nicht so anstellen solle wegen des bisschen Periode. Ich meine, na klar, wer sollte besser wissen, wie sich mein Unterleib alle vier Wochen anfühlt, als ein 39-jähriger Typ in hässlichen Turnschuhen?

Ich war neugierig und habe mehrere Männer gefragt, ob sie glauben zu wissen, wie sie mit ihrer menstruierenden Freundin, Arbeitskollegin oder sonst wem „am besten“ umgehen. Die meisten fühlten sich tatsächlich recht hilflos und glaubten, eigentlich könne man alles nur falsch machen. Denn schließlich ist jede Frau anders – während die einen rein gar keinen Unterschied spüren, haben andere mit extremen Schmerzen bis hin zu Ohnmachtsanfällen zu kämpfen. Bei manchen werden die Hormone so durcheinander gewirbelt, dass sie monatlich unter extremen Stimmungsschwankungen bis hin zu depressiven Verstimmungen leiden. Eine „Gebrauchsanweisung“, die für alle weiblichen Wesen in eurem Umfeld gilt, gibt’s leider nicht.

Es ist nicht cool, jegliche emotionale Regung einer Frau auf ihren Zyklus zu schieben

Es gibt aber wohl ein paar Dinge, bei denen sich so ziemlich alle Frauen einig sind. Zum Beispiel, dass es nicht cool ist, jegliche emotionale Regung einer Frau auf ihren Zyklus zu schieben. Eure Freundin ist sauer, weil ihr schon wieder nicht den Müll rausgebracht habt, bestimmt hat sie nur ihre Tage? Eure Kollegin kritisiert etwas an eurer Arbeitsweise? Die hat sicher ihre „Erdbeerwoche“. Nein, eine Frau ist nicht unzurechnungsfähig, weil sie ihre Tage hat, und eine Frau kann auch schlechte Laune haben oder etwas berechtigt scheiße finden, ohne gerade ihre Tage zu haben.

Wenn eine Frau durch ihre Periode körperlich oder psychisch stark belastet wird, sollte man als Freund, Chef oder Kollege vielleicht auch nicht versuchen, Beschwerden kleinzureden, die man selbst nicht nachempfinden kann – und wenn eure Ex während ihrer Periode ohne Probleme in der Lage war, arbeiten zu gehen, einen Marathon zu laufen oder den Mount Everest zu besteigen, sagt das eben nichts darüber aus, ob eure neue Freundin das genauso kann.

Wenn man ein bisschen sensibel mit dem Thema umgeht und sich blöde Witze oder Vorurteile mal verkneift, kann man also eigentlich nicht so viel falsch machen. Und gerade, wenn es eure Freundin ist, kann man ja auch einfach mal nachfragen.

Warum kommt meine Periode spät?

Die meisten Frauen haben wahrscheinlich schon einmal eine späte oder gar ausgefallene Periode erlebt. Während das Erste, was in den Sinn kommt, natürlich eine potentielle Schwangerschaft ist, gibt es noch viele andere Gründe, warum die Menstruation später oder gar nicht kommt.

Grosser Gewichtsverlust oder übermässige Bewegung

Extrem schnelles Abnehmen zu einem verzögertem oder gar ausfallendem Eisprung führen. Das ist der Weg der Natur, um eine Schwangerschaft in einer ungünstigen Zeit zu verhindern, bis Dein Körper wieder stark genug ist und Dein Hormonspiegel wieder restauriert wurde. Sobald Dein Körpergewicht sich stabilisiert hat, sollte sich Dein Zyklus wieder normalisieren.

Ebenfalls kann übermässiges Trainieren ein Grund sein, warum sich Dein Zyklen verändert. Beispielsweise, wenn Du für einen Marathon oder für ein anderes grosses sportliches Ereignis trainierst.

Stress

Jede Frau hat irgendwann in ihrem Leben Stress. Unabhängig davon, ob der Stress auf der Arbeit oder privat erlebt wird, wirkt sich dieser auf den Hypothalamus aus, welcher im Gehirn unter anderem bei der Hormonproduktion eine grosse Rolle spielt. Damit kann auch Stress der Grund für einen veränderten Zyklus sein.

Schilddrüse

Die Schilddrüse produziert Hormone, welche wiederum andere Hormone im Körper beeinflussen. Damit können Störungen der Schilddrüse auch weitreichende Folgen haben. Wenn Du eine Schilddrüsenerkrankung vermutest, solltest Du dies bei einem fachkundigen Arzt überprüfen lassen, denn dies kann ein Grund für Zyklusveränderungen sein.

Krankheit

Krankheiten wie die Grippe oder Erkältungen können den Eisprung verschieben, weshalb Deine Periode später als gewöhnlich kommt. Je nachdem, wie lange Du krank bist, kann diese Verzögerung zwischen wenigen Tagen bis hin zu einigen Wochen liegen.

Medikamente

Bestimmte Medikamente können Deinen Hormonspiegel beeinträchtigen, was der Grund für eine verspätete oder verpasste Menstruation sein kann. Du solltest Deinen Arzt fragen, ob die Medikamente Deinen Zyklus beeinflussen können. Ebenfalls kann das Absetzen hormoneller Verhütungsmittel den Zyklus verändern. Es braucht einige Zeit bis sich Dein natürlicher Zyklus wieder reguliert.

Als “normal” gilt 1-2 Perioden pro Jahr zu verpassen.

Stellst Du länger als 2 Monate in Folge Veränderungen fest, obwohl Du zuvor einen regelmässigen Zyklus hattest, solltest Du Dir unbedingt medizinischen Rat suchen.

„Ich bin gesund – trotzdem kriege ich meine Periode nicht.“

Du bist der Inbegriff von Gesundheit, eine überzeugte Marathonläuferin oder begeistert von CrossFit, jeden Tag nach der Arbeit. Du verfolgst jede ernährungswissenschaftliche Diskussionen über Gluten, so wie andere Basketball oder die Vorwahlen verfolgen. Du siehst in einem Bikini toll aus – gesund, stark und schlank. Aber es gibt ein Problem. Ein Problem, das Freunde und Kollegen, die deinen gesunden Lebensstil bewundern, nie bemerken werden: deine Periode bleibt aus.

Wenn Du dich in dieser Beschreibung wiedererkennst, dann hast Du vielleicht hypothalamische Amenorrhoe, eine Erkrankung, die deine Periode wegen gesteigertem Stress, der durch eine Kombination aus zu viel Sport und zu wenig Nahrungsaufnahme entsteht. Schätzungen zufolge sind 30 Prozent der Frauen, bei denen die Periode ausbleibt, davon betroffen. Viele erkennen nicht, dass sie ein Problem haben, bis sie schwanger werden wollen, beziehungsweise keine Antibabypillen mehr nehmen… und dann ihre Periode nicht mehr kriegen.

Die gute Nachricht ist, dass sich die meisten Frauen mit hypothalamischer Amenorrhoe erholen und auf natürlichem Weg schwanger werden. Dieser Beitrag beantwortet alle Fragen zu dieser Erkrankung und sagt dir, was Du machen kannst, damit die Periode wieder kommt.

Wie stehen meine Chancen mit hypothalamische Amenorrhoe schwanger zu werden?

Wenn Du hypothalamische Amenorrhoe hast, kannst Du nicht schwanger werden, bis Du dich davon erholt hast. Dein Arzt empfiehlt dir vielleicht Medikamente wie Femara oder Clomid, die einen Eisprung hervorrufen. Falls diese nicht funktionieren, kannst Du mit Injektionen anfangen. Aber für eine gesündere Schwangerschaft, für das Stillen und für das allgemeine Wohlbefinden ist es wichtig, die Faktoren, die die Amenorrhoe ausgelöst haben, aufzudecken und aus deinem Lebensstil zu eliminieren.

Was macht hypothalamische Amenorrhoe mit meiner Gesundheit?

Lässt man die Fruchtbarkeit außer Acht, ist hypothalamische Amenorrhoe ein ernst zunehmendes, gesundheitliches Problem. Es wird mit Knochenschwund, trockener Haut und trockenem Haar, Verdauungsproblemen, Erschöpfung, schlechtem Schlaf, verringertem Sexualverlangen und erhöhtem Risiko für Herzerkrankungen in Verbindung gebracht. Glücklicherweise zeigen Studien, dass diese Veränderungen durch einen natürlichen Zyklus wieder vermindert werden können.

Welche Frauen sind von hypothalamischer Amenorrhoe betroffen?

Fitte, aktive Frauen: Wenn Du viel Sport treibst, aber nicht genug isst, riskierst Du hypothalamische Amenorrhoe. Es gibt kein universal gültigen Körperfettanteil und keine Menge an Sport, mit dem oder der sich exakt voraussagen lässt, wer seine Periode verliert und wer nicht – manche Frauen können genetisch bedingt anfälliger sein als andere. In den meisten Fällen scheint eine Kombination aus zu viel Sport und niedrigem Körpergewicht für die Erkrankung verantwortlich zu sein.

Frauen mit Essstörungen: Sogar ohne Sport können extrem eingeschränkte Ernährungsweisen zu hypothalamischer Amenorrhoe führen.

Frauen, die viel Gewicht verloren haben: Nicht alle Frauen mit hypothalamischer Amenorrhoe sind dünn. Wenn Du mit Übergewicht nach einer Diät viel Gewicht verloren hast, könntest Du ebenso an hypothalamische Amenorrhoe leiden, auch wenn dein Körpergewicht jetzt normal ist.

Was passiert in meinem Körper, wenn ich meine Periode nicht kriege?

Dein Hypothalamus ist der Teil deines Gehirns, der Schlaf, Hunger, Körpertemperatur und deinen Menstruationszyklus regelt. Er schüttet Gonadoliberin (auch Gonadotropin-Releasing-Hormon oder GnRH) aus, dies wiederum regt die Ausschüttung von luteinisierenden Hormonen (LH) und follikelstimulierenden Hormonen (FSH) an – beides Hormone, die essentiell für den Vorgang des Eisprungs verantwortlich sind. Bei einer Frau mit hypothalamischer Amenorrhoe schüttet der Hypothalamus nicht genügend GnRH aus. In der Folge sind für einen Eisprung nicht genügend luteinisierende oder follikelstimulierende Hormone vorhanden.

Wie erhole ich mich von hypothalamischer Amenorrhoe?

Deine Genesung hängt davon ab, welche Faktoren deines Lebensstils dazu geführt haben, dass Du deine Periode verlierst. Hast Du viel Gewicht verloren, dann musst Du mehr essen. Hast Du zu viel Sport getrieben, dann solltest Du den Sport reduzieren, ohne deine Essgewohnheiten allzu stark zu verändern. Bei chronischem Stress solltest Du dir Techniken zur Entspannung suchen, beispielsweise Meditation oder Yoga.

Um sich von hypothalamischer Amenorrhoe zu erholen, müssen sich viele Frauen mit den folgenden Bereichen befassen: Gewicht, Sport und Stress. Die Abwesenheit deiner Periode ist ein Zeichen dafür, dass dein Lebensstil Stress für deinen Körper verursacht, sogar wenn Du dich nicht gestresst fühlst. Untersuche deinen Lebensstil, speziell die Veränderungen, die Du seit dem Verlieren der Periode gemacht hast. Und mach dir ein paar Gedanken, wie Du Stress vermindern und dich etwas entspannen kannst.

Wie viel Sport kann ich machen, während ich versuche, meine Periode wieder zu bekommen?

So wenig, wie Du nur kannst. Am schnellsten erholt man sich von hypothalamischer Amenorrhoe, wenn man sofort jeglichen intensiven Sport unterlässt.

Die meisten Frauen mit hypothalamischer Amenorrhoe haben Probleme damit, ihre sportlichen Aktivitäten sofort drastisch zu reduzieren und sie versuchen, die Kalorien zu erhöhen, während sie gleich viel oder etwas weniger Sport treiben. Aber insbesondere Sport, ungeachtet der Essgewohnheiten, bringt einige Effekte mit sich, die den Zyklus unterdrücken können. Opioide – die stimmungsaufhellenden Chemikalien, die durch Sport produziert werden – hemmen die Ausschüttung von GnRH. Schließlich erhöht Sport auch die Ausschüttung von Cortisol – ein Zeichen von physiologischem Stress.

Solltest Du Problem damit haben, weniger Sport zu treiben, erinnere dich daran, dass es nur vorübergehend ist. Viele Frauen, die sich von hypothalamischer Amenorrhoe erholen, können zu ihren Sportaktivitäten zurückkehren, ohne ihren Zyklus erneut zu verlieren. Aber es ist sehr schwer, deinen Zyklus wieder zu bekommen, während Du intensiv Sport treibst.

Wenn Du weniger Sport treibst und mehr Kalorien zu dir nimmst, aber nach mehreren Monaten immer noch nicht deine Periode kriegst, versuche dich auf entspannte Spaziergänge (keine Bergwanderungen) und auf Yoga (entspannendes Yoga, nicht Bikram) zu konzentrieren.

Wie viel sollte ich essen, um meinen Zyklus wieder zu bekommen?

Wenn es darum geht, sich von hypothalamischer Amenorrhoe zu erholen, ist jedes Essen, gutes Essen. Was dein Körper braucht, sind Kalorien und es macht keinen großen Unterscheid, ob die Kalorien von Kohl und Quinoa oder von Donuts und Schokolade kommen. In der Umsetzung ist es vielleicht besser für dich, Donuts statt Kohl zu essen, denn von Ballaststoffen mit wenig Kalorien kann man sich schnell voll fühlen, bevor man effektiv genug Kalorien zu sich genommen hat. (Versuche 500 Kalorien in Brokkoli aufzunehmen. Es wird sich nicht gut anfühlen – und nicht gut riechen!)

Noch ein paar Tipps:

Vollmilchprodukte: Kürzlich durchgeführte Studien legen nahe, dass Frauen, die mindestens eine Portion Vollmilchprodukt pro Tag zu sich nehmen, ein niedrigeres Risiko haben, an Zyklusstörungen zu leiden, als solche, die nur fettarme oder fettfreie Milchprodukte zu sich nehmen. Östrogen löst sich in Fett auf und kommt in Vollmilchprodukten vor.

Einfache Kohlenhydrate: Du hast dich vielleicht daran gewöhnt, Zucker, weißes Brot und Nudeln zu vermeiden, aber das eine und andere hoch-glykämische Produkt könnte beim Wiederbekommen deiner Periode besonders hilfreich sein. Hohe Konzentrationen von Glukose in deinem Körper sorgen dafür, dass die GnRH-Nervenzellen aktiver sind, was zu einer erhöhten Produktion von FSH und LH führt – und damit auch zu mehr wachsenden Eizellen!

Wie viel Gewicht muss ich zunehmen?

Studien mit Frauen, die sich von hypothalamischer Amenorrhoe erholt haben, zeigen eine Gewichtszunahme bis zu einem BMI von ungefähr 22-23. Aber jede Frau ist anders. Wie viel hast Du bei deiner ersten Periode gewogen? Wie viel Gewicht hast Du abgenommen, bevor Du die Periode nicht mehr bekommen hast?

Wenn Du zu denen gehörst, die zu viel Sport treiben, aber keine restriktiven Essgewohnheiten haben, dann kannst Du deine Periode einfach dadurch wiederbekommen, indem Du weniger Sport treibst und nicht viel Gewicht zunimmst. In einer Studie wurde herausgefunden, dass verletzte Tänzerinnen ihre Periode zurückerlangt haben, weil sie keinen Sport treiben konnten, und dies obwohl sich ihr Körpergewicht nicht verändert hat.

Sollte ich weiter die Pille nehmen, wenn ich mich von hypothalamischer Amenorrhoe erholen will?

Wenn Du schnell schwanger werden willst, sind orale Verhütungsmittel keine Option.

Bei Frauen, die nicht sofort schwanger werden wollen, verschreiben manche Ärzte Antibabypillen. Bei hypothalamischer Amenorrhoe ist der Hormonespiegel, die vor Knochenschwund schützen, sehr niedrig. Antibabypillen können dies ausgleichen. Es ist jedoch wichtig zu wissen, Antibabypillen können das Problem und die Ursachen nur verdrängen. Es sind schlussendlich die alltäglichen Veränderung des Lebensstils, die dir helfen, die Periode wieder zu bekommen.

Von Sharee Loeffler | Jan 24, 2017 Tags: hypothalamische Amenorrhoe, Körpergewicht, Periode, Sport, Zyklus

Sharee Loeffler

Sport und Amenorrhö – so behältst du deine Periode trotz Ausdauertraining

Ihr Lieben, ich möchte etwas mit euch teilen. Ich teste nämlich gerade meine (sportlichen) Grenzen aus. Wenn man sich meinen Instagram Kanal in letzter Zeit anschaut, dann könnte man meinen, ich hätte nie Amenorrhö gehabt bzw. würde schnurstracks wieder auf eine Amenorrhö aufgrund von zu viel Training / zu wenigen Kalorien zusteuern. Doch das stimmt nicht. Hier mein Plan:

Training nach Amenorrhö

Was zunächst einmal stimmt: Nach meiner Amenorrhö Heilungs-Zeit, für die ich mir so 1,5 Jahre Schonfrist genommen habe, bin ich nicht nur zurück im Zyklus, sondern auch zurück im Training, und zwar sowas von! Aktuell unterrichte ich pro Woche 1-2 Yoga-Kurse in einem Studio, gehe 2-4 Mal laufen und mache zusätzlich (Yoga) Workouts je nach Bedarf. Klingt anstrengend? Ich liebe es!!

(Hier gibt’s nochmal meine Insights dazu aus meiner Amenorrhö Zeit: Amenorrhö und Sport: Ist mein Sportprogramm in Balance? Puh, das war glaube ich der schmerzhafteste Artikel, den ich je geschrieben habe… )

Ehrlich gesagt teste ich gerade ein bisschen meine Grenzen aus.

Wie weit kann ich auf gesunde Art und Weise gehen, ohne wieder in eine hypothalamische Amenorrhö abzurutschen? Welches Gewicht tut mir gut, welcher Körperfettanteil?

Kann ich z.B. semi-professionell laufen und dabei eine normale Periode haben?
Bzw. WIE kann ich das schaffen?

Da ich weiß, dass auch viele von euch regelrechte Sport Junkies sind, möchte ich euch gerne an meinen Gedanken teilhaben lassen. Quasi als Fortsetzung von diesem Artikel hier: Sport: Beruf, Macht, Freude? Meine Einstellung dazu im Zeitraffer und was meine Periode damit zu tun hat

Doch zunächst einmal: warum machen wir überhaupt Sport?

Frauen und Sport in Deutschland

Fast jede zweite Frau in Deutschland macht Sport um abzunehmen (40%). Um fit, dünn und straff zu bleiben also und so dem gängigen Schönheitsideal zu entsprechen. Denn ganze 42% der Frauen sagen, dass sie unzufrieden mit ihrem Körper sind. (Im Vergleich: unter den Männern sind es nur 34%, die unzufrieden mit ihrem Körper sind – obwohl es unter ihnen mehr Übergewichtige und Fettleibige gibt! Ts…)

Während bei Männern Sport eher Ausgleich im Alltag ist (44% vs. 39% bei Frauen) und eine Gelegenheit um Freunde oder Bekannte zu treffen (27% vs. 20% bei Frauen), so geben 40% der Frauen an, Sport zu treiben um Gewicht zu reduzieren (Männer: 34%). 35% der Frauen machen Sport, um einen „schöneren Körper zu bekommen.“ (Statista Studie Sport & Fitness 2018)Ausdauersportarten gehören dabei zu den beliebtesten Sportarten der deutschen Frauen:

  1. Laufen / Joggen (42%)
  2. Schwimmen / Tauchen (34%)
  3. Fitness / Kraftsport (31%)
  4. Radfahren (20%)
  5. Wandern / Hiking (15%)

Yes, das kann ich unterschreiben: Laufen ist auch meine Lieblingssportart. Yoga machen laut der Statistik nur 13% der Frauen – das hätte ich höher geschätzt. Ok, die Umfrage deckt ja auch ganz Deutschland ab, in Berlin ist der Anteil wohl höher *Filterblase* 😉

Klar, Sport ist gesund und an dem Ziel, schlank und fit zu sein, ist ja auch erst einmal nichts Verwerfliches zu finden. Oder?

Sport und Hormone

Dass Sport eine Vielzahl positiver Wirkungen auf den menschlichen Körper hat ist bekannt. Diese betreffen unser Herz-Kreislauf-System, die Muskulatur, den Energiestoffwechsel, das vegetative Nervensystem und auch unserem Hormonhaushalt. Hormonelle Veränderungen durch Sport treten bei Männern und Frauen und in allen Sportarten auf und bedeuten auch erst einmal nur Gutes.

Vorteile Hormonveränderungen Sportlerinnen:

„Sportlerinnen haben ein deutlich erniedrigtes Risiko für Brustkrebs sowie für Krebserkrankungen von Gebärmutter, Eierstöcken und Vagina. Da Sportlerinnen in der Regel schlanker sind und durchschnittlich niedrigere Östrogenspiegel haben, scheinen sie vor diesen Krebsformen besser geschützt. Auch leiden Sportlerinnen weniger häufig an Menstruationsbeschwerden und depressiven Verstimmungen als unsportliche Frauen.“ (Sportklinik Basel )

Zyklusstörungen bei Sportlerinnen

Aber Sport kann unseren Körper eben auch negativ beeinflussen, nämlich in Form von Zyklusstörunegn wie Amenorrhö und seinen damit einhergehenden Folgeerkrankungen. Dabei sind Zyklusstörungen beim Ausdauersport (also Laufen, Schwimmen…) besonders häufig:

„Ein völliges Ausbleiben der Monatsregel ist bei Ausdauersportlerinnen rund 20-mal häufiger als in der Normalbevölkerung.“ (Sportklinik Basel )

Amenorrhö durch Sport

Viele die Sport in erster Linie betreiben um abzunehmen oder ihr Gewicht zu kontrollieren, unterschätzen, welche Effekte ein zu extremes Training auf unser hormonelles Gleichgewicht und somit auf unseren Zyklus / unsere Periode haben kann. Vor allem diesen „Diätsportlern“ kann es passieren, dass es durch Sport zu unerwünschten hormonellen Störungen kommt – dann nämlich, wenn man nach dem Training seine Energiereserven nicht ausreichend wieder auffüllt und sich so freiwillig oder unfreiwillig über längere Perioden in einem Energiedefizit befindet. Dieses Energiedefizit ist auch der Grund, warum ich intermittierendem Fasten für Frauen kritisch gegenüber stehe.

Folgen eines anhaltenden Energiedefizits

Mögliche Folgen eines anhaltenden Energiedefizits sind:

  • Schädigung und Verlust des Brustgewebes
  • Störungen des Hormonhaushalts (z.B. Schilddrüsenunterfunktionen)
  • Verlust der Periode (Amenorrhoe)

Bei einer länger anhaltenden Amenorrhö (wie bei meiner sekundären Amenorrhö mit über zwei Jahren), werden Fettreserven, Muskulatur, aber auch Knochensubstanz und Mineralspeicher angegriffen und nach und nach entleert. Der Östrogenspiegel sinkt rapide ab.

Ist eine Amenorrhö gefährlich?

Das Gefährliche an einer Amenorrhö ist, dass Frauen – mich eingeschlossen – bis auf das Ausbleiben der Menstruation oft überhaupt keine Symptome ihres Östrogenmangels bemerken und so die Signale ihres Körpers leicht überhören können. So sehr vermisst man seine Regelblutung schließlich auch nicht, wenn sie ausbleibt 😉

Mit den langfristigen Folgen einer Amenorrhö ist jedoch nicht zu spaßen:

Folgen einer Amenorrhö:

  • Ein erhöhtes Risiko für Osteoporose und Osteopenie (Knochenbrüchigkeit) als Folge einer Abnahme der Knochendichte
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • ein erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angstzustände oder Stimmungsschwankungen
  • (vorübergehende) Unfruchtbarkeit

Da das Ganze bei Sportlerinnen häufig vorkommt, gibt es sogar einen eigenen Namen für die Amenorrhö bei Sportlerinnen: Female Athlete Triad.

Exkurs: Female Athlete Triad

Das Syndrom Female Athlete Triad wird besonders bei Profi- und Leistungssportlerinnen beobachtet und bezeichnet das Dreigespann aus

  1. Einer zu niedrigen Energie-Zufuhr (kann, muss aber nicht mit Essstörungen einher gehen)
  2. Einer ausbleibenden Periode (Amenorrhö)
  3. Einer geringen Knochendichte

Female Athlete Triad Symptome:

Symptome der Female Athlete Triad können sein:

  • Ermüdungsbrüche
  • Haarausfall
  • brüchige Fingernägel
  • chronische Müdigkeit
  • ständiges Frieren

Ist Female Athlete Triad gefährlich?

Die Spätschäden einer Female Athlete Triad (und auch die einer hypothalamischen Amenorrhö) können bei einer zu langen Dauer der Symptomatik irreversibel sein. Daher sollten betroffene Athletinnen nicht zu lange warten und handeln! Bitte denke nicht, dass es ok ist, langfristig keine Regelblutung zu haben. Und auch wenn du PMS, Regelschmerzen oder Tampons nicht allzu sehr vermisst: wir brauchen unsere Periode, um gesund zu sein.

„All women of reproductive age, whether an athlete or not, should have regular periods, otherwise there are potential serious health and performance sequela. However, studies in both the USA and Australia have revealed that the majority of young exercising women are not aware of the link between menstrual disruption and deleterious, potentially irreversible effects on bone health.“

Wie viel Sport ist gesund?

Die Antwort lautet: Das kann man so nicht sagen. Denn hier spielt die Energiebilanz eine entscheidende Rolle, man muss also auch die Ernährung mit in die Rechnung einbeziehen.

Periode trotz viel Sport – geht das?

Ob du deine Periode auch bei einem hohen Sportpensum behältst, hängt also maßgeblich davon ab, ob du richtig „refuelst“, also deine Energiereserven stets ausreichend auffüllst. Das bedeutet:

Iss wenn du Hunger hast, auch wenn es halb 3 Uhr nachts ist.

(Hab ich erst letzte Woche gemacht, als ich nach einem 12km Lauf am Abend mit knurrendem Magen aufgewacht bin). Ist das nicht der Fall und deine durch den Sport verbrannten Energiereserven werden nicht ausreichend wieder aufgefüllt, so kann das auf Dauer ungesund werden – WENN man denn sowieso schon einen niedrigen bis sehr niedrigen BMI / Körperfettanteil hat (beides so <19). Möchte man langfristig aktiv sein und trotzdem seine Periode behalten, so sollte man sich mal mit dem Energy Availability Threshold auseinandersetzen.

Der Energy Availability Threshold

Der Energy Availability Threshold ist ein von der Wissenschaftlerin Anne B. Loucks populär gemachtes Konzept und berechnet den Mindestwert an Energie (in Kalorien, kurz: kcal), der aufgenommen werden muss, um alle Körperfunktionen – inklusive der reproduktiven Funktionen (also Periode & Co.) – aufrecht zu erhalten.

Dieser Energy Availability Threshold sollte auf keinen Fall über mehrere Tage hinweg unterschritten werden, denn sonst fängt der Körper an, Energie zu sparen und „Systeme abzuschalten“, allen voran unser Fortpflanzungssystem.

Sprich: unseren weiblichen Zyklus inklusive Eisprung, Periode & Co.; verständlich irgendwie, denn unser Herz-Kreislauf-System abzuschalten hätte wohl gravierendere Folgen 😉

Die Steuerung dieser Systeme läuft über die Ausschüttung von Hormonen. Die Schaltzentrale dazu sitzt im Gehirn: Der Hypothalamus ist ein ganz schön bossiger Teil des Gehirns, der im Zusammenwirken mit der Hypophyse (= Hirnanhangsdrüse) über das Bilden und Ausschütten von bestimmten Hormonen (z.B. GnRH) das vegetative Nervensystem steuert. Darum wird eben bei einer sekundären Amenorrhö auch oft von einer hypothalamischen Amenorrhö gesprochen. Klingt chinesisch? Hier gibt’s nochmal die Basics des weiblichen Zyklus zum Nachlesen.

Zurück zum Energy Availability Threshold; besser Englisch als Chinesisch 😉

Energy Availability Threshold berechnen

Der Energy Availability Threshold berechnet sich aus 30 Kalorien pro 1kg Lean Body Mass, (=fettfreie Körpermasse). Diesen Lean Body Mass Wert (kurz: LBM) deines Körpers berechnest du wie folgt:

Lean Body Mass = (1 – Körperfettanteil) * Gewicht in kg

Deinen Körperfettanteil kannst du entweder mit einem Caliper oder einer Körperfettwaage messen (lassen). Die meisten Fitnessstudios bieten einen solchen Service an. Auch Bilder können dir dabei helfen deinen Körperfettanteil zu schätzen. Google einfach mal Körperfettanteil Frauen und vergleiche dich mit den abgebildeten Bikini Girls. Kennst du deinen Körperfettanteil, kann es losgehen.

Die Formel für den Energy Availability Threshold lautet:

Lean Body Mass * 30 kcal = Energy Availability Threshold in Kalorien pro Tag

Ein Beispiel:

Bei einer Frau, nennen wir sie mal Michaela, mit einem Körperfettanteil von 20% und einem Gewicht von 60kg sähe die Energy Availability Threshold Rechnung wie folgt aus:

Lean Body Mass = (1 – 0.2) * 60 = 48 kg

Energy Availability Threshold = 48kg * 30 kcal = 1.440 kcal pro Tag

1440 kcal / Tag sollte Michaela also auf keinen Fall unterschreiten, um langfristig ihre Periode zu behalten und eine Amenorrhö oder andere Hormonstörungen zu vermeiden.

Aber Vorsicht: Dieser Wert gilt ohne Sport. Mit einem Sicherheitspuffer von 100kcal und dann sagen wir mal 500kcal, die Michaela durch 1h Sport verbrennt (-ca. 60 kcal, die sie sowieso in dieser Stunde auch in Ruhe verbraucht hätte), landet sie am Ende bei einem Energy Availability Threshold von 1.980 kcal / Tag.

Das ist also Michaelas Minimum an Energie, die zugenommen werden muss. Bist du von Amenorrhö oder unregelmäßigen Zyklen betroffen, dann solltest du lieber nicht das Minimum Ernährungs-Programm fahren, sondern noch einen guten „Stich Butter“ oben drauf packen. Wie viel, das ist individuell verschieden und hängt von der Ausgangssituation ab. Ich hab damals glaube ich so 200-300kcal nochmal safe drüber gegessen.

Der Körper soll ja nicht im Sparmodus laufen, sondern im „abundance“ Modus.

Sei gut zu dir: Intuitiv Essen und Sport machen

So, ganz schön viel Input bis hierher, meine Finger sind schon ein bisschen wund – erstmal refuelen 😉

Zum Abschluss ist es mir noch wichtig zu sagen, dass es meiner Meinung nach langfristig gar nicht so sehr darauf ankommt, dass du jetzt haargenau die Kalorien zu dir nimmst, die dir dein Energy Availability Threshold vorgibt. Eigentlich bin ich nämlich kein großer Fan von Kalorien zählen & Co. und mache das auch selbst gar nicht mehr (am Anfang ist das gut, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wieviele Kalorien jetzt 5 EL Haferflocken haben z.B., aber irgendwann kennt man seine Pappenheimer ;)).

Zurück zu einem gesunden Ernährungs-Bewegungs-Rhythmus

Viel mehr Sinn macht es, wenn du wieder lernst, auf deinen Körper zu hören. Wenn du isst, wenn du Hunger hast und nicht isst, wenn du keinen Hunger hast. Nimm dir Zeit zum Essen, setz dich hin, genieße. Und quäle dich nicht zum Training, wenn dein Körper müde ist und nach Netflix schreit.

Versuche eine gesunde Balance wiederzufinden und nach den Gründen zu suchen für dein aktuelles Sport-Ernährungs-Verhalten.

Ich habe zum Beispiel super viel Sport gemacht damals als Ausgleich zu meiner eingeschlafenen Beziehung und meinem stressigen Job. Der Sport gab mir einfach das Gefühl, etwas zu spüren, mich zu spüren, Kontrolle zu haben, stark zu sein.

Heute mache ich immer noch viel Sport, aber aus einem anderen Mindset heraus. Einfach, weil er mir Spaß macht und mich fit und gesund hält. Weil er mich stark macht. Und weil ich dabei Zeit mit Freunden und Bekannten verbringe. Dabei achte ich aber immer auf einen gesunden Mix aus Kardio, Krafttraining und Mobility (bei mir: Yoga).

Wie beim Essen auch, glaube ich heute, dass man sich so vielseitig wie möglich bewegen sollte und nicht immer nur stur die gleiche Sportart / Sportübungen machen. Vergiss nicht: dein Körper ist dein Freund, nicht dein Feind.

I’ve got a perfect body, though sometimes I forget
I’ve got a perfect body cause my eyelashes catch my sweat.
(Regina Spektor – Folding Chair🎶)

In dem Sinne: Lass es dir gut gehen, Pretty!

Deine Insa

PS: Um Sport und Stress geht es auch in meinem E-Book, in dem ich meinen Amenorrhö Heilungsweg dokumentiert habe: „Happy Periods. Zurück zum Zyklus in 10 Schritten“

https://de.statista.com/statistik/studie/id/53817/dokument/sport-und-fitness/ https://de.statista.com/infografik/17609/anteil-eebergewichtiger-in-deutschland/https://www.acog.org/Clinical-Guidance-and-Publications/Committee-Opinions/Committee-on-Adolescent-Health-Care/Female-Athlete-Triad?IsMobileSet=false https://www.researchgate.net/publication/321533156_WITHIN-DAY_ENERGY_DEFICIENCY_AND_REPRODUCTIVE_FUNCTION_IN_FEMALE_ENDURANCE_ATHLETES https://academic.oup.com/jcem/article/88/1/297/2846067 https://de.wikipedia.org/wiki/Hypothalamus

Periode bleibt aus: Ursache könnte eine Schwangerschaft sein

Die Periode bleibt aus: Ursache Nummer eins, auf welche betroffene Frauen meist zuerst schließen ist eine Schwangerschaft. Zwar treten in den ersten Wochen einer Schwangerschaft gelegentlich leichte Blutungen auf, die mit einer Periode verwechselt werden können, abgesehen davon schließen sich Schwangerschaft und Menstruation aber aus.

Daher ist es sinnvoll, im Falle des Ausbleibens einer oder mehrerer Perioden kurz nachzurechnen, ob Geschlechtsverkehr in zeitlich passendem Abstand zu einer Schwangerschaft geführt haben könnte und in der Folge einen Schwangerschaftstest durchzuführen. Auch in der Stillzeit tritt die Periode oft nur unregelmäßig auf oder kann ganz ausbleiben.

Medikamente beeinflussen Hormonspiegel

Ihre Periode bleibt aus – Ursachen könnten medikamentöser Herkunft sein, da einige Medikamente den Hormonspiegel verändern. Dieser wiederum hat Einfluss auf den Menstruationsrythmus. Zu den Präparaten gehören beispielsweise viele Antidepressiva, Medikamente gegen Bluthochdruck sowie Antiallergika – in diesen Fällen lohnt ein Blick auf den Beipackzettel in die Liste der Nebenwirkungen.

Periode bleibt aus: Ursachen in der Psyche

Schließen Sie psychische Belastungen nicht aus wenn Sie merken, Ihre Periode bleibt aus: Ursachen wie Stress sind denkbar. Vor allem intensiver oder lang andauernder, wirkt sich auch auf die hormonelle Balance des Körpers aus.

Besonders in hochbelastenden Phasen wie bei Todesfällen, Trennungen oder akuten Traumata verändert sich die Ausschüttung der Geschlechtshormone, die teilweise vom Hypothalamus (Hirnanhangsdrüse) geregelt wird. Dieser reagiert sensibel auf Stress, in der Folge kann es zum Ausbleiben der Periode kommen. Nach Bewältigung der schwierigen Lebensphase regelt sich der Hormonspiegel zumeist von selbst wieder.

Periode bleibt aus: Ursache der Wechseljahre?

Bereits in der Prämenopause kann die Periode schwächer werden oder gelegentlich ausbleiben. Gleichzeitig treten Symptome wie Scheidentrockenheit, Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen auf. Zu erwarten ist der Beginn der Wechseljahre zwischen dem 45. und 50. Lebensjahr. In Ausnahmefällen – etwa jede 100. Frau ist betroffen – kann es jedoch auch zu frühzeitigen Wechseljahren kommen, die beispielsweise Anfang bis Ende 30 beginnen, seltener auch noch früher.

Eine ursächliche Behandlung existiert nicht, allerdings können die Beschwerden gelindert werden. Sollten Sie also mehrere Anzeichen der Wechseljahre bei sich bemerken, sollten Sie Ihre Hormonwerte dahingehend überprüfen lassen.

Sport und plötzlicher Gewichtsverlust

Die Periode bleibt aus: Ursachen bei vielen Frauen sind auch exzessiver Sport und Radikaldiäten. Dies ist eine Reaktion auf die Belastung und den erhöhten Kalorienbedarf beziehungsweise die extrem geringe Kalorienzufuhr. Der Körper passt sich auf diese Art einerseits an den erhöhten physischen Stress an, andererseits wirkt er der Missbalance zwischen Energiezufuhr und -bedarf entgegen.

Dies hat zur Folge, dass mehr Reserven für lebensnotwendige Prozesse bereitstehen. Wer also feststellt, dass die Tage ausbleiben, kann dies als guten Hinweise darauf betrachten, dass Sport oder Diät übertrieben wurden und es in Zukunft etwas ruhiger angehen lassen. Einen besonders schweren Fall stellen hier jedoch Essstörungen wie Bulimie oder Magersucht dar, die auf Dauer zu einer gefährlichen Mangelernährung führen können.

Periode bleibt aus: Ursachen sind oft hormonell

Die Periode bleibt aus: Bleibt die Periode aus, sind die Gründe häufig in Veränderungen der hormonproduzierenden Organe und Strukturen zu suchen. Dazu zählt beispielsweise die Schilddrüse – sowohl eine Über- als auch Unterfunktion kann für die Störung verantwortlich sein.

Da in diesem Fall auch weitere gesundheitliche Probleme auftreten, ist eine Überprüfung der Schilddrüsenwerte im Rahmen einer Blutuntersuchung ein sinnvolles Vorgehen. Aber auch Hypophysenstörungen oder Erkrankungen der Nebennierenrinde haben Einfluss auf die Hormonproduktion. Im Falle von Erkrankungen der Eierstöcke oder Gebärmutter wie Tumoren oder Entzündungen kann daraus ein Anstieg oder Absinken der verschiedenen Geschlechtshormone resultieren.

Eine Besonderheit stellt das Polyzystische Ovar-Syndrom (PCOS) dar, das mit einem erhöhten Androgenspiegel (männliche Hormone) einhergeht. Bleibt das Syndrom unbehandelt, führt es zu unterschiedlichen Beschwerden, von denen Unfruchtbarkeit für viele Betroffene die gravierendste ist.

Entzündliche Vorgänge

Vor allem chronische Entzündungen beeinflussen das gesamte körperliche Gleichgewicht negativ und können sich somit auch auf die Periode auswirken. Zu den problematischen Erkrankungen gehören vor allem Zöliakie (Gluten-Unverträglichkeit), Morbus Crohn (entzündliche Darmerkrankung), Psoriasis (Schuppenflechte) und Leiden aus dem rheumatischen Spektrum.

Das gilt insbesondere dann, wenn die Krankheit unbehandelt bleibt und der Spiegel verschiedener entzündungsbedingter Stoffe im Körper deshalb dauerhaft hoch ist. Hier hilft nur eine Behandlung der ursächlichen Erkrankung. Auch wenn die meisten Gründe für ein Ausbleiben der Periode harmlos und reversibel sind: Sollte die Monatsblutung länger aussetzen oder weitere Symptome hinzukommen, sollte dringend ein Arzt zurate gezogen werden.

Disclaimer: Dieser Text enthält nur allgemeine Hinweise und ist nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung geeignet. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen. Alle individuellen Fragen, die Sie zu Ihrer Erkrankung oder Therapie haben, besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt.

Unregelmäßige Periode – das steckt dahinter

Wenn Frau sich nicht mehr auf die innere Uhr verlassen kann, werden die Bedenken immer größer. Dabei handelt es sich bei der unregelmäßigen Periode um kein seltenes Phänomen; viele Frauen leiden zumindest zeitweilig darunter. In vielen Fällen stecken Stress und hormonelle Umstellungen dahinter, manchmal ist die unregelmäßige Periode aber auch auf eine ernstere Erkrankung zurückzuführen.

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Eines vorweg: Leichte Schwankungen sind beim monatlichen Zyklus völlig normal. Er dauert 26-32 Tage, wobei die Blutungsdauer zwischen zwei und sieben Tagen liegt. Innerhalb dieses Intervalls sind Schwankungen ganz normal und häufig auf Stress oder veränderte Lebensgewohnheiten zurückzuführen. Abweichend von diesen leichten Schwankungen gibt es allerdings auch Zyklusstörungen, die einer Abklärung bedürfen. Dazu zählen eine verkürzte oder verlängerte Zyklusdauer, schwache oder starke Blutungen, Zusatzblutungen sowie anhaltende Blutungen oder sogar das komplette Ausbleiben der Regelblutung.

Die Ursachen für eine unregelmäßige Periode

Eine unregelmäßige Periode tritt häufig in der Pubertät und den Wechseljahren auf. Wenn Sie sich gerade in dieser Phase Ihres Lebens befinden und ansonsten keine körperlichen Symptome verspüren, kann es an der hormonellen Umstellung ihres Organismus liegen. Dennoch ist auch hier ein frauenärztlicher Check ratsam.

Ebenso besteht die Möglichkeit, dass Sie gerade eine Phase außergewöhnlicher seelischer oder körperlicher Belastung erleben. Diese kann das Hormonsystem kräftig durcheinander bringen. Viele Frauen berichten von unregelmäßiger Periode oder der Unlust auf Geschlechtsverkehr. Stress, ungesunde Ernährung, Rauchen sowie Extremsport oder auch Zeitverschiebungen durch Flugreisen können den Zyklus verändern.

Schilddrüsenerkrankungen, meist eine Über- oder Unterfunktion, können für eine Veränderung der Periode sorgen, außerdem tritt eine unregelmäßige Monatsblutung auch bei Frauen auf, die an Magersucht leiden. Seltener sind Defekte des Hypophysenvorderlappens im Gehirn, die hormonelle Schwankungen hervorrufen.

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Etwas häufiger sind Probleme, die im Eierstockbereich angesiedelt sind. Eine Eileiter- bzw. Eierstockentzündung kann eine unregelmäßige Periode hervorrufen und ist gekennzeichnet durch diffuse Unterleibsschmerzen, Blähungen und Verstopfungen. Sehr selten liegt das sogenannte PCO-Syndrom vor: Eierstockzysten, die mit Übergewicht und männlicher Behaarung einhergehen.

Fehlgeburten können ebenfalls eine unregelmäßige Periode auslösen, insbesondere wenn die Frau mehrere Fehlgeburten erleiden musste. Begleitende Schmerzen, die sich wehenartig ausbreiten, sind dafür charakteristisch.

Im Zweifelsfall lieber zum Arzt

Grundsätzlich sollte eine unregelmäßige Periode vom Arzt abgeklärt werden, weil die Symptome immerhin dafür sprechen, dass etwas mit dem Hormonhaushalt im Körper nicht stimmen könnte. Tritt der unregelmäßige Zyklus nur kurzzeitig auf und lässt er sich eindeutig auf ein bestimmtes Ereignis, etwa eine lange Flugreise oder extremen körperlichen Stress, zurückführen, können Sie einige Tage warten, bevor Sie Ihren Frauenarzt konsultieren. Falls Ihre Periode allerdings häufig oder immer unregelmäßig auftritt, ist sofort ein Arzt aufzusuchen.

Der Gang zum Frauenarzt ist auch empfehlenswert, wenn die Blutungen seltener werden oder mit krampf- bzw. wehenartigen Schmerzen verbunden sind. Schmierblutungen, ungewöhnliche Blutfarbe, das vollständige Ausbleiben der Periode sowie Gewichtszunahme und -abnahme sind ebenfalls Anlass für einen Arztbesuch.

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So hilft Ihnen der Arzt

Zunächst führt der Arzt ein Anamnesegespräch, in dem Sie Ihre Probleme schildern. Er befragt Sie dabei zu aktuellen seelischen und körperlichen Beschwerden sowie zur Einnahme von Medikamenten. Anschließend findet immer eine gynäkologische Untersuchung statt, damit der Arzt körperliche Veränderungen (z.B. Eierstockzysten) ausschließen kann. Diese Untersuchung ist in der Regel nicht oder kaum schmerzhaft. Er misst außerdem die morgendliche Basaltemperatur, die Aufschluss über die Eizellenreifung bzw. den Eisprung gibt.

Falls der Arzt den Verdacht auf körperliche Veränderungen hat, wird er ein Ultraschall machen oder sogar Computertomografie bzw. Magnetresonanztomografie einsetzen. Hierbei können etwaige Zysten gut erkannt und Tumore ausgeschlossen werden. Häufig wird der Arzt außerdem Blut abnehmen, um verschiedene hormonelle Werte (z.B. Östrogen und Schilddrüsenhormone) festzustellen.

Die Behandlung der unregelmäßigen Periode

Die Behandlung richtet sich nach der Ursache der unregelmäßigen Periode. Steht beispielsweise eine Magersucht im Vordergrund, muss diese zunächst behandelt werden. Im Allgemeinen reicht es aus, ursächlich zu behandeln. Anschließend findet eine automatische Stabilisierung des Zyklus statt. Falls keine körperlichen Ursachen gefunden werden, wird Ihnen der Arzt Hormonpräparate verschreiben. Die Pille kann geeignet sein, den Zyklus zu stabilisieren.

Achten Sie selbst auf genügend Ruhephasen, Stressabbau und sorgen Sie für einen milden körperlichen Ausgleich. Anstrengende Sportarten sind zur Stabilisierung der Periode nicht geeignet. Heilpraktiker setzen manchmal auf eine Therapie mit Keuschlamm – zuvor sollten Sie aber mit einem Arzt Rücksprache halten.

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Dabei können die Ursachen ganz harmlos sein. Unter bestimmten Vorautssetzungen ist ein Besuch beim Arzt hingegen ratsam.

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  • Wann ein unregelmäßiger Zyklus harmlos ist

    Im Teenageralter und in den Wechseljahren ist es völlig normal, dass die Periode nur unregelmäßig kommt. Der Grund dafür sind Hormonschwankungen, durch die sich der Zyklus um ein paar Tage verschiebt. Auch wenn du die Pille absetzt, kann es hormonell bedingt zu Unregelmäßgkeiten kommen. Halten diese langfristig an, solltest du deinen Arzt um Rat fragen.

    Unregelmäßige Periode: Auf diese Körpersignale solltest du achten

    Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein unregelmäßiger Zyklus auf eine Krankheit hindeuten. Dein Körper gibt dir damit ein Signal, das etwas nicht stimmt. Trifft einer der folgenden Begleiterscheinungen auf dich zu, solltest du in jedem Fall einen Arzt aufsuchen:

    • besonders starke oder extrem schwache Monatsblutung
    • Schmierblutung
    • starke Unterleibs- oder Rückenschmerzen
    • starke Gewichtszu- oder abnahme
    • Verstopfung
    • Fieber
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  • Das können die Ursachen für einen unregelmäßigen Zyklus sein

    Stress bis hin zu Burn-out

    Jeder von uns kennt stressige Phasen – egal, ob im beruflichen oder privaten Kontext. Sie kommen und gehen auch wieder. Sobald der Stress aber Körperfunktionen, wie etwa den Zyklus, deinen Appetit, den Schlaf oder die Verdauung blockiert, ist es an der Zeit, einzulenken. Lasse es gar nicht erst zum Burn-out kommen, sondern arbeite rechtzeitig an deinem Wohlbefinden. Gönne dir Ruhephasen, Entspannungstraining oder suche einen Coach auf, der dir gezielt bei der Stressbewältigung helfen kann.

    Ernährung, Sport, Schilddrüse

    Weitere Gründe für einen unregelmäßigen Zyklus können deine Ernährung und daraus resultierende Mangelerscheinungen sein. Auch Leistungssport, Rauchen oder Schilddrüsenerkrankungen (Über- oder Unterfunktion) wirken sich auf deine Periode aus.

  • Honeymoon-Zystitis Blasenentzündung vom Sex – das musst du wissen!
  • Entzündungen

    Ein unregelmäßiger Zyklus kann auf Entzündungen an der Eileiter oder an den Eierstöcken hindeuten. Vor allem bei jungen, sexuell aktiven Frauen sind sie keine Seltenheit. Weitere typische Symptome sind Schmerzen im Unterleib, Verstopfung und Fieber. Damit die Entzündung so schnell wie möglich behandelt werden kann, kontaktiere bei ersten Anzeichen direkt deinen Frauenarzt.

    Zysten

    Sie treten in der Regel an den Eierstöcken oder in der Gebärmutter auf und können sowohl gut- als auch bösartig sein: Zysten. Neben einem unregelmäßigen Zyklus treten häufig Bauch- und Rückenschmerzen als Krankheitssymptom auf. Suche beim Verdacht auf eine Zyste einen Spezialisten auf.

    Wichtig: Auch Tumore können deine Periode durcheinander bringen. Mit Unregelmäßigkeiten ist also nicht zu spaßen. Gehe lieber einmal mehr zum Arzt.

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