Wenig fruchtwasser 37 ssw

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Zu wenig Fruchtwasser bei 36+3 ssw – was tun?

Antwort:

Liebe Snief,
eine Einleitung steht im Raum, wenn die Versorgung gefährdet ist! Das ist im Moment aber nicht der Fall!
Ich erkläre wenig Fruchtwasser mal im Zusammenhang: eine ausreichende Fruchtwassermenge ist für das ungeborene Kind und seine Reifung sehr wichtig. Hat es zuwenig Fruchtwasser, wird die Lungenfunktion nicht ausreichend stimuliert und durch die beengten Raumverhältnisse können sich die Knochen des Babys verformen. Ist schon am Anfang der Schwangerschaft zuwenig Fruchtwasser vorhanden, können sich Verwachsungsstränge (amniotic bands) in der Gebärmutter bilden, die selten zu leichten, manchmal auch schweren angeborenen Fehlbildungen, vor allem an den Gliedmassen, führen können.
Mögliche Ursachen für ein Oligohydramnion (wenig Fruchtwasser) oder Ahydramnion (kein Fruchtwasser) können Fehlbildungen der kindlichen Nieren und ableitenden Harnwege mit verringerter Urinausscheidung sein, oder ein vorzeitiger Blasensprung. – Auch eine Funktionsstörung der Plazenta (praepathologische Störung) ist möglich, z.B. durch Bluthochdruck oder Rauchen. Die Nieren des Ungeborenen werden dann weniger gut durchblutet und produzieren weniger Fruchtwasser.
Die verminderte Fruchtwassermenge macht sich zunächst durch eine für die Schwangerschaftswoche zu kleine Gebärmutter und durch reduzierte Kindsbewegungen bemerkbar.
Danach muss die Ursache gesucht werden: Durch einen speziellen Fehlbildungs-Ultraschall kann zum Beispiel eine fetale Nierenfehlbildung erkannt werden, durch einen Doppler-Ultraschall eine Plazenta-Störung. Wird eine Fehlbildung gefunden, ist eine Chromosomenanalyse angebracht. Bei einigen Harnwegsfehlbildungen kann schon vor der Geburt eine Behandlung durchgeführt werden.
Um ein Oligohydramnion zu behandeln, kann der Fruchtwasserraum durch eine Zucker-Kochsalz-Lösung aufgefüllt werden. Unter Ultraschallsicht wird eine lange, dünne Nadel durch die Bauchdecken in die Fruchtblase eingeführt, durch welche die angewärmte Lösung eingespritzt wird. Dann kann auch beobachtet werden, ob ein vorzeitiger Blasensprung die Ursache für den Fruchtwasserverlust ist.
Dazu habe ich eine Studie rausgesucht:

So, dass sagt das Lehrbuch.
Genausooft ist wenig Fruchtwasser aber lediglich eine Laune der Natur und es steckt nichts dahinter. Außer viel Aufregung, weil man immer den Grund finden will.
Wenn Ihr Kind zeitgerecht entwickelt ist, ist das positiv!
Trinken Sie genug?
Fruchtwasser wird von der inneren Fruchtblasenhülle gebildet. Ab der 12. SSW ist die Urinausscheidung des Feten (bis 500 ml pro Tag) und in den letzten SSW die Abgabe von Flüssigkeit aus der kindlichen Lunge (100 ml pro Tag) mit an der Bildung beteiligt.
Resorbiert wird das FW über die Eihäute zur Mutter über den Magen-Darm-Trakt des Kindes (Kind schluckt-Darm nimmt auf-kindl. Kreislauf sammelt und gibt über die Nabelschnur zur Placenta zurück).
Eine Frau, die ausreichend oder viel trinkt, ist in Ihrem Organismus gut mit Flüssigkeit versorgt und wird deshalb eine normale Fruchtwasserproduktion haben.
Eine Frau die zuwenig trinkt, ist in Ihrem Organismus schlecht oder zuwenig mit Flüssigkeit versorgt. Das kann sich unter Umständen auf die Fruchtwasserproduktion auswirken.
Trinkt diese Frau dann ausreichend, dann ist der gesamte Organismus besser versorgt und es kann deshalb zu einer verbesserten Fruchtwasserproduktion kommen.
Liebe Grüße
Martina Höfel

von Martina Höfel am 08.06.2015

Zu viel und zu wenig Fruchtwasser

Zu wenig Fruchtwasser (Oligohydramnion)

Eine ausreichende Fruchtwassermenge ist für das ungeborene Kind und seine Reifung sehr wichtig. Hat es zu wenig Fruchtwasser, wird die Lungenfunktion nicht ausreichend stimuliert und durch die beengten Raumverhältnisse können sich die Knochen des Babys verformen. Ist schon am Anfang der Schwangerschaft zu wenig Fruchtwasser vorhanden, können sich Verwachsungsstränge (amniotic bands) in der Gebärmutter bilden, die selten zu leichten, manchmal auch schweren angeborenen Fehlbildungen, vor allem an den Gliedmaßen, führen können.

Durch Ultraschallmessungen kann der spezialisierte Frauenarzt/die Frauenärztin den sogenannten Fruchtwasserindex ermitteln: Normal ist ein Wert zwischen 8 und 18 cm, darunter spricht man von einem Oligohydramnion, darüber von einem Polyhydramnion oder Hydramnion.

Mögliche Ursachen für ein Oligohydramnion können Fehlbildungen der kindlichen Nieren und ableitenden Harnwege mit verringerter Urinausscheidung sein, oder ein vorzeitiger Blasensprung mit Fruchtwasserverlust. Auch wenn der errechnete Geburtstermin bereits überschritten ist, das Kind also übertragen wird, nimmt die Fruchtwassermenge ab, wie überhaupt generell bei einer Funktionsstörung der Plazenta, z. B. durch Bluthochdruck oder Rauchen. Die Nieren des Ungeborenen werden dann weniger gut durchblutet und produzieren weniger Fruchtwasser.

Die verminderte Fruchtwassermenge macht sich zunächst durch eine für die Schwangerschaftswoche zu kleine Gebärmutter und durch weniger Kindsbewegungen bemerkbar. Ihr Frauenarzt/Ihre Frauenärztin wird eine Ultraschalluntersuchung vornehmen, um das Oligohydramnion zu bestätigen. Danach muss die Ursache gesucht werden: Durch einen speziellen Fehlbildungs-Ultraschall kann zum Beispiel eine fötale Nierenfehlbildung oder eine Verengung der ableitenden Harnwege (Harnleiter und Harnröhre) erkannt werden, durch einen Doppler-Ultraschall eine Plazenta-Störung.

Wird eine Fehlbildung gefunden, ist eine Chromosomenanalyse angebracht, um eine komplexes genetisches Syndrom auszuschließen. Bei einigen Harnwegsfehlbildungen kann schon vor der Geburt eine Behandlung durchgeführt werden. Bei den meisten ist aber eine Operation im Säuglingsalter ausreichend.

Um ein Oligohydramnion zu behandeln, kann der Fruchtwasserraum durch eine Zucker-Kochsalz-Lösung aufgefüllt werden. Unter Ultraschallsicht wird eine lange, dünne Nadel durch die Bauchdecken in die Fruchtblase eingeführt, durch welche die angewärmte Lösung eingespritzt wird. Dann kann gleichzeitig beobachtet werden, ob ein vorzeitiger Blasensprung die Ursache für den Fruchtwasserverlust ist. Wenn die Schwangerschaft schon weit genug fortgeschritten ist, kann es sinnvoll sein, die Geburt einzuleiten.

Was ist ein Oligohydramnion? Kann zu wenig Fruchtwasser meinem Baby schaden und wie wird es behandelt? Hier erfährst Du Ursachen des Olygohydramnions, die möglichen Risiken und neue Therapien.

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Was ist Fruchtwasser?

Das Fruchtwasser wird von der innersten Haut der Fruchtblase gebildet. Bereits ab der vierten Schwangerschaftswoche umgibt es Dein Baby. In den ersten drei Monaten wird das Fruchtwasser nur von der Mutter produziert. Ab der 12. Schwangerschaftswoche wird es vermehrt durch Harnproduktion Deines Babys gebildet. Fruchtwasser besteht zum größten Teil aus Wasser. Daneben enthält es Elektrolyte, Glucose, Lipide und bakterizid wirkende Proteine. Es wird regelmäßig ausgetauscht und erfüllt zahlreiche Aufgaben:

Funktionen des Fruchtwassers:

  • schützt den Embryo vor Verletzungen (Stöße, Schläge),
  • ermöglicht dem Embryo schwerelose Bewegungen, das ist wichtig für die gesunde Entwicklung von Knochen und Knorpeln,
  • regt die Lungenreifung des Embryos an,
  • reguliert die Temperatur,
  • schützt den Embryo vor Austrocknung.

Die Menge des Fruchtwassers

Die Menge des Fruchtwassers verändert sich im Lauf Deiner Schwangerschaft und den folgenden Schwangerschaftswochen:

  • Bis zur 12. SSW produziert hauptsächlich Dein Körper das Fruchtwasser.
  • In der 20. SSW beträgt die Fruchtwassermenge etwa einen halben Liter.
  • In der 38. SSW beträgt die Fruchtwassermenge etwa 1,5 Liter.
  • Um die 40. SSW hat sich die Flüssigkeitsmenge verringert auf knapp einen Liter.

Ab der 12. Woche der Schwangerschaft fängt Dein Baby an, das Fruchtwasser aktiv zu nutzen. Es trinkt das Fruchtwasser in kleinen Schlucken und trainiert damit seinen Schluckreflex. Die Verdauung wird angeregt, Magen und Darm fangen an zu arbeiten und das Fruchtwasser aufzunehmen. Die winzigen Nieren filtern das Fruchtwasser und Dein Baby scheidet es als stark verdünnten Urin wieder aus.

Ab der 20. Woche trinkt das Baby bis zu einem Liter Fruchtwasser pro Tag!

Definition: Was ist ein Oligohydramnion ?

Von einem Oligohydramnion spricht der Arzt oder die Hebamme, wenn zu wenig Fruchtwasser vorhanden ist. Ein Mangel an Fruchtwasser kann bereits sehr früh entstehen oder sich im Laufe der Schwangerschaft entwickeln.

Symptome: Wie wird ein Oligohydramnion festgestellt?

Erste Anzeichen können sein, dass sich Dein Baby weniger bewegt. Oder Dein Schwangerschaftsbauch wird kaum größer. Dann bestimmt der Arzt bei der Vorsorgeuntersuchung Deine Fruchtwassermenge: Per Ultraschall teilt er die Gebärmutter in vier Quadranten (Viertel).

In jedem Quadrant misst er die größte Fruchtwassermenge. Die Summe der vier Werte vergleicht er dann mit einer Tabelle, dem AFI (Amnion fluid index = Fruchtwasserindex).

Liegen die gemessenen Werte unter den AFI-Werten, dann spricht der Arzt von einem Oligohydramnion – zu wenig Fruchtwasser.

SSW AFI Untergrenze (mm) AFI Normwert (mm) AFI Obergrenze (mm)
20. SSW 93 141 212
25. SSW 97 147 221
30. SSW 90 145 234
35. SSW 79 140 249
40. SSW 71 123 214
42. SSW 69 110 175

Risiko: Schadet zu wenig Fruchtwasser meinem Baby?

Dein Baby fühlt sich im Fruchtwasser sehr wohl. Zu wenig Fruchtwasser können daher Komplikationen für Dein Kind bedeuten. Dein Baby kann sich nicht ausreichend bewegen, was zu Fehlbildungen von Knochen, Knorpeln und Gelenken führen kann . Die Entwicklung der Lungen kann sich verzögern. Durch den Mangel an Fruchtwasser steigt außerdem das Risiko, dass die Nabelschnur eingeklemmt wird und das Baby zu wenig Sauerstoff bekommt.

Ursachen: Warum habe ich ein Oligohydramnion?

Häufige Ursachen Erläuterung
Verringerte Urinausscheidung des Kindes Fehlbildung der kindlichen Nieren oder der ableitenden Harnwege
Kind trinkt zu wenig Wachstumsstörung oder Schluckprobleme
Verlust des Fruchtwassers unerkannter, vorzeitiger Blasensprung
Fruchtwassermenge nimmt ab Kind wird übertragen
Funktionsstörung der Plazenta Plazenta produziert zu wenig Fruchtwasser

Therapie: Wie wird zu wenig Fruchtwasser behandelt?

Nur in drei bis fünf Prozent aller Schwangerschaften kommt es zu einem Oligohydramnion. Als erstes wird der Arzt Deine Schwangerschaft sehr engmaschig überwachen. Fehlen nur geringe Mengen an Fruchtwasser, solltest du mehr trinken.

Hilfreich sind hypotone Flüssigkeiten:

  • Molkegetränke,
  • Mineralwasser
  • verdünnte und Frucht- oder Gemüsesäften
  • Kräuter- und Früchtetees.

Eine weitere Form der Therapie ist die Amnioninfusion. Deine Fruchtblase wird mit einer Lösung aus Zucker und Kochsalz aufgefüllt – einmalig oder seriell. Ist die Schwangerschaft schon weit fortgeschritten, kann die Geburt eingeleitet werden. Auch Fehlbildungen lassen sich mittlerweile sehr gut operativ beheben.

Fazit bei „Zu wenig Fruchtwasser in der Schwangerschaft“

Wenn bei Dir ein Oligohydramnion vermutet oder festgestellt wird, bis Du natürlich beunruhigt. Sprich mit Deinem Arzt oder Deiner Hebamme darüber, wie man sich am besten bei zu wenig Fruchtwasser verhält. Die gute Nachricht ist: Viele Kinder, die mit Oligohydramnion aufgefallen sind, kommen gesund und munter auf die Welt.

Fruchtwassser: Menge, Farbe und Funktion

Wie entwickelt sich das Fruchtwasser?

Mit dem Beginn einer Schwangerschaft bildet der Körper Fruchtwasser, indem er klare Flüssigkeit aus dem Blut der Mutter filtert und die Flüssigkeit in die wachsende Fruchthöhle transportiert. „Schon nach der vierten Schwangerschaftswoche ist der Embryo vollständig von Flüssigkeit innerhalb der Fruchthöhle um­schlossen“, erklärt der Human­genetiker Dr. Malte Spielmann vom Max-Planck-Institut für molekulare Ge­netik in Berlin. Dies ist physisch auch deshalb notwendig, damit der Fötus nicht an der Plazenta haften bleibt.

Anfangs besteht das kostbare ­Elixier hauptsächlich aus Wasser und Elektrolyten wie Natrium und Kalium, dazu kommen Nährstoffe wie Zucker, Fette und Eiweiße. Später reichern sich zusätzlich immer mehr Zell­­bestandteile des Fötus an, der Wasser­anteil nimmt ab. Auch die Menge des Fruchtwassers verändert sich: „Je länger die Schwangerschaft besteht, desto mehr wächst das Volumen an – von etwa 20 Milli­liter in der siebten Woche bis hin zu rund einem Liter um die 34. Woche herum“, so Experte Spielmann.

Ab dem fünften Monat beginnt das Baby, Fruchtwasser zu schlucken und über die Niere auszuscheiden. Die Plazenta produziert immer wieder frische Flüssigkeit nach und transportiert alte ab. Wie viel Fruchtwasser sich gebildet hat, wird bei den vorgeburtlichen Kontrollunter­suchungen besonders genau unter die Lupe genommen.

Was tun bei zu wenig Fruchtwasser?

Eine zu geringe Menge kann im harmlosesten Fall bedeuten, dass die Schwangere schlicht zu wenig trinkt. „Manchmal weist zu wenig Fruchtwasser auch auf organische Erkrankungen des Embryos hin, etwa eine eingeschränkte Tätigkeit der Nieren oder Harnwege“, sagt Mandy Mangler. Eine mangelnde Versorgung durch die Plazenta oder ein Leck in der Fruchtblase sind ebenfalls mögliche Auslöser. „Wird zu wenig Fruchtwasser gemessen, klären weitere Unter­suchungen wie zum Beispiel Ultraschall über die Ursache und die notwendige Behandlung auf“, so die Gynäkologin.

Moderne Medizintechnik ist für Schwangere Fluch und Segen zugleich. Der Ultraschall beispielsweise offenbart jederzeit einen nahezu uneingeschränkten Blick in den Babybauch. Das Ergebnis verrät den werdenden Eltern nicht nur, wie es dem Baby geht, sondern auch, wenn der Oberschenkelknochen zu kurz, der Kopfdurchmesser zu knapp oder das Baby zu groß für die Schwangerschaftswoche ist.

Und – meist am Ende der Schwangerschaft – kann es sein, dass Dein Frauenarzt feststellt, dass Dein Baby von zu wenig Fruchtwasser umgeben ist.

Ich erkläre Dir heute, welche Aufgabe das Fruchtwasser hat, warum Dein Gynäkologe die Menge des Fruchtwassers bestimmt und welche Ursachen zu wenig Fruchtwasser haben kann.

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Wozu das Fruchtwasser im Babybauch benötigt wird

Dein Baby schwimmt im Bauch nicht frei, es ist von einer Blase umgeben. Diese Fruchtblase beschützt den Fötus vor Verletzungen von außen und auch vor Infektionen während der Schwangerschaft. Außerdem wird das Fruchtwasser zur Bildung der Organe und Reifung der Lunge des Babys gebraucht.

Ist schon in der Frühschwangerschaft zu wenig Fruchtwasser vorhanden, so kann es passieren, dass Dein Baby nicht gut wachsen kann und Fehlbildungen an den Knochen erleidet. Zudem kann sich die Lunge nicht gut entfalten.

Wie viel Fruchtwasser ist normal?

Deine Fruchtblase ist mit einer Flüssigkeit gefüllt, dem sogenannten Fruchtwasser. Dieses wird von der innen liegenden Haut der Fruchtblase, dem Amnion, gebildet. Zu Beginn Deiner Schwangerschaft ist Dein Baby noch klein und dementsprechend niedrig ist auch die Menge des Fruchtwassers: In der 12. SSW befinden sich gerade einmal ca. 40 bis 50 ml Fruchtwasser in der Fruchtblase.

Etwa in der 20. SSW beträgt die Fruchtwassermenge bereits fast einen halben Liter und steigt weiter an. Kurz vor der Geburt ist Dein Baby von über einem bis maximal zwei Litern Fruchtwasser umgeben.

Wie wird die Fruchtwassermenge gemessen?

Der Arzt „misst“ die Menge des Fruchtwassers mit dem Ultraschallgerät. Ein erfahrener Frauenarzt kann grundsätzlich auch mit bloßen Auge erkennen, ob die Menge besonders hoch oder besonders niedrig ist. Um die Werte jedoch mit der Norm zu vergleichen, wird Deine Gebärmutter bildlich in vier Räume aufgeteilt und die größten Bereiche werden vermessen. Anhand der Einzelwerte wird eine Zahl errechnet, der sogenannte Amnionflüssigkeit- oder Fruchtwasser-Index.

Dieser Index wird mit dem Kürzel AFI abgekürzt (von englisch: Amniotic fluid index). Anhand einer Tabelle kennt Dein Gynäkologe die Richtwerte für jede Schwangerschaftswoche und kann so feststellen, ob die Menge des Fruchtwassers zu niedrig, genau richtig oder zu hoch ist.

Wird der AFI bei jeder Schwangeren gemessen?

Nicht jeder Arzt bestimmt bei jeder Schwangeren oder gar jeder Vorsorgeuntersuchung die Fruchtwassermenge. Diese Untersuchung findet nur bei bestimmten Vorerkrankungen, bei Bluthochdruck oder bei Frauen, die in einer vorherigen Schwangerschaft ein zu kleines und zu leichtes Kind geboren haben, statt oder dann, wenn Deine Hebamme oder der Arzt vermuten, dass die Menge Deines Fruchtwassers zu hoch oder zu niedrig sein könnte. Außerdem wird die Menge der Amnionflüssigkeit bestimmt, wenn Du das Gefühl hast, dass die Kindsbewegungen nachlassen.

Du musst Dir keine Sorgen machen, wenn Du bald Dein Baby bekommst und Dein Arzt die Menge der Amnionflüssigkeit bislang noch nicht bestimmt hat. Dies ist ein gutes Zeichen.

Wenn Dein Arzt festgestellt hat, dass Du zu wenig Fruchtwasser hast, muss das auch nicht zwangsläufig bedeuten, dass Dein Baby eine Krankheit oder ein anderes Problem hat. Bei mir selbst wurde dieser Befund auch in zwei Schwangerschaften gestellt und weiter lediglich beobachtet. Beide Kinder waren bei der Geburt aber kerngesund und normal groß und schwer.

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Zu wenig Fruchtwasser: Was sind die Ursachen?

Der Fachbegriff für eine zu geringe Menge an Fruchtwasser lautet Oligohydramnion. Es kann folgende Gründe haben, dass eine Schwangere zu wenig Amnionflüssigkeit bildet:

  • Das Baby scheidet (zu) wenig Urin aus. Dies kann zum Beispiel bei Nierenerkrankungen des Babys oder Anomalien der Harnröhre oder der Nieren der Fall sein und führt dazu, dass die Fruchtwassermenge kaum ansteigt.
  • Die Plazenta arbeitet nicht mehr gut. Dies ist gerade am Ende der Schwangerschaft eine häufige Ursache. Sie liegt darin begründet, dass die Plazenta ein Organ mit begrenzter Lebensdauer ist und am Ende häufig verkalkt. Wenn der Mutterkuchen nicht mehr gut durchblutet wird, sinkt oder stagniert auch die Fruchtwassermenge. Ein Grund dafür kann Bluthochdruck bei der Schwangeren sein.
  • Du trinkst zu wenig: Tatsächlich ist es manchmal so einfach. Wenn die werdende Mutter zu wenig Flüssigkeit zuführt, kommt auch zu wenig Flüssigkeit beim Baby an. Die Folge ist, dass zu wenig Fruchtwasser gebildet wird.
  • Ein Blasenriss oder Blasensprung: Die Fruchtblase kann infolge einer Infektion oder eines Schlages schon weit vor der Geburt reißen oder springen. Dies kann auch von der Schwangeren unbemerkt passieren.
  • Und nicht zuletzt ist es möglich, dass sich Dein Arzt bei der Bestimmung der Fruchtwassermenge vermessen hat.

Maßnahmen bei einem Oligohydramnion

In den meisten Fällen wird der Frauenarzt die Fruchtwassermenge einfach weiter kontrollieren und regelmäßig messen. Stellt der Arzt beim Ultraschall weitere ungewöhnliche oder besorgniserregende Merkmale fest, wird er diesen nachgehen.

Im Einzelfall kann das Fruchtwasser sogar mit einer Lösung aus Zucker und Kochsalz aufgefüllt werden. Dazu wird eine lange Nadel in die Fruchtblase eingeführt und die Flüssigkeit hineingespritzt. Je nach Ursache genügt ein einmaliger Eingriff oder dieser muss mehrmals wiederholt werden.

Sprich mit Deinem Arzt oder der Hebamme, wenn Dich der Befund verunsichert. In den allermeisten Fällen ist eine zu geringe oder auch zu hohe Menge an Fruchtwasser jedoch tatsächlich eine Laune der Natur.

Zu wenig Fruchtwasser: Oligohydramnie

Fruchtblase und Fruchtwasser bieten dem ungeborenen Baby einen Schutzraum, in dem es wachsen und gedeihen kann. Was ist aber, wenn festgestellt wird, dass zu wenig Fruchtwasser vorhanden ist?

Zu wenig Fruchtwasser kann zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft auftreten

Während der Schwangerschaft stellen sowohl Mutter als auch Kind Fruchtwasser her und nehmen verbrauchtes Fruchtwasser auf. Diese Austauschvorgänge werden durch die Plazenta, die kindlichen Nieren, Lunge, Mund und Nase reguliert. Ist das Baby bereit für die Geburt, brechen die zwei Membranen der Fruchtblase auf und das Fruchtwasser fließt heraus, das ist das sogenannte Platzen der Fruchtblase.

Wozu ist Fruchtwasser da und was sind die Gefahren von zu wenig Fruchtwasser?

Das Fruchtwasser ist meist eine gräuliche, klare Flüssigkeit, dass sich aus verschiedenen „Inhaltsstoffen“ zusammensetzt, darunter zum Beispiel Glukose, Laktat, Natrium und Proteine. Es ist für die Sicherheit und Versorgung des heranwachsenden Embryos überlebenswichtig. Es ermöglicht dem Fetus bzw. Embryo, sich im Bauch der Mutter hin- und herzubewegen. Auch schützt es das Kleine vor Stößen, Temperaturschwankungen und anderen Außeneinwirkungen. Zu wenig Fruchtwasser schränkt das Ungeborene also in seiner Bewegungsfreiheit ein und macht es anfälliger für Einwirkungen von außen. Durch die beengten Raumverhältnisse könnten sich auch Knochen verformen. Ist schon zu Beginn einer Schwangerschaft zu wenig Fruchtwasser vorhanden, können sich in der Gebärmutter sogenannte Verwachsungsstränge bilden, die zu Fehlbildungen der Gliedmaßen führen können. Hat das ungeborene Kind zu wenig Fruchtwasser, wird zudem die Lungenfunktion nicht ausreichend stimuliert.

Eine zu geringe Menge an Fruchtwasser kann außerdem die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass die Nabelschnur eingeklemmt wird, da sich das Baby nicht richtig bewegen kann. Das kann die Versorgung mit Sauerstoff und anderen lebenswichtigen Stoffen beeinträchtigen. Auch steigert zu wenig Fruchtwasser den Stress, den das Baby während des Geburtsvorgangs erlebt.

Das Baby schluckt regelmäßig Fruchtwasser – bis zu einem halben Liter pro Tag – und scheidet es als Urin wieder aus. Deshalb schwankt die Menge an Flüssigkeit in der Fruchtblase von Tag zu Tag, das ist völlig normal.

Normal ist auch, dass die Fruchtwassermenge im Laufe der Schwangerschaft immer mehr wird. Zu Beginn sind es nur wenige Milliliter, in der 36. SSW sind Sie schon bei einem ganzen Liter. Ab der 38. SSW nimmt die Menge wieder ab, da sich das Baby auf die Geburt vorbereitet.

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Wie erkennt man zu wenig Fruchtwasser?

Die Menge des Fruchtwassers wird bei den Vorsorgeuntersuchungen mit dem Ultraschallgerät festgestellt. Ein erfahrener Frauenarzt kann oft bereits mit dem bloßen Auge erkennen, ob die Fruchtwassermenge zu wenig (medizinisch Oligohydramnion), zu viel (medizinisch Polyhydramnion) oder genau passend ist.

Um die Menge an Flüssigkeit mit einem Normwertvergleichen zu können, wird sie berechnet, indem die Gebärmutter bildlich in vier Teile geteilt wird. Die Tiefe der größten Depots mit Fruchtwasser daraus wird gemessen und die Ergebnisse davon zusammengezählt. So entsteht der Fruchtwasser- bzw. Aminoflüssigkeitsindex (AFI). Anhand einer Tabelle kann der Arzt dann erkennen, ob die Flüssigkeitsmenge dem Richtwert für die entsprechende Schwangerschaftswoche entspricht. Normal ist ein Wert zwischen acht und 20 cm.

Diese Berechnungen des AFI werden nicht standardmäßig bei jeder Schwangeren oder gar bei jeder Vorsorgeuntersuchung durchgeführt. Vielmehr finden solche Untersuchungen nur bei bestimmten Vorerkrankungen wie Bluthochdruck statt oder wenn Mütter bei vorherigen Schwangerschaften schon ein zu kleines Kind zur Welt gebracht haben. Auch wenn Hebamme und Arzt feststellen, dass das Ungeborene recht klein ist oder Sie als Schwangere das Gefühl haben, dass die Kindsbewegungen nachlassen, kann solch eine Untersuchung angeordnet werden.

Hat Ihr Gynäkologe bis jetzt noch nie die Flüssigkeitsmenge bei Ihnen bestimmt, ist das also eher ein gutes Zeichen, das dafür spricht, dass mit dem Kind alles in Ordnung ist.

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Zu viel Fruchtwasser: Polyhydramnie

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Zu den häufigsten Gründen für eine verminderte Fruchtwassermenge zählen:

➤ Blasensprung: Tritt bei Ihnen durch eine Infektion ein vorzeitiger Blasensprung ein, verlieren Sie wichtiges Fruchtwasser. Nehmen Sie am besten sofort Kontakt zu Hebamme und Arzt auf, um zu besprechen, was die weiteren Schritte sind. Je nachdem, wie weit Sie schon sind, wird Ihnen der Fachmann vielleicht empfehlen, die Wehen künstlich einleiten zu lassen oder Ihnen Antibiotika zum Schutz vor Infektionen verschreiben. Mehr zum Blasensprung lesen Sie hier: Anzeichen für die Geburt.

➤ Erkrankungen des Babys: Es kann auch sein, dass das Baby (zu) wenig Urin ausscheidet. Dies kann zum Beispiel bei Nierenerkrankungen des Kindes der Fall sein und den Grund darstellen, dass die Fruchtwassermenge nicht ansteigt.

➤ Fehlfunktionen der Plazenta: Eine andere Ursache für eine verminderte Fruchtwassermenge kann sein, dass die Plazenta nicht mehr richtig arbeitet. Dies ist vor allem gegen Ende der Schwangerschaft öfter der Grund. Denn die Plazenta ist ein Organ mit begrenzter Lebensdauer. Am Ende der Schwangerschaft kann sie deswegen oft verkalken. Ist sie dann nicht mehr gut genug durchblutet, kann die Fruchtwassermenge sinken oder stagnieren. Auch Leiden der Mutter, wie hoher Blutdruck, Präeklampsie oder Diabetes können die Arbeit der Plazenta einschränken.

➤ Zwillingsschwangerschaft: Wenn sich eineiige Zwillinge eine Plazenta teilen, kann der Fruchtwasserstand manchmal aus dem Gleichgewicht geraten. Wenn ein Kind mehr Blut durch den Mutterkuchen bekommt als das andere, ist das Resultat, dass das eine Kind auch zu viel Flüssigkeit hat, während das andere eine verringerte Menge an Fruchtwasser zur Verfügung hat.

➤ Zu geringe Flüssigkeitsaufnahme: Auch wenn die Schwangere ein Trinkmuffel ist, kann das den Flüssigkeitshaushalt der Fruchtblase beeinträchtigen. Denn es ist ganz einfach: Wenn die werdende Mama zu wenig Flüssigkeit aufnimmt, kommt auch beim Baby zu wenig an.

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Maßnahmen bei zu wenig Fruchtwasser

Was unternommen wird, wenn bei Ihnen ein Oligohydramnion festgestellt wird, kommt natürlich auf die Gründe dafür an. Ihr Arzt wird daher erst einmal auf Ursachenforschung gehen, um sicherzustellen, dass keine schwerwiegenden Erkrankungen hinter der verminderten Fruchtwassermenge stecken.

In den meisten Fällen wird die Fruchtwassermenge erst einmal „nur“ regelmäßig kontrolliert und gemessen, denn zu wenig Fruchtwasser bringt zwar gewisse Gefahren mit sich, doch müssen Sie sich in den meisten Fällen keine zu großen Sorgen machen. Oft ist zu wenig oder zu viel Fruchtwasser auch einfach eine harmlose Laune der Natur. Mittlerweile kann man auch sehr viel leisten, um Schäden von Mutter und Kind abzuwenden. In Einzelfällen kann zum Beispiel das Fruchtwasser „aufgefüllt“ werden. Dazu wird eine lange Nadel in die Fruchtblase geführt und eine Lösung aus Zucker und Kochsalz wird hineingespritzt. Dies kann, je nach Bedarf, auch wiederholt werden.

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Die Fruchtblase bildet gemeinsam mit dem Fruchtwasser in gewisser Weise den geschützten Lebensraum eines ungeborenen Babys. Das Wasser umgibt den Embryo bzw. Fetus vollständig und ermöglicht ihm, sich hin- und herzubewegen.
Fruchtwasser für den Embryo (über-)lebenswichtig

Für die Sicherheit des Kindes ist das Fruchtwasser eminent wichtig. Es schützt den Embryo vor Stößen, Temperaturschwankungen und anderen schädlichen Außenwirkungen. Er kann dadurch ungestört – sozusagen – vor sich hinwachsen. Im Gegensatz zur Fruchtblase, die aus Eihäuten besteht, besteht das Fruchtwasser rein aus nach innen gerichteten Zellen der inneren Eihaut (Amnion). Das Fruchtwasser ist meist eine gräuliche, klare Flüssigkeit, die sich aus den verschiedensten Elementen und „Inhaltsstoffen“ zusammensetzt.

Folgende Bestandteile sind im Fruchtwasser u.a. enthalten:

  • Wasser
  • Glukose
  • Laktat
  • Natrium
  • Proteine
  • Zellen (für spätere Haare, Haut etc.)

Zu wenig Fruchtwasser: mögliches Anzeichen für Erkrankung

Darüber hinaus kann man anhand des Fruchtwassers, etwa bei zu wenig Fruchtwasser bei einer zu hohen Menge der Flüssigkeit, mögliche Anzeichen einer Erkrankung bei Mutter oder Kind erkennen – ein weiterer Grund für die essentielle Bedeutung des Fruchtwassers, in dem das Ungeborene bereits nach neun Wochen Schwangerschaft schon schwimmt. Zu dieser Zeit liegt der Embryo in rund 30 ml Fruchtwasser, diese Menge erhöht sich dann kontinuierlich.

In der 20. Woche steigt das Volumen dann bereits auf 400 ml und bis zur 36. Schwangerschaftswoche können sich schon 2000 ml an Fruchtwasser in der Fruchtblase befinden. Urin des Babys befindet sich ab der 12. Woche im Fruchtwasser. Eine wesentliche Funktion kommt dem Fruchtwasser auch zu, wenn die Geburt beginnt bzw. einsetzt. Bei intakter Fruchtblase unterstützt die Flüssigkeit nämlich die Weitung des Gebärmutterhalses

Unabhängig davon, ob sich in der Fruchtblase zu viel oder zu wenig Fruchtwasser ist, findet in ihr ein regelmäßiger Austausch und ununterbrochener Flüssigkeitswechsel statt. Dies sorgt eben für jene Veränderungen des Anteils bzw. Volumens des Fruchtwassers in der Fruchtblase. Dennoch: liegt der Anteil des Fruchtwassers über den Durchschnitts- bzw. den „normalen“ Werten – die im zweiten Schwangerschaftsdrittel anhand bestimmter Daten berechnet werden – oder ist zu wenig Fruchtwasser vorhanden, so kann dies einen ernsten Hintergrund haben und auf eine Erkrankung hinweisen.

Zu wenig Fruchtwasser? Was bedeutet das für mich und mein Baby? (#01)

Fruchtwasserindex klärt über zu wenig Fruchtwasser auf

Zu wenig Fruchtwasser kann bedeuten, dass das Kind möglichweise unter Fehlbildungen leidet. Wichtig zu wissen: es kann darauf hinweisen, muss aber nicht. Entscheidend ist, dass man sofort die nötigen Untersuchungen (etwa wenn sich das Kind zu wenig bewegt oder die Gebärmutter zu klein ist) einleitet, was in aller Regel mittels einer Dopplersonographie (Ultraschall) oder Kardiotokographie (CTG) geschieht

Der vom behandelten Frauenarzt mit Hilfe dieser modernsten Untersuchungen und Methoden ermittelte, sog. Fruchtwasserindex klärt darüber auf, ob zu wenig Fruchtwasser vorliegt. Als gängig und normal wird ein Index-Wert zwischen acht und 18 Zentimetern angesehen. Liegt er darunter, spricht man von zu wenig Fruchtwasser. Zudem wird in solchen Fällen auch gleich überprüft, ob der Zustand der Plazenta in Ordnung und bedenkenfrei ist.

Aber nicht nur die Menge bzw. das Volumen, auch farbliche Auffälligkeiten können darauf hinweisen, dass etwas nicht stimmt. Eine grüne Farbe oder ein leichter Grünstich bedeuten meist, dass der Geburtstermin überschritten wurde, mit der Folge, dass das Ungeborene bereits seinen ersten Stuhl in die Flüssigkeit abgegeben hat. Eine Braunfärbung kann bedeuten, dass eine Blutunverträglichkeit vorliegt. Die Überschreitung des Geburtstermins ist einer der Hauptgründe, wieso es überhaupt zu einem Mangel an Fruchtwasser kommen kann.

Mögliche Gefahren für das Kind

Der medizinische Fachbegriff für zu wenig Fruchtwasser lautet „Oligohydramnion“. Eine weitere Gefahr in solchen Fällen: da das Kind in einer zu kleinen Menge an Fruchtwasser liegt, hat es mit einer enormen Enge innerhalb der Fruchtblase zu kämpfen. Die Konsequenz: die Lungen können nicht richtig ausgebildet werden, ebenso wie die Knochen, die für das richtige Wachstum aber unbedingt Volumen zur Entfaltung brauchen. Die Enge und der nicht vorhandene, ausreichende Raum können außerdem für ein Einklemmen der Nabelschnur sorgen.

Ist die Nabelschnur eingeklemmt, so kann es sein, dass das Kind nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff, Wasser, Vitaminen und anderen lebenswichtigen Nährstoffen ausgestattet wird. Und nicht zuletzt ist das Kind bei der Geburt einem höherem Stresspensum ausgesetzt, wiederum bedingt durch zu wenig Fruchtwasser.

Ursachen für zu wenig Fruchtwasser

Doch was sind die Ursachen dafür, wenn sich zu wenig Fruchtwasser in der Fruchtblase befindet, worin liegen die genauen Gründe? Wahrscheinlich ist z.B. dass es zu einem vorzeitigen Blasensprung kam. In der Folge wurden wesentlichen Mengen an Fruchtwasser verloren. Wie kann aber auch die Überschreitung des Termins dazu führen, dass zu wenig Fruchtwasser vorhanden ist. Ein weiterer, möglicher Grund: eine Funktionsstörung der Plazenta. Das betrifft oft Frauen, die starke Raucher sind oder unter Bluthochdruck leiden. Durch die Veränderungen in der Plazenta werden die Nieren des Kindes mit weniger Blut versorgt.

Weitere mögliche Ursachen eines „Oligohydramnion“:

  • Transfusionssyndrom bei Mehrlingsschwangerschaften
  • angeborener Erbgutdefekt
  • geringes Wachstum des Kindes
  • Einnahme bestimmter Medikamente (z.B. Mittel gegen Bluthochdruck oder Entzündungshemmer wie Ibuprofen)

Zu wenig Fruchtwasser ist sicher nicht schön aber meistens relativ einfach behandelbar: Eine Lösung aus Kochsalz etwa kann dafür sorgen, dass das Volumen wieder gesteigert wird. (#02)

Kein Grund zur Panik – Fruchtwassermangel gut behandelbar

Wurde vom Arzt festgestellt, dass zu wenig Fruchtwasser vorhanden ist, so besteht zunächst erst einmal kein Grund zur Sorge. Eine „Oligohydramnion“ kann heute sehr gut behandelt und vielen Fällen problemlos gelöst werden. Eine Lösung aus Zucker oder Kochsalz etwa kann dafür sorgen, dass das Volumen wieder gesteigert wird. Die Menge an Fruchtwasser steigt wieder, der Fruchtwasserraum wird schrittweise wieder aufgefüllt.

Der Frauenarzt führt zu diesem Zweck eine lange, dünne Nadel in den Bauchraum der Schwangeren ein und führt dieser so die Flüssigkeit zu. Auch selbst kann die Schwangere etwas dafür tun, um die geringen Mengen zumindest ein Stück weit auszugleichen. Ohnehin in der Schwangerschaft immer ratsam: viel Ruhe, gesunde Ernährung und viel trinken. All dies kann dem Fruchtwassermangel sinnvoll entgegenwirken.

Stellt der Arzt zu wenig Fruchtwasser in einem bereits späten Stadium der Schwangerschaft fest, so kann es sinnvoll sein, schon die Geburt einzuleiten – medizinisch kontrolliert, notfalls mittels des Kaiserschnitts. Alles in allem bleibt festzuhalten: zu wenig Fruchtwasser kann zwar auf mögliche Erkrankungen und Schäden hinweisen, jedoch sind die modernen medizinischen Mittel und Verfahren heute so ausgereift und gut, dass eventuelle Schäden vom Kind und der Mutter in sehr vielen Fällen abgewendet werden können.

Zu wenig Fruchtwasser (Oligohydramnion)

Die Schwangerschaft ist das aufregendste Ereignis im Leben einer jeden Frau, welches jedoch auch zahlreiche Fragen aufwirft und nicht selten Probleme mit sich bringt. Von entscheidender Bedeutung beispielsweise ist die Menge des Fruchtwassers der werdenden Mutter – sowohl zu viel als auch zu wenig Fruchtwasser kann dem Ungeborenen schaden. Beides sind Komplikationen während einer Schwangerschaft, welche unbedingt behandelt werden sollten, um das Leben des Ungeborenen nicht unnötig zu gefährden.

Was bedeutet es für das Ungeborene, wenn zu wenig Fruchtwasser vorhanden ist?

Ist zu wenig Fruchtwasser vorhanden, sprechen die Mediziner von Oligohydramnion. Für das Ungeborene kann dies insofern gefährlich werden, da die Lungen sich nicht richtig ausbilden können. Auch ist das Kind in einer eher beengten Lage und kann sich eventuell nicht richtig entwickeln – dies gilt insbesondere für das Knochengerüst.

Wie wird zu wenig Fruchtwasser festgestellt?

Mithilfe moderner Untersuchungen misst der behandelnde Frauenarzt den sogenannten Amnionflüssigkeit- oder Fruchtwasser-Index. Der Fruchtwasser-Index wird auch als AFI bezeichnet ( Amniotic fluid index).

Normal ist ein Wert zwischen acht und 18 Zentimetern. Liegt der Wert darunter, spricht man von einer Oligohydramnion.

Diese Untersuchung wird in der Regel immer dann angestrebt, wenn die Bewegungen des Kindes auffällig gering sind. Auch eine recht kleine Gebärmutter ist ein Anzeichen auf zu wenig Fruchtwasser.

Ist das für das Baby gefährlich?

Wurde ein Oligohydramnion bei der Schwangeren festgestellt, ist dies jedoch noch kein Grund zur Sorge, denn dies kann durchaus gut behandelt werden. Mit einer Lösung aus Zucker und Kochsalz beispielsweise kann der Fruchtwasserraum aufgefüllt werden.

Dies geschieht mit Hilfe einer langen und dünnen Nadel, welche in den Bauchraum eingeführt wird. Ist die Schwangerschaft bereits sehr weit fortgeschritten und wird in diesem Stadium zu wenig Fruchtwasser festgestellt, kann unter Umständen die Geburt eingeleitet werden.

Oligohydramnion: Mögliche Ursachen

Die Ursachen für das Phänomen Oligohydramnion können vielfältig sein. Möglich ist es etwa, dass ein vorzeitiger Blasensprung stattgefunden hat und so Fruchtwasser abgegangen ist.

Auch wenn der errechnete Geburtstermin bereits weit überschritten ist, nimmt die Menge des Fruchtwassers stetig ab.

Besonders betroffen von zu wenig Fruchtwasser sind übrigens Raucherinnen oder Patientinnen mit Bluthochdruck, denn bei ihnen kommt es häufig zu einer Funktionsstörung der Plazenta. In diesem Fall werden die Nieren des Ungeborenen weniger gut durchblutet und produzieren dementsprechend weniger Fruchtwassser.

Wenig Fruchtwasser

Was ist Fruchtwasser und wozu ist es da?

Während der Schwangerschaft ist Ihr Baby in einem mit Flüssigkeit gefüllten Beutel in Ihrer Gebärmutter (Uterus) eingebettet. Dieser Beutel wird Fruchtblase genannt.
Die Wand der Fruchtblase besteht aus zwei Membranen, dem Chorion und dem Amnion. Diese Membranen bewahren Ihr Baby sicher in dieser Fruchtblase während Ihrer Schwangerschaft. Die Membranen brechen auf, wenn Ihr Baby bereit für die Geburt ist, und die Flüssigkeit fließt heraus. Dies wird als Platzen der Fruchtblase bezeichnet.
Das Fruchtwasser hat mehrere Aufgaben:

  • Es schützt Ihr Baby vor Verletzungen, wenn Sie einen Schlag in den Bauch bekommen oder Ihr Babybauch gedrückt wird.
  • Es hilft Ihrem Baby, seine Lungen und sein Verdauungssystem zu entwickeln.
  • Es schützt Ihr Baby vor Infektionen.

Wie viel Fruchtwasser ist normal?

Ihr Baby schluckt regelmäßig Fruchtwasser und scheidet es als Urin aus. Das bedeutet, dass die Menge der Flüssigkeit in der Fruchtblase normalerweise jeden Tag zu- und abnimmt.
Die Fruchtwassermenge nimmt im Laufe der Schwangerschaft zu. Sie beginnen mit nur einigen Millilitern. Aber Sie haben ungefähr einen Liter, wenn Sie in der 36. Woche sind (Boyd and Carter 2008). Von der 38. Woche an nimmt die Menge allmählich ab, bis Ihr Kind für die Geburt bereit ist.
Wenn Ihr Baby von zu wenig Fruchtwasser umgeben ist, nennt man das Oligohydramnion. Wenn zu viel Fruchtwasser vorhanden ist, nennt man das Polyhydramnion oder Hydramnion.

Woher weiß ich, dass ich zu wenig Fruchtwasser habe?

Ihr Arzt/Ihre Ärztin oder Ihre Hebamme können vermuten, dass Sie zu wenig Fruchtwasser haben, wenn Ihr Baby kleiner als erwartet ist. Er/Sie stellt das bei einer Ihrer Vorsorgeuntersuchungen fest.
Der Stand des Fruchtwassers wird mit Sicherheit auch kontrolliert, wenn Sie:

  • schon ein Baby hatten, das für den Termin klein war oder ein niedriges Geburtsgewicht hatte
  • ein besonderes medizinisches Leiden haben wie zum Beispiel Schmetterlingsflechte (lupus erythematosus)
  • Probleme mit dem Blutdruck haben

Wenn Ihr Arzt/Ihre Ärztin Bedenken hat, empfiehlt er/sie Ihnen eine Ultraschalluntersuchung. Dabei wird der Stand der Flüssigkeit kontrolliert, wobei die ganze Fruchtblase angeschaut wird. Die Tiefe der größten Depots mit Fruchtwasser in den vier Abschnitten der Gebärmutter wird ausgemessen. Die Ergebnisse werden zusammengerechnet und so der Fruchtwasserindex (AFI) berechnet. Es gibt bewährte normale Werte für jede Woche der Schwangerschaft. Ihre Werte werden mit diesen verglichen.
Vielleicht wird auch das tiefste Depot mit Fruchtwasser gemessen. Ein Messergebnis von weniger als 2 cm wird als niedrig betrachtet (Nabhan and Abdelmoula 2008).

Wodurch wird eine verminderte Menge an Fruchtwasser hervorgerufen?

Die häufigsten Gründe für zu wenig Fruchtwasser sind:

  • ein Blasensprung
  • ein Problem mit der Plazenta
  • Medikamente, die Sie einnehmen
  • Ihr Baby hat ein gesundheitliches Problem
  • einer Ihrer eineiigen Zwillinge wächst nicht so wie er sollte
  • (Boyd and Carter 2008)

Blasensprung
Ein Blasensprung erfolgt in einem großen Schwall oder die Flüssigkeit tropft langsam heraus, weil ein Riss in der Fruchtblase ist. Manchmal können Sie den Unterschied zwischen einem Blasensprung und einem zufälligen Harnabgang nicht erkennen.
Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihre Fruchtblase geplatzt ist, nehmen Sie sofort Kontakt zu Ihrer Hebamme oder zu Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin auf. Wenn Ihre Fruchtblase früh geplatzt ist, könnte es zu einer Infektion kommen, wenn dann nicht die Wehen beginnen.
Es können Ihnen Antibiotika als Schutz gegen Infektionen verschrieben werden. Sie sind für Sie und Ihr Baby sicher. Abhängig von dem Stadium Ihrer Schwangerschaft wird Ihnen unter Umständen empfohlen, die Wehen einleiten zu lassen. Das bedeutet, dass die Wehen künstlich eingeleitet werden. Wenn die Geburt Ihres Babys nicht eingeleitet wird, werden Sie beobachtet, bis die Wehen auf natürliche Weise beginnen.
Ein Problem mit der Plazenta
Ein Problem mit der Plazenta könnte durch ein Leiden Ihrerseits verursacht werden, das die Plazenta daran hindert, Ihr Baby mit genug Blut und Nährstoffen zu versorgen. Solche Leiden sind Schmetterlingsflechte, hoher Blutdruck, Präeklampsie und Diabetes. Wenn die Plazenta nicht gut arbeitet, hat das einen Einfluss auf das Wachstum Ihres Babys. Ihre Gesundheit und die Entwicklung Ihres Babys werden sorgfältig beobachtet und der Fruchtwasserstand wird regelmäßig durch Ultraschalluntersuchungen kontrolliert.

Medikamente, die Sie einnehmen
Einige Medikamente können einen Mangel an Fruchtwasser verursachen. Diese sind zum Beispiel Mittel gegen hohen Blutdruck, die ACE-Hemmer genannt werden, aber in der Regel nicht in der Schwangerschaft verordnet werden. Auch nichtsteroidale Entzündungshemmer, wie zum Beispiel Ibuprofen (CKS 2010) können zu einer Abnahme des Fruchtwassers führen. Daher sollte Ibuprofen ab der 28. Schwangerschaftswoche nicht mehr eingenommen werden, da es dann die kindliche Nierenfunktion beeinflussen und so zu Veränderungen der Fruchtwassermenge führen kann.
Ihr Baby hat ein gesundheitliches Problem
Ihr Baby produziert nicht genug Urin oder es scheidet nicht genug aus. Dies kann für Ihren Arzt/Ihre Ärztin ein Anzeichen dafür sein, dass es ein Problem mit seinen Nieren oder seinem Herzen hat oder dass es eine Chromosomenanomalie hat. Wenn dies der Fall ist, wird das wahrscheinlich während der Ultraschalluntersuchung in der Mitte der Schwangerschaft festgestellt.
Es ist immer beunruhigend, wenn man die Mitteilung bekommt, dass das Baby gesundheitliche Probleme hat. Damit Sie und Ihr Baby die bestmögliche Betreuung erhalten, können Sie in eine Klinik mit einer gynäkologischen Abteilung gehen. Hier arbeiten Ärzte und Hebammen, die speziell dafür ausgebildet sind, für schwangere Frauen zu sorgen, bei denen es Anlass zur Sorge um die Gesundheit ihrer Babys gibt (NICE 2006b, NICE 2006c).
Ein Problem mit eineiigen Zwillingen
Wenn eineiige Zwillinge sich eine Plazenta teilen, gerät der Fruchtwasserstand manchmal aus dem Gleichgewicht. Dies geschieht, wenn ein Zwilling mehr Blut durch die Plazenta als der andere bekommt. Das führt dazu, dass der Zwilling mit dem zusätzlichen Blut zu viel Flüssigkeit hat und der andere zu wenig (Boyd and Carter 2008.
Wenn die oben erwähnten Probleme ausgeschlossen wurden, ist es vielleicht unmöglich festzustellen, warum Sie wenig Fruchtwasser haben. Bekannt ist, dass ein niedriger Fruchtwasserstand sehr viel häufiger im Sommer auftritt. Deshalb ist es möglich, dass Sie dehydriert sind (Feldman et al 2009, Varner et al 2005). Das Trinken von viel Wasser kann helfen, den Flüssigkeitsstand zu erhöhen (NICE 2006a, Hofmeyr and Gülmezoglu 2002). Achten Sie auch darauf, dass Sie sich gesund ernähren und viel Ruhe bekommen.

Wie wirkt sich ein niedriger Fruchtwasserstand auf mein Baby aus?

Es hängt davon ab, was den niedrigen Stand verursacht, wie wenig Flüssigkeit vorhanden ist und wie weit die Schwangerschaft fortgeschritten ist. Leider kann ein niedriger Fruchtwasserstand im ersten Trimester und am Anfang des zweiten Trimesters die Gefahr einer Fehlgeburt erhöhen. Wenn jedoch ein niedriger Fruchtwasserstand entdeckt wird, wenn Sie bereits mitten in Ihrem dritten Trimester sind, ist nur noch eine sorgfältige Beobachtung erforderlich.
Ihre Ärzte kontrollieren den Fruchtwasserstand und das Wachsen Ihres Babys. Wenn die Fruchtblase geplatzt ist, erhalten Sie vielleicht Antibiotika, um eine Infektion von Ihrem Baby abzuwenden.
Wenn es zur Geburt kommt, kann ein niedriger Fruchtwasserstand die Dinge komplizieren. Ihr Baby kann zum Beispiel mit dem Po nach unten liegen, also eine Steißlage haben. Es hat vielleicht nicht genug Platz, um sich mit dem Kopf nach unten zu drehen.
Wenn die Fruchtblase früh geplatzt ist, besteht die Gefahr, dass die Wehen vorzeitig einsetzen. Wenn das geschieht, wägen Ihre Ärzte das Risiko gegen das einer Infektion ab, wenn das Baby in Ihrer Gebärmutter bleibt.
Wenn die Wehen eingesetzt haben, ist die Möglichkeit größer, dass Ihr Baby ein wenig aufgeregt ist. Es kann zum ersten Mal Stuhlgang haben, eine schwärzliche Substanz, Mekonium oder auch Kindspech genannt, die in das Fruchtwasser gelangt. Wenn es das Mekonium inhaliert, kann das Probleme beim Atmen während der Geburt hervorrufen.
Ein anderes Problem kann darin bestehen, dass die Nabelschnur zufällig von Ihrem Baby während der Geburt gequetscht wird. Ihr Baby wird sorgfältig überwacht um sicherzustellen, dass es ihm gut geht. Wenn es zu sehr in Not gerät, müssen Sie vielleicht einen Kaiserschnitt machen lassen.

Was kann ich tun?

Es kann beunruhigend sein, wenn Sie erfahren, dass Sie wenig Fruchtwasser haben. Sie können jedoch nicht viel tun. Sie können viel trinken, gesund essen und viel ruhen. Lassen Sie sich nicht durch Grübeln vom Schlaf abhalten. Sie und Ihr Baby werden während Ihrer Schwangerschaft gut betreut. Sie beide werden von Hebammen und Ärzten sorgfältig beobachtet, damit Sie die bestmögliche Behandlung erhalten.

Quellen

Boyd RL, Carter BS. 2008. Polyhydramnios and oligohydramnios. e-medicine. emedicine.medscape.com
CKS. 2010. Nonsteroidal anti-inflammatory drugs – prescribing issues – Management. http://cks.nice.org.uk/
Feldman I, Friger M, Wiznitzer A, et al. 2009. Is oligohydramnios more common during the summer season? Arch Gynecol Obstet 280(1): 3-6
Hofmeyr GJ, Gülmezoglu AM. 2002. Maternal hydration for increasing amniotic fluid volume in oligohydramnios and normal amniotic fluid volume. Cochrane Database of Systematic Reviews Issue 1. Art no CD000134. www.mrw.interscience.wiley.com
Nabhan AF, Abdelmoula YA. 2008. Amniotic fluid index versus single deepest vertical pocket as a screening test for preventing adverse pregnancy outcome. Cochrane Database of Systematic Reviews Issue 3. Art no CD006593. www.mrw.interscience.wiley.com
NICE. 2006a. Therapeutic amnioinfusion for oligohydramnios during pregnancy (excluding labour) National Institute for Health and Clinical Excellence, Clinical guideline, 37. London: NICE.
NICE. 2006b. Fetal vesico-amniotic shunt for lower urinary tract outflow obstruction. National Institute for Health and Clinical Excellence. Interventional procedure guideline 202.
NICE. 2006c. Treatment of low urinary tract blockage in an unborn baby using a vesico-amniotic shunt: understanding NICE guidance. National Institute for Health and Clinical Excellence.
Varner MW, Noble WD, Dombrowski M, et al. 2005. Is there a seasonal variation in the diagnosis of oligohydramnios? J Matern Fetal Neonatal Med 17(3):173-7

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