Welches öl für beikost

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Öl für Babybrei und Beikost

Welches Öl das Richtige für Babybrei und Beikost ist, ist sehr umstritten. Wir vergleichen für euch raffiniertes und kaltgepresstes Öl und geben euch Tipps, wie ihr Öl für das Baby verwendet.

Warum braucht das Baby Öl bzw. Fett?

Öl ist bei der Zubereitung von Beikost eine wichtige Zutat, denn es hilft dem Baby bei der Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen, unterstützt die Verdauung und erhöht den Kaloriengehalt der Nahrung. Es sorgt dafür, dass das Baby satt wird und bis zur nächsten Mahlzeit durchhält. Zudem ist Öl wie jedes andere Fett ein Träger von Geschmacksstoffen und sorgt dafür dass das Essen auch richtig gut schmeckt.

Welches Öl eignet sich für die Beikost?

Lange Jahre wurde gesagt, dass Babys im 1. Lebensjahr kein kaltgepresstes Öl bekommen sollten, um das Baby vor Verunreinigungen zu schützen. Diese Meinung wurde jedoch inzwischen revidiert. Bei der Raffination von Öl entstehen Schadstoffe (3-MCPD-Fettsäureester), die in Tierversuchen zu Nierenschädigungen und gutartigen Tumoren geführt haben. Mit den möglicherweise in kaltgepresstem Öl vorkommenden Verunreinigungen kommt das Verdauungssystem des Babys ab dem Beikostalter hingegen schon sehr gut klar. Es ist also eine Abwägungssache, welches Öl ihr für euer Baby verwendet: erlaubt sind sowohl kaltgepresstes als auch raffiniertes Öl.
Unsere Empfehlung lautet kaltgepresstes und unraffiniertes Speiseöl. Es lohnt sich etwas mehr für Öl aus biologischem Anbau auszugeben, da sich Pflanzenschutzmittel und Schadstoffe besonders gern an Fette heften.
Das beliebstes Öl für den Babybrei ist das Rapsöl, das eine sehr gute Fettzusammensetzung aufweist. Für Abwechslung könnt ihr mit Maiskeimöl, Olivenöl, Leinöl und Sonnenblumenöl sorgen.

Muss es Beikostöl sein?

Sicherlich habt ihr im Supermarkt beim Babybrei auch schon das Beikostöl gesehen. Das ist eine nette Idee, muss aber nicht sein. Das Beikostöl ist auch nichts anderes, als ein gutes anderes Öl, das ebenso reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, aber viel günstiger ist.

Ab wann darf das Baby Butter essen?

Butter gehört zu den tierischen Fetten und enthält gesättigte Fettsäuren und Lecithin, die für die Entwicklung des Gehirns sehr wichtig sind. Als Zutat für den Babybrei ist Butter ab dem 5. Lebensmonat erlaubt.

Wieviel Öl gehört in den Babybrei?

Auf 100 g Babybrei gehört ein Teelöffel Öl – einer normalen Breiportion von etwa 200 g könnt ihr also mit gutem Gewissen 2 Teelöffel Öl zugeben. In den fertigen Breigläschen aus dem Supermarkt ist fast immer weniger Öl enthalten, so dass ihr dort immer pauschal noch einen Teelöffel Öl zufügen könnt.

Wann kommt das Öl in den Brei?

Das Öl kommt immer erst nach dem Kochen in den Brei und sollte nicht mit erhitzt oder eingefroren werden! Weiterlesen:
Du möchtest dich über weitere Zutaten für Babybrei und Beikost informieren?

  • Milch für das Baby
  • Geeignete Getreidesorten für das Baby
  • Obstsorten für das Baby
  • Gemüse für dein Baby

Welches Rapsöl für Beikost

Antwort auf:

Welches Rapsöl für Beikost

Hallo Elenya
Bevor es spezielle Beikostöle gab, was noch gar nicht so lange her ist, hat man hochwertige, handelsübliche, raffinierte Speiseöle für die Beikost verwendet. Fürs Baby sollte das Öl nämlich nicht * kaltgepresst sein.
Der besondere Vorteil der Beikostölprodukte, trotz Kaltpressung und schonenden Gewinnung, ist die besonders gute Qualität: Eigentlich.
Es handelt sich bei Beikostölen um schadstoffarme, aber kaltgepresste Öle, welche schonend und hygienisch einwandfrei (!) produziert wurden. Viele kaltgepresste Öle gelten ansonsten vor allem im Hinblick auf mikrobiologische Eigenschaften für die Beikost als nur sehr bedingt empfehlenswert. Mit den speziellen Beikostölen ist es jetzt möglich, besondere Öle zu kaufen, die trotz Kaltpressung für die Beikost geeignet sind.
Beikost-Ölmischungen sind verfeinerte Kompositionen im Hinblick auf die Fettsäurenzusammensetzung. Das Mischungsverhältnis von Omega 3-und 6 Fettsäuren ist hier besonders ausgewogen.
Das Alnatura Beikostöl bspw erfährt eine spezielle Nachbehandlung und unterscheidet sich von herkömmlich kaltgepresstem Öl in Geschmack und Farbe. Das Alnatura-Beikostöl (kaltgepresst) wird nach der Pressung nochmals mit heissem Wasserdampf (170 bis 180 °C) behandelt, wodurch die natürlichen Inhaltsstoffe im Öl, im Gegensatz zur Raffination, besser erhalten bleiben. Der Geschmack wird milder, die Farbe heller. Durch das spezielle Verfahren wird das Öl auch haltbarer und verdirbt nicht so schnell, d.h es wird weniger schnell ranzig.
Andere mögliche Ölsorten für Babybrei sind Sonnenblumenöl und Maiskeimöl
* Kaltgepresste Öle können verunreinigt sein, sie sind „roh“, und enthalten darüber hinaus auch weitere Stoffe (nicht näher definiert), welche von Babies u.U. noch nicht verstoffwechselt werden können. Auch störend können zum Beispiel Geruchs-, Geschmacks- und Bitterstoffe sein.
Beikostöle sind sozusagen trotz Kaltpressung „clean“ und gelten damit für Babys geeignet.
Ökotest hat verschiedene Öle getestet. Ausgerechnet die Beikost- Rapsöle haben schlecht abgeschnitten.
Fazit: Du kannst dir ein Öl aussuchen, das dir aufgrund der Testergebnisse besonders zusagt.
Grüße
Birgit Neumann
Ölpressung in stark vereinfachter Darstellung:
Nimm bspw Sonnenlumenkerne. Bei der Kaltpressung werden die Sonnenlumenkerne lediglich mechanisch in einer Mühle „gepresst“. Das Öl kann aufgrund des starken Druckes herausfliessen. Das ist eine ganz vereinfachte Darstellung, um den Unterschied zu erklären.
Bei der Raffination werden die Kerne dagegen erstens stark erhitzt, damit mehr Öl fliessen kann. Und zweitens werden für eine noch höheren Ausbeute chemische Stoffe zugegeben, um noch mehr Öl herauszutrennen (extrahieren). Diese Substanzen werden anschließend wieder heraus gefiltert, sowie zusätzlich andere unerwünschte Stoffe, sowie Schadstoffe.

von Birgit Neumann am 11.09.2018

Welche Öle sind für Babys gesund?

Beim Kauf beachten

Es ist nicht notwendig, ein spezielles Beikostöl zu verwenden. Im Gegenteil: Bei einer Ökotest-Studie von sechs verschiedenen Beikostölen bekam eines die Note mangelhaft, die fünf anderen erhielten nur ein Ungenügend. Also besser normales Rapsöl kaufen. Es ist auch deutlich günstiger als das oft überteuerte Beikostöl.

Öl ins Gläschen?

Hier empfiehlt das Forschungsinstitut für Kinderernährung in Dortmund: Liegt der Fettgehalt bei der Gemüse-­Kartoffel-Fleisch-Mahlzeit unter den empfohlenen acht bis zehn Gramm pro Mahlzeit, kann die fehlende Menge durch Rapsöl zugesetzt werden. Einfach nach dem Erwärmen ins Essen geben und verrühren. Ein Teelöffel Öl entspricht vier Gramm Fett.

Kalt gepresst oder raffiniert?

Beide Ölarten eignen sich für Brei. Der Unterschied liegt in der Gewinnung: Raffinierte Öle werden mit Wärme und chemischen Lösungs­mitteln be­han­­delt; bei der kalt gepressten, „nativen“ Variante ­werden Samen, Kerne oder Früchte einer Pflanze ohne Wärme­zufuhr ausgepresst.

„Durch diese schonende Gewinnung bleiben Vitamine und wert­volle mehrfach ungesättigte Fettsäuren erhalten“, sagt Heiko Witt. Native Öle können aber Belastungen etwa durch Schwer­metalle enthalten. „Allerdings sind die nicht so hoch, dass sie dem Baby schaden würden“, sagt der Mediziner.

Welches Öl ist am besten geeignet für Babybrei?

Rapsöl ist am besten für die Zubereitung von Babybrei geeignet, da es eine optimale Zusammensetzung an Fettsäuren aufweist und einen besonders hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren besitzt.

Früher wurde für die Zubereitung von Babybrei nur raffiniertes Öl empfohlen, aber auch hier hat sich die Empfehlung geändert: Du kannst also sowohl raffiniertes Öl, als auch kaltgepresstes Öl verwenden – beides ist nach neuesten Erkenntnissen geeignet (siehe BZfE: „Bundeszentrum für Ernährung„).

Wie bereits beschrieben weist Rapsöl die beste Zusammensetzung der Fettsäuren auf und ist meine persönliche Nummer 1 als Beikostöl.
Du kannst jedoch auch Sonnenblumenöl, Olivenöl, Leinöl, Distelöl oder ab und zu (ab dem 7. Monat) auch etwas Butter für die Zubereitung von Babybrei verwenden. Grundsätzlich sind pflanzliche Fette (Raps-, Oliven-, Sonnenblumenöl, Distelöl, …) tierischen Fetten (Butter) vorzuziehen – nicht nur für die Zubereitung von Babybrei sondern auch für die Ernährung von uns Erwachsenen. Pflanzliches Fett ist nämlich ein wichtiger Lieferant von essenziellen (lebenswichtigen) Fettsäuren.

Ich empfehle euch zusätzlich die Verwendung eines Bio-Rapsöls.

Brauche ich spezielles Beikostöl?

Du natürlich auch ein spezielles Beikostöl verwenden, meistens ist dieses aber (unnötig) teurer als normales Bio-Rapsöl und manchmal auch nicht so hochwertig, da noch andere Ölsorten untergemischt werden. Hier hilft es einfach mal kurz einen Blick auf das Etikett zu werfen.

Update Oktober 2017: Aktuell hat Stiftung Ökotest mehrere Beikostöle unter die Lupe genommen. „Das Ergebnis ist katastrophal“: Das beste Testergebnis war mangelhaft. Einige der Produkte enthielten sogar krebserregende Stoffe oder Spuren von Mineralöl. Meine Empfehlung lautet daher wie auch bereits eingangs beschrieben, die Verwendung eines guten Bio-Rapsöls. Den ganzen Video-Bericht gibt es auf der Facebook-Seite.

Update 2019: Hier gibt es den aktuellen Ökotest über Beikostöle. Auf der Webseite von Ökotest ist hierzu folgendes zu lesen: „Gegenüber unserem ursprünglichen Test schneiden fast alle Produkte besser ab. Die Hersteller haben sich offensichtlich bemüht, die Öle zum Beispiel durch geänderte Produktionsprozesse zu verbessern. Ursprünglich waren die Öle noch derart mit Schadstoffen belastet gewesen, dass wir sie nur mit „mangelhaft“ oder „ungenügend“ bewerten konnten. Jetzt können wir immerhin zwei „gute“ Beikostöle empfehlen, zwei weitere sind „befriedigend“ und nur ein Produkt ist weiterhin „mangelhaft“.

Warum muss ich Öl in den Babybrei machen und viel Öl sollte es sein?

Ein häufiger „Fehler“ bei der Zubereitung von Babybrei liegt darin, dass zu wenig Fett zugegeben wird. Beim selbstgemachten Mittagsbrei liegt die empfohlene Menge bei 1 EL Fett und beim Nachmittagsbrei bei 1 TL Fett. Fett ist nämlich ein wichtiger Energielieferant – schließlich enthält die Muttermilch auch etwa 4 g Fett pro 100 ml.

Heute geht es weiter mit unserem Beikost-Monat. Nach den Zutaten für die Beikost widmen wir uns heute der Beikost-Methode Brei:

Pürierte, gematschte und anders zerkleinerte Nahrung ist die klassische, lange bewährte Beikost. Auch bei uns hat sich der Brei als Beikost etabliert. Man kann ihn sowohl selbst zubereiten, oder als Konserve in Gläschen kaufen. Beides hat seine Vorteile.

Gläschen kann man leicht überall mit hin nehmen und sie sind vielerorts zu kaufen. Zudem sind sie hygienisch einwandfrei und erfordern kein eigenes Kochen.

Selbst gekochter Brei schmeckt besser. Wer einmal Kürbis im Babygläschen mit selbst gekochtem, pürierten Kürbis verglichen hat, der kann verstehen, wieso manche Babys das Gesicht verziehen, wenn man ihnen so manchen Gläschenbrei reicht. Zudem lernen Kinder mit selbstgekochtem Brei verschiedene Geschmäcker kennen, denn Gläschenbrei schmeckt immer exakt gleich. Die Geschmacksvielfalt wirkt sich auf die zukünftigen Essgewohnheiten des Babys aus und hilft so Übergewicht vorzubeugen.

In Deutschland wird momentan empfohlen den allerersten Babybrei aus gekochtem Gemüse zu pürieren. Mag das Baby den Gemüsebrei und hat ihn ein paar Mal gegessen, erweitert man den Brei um Getreide und Öl. Wer seinem Baby Fleisch oder Fisch geben möchte, fügt dies ebenfalls dem Brei zu.

Gemüse, Öl, Getreide – die Zutaten für jeden Brei

Als erste Gemüse eignen sich milde, cremige Arten, wie Kartoffeln, Süßkartoffeln, Möhren oder Kürbis. Pastinake wird auch oft empfohlen.

Das Öl erfüllt hauptsächlich die Aufgabe, die Nährstoffe des Breis für das Baby besser verwertbar zu machen. Da die Öle selbst auch unterschiedliche Nährstoffe haben, ist es sinnvoll diese ebenfalls zu variieren. Neben dem viel empfohlenen Rapsöl, fand ich auch Kokos-, Lein- und Walnussöl geeignet. Leinöl ist sehr reich an Omega-3-Fettsäuren, von denen Babys nach aktuellen Empfehlungen ausreichend erhalten sollen. Spezielle Beikost-Öle enthalten deswegen Fischöl.

Als Getreide sind Hirse- oder Haferflocken, oder auch Dinkelgrieß gut geeignet.

Von den ersten Breien wird das Baby nur wenige Löffel – vielleicht auch nur einen oder zwei – essen. Um nicht größere Mengen Brei zu kochen und diesen dann einfrieren zu müssen, fand ich folgende Herangehensweise sehr überzeugend: Von dem Gemüse, das man für sich selber als Essen kocht, kann man vor dem Würzen einen kleinen Teil abnehmen, mit dem kurz aufgekochten Getreide vermischen, für das Baby zu pürieren und das Öl hinzufügen. So muss man nicht extra für das Baby kochen und zudem haben so alle mehr oder weniger das Gleiche auf dem Teller.

Ein tolles Buch für das Kochen gemeinsamer (Brei)Mahlzeiten ist das Mama-Baby-Kochbuch von Dagmar Reichel. Darin finden sich nicht nur leckere Rezepte für gemeinsame Eltern-Baby-Gerichte, sondern auch schon abwechslungsreiche Rezepte für Schwangerschaft und Stillzeit, sodass man das Buch für eine lange Zeit verwenden kann.

Hier noch unsere zwei erfolgreichsten Anfänger-Brei-Rezepte:

Süßkartoffel-Hirsebrei mit Kokosöl

Durch die süße Muttermilch sind Babys anfangs noch nicht so empfänglich für herbere Geschmäcker. Süßkartoffeln und Kokosöl schmecken mild und gleichzeitig leicht süßlich – perfekt für die ersten Babybreie.

Süßkartoffeln in fingerdicke Scheiben schneiden und für 20-25 Minuten dämpfen, bis sie weich sind. Wer keinen Dampfeinsatz hat, kann sie auch kochen. Zwei Teelöffel Hirseflocken mit etwas kochendem Wasser übergießen, sodass sie gut aufquellen und ein paar Minuten abgedeckt weiter quellen lassen. Von den Süßkartoffeln eine Scheibe für das Baby abnehmen und den Rest würzen und für das eigene Essen verwenden. Die Süßkartoffelscheibe mit einer Gabel fein zerdrücken und mit einem geschätzten viertel Teelöffel Kokosöl unter die aufgequollenen Hirseflocken rühren. Isst das Baby irgendwann mehr Brei, kann man die Mengen langsam steigern. Für die ersten Breie, ist wahrscheinlich selbst dies noch zu viel.

30-Sekunden-Avocado-Brei

Avocado war die liebste Anfangs-Beikost meines Sohnes. Sie enthält selber Öl und ist zudem relativ sättigend, sodass sie auch gut als alleinige Zutat für Beikost funktioniert. Für einen Anfänger-Brei reicht wahrscheinlich ein Viertel reifer, cremiger Avocado fein mit der Gabel gematscht. So hat man im Handumdrehen einen Babybrei. Wer mag, kann auch die ganze Avocado zermatschen und den übrig gebliebenen Teil beispielsweise mit etwas Olivenöl, Zitronensaft und Salz als Brotaufstrich essen.

Die Test-Profis von Ökotest haben im “Jahrbuch Kinder und Familie 2019” ihre aktuellsten Babybrei Tests veröffentlicht. 13 Gemüsebreie und 17 Gemüse-Fleisch-Breie von Hipp, Dm Bio, Bebivita und anderen bekannten Herstellern wurden im Labor auf Schadstoffe überprüft.

Welcher Brei Testsieger im Babybrei Test 2019 von Ökotest wurde – und welchen Du Deinem Kind lieber nicht geben solltest, verraten wir Dir hier.

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Babybrei Test 2019: Reine Gemüsebreie besser

Eine wichtige Info vorab: Die meisten der 13 getesteten Gemüsebrei-Gläschen im Babybrei Test von Ökotest stuften die Tester als empfehlenswert ein. Unter den Babygläschen, die auch Fleisch enthalten, gab es allerdings zwei mangelhafte Produkte.

4 Gemüsebreie sind Babybrei Testsieger 2019

Mit dem Testurteil “sehr gut” wurden vier Babybreie ausgezeichnet:

  • Babydream Kürbis mit Kartoffeln (Rossmann)
  • Babydream Pastinake pur (Rossmann)
  • Dm Bio Kürbis pur
  • Holle Lebenswert Bio Karotte pur

Benzol und Verdickungsmittel im Gemüsebrei?

Alle anderen Gemüsebrei-Gläschen schnitten mit “gut” oder “befriedigend” ab – echte Verlierer gab es im Babybrei Test 2019 unter den Gemüsebreien also zum Glück nicht.

Allerdings erstaunte der Gemüsebrei Humana Zucchini & Kartoffeln die Tester, weil er nur knapp zur Hälfte aus Gemüse bestand, das mit Wasser und Reismehl aufgefüllt wurde.

Auch das Gläschen Hipp Kürbis wertete Ökotest wegen beigesetzter Stärke ab, weil auf dem Etikett “ohne Verdickungsmittel” zu lesen war.

Auch wurden in allen getesten Karotten-Breien kleine Mengen Benzol gefunden. Dieser Stoff entsteht, wenn Karotten erhitzt und sterilisiert werden und gilt in größeren Mengen als krebserregend.

Den höchsten Benzolgehalt im Babybrei Test 2019 stellte Ökotest in diesen Gläschen fest:

  • Hipp Früh-Karotten mit Kartoffeln
  • Holle Karotten mit Kartoffeln
  • Babylove Früh-Karotten mit Kartoffeln

Nur 6 Gemüse-Fleisch-Breie gut

Brei-Gläschen, die neben Gemüse auch Fleisch enthielten, schnitten im Babybrei Test von Ökotest durchschnittlich schlechter ab als reine Gemüse-Breie. Kein einziges der 17 getesteten Gläschen wurde mit “sehr gut” eingestuft.

Diese 6 Gemüse-Fleisch-Breie bewertete Ökotest immerhin mit dem Testurteil “gut”:

  • Babydream Kürbis mit Reis und Huhn (Rossmann)
  • Babylove Karotten mit Süßkartoffel und Rind (Dm)
  • Dm Bio Gemüse mit Süßkartoffeln und Huhn (Dm)
  • Holle Karotten, Kartoffeln & Rind
  • Holle Kürbis mit Huhn
  • Milasan Bio Buttergemüse mit Hühnchen

Generell enthielten die Breie zu wenig Fleisch: Ernährungsexperten empfehlen mindestens 12 Prozent Fleischanteil in einer 180-Gramm-Portion Brei, in den Gläschen steckten aber nur etwa 8 Prozent.

Babybrei Test 2019: Zwei Gemüse-Fleisch-Breie mangelhaft

Auf ganzer Linie versagten zwei Babybrei-Gläschen von Bebivita, und zwar

  • Bebivita Katoffeln, Karotten und Rindfleisch
  • Bebivita Rahmkartoffeln mit Karotten und Hühnchen

Als Gründe für die Abwertung nennen die Tester die unnötige Zusetzung von Eisen sowie leicht erhöhte Benzolwerte. Außerdem kritisierte Ökotest den Zusatz von Stärke, obwohl auf dem Etikett “ohne Verdickungsmittel” zu lesen war.

Weiterer Kritikpunkt am Etikett: Weil Geschmacksverstärker, Farb- und Konservierungsstoffe in Babynahrung ohnehin gesetzlich verboten sei, sollte der Hersteller den Verzicht auf diese Stoffe nicht als Werbung tarnen.

Unser Tipp: Babybrei selbst kochen

Natürlich sind Babygläschen aus dem Supermarkt oder der Drogerie praktisch. Mehr Kontrolle über Zutaten und Zubereitung hast Du aber, wenn Du den Babybrei selbst kochst.

Selber kochen ist außerdem günstiger und macht mit dem richtigen Equipment sogar Spaß.

Hier bei Babyartikel.de bekommst Du alles, was Du zum Babybrei kochen und füttern brauchst: Clevere All-in-one Geräte zum Dampfgaren und Pürieren, praktische Einfrierbehälter, innovative Breischalen und gaumenschonende Babylöffel. Nur das Bio-Gemüse musst Du noch vor Ort kaufen 🙂

Wichtige Infos zu Babybrei und Beikost

Alles rund um das Thema Babybrei und Beikost kannst Du hier im Magazin nachlesen:

  • Babybrei einfrieren: Die 7 häufigsten Fehler
  • Beikost-Start – Tipps & Tricks rund ums Babybrei füttern
  • Babybrei: Selber machen oder kaufen?
  • Ernährungsplan für das erste Lebensjahr

Dein Baby mag gar keinen Brei? Dann schau Dir unsere Beiträge zum Thema Baby led weaning an.

Der Babybrei Test 2019 ist zuerst in der Eltern-App 2017 (Gemüsebrei Test) und im Ratgeber Kleinkinder 2018. (Gemüse-Fleisch-Brei Test) der Zeitschrift Ökotest erschienen. Beide Babybrei Tests wurden für das “Ökotest Jahrbuch Kinder und Familie 2019” aktualisiert, das auch viele andere spannende Tests enthält. Hier kannst Du die detaillierten Ergebnisse abrufen.

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Öko-Test „Jahrbuch Kinder & Familie 2019“ – der große Einkaufsratgeber!

Bitte beachten Sie: Es werden nicht jedes Jahr die gleichen Produkte getestet. Um maximal informiert zu sein, lohnt es unserer Meinung nach, JEDES Jahrbuch zu kaufen. Empfohlen für Eltern, Verwandte und Erzieher von Babys, Kleinkindern und Kindern Mit diesem Ratgeber können Sie ganz gezielt einkaufen gehen. Profitieren Sie davon und wählen Sie bewußt sehr gute Produkte für Ihr Baby aus!
WICHTIG: Das Heft für 2020 ist bereits erschienen: https://www.babytraeume.de/Oeko-Test-Jahrbuch-Kinder-Familie-fuer-2020-mehr-als-400-Produkte-im-OeKO-TEST-Richtig-gut-einkaufen-fuer-Kinder

Aus dem Inhalt/die ÖKO-Tests der Ausgabe von 2019:

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ÖKO-TEST-Jahrbuch Kinder & Familie 2018

Die TESTs

ÖKO-Tests zum Thema Ernährung

ÖKO-Tests zum Thema Gesundheit von Babys und Kindern bis zur Einschulung

  • Fiebermittel und Schmerzmittel für Kinder (TEST)
  • Durchfallmittel (TEST)
  • Folsäurepräparate (TEST)
  • Mittel gegen Blähungen (TEST)
  • Kinderpflaster (TEST)
  • Mittel gegen Zahnungsbeschwerden (TEST)
  • Halsschmerzmittel (TEST)
  • Erkältungsbäder (TEST)
  • Mittel gegen Reiseübelkeit (TEST)
  • Läusemittel (TEST)
  • Warzenmittel (TEST)

ÖKO-Tests zum Thema Pflegemittel für Babys und Kinder

  • Babybäder (TEST)
  • Babyfeuchttücher (TEST)
  • Waschlotionen und Waschgele (TEST)
  • Kindershampoos (TEST)
  • Basispflege für Neurodermitiker (TEST)
  • Babyshampoos (TEST)
  • Pflegeprodukte für Schwangere (TEST)
  • Brustwarzensalbe (TEST)

ÖKO-Tests zum Thema Baby- und Kinder-Ausstattung

ÖKO-Tests zum Thema Spielen und Basteln

Standards:
Editorial, Anbieterverzeichnis, Glossar, Marktplatz, Impressum
Sie wundern sich darüber dass ÖKO-Test im Jahrbuch Kleinkinder 2019 z.B. Tests von Nuss-Nougat-Creme und Pudding veröffentlicht?
Nun, evtl. ist Ihr Baby noch gar nicht geboren, aber (leider) werden sie ja größer und spätestens wenn Kindergeburtstag mit den Kindergartenfreunden gefeiert wird sind tatsächlich Puddings gerne mit von der Partie, weil sie eben von vielen Kindern gegessen werden und auch in größeren Mengen schnell zu machen sind. Dies heißt natürlich nicht, dass Sie dies tun müssen, aber falls Sie möchten, so haben sie hier gleich einen Leitfaden der Ihnen die Entscheidung evtl. vereinfacht.
Und Nuss-Nougat-Cremes gibt es wirklich in sehr vielen Familien, wenn nicht täglich dann aber oft am Wochenende zu Brot oder Brötchen.
Gerade bei diesen Themen aber auch bei anderen ist wieder anzumerken, dass das Jahrbuch aus dem Jahr zuvor sicher auch andere Tests für Sie bereit hält (z.B. Chicken Nuggets?).
Manches Mal lohnt es daher, auch das Vorjahresheft als Ergänzung zu kaufen.
Schauen Sie einfach mal, was dort vom ÖKO-Test Verlag getestet wurde:
Jahrbuch Kinder & Familie für 2018: https://www.babytraeume.de/Oeko-Test-Jahrbuch-Kinder-Familie-2018-mehr-als-800-Produkte-im-TEST

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Liebe Kokosölfreunde,

dass unser Baby-Guru gekränkelt hat, hab ich euch ja schon in meinem gestrigen Bericht über die fiesen Schleimmonster geschrieben. Heute geht es ihm schon wieder richtig prima, der Schleim ist weg, der Husten auch und der Schnuckel hat endlich mal wieder so richtig was weggeputzt zum Frühstück. Die letzten Tage war Essen nicht ganz so angesagt. Naja, wenn man krank ist, dann ist das eben manchmal so. Muss halt wieder aufgeholt werden. Wenigstens sind jetzt die laaaangen schlaflosen Nächte vorüber.

Bildquelle: didesign – Fotolia.com

Aber irgendwie kriechen wir alle ein wenig auf dem Zahnfleisch. Klein-Guru ist zwar quietschfidel, aber Guru-Mama, Guru-Papa und der Rest des Guru-Clans sind fertig wie ‘ne Rübe. Aber es ist schon gut so! Das wird wieder!
Zur Stärkung gab es für uns Großen heute früh einen leckeren Orangen-Möhren-Smoothie mit extra viel Guru Kokosöl. Das gibt viel Energie und schmeckt bombastisch. Müsst ihr unbedingt auch mal probieren! Dann noch schnell einen Tupfer Kokosöl um die müden Augen massieren (lässt die dunklen Ränder schneller verschwinden) und schon kann es losgehen. Hurra, ich bin da, ich bin wach, ich bin fit. Neuer Tag, zeig was du zu bieten hast!

Wir hatten mittags noch einige Möhren übrig, die wir gerne so frisch wie möglich verwerten wollten und ab dem fünften Lebensmonat kann man ja langsam mal anfangen zuzufüttern. Das mussten wir also direkt mal testen. Klein-Guru muss ja wieder richtig zu Kräften kommen. Bekanntlich ist Muttermilch eine der reichsten natürlichen Laurinsäure-Quellen – neben der Kokosnuss. Diese Fettsäure, mit der wir durch die Muttermilch unser Baby gegen Viren, Bakterien, Pilze und Mikroben schützen soll, ist in Guru Kokosöl zu fast 50% enthalten. Da stellt sich doch glatt die Frage, ob man denn vielleicht auch Kokosöl unter die gekochten Möhrchen geben kann.

Baby-Gemüsebrei mit Kokosöl schnell selbst machen

Ich hab also mal wieder unsere alten Eltern-Zeitschriften sowie etliche Ernährungsratgeber vorgekramt und zusätzlich “Herrn Google” zu Rate gezogen und siehe da: Pflanzliches Öl ist ein wichtiger Energieträger in Babynahrung und unterstützt die Aufnahme fettlöslicher Vitamine. Auch Kokosöl kann durchaus dem Babybrei oder -gemüse beigemischt werden. Aber erst nach dem Kochvorgang, das versteht sich von selbst, sonst können ja die wichtigen Inhaltsstoffe kaputt gehen. Also haben wir heute den ersten Baby-Gemüsebrei mit Kokosöl für unseren kleinen Schatz selbst gekocht. Und wisst ihr was? Der Kleine hat gemampft, gemampft, gemampft und hat das Mäulchen aufgesperrt wie ein kleiner Vogel. Es fehlte nur noch, dass unser Mini-Guru anfängt zu piepen wie ein Nestling. Aber selbst ich fand den eigentlich eintönigen Gemüsebrei durch das leichte Kokosaroma richtig lecker.

Fakt ist, bei diesem ersten Babybrei mit Kokosöl weiß ich genau was drin steckt: Etwa 100g Bio Möhren, ein wenig Wasser (zum köcheln) und ein gestrichener Teelöffel voll Guru Kokosöl in Rohkostqualität. Also eine durchaus kontrollierbare Alternative zu all den fertigen Baby-Gläschen, von denen man nie weiß, was tatsächlich verarbeitet wurde. Der selbstgemachte Baby-Gemüsebrei ist günstig, kostet nicht viel Zeit und schmeckt echt lecker. Nur so nebenbei: Natürlich sollte nach Möglichkeit auch im fünften Lebensmonat und trotz Zufüttern die tägliche Ration Muttermilch nicht fehlen.

Mein Tipp zur Herstellung von Baby-Gemüsebrei mit Kokosöl : Die weich gekochten Gemüsestückchen etwas abkühlen lassen, dann zusammen mit einem gestrichenen Teelöffel voll Kokosöl mit dem Pürierstab zu einem einheitlichen Brei verarbeiten und schon kann man kleine Gurus und Babys damit richtig glücklich machen.

Aber ich muss euch echt vorwarnen: Der Windelinhalt… der ist echt.. puuuuuuuh!!!

Es grüßt euch
euer Kokosöl Guru

  • Warum ist Kokosöl so gesund?

    Sogenannte Superfoods sind gerade in aller Munde. Lebensmittel, die besonders reich an Nährstoffen sind, können gesundheitsfördernde Wirkungen entfalten. Eine aktuelle Untersuchung der Zeitschrift Öko-Test zeigt jedoch, dass die meisten Produkte schadstoffbelastet sind. Insgesamt 22 Superfoods wurden getestet – und 90 Prozent davon fielen im Test durch! Eine Ausnahme: Mit der Gesamtnote gut bewertet wurde das Premium Bio-Kokosöl von Dr. Goerg, das zu 100 Prozent aus erntefrischen Bio-Kokosnüssen besteht.

    Kokosöl ist besonders reich an gesättigten Fettsäuren. Die Zusammensetzung dieser Fettsäuren ist einzigartig. Ein wesentlicher Anteil davon sind mittelkettige Fettsäuren wie Laurinsäure, Caprinsäure und Caprylsäure. Sie fragen sich sicher: Was ist so besonders an den mittelkettigen Fettsäuren? Ganz einfach: Sie sind leicht verdaulich, werden vom Körper zur Energiegewinnung genutzt und weniger in Fettdepots eingelagert. Zusätzlich liefern mittelkettige Fettsäuren eine Kalorie weniger pro Gramm als andere Fettsäuren. Diese beiden Eigenschaften der Kokosöl-Fettsäuren führen dazu, dass Kokosöl weniger zur Gewichtszunahme beiträgt als andere Fette.

    Mein Tipp

    Am besten ist natives Bio-Kokosöl, das nicht erhitzt, chemisch behandelt, desodoriert, gehärtet oder gebleicht wird.

    Die Gesundheitswirkung von Kokosöl im Überblick:

    • Stärkung der Abwehrkräfte: Kokosöl besteht zu fast 90 Prozent aus gesättigten Fettsäuren, von denen rund 50 Prozent Laurinsäure ist. Diese kann Bakterien, Pilze und Viren abtöten, was dafür sorgt, dass Ihr Kind weniger Infektionen bekommt.
    • Verbesserung der Lernfähigkeit: Aufgrund seiner besonderen Fettsäuren-Verbindung gilt Kokosöl als eine der besten Energiequellen für eine gesunde Hirnfunktion und zeigt sogar Erfolge in der Behandlung von Alzheimer!

    Wie kann man Kokosöl in der Küche verwenden?

    Mit seinem süßlich-milden Geschmack eignet sich Kokosöl hervorragend zum Kochen und Backen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Pflanzenölen wie Mais-, Soja-, oder Distelöl besteht Kokosöl zu 90 Prozent aus gesättigten Fettsäuren, deren Struktur bis zu 234 Grad hitzestabil ist. Kokosöl ist somit eines der wenigen Öle, das die Hitzezufuhr unbeschadet übersteht und dabei die Gesundheit fördert. Beim Braten, Frittieren und Backen entstehen auch keine schädlichen Transfettsäuren. Konsistenzmäßig verhält sich Kokosöl übrigens ähnlich wie Butter: Bei Raumtemperatur ist es fest,es schmilzt aber ab einer Temperatur von 26 Grad.

    Gute Noten durch Power-Nahrung!

    Kokosöl oder Kokosfett – gibt es da überhaupt einen Unterschied?

    Ja, den gibt es. Streng genommen handelt es sich um zwei verschiedene Produkte – gemein ist ihnen lediglich der Ausgangsstoff: das Fruchtfleisch der Kokosnuss.

    • Natives Kokosöl aus Gläsern wird aus zerkleinertem Bio Fruchtfleisch hergestellt. Der Zusatz „nativ“ steht für eine besonders hohe Güteklasse und besagt, dass das Öl kaltgepresst und naturbelassen ist. So sollen alle natürlichen Inhaltsstoffe erhalten bleiben. Natives Öl ist daher aus ernährungsphysiologischer Sicht hochwertiger als Kokosfett.
    • Kokosfett wird als sogenanntes Plattenfett im Supermarkt verkauft und häufig zum Frittieren verwendet. Dabei handelt es sich allerdings um ein stark verarbeitetes Industrieprodukt, das gehärtet und desodoriert wird. Kokosfett verliert im Laufe der Verarbeitung das typische Kokos-Aroma und ist geschmacksneutral.

    Mein Lieblings-Rezept: Selbstgemachte Kokosmakronen

    Diese Leckereien schmecken frisch gebacken einfach herrlich.

    Zutaten: für 12 Stück

    • 50 g Kokosöl
    • 2 Eier
    • 65 g Kokosblütenzucker
    • abgeriebene Schale von 2 unbehandelten Limetten
    • 190 g Kokosraspel

    Zubereitung: Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Kokosöl, Eier, Kokosblütenzucker, Limettenschale und Kokosraspel zu einem glatten Teig verarbeiten. Kleine Makronen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Im Ofen 10 bis 15 Minuten backen.

    Hinweispflicht zu Cookies

    Kokosöl für Babys ist eine gute Wahl. Die Hautpflegeprodukte, die man für Babys kaufen kann, haben meist eine lange Liste an Zutaten, die oft chemisch und kompliziert klingen. Wenn Sie stattdessen zum Kokosöl greifen und die Babyhaut damit pflegen, haben Sie ein natürliches Pflegemittel, das gut verträglich ist. Bei trockener Babyhaut, Milchschorf oder auch Kopfgneis hilft Kokosöl. Der Milchschorf (Ausschlag) ist stark juckend, mit dem Kokosöl können Sie die Haut beruhigen. Der Kopfgneis ist ein Ekzem, das mit der Hilfe von Kokosöl entfernt werden kann. Auch wunde Haut am Baby-Popo kann man gut mit Kokosöl behandeln. Eine Massage mit Kokosöl tut dem Baby gut und macht zum Beispiel dem Papa Spaß. Allerdings sollten Sie es mit der Pflege nicht übertreiben, weil die Babyhaut erst noch ihren eigenen Schutzmantel entwickelt.

    Kokosöl für Babys

    Kokosöl für Babys: natürliche Pflege ohne Chemikalien und Zusatzstoffen

    Mit dem Kokosöl pflegen Sie das Baby mit einem natürlichen Öl. Die Pflegemittel, die man im Supermarkt und in der Drogerie kaufen kann, sind meist voll von Chemie und eventuell sogar krebserregend. Sie sollten bei der Massage behutsam vorgehen, weil der Babykopf und das Baby noch sehr empfindlich sind. Laurinsäure, die in der Kokosnuss enthalten ist, ist auch Bestandteil der Muttermilch. Laurinsäure stärkt das Immunsystem, sie wirkt gegen Viren, Bakterien und Pilze. Das Baby wird mit dem Kokosöl gut gepflegt. Wenn Ihr Baby an Milchschorf leidet, sollten Sie zum Arzt gehen. Er wird etwas gegen den Ausschlag verschreiben. Auch bei Kopfgneis, der zwar nicht gut aussieht, aber ungefährlich ist, kann das Kokosöl helfen. Das Ekzem lässt sich nach mehreren Behandlungen mit Kokosöl meist gut entfernen.

    Angebot SUBIOCO Bio Kokosöl, 1000ml (1L), nativ und kaltgepresst, zum Kochen, für Haare und Hautpflege, im Drahtbügelglas

    • NATÜRLICHE BIO QUALITÄT: 100 % naturbelassenes, reines Bio Kokosnussöl, aus 1. Kaltpressung, kontrolliert biologischer Anbau, nicht raffiniert, nicht desodoriert
    • BEWUSSTE ERNÄHRUNG: Rohkost, vegan, frei von Gluten und Laktose, frei von Transfettsäuren, enthält bis zu 53% Laurinsäure
    • IN DER KÜCHE: Perfekt zum Braten, Backen, Kochen, als Brotaufstrich oder auch für Smoothies, Müsli und leckere Desserts
    • TIERPFLEGE: Geeignet auch als Pflegeprodukt für Tiere (z.B. für Hund oder Katze)
    • NATURKOSMETIK: Anwendung in der natürlichen Kosmetik für Haare und Haut (z.B. als Haarkur, Bodylotion, Handcreme oder Make-up Entferner)

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    Kokosöl für die Mutter

    Bei Schwangerschaftsstreifen kann Kokosöl auch helfen. Zum einen wirkt es vorbeugend, zum anderen bilden sich die bereits entstandenen Schwangerschaftsstreifen durch die Behandlung mit Kokosöl zurück. Die Dehnungsstreifen werden aufgehellt und gelindert. Es gibt viele teure Mittel gegen Dehnungsstreifen. Aber mit dem Kokosöl haben Sie ein Mittel, das natürlich ist und wirklich hilft. Wenn Sie merken, dass die ersten Dehnungsstreifen entstehen, ist Kokosöl eine gute Wahl. Die Haut wird so reichhaltig gepflegt, dass die Schwangerschaftsstreifen verhindert werden.

    Kokosöl als Nahrung für das Baby

    Sie können den Babybrei mit Kokosöl anreichern. Die Nährstoffe tun auch dem Baby gut. Nehmen Sie hierzu etwa einen Teelöffel Kokosöl. Wenn das Baby das Kokosöl verträgt, machen Sie ihm damit etwas Gutes. Kokosöl ist mit der enthaltenen Laurinsäure gut gegen Infekte und Pilze. Die Babynahrung ist wichtig und prägt das Kind für später. Lassen Sie sich von den Rezepten, die es für Kleinkinder gibt, inspirieren. Kokosöl hinzu zufügen ist eine gute Wahl. Die Vitamine und Mineralien im Kokosöl werden Ihrem Kind gut tun. Es gibt viele Empfehlungen für die Babynahrung. Bitte halten Sie sich hier an die Empfehlungen von Fachleuten.

    Beikostöl. Das hört sich für mich schon nach etwas an, das wirklich unnötig ist. In jedem Fall aber erzeugt es die Wirkung, dass es sich um ein Produkt speziell für Babys handeln würde.

    Man könnte davon ausgehen, dass solche Produkte besonders strengen Kontrollen unterliegen und quasi frei von schädlichen Stoffen sind. Leider ist dem nicht so.

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    Kein Testsieger im Testbericht der Öko-Test

    Im Beikostöl Test hat die ÖKO-Test in jedem der sechs getesteten Bio-Produkte bedenkliche Mengen Schadstoffe gefunden. Keines der Beikostöle erhält eine gute Bewertung, alle sind durchgefallen.

    Beikostöl im Test: Die Ergebnisse schockieren!

    Getestet wurden diese 6 Produkte:

    • Alnatura Beikost Öl
    • Babydream Bio Beikost Öl (Rossmann)
    • Byodo Beikostöl Extra Mild
    • Hipp 100 % Bio Rapsöl zur Beikostzubereitung
    • Holle Bio Baby-Beikost-Öl
    • Babylove Bio Rapsöl zur Beikostzubereitung

    Alle Produkte enthalten als Hauptbestandteil Rapsöl und stammen aus kontrolliert biologischem Anbau. Einige sind kaltgepresst, andere raffiniert. Allen gemeinsam ist, dass sie die Grenzwerte für verschiedene Schadstoffe überschreiten.

    Fünf der sechs Öle wurde im Beikostöl Test der ÖKO-Test daher mit „mangelhaft“ bewertet. Das Babylove Bio Rapsöl sogar mit „ungenügend“. Die getestete Charge war derart über den zulässigen Grenzwerten, dass sie nicht hätte in den Handel gelangen dürfen.

    Diese Schadstoffe wurden gefunden

    Die Redaktion der Ökotest lässt regelmäßig Produkte für Babys, Kinder und Erwachsene vom Labor auf die Inhaltsstoffe überprüfen. Im Fall des Beikostöl Tests wurden folgende Komponenten in manchen der Öle gefunden:

    • Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK): Dieser Schadstoff entsteht bei der unvollständigen Verbrennung von Material und lagert sich besonders schnell in Fetten an. PAK gelten als schädlich, weil sie das Erbgut schädigen und Krebs verursachen können. Der Grenzwert in Baby- und Kinderprodukten ist daher sehr niedrig angesetzt. Im Beikostöl von Babylove wurde er deutlich überschritten.
    • Die gesättigten Kohlenwasserstoffe MOSH und POSH wurden in allen getesteten Beikostölen gefunden. MOSH reichern sich im menschlichen Körper an und Tierversuche weisen darauf hin, dass sie dort Organschäden verursachen könnten.
    • Im Beikostöl von Hipp wurden außerdem aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH) gefunden. Bestimmte MOAH-Verbindungen sind erbgutschädigend.
    • Das Beikostöl von Alnatura enthielt den Weichmacher Diethylhexylphthalat (DEHP).
    • Das Produkt von Holle enthielt den Weichmacher Dibutylphthalate (DBP). Beide Weichmacher haben eine starke Wirkung auf das Hormonsystem und gelten als fortpflanzungsgefährdend. Eine gesetzliche Regelung dafür gibt es allerdings nicht.

    Die bessere Alternative zum Beikostöl: Bio Rapsöl

    Auf teure Beikostöle zu setzen bringt also nichts. Im Gegenteil enthalten scheinbar alle Beikostöle Schadstoffe in hohem Maße.

    Die Ökotest empfiehlt darum ganz einfach herkömmliches Bio-Rapsöl zu verwenden. Bioprodukte sind frei von Pestiziden und auch wenn in normalem Rapsöl vielleicht auch unerwünschte Stoffe stecken, so sind sie doch erheblich günstiger. Und wer weiß, vielleicht ist das ja sogar weniger mit Schadstoffen belastet? Schlimmer als im Beikostöl Test der Ökotest kann es ja fast nicht werden.

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