Welche wurst ist gesund?

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Die 7 fettärmsten Wurstsorten

28.07.2017 | Juliane Weiss

Gute Nachrichten für alle, die abnehmen wollen und gerne Wurst essen: Es gibt einige fettarme Sorten, die durchaus mit einer Diät vereinbar sind. Welche das sind, verraten wir dir hier.

Wurst ist nicht gerade bekannt dafür, gesund zu sein: zu viel Salz, Fett und Phosphor soll in ihr stecken. Doch Wurst ist nicht gleich Wurst. Einige Sorten sind fett- und salzärmer sowie naturbelassener als andere. Wir zeigen dir, welche Sorten du ruhig ab und zu auch ohne schlechtes Gewissen essen kannst.

Geflügel-Mortadella (10 g Fett pro 100 g)

©stock.adobe.com/Andrey Starostin

Mortadella ist in ihrer ursprünglichen Form mit Schweinefleisch nicht gerade ein Leichtgewicht. In der Geflügel-Variante hingegen kann sie durchaus auch während einer Diät ab und an mal auf dem Speiseplan stehen, denn mit nur 10 g Fett pro hundert Gramm ist sie zwar nicht die fettärmste Wurstsorte, aber auch kein Schwergewicht.

Corned beef (6 g Fett pro 100 g)

©stock.adobe.com/UMA

Corned Beef ist gepökeltes und zerkleinertes Rinderbrustfleisch, das im eigenen Saft gekocht und dann meist in Dosen gepresst verkauft wird. Es kann sowohl kalt aufs Brot als auch warm, zum Beispiel zusammen mit Kohl oder auch als Frühstücksgericht mit Rührei gegessen werden. Mit rund 6 Gramm Fett pro 100 Gramm ist das Corned Beef in Maßen durchaus mit einer Diät vereinbar.

Kochschinken (Vorderschinken) (3,7 g Fett pro 100 g)

©stock.adobe.com/ StefanieB.

Auch Kochschinken ist ein echtes Leichtgewicht unter den Wurstsorten, pro 100 Gramm stecken etwa 3,7 Gramm Fett in dem Schinken. Guten Kochschinken erkennst du übrigens daran, dass er eine trockene Konsistenz und am äußeren Rand eine Fettschicht besitzt.

Nussschinken (3 g Fett pro 100 g)

©stock.adobe.com/HLPhoto

Nussschinken wird aus dem geräucherten Keulen-Fleisch von Schweinen hergestellt. Dies ist ein sehr fettarmes Stück, weshalb auch der Schinken nur etwa 3 Gramm Fett pro 100 Gramm besitzt. Allerdings ist der Salzgehalt des Schinkens relativ hoch, weshalb du nicht zu viel davon essen solltest, um deine Nieren nicht zu belasten.

Putenschinken (3 g Fett pro 100 g)

©stock.adobe.com/elbefoto

Auch Putenschinken ist eine besonders fettarme Variante und daher toll für Diäten geeignet. Das Geflügelfleisch liefert gesunde Proteine bei im Durchschnitt nur etwa 3 Gramm Fett pro hundert Gramm und kann deshalb ruhig öfter mal auf dem Brot landen.

Aspik-Wurst (3 g Fett pro 100 g)

©stock.adobe.com/Quade

Das in Aspik enthaltene Fleisch besteht meist aus Hähnchen oder Pute. Der Fettgehalt schwankt, je nachdem, welches Fleisch verwendet wird. Im Durchschnitt enthält Aspikwurst aber rund 3 Gramm Fett pro 100 Gramm. Und ist damit definitv für eine Diät geeignet.

Rinderschinken (2,5 g Fett pro 100 g)

©stock.adobe.com/ JanSommer

Rinderschinken ist der absolute Gewinner unter den fettarmen Wurstsorten und damit auch gut zum Abnehmen geeignet. Allerdings können durch den Räucherprozess krebserregende Stoffe entstehen, weshalb auch hier gilt: Verzehr nur in Maßen. Wenn du gerne Schinken isst, solltest du darauf achten, ausreichend Vitamin C in Form von Obst oder Gemüse zu dir zu nehmen, denn das kann die Umwandlung des im Schinken enthaltenen Nitrats in krebserregendes Nitrosamin verhindern.

Mehr Ratgeber

Stand: 02.09.2019 12:41 Uhr – Visite Bild vergrößern Viele Studien belegen, dass Wurst krank machen kann.

Rund 80 Gramm Wurst isst jeder in Deutschland pro Tag – im Durchschnitt. Da der stetig steigende Anteil von Vegetariern und Veganern in die Rechnung bereits eingegangen ist, liegt der tatsächliche Verzehr der Wurstesser pro Kopf sogar noch höher. Bereits seit 2010 ist nachgewiesen, dass verarbeitetes Fleisch Krebs auslösen kann.

Als verarbeitetes Fleisch gelten alle Fleischerzeugnisse, die durch Prozesse wie salzen, räuchern, reifen oder fermentieren verändert wurden. Dazu gehören zum Beispiel Schinken, Würste, Salami und fertige Burger. Auch andere verarbeitete Lebensmittel, etwa Fertiggerichte wie Pizza und Nudelsoße, können wegen ihrer Zutaten bei übermäßigem Verzehr krank machen.

Wie Wurst krank macht

Visite – 03.09.2019 20:15 Uhr Autor/in: Nadine Becker

Wer viel verarbeitetes Fleisch isst, stirbt früher. Das haben Wissenschaftler in Studien belegt. Warum ist das so? Und welche gesunden Alternativen gibt es zu Wurst?

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    Studie: Wer viel Wurst isst, stirbt früher

    Wissenschaftler der Universität Harvard fanden 2012 heraus: Wer viel verarbeitetes Fleisch isst, stirbt früher. Für ihre Studie analysierten die Forscher die Ernährung von 37.698 Männern und 83.644 Frauen über einen Zeitraum von bis zu 26 Jahren. Obwohl im Vorfeld bei allen Probanden Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs ausgeschlossen worden waren, starben fast 6.000 Teilnehmer an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und mehr als 9.000 an Krebs.

    Im Gespräch 05:42 Visite

    Gesunde Alternativen zu Wurst

    Visite

    Wer viel verarbeitetes Fleisch isst, stirbt laut Studien früher. Über gesunde Alternativen zu Wurst, Würstchen und Burger informiert der Ernährungstherapeut Dennis Heider. Video (05:42 min)

    Die Ergebnisse waren eindeutig:

    • Wer täglich eine Portion rotes Fleisch isst, dessen Sterberisiko steigt um 13 Prozent.
    • Wer täglich verarbeitetes Fleisch isst, steigert das Sterberisiko sogar um 20 Prozent.

    Der Effekt ist abhängig von der Dosis:

    • Mit jeden 50 Gramm verarbeitetem Fleisch mehr pro Tag steigt das Risiko weiter.
    • Studienteilnehmer, die ein Fleischgericht durch anderes Protein wie Fisch, Milchprodukte oder Hülsenfrüchte ersetzten, konnten ihre Sterberate verringern.

    Statistisch gesehen, hätten fast 17 Prozent der Studienteilnehmer ihren Tod durch eine Herz-Kreislauf- oder Krebserkrankung verhindern können, wenn sie den Konsum von rotem verarbeitetem Fleisch reduziert hätten.

    Verarbeitetes Fleisch: Studien belegen Risiko

    Mittlerweile haben zahlreiche internationale Studien die Ergebnisse bestätigt und vielfach belegt, dass der Konsum von verarbeitetem Fleisch ungesund ist. Immer wieder zeigt sich, dass der Verzehr die Häufigkeit von Krebs- und Herz- Kreislaufkrankheiten erhöht.

    So belegte eine Auswertung von nahezu 1.600 Studien durch Forscher der Harvard University School of Public Health, dass täglich 50 Gramm verarbeitetes Fleisch das Risiko für Herzerkrankungen um bis zu 42 Prozent erhöhen und die Wahrscheinlichkeit für Diabetes um etwa 19 Prozent steigern.

    Besonders bei Magen- und Darmkrebs ist der Zusammenhang mittlerweile so eindeutig nachgewiesen, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verarbeitetes Fleisch in die gleiche Gefahrenkategorie eingestuft hat wie Tabak, Asbest und Alkohol – als „krebserregend beim Menschen“.

    Warum macht verarbeitetes Fleisch krank?

    Noch nicht erforscht ist, warum verarbeitetes Fleisch krank macht, was genau dabei der entscheidende Faktor ist oder ob mehrere ungesunde Eigenschaften zusammenspielen. Drei Vermutungen:

    • Verarbeitetes Fleisch ist oft gepökelt oder mit Salz versetzt. Im Körper bildet das Nitrat mit der Magensäure krebserregende Nitrosamine.
    • Ein weiterer Faktor ist die Zubereitung: Bei sehr heißem Pfannenbraten oder beim Grillen entstehen aromatische Kohlenwasserstoffe und Amine. Auch sie gelten als krebserregend.
    • In Wurst stecken viele gesättigte Fettsäuren, die zu einem Anstieg des Cholesterinspiegels führen und Herz-Kreislauferkrankungen Vorschub leisten.

    Wie viel Wurst essen?

    Bisher empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) immer noch den Verzehr von maximal 300 bis 600 Gramm Fleisch und Fleischerzeugnissen pro Woche, also 42 bis 85 Gramm pro Tag. Das halten Ernährungsmediziner angesichts der mittlerweile seit Jahren bekannten Risiken aber für deutlich zu viel und raten zu maximal 20 Gramm pro Tag. Das entspricht etwa einer dünnen Scheibe Schinken.

    In anderen Ländern wurden die Richtlinien dagegen längst überprüft und den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst:

    • So hat Kanada die Lebensmittelgruppe Fleisch- und Milchprodukte Anfang des Jahres komplett in den Ernährungsempfehlungen durch „Eiweißnahrung“ ersetzt.
    • Auch in den USA empfehlen die Fachgesellschaften inzwischen, den Fleischanteil zugunsten einer auf Pflanzen basierten Ernährung deutlich zu reduzieren.

    Insbesondere Hülsenfrüchte wie Kichererbsen gelten bei Ernährungsexperten als gute Alternative zu Fleischerzeugnissen.

    Weitere Informationen

    Fertiggerichte: Zutaten können krank machen

    Fertiggerichte enthalten statt der beworbenen „natürlichen“ Zutaten häufig viel Salz, Zucker und Geschmacksverstärker. Bei häufigem Verzehr drohen ernsthafte Erkrankungen. mehr

    Wie viel Fleisch ist gesund?

    Die Deutschen essen gerne Fleisch. Es macht satt, liefert wichtige Mineralien und lebensnotwendige Vitamine. Allerdings kann ein Zuviel auch schädlich sein. mehr

    Wie gesund sind vegetarische Brotaufstriche?

    Pflanzliche Brotaufstriche gelten als gesunde Alternative zu Wurst. Doch oft enthalten die Fertigprodukte viel Zucker und Fett. Rezepte für leckere Aufstriche. mehr

    Experten zum Thema

    Dennis Heider, Ernährungsberater
    Falkenweg 24, 21717 Fredenbeck (bei Stade)
    ernaehrwerk.de
    Prof. Dr. rer. nat. Martin Smollich, Arbeitsgruppenleiter Pharmakonutrition
    Institut für Ernährungsmedizin
    Universitätsklinikum Schleswig-Holstein – Campus Lübeck
    Ratzeburger Allee 160
    23538 Lübeck
    (0451) 31 01-84 01

    Dr. Silja Schäfer, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Ernährungsmedizin, Sportmedizin
    Ärzte an der Au
    Steinberg 116
    24107 Kiel-Suchsdorf
    (0431) 31 43 44

    Weitere Informationen
    Informationen der Verbraucherzentrale Hamburg e. V. zum Thema Wurst und Krebs

    Informationen der Universität Harvard zur gesunden Ernährung (engl.)

    Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner e. V.
    Geschäftsstelle
    Girardetstraße 8
    45131 Essen
    (0201) 799 89 311

    Verzeichnis von Schwerpunktpraxen für Ernährungsmedizin und weitere Infos

    Dieser Artikel wurde ausgedruckt unter der Adresse: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Wie-Wurst-krank-macht,wurst296.html

    Fleisch und Wurst – gesund oder ungesund?

    Wie gesund ist Fleisch? Es enthält das wichtige Vitamin B12, und dies in ausreichender Menge, desto röter es ist. Weisses Fleisch enthält weniger Fett, dafür jedoch auch weniger Vitamin B12. Für Veganer ist der Fleischkonsum tabu, eine direkte Schande, und so sollte man bei ausschliesslich veganer Ernährung sein Blutbild überprüfen lassen und notfalls Nahrungsergänzung mit Vitamin B12 einnehmen.

    Biofleisch, vor allem das natürlich gezüchtete Frischfleisch aus dem Bioanbau, der Biozucht, ist wesentlich gesünder als das konventionell hergestellte, industriell verarbeitete Fleisch aus dem Supermarkt. Da kann der Verkäufer hinter der Fleischtheke noch so knusprig attraktiv aussehen.

    In Acht nehmen sollte man sich vor abgepacktem Fleisch, vor Billigfleisch und den Produkten, die einen weiten Transportweg hinter sich haben, beispielsweise vor exklusivem Fleisch vom anderen Ende der Welt. Es liegt gut beleuchtet im Supermarktregal, gaukelt uns Frische vor und kostet oft nicht viel. In Mastbetrieben werden die Tiere jedoch oftmals mit Antibiotika gefüttert, damit kein Ernteausfall droht. Diese kommen durch den Verzehr auch in unseren Körper, sodass wir auf Antibiotika im Falle einer ernsthaften Krankheit nicht mehr reagieren.

    Der Veganer behauptet ja, er würde besser riechen als der Fleischfresser. Im Grunde ist der Mensch an sich jedoch ein Allesfresser und hat einen individuellen Körpergeruch, der genau auf seine Bakterienzusammensetzung ausgerichtet ist. Ich habe an mir bemerkt, nicht der Verzicht auf Fleisch macht mich duftender, sondern die ausgewogene Ernährung mit viel Gemüse, der Wegfall von Süssigkeiten, Fertiggerichten und Zucker. Bitte, ich könnte schwören, die Körperhygiene spielt auch eine wichtige Rolle.

    Das Fleisch der Zukunft

    Zukünftig wird es immer weniger echtes tierisches Fleisch geben. Dafür wird es In-Vitro-Fleisch geben, ein synthetisch hergestelltes Industriefleisch, welches im Reagenzglas gezüchtet wird und fleischähnliche Substanzen enthält. Hiermit könnte der Welthunger gestoppt werden, aber mit der Natur hat es nichts mehr zu tun.

    Alternativ kann auch Wolle als Fleischersatz dienen, denn wir benötigen Eiweiss und Proteine. Daraus kann man sich glatt einen Pullover stricken, dann zieht man sich das Fleisch quasi an. Aus Soja, Seitan, Weizeneiweiss, Lupinen, Tofu und anderen Pflanzen gewonnenes Fleisch ist auch zukunftsorientiert und hilft dem Veganer durch den Tag. Aber die zahlreichen künstlichen Aromen, die beigemengt werden, um den Fleischgeschmack zu erzeugen, schmecken nicht allen Menschen gleich gut, und gesund sind sie auch nicht unbedingt. Sie können zu Allergien führen, was man heute bereits an Soja und Weizenmehl entdeckt. Übrigens wird Seitan heute bereits zu Leberkäse verarbeitet, auch wenn dieser noch etwas gewöhnungsbedürftig schmeckt, aber die Fleischsubstanz ist schon sehr ausgereift.

    Wie gesund ist Fleisch wirklich?

    Fleisch enthält Vitamin B12, Mineralstoffe, Eiweiss und Fett. Es enthält Eisen und andere Nährstoffe, kann für eine starke Knochendichte sorgen und als Energielieferant dienen. Nicht jedes Fleisch ist aber gleich gesund, denn Schweinefleisch und gepökelte Ware wie Wurst und Schinken sind weniger gesund.

    Fleisch sollte man langsam und entspannt zubereiten, zuerst salzen, notfalls pfeffern, und dann langsam in der Pfanne braten. Zu heisses und zu schnelles Braten kann ungesund sein, da durch das starke Erhitzen krebserregende Stoffe frei werden.

    Die WHO, die Weltgesundheitsorganisation hat festgestellt, dass von 100 Leuten 5 an Krebs erkranken, und bei Fleischessern sind es dann 6 Personen, sodass das Krebsrisiko für Fleischesser minimal erhöht ist. Man kann nämlich an Dickdarmkrebs erkranken. Hier spielt auch die Qualität des Fleisches eine Rolle, denn minderwertiges Fleisch, mit Antibiotika und Kraftfutter versehen, schädigt den Darm.

    Mehr als 300 g Fleisch pro Woche sollte man nicht essen, eher weniger, und man muss auf die Qualität und die Zubereitung achten. Rotes Fleisch hat spezielle Eisenverbindungen, die zu Dickdarmkrebs führen können, weisses Fleisch hingegen gilt als etwas gesünder. Leider essen die meisten Menschen viel mehr als die empfohlene Menge, nur der Veganer minimiert den durchschnittlichen Verbrauch pro Kopf.

    Der übermässige Fleischkonsum

    Wieviel Fleisch brauchen wir, und wieviel essen wir tatsächlich? Der Mensch benötigt ein bis zweimal in der Woche Fleisch, wenn er sich nicht durchringen kann, zum Veganer zu werden. Er benötigt höchstens 600g Fleisch, aber wir essen mehr davon. Es gibt Leute, die verzehren täglich Fleisch in Form von Wurst, Schnitzel, Fast-Food und Fertiggerichten. Dies fällt uns im Alltag kaum auf, wenn wir eine Wurst mit dazugehörigem Brötchen verschlingen.

    Der Anbau des Futters, welches die Tiere benötigen, aus denen unser Fleischkonsum entstammt, braucht viel Anbaufläche, sodass die Umwelt zusehends darunter leidet. Deshalb sollten wir auf Biofleisch umsteigen, auf das geordnete Biosiegel achten, auf Qualität zurückgreifen und beim Preis nicht jammern. Der heutige Konsument möchte Billigfleisch zum Tiefstpreis kaufen, und wundert sich nachher, warum seine Blutwerte so schlecht aussehen.

    Bei regionalem Fleisch stehen wir zwar vor verschlossenen Türen, können jedoch auf den Hofladen, den Bauern direkt, auf Erzeugerhöfe umsteigen. Leider gilt bei Regionalität in der Industrieware ein Stück Fleisch eines ausländischen Tieres bereits als regional, wenn es bloss im eigenen Land geräuchert wurde. Also Augen auf beim Fleischkauf.

    Minderwertiges Fleisch hoch angepriesen

    Wir tendieren dazu, billiges Fleisch zu kaufen, möchten jedoch Qualität erhalten und greifen doch immer wieder zu den Klassikern im Supermarkt. Da geht der Metzger pleite. Die Industrie hat sich hingegen viel einfallen lassen, um billiges Fleisch anzubieten. Es gibt Gammelfleisch, welches mit gutem zusammengemischt wird, sodass man nach dem Erhitzen in der fertigen Wurst keine Bakterien mehr vorfindet.

    Es gibt Klebefleisch aus verschiedenen Teilen zusammengeklebt, mit speziellem Kleber, damit der Kunde glaubt, der Braten sei köstlich marmoriert. Der Kunde glaubt, er kauft Filet. Und es existiert gestrecktes Fleisch, beispielsweise Putenfleisch mit Rindfleisch vermischt und als Putensalami angepriesen. Dies finde ich aus religiösen und ethischen Gründen bedenklich, und es kann auch sein, dass mehr Fett darin enthalten ist. Augen auf beim Fleischkauf.Gesunde Gerichte aus dem Rinderbraten

    Rinderbraten ist nicht so mein Fall am Speiseplan, aber rotes Fleisch enthält Vitamin B12, und so ist er neben fetthaltiger Ungesundheit auch gesund. Ich habe drei Gerichte ausprobiert, die ich vorher nicht kannte. Sie schmeckten mir zwar nur bedingt, aber das lag bestimmt daran, dass ich sie mit meinen zwei linken Händen selbst zubereitete, und das selbergemachte Essen verspeist man immer, weil es zuvor Mühe gemacht hat. Wir können aus dem Rinderbraten eine Suppe mit Gemüse zubereiten, dann hat man wenigstens frisches Grün in der Suppe, wenn das Fett oben schwimmt. Man kann aus dem Braten einen Auflauf machen, indem man ihn in Scheiben schneidet und dazwischen Tomaten und Zucchini hineinlegt. Und der Rinderbraten mit Sosse ist der Klassiker, wobei ich ihn mit Kräuterbutter und Gemüse verfeinert habe. Ich als Teilzeitveganer benötige überall ein wenig Gemüse.

    Toxoplasma Gondii Bakterien im rohen Fleisch

    Wer viel rohes Schweinefleisch und Schafsfleisch verzehrt, könnte an Toxoplasmose erkranken, was durch das Toxoplasma Gondii Bakterium ausgelöst wird. In der Katze kommen diese Bakterien vermehrt vor, im Menschen leider zunehmend auch, weil wir dazu tendieren, leckeren Rohschinken und rohes Fleisch zu essen, um noch mehr Nährstoffe daraus zu gewinnen. Die Erstinfektion verläuft bei Menschen mit einem gesunden Immunsystem unproblematisch, vielleicht treten vereinzelt grippeähnliche Symtome auf, nur Schwangere dürfen auf keinen Fall rohes Fleisch und Rohwurst essen, sonst wird das Baby geschädigt. In neuen Studien hat man allerdings bei Betroffenen mit dieser Erkrankung festgestellt, dass die Gehirnleistung nachlässt, die Merkfähigkeit und die Gedächtnisleistung zurückgehen, dass die Reaktionsfähigkeit nachlässt, und dass die Leute Angstzustände und Persönlichkeitsveränderungen durchleben. Da das Bakterium auch in kontaminiertem Gemüse vorkommt, ist fast jeder 2. bereits betroffen. Man sollte rohes Fleisch und Rohwurst meiden, Gemüse gut waschen und notfalls garen, nach der Gartenarbeit die Hände reinigen, und man sollte sich von Katzenkot fernhalten, denn der stinkt ohnehin so unausstehlich, dass man das Weite sucht.

    Das teuerste Fleisch der Welt

    Das teuerste Fleisch der Welt stammt vom Kobe Rind, auch Wagy Rind genannt ab, kommt aus Japan und ist ein wirklich hochwertiges Fleisch. Man zahlt dafür soviel wie für einen halben Urlaub, aber dafür ernährt man sich energiereich und nährstoffreich.

    Die Kobe Rinder werden per Hand massiert, gut gepflegt, sie bekommen genügend Auslauf und sind schlanker als unsere Rinder. Sie haben weniger Fett als unsere Rinder, besitzen jedoch in den Muskeln Fett, sodass das Fleisch ein Geschmackserlebnis darstellt. Die Tiere leben doppelt so lang wie herkömmliche Rinder, und sie geniessen ein gutes Leben, bis sie zum Schlachthof geführt werden.

    Die Kobe Rinder bekommen Mais und Soja, ein spezielles Kraftfutter, welches das Fleisch zart und geschmacksintensiv macht. Ob diese Variante so gesund ist, weiss ich nicht, da ich reines Biofleisch bevorzuge, welches kein Kraftfutter enthält. Übrigens sind die Gene dieser speziellen Rinderrasse noch nicht erforscht, aber sie besitzen eine andere Genstruktur als unsere Rinder. In den Muskeln der Tiere befindet sich Ölsäure, welche das Fleisch so intensiv macht.

    Insekten essen – Alternative zu Fleisch

    Insekten sind in manchen Ländern eine Delikatesse, nur wir müssten uns noch an sie gewöhnen, wenn wir sie in unseren Speiseplan mitaufnehmen. Sie sehen zwar eklig aus, kriechen so durchs Leben, aber in ihnen steckt viel Gutes. Dies sehen wir nur nicht gleich, wenn wir uns vor den Insekten ekeln. Eine Made beispielsweise hat viel Eiweiss. Da läuft einem die Gesundheit glatt über die Zunge und rutscht bequem die Speiseröhre entlang, wenn wir so eine Made verschlingen. Man muss die Insekten ja nicht roh verzehren, im fritierten, gekochten oder gebratenen, im gegrillten und gedünsteten Zustand sind sie erträglicher. Ich habe gehört, das Zeug schmeckt lecker, und man kann es geschmackstechnisch von herkömmlichen Speisen kaum unterscheiden. Nur an den Anblick auf dem Teller müssen wir uns noch gewöhnen.

    Einige Gourmet-Restaurants haben die Insekten bereits in den Speiseplan aufgenommen und bieten sie als hochwertige, gesunde Delikatessen an. Wir sollten bei dieser zusätzlichen Nahrungsvariante jedoch berücksichtigen, dass es sich um Tiere handelt, und somit ist dies keine Nahrungsquelle für Veganer und Vegetarier. Insekten sind zwar in der Überzahl, aber wenn wir sie auf grosse Teller portionieren, weiss ich nicht, wie unsere Umwelt in einigen Jahren aussehen wird, da man nicht unbegrenzt Insekten vorfindet. Künstlich erzeugte Insekten, wie es heute bereits mit genmanipulierten Lebensmitteln der Fall ist, haben bestimmt auch Nachteile. Wo der Mensch übermässig in die Natur eingreift, gerät sie aus dem Lot. Man sollte daher auch bei Insekten darauf achten, dass wir sie nicht im Überfluss im Kochtopf töten, um sie danach wieder zu entsorgen, weil der Teller zu gross war.

    Wenn das Insektenfleisch bei uns gesellschaftsfähig geworden ist, ernten wir am Anfang, wenn es noch genug Insekten gibt, einige Vorteile. Insekten benötigen nicht viel Platz und nicht viel Futter, um zu leben. Sie verschmutzen die Umwelt nicht und stossen kaum Methangas aus. Aus Mehlwürmern und Heuschrecken kann man ein Kotlett machen, wenn man es gut formt. Und aus Hafer und Insekten kann man einen Energieriegel machen, der richtig gesund ist.

    Wie ungesund ist Wurst?

    Wurst besteht im Grunde aus Fleisch, weil rohes Fleisch als Grundlage bei der Wurstverarbeitung verwendet wird. Unsere herkömmliche, uns bekannte und wohl vertraute Wurst besteht aus Fleisch, meist auch aus Speck, Salz, Gewürzen, Wasser, und bei manchen Sorten aus Blut, Innereien und anderen Zutaten.

    Es werden Schweinefleisch, Kalbsfleisch, Rindfleisch, Lammfleisch, Geflügelfleisch und sogar exotisches Wildfleisch, Pferdefleisch, Kaninchenfleisch etc. verarbeitet. Das sogenannte Brät, der Wurstbrei, wird in Kunstdarm oder gelegentlich auch echtem Tierdarm gesteckt und abgebunden, in Gläser gefüllt, in Dosen gesteckt, gepökelt, geräuchert, gekocht, und anschliessend zum Verzehr bereitgestellt. Bitte, wenn man sich die Wurstverarbeitung ansieht, muss man förmlich zum Veganer werden.

    Besser ist es, man weiss nicht zu viel über die Wurstverarbeitung, dann fühlt man sich besser. Wenn wir uns für Wurst entscheiden, greifen wir daher auch zu Fleisch, und deshalb kann man nicht sagen, man verzichtet auf Fleisch, wenn man Wurst ißt. Ich habe mich nach und nach vom Fleischkonsum verabschiedet, bin jedoch noch nicht soweit, dass ich ganz darauf verzichten kann, und so esse ich einmal pro Woche eine Scheibe Rohschinken, damit mein Sonntagsbrötchen belegt ist. Auf alle anderen Wurstsorten kann ich aber mittlerweile gut verzichten, nur zu den perfekten Veganern zähle ich nicht.

    Wieviel Wurst ist noch gesund?

    Bei Wurst gehen die Meinungen so wie beim allgemeinen Fleischkonsum auseinander. Einige Studien belegen, dass hin und wieder der Verzehr in kleinen Mengen nicht schädlich ist, beispielsweise einmal pro Woche 100g. Andere Studien belegen, dass jeder Fleisch- und Wurstkonsum schädlich ist, zu Übersäuerung führt und Krebs auslösen kann. Und so bin ich dazu übergegangen, die Fleischstudien mit Vorsicht zu betrachten, da mir einige Leute ihr Leid berichteten, dass sie zwar vegan leben wollten, sich gesundheitlich dabei jedoch nicht wohl fühlten und körperlich schwach wurden.

    Ob Fleisch schädlich ist, hängt bestimmt vom jeweiligen Menschen, seinen Genen, seinem Darm, seinen Bakterien und seiner individuellen Gesundheit ab. Fakt ist jedoch, dass der übermässige Fleischkonsum schädlich ist. Wir sollten auch darauf achten, Biofleisch anstatt industriell verarbeiteten Produkten zu essen, denn in der Industrieware stecken meist Aromen, Zusatzstoffe, zu viel Salz, Hilfsstoffe und ungesunde Beilagen drin, die unseren Darm belasten.

    Abgesehen vom verwendeten Fleisch ist der Konsum von Wurst tatsächlich ungesund, vielleicht auch schädlich, wenn man zu üppig und zu oft davon Gebrauch macht. So manch ein Magen ist jedoch wie ein symbolischer Saumagen und ist förmlich süchtig nach Wurstwaren. Eine interessante, grosse Studie belegt, dass verarbeitetes Fleisch, so wie es in der Wurstverarbeitung eingesetzt wird, die Lebensdauer verringert. Hierzu wurden die Gesundheitsdaten einer grossen Menge an Personen ausgewertet, sodass es sich um eine meiner Meinung nach glaubwürdige Studie handelt.

    Wurstfehler und minderwertige Qualität

    Wenn die Wurst nicht verdorben ist, jedoch Fehler aufweist, so spricht man von Wurstfehlern. Hierzu zählen der Gefrierbrand, wenn das Fleisch zu schnell gefroren wird, der Fettaustritt, wenn das Fleisch zu schnell erhitzt wird, das Platzen der Wursthaut, wenn die Wurst zu lange erhitzt wird, und das Lagern in Dosen, wenn das Doseninnere kaputt geht. Bitte, Dosenwurst habe ich noch nie gemocht, aber eine defekte Dose kann schädlich sein.

    Bei minderwertiger Qualität werden zum Ausgleich Kräuter, Salz, Pfeffer, Gewürze, Aromen und Zusatzstoffe verwendet, damit der gute Geschmack oberflächlich vorhanden ist und der Konsument nicht merkt, welcher Schrott ihm angeboten wird. Mein wöchentliches Blatt Schinken ist luftgetrocknet, mit mildem Meersalz versehen, beinhaltet nichts ausser dem Fleisch und ist die gesündere Variante der ungesunden Wurst, wobei ich hier auch nicht unbedingt von gesund sprechen kann, weil Wurst bleibt Wurst, und sie besitzt so lange zwei Enden, bis man ihr mit dem vollständigen Verzehr ein Ende setzt.

    Vegane Wurst – eine Alternative für Veganer?

    Die vegane Wurst wird aus Pflanzenprodukten und pflanzlichen Fetten hergestellt. Damit sie nicht nach Soja schmeckt, wird sie mit Aromen und Zusatzstoffen versehen. Der Veganer glaubt, er tut seiner Gesundheit etwas Gutes, konsumiert die zahlreichen veganen Produkte und schädigt seinen Darm trotzdem. Die Zusatzstoffe und Aromen werden durch die Nieren ausgeschieden und belasten den Körper. Ich halte nichts von diesen veganen Ersatzprodukten, da ich nur natürliche pflanzliche Nahrungsmittel esse und auf jede Art von Zusatz verzichte. Wer jedoch Veganer aus Leidenschaft, aus der Überzeugung heraus ist, dass er keine tierischen Produkte verzehren möchte, weil er tierlieb ist, der kann durchaus vegane Wurst essen, nur gesund ist diese Variante auch nicht unbedingt.

    Rohe oder gekochte Wurst?

    Ob nun die Wurst roh oder im gekochten Zustand besser ist, lässt sich bei so viel ungesundem Fleischkonsum nicht direkt sagen. Fakt ist, Rohschinken ist schwerer verdaulich, sodass Menschen mit Darmproblemen eher Kochschinken essen sollten, wobei ich sage, man sollte bei Darmproblemen auf Wurst ganz verzichten. Rohprodukte wie Rohschinken werden gepökelt, und das Pökelsalz reizt unseren Körper, kann zu Herz-Kreislauf Beschwerden führen und uns krank machen, denn zu viel Salz ist ungesund.

    Salami – welche ist die beste?

    Salami ist von Haus aus fettreich, besteht auch aus Speck, Schinkenspeck und besitzt somit einen hohen Fettanteil. Sie verkürzt das Leben, kann Krebs auslösen und unseren Darm erheblich schädigen. Wer zu oft und zu viel Salami verzehrt, riskiert seine Gesundheit wirklich. Ich habe die Salami aus meinem Leben gestrichen und verzichte sogar zu Ostern darauf, selbst wenn sie eine Gaumenfreude ist.

    Tests haben ergeben, dass die teure Salami hochwertiger und besser ist als die Billigsalami. Man sollte daher tiefer in die Geldbörse greifen, wenn man schon zu Salami greifen muss. Aus dem Discounter muss man sie wirklich nicht haben, denn Billigprodukte haben auch ihren hohen Preis, den gesundheitlichen Preis, den man später bezahlt, wenn man an die Herz-Lungen Maschine angeschlossen wird oder als Dialysepatient sein Leben einschränken muss.

    Fleischdiät

    Bei der Fleischdiät darf man nach Belieben Fleisch essen, eine wirkliche Männerdiät mit Steak und magerem Schinken, Putenfleisch, Wildfleisch und Rindfleisch. Auf fettiges Schweinefleisch sollte man bei dieser Diät verzichten. Nach einer Woche nimmt man damit bis zu 2 kg ab, aber dann sollte man auch wieder andere gesunde Lebensmittel in seinen Speiseplan einbauen.

    Putenfleisch

    Wie gesund ist Putenfleisch? Geflügelfleisch, Huhn, Truthahn und Pute können durchaus gesund sein, wenn man einiges beachtet. Man muss es gut durchbraten, denn es bilden sich schnell Bakterien und Keime. Man muss es ordentlich zubereiten, Schneidbrett, Messer und Utensilien nachher gut waschen, damit sich die Keime nicht ausbreiten. Man darf es nicht lange konservieren, da es empfindlich und schnell verderblich ist. Und man sollte Bioware kaufen und auf das billige Industriefleisch verzichten, denn Geflügel wird oft unter unmenschlichen Bedingungen gehalten und mit Antibiotika vollgestopft. Weisses Fleisch ist übrigens gesünder als rotes Fleisch, und damit hat die Pute die Nase vorne.

    Ernährung – Getränke – Kochen – Lebensmittel – Obst Gemüse

    Babypuppen – Zauberhaftes Spielzeug mit Lerneffekt

    Viele Kinder beginnen schon früh damit, sich fürsorglich um eine Puppe zu kümmern. Wie die Erwachsenen nehmen die Nachwuchsmütter oder auch -väter ihr Puppenkind in den Arm, wiegen und trösten es. Umso schöner ist es dann, wenn die Puppe einem Baby auch wirklich ähnelt. Bei uns finden Sie sehr liebevoll gestaltete Babypuppen, die zum Teil sogar mit verschiedenen lebensecht wirkenden Funktionen versehen sind. Hierdurch lernen Kinder auf spielerische Weise, Verantwortung zu übernehmen. Lassen Sie sich von dem folgenden Überblick inspirieren, der Ihnen bei der Suche nach dem gewünschten Modell helfen soll.

    Auf welche Weise unterstützt das Spielzeug die Entwicklung?

    Das Spiel von Kindern mit Babypuppen ist oft auch eine Interaktion, welche die Phantasie anregt und die sozialen Fähigkeiten fördert. Ganz wie von selbst beginnen die Kleinen damit, auf die Bedürfnisse eines anderen zu achten. In der Rolle beispielsweise der Mutter wird das Puppenkind geliebt, umsorgt, gefüttert, gewickelt und angezogen. Dieses bringt außerdem die motorischen Fähigkeiten voran. Innerhalb des Rollenspiels sprechen Kinder zudem mit ihren Babypuppen, sodass durch das Spiel ebenso die verbale Entwicklung unterstützt wird. Der Nutzen der wirklichkeitsgetreuen Spielpuppen ist somit vielfältig, besonders wenn sie mit Funktionen wie Weinen, Sprechen oder Trinken ausgestattet sind. Wir führen ein breit gefächertes Angebot an Spielwaren dieser Art und haben dabei jede Altersstufe im Blick.

    Annabell, Baby Born, Crybabies und viele weitere kindgerechte Babypuppen

    Unsere Auswahl reicht von süßen Stoffpuppen bis hin zu Babypuppen mit vielen Funktionen. Von der Marke Zapf Creation gibt es unter anderem wunderbar weiche Stoffpuppen mit überaus niedlichem Gesicht. Diese gehören zur Reihe Baby Annabell und sind zum Knuddeln und Drücken für die Kleinsten gedacht. Sie sind für die Altersgruppe von 0 bis 12 Monaten geeignet. Vom Hersteller Zapf Creation führen wir ebenso Babypuppen für Kinder ab 12 Monaten. Diese Spielpuppen sehen nicht nur wie Babys aus, sie machen auch realistische Geräusche. Mit seinem Nuckeln, Weinen und Seufzen wird das Puppenkind bestimmt auf Anhieb das Herz des Sprösslings erobern.

    Besonders lebensecht erscheint außerdem die Baby Born Serie, wobei Sie hier zwischen Mädchen- und Jungen-Varianten wählen können. Da diese Babypuppen sehr beweglich sind, wird es den Kleinen sicher schnell gelingen, die Windeln zu wechseln und den Strampelanzug anzuziehen. Hier lautet die Altersempfehlung 3 bis 8 Jahre. Kinder im Kindergartenalter werden ebenso beispielsweise von Laura begeistert sein: Das Besondere an dem Puppenkind von Simba ist, dass es sich füttern lässt. Auch von Simba führen wir noch weitere liebevoll gefertigte Produkte. Und schließlich sind da noch die Crybabies: Aus ihren großen Augen rollen Tränen, wenn sie ihren Schnuller verlieren.

    Funktionen – Was können die Babypuppen alles?

    Die weichen Stoffpuppen zum Kuscheln für die ganz Kleinen besitzen bewegliche Arme und Beine, sind jedoch ansonsten zumeist einfach gestaltet. Andere Babypuppen weinen beim Druck auf den Körper oder müssen auf das Töpfchen. Sie können scheinbar trinken und die Puppenmamas versorgen sie mit dem Fläschchen. Krabbeln, Strampeln oder Schwimmen sind weitere mögliche Funktionen des Spielzeugs. Sehr aufwendig gefertigte Modelle verfügen über eine Sprechfunktion und lernen obendrein neue Wörter hinzu. Die Babypuppen verbinden auf gelungene Weise den Spaß am Spielen mit dem Lernen.

    Welches Zubehör gibt es für die Spielwaren in der Kategorie?

    Zu den verschiedenen Funktionen gehört oft das passende Zubehör. Daher sind viele Babypuppen beispielsweise mit einem Trinkfläschchen, einem Löffel und einer Schüssel sowie mit Windeln und einem Töpfchen ausgestattet. Süße Strampelanzüge, Mützchen, Shirts oder Kleidchen sind ebenfalls dabei. Mit dieser schönen Babyausstattung können die Puppeneltern starten und für ihr Puppenkind sorgen. Informieren Sie sich nun im Einzelnen über die unterschiedlichen Spielpuppen und wählen Sie die passende Variante für Ihren Liebling aus. Bei den jeweiligen Produkten finden Sie auch eine Altersempfehlung. Als Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk löst eine Babypuppe bestimmt Begeisterungsstürme beim Nachwuchs aus.

    Fleisch liefert wichtige Nährstoffe

    Kinderernährung kommt ganz ohne Fleisch nicht aus. Fleisch ist ein guter Energieträger. Welche Rolle Fleisch in der Kinderernährung spielen sollte.

    Fleisch leistet einen Beitrag für gesunde Kinderernährung

    Diverse Skandale um altes und verdorbenes Fleisch sowie veränderte Essgewohnheiten haben so manche Eltern an der Fleischtheke zurückhaltend werden lassen. Verständlich – aber wenig sinnvoll, meint die Ernährungswissenschaftlerin Annette Sabersky: „Fleisch hat nach wie vor seinen Platz auf dem Mittagstisch verdient. Mit seinem hohen Gehalt an Spurenelementen wie Zink und Selen sowie B-Vitaminen leistet es einen wichtigen Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung“, erklärt Sabersky.

    Fleisch liefert wertvolles Eiweiß

    Vorteil einer Kinderernährung mit Fleisch: Sie liefert Eisen und Eiweiß in einer Form, die vom Körper besonders gut aufgenommen werden kann. Weil es dem köpereigenen Eiweiß sehr ähnlich ist, kann unser Organismus Eiweiß aus Fleisch zu fast 90 Prozent in Körpereiweiß umbauen. Da kann pflanzliche Kost nicht so ohne Weiteres mithalten. Auch das für den Sauerstofftransport im Blut so wichtige Eisen kann der menschliche Körper aus Fleisch sehr gut aufnehmen.
    Unentbehrlich ist Fleisch in der Kinderernährung damit nicht, denn auch pflanzliche Lebensmittel wie Getreide und Hülsenfrüchte sind reich an Eiweiß und Eisen. Damit der Körper beides richtig verwerten kann, müssen diese Lebensmittel aber geschickt miteinander kombiniert werden, was einiges an Kenntnissen erfordert. Wer Fleisch in seinen Speiseplan zur Kinderernährung einbaut, hat es leicht, sich und seine Familie mit diesen wichtigen Wirkstoffen zu versorgen.

    Nicht täglich Fleisch essen

    Natürlich muss bei gesunder Kinderernährung deshalb nicht täglich Fleisch auf den Tisch – im Gegenteil: „Pro Woche sollten kleine Kinder nur dreimal Fleisch essen“, sagt Dr. Ute Alexy vom Dortmunder Forschungsinstitut für Kinderernährung. Sie rät Eltern, vor allem magere Qualität auszuwählen. Ob sie von Rind, Schwein oder Geflügel stammt, ist dabei zweitrangig. Zwar haben die Tierarten verschiedene Nährstoffprofile, die Unterschiede sind aber nicht so groß, dass sich Grundsatzdiskussionen lohnen würden. Dunkles, stärker durchblutetes Fleisch von Rind und Lamm ist beispielsweise besonders reich an Eisen, Schweinefleisch kann dagegen mit höheren Mengen an B-Vitaminen punkten. Geflügelfleisch gilt als besonders fettarm. Außerdem ist es eine gute Quelle für Zink, das der Mensch für ein gut funktionierendes Immunsystem brauchen – nicht umsonst gilt Omas Hühnersuppe als schlagkräftige Geheimwaffe gegen hartnäckige Erkältungen. Optimal ist es also, das Essen mit Fleisch möglichst abwechslungsreich zusammenzustellen. Aber natürlich ist die Wahl der Fleischsorte immer auch Geschmackssache. Nehmen Sie dabei ruhig Rück­sicht auf die besonderen Vorlieben der Familie.

    Mit Bio-Fleisch auf der sicheren Seite

    Bei der Qualität sollten Eltern keine Kompromisse eingehen – und vor allem auf die Herkunft des Fleisches achten. „Biofleisch bietet derzeit die höchste Sicherheit“, sagt Annette Sabersky. BSE sei hier ebenso wenig ein Thema wie Antibiotika und gentechnisch verändertes Futter. Und es gibt noch einen weiteren Vorteil: Weil Bio-Tiere viel Zeit zum Wachsen haben, stimmt auch der Geschmack ihres Fleisches. Allerdings haben diese Pluspunkte auch ihren Preis: „Für Biofleisch müssen Sie rund doppelt so viel bezahlen wie für normale Ware aus dem Supermarkt“, räumt Anette Sabersky ein. Aber auch der Gang zum Metzger ihres Vertrauens bietet Verbrauchern eine gewisse Sicherheit: Schließlich kennt dieser seine Zulieferer oft noch persönlich und kann deshalb qualifiziert Auskunft über Aufzucht und Pflege der Tiere geben.

    Bei Fleisch aus dem Supermarkt genauer hinschauen

    Und was ist mit dem „konventionellen“ Fleisch aus dem Supermarkt-Kühlregal? Auch hier ist durchaus gute Qualität zu finden. Mittlerweile existieren verschiedene Markenprogramme, bei denen die Güte des Fleisches streng kontrolliert wird. Allerdings verzichten nicht alle Hersteller auf Medikamente, gentechnisch erzeugtes Futter und wachstumsfördernde Mittel. Es lohnt sich also, die Informationsangebote zu nutzen, die viele Märkte inzwischen anbieten – zumindest Herkunft und Erzeuger werden in der Regel offengelegt. Anonyme Billigware sollten Sie besser meiden. Denn auch im Supermarkt gilt: Qualität hat ihren Preis. Hochwertiges Fleisch kann erschwinglich sein – spottbillig lässt es sich aber nicht erzeugen.

    Passende Stücke auswählen

    Für eine gesunde Kinderernährung spielt außerdem die Wahl der richtigen Stücke eine Rolle. Optimal ist reines, mageres Muskelfleisch. Innereien dagegen sind häufig mit Schadstoffen belastet und deshalb nicht empfehlenswert. Da passt es gut, dass Leber und andere Innereien meistens ohnehin nicht die Hitliste der Kinder-Lieblingsgerichte anführen. Wer leuchtende Augen sehen will, sollte es mit Geflügelgerichten oder Gerichten mit Hackfleisch probieren: Hähnchenkeulen und panierte Geflügelstücke à la Chicken-Nuggets kommen fast immer gut an. Aber auch in diesem Fall lohnt ein scharfer Blick auf die Verpackung: „Vorgebratene und verzehrfertige Produkte können Geflügelreste enthalten“, erklärt Annette Sabersky. Rohe, noch nicht vorgebratene Geflügelnuggets bestehen dagegen meist aus reinem Fleisch.

    Portionsgröße dem Alter anpassen

    Aufpassen sollten Eltern auch, dass nicht allzu viel Fleisch auf dem Kinderteller landet:
    Maximal 40 Gramm Fleisch und Fleischprodukte empfiehlt das Forschungsinstitut Kinderernährung Dortmund für Vier- bis Sechsjährige pro Tag. Für Sieben- bis Neunjährige sind es zehn Gramm mehr. Auf drei Tage in der Woche verteilt, entspricht das einer Menge von etwa 90 beziehungsweise 115 Gramm pro Hauptmahlzeit. Isst das Kind gerne mal eine Scheibe Wurst, ist es entsprechend weniger. So wird das Fleisch auf dem Teller automatisch zur Beilage. Und das ist auch gut so: Gemüse, Reis oder Nudeln sind für eine ausgewogene Kindernährung ebenfalls wichtig, weil sie Kohlehydrate und Ballaststoffe beisteuern, die dem tierischen Produkt komplett fehlen. Sie sind auch für die fleischfreien Tage eine gute Wahl. Ergänzt mit Milchprodukten, Getreide und Eiern, lassen sie sich zu immer neuen, gesunden und leckeren Gerichten kombinieren. Optimal ausgewogen ist der Wochenplan mit ein bis zwei mal Fisch, der unter anderem die Jodversorgung sichern.

    Babys erstes Butterbrot

    Wann es soweit ist, bei der Beikosteinführung dem Baby das erste Brot anzubieten, ist unterschiedlich. Der richtige Zeitpunkt kommt ab etwa dem 9. Monat und ist dann erreicht, wenn Ihr Baby beim gemeinsamen Frühstück oder Abendbrot lebhaftes Interesse an Mamas oder Papas belegtem Brot oder Brötchen zeigt.

    Beikosteinführung: Brauchen Babys eigentlich Brot?

    Getreide muss zwar sein, aber Brot oder andere festere Nahrungsmittel braucht ein Baby strenggenommen im ersten Lebensjahr noch nicht – der Getreidebrei genügt. Es bei der Beikosteinführung zum Brot zwingen, ist also überflüssig und würde mehr schaden als nützen. Wenn Ihr Kind noch kein Interesse an Brot zeigt, lassen Sie es einfach weiter seinen Brei löffeln und seine Milch nuckeln.

    Wichtig zu wissen für Eltern: Das Kauen ist für ein Baby eine echte Ausnahmeleistung, denn schließlich hat es noch keine Zähne. Es muss also mit seinen Zahnleisten kauen, und das ist ganz schön anstrengend. Allerdings auch möglich – wenn Ihr Baby selbst es möchte! Übrigens lässt bei manchen Babys die Begeisterung für das erste Brot nach einer Weile wieder nach.

    Wenn Sie merken, dass Ihr Kind am Butterbrot keinen Spaß mehr hat: Lassen Sie es einfach wieder weg, geben Sie ihm wieder den gewohnten Brei und versuchen Sie es eine Weile später wieder.

    Beikosteinführung: Welches Brot ist geeignet für Babys?

    Weil das Baby noch keine Zähnchen hat, liegt es natürlich nahe, ihm möglichst weiches Brot zu geben. Experten raten aber dennoch davon ab, bei der Beikosteinführung als erstes Weißbrot oder Toastbrot zu geben. Denn je früher Ihr Kleines sich an diese Brotarten gewöhnt, desto schwieriger wird später das Umsteigen auf gesündere Sorten.

    Bieten Sie Ihrem Kind darum bei der Beikosteinführung lieber Brot an, das mehr Nährstoffe als Weiß- oder Toastbrot enthält und trotzdem leicht zu kauen bzw. weich ist.

    Gut geeignet sind zum Beispiel feines Mischbrot aus Weizen und Roggen, feines Dinkel- oder Roggenbrot oder Bauernbrot. Natürlich ohne Kruste, die also bitte immer abschneiden! Und unbedingt ohne ganze Körner, Samen und andere grobe Zutaten, denn die würden den Darm Ihres Babys überlasten.

    Beikosteinführung: Was darf auf Babys Butterbrot?

    Bestreichen Sie das Brot für Ihr Baby dünn mit Butter oder Margarine. Im ersten Lebensjahr reicht das bei der Beikosteinführung als Belag im Prinzip völlig aus, Sie können aber auch morgens noch einen kleinen Klacks Apfelmus oder Marmelade darüber streichen.

    Schneiden Sie das Brot am besten in kleine Würfel, die es dann selbst in den Mund stecken kann.

    Wurst und Käse sind bei der Beikosteinführung noch nicht angesagt. Beides ist in der Regel sehr salzhaltig und überfordert sowohl die sensiblen Geschmacksnerven als auch die noch nicht voll entwickelten Nieren von Babys.

    Streichen Sie Ihrem Kind also erst ab dem 1. Lebensjahr milden Frischkäse, vegetarische Pastete oder nur leicht gewürzte Wurst aufs Brot. Auch für Eier als Brotbelag ist es vor dem 1. Geburtstag noch zu früh.

    Beikosteinführung: Und was gibt´s zum Brot zu trinken?

    Wenn Ihr Baby sein erstes Butterbrot isst, können Sie ihm morgens dazu Tee anbieten. Am Abend sollte es aber auf jeden Fall Milch sein. Geben Sie ihrem Kind also zusätzlich wie üblich entweder sein Fläschchen oder die Brust.

    Das ist aus zwei Gründen wichtig: Erstens ist die Kombination von Milch und Getreide perfekt, und zweitens reicht das Brot meistens nicht aus, um Ihr Kind genügend zu sättigen. Es kann also sein, dass es nachts Hunger bekommt und davon aufwacht.

    (Koe)

    Welche Wurst für Kinder gut ist

    Hätten Sie gedacht, dass es in Deutschland über 1.500 Wurstsorten gibt? Wenn Fleisch doch ein „Stück Lebenskraft“ sein soll, kann Wurst ja nicht so verkehrt sein, oder? Tatsache ist, dass Fleisch besonders gut verwertbares Eisen sowie hochwertiges Eiweiß und VitaminB12 enthält. Im Schweinefleisch steckt darüber hinaus viel Vitamin B1, im Rindfleisch viel Zink. Doch Fleisch ist nicht gleich Wurst! In die Wurst kommen oft weniger hochwertige Teile, also – mit Ausnahme des Schinkens – kein reines Muskelfleisch, dafür aber zusätzlich Fett, Bindegewebe und Innereien.

    Zu viel Wurst auf dem Teller ist für Ihr Kind gar nicht gut

    Ernährungsexperten empfehlen für Kinder unter sechs Jahren pro Tag nicht mehr als 40 bis 60 Gramm Fleisch und Wurst. Leider bleibt es meist nicht dabei, denn eine Scheibe Aufschnitt liefert bereits 25 Gramm Wurst! Täglich Wurst und Fleisch müssen – und sollen – es nicht sein. Es genügt, wenn Ihr Kind dreimal in der Woche Fleisch bekommt. Wählen Sie möglichst magere Fleischstücke und wechseln Sie zwischen Geflügel, Rind und Schwein. Wurst sollte dünn geschnitten sein. Bevorzugen Sie fettarme Sorten .Als Faustregel für den Einkauf gilt: Kaufen Sie Wurstsorten, bei denen das pure Fleisch noch gut zu sehen ist. Vermeiden Sie jedoch Press- oder Formschinken. Denn der besteht aus zerkleinerten Fleischteilen, die in der Regel mit Gelatine, Soja- und Molkeneiweiß „zusammengeklebt“ sind.

    Diese Wurst sollte Ihr Kind in den frühen Jahren nicht zu essen bekommen

    Kleinkinder sollten keine Rohwurst, z. B. Teewurst, Mettwurst, Salami und Cervelatwurst, zu essen bekommen, da sie gefährliche Bakterien enthalten kann. Hierzu gehören z. B. Listerien, die schwere Erkrankungen wie Hirnhautentzündung und Blutvergiftung auslösen können. Listerien wurden nicht nur in Rohwurst, sondern wiederholt auch in vakuumverpacktem Kochschinken nachgewiesen. Geben Sie Ihrem Kind unter drei Jahren daher besser keinen Kochschinken als Brotbelag. Zum Kochen kann er verwendet werden, da hohe Temperaturen den Bakterien den Garaus machen. Auch EHEC-Bakterien (krank machende, Giftstoffe bildende Darmbakterien) stecken gelegentlich in der Rohwurst. Sie können bei Säuglingen und Kleinkindern zu Nierenschäden mit möglicherweise tödlichem Ausgang führen.

    Wurst zum Streichen enthält viel Fett und ist somit ungesund für Ihr Kind

    Manche Wurstsorten sind ganz schön „üppig“ und enthalten viel verstecktes Fett. Am schlimmsten ist meist Streichwurst, denn genau der Fettzusatz (siehe Tabelle) ist es, der die Wurst streichfähig werden lässt! Durch die Auswahl der richtigen Wurstsorte können Sie etliche Kalorien einsparen. Greifen Sie zu Lachsschinken und anderen rohen Schinkensorten (ohne Fettrand) – für Kinder ab drei Jahren darf es auch Kochschinken sein –, Geflügelwurst, Bierschinken, Kassler-Aufschnitt und kaltem Schweinebraten. Nur gelegentlich gehören Salami, Teewurst und Leberwurst aufs Brot.

    Wurst mit Zusatzstoffen sollten Sie für Ihr Kind meiden

    Nahezu alle Wurstsorten enthalten Nitritpökelsalz (E 250). Auch die als Bindemittel zugesetzten Phosphate (E 338 bis 341) werden kritisch beurteilt. Phosphat ist zwar ein wichtiger Mineralstoff, doch nehmen wir davon tagtäglich ohnehin zu viel auf. Ein Überdosierung kann jedoch den Kalzium-Haushalt stören. Auch Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker und Aromen tummeln sich im Aufschnitt. Bei verpackter Wurst sollten Sie daher immer die Zutatenliste studieren. Wenn Sie auf Zusatzstoffe verzichten wollen, ist Bio-Wurst eine gute Alternative. Allerdings ist diese auch nicht fettärmer als „normale“ Wurst und sollte ebenfalls nur in Maßen gegessen werden.

    Leckere Brote gibt es auch ohne Wurst für Ihr Kind

    Es muss ja nicht immer Wurst sein, damit Ihrem Kind die Stulle schmeckt. Vielleicht probieren Sie einmal die folgenden Alternativen:

    Vegetarische Brotaufstriche aus dem Reformhaus. Die gibt es in den verschiedensten Geschmacksrichtungen. Besonders mild und deshalb bei Kindern beliebt ist die Sorte mit Champignons.

    Gemüse aufs Brot. Machen Sie Ihrem Kind ein Butterbrot und streuen Sie Schnittlauchröllchen, Kresse oder ganz fein gehackte Paprikawürfel darauf (besonders dekorativ: bunt in den Farben Rot, Gelb und Grün).Auch geschälte Gurkenscheiben mit etwas Kräutersalz schmecken lecker.

    Frischkäse mit Obst. Bestreichen Sie das Brot mit Frischkäse oder Quark (mit 20 Prozent Fett) und legen Sie Bananen- oder Kiwischeiben darauf. Auch Mandarinenstückchen oder reife Pfirsiche in Spalten (notfalls aus der Dose) passen gut.

    Hartes Ei. Legen Sie ein mit der Eierharfe in Scheiben geschnittenes hartes Ei aufs Brot. Besonders würzig wird das Brot, wenn Sie es zuvor ganz dünn mit Senf bestreichen.

    Ernährung: Forscher kreieren die perfekte Wurst für Kinder

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    Vor allem Wurst mit Zusatzstoffen, die mit E-Nummern gekennzeichnet werden müssen, steht in einem schlechten Licht da. Der Verbraucher wünscht sich eine natürliche Ernährung ohne Konservierungsmittel, Farbstoffe, Stabilisatoren, Antioxidantien, Säuerungsmittel oder Geschmacksverstärker. „Clean Label“ heißt das neue Schlagwort. Gerade wenn es um die gesunde Ernährung von Kindern geht, legen Eltern großen Wert auf die Kennzeichnung.

    Im Zuge dieses Trends hat das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV) in Freising eine Wurst für Kinder entwickelt, die auf alle E-Stoffe verzichtet. Sie besteht nur aus Fleisch, Wasser und Gewürzen. Außerdem hat das Produkt einen besonders niedrigen Fettgehalt von rund zehn Prozent. „Wir ersetzen praktisch das Fett durch Wasser und hochwertige Schinkenproteine“, sagt Christian Zacherl, der zuständiger Projektleiter am IVV ist.

    Bei der Entwicklung der zunächst sechs Wurstsorten arbeiteten die Forscher mit Josef Pointner, einem Metzgermeister aus Mindelheim, und dem Unternehmen Edeka zusammen, die das Produkt nun als „Kinderwurst Fix und Foxi“ auf den Markt bringt. „Die Zusammenarbeit dieser drei Beteiligten hat sich bereits in den letzten Jahren sehr bewährt“, sagt Christian Zacherl. „Wir haben schon im Jahr 2006 gemeinsam fettarme Wurstsorten entwickelt, die Edeka seither unter dem Namen ‚VielLeicht‘ erfolgreich vermarktet.“

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    Damals standen die Beteiligten schon vor großen Problemen. Denn Fett ist ein wichtiger Geschmacksträger, mageres Hühnerfleisch galt deshalb auch als fad. Um Geschmack in die Wurst zu bringen, setzen viele Hersteller Zucker zu. Dann steht zwar „fettarm“ auf der Verpackung, aber die Kalorien kommen durch Kohlenhydrate in die Pelle. Doch Pointner und die Forscher schafften es schließlich, eine schmackhafte, aber kalorienarme Wurst hinzubekommen.

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    Bei der neuen Kinderwurst war die Aufgabe noch schwieriger, denn die noch verwendeten Zusatzstoffe haben eine wichtige Funktion: Sie sorgen für den Zusammenhalt des Wurstbräts, für eine appetitliche Farbe und für eine angenehme Konsistenz. „Um auch ohne Zusatzstoffe eine Wurst herzustellen, die unseren Verbrauchsgewohnheiten entspricht, mussten wir eine ganze Reihe von Tricks anwenden“, sagt Christian Zacherl.

    So passten die Forscher zusammen mit den Produktentwicklern von Edeka die Rezepturen an die veränderten Bedingungen an, stellten den Herstellungsprozess um, experimentierten mit Mischungen, Gewürzen und Temperaturen. „Für uns war das eine lehrreiche Erfahrung“, erläutert Zacherl. „Wir konnten hier die Grenzen zwischen Forschung und praktischer Anwendung ausloten.“ Neben dem „Klassiker für Kinder“, nämlich Gelbwurst, entstanden schließlich fünf weitere Sorten: Cabanossi, bunte Mortadella mit Gemüse, Streichleberwurst, Wiener Würstchen und eine Schinkenfleischwurst.

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    Da die fettreduzierten Produkte nur aus natürlichen Zutaten bestehen, können Kinder mit Appetit in die knackigen Würste beißen, ohne Angst vor Gewichtszunahme oder Gesundheitsschäden zu haben.

    Suche nach optimaler Ernährung
    Brauchen Kinder Fleisch und Wurst?

    Manche Eltern sind ratlos, wenn ihre Kinder plötzlich Vegetarier sein wollen. Doch so lange sie nicht auch Milch und Eier vom Speiseplan verbannen, halten Experten diese Variante für gut machbar. Kritischer wird es, wenn Kinder auf alles verzichten, was vom Tier kommt.

    Ein Satz aus dem Radio hat die heute elfjährige Tamara zur Vegetarierin werden lassen. „In einem Interview zur Massentierhaltung sagte ein Experte, dass auch auf Biohöfen Tiere nicht mit Freude sterben, damit wir sie essen können“, erinnert sich Tamaras Mutter. Dieser Satz habe sich derart in das Gehirn des Kindes eingebrannt, dass es plötzlich Fleisch und Wurst ablehnte. Das war vor eineinhalb Jahren. Bis auf einen Rückfall – die knusprigen Hähnchenflügel waren zu verlockend – hat Tamara komplett auf Fleisch und Wurst verzichtet.

    Die 29-jährige dreifache Mutter aus einer kleinen Gemeinde bei Dresden, die mit ihrer Tochter anonym bleiben möchte, musste ihre Kochgewohnheiten umstellen: Statt täglich gibt es nur noch zwei Mal Fleisch pro Woche – separat zubereitet. Fleischersatzprodukte kauft die Mutter nicht. „Da sind zu viele oft ungesunde Zusatzstoffe drin“, argumentiert sie.

    „Immer mehr Kinder und Jugendliche leben fleischfrei“

    Tamara gehört zu einer wachsenden Gruppe von Kindern und Jugendlichen, die auf tierische Produkte verzichten. Wie viele es sind, ist unklar. „Es gibt keine genauen Zahlen. Wir beobachten jedoch, dass immer mehr Kinder und Jugendliche fleischfrei leben“, sagt Wiebke Unger, Sprecherin von ProVeg, dem früheren Vegetarierbund Deutschland. Das liege unter anderem daran, dass vor allem die jüngere Generation offener für Neues und Tierschutzthemen sei.

    Doch wie gesund oder schädlich ist es, in der Wachstumsphase Grundnahrungsmittel wegzulassen? Was junge Vegetarier und Veganer genau essen und wie es um ihre Nährstoffversorgung steht, ist bislang nur unzureichend erforscht. „Es gibt keine objektiven Zahlen“, sagt Mathilde Kersting, Leiterin des Forschungsdepartments Kinderernährung an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Ruhr-Universität Bochum.

    Wenn Kinder sich rein pflanzlich ernähren, kann bei ihnen ein Mangel an Vitamin B12 auftreten.

    (Foto: dpa)

    Studien wie die VeChi Diet wollen die schlechte Datenlage verbessern. In Berlin wurden am heutigen Donnerstag erste Ergebnisse zu Kleinkindern vorgestellt. Die nicht repräsentativen Daten von 364 Kindern im Alter von einem bis drei Jahren zeigen, dass zehn Prozent der vegan ernährten und sechs Prozent vegetarisch ernährten Kinder zu klein für ihr Alter waren. Dies könne ein Anzeichen für eine nicht optimale Ernährung sein, sagte Studienleiter Markus Keller von der Fachhochschule des Mittelstands. Der Großteil dieser Kinder, rund 90 Prozent, seien in Gewicht und Größe normal. Bei den Mischköstlern habe es keine Defizite gegeben, jedoch drei Prozent Übergewichtige.

    Die Autoren der Studie kommen zu dem Schluss, „dass auch eine vegane oder vegetarische Ernährung im Kleinkindalter bedarfsdeckend sein kann, wenn auf eine ausreichende Zufuhr von Nahrungsenergie und kritischen Nährstoffen, insbesondere Vitamin B12, geachtet wird“. Ein Zusatz dieses Vitamins ist besonders für Veganer bedeutend, die auf alles Tierische verzichten. Es kommt nur in tierischen Lebensmitteln vor und ist wichtig für die Entwicklung von Hirn und Nervensystem.

    Die Forscher untersuchten die Zufuhr bestimmter Nährstoffe, aber nicht, wie sie aufgenommen wurden. Dafür würde man beispielsweise Blutdaten benötigen. Daher seien die Ergebnisse zunächst nur bedingt aussagekräftig, sagt Silke Restemeyer, Ernährungswissenschaftlerin bei der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Die geistigen Fähigkeiten der Kinder wurden nicht untersucht.

    DGE empfiehlt vegane Ernährung für Kinder und Jugendliche nicht

    Die DGE empfiehlt eine vegane Ernährung für Kinder und Jugendliche nicht. Eine ausreichende Versorgung mit einigen Nährstoffen sei nicht oder nur schwer möglich. „Wer sich dennoch vegan ernähren möchte, sollte dauerhaft ein Vitamin-B12-Präparat einnehmen, auf eine ausreichende Zufuhr vor allem der kritischen Nährstoffe achten und gegebenenfalls angereicherte Lebensmittel und Nährstoffpräparate verwenden“, heißt es. Als kritisch gelten unentbehrliche Aminosäuren und langkettige n-3-Fettsäuren sowie weitere Vitamine wie Riboflavin und Vitamin D aber auch Calcium, Eisen, Jod, Zink und Selen.

    „Vegane Kinder müssen ernährt werden wie Kinder mit einer Eiweißstoffwechselerkrankung“, betont Mathilde Kersting, die frühere Leiterin des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE). Weil die richtige Ernährung so kompliziert ist, empfiehlt die DGE, sich von einer Ernährungsfachkraft beraten und die Versorgung mit kritischen Nährstoffen regelmäßig prüfen zu lassen.

    Der Berufsverband für Kinder- und Jugendärzte lehnt Veganismus bei Kindern laut Sprecher Hermann Josef Kahl „kategorisch“ ab. Kahl warnt vor „fatalen Folgen und irreversiblen Schäden“: „Wenn im Gehirn zu wenig Vitamin B und verschiedene Aminosäuren ankommen, kann es zu einer starken Entwicklungsverzögerung der Hirnreife und wichtigen kognitiven Beeinträchtigungen kommen“, so der Kinderarzt. Es gebe in Extremfällen starke Lernstörungen.

    Vegetarische Ernährung eher machbar

    Eine vegetarische Ernährung halten die Experten für eher machbar. „Da sind wir nicht ganz so ablehnend, da ja in der Regel Eier gegessen und Milch getrunken werden. Die Kinder sind in der Regel gesund ernährt“, so die Erfahrung des Arztes. Die DGE hält diese Variante als „Dauerkost“ für empfehlenswert. Kinderarzt Kahl rät, zusätzlich Eisen einzunehmen – über Tabletten oder Tropfen und einmal im Jahr ein Blutbild machen zu lassen. Auch Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse gelten als gute Eisenlieferanten. Daran hält sich auch Tamaras Mutter: „Vollkornbrot kaufen wir ohnehin und einmal die Woche gibt es bei uns Linseneintopf“, sagt sie.

    Insgesamt entwickle sich ihre Tochter gut, was auch der Kinderarzt bestätige. „Dass sie durch die vegetarische Kost jetzt aufgeblüht und besonders gesund wirkt, kann ich aber nicht sagen“, so die Mutter. Mathilde Kersting hält die so genannte optimierte Mischkost mit vielen pflanzlichen Lebensmitteln und mäßigem Konsum von tierischen Produkten für die beste Variante. Dieses Ernährungskonzept sei am FKE entwickelt worden, sagt die ehemalige Leiterin. Es garantiere mit hoher Sicherheit eine adäquate Nährstoffzufuhr. Tamara werde in absehbarer Zeit nicht umsteigen. „Es gehört mittlerweile zu ihrem Selbstverständnis, dass sie Vegetarierin ist“, sagt Mutter Anne.

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