Weihnachtsgedichte für kindern

Inhalte

Lustiges Weihnachtsgedicht
Eine kleine Weihnachtsmaus
Kam aus ihrem Loch heraus
Es war Nacht und alles schlief
Nur das Mäuschen nicht. Es lief
Gradewegs zum Weihnachtsteller
Selten war das Mäuschen schneller
Schnappte sich die Schokolade
Für das Kind war das sehr schade
Autor: Horst Winkler

Der Weihnachtsmann hat angespannt
Das Rentier für die Fahrt ins Land
Hat auch den Schlitten voll beladen
Womit, das wird noch nicht verraten
Es ist jedoch so allerlei
Er fährt bald los und eins, zwei, drei
Trifft er vor deiner Türe ein
Lässt du ihn dann zu dir herein?
Autor: Horst Winkler

Ich sah ein Pfefferkuchenhaus
Das sah so traumhaft lecker aus
Als Fensterrahmen Zuckerstangen
Mit Mandeln außen schön behangen
Vor seiner Tür, an der Fassade
Ein Bänkchen, fein aus Schokolade
Und überdies an jeder Wand
So hübscher, bunter Zuckertand
Rosinen es dann auch noch hatte
Und auf dem Schornstein Zuckerwatte
Das wünsch ich mir zur Weihnacht sehr
Ach, wenn es nur schon so weit wär…
Autor: Horst Winkler

Oh sieh nur, sieh, der Weihnachtsbaum
Erfüllt mit seinem Glanz den Raum
Ob Äuglein oder Kerzenlicht
Was heller strahlt- man weiß es nicht
Autor: Horst Winkler

Weihnachtsmanngedicht für ein Kind
Du lieber guter Weihnachtsmann
Oh bitte, bitte denk daran
Ich war ganz lieb die meiste Zeit
Die Mutti weiß genau Bescheid
Kannst du mir bitte etwas bringen
Von all den vielen schönen Dingen
Die ich mir wünsche ach so sehr
Und ist dein Sack dann noch nicht leer
Dann bringe deine lieben Gaben
Zu denen, die nicht so viel haben
Autor: Horst Winkler

Vers des Weihnachtmanns an die Kinder
Ho ho, hallo- da bin ich wieder
Ich hörte schon die Weihnachtslieder
Und sah geschmückte Tannenbäume
Ich kenne auch die Kinderträume
Sehr viele haben mir geschrieben
Manch Kind hat es auch übertrieben
Schrieb so viel Wünsche auf an mich
Da war ich etwas ärgerlich
Doch ihr wart sicher schön bescheiden
Und das kann ich am besten leiden
Drum passt jetzt auf und gebt gut acht
Was ich euch alles mitgebracht
Autor: Horst Winkler

Wünsch nicht zu viel, das kommt schlecht an
Denn kritisch ist der Weihnachtsmann
Doch wünschst du gar nichts, warne ich
Das kränkt den Guten sicherlich
Autor: Horst Winkler

Weihnachtsgedicht für Kinder
Vögel plustern das Gefieder
In der kalten Winterluft
Drinnen klingen Weihnachtslieder
Überall ist Tannenduft
In der Stube voll Erwartung
Kinderherzen pochen laut
Horch, kam da jemand gefahren?
Schnell zum Fenster rausgeschaut
Nein, er ist´s noch nicht gewesen
Aber sicher kommt er bald
Er wird uns doch nicht vergessen
Hat er sich verirrt im Wald?
Warum geht die Uhr so langsam
Der Minutenzeiger schleicht
Still zu sitzen ist unmöglich
Und geduldig sein nicht leicht
Autor: Horst Winkler

Kindervers zum Nikolaus
Nikolaus, Nikolaus
Bitte komm in unser Haus
Denn genau vor unsrer Tür
Stehn die Schuhe schon von mir
Wenn ich morgens aufgewacht
Seh ich dann, was du gebracht
Oh, ich freue mich schon sehr
Wenn es doch schon so weit wär!
Autor: Horst Winkler

Weihnachten gibt´s jedes Mal
Leck´re Sachen ohne Zahl
Greifst du zu oft nach den süßen
Wirst du es beim Zahnarzt büßen
Autor: Horst Winkler

Im dunklen Wald das kleine Reh
Steht mit dem Zeh im kalten Schnee
Und wenn er taut, der ganze Quatsch
Dann steht das Reh im tiefen Matsch
Ein bisschen tut es uns schon Leid
Das arme Reh zur Weihnachtszeit
Autor: Horst Winkler

Wenn ich ganz brav bin und bescheiden
Kann mich der Weihnachtsmann gut leiden
Und wenn ich lieb bin und ihn bitt
Bringt er mir vielleicht auch was mit
Autor: Horst Winkler

Weihnachtswünsche von Kindern
Lassen uns die Kinder wissen
Was so schmerzlich sie vermissen
Ist das immer hilfreich dann
Wenn man es sich leisten kann
Sprengt es aber das Budget
Tut es in der Seele weh
Autor: Horst Winkler

Fragen der Kinder zu Weihnachten
Wird er rufen oder läuten?
Kann ein Klopfen was bedeuten?
Und wann kommt er endlich an
Der ersehnte Weihnachtsmann?
Kennt er meine Wünsche schon?
Bringt er mir was mit davon?
Ist er auch nicht streng zu mir?
Und wie lange bleibt er hier?
Hat ihm jemand was erzählt
Weiß er, was ich angestellt?
Muss ich ihm ein Verslein sagen?
Das sind bald die Kinderfragen
Autor: Horst Winkler

Wer poltert da von draußen rein
Die Mama fragt: „Wer kann das sein?“
Das Kind sperrt Mund und Augen auf
Halb hat es Angst, halb freut sich´s drauf
Und steht er plötzlich dann im Raum
Erfüllt er manchen Kindertraum
Autor: Horst Winkler

Der Weihnachtsmann geht auf die Reise
Auch dieses Jahr in gleicher Weise
Er hat Geschenke eingesackt
Und seinen Schlitten vollgepackt
Er fragt dich, ob du brav gewesen
Hat deinen Wunschzettel gelesen
Und sagte mir: „Mal sehn, vielleicht
Wenn, was ich habe, dann noch reicht…“
Wir lassen uns mal überraschen
Ganz sicher gibt es was zum Naschen
Autor: Horst Winkler

Weihnachtssprüche für Kinder

Viele Erwachsene auf der ganzen Welt freuen sich Jahr für Jahr auf die Weihnachtszeit. Aber gerade für Kinder ist diese Zeit mit noch mehr Vorfreude verbunden. „Schuld“ daran sind nicht zuletzt die vielen Bräuche wie z. B. das gemeinsame Backen des Weihnachtsgebäckes, das tägliche Öffnen der Türchen vom Adventskalender, das Herausstellen der Schuhe am Nikolaustag oder der tolle Tannenbaum, der auf einmal das Zuhause schmückt. Man begegnet Weihnachtsmännern auf der Straße. Überall duftet es im Advent nach Zucker und Zimt, und die Tage bis zum Heiligabend vergehen meist wie im Flug.
Der 24. Dezember wird traditionell von vielen Menschen als Familienfest gefeiert. Dabei sitzt man in gemütlicher Runde beisammen, isst, singt Lieder und erzählt sich Geschichten. Der Höhepunkt ist zweifelsohne das Christkind bzw. die Bescherung mit all den tollen Geschenken, die von den Kindern so sehnsüchtig erwartet werden und ihre Augen und Herzen zum Funkeln bringen. Häufig ist es hierbei Brauch, dass die Jüngsten vorher Weihnachtssprüche oder Weihnachtsgedichte vortragen.
Tipp: Die verwendeten Sprüche und Gedichte sollten möglichst kurz sein, um die Merkfähigkeit der Kinder nicht zu überstrapazieren. Und genau hiervon haben wir zahlreiche Texte gesammelt. Sollte der ein oder andere Text noch etwas zu lang sein, empfiehlt es sich, nur einen Teil davon zu verwenden.
Einige der Sprüche und Gedichte eignen sich auch für Karten, die man an die Kinder verschicken kann oder einem Geschenk hinzufügt.

Klicken Sie sich durch unsere Liste mit Weihnachtssprüchen für Kinder. Los geht’s!

Niklaus, Niklaus, huckepack,
schenk uns was aus deinem Sack!
Schütte deine Sachen aus,
gute Kinder sind im Haus.

Autor: unbekannt

Advent, Advent,
Ein Lichtlein brennt!
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
Dann steht das Christkind vor der Tür.
Und wenn das fünfte Lichtlein brennt,
Dann hast’e Weihnachten verpennt.

Autor: unbekannt

Lieber guter Weihnachtsmann,
Schau mich nicht so böse an.
Stecke deine Rute ein,
Ich will auch immer artig sein.

Autor: unbekannt

Lieber, guter Weihnachtsmann,
Schenk mir einen Schokoladenmann.
Nicht so groß und nicht so klein,
Aber niedlich soll er sein.

Autor: unbekannt

Ruprecht, Ruprecht, guter Gast.
Hast du mir was mitgebracht?
Hast du was, dann setz dich nieder,
hast du nichts, dann geh gleich wieder.

Autor: unbekannt

Lieber guter Weihnachtsmann,
schenk mir einen Kuchenmann,
nicht zu groß und nicht zu klein,
ich will immer artig sein.
Gibst mir einen kleinen,
fang ich an zu weinen!

Autor: unbekannt

Hohoho, der Weihnachtsmann ruft liebe Kinder: Kommt her, die Geschenke sind so schwer.“

Autor: dj michael

Nichts Böses tun an den Adventstagen,
sonst gehn die Wichtel es dem Weihnachtmann sagen.

Autor: Weihnachtsmann

Weihnachtsmann, oh Weihnachtsmann
wie ich dich gut leiden kann.
Kommst mit Geschenken jedes Jahr,
und bist immer pünktlich da.
Du machst alle Kinder froh,
darum mögen wir dich so.

Autor: Angelina

Weihnachten, ein schöner Traum,
Du siehst nun Deinen ersten Weihnachtsbaum.
Die Lichter, sie brennen in hellem Schein,
das Christkind schaut ins Herz Dir hinein.
Geschenke, sie sind Dir noch nicht wichtig,
doch lachen und freuen kannst Du Dich richtig.
Die Kerzen erlöschen am Abend zur Nacht,
wenn Du wirst wieder zu Bett gebracht.
Weihnachten, ein schöner Traum,
von Deinem ersten Weihnachtsbaum.

Autor: Brigitte Karkutt

★☆Ich bin noch viel zu klein, mir fällt kein Verslein ein!☆★

Autor: caro

In diesen besinnlichen Tagen
bin ich mich am fragen,
warum habe ich so durst?
Ich glaube ich brauch ne saftige Wurst

Autor: – Der Boss

Die Nacht vor dem heiligen Abend, da liegen alle Kinder im Traum. Sie träumen von schönen Sachen und von dem Weihnachtsbaum.

Autor: unbekannt

Zu Weihnachten da geht es rund,
Die Häuser leuchten kunterbunt,
Da bleibt auch der Stress nicht aus,
Deshalb bleibe ich auch zu Haus.

Autor: Sailer Niklas

Der Vater schmückt den Kranz,
die Mutter kocht die Gans,
der Bruder deckt den Tisch,
Die Plätzchen duften frisch.

Autor: Alexander Kott (10)

Der Wald ist weiß und voller Schnee, ich glaube, ich hab den Weihnachtsmann gesehen. Frohe Weihnachten!

Autor: Pummeleinhorn

Wenn es draußen stürmt und schneit ist der Weihnachtsmann nicht weit.

Autor: Freddy

Ihr Kinder, sperrt die Näschen auf,
Es riecht nach Weihnachtstorten;
Knecht Ruprecht steht am Himmelsherd
Und bäckt die feinsten Sorten.
Ihr Kinder, sperrt die Augen auf,
Sonst nehmt den Operngucker:
Die große Himmelsbüchse, seht,
Tut Ruprecht ganz voll Zucker.
Er streut – die Kuchen sind schon voll –
Er streut – na, das wird munter:
Er schüttelt die Büchse und streut und streut
Den ganzen Zucker runter.
Ihr Kinder sperrt die Mäulchen auf,
Schnell! Zucker schneit es heute;
Fangt auf, holt Schüsseln – ihr glaubt es nicht?
– Ihr seid ungläubige Leute!

Autor: Paula Dehmel

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
Mit rotgefrorenem Näschen.
Die kleinen Hände taten ihm weh,
Denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
Schleppte und polterte hinter ihm her.
Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack –
Denkt ihr, er wäre offen der Sack?
Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

Autor: Anna Ritter

Lieber, guter Weihnachtsmann,
zieh die langen Stiefel an,
kämme deinen weißen Bart,
mach‘ dich auf die Weihnachtsfahrt.
Komm‘ doch auch in unser Haus,
packe die Geschenke aus.
Ach, erst das Sprüchlein wolltest du?
Ja, ich kann es, hör mal zu:
Lieber, guter Weihnachtsmann,
guck mich nicht so böse an.
Stecke deine Rute ein,
will auch immer artig sein!

Autor: unbekannt

Ich sag dir lieber Weihnachtsmann,
was ich schon alles machen kann.
Denn dafür rücke ganz schnell raus,
meine tollen Geschenke, mit Saus und Braus!

Autor: unbekannt

Wann ist wohl Weihnachtszeit?
Wenn es draußen tüchtig schneit,
wenn wir Nüsse knacken,
wenn wir Plätzchen backen,
wenn wir mit der Mutter singen,
wenn alle Glocken klingen,
wenn alle Welt sich freut,
ja dann ist Weihnachtszeit!

Autor: unbekannt

Wenn die Honigkerze brennt
Und ich rieche den Advent,
Öffne ich das erste Tor,
Hol‘ den Stern aus Stroh hervor.
Steche Butterplätzchen aus,
Freu mich auf den Nikolaus,
Such mein graues Kuscheltier,
Pack es ein in Glanzpapier.
Finde Warten schrecklich schwer,
Staun ins Weihnachtslichtermeer.

Autor: unbekannt

Das einst ein Kind auf Erden war,
Christkindlein kommt noch jedes Jahr;
kommet vom hohen Sternenzelt,
freut und beglückt alle Welt!
Mit Kindern feiert’s froh den Tag,
wo Christkind in der Krippe lag;
den Christbaum zündet’s überall,
weckt Orgelklang und Glockenschall.
Christkindlein kommt zu arm und reich,
die Guten sind ihm alle gleich.
Danket ihm denn und grüßt es fein,
auch euch beglückte Christkindlein!

Autor: Peter Cornelius

Bald ist Weihnacht, wie freu‘ ich mich drauf,
Da putzt uns die Mutter ein Bäumlein schön auf.
Es glänzen die Äpfel, es funkeln die Stern‘,
Wie haben wir doch alle das Weihnachtsfest gern.

Autor: unbekannt

Ich bin kein kleines Kind,
drum wünsche ich mir geschwind
Eine Autorennbahn,
mit der ich ganz toll spielen kann.

Autor: unbekannt

Im Winter, wenn es stürmt und schneit und’s Weihnachtsfest ist nicht mehr weit. Da kommt weit her aus dunklem Tann‘ der liebe, gute Weihnachtsmann.

Autor: unbekannt

Das ein oder andere Elternteil hat sicherlich schon selbst die Feder geschwungen und Weihnachtssprüche für Kinder verfasst. Sollte dies der Fall sein, dann würden wir uns freuen, wenn Sie uns diese Sprüche zur Verfügung stellen könnten. Wir werden diese dann so schnell wie möglich hier veröffentlichen. Spruch eintragen 3.5 von 5 – Wertungen: 74

35 besinnliche Weihnachtsgedichte für jeden Anlass

Für die richtige Weihnachtsstimmung dürfen auch Weihnachtsgedichte nicht fehlen. Schreibe sie in eine Karte oder sage sie für deine Familie auf. Wir haben 35 schöne, besinnliche und lustige Weihnachtsgedichte – auch für Kinder.

Die Tradition der Weihnachtsgedichte

Die Tradition der Weihnachtsgedichte

Es gibt viele schöne Weihnachtsgedichte, die uns teilweise auch als Lieder bekannt sind. Das Aufsagen, Singen, Verschicken und Verschenken von Gedichten zur Weihnachtszeit hat sich mit der Zeit fest als Weihnachtstradition etabliert. Es gehört einfach zu unserem Weihnachtsfest dazu, für manche Familien mehr, für manche weniger. Doch es ist nie zu spät, diese besondere Tradition wieder neu für sich zu entdecken und Freunden und Verwandten mit einem tollen Weihnachtsgedicht eine Freude zu machen.

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Frohes Fest: 35 Weihnachtsgedichte zum Verschenken und Aufsagen

Bei uns findest du die unterschiedlichsten Weihnachtsgedichte, darunter alte Schätze wie das über 200 Jahre alte Gedicht „ Knecht Ruprecht“ von Theodor Storm und moderne, kurze Gedichte von unbekannten Verfassern. Weihnachtsgedichte bieten den Vorteil, dass du sie neben ein paar persönlichen Weihnachtswünschen einfach in eine Weihnachtskarte schreiben kannst. Du brauchst so keinen eigenen langen Text zu verfassen und lange überlegen, wie du ihn für jeden Verwandten variieren kannst. Wähle einfach für jeden deiner Liebsten ein anderes Gedicht aus und schreibe es in eine Karte.

Weihnachtsgedichte eignen sich auch wunderbar als Weihnachtsdekoration oder als Geschenk. Schreibe dein Lieblingsgedicht einfach auf oder drucke es aus und rahme es ein. Ein paar festliche Verzierungen und eine geschwungene Schrift sehen besonders weihnachtlich aus.

Schöne Weihnachtsgedichte

Schöne Weihnachtsgedichte

Schöne Weihnachtsgedichte eignen sich für jede Art von Kontakt: Ob du deinem Chef oder deinen Arbeitskollegen einen Weihnachtsgruß schicken möchtest oder engen Verwandten und Freunden eine Freude machen willst. Schöne Weihnachtsgedichte zeigen die schönsten Seiten von Weihnachten auf und bringen auch diejenigen in Stimmung, die sich bisher vor dem Weihnachtsfest gedrückt haben. Such dir ein schönes Gedicht aus und verschicke es an deine Freunde und Bekannten.

Advent
Rainer Maria Rilke (1875-1926)

Es treibt der Wind im Winterwalde
Die Flockenherde wie ein Hirt.
Und manche Tanne ahnt wie balde
Sie fromm und lichterheilig wird;
Und lauscht hinaus.

Den weißen Wegen streckt sie die Zweige hin – bereit
Und wehrt dem Wind und wächst entgegen
Der einen Nacht der Herrlichkeit.

Adventsstern
Anna Ritter (1865-1921)

Das Christkind ist durch den Wald gegangen,
sein Schleier blieb an den Zweigen hangen,
das fror er fest in der Winterluft
und glänzt heut morgen wie lauter Duft.

Ich gehe still durch des Christkinds Garten,
im Herzen regt sich ein süß‘ Erwarten:
Ist schon die Erde so reich bedacht,
was hat es mir da erst mitgebracht!

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen
Anna Ritter (1865-1921)

Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.

Die kleinen Hände taten ihm weh,
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.

Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack –
denkt ihr, er wäre offen der Sack?

Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

Weihnachtslied für die Kleinen
Mia Holm (1845-1912)

Tausend Engel fliegen heut‘
Lustig durch die Stadt,
Und ein Bäumchen in der Hand
Ein jeder Engel hat.

Einer sah mich freundlich an,
Kam mir lächelnd nah.
Ach, und lachte und sah aus
Gerade wie Mama.

Und sein Bäumchen seh‘ ich hier
Auf dem Tische steh’n,
Und den Engel hör ich leis‘
Hin und wieder geh’n.

Legte ab sein Flügelpaar,
Als er kam ins Haus:
Immer noch wie die Mama
Sieht der Engel aus.

Weihnachten
Theodor Storm (1817-1888)

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fern her Kirchenglocken
mich lieblich heimatlich verlocken
in märchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich wieder,
anbetend, staunend muß ich stehn;
es sinkt auf meine Augenlider
ein goldner Kindertraum hernieder,
ich fühl’s, ein Wunder ist geschehn.

Besinnliche Weihnachtsgedichte

Besinnliche Weihnachtsgedichte

Besinnliche Weihnachtsgedichte lassen eine festliche Stimmung besonders gut aufkommen. Sie sind oft etwas nostalgisch und erzählen kurze Geschichten. Viele erinnern sich durch sie an ihre Kindheit und den ‘Geist der Weihnacht’, dieses eine bestimmte, weihnachtliche Gefühl, das jeder geliebt hat.

Da Weihnachten heute immer stressiger wird und der Schnee immer öfter ausbleibt, vermissen viele das besinnliche Weihnachtsgefühl. Die Ruhe scheint nicht mehr dieselbe und das familiäre Gefühl bleibt aus. In der Kindheit schien ohnehin alles viel schöner gewesen zu sein. Besinnliche Weihnachtsgedichte helfen dabei, dieses Gefühl wiederherzustellen und Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen.

Lied im Advent
Matthias Claudius (1740-1815)

Immer ein Lichtlein mehr
im Kranz, den wir gewunden,
dass er leuchte uns so sehr
durch die dunklen Stunden.

Zwei und drei und dann vier!
Rund um den Kranz welch ein Schimmer,
und so leuchten auch wir,
und so leuchtet das Zimmer.

Und so leuchtet die Welt
langsam der Weihnacht entgegen.
Und der in Händen sie hält,
weiß um den Segen!

Weihnachtsspruch
(Ekaterina Panyutina)

Am Fenster zaubern Eiskristalle
Ein weihnachtliches Wunderland
Auf weiße Berge, zarte Wälder
Blicken wir alle wie gebannt.

Im Hintergrund die Kerzenwärme
Die leichte Kälte im Gesicht
Und eine Vorfreude, die allen
Das schönste Weihnachtsfest verspricht.

Doch in dem Augenblick kurz vorher
Geben wir uns den Träumen hin
Zwischen dem Wunderland dort draußen
Und unserem eigenen hier drin.

O schöne, herrliche Weihnachtszeit!
Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

O schöne, herrliche Weihnachtszeit,
was bringst du Lust und Fröhlichkeit!

Wenn der heilige Christ in jedem Haus
teilt seine lieben Gaben aus.

Und ist das Häuschen noch so klein,
so kommt der heilige Christ hinein.

Und alle sind ihm lieb wie die Seinen,
die Armen und Reichen, die Grossen und Kleinen.

Der heilige Christ an alle denkt,
ein Jedes wird von Ihm beschenkt.

Drum lasst uns freuen und dankbar sein,
er denkt auch unser, mein und dein!

Knecht Ruprecht
(Theodor Storm, 1817-1888)

Von drauß vom Walde komm‘ ich her;
Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!

Allüberall auf den Tannenspitzen
Sah ich goldene Lichtlein sitzen;

Und droben aus dem Himmelstor
Sah mit großen Augen das Christkind hervor,

Und wie ich so strolcht‘ durch den finstern Tann,
Da rief’s mich mit heller Stimme an:

„Knecht Ruprecht“, rief es, „alter Gesell,
Hebe die Beine und spute dich schnell!

Die Kerzen fangen zu brennen an,
Das Himmelstor ist aufgetan,

Alt‘ und Junge sollen nun
Von der Jagd des Lebens ruhn;

Und morgen flieg‘ ich hinab zur Erden,
Denn es soll wieder Weihnachten werden!“

Ich sprach: „O lieber Herre Christ,
Meine Reise fast zu Ende ist;

Ich soll nur noch in diese Stadt,
Wo’s eitel gute Kinder hat.“ –

„Hast denn das Säcklein auch bei dir?“
Ich sprach: „Das Säcklein, das ist hier;

Denn Äpfel, Nuss und Mandelkern
Essen fromme Kinder gern.“ –

„Hast denn die Rute auch bei dir?“
Ich sprach: „Die Rute, die ist hier;

Doch für die Kinder nur, die schlechten,
Die trifft sie auf den Teil, den rechten.“

Christkindlein sprach: „So ist es recht;
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!“

Von drauß vom Walde komm‘ ich her;
Ich muß euch sagen, es weihnachtet sehr!

Nun sprecht, wie ich’s hierinnen find‘!
Sind’s gute Kind, sind’s böse Kind?

Zum 24. Dezember
Theodor Fontane (1819-1898)

Noch einmal ein Weihnachtsfest,
Immer kleiner wird der Rest,

Aber nehm‘ ich so die Summe,
Alles Grade, alles Krumme,

Alles Falsche, alles Rechte,
Alles Gute, alles Schlechte –

Rechnet sich aus all dem Braus
Doch ein richtig Leben raus.

Und dies können ist das Beste
Wohl bei diesem Weihnachtsfeste.

Lustige Weihnachtsgedichte

Lustige Weihnachtsgedichte

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, so ist ebenfalls mit dem Humor. Lustige Weihnachtsgedichte sind nichts für jedermann. Kinder freuen sich vermutlich über lockere, lustig geschriebene Weihnachtsgedichte, die den Ernst des Festes etwas spannender und spaßiger machen. Doch die gläubigen Großeltern, die in Weihnachten ein rein besinnliches Fest sehen, haben wahrscheinlich nicht so viel dafür übrig. Überlege dir also gut, wem du ein lustiges Weihnachtsgedicht schenken möchtest.

All überall liegt in der Luft

All überall liegt in der Luft
ein ganz besond’rer Weihnachtsduft

aus Zimt, Orange, Vanillin,
aus Weihrauch und aus Tannengrün.

Und wenn sich dann der Bratenduft
noch einmischt in die Weihnachtsluft,

dann weiß die Nas‘ nicht, was sie soll
und ruft: „Ich hab die Nase voll!“

Hund und Katzen sind verschwunden

Hund und Katzen sind verschwunden,
die Familie singt unumwunden,

ihre Lieder jedes Jahr,
wie es zur Weihnacht immer war.

Und ist der letzte Ton verklungen,
wird sofort erneut gesungen,

Halleluja, schallt es laut,
wenn Oma den Takt auf den Tisch dazu haut.

Fröhliche Weihnacht sieht anders aus,
doch leider nicht in unserem Haus.

Die Weihnachtsruh‘

Oma singt die alten Lieder,
Opa hält die Ohren zu.

Jedes Jahr aufs Neue wieder
ist sie hin, die Weihnachtsruh‘.

Verbrannter Braten, schlechter Wein

Verbrannter Braten, schlechter Wein,
das alles war noch zu verzeihen.

Doch das der Hund ganz unbeseelt,
die Weihnachtslieder lautstark bellt,

dass die Nachbarn hinterm Haus
ihren Grill noch packen aus,

dass der Postmann sich versteckt,
als das schwere Paket ihn erschreckt,

das alles sind die kleinen Sachen,
die Weihnachten zur Weihnacht machen.

Warten aufs Christkind in diesem Jahr

Warten aufs Christkind in diesem Jahr,
ist anders, als es sonst so war.

Mama huscht aufgeregt herum,
Papi fragt sich noch warum,

die Kinder nicht schön artig sind,
und wo bleibt denn das Christkind?

Die Oma lächelt in frohe Runde,
und wartet auf die Feierstunde,

bis Opa schließlich dann entdeckt,
die Geschenke sind versteckt,

statt Weihnachtsmann und Rentierschlitten,
ließ der Osterhase sich bitten,

und hat bestimmt auch mit Bedacht,
Ostern zur Weihnachtszeit gemacht.

Weihnachten ganz ernst und still

Weihnachten ganz ernst und still,
ist nicht so, wie es jeder will.

Mit der Familie lustig feiern,
vor lachen sich kugeln und auch eiern,

den Punsch genießen und zum Schluss,
da kommt es wie es kommen muss.

Ein kleiner Schwips zu Heiligen Nacht
hat oftmals schon viel Freude gebracht.

Weihnachtsgedichte für Kinder

Weihnachtsgedichte für Kinder eignen sich besonders dazu, aufgesagt zu werden. Durch die Reime können sich die Kinder die Gedichte besser merken und die ganze Familie hat Spaß daran. Es ist wichtig, das Kind nicht unter Druck zu setzen und gemeinsam darüber lachen zu können, wenn etwas vergessen oder sich versprochen wird. Weihnachten ist eine fröhliche und besinnliche Zeit, es sollte alles mit Humor genommen werden, anstatt Leistungsdruck auszuüben.

Leise rieselt der Schnee
(Eduard Ebel 1839-1905)

Leise rieselt der Schnee;
still und starr ruht der See,
weihnachtlich glänzet der Wald,
freue dich, Christkind kommt bald!

In dem Herzen ist’s warm,
still schweigt Kummer und Harm,
Sorge des Lebens verhallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

Bald ist heilige Nacht,
Chor der Engel erwacht,
hört nur, wie lieblich es schallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

Wenn Lametta und die Zuckerstangen

Wenn Lametta und die Zuckerstangen
werden in den Baum gehangen,
naht sie schon mit großen Schritten
und Santa kommt mit seinem Schlitten.
Dann ist es wieder mal so weit:
Weihnachten – Geschenkezeit!

Morgen kommt der Weihnachtsmann
(Hoffmann von Fallersleben)

Morgen kommt der Weihnachtsmann,
kommt mit seinen Gaben.
Bunte Lichter, Silberzier,
Kind und Krippe, Schaf und Stier,
Zottelbär und Panthertier
möchte ich gerne haben.

Doch du weißt ja uns’ren Wunsch,
kennst ja unsre Herzen
Kinder, Vater und Mama,
auch sogar der Großpapa,
alle, alle sind wir da,
warten dein mit Schmerzen.

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Großmutter
(Heinrich Hoffmann, 1809-1894)

Großmutter hat viel gesehn
Im Laufe der wechselnden Jahre.

All, was sie redet, klingt eigen und schön
Und trifft wohl immer das Wahre

Sie weiß noch immer so innig warm
Für ihre Liebe zu sorgen.
Drum spürt auch der Enkel spielender Schwarm
Bei ihr sich wohl und geborgen.

Und blickt sie nach Weise der alten Fraun
Versonnen hinaus in die Weite,
Dann scheint es, als könne den Himmel sie schaun,
Als stünd‘ ihr ein Engel zur Seite.

Lieber heiliger Nikolaus

Lieber heiliger Nikolaus,
komm doch heut in unser Haus,
Lehr uns an die Armen denken,
lass uns teilen und verschenken,
Zeig uns, wie man fröhlich gibt,
wie man hilft und wie man liebt.

Der Bratapfel
Volksgut

Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie’s knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel,
der Kipfel, der Kapfel,
der gelbrote Apfel.

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.

Kurze Weihnachtsgedichte

Kurze Weihnachtsgedichte

Kurze Weihnachtsgedichte haben den Vorteil, dass sie noch leichter zu merken sind und deshalb sehr gut aufgesagt werden können. Sie passen in jede Karte und überfordern keinen Lesemuffel. Die folgenden Weihnachtsgedichte sind eher modern geschrieben und leicht zu lesen. Dennoch verbreiten auch sie die gewünschte Weihnachtsstimmung. Sie eignen sich demnach für die unterschiedlichsten Kontakte in deiner Weihnachtsgrüße-Liste.

Der Stern
Wilhelm Busch (1832-1908)

Hätt‘ einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus Morgenland

und ließe sich dünken, er wäre wohl nie
dem Sternlein nachgereist, wie sie;

dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen lässt,

fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,

ein freundlicher Strahl
des Wundersternes von dazumal.

Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzen
(Gustav Falke)

Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzen
und wecken Freude in allen Herzen.
Ihr lieben Eltern, in diesen Tagen,
was sollen wir singen, was sollen wir sagen?
Wir wollen euch wünschen zum heiligen Feste
vom Schönen das Schönste, vom Guten das Beste!
Wir wollen euch danken für alle Gaben
und wollen euch immer noch lieber haben.

Weihnachten – die schönste Zeit

Weihnachten – die schönste Zeit,
wo im Schimmer vieler Kerzen
wir vergessen sollen Stress und Streit –
dann zieht Friede ein in unsre Herzen!

Bäume leuchtend (Auszug)
(Johann Wolfgang von Goethe)

Bäume leuchtend, Bäume blendend,
Überall das Süße spendend,
In dem Glanze sich bewegend,
Alt und junges Herz erregend –
Solch ein Fest ist uns bescheret,
Mancher Gaben Schmuck verehret;
Staunend schaun wir auf und nieder,
Hin und her und immer wieder.

O Weihnacht!
Niklaus Lenau (1802-1850)

O Weihnacht! Weihnacht! Höchste Feier!
Wir fassen ihre Wonne nicht.
Sie hüllt in ihre heil’gen Schleier
das seligste Geheimnis dicht.

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Kindergedichte

> die neue Kindergedichte und Sprüche-Seite

Im Januar

Der Weihnachtsmann ging wieder in den Wald
und lange dauerts, bis er wieder kommt.
Draussen ist es ein bisschen kalt.
Der Januar, so ist er halt.
Mal bunt, mal ohne Farben,
mal mild, mal bitterkalt.
Ob er noch kommt der Schnee,
oder der Januar einfach wieder geht?

(© Beat Jan)

Endlich wacht die Erde gähnend auf

Endlich wacht die Erde gähnend auf
Schneeglöckchen schauen zur Sonne hinauf.
Aus dem Gras, da hüpft ein kleines Häschen
Stubst das Glöckchen mit dem Näschen:
„He, kling doch mal du schönes Glöckelein,
Ich freute mich und würde glücklich sein.“
(© Monika Minder)

Der Herbst wird alt

Es regnet, es ist kalt,
der Herbst wird alt,
der Winter kommt bald.
Und wer kommt dann aus dem Wald?
Genau, der Nikolaus!

(© Jo M. Wysser)

September

Wir ziehen wieder „Strümpfe“ an;
nein, nein, das war einmal.
Heute trägt man Socken
und Capes auf den Locken.
Der Wind bläst kälter,
das war allerdings schon immer so.
Der September wird älter,
und ich bin froh.

(© Hanna Schnyders)

Der September

Der schöne Sommer geht auf Reisen,
die Spinnen weben silberweise
ihre Netze in den Strauch.
Und sieh, wie leis die Schnecken kriechen,
jetzt, wo alle Vöglein in den Süden fliegen.
Der bunte Herbst kommt aus dem Sommerschlaf,
die Igel suchen haufenweise
bunte Blätter für den Winterschlaf.
(© Monika Minder)

Der Sommer ist da

Lalalalala – der Sommer ist da,
was wollen wir uns beklagen,
Lalalalala – der Himmel ist blau,
die Katzen auf den Feldern schreien miau.
Lalalalala – der Sommer ist da,
ich glaub, ich mach Siesta.

(© Milena L.A.)

Das kleine Kätzchen

Es machte einmal ein kleines Kätzchen
auf einem Baum seine Mätzchen.
Auf seinen Hinterpfötchen stand es hoch
und klopfte mit dem andern drauflos.
Eine Spechtdame kam gar forsch daher
und pickte an des Kätzchens Schwanz umher.
Das Kätzchen taumelte auf seinem Ast
und fiel unsanft auf dreckigen Morast.
Blödes Kätzchen, kreischte sie,
mich kriegst du nie, mich kriegst du nie.

(© Monika Minder)

Der Sommer war ein heisser Kerl

Der Sommer war ein heisser Kerl.
Man konnte baden, spielen, fernsehen,
in der Nacht sogar Sternschnuppen sehen.
Lieber Sommer, ich hab dich gern.

(© Beat Jan)

Malvorlage Sommer

© Bild Monika Minder, darf nicht im Internet und nicht kommerziell genutzt werden. > Malvorlagen zum Ausdrucken.

Fussball

Jetzt rollt er wieder über den Rasen,
dieser schwarzweiss-gespickte Ball.
Und mit ihm kämpfen all die Hasen
um Tore und um Beifall.
Gespickt sind auch die Arme,
bei manchen gar die Beine.
Oft tun sie sich umarmen
und gewinnen sie nicht, weinen.

(© Beat Jan)

© Bild Monika Minder, darf NICHT im Internet und nicht kommerziell verwendet werden. Darf für eine private Karte oder die Schule ausgedruckt werden. > Nutzung Bilder

Vorsommer

Heiss wie Sommer und der Himmel blau.
Die Bienchen summen und am Morgen glitzert Tau.
Die Leute freuen sich, wenn’s mal nicht schifft.
Sie gehen spazieren und aufs Schiff.
Die Bauern haben das frische Gras gemäht.
Das erste Heu ist schon daheim.
Auf den nackten Feldern sind Katzen gesät.
Sie bringen am Abend die Mäuse heim.

(© Monika Minder)

Bald summt’s

Bald summt’s in der Luft und die Sonne lacht.
Der Winter geht und der Frühling erwacht.
Die Wiesen werden gelb, die Blumen duften,
die Bienchen werden lebendig und schuften.

(© Jo M. Wysser)

Um die Füsse raschelt das Laub

Um die Füsse raschelt das Laub,
der Wind bläst kalt.
Bald kommt der erste Schnee,
wir spielen in der warmen Stube
und trinken Tee.

(© Beat Jan)

Oktoberbold

Ich bin so gelb, ich bin so gold,
Ich glaub, ich bin ein Kobold.
Ich bin so gold, ich bin so gelb,
Ich glaub, ich bin ein Maisfeld.
Ich bin so gelb, ich bin so gold,
Ich glaub, ich bin der Oktoberbold.

(© Hanna Schnyders)

© Bild Monika Minder, darf privat und Schule (nicht im Internet und nicht kommerziell) gratis genutzt werden. z.B. für eine Karte oder Basteln. > Nutzung Bilder

Es stürmt und schneit

Es stürmt und schneit, der Winter naht herbei
mit Gebrause und Gerüttel.
Die Fensterläden klappern, und der Salat
schaut zerzaust aus dem Gestrüppe.

(© Monika Minder)

Der März

Der März, der März, der schmerzt,
er fährt so trüb durch mein Gemüt.
Es regnet nur, es regnet nur,
wo bleibt der Frühling, wo bleibt er nur?
(© Hanna Schnyders)

Meisen singen ins reine Blau

Meisen singen ins reine Blau,
picken Kerne auf dem Asphalt.
Noch sind die Nächte frostig,
der Morgen bespannt mit Tau.
Man riecht seine Nähe.
Er kommt bald!
(© Monika Minder)

Es tänzelt was vom Himmel

Es tänzelt was vom Himmel,
Flocken gross wie Leinentücher.
Wir freuen uns wie immer
an diesen kalten Zauberschnürchen.
(© Monika Minder)

Adventsjubel

Jetzt kommt das wieder mit dem Singen,
wo ich doch lieber Schokolade esse,
und immer unglaublich mit mir ringe,
wenn es darum geht, Töne zu treffen.
Beim nächsten Weihnachtslied
mache ich nur den Mund auf und zu
und singe einfach so, wie’s mir beliebt.

(© Jo M. Wysser)

Der geheimnisvolle Ball

Auf dem Spielplatz sass ein Junge,
allein mit einem Ball.
„Ich möchte spielen, aber nicht alleine“
flüsterte er zum Ball.
Weit und breit keine Kinder,
ich sah mich um und lief ins Dorf
und sagte allen Kindern,
auf dem Spielplatz ist was los.
Dort gibt es einen Ball,
mit dem man sprechen kann.
der hört dir zu und meckert nicht,
er sagt nicht viel und doch, er spricht.

(© Monika Minder)

Maya

Die Bienchen sehen alle aus,
als wenn sie Maya hiessen.
Sie summen fleissig um das Haus
und schauen, ob die Blümchen spriessen.

(© Monika Minder)

Lenzsymptome sind erwacht

Jetzt entdeckt die Erde den Himmel wieder
Und säuselt ihm von Lustbarkeiten.
Dieser singt ihr heitre Lieder
Und brummt von Kostbarkeiten.
Lenzsymptome sind erwacht
Natur und Mensch sind in der Brunst.
Sogar die Katze lacht
Und wirbt um ihre Gunst.
(© Monika Minder)

Durch den Wald

Sanft streicheln Lüfte durch den Wald.
Die Vögel sind verstummt.
Einige zogen in ein anderes Land.
Bäume werden leise bunt.
(© Monika Minder)

Die Schnecken

Jetzt hängen sie wieder,
die Schnecken,
am Fell meiner Katze
mit den langen Haaren,
und in der Wohnung
fallen sie dann ab
und bewegen sich,
ekelhaft wie sie sind,
noch ein bisschen.
So habe ich jetzt
das Vergnügen,
sie wieder der Natur
zurückzugeben.
Natur ist nicht immer
praktisch.
(© Monika Minder)

Ich bin der Summ-summ-Rumpelmann

Alles kann man nicht sagen

Wenn man eine Sternschnuppe sieht,
kann man sich etwas wünschen.
Aber man darf es nicht sagen,
weil es sonst nicht in Erfüllung geht.
Wenn ich mir wünsche, dass du mich
ganz unerwartet
an dich ziehst und mir über die Haare streichst,
kann ich es nicht sagen.
Wenn ich es sagen würde
und du es dann tätest,
wäre es überhaupt nicht,
was ich mir gewünscht habe.
(© Martin Auer 1951)

Gedicht hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Martin Auer. Quelle: Überall und neben dir. Beltz und Gelberg Verlag 2011.

Ein Wünschlein

Es kommt ganz federweich
Zur Tür herein ein Wünschlein.
Es sagt: ich wünsche Glück sogleich
Und trinke gern ein Pünschlein.
– © Monika Minder –

> mehr kurze Kindergedichte

Fröhlich kommt ein neues Jahr

Fröhlich kommt ein neues Jahr,
Sagt uns guten Tag, guten Tag.
Es fragt nicht, wie es war, das letzte Jahr.
Es sagt nur Hallo, ich wünsche einen guten Tag.
– © Monika Minder –

Der letzte Tanz

Bunte Blätter machen ihren letzten Tanz,
Ein kalter Wind heult um die Ecken.
Der Herbst ist bald vorbei mit seinem warmen Glanz,
Und der Weihnachtsmann kommt um die Ecke.
– © Monika Minder –

Dornröschen

Schlaf weiter:
Ich bin kein Prinz,
Ich hab kein Schwert
& keine Zeit
zum Heckenschneiden
Mauerkraxeln
Küsschengeben
& Heiraten …
Ich muss morgen früh
zur Arbeit gehen
(sonst flieg ich raus)
Ich muss zum Träumen
auf den Sonntag warten
& zum Denken auf den
Urlaub
Schlaf weiter
& träum die nächsten 100 Jahre
vom Richtigen.
(© Josef Wittmann 1950, deutscher Dichter)

Gedicht hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Josef Wittmann. Quelle: Überall und neben dir, Gedichte für Kinder und Erwachsene, Beltz und Gelberg Verlagsgruppe, Weinheim Basel, 2011.

Hipp und Hopp

Hopp und Hipp und Hopp
Ein klein Pferdchen läuft Galopp.
Es wirft die strammen Hinterbeine
Und wiehert über alle Haine.
– © Monika Minder –

Ein Bleistift

Ein Bleistift
hat sich hübsch gemacht
damit er in deiner Hand
nur schöne Buchstaben macht.
Dieser Bleistift
möchte sich nicht rumtreiben,
sondern bis er kurz und klein ist
mit dir schöne Buchstaben schreiben.
– © Monika Minder –

Die Katze, die Angst hatte auf einen Baum zu gehen

Ich habe einmal eine Katze gesehen,
die hatte Angst auf einen Baum zu gehen.
Eines Tages kam eine Maus,
die Maus hatte Angst vor der Katze
und kletterte auf einen Baum
und dann durch’s Fenster direkt ins Haus.
Die Katze rannte hinterher
den Baum hinauf,
sie vergass vor lauter Maus,
dass sie ja Angst hatte auf den Baum zu gehen.
Als sie oben angekommen,
war sie ganz benommen.
Und dann plötzlich, als sie daran dachte,
dass sie Angst hatte auf einen Baum zu gehen,
Plumps! lag sie schon wieder unten im Garten.
Die Maus hatte sie nicht gesehen.
Fazit: Man muss nicht jede Maus kriegen und nicht auf
jeden Baum klettern können.
– © Monika Minder –

Vom Unterschied

Ich habe nicht gesagt
du sollst mich lieben
ich habe nur gefragt
was ist dir lieber.
Ich habe nicht gesagt
du sollst das tun
ich habe nur gefragt
was ist nun?
Ich habe nicht gesagt
du sollst warten
ich habe nur gesagt
ich sei im Garten.
– © Monika Minder –

Mondnacht

Er hängt da oben
Gross und dick und fett.
Man könnte meinen,
Er käme nicht vom Fleck.
Lugt durch die schwarzen Zweige
Grossaugig wie die schöne Eule.
Kein Verneigen
Nur die Hunde heulen.
(© Monika Minder)

> weitere Mondgedichte

O, wenn ich doch ein Vöglein wär!

O, wenn ich doch ein Vöglein wär‘!
So hab‘ auch ich das Herz so schwer
Von süssem Liebesleid bezwungen,
In meiner Jugend oft gesungen.
Jetzt, da das holde Kind mein eigen
Denk‘ ich gar oft bei mir mit Schweigen:
Es wär‘ doch wirklich ein Malheur,
Wenn ich ein Vöglein ‚worden wär‘!
– Franz Bonn, 1830-1894, deutscher Schriftsteller –

Versteckens

Im Nachbarhof – o schöne Welt!
Mit Brettern, Stangen, Dielen,
Wie ist da alles vollgestellt,
Recht zum Versteckens spielen.
Da ist ein Hügel, ein Mauerloch,
Ein kleiner Stall für Schweine,
Des Hundes Hütte und dazu noch
Die lustigen, grossen Steine.
Wie uns in stiller Seligkeit
Die Stunden da entschwinden –
Kein schönrer Fleck ist weit und breit
Auf dieser Welt zu finden!
In allen Winkeln gross und klein
Die einen sich verstecken,
Die andern suchen aus und ein
An allen End´ und Ecken.
Es folgen Hund und Vögelein
Dem fröhlichen Gewimmel.
O Kind, dir ist kein Raum zu klein,
Und jeder Raum ein Himmel!
– Franz Bonn, 1830-1894, deutscher Schriftsteller –

Weisheiten der Indianer

Jeden tag
die erde mit den füssen berühren
am feuer sich wärmen
ins wasser fallen
und von der luft gestreichelt sein
Wissen ein tag ohne die vier
schwester wasser und bruder feuer
mutter erde und vater himmel
ist ein verrotteter tag
Ein tag im krieg
den wir gegen alles
führen
(© Dorothe Sölle 1929-2003, deutsche Theologin, Schriftstellerin)

aus: Spiel doch von Brot und Rosen, Gedichte, © Wolfgang Fietkau Verlag, Kleinmachnow.

Vom Baum lernen

Vom baum lernen
der jeden tag neu
sommers und winters
nichts erklärt
niemanden überzeugt
nichts herstellt
Einmal werden die bäume die lehrer sein
das wasser wird trinkbar
und das lob so leise
wie der wind an einem septembermorgen
(© Dorothe Sölle 1929-2003, deutsche Theologin, Schriftstellerin)

aus Fliegen lernen, Gedichte, © Wolfgang Fietkau Verlag Kleinmachnow.

Beide Gedichte veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Wolfgang Fietkau.

Dein Geburtstag

Dein Schoggimund
Die Kuchenbrösel auf dem Tisch
Staunende Kinderaugen
wenn die Kerzen erlischen
und du vom Pusten
rote Wangen bekommst
die Mutter eine Träne aus dem Auge reibt
und stolz über deine Haare streicht –
dann ist dein … Geburtstag!
– © Monika Minder –

> weitere Geburtstagsgedichte für Kinder

In der Schule

In die Schule geh ich bald
Im August, dann ist es nicht mehr kalt.
Dort dürfen wir Geschichten lesen
Mühen uns mit langen Versen
Spielen ab und zu
Und trinken von der Kuh.
Das tönt doch alles wirklich fein
In der Schule will ich gerne sein.
(© Monika Minder)

Kein Blümlein mehr

Kein Blümlein mehr, das uns erfreut,
kein Blättchen, das im Winde weint.
Keine Vögel weit und breit,
die Felder ringsum schon beschneit.
Doch bringt die karge Winterzeit
auch viele schöne Stunden.
Wir denken an die Weihnachtszeit
mit ihren grossen Wundern.
So mag es draussen noch so schneien
wir wärmen uns in Liebe.
Die grossen und die Kleinen
wünschen sich vor allem Frieden.
(© Monika Minder)

Es war eine Mutter

Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder,
den Frühling, den Herbst und den Winter.
Der Frühling bringt Blumen, der Sommer den Klee,
der Herbst, der bringt Trauben, der Winter den Schnee.
Und wie sie sich schwingen im Abendreihn,
so singen und tanzen wir fröhlich darein.
(Volkslied)

Diese Volkslied gibt es auf folgender Seite mit Noten:
> es war eine Mutter

Bekannte + klassische Kindergedichte

Das Hexen-Einmaleins

Du musst verstehn!
Aus Eins mach Zehn,
Und Zwei lass gehn,
Und Drei mach gleich,
so bist du reich.
Verlier die Vier!
Aus Fünf und Sechs –
So sagt die Hex –
Mach Sieben und Acht,
So ists vollbracht:
Und Neun ist Eins,
Und Zehn ist keins,
Das ist das Hexen-Einmaleins!
– Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832, deutscher Dichter –

Grosses Geheimnis

Es sitzt ein Knab am Bach
und sieht den Wellen nach.
Sie sprudeln und sie rauschen.
Er denkt: „Ich muss doch lauschen,
was all die Wellen plaudern!“
Und’s Knäblein ohne Zaudern,
es bückt sich zu den Quellchen,
da kommt ganz fix ein Wellchen
gesprudelt und gerauscht –
was hat es da gelauscht!
Doch kann es nichts verstehen,
und eh es sich’s versehen,
bückt es sich tiefer hin –
und liegt im Wasser drin.
Zum Glücke war der Bach
ganz hell und klar und flach,
schnell sprang der Knab heraus
und sah ganz lustig aus.
Und als ich ihn gefragt,
was ihm der Bach gesagt,
sprach er nach kurzem Zaudern:
„Ihr dürft es keinem plaudern!
Ein gross‘ Geheimnis ist,
was er mir sagte, wisst!
Er sagte, wisst ihr, was?
Das Wasser, das macht nass!“
– Robert Reinick, 1805-1852, deutscher Dichter und Maler –

Das Lied vom Hemdchen

Die Sonne stand wohlauf
Des Morgens um halber vier.
Sie zog ihr Hemdlein aus
Und hängt es an die Tür.
Herfür trat sie an Strom
Und bad’t sich ganz darein,
Am ganzen Leibe schön
Wie eine Perle fein.
Alsdann ging sie von danne
Wohl über Berg und Tal,
Bis dass sie endlich kame
An einen hellgrünen Wald.
Im Wald da floss ein Bächelein,
Das hat gesehen
Ein weiss und rot schön Jungfräulein
Ganz ohne Röcklein stehen.
Da kam ein junger Knab,
Der sprach: „Ei wohl fürwahr,
Du tust dein Hemdlein ab
Beim hellen lichten Tag.“
„Mein Hemdlein kann ich lassen,
Ich war ja ganz allein.
Wenn du willst mit mir spassen,
Nehm ich mein Hemdelein.“
„Dein Leben will ich dir nehmen“,
So sprach der junge Knab,
„Du sollst mir nimmer buhlen
Wohl mit dem jungen Tag.
Ich halt dich mit den Händen,
Drück tot dein Herzelein,
Dass du magst nimmer wenden
Die Augen zum klaren Schein.“
Als dies die Sonne tat schauen,
Da eilt sie schnell davon
Wohl über Berg und Täler,
Bis sie nach Hause kam.
Sie hängt ihr Hemdelein ab,
Sie hängt ihr Hemdelein um,
Dass wenn mein junger Buhler kommt,
Mich nimmer bringet um.
Nun liegt die Sach ganz klar am Tag,
Die Welt ist Nebels voll,
Kein Kraut, kein Wein geraten mag,
Die Junfgern wissen’s wohl.
– Bettina von Arnim, 1785-1859, deutsche Schriftstellerin –

Der Aufschub

Morgen, morgen, nur nicht heute!
Sprechen immer träge Leute,
Morgen! heute will ich ruhn:
Morgen jene Lehre fassen,
Morgen diesen Fehler lassen,
Morgen dies und jenes tun!
Und warum nicht heute? morgen
Kannst du für was andres sorgen!
Jeder Tag hat seine Pflicht.
Was geschehn ist, ist geschehen:
Dies nur kann ich übersehen;
Was geschehn kann, weiss ich nicht.
Wer nicht fortgeht, geht zurücke;
Unsre schnellen Augenblicke
Gehn vor sich, nie hinter sich.
Das ist mein, was ich besitze,
Diese Stunde, die ich nütze,
Die ich hoff‘, ist die für mich?
Jeder Tag, ist er vergebens,
Ist im Buche meines Lebens
Nichts, ein unbeschriebnes Blatt!
Wohl dann! Morgen, so wie heute,
Steh‘ darin auf jeder Seite
Von mir eine gute Tat.
– Christian Felix Weisse, 1726-1804, deutscher Schriftsteller –

Das Kind

Jüngst fragte Lischen ganz vertraut,
Mama, wenn werd ich einmal Braut?
Ich möcht es gerne wissen,
Denn eine Braut darf küssen.
Sobald du fünfzehn Sommer hast,
Sprach die Mama. Das Kind erblasst,
Und seufzt mit brünstigen Gebärden,
O Himmel, lass oft Sommer werden!
– Gottlieb Konrad Pfeffel, 1736-1809, deutscher Schriftsteller –

Quelle: Biographie eines Pudels und andere Satiren, Langewiesche-Brandt, 1987, Ebenhausen bei München.

Im Baum du liebes Vöglein

Im Baum, du liebes Vöglein dort,
was ist dein Lied, dein Lied im Grund?
Dein kleines Lied ist Gotteswort,
dein kleiner Kehlkopf Gottes Mund.
„Ich singe“ singt noch nicht aus dir,
es tönt die ewige Schöpfermacht
noch ungetrübt in reiner Pracht
in dir, du kleine süsse Zier.
– Christian Morgenstern, 1871-1914, deutscher Dichter, Schriftsteller –

Eltern und Kinder

Die wir sandten in das Leben,
Zage Mädchen, wilde Knaben:
Könnten ihnen wir doch geben,
Was wir selbst errungen haben!
Könnten wir an sie vererben
Unser Wissen, unser Wollen –
Eignem Mangel, eignem Sterben
Würden wir nicht weiter grollen!
Aber eng in sich beschlossen
Bleibt ein menschliches Erreichen –
Kinder sind nur Leidgenossen,
Denen wir am Ende weichen:
Die auf andern wirren Bahnen
Unbelehrt zum Ziele wandern
Und bei vielem gar nicht ahnen,
Dass auch wir’s erlebt – wir Andern.
– Hanns von Gumppenberg, 1866-1928, deutscher Dichter –

Elternliebe

Wie die Blum‘ in ihrer Dolde,
Wie der Edelstein im Golde,
Ruhst du, Kindlein, wohlgemuth
In der Liebe Pfleg‘ und Hut.
Weinen magst du oder lachen,
Schlafen magst du oder wachen:
Um dich hält die Liebe Wacht
Tag für Tag und Nacht für Nacht.
Und wir seh’n an deinem Frieden,
Was der Himmel dir beschieden:
Vater, Mutter, liebes Kind,
Die so gut und glücklich sind.
Und du lächelst, wenn sie fragen,
Und es ist, als wollt’st du sagen:
Ja, ich ruhe wohlgemuth
In der Liebe Pfleg‘ und Hut.
– Hoffmann von Fallersleben, 1798-1874, deutscher Lyriker –

Grossmutter

Grossmutter hat viel gesehn
Im Laufe der wechselnden Jahre.
All, was sie redet, klingt eigen und schön
Und trifft wohl immer das Wahre
Sie weiss noch immer so innig warm
Für ihre Liebe zu sorgen.
Drum spürt auch der Enkel spielender Schwarm
Bei ihr sich wohl und geborgen.
Und blickt sie nach Weise der alten Fraun
Versonnen hinaus in die Weite,
Dann scheint es, als könne den Himmel sie schaun,
Als stünd‘ ihr ein Engel zur Seite.
– Joachim Ringelnatz, 1883-1934, deutscher Schriftsteller –

Empfehlung

Kindergedichte und Sprüche
Von lustig bis nachdenklich, von modern bis klassisch,
von kurz bis lang. Für die Schule, den Kindergarten,
für die Mutter, zum Geburtstag oder einfach so.

Gedichte sind wichtig für Kinder

Gedichte auswendig lernen, aufsagen oder vortragen, das lieben
die meisten Kinder. In der Schule, im Kindergarten oder an einem
Familienfest. Bestimmt aber zu Weihnachten. Wer mag da nicht
einen Vers oder Reim vortragen.
Gedichte und Wortspiele fördern die Sprachentwicklung der Kinder.
Sprechen lernt man durch Sprechen, durch Zuhören und durch
Bewegungen. Vielen Kids fällt es deshalb leichter ein Gedicht zu
lernen, wenn sie dazu rappen oder sich frei und rhythmisch zu
einer Musik oder einem Kinderlied bewegen können.
In Kinderreimen und -versen schwingen wichtige Bewegungen mit.
Wiegen und schaukeln, laufen und hüpfen können mit Reimen sehr
gut unterstrichen werden. Beim Gedichte aufsagen ist das Kind mit
Leib und Seele beteiligt. Mit Rhythmus und Gleichklang kann es
wichtige Körpererfahrungen machen.

Tipps

Für die Sprachentwicklung Ihrer Kinder können Sie sehr viel tun.
Erzählen Sie ihnen Geschichten, lesen Sie ihnen regelmässig
etwas vor, lernen Sie mit ihnen Gedichte auswendig oder
sprechen Sie einfach viel mit Ihnen.
Übrigens, wenn Sie als Erwachsener Ihr Hirn trainieren und
bis ins Alter fit bleiben möchten, ist das regelmässige Gedichte
auswendig lernen eine der effektivsten Übungen. Das haben
Forscher herausgefunden.

„Die grösste Kunst ist, den Kleinen alles,
was sie tun oder lernen sollen,
zum Spiel- und Zeitvertreib zu machen.“
– John Locke, Englischer Philosoph 1632-1704, Gedanken über Erziehung –

Weitere Kindergedichte auf folgenden Seiten:
Frühlingsgedichte
Sommergedichte
Herbstgedichte
Wintergedichte
Weihnachtsgedichte

Gute Link-Tipps

Die schönsten Kindergedichte für Familienfeiern
Von Beatrix Mannel, Google-Bücher.
Geburtstagsgedichte für Kinder
Schöne und lustige Gedichte für jeden Geburtstag und für gross und klein.
Der Globus und die Katze
Gedicht von Franz Bonn mit Illustrationen von Hans Schliessmann.

Für den Unterricht

Analyse und Interpretation von Gedichten
Anleitung zur Gedichtsanalyse. Form, Inhalt, Rhythmus, Metrum, Beispiele und Interpretationsansätze.
Auswendig lernen
Neues Editor Programm, mit dem Texte und Gedichte schneller auswendig gelernt werden können.
Die schriftliche Gedichteinterpretation
Arbeitstechniken, Erläuterungen.
Terminologie der Gedichtinterpretation
Eine Liste der Gedichtarten, der sprachlichen Mittel.
Gedichte im Unterricht
Unterrichtsmaterial und Arbeitsblätter.
Sprachförderung im Kindergarten
Sprachspiele in Teamarbeit.
Gedichte auswendig lernen
Ein schöner Lern-Tipp vom Schülerlexikon. Damit wird auswendig lernen ganz einfach.

Bücher- und Geschenk-Tipps

Überall und neben dir:
Gedichte für Kinder und Erwachsene
(Gulliver)
Lauras bunte Wörterkiste
Ein Wiesel saß auf einem Kiesel: und weitere
Kindergedichte von Christian Morgenstern
Was denkt die Maus am Donnerstag?:
121 Gedichte für Kinder

Weitere Kindergedichte und Sprüche

Kinder Gedichte Gedichte Kindergeburtstag
Kinderverse Kurze Kindergedichte Kinderreime
Kinder-Lyrik Kinder-Sprüche Lustige Kindergedichte
Frühlings Gedichte Ostergedichte Sommergedichte
Herbstgedichte Winter Gedichte Weihnachtsgedichte
Ringelnatz Minder Kinder Gedichte Muttertag
Fastnacht Fasching Karneval Juni Gedichte
Ostersprüche Waldgedichte Augustgedichte

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Sie suchen zur besinnlichen Weihnachtszeit Weihnachtssprüche für Kinder? Dann sind Sie bei uns an die richtige Adresse gelangt. Wir präsentieren Ihnen – voller Stolz – unsere einzigartigen Sprüche zur Weihnachtszeit für Kinder. Verschenken Sie unsere kindgerechten Worte zu Weihnachten an alle Kinder, die es verdient haben.

Unsere Weihnachtssprüche sind auf eine herzliche Art und Weise und vor allem kinderfreundlich verfasst wurden. Noch dazu, sind unsere Weihnachtssprüche allesamt selbst verfasst und damit Unikate, die Sie an ihre Kinder zu Weihnachten verschenken können.

Weihnachtssprüche für Kinder – kindgerechte Sprüche zu Weihnachten

Der letzte Monat, im laufenden Jahr,
ist für Kinder wunderbar
gibt jeden Tag ein Leckerli
Spiel und Spaß beim Rodeln und Ski.
© Ute Nathow

Draußen ist es nass und kalt
Schnee braucht jetzt der Winterwald
der Weihnachtsmann sich jetzt sputen kann
mit Geschenken so viel sein Rentier ziehen kann.
© Ute Nathow

Den Kindern ist das Warten ein Graus
kaum ist der Nicolaus aus dem Haus
wird der wahrhaftige Weihnachtsmann erwartet,
dass auch er bald seinen Weg zu ihnen startet.
© Ute Nathow

Die Weihnachtszeit ist für Kinder eine aufregende Zeit
Spannung auf den Weihnachtsmann die große Freud‘
Weihnachtsmärkte sind Erlebnis pur
im Schnee Herumtollen so will es die Natur.
© Ute Nathow

Der Weihnachtsmann hat sich schon auf die Reise gemacht
seid gespannt, was er für euch bald mitgebracht.
© Ute Nathow

Die Tage sind jetzt weniger hell
vergehen darum auch super schnell
schneller noch, wenn ihr bastelt und backt
und alles Gebastelte alleine verpackt.
© Ute Nathow

In der dunklen Jahreszeit
ist das Weihnachtsfest nicht mehr weit
es duftet und glitzert in jedem Haus
da traut sich auch wieder der Weihnachtsmann raus.
© Ute Nathow

Das Lichtermeer, der Flockentanz
erstrahlt im weihnachtlichen Glanz
die Lebkuchen und Leckereien
sind der Kinder begehrte Naschereien.
© Ute Nathow

Auf Weihnachten freut jedes Kind
aufgeregt sie alle sind
werden angelockt durch süße Weihnachtsdüfte
die überall schweben durch die Lüfte.
© Ute Nathow

Auf Weihnachtsmärkte lockt süßer Duft
ein Riesenrad bewegt die Luft
Leckereien und Kinderpunsch
im Weihnachtsmannbriefkasten landet jeder Wunsch.
© Ute Nathow

Zu Weihnachten ist alles süß und kandiert
das nahende Fest schon Jeder spürt
mit basteln und backen sind die Kinder zu Gange
zum Heiligabend ist es nicht mehr lange.
© Ute Nathow

Vom Tannengrün ist nicht mehr viel zu sehen
Schneemänner an jeder Ecke stehen
fehlt nur noch der liebe Weihnachtsmann
der sich jetzt auf den Weg machen kann.
© Ute Nathow

Rolle den Schnee zur Schneemannkugel
habe Spaß beim Weihnachtstrubel
bastele und backe nach Herzenslust
dann nicht mehr lange auf den Weihnachtsmann warten musst.
© Ute Nathow

Vom Tage bleibt nicht mehr soviel Zeit
besser ist es wenn es schneit
da könnt ihr rodeln, tollen, Schneemann bauen
ohne finster drein zu schauen.
© Ute Nathow

Der Weihnachtsmann wartet schon auf alle Kinder
freut sich schon auf süße Münder
wenn sie ihm ein Gedicht auftragen
für alles auch lieb danke sagen.
© Ute Nathow

Fürchtet euch nicht in der dunklen Zeit
freut euch, wenn es ganz viel schneit
bastelt und schreibt dem Weihnachtsmann einen Brief
dann geht zu Weihnachten auch nichts mehr schief.
© Ute Nathow

Geschichten vorlesen verkürzt Kindern die Wartezeit
jedes sich auf Weihnachten freut
ist immer wieder aufs Neue gespannt
zieht ihr Weihnachtsmann wieder durchs Land.
© Ute Nathow

Schon bald wird es richtig weihnachtlich
jedes Kind ist zuversichtlich
sein Wunschgeschenk vom Weihnachtsmann zu erhalten
es dankend und freudestrahlend in den Händen halten.
© Ute Nathow

Schmückt mit Lichterglanz den geschlagenen Baum
füllt mit Freude jeden Raum
der Weihnachtsmann hat sich schon auf den Weg gemacht
freut sich, wenn ihr ihm die Tür aufmacht.
© Ute Nathow

nicht nur für Kinder haben wir passende Weihnachtswünsche

Wir hoffen, dass Ihnen unsere Weihnachtswünsche an die Kinder gefallen haben. Darüber hinaus finden Sie bei uns noch vielerlei anderen Sprüche zur Weihnachtszeit, die Sie an lieben Menschen verschenken können. Nehmen Sie sich noch ein wenig die Zeit und schauen auch bei unseren anderen einzigartigen Sprüchen vorbei.

  • Sprüche zu Weihnachten an die Eltern
  • Weihnachtssprüche für Oma und Opa
  • Weihnachtsgrüße für gute Freunde
  • Grüße zur Weihnachtszeit
  • Sprüche zum Nikolaus
  • Adventssprüche
  • Sprüche für einen Kindergeburtstag
  • Sprüche für die Kinder zu den Ferien
  • Sprüche für die Halloweenzeit

Gedichte und Poesie

Gedichte nach Kategorien

  • Liebesgedichte (27 Gedichte)
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Gedichte und Balladen

Gedichte für Kinder

Übersicht

  • Gedichte und Balladen

Dichter unbekannt

  • Das Feuerbesprechen
  • Das hungernde Kind
  • Der Rattenfänger von Hameln
  • Der Spielmannssohn
  • Die zwei Königskinder
  • Eine Lügengeschichte
  • Schneiders Höllefahrt
  • Es freit‘ ein wilder Wassermann

Ernst Moritz Arndt

  • Das Lügenmärchen
  • Klage um den kleinen Jakob

Achim von Arnim

  • Das bucklige Männlein
  • Es war einmal ein Zimmergesell

Rudolf Baumbach

  • Die Gäste der Buche

Clemens von Brentano

  • Singet leise…

Gottfried August Bürger

  • Die Schatzgräber

Wilhelm Busch

  • Verwunschen

Adelbert von Chamisso

  • Das Riesenspielzeug

Mathias Claudius

  • Abendlied
  • Der Tod und das Mädchen
  • Ein Lied hinterm Ofen zu singen
  • Phidile

Anette von Droste-Hülshoff

  • Der Knabe im Moor

Joseph von Eichendorff

  • Der frohe Wandersmann

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

  • Alle Vögel sind schon da
  • Auf unserer Wiese gehet was
  • Das Männlein im Walde
  • Wer hat die schönsten Schäfchen?

Theodor Fontane

  • Archibald Douglas
  • Die Brück‘ am Tay
  • Gorm Grymme
  • Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland
  • John Maynard

Ferdinand Freiligrath

  • Aus dem Schlesischen Gebirge

Johann Wolfgang Goethe

  • Der Zauberlehrling
  • Der Erlenkönig
  • Der getreue Eckart
  • Der Herr von Falkenstein
  • Der Rattenfänger
  • Der Totentanz
  • Hochzeitlied
  • Johanna Sebus

Friedrich Hebbel

  • Aus der Kindheit

Heinrich Heine

  • Belsazar
  • Das Sklavenschiff
  • Die heilgen drei Könige
  • Die Loreley

Johann Gottfried Herder

  • Erlkönigs Tochter

August Kopisch

  • Die Heinzelmännchen

Detlev Freiherr von Liliencron

  • Pidder Lüng

Eduard Mörike

  • Der Feuerreiter
  • Die Geister am Mummelsee
  • Jung Volkers Lied

Christian Morgenstern

  • Das ästhetische Wiesel
  • Der Lattenzaun
  • Die Enten laufen Schlittschuh
  • Drei Hasen – Eine groteske Ballade
  • Möwenlied

Rainer Maria Rilke

  • Der Panther

Friedrich Schiller

  • Der Handschuh

Gustav Schwab

  • Das Gewitter
  • Der Reiter und der Bodensee

Karl Simrock

  • Der Rattenfänger

Theodor Storm

  • Weihnachtabend

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  • Kluge Sprüche

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