Wehen 31 ssw

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31. SSW: Wehen und Senkwehen

Bereits früh treten in der Schwangerschaft sogenannte Übungswehen, auch Senkwehen genannt auf. Je weiter die Schwangerschaft voranschreitet, umso stärker machen sich die Senkwehen auch in der 31. SSW bemerkbar. Ihr Körper trainiert hier für die bevorstehende Geburt und dadurch kann es auch manchmal zu einem leichten Ziehen im Bauch kommen. Echte Wehen in der 31. SSW sind deutlich schmerzhafter und machen sich durch verschiedene Anzeichen bemerkbar. Echte Wehen heißen nicht zwangsläufig, dass das Kind unterwegs ist.

31. SSW: Senkwehen normal?

Senkwehen sind in der Schwangerschaft üblich und werden auch als Übungswehen bezeichnet. Vor allem ab der 31. SSW treten die Senkwehen vermehrt auf. Ihr Körper übt dadurch für die Geburt. Die Signale gehen durch das Gehirn an die Muskeln und trainieren so für den Ernstfall. Übungswehen treten in unregelmäßigen Abständen für wenige Sekunden auf. In den meisten Fällen sind Vorwehen schmerzlos, der Bauch wird hart und es kann unter Umständen sogar zu einem Ziehen im Bauch kommen. Mit einem entspannenden warmen Bad können Sie Unterleibsschmerzen in der Schwangerschaft gut lindern. Auch Ruhe beugt die Schmerzen vor. Setzen oder legen Sie sich einen Moment hin und lassen Sie die Schmerzen vorbeigehen.

Senkwehen ab der 31. SSW helfen zudem, das Kind in die richtige Lage zu drehen. Am besten natürlich mit dem Kopf nach unten. Hierbei kann es sein, dass diese etwas deutlicher zu spüren sind, wenn das Baby sich mit seinem ganzen Körper im Bauch dreht. Dreht sich das Kind ab der 36. SSW nicht in die Schädellage (mit dem Kopf nach unten), wird Ihr Frauenarzt oder Ihre Hebamme versuchen, das Kind von Außen zu drehen. In manchen Fällen kann das Kind sogar in der Beckenendlage geholt werden. Sofern dies nicht möglich ist, wird das Kind per Kaiserschnitt auf die Welt gebracht. Manche Kinder drehen sich schon sehr früh in die optimale Geburtsposition, andere erst kurz vor der Geburt.

SSW 31: Entwicklung des Babys

31. SSW: Wenn sich echte Wehen bemerkbar machen

Im Gegensatz zu Senkwehen läuten echte Wehen den Geburtsvorgang ein. Sofern der Muttermund noch nicht weit genug geöffnet ist und die Fruchtblase nicht geplatzt ist, wird ein Arzt versuchen die Wehen in der 31. SSW zu hemmen oder sogar ganz zu stoppen. So wird versucht, das Baby so lange wie möglich im Bauch der Mama zu lassen und mit Zugabe von Medikamenten, dessen Lungenentwicklung beschleunigen. Echte Wehen machen sich bemerkbar durch ihre Regelmäßigkeit. Sie treten mehrere Sekunden lang auf und können bis zu ganzen Minuten und in regelmäßigen Abständen auftreten. Zudem wird der Bauch nicht nur hart, auch Schmerzen machen sich bemerkbar. Das nicht nur im Bauch und an den Seiten, sondern auch im Rücken. In den meisten Fällen weiß die werdende Mama, ob es sich um echte Wehen oder nur um Senkwehen handelt. Klingen die Symptome nicht ab, sollten Sie sich schleunigst auf den Weg zu Ihrem Arzt oder Krankenhaus machen. Vor allem wenn mit Schmerzen noch Blutungen und Ausfluss auftritt. Lassen Sie sich am besten fahren und geraten Sie nicht in Panik. Wehen müssen nicht immer bedeuten, dass das Kind sofort kommt.

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Über Verena Janssen

Die 38-Jährige Autorin und Mutter lebt mit ihrem Mann und ihren Kindern Paul Oskar (7) und Ella Marie (4) in schönen Fulda. Sie liebt Musik und versucht momentan ihren Kindern das Klavier spielen beizubringen. Wenn sie mal etwas Zeit für sich hat, powert sie sich beim Volleyball spielen aus.

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Die 31. Woche schwanger: Übungswehen & CTG

Von Übungswehen bis Wehenschreiber (CTG) – diesmal gibt es eine Menge „erste“ Male für Daniela.

SSW 31: Schwanger sein macht Spaß!

Mittlerweile hatte ich 4,2 Kilo zugenommen. Was ich persönlich gar nicht viel fand. Meine Hebamme ermutigte mich sogar, ein wenig mehr Sahne und Käse zu mir zu nehmen. Ich dürfe ruhig ein bisschen zulegen. Das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Wann bekommt man schon mal so einen Freifahrtschein mit auf den Weg gegeben?! Besten Gewissens schlemmte ich mich fortan durch den Kühlschrank. So macht schwanger sein Spaß!

Schwangerschaft

Gewichtszunahme in der Schwangerschaft

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Die ersten Übungswehen

Seit einigen Tagen bemerkte ich immer mal wieder ein leichtes Ziehen im Unterleib. Was das war, konnte ich mir schon denken. Von der Zeit her war es absolut passend. Ich hatte die ersten Übungswehen. Kein Grund zur Sorge! Sie taten nicht weh. Es war lediglich ein kleiner Druck, begleitet von einem Ziehen. Das Ganze hielt ca. zwei bis drei Minuten an und kam in unregelmäßigen Abständen wieder. Völlig egal welche Tageszeit. Sie kamen und gingen. Teilweise hatte ich sie zwei Tage lang gar nicht und plötzlich hatte ich sie über den ganzen Tag verteilt mehrmals. Die Vorwehen machten mir bewusst, dass es nun wirklich dem Ende zuging.
Auch wenn es noch ein paar Wochen bis dahin sein sollten. Vorfreude und Aufregung machten sich unweigerlich in mir breit. Mein Körper stellte sich langsam aber sicher auf die Geburt ein. Höchste Zeit also, sich auch psychisch mit dem Thema Geburt auseinander zu setzen. Bisher konnte ich dies relativ gut verdrängen. Ich wollte gar nicht so viel darüber nachdenken, sonst würde ich vielleicht noch einen Rückzieher machen. (Spaß am Rande) Natürlich gab es kein Zurück mehr! Die kleine Dame musste irgendwann da raus. In spätesten neun bis zehn Wochen würde ich somit die wohl schlimmsten Schmerzen meines Lebens ertragen müssen. Das war ein Fakt.

Ohne sie geht nichts!

Alles über Wehen: vom ersten Ziehen bis zur Nachgeburt

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Grausige Vorstellung. Man hört ja immer allerhand Geschichten. Jeder hat ja plötzlich irgendeine Geburts-Horrorstory parat, die er noch schnell einer Erstgebärenden mit auf den Weg geben möchte. Kurz vor Entbindungstermin kommt das natürlich ganz besonders toll an. Ich wollte sowas gar nicht hören, sonst kriege ich es wirklich noch mit der Angst zu tun. Natürlich werden wir „die Geburt“ noch ausführlich im Vorbereitungskurs besprechen. Spätestens dann muss auch ich mich mit den harten Fakten auseinandersetzen. Bis dahin sollte es aber noch einen kleinen Moment dauern. Aktuell ging es bei uns im Kurs um Wehen.
Daher wusste ich auch sofort, was es mit den plötzlich auftretenden Kontraktionen auf sich hatte. Der Kurs zahlte sich also schon aus. Wir besprachen, welche Arten es von Wehen gab, in welchen Phasen diese auftreten und welche Mittel es gab, um sie einzuleiten. Wusstet ihr zum Beispiel, dass Leinsamen wehenfördernd sind?! Nicht nur das, sie beschleunigen angeblich sogar die Geburt und helfen noch dazu bei Verstopfungen. Also Mädels, ab der 36. Schwangerschaftswoche täglich einen Esslöffel Leinsamen pro Tag! Am Besten in Joghurt oder Müsli eingebunden. Dabei bitte viel TRINKEN, sonst passiert genau das Gegenteil. Noch mehr wehenfördernde Maßnahmen findet ihr übrigens hier:

Wehen fördern: 8 Tipps, um das Baby zu locken

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Das erste Mal am CTG

In dieser Woche stand der nächste Frauenarzttermin an. Ganz zu meiner Überraschung wurde ich das erste Mal an ein CTG (Wehenschreiber) angestöpselt. Damit hatte ich noch gar nicht gerechnet. Hierfür kam ich in einen extra Raum, in welchem eine Liege auf mich wartete. Diese nahm ich dankend an und machte es mir auf ihr gemütlich. Anschließend wurde ein Band um meinen Bauch gelegt und ein Gel aufgetragen.

Zwischen das Band wurde einmal ein Kardiogramm (misst die Herzfrequenz des Babys) und ein Tokogramm (misst die Wehen) geklemmt. Erst hörte man nichts, dann ein Rauschen und kurz danach hörte man die Herztöne des Babys. Ein unglaubliches Gefühl. Die Herzschläge füllten den ganzen Raum aus. Es war wie Musik in meinen Ohren. Hört sich irgendwie romantisch an … und ehrlich gesagt, war es das auch!!! Es machte mich wirklich sprachlos, das erste Mal mein eigenes Baby zu hören. Wie in Trance lag ich auf meiner Liege und lauschte gespannt den Herztönen. Ich lauschte und lauschte und plötzlich war alles still. Die kleine Dame drehte sich einfach weg und schon konnte man keine Töne mehr hören. Aus die Maus, Ruhe war. Sofort betätigte ich die Notfallklingel (eine umfunktionierte Fahrradklingel), welche direkt neben mir auf einem Tisch lag. Die Arzthelferin kam rein und verschob das Kardiogramm ein wenig. Das war‘s. Sofort konnte man wieder alles hören. Sie schaute kurz auf den Zettel, der im Schneckentempo aus dem Gerät stotterte, und schnaufte. Sie schaute mich an und meinte, dass das Fräulein schlafen würde. Sie könne kaum Bewegungen erkennen. Also konnten wir nochmal von vorne beginnen. Wohlgemerkt lag ich schon über zehn Minuten da.

Kardiotokographie

CTG: Was der Wehenschreiber verrät

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Was sie dann tat, irritierte mich ein wenig. Sie nahm einfach meinen Bauch und schüttelte ihn. Ja, ihr habt richtig gehört!!! Ich war total perplex. Sie nahm ihn einfach wie ein überdimensional großes Überraschungsei in beide Hände und schüttelteeee?! Nicht irgendwie dezent mal hin und her bewegt. NEIN!!! Es wurde so geschüttelt, dass ich befürchtete, das Baby würde gleich hier zur Welt kommen. Für sie eine alltägliche Sache, für mich etwas erschreckend und gewöhnungsbedürftig. Uns schüttelt man nicht einfach mal so! Ich machte sofort klar, dass ich verstanden hätte, worum es hier ging und von nun an selbst Sorge dafür tragen würde, dass sie wach bleibt. Die Arzthelferin schaute mich an, lächelte kurz und drohte mir mit weiteren Maßnahmen, falls ich es nicht hinkriegen würde, sie bei Laune zu halten. Wir bräuchten schließlich sichtbare Bewegungen auf dem Zettel. Was sie mit „weiteren Maßnahmen“ meinte, wollte ich gar nicht erst wissen. Für mich war das alles befremdlich genug. Die letzten Monate war ich ausschließlich damit beschäftigt, behutsam mit meinem Bauch umzugehen und ihn vor allem zu schützen.
Plötzlich langte da einfach jemand hin und schüttelt unsanft an ihm herum. So nicht! Ich bewegte mich also immer mal ein bisschen, tippte meinen Bauch an und redete auf die Dame ein. Ende vom Lied war, sie blieb wach und ich schlief ein. Nach ca. 25 Minuten war alles vorbei. Ich wurde entstöpselt und anschließend untersucht. Vom Ablauf her ist es ja immer das Gleiche. Es wurde Urin, Blut und Gewicht kontrolliert. Der Blutdruck wurde gemessen und ich durfte auf den Untersuchungsstuhl. Hier war alles im grünen Bereich. Auch das CTG war absolut in Ordnung. Wie so ein CTG-Zettel aussieht und was man darauf erkennen kann, seht ihr hier:

Alles im grünen Bereich, außer beim Auto

Dieses Mal gab es auch endlich mal wieder ein Bild mit auf den Heimweg. Das freute mich natürlich sehr. Seit Ewigkeiten hatte ich die kleine Maus nicht mehr gesehen. Mit ihr war auch alles in Ordnung. Sie lag in der richtigen Position, alles hatte sich altersgerecht entwickelt und die Werte waren top. Kein Grund zur Beunruhigung. Das freute mich natürlich sehr. Glücklich und zufrieden (evtl. mit einem leichten Schütteltrauma) verließ ich die Praxis. Von nun an wurden die Untersuchungsintervalle bzw. Termine beim Frauenarzt immer kürzer. Genau genommen musste ich nun jede Woche zur Kontrolle hin. Was ich als ziemlich lästig empfand. Das ständige Gepiekse und auf dem Stuhl liegen war nicht unbedingt meine Lieblingsbeschäftigung.

Kaum daheim angekommen, wurde die Freude etwas getrübt. Wie es so kommen musste, ging natürlich genau JETZT unser Auto kaputt und musste bis auf Weiteres in die Werkstatt. Wie lange alles dauern würde, konnte uns keiner sagen. Wir hofften natürlich nur, dass es bis zur Geburt wieder einsatzbereit sein würde. Sowas hatte uns jetzt gerade noch gefehlt. Ärgerlich, aber leider nicht zu ändern. Zur Not würde ich mich von der Feuerwehr ins Krankenhaus fahren lassen oder laufen! *höhö* Hoffen wir einfach mal das Beste!
Ach ja, etwas gab es noch. Ende der Woche wurde unser Wickeltisch geliefert. Das freute mich natürlich sehr. Schließlich warteten wir nun schon seit Wochen darauf. Wieder wurde alles ein Stück realer. Wenn alles mal aufgebaut an seinem Platz steht, wird man auf einmal ganz sentimental. Mir ging es zumindest so. Auch das Bett stand bereits aufgebaut im Schlafzimmer. Ich konnte nicht aufhören hinzustarren und mir ausmalen, wie es wohl sein wird, wenn plötzlich die kleine Dame in diesem Bett liegt. Nun ging es nur noch an die Feinarbeiten. Alles musste eingeräumt und bestückt werden. Die restliche Ausstattung hatte ich ja bereits vor Wochen gekauft. Darauf freute ich mich besonders. Sowas macht immer Spaß. Das Himmelchen aufbauen, das Bett mit Nestchen auskleiden, die ersten Neugeborenen-Strampler ins Regal räumen, Wickelauflage platzieren und, und, und… Ich werde zur richtigen Mama *wuhuuu*
Alle Folgen meines Schwangerschaftstagebuchs findet ihr auf der Themenseite „Schwangerschaftstagebuch“ hier bei familie.de. Und natürlich freue ich mich über jeden einzelnen Kommentar, ob direkt hier oder bei Facebook!

Eure Daniela

Die 31. Schwangerschaftswoche – 31. SSW

© fotolia, detailblick

Vorsicht, Sturzgefahr

Sie sind in der 31. Schwanger­schaftswoche (SSW). Ihr Körper hat sich auf den vermehrten Sauerstoffbedarf des stark gewachsenen Babys gut eingestellt, Ihr Kind ist immer optimal versorgt.

Ihnen selbst kann allerdings manchmal die Luft knapp werden. Etwa beim Treppensteigen oder wenn Sie gleichzeitig reden und sich bewegen. Dazu kommt, dass Sie weiterhin an Gewicht zunehmen und der Babybauch schnell wächst: Rund 2000 Gramm ist Ihr Kind in der 31. SSW bereits schwer.

Insgesamt werden Sie allmählich weniger beweglich und manchmal vielleicht etwas unsicher auf den Beinen sein, da sich Ihre Balance ändert. Kalkulieren Sie das ein, wenn Sie bei matschigem oder schlechtem Wetter draußen unterwegs sind: Sie können leichter ausrutschen und hinfallen als früher.

Falls Ihnen das wirklich mal passieren sollte, brauchen Sie übrigens nicht in Sorge um Ihr Baby zu sein. Es ist sehr gut geschützt, die Wahrscheinlichkeit, dass ihm bei einem Sturz etwas passiert ist äußerst gering. Wenden Sie sich dennoch gleich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, falls Sie nach einem Sturz oder anderen Missgeschick irgendwelche beunruhigenden Symptome feststellen sollten.

Ganz zufrieden auf Wolke sieben

Trotz der wachsenden Beschwernis Ihrer Schwangerschaft werden Sie möglicherweise feststellen, dass Sie ausgeglichen und guter Stimmung sind. Werdende Mütter erleben diese Schwangerschaftswochen häufig als eine Zeit, in der viele äußere Dinge zurücktreten und unwichtig werden.

Natürlich spielen da auch die Hormone eine Rolle, ebenso aber die Vorfreude auf das Baby und das Gefühl der Nähe zu diesem kleinen, neuen Menschen. In die Geschäftigkeit des Tages können sich da immer wieder Momente mischen, in denen die Gedanken davonfliegen und entspannten Tagträumen Platz machen. Was sonst ein Grund zu Ärger und Aufregung wäre, erscheint jetzt eher nichtig.

Umgekehrt haben viele Schwangere eine dünne Haut, wenn es um emotional anrührende Dinge geht: Ein weinendes Kind in den Nachrichten, eine ergreifende Liebesgeschichte oder ein verletztes Tier können Sie schier umhauen. Auch das ist ganz normal.

Tipp: Denken Sie daran, dass diese Art der Zerstreutheit Ihre Reaktionsfähigkeit beeinträchtigen kann. Beim Autofahren etwa sollten Sie in den letzten Schwangerschaftswochen besonders vorsichtig sein.

Linker oder rechter Daumen?

Ihr Baby trainiert noch immer fleißig das Saugen. Dazu lutscht es am Daumen. Die meisten Babys lutschen lieber am rechten Daumen als am linken. Ob das schon etwas mit späterer Rechts- oder Linkshändigkeit zu tun hat, weiß man nicht. Das Kind kann Reize von außen immer deutlicher wahrnehmen. Das gilt für Stöße ebenso wie für Streicheleinheiten.

In der 31. Schwangerschaftswoche beginnt das echte Kopfhaar zu wachsen. Die Lanugo-Behaarung wird ersetzt. Nur am Rücken und an den Armen bleiben die Härchen noch eine Weile erhalten. Viele Babys haben auch bei der Geburt noch einen leichten Flaum.

31. SSW: erste Übungswehen

Vielleicht haben Sie inzwischen schon so genannte Braxton-Hicks-Kontraktionen gehabt. Das sind Kontraktionen der Gebärmutter, die um diese Schwangerschaftswoche herum immer öfter auftreten werden. Der Bauch wird dabei ganz hart. Diese Kontraktionen oder Vorwehen sind aber nicht schmerzhaft. Auch sind sie noch nicht in der Lage, den Muttermund zu öffnen. Ärzte unterscheiden, ob es sich bei Kontraktionen oder Wehen um „muttermundswirksame“ Wehen handelt oder nicht. Sollten die Kontraktionen regelmäßig über mehrere Stunden auftreten, schmerzhaft werden und/oder in der Häufigkeit und Stärke zunehmen, sollten Sie unbedingt in die Klinik fahren. Wenn Sie unsicher sind, können Sie zuerst dort anrufen; man wird Ihnen dann sagen, wie Sie sich am besten verhalten sollen.

Stammzellen aus der Nabelschnur

Sobald Ihr Kind geboren ist, wird die Nabelschnur durchtrennt. Das Kind ist nun unabhängig von Ihrem Kreislauf und wird nicht mehr über die Nabelschnur und die Plazenta versorgt. Im Blut der Nabelschnur befinden sich Stammzellen. Stammzellen sind Zellen, die noch keine feste Bestimmung haben. Das heißt, sie können sich zu verschiedensten Zelltypen entwickeln, je nachdem, welches Signal sie erhalten.

Heute weiß man, dass bestimmte Krankheiten wie Leukämie (Blutkrebs) mit Hilfe von Stammzellen geheilt werden können. Da man bei der Geburt automatisch Zugang zu den sonst unerreichbaren Stammzellen hat, gibt es die Möglichkeit, diese Stammzellen einzulagern. Grundsätzlich bestehen hierfür zwei Möglichkeiten: Entweder können die Stammzellen im Rahmen eines Vertrages bei einer Firma eingelagert werden. Oder aber sie werden an die öffentliche Stammzellbank gespendet. Die erste Möglichkeit birgt teilweise hohe Kosten, die zweite Möglichkeit ist kostenlos. Allerdings ist es bei einer Einlagerung in der öffentlichen Stammzellbank nicht sicher, dass die Zellen noch verfügbar sind, sollten sie zu einem späteren Zeitpunkt benötigt werden. Andererseits werden heute die meisten Stammzelltransplantationen sowieso mit fremden (nicht körpereigenen) Stammzellen durchgeführt. Weitere Informationen zu einer Stammzellspende erhalten Sie bei der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS).

So entwickelt sich Ihre Schwangerschaft:

  • Sie befinden sich jetzt in der 31. Schwangerschaftswoche (31. SSW) nach dem 1. Tag der letzten Periode.
  • Anders gesagt: 30 Schwangerschaftswochen + 1 bis 7 Tage (ärztliche Berechnung). Im Mutterpass steht beispielsweise SSW 30/6 (Woche 30, Tag 6).
  • Sie sind in der 29. Schwangerschaftswoche nach der Befruchtung, d. h. 197.-203. Tag der Entwicklung.
  • Die Scheitel-Fersen-Länge (SFL) ist eine Schätzung der Körperlänge des Kindes beziehungsweise wird aus verschiedenen anderen Messungen errechnet. Am Ende der 31. SSW ist der Fetus ca. 41,1 cm (Scheitel-Fersen-Länge) lang. Der Kopfdurchmesser (BPD) beträgt zwischen 74 und 88 mm und das Baby wiegt zwischen 1310 und 2190 g.

    Bitte beachten Sie, dass sich die Größe und das Gewicht nun immer individueller entwickeln können. Wenn Ihr Baby größer oder kleiner sein sollte, ist das noch kein Grund zur Beunruhigung.

Schwangerschaftswoche 31 / 31 Wochen schwanger

In der 31. Schwangerschaftswoche sind Sie bereits im achten Monat schwanger. Bis zur errechneten Entbindung sind es noch um die neun Wochen. Viele Mamas fühlen sich aber auch in der 31. SSW noch recht gut, doch ab und zu macht sich die zusätzliche Last von Gebärmutter und Baby stark bemerkbar. Sie geraten schnell aus der Puste, werden schnell müde und es kann im Rücken schmerzen. Mit der Schwangerschaftswoche 31 wird es auch zunehmend eng für Ihr Baby im Bauch. Es schläft um die 15 bis 20 Stunden täglich. Nutzen Sie die Zeit bis zur Geburt und stellen Sie sich einen Geburtsplan auf. Für viele schwangere Frauen steht in der 31. SSW auch die letzte große Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall an. Nun ist auch der perfekte Zeitpunkt für den Vater einen Haptonomie-Kurs zu besuchen, dort lernt er durch Berührungen eine Verding zu dem Baby aufzubauen.

SSW 31: Entwicklung des Babys

Schwangerschaftswoche 31: Das Baby schläft viel

Sie sind nun 31 Wochen schwanger und Ihr Baby ist bereits um die 42 cm lang und bringt etwa 1.600 Gramm auf die Waage. Bis es das Licht der Welt erblickt, wird es um das doppelte an Gewicht zulegen. Ihr Baby hat einen festen Tagesablauf und schläft sehr viel. Ist es mal wach, ist es sogar aktiver als in den vorherigen Schwangerschaftswochen. Dadurch, dass es so viel schläft, machen sich viele werdende Mamas sogar oftmals große Sorgen um ihr Baby. Dabei ist das Baby nur viel am Schlafen und wenn es mal wach ist, macht es deutlich auf sich aufmerksam.

Bewegungstraining in Mamas Bauch

Weiterhin übt es seine Bewegungen und trainiert seine Reflexe. Vor allem wenn Sie etwas gegessen haben, werden Sie merken, dass Ihr Baby sich sehr stark bewegt. Denn auch Ihr Baby bekommt einen Energieschub durch die Nahrungsaufnahme und sein Blutzuckerspiegel steigt. Viele Kinder drehen sich in der 31. SSW schon in die Schädellage, das heißt mit dem Kopf nach unten. Andere Babys lassen sich damit noch Zeit bis kurz vor der Geburt.

31 Wochen schwanger: Chancen für das Baby bei einer Frühgeburt

Die Entwicklung der Lungen schreitet in der 31. SSW weiter voran. Sie können sich nun eigenständig aufblähen. Das Surfactant wird nun auch in größeren Mengen vom kindlichen Körper hergestellt, so wird verhindert, dass die Lungen in sich zusammenfallen oder verkleben. Die Substanz ist ein Oberflächenprotein und sehr wichtig für die Überlebensfähigkeit Ihres Kindes. Kommt es also in der 31. SSW zu einer Frühgeburt, kann es sein, dass diese Substanz noch nicht ausreichend hergestellt wird und das Kind kann so in Atemnot kommen. Erst ab der 36. SSW ist Ihr Baby soweit entwickelt, dass es sich selbstständig am Leben erhalten kann und keine medizinische Hilfe braucht, sofern es auch vom Körpergewicht passt und keine anderen Komplikationen auftreten. Kann das Kind nicht eigenständig atmen, wird es künstlich beatmet. Zusätzlich wird auch Sauerstoff zugeführt und somit ein kontinuierlicher Druck auf die Lungen ausgeübt.

Geburtswehen in der 31. SSW

Sofern es in der 31. SSW zu echten Wehen kommt oder sich der Muttermund öffnet, wird Ihr Arzt unter allen Umständen versuchen, das Kind im Mutterleib zu erhalten. Denn nur da kann es sich gesund und natürlich entwickelt. Mit Wehenhämmern und Gaben von Kortison kann so die Entwicklung der Lunge beschleunigt werden. Sofern der Muttermund aber geöffnet ist und die Fruchtblase geplatzt wird das Kind natürlich auf die Welt geholt. Die Überlebenschance Ihres Kindes ist in der 31. SSW sehr hoch. Doch kann es zu Spätfolgen kommen, die sich meist im Kindergarten oder der Schule durch z. B. Lernschwäche oder Verhaltensstörungen bemerkbar machen.

31 Wochen schwanger: Darauf sollten Sie vor der Geburt achten!

Bleiben Sie fit!

Atemlosigkeit, Rückenprobleme und manchmal angeschwollene Gelenke dank Wassereinlagerungen sind die häufigsten Schwangerschaftsbeschwerden, die Sie in der 31. SSW begleiten. Legen Sie daher häufig Pausen ein und legen Sie Ihre Beine immer wieder hoch. So helfen Sie Ihrem Kreislauf. Verspannungen und Schmerzen lindern Sie durch Bewegungen. Viele Schwangere finden in Schwangeren-Yoga oder mit Schwimmen Entspannung in der Schwangerschaft. Mit zusätzlicher Bewegung, halten Sie sich auch in der Schwangerschaft fit und stärken Ihren Köper für die Geburt.

Achtung bei Erkältungen!

Meistens beginnen auch die Brüste ab der 31. SSW mit der Produktion der Vormilch. Sie wird auch Kolostrum genannt. Stilleinlagen können helfen feuchte Flecken auf Ihrem Shirt zu vermeiden. Ihr Baby wird nach der Geburt, sofern Sie stillen, mit der Vormilch gefüttert. Sie ist nicht nur sehr nahrhaft, sondern gibt dem Kind auch sehr viele Antikörper mit und stärkt es. Erkältungen oder Infektionen sollten Sie ab diesem Schwangerschaftsstand nicht auf die leichte Schulter nehmen. Gehen Sie umgehend zu einem Arzt, denn Ihr Körper übermittelt Nährstoffe über Ihr Blut an das Kind. Krankheitserreger können hier ins Blut gelangen und direkt an das Baby weitergegeben werden, denn die Plazentaschranke, die diese normalerweise abweist, lockert sich im Verlauf der Schwangerschaft und kann so zum Ende der Schwangerschaft nicht mehr alle Erreger abstoßen.

Schwangerschaftswoche 31: Jetzt schon alles für die Geburt abklären

Haben Sie sich schon Gedanken über Ihre Geburt gemacht und sich Ihre Wünsche in bestimmten Situationen notiert? Noch haben Sie genügend Zeit sich über verschiedene Dinge zu informieren und Entscheidungen zu treffen. Erstellen Sie sich hierzu eine Liste mit für Sie wichtigen Punkten, die für Sie nicht nur vor der Geburt, sondern auch während dessen und auch danach wichtig sind.

Punkte können sein: Wie Sie Ihr Baby auf die Welt bringen möchten und welche Geburtsposition Sie bevorzugen. Schmerzen treten auch bei einer normalverlaufenden Geburt auf, möchten Sie dafür Medikamente bekommen. Wenn Sie sich dafür entscheiden, welche Medikamente kommen für Sie in Frage. Sollte es bei der Geburt zu Komplikationen kommen, kommt für Sie eine Betäubung wie PDA in Frage? Wie stehen Sie zu einer Vollnarkose und soll Ihr Partner anwesend sein, wenn es einen Kaiserschnitt gibt? Möchten Sie Ihr Baby sofort nach der Entbindung stillen oder darf es erst mal auch aus dem Fläschchen Nahrung bekommen? Ist Ihnen wichtig, dass Ihr Partner im Krankenhaus übernachten darf und ob er auch etwas zu essen bekommt? Sprechen Sie diese Punkte mit Ihrem Frauenarzt und auch mit Ihrer Hebamme ab. Diese können Sie über mögliche Komplikationen, die bei Ihnen eintreten können informieren, und sie ausreichend beraten. Sie haben anschließend Zeit sich Gedanken darum zu machen und für sich zu entscheiden, was für Sie in Frage kommt und was nicht. Diese Entscheidungen sollten Sie auf jeden Fall auch mit dem Krankenhauspersonal sowie Ihrem Arzt besprechen.

31 Wochen schwanger: Idealer Zeitpunkt für einen Haptonomie-Kurs

Während der Schwangerschaft ist der Vater des Kindes in den meisten Fällen außen vor. Er kann diese starke Bindung, die eine Mutter zum Kind aufbaut, nicht aufbauen. Die Haptonomie beschäftigt sich mit der Lehre der Berührung, das heißt, hier lernt man, die Spannung abzubauen und auf fremde Berührungen zu reagieren. So kann der Vater auch während der Schwangerschaft mit seinem Kind eine Beziehung aufbauen und die Bewegungen im Mutterleib besser wahrnehmen. Da das Kind bereits in der 31. Woche stark auf äußere Reize und Berührungen reagiert, ist das die perfekte Woche um einen Haptonomie-Kurs zu starten. Diese bieten nicht nur Hebammen, sondern auch einige Krankenhäuser an. Informieren Sie sich ruhig. Denn auch für Sie wird durch den Haptonomie-Kurs ein entscheidender Teil der Verantwortung genommen.

31. SSW: Letzte große Vorsorgeuntersuchung

Wahrscheinlich haben Sie schon in den vergangenen Wochen Ihre letzte große Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall abgeschlossen. Noch kann diese bis zur 32. SSW durchgeführt werden. Auch bei dieser Vorsorgeuntersuchung werden nicht nur Sie, sondern auch Ihr Baby gründlich durchgecheckt. Neben Ihrem Gewicht und den Werten von Urin und Blut, wird auch die Bauchdecke abgetastet um die Höhe des Fundus festzustellen. Mit dem Ultraschall wird das Kind gemessen, seine Größe, Lage und Entwicklung. Verschiedene Messungen werden unternommen, um auch den Durchmesser von Kopf und Schultern zu ermitteln und Komplikationen vorzeitig zu erkennen. Dazu prüft Ihr Frauenarzt auch, ob genug Fruchtwasser vorhanden ist und wo sich die Plazenta befindet. Alle Ergebnisse werden ebenfalls im Mutterpass notiert und wenn alles in Ordnung ist, wird jetzt in Abständen von zwei Wochen weiteren Untersuchungen durchgeführt. Nur so kann erkannt werden, ob Ihre Schwangerschaft einwandfrei verläuft oder ob es zu Komplikationen kommt.

Wichtige Fakten zur 31. SSW

  • Ihr Baby ist 29 Wochen alt, etwa 42 cm groß und wiegt 1.600 Gramm
  • Ihr Baby wird bis zur Geburt noch etwa doppelt so viel zunehmen und noch um ein Stück wachsen
  • Seine Lungen kann Ihr Kind nun komplett aufblähen
  • Das Surfactant wird stark produziert, damit können die Lungenbläschen nicht verkleben
  • Es wird eng in Mamas Bauch, daher bewegt sich das Kind nicht mehr so ausladend
  • Es schläft etwa 15 bis 20 Stunden pro Tag

Achtung!
Die Plazentaschranke lockert sich und lässt somit nicht nur Nährstoffe, sondern auch Krankheitserreger durch. Reagieren Sie bei Infektionen und sogar kleineren Erkältungen sofort.

Das können Sie jetzt tun:

  • Sofern noch nicht geschehen, die letzte große Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall steht an
  • Machen Sie sich Gedanken über Ihre Geburt und Ihre Wünsche diesbezüglich, sprechen Sie das mit Arzt, Hebamme und Krankenhaus ab
  • Hebammen und Krankenhäuser bieten einen Haptonomie-Kurs an, auch für den Vater eine tolle Erfahrung!
  • Kümmern Sie sich um die nötigen Anträge, die Sie brauchen und machen Sie sich schon mal an das Ausfüllen

31. Schwangerschaftswoche (31. SSW)

Größe und Entwicklung des Babys in der 31. SSW

Ihr Baby hat in der 31. Schwangerschaftswoche (30+0 bis 30+6) schon eine Größe von 42 Zentimetern und ein Gewicht von 1.600 Gramm – durchscnittlich natürlich. In der 31. SSW nehmen die Augen Ihres Kindes ihre vorläufige Farbe an. Hellhäutige Babys kommen sehr häufig mit dunkelblauen Augen zur Welt, wohingegen dunkelhäutige Babys oft mit braunen oder dunkelgrauen Augen ins Leben starten. Da die Pigmentierung der Augen aber durch den Einfluss von Sonnenlicht abgeschlossen wird, ist die endgültige Augenfarbe erst nach dem sechsten bis neunten Lebensmonat sichtbar. In Ihrem Bauch passen sich die Augen jetzt schon dem Leben außerhalb der Gebärmutter an. Sie schließen sich im Schlaf und die Pupillen erweitern sich, wenn Licht durchscheint. Ihr Baby wendet sich den helleren Bereichen der Gebärmutter zu und versucht sogar nach der Helligkeit zu greifen. Mehr zur Augenfarbe bei Babys lesen.

Babybäuche 31. bis 36. Schwangerschaftswoche (im 7./8. Monat)

Mamas Bauch und Körper in der 31. Schwangerschaftswoche (31. SSW)

In der 31. SSW fällt Schwangeren Bewegung immer schwerer. Vielleicht werden Sie auch kurzatmig. Dabei handelt es sich um ganz normale Beschwerden, die aufgrund der Mehrbelastung auftreten. Durch Ihre Gewichtszunahme sind geschwollene Füße und Hände ganz normal – vor allem in den Sommermonaten. Auch Rückenschmerzen machen sich in dieser Phase der Schwangerschaft bemerkbar. Kleiner Tipp: Setzen Sie sich auf einen großen Gymnastikball und lassen Sie das Becken kreisen. Viele Schwangere empfinden das als angenehm.

So unterschiedlich sehen Babybäuche aus. Wir haben Bilder der unterschiedlichen Schwangerschaftswochen unserer Schwangeren.

Die Qual der Wahl: Einen Namen finden

Bei der Wahl des passenden Vornamens für das Kind spielen verschiedene Kriterien wie Tradition, modische Einflüsse, die Bedeutung eines Namens, der Klang oder der religiöse Hintergrund der werdenden Eltern eine Rolle. Wenn es bereits ältere Geschwisterchen in der Familie gibt, stellt sich für manche Eltern auch die Frage, ob der Name des Babys zu dem des Bruders oder der Schwester passen soll. Als werdende Eltern sollten Sie allerdings immer im Hinterkopf behalten, dass Ihr Kind seinen Namen ein Leben lang trägt. Extrem ausgefallene Namen oder Eigenkreationen können ihm genauso Schwierigkeiten bereiten wie Namen, die schwierig auszusprechen sind.

Bei der Eintragung des Vornamens entscheiden auch die Mitarbeiter der Standesämter mit. Sie haben sich bei der Eintragung von Namen an bestimmte Vorgaben zu halten:

Die Wahl des Vornamens: Oft eine schwere Entscheidung – hören Sie auf Ihr Bauchgefühl! © iStock.com/ArtTim

  • Der Vorname Ihres Kindes darf nicht beleidigend oder lächerlich sein.
  • Der Vorname muss als solcher erkennbar sein. Darum sind Nachnamen oder Sachbezeichnungen nicht zulässig. Umstritten sind allerdings Ortsnamen. Sie sind in vielen Ländern als Vornamen erlaubt.
  • Aus dem Vornamen muss das Geschlecht des Babys eindeutig erkennbar sein. Es gibt jedoch Vornamen, die sowohl Jungen als auch Mädchen tragen können. So ist es zum Beispiel möglich, einen Jungen „Maria“ zu taufen. In diesem Fall muss er einen zweiten und eindeutig männlichen Vornamen erhalten.

Grundausstattung für Ihr Baby – alles besorgt?

Haben Sie schon alles, was Sie für Ihr Baby brauchen? In der 31. Schwangerschaftswoche ist der Zeitpunkt gekommen, um noch ein paar wichtige Besorgungen zu machen. Hier kommt eine kleine Checkliste für Ihren Babybesorgungsplan:

  • Kinderwagen
  • Wickeltasche und Ausstattung für den Wickeltisch
  • Tragehilfen und Tragetücher
  • Babyschale fürs Auto
  • Erstausstattung fürs Baby

Fehlt Ihnen noch etwas? Dann schnappen Sie sich Ihren Partner und machen Sie noch eine Shoppingtour, bevor es losgeht.

31. Schwangerschaftswoche (SSW)/8. Monat: Tipps & Überblick

  • Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, ob Sie Stillen möchten? Lesen Sie die häufigsten Fragen zum Stillen.
  • Vielleicht merken Sie, dass Ihre Füße anschwellen oder der Ehering nicht mehr über den Finger geht? Wassereinlagerungen (Ödeme) in der Schwangerschaft.
  • Bei einigen Frauen taucht plötzlich ein unangenehmer Juckreiz auf.
  • Haben Sie sich schon in einer Klinik oder einem Geburtshaus angemeldet? Falls Sie in einem Krankenhaus entbinden, haben wir Tipps von der Hebamme für Geburt & Kreißsaal für Sie.

Videos zur 31. Schwangerschaftswoche (31. SSW)

Schwangerschaftsupdate 31. & 32. Woche | Arzttermin | CTG | Bauchgrabscher | Gewicht

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Übersicht aller Wochen im Schwangerschaftskalender

Vor einigen Wochen hat mich eine Freundin gefragt, wie es sich wirklich anfühle, schwanger zu sein. Über meine ehrliche Antwort hat sie sich sehr gefreut – auch sie hatte längst vermutete, dass nicht immer alles rosig verläuft und nicht jede Schwangere sich immer ununterbrochen gut fühlt. Dass es aber auch in der Schwangerschaft phasenweise mal besser und mal schlechter geht, war mir auch neu.

Inhalt

Schwangerschaftswoche 6-11

Am Anfang meiner Schwangerschaft stand eine Erkältung. Ich wusste nicht, dass ich schwanger war, aber irgendetwas stimmte nicht – ich war bisher so gut wie noch nie erkältet, und diese war schon die zweite innerhalb weniger Wochen und sie hielt sich hartnäckig. Verbunden mit starker Übelkeit und Appetitlosigkeit war ich tatsächlich gezwungen, mich zum ersten Mal in meinem Leben einen Tag krank zu melden. An dem Tag stellten wir auch fest, dass ich in der 6. Woche schwanger war. Was dann folgte, war mehr als das Klischee von der Morgenübelkeit: mir war wirklich wochenlang durchgehend übel. Ich war müde, konzentrationslos und hatte starke Einnnistungsschmerzen. Ich konnte keinen Kaffee oder Tee mehr trinken und hatte dadurch starke Kopfschmerzen. Trotzdem bin ich zur Arbeit gegangen und habe dort so gut wie möglich versucht, meinen Zustand geheim zu halten. Natürlich wurde mir oft gesagt, dass das nur die ersten Wochen wären, aber in dem Moment kann man das nicht glauben. Alles, woran ich denken konnte, war diese Übelkeit.

Schwangerschaftswoche 12-23

Nach der 11. SSW ging es mir tatsächlich immer besser. Die Freude, wieder normal essen zu können, war enorm. Normal essen zu können natürlich im Bezug auf die Übelkeit. Bei mir kam aber noch etwas dazu: ich leide seit etwa acht Jahren unter einer Histaminunverträglichkeit, die zu einem sehr eingeschränkten Ernährungsstil geführt hat. Pizza, Burger, Tomaten, Fisch, Käse – alles absolut tabu die letzen Jahre. Ich hatte allerdings schon einmal gelesen, dass sich das in der Schwangerschaft bessern soll und kann das jetzt bestätigen. Angeblich produziert die Plazenta eine enorme Menge der Enzyme, von denen ich zu wenig habe, und unterstützt meinen Körper, das überschüssige Histamin im Blutkreislauf abzubauen. Ergebnis für mich: ich kann endlich wieder normal essen. Weil wir das natürlich auch nutzen wollen, habe ich bisher schon 12 kg zugenommen. Aber ich bin über kein einziges der Kilos traurig, ich war so lange viel zu dünn. Zwar war ich trotzdem oft müde und erschöpft von der Arbeit, aber insgesamt verlief alles gut. Ich hatte kaum Beschwerden, nur immer mal wieder ein leichtes Ziehen im Unterleib. Auch dem kleinen Bauchzwerg schien es richtig gut zu gehen, zumindest war er aktiv, als würde er schon für die olympischen Spiele trainieren.

Schwangerschaftswoche 24-26

Dann kam das böse Erwachen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Eines Nachts wurde ich wach und hatte starke Schmerzen im Unterleib. Winselnd weckte ich meinen Mann, der natürlich auch total hilflos war. Vor Schmerzen krümmte ich mich so stark, dass wir nicht einmal die schnell beschaffte Wärmflasche dahin halten konnten, wo es am meisten weh tat. Nach etwa 10-20 Minuten war der Spuk vorbei. Trotzdem führte mein Weg am nächsten Tag natürlich direkt zum Arzt. Dem Baby ging es gut, aber mein Muttermund zeigte eine leichte Einkerbung, es hatte also eine Wehen-Aktivität gegeben. Also erst einmal eine Woche zu Hause ausruhen. In dieser Zeit war ich so müde und schlapp wie nie zuvor. Selbst die kürzesten Fußwege im langsamsten Watschelgang bereiteten mir Probleme. Oft musste ich mit Seitenstechen nach 300 Metern ein paar Minuten ausruhen, bevor ich weitergehen konnte. Mein Bauch hat ständig geschmerzt und gespannt und mein Kleiner war ungewöhnlich ruhig in dieser Zeit. Starke Rückenschmerzen standen an der Tagesordnung, genauso wie schmerzende Beine und nächtliche Wadenkrämpfe.

Das war auch die Zeit, in der besagte Freundin ein Statement von mir wollte. Was ich geantwortet habe? “Ganz ehrlich, die meiste Zeit ist schwanger sein richtig scheiße. Die Leute sagen einem immer, man soll die Zeit genießen. Wie soll ich denn etwas genießen, wenn es mir immer nur scheiße geht, ich mich fühle wie ein ungelenkes Walross, das auf der Couch gestrandet ist, und ich mir zusätzlich ununterbrochen Sorgen mache, ob es meinem Baby gut geht?”

Meine Hebamme sagte mir, dass das nach ca. 2 Wochen wieder besser werden würde.

Schwangerschaftswoche 27-31

Und tatsächlich. Von einer Woche zu anderen waren alle Beschwerden so gut wie weg. Der Kleine wurde wieder munter in meiner Bauchwohnung und ich fühle mich gut wie schon sehr, sehr lange nicht mehr. Nicht nur, dass ich jetzt alles essen kann, ich bin auch viel energiegeladener und wir können am Wochenende tatsächlich etwas unternehmen. Die Zeit zu zweit genießen. Dinge tun, die nicht mehr so einfach sind, wenn der Kleine bei uns ist. Ein Trip nach Hamburg oder an die Ostsee zum Beispiel. Den Nachmittag entspannt mit Freunden verbringen. In die Sauna gehen, neue Restaurants ausprobieren…

Wenn mein Arzt bei dem nächsten großen Ultraschall also noch bestätigt, dass es meinem Kleinen gut geht und er so entwickelt ist, wie er soll, bin ich wunschlos glücklich. Und habe gelernt: nach Regen kommt immer Sonnenschein. Auch in der Schwangerschaft.

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31. Woche

Haben Sie schon Kontraktionen gespürt? Nicht unüblich in der 31. SSW – das waren wahrscheinlich sogenannte Braxton-Hicks-Kontraktionen, Vorwehen, „wilde“ Wehen oder Übungswehen. Sie sind nicht schmerzhaft, aber etwas unangenehm. Etwa so als ob sich ein breites Gummiband um den Bauch legt und dann wieder locker wird. Im Gegensatz zu den späteren richtigen Geburtswehen wird der Muttermund dadurch noch nicht geöffnet. Und selbst vier bis fünf Vorwehen in der Stunde sind jetzt noch kein Grund, in die Klinik zu fahren. Sie sind eher ein Zeichen dafür, dass Sie sich ein bisschen mehr Ruhe gönnen sollten. Entspannen Sie sich, solange es noch möglich ist!

Wenn Sie Zwillinge erwarten, gelten Sie automatisch als Risikoschwangere und werden in kürzeren Abständen untersucht. Weil es im Bauch schon extrem eng geworden ist, kommen Zwillinge meist früher auf die Welt – spontan oder per Kaiserschnitt geholt.

Extra

Wie bringen Sie Ihr Kind zur Welt?
Die gynécologie suisse (Verband der Schweizer Gynäkologen und Geburtshelfer) hat in einer Broschüre wichtige Informationen rund um die Geburt zusammengestellt. Download als pdf

Es kann sein, dass aus der Brust manchmal etwas weissliche Flüssigkeit ausläuft. Das ist Kolostrum, die besonders nährstoffreiche Vormilch, die schon in der Schwangerschaft und verstärkt in den ersten Tagen nach der Geburt produziert wird. Wenn sich dadurch Verkrustungen auf Ihren Brustwarzen bilden, lösen Sie diese mit warmem Wasser. Stilleinlagen im BH sorgen dafür, dass Ihre Kleidung keine Flecken bekommt.

Die Nabelschnur besteht aus drei Blutgefässen (zwei Arterien und eine Vene), die durch eine gallertige Umhüllung gegen Druck und Abknickung geschützt sind. Dennoch kann es gelegentlich zu Notfallsituationen kommen, wenn unter der Geburt ein fester Knoten entsteht. Auch ist es ein Problem, wenn ein Teil der Nabelschnur vorausgeht und durch den Druck des kindlichen Köpfchens oder anderer Kindsteile abgeklemmt wird, wie das z.B. beim massiven vorzeitigen Blasensprung passieren kann. Das Kind könnte in Sauerstoffnot geraten und muss möglichst schnell auf die Welt geholt werden.

Normalerweise wird die Nabelschnur zusammen mit der Plazenta nach der Geburt „entsorgt“, also weggeworfen. Da sich aber im Blut der abgetrennten Nabelschnur in hoher Konzentration die sogenannten Stammzellen befinden, die man z.B. bei der Behandlung von bestimmten Krankheiten wie der Leukämie (Blutkrebs) einsetzen kann, versucht man heutzutage oft, das sogenannte Nabelschnurrestblut nach der Geburt zu gewinnen und aufzubewahren. Falls ein Krankenhaus dies anbietet, werden die Eltern um eine schriftliche Einwilligung gebeten, ob sie der Blutentnahme zustimmen. Eine andere Möglichkeit ist die Einlagerung der Stammzellen Ihres Kindes in einer privaten Nabelschnurblutbank.

…und so entwickelt sich Ihr Baby in der 31. Schwangerschaftswoche…

Ihre Schwangerschaft in Zahlen:

  • 31. Woche nach dem 1. Tag d. letzten Periode
  • 30 Wochen + 1 – 7 Tage (ärztliche Berechnung)
  • 29. Woche nach der Befruchtung
  • Kopfdurchmesser des Fetus: ca. 76-88 mm
  • Gewicht des Fetus: ca. 1600 g
  • Länge des Fetus: ca. 40 cm

Häufige Fragen in dieser Woche:

Steigt durch Geschlechtsverkehr die Gefahr einer Infektion und einer Frühgeburt?

Wie kann man mit Ultraschall das Gewicht des Kindes feststellen?

Mein Baby sitzt immer noch gemütlich mit dem Kopf nach oben. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass es sich noch dreht?

Zur 30. Woche

Zur 32. Woche

Letzte Aktualisierung : 14-11-18, BH

Übungswehen: Wie fühlen sie sich an?

Was sind Übungswehen?

Übungswehen, oder auch nach ihrem Entdecker Braxton-Hicks-Kontraktionen genannt, begegnen den meisten Schwangeren im Laufe ihrer Schwangerschaft. Treten Übungswehen zum ersten Mal auf, machen sich viele Frauen deshalb Sorgen und sind verunsichert. Diese Sorgen sind aber zum Glück unbegründet.

Übungswehen sind lediglich Kontraktionen der Gebärmutter oder, um ganz korrekt zu sein, des Gebärmuttermuskels. Dabei zieht sich die Gebärmutter zusammen und entspannt sich kurz danach wieder. Für gewöhnlich ist dieses Zusammenziehen nicht schmerzhaft. Du merkst einfach nur, dass der Bauch hart wird. Also keine Panik, alles ganz normal.

Übungswehen kurzgefasst:

  • dienen der Vorbereitung der Gebärmutter auf die Geburt
  • dürfen ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel acht bis zehn Mal täglich auftreten, manchmal auch mehrmals in einer Stunde
  • können vielleicht ein wenig unangenehm, sollten aber nicht schmerzhaft sein
  • sind KEINE Grundvoraussetzung für eine gute, unproblematische und auch schnelle Geburt, sollten aber auch nicht sofort mit Magnesium gebremst werden

In der Schwangerschaft gilt aber vor allem: Höre auf dich und deinen Körper. Wenn dir etwas Sorgen bereitet, Angst macht oder dir seltsam vorkommt, zögere nicht, deinen Arzt oder deine Hebamme zu kontaktieren – dafür hast du sie ja als Unterstützung.

Wann treten Übungswehen auf?

Bei den meisten Frauen treten Übungswehen das erste Mal um die Schwangerschaftswoche 20 auf und gehen dann im dritten Trimester in die Senkwehen über. Da Schwangerschaften aber natürlich ganz individuell verlaufen, kann es sein, dass du diese Kontraktionen im Bauch schon früher spürst. Vor allem, wenn es nicht dein erstes Kind ist, das Baby recht große und aktiv ist, oder du Zwillinge erwartest.

Wie fühlen sich Übungswehen an?

Deine Bauch wird etwa eine Minute lang hart wie ein Fußball? Dann sind das Übungswehen! Die können mehrmals am Tag und auch mehrmals innerhalb einer Stunde auftreten. Zehn Kontraktionen am Tag gelten als vollkommen normal. Im Gegensatz zu Geburtswehen bewirken Braxton-Hicks-Kontraktionen allerdings nicht das Öffnen des Muttermundes oder verkürzen den Gebärmutterhals. Du musst dir also keine Sorgen machen, dass die Geburt jetzt losgeht.

Warum hat man Übungswehen?

Übungswehen sind die Fitnesseinheit, die deine Gebärmutter regelmäßig einlegt, um sich auf die Geburt vorzubereiten. Und das muss sie auch, schließlich wird der Muskel normalerweise nicht sonderlich beansprucht, soll unter der Geburt aber Höchstleistungen vollbringen. Da sei ihr ein wenig Training doch gegönnt – deine Gebärmutter übt eben Wehen.

Solltest du keine Übungswehen haben, ist das aber auch kein Grund zur Sorge. Deine Gebärmutter weiß schon, was sie braucht – einer spontanen Geburt steht jedenfalls nichts im Wege. Auch Übungswehen sind, wie alles in der Schwangerschaft – ganz unterschiedlich stark und individuell ausgeprägt.

Übrigens: Aus diesem Grund raten Hebammen und Ärzte oft auch von einer Magnesiumeinnahme bis zum Entbindungstermin ab. Magnesium wird eingesetzt, um die Kontraktionen der Gebärmutter zu reduzieren und oft unbedacht Schwangeren verschrieben. Deine Gebärmutter braucht das Training aber für Geburt. Schließlich läufst du ja auch nicht ohne Vorbereitung einen Marathon.

Übungswehen vs. vorzeitige Wehen: So erkennst du den Unterschied

Sind das jetzt Übungswehen, Senkwehen oder vorzeitige Wehen? Vor allem bei der ersten Schwangerschaft sind viele Frauen besonders unsicher. Wie unterscheiden sich die harmlosen Braxton-Hicks-Wehen von richtigen Wehen, die im schlimmsten Fall zu einer verfrühten Geburt führen?

Entscheidend dabei ist vor allem der Zeitpunkt der Schwangerschaft. Kontraktionen in der 26. Schwangerschaftswoche sind in den allermeisten Fällen reine Übungswehen, im letzten Trimester dann Senkwehen.

Senkwehen oder auch Vorwehen genannt, haben außerdem eine weitere wichtige Funktion: Sie bewirken, dass dein Baby in die richtige Geburtsposition rutscht. Aber auch diese Wehen haben nach wie vor keinen Einfluss auf die Öffnung des Muttermundes. Ganz im Gegensatz zu den echten Geburtswehen.

Bist du schon in der 37. Schwangeschaftswoche und verspürst Wehen, kann es sein, dass sich dein Baby etwas früher auf den Weg macht und die Geburt kurz bevorsteht.

So unterscheiden sich Übungswehen und Geburtswehen:

  • Übungswehen sind unregelmäßig
  • Auch wenn man es nicht hören will, aber Geburtswehen tun weh. Sie werden von Druck oder Schmerzen im Rücken, Unterbauch zum Teil bis in die Oberschenkel begleitet
  • Bei Geburtswehen geht oft ein leicht blutiger Schleimpfropf ab

Bist du dir unsicher, ob es sich um harmlose Übungswehen handelt, oder es nicht doch vorzeitige Wehen sind? Dann quäle dich nicht unnötig, sondern lass es einmal von deinem Gynäkologen oder deiner Hebamme abklären. Die können dir deine Sorgen schnell nehmen.

Wann solltest du zum Arzt gehen?

Hast du während der Kontraktionen Schmerzen oder andere Symptome, wie ein Ziehen im Rücken, den Oberschenkeln oder im Unterleib, ähnlich wie Menstruationsbeschwerden? Hast du diese Beschwerden regelmäßig mehr als acht bis zehn Mal am Tag, solltest du mit deiner Hebamme oder deinem Frauenarzt Rücksprache halten, sofern du noch vor der 36. Schwangerschaftswoche bist. Oft sind diese Wehen auch ein Anzeichen dafür, dass du dir zu viel zugemutet hast. Hier helfen verschiedene Maßnahmen:

  • Ruhe dich aus
  • vermeide Stress und Hektik
  • Lege dich hin und entspann dich ein wenig
  • warm duschen oder ein Kirschkernkissen im Rücken können die Beschwerden lindern

Aber: Bei Blutungen oder Schleimabgang bitte zeitnahe den Gebärmutterhals kontrollieren lassen, da sie ein Zeichen für die Eröffnung des Muttermundes sein können.

Ansonsten freue dich einfach, dass dein Körper sich schon so super auf die Geburt vorbereitet und dich jeden Tag ein bißchen näher zu deinem Baby bringt.

Die Entwicklung des Babys ist in der 31. SSW (achter Schwangerschaftsmonat) weit fortgeschritten. Es hat im Durchschnitt eine Größe von 41,1 cm und das Gewicht vom Baby beträgt 1500 g, sodass es im Bauch der Mutter allmählich eng wird.

Durch den Druck der Gebärmutter auf das Zwerchfell, kann es vermehrt zu Schwangerschaftsbeschwerden in der 31. SSW kommen. Diese sind beispielsweise:

  • Kurzatmigkeit
  • Übelkeit
  • Bauchschmerzen (Bauch spannt, Gewicht vom Baby nimmt zu und drückt auf den Bauch)
  • Magenschmerzen
  • Wachstum vom Bauchumfang
  • Gewichtszunahme
  • Ziehen im Unterleib
  • Unterleibsschmerzen

Die Schwangere spürt in der 31. SSW vermehrt, dass das Gewicht vom Baby zunimmt, ihr Bauch spannt und es im Unterleib zieht. In dieser Woche kann sie mit einer Zunahme vom Bauchumfang und einer Gewichtszunahme bis zu 10 kg rechnen. Besonders stark sind die Beschwerden wie Übelkeit, Senkwehen, Gewichtszunahme und Unterleibsschmerzen bei der Entwicklung von Zwillingen in der 31.SSW.

Kommt es in der 31. SSW zu einer Frühgeburt, kann das Frühchen zu 97 Prozent unter medizinischer Behandlung weiterleben. Ab der 31. SSW treten vermehrt Wehen bzw. Senkwehen auf, die den Körper auf die Geburt vorbereitet.

Entwicklung des Babys in der 31. SSW

In der 31. SSW hat das Baby eine Größe von etwa 41,1 cm und ein Gewicht von 1500 g. Bis zur Geburt wird es sein Gewicht allerdings fast verdoppeln. Mittlerweile hat das Baby einen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhytmus entwickelt und ist trotz des Platzmangels aktiver als in den Wochen zuvor. Die Bewegungen haben ihren Schwerpunkt in kleineren Tritten, Greif- und Atemübungen. Im Ultraschall kann man anhand des Daumen-Nuckelns prognostizieren, ob das Baby später Links- oder Rechtshänder wird.

Das Baby hat im Durchschnitt eine Größe von 41,1 cm und ein Gewicht von 1500 g.

In der 31. SSW haben die Lungen des Babys einen wichtigen Schub in der Entwicklung. Sie sind in der Lage, sich vollständig aufzublähen und eine große Menge an Surfactant zu produzieren – ein Oberflächenprotein, das die Lungen daran hindert zu verkleben und zusammen zu fallen. Kommt es in der 31. SSW zu einer Frühgeburt, kann sich das Frühchen zu 97 Prozent gesund weiterentwickeln, wenn es die entsprechende medizinische Behandlung bekommt. Wenn das Surfactant für die eigenständige Atmung allerdings noch nicht ausreicht, kann das Frühchen nach der Frühgeburt ein Atemnot-Syndrom entwickeln.

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Bauch, Gewichtszunahme und Senkwehen in der 31. SSW

In der 31. SSW kann die Schwangere mit einer Gewichtszunahme bis 10 kg rechnen, da der Bauch immer schneller wächst. Durch den steigenden Druck auf das Zwerchfell kann es zu Kurzatmigkeit, Kreislaufproblemen, Rückenschmerzen oder Bauchschmerzen und Übelkeit kommen. Es empfiehlt sich, bereits vor der 31. SSW einen Bauchgurt zu tragen, um den Rücken zu entlasten und den Bauch zu stützen. Außerdem helfen Kompressionsstrümpfe der Klasse 2

gegen müde Beine und senken das Risiko für Thrombose.

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In der 31. SSW treten außerdem vermehrt Wehen (Senkwehen) auf, mit denen sich der Körper auf die Geburt vorbereitet. Die Senkwehen treten dabei in unregelmäßigen Zeitabständen auf und dauern nur wenige Sekunden. Meist treten diese schmerzlos auf, wohingegen sie in anderen Fällen als Unterleibsziehen wahrgenommen werden können. Gegen diese Unterleibsschmerzen empfiehlt sich ein warmes Sitzbad.

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Zusammenfassung – Was passiert in der 31. SSW?

  • Welcher Monat ist jetzt? Achter Schwangerschaftsmonat (31. SSW)
  • Welche Entwicklung gab es? Das Baby hat einen Schlaf-Wach-Rhythmus, die Lungen sind fast ausgebildet, frühkindliche Reflexe und Bewegungen werden aktiver.
  • Was zeigt der Ultraschall? Im Ultraschall kann man prognostizieren, ob das Baby später Links- oder Rechtshänder wird
  • Welche Größe hat das Baby? Das Baby hat eine Größe von 41,1 cm.
  • Gewichtszunahme und Gewicht: Das Baby hat ein Gewicht von 1500 g und die Schwangere kann mit einer Gewichtszunahme bis zu 10 kg rechnen.
  • Symptome und Anzeichen: Vorwehen / Senkwehen, Rückenschmerzen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Kurzatmigkeit, Ziehen im Bauch, Gewichtszunahme, Magenschmerzen
  • Geschlecht erkennbar: Das Geschlecht ist erkennbar.
  • Wehen / Senkwehen in der 31. SSW spürbar? Senkwehen treten vermehrt in unregelmäßigen Abständen auf und können schmerzlos verlaufen oder als ein Unterleibsziehen wahrgenommen werden.

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Diese Video zeigt Ihnen noch einmal genau, was in der 31. SSW in Ihrem Körper passiert:

Übersicht aller Schwangerschaftswochen

Sie interessieren sich für die Entwicklung in den einzelnen Schwangerschaftswochen? Dann lesen Sie jetzt alles über das Wachstum des Babys und das Befinden der Mutter in der entsprechenden Woche oder nutzen Sie unsere Rechner, um die jeweilige Phase Ihrer Schwangerschaft zu bestimmen:

Zyklusrechner | Eisprungrechner | Fruchtbarkeitsrechner | SSW berechnen Schwangerschaftswochenrechner | Schwangerschaftsrechner | Geburtsrechner

Senkwehen

In den letzten Wochen und Tagen vor der Geburt, in der Regel ab der 36. SSW, können Sie gelegentlich Senkwehen spüren. Sie dauern etwa 30 Sekunden bis eine Minute und können über zwei bis drei Stunden unregelmässig und in grossen Abständen (> 15 Minuten) auftreten.

Was bewirken die Senkwehen?

Das Kind rutscht dabei sichtbar tiefer in das Becken. Häufig bekommt man in dieser Zeit wieder besser Luft, da das Kind die Lunge weniger zusammendrückt. Sein Köpfchen sucht sich den Eingang ins kleine Becken. Der Gebärmutterhals bewegt sich von der Kreuzbeinhöhle nach vorne in Richtung Schambein. Auch dies kann Beschwerden verursachen. Der Druck des Köpfchens erzeugt Reibung an den Beckenknochen, den Bändern und Knorpelverbindungen im Becken. Auch die Bewegung des Muttermunds kann als Stechen in der Scheide zu spüren sein. Wärme (eine Bettflasche oder ein Kirschkernkissen) und Massage können die Schmerzen lindern.

In den letzten Tagen vor der Geburt werden die Senkwehen oft als besonders unangenehm empfunden. In der Regel ist damit noch kein Geburtsfortschritt verbunden. Der Muttermund kann sich dabei aber auch schon langsam öffnen und der Gebärmutterhals verstreichen, je nachdem wie häufig die Senkwehen sind.

Wie unterscheiden sich Senkwehen von wilden Wehen?

Senkwehen sind stärker als die Schwangerschaftswehen (Übungswehen, wilde Wehen, Vorwehen oder Braxton-Hicks-Kontraktionen). Oft kommt zum Spannungsgefühl noch ein Schmerz im Unterleib (wie bei Menstruationsschmerzen) und im unteren Rücken hinzu. Insgesamt können sie dadurch recht unangenehm sein, und viele Schwangere halten unwillkürlich den Atem an. Besser wirkt es allerdings, wenn man sich entspannt und die Senkwehe veratmet. Tipps finden Sie unter „Natürliche Methoden gegen den Schmerz“.

Manche Frauen halten diese frühen Kontraktionen für die einsetzenden Geburtswehen, denn sie können stärker werden und häufiger und regelmässiger auftreten, je näher der Zeitpunkt der Geburt rückt. Wenn Sie unsicher sind, ob es nun ernst wird, rufen Sie am besten im Spital oder bei Ihrer Hebamme an.

Häufige Fragen zum Thema

Wie kann ich harmlose Vorwehen von echten vorzeitigen Wehen unterscheiden?

In der 36. SSW habe ich schon recht häufig einen harten Bauch. Sind das Senkwehen? Kommt mein Baby jetzt früher?

Letzte Aktualisierung : 06-09-19, BH

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