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Das hilft gegen Wasser in den Beinen

Der Sommer ist die schönste Jahreszeit. Die Sonne kitzelt die Hormone, doch nicht jede Frau freut sich über die Hitze. Der Grund: Wasser in den Beinen. Das Gute ist, dass diese Einlagerungen harmlos sind. Und echte LOOXINNEN wissen sich natürlich zu helfen.

Achte auf dein Essen

Auch wenn dein Alltag stressig ist, solltest du dir Zeit für deine Ernährung nehmen. Besonders die Salz- und Zuckerzufuhr solltest du regulieren. Obst, Gemüse, frische Salate – in den Sommermonaten ist es doch so einfach, sich gesund und frisch zu ernähren, ohne die komplette Zeit in der Küche zu verbringen. Wie wäre es mit Smoothies? In der richtigen Zusammensetzung kannst du eine effektive Nährstoffkombination schnell und lecker zusammenstellen. Besonders Kalium, Magnesium und Vitamin B6 sind wichtig, um Wassereinlagerungen vorzubeugen oder zu reduzieren.

Minus und minus ergibt plus

Es hört sich unlogisch an, doch viel Wasser zu trinken hilft eben gegen Wasser in den Beinen. Noch besser als Mineralwasser helfen Kräutertees, z. B. Brennnessel. Das ist bei den hohen Temperaturen natürlich nicht jedermanns Sache. Ein echter Geheimtipp sind Koriander- und Leinsamen. Als Tee helfen sie bei der Entgiftung und sind zudem schmerzlindernd.

.com / SedovaY Achte im Sommer darauf, viel Wasser zu trinken

Wasser hilft allerdings nicht nur von innen gegen Wasser in den Beinen, sondern auch von außen. Ähnlich wie bei Celluliten sind Wechselduschen ein wirksames Mittel. Der Grund: Durch das kalte Wasser ziehen sich die Gefäße zusammen, die Wassereinlagerungen werden abtransportiert. Das heiße Wasser fördert zudem die Elastizität.

Du kannst dich auch im Büro bewegen

Auch im Sommer gilt es, sich zu bewegen, selbst wenn der Schweiß in Strömen fließt. Radfahren, Joggen – am besten nicht in der prallen Mittagssonne – oder einfach nur spazieren gehen. Schon das hilft. Es muss kein Monster-Workout im Gym sein. Im Büro-Alltag kannst du am Schreibtisch kleine Übungen einstreuen. Dies ist nicht nur gut für die Beine, sondern auch für den Kopf.

Salz bindet Wasser

Die Anzeichen für Wassereinlagerungen im Körper sind vielfältig. Es fängt schon damit an, dass du etwa Probleme damit hast, deinen Ring abzuziehen. Das ist nicht unbedingt ein Zeichen dafür, dass du zugenommen hast. Die Ursachen für die Ödeme liegen in der Ernährung (siehe oben), können aber auch prämenstruell oder durch eine Schwangerschaft ausgelöst werden. Auch eine Unverträglichkeit (z. B. Medikamente) oder einfach hormonelle Schwankungen sind mögliche Verursacher.

Bewegung, Wasser, leichte Kost – so bekommst du Wassereinlagerungen in den Griff und kannst den Sommer in vollen Zügen genießen.

Bewährte Hausmittel gegen Wasser in den Beinen

Tipps und Hausmittel gegen Wassereinlagerungen in den Beinen

Sind die Füße, Knöchel oder Unterschenkel angeschwollen und schmerzen, ist meist Wasser in den Beinen der Grund. Dieses tritt besonders häufig bei warmen Temperaturen, in der Schwangerschaft oder infolge von Bewegungsmangel auf. Sofern den Wassereinlagerungen (Ödeme) keine ernsthaften Ursachen wie beispielsweise Nieren-, Herz- oder Lebererkrankungen zugrunde liegen, gibt es verschiedene Hausmittel, die eine Linderung der Beschwerden bewirken können. Diese werden mit dem Ziel eingesetzt, den Abfluss aus den Beinen anzuregen und zu verbessern.

Inhaltsverzeichnis

Wirksame Übungen bei Wasser in den Beinen

Das abendliche Hochlagern ist eines der einfachsten und bekanntesten Mittel bei Wasser in den Beinen. Recht unbekannt ist, dass der Unterdruck ein wichtiger Mechanismus zum Abfluss ist, welcher durch den Wechsel von Ein- und Ausatmung erzeugt wird. Das bedeutet, dass durch eine vertiefte Atmung in den Bauch und einen ausgeprägten Wechsel zwischen Ein- und Ausatmung auch der Abfluss beeinflusst werden kann.

Sind die Beine nach langem Stehen oder Sitzen am Abend angeschwollen, hilft oft schon Hochlagern. (Bild: tournee/fotolia.com)

Eine ganz einfache Maßnahme besteht in der sogenannten Pendelatmung, die ähnlich auch in den Übungen nach Feldenkrais genutzt wird: Man atmet einfach einmal in das Brustbein und zieht dabei den Bauch ein, beim Ausatmen wird bewusst losgelassen und das Ausatmen wird passiv geschehen gelassen. Mit dem nächsten Einatmen wird in den Bauch geatmet, so dass dieser sich sichtbar nach außen wölbt und beim nächsten Mal wieder in das Brustbein. Diese Schritte werden nacheinander einige Male wiederholt.

In vielen Fällen sind bei Wassereinlagerungen Bewegungsübungen der Füße eine effektive Maßnahme. Hilfreich kann es sein, die Füße im Wechsel zu strecken und anzuziehen oder von den Zehenspitzen auf die Hacken hin-und herzuwippen, um die Pumpmechanik der Füße anzuregen.

Wasseranwendungen regen den Stoffwechsel an

Aus dem Bereich der physikalischen Therapie werden aktive Bewegung und Schwimmen empfohlen. Tägliche kalte Ganzwaschungen, die mit einem feuchten Schwamm oder groben Leinentuch gut selber vorgenommen werden können, regen Stoffwechsel und Durchblutung an. Mit gleichmäßigem Druck wird dabei der ganze Körper rasch abgerieben und danach mit einem Frottierhanduch trocken gerubbelt.

Kneipp-Kuren im eigenen Bad können zum Beispiel. in Form von kalten Teilgüssen an den Beinen angewendet werden. Zu beachten ist hierbei, den Guss immer an der Stelle zu beginnen, die am weitesten vom Herzen entfernt ist. Beim Schenkelguss bedeutet dies beispielsweise von der Ferse bis zum Gesäß hinauf, dann wieder zurück. Anschließend vom Fußrücken zur Leiste und wieder zurück. Die Dusche sollte ohne Brausefunktion funktionieren und der Abstand zwischen Duschkopf und Bein nicht mehr als 10 cm betragen.

Schüssler Salze zur Regulierung des Wasserhaushalts

Aus dem Arsenal der Schüssler-Salze findet sich vor allem mit Natrium chloratum No. 8 ein Mittel, das bei einem Wasserstau in den Beinen – allein oder im täglichen Wechsel mit Natrium sulfuricum No. 10 – eingesetzt werden kann. Die beiden Natriumverbindungen sollen den Wasserhaushalt regulieren und den Körper entwässern, wissenschaftlich belegt ist ihre Wirkung allerdings nicht.

Extrakte aus der Rosskastanie bieten natürliche Hilfe bei Wasser in den Beinen. (Bild: eyetronic/fotolia.com)

Heilpflanzen gegen Wassereinlagerungen

Das bekannteste Mittel ist sicherlich die Rosskastanie, die sowohl innerlich als auch äußerlich zur Anwendung kommt. Vor allem dem Wirkstoff Aescin, der in geringen Mengen enthalten ist, wird eine ödemhemmende Wirkung zugesprochen. Selbst in Supermarkt Discountern gibt es mittlerweile Einreibungen mit Roßkastanienanteil zu kaufen.

Etwas weniger bekannte Mittel gegen dicke Beine sind Wacholder und Steinklee. Steinklee vermag den Lymphfluss zu verbessern und regt den venösen Rückfluss an. Dadurch können Beschwerden wie Schweregefühl und Schwellungen in den Beinen gelindert werden.

Die Wirkung von Wacholderbeeren beruht dagegen eher auf einer vermehrten Harnausscheidung und einer damit verbundenen Verminderung von Wassereinlagerungen. Meist ist er Bestandteil von Entwässerungstees, deren Rezepturen vielfach auch Brennnessel, Birkenblätter oder Goldrute enthalten. Solche Teemischungen sind in der Apotheke erhältlich, sollten jedoch ohne medizinische Begleitung nicht länger als einige Tage eingenommen werden.

Die richtige Ernährung bei Wasser in den Beinen

Ernährungstipps, die empfehlen, dauerhaft entwässernde Nahrungsmittel wie Reis oder Spargel zu essen und den Salzkonsum einzustellen, sind nicht unumstritten und sollten unter fachlicher Anleitung erfolgen. In jedem Fall anzuraten ist dagegen eine Umstellung auf vollwertige und vitaminreiche Kost mit frischem Obst und frischem Gemüse.

Gut geeignet sind zum Beispiel Sellerie, Gurken, Sauerkraut, Kartoffeln und Kürbis. Obstsorten, die entwässernd wirken, sind vor allem Beerenfrüchte wie Himbeeren oder Johannisbeeren, Weintrauben und Wassermelonen. Diese helfen, dass Wasser in den Beinen zu reduzieren und versorgen den Körper mit vielen wertvollen Vitaminen.

Wichtig ist, stets genug zu trinken, denn auch wenn es merkwürdig klingt: Wer zu wenig Wasser aufnimmt, begünstigt Wassereinlagerungen. Unser Körper benötigt ausreichend Flüssigkeit, um Giftstoffe aus dem Körper spülen und geschwollene Füße und Beine reduzieren zu können.

Ein Tee aus Heilkräutern kann den Abbau der Ödeme unterstützen.

Rezept für einen Entwässerungstee

  1. Nehmen Sie zu gleichen Teilen Kamille, Löwenzahnblätter Steinklee und Gartenraute
  2. Übergießen Sie je zwei Teelöffel der Mischung mit kochendem Wasser
  3. Nach 10 Minuten Ruhezeit wird der Tee abgeseiht
  4. Trinken Sie davon zwei Tassen täglich in kleinen Schlucken

Wasser in den Beinen kann unter Umständen krankhaft bedingt sein. Tritt das Problem häufiger aus, sollte daher zur Abklärung ein Arzt aufgesucht werden. (Bild: Heidi Mehl/fotolia.com)

Bei häufigen Wassereinlagerungen ärztlichen Rat einholen

Geschwollene Beine können vielfältige Ursachen haben. Häufig liegt es an hohen Temperaturen, Nebenwirkungen bestimmter Medikamente, ungünstiger Ernährung, Bewegungsmangel oder einseitiger Belastung (zum Beispiel durch stundenlanges Stehen), dass sich das Wasser in den Beinen staut.

In manchen Fällen führt jedoch eine akute Erkrankung zu den Schwellungen. Möglich sind beispielsweise Durchblutungsstörungen, eine Venenschwäche oder Infektion (Erysipel). Sind beide Beine betroffen, kann dies zum Beispiel auf eine Schilddrüsenunterfunktion, Lebererkrankung, Diabetes, Herz- oder Nierenschwäche hindeuten.

Wer ständig am Abend dicke Beine hat, sollte sich daher in jedem Fall ärztlichen Rat einholen. Gleiches gilt, wenn die Beine am Tag immer wieder anschwellen und/oder Veränderungen bzw. Verfärbungen der Haut erkennbar sind. Absolute Vorsicht ist geboten, wenn die Schwellung plötzlich auftritt, denn dies kann beispielsweise eine tiefe Venenthrombose oder allergische Reaktion bedeuten. (tf, jvs, nr)

Anmerkung der Redaktion: In einer älteren Version dieses Artikels hieß es, dass ein Bittersalzbad helfe, Gifstoffe und überschüssige Flüssigkeit aus dem Körper zu spülen. Diese Aussage ist jedoch nicht hinreichend belegbar und wir haben den Hinweis daher entfernt.

Quellen anzeigen Autor: Dipl. Sozialwiss. Nina Reese Quellen:

  • Lyall A. J. Higginson: Ödem, MSD Manual, (Abruf 21.08.2019), MSD
  • Margit Müller-Frahling: Schüßler-Salze in der Praxis. Grundlagen und Wirkungsbereiche der Mineralstoffe nach Dr. Schüßler; Deutsche Apotheker-Zeitung (DAZ online), Ausgabe 13/2008, Deutsche Apotheker-Zeitung online
  • Bierbach, Elvira (Hrsg.): Naturheilpraxis heute. Lehrbuch und Atlas. Elsevier GmbH, Urban & Fischer Verlag, München, 4. Auflage 2009.
  • Bernhard Uehleke, Hans-Dieter Hentschel: Das große Kneipp-Gesundheitsbuch: Mehr als nur Wassertreten: Ganz einfach gesund mit den 5 Behandlungsmethoden, TRIAS; Auflage: 5 (6. Februar 2019)

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Er kann einen Arztbesuch nicht ersetzen.

Wer kennt es nicht: Auf einmal ist die Skinny Jeans an den Oberschenkeln seltsam eng. Oder die Beine wirken viel dicker in den Shorts, die letzten Sommer noch super aussahen. Beinschwellungen müssen nicht immer die Folge von zu viel Gewicht sein. Auch Krankheiten oder zu wenig Bewegung können dafür verantwortlich sein, wenn dir deine Beine dicker als sonst vorkommen. Wie du erkennst, weshalb deine Beine dicker sind als sonst, erfährst du bei uns.

Lipödem: Was ist das? Und was kann ich tun?

Stehen und Hitze lassen die Beine dicker werden

Offensichtliche Gründe für dickere Beine sind Hitze, langes Stehen oder Sitzen. So sammelt sich Flüssigkeit im Gewebe. Vor allem die Füße und Fesseln werden dicker und schwellen an. Wenn du dich aufs Sofa legst und die Beine hochlagerst, sollten die dicken Füße wieder verschwinden. So erkennst du auch, ob es sich tatsächlich um Einlagerung von Wasser im Gewebe handelt.

Das kannst du tun, um geschwollene Füße vorzubeugen

Wer häufiger unter geschwollenen Füßen und Beinen leidet, kann vorbeugen, um diese zu vermeiden:

  • Enge Schuhe meiden
  • Wechselduschen
  • Bei Hitze keine großen Mahlzeiten
  • bei akuten Schwellungen hilft Kühlung und Rosskastanien-Creme

Wer ständig angeschwollene Füße hat und dazu noch unter Krampfadern und Besenreißern leidet, sollte dennoch einen Arzt aufsuchen. Besondere Vorsicht ist nötig, wenn die Beinschwellungen plötzlich auftreten oder Luftnot dazu auftritt. In diesem Fall kann es sich um eine Lungenembolie infolge einer Venenthrombose handeln.

Diese Tipps helfen ebenfalls bei angeschwollenen Füßen und Beinen

Ist es Fett oder Wasser, was deine Beine dick und geschwollen aussehen lässt?
Foto: Istock

Diese Krankheiten sorgen für dicke Beine

Durchblutungsstörungen oder Probleme mit den Lymphgefäßen sind die häufigste medizinische Ursache für geschwollene Beine. Vor allem das Lipödem führt oft zu ungewöhnlich dicken Beinen, die oft geschwollen wirken. Dabei kann das ganze Bein dick werden. Die Füße bleiben allerdings eher schlank.

Bei Durchblutungsstörungen sind die Beine meist nicht nur am Knöchel und im unteren Beinbereich angeschwollen, sie sind auch verfärbt. Die Haut nimmt oft eine bläulich-blasse Färbung an. Beschwerden verbessern sich nicht durchs Hochlagern. Das Druckgefühl kann sehr unangenehm werden. Oft finden es Betroffene besser, die Beine hängen zu lassen. Außerdem können Medikamente oder Alkohol dazu führen, dass mehr Wasser eingelagert wird. Vor allem Kortison oder Hormonpräparate lösen einen Flüssigkeitsstau in den Gefäßen aus. Hormonelle Veränderungen in der Schwangerschaft oder den Wechseljahren können ebenfalls für geschwollene Beine sorgen.

Ab wann komme ich in die Wechseljahre? Davon hängt es ab

Wie finde ich heraus, ob ich eine Krankheit habe oder zugenommen?

Wer die Beine kühlt und hochlagert, aber trotzdem keine Verbesserung spürt, kann zunächst davon ausgehen, dass es sich entweder um eine krankhafte Schwellung oder um Gewichtszunahme handelt. Ob man zugenommen hat, kann man sich meist ganz gut selbst beantworten. Diese Fragen helfen:

  • Habe ich an Gewicht zugenommen?
  • Habe ich weniger Sport getrieben?
  • Habe ich generell weniger Bewegung?
  • Bin ich so veranlagt, an den Oberschenkeln zuzunehmen?

Treffen diese Aussagen nicht zu, solltest du dir die Frage stellen, ob es einen medizinischen Grund für deine dicken Beine geben könnte:

  • Gibt es Vorerkrankungen (Venenleiden, Infektionen, Tumore)?
  • Bin ich schwanger?
  • Bin ich familiär vorbelastet?
  • Sind meine Beine dauerhaft oder nur bei Hitze und abends geschwollen?

Solltest du eine medizinische Ursache hinter deinen geschwollenen Beinen vermuten, dann ist es auf jeden Fall ratsam einen Arzttermin zu vereinbaren. Denn gerade unentdeckte Venenleiden sind nicht zu unterschätzen.

Wassereinlagerungen loswerden: 9 Tipps gegen Wasser in den Beinen

Wassereinlagerungen im Körper sind keine Seltenheit – gerade im Sommer, wenn es warm ist, sammelt sich Wasser in Beinen, Füßen, Händen und an den Knöcheln. Viele Frauen fühlen sich zudem vor der Periode einfach nur aufgedunsen und alles andere als wohl in ihrem Körper.
Wassereinlagerungen, auch Ödeme genannt, sind zwar medizinisch nicht weiter gefährlich, dennoch können sie zu müden, schweren Beinen und unangenehmen Schmerzen führen. Wir erklären dir, woher diese Wasseransammlungen kommen können und was du dagegen tun kannst.

Wasser in den Beinen: Wie entstehen die Wassereinlagerungen?

Wassereinlagerungen entstehen, wenn Wasser aus den Blutgefäßen oder aus dem Lymphsystem austritt und sich im umliegenden Gewebe staut und ansammelt. Besonders häufig sind dabei die Beine betroffen, die durch die Wasseransammlungen dick und schwer werden. Oftmals schwellen zudem die Füße und die Knöchel an. Auch die Hände, Finger, das Gesicht oder der Bauch können von Wassereinlagerungen betroffen sein.

Ob es sich wirklich um ein Ödem handelt, kannst du ganz einfach selbst feststellen: Drücke dafür mit dem Finger einige Sekunden auf den geschwollenen Bereich. Bleibt eine sichtbare Delle zurück, die sich nur langsam wieder zurückbildet, handelt es sich um ein Ödem.
Wasser in den Beinen? DIESE Lebensmittel wirken entwässernd!

Die 5 häufigsten Ursachen von Wassereinlagerungen

Gründe, warum es zu den unangenehmen Wassereinlagerungen kommt, gibt es viele. Doch das sind die häufigsten Ursachen:

1. Wassereinlagerung durch Veranlagung
Zum einen sind unsere Gene Schuld, zum anderen sorgen verschiedene Lebensweisen für die Schwellungen. Stehen oder sitzen wir beispielweise viel, sackt das Blut im Körper in die Beine, wodurch ein erhöhter Druck entsteht und das Wasser aus den Gefäßen ins Gewebe fließt.
2. Wasser in den Beinen durch Hitze
Viele Menschen leiden zudem im Sommer unter Ödemen und klagen besonders über schwere Beine und Füße. Der Grund: Bei Hitze erweitern sich die Gefäße, um die eigene Körperwärme besser abgeben zu können. Die Blutzirkulation verlangsamt sich und die Venen verlieren an Elastizität. So kann Wasser ungehemmt in die umliegenden Gewebe gelangen.
3. Hormonelle Umstellungen bei der Frau
Eine weitere Ursache für Wasseransammlungen sind der weibliche Zyklus bzw. die Schwangerschaft: Auch vor und während der Periode sowie in der Schwangerschaft kommt es nicht selten zu unangenehmen Spannungen in den Beinen, Füßen, Händen und Brüsten.
4. Einige Medikamente sorgen für Ödeme
Doch nicht immer sind Hitze oder Schwangerschaft der Grund, wieso es zu Ödemen kommt. Auch bestimmte Medikamente wie Antidepressiva, Entzündungshemmer oder Medikamente gegen Bluthochdruck und Diabetes sowie ein zu hoher Salzkonsum oder Insektenstiche gehören zu den häufigsten Auslösern von Wassereinlagerungen.
5. Krankheiten
Zudem können die Schwellungen im Zusammenhang mit schweren Krankheiten wie Krebs, Leber- und Nierenerkrankungen, Schilddrüsenunterfunktion oder Herzkrankheiten stehen. Um ernsthafte Krankheiten auszuschließen, sollte daher unbedingt Rücksprache mit dem Arzt gehalten werden – gerade bei starken und langanhaltenden Beschwerden. Wer dauerhaft unter zu dicken Beinen oder Armen leidet, sollte zu dem checken lassen, ob er von einem Lipödem betroffen ist.

Lipödem erkennen: Dicke Beine und nichts hilft? Das könnte dahinter stecken!

Wasser in den Beinen: 9 Tipps gegen Wassereinlagerungen

Es gibt ein paar Tipps und Tricks, mit denen du schnell und einfach deinen Körper wieder entwässern kannst. Ganz wichtig ist es, auf eine gesunde Ernährung zu achten.
Magnesium (z.B. Nüsse, grünes Gemüse und Vollkornprodukte), Kalium und Vitamin B6 helfen zum Beispiel dabei, überschüssige Flüssigkeit aus dem Gewebe abzutransportieren.
Auch Lebensmittel mit hohem Wasseranteil wie Wassermelonen, Gurken, Erdbeeren, Trauben, Kürbisse und Kopfsalat sorgen dafür, dass Giftstoffe aus dem Körper ausgeschwemmt werden und reduzieren so Wassereinlagerungen.

Das kannst du tun, um Wassereinlagerungen loszuwerden:

Tipp #1: Kaliumreiche Lebensmittel wirken entwässernd

Kalium ist ein Mineral, das unseren Wasserhaushalt reguliert. Haben wir zu wenig davon im Körper, etwa durch zu viel Salz, zu wenig Wasser oder einen erhöhten Alkoholkonsum kann es zu Wassereinlagerungen kommen. Deswegen solltest du regelmäßig Trockenfrüchte, Bananen, Melonen, Kartoffeln, Quinoa und Avocado essen. Diese Lebensmittel strotzen nämlich nur so vor Kalium.

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Tipp #2: Apfelessig als Hausmittel gegen Wasser in den Beinen

Apfelessig soll nicht nur für eine schlanke Linie sorgen, sondern auch bei Wassereinlagerungen im Gewebe helfen. Apfelessig ist reich an Kalium, wirkt entzündungshemmend und verringert so Schmerzen und Schwellungen in Beinen, Armen und Co.

Am besten zweimal täglich ein bis zwei Teelöffel rohen, naturtrüben Apfelessig in einem Glas Wasser verrühren und in kleinen Schlucken trinken. Auch gut: Ein Handtuch in Apfelessig und Wasser tränken und auf die betroffenen Stellen legen.

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Tipp #3: Kräutertees gegen Wasser in den Beinen

In den meisten Drogeriemärkten sowie Apotheken finden sich bestimmte Kräutertees mit entwässernder und harntreibender Wirkung. Sie helfen dabei, die überschüssige Flüssigkeit aus dem Körper abzutransportieren und aktivieren den Lymphfluss.

Besonders gut ist hier Brennessel-, Pfefferminz-, Birkenblätter- oder Grüner Tee. Weitere harntreibende Tees sind: Schachtelhalmtee, Löwenzahntee und Wacholdertee. Auch Ananas und Fenchel wirken übrigens entwässernd.
Unser Tipp: Petersilientee. Dafür ein Teelöffel getrockneter Blätter in einen Topf mit zwei Tassen Wasser geben, etwa zehn Minuten köcheln lassen, absieben und bedeckt fünf bis sieben Minuten ziehen lassen. Am besten zwei- bis dreimal täglich trinken.
Hier gibt es Petersilientee bei Amazon

Tipp #4: Viel Wasser trinken

Wasser trinken, um Wasser aus dem Gewebe zu schwemmen? Klingt paradox – hilft aber wirklich! Denn der Körper reagiert auf Wassermangel mit Einlagerungen. Um also die Schwellungen in den Beinen schnell wieder los zu werden, solltest du auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten. Täglich zwei bis drei Liter Wasser sollten es schon sein – im Sommer darf es sogar noch ein wenig mehr sein.

Tipp #5: Alkohol, Salz und Zucker reduzieren

Wer mit Wassereinlagerungen und müden Beinen zu kämpfen hat, sollte die Finger von zu viel Alkohol, Zucker und Salz lassen. Salz ist für den Menschen zwar überlebenswichtig, doch nehmen wir zu viel davon zu uns, sammelt sich Flüssigkeit im Gewebe an. Deshalb: Lieber mit Kräutern würzen anstatt zu salzen und Fertiggerichte, salzige Snacks, Süßigkeiten, Gewürzmischungen, Fast Food und Dosennahrung meiden. Wer von Salz nicht genug bekommen kann, sollte zumindest auf Meersalz umsteigen, da dies weniger Natrium enthält.

Aufgeschwemmtes Gesicht? Das kann am Alkohol liegen! Denn der sorgt dafür, dass die Schwellkörper im Gesicht mehr Flüssigkeit als üblich speichern und die Haut aufquellen lassen.

Tipp #6: Lein- und Koriandersamen gegen Wassereinlagerungen

Sowohl Lein- als auch Koriandersamen fördern die Durchblutung und helfen, den Körper zu entgiften und schädliche Stoffe auszuschwemmen. Die Samen wirken dabei entzündungshemmend und können Schwellungen und Schmerzen lindern.
Hier könnt ihr Koriandersamen bei Amazon bestellen

Einfach etwas Koriander- oder Leinsamen mit Wasser vermischen, aufkochen lassen und anschließend Samen absieben. Am besten zweimal täglich trinken, bis die Beschwerden verschwunden sind. Gemahlene Leinsamen kannst du übrigens auch super unter dein morgendliches Müsli mischen.

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Tipp 7#: Kühlen und betroffene Körperteile hochlegen

Geschwollene, schwere Beine sollten am besten höher gelagert werden, damit die angesammelte Lymphflüssigkeit besser abfließen kann.

Auch eiskaltes Wasser kann die lästigen Wasseransammlungen reduzieren – gerade dann, wenn Hitze der Grund für die Ödeme ist. Durch das kalte Wasser ziehen sich die Gefäße zusammen und die Flüssigkeit im Gewebe wird abtransportiert. Generell gilt: Wer zu Wassereinlagerungen neigt, sollte sich gerade im Sommer in gekühlten Räumen aufhalten. Auch regelmäßige Wechselduschen helfen, die Durchblutung zu aktivieren.
Bei Flüssigkeit in Beinen, Armen und Co. sollte auf Saunagänge, heißes Duschen und heiße Bäder verzichtet werden.

Tipp #8: Bewegung gegen Wasser in den Beinen

Viele kennen es: Wer lange sitzt oder steht, bekommt auf Dauer müde, geschwollene Beine. Die Lösung: Bewegung! Sport und andere körperliche Aktivitäten helfen, Schwellungen in den Beinen zu lindern und vorzubeugen. Sehr gut eignet sich übrigens Schwimmen. Der hydrostatische Druck des Wassers regt die Lymphgefäße und somit den Rückfluss des Blutes an.

Tipp #9: Teebaumöl gegen Ödeme durch Insektenstiche

Ein wunderbares Mittel gegen Ödeme, die durch Insektenstiche ausgelöst wurden, ist Teebaumöl. Teebaumöl wirkt stark entzündungshemmend und reduziert schnell und effektiv Schwellungen und Schmerzen.
Einfach ein paar Tropfen Teebaumöl auf ein Wattepad geben und die betroffene Stelle damit betupfen. Kurz einwirken lassen und danach mit warmen Wasser abspülen.

Mehr zum Thema Wassereinlagerungen und was gegen geschwollene Beine helfen kann, findet ihr bei unseren Kollegen vom Gesundheits-Magazin Onmeda.de!

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Geschwollene Beine – Tipps gegen Wasser in den Beinen

Sind die Beine geschwollen, kann dies ziemlich unangenehm sein und Schmerzen verursachen. Häufig treten die Beschwerden verstärkt nach einem langen Tag im Sitzen auf.

Ödeme bilden sich zumeist, wenn die Kapillaren Wasser in das Gewebe durchsickern lassen.

(ES/lifeline). Geschwollene Beine: Die Knöchel sind angeschwollen, die Waden spannen – die meisten Menschen haben sich bereits mit Schwellungen an den Beinen herumgeplagt. Die sogenannten Ödeme, umgangssprachlich auch als Wasser in den Beinen bezeichnet, beurteilen Betroffene häufig als harmlos. Und tatsächlich sind sie häufig Folge von Bewegungsarmut. Doch nicht immer verschwinden diese Symptome von geschwollenen Beinen bald wieder. Denn auch gravierende Erkrankungen der Niere oder des Herzens können sich in Wasser in den Beinen und geschwollenen Beinen bemerkbar machen. Lang anhaltende Ödeme sollten daher unbedingt von einem Arzt untersucht und behandelt werden.

Wie Ödeme und geschwollene Beine entstehen

Ödeme bilden sich zumeist, wenn die Kapillaren Wasser in das Gewebe durchsickern lassen. Erhöhter Druck in den Kapillaren verhindert, dass das Wasser zurück in den Blutstrom gelangt. Weil nun zu wenig Wasser im Blut ist, halten die Nieren weiteres Wasser zurück, um den Wassermangel auszugleichen. Dadurch kann mehr Flüssigkeit durch die Kapillaren sickern, und die Nieren werden zu einem vermehrten Wasserrückhalt angeregt. Als Folge dessen bilden sich kleine bis große Schwellungen in der betroffenen Region, wie geschwollene Beine.

Wasser in den Beinen: die Ursachen

Viele Faktoren können die Entstehung von Ödemen begünstigen. So kann sich infolge von Bewegungsarmut ein Blutstau in den Beinen entwickeln, der mit einem erhöhten Druck der Kapillaren und geschwollenen Beinen einhergeht. Auch heißes Wetter, Hormonschwankungen und eine stark salzhaltige Kost können den Übertritt von Flüssigkeit aus dem Blut in die Gewebe begünstigen. Ödeme können jedoch auch als Nebenwirkung zahlreicher Medikamente auftreten. Liegt der Schwellung keine dieser Ursachen zugrunde, verschwindet sie häufig bereits nach wenigen Tagen wieder.

Geschwollene Beine: Wann ein Arzt konsultiert werden muss

In den meisten Fällen sind Ödeme völlig unbedenklich. Meistens verschwinden sie innerhalb von 24 Stunden wieder. Bei länger anhaltenden oder wiederkehrenden geschwollenen Beinen sollte ein Arzt aufgesucht werden. Dringend erforderlich ist der Besuch beim Arzt, wenn die Beine plötzlich anschwellen und die Schwellungen von einem Hitzegefühl der Beine oder Schmerzen begleitet werden. Wenn zu geschwollenen Beinen zusätzliche Symptome wie Fieber, Kurzatmigkeit oder Brustschmerzen auftreten, ist besondere Eile geboten.

Auch wenn eine ernsthafte Ursache ausgeschlossen wurde, sollten Ödeme und geschwollene Beine nicht unbeobachtet bleiben. Eine lang anhaltende Schwellung kann schmerzhaft werden und Juckreiz und Hautausschlag mit sich bringen. Außerdem erhöht sie das Risiko für Infektionen und Druckgeschwüre. Ein besonderes Risiko für diese Komplikationen ist bei einer diagnostizierten Zuckerkrankheit und Krebs gegeben.

Geschwollene Beine: Wie Sie selbst entwässern können

Wenn die Beine geschwollen und schwer sind sowie spannen, hilft Wassertreten in kaltem Wasser und Fußbäder, die abwechselnd warm und kalt sind. Das Hochlagern der Beine entlastet die Venen und fördert den Abfluss der Wasseransammlungen (Ödeme) aus den Extremitäten.

Bei salzarmer Kost hält der Körper weniger Wasser zurück und der Wasseraustausch wird begünstigt.

Sportarten wie Joggen, Walken, Radfahren und gezieltes Muskeltraining unterstützen den Blutfluss zum Herzen und fördern den Abtransport von Schadstoffen aus den Geweben.

Kompressionsstrümpfe für geschwollene Beine sorgen für einen hohen Druck auf die Beine und verhindern dadurch Wasseransammlungen in den entsprechenden Regionen.

Diuretische Mittel können vom Arzt verschrieben werden, um die Entwässerung durch die Nieren zu steigern und somit geschwollenen Beinen Erleichterung zu verschaffen.

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