Was zieht man neugeborenen im winter an

Inhalte

Wie zieht man ein Baby im Winter richtig an?

© iStock, AleksandarNakic

Frühling, Sommer, Herbst und Winter – jede Jahreszeit hat ihren Reiz – und der Winter ist nun mal die kälteste Jahreszeit. Trotzdem spricht nichts dagegen, mit einem Baby auch im Winter nach draußen zu gehen, denn wie heißt es so schön: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung. Außerdem ist frische Luft gesund und tut sowohl dem Baby als auch den Eltern gut. Also nichts wie raus, denn kleine Kinder mögen es, im schaukelnden Kinderwagen zu liegen und sie fühlen sich auch im Winter wohl an der frischen Luft. Ob draußen beim spazieren gehen oder drinnen in der gut temperierten Wohnung, Babys sollten nicht zu warm, aber auch nicht zu leicht angezogen sein. Allerdings sollten Babys niemals kalte Füße bekommen.

Was ist für Babys im Winter wichtig
und wann dürfen Eltern mit ihrem Baby spazieren gehen?

Natürlich sollten Sie bei kalten Temperaturen im Winter in den ersten Tagen nach der Geburt mit Ihrem Neugeborenen zuhause bleiben. Ist das Baby dann etwa drei Wochen alt, so können Sie ohne Bedenken mit ihm raus gehen. Sie sollten es jedoch beim ersten Mal nicht übertreiben und nur kurze Zeit mit ihm draußen bleiben. Am besten ist es, wenn Sie das Baby langsam an die kühle Luft gewöhnen.
Am Anfang höchstens 15 Minuten, dann in kleinen Schritten steigern und von Mal zu Mal bis zu 30 Minuten verlängern. Egal ob es einwenig regnet oder leicht schneit, es tut Babys gut, wenn sie täglich etwa eine halbe Stunde an der frischen Luft sind, denn auch im Winter brauchen die Kleinen viel Sauerstoff und Licht, um das für den Knochenaufbau und die Zahnentwicklung wichtige Vitamin D bilden zu können. Außerdem wird ihr Immunsystem gestärkt und sie werden widerstandsfähiger gegen Erkältungen, wenn sie regelmäßig an der frischen Luft sind. Weht ein scharfer Wind, ist es eisig kalt und das Thermometer zeigt unter -5 Grad an oder hat es dicken Nebel, so sollten Sie mit dem Baby in den ersten Monaten allerdings drinnen bleiben, denn Nebel und Luftschadstoffe ergeben ein Gemisch, das die Atemwege eines Babys belastet.

Ein Baby im Winter so anziehen, dass es nicht friert, aber auch nicht schwitzt?

Eltern sind im Winter oft etwas unsicher, was das Anziehen ihres Kindes betrifft und sie haben Angst, ihr Baby könnte frieren, wenn sie mit ihm rausgehen bei den kalten Temperaturen.
Natürlich müssen Sie Ihr Baby der Jahreszeit entsprechend kleiden, aber dennoch sollten Sie darauf achten, dass Sie es im Winter trotz Kälte nicht zu warm anziehen, denn Babys schwitzen oft sehr schnell und erkälten sich dadurch leicht. Bei einem Spaziergang liegt das Baby in der Regel im Kinderwagen und ist zur Winterkleidung hin zusätzlich mit einer warmen Daunendecke zugedeckt, also sollten Sie es trotz aller Vorsicht nicht zu dick einpacken. Damit das Kind auch von unten her gut vor Kälte geschützt wird, kann im Kinderwagen eine passend zugeschnittene Styroporplatte zum isolieren unter die Matratze gelegt werden. Das Verdeck des Kinderwagens bietet ebenfalls Schutz vor Kälte. Dazu noch einen Winter-Fußsack oder ein Schaffell in den Kinderwagen, beides wärmt optimal.

Am besten ist es, dem Baby mehrere Kleidungsstücke übereinander anzuziehen, einen so genannten „Zwiebel-Look“, dann können Sie ihm je nach Temperatur etwas aus- oder wieder anziehen, so dass es weder schwitzt noch friert.
Ziehen Sie Ihrem Kind immer einen Body an, dadurch ist sein Rücken stets gut eingepackt und seine Nieren vor Kälte geschützt. Darüber dann noch eine Hose und ein langärmeliges Oberteil wie Pulli, Shirt oder einen Strampelanzug, das reicht völlig aus. Gehen Sie mit ihm ins Freie, so ziehen Sie ihm noch einen Anorak bzw. Winterjacke oder einen Schneeanzug, sowie Wollsocken, eine warme Mütze und Handschuhe an. Ziehen Sie Ihrem Baby Kleidung aus reinen Naturfasern an, denn Naturfasern atmen, sind angenehm auf der Haut und halten lange warm.

Was beachten beim Anziehen, damit Babys im Winter nicht frieren oder sogar auskühlen?

Sind Sie im Winter mit Ihrem Baby im Babysafe, Tragetasche, Tragetuch oder in der Rückentrage unterwegs, so ist besondere Sorgfalt geboten, damit das Kind nicht friert oder auskühlt. Es ist dann auf jeden Fall nötig, dem Kind neben normaler Kleidung, warmen Wollsocken und einer guten passenden Mütze noch einen warmen Overall mit Kapuze, Fußteil und Handschuhen anzuziehen. Wichtig ist zudem, dass das Baby in dem einteiligen Schneeanzug noch genug Platz hat, sich zu bewegen. Vergessen Sie nicht, das Baby mit einer geeigneten Creme einzucremen, bevor Sie mit ihm nach draußen gehen.

Zu beachten ist auch, dass Neugeborene, schlafende und dünne Babys schneller frieren als ältere, wache und wohlgenährte Kinder.
Wenn Sie Bedenken haben und zweifeln, ob Ihr Baby friert, dann kontrollieren Sie im Nacken oder am Hals ob ihm kalt oder warm ist oder ob es vielleicht sogar schwitzt. Ist es dort feucht, so sollten Sie ihm etwas ausziehen. Auch wenn Sie mit Ihrem Baby etwas länger in ein beheiztes Haus, z.B. Restaurant, Café oder Laden gehen, sollten Sie dem Baby die warme Winterkleidung ausziehen. Sind die Hände des Babys leicht kühl, so ist das nicht tragisch, jedoch dürfen sie nicht eiskalt sein.
Ist das Baby richtig angezogen, das Gesichtchen eingecremt und der Kinderwagen winterfest, so steht einem angemessenen Winterspaziergang nichts mehr im Wege.

Was zieht man dem Baby im Winter zu Hause an?

Wenn Sie zuhause sind ziehen Sie Ihr Baby im Winter tagsüber ganz normal an, denn daheim in beheizten Räumen ist es nicht notwendig, das Baby besonders warm anzuziehen. Für die Nacht ist es angebracht, dem Baby einen einteiligen Schlafanzug mit Füßchen anzuziehen und es in einen gefütterten Schlafsack zu legen. Das vielseitig einsetzbare und allzeit beliebte Schaffell ist auch bestens geeignet, um es nachts ins Babybettchen zu legen, denn es wärmt und sorgt für ein angenehmes Klima im Kinderbettchen. Nachts zum schlafen ist eine Zimmertemperatur von 18 bis 19 Grad im Kinderzimmer völlig in Ordnung.

Ähnliche Beiträge

Checkliste: Was braucht mein Baby im Winter?

Brrrrr es wird kalt! Egal, was man anzieht: Irgendwo zieht es immer und man friert schon, wenn man aus der Haustür geht. Da fragst du dich als (werdende) Mama natürlich, wie du es für sein Baby im Winter so warm und geborgen wie möglich machen kannst. Ich habe für dich eine Checkliste zusammengestellt, mit der du und dein Baby kuschelig durch die kalte Jahreszeit kommt!

Checkliste Winterbaby

Gerade Neugeborene brauchen in den Wintermonaten besondere Pflege: Die empfindliche Haut muss vor trockener Heizungsluft und Kälte geschützt werden und die richtige Kleidung für drinnen und draußen zu finden, ist auch nicht immer leicht. Meine Must-Haves für Winterbabies findest du in dieser Liste.

Empfindliche Babyhaut: Pflege im Winter

Besonders im Winter braucht die empfindliche Babyhaut viel Pflege. Trockene Heizungsluft, Wind und Kälte lassen die zarte Haut schnell trocken und spröde werden – da hilft nur eins: Eincremen! Achte dabei besonders auf das Gesicht – die Haut eines Babys ist nämlich 5-mal dünner als die eines Erwachsenen, verfügt noch nicht über die isolierende Fettschicht und kühlt und trocknet im Winter besonders schnell aus. Hier hilft es, mehrmals täglich eine fetthaltige Creme aufzutragen. Ich benutze immer gerne Cremes mit möglichst wenigen Inhaltsstoffen und ohne Duftstoffe und Konservierungsmittel, um mögliche allergische Reaktionen zu vermeiden. Vielleicht haben deine Hebamme oder dein Kinderarzt eine Empfehlung für dich. Außerdem bieten Mützen, die z.B. auch die Wangen bedecken, zusätzlichen Schutz vor dem Winterwetter.

Zu kalt? Zu Warm? Die richtige Kleidung für Winterbabys

Oft wissen wir ja selbst nicht, was wir im Winter anziehen wollen: Draußen ist es kalt, drinnen warm und immer hat man zuviel oder zu wenig an. Da dein Baby dir noch nicht sagen kann, ob ihm zu warm oder zu kalt ist, solltest du besonders im Winter auf alles vorbereitet sein. Am praktischsten ist es, wenn du deinem Baby lieber mehrere leichtere Schichten, als z.B. eine sehr dicke und warme Jacke anziehst. So kannst du auf unterschiedliche Temperaturen reagieren und nach und nach etwas aus- oder anziehen. Ob Babys zu warm oder zu kalt ist, spürt man am verlässlichsten im Nacken: Spürst du keinen Unterschied zu deiner eigenen Temperatur, ist alles wunderbar. Sobald es sich aber kälter oder wärmer anfühlt, solltest du reagieren, da sich dein Baby sonst schnell unwohl fühlen wird.

Babykleidung für den Winter habe ich immer am liebsten aus natürlichen Materialien gekauft. Besonders Wolle und Seide halten im Winter schön warm und wirken gleichzeitig temperaturausgleichend, so gibt es keine nass geschwitzte Kleidung, in der dein Baby schnell frieren würde. Zum Unterziehen eignen sich in der kälteren Jahreszeit langärmelig Bodys und Strumpfhosen, damit es nirgendwo kalt reinziehen kann. Darüber kannst du dann z.B. einen leichten Pullover, eine weiche Hose aus Wolle oder Baumwolle und warme Wollsocken ziehen. Denke besonders bei Neugeborenen daran, dass das Köpfchen auch drinnen mit einer leichten Mütze warm gehalten wird! Was du deinem Baby anziehen kannst, wenn ihr draußen unterwegs seid, erfährst du im nächsten Absatz – je nachdem, ob ihr mit Kinderwagen oder Tragetuch unterwegs seid, gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Im Winter unterwegs mit Kinderwagen und Tragetuch

Wenn du im Winter mit deinem Baby draußen unterwegs bist, gibt es viele Möglichkeiten, wie ihr euch kuschelig warm halten könnt! Seid ihr mit dem Kinderwagen unterwegs, kannst du deinem Baby eine warme Jacke anziehen und eine kuschelige Mütze aufsetzen. In der Babyschale sorgen ein Lammfell und eine Decke für zusätzliche Wärme. Handschuhe habe ich meinem Sohn meistens nicht angezogen, weil er sie eh alle drei Minuten wieder ausgezogen hat – ich habe lieber Jacken gekauft, bei denen man die Enden der Ärmel umklappen kann, sodass die Ärmel geschlossen sind. Besonders praktisch ist außerdem ein Fußsack: Hier ist dein Baby, wie in einem Schlafsack, rundum warm eingepackt und du kannst ihn später mit dem Sportsitz des Kinderwagens weiter nutzen, um Beine und Füße warm zu halten. Auch für die Babyschale im Auto gibt es kuschelige Fußsäcke. Und damit du als Mama beim Schieben des Kinderwagens keine kalten Hände bekommst, empfehle ich dir Handwärmer, die direkt am Griff des Kinderwagens befestigt werden. Ich persönlich fand sie praktischer als richtige Handschuhe, da du sofort freie Hände hast, sobald du deine Hände aus den Wärmern ziehst!

Im Tragetuch oder in einer Babytrage hast du dein Baby immer direkt an deinem Körper und ihr könnt euch gegenseitig wärmen. Besonders kuschelig wird es, wenn du eine Winterjacke hast, die sich mit einem speziellen Einsatz für Tragetücher nach vorne erweitern lässt und dein Baby mit in der Jacke ist – manchmal genügt aber auch eine Umstandsjacke. Wenn es noch nicht ganz so kalt ist und du dein Baby mit offener Jacke oder über der Jacke trägst, sind warme Overalls z.B. aus Walk-Wolle sehr praktisch. So sind auch Arme und Beine des Babys warm eingepackt. Für warme Füße sorgst du am besten mit dicken Wollsocken oder weichen Schühchen aus Lammwolle – feste Schuhe machen in den ersten Monaten wenig Sinn. Natürlich ist es auch im Tragetuch oder in der Babytrage wichtig, dass der Kopf deines Babys mit einer dicken Mütze warm gehalten wird.

Erstausstattung Winterbaby

– Bodys mit langen Ärmeln (Baumwolle / Wolle /Seide)
– Strumpfhosen (Baumwolle / Wolle)
– Warme Socken, Lammfell Schuhe
– Leichte Pullover / Wickeljacken (Baumwolle / Wolle)
– Kuschelige Hosen (Sweat / Wolle)
– Leichte und Warme Mützen
– Warme Jacke oder Overall
– evtl. Handschuhe
– Handwärmer für den Kinderwagen
– Fußsack
– Lammfell
– warme Decke

– fetthaltige Creme

Babykleidung – was brauche ich?

Wird ein Baby erwartet, stellen sich werdende Eltern oft dieselbe Frage: Was braucht das Baby alles an Kleidung und vor allem wie viel? Immer wieder hört man, dass viele neue Eltern bei der ersten Babygröße viel zu viel einkaufen und das Baby so schnell raus wächst, das nicht einmal alle Sachen getragen werden können. Für den Anfang gilt auf jeden Fall bequem und einfach sollte es sein. Ein Neugeborenes fühlt sich sehr zerbrechlich an, weshalb man schnell mal in Sorge geraten kann, wenn es um das Anziehen von Kleidung geht. Je älter die Babys werden, desto einfacher wird es mit dem Anziehen.

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

YouTube immer entsperren

0 – 2 Monate

In den ersten beiden Monaten ist es besonders wichtig das Baby warm anzuziehen, ganz gleich, zu welcher Jahreszeit es geboren wurde, da es seine Temperatur noch nicht selbstständig regeln kann. Eines der Kleidungsstücke, die einem sofort in den Sinn kommen, wenn man an Babykleidung denkt, sind sicherlich die Bodys. Sie werden unter der normalen Kleidung angezogen und dienen als eine Art Unterhemd. Neugeborene sollte man allerdings nicht nur in einem Body bekleidet lassen, da diese sehr schnell auskühlen können ‑ auch im Sommer. Hier gibt es einmal die kurzärmlige und die langärmlige Variante.

Im Winter empfiehlt sich auch unter einen Pullover oder einen Strampler einen langärmligen Body anzuziehen, im Sommer kann man je nach Wohlbefinden des Babys und der Temperatur auch einen kurzärmligen Body wählen. Darüber wird vor allem in den ersten Wochen meistens ein Strampler gezogen. Auch diese gibt es entweder kurz oder lang. Die meisten Strampler haben schon kleine Füßchen, in denen die neugeborenen Füße aber durchaus frieren können. Am besten zieht man hier noch ein Paar Socken darüber oder drunter.

Angebot TupTam Unisex Baby Strampler mit Aufdruck Baumwolle 5er Set, Farbe: Junge, Größe: 80

  • Coole Baby Strampler mit Motiv und ausreißfesten Druckknöpfen im 5er Pack
  • Tolle farblich abgestimmte Sets zur Auswahl: für Mädchen und für Jungen
  • 5er Set für Mädchen: gelb mit Rehlein, rosa mit Schäfchen, grün mit Häschen, weiß mit Giraffe, rosa mit Katze (wie abgebildet)
  • 5er Set für Junge: weiß mit Bärchen, grün mit Hubschrauber, gelb mit Bärchen, blau mit Hündchen, blau mit Schiff (wie abgebildet)
  • 5er Set für Mädchen 2: weiß mit Spruch „Mamas & Papas Schatz“, ecru mit Elefant, rosa mit Maus, grau mit Flusspferd, weiß mit Bärchen (wie abgebildet)

32,95 EUR −5,96 EUR ab 26,99 EUR Zum Angebot*

Sollte das Baby zu einer kälteren Jahreszeit geboren worden sein, kann sogar noch ein Pullover über den Strampler gezogen werden.

Für die Nacht kann man den Kleinen über den Body einen Schlafanzug anziehen.

Am Anfang sehen Dinge wie Röcke, Kleidchen oder Ähnliches zwar niedlich aus, sind aber im Alltag eher unpraktisch und daher noch nicht zu empfehlen.

In kälteren Jahreszeiten sollte darauf geachtet werden, dass das Baby auch draußen schön warm angezogen ist. Für die Babyschale empfiehlt sich hier eine dicke Einschlagdecke oder einen warmen Fußsack und eine warme Mütze.

Für die etwas wärmeren Jahreszeiten kann man eine etwas dünnere Einschlagdecke oder einen nicht ganz so warmen Fußsack wählen. Ist es sehr heiß, kann man beides weglassen und auf eine Jacke zurückgreifen. Die Mütze sollte man auch in dieser Jahreszeit nicht vergessen.

Wichtig ist, das dem Baby nie zu kalt, aber auch nicht zu warm ist.

3 – 6 Monate und später

Wenn das Baby schon etwas älter ist, kann man ihm nun auch etwas weniger anziehen, da es seine Körpertemperatur nun besser regeln kann. Man sollte allerdings weiterhin darauf achten, dass das Baby nicht friert.

Anstelle von einem Strampler kann man nun, da der Nabel abgefallen und verheilt ist, problemlos eine Hose, Jeans oder im Sommer Shorts anziehen. Eine Strumpfhose ist nun Goldwert, da die Babys zwischen dem dritten und dem vierten Monat anfangen die Socken weg zu strampeln.

Als Oberteil kann man nun zwischen Pullovern oder Shirts wählen. Darüber macht sich nun eine Weste sehr gut in den wärmeren Jahreszeiten oder ein Mantel in den kühleren. Nun sind auch Dinge wie Kleider, Röcke, Blusen oder Hemden einfacher anzuziehen und können den Eltern eine große Freude bereiten.

Erst ab der zwölften Lebenswoche wird es von Hebammen und Kinderärzten empfohlen, mit den Babys in ein Schwimmbad oder Ähnliches zu gehen. Hierbei benötigt man nicht zwangsläufig andere Badebekleidungen als eine Schwimmwindel, allerdings gibt es bereits ab der Größe 62 Babybadehosen, Badeanzüge und sogar Bikinis.

Es werden auch spezielle Badekleidungen mit UV – Schutz angeboten, die das Baby zusätzlich schützen sollen. Geht man mit den Kleinen nach draußen zum Schwimmen, sollte man die Kopfbedeckung nicht vergessen.

Nach dem Schwimmen müssen die Babys warm eingepackt werden, da auch die Babys während des Schwimmens schwitzen und danach deutlich schneller und mehr frieren.

Die Taufe ist für die meisten Eltern ein ganz besonderer Tag. Ihre kleinen Lieblinge sollen da ganz besonders süß aussehen.

Taufkleider für die Mädchen oder auch kleine Smokings für die Jungen gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen, sodass keinen Eltern ein Wunsch offenbleibt.

Taufkleid lang Junge oder Mädchen 94 cm, weiss,0-9 Monate

  • Beinhaltet eine austauschbare rosa und eine hellblaue Satinschleife
  • Geeignet für Jungen und Mädchen
  • Traumhaft weißes Taufkleid mit edler Lochstickerei aus 65% Polyester und 35% Baumwolle

29,92 EUR Zum Angebot*

Fazit: Man sollte sich nicht von der Vielfalt an Angeboten irritieren lassen und bei der Wahl der richtigen Kleidung sollten Eltern in erster Linie auf die Signale des Babys und ihr eigenes Bauchgefühl hören, denn obwohl es vielleicht erst kurz auf der Welt ist, die Eltern kennen es am besten und wissen was für das Baby gut ist.

Weitere Tipps zu Babykleidung findet ihr hier:

Blogger

1. Raumtemperatur

Ganz wichtig, auch wenn es im Herbst und Winter vor der Tür vielleicht einmal zu Minusgraden kommen sollte, hör auf Dein Gefühl, Dein Baby und vor allem auf die Raumtemperatur Eures Kinderzimmers, wenn es um den Schlaf geht. Im Kinderzimmer haben die meisten von uns doch über den Winter sicherlich die Heizung an, so dass Ihr und Euer Baby unter normalen Umständen gar nicht erst ins Frieren kommen dürftet.

Eine Raumtemperatur von 18 bis 19 Grad ist nachts ideal, damit Dein Baby schlafen kann (tagsüber zum Spielen dürfen es ruhig ein paar Grad wärmer sein). Zur Kontrolle der Raumtemperatur nutzen wir ein Babyfon mit Temperaturanzeige. Auch legen wir nicht extra noch eine Decke über das Kind. Zum einen weil es mit Schlafsack nicht nötig ist und zum anderen weil man sein Kind damit in akute Erstickungsgefahr bringt. Vor dem Zubettgehen lüfte ich meistens dann noch einmal gründlich das Zimmer. Danach werden die Fenster verschlossen und Rollläden heruntergefahren.

2. Babyschlafsäcke

Ziehst Du Dein Baby zu warm an, kann der Schlaf des Säuglings und Kleinkindes eher negativ beeinflusst werden. Die Devise lautet also auch im Winter. Weniger ist mehr.

Ein Schlafsack, leichter Body und Schlafanzug reichen vollkommen. Bei uns werden sowohl im Sommer als auch im Winter keine Söckchen übergezogen, der leichte Sommerschlafsack weicht ab dem Herbst dem „normalen“ Babyschlafsack (Babyschlafsäcke im limango Outlet) und das Baby hat einen langärmligen Schlafanzug an. Manchmal mit Füßchen und manchmal ohne Füßchen. Nicht mehr und nicht weniger.

3. Nachtlicht für Babys

Nicht nur für das Baby sondern auch für die Mami, die nachts vielleicht noch zum Stillen oder Fläschchen geben an Babys Bett muss, finde ich ein sanftes Nachtlicht äußerst angenehm. Das Schlummerlicht wiegt das Baby in Sicherheit und lässt den Raum nicht komplett dunkel wirken. Die Babys fühlen sich angenehm aufgehoben, direkt wohler und sicherer.

Ein solches Nachtlicht ist mittlerweile sogar schon in einigen Babyfonen integriert oder Du gönnst Dir ein separates Lämpchen, das je nach Modell sogar Mond und Sterne an die Kinderzimmerdecke projizieren kann. Einige Lämpchen bieten dann auch noch einen integrierten Musikplayer an. In meinen Augen reicht das Licht alleine für ein kleines Baby aber vollkommen aus. Die Sinne und Reize des kleinen Wesens sollten ja nun nicht gerade zur Schlafenzeit überfordert werden. Das ist aber reine Geschmackssache.

4. Babyschlaf im Freien – unterwegs!

Wenn Du, genauso wie ich, ein Fan vom Babyschlaf an der frischen Luft (nur tagsüber, versteht sich von selbst) bist, dann sieht es mit der Kleidung im Winter natürlich ein bisschen anders aus. Je nach Außentemperatur solltest Du zumindest bei knackigen Wintergraden für Euren Nachwuchs einen Fußsack am Buggy oder im Kinderwagen bereithalten. Die Kleinen sollten für den Spaziergang schön kuschelig angezogen werden, Mütze unbedingt über die Ohren und je nach Temperatur, kann der Kinderwagen eventuell noch mit einer Wärmflasche oder einem Kirschkernkissen angewärmt werden. Bitte achte darauf, dass Du das Wärmemittel vor der Spazierfahrt wieder herausnimmst. Die Verbrühungsgefahr ist damit ausgeschlossen. Du wirst sehen, Dein Baby schläft unter diesen Umständen ganz hervorragend, auch bei eisigen Temperaturen im Kinderwagen.

Falls Du Dein Baby auch im Winter gerne im Tragetuch oder im Tragegurt an Deiner Brust hast, musst Du unbedingt darauf achten, dass alles was herausschaut, warm genug angezogen ist. Am Körper reicht eigentlich ein leichter Anzug, weil Ihr Euch gegenseitig wärmt. Die Füßchen, Ärmchen und Beine allerdings müssen schön warm eingepackt sein. Zu diesem Zweck gibt es glücklicherweise extra kuschelige Tragejacken und Trageeinsätze. Dann macht das Tragen auch im Winter richtig viel Spaß.

5. Zeitumstellung auf Winterzeit

Ein weiteres Thema, das uns Mütter wohl ziemlich oft beschäftigt, ist die, aus meiner Sicht, ziemlich überflüssige Zeitumstellung. Leider wird der Schlafrhythmus unserer Kinder, und auch unser eigener Schlaf, jedes Mal aufs Neue durcheinander gebracht. Nun können wir es leider nicht ändern, darum gehe ich immer ganz locker an diesen besonderen Tag X heran (in diesem Jahr übrigens bitte den 30. Oktober 2016 vormerken). Egal in welche Richtung die Uhrzeit sich verschiebt, wir versuchen einfach unseren eigenen Tagesrhythmus weitgehend beizubehalten. Manchmal kann das ein paar Tage dauern, aber im Grunde haben die Kleinen ihren „normalen“ Rhythmus wieder recht zügig verinnerlicht. Damit will ich sagen, auch wenn es am Sonntag nach der Zeitumstellung auf Winterzeit eigentlich nach der alten Zeit schon 19:15 Uhr (Bettgehzeit), ziehen wir die Kinder zumindest noch ein halbes Stündchen länger und gehen dann nach neuer Zeit 18:45 Uhr zu Bett oder zum Zähneputzen. Die Strategie klappt eigentlich immer noch, auch beim vierten Kind, richtig gut.

Wir freuen uns jetzt auf die dunklere Jahreszeit, auf gemütliche Stunden zu Hause. Mehr Zeit zum Lesen, Basteln und Kochen mit den Kleinen.

So beeinflusst die Temperatur den Schlaf von Babys

Anzeige

Schlaf ist ein komplexe Angelegenheit – zwar liegen wir meist still und über lange Zeit bewegungslos im Bett, aber im Köper passiert eine ganze Menge. Das ist spätestens seit der Entdeckung der verschiedenen Schlafphasen, von Tief-, bis Traumschlaf, klar.

Aber wie genau der gesündeste Schlaf aussieht, wird noch immer untersucht. Offenbar spielt nicht nur das innere Stresslevel eine wichtige Rolle, sondern auch die Umgebung. So sollte nicht nur jeder selbst darauf achten, wo und wie er schläft. Auch Eltern können ihrem Baby zu besseren Ruhephasen verhelfen, wenn sie eine Regel beachten. Das zeigen zumindest neue Studien.

Lesen Sie auchSchlafprobleme

Aus der Forschung an Erwachsenen weiß man, dass jeder während des Schlafes immer wieder häufig ganz kurz aufwacht – meist, ohne es überhaupt zu merken. Diese nächtlichen Mini-Schlafstopps können Folgen haben: Treten sie zu häufig auf, drohen manifeste Durchschlafprobleme.

Mini-Schlafpausen helfen dem Gehirn

Anzeige

Kommen sie zu selten vor, kann das für Säuglinge lebensgefährlich sein, denn das wird mit dem Plötzlichen Kindstod in Verbindung gebracht.

Lesen Sie auchUmweltschutz

Ein internationales Forscherteam ist möglichen Gründen für die Mini-Schlafpausen nachgegangen: Die aufsummierte Aktivität bestimmter Nervenzellen sorge dafür, dass wir aufwachen, schreiben die Wissenschaftler um Hila Dvir von der Bar-Ilan-Universität in Ramat Gan in Israel in „Science Advances“.

Das Gehirn steht nie still, auch ohne äußere Einwirkung feuern Tausende Nervenzellen. Das Phänomen wird Spontanaktivität oder neuronales Rauschen genannt.

Lesen Sie auchDurchschlafstörungen Anzeige

Die Experten um Dvir erklären die Wirkung auf den Schlummer mit einem Würfelbeispiel: Der Schlaf wird immer dann kurz unterbrochen, wenn das elektrische Grundrauschen bestimmter, für das Aufwachen wichtiger Neuronen im Hypothalamus und im Hirnstamm eine gewisse Gesamtstärke erreicht – so, als würde beim Würfeln mit vielen verschiedenen Würfeln eine bestimmte Punktsumme überschritten.

Lesen Sie auchWELT-Gutscheine

Jüngere Studien legen nahe, dass diese den Atemreflex triggernden Unterbrechungen Teil einer gesunden Schlafregulation sind. Ohne sie würde der Nachtschlaf eher einem Koma gleichen.

Die Untersuchungen von Dvir und Kollegen weisen darauf hin, dass die Häufigkeit der Schlafpausen von der Umgebungstemperatur und daraus folgend von der des Körpers abhängt. Bekannt war bereits, dass das neuronale Rauschen im Gehirn mit ansteigender Temperatur abnimmt.

Anzeige

Simulationsberechnungen und anschließende Versuche mit Zebrafisch-Larven zeigten nun: Mit steigender Temperatur nimmt auch die Zahl und die Dauer der Schlafstopps ab.

Lesen Sie auch Angst im Schlaf

Das passt nach Aussagen der Forscher sehr gut zu einigen Risikofaktoren, die beim Plötzlichen Kindstod beobachtet wurden: eine zu warme Decke, zu viele einengende Spielsachen oder Babynestchen, eine zu hohe Zimmertemperatur sowie die Bauchlage. All dies führt zu einer höheren Körpertemperatur, die vor allem junge Säuglinge noch nicht effektiv regulieren können.

Lesen Sie auch Chronobiologie

Es müssten allerdings weitere Versuche folgen, um die erarbeitete Hypothese zu stützen, betont Dvir. Dann sei auch die Entwicklung neuer Medikamente denkbar. „Die könnten speziell Patienten mit chronischer Schlaflosigkeit helfen, die durch zu viele Schlafunterbrechungen hervorgerufen werden.“

Umgekehrt könnten Medikamente, die das neuronale Rauschen verstärken, frühgeborene Kinder davor schützen, im tiefen Schlaf mit dem Atmen aufzuhören.

Mehr zum Thema Schlaf Schlafstörungen Evolution

Was kommt in den Kinderwagen?

Der Kinderwagen ist ausgesucht und bestellt. Nun gilt es, den Kinderwagen entsprechend auszustatten. Was kommt in den Kinderwagen? Hier erfahren Sie, was unsere erfahrenen Mütter für unverzichtbar halten.

Das erwartet Sie in unserem Ratgeber:

Der Kinderwagen: Was reinlegen?

Es kommt darauf an, ob der Kinderwagen mit einer Tragetasche ausgestattet ist oder ob der Wagen ein Hardtop besitzt. Eine Tragetasche ist in der Regel schon weich gepolstert. Sie brauchen bei einer Tragetasche keine extra Matratze für den Kinderwagen. Bei einem Erstlingswagen mit Hardtop sollte der Boden mit einer Matratze bedeckt werden. Alternativ mindern eine dicke Decke oder ein Lammfell die Härte des Bodens. Die Unterlage für das Baby sollte nicht zu weich sein, damit der Rücken gestützt wird. Eine Babymatratze erfüllt diese Funktion besser als eine Tragetasche. Wichtig ist ein waschbarer Bezug. Einige Babymatratzen für den Kinderwagen sind selbst waschbar – ein klarer Vorteil. Achten Sie bei einem Kauf darauf!
Als Faustregel gilt: Kommt das Baby im Sommer auf die Welt, dann empfiehlt sich der Kauf eines Kinderwagens mit Tragetasche, bekannt als Softtragetasche. Diese ist flexibel einsetzbar und muss keine Minusgrade aushalten. Im Winter macht ein Kinderwagen mit Wanne mehr Sinn. Eine Matratze spendet an kalten Tagen von unten mehr Wärme als eine Softtragetasche. Zudem können zusätzliche Decken genutzt werden. Dazu fehlt in der Tragetasche meist der Platz. Die feste Wanne eines Erstlingswagens bietet mehr Schutz vor Kälte als die Tragetasche eines Kombikinderwagens.

Was kommt beim Kinderwagen auf die Matratze?

Hilfreich ist ein Nässeschutz, wenn die Windel einmal nicht dicht ist. Einige Kinderwagenmatratzen verfügen über einen integrierten Nässeschutz. Dann ist ein extra Nässeschutz überflüssig. Zudem wird die Kinderwagenmatratze zum Schutz mit einem Spannbetttuch bezogen. Spannbetttücher sind in diversen Größen erhältlich und sehr günstig. Auch mit Nässeschutz und Spannbetttuch sollte die Matratze selbst waschbar sein.

Das Baby im Kinderwagen: Was anziehen?

Im Winter – was dem Baby anziehen?

Viele Eltern, so auch ich, schwören auf ein Lammfell, dass das Kind von unten im Kinderwagen warm hält. Alternativ sind Lammfellfußsäcke im Handel erhältlich. Das Baby bekommt einen Schneeanzug angezogen. Dann muss es kein extra Winterfußsack sein, sondern es reicht eine warme Decke. Es hat sich bewährt, mehrere Schichten Kleidung anzuziehen, wenn kein Schneeanzug verwendet wird. Schwitzt das Baby, dann ziehen Sie eine Schicht Kleidung aus, denn im Shopping-Center kann es dem Baby schnell zu warm werden.

Es haben sich bewährt:

  • Langarmbody
  • Strumpfhose
  • Socken
  • Hose oder Strampler
  • Baumwollpulli
  • eine dickere Fleecejacke

Bei extremer Kälte kann zusätzliche eine warme Decke in den Kinderwagen gelegt werden. Für Babys sind Thermofleeceanzüge erhältlich, die extreme Kälte abmildern.

Babykleidung im Kinderwagen: Was muss ich beachten?

Sie können das Baby auch mit einem Kissen, anstatt des Fußsacks oder einer Decke, zudecken. Spezielle Kissen für den Kinderwagen sind extra leicht, damit sie das Baby nicht erdrücken. Der Nachteil: Sie haben durch das dicke Kissen keinen Sichtkontakt zum Baby. Ein Kopfkissen braucht das Baby nicht. Experten raten aus Sicherheitsgründen sogar davon ab. Eine gefaltete Baumwollwindel unter dem Kopf hält die Matratze sauber, falls das Baby spuckt. Nach den ersten 12 Monaten kann ein flaches Kissen verwendet werden. Der Kopf des Babys darf nicht einsinken, damit es nicht zu einem Atemrückstau kommt.

Im Sommer – was dem Baby anziehen?

Auch im Sommer schwören viele Eltern auf ein Lamm – oder Schaffell aus Merinowolle mit klimaregulierenden Eigenschaften. Seine Faserstruktur kann nicht nur Wärmen, sondern auch Kühlen. Für Babys mit empfindlicher Haut empfehle ich Mulltücher aus Baumwolle auf der Kinderwagenmatratze auszubreiten. Sie saugen entstehende Feuchtigkeit auf. Zum Zudecken genügen eine leichte Decke oder ein Sommerfußsack aus Baumwolle. An heißen Tagen müssen Sie das Baby nicht zudecken. Wichtiger sind ein Insektenschutz und ein Sonnenschirm. Im Sommer trägt das Baby an heißen Tagen nur einen Body über der Windel. An normalen Tagen trägt es einen Strampler oder ein T-Shirt und eine bequeme Hose. Wahlweise können Sie Söckchen anziehen.

Babykleidung im Kinderwagen: Das ist wichtig!

Schließen Sie von Ihrer eigenen Kleidung auf das Outfit des Babys. Nur Neugeborene sind extrem frostempfindlich. Wenn Ihr Baby einen feuchten Nacken hat, dann schwitzt es. Kalte Füße und kalte Hände sagen nichts über die Körpertemperatur Ihres Babys aus. Ist der Nacken trocken, dann fühlt sich das Baby wohl. Friert ein Baby, dann beginnt es instinktiv zu Schreien. Bei Überhitzung dagegen nicht. Das Tragen einer Mütze ist im Winter ein Muss, um den Wärmeverlust über den Kopf zu minimieren. Die leichte Mütze im Sommer schützt den Kopf des Babys vor der Sonne.

Was ist ein Schwenkschieber?

Der Schwenkschieber gehört zur Ausstattung des Kinderwagens. Kinderwagen mit Schwenkschieber sind multifunktional. Sie haben die Möglichkeit, den Kinderwagenaufsatz in Fahrtrichtung oder entgegengesetzt der Fahrtrichtung zu montieren. Wahlweise haben Sie mit dem Schwenkschieber Blickkontakt zum Baby oder nicht. Schwenkscheiber sind bei einem Kombikinderwagen zu finden. Wird die Babywanne gegen den Sportsitz getauscht, dann kann der Nachwuchs selbst entscheiden, in welche Richtung er sitzen will. Schwenkschieber sind zudem als Teleskop- oder Knickschieber erhältlich. Dann lässt sich der Schwenkschieber zusätzlich in der Länge variieren. Beim Knickschieber wird die Höhe der Schiebestange durch Abknicken variiert.

Ihr Baby im Winter: Warm angezogen

Babys verlieren bei Kälte schnell Körperwärme, vor allem über das Köpfchen, denn sie können ihren Temperaturhaushalt noch nicht vollständig selbst regulieren. Mit zu leichter Kleidung droht eine Unterkühlung, schlimmstenfalls Erfrierungen. Besorgte Eltern ziehen ihren Nachwuchs aber oft auch zu dick an, was genauso falsch ist, weil es zu Überhitzung, Schwitzen und Erkältung führt.

Mehrere Schichten

Eine wichtige Empfehlung ist das Anziehen nach dem Zwiebelprinzip, das bedeutet in mehreren Schichten. Viele dünne Lagen halten das Baby wärmer als wenige dicke. Ausserdem können die einzelnen Schichten schnell an- und ausgezogen werden können, wenn sich die Aussentemperatur ändert. Wenn man also vom Kalten ins Warme kommt, wird eine oder zwei der obersten Schichten ausgezogen. Auch wenn Ihr Baby gerade schläft, sollten Sie das beherzigen – im Geschäft, in Bus oder Tram und natürlich auch im Auto.

Wie viele Schichten angebracht sind, ist von der Umgebungstemperatur abhängig. Ihr Baby braucht in der Regel eine Schicht mehr als Sie selbst. Über den Body ziehen Sie ein eng anliegendes Oberteil und eine Strumpfhose. Darüber kommt, je nach Temperatur, eine Hose und ein Jäckchen/Pulli/Sweatshirt oder ein Strampler. Wenn Sie die Babykleidung vor dem Anziehen auf die Heizung legen, fühlt sich Ihr Baby sofort wohl darin.

Wie merkt man, ob es das Baby warm genug hat?

Babys Hände und Füsse fühlen sich aufgrund der noch nicht vollständig ausgebildeten Durchblutung oft etwas kühl an, obwohl die Körpertemperatur eigentlich optimal ist.

Ob es Ihrem Baby zu warm oder zu kalt ist, prüfen Sie besser mit der Nackenprobe: Zu warm ist es ihm, wenn sich sein Nacken sehr warm und feucht anfühlt. Sind die Finger und Füsse dagegen sehr kalt, ist das ein eindeutiges Zeichen dafür, dass es friert, denn über die Zehen und Finger verliert es zuerst an Körperwärme. Auch die Temperatur der Bauchhaut sollte sich normal, d.h. angenehm warm anfühlen. Fühlt sich der Bauch kalt an, sollten Sie Ihr Baby wärmer anziehen. Manche Kinder werden unruhig, wenn sie frieren, oder werden sehr blass im Gesicht.

Babykleidung für kalte Tage

Als Kleidung mag die empfindliche Babyhaut vor allem Kunstfasern wie Polyester (z.B. Fleece) oder Mischgewebe mit einem kleinen Wollanteil, da Wolle leicht kratzt. Für die kalten Tage liefert Flanell noch einmal zusätzliche Wärme.

An den Füsschen sind Socken aus Wolle oder Wollgemisch eher möglich, evtl. über dünnen Baumwollstrümpfen, v.a. wenn Ihr Kind eine Hose und keinen Strampler mit Füssen anhat. Alternativ eignen sich auch Baumwollsocken mit weichen Hausschuhen oder ABS-Socken. So schön Baumwolle im Sommer ist – im Winter braucht es Kleidung, die ein wärmespeicherndes Luftpolster erzeugt, aber die Feuchtigkeit möglichst wenig speichert.

Druckknöpfe, Klett- oder Reissverschlüsse sind praktisch, um schnelle Temperaturwechsel auszugleichen. Die oberste Schicht sollte eine wind- und wasserabweisende Oberfläche haben.

Mütze und Handschuhe

Immer wichtig ist der Wärmeschutz von Händen, Füssen und Kopf. Kinder geben die meiste Wärme über den Kopf ab. Eine dicke Mütze muss die Ohren vollständig bedecken und darf nicht verrutschen. Halstücher eigenen sich besser als Schals. Das Halstuch locker um den Hals legen, damit das Baby nicht zu sehr eingeengt wird.

Als Handschuhe eignen sich Fäustlinge am besten. Sie sind weniger mühsam anzuziehen als Handschuhe mit Fingern und bieten mehr Wärme. Durch die Ärmel gezogene Bänder sorgen dafür, dass nicht ständig ein Handschuh verloren geht. Die Füsse brauchen warme Socken und – wenn Ihr Kind schon läuft – wasserabweisende Stiefelchen.

Gefahren und getragen im Winter

Im Kinderwagen oder Buggy ist Ihr Kind im gefütterten Fusssack untenherum schön warm geschützt. Im Fusssack reicht deshalb eine dicke Strumpfhose und Socken. Eine Hose ist meist schon zu viel, ein Schneeanzug/Overall erst recht. Der Oberkörper braucht allerdings einen Pullover und einen dicken Anorak. Wenn Sie Angst haben, der Kinderwagen könnte zu kalt sein, schneiden Sie eine Isomatte zurecht und legen Sie sie hinein. Auch ein Schaffell tut gute Dienste.

Tragemamis haben ihr Baby im Winter am besten im Tragesack oder Tragetuch unter ihrer eigenen Jacke direkt am Körper. So braucht es keinen Baby-Anorak, denn die Körperwärme der Mutter reicht aus. Jedoch sollte man keinesfalls auf Strumpfhose und warme Schühchen verzichten, denn die unten heraushängenden Füsse müssen auch warm bleiben. Dasselbe gilt natürlich für ein warmes Mützchen.

Bei längeren Strecken im Auto vergessen Sie nicht, Ihrem Baby die oberste Schicht auszuziehen. Eine Kombination aus Anorak und Hose und eventuell einer Fleece-Decke eignet sich besser als ein Schneeanzug. Wichtig: Beim Anschnallen sollte aus Sicherheitsgründen keine Decke zwischen Kind und Gurt liegen. Eine Decke gehört über den Gurt.

Overalls sind praktisch

Kann Ihr Kind schon laufen, ist ein wattierter, wind- und wasserdichter Overall (Schneeanzug) praktisch. Auch wenn er etwas umständlicher zum Anziehen ist, kann er nicht verrutschen und hält das Kind so immer optimal warm. Der Schneeanzug sollte das Baby dabei nicht in seinen Bewegungen einschränken, also nicht zu steif und schwer sein.

Die Babyhaut braucht Schutz vor Sonne, Kälte und Wind

Kalter Wind greift schnell die empfindliche Babyhaut an. Cremen Sie das Gesicht vor dem Spaziergang immer mit einer fetthaltigen Kälteschutzcreme, möglichst mit hohem UV-Schutz, ein. Bei Schnee und Sonne ist eine Babysonnenbrille sinnvoll, damit die empfindlichen Augen nicht geblendet werden.

Das Schlafzimmer nicht überheizen!

Die beste Raumtemperatur fürs Baby liegt bei ca. 20°C. Ein gefütterter Winterschlafsack und ein kuscheliger Pyjama halten warm genug. Decken sind nicht notwendig im Babybett – weder im Sommer noch im Winter, da sie eine Erstickungsgefahr darstellen und die Gefahr des Plötzlichen Kindstodes erhöhen. Allerdings können Sie ein kaltes Bettchen vorwärmen, z.B. mit einem Kirschkernkissen oder einer Bettflasche. Achtung: Herausnehmen, bevor Sie Ihr Baby schlafen legen!

Newsticker

Vorsicht heiss! | 07.02.2018

Auf den meisten Bettflaschen findet sich der Warnhinweis „Kein kochendes Wasser einfüllen“. Das hat seine Berechtigung: Kochendes Wasser entwickelt Wasserdampf, der Platz braucht, um sich auszudehnen. Dabei kann die Wärmflasche platzen und zu schwersten Verbrennungen führen. Kochendes Wasser ist sowieso unnötig: Für Kinder genügt eine Temperatur von etwa 40 Grad, für Erwachsene etwa 60 Grad. Wasser aus dem Wasserhahn hat bis zu 65 Grad. Sie können die Wärmflasche also auch mit heissem Kranenwasser befüllen. Alternativ können Sie es nach dem Aufkochen etwa fünf Minuten lang abkühlen lassen. Grundsätzlich nie ganz voll füllen, sondern nur zu etwa zwei Drittel. So hat allfälliger Wasserdampf Platz, sich auszudehnen.

Letzte Aktualisierung : 10-12-18, AS

Mach deinen Kinderwagen fit für den Winter

Wenn einem morgens der eigene Atem weiß ins Gesicht weht, die Tage kürzer und die Jacken dicker werden, wird es Zeit für die passende Ausstattung. Aber was gehört an kalten Tagen eigentlich in den Kinderwagen?

Baby it’s cold outside!

Duftbaum, Perlenauflage und Plüschwürfel – hier kommt die Ausstattung, die unser Baby vor Wind und Wetter schützt.

Das Basispaket für kalte Tage

Fangen wir ganz unten an – alle gängigen Kinderwagenmodelle kommen mit Ganzjahresreifen und auch die Matratze im Kinderwagen ist Standard.

Gut isoliert ist der Nachwuchs mit einem Lamm- oder Schaffell. Dieses wirkt kälte- und wärmeregulierend und macht das Liegen insgesamt einfach gemütlicher. Praktisch ist es auch, falls man irgendwo zu Besuch ist und das Baby eine weiche Unterlage zum Liegen braucht – man hat quasi immer einen Teppich dabei. Unser Exemplar ist ein Schaffell von IKEA.

Ein Fußsack, oder auch Winterschlafsack, gehört eigentlich zu jeder guten Serienausstattung dazu. Er hält den Knirps mollig warm und ist einfach zu handhaben. Unseren haben wir von Freunden übernommen, es gibt aber viele schöne Modelle.

Die Beindecke gehört ebenfalls zum Kinderwagen-Basispaket und dient gewissermaßen als Klimaanlage. So kann man diesen Überzug schnell entfernen und das Baby lüften, wenn man sich beispielsweise länger in einem warmen Ladengeschäft aufhält.

Sonderausstattung: Sitzheizung, Kurvenlicht & Co.

Für längere Spaziergänge kann man zusätzlich eine Wärmflasche mitnehmen. Wir haben das allerdings noch nie gemacht, da der Schlafsack schon warm genug ist. Außerdem machen wir zwischendurch sowieso meist eine Pause für eine heiße Schokolade (mit Sahne!), um uns alle wieder aufzuwärmen.

Einen Regenschutz haben wir auch überall mit dabei. Einfach über die gesamte Wanne gespannt kann jedes Cabrio damit Wind und Regen trotzen. Aufbewahren lässt sich diese Regenpelle übrigens am besten formschön zusammengeknüllt im kinderwageneigenen Kofferraum. Ein Universalmodell gibt es zum Beispiel für schmales Geld bei Rossmann.

Was wir recht schnell nachgerüstet haben, ist ein Getränkehalter für Mamas Tumblr. Dieser ist zwar auch im Sommer super praktisch, aber vor allem im Winter habe ich so meinen warmen Tee immer schön griffbereit. Man sollte dabei natürlich das Baby und heiße Getränke stets getrennt voneinander aufbewahren und darauf achten, dass der Deckel immer gut verschlossen ist. Safety first, people!

Apropos Sicherheit – mit einem Kinderwagenlicht ist man im Winter ebenfalls gut beraten. Diese kleinen Scheinwerfer strahlen nach vorn und hinten, sodass man gut sehen kann, vor allem aber auch gesehen wird.

Wer es richtig luxuriös haben will, kann die Babykutsche noch mit einem Handwärmer tunen. Bei einer Freundin gesehen, bin ich seither zwar ziemlich heiß auf diese nachrüstbare Lenkradheizung, trotz günstigen Varianten aber irgendwie zu geizig, um ein Exemplar anzuschaffen. So ein Kinderwagen-Muff ist also ein typischer Fall für die Großeltern-Wunschliste.

Ein Extra fürs Handschuhfach

Zusätzlich ist bei jedem unserer Ausflüge der Wind- und Wetterbalm von Weleda mit von der Partie. Ist die Luft kalt oder weht gar ein eisiger Wind, sind die Babywangen damit schnell schön glänzend eingeschmiert und geschützt. Außerdem riecht das kleine Gesicht dann ganz köstlich… Als würde Babys körpereigenes Parfum nicht so schon umwerfend duften.

Das Komplettpaket sieht bei uns also so aus:

Mach deinen Kinderwagen zum Unikat

Was zu guter Letzt noch fehlt, ist die individuelle Note – dein Baby!

Vorzugsweise schlafend, lässt sich der Nachwuchs im nun gut bestückten Kinderwagen umherkutschieren. Und bald können wir alle mit offenem Verdeck fahren und den Frühling genießen.

Auch und gerade im Winter ist es im Tragetuch für ein Baby geborgen und warm. Jedoch sollte man beim Thema Tragetuch im Winter vor allem auf die Extremitäten des Babys, also Arme, Beine und Kopf, achten. Denn die kühlen sonst zu schnell aus.

Inhaltsaufbau

Tragetuch im Winter – so geht es richtig

Das Baby im Tragetuch warm halten

In fast allen Tragen sitzen die Kinder in der empfohlenen Anhock-Spreiz-Haltung. Dadurch können sie ihre Beine allerdings kaum bewegen, es findet wenig Durchblutung statt. Zusätzlich werden die Beine ab den Kniekehlen nicht mehr von einer extra Schicht Stoff bedeckt.

Trageschuhe oder Tragestiefel für das Baby

Um Unterkühlungen vorzubeugen, empfehlen sich warme Socken, ggf. aus Wolle oder spezielle Trageschuhe aus Wollwalk oder Fleece. Einige Modelle lassen sich bis zu den Kniekehlen hochziehen und mit einem Gummi befestigen.

PICKAPOOH Baby Puschen aus Wollwalk kbT (2, Grün) Preis nicht verfügbar (1 Bewertung) Zum Produkt Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Zuletzt aktualisiert am Oktober 20, 2019 um 14:55 . Die hier angezeigten Preise können sich inzwischen geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

Kein Schneeanzug im Tragetuch

Um das Baby allgemein warm zu halten, kann man auf ein Tragecover, eine Jackenerweiterung oder eine Tragejacke zurückgreifen (s. Zubehör).

Im Winter sollten Babys im Tragetuch keinen Schneeanzug anziehen!

Denn im Schneeanzug oder in der dicken Jacke ist es für die Kleinen in der Trage extrem unbequem und sie werden zu Recht sehr schnell quengelig. Außerdem rutscht ein traditioneller Schneeanzug an den Beinen immer nach oben und an den Knöcheln bildet sich eine Wärmelücke.

Besser eignet sich ein Trageanzug aus Fleece oder Wollwalk.

HOPPEDIZ Fleece-Overall 68-74 beere Preis: € 29,99 (292 Bewertungen) Zum Produkt Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Zuletzt aktualisiert am Oktober 20, 2019 um 14:55 . Die hier angezeigten Preise können sich inzwischen geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

Mütze für das Baby im Tragetuch bei Winter

Über den Kopf eines Babys geht sehr viel Wärme verloren. Ein Säugling kann zudem seine Körpertemperatur selbst noch nicht so gut regulieren. Schütze deshalb immer den Kopf Deines Kindes mit einer Mütze. An sehr kalten Tagen kann man auf eine Schalmütze zurückgreifen, die gleichzeitig Nacken und Hals der Kleinen wärmt und keine Lücken lässt.

Haut und Gesicht des Babys vor Kälte schützen

Bei frostigen Minusgraden solltest Du außerdem die Haut des Kindes schützen, die nicht von Kleidung bedeckt ist – also vor allem das Gesicht. Die dünne empfindliche Babyhaut wird sonst schnell rot und rauh und schmerzt unter Umständen. Dafür nimmt man am besten Vaseline oder eine andere Creme, die nur aus Fett besteht.

Tragetuch im Winter – was anziehen?

Bedenke allerdings bitte auch, dass das Baby durch zusätzliche Cover oder Tragejacke sowie den Stoff von Trage oder Tuch wahrscheinlich ausreichend gewärmt ist. Darunter sollte es keinesfalls mehr Schichten tragen, als Du selbst. Eine Winterjacke oder Ähnliches ist also nicht nötig. Denn sonst besteht die Gefahr, dass Dein Kind stark schwitzt. Sobald es dann den Schutz der Babytrage oder des Tragetuchs verlässt, kühlt es durch die nasse Haut bzw. Kleidung umso schneller aus und wird leicht krank.

GoFuture Damen Tragejacke für Mama und Baby mit 2 Tragepositionen 5in1 Känguru aus Concordia Shell und Fleece LOVEWINGS GF2071XE in Schwarz mit marineblauem Innenfutter Preis: € 298,00 (20 Bewertungen) Zum Produkt Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten Zuletzt aktualisiert am Oktober 20, 2019 um 14:55 . Die hier angezeigten Preise können sich inzwischen geändert haben. Alle Angaben ohne Gewähr.

Kleidung, um sich selbst warm zu halten

Im Übereifer vergisst man oft, dass sich am Dekolleté des Tragenden eine kalte Öffnung in den Kleidungsschichten ergeben kann. Dicke Schals und Tücher bieten sich nicht an, da sie das Baby stören würden. Stattdessen haben viele Tragecover ein Halsteil und auch Tragejacken bieten in der Regel Schutz gegen die Kälte. Ansonsten gibt es Schalkragen, Halssocken, oder verschiedene Eigenkreationen zum selbst nähen.

Auch Du wirst allerdings schnell die Erfahrung machen, dass ein Baby vor dem Bauch oder auf dem Rücken zusätzlich wärmt. Stelle sicher, dass Du ggf. eine Schicht ablegen kannst, um selbst nicht völlig durchgeschwitzt am Ziel anzukommen.

Auf Pinterest merken:

  • Was zieht man einem Baby unter dem Tragetuch an?
  • Was trägt mein Baby im Winter?
  • Welche Kleidung trägt mein Kind im Sommer im Tragetuch?
  • Was zieht mein Kind im Frühling und im Herbst an?

Was zieht man einem Baby unter dem Tragetuch an?

Wenn du dich fragst, „Was ziehe ich meinem Baby im Tragetuch an?“, dann gibt es darauf unterschiedliche Antworten: Klar ist aber, dass dein Kind im Fidella-Tragetuch vieles tragen kann, was es auch im Kinderwagen anzieht. Zu beachten ist jedoch: Wer ein Tragetuch nutzt, kann in allen vier Jahreszeiten auf eine Lage Kleidung verzichten, die das Baby im Kinderwagen bräuchte. Kopf und Füße müssen besonders geschützt werden. Über den Kopf verliert dein Kind die meiste Körperwärme. Die Füßchen gucken, im Gegensatz zu den Händen, aus dem tragtuch heraus und müssen gut eingepackt werden.

Dabei ist es natürlich wichtig, dass dein Kind im Winter nie zu kalt und im Sommer nie zu warm angezogen ist. Deshalb sollte dein Kind den „Zwiebellook“ tragen, um auf jede Situation vorbereitet zu sein. Außerdem ist es nicht empfehlenswert, dein Baby zu dick anzuziehen. Das kann zu Druckstellen unter dem Tragetuch führen, die die Blutzirkulation verschlechtern. Deshalb wird empfohlen, die Babykleidung immer eine Nummer größer zu kaufen. So hat es dein Kind immer bequem.

Außerdem wärmst du mit deiner eigenen Körperwärme dein Kind noch zusätzlich.

Was trägt mein Baby im Winter?

Mit einem Tragetuch wärmst du dein Baby mit deiner eigenen Körperwärme mit. Deshalb musst du dein Baby nicht übermäßig dick anziehen. Am besten trägt dein Baby einen Overall, z. B. einen Einteiler mit einklappbaren Füßen. Gut geeignet sind wärmende und temperaturausgleichende Materialen wie Wolle und andere Naturmaterialien. Wichtig sind außerdem Mützen für den Kopf und dicke Socken, wie Babystulpen und Schuhe, die Babys Beine vor dem Winterwetter schützen.

Wenn Du möchtest, kannst du auch deinen alten Schwangerschaftsmantel behalten oder die Jacke deines Partners anziehen, damit das Baby samt Tragetuch noch gut darunter passt. Dann reicht es oft, dein Baby nur in seine Wohnungskleidung, also Strumpfhose, Hose, dicken Socken und einem Pulli, ins Tragetuch einzubinden.

Du kannst auch mehrere Tragetücher übereinander nutzen, um im Winter einen etwas dickeren Stoff um dein Baby zu wickeln. Für den Winter eignet sich zum Beispiel das Fidella Feline, unser erstes Tragetuch mit Wollanteil. Dank der Tri-Weave-Double-Layer-Webung entstehen kleine Luftkammern zwischen zwei Stoffschichten, die eine mollig-warme Atmosphäre für dein Kind schaffen.

Welche Kleidung trägt mein Kind im Sommer im Tragetuch?

Wer schon einmal im heißen Ausland, wie in Afrika oder Indien war, weiß: Das Tragetuch ist auch bei höchsten Temperaturen eine tolle Möglichkeit, um sein Baby von A nach B zu bringen. Eltern, die ihr Neugeborenes nah am Herzen tragen, sind quasi Thermostate: Überschüssige Wärme wird an die Mutter oder den Vater abgegeben, während der Elternkörper das Baby bei zu niedrigen Temperaturen wärmt. Deswegen gilt – wie im Winter – weniger ist oft mehr:

Beim Tragen vor der Brust oder auf dem Rücken kann es deinem Baby schnell sehr warm werden. Deshalb raten wir, in einem dünnen Tragetuch zu tragen. Im Sommer ist ein leichteres Material wie z.B. Leinen zu empfehlen. Hier könntest du unser Tragtuch im Sirens-Design nutzen.

Gerade wenn es richtig heiß ist, kann der Körperkontakt für Mutter und Kind im wahrsten Sinne des Wortes schweißtreibend sein. Deshalb ist Unterwäsche aus Wolle und einem Wolle-Seidengemisch eine gute Babykleidung. Der natürliche Stoff nimmt sehr gut den Schweiß auf. Wenn du dein Baby im Sommer nah am Körper trägst, bemerkst du schnell, wenn es überhitzt. Dann kannst du schnell für Abkühlung sorgen.

Wenn du dein Kind anziehst, vergiss auch im Sommer nicht den Kopf: Denn für Babys und Kleinkinder ist direkte Sonneneinstrahlung schlecht. Eine Mütze gehört also immer dazu. Oder nimm doch einen Regenschirm mit, den du bei Bedarf aufspannst, um euch Schatten zu spenden.

Und vergiß nicht: Achte drauf, dass dein Kind viel trinkt!

Was zieht mein Kind im Frühling und im Herbst an?

Im Frühling und Herbst ist das Wetter wechselhaft, deshalb solltest du besonders in dieser Zeit dein Kind nur im „Zwiebellook“ ins Tragetuch wickeln. Falls es zu einem überraschenden Wetterwechsel kommt, kannst du deinem Baby schnell noch eine dickere Mütze überziehen oder die dicken Fellsocken wieder ausziehen, falls es schwitzen sollte.

Tragen im Winter: Was ziehe ich meinem Baby an?

Im Gegensatz zum Führen deines Babys im Kinderwagen, spürst du beim Tragen immer gleich, wie warm oder kalt deinem Kind ist – besonders, wenn du es noch unter deiner Jacke trägst.

Ein Frage-Klassiker in Elternforen und facebook Gruppen: Was ziehe ich meinem Baby beim Tragen im Winter am besten an?

Ein großes Thema, nicht nur für frischgebackene Eltern, sondern auch für Eltern mit älteren Kindern – und immer wieder werden wir gefragt, ob man im Winter überhaupt Tragen kann. Da gibt es von uns ein ganz klares: Ja! Die richtige Kleidung macht es aus! Und das Babytragen im Winter hat noch einen Vorteil:

Im Gegensatz zum Führen deines Babys im Kinderwagen, spürst du beim Tragen immer gleich, wie warm oder kalt deinem Kind ist – besonders, wenn du es noch unter deiner Jacke trägst: Deinem Baby ist in etwa immer so ziemlich genauso warm oder kalt wie dir ist! Deine Körperwärme ist übrigens auch gleich der allerbeste Schutz vor Kälte. Da kann kein Fellsack mithalten.

Grundregel beim Anziehen deines Kindes: Genauso warm wie du dich selbst anziehst.

Klar, es gibt dann etwas hitzigere oder erfrorenere Charaktere, aber als grundlegende Leitlinie ist das schon mal ein guter Tipp: Wie warm oder kalt deinem Baby ist, kannst du am besten in seinem Nacken kontrollieren (Händchen und Füße sind da noch nicht so aussagekräftig). Dort sollte es nicht schwitzig sein, aber auch nicht zu kühl.

Absolute Empfehlung: Wollkleidung!

Leichte, wenig auftragende Oberteile und Hosen aus Wolle wirken temperaturausgleichend und halten dein Tragekind wohlig warm. Für die Füße sind Lammfellstiefelchen die allerbeste Wahl.

Auf Schianzüge solltest du in der Trage verzichten – diese Kleidungsstücke wärmen durch Luftkammern in den Vliesschichten. Genau diese Schichten werden aber beim Tragen zusammengedrückt und können damit nicht mehr so gut wärmen.

Beachte: Die Trage ersetzt immer eine Kleidungsschicht!

Tragen im Winter: Das Zwiebelprinzip

Schicht für Schicht – so ziehst du dein Tragebaby im Winter richtig an:

  • Langarmbody und Strumpfhose aus Wolle
  • Normale Kleidung: Hose, Shirt, Strampler
  • Für die Füße sind Lammfellstiefelchen am kuscheligsten. Damit ihr sie nicht versehentlich abstreift, einfach ein Paar Stulpen darüberziehen!
  • Kleidung für alle Körperteile, die zusätzlich geschützt werden müssen: Haube/ Schlupfmütze (zB unsere Smurfy), ev. Halssocke, Bündchen zum Umklappen für die Hände, Stulpen für die Beine.
  • Ein zusätzlicher Fleece- oder Wolloverall ist praktisch, wenn es in Richtung Minusgrade geht oder dein Baby schon ein „Rauf-Runter-Tragling“ ist, der auch mal unter deiner Jacke hervorschlüpft. Am besten nimmst du ein Modell mit umklappbaren Arm- und Beinbündchen. Ideal ist es, wenn du dann eine dünnere Jacke zum Überziehen wählst und dir selbst auch eine zusätzliche Schichte unterhalb anziehst. So ist rauf und runter keine Zitterpartie.

Buzzi-Tipps für Tragekleidung im Winter

  • Kleine Babys am besten unter der Jacke getragen – Tragejacken sind eigens dafür gemacht und können zum Tragen vor dem Bauch und am Rücken verwendet werden.
  • Alternativ eignet sich ein Tragecover oder ein Trageeinsatz für eine normale Jacke (zB Kumja oder CocooMe).
  • Besonders bei größeren Babys oder kleinen Läufern sind Tragecover eine gute Wahl. Damit kannst du auch über der Jacke tragen.
  • Achtung: Die Nase deines Kindes muss frei bleiben!
  • Alle Körperteile, die sich außerhalb der Tragehilfe befinden, müssen zusätzlich gegen die Kälte geschützt werden, Füße etwa durch Fellstiefelchen.
  • Eine Wind- und Wettercreme ist beim Tragen im Winter für die zarte Babyhaut unerlässlich.
  • Achtung bei Knöpfen oder Reißverschlüssen, denn die können beim Tragen drücken.

Nimm zur Sicherheit Reservekleidung mit, damit du dein Kind im Fall eines Malheurs umziehen oder noch eine Schicht mehr anziehen kannst.

Das Tragecover für den Winter

Wir haben es schon erwähnt, aber ein Tragecover ist für uns im Winter unverzichtbar. Das Cover wird wie ein Beutel um dein Kind gelegt und an der Babytrage befestigt – da gibt es kein Verrutschen mehr und dein Baby hat es immer kuschlig warm. Unsere Heavy Weather Cover sind aus wind- und wasserabweisendem Softshell, wachsen von 0-4 Jahre mit und das kuschlige Innenfleece hält warm.

Vorteile eines Tragecovers:

  • Einheitsgröße, die jeder Mama und jedem Papa passt
  • Viel günstiger als eine Tragejacke
  • Schnell und einfach angelegt
  • Beine und Füße bleiben kuschlig warm

Größere Kinder, die über der Jacke getragen werden, müssen der Temperatur entsprechend angezogen werden, weil sie ohne deine Körperwärme leichter auskühlen. Auch hier gilt aber: Besser Wollwalk-Overalls (eventuell mit einer Matschhose darüber) als Schianzüge!

In diesem Sinne: Habt einen kuscheligen Winter mit eurem Tragebaby!

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.