Was wird in der vorschule im kindergarten gemacht

Inhalte

  • Die Vorschule im klassischen Sinne ist in Deutschland weitestgehend abgeschafft.
  • Es gibt viele Kindergärten und Kitas, die im letzten Jahr vor dem Übergang zur Grundschule spezielle Gruppen für Vorschulkinder einrichten.
  • Wichtiger als Lesen und Schreiben sind die sozialen und emotionalen Fähigkeiten eines Kindes, wenn es in die Schule kommt.

Die Vorschule ist ein Thema, über welches sich trefflich streiten lässt. Doch was ist überhaupt eine Vorschule? Macht eine solche Institution Sinn?

In unserem Ratgeber erfahren Sie, was es mit der Vorschule im Kindergarten auf sich hat. Wir informieren Sie darüber, welche Vorschulaufgaben im Kindergarten auf Ihre Kinder zukommen und ob dies als Vorbereitung auf die Grundschule wichtig ist. Natürlich gehen wir auch darauf ein, ob eine reine Vorschule im klassischen Sinne eine Möglichkeit ist, in der ersten Klasse der Grundschule besser zurechtzukommen.

1. Vorschule – was meint der Begriff in der heutigen Zeit?

Vorschule und Kita in Einem

Bis auf wenige Ausnahmen gibt es inzwischen keine reinen Vorschulen mehr, die den Kindern den Übergang zwischen Kindergarten und Schule erleichtern. Eine der wenigen Ausnahmen bildet Hamburg. Die norddeutsche Millionenstadt setzt weiterhin auf die Vorschule. Der Hauptgrund, weshalb Kinder in der klassischen Vorschule aufgenommen werden, sind mangelnde Sprachkenntnisse.

Wer nicht ausreichend deutsch spricht, kann bereits bei der Einschulung nicht mithalten. Abgesehen von einer Rückstufung, wenn ein Kind eigentlich schulpflichtig ist, aber aufgrund einer Sprachbarriere noch nicht in die Schule aufgenommen werden kann, gibt es keine Pflicht, die Vorschule zu besuchen.
Einige andere Bundesländer, wie Bayern, setzen in diesen Fällen auf eine spezielle Sprachförderung. Dieser Unterricht findet jedoch nicht in einer Vorschule für Deutsch statt.

Die Anfänge der Vorschulen:

Im deutschen Kaiserreich waren Vorschulen den Kindern reicher Bürgern vorbehalten. Bereits in der Weimarer Republik erfolgte deren Abschaffung.

Der Begriff der Vorschule umfasst jedoch den gesamten Bereich, der sich vor der Einschulung abspielt. Damit bezieht sich der Begriff auch auf Kindergärten und Kindertagesstätten. Das Ziel aller dieser Einrichtungen liegt darin, Nachteile in sprachlicher oder sozialer Art abzubauen. Vorschulkinder sollen zumindest in der Lage sein, dem Unterricht der Grundschule folgen zu können.

Zusätzlich gibt es private Vorschulen, die besonders früh mit der Förderung ansetzen. Der Schwerpunkt liegt hier jedoch nicht darin, Ungleichheiten abzubauen, sondern vielmehr darin, die Kinder systematisch auf den Schulalltag vorzubereiten. Im Gegensatz zu anderen Angeboten ist der private Sektor deutlich teurer, sodass sich nicht jeder diese Art der Vorbereitung leisten kann.

2. Die Vorschule im Kindergarten – was Kinder dort lernen

Ideen der Vorschulerziehung werden im Kindergarten umgesetzt.

Der Vorschulunterricht im Kindergarten setzt meist im letzten Jahr, bevor die Kinder in die Schule kommen, ein. Im Gegensatz zum regulären Kindergartenprogramm lernen die Kinder, sitzen zu bleiben und weniger umherzulaufen. Auch Sprachübungen, erste Schreibversuche sowie Rechenübungen stehen mancherorts auf dem Programm.
Leider gibt es nicht in jedem Ort eine Kita oder einen Kindergarten mit entsprechenden Angeboten. Insbesondere in kleineren Einrichtungen fehlen meist die nötigen Kapazitäten, um eine eigene Vorschulgruppe einzurichten.

Der Hauptgrund, warum die Vorschule an sich nahezu abgeschafft ist, liegt darin, dass die Entwicklung sowie die Erziehung des Kindes nicht nur in einem Jahr stattfinden. Vielmehr baut die gesamte Kindergartenzeit systematisch aufeinander auf. Im Gegensatz zur Politik sehen viele Eltern laut Statistik eine Notwendigkeit in der Beibehaltung oder auch in der erneuten Einführung von Vorschulen.
Kinder lernen im Kindergarten stets neue Dinge. Im letzten Vorschuljahr wird lediglich etwas mehr Wert auf den Bereich der Konzentrationsfähigkeit gelegt.

Tipp: Machen Sie sich als Eltern nicht allzu voreilig Sorgen, dass Ihr Kind in der Schule nicht stillsitzen kann. Besonders im ersten Schuljahr gibt es noch zahlreiche Unterbrechungen, in denen sich die Kleinen bewegen können. Kaum ein Kind kann bereits mit fünf oder sechs Jahren den ganzen Schultag über ruhig sitzen.

3. In der Vorschule lesen lernen – macht das Sinn?

In der Vorschule steht schreiben lernen nicht auf dem Programm.

Viele Eltern glauben, dass Ihre Kinder bereits Vieles können müssen, wenn Sie in die Schule kommen. Es ist jedoch nicht die Aufgabe einer Vorschule, Schreibübungen anzubieten. Über diverse Spiele in der Vorschule wird auf andere Art Wissen vermittelt.
Es kommt vor, dass einzelne Gruppen der Vorschule bereits Buchstaben ansprechen und diese behandeln. Für den späteren Schulbesuch ist dies jedoch keineswegs ausschlaggebend. Viel wichtiger ist die soziale Entwicklung des Kindes. Wer mit anderen Kinder zurechtkommen möchte, muss über entsprechende soziale und emotionale Fähigkeiten verfügen.

In der Grundschule und nicht bereits in der Vorschule lernen Kinder rechnen. Über Lernspiele der Vorschule werden jedoch vielfach bereits Zahlen vermittelt. So haben die Kinder es später leichter, mit diesen umzugehen.

Besonders manche private Vorschule ist stolz darauf, sehr viel Wissen zu vermitteln. Das ABC steht in solchen Vorschulen auf dem Lehrplan. Da die Grundschule jedoch die Möglichkeit bietet, all das nachzuholen, ist der Sinn zweifelhaft.

Wichtig ist, dass das Kind Spaß am Lernen entwickelt. Wenn zu früh Druck aufgebaut wird, kann dies eher zum gegenteiligen Ergebnis führen. Es macht daher wenig Sinn, sehr viel zu lernen, wenn das Kind den Spaß dabei verliert.

Es ist nicht schlimm, wenn sich Ihr Kind am Ende des Kindergartens etwas mehr langweilt. Ist dies der Fall, gestaltet sich der Übergang zur Schule meist weniger problematisch. Die Kinder freuen sich dann besonders darauf, etwas Neues ausprobieren zu dürfen und eben nicht mehr länger in der Kita bleiben zu müssen.

4. Das nötige Material für die Vorschule

Mit Rucksack in die Vorschule

Für die Vorschule benötigt Ihr Kind nicht allzu viel. Lernblätter der Vorschule erhalten die Kinder an Ort und Stelle. Für ausreichende Stifte und Scheren ist meist Sorge getragen. Wenn jedoch spezielles Equipment für bestimmte Projekte benötigt wird, wird Ihnen dies von der Vorschule rechtzeitig mitgeteilt.

Es bringt nur wenig, rein vorsorglich für Material zu sorgen. Meist wird dieses gar nicht gebraucht und daher sinnlos angeschafft. Ein Ranzen für die Vorschule ist entbehrlich. Wenn Ihr Kind jedoch einige Dinge gerne auch zu Hause ausprobieren möchte, lohnt es sich selbstverständlich, für das nötige Equipment zu sorgen.

Ein Malkasten, ein paar Stifte sowie Material zum Basteln sollten allerdings in keinem Haushalt mit Kindern fehlen. Dies gilt indes unabhängig davon, ob Ihr Kind die Vorschulklasse im Kindergarten besucht oder nicht.

Geht Ihr Kind allerdings den ersten Tag in eine echte Vorschule, können Sie überlegen, eine Vorschultüte zu basteln oder zu kaufen. Kleine Geschenke zur Vorschule geben Ihrem Kind das Gefühl, einen neuen Abschnitt geschafft zu haben.

5. Die private Vorbereitung auf die Schule

Es gibt zahlreiche Vorschulübungen zum Ausdrucken für zu Hause.

Nicht immer müssen es die Kita, der Kindergarten oder eine spezielle Vorschule sein, die für Ihr Kind den richtigen Weg in Richtung Schule darstellen. In einigen Fällen ist es besser, wenn Sie selbst die Aufgabe der Schulvorbereitung übernehmen.

Besonders, wenn es um Fragen der Konzentration geht, können Sie zu Hause viel bewirken. Es gibt einige Arbeitsblätter der Vorschule zum Ausdrucken, die Sie sich gemeinsam mit Ihrem Kind ansehen können. Im Bereich der Aufmerksamkeit helfen allerdings auch Gesellschaftsspiele. Ihr Kind lernt, ruhig zu sitzen und sich zu konzentrieren.

Über einige spezielle Lernspiele lässt sich der Effekt verstärken. Beachten Sie aber stets, dass Sie Ihr Kind nicht überfordern. Zeigen Sie Ihrem Kind viele Möglichkeiten auf, überlassen Sie die Entscheidung, in welche Richtung sich Ihr Spross orientieren möchte, ihm selbst.

Vor- und Nachteile der Vorbereitung auf die Schule von zu Hause:

  • Sie haben eine große Kontrolle über den Lernfortschritt des Kindes.
  • Sie können selbst die Übungen auswählen, die Sie für sinnvoll erachten.
  • Es besteht die Möglichkeit, genau nach den Bedürfnissen Ihres Kindes zu handeln. So können Sie Pausen machen und die Zeiten besser einteilen.
  • Der soziale Kontakt zu anderen Kindern fehlt.
  • Ihr Kind lernt lediglich das, was Sie für sinnvoll erachten. Nicht immer ist diese Einschränkung vorteilhaft.
  • Möglicherweise gestaltet sich der Wechsel in die Schule nach dem Einzelunterricht schwierig.

6. Die private Vorschule als Möglichkeit der Frühförderung

An einigen privaten Instituten herrscht ein straffes Regiment.

Da nicht jede Kita eine Vorschule beherbergt, erwägen einige Eltern, die Übungen der Vorschule selbst zu machen oder aber Ihr Kind auf eine private Vorschule zu schicken. Im Gegensatz zum Kindergarten, für dessen Vorschule Sie nichts zahlen, ist die private Vorschule keineswegs kostenlos.

Die Übungen der Vorschule unterscheiden sich teils stark von denen, die in einem regulären Kindergarten stattfinden. Einige Vorschulen erwarten viel Engagement. Es herrscht meist eine Form des Unterrichts, wie sie in Schulen üblich ist. Die Kinder werden zwar gefördert, jedoch auch sehr stark gefordert.

Prinzipiell ist gegen eine frühkindliche Förderung nichts einzuwenden. Wenn dies allerdings dazu führt, dass Ihr Kind die Lust am Lernen verliert, sollten Sie handeln und über Alternativen nachdenken.

Ihr Kind muss nicht bereits im Vorschulalter alles können. Vielmehr ist es wichtig, dass es glücklich bleibt und sozial sowie emotional gefestigt in die Schule kommt.

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Unter Vorschule versteht man ganz allgemein die Einrichtung, in der Kinder zwischen Kindergarten und Schuleintritt auf die Schule vorbereitet werden. Für viele Kinder entfällt dieser Schritt, weil sie direkt vom Kindergarten in die Schule kommen. Doch gibt es auch noch Vorschulen, zum Beispiel für Kinder, die erst mit knapp 7 Jahren eingeschult würden und im letzten Jahr vor Schulbeginn mehr geistige Herausforderung benötigen, als der Kindergarten bieten kann.

Viele Eltern fragen sich allerdings, was eine Vorschule ausmacht. Welche Ziele und Aufgaben verfolgt sie?

Hintergrund zum Verständnis

Bis zum Ende des deutschen Kaiserreichs 1918 war die „Vorschule“ eine eigene, drei Jahre umfassende Schulform. Der Besuch dieser Schulform war sehr teuer und bereitete gezielt aufs Gymnasium vor, welches vor allem Kinder aus wohlhabenden Haushalten besuchten. Noch in der Weimarer Republik vor dem Beginn der Nazizeit wurde sie abgeschafft. Daher besagt Artikel 7, Absatz 6 des Grundgesetzes noch heute: „Vorschulen bleiben aufgehoben“. 1920 trat an ihre Stelle die Grundschule.

Heute ist mit dem Begriff „Vorschule“ jedoch eine Vorbereitung auf die Grundschule gemeint. Bis auf wenige Ausnahmen, etwa in der Hansestadt Hamburg, existiert eine klassische und separate Vorschule nicht mehr explizit. Schulkindergärten oder Vorschulklassen werden sind heutzutage in den Kindergartenbereich eingegliedert. In der Regel betrifft die Vorschule die Kinder, welche ein Jahr vor dem Schulbeginn stehen, also solche, die fünf Jahre alt sind. In der ehemaligen DDR beispielsweise wurden die Kinder ab diesem Zeitpunkt im gleichen Gebäude wie die Schüler unterrichtet.

Aufgaben und Inhalte

Grundsätzlich soll die Vorschule die älteren Kinder im Kindergarten gezielt an die Grundschule heranführen. Dafür sind die Entwicklung bestimmter Eigenschaften und die Einhaltung gewisser Normen für die Älteren dort notwendig. Eine spielerische Herangehensweise an typische Verhaltensweisen in der Schule, wie das ruhige Sitzen an einem Tisch, wird den kommenden Grundschülern nahegebracht.

Wenn Eltern zudem das Packen oder Tragen eines Rucksacks oder einer Büchertasche vor der Einschulung mit den Kindern üben wollen, können sie z.B. bei Amazon* geeignete Modelle finden und diese bereits vor Schulbeginn erwerben. Neben diesen formalen und äußerlichen Dingen gehört auch die Beschäftigung mit geistigen Inhalten, die Beschäftigung mit verschiedenen Materialien oder die Konzentration auf Aufgaben dazu.

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Details der Vorschulpädagogik

In der Regel beinhaltet die Vorschulpädagogik zunächst feste Abläufe und bietet Einblick in verschiedene Bereiche. Sie sollten jedoch nicht davon ausgehen, dass die Kinder an die einzelnen Schulfächer herangeführt werden. Die kommenden Grundschüler lernen, zwischen Arbeits- und Spielphasen zu trennen, frühstücken gemeinsam und halten Lese- und Gesprächskreise ab. Bestimmt werden diese Abläufe nicht nur von der Institution, welcher Sie als Eltern Ihre Kinder anvertrauen.

Sie nehmen auf den Lebensalltag der Kinder (Familie, Freundschaft) oder bestimmte andere Bereiche (Straßenverkehr, Weltall) Bezug. Dabei ist die Vorschulpädagogik für Ihre Sprösslinge altersgerecht und kreativ. So fördert sie in vielerlei Weise die Sprache als Grundlage jeglicher Bildung, beispielsweise durch Begegnungen mit Literatur oder einer bewussten Aussprache. Musikalische und sportliche Betätigungen, etwa durch das Spielen von Instrumenten und den Tanz, sind ebenfalls wichtig. Beispielsweise durch Basteln und die Nutzung verschiedener Materialien fördern die Kindergärtner zudem die künstlerische Gestaltung. Mathematisches Denken wird durch das Sortieren und Zuordnen eingeübt. Über die Details der Vorschulpädagogik können Sie sich aber normalerweise im entsprechenden Kindergarten informieren.

Ziele und weitere Anmerkungen

Die Kinder haben auch am Ende ihrer Kindergartenzeit und in den ersten Schuljahren noch jede Menge Lust zu lernen und einen großen Spieldrang. Durch die geschilderten Beschäftigungen, die differenziert und individuell durch ausgebildete Erzieher vermittelt werden sollen, entwickeln sich alle Kinder nach ihren jeweiligen Möglichkeiten. Sie sollen voller Vertrauen auf ihre Fähigkeiten, fröhlich und wissbegierig ihre Schulkarriere starten.

Die Vorschulzeit ist nicht streng auf ein Jahr begrenzt und kann auch deutlich länger sein. Ebenso können Kindergärten verschiedener Ausrichtung, wie Freinet, Montessori oder Waldorf, anders an die Aufgabe herangehen. Vor allem sprachlich und in der Sozialisation sollten Kinder in der Lage sein, in die Schule gehen zu können. Nach dem Abschluss des Kindergartens findet häufig eine Einschulungsuntersuchung statt, die die Entwicklung des Kindes hinsichtlich seiner geistigen, körperlichen und motorischen Fähigkeiten feststellt.

Vorschule: Sanfte Vorbereitung auf die Schule

Das letzte Jahr im Kindergarten ist ein ganz besonderes! Neben viel, viel Spielen steht jetzt die Vorbereitung auf den Schulstart an. Was Kinder in der Vorschule lernen sollten, erfahren Sie hier.

Vorschule = Das Jahr vor dem Schulstart

Die Frage, die Eltern beim ersten Elternabend im letzten Kindergartenjahr ihres Kindes am meisten beschäftigt, lautet: Wie läuft das Vorschulprogramm in der Kita ab? Wird mein Kind gezielt auf das Leben als Schulkind vorbereitet? Ein bisschen Rechnen, die ersten Buchstaben kennenlernen, still sitzen, konzentrieren und den Stift richtig halten – die Liste der Wünsche, die Eltern an die Erzieherinnen für das letzte Kindergartenjahr haben, ist lang. Ungefähr so lang wie die Angst vor dem Schulstart und den damit verbundenen Anforderungen groß ist. Eine einheitliche Regelung, wie sich das Vorschulprogramm in den Kitas und Kindergärten im Einzelnen gestaltet, gibt es allerdings nicht. Generell meint Vorschule die Zeit vor dem Start in die Grundschule. In dieser Phase werden die Kinder in kleinen Schritten auf den Schulalltag vorbereitet, die Benachteiligung von Kindern aufgrund ihrer sozialen Herkunft soll durch das Vorschulprogramm abgebaut werden. Sowohl die einzelnen Bundesländer wie auch die Betreuungseinrichtungen sind in der Umsetzung des Vorschulprogramms ganz flexibel. Gab es früher noch gesonderte Vorschulklassen oder Schulkindergärten, werden diese inzwischen allermeist in den normalen Kindergartenalltag integriert. In den meisten Kitas bedeutet „Vorschule“, dass sich die „Großen“ ein bis zwei Mal wöchentlich treffen und mit einer Erzieherin Fähigkeiten trainieren, die in der Schule wichtig sind.

Was ist Inhalt der Vorschule?

Im Unterschied zur Schule arbeiten Kindertagesstätten nicht mit einem verbindlichen Lehrplan. Fast alle Bundesländer haben aber einen Bildungsplan, an dem sich die Träger orientieren. Ziel des Vorschulprogramms ist es, die Kinder auf spielerische Weise an die Schule heranzuführen. Sprachspiele, Zahlenspiele, dazu Übungen, die die Konzentration und Feinmotorik fördern – all das soll die Lust auf Schule wecken und die Kinder mit wichtigen Fähigkeiten auf den großen Schritt vorbereiten. Zudem gibt es spezielle, auf den Kindergarten zugeschnittene, Konzepte, die erstes Wissen über Zahlen und Laute vermitteln und damit bei den Kindern Lust auf Rechnen und Lesen wecken. Bekannt sind beispielsweise das Würzburger Trainingsprogramm und das Bewegungsprogramm „Mach mit bei Felix Fit – Bewegte Kinder“. Egal ob mit Programm oder ohne – das Lernen erfolgt, typisch für den Kindergarten, eher nebenbei und spielerisch.

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Viele Kitas bieten im letzten Kindergartenjahr vermehrt Ausflüge und Projekte an: Spielenachmittage im Altenheim, der Besuch einer Kinderverkehrsschule und Kinderführungen durchs Museum liefern den Kindern viel Input. Die Großen bekommen zunehmend mehr Aufgaben und mehr Verantwortung übertragen. Vielleicht dürfen sie die Patenschaft für ein kleines Kita-Kind übernehmen oder den Kleinen beim Anziehen helfen. Je näher dann der Schulstart rückt, umso spannender wird natürlich die Frage: Was macht man in der Schule eigentlich? Viele Kitas arbeiten eng mit der nächsten Grundschule zusammen und organisieren gegenseitige Besuche, ein Kennenlernen der Lehrer oder sogar ein gemeinsames Sommerfest.

Sanfte Vorbereitung auf die Grundschule

Auch wenn die Nervosität vor dem Schulstart nachvollziehbar ist: Als Eltern sollten Sie das Vorschulprogramm der Einrichtung Ihres Kindes nicht überbewerten! Dieses eine, letzte Kindergartenjahr ist nicht allein entscheidend für einen guten Start in der Schule. Die Grundlagen für die ersten Schuljahre werden in der gesamten Kindergartenzeit gelegt – und zwar ganz spielerisch beim Singen, Spielen und Erzählen. Viel wichtiger als die ersten Worte entziffern zu können, sind folgende Fähigkeiten:
● Regeln lernen und einhalten
● Andere ausreden lassen und zuhören
● Lernen, mit kleinen Enttäuschungen und Niederlagen umzugehen
● Sich in neue Gruppen integrieren
● Freundschaften schließen
● Verantwortung für sich und andere (z.B. kleinere Kinder) übernehmen
● An Entscheidungsprozessen teilhaben
● Konflikte aushalten
● Rücksicht auf andere nehmen
● Sich trauen, in der Gruppe zu erzählen und Fragen zu stellen
● Sich eine eigene Meinung bilden und diese hinterfragen
● Geduld haben
Der Münchner Pädagogin Monika Zoppelt liegt ein Learning besonders am Herzen: „Kinder müssen in diesem Alter lernen, auch einmal etwas zu MÜSSEN. Dazu gehört, auch Dinge zu tun, auf die man keine Lust hat.“ Wie im wahren Leben also. Beispielsweise, wenn als Schulkind erst die Hausaufgaben erledigt werden müssen, bevor man zum Spielen rausflitzen darf. Die meisten Fähigkeiten, die den Schulalltag erleichtern, lernen Kinder im Kindergarten-Alltag fast nebenbei.

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Frühförderung kann mehr schaden als nutzen

Kinder im Kindergartenalter sind hoch motiviert und wissbegierig. Der anstehende Schulstart verstärkt diesen Wissensdurst häufig nochmals – Kinder wollen wissen, verstehen, machen! Und Eltern möchten, dass ihre Kinder so viel wie möglich lernen. Das haben auch externe Anbieter erkannt und ihr Angebot in den letzten Jahren ausgeweitet: Englisch, Chinesisch, Musikalische Früherziehung – die Angebote versprechen viel Abwechslung am Nachmittag und zudem eine Extraportion Wissen, das in späteren Jahren für Vorteile sorgen soll. Aber macht das wirklich Sinn? „Nein!“, meint die langjährige Erzieherin Monika Birn. „Kinder sollten im letzten Kindergartenjahr viel Kontakt zu Gleichaltrigen haben und spielen! Es ist für Fünf- bis Sechsjährige wichtiger, im Hier und Jetzt zu leben, als nachmittags einen Termin nach dem anderen abzuarbeiten.“ Und sie fügt hinzu: „Kinder sollen erst einmal lernen, ihre Schuhe zu binden oder Mama beim Kochen helfen bevor sie englische Vokabeln lernen!“

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Wie kann ich mein Kind optimal auf die Schule vorbereiten?

Spielen ist die beste Grundlage für das Lernen in der Schule. Wenn Ihr Kind wissbegierig ist, anfängt Buchstaben zu malen oder im Alltag erste Rechenaufgaben lösen möchte: Bremsen Sie es nicht aus, sondern unterstützen Sie sein Interesse. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind genug „Futter“ bekommt und sein Wissensdurst und seine natürlich Neugier gestillt werden. Umgekehrt gilt aber auch: Entwickelt Ihr Kind noch kein Interesse an Zahlen und Buchstaben, dann hat es in der Schule dafür noch mehr als genug Zeit! Genießen Sie lieber das letzte Jahr vor dem Schulstart – ohne es mit zu vielen Fördermaßnahmen zu überfüllen.

Das sollte dein Kind zur Einschulung können

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Vorschule und Vorschularbeit – Ziele, Inhalte, Methoden und Ideen

Das letze Jahr im Kindergarten ist sowohl für die Kleinen als auch für Eltern und Erzieher eine aufregende, aber oft auch anstrengende Zeit. Die Vorschulkinder freuen sich in der Regel über ihre neue Rolle, genießen es, nun zu den „Großen“ zu gehören und blicken mit Spannung auf die baldige Einschulung. Aus pädagogischer Sicht warten im letzten Jahr vor dem Schulbesuch aber auch viele Herausforderungen auf die Kinder, wenn es darum geht den Übergang zwischen Kindergarten und Schule möglichst problemlos zu meistern. In vielen Einrichtungen findet ein spezielles „Vorschulprogramm“ statt, um die betreffenden Kinder altersgerecht zu fördern und um wichtige Kompetenzen zu stärken, die in der Grundschule benötigt werden.

Gibt es gesetzliche Grundlagen im Hinblick auf die Vorschule?

Bildung ist in Deutschland Ländersache und im Hinblick auf die Vorschularbeit existieren noch nicht einmal interne Gesetze oder Regelungen für die einzelnen Bundesländer. Das bedeutet: Jede Einrichtung entscheidet selbst, wie sie ihre Vorschulkinder fördern möchte – von einigen verpflichtenden Fördermaßnahmen wie zum Beispiel in Bezug auf die Sprache einmal abgesehen. Das ist einerseits gut, denn so kann die Vorschularbeit an das individuelle pädagogische Konzept angepasst werden. Andererseits bedeutet das für Eltern und Kinder, dass die Qualität der Angebote und die Konsequenz bei der Umsetzung pädagogischer Prinzipien im Jahr vor der Einschulung je nach Einrichtung extrem unterschiedlich ausfällt. Zudem ist es noch nicht einmal Pflicht, dass Kinder überhaupt eine pädagogische Betreuungseinrichtung besuchen, bevor sie in die Schule gehen. Das sind in den meisten europäischen Ländern anders aus: In Österreich sind Eltern gesetzlich verpflichtet, ihr Kind zumindest im letzten Jahr vor der Einschulung im Kindergarten anzumelden. In der Schweiz existiert sogar eine Kindergartenpflicht ab dem vollendeten vierten Lebensjahr. In Deutschland wird von einigen Parteien zwar ebenfalls eine Kita-Pflicht für das letzte Jahr vor der Einschulung gefordert, bisher wurden entsprechende Gesetzesänderungen aber noch nicht auf den Weg gebracht. Einige Bundesländer, darunter NRW, versuchen Anreize für Eltern von Vorschulkindern zu schaffen, indem sie ihnen die Kosten für den Kindergartenbesuch im letzen Jahr vor der Einschulung erlassen. Trotzdem gehen Experten davon aus, dass es vor allem Kinder aus bildungsfernen Schichten sowie Kinder mit Migrationshintergrund sind, die nie einen Kindergarten besuchen bevor sie schulpflichtig werden. Das kann im Hinblick auf viele Lernbereiche ein Nachteil sein, besonders aber wenn es um Selbst- und Sozialkompetenz sowie um die Beherrschung der deutschen Sprache geht.

Was beinhaltet eine gute Vorschularbeit?

Ein Kindergarten ist und bleibt in Deutschland eine nichtschulische Institution. Das bedeutet, die Kinder sollen nicht unterrichtet, sondern auf andere Art und Weise gefördert werden. Es geht darum die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, damit der Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule gelingt. Wie eine Vorbereitung auf die Schule gelingt, kann ganz unterschiedlich aussehen. Und natürlich sind diesbezüglich auch die Eltern gefordert – kein Vorschulprogramm allein kann dafür sorgen, dass ein Kind die Herausforderungen, welche die Einschulung mit sich bringt, problemlos meistert.

Folgende Entwicklungsbereiche sind wichtig, wenn es um die sogenannte „Schulfähigkeit“ geht:

  • Feinmotorik (die richtige Stifthaltung, die Fähigkeit, sich eigenständig an- und auszuziehen, eine Schleife binden zu können, das Vermögen, Buchstaben und zahlen zu schreiben usw.)
  • soziale und emotionale Kompetenz (Frustrationstoleranz, die Fähigkeit zu planen und sich selbst zu organisieren, Regelverständnis, Empathie, Durchsetzungsvermögen, Selbstbewusstsein, Problemlösungskompetenz usw.)
  • Kognitive Kompetenz (Zahlenverständnis, simultanes Erfassen von Mengen, Konzentrations- und Merkfähigkeit, die Fähigkeit, sich Sachwissen anzueignen, das Verständnis für sachliche Zusammenhänge, Interesse an Sachthemen usw.)
  • Sprachkompetenz (altersgerechter passiver und aktiver Wortschatz, die Fähigkeit, komplexe, grammatikalisch richtige Sätze zu bilden, die Fähigkeit, Gehörtes und Gesehenes in eigenen Worten wiederzugeben usw.)

Auf Kindergartenpaedagogik.de findest Du weitere wissenschaftlich fundierte Überlegungen zu dem Thema, die auch entwicklungspsychologische Grundlagen aufgreifen:

Wie können Kinder bestmöglich auf ihre zukünftige Rolle als Schulkind vorbereitet werden?

Die meisten Kompetenzen, die Kinder brauchen um für die Anforderungen in der Schule geröstet zu sein, lernen sie ganz nebenbei im Alltag in der Auseinandersetzung mit anderen Menschen und der Umwelt. Trotzdem macht es Sinn, im letzten Kindergartenjahr ganz gezielte Angebote für die „Großen“ zu schaffen. Das hilft den Kindern, sich mit ihrer neuen Rolle und den baldigen Veränderungen in ihrem Leben auseinanderzusetzen. Früher arbeiteten viele Einrichtungen mit Arbeitsblättern, die von den Kindern gelöst werden mussten. Heute werden andere Ansätze verfolgt. Bestandteil der Vorschularbeit sind beispielsweise

  • Projektarbeit,
  • Ausflüge,
  • Arbeitsgemeinschaften,
  • gezielte Angebote zur Sprachförderung
  • die Übernahme besonderer Aufgaben (z.B. als Paten für jüngere Kinder)

Sinnvoll scheint es, dass Vorschulkinder besondere Rechte, aber auch Pflichten haben. So bietet es sich an, ihnen einen eigenen Raum zur Verfügung zu stellen oder, falls das aus Platzgründen nicht möglich ist, einen eigenen Bereich innerhalb des Gruppenraumes. Weitere Privilegien der „Großen“ könnten sein, zu dritt alleine auf dem Außengelände zu spielen, beim Kochen zu helfen, sich mit speziellem Material zu beschäftigen usw.Gleichzeitig sind die Kinder in vielen Einrichtungen angehalten, sich über einen längeren Zeitraum hinweg mit Aufgaben zu beschäftigen, die auf den ersten Blick nicht so leicht zu bewältigen sind, zum Beispiel einen Teppich zu weben oder ein Mandala auszugestalten. So lernen sie Durchhaltevermögen und erfahren, dass hin und wieder auch eine Anstrengung nötig ist, um etwas zu erreichen.Grundsätzlich aber gilt es, Selbstlernprozesse der Kinder anzuregen, ihre Interessen zu berücksichtigen und Kompetenzen zu stärken sowie ihnen mich Wertschätzung zu begegnen. Lernen soll Freude machen und die natürliche Neugier der Kinder gilt es zu nutzen.

Einen weiteren interessanten Fachartikel zum Thema findest du hier:

Wer muss zusammenarbeiten, damit Vorschularbeit gelingen kann?

Um einem Kind einen guten Start in der Schule zu ermöglichen, müssen relativ viele Instanzen zusammenarbeiten. Wichtig ist grundsätzlich, aber besonders im Vorschuljahr, eine intensive und kooperative Zusammenarbeit zwischen den Eltern und den pädagogischen Fachkräften. Aber auch die Grundschulen sollten den Kontakt zu den vorschulischen Betreuungseinrichtungen suchen bzw. umgekehrt. In den meisten Bundesländern ist zudem das Gesundheitsamt involviert, wenn es um vorschulische Untersuchungen sowie um die Feststellung der Schulfähigkeit geht, weil eine ärztliche Schuleingangsuntersuchung erfolgen muss. Idealerweise finden zu Beginn und gegen Ende des Vorschuljahres Elterngespräche statt, in denen die individuelle Entwicklung jedes einzelnen Kindes thematisiert wird. Viele Eltern ergreifen die Initiative und bitten von sich aus um ein entsprechendes Gespräch, aber einige Mütter und Väter müssen die Einrichtungen auch gezielt darauf ansprechen.

Folgende Fragen können in einem ersten Elterngespräch am Anfang des Vorschuljahres aufgegriffen werden:

  • Wie hat sich das betreffende Kind entwickelt, seit es die Einrichtung besucht?
  • Welche Interessen hat es? Wie sieht es mit Freundschaften aus?
  • Wie findet es sich mit seiner Rolle als Vorschulkind zurecht? Freut es sich grundsätzlich auf die Schule oder hat es Ängste? Worauf freut es sich im Vorschuljahr?
  • Nimmt das Kind an internen oder externen Fördermaßnahmen teil (z.B. Sprachförderung, Logopädie, Ergotherapie, Psychotherapie usw.)?
  • Welche Erwartungen und Wünsche haben die Eltern im Hinblick auf die Vorschularbeit?
  • Geben die Eltern ihre Erlaubnis, dass die Einrichtung sich mit der Grundschule über ihr Kind austauschen darf?
  • Wo sehen die Fachkräfte noch Entwicklungspotenzial bei dem Kind? Wie schätzen die Eltern die Schulfähigkeit ihres Sohnes/ihrer Tochter ein?
  • Steht eine vorzeitige Einschulung oder eine Rückstellung des Kindes im Raum?
  • Was können Eltern zu Hause tun, um ihr Kind im Alltag zu fördern und zu unterstützen? Welche Maßnahmen und Angebote plant die Einrichtung?

Gegen Ende der Kindergartenzeit sollte dann ein zweites Gespräch stattfinden, eine Art Abschlussgespräch. Eine Überlegung könnte sein, ob das Kind an diesem Gespräch teilnimmt – so erfährt es Wertschätzung und fühlt sich ernst genommen, weil die Erwachsenen nicht über- sondern mit ihm reden.

Wie werden Kinder mit besonderem Förderbedarf auf die Schule vorbereitet?

Grundsätzlich arbeiten heute fast alle Kindergärten integrativ. Das bedeutet, auch Kinder mit besonderem Förderbedarf müssen von den Fachkräften so gut wie möglich auf die Schule vorbereitet werden. In Bayern arbeiten die Einrichtungen besonders im Hinblick auf die Sprachförderung eng mit den Grundschulen zusammen. Neben den von den Erziehern ausgearbeiteten und durchgeführten Angeboten zur Förderung der (deutschen) Sprache kommen regelmässig Lehrkräfte aus den Grundschulen innerhalb des Einzugsgebietes, um in Kleingruppen Einheiten zur Sprachförderung durchzuführen.Kinder, die im Bundesland Bayern im Jahr bevor sie schulpflichtig werden neben der Sprache noch in anderen Bereichen Förderbedarf haben, können eine schulvorbereitende Einrichtung (SVE) besuchen. Dort werden sie gezielt gefördert, um nach einem Jahr an einer Regelschule aufgenommen zu werden.In Hamburg existieren im Gegensatz zu den meisten anderen Bundesländern noch sogenannte „Vorschulklassen“. Diese werden von Kindern besucht, die schulpflichtig sind, bei denen bei der Sprachstandserhebung aber Defizite festgestellt wurden Einrichtungen wie die SVE in Bayern oder die Vorschulklassen in Hamburg werden heute vielfach von Experten kritisiert, weil Kinder mit Förderbedarf entgegen der aktuellen Bestrebungen im Hinblick auf Inklusion „aussortiert“ werden. Andererseits wird eine individuelle Förderung in Regeleinrichtungen aufgrund der angespannten Personalsituation einerseits und den gestiegenen Ansprüchen an die vorschulische Förderung andererseits immer schwieriger. Kinder im Vorschulalter zeigen immer größere Entwicklungsunterschiede in allen Bereichen auf – da ist es fast unmöglich jedes Kind angemessen zu fördern.

Meine Stimme zählt – Kinder haben Rechte

Unser diesjähriges Vorschulthema befasst sich mit den Rechten der Kinder! Aus diesem sehr großen Bereich haben wir verschiedene Schwerpunkte ausgewählt, die wir mit den Kindern genauer betrachten möchten. Dazu gehören die Bereiche „Kinderrechte“, „Partizipation und Mitbestimmung“, „Ernährung“, „Umwelt“ mit dem besondern Blick auf die Erhaltung der Welt und Müllvermeidung und dem Thema „Persönlichkeit und Einzigartigkeit“ eines jeden Menschen.

Zu diesen Schwerpunktthemen gibt es eine Vielzahl an ansprechenden Bilderbüchern und Arbeitsmaterialien.

Das Schulspiel

Beim Schulspiel spielten wir mit den Kindern „Schule “. In einem extra für diesen Zweck umgestalteten Raum wurden die Kinder in einer kleinen Gruppe von 5 Kindern und drei Erzieherinnen mit der Situation Schule bekannt gemacht.


In der „Schulstunde“ sollten die Kinder nun kleine Aufgaben erfüllen. Dazu gehörten ein Kim-Spiel, eine Wahrnehmungsaufgabe „Bauen von Bauwerken mit Quadern und Rechtecken“, ein Arbeitsauftrag aus dem Bereich Zahlen und Mengen, zwei Sprachspiele, eine Malaufgabe und ein Arbeitsblatt zu Musterreihen und Ketten.


Nach einer ersten gemeinsamen Erzählrunde hörten die Kinder die Geschichte von „Frau Rosa Rot“ zu der sie anschließend ein Bild malen sollten. Jedes Kind hatte einen eigenen Arbeitsplatz und arbeitete anschließend in seinem eigenem Tempo an den folgenden Arbeitsaufträgen.


Wir beschäftigten uns spielerisch mit Zahlen und Buchstaben achteten auf die persönlichen sozialen Fähigkeiten der Kinder und ihre Bereitschaft sich auf die neue Situation einzustellen.

Die Kinder sollten mit Freude und Interesse neue Aufgaben und Herausforderungen annehmen und mit Spaß bei der Arbeit sein.

Zum Abschluß der Schulstunde erhält jedes Kind eine kleine Süßigkeit aus der Schultüte.

Kreativarbeit „Leinwand“

Im Laufe des Vorschuljahres bieten wir den Kindern verschiedene kreative Arbeiten an. Unter anderem gestaltet jedes Kind zu Beginn der Vorschuljahres einen Keilrahmen. In den großen Holzrahmen nebem dem Büro und gegenüber TP 5, ist für jedes Kind mit einem Foto ein Platz vorgemerkt. Die Kinder malen auf die Leinwand ein Selbstportrait.

Die Kinder malen mit Abtönfarbe und nachdem die Grundierung getrocknet ist, wird das Werk vollendet. Jedes Kind hat eine Vorstellung von sich. Zunächst betrachtet es sich noch einmal genau im Spiegel. Wie sehe ich aus? Was für eine Frisur habe ich heute! Welche Augenfarbe ich? Die Erzieherin hilft die Farben anzumischen bis sie den Wünschen der Kinder entsprechen.


So entstehen ganz persönliche Portraits der Kinder, die die großen Bilderrahmen füllen. Auch Familienbilder sind in diesem Rahmen untergebracht und locken manchen Betrachter an.

Ausflug zum Mühlenbusch

Der erste Ausflug führte die Kinder in diesem Jahr zum Mühlenbusch. Der Wald bietet tolle Spiel- und Klettermöglichkeiten. Es gibt umgestürzte Bäume, viele Äste und dicke Zweige und vieles zu entdecken.


Die Kinder genossen den Tag. Mit Spaß und Entdeckerfreude eroberten sie das Gelände. Nach Herzenslust konnten sie toben, rennen und Verstecken spielen. Viel Interesse zeigten sie an der Natur. Sie sammelten die Schätze des Waldes, beobachteten kleine Tiere und zeigte Freude an der schönen Umgebung.


Immer wieder fanden sie Zeit und Muße um ihr leckeres mitgebrachtes Picknick zu genießen. Wir beobachten immer wieder das unsere Großen die Ausflüge sehr genießen. Sie sind stolz darauf schon vieles selbstständig und alleine zu bewältigen!


27 neugierige Vorschulkinder freuen sich auf ein Jahr mit vielen neuen Eindrücken, Erlebnissen und Ausflügen!


Auch die Erzieherinnen erleben dieses letzte Jahr vor der Einschulung mit den Kindern als ein Besonderes. Sie beobachten in dieser Zeit die großen Entwicklungsschritte der Kinder. Nach und nach wachsen sie in ihre neue Aufgaben hinein. Sie sind nun die größten und ältesten Kinder im Haus. Sie werden selbstständiger und selbstbewußter und sind nun die Vorbilder der „Kleinen“.

Lernen macht Spaß

Max Maus kann schon lesen und bietet seinen
Freunden an, es ihnen beizubringen. Sie
gründen ihre eigene kleine Waldschule.
Schon bald wird klar: Jeder der Freunde
kann etwas Besonderes, das er den anderen
beibringen kann.

So macht Lernen richtig Spaß.

Die Kinder lernen dieses bezaubernde und Mut machende Bilderbuch als Einführung in unsere Vorschularbeit und ihre Zeit als die „Großen“ in unserem Haus kennen. Es soll sie motivieren und dabei unterstützen ihre eigenen Fähigkeiten als etwas Besonderes einzuschätzen.

In dieser ersten Angebotsstunde erhalten die Kinder ihr persönliches Projektansteckschild, das sie von nun an zu allen Angeboten für Vorschulkinder tragen werden und ihre Vorschulmappe. An dieser werden sie nun das ganze Jahr über in Eigenverantwortung arbeiten. Wesentliche Vorläuferfähigkeiten für die Schule werden gefördert um den Kindern eine guten Schulstart zu ermöglichen.


Das letzte Jahr in der Kita ist ein ganz besonderes Jahr für unsere Großen. Ihre Selbstständigkeit und ihr Selbstbewusstsein soll gestärkt werden.
Wir erweitern ihren Erfahrungsraum mit vielen Ausflügen und Aktionen auch außerhalb der Kita.
Wir freuen uns schon auf ein erlebnisreiches und spannendes Vorschuljahr!

Aufgaben und Ziele einer Vorschule

Im letzten Jahr im Kindergarten werden die Kleinen auf die Schule vorbereitet. Dafür bieten zahlreiche Kindergärten Vorschulunterricht für den Nachwuchs an. Doch was ist eine Vorschule genau und was machen die Kinder dort? Welche Ziele verfolgt der Vorschulunterricht und welche Vorteile resultieren daraus für die Kleinen?

Was ist eine Vorschule?

Hinter einer Vorschule verbirgt sich die Grundidee, die Kinder gezielt auf den schulischen Alltag vorzubereiten. So sollen sie sich an das Umfeld und das Leben in der Schule gewöhnen. Dabei werden sie spielerisch mit Lern- und Unterrichtsformen, die in der Grundschule üblich sind, vertraut gemacht. Oft arbeiten die Kindergärten dabei eng mit den Schulen zusammen. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, dass die Kleinen bereits vor der Einschulung mit der Kita in die Schule gehen und dabei die Umgebung und die Lehrer kennenlernen. Zudem können die Vorschüler auch bei klassenübergreifenden Projekten einbezogen werden und so zum Beispiel an Schulfesten mitwirken.

Was machen die Kinder in der Vorschule?

In der Vorschule lernen die Kleinen ruhig am Tisch zu sitzen und sich dabei auf eine Aufgabe zu konzentrieren. Hierbei werden bereits Inhalte aufgegriffen, die der Nachwuchs dann in der Grundschule vertieft. Das sorgt dafür, dass die Kleinen bereits wissen, was sie in etwa in der ersten Klasse erwarten wird, da sie dadurch einen ungefähren Überblick über die Themenbereiche erlangen. So sollen sie zum Beispiel spielerisch ein Gefühl für Mengen erlangen, wenn sie am Morgen im Stuhlkreis gemeinsam nachzählen, ob alle da sind. Zudem sollen die Kinder bereits lernen, Zahlen und Buchstaben unterscheiden zu können.

Diese Ziele verfolgt der Unterricht

Im Mittelpunkt des Vorschulunterrichts steht der spielerische Faktor. Dabei sollen neben den geistigen Fähigkeiten der Kleinen auch motorische, sprachliche, emotionale, soziale sowie kreative Fähigkeiten und Fertigkeiten gefördert werden. Ziel ist es, dass die Kinder optimal auf die Grundschule vorbereitet werden. Dabei sollen sie nach Beendigung der Vorschule folgende Aspekte beherrschen:

  • Verständnis von Schrift
  • Verständnis von Sprache
  • Gefühl für Mengen
  • Zahlenverständnis
  • Zusammenarbeit in Kleingruppen
  • Eigenständigkeit
  • Selbstorganisation

Alle diese Fähigkeiten müssen sich die Kinder in einem gewissen Maße aneignen. Nur dann sind die Kleinen schulreif und können eigeschult werden. Damit beginnt ein neuer Lebensabschnitt für den Nachwuchs, bei dem er viel Unterstützung durch die Eltern benötigt. Was im Zusammenhang mit der Einschulung beachtet und erledigt werden muss, kannst du in diesem kostenlosen Ratgeber nachlesen.

Welche Vorteile hat der Besuch einer Vorschule?

Wenn der Nachwuchs eine Vorschule besucht, so kann dabei festgestellt werden, ob das Kind wirklich reif genug für die Einschulung ist. Ist das nicht der Fall, so kann rechtzeitig eingegriffen werden und das Kind individuell auf die Schulzeit vorbereitet werden. Nur so ersparst du deinem Nachwuchs einen möglichen Rücktritt in den Kindergarten. Außerdem wird den Kleinen durch den Vorschulunterricht die Angst vor der Schule genommen. Sie wissen bereits im Vorfeld, was auf sie zukommen wird und haben im besten Fall sogar mit Ihrer Kindergartengruppe die Schule im Vorfeld besucht. Dadurch konnten sie die Lehrkräfte und die Umgebung der Schule schon kennenlernen. Dies sorgt für mehr Selbstsicherheit bei den Kleinen. So können sie entspannt dem großen Tag der Einschulung entgegenfiebern.

Vorschule: Was sollten Kinder lernen?

Braucht man dann überhaupt noch eine Vorschule? Egal wie man es nennt, im letzten Jahr, sagt Ackermann, „brauchen die Gro­ßen mehr Futter“. Sie werden neugieriger, stellen mehr Fragen. In ihrer Kita können die künftigen Erstklässler weiter­hin viel spielen. Aber sie besuchen wie viele andere Kitas zum Beispiel auch Museen oder Produktionsstätten, machen Ausflüge und Wanderungen. Andere basteln im Altersheim mit den Bewohnern oder üben bei der Verkehrserziehung, alleine über die Straße zu gehen.

Und Kitas gehen mit den Vorschülern in die Schule. In die echte. Ein paar Mal im Jahr, für ein paar Stunden. Dort ­schauen sie sich Klassenzimmer an, bekommen kleine Aufgaben und Rätsel gestellt. Sie dürfen schon mal schnuppern, wie es in der ­Schule so ist. Das nimmt die Angst vor dem Unbekannten. „Wir gehen mit den Kindern außerdem in jede Schule, die sie später mal besuchen werden und lernen die Lehrer sowie das Gebäude kennen, egal ob es neun oder nur zwei verschiedene Schulen sind“, sagt Ackermann. Das verstärke Gefühle wie Stolz und Freude der Kinder auf die Schule noch. Außerdem kämen die Mitarbeiter mit den Lehrern ins Gespräch und bauten so ein erstes Vertrauensverhältnis auf. In gemeinsamen Elternabenden würden den Eltern Ängste genommen.

Vorschule: Lernen ohne Druck

Egal was Vorschulkinder in ­ihren Kitas lernen: Das Wichtigste ist, dass sie bei einer Sache begeistert dabei sind und nicht einfach einem vorgegebenen Plan folgen müssen. Klar dürfen sie den Umgang mit Schere und Stift ausprobieren. Nur bitte ohne Druck. Angst darf auf keinen Fall entstehen, Selbstvertrauen dagegen viel. Malte Mienert erklärt: Kleine Kinder lernen kreativ. Sie probieren aus.

In der Schule läuft der Lernprozess dagegen sehr systematisch, sprach- und schriftgebunden. Dieses soge­nannte konkret­operative Denken beherrschen Kinder erst mit etwa sechs bis sieben Jahren. „Schulisches Lernen gehört deshalb in die Schule“, sagt Bildungsexperte Mienert. Und: „­Alle Studien zum Übergang vom Kinder­garten zur ­Schule zeigen, dass gerade die Kinder ihn gut schaffen, die sich im letzten Kitajahr auch gelangweilt haben.“ Ihnen fällt der Abschied leichter, und sie freuen sich auf die Schule.

Was erwartet mein Kind in der Vorschule?

Eltern kennen das Gefühl nur zu gut: Das letzte Kindergartenjahr bricht an und der oder die Kleine darf in die Vorschule – die letzte Hürde bevor das richtige Schulleben beginnt. Das Vorschulprogramm ist pädagogisch so angelegt, dass es einen möglichst reibungslosen Übergang zwischen Kindergarten und Grundschule ermöglicht. Was genau umfasst so ein Programm? Welche pädagogischen Hintergründe gibt es? Und was können Eltern tun, um ihre Kinder in dieser Zeit zu unterstützen?

Inhaltsverzeichnis

Die Vorschule – Was genau ist das?

Bildung ist in Deutschland Sache der einzelnen Bundesländer. Allerdings gilt das nicht für die Vorschule: Im Gegensatz zur regulären Grundschule oder den weiterführenden Schulen gibt es für diesen Bereich keinerlei gesetzliche Regelung. Das heißt, dass jede Einrichtung selbst über die Inhalte entscheiden kann. Außerdem ist der Besuch der Vorschule keine Pflicht. Das heißt für Eltern:

  • Die Angebote der einzelnen Einrichtungen können sehr unterschiedlich ausfallen.
  • Teilweise werden gar keine Vorschulprogramme angeboten.

Ziele in der Vorschule

Obwohl es keine festgelegte Regelung für die Programme gibt, stehen doch einige Aspekte im Vordergrund jeder Vorschule. Es geht grundsätzlich darum die Kinder in ihren geistigen Fähigkeiten und ihrem Wissensdurst zu fördern. Dazu gehören sowohl motorische als auch sprachliche und soziale sowie kreative Fertigkeiten. Da es eine gezielte Vorbereitung auf die Grundschule darstellt, sollte ein Kind diese Aspekte nach der Vorschule beherrschen:

  • Grobes Verständnis von Sprache und Schrift
  • Zahlenverständnis meist bis zur Zahl 10
  • Gemeinsames Lernen mit anderen Kindern
  • Eigenständigkeit und Selbstorganisation

Im Mittelpunkt der Vermittlung steht ganz klar der spielerische Faktor. Es soll ja schließlich nur eine Vorbereitung sein.

Vorteile für das Kind

Natürlich ist die Vorschule erstmal eine Umstellung vom ganz normalen Kindergarten. Das Kind erhält einen neuen Tagesablauf und vielleicht sogar schon den ersten eigenen Schulranzen – so fühlt es sich gleich wie ein „Großer“. In der Vorschule kann getestet werden, ob ein Kind bereit ist in die Grundschule zu kommen. Notfalls kann noch ein Kindergartenjahr angehängt werden – das bewahrt auch vor Überforderung. Zudem wird dem Kind die Angst vor der Schule genommen, da der Vorschulunterricht ähnlich verläuft wie das erste Schuljahr. Die Kinder haben geregelte Vorschultage, in denen sie separate Lerninhalte vermittelt bekommen. Ausflüge und gemeinsame Projekte wie zum Beispiel komplexere Bastel-Arbeiten stärken die Kinder in ihrer Rolle als „Große“.

Elterngespräche suchen

Bevor ein Kind in die Vorschule kommt, sollte ein Elterngespräch stattfinden. Darin kann gemeinsam mit dem Kind eingeschätzt werden, wie weit die Entwicklung in den unterschiedlichen Bereichen schon ist. Auch kann das Kind eigene Wünsche äußern. Das Gleiche geschieht am Ende der Vorschulzeit: In einem Abschlussgespräch können nochmal Talente und Fähigkeiten angesprochen werden. Das Kind sollte an diesen Gesprächen immer aktiv teilnehmen dürfen – so fühlt es sich von vorneherein ernst genommen.

Arbeits- und Übungsblätter für Kinder

Lernen mit Spass macht Mut!

Hier gibt’s kostenlose Lern- und Übungsblätter für Vorschulkinder, Kita, Kindergarten und 1. und 2. Klasse.

Welt-und Länderkarten
Landkarten von Deutschland, Österreich, Schweiz, Weltkarte, Globus und Windrosen
Zahlen und zählen lernen
Lernvorlagen und Arbeitsblätter für kleine Kinder zum Erlernen der Zahlen 1 bis 10
Zahlen von elf bis hundert
Übungsblätter zu den Zahlen 11 bis 20 und Lernhilfen zum Zahlenraum bis hundert
Buchstaben lernen
ABC-Übungsblätter – Lernvorlagen für Kinder zum Erlernen des Alphabet
Buchstabentafeln
ABC-Poster zum Aufhängen
Basisschrift lehren & lernen
Unterrichtsmaterialien zur Deutschschweizer Basisschrift
Buchstaben und Zahlen-Karten
ausdrucken, ausschneiden und mit Spass die ersten Worte lesen und schreiben lernen!
Das Jahr – Kalender lernen
Arbeitsblätter rund ums Thema Kalender, Jahr, Monate, Tage und Jahreszeiten
Uhren – Uhrzeit lernen
Übungsblätter, Uhren zum Basteln und Ausmalen
Hauptseite Memo-Spiele
Druckvorlagen für Memo-Spiele, bastle dir dein eigenes Memo
Memo-Spiel Buchstaben
Lerne spielerisch das Alphabet mit unseren Memo Kärtchen
Memo-Spiel Buchstaben
Lerne spielerisch das ABC. Geschrieben in der deutschschweizer Basisschrift
Memo Karten Farben und Formen
Bringe die gleichen Formen oder Farben zusammen
Memo-Spiel Mathematik
Lerne rechnen mit den Mathe Memo Karten Auch mit Rätsel lösen lernt ein Kind viel Neues, trainiert sein Gehirn, gewinnt Selbstvertrauen und hat Spass! Wir empfehlen deshalb auch in unsere Rätsel-Ecke für Kinder reinzuschauen. Lernen mit Spass! Diese Webseite bietet gratis Arbeitsblätter und Unterrichtsmaterialien für Kinder im Vorschulalter, Kita und Kindergarten. Viele unserer Übungsblätter eignen sich aber auch für grössere Kinder in der ersten und zweiten Klasse.

Mit weniger Aufwand mehr erreichen

Übungen und Spiele für: Sprachverständnis – Schreibvorbereitung – Lesevorbereitung – Mathematisches Frühverständnis

In der Familiengruppe sind Sie täglich gefordert, möglichst allen Kindern gerecht zu werden. Den Jüngsten mit ihren Eingewöhnungsschwierigkeiten, den Mittleren mit ihrem Bewegungs- und Entdeckungsdrang und dann sind da auch noch die Vorschulkinder, die auf die Schule vorbereitet werden sollen.

Worauf sollten Sie bei den Ältesten besonderen Wert legen?

Um den Kindern einen guten Schulstart zu sichern, ist die Entwicklung der sogenannten Vorläuferfähigkeiten in folgenden vier Bereichen wichtig:

  1. der phonologischen Bewusstheit,
  2. der Schreibvorbereitung,
  3. der Lesevorbereitung und
  4. des mathematischen Frühverständnisses.

Sicher kennen Sie zu jedem dieser Schwerpunkte geeignete Förderprogramme. Aber wie die alle unter einen Hut bringen?

Vier in einem?!

Und was würden Sie sagen, wenn Sie ein Programm bekommen in dem alles berücksichtigt ist – sozusagen vier in einem? Aufeinander abgestimmt, systematisch aufgebaut und, wenn gewünscht, in den Jahreskreis eingebunden.

Mit SCHLAUDINO fit zum Schuleintritt!

Mit dem umfassenden, in der Praxis erprobten Förderprogramm „Mit SCHLAUDINO fit zum Schuleintritt“ erhalten Sie für 37 Wochen alles was Sie brauchen. So können Sie „Ihre Großen“ optimal – mit minimalem Aufwand – fördern.

  • Ihre Vorteile

Ihre Vorteile

Von Experten entwickelt, in der Praxis bewährt
Dieses Förderprogramm wurde in unserem Institut für Legasthenie- & ADHS-Training entwickelt und wird seit Jahren in Kindergärten und Vorschulklassen erfolgreich eingesetzt. Somit profitieren Sie von einem erprobten System, mit dem Sie Ihre Vorschulkinder auf einen erfolgreichen Schulstart vorbereiten können.

Umfassend und vielfältig
Sie können Ihre Vorschulkinder mit einem einzigen Programm in allen Kernbereichen gezielt auf die Schule vorbereiten und der Entwicklung von Teilleistungsschwächen vorbeugen. So können Sie bei minimaler Vorbereitungszeit Ihre Vorschulkinder mit ansprechenden Lernmaterialien professionell fördern. Zusätzlich erhalten Sie eine Fülle von Anregungen und Unterlagen, die Sie auch bei jüngeren Kinder einsetzen können:

  • Bildgeschichten zur Förderung des sprachlichen Ausdruckes
  • Reime und Märchen mit Verständnisfragen
  • Blase-, Puste-, Ansaugspiele zur Förderung der Mundmotorik
  • Lieder, Reigen- und Singspiele
  • Gruppen- und Bewegungsspiele
  • Ideen für Sachbegegnungen

Alle Materialien sind jederzeit verfügbar
Alle Arbeits- und Übungsblätter, Spiele, Märchen, Lieder, Ratgeber, … alle diese Unterlagen finden Sie in unserer Förderdatenbank. Mit der einmaligen Zahlung erhalten Sie einen zeitlich unbegrenzten Zugang. Das bedeutet: Einmal zahlen, immer nutzen und alle Updates kostenfrei erhalten.

zum Förderprogramm für Pädagogen zum Lernprogramm für Eltern

Alsterkind – Aktuelles für Eltern und Kinder in und um Hamburg

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Fit für die Schule – vom Kindergarten in die Schule

Die meisten Kinder freuen sich darauf, endlich ein Schulkind zu werden. Doch sollte es schon mit der Vorschule starten oder doch erst mit der 1. Klasse? Eltern sind unsicher, was ihre Kids erwartet. Kitas und Schulen erzählen uns aus dem Alltag.

Phorms setzt auf eigene Vorschulen und Kitas

So funktioniert die Umstellung von Kita auf Schule bei Phorms

Der „Phorms Campus Hamburg“ möchte, dass die Kinder Selbstvertrauen und Motivation für ihren weiteren Bildungsweg entwickeln. Deshalb bietet der Standort im Jahr vor dem Schuleintritt eine Vorschule (Reception) an. Das Vorschuljahr ist für Kinder konzipiert, die in der Kita nicht mehr genug gefördert sind und schon Lust haben, mehr zu lernen. Sie brauchen aber noch diese Spiel- und Entspannungszeit. „Phorms“ bereitet die Kinder mit Teams aus deutschen und englischen Muttersprachlern ein wenig auf den schulischen Alltag vor, ohne der Grundschule den Lernstoff vorwegzunehmen. „Bei allen Aktivitäten ist es uns wichtig, ihnen Verantwortung zu übertragen, dadurch ihr Selbstbewusstsein zu festigen und ihnen Sicherheit zu geben. Beispielsweise sollen sie selbst ihre Arbeitsaufgaben organisieren oder an ihre eigenen Sachen denken, wenn wir den Raum wechseln“, sagt Melanie Turni, Vorschulpädagogin auf dem „Phorms Campus Hamburg“. Damit die Kinder gut vorbereitet in die erste Klasse starten können, wird der Anteil der englischen Sprache ab dem Vorschulalter verstärkt.

„Englisch“ als Zweitsprache öffnet Türen

Zweisprachigkeit öffnet die Tür zum Austausch mit mehr Menschen aus mehr Ländern und erhöht zudem die beruflichen Chancen. „Phorms“ vermittelt Kompetenzen, sich in einer globalisierten Welt zurechtzufinden und in einer zunehmend zusammenwachsenden Weltgemeinschaft kompetent zu agieren und vor allem zu interagieren. Die Forschung zeigt, dass das Lernen in zwei Sprachen den schulischen Fortschritt begünstigt und die Ausbildung der kognitiven Fähigkeiten fördert.

Bilingual in die Schule – So werden Kita-Kinder darauf vorbereitet

Die Kinder bei „Phorms“ lernen Deutsch und Englisch nach der Immersionsmethode. Bei dieser Spracherwerbsmethode „tauchen“ die Kinder in die neue Sprache ein, indem sie Umgangssprache und Arbeitssprache ist. In den „Phorms“-Kitas und Vorschulen wird der Alltag grundsätzlich nach dem Prinzip „one person – one language“ mit einem englisch- und einem deutschsprachigen Pädagogen gestaltet. Die Kinder lernen so beide Sprachen in einem natürlichen Zusammenhang kennen, im Morgenkreis, beim Essen, durch Lieder, Geschichten und Spiele. Und das auch wenn die Kinder eine der beiden Sprachen zu Beginn nicht kennen.

Phorms Campus Hamburg, Wendenstraße 35-43, 20097 Hamburg. www.hamburg.phorms.de

Vorschularbeit mit Fokus auf Individualität in der Kita Kinderzimmer

„Kinder sind nicht nur unser Hier und Jetzt. Sie sind unser wertvollstes Gut: Die Zukunft!“

Getreu diesem Gedanken möchte das „Kinderzimmer“ Kindern einen Ort zum Großwerden bieten, an dem alle voneinander lernen und an dem sich individuelle Persönlichkeiten entwickeln und entfalten können. Kinder stark für den Schulalltag zu machen ist also schon im Grundkonzept des „Kinderzimmers“ verankert.

Individualität ist das Stichwort. Jedes Kind ist anders. Die „Kinderzimmer“-Pädagogik setzt genau hier den Schwerpunkt: ein Kind in seiner Individualität, seiner Persönlichkeit, seinen Talenten und Fähigkeiten zu achten und zu fördern. „Das heißt, dass wir uns den Kindern anpassen und nicht umgekehrt. Jeden Tag aufs Neue tauchen wir ein in ihre Welt, gehen mit ihnen auf die alltägliche Entdeckungsreise und helfen ihnen, behutsam, mit viel Einsatz und noch mehr Liebe dabei, die Welt der Erwachsenen zu verstehen und sie in ihrer Entwicklung zu selbstbewussten und weltoffenen Menschen zu begleiten“, so die Leiterin des „Kinderzimmer“-Alsterberg Christina Baal. Und damit das „Kinderzimmer“ die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes, seine individuellen Potenziale und seine Entwicklung erkennen kann, ist ein besonders guter Betreuungsschlüssel in den Gruppen Voraussetzung.

Für Kinder im Alter von 5-6 Jahren wird zusätzlich ein Vorschulprogramm angeboten, um die Kinder noch gezielter auf die Schule vorzubereiten. Die Grundlage dieser Vorschularbeit ist auf die Bildungsempfehlungen der Stadt Hamburg ausgerichtet und beinhaltet Material, mit welchem die Schwerpunkte Lesen, Schreiben, Rechnen und Sprache gefördert werden. „So bekommen unsere kleinen Schlau-Dinos und Lese-Mäuse ein Gefühl für den Umgang mit Zahlen, Buchstaben und Wörtern“, so Christina Baal. Rund um dieses Vorschulprogramm werden von den Erziehern individuell und nach Interessen der Kinder Projekte, Ausflüge und Aufgaben geplant und durchgeführt.

Kita Kinderzimmer, Friesenweg 4, 22763 Hamburg. www.kinderzimmer-kita.de

Private Bugenhagenschule arbeitet eng mit der Kita zusammen

Für einen erfolgreichen Schulstart sollten sich Kinder und Eltern auf den neuen Lebensabschnitt vor allem freuen können.

Besonders wichtig ist, dass die Freude am Lernen, die Antrieb und Motivation für Lernerfolge ist, lange erhalten bleibt. Deshalb bekommen die Kinder in den Bugenhagenschulen ganz besonders am Anfang die Unterstützung, die Zeit und den Raum, sich in ihrem Tempo zu entwickeln und sich über ihre Lernfortschritte zu freuen. Jahrgangsübergreifende Lerngruppen bieten die Möglichkeit, dass Kinder, die zum Schulstart z.B. bereits lesen können, sich gleich mit Lesern aus einem höheren Jahrgang zusammen finden und gemeinsam lesen können. So werden leistungsstarke Schüler von Beginn an gefördert und gefordert. Kinder, denen der Start nicht so leicht fällt, erhalten Unterstützung von ihren Paten. So erfahren alle zum Schulstart eine Atmosphäre wie in einer Familie – unterstützend und fördernd.

Schon vor der Einschulung, werden die Kinder zum ausführlichen Kennenlernen eingeladen. „Kinder, bei denen wir einen besonderen Unterstützungsbedarf vermuten, besuchen wir zusätzlich im Kindergarten und tauschen uns mit den Erzieherinnen, die das Kind oft schon über mehrere Jahre kennen, aus. Ferner führen wir vorab mehrfach Gespräche mit den Eltern und ggf. Therapeuten, um ein optimales Setting für einen guten Schulstart schaffen zu können“, so Bertram Maushake, Schulleiter der Evangelischen Bugenhagen-Grundschule an der Osterkirche in Ottensen. Dazu gehören die Schaffung von Unterstützungsmaßnahmen wie z.B. die Feststellung eines Förderbedarfs und die Einbindung von Therapeuten in den Ganztagsunterricht. Jahrgangsübergreifender Unterricht fördert das soziale Lernen. Zusätzlich gibt es tägliche Feedbackrunden, in denen ein wertschätzendes, faires Miteinander eingeübt wird. Nicht zuletzt bietet das kleine, überschaubare System Geborgenheit und Sicherheit, in der sich die Kinder nach ihren Möglichkeiten entwickeln können, sodass jedes Kind seine bestmöglichen Leistungen erzielt.

Bugenhagenschule Groß Flottbek, Bei der Flottbeker Mühle 28c, 22607 Hamburg.
Bugenhagenschule an der Osterkirche, Bei der Osterkirche 15, 22765 Hamburg
Bugenhagenschule Alsterdorf, Alsterdorfer Straße 506, 22337 Hamburg Ev. Grundschule Paulus – Hamm, Quellenweg 12 (Ecke Caspar-Voght-Straße), 20535 Hamburg

„Kleine Engel“-Kitakinder sind gut auf die Grundschule vorbereitet!

Einer der wichtigsten Tage in Pauls Leben – Die Einschulung!

Bisher hat er bestenfalls viel Liebe und Geborgenheit, aber auch Grenzen und Regeln von seinen Eltern erfahren. Die Erziehung war gewaltfrei, voller Freiräume und doch bestimmt in der Sache. Das kindliche Bestreben nach Selbstständigkeit wurde unterstützt, Erfahrungsräume geschaffen. Im Kindergarten durfte er sich in einen frühen Sozialisationsprozess begeben. Erste Lernerfahrungen wurden gemacht, der Körper wurde bewegt, tausendundein Spiel gespielt. Die eigene Individualität wurde gefördert. Gemeinsam mit den Eltern wurden Entwicklungsschritte besprochen und Wissen ausgetauscht.
Die Lehrerin von Paul wird nun herausfinden, wie sozial gliederungsfähig Paul ist, wie ausgeprägt sein Selbstbewusstsein oder seine Verständnis- und Konzentrationsfähigkeit ist, welchen ein- oder mehrsprachigen Entwicklungsstand er hat oder welches mengen- und zahlenbezogenes Vorwissen er mitbringt.

Zusammenarbeit zwischen Grundschulen und Kitas – Fehlanzeige!

Im letzten Jahr vor dem Schuleintritt können Eltern wählen, ob ihr Kind in den Kindergarten geht oder noch eine Zwischenstation in einer Vorschulklasse macht. Dabei ist festzuhalten, dass insbesondere die Kitas in den letzten Jahren gewaltige Schritte in Sachen Bildung und Erziehung gemacht haben. Einen Beitrag dazu haben nicht nur die verbindlichen Bildungsempfehlungen erbracht, sondern auch die vielen kleinen und mittelgroßen Kitas in privater Trägerschaft. Moderne Konzepte, gelebte Vielfalt und die Verbindung von Bildung, pädagogischer Haltung und liebevoller, nicht selten persönlich geführter Betreuung mit sozialunternehmerischen Elementen, die zum Beispiel auch in adäquaten Personalschlüsseln münden, beleben seit vielen Jahren die Bildungslandschaft in Hamburg.
Aber Kooperation zwischen Kita und Grundschule? Höchstens in Einzelfällen! „Warum sollte eine Schule auch ein Interesse an gelungener Zusammenarbeit haben, wenn es doch die schuleigenen Vorschulklassen gibt. Manchmal werden immerhin die von den Kitas angefertigten Berichtsbögen zu den offiziellen Viereinhalbjährigen Beobachtungen gelesen. Sonstige Beobachtungen, Portfolios oder Anregungen werden in der Regel ignoriert. Oder die Kitas haben zu weit vorgearbeitet? Wahrscheinlich fehlt es den Schulen hier an Ressourcen. Dabei könnte die Transitionskompetenz der Kinder deutlich besser begleitet und gefördert werden, wenn es eine systemisch bessere Kooperation zwischen Grundschulen und Kitas gäbe. Behördlich getrennt sind die beiden Bildungsbereiche übrigens auch noch: Die Schulbehörde ist für Grundschulen und Vorschulklassen zuständig, die Behörde für Soziales und Familie für die Kitas. Bildung aus einem Guss? Fehlanzeige! Im Prinzip ist es eine politisch gewollte Konkurrenzsituation, die auch im Jahr 2017 mit einem großen Fragezeichen zu behandeln ist“, so Geschäftsführer Kai Stüwe.

Kita Villa Luna

Die sozial-emotionalen Fähigkeiten stehen im Vordergrund

Es gibt einen allgemeinen Konsens der Schuldirektoren, wie ein Kind in der Kita auf die Schule vorbereitet werden sollte. Nicht Rechnen, Lesen und Schreiben werden da genannt. Ganz im Gegenteil: Hier stehen ganz klar die sozial- emotionalen Fähigkeiten im Vordergrund. Für die Kinder ist es wichtig, dass sie sich für eine kurze Zeitspanne konzentrieren können. 15 – 20 Minuten jemandem zuhören können, ohne zu unterbrechen. Dazu gehört auch, den Inhalt des Gesagten zu verstehen, eine daraus resultierende Handlung abzuleiten und umzusetzen. Sie müssen warten können, bis sie dran sind und eine hohe Frustrationstoleranz entwickeln. Die Kinder sollten sich bei der Einschulung selbstständig anziehen und die Schuhe zubinden können.

All diese Fähigkeiten, machen es den Kindern leicht, sich in der Schule zurecht zu finden. Esther Schieblon, Sozialpädagogin und Kita Leitung „Villa Luna Hamburg“: „Alle Kinder in unserer Kita erleben tagtäglich das Prinzip der Partizipation: selbstständig an- und ausziehen, Spielpartner und Spielmaterialien aussuchen, eine eigene Meinung entwickeln etc. Kinder im Vorschulalter lernen über Beziehung und durch Begeisterung. Durch unseren guten Personalschlüssel können wir auf individuelle Bedürfnisse eingehen. Wir machen sie fit für die Schule, nehmen ihnen aber den Leistungsdruck: Rechnen, Lesen und Schreiben lernen die Kinder in der Schule. Wichtiger ist: Kann das Kind fünf bis zehn Minuten aufmerksam zuhören ohne zu unterbrechen? Kann es den Inhalt eines Satzes nachvollziehen und entsprechend handeln? Widmen Sie den Begabungen ihres Kindes wesentlich mehr Zeit als den Defiziten. Eine gute Eigenwahrnehmung und ein positiver Selbstwert ermöglichen den Kindern auch mit ihren Defiziten umzugehen. Denn: Keiner kann alles gut, doch jeder kann etwas gut!

Wenn Sie ein selbstbewusstes Kind haben, das selbständig ist und seine Meinung äußern kann, wird es ihnen leicht fallen, es in die Schulwelt zu lassen. Wir arbeiten partnerschaftlich mit den Eltern, fangen besorgte Eltern auf und schauen gemeinsam, was genau ihr Kind braucht.“

Im letzten Jahr vor dem Schuleintritt bietet die „Villa Luna Kindertagesstätte Hamburg“ ein besonderes Vorschul-Konzept an, das individuell am Kind orientiert ist. Kinder erschließen sich ihre Umwelt handelnd und experimentierend. „Wir ermöglichen den Kindern vom ersten Kindergartentag bis zum Schuleintritt ganzheitliche Lernprozesse, damit sie sich alle wichtigen Kompetenzen und Fähigkeiten in Anlehnung an die Hamburger Bildungsempfehlung aneignen können“, so Esther Schieblon. Dazu zählen soziale und emotionale sowie sprachliche Kompetenzen, mathematische und naturwissenschaftliche Grundkenntnisse, Buchstaben und Schrift kennenlernen, musische Bildung und Motorik. Am Hamburger Brückenjahr orientiert, stehen soziale Aspekte, Gruppendynamik, Konzentrationsübungen sowie Schwungübungen als Vorbereitung auf das Schreiben im Fokus.

KiTa Villa Luna, Kapstadtring 4, 22297 Hamburg. Tel. 63976040. www.villaluna.de/hamburg, www.facebook.com/villalunahamburg/

So bereiten Sie Ihr Kind optimal vor

Interesse am Lernen fördern, aber nicht erzwingen
Es gibt Kinder, die schon vor der Schule lesen, schreiben oder rechnen können. Zeigt Ihr Kind Interesse daran, fördern Sie es. Zeigt es das Interesse nicht, üben Sie keinen Druck aus. Dem Kind entsteht kein Nachteil, wenn es ohne Vorkenntnisse eingeschult wird.

Selbstständigkeit fördern
In der Schule werden die Kinder zunehmend selbstständiger. Sie können im Vorfeld alltägliche Handlungen mit den Kindern üben: mit der Schere schneiden, Stifte richtig halten, Schuhe zubinden, sich selbst umziehen, mit Messer und Gabel essen. Das erleichtert den Start.

Soziale Kompetenzen
Lassen Sie Ihr Kind schon vor der Schule eigenständig mit anderen Kindern und Erwachsenen interagieren und es auch ruhig einmal – im Kleinen – an etwas scheitern. Außerdem können Sie das Einhalten von Gesprächsregeln (z.B. ausreden lassen) üben.

Erfolge feiern, statt Druck aufzubauen
Für den Lernerfolg ist es wichtig, sich in der Schule wohl und geborgen zu fühlen. Feiern Sie deshalb auch kleine Erfolge, statt sich auf das zu konzentrieren, was das Kind vermeintlich noch nicht kann.

Ruhig bleiben und genießen!
Vergleichen Sie Ihr Kind nicht mit anderen. Kinder lernen auf unterschiedliche Art und Weise. Es ist Aufgabe der Lehrer, alle Schüler gut kennenzulernen und sich individuell auf sie einzustellen. Genießen Sie stattdessen diese spannende Zeit, in der Sie und Ihr Kind immer wieder stolz entdecken werden, was es schon alles weiß und kann.

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