Was sagt der nikolaus

Das ist eine komische Sache, ich weiß, aber ich glaube, ich muss dazu noch einiges sagen.

Es gibt Leute, die mich WEIHNACHTSMANN nennen, das bin ich doch gar nicht.

Der Weihnachtsmann ist eine Erfindung aus dem vorletzten Jahrhundert. Die Menschen wussten nicht mehr so richtig etwas mit Weihnachten anzufangen. Sie kannten zwar die Berichte aus der Bibel, die uns von der Geburt Jesu erzählen, aber irgendwer musste ja schließlich die Geschenke bringen… So ähnlich kam man auf die Idee mit dem Weihnachtsmann.

So, wie wir uns heute den Weihnachtsmann vorstellen, hat ihn in den 30er Jahren eine bekannte Getränkefirma aus Amerika entworfen. Mit einer roten Mütze, einer roten Jacke mit schwarzem Gürtel, einer weiten roten Hose und schwarzen Stiefeln. Und dazu natürlich ein großer weißer Bart. Vorher hatte ihn ein deutscher Zeichner für eine amerikanische Zeitschrift entworfen, um den Menschen, die im Krieg waren eine „väterliche“ und „weihnachtliche“ Figur zu zeigen, die den Menschen im Krieg Hoffnung geben sollte. Ähnliche Darstellungen gab es bereits schon im 19. Jahrhundert.

Ihr könnt Euch sicherlich denken, dass die Menschen dadurch ganz schön durcheinander kamen, denn schließlich sah der Weihnachtsmann fast so aus, wie der Nikolaus. Viele Kinder stellen sich den Nikolaus deshalb auch so vor, wie den Weihnachtsmann – das liegt dann meistens an der Fernseherwerbung und den Plakaten und Zeitschriften, die man schon vor der Adventszeit überall sehen kann.

Was der Nikolaus über Mut sagt

Wenn du in die Bärenhöhlen-Gruppe von Ann-Kristins Kindergarten kommst, merkst du gleich, dass es auf Weihnachten zugeht. An den Fenstern hängen lauter bunte Sterne, jeden Tag darf ein Kind ein Päckchen vom Adventskalender öffnen und jeden Tag werden Nikolauslieder geübt. Über der Tür hängen lauter Socken, von jedem Kind eine, denn bald kommt der Nikolaus. Damit der nicht durcheinanderkommt, haben die Eltern kleine Sterne als Namensschildchen an die Socken gebunden.
Ann-Kristins Socke ist rot-blau geringelt und sie muss nur hochsehen, schon kribbelt es in ihrem Bauch. Nur noch dreimal schlafen, dann ist es so weit, denkt sie und sofort packt sie die Angst. So schlimm, dass sie sich am liebsten davor verstecken würde … Aber leider kann sie sich nicht davor verstecken, denn die Angst sitzt irgendwo in ihr drin. Warum Ann-Kristin solche Angst hat, willst du wissen? Nun, das kommt, weil sie sehr schüchtern ist. Wenn Ann-Kristin Leute nicht kennt, ist sie zuerst ganz still, schaut nur auf ihre Füße und würde sich am liebsten hinter ihren Eltern verstecken. Aber die sind ja nicht da, wenn der Nikolaus kommt.
„Mensch, freu dich darauf, der Nikolaus überreicht dir deine Socke!“, meint Ben, dernächstes Jahr schon in die Schule kommt. „Genau!“ , ruft Mona. „Da sind lauter leckere Sachen drin, Goldtaler, ein Schokolutscher und … “ Aber Ann-Kristin schüttelt nur den Kopf. Denn bevor es die Socken gibt, soll jedes Kind zum Nikolaus nach vorn kommen. Sie weiß genau, dass sie vor lauter Angst keinen Schritt wird gehen können. Nun sitzen alle Kinder der Bärenhöhle mit ihren Erzieherinnen im Stuhlkreis und singen fröhlich: „Nikolaus, komm in unser Haus, pack die große Tasche aus .“ Aber Ann-Kristin denkt: Nikolaus, komm nicht ins Haus …
Dann beginnt die Frühstückspause und Nadine, eine der beiden Erzieherinnen, setzt sich neben Ann-Kristin. Sie sagt, sodass nur Ann-Kristin es hören kann: „Du musst nichts machen, wovor du Angst hast. Das will niemand und der Nikolaus erst recht nicht!“Da merkt Ann-Kristin, dass es auf einmal viel leichter wird, tief in ihr drinnen. „Nadine, kannst du meine Socke abholen?“, flüstert sie. „Aber sicher kann ich das“, meint Nadine fröhlich. „Du bleibst einfach hinten stehen und siehst dir erst mal alles an. Und wenn du dich traust, gehen wir beide zusammen zum Nikolaus, ja?“Ann-Kristin nickt erleichtert, die Angst ist weg und jetzt schmeckt ihr das Frühstück so richtig.
Am 6. Dezember versammeln sich alle Gruppen in der großen Eingangshalle des Kindergartens. Ann-Kristin steht weit hinten und hält die Hand ihrer Erzieherin fest. Dann beginnen alle Kinder und die Erzieherinnen laut zu singen: „Nikolaus, komm in unser Haus, pack die große Tasche aus, stell das Eselehen untern Tisch, dass es Heu und Hafer frisst … “
Und tatsächlich, schon schreitet ein großer Mann mit dichtem weißem Bart in die Halle. Sein Mantel ist so lang, dass er fast über den Boden schleift. Nur sein Eselchen hat er bestimmt draußen gelassen, denkt Ann-Kristin. Feierlich winkt er allen Kindergartenkindern zu, während er mit seinem Stab einmal durch die Eingangshalle schreitet. Dann lässt sich der Nikolaus in den großen Stuhl sinken, der extra für ihn mitten in der Halle steht. Eigentlich sieht der Nikolaus sehr nett aus, findet Ann-Kristin. Sie freut sich sogar ein bisschen ihn zu sehen. Immerhin hatte der Nikolaus einen weiten Weg, um herzukommen, und müde ist er bestimmt auch!
Nun holt er sein großes goldenes Buch hervor. Da stehen die Namen aller Kindergartenkinder drin und so ruft er nach und nach jedes Kind auf Als er Ann-Kristins Namen nennt, geht ihre Erzieherin Nadine für sie nach vorne und holt ihre Socke ab. Da blickt der Nikolaus auf die versammelten Kinder und spricht: „Ann-Kristin ist sehr mutig. Denn es gehört sehr viel Mut dazu, zuzugeben, dass man Angst hat und etwas nicht tun will.“ In diesem Moment ist Ann- Kristin das glücklichste Kind im ganzen Kindergarten, wenn nicht sogar in der ganzen Stadt … Und stell dir vor, seitdem sie weiß, dass sie mutig ist, ist sie gar nicht mehr so schüchtern.
➤ Kategorie: Weihnachtsgeschichten
➤ entnommen aus “ Wir warten auf`s Christkind – Vorlesegeschichten und Gedichte“ von Annette Langen und Maria Wissmann (Erschienen bei Coppenrath).

Für die folgenden Texte braucht der
NIKOLAUS VOM BODENSEE keine
Quellenangabe, er hat sie alle selbst
geschrieben.
Euer + Nikolaus vom Bodensee
St.Nikolaus

In jedem Jahr zur Winterszeit

mach ich mich auf den Weg von weit.

Stapf durch die Wälder eins, zwei, drei,

Knecht Ruprecht, der ist auch dabei.

Wir müssen eine ganze Kinderschar besuchen,

der Sack ist voll mit Äpfeln, Nüssen, Pfefferkuchen.

Doch manche Kinder die gar schlecht,

die trifft die Rute ganz zurecht.

Denn in meinem Buche steht geschrieben,

was die Kinder über´s Jahr getrieben.

Von Englein sind sie überwacht,

am Tag und auch bei der Nacht.

Das Christkind hat mir aufgetragen,

Euch heute über das zu fragen,

was so geschah im letzten Jahr,

Ich hoff, die Antworten sind wahr.

Steht hier drin Gutes, dann ist´s recht,

dann bitt ich meinen treuen Knecht,

den großen Sack mal aufzumachen

und auszupacken manche Sachen.

Doch lese ich von bösem Tun,

wird Ruprechts Rute ganz gewiß nicht ruh´n.

Doch jetzt will ich mein Buch aufschlagen,

und lesen, was sich zugetragen.

Zum Einzug von St. Nikolaus

In jedem Jahr zur Winterszeit,

sagt Christkindlein: “ Es ist soweit !

Nimm Deinen Knecht Ruprecht, St.. Nikolaus

und geh mit ihm von Haus zu Haus.

Dort sollt ihr die Kinder fragen,

ob sie sich auch gut betragen.

Denn ich wünsch, es soll auf Erden,

wieder Weihnachtsfriede werden.“

So zieh´n wir los, wie jedes Jahr

wie es des Christkinds Auftrag war,

und fragen die Kinder groß und klein,

ob sie alle artig sei´n.

Hinter sich im Huckepack,

schleppt Ruprecht seinen großen Sack,

in dem sich ja so manches find´t

für´s liebe, gute, brave Kind.

Doch für freche Kinder hat Knecht Ruprecht der Gute,

seine dicke, große Rute.

In meinem Buch steht aufgeschrieben,

was die Kinder über´s Jahr getrieben.

Drum paßt gut auf und seid schön still,

weil Nikolaus Euch was sagen will !

Besuch vom heiligen Nikolaus und Knecht Ruprecht

In dieser dunklen Winternacht

haben wir uns auf den Weg gemacht,

um zu besuchen dieses Haus,

Knecht Ruprecht und St. Nikolaus.

Wir sind natürlich nicht nur hier,

nein, alle Kinder besuchen wir.

Um zu verkünden weit und breit,

daß jetzt bald kommt die Weihnachtszeit.

Das Christkind hat mich hergeschickt,

weil es vom Himmel herunterblickt

und alle Kinder treu bewacht,

am Tag und auch in der Nacht.

Dann schreibt es alles in ein Buch

und gibt´s mir mit zu dem Besuch.

Ich lese vor, wie es geschrieben,

was die Kinder über´s Jahr getrieben.

Und lese ich hier von guten Sachen,

wird Ruprecht seinen Sack aufmachen

und sich auch beeilen,

seine Gaben zu verteilen.

Doch Kinder, die gern Streiche machen,

haben heute nichts zu lachen.

Denn diese Rute aus bestem Holz,

ist Knecht Ruprechts ganzer Stolz.

Das Christkind sagt, es soll auf Erden,

wieder Weihnachtsfriede werden.

Nun frag ich euch, wie sieht es aus,

holt Ruprecht Gaben oder die Rute raus?

St. Nikolaus trifft das Christkind

Draußen in der Winterluft,

ist schon weihnachtlicher Duft.

Die Nacht ist hell und sternenklar,

so schön, wie sie es selten war.

Und plötzlich, hinter einem Stern,

sah ich das Christkind, Jesus, den Herrn.

Es sprach zu mir: „Du guter Mann,

hast viel zu tun, ich seh´s Dir an.

Doch Du weißt, es ist soweit,

verkünd´den Menschen weit und breit,

daß mit dem Licht das die Nacht erhellt,

Das Christkind kommt, der Retter der Welt.

Knecht Ruprechts Sack ist ja so schwer,

als ob die Welt voller Engel wär´.

Doch böse Kinder, ich weiß es gut,

machen Bekanntschaft mit Deiner Rut´ ! „

Wir hörten von fern einen Glockenton,

und Christkind sprach: “ Man erwartet Euch schon.

Geht in die Häuser und fragt die Kind´,

ob sie brav gewesen sind ? „

Guten Abend

Guten Abend diesem Haus,

sagen Knecht Ruprecht und Sankt Nikolaus.

Das Christkind sprach im Himmel oben,

ich soll die guten Kinder loben.

Doch steht im Buch von schlimmen Dingen,

soll ich dem Kind die Rute bringen.

Denn Christkind sagt, ich würd´ es lieben,

wär´ auf Erden Weihnachtsfrieden.

Das Christkind sprach, wie macht ihr´s dann,

wenn ein Kind ein Gedichtlein kann ?

Oder wenn ein Kind besonders brav,

Sankt Nikolaus sprich, wie macht ihr das?

Oh Herre Christ, hab ich gesagt,

dafür hat Knecht Ruprecht seinen Sack.

Er greift einmal ganz tief hinein,

da wird fürs Kind was drinnen sein.

Und wenn die Kinder gar nicht lieb?

Dann gibt es einen Rutenhieb.

Da holt Knecht Ruprecht kräftig aus,

und treibt dem Kind den Unsinn raus.

Das Christkind sprach, ich glaub s´ist recht,

wie du es machst mein guter Knecht.

Steig hinab durchs Himmelstor,

und bereit mein Kommen vor.

So kommen wir auch in dieses Haus,

Knecht Ruprecht und Sankt Nikolaus.

Wenn St. Nikolaus die Kinder besucht . . .

Guten Abend, liebe Leute,

wir beide kommen zu Euch heute.

Wir sind gern bei Euch im Haus,

Knecht Ruprecht und Sankt Nikolaus.

Im Himmel hab’ ich das Christkind getroffen,

es sagte: „Ich will auf deine Hilfe hoffen!“

Und weiter sagte es: „Wenn ich bald auf die Erde komm’

Will ich, dass die Kinder brav und fromm.“

Ich fragte das Christkind: „Was kann ich da tun?“

Und es antwortete mir, wie ich’s sage nun:

„Geh auf die Erde Sankt Nikolaus,

such’ für deinen Besuch nur Häuser aus,

in denen gute Kinder wohnen.

Du sollst ihr Gutsein redlich lohnen!

Die Englein die sie stets bewachen,

sollen dir über jedes Kind einen Aufschrieb machen.

Und du sollst dann den Kindern allen,

erzählen was uns aufgefallen.“

Ich fragte das Christkind: „Was machen wir dann,

wenn ein Kind frech ist und nicht hören kann?“

„Dann“, sprach das Christkind, „muss es wohl sein,

dass die Rute es spürt, oder in den Sack kommt rein!

Knecht Ruprecht soll dich unterstützen,

da wird alles Jammern nicht mehr viel nützen!“

Schreiben Sie einige wichtige Eigenarten Ihrer Kinder auf ein Blatt Papier und übergeben Sie es an der Tür dem Nikolaus, damit dieser noch intensiver während der Bescherung auf jedes einzelne Kind eingehen kann. Dieser Zettel sollte mindestens eine Größe von DIN A5 haben, schreiben Sie bitte leserlich und in großer Schrift. Dieses erleichtert dem Nikolaus die Zettel zu lesen. Bitte schreiben Sie stichpunktartig die wichtigen Dinge auf, so kann der Nikolaus frei sprechen und auf Ihr Kind persönlich eingehen. Bitte heben Sie besonders das Positive hervor.

Auf dem Zettel sollte diese Angaben nicht fehlen:

Name und Alter des Kindes
Kindergarten oder Schule und Klasse
Name der Erzieherin oder der Lehrerin
Hobbys

Beispiel 1:
Jonas, 3 Jahre

  • geht gerne in den Kindergarten (Name Erzieherin?, Name Gruppe im Kindergarten?)
  • hilft gerne beim Kochen und Backen und beim Tischabräumen nach dem Essen
  • kann sich eigentlich schon alleine anziehen, will aber oft einfach nicht
  • ist oft bockig
  • macht gerne Puzzles
  • malt und bastelt gerne und verschenkt das auch gerne
  • kümmert sich liebevoll um seine jüngeren Schwester

Beispiel 2:
Anna, 7 Jahre alt; 2. Schuljahr

  • ist sehr sportlich (besonders Turnen und Einradfahren)
  • singt im Vorchor des Kinderchores
  • kommt in der Schule gut zurecht
  • Zähneputzen will sie nicht immer ordentlich
  • will oft bestimmen und ihren eigenen Willen durchsetzen
  • könnte sich mehr um die Kaninchen kümmern (füttern, Stall ausmisten)

Tipps für Nikolausdarsteller

Quelle https://www.kath-kirche-vorarlberg.at/jugend/themen/nikolaus/tipps-fuer-nikolausdarsteller

Was macht einen guten Nikolo aus? Worauf soll man als DarstellerIn achten? Wer war der Hl. Nikolaus? Hier ein paar Anregungen für Nikoläuse.

Wer war eigentlich der heilige Nikolaus?

Nikolaus war im 4. Jahrhundert Bischof von Myra in Kleinasien und zeichnete sich durch besonders gute Taten aus. Er war der Sohn reicher, frommer, wohltätiger Eltern, die er schon sehr früh bei einer Pestepidemie verlor. Das Vermögen, das Nikolaus erbte, verteilte er unter den Armen.

Grundsätzliches

Bischof Nikolaus muss ein unvergleichlich guter Mensch gewesen sein, der den Menschen in ihrer tiefsten Not geholfen hat. Darauf sollte bei den Hausbesuchen das besondere Augenmerk liegen. Den Nikolaus als Überbringer einer Drohbotschaft oder als Märchenfigur darzustellen oder ihn als Erziehungsmittel zu verwenden, wäre eine Verfälschung des Heiligen. Der Nikolaus soll den Kindern nicht Angst machen, sie bloßstellen oder bestrafen.

Konkrete Hinweise

  • Anstatt: „Ich bin der Nikolaus und komme vom Himmel…“, wäre besser: „Ich komme als Nikolaus zu euch…“; über den Nikolaus in der Er-Form sprechen!
  • Nicht Krampus, sondern Knecht Ruprecht, ist der Begleiter und Gehilfe des Nikolaus.
  • Sich nicht als Erziehungshelfer missbrauchen lassen! Ist das Aufzählen von den guten und schlechten Seiten der Kinder überhaupt nötig und sinnvoll? Betone die positiven Eigenschaften und Fähigkeiten der Kinder!

Vorschlag für den Ablauf des Hausbesuches

  • Vor der Tür

Die Zettel mit den Gedanken zu den einzelnen Kindern entgegennehmen und durchsehen. Nimm dir Zeit und teile es den Eltern gleich mit, wenn es zu negativ ist, oder frage nach etwas Positivem.

  • Beim Eintreten

Freundlich begrüßen, evtl. die Hand geben, Knecht Ruprecht vorstellen als Begleiter; Atmosphäre schaffen: Fernseher ausschalten lassen und Kerzen (am Adventskranz) anzünden, ein Kind darf den Nikolausstab halten.

  • Erzählen vom heiligen Nikolaus

Kinder und Erwachsene erzählen lassen und ergänzen; (zur Vorbereitung die Legende durchlesen, damit du weiterhelfen kannst)

  • Persönliche Worte zu den Kindern

Am besten scheint uns ein kurzes Gespräch, bei dem auf jedes Kind in ermutigender Wiese eingegangen wird. Manche Eltern stellen auch einen netten Text für die Kinder zusammen. Wenn du aber eine Aufzählung nach guten und schlechten Eigenheiten bekommst, dann achte darauf, dass viel Lob und Ermutigung dabei ist. Noch besser: Vermeide Kritik und Tadel! Vielleicht findest du auch ein paar nette Worte für die Erwachsenen.

  • Haben die Kinder etwas vorbereitet?

Gedicht, Lied, Musikstück… Es wäre gut, wenn du dich zuvor informierst, welche Gedichte und Lieder die Kinder im Kindergarten und in der Volkschule gelernt haben, damit du auch hier weiterhelfen kannst.

  • Nikolauslied

Es lockert auf, wenn ihr gemeinsam ein Nikolauslied singen könnt.

  • Geschenke verteilen

Bereite zur Sicherheit ein paar Extrasäckchen vor, für den Fall, dass jemand leer ausgehen würde.

  • Verabschiedung – Segen

„Wir wünschen euch eine gute Zeit,
begegnet einander mit Freundlichkeit.
Wir werden nun wieder weitergehen,
bis nächstes Jahr, auf Wiedersehen!“

oder:

„Gelobt sei Jesus Christus – in Ewigkeit. Amen.“

Weitere Tipps für das Gelingen des Nikolausabends findet ihr hier.

Nikolaus steht vor der Tür. Der 6. Dezember ist gerade für Kinder ein wichtiger Bestandteil der Vorweihnachtszeit. Nicht mehr lange und schon werden die Schuhe geputzt und vor die Tür gestellt. Sicher habt ihr euch schon überlegt, was ihr euren Kleinen in die Schühchen packen könnt. Da es bis Weihnachten nicht mehr weit ist möchten es die meisten mit Nikolausgeschenken nicht übertreiben und schenken nur ein paar niedliche Kleinigkeiten. Um euch die Suche zu erleichtern haben wir euch einmal eine kleine Auswahl zusammengestellt:

1 | Mein erstes Buch von Weihnachten ist perfekt, um eure Mäuse auf die Weihnachtszeit einzustimmen. | 2 | Besonders bei den Kleinsten sind die O-Bälle sehr beliebt. Gerade im Greiflernalter sind sie der Hit. | 3 | Tatütata die Feuerwehr ist da. Die Vtech Tut Tut Babyflitzer singen und sprechen und sind ein lustiges Spielzeug sogar schon für Babys. Es gibt sie in vielen Varianten, nicht nur als Feuerwehr.

4 | Alle Kinder malen gern. Mit den Stabilo Woody Stiften kann man sogar auf Fenstern und Fließen malen. | 5 | Babys sind sich einig, sie lieben Sophie die Giraffe. Die Kleinen können auf ihr super rumkauen und daran nuckeln. | 6 | Bei euch steht eine Kinderküche auf dem Weihnachtswunschzettel oder ihr habt sogar schon eine? Wie wär’s mit Zubehör zum Nikolaus? Zum Beispiel diesen niedlichen Toaster von Hape.

7 | Auch Schleich-Tiere oder andere kleine Spielfiguren eigenen sich prima als Füllung für den Nikolausstiefel. | 8 | Genauso wie die Tut Tut Flitzer sind auch die Tip Tap Tiere von Vtech sehr beliebt bei Kindern. | 9 | Ein Buch, das wir sehr empfehlen können, ist Muuuh macht die Kuh. Super zum Vorlesen und mitmachen, vor allem für Kleinkinder, die so spielend die lustigen Tiergeräusche erlernen.

10 | Der Bagger von Lego Duplo ist nicht nur bei kleinen Jungs der Hit. Von Lego gibt es noch viele andere tolle Minisets, die sich gut für den Nikolausstiefel eignen. | 11 | Babys lieben Seifenblasen. Kleine Babys erfreuen sich am Zuschauen und Kleinkinder haben eine riesige Freude daran sie zu fangen. | 12 | Das Spielbuch von Mattel aus Stoff ist ideal für daheim und unterwegs.

6. Dezember: Warum kommt der Nikolaus?

Die Bräuche am Nikolaustag

Diese schöne Geschichte hat den sogenannten „Einlegebrauch“ begründet. So nennt die Kirche die Tradition, dass Kinder in der Nacht zum 6. Dezember ihre frisch geputzten Schuhe vor die Tür stellen und diese am nächsten Morgen mit Leckereien gefüllt sind. Da die Legende auch manchmal von drei großen Goldstücken oder Goldkugeln spricht, die Nikolaus durchs Fenster wirft, zeigen Kirchenbilder den Heiligen oft mit drei Goldkugeln in den Händen. In manchen Versionen wirft er das Gold auch durch den Kamin, wo es in den dort aufgehängten Strümpfen der Töchter steckenbleibt. Deshalb hängen die Kinder in den USA an Weihnachten Socken an den Kamin.

Weil Nikolaus als Patron der Kinder und Schüler galt, entstand im Mittelalter der Brauch, dass Klosterschüler am 6. Dezember einen von ihnen für einen Tag lang zum Abt oder Bischof wählten. Der Kinderbischof konnte an dem Tag auch über die Erwachsenen bestimmen und ihnen einmal im Jahr die Leviten lesen.

Lange Zeit war der Nikolaustag ein Fest, an dem Kinder reich beschenkt wurden. Mit der Reformation Martin Luthers wurde die Heiligenverehrung aber abgeschafft. Deshalb erfand er das Christkind, das nun an Heiligabend den Kindern Geschenke brachte. Dieser Brauch setzte sich mit der Zeit auch bei den Katholiken durch. Das Nikolausfest blieb trotzdem erhalten, allerdings wandelte es sich: Der Schwerpunkt lag nicht mehr auf dem Schenken. Stattdessen kam der sogenannte Einkehrbrauch auf, bei dem der heilige Nikolaus zu den Kindern nach Hause kommt, einen Sack Geschenke über der Schulter, sein goldenes Buch in der Hand. Darin stehen die guten und schlechten Taten der Kleinen aus dem gesamten vergangenen Jahr. Nikolaus liest sie vor und lobt oder mahnt zur Besserung, bevor er die Geschenke verteilt. Dabei tritt er häufig gemeinsam mit einem Begleiter auf, der das vom Guten gezähmte Böse darstellt. Meist ist es eine in Ketten gelegte Teufelsfigur. Je nach geografischer Lage heißt sie „Knecht Ruprecht“, „Krampus“, „Hans Muff“, „Hans Trapp“ oder trägt einen vieler weiterer Namen.

In den Niederlanden widersetzten sich die Leute Luthers Änderungen: Die Bescherung findet dort immer noch am Nikolaustag statt. Ihr Santa Claus oder Father Christmas wurde durch einen großen Brausegetränkehersteller zunächst als Weihnachtsfigur in den USA bekannt gemacht, und nach dem ersten Weltkrieg als Weihnachtsmann nach Europa reimportiert. Auch die ehemalige Sowjetunion strebte einen Weihnachtsbrauch ohne religiöses Fest an – und übernahm die säkularisierte Figur als „Väterchen Frost“.

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