Was nimmt man mit ins krankenhaus zur geburt

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Kliniktasche packen – was muss mit?

Eine gut gepackte Kliniktasche enthält alles, was Sie für die Geburt und die ersten Tage mit dem Baby benötigen.

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Rückt der Geburtstermin näher? Dann ist es an der Zeit, Ihre Kliniktasche zu packen. Sie enthält alles, was Sie während der Entbindung im Kreißsaal und in den ersten Tagen nach der Geburt in der Klinik benötigen. Damit Sie nichts vergessen, haben wir für Sie das Nötigste in diesem Beitrag aufgelistet und liefern eine Checkliste mit.

Wann soll die Kliniktasche gepackt sein?

Etwa vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin, spätestens also ab der 36. Schwangerschaftswoche (36. SSW), sollte die Kliniktasche bereitstehen. Ab dieser SSW können die ersten Senkwehen auftreten. Sie schieben das Baby tiefer ins Becken und sorgen für eine günstige Geburtslage. Ist die 36. SSW abgeschlossen, gilt eine Geburt nicht mehr als Frühgeburt, denn das Kind ist nun voll entwickelt und legt bis zur 40. SSW lediglich noch an Gewicht zu. Ist die Kliniktasche gepackt, vermeiden Sie Hektik und Stress beim Einsetzen der Wehen oder falls die Fruchtblase platzt. Auch wenn Sie eine Hausgeburt planen, empfiehlt es sich, für alle Fälle eine Kliniktasche zu packen. Aber keine Sorge: Sollte es plötzlich ganz schnell gehen und Sie kommen ohne Kliniktasche in den Kreißsaal, werden Sie auch in der Klinik erst einmal mit dem Nötigsten ausgestattet.

Wie fühlen sich Wehen an?

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Wichtige Dokumente und Urkunden

Neben Ihrem Mutterpass, Ihrer Krankenversicherungskarte und Ihrem Personalausweis oder Reisepass benötigen Sie weitere wichtige Dokumente, damit Ihr Baby schon in der Klinik eine Geburtsurkunde erhält. Sie müssen Ihre Heiratsurkunde vorlegen, beziehungsweise bei unverheirateten Eltern Ihre Geburtsurkunden. Bei ausländischen Elternteilen ist zu bedenken, dass die Geburtsurkunden beglaubigt sein müssen. Das Neugeborene wird im Familienstammbuch, falls vorhanden, eingetragen.

Dokumente für die Kliniktasche:
  • Mutterpass
  • Krankenversicherungskarte
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Heiratsurkunde bzw. Geburtsurkunde
  • Familienstammbuch

Hygieneartikel und Körperpflege

Packen Sie Ihre täglichen Zahn-, Körper- und Haarpflegeartikel wie Zahnbürste, Zahncreme, Cremes für Gesicht und Körper, Lippenbalsam, Deo, Duschgel, Shampoo und Spülung, Haarbürste und eventuell Haargummis ein. Alle Artikel sollten nicht zu stark duften, da dies das Neugeborene beim Anlegen an die Brust irritieren könnte. Sie benötigen nach der Geburt Stilleinlagen und Binden. Beides gibt es für den Bedarf nach der Geburt aber meist auch in der Klinik. Wenn Sie gewöhnlich Kontaktlinsen tragen, nehmen Sie zur Geburt Ihre Brille mit. Gerade wenn die Geburt lange dauert, können Kontaktlinsen unangenehm sein – mit einer Brille haben Sie dann noch eine Alternative.

Hygieneartikel für die Kliniktasche:
  • Zahn-, Körper- und Haarpflegeartikel
  • Haargummis
  • Stilleinlagen
  • Binden
  • ggf. Brille zusätzlich oder anstelle von Kontaktlinsen

Kleidung und Schuhe

Im Vordergrund stehen praktische Dinge: rutschfeste, offene Hausschuhe, in die Sie einfach nur hineinschlüpfen müssen. Die Nachthemden, von denen Sie am besten mehrere einpacken, sollten sich zum Stillen vorne mithilfe einer Knopfleiste öffnen lassen. Ein Must-have ist ein Bade- oder Morgenmantel. Bequem sollten auch Still-BHs, Hosen, T-Shirts, Unterhemden, Baumwollunterhosen, Wohlfühlpulli, Jogginghosen und (warme) Socken sein.

Tipp: Kaufen Sie den Still-BH eine Nummer größer, da die Brüste nochmal größer werden, sobald die Milch einschießt.

Kleidung und Schuhe für die Kliniktasche:
  • rutschfeste Hausschuhe
  • Nachthemden
  • Bade- oder Morgenmantel
  • Still-BHs
  • Jogginghosen
  • T-Shirts
  • Wohlfühlpulli
  • Unterhemden
  • Baumwollunterhosen
  • (warme) Socken

Zur Entspannung und Erfrischung

Erfrischende Reinigungstücher auch fürs Gesicht können wohltuend sein. Snacks und besondere Getränke, wie zum Beispiel Saftschorlen, sind als Energiespender hilfreich. In der Regel werden Wasser und Tee in Krankenhäusern kostenfrei angeboten. Auch wenn alles um die Geburt furchtbar aufregend ist, gibt es auch Momente, in denen Sie Ablenkung und Entspannung suchen. Nehmen Sie dafür Zeitschriften und Musik mit (dafür das Ladekabel nicht vergessen).

Für Ruhepausen:
  • erfrischende Reinigungstücher
  • Snacks und besondere Getränke
  • Zeitschriften und Musik

Sonstiges für das Krankenhaus

Für den Kontakt zu Verwandten und Freunden dürfen Handy und Ladekabel nicht fehlen. Mit einem Fotoapparat können Sie die ersten Bilder von Ihrem Schatz machen. Falls Sie einen Telefonanschluss im Zimmer bevorzugen, ist eine Liste mit wichtigen Telefonnummern hilfreich. Legen Sie Ihr Stillkissen griffbereit zur Kliniktasche.

Diese Dinge sind in der Klinik nützlich:
  • Smartphone und Ladekabel
  • ggf. Liste mit wichtigen Telefonnummern
  • Fotoapparat
  • Stillkissen

Für das Baby

Während des Klinikaufenthalts ist Ihr Baby mit allem Nötigen versorgt.
Für die Heimfahrt Ihres jüngsten Familienmitglieds benötigen Sie eine Baby-Sicherheitsschale fürs Auto und eine kleine Erstausstattung für Ihr Baby. Wir empfehlen mehrere Erstlingshemdchen, die leichter anzuziehen sind als Bodys, sowie Strampler und Jäckchen in Größe 56. Mehrere deshalb, damit Sie das Baby notfalls umziehen können, falls am Heimreisetag ein Malheur passiert. Mützchen, warme Socken, eine Babydecke und eine Ausgehjacke, im Winter eventuell ein Strampelsack oder ein Schaffell, halten das Baby warm. Außerdem benötigen Sie eine Wickeltasche mit ein paar Windeln für Neugeborene, Feuchttüchern und einem Spucktuch sowie ggf. Schnuller und Fläschchen.

Wichtige Erstausstattungs-Produkte für das Neugeborene:
  • Baby-Sicherheitsschale
  • Wickelbodys
  • Jäckchen
  • Strampler
  • Erstlingsmützchen
  • Warme Söckchen
  • Ausgehjäckchen
  • Strampelsack
  • Babydecke
  • ggf. Schaffell
  • Wickeltasche mit Feuchttüchern, Windeln
  • Spucktuch
  • ggf. Schnuller und Fläschchen
Hier finden Sie textile Helfer, die in der Kliniktasche nicht fehlen sollten:

Erstausstattung

Von Anfang an wohlfühlen

Die weichen ALANA-Textilen aus Naturfasern, wie Bio-Baumwolle oder Bio-Wolle, schenken Ihrem Liebling das beruhigende Gefühl von Geborgenheit.

Zu den Produkten

Klinikbedarf für den werdenden Papa

Auch der angehende Papa sollte sich ein paar Dinge für den Kreißsaal einpacken, wenn er seine Partnerin ins Krankenhaus begleitet und beispielsweise geplant ist, dass er mit in der Klinik übernachtet. Dazu gehören Wechselunterwäsche, bequeme Wechselkleidung, Pyjama und Hygieneartikel wir Zahnbürste, Duschgel und Rasierzeug.

Alles zur Erstausstattung

Gerade erst auf der Welt und schon so viele Bedürfnisse. Hier finden Sie alles Notwendige und hilfreiche Tipps für Ihr Baby. Von der ersten Kleidung bis zur richtigen Wäschehygiene und vielem mehr.

Zum Berater

Für Schwangere:
Ausgewählte Produkte für die Kliniktasche mit einem Klick im Warenkorb

Für das Baby:
Ausgewählte Produkte für die Kliniktasche mit einem Klick im Warenkorb

Kliniktasche packen

Kurz vor der Entbindung kann es hektisch werden. Vielleicht hält sich Ihr Sprössling nicht an den errechneten Geburtstermin und möchte früher auf die Welt kommen. Sinnvoll ist es daher, schon frühzeitig die gepackte Kliniktasche für den Aufenthalt im Krankenhaus bereit stehen zu haben. Hier finden Sie eine Auflistung aller Dinge (auch auf unserer Checkliste), die Sie für Ihren Klinikaufenthalt benötigen oder können sich die übersichtliche Liste zum Ankreuzen herunterladen.

Persönliche Dinge für Ihren Klinikaufenthalt:

  • mind. vier bequeme, weite Nachthemden oder Herrenhemden, die sich zum Stillen öffnen lassen
  • Stilleinlagen und zwei Stillbüstenhalten (zwei Nummern größer als bisher)
  • mehrere kochfeste Slips oder Wegwerfslips für die ersten Tage
  • Bademantel oder Sweatshirtjacke
  • Handtücher und Waschlappen
  • eine große Packung starker Binden (Tampons sind beim Wochenfluss tabu!)
  • Toilettenartikel und Feuchttücher, evtl. Klopapapier, da dies in vielen Krankenhäusern rauh und unangenehm ist
  • Weite und bequeme Kleidung (z.B. Jogginganzug oder etwas, das Ihnen im 5./6. Monat gepasst hat) für Spaziergänge in der Klinik und den Heimweg
  • Bücher, Zeitschriften, MP3-Player, Smartphone oder Tablet und die zugehörigen Ladegeräte für den Zeitvertreib
  • Adressbuch und Kleingeld für Anrufe an Freunde und Familie (falls in der Klinik Handyverbot herrscht)
  • Kontaktlinsenträgerinnen sollten an ihre Brille denken

Persönliche Papiere:

  • Mutterpass
  • Personalausweis
  • Krankenversicherungskarte
  • falls vorhanden: Allergiepass
  • evtl. den Einweisungsschein des Frauenarztes/der Frauenärztin
  • Familienstammbuch oder Heiratsurkunde (wenn Sie verheiratet sind) bzw. Geburtsurkunde und ggf. Vaterschaftsanerkennung (wenn Sie ledig sind)
  • falls vorhanden: Geburtsplan

Nützliches für die Geburt:

  • Ein bis zwei bequeme, weite Hemden oder Shirts zum Wechseln während der Wehen
  • Warme Socken oder Wärmflasche, denn viele Frauen frieren während der Geburt und können sich dann nicht ausreichend entspannen
  • Hausschuhe
  • bei langen Haaren Haarspange oder -gummi, damit die Haare während der Geburt nicht stören
  • Lippenbalsam, Massageöl, Badezusatz
  • Verpflegung für die werdenden Eltern, falls sich die Wehen sehr lange hinziehen. Geeignet sind Tees, Fruchtsäfte, Obst, Traubenzucker, Müsliriegel und andere leichte Snacks
  • Fotoapparat/Kamera für die ersten Babyaufnahmen

Nützliches für das Baby:

Für Ihr Baby wird in den meisten Kliniken die Kleidung und ähnliches für die ersten Tage gestellt, sodass Sie nur das Nötigste für den Heimweg mitzubringen brauchen.

  • zwei bis drei Windeln für den Entlassungstag
  • ein bis zwei Bodys in Größe 50 oder 56
  • ein Strampelanzug und ein Baby-Wickeljäckchen
  • ein Jäckchen (im Winter: Winteroverall)
  • Mützchen und Socken; falls Ihr Baby im Winter geboren wird zusätzlich Handschuhe
  • Spucktücher
  • Trageschale und Decke oder Babyautositz (kann auch zur Abholung bei der Entlassung jemand mitbringen)

Falls Sie Nabelschnurblut spenden/einlagern möchten:

  • das Entnahmeset für das Nabelschnurblut
  • die Erklärung gegenüber der Klinik
  • geben Sie beides bei der Ankunft Ihrem Arzt oder Ihrer Hebamme

Geburtsanzeichen: Zehn erste Hinweise darauf, dass Ihr Baby kommt

Geschenk für Krankenhaus: Nach Geburt oder OP

Besucht man ein Familienmitglied im Krankenhaus, weil es gerade eine (schwere) OP hinter sich hat, oder beispielsweise die beste Freundin, die gerade ihr Baby bekommen hat, dann will man natürlich nicht mit leeren Händen auftauchen. Doch welches Geschenk kann man mit ins Krankenhaus bringen? Worüber freut man sich in einer solchen Situation am meisten? Wir geben dir ein paar Tipps und Ideen für schöne Mitbringsel.

Ein Krankenhausbesuch soll vor allem eines sein: Aufmunternd. Man will dem Genesenden eine kleine Freude bereiten, ihn zum Lachen bringen und einen Moment von seinen Schmerzen bzw. seiner Geschwächtheit ablenken. Klar, Blumen sind der absolute Klassiker unter den Krankenhaus-Geschenken, doch welche Möglichkeiten gibt es noch? Pssst: Das perfekte Geschenk für jedes Sternzeichen findest du schon mal hier.

Ein kleines Geschenk ins Krankenhaus mitzubringen, freut frischgebackene Mamas nach der Geburt riesig!

Was bringt man zur Geburt mit ins Krankenhaus? Unsere Geschenk-Ideen

Welches Geschenk man zur Geburt mit ins Krankenhaus bringt, hängt natürlich sehr vom Geschmack und den Wünschen der Mutter ab. Allgemein empfehlen wir dir aber, dass du ein Mitbringsel wählst, was nicht zu wuchtig und dadurch schwer transportabel ist, denn die frischgebackene Mama wird mit ihrem Nachwuchs ja in absehbarer Zeit entlassen. Wenn sie das Geschenk mitnehmen soll, dann sollte es möglichst kompakt sein.

Ein paar Ideen für gelungene Mitbringsel beim Krankenhausbesuch:

  • Süßigkeiten (Schokolade, Weingummi, worüber sie sich am ehesten freut!)
  • Einen Obstkorb (Krankenhausessen ist ja nicht immer so frisch und lecker…)
  • Einen leckeren Fruchtsaft oder Smoothie (wie gesagt, Krankenhausessen).
  • Ein extra bequemes Kissen für den Rücken oder ein Stillkissen
  • Einen Gutschein für ein Baby-Photoshooting, Babysitten, eine Massage oder beim Kochen helfen (denn Mamas haben vor allem ganz am Anfang einen Haufen Arbeit mit ihrem Sprössling!)
  • Klatschzeitschriften oder ein gutes Buch (auch hier solltest du wissen, was die Patientin am liebsten schmökert).

Natürlich könnten wir dir jetzt noch Dinge wie eine Windeltorte, Decken, Söckchen oder ähnliches nennen, aber du solltest wie gesagt bedenken, dass diese Mitbringsel sehr mühsam nach Hause zu schleppen sind. Darum solltest du ihr solche Sachen lieber schenken, wenn sie mit ihrem Baby daheim ist. Fürs Krankenhaus sind kleine Geschenke als nette Geste absolut ausreichend.

Übrigens: Neben den genannten sind Blumen nach der Geburt natürlich trotzdem eine riesige Freude. Diese muss die Mutter dann auch nicht zwingend mit nach Hause nehmen.

Eine kleine Aufmerksamkeit zaubert schon ein Lächeln ins Gesicht.

Das passende Krankenhaus-Mitbringsel nach einer OP

Nach einer Operation, gerade bei invasiven Eingriffen, bleibt der Patient obligatorisch eine ganze Weile länger im Krankenhaus als nach einer normal verlaufenden Geburt. Hier eignen sich Geschenke, die ihm die lange Zeit im Bett und in der tristen Umgebung etwas angenehmer machen.

Nette Geschenke für den Krankenhausbesuch wären in diesem Sinne:

  • Musik (zum Beispiel in Form eines vorgefüllten Mp3-Players oder, falls dein Freund im Krankenhaus einen Laptop hat, in Form eines vollgepackten USB-Sticks), alternativ Hörbücher
  • Die Lieblingsserie in DVD-Form (auch hier, falls Anschau-Möglichkeiten vorhanden sind!)
  • Süßigkeiten oder andere Leckereien
  • Zeitschriften oder Bücher
  • Rätselhefte
  • Ein Kuscheltier
  • Wellness-Produkte wie eine duftende Handcreme oder ein edles Duschgel

Was gehört in den Klinikkoffer?

Ab der 30. Schwangerschaftswoche werden die meisten Schwangeren unruhig. Gute Vorbereitung vermittelt Sicherheit – und dazu gehört auch, dass spätestens vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin eine Tasche oder ein kleiner Koffer fertig gepackt mit dem Nötigsten bereit steht. Man weiss ja nie, ob der Nachwuchs nicht doch früher auf die Welt kommen möchte. Es ist auf jeden Fall ein gutes Gefühl, alles parat zu haben. Auch falls Sie eine Hausgeburt oder eine ambulante Geburt geplant haben, ist es ratsam eine kleine Tasche zu packen – für den Fall der Fälle, dass Sie doch (länger) in ein Spital müssen. Keine schlechte Idee ist es auch, zwei kleinere Taschen zu packen: eine für den Gebärsaal, eine für’s Wochenbett. Die zweite kann Ihnen nach der Geburt gebracht werden.

Aber setzen Sie sich nicht unter Druck! Falls Sie etwas vergessen haben oder Ihr Kleines auf die Welt kommen möchte, bevor Sie sich mit dem Packen beschäftigt haben – alles wirklich Wichtige erhalten Sie zur Not auch in der Klinik!

In vielen Ratgebern für werdende Mütter gibt es immer noch die alten Listen mit den Sachen, die Sie ins Krankenhaus mitnehmen sollten – meist viel zu viel! Einen Morgenmantel zum Beispiel werden Sie sicher nicht brauchen, denn auf den meisten Stationen für Wöchnerinnen ist es sehr warm. Da reicht ein T-Shirt und eine Jogginghose, evtl. mit passendem Sweatshirt, vollauf. Wichtig ist eigentlich nur, für die ersten maximal 24 Stunden ausgerüstet zu sein. Schliesslich kann Ihr Partner Ihnen jederzeit bei Bedarf Kleidung oder Pflegeprodukte nachliefern.

Unsere Übersicht ist eine Zusammenfassung der Tipps verschiedenster Fachleute. Einige Dinge werden Sie unbedingt in die Kliniktasche packen müssen – sie haben sich auch bei einer ambulanten Geburt im Gebärsaal bewährt. Andere sind eher praktische Ergänzungen und von persönlichem Nutzen oder Wert.

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Ganz wichtig sind:

  • Der Mutterschaftsausweis (falls vorhanden, erstellt von Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder Hebamme) und Fragebögen je nach Anweisungen des Spitals, der Schriftenempfangsschein.
  • Der Familienausweis oder das Familienbüchlein, wenn Sie verheiratet sind; eine Wohnsitzbescheinigung beider Elternteile und evtl. die Vaterschaftsanerkennung, wenn Sie ledig oder geschieden sind.
  • Ausländische Staatsangehörige benötigen einen Familienausweis oder ein Familienbüchlein (falls vorhanden) sowie eine Wohnsitzbescheinigung, eine Passkopie und den Ausländerausweis. Sind beide Elternteile ausländische Staatsangehörige, benötigen sie zudem einen internationalen Geburtsschein von beiden Elternteilen sowie eine internationale Heiratsurkunde, falls die Ehe im Ausland geschlossen wurde.
  • Regelmässig einzunehmende Medikamente
  • Ihre eigenen Haut- und Körperpflegemittel, evtl. ein kleiner Haartrockner. Bei langem Haar ein Haargummi. Bei Bedarf Massageöl. Lippenbalsam/Fettstift für die Lippen und ein Fächer kann angenehm sein.
  • Handtücher, Badetuch und Waschlappen. Erkundigen Sie sich beizeiten, ob dies vom Spital gestellt wird.
  • Für den Gebärsaal ein altes, weites T-Shirt, das auch Blut- oder Fruchtwasserflecken vertragen kann. Für das Wochenbett mehrere normale T-Shirts und Sweatshirts, dazu Yogahosen oder Jogginghosen, Hauptsache bequem. Oben herum aufknöpfbar brauchen die Tops zum Stillen nicht zu sein. Man kann auch einfach das Hemd hochschieben.
  • Zum Stillen: Weiche Bustiers oder reichlich grosse Still-BHs. Still-BH’s sollten aber vorzugsweise erst nach dem Milcheinschuss gekauft werden. Hebammen raten eher zu den Bustiers, weil die nicht einengen und der Brust genug Platz lassen. Druck auf die Brust behindert den Milcheinschuss und Milchfluss. Achten Sie darauf, dass der BH keine Bügel hat.
  • Warme Finken (Hausschuhe). Warme dicke Socken sind angenehm gegen die kalten Füsse, die fast alle Gebärenden bekommen und die Entspannung verhindern.
  • Kontaktlinsenträgerinnen sollten unbedingt eine Brille einpacken. Ausserdem: Aufbewahrungsbox und -flüssigkeit für die Kontaktlinsen.
  • Ohrenstöpsel für ein paar ruhige Momente nach der Geburt. Keine Angst: Man wird Ihnen Ihr Baby bringen, wenn es schreit.
  • Ihr Natel, ein Ladegerät und ein Adressbüchlein mit den nicht gespeicherten Telefonnummern, damit Sie die wichtige Neuigkeit verbreiten können. Aber Achtung: Im Spital gelten gewisse Regeln in Bezug auf Handy-Benutzung!
  • Etwas zum Essen und zum Trinken für Sie. Sprechen Sie vorher mit der Klinik ab, in wie weit Essen im Gebärsaal erlaubt ist. Traubenzucker oder ein Energieriegel liefern schnell Energie. Ansonsten Münzgeld für die Cafeteria / den Kiosk.

Checkliste

An alles gedacht?

Das muss mit in den Klinikkoffer!

  • Evtl. eine Kamera für die ersten Baby-Fotos.
  • Bequeme Kleidung für Sie selbst auf dem Heimweg. Meist passt die Kleidung, die Sie im 6. Monat trugen.
  • Kleidung für Ihr Baby für den Heimweg, der Jahreszeit entsprechend. Die Babykleidung sollte vor dem ersten Gebrauch mindestens zweimal (bei gebrauchter Kleidung genügt einmal) gewaschen worden sein. Ein schöner Strampler sollte dabei sein, denn in vielen Spitälern kommt ein Fotograf in den ersten Tagen vorbei.
  • Kinderautositz, Babytrage (für den Fussweg) evtl. mit warmer Dauneneinlage für die Wintermonate oder Decke zum Zudecken und ein Nuggi zur Beruhigung für den Heimweg ins neue Zuhause.

Still-Einlagen und Binden für den Wochenfluss, aber auch Wegwerfslips aus Netzmaterial sowie Wegwerfwindeln werden in der Regel von allen Spitälern grosszügig zur Verfügung gestellt. Falls nicht, sind solche Dinge schnell besorgt.

Hier finden Sie noch eine Liste weiterer Dinge, die vielleicht nützlich sein können.

Häufige Fragen zum Thema

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Letzte Aktualisierung : 05-11-19, BH / AS

Bereit für die Geburt? Das kommt in die Klinik-Tasche

Grundausstattung für den Klinikaufenthalt

Für die erste Zeit vor und nach der Geburt benötigen werdende Mütter ein paar Helferlein, die ihnen den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen. Dazu zählen persönliche Dinge wie Kosmetik- und Toiletteartikel genauso wie bequeme Kleidung und ein paar Snacks zur Stärkung. Aber alles der Reihe nach:

  • Pflegeprodukte:
    In die Kliniktasche gehören all jene Toiletteartikel, die man auch für einen Kurzurlaub einpacken würde. Dazu zählen Zahnbürste, Zahnpasta, Duschgel, Deo, Bodylotion, Gesichtscreme, Lippenpflege und wer möchte spezielle Pflegeprodukte für die Haare oder Hände. Nicht zu vergessen: eine Haarbürste und ein Haarband, eine Spange oder anderes Utensil, welches dabei hilft, widerspenstige Mähnen ein wenig zu bändigen.
  • Kleidung:
    Wer sich vor der Geburt auch außerhalb seines Zimmers aufhalten möchte, sollte einen Bademantel, einen Jogginganzug, eine bequeme Strickjacke und Hausschuhe einpacken. Für die Geburt selbst empfehlen sich ein längeres, weites Nachthemd und zwei oder drei Paar wärmende Socken. Generell gilt: bequeme Kleidung sowohl vor als auch nach der Geburt. Der Hosenbund sollte stets locker sitzen und keinen Druck auf den empfindlichen Bauch ausüben.

Nach der Geburt sind weite Hemden und Oberteile (3-4 Stück), die man zum Stillen unkompliziert von vorne aufknöpfen kann, äußerst praktisch. Ein oder zwei Still-BH’s und in etwa 8 Stück Baumwollslips sollte man ebenfalls einpacken. Spitzen- oder Seidenunterwäsche sieht zwar schön aus, ist für frischgebackene Mamis jedoch ungeeignet. In den ersten Tagen nach der Geburt muss Unterwäsche hauptsächlich angenehm, funktional und kochfest sein. Geht es mit dem Neugeborenen endlich nach Hause, können die meisten Frauen zu der Kleidung greifen, die ihnen im 6. oder 7. Schwangerschaftsmonat gepasst hat.

  • Hygieneartikel:
    Nach der Geburt benötigt man vor allem eine große Packung weiche, dicke Binden bzw. Hygieneeinlagen und ausreichend Stilleinlagen. Diese werden sowie Handtücher oftmals auch vom Krankenhaus zur Verfügung gestellt. Es schadet jedoch nicht, wenn man derartige Dinge selbst mitbringt. Taschentücher, Waschlappen und Spucktücher (für das Baby) dürfen auch nicht fehlen.
  • Knabbereien & Getränke:
    Das liest sich auf den ersten Blick vielleicht ein wenig eigenartig, aber sowohl während als auch nach der Geburt benötigen Frauen viel Energie. Es empfiehlt sich daher, das Lieblingsgetränk und ein paar Süßigkeiten in die Klinik-Tasche zu packen. Erlaubt ist alles, was man selbst gerne mag und den Geburtsstress ein wenig mildert. Wer rein gar keinen Appetit hat, sollte sich zumindest ein paar Traubenzuckerwürfel einstecken – die sorgen für einen schnellen Energie-Schub.
  • Persönliche Schätze:
    Individuelle „Mitbringsel“ schaffen eine heimelige, vertraute Atmosphäre im Geburtszimmer. Ein Mp3-Player sorgt für Ablenkung und hilft beim Warten. Bücher, wohltuende (Massage-)Öle, Zeitschriften, Rätselhefte und Smartphone (Ladegerät nicht vergessen!) zählen genauso zur Klinikausstattung wie ein kleines Buch für Notizen und ein oder zwei Kugelschreiber.

Für das Neugeborene

In allererster Linie benötigen neugeborgene Babys viel Liebe, Wärme und Zuwendung. Darüber hinaus gibt es aber noch ein paar „Accessoires“ an die Mama und Papa schon vor der Geburt denken sollten. Dazu zählen:

  • Ausreichend Kleidung – je nach Jahreszeit (Strampler, Body, einige Paar Söckchen, ein oder zwei dünne Mützchen, eine wärmende Haube und ein kleine Jacke)
  • Babygerechte Ausstattung für den Transport: Kinderwagen und/oder Babyschale für das Auto, eventuell eine Tragetasche oder ein Tragetuch
  • Windeln in der kleinsten Größe
  • Eine Babydecke oder ein großes Tuch
  • Ein Kuscheltier oder ein Kuscheltuch – je nach Wunsch

Die Kliniktasche packen in 5 Schritten

Die Schwangerschaft neigt sich dem Ende zu und Du hast Deine Wunschklinik schon ausgesucht? Prima! Dann wird es Zeit, Deine Kliniktasche zu packen und allzeit bereit zu sein. Spätestens in der 34. Schwangerschaftswoche sollte Deine Kliniktasche bereitstehen, um jeglichem Stress aus dem Weg zu gehen, wenn doch in der Nacht urplötzlich die Wehen einsetzen.

Doch was muss eigentlich alles rein? Wir haben Dir eine kurze Übersicht erstellt, an der Du Dich orientieren und Deine Kliniktasche packen kannst.

1. Vor der Geburt – Die Anmeldung

Viele Krankenhäuser wünschen eine Anmeldung einige Wochen vor der Geburt. Dies hat für Dich und Deinen Partner den Vorteil, dass Du Dich ganz auf die Geburt konzentrieren kannst, und Ihr nicht erst noch sämtliche Anträge und Formulare ausfüllen müsst. Aber selbstverständlich könnt Ihr auch ohne Anmeldung in die Klinik fahren. Niemand wird Dich vor der Tür stehen lassen!

Zur Anmeldung brauchst Du Deinen Mutterpass, Deine Krankenkassenkarte, einen Allergieausweis (wenn vorhanden) und ggf. die Überweisung Deines Frauenarztes.

Nach der Anmeldung solltest Du diese Dokumente nicht weit weg legen, denn zur Geburt musst Du sie erneut mitbringen. Zusätzlich solltest Du das Familienstammbuch oder die Heiratsurkunde in die Kliniktasche packen. Bist Du nicht verheiratet, benötigst Du die eigene Geburtsurkunde. Nicht zu vergessen: Deinen Personalausweis.

Da Du viele Dokumente ständig brauchst, kannst Du sie noch nicht in die Kliniktasche packen. Hierzu empfehlen wir Dir den Lässig Mum’s Organizer Casual. Viele tolle Designs verschönern Deinen Mutterpass. Dort kannst Du auch Versichertenkarte, den Allergieausweis und Deinen Pesonalausweis aufbewahren und gesammelt bei Dir tragen. Geht es endlich los, brauchst Du nur noch den Organizer in Deine Kliniktasche packen und brauchst keine Angst haben, wichtige Dokumente vergessen zu haben.

2. Während der Geburt – Entspannung

Du glaubst, das ist ein Widerspruch in sich? Logisch, es wird kein Spaziergang, aber mit ein paar Dingen kannst Du versuchen, die Geburt so angenehm wie möglich zu machen.

Für Frauen die wichtigste Frage: Was ziehe ich an? Die Antwort ist ganz einfach: Es sollte so bequem wie möglich sein. Ein weites T-Shirt, vielleicht eins von Deinem Mann, oder ein Nachthemd geben Dir Sicherheit, wenn Du völlig entblößt ständige Positionswechsel während der Geburt vornimmst. Geht es doch nicht so schnell voran, empfiehlt sich eine Jogginghose und ein paar Pantoffeln/Schlappen, mit denen Du durchs Krankenhaus stiefeln kannst, um die Wehen weiter anzuregen. Ist es kälter, solltest Du Dir noch dicke Socken und eine Fleece-/Strickjacke einpacken. Alternativ tut es natürlich auch der gute alte Bademantel.

Vielleicht magst Du aber gar nicht laufen. Dann kannst Du es Dir im Bett bequem machen, während Dir Dein Partner mit einer sanften Massage den Rücken lockert. Dazu kannst Du Dir vorab Dein Lieblingsmassageöl in die Kliniktasche packen. Das Hipp Mamasanft Massage-Öl kannst Du bereits in der Schwangerschaft nutzen, um Deinen Bauch zu pflegen und Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen.

Alternativ kannst Du Dich auch in der Badewanne entspannen. Viele Kliniken haben Badezusätze im Kreißsaal, aber vielleicht hast Du während der Schwangerschaft immer im gleichen Pflegebad gebadet und auch hier einen Lieblingsduft. Pack ihn ein! Der bekannte Duft hilft Dir, tiefer in die Entspannung zu kommen. Er verleiht einen Hauch von Zuhause. Ansonsten ist Lavendel sehr entspannend und wehenanregend, probier mal das Weleda Entspannungsbad Lavendel.

Du liegst in der Badewanne oder Dein Partner massiert Dich – wie wäre es mit ein bisschen entspannender Musik? Auch schnell in Deine Kliniktasche packen! Mit Deiner Lieblingsmusik kannst Du Dich gut an einen anderen Ort träumen. Es muss aber nicht immer sanft sein. Manche Mamas mögen auch Metal-Musik und singen laut mit. Das kann auch eine (andere) Art der Entspannung sein.

Und wo bleibt der Papa? Nach stundenlangen Wehen ist Dir als Papa vielleicht eher übel, als dass Du Hunger verspürst. Trotzdem solltest Du bei Kräften bleiben, denn mit einem kollabierenden Papa ist niemandem geholfen. In Deine Kliniktasche gehören daher auch noch ein paar Müsliriegel, etwas Schokolade und Traubenzucker. Ganz nach Deinem bzw. seinem Geschmack.

3. Nach der Geburt – Das Wochenbett

Es ist Dir vielleicht noch recht fern, während Du Deine Kliniktasche packst, aber nach der Geburt wirst Du noch einige Tage in der Klinik bleiben. Auch dafür benötigst Du einige Utensilien.

Für die Zeit im Krankenhaus benötigst Du einen Jogginganzug oder eine bequeme Hose. 5–6 T-Shirts (Achtung: Hitzewallungen nach der Geburt!), 6–8 Baumwoll-Unterhosen, die Du nachher im Kochwaschprogramm waschen kannst und einen Schlafanzug, wenn Du Dich zur Nacht umziehst.

Nach der Geburt wird Deine Brust nochmal stark anschwellen, wenn der Milcheinschuss erfolgt. Dazu ist es ratsam, vorab 2–3 bequeme Still-BHs und ein Paket Einmalstilleinlagen, wie die Medela Einwegstilleinlagen, zu besorgen. Welche Still-BHs sich besonders gut eignen, haben wir Dir in unserem Artikel Still-BHs – Wieso, weshalb, warum? zusammengefasst.

Das Stillen will erstmal gelernt sein und da kann es auch mal schnell zu wunden Brustwarzen kommen. Damit Du bestens darauf vorbereitet bist und Deine Brustwarzen gleich pflegen kannst, solltest Du Dir die Lansinoh Brustwarzensalbe in die Kliniktasche packen. Die Brustwarzensalbe pflegt, schützt und beruhigt wunde Brustwarzen und muss vor dem Stillen nicht abgewaschen werden.

Selbstverständlich gehören in Deine Kliniktasche noch sämtliche Utensilien zur täglichen Körperpflege wie Zahnbürste und Zahnpasta, Deodorant, Duschgel und Shampoo, Haarbürste, evtl. Haargummis, aber auch Handtücher und Duschtücher.

In der Regel stellen Dir die Krankenhäuser Netzhöschen und Binden für den Wochenfluss zur Verfügung. Wenn Du Dich mit den übergroßen Binden nicht wohlfühlen solltest, kannst Du Dir noch ein Paket Binden einpacken, am besten mit dem Zusatz „super“ und/oder „für die Nacht“. Empfehlenswert sind die Always Ultra Night mit oder ohne Flügel.

Informiere Dich vorab, ob Du Kleidung für Dein Baby brauchst. Die meisten Krankenhäuser bieten Dir für die Zeit in der Klinik eine komplette Babyausstattung an, sodass Du Bodys, Strampler und Hemdchen zuhause lassen kannst.

4. Die Tage im Krankenhaus – Wohlfühlen

Es ist nicht so einfach, sich in einem Krankenhaus wohlzufühlen. Mache es Dir so schön wie möglich. Packe dazu ein Buch oder Deinen eBook-Reader ein, stelle Dir ein Foto von Deinen Lieben auf den Nachttisch oder schließe die Augen und höre Musik mit Deinem mp3-Player.

Du solltest auch etwas Geld in Deine Kliniktasche packen. Manchmal überkommt Dich der Heißhunger oder Du möchtest Deinen Besuch in die Cafeteria begleiten. Dem Heißhunger kannst Du aber auch entgegenwirken – pack Dir einfach ein bisschen Schokolade mit in die Kliniktasche. Eine bunte Mischung gibt es in der Box Hussel Nervennahrung, bei der der Name Programm ist.

Dein kleines Wunder könntest Du stundenlang beobachten. Egal, ob es schläft, weint oder gestillt wird. Jeder Moment soll für die Ewigkeit festgehalten werden. Pack dazu Deine Digitalkamera ein oder nutze Dein Smartphone. Aber nicht die entsprechenden Ladegeräte vergessen!

Neben den privaten Fotos bieten Dir die meisten Kliniken auch ein professionelles Neugeborenen-Shooting an. Dieses solltest Du unbedingt nutzen und den Zauber der ersten Lebenstage einfangen. Hierfür gibt es niedliche Fotoshooting-Sets, wie zum Beispiel das EMMMMA Set Schildkröte für nur knapp 5,- €.

5. Ab nach Hause

Wahrscheinlich kannst Du es jetzt kaum erwarten, dass Dein kleiner Schatz sich auf den Weg macht. Ist er oder sie erst einmal da, kannst Du es kaum erwarten, nach Hause zu kommen. Das wird Euer Tag, deshalb solltest Du Dir und Deinem Baby ein paar hübsche Kleidungsstücke in die Kliniktasche packen.

Eine Hose oder ein Shirt, welche Dir im 6. Monat gepasst haben, werden Dir auch auf dem Nachhauseweg passen (Nein, Dein Bauch wird noch nicht wieder ganz weg sein). Ansonsten kannst Du alles tragen, was Du magst. Ebenso Dein Baby. Body, Langarmshirt und Strampler kommen mit in Deine Kliniktasche.

Für Dein Baby solltest Du, je nach Jahreszeit, eine Jacke und eine Decke für den Heimweg dabeihaben. Eine Mütze ist ebenfalls ein Muss, im Sommer eine leichte Baumwollmütze, wie die LeoZ Erstlingsmütze, im Winter dementsprechend dicker oder die Baumwollmütze in Verbindung mit der dicken Kapuze der Jacke. Im Winter sollten trotz Decke die dicken Socken nicht fehlen.

Gehst Du zu Fuß nach Hause, sollte der Kinderwagen bereitstehen oder Du solltest schon das Binden Deines Tragetuchs beherrschen. Mit dem Auto brauchst Du eine Babyschale oder einen ab Geburt geeigneten Reboarder mit Neugeborenen-Einsatz.

Tipp:
Verstaue Dein Heimweg-Outfit und das Outfit Deines Babys in Kinderwagen oder Babyschale und lass es Dir erst am letzten Tag mitbringen. So hast Du einiges an Platz in Deiner Kliniktasche gespart.

Alles noch einmal im Überblick

Falls Du den Überblick verloren hast – Keine Panik, wir haben Dir hier noch einmal alles zusammengefasst, was Du in Deine Kliniktasche packen musst.

Die Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit, doch am Tag der Geburt ist beziehungsweise dem Moment wo die Wehen einsetzen kann es schon einmal drunter und drüber gehen, daher ist es wichtig, die Kliniktasche rechtzeitig zu packen. Doch wann muss gepackt werden und was muss alles mit? Wir klären auf.

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Wann sollte die Kliniktasche gepackt sein?

Zwar kann der Geburtstermin ungefähr bestimmt werden, aber Babys sind unberechenbar. Daher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Geburtstermin nicht zutrifft ist sehr hoch. Schwangere sollten deshalb rechtzeitig mit dem Packen der Kliniktasche beginnen. Es empfiehlt sich diese bereits zwischen der 30 Schwangerschaftswoche und spätestens um die 36 Schwangerschaftswoche gepackt werden. Es sollte alles so vorbereitet werden, das nicht nur für den Tag der Geburt alles parat ist, sondern auch für eine eventuelle Übernachtung in der Klinik.

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Welche Unterlagen müssen in der Kliniktasche sein?

Papierkram ist lästig, dennoch solltest du an folgende Unterlagen auf jeden Fall denken:

  • Mutterpass
  • Personalausweis
  • Versicherungskarte
  • Überweisung vom Gynäkologen
  • Allergiepass: Nur falls einer vorhanden sein sollte.
  • Geburtsplan: Falls du einen haben solltest, darfst du das gute Stück schließlich nicht vergessen.
  • Heiratsurkunde: Diese solltest du mitnehmen, wenn du die Geburtsurkunde deines Kindes gleich mit nach Hause nehmen möchtest. Bist du offiziell alleinstehend, brauchst du hingegen deine Geburtsurkunde und eventuell eine Vaterschaftsanerkennung.
  • Familienstammbuch

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Kliniktasche packen: Was muss sonst noch alles mit?

Bei der Geburt stehst natürlich du und dein Kind an erster Stelle. Da eine Geburt alles andere als leicht ist und sich über einen gewissen Zeitraum hinziehen kann, solltest du auch an folgendes denken, wenn du deine Kliniktasche packst:

Kleidung

  • Bequeme Shirts oder Hemden zum Aufknöpfen: Als Wechselwäsche während der Wehen, da du viel Schwitzen wirst und immer wieder Pausen zwischen den Wehen geben kann.
  • Bademantel
  • Warme Socken und Hausschuhe
  • Still-BH
  • Unterhosen
  • Elastische Hosen mit Gummizug
  • Frische Wäsche für den Tag der Entlassung

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Hygieneartikel

Bei einigen Produkten empfiehlt es sich, auf Reisegrößen zu setzen, damit du keine unnötig schwere Kliniktasche packen musst.

  • Lippenbalsam
  • Haargummis, falls du lange Haare hast
  • Kontaktlinsenhalter und Kontaktlinsenreinigungsflüssigkeit: Wenn du täglich Kontaktlinsen trägst, damit du sie dir auch rausnehmen kannst.
  • Zahnbürste
  • Zahnpasta
  • Körpercreme
  • Duschgel & Shampoo
  • Deo
  • Haarbürste
  • Binden
  • Stilleinlagen

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Sonstiges

  • Großes Duschhandtuch
  • Schmutzwäschebeutel
  • Energieriegel, Lieblingsschokolade, …
  • Wasser oder Lieblingsgetränk
  • Kamera: Für Babys erstes Foto
  • Zeitschriften, Musik, Buch: Alles was dich angenehm ablenkt
  • Etwas Bargeld: Falls du etwas vergessen haben solltest, kannst du dir es dann im Klinikshop nachkaufen.

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Damit du dir diese Liste nicht abschreiben musst, haben wir sie auch als PDF für dich zum Runterladen. So kannst du sie dir ausdrucken, Anmerkungen schreiben und alles abhaken.

Kliniktasche packen: Meine Checkliste

Falls du in der Klinik merken solltest, dass du etwas vergessen hast, ist das nicht der Weltuntergang! Bleibe ruhig und schicke deinen Partner oder eine Freundin zu dir nach Hause, damit es geholt wird. Aber meist haben diese Dinge dann auch etwas Zeit. Konzentriere dich lieber auf dich und dein Kind, denn in wenigen Stunden wirst du eine Mama sein.

Kliniktasche für die Geburt

  • drei bis vier weite T-Shirts, Still-T-Shirts, Hemden zum Knöpfen, bequeme Nachthemden oder Schlafanzugjacken zum Stillen – wichtig ist, dass sie sich nach vorne öffnen lassen
  • ein Jogginganzug oder eine bequeme, weite Hose, die dir etwa im 6. Monat gepasst hat
  • zwei bis drei Still-BHs, am besten etwa zwei Nummern größer als vor der Schwangerschaft – deine Brust ist durch die Milchproduktion ja nun größer
  • eine Packung Stilleinlagen
  • etwa acht Slips – achte darauf, dass sie möglichst dehnbar sind, damit sie nicht auf eine eventuelle Kaiserschnitt-Narbe drücken können oder damit große Binden hinein passen. Alte, kochfeste Slips oder Wegwerfhöschen sind am besten, denn die Blutungen am Anfang sind unter Umständen nur schwer wieder auszuwaschen
  • in den meisten Krankenhäusern bekommst du große, weiche Monatsbinden, die den Wochenfluss auffangen – dieser wird etwas stärker sein als deine normale Periode
  • einige Waschlappen (praktisch sind Einmal-Waschlappen) und Handtücher – viele Kliniken stellen dir diese auch zur Verfügung, mitnehmen schadet aber auch nichts
  • einen Beutel für die Schmutzwäsche
  • Toilettenartikel: Zahnpasta und Zahnbürste, Gesichtscreme bzw. Hautcreme, Deo, Lotion, Duschgel, Shampoo, Kamm und/oder Bürste, eine Nagelfeile, ein kleiner Spiegel, Taschentücher, einen Fön und einen Lippenpflegestift
  • dein Smartphone oder ein Adressbuch mit den wichtigsten Telefonnummern
  • ein Notizbuch und einen Kugelschreiber
  • etwas Geld
  • etwas, das dir beim Entspannen hilft, z.B. Fotos, ein Buch, Tablet oder E-Reader, Zeitschriften oder ein Kuschelkissen
  • dein Handy-Ladekabel nicht vergessen

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