Was ist ein kek?

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Rap-Jargon: Was meinen Bushido und Fler nur mit „Kek“?

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Get Money, fuck bitches mag als Lebensziel ja ganz attraktiv sein. Aber der wahre Erfolg eines Rappers bemisst sich doch daran, ob es ihm gelingt, die Sprache um neue Wörter zu bereichern. Auch Leute, die die ganze Kultur des Hip-Hop seit 30 Jahren ignorieren, wissen mittlerweile, was ein Beef oder ein Homie ist oder was es bedeutet, etwas zu pimpen oder jemanden zu dissen.

Manchmal ist ein Wort das Einzige, was von einem Eintagsfliegenrapper bleibt. Drei Jahre hintereinander hat die Jury zum „Jugendwort des Jahres“ Begriffe gekürt, die von Hip-Hoppern populär gemacht wurden: 2011 Swag, das der Österreicher Money Boy hierzulande eingeführt hat, 2012 das Abkürzungswort YOLO für „You Only Live Once“, das auf den Kanadier Drake und seinen Song „The Motto“ zurückgeht, und 2013 Babo, das der Offenbacher Haftbefehl unters Volk gebracht hat.

Wird Kek das neue Swag?

Der nächste Kandidat für einen Jargonausdruck, der die engen Bezirke des deutschsprachigen Hip-Hop verlässt und Gemeingut wird, könnte Kek sein. Das Wort ist auf den neuen Alben von Bushido und Fler so präsent, als hätten die beiden sich verschworen, es mit aller Gewalt hinaus in die Welt zu tragen.

Und das einzige Fazit ist, dass du Farid disst. Und gleichzeitig Nazi bist! Du Kek! Anzeige

Auf Flers „Keiner kommt klar mit mir“ gibt es sogar einen Song, der „Du Kek“ heißt und in dem der Berliner sich branchenüblich selbst anpreist: „Ich bin all das, was ihr Fotzen euch nicht traut. Ich bin cool, weil keiner meiner Freunde rappt. Du bist nur, du bist nur, du bist nur ein Kek.“ Im Lied mit dem Titel „Schwanzlutscher“ heißt es: „Dummer Kek, zwischen uns gibt es kein Machtkampf. Trainier dich breit, aber du bleibst immer ein Schlappschwanz.“ Und auf „Frank vs. Fler“ rappt Flers Alter Ego Frank White: „Und das einzige Fazit ist, dass du Farid disst. Und gleichzeitig Nazi bist! Du Kek!“

Noch häufiger benutzt Bushido das Wort. In „Carlo Cokxxx Nutten 3“ kommt es nahezu in jedem Song vor. In „POV“ droht er einem offenbar jüdischen Gegenüber: „Mr. Sonny Black, der Punisher is back. Ich komm auf deine Feier, happy Chanukka, du Kek, yeah.“ In „Kommt Zeit, kommt Rat“ prahlt er: „Fick auf dein Erwachsenwerden, du Kek. ,Du Hurensohn‘ ist immer noch mein Ass im Ärmel, du Kek.“ Fast melancholisch klingt es in „Tempelhofer Junge“, wenn er reimt: „Ich rauche kein Weed, und ich trage keine Cap. Merkst du jetzt? Du bist nicht meine Kragenweite, Kek.“ Und in „Butterfly Effect“, „Gangsta, Gangsta“ und „Bushido“ warnt er konkurrierende Rapper: „Finger weg vom Mic, es ist Gangster, wenn ich rappe, du Kek“, „Geh zur Seite, Kek, West-Berlin am Mic“ und „Du denkst, Rap ist Spaß, bleib in deinem Dorf, du Kek.“

Als wäre Kek ein Wort aus einer toten Sprache

Aber was bedeutet Kek? Man könnte zwar die beiden Herren selbst einfach fragen. Aber bekanntlich ist das Verhältnis zwischen ihnen und der „Welt“ recht abgekühlt. Also behandeln wir den Jargon des deutschen Gangsta-Rap einfach, als wäre er eine tote Sprache wie Hethitisch, Ägyptisch oder Althochdeutsch. Wir versuchen, Kek mit den gleichen linguistischen Methoden zu enträtseln, die Forscher anwenden würden, wenn ihnen auf einer 3000 Jahre alten Tonscherbe oder einem zwölf Jahrhunderte alten Pergament ein neues Wort in diesen zu großen Teilen bekannten und verständlichen Sprachen begegnen würde. Wir betrachten die Sinnzusammenhänge, analysieren die grammatische Stellung in den überlieferten Texten, versuchen, die Etymologie des Wortes zu bestimmen, suchen in größtmöglichen Textsammlungen (der Fachbegriff dafür ist: Korpus, Mehrzahl Korpora) danach, wann es zum ersten Mal aufgetaucht ist, und schauen uns den Hintergrund der Sprecher und Schreiber an, die es benutzt haben.

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Aus den genannten Zitaten lässt sich mühelos erschließen, dass Kek eine ziemlich üble Beleidigung ist. Dem Kek wird fast immer angekündigt, Sex mit seiner Mutter zu haben. Und es wird ihm unterstellt, er fröne „nicht traditioneller Sexualität“ (wie das in Russland heißt).

Geh zur Seite, Kek, West-Berlin am Mic!

Grammatisch ist „du Kek“ in fast all den genannten Sätzen eine prädikative Anrede, die aus einem wertenden Nomen und Pronomen der zweiten Person Singular als Deiktikon, das auf den Angeredeten hinweist, besteht. Die prädikative Anrede ist nicht zu verwechseln mit einer Vokativphrase, in der das Pronomen durch eine Pause vom Nomen abgegrenzt wird (schriftlich durch ein Komma): „Du, Kek“.

Dass Kek ein männliches Nomen ist, erschließt sich in den Belegen meist nur aus dem Sinnzusammenhang. Doch einmal steht bei Bushido in „Wenn der Beat nicht mehr läuft“ ein unbestimmter Artikel dabei, der das bestätigt: „Du bist nur ein Kek, der, wenn er rappt, die Stimme tiefer stellt.“

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Aber was ist das überhaupt für ein Wort? Woher kommt es? Die ältesten Versuche, diese Frage in Internetforen zu klären, stammen aus dem Jahr 2008. Der Anlass waren bereits damals Bushido-Texte, in denen Kek auch früher schon massenhaft auftauchte. Die Theorie liegt nahe, dass andere Rapper, die das Wort benutzen – unter anderen Moneyboy, Kollegah, Farid Bang –, es von Bushido und seinen Berliner Kumpels übernommen haben, denn bei ihnen taucht es, soweit die unübersichtliche Quellenlage erkennen lässt, viel später auf.

Mit keck hat Kek nichts zu tun

Kompliziert wird die linguistische Feldforschung auch dadurch, dass das Wort in den Transkriptionen von Hip-Hop-Texten, die die Datenbank „Rap Genius“ sammelt, gerade in der Frühphase oft keck geschrieben wird – wie das seit dem Althochdeutschen belegte Adjektiv, das „unbefangen, kühn, verwegen“ bedeuten kann, aber auch „dreist“.

Doch obwohl Dreistigkeit gewiss auch zu den Eigenschaften des Kek im Deutsch-Rap gehört, gibt es vermutlich keine Verbindung zwischen dem Verb und dem Substantiv. Das Adjektiv keck ist ja eher ein aus der Klassikersprache bekanntes Wort, dessen Gebrauch statistisch nachweisbar seit dem 19. Jahrhundert stark zurückgegangen ist. Es fällt schwer, sich vorzustellen, dass Bushido in Goethes „Faust. Der Tragödie zweiter Teil“ las, wie Mephisto seine Teufel im Kampf gegen die Engel anfeuerte „Seid keck nach altem Teufels Brauch!“ und er dann dachte: „Oh, cooles Wort, das probiere ich auch mal aus.“ Keck als Adjektiv passt besser zu den linken Intellektuellen-Rappern von der Antilopen Gang, bei denen es in „Ikearegal“ heißt: „Eure Mütter sind keck und haben freche Frisuren, eure Väter pumpen PUR und sammeln Uhren.“

Bushidos Begeisterung für „World of Warcraft“

Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Substantiv Kek und „World of Warcraft“. Im erfolgreichsten Computerspiel aller Zeiten bedeutet kek das Gleiche wie das Akronym LOL (laughing out loud), also eine Äußerung höchster Belustigung – allerdings nur im Sprachgebrauch der Horde, einer der beiden Fraktionen, die sich dort ständig bekriegen. Bushido hat oft berichtet, dass er ein begeisterter „World of Warcraft“-Spieler ist. Allerdings erklärte er dieses Kapitel 2014 für beendet, weil er den Endgame-Content erreicht hatte und es dort für ihn nichts Neues mehr gebe. Wenn das Nomen Kek sich tatsächlich aus einer Interjektion in „World of Warcraft“ entwickelt hat, könnte man es wohl am besten mit „Lachnummer“ übersetzen.

Quelle: Infografik Die Welt

Eine andere Spur ist, dass Kek auf Türkisch (und Albanisch) Kuchen heißt. Das Wort geht wie das deutsche Keks auf englisch cake zurück – auch wenn Recep Erdogan wahrscheinlich behaupten würde, die Türken hätten das Wort cake nach England gebracht, als sie auf ihrem Weg zur Entdeckung Amerikas dort Station machten. Jener Ursprung klingt plausibel. Denn jemanden zu verunglimpfen, indem man ihn mit einem Nahrungsmittel vergleicht, ist im deutschen Rap üblich. So wird ein körperlich unattraktiver Mann gerne als Lauch verhöhnt, unter anderen bei Kollegah und Haftbefehl.

Kek ist ein praktisches Reimwort

Zwar sind weder Bushido noch Fler Türken oder auch nur türkischer Abstammung. Aber in der multikulturellen Szene überfliegen Wörter leicht ethnische Grenzen. Kek lässt sich schon 2006 im Lied „Was sein muss, muss sein“ des türkischstämmigen Kölners Eko Fresh belegen, bei dem es heißt: „Du denkst, ich wäre korrekt, komm in die Quere, du Kek. Und bevor du dich versiehst, is‘ deine Ehre im Dreck.“ Man sieht an diesem Zitat genau wie an den Textstellen von Bushido und Fler: Die Beliebtheit von kek hat auch damit zu tun, dass es so ein praktisches Reimwort ist.

Damals war Eko Fresh auf Bushidos Plattenfirma ersguterjunge und rappte mehrfach mit seinem Labelboss. Wer Kek als Erster aufgebracht hat oder ob alle drei es aus dem Beleidigungsrepertoire ihrer Herkunftsszenen in den Rap mitgebracht haben, ist vermutlich nicht mehr zu klären. Allerdings stammt der älteste Beleg wiederum von Bushido aus dem Jahre 2002. Da rappt er auf „Aggro Teil 2“, einem Gemeinschaftstrack mit Sido und B-Tight: „Ich fick das Rap-Geschäft. Du hast kein Flow, kein Text. Du kriegst den Rest, du Kek.“

Ursprünglich Tempelhofer Slang?

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Dieser frühe Beleg widerlegt nicht die Theorie, dass Kek irgendwas mit „World of Warcraft“ zu tun hat. Zwar wurde das Computerspiel erst 2004 veröffentlicht. Aber Vorgänger-Games aus der „Warcraft“-Welt des amerikanischen Spieleentwickler-Studios Blizzard existierten bereits seit 1994.

Genaueres wissen vermutlich nicht mal die Rapper selbst, die ja nicht ständig metasprachlich über ihre Texte reflektieren. Vielleicht war Kek am Anfang tatsächlich ein vom Türkischen inspiriertes Wort des Tempelhofer Slangs. Ziemlich sicher ist, angesichts des phänomenalen Erfolgs der aktuellen Alben von Bushido und Fler allerdings, dass sich das Wort bald über seinen engen angestammten Bezirk hinaus verbreiten wird.

Cringe, cornern und Co.: Kleines Wörterbuch der Jugendsprache

Wenn Jugendliche sich unterhalten, stehen Erwachsene so manches Mal daneben und können nur mit den Schultern zucken. Was bitte reden die da? Ausdrücke wie „cringe“, „cornern“ oder auch „Auf dein Nacken!“ versteht nicht jeder. Wissen Sie, was das alles bedeutet? Falls nicht, werfen Sie einen Blick in unser kleines Wörterbuch der Jugendsprache.

Der Begriff Jugendsprache fasst alle Formen jugendspezifischer Kommunikationsweise zusammen.

Definition Jugendsprache und ihre Funktionen

Definition Jugendsprache: „Unter Jugendsprache wird in der Sprachwissenschaft die Gesamtheit von Sprachstilen Jugendlicher gefasst, wie sie in Jugendgruppen (Peergroups), Szenen, jugendlichen Milieus, Teil- und Subkulturen auftreten.“

So heißt es auf der Internetpräsenz der Gesellschaft für deutsche Sprache. Die Funktionen Jugendlicher Sprachstile sind demnach sehr unterschiedlich:

  • Abgrenzung gegenüber der Elterngeneration und anderen Jugendgruppen bis hin zum Protest
  • eigene Identitätsbildung sowie Selbstinszenierung
  • Aspekt des Spielerischen, der Innovation
  • affektive Entlastung
  • Credibility-Effekt: Kommunikation von Glaubwürdigkeit und Authentizität
  • Sprachökonomie (Tendenz der Sprache zu Sparsamkeit und Vereinfachung)

Jugendsprache entwickelt sich ständig weiter. Was gerade noch als „cool“ oder „geil“ bezeichnet wurde, ist plötzlich eher „porno“ und dann schon wieder „tight“ oder „lit“. Somit hat jede Generation auch ihre ganz eigene Jugendsprache. Es gibt nicht die eine Jugendsprache, streng genommen sind es Jugendsprachen, die sich natürlich nicht nur von Generation zu Generation, sondern auch von Region zu Region oder sogar von Peergroup zu Peergroup unterscheiden. Um jugendsprachliche Ausdrücke zu verstehen, wird dementsprechend ein spezifisches kulturelles Wissen benötigt.

Das sind Merkmale von Jugendsprache

Charakteristisch für Jugendsprache ist unter anderem ein bestimmter Wortschatz. Ebenso sind Stilmittel wie Ironie oder Provokation Teil davon. In den vergangenen Jahren wurden zudem viele Abkürzungen verwendet (zum Beispiel Yolo für „You only live once“, zu Deutsch: „Man lebt nur einmal.“). Merkmale jugendlichen Sprechens können überdies zum Beispiel sein:

  • das Verwenden von Werbesprüchen oder Zitaten aus Filmen, Serien, Songtexten etc.
  • kreative und spielerische Verfremdung von Wörtern, Äußerungen oder Wendungen („Lassen Sie mich Arzt, ich bin durch.“, „Smombie“)
  • ethnolektales Sprechen, also Sprechen in grammatisch fehlerhaftem Deutsch („Isch geh Bahnhof.“)
  • Bedeutungsverschiebung („Porno“ war früher nur die Kurzform von Pornographie, in der Jugendsprache wird „porno“ synonym für „interessant“ oder „fett“ verwendet)
  • Verwendung intensivierender Ausdrücke („fett“, „de luxe“, „hamma“)
  • Schimpfwörter und Vulgarismen („kahba“ bedeutet so viel wie „Schlampe“)
  • Anglizismen, aber auch Entlehnungen aus anderen Sprachen („hustlen“, „Habibi“)
  • Mischsprache aus Deutsch und Englisch
  • Wortneuschöpfungen („Merkules“, „Gönnjamin“)
  • szenesprachliche Wörter (zum Beispiel Einflüsse aus der Musikszene, „fly sein“ stammt beispielsweise aus der Hip-Hop-Szene)
  • Dehnungsphrasen („irgendwas“, „oder so“)
  • Satzabbrüche
  • metaphorische, oftmals hyperbolische Sprechweisen („Obermacker“ = Direktor)

Medien haben einen Anteil an der Verbreitung solcher Wörter und Ausdrucksweisen. Allerdings sind die Darstellungen von Jugendsprache in den Medien oft übertrieben. So stellt die Gesellschaft für deutsche Sprache der Jugendsprache die Medien-Jugendsprache gegenüber, „in der einzelne ‚exotische‘ Wörter gelistet oder behandelt werden“. Sie finde sich nicht nur in Medienberichten, sondern auch in populistischen Wörterbüchern und fiktionalen Texten.

Jugendsprache: Liste mit Ausdrücken und ihren Bedeutungen

Unsere Liste erklärt einige Ausdrücke der Jugendsprache von 2019 und einigen vorausgehenden Jahren.

Jugendwort

Bedeutung

AF (as fuck)

Betonung, wie besonders etwas ist, Beispiel: „Die neue Staffel ist sick as fuck!“

ahnma

versuche, es zu verstehen

Alman

ein Mensch, der sich dem deutschen Klischee entsprechend verhält

Appler

eine Person, die mit seinem Apple-Produkt angibt, also ein Apple-Angeber, Anspielung auf Getränk „Äppler“

Auf dein Nacken!

Du zahlst!

Axelfasching

Achselhaare

Babo

Boss, Anführer

Bambusleitung

schlechte Internetverbindung

Banalverkehr

belangloser Chatverlauf

bashen

besiegen

Beef

Streit, Kampf

Bestie

beste Freundin

Borderitis

Allergie gegen Grenzen

boyfriend-material/ girlfriend-material

ein Mann/ eine Frau, der/ die sich für eine Beziehung eignet

Bratan

Kumpel

breiern

brechen und trotzdem weiter feiern

cheedo

cool

chinning

Doppelkinn-Challenge, bei der man Selfies mit Doppelkinn postet

cornern

an einer Straßenecke herumlungern und trinken

cringe

Ausdruck, um zu zeigen, dass man sich fremdschämt, etwas peinlich ist

Dab

Tanzfigur, bei der eine Hand vors Gesicht und die andere schräg nach oben gehalten wird

darthvadern

den Vater raushängen lassen („Ich bin immer noch dein Vater“)

Dummfall

dummer Unfall

Ehre genommen

gedemütigt

Ehrenmann/ Ehrenfrau

Gentleman/Lady; jemand, der etwas Besonderes für dich tut

einwrapen

in eine Decke einrollen wie ein Wrap

exting

mit jemandem via Texting bzw. Text-Messenger Schluss machen

fermentieren

kontrolliertes Gammeln

fernschimmeln

nicht am gewohnten Platz chillen

Fleischdesigner

Chirurg

fly sein

jmd./etw. geht besonders ab

gefresht

ohne Durst, sitt

GEGE

Good Game, drückt Zufriedenheit aus

Geht fit.

Geht klar.

Gib ihm!

Ja man! Mach das! Richtig so!

glucose-haltig

süß

Gönnjamin

jemand, der sich Luxus gönnt

Googleschreiber

Person, die die URL bei Google eingibt

Gymkie

extremer Fitnesssportler, Gym + Junkie

Habibi

Schatz, Liebling

hartzen

rumhängen, arbeitslos sein

Hopfensmoothie

Bier

hustlen

hart arbeiten, sich für (finanziellen) Erfolg anstrengen

Ich küss dein Auge.

Ich hab dich gern oder ein sehr starkes Danke

I bims

Ich bin’s

Igers

Instagrammer

Interneteier

Mut, nur online laut zu sein

Ja, Moin!

Ausdruck der Verwunderung

kek

LOL, oder: Verlierertyp

Kocum

mein Bester, bester Freund

lan

krass

Lauch

Trottel

Läuft bei dir.

cool, krass

lmgtfy (let me google that for you)

Ausdruck, wenn jemand eine unnötige Frage stellt, die auch Google beantworten kann

lindnern

lieber etwas gar nicht machen, als etwas schlecht machen

lit

sehr cool

lituation

eine Situation, die lit (cool) ist

looten

einkaufen gehen (aus dem Englischen für „Beute“)

mailden

per Mail melden

merkeln

nichts tun, keine Entscheidung treffen

Merkules

Mischung aus Angela Merkel und Herkules

modeln

Hunger aushalten

Mois

Alter, Kumpel, Bro

napflixen

Nickerchen machen und dabei einen Film laufen lassen (Zusammensetzung aus nap und Netflix)

nicenstein

perfekt, den Wünschen entsprechend

Niveaulimbo

Absinken des Niveaus, beispielsweise bei Partys

Overcut

Halbglatze

rant

Ausraster, Beispiel: Der ist gerade voll am Ranten!

schatzlos

single

schmoof

smooth, geschmeidig

Screenitus

Gefühl, wenn man zu lange auf den Bildschirm gestarrt hat

sheeeesh

Wirklich? Echt jetzt? Nicht dein Ernst!?

Smombie

beschreibt jemanden, der von seiner Umwelt nichts mehr mitbekommt, weil er nur auf sein Smartphone starrt (Smartphone + Zombie)

Snackosaurus

verfressener Mensch

sozialtot

nicht in sozialen Netzwerken angemeldet

Süßmo

süße Person, Kosename

swag

beneidenswerte, lässige Ausstrahlung, charismatisch-positive Aura

Swaggernaut

extrem coole Person

Squad

extrem coole Gruppe

tacken

Nachrichten schicken, während man auf dem Klo sitzt (Zusammensetzung aus texten und kacken)

Teilzeittarzan

jemand, der sich hin und wieder wie ein Affe verhält

Tindergarten

Sammlung von Onlinedating-Kontakten

Tintling

Tätowierer

trumpeten

große Versprechen machen, ohne an die Folgen zu denken

Tschuligom

Entschuldigung

Tweef

Beef (Streit) über Twitter

Uhrensohn

jemand, der sich zur falschen Zeit wie ein Idiot benimmt

unlügbar

definitiv, unbestritten

verbuggt

voller Fehler, falsch gestrickt

Vollpfostenantenne

Selfie-Stick

vong

von

wack

uncool, langweilig

Was ist das für 1 Life

Ausdruck von Erstaunen in einer außergewöhnlichen Situation

Yolo

Akronym für „You only live once.“, Aufforderung, alle Chancen auf Erlebnisse zu nutzen

zuckerbergen

stalken

Die zweite Übersicht listet Jugendwörter und -ausdrücke auf, die aus noch weiter zurückliegenden Jahren stammen. Also Achtung, manche davon sind schon wieder „total out“. Falls man das heutzutage überhaupt noch so sagt…

  • Nachfolger von „I bim’s“: Jugendwort des Jahres ist “Ehrenmann“
  • Tippen statt sprechen: Wie Jugendliche heute miteinander kommunizieren
  • Werte und Lebensziele: Was Jugendlichen wichtig ist

Jugendwort

Bedeutung

abgefuckt

verbraucht, klebrig, runtergekommen

abgespaced

verrückt, abgefahren

assig

doof

Atze

Kumpel

auf keinsten

auf keinen Fall

aufpimpen

aufmotzen, übertrieben aufstylen

bashen

besiegen

Beef

Streit, Kampf

bombe

sehr gut, toll

breit

berauscht, betrunken

checken

nachschauen, anschauen, untersuchen

chillen

sich ausruhen

chillig

angenehm zu hören

cremig

locker, cool

cruisen

ziellos umherfahren

de luxe

super, toll, großartig

dick geflasht

überwältigend

dissen

sich abfällig äußern über

Emo

eine Musik-/Jugend-/Stilbewegung

fjedn

auf jeden Fall

funzen

funktionieren

grottenschlecht

sehr schlecht

hacke

besoffen

hamma/hammer

super, toll

Hau rein!

Tschüss, Mach´s gut!

Homie

Freund

Hood

Viertel, Gegend

Horst

Idiot

Lachflash

Lachanfall

Mecces

McDonald’s

Pfosten

sehr dumme Person, die nichts versteht

phat

sehr gut

Player/Playa

gut aussehender Junge

poppen

Geschlechtsverkehr haben

ralle

betrunken

Rotzbremse

Schnurrbart

Saftschubse

Flugbegleiterin

saugen

downloaden

snacken

etwas essen

stylisch

im Trend sein

telen

telefonieren

tight

großartig, cool

versifft

heruntergekommen, dreckig

Vollpfosten

besonders dumme Person

vorglühen

vor einer Party Alkohol trinken, um in Stimmung zu kommen

Verwendete Quellen:

  • Langenscheidts Wahl des Jugendworts 2017
  • Langenscheidts Wahl des Jugendworts 2018
  • Pons Verlag „Wörterbuch der Jugendsprache“
  • Langenscheidt „100 Prozent Jugendsprache 2018“
  • Erhebung von vergleich.org: Das 2019 am häufigsten gegoogelte Jugendwort
  • Gesellschaft für deutsche Sprache
  • Eva Neuland: Jugendsprache. Eine Einführung. (2008)
  • eigene Recherchen
  • weitere Quellen

Das Jugendwort 2019: Jugendwörter und Ihre Bedeutung! Was ist Jugendsprache? (Gastbeitrag)

Wie entsteht Jugendsprache?

Sprache ist wie Mode. Jugendliche prägen Wörter und Umgangssprache unter anderem, weil es eher altmodisch und uncool klingen würde, den veralteten Slang der Elterngeneration zu verwenden. Wie die „Mom Jeans“ in der Mode, gibt es jedoch auch für alte Wortkreationen immer mal wieder ein Comeback und neue Interpretationen.

Was ist Jugendsprache?

Jede Generation und Jugendkultur hat sie – die eigene Jugendsprache. Das bedeutet, Sprache mit der eigenen Kultur und den eigenen Überzeugungen zu vereinen. Jugendsprache kann sich je nach Region und Subkultur stark unterscheiden.

Jugendsprache ist dynamisch: Was letztes Jahr noch der letzte Schrei der Wortkreationen war, kann dieses Jahr schon wieder total out sein. Der hippe Slang aus München wird unter Umständen nicht in Hamburg verstanden – und umgekehrt. Jugendsprache ist vielfältig!

Definition Jugendsprache:

Bezeichnet Sprechweisen bzw. sprachliche Muster und Merkmale, die unterschiedliche Gruppen von Jugendlichen zu verschiedenen Zeiten, in verschiedenen Altersstufen und unter verschiedenen Kommunikationsbedingungen verwenden oder verwendet haben. Wichtig sind hierbei auch oft Handzeichen und spezielle Grußformen.

Einige Beispiele für Jugendsprache:

  • Fermentieren: Kontrolliertes Gammeln.
  • Lindnern: Lieber etwas gar nicht machen, als etwas schlecht machen.
  • Snitch (31er): Eine Person, die sich durch verräterisches oder untreues Verhalten hervorhebt (auf Englisch auch Snitch).
  • Bae: „Before anyone else“ – was übersetzt so viel heißt wie „vor allen anderen“. Spitz- oder Kosename für den Freund oder die Freundin.
  • Auge machen: Falls jemand “Auge macht”, dann könnte er der anderen Person dadurch Unglück bringen. Sprich, man soll kein “Auge machen” oder dem Anderen nicht bei etwas zuschauen, damit es dieser nicht vermasselt.
  • Safe: Etwas ist sicher / leicht.
  • Merkeln: Mit Bezug auf Bundeskanzlerin Angela Merkel bedeutet so viel wie „nichts tun, keine Entscheidung treffen“
  • Fly: Jemand (oder etwas) geht besonders ab.
  • Bruh: Abwandlung von Bro / Bruder.
  • I bims: Ich bin.
  • Vong: Als Vong wird ein Sprachstil der deutschen Sprache bezeichnet, der Mitte der 2010er Jahre als Internetphänomen entstand und teilweise in die deutsche Jugendsprache einging.

In diesem Video siehst Du ein hervorragendes Beispiel für die Anwendung der Vong-Sprache:

Warum brauchen wir Jugendsprache?

Eine Sprache, die uns und unseren gleichaltrigen Freunden “gehört”, gibt uns Selbstvertrauen. Außerdem gibt sie uns das Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit. Sie verbindet uns und passt sich den Bedürfnissen unserer Generation an! Sie grenzt uns von anderen Generationen ab und gibt uns so Identität.

Was beeinflusst Jugendsprache?

Es gibt eine Menge Faktoren, die die Sprache von Jugendlichen beeinflussen. Zum einen ist Sprachen lernen ein bisschen wie stille Post spielen, da sie eine Generation an die nächste weitergibt. Zum anderen spielen Einflußfaktoren, wie unterschiedliche soziale Gruppen und der Kontakt zu Menschen aus anderen Sprach- und Kulturkreisen eine große Rolle. Aber auch beliebte Filme und Musik beeinflussen unsere Sprache.

Die Jugendworte des Jahres 2019 als Liste

2018 wurde der Begriff „Ehrenmann/Ehrenfrau“ (= eine Person, die ihr Wort hält und auf die Verlass ist.) von Langenscheidt zum Jugendwort des Jahres gekürt. Dieses Jahr findet die Wahl leider nicht statt. Zum Glück gibt es zum Trost eine Liste der 10 beliebtesten Jugendworte 2019.

Warum fällt die Wahl zum Jugendwort des Jahres diesmal aus?

In den letzten Jahren hatte sich der Langenscheidt Verlag um die Wahl zum Jugendwort des Jahres gekümmert. Sie war dafür da, um das neue Jugendsprache-Lexikon des Verlags zu bewerben. Langenscheidt wurde nun von PONS übernommen und die Wahl zum Jugendwort hat sich dieses Jahr nicht ergeben.

Dies bedeutet jedoch noch nicht das endgültige Aus für die beliebte Wahl. Nur ist derzeit unklar, ob es sie nächstes Jahr wieder geben wird. Derweil hat verlag.org zum Glück übernommen und die Google-Suchanfragen nach Jugendworten für dieses Jahr ausgewertet.

Das Jugendwort des Jahres 2019 wurde dieses Mal nicht gewählt, sondern über die Google-Suchanfragen (im Jahr 2018) berechnet. Hoffen wir, dass es im Jahr 2020 wieder eine echte Wahl zum Jugendwort des Jahres gibt!

Hier nun deshalb die Wörterliste mit den beliebtesten Ausdrücken der Jugendsprache im Jahr 2019:

Platz 10: „Tchuligom“

Das Verkaufsportal „eBay-Kleinanzeigen“ (und auch andere Online-Verkaufsplattformen) hat mittlerweile eine ganz eigene Sprache. Unter anderem ist hier das Wort „Tchuligom“ entstanden und beliebt geworden – eine Falschschreibung von Entschuldigung. Tchuligom schafft es laut verlag.org mit 4.640 Suchanfragen auf Platz 10 der Jugendworte 2019.

Platz 9: „Cornern“

„Cornern“ wurde 2019 5.400 Mal auf Google gesucht. Das Wort kommt von dem englischen Wort „corner“. Das Englische Wort bedeutet zu deutsch „Ecke“. Das deutsche Jugendwort „Cornern“ steht für das Abhängen und Trinken an einer Straßenecke. In den letzten Jahren ist draußen statt drinnen wieder besonders beliebt geworden und hat das Wort „Cornern“ so dieses Jahr auf Platz 9 befördert.

Platz 8: „Ehre genommen“

Der Ausdruck stammt aus dem Bereich Videospiele und wird speziell in Shootern verwendet. „Ehre genommen“ ist ein Begriff der Demütigung und bedeutet so viel, dass der Gegner im Spiel keine ernste Bedrohung dargestellt hatte und mit Leichtigkeit durch den Spieler besiegt wurde. Hierzu gab es 7.560 Suchanfragen.

Platz 7: „Hustlen“

Der Begriff „Hustlen“ aus der Netzsprache wurde mit 10.200 Suchanfragen häufig gegoogelt. Seinen Ursprung hat der Begriff im Englischen. „To hustle“ bedeutet zu Deutsch so etwas wie „hetzen“, „sich ins Zeug legen“ oder auch „malochen“. Sprich besonders hart für eine Klausur zu lernen oder in der Arbeit viele Überstunden zu machen. Im Englischen kann der Begriff jedoch auch im Kontext der Prostitution stehen.

Platz 6: „Gönnjamin“

Der Rapper Kollegah hat das Wort „Gönnjamin“ erschaffen und besonders durch seine Online- sowie Social-Media-Beiträge verbreitet. Der Begriff setzt sich zusammen aus „Gönnen“ und „Benjamin“. Es scheint, als hätte sich der Rapper vom Elefanten Benjamin Blümchen inspirieren lassen. Das Wort steht für jemanden, der sich gerne etwas Gutes tut und Teures gönnt. 2019 wurde der Begriff 17.020 Mal gesucht.

Platz 5: „Bratan“

Auch der Begriff „Bratan“ aus der Jugendsprache, wurde durch einen Rapper bekannt. Der Rapper Capital Bra bezeichnet mit dem Wort aus der Jugendsprache einen guten Kumpel. „Bratan“ wird ähnlich wie „Bruder“ oder „Bro“ verwendet und wurde 2019 19.380 Mal auf Google gesucht.

Platz 4: „Kek“

Mit 20.500 Suchanfragen schafft es „Kek“ auf Platz 4. Der Begriff stammt aus dem beliebten Multiplayer-Online-Rollenspiel World of Warcraft, abgekürzt WoW. Der Begriff steht für lol (laughing out loud). In der Onlinewelt von WoW gibt es Völker, in denen unterschiedliche Sprachen gesprochen werden. Die Horde spricht beispielsweise Orkisch, während die Allianz die menschliche Gemeinsprache spricht. Wenn ein Spieler aus der Horde „lol“ an einen Spieler aus der Allianz schreibt, kommt bei dem Spieler aus der Allianz „kek“ an.

Platz 3: „Alman“

„Alman“ kommt aus dem Türkischen und bedeutet dort einfach „Deutscher“. In Deutschland steht er für nervige deutsche Klischee-Attitüden. Beispiele hierfür sind, Socken und Sandalen, Besserwisserei und Humorlosigkeit. Passend zu Letzterem wird der Begriff nicht immer scherzhaft, sondern auch als spöttisch oder gar Schimpfwort empfunden! „Alman“ schafft es mit 40.500 Suchanfragen auf Platz 3.

Platz 2: „Habibi“

Es handelt sich um ein arabisches Wort, was zu Deutsch „Liebling“ oder „Schatz“ bedeutet. Beliebt wurde der Begriff dieses Jahr durch den Rapper Nura mit dem Song „Habibi“. Habibi wurde 2019 ganze 72.000 Mal gegoogelt.

Platz 1: „Cringe“

Mit 77.000 Suchanfragen hat sich „Cringe“ Platz 1 als Jugendwort 2019 gesichert. Das Wort stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „zusammenzucken“, „erschaudern“ oder auch „zurückschrecken“. Der Ausdruck ist im Internet stark verbreitet. Verwendet wird Cringe in der Jugendsprache für etwas, was einem peinlich ist, oder für das man sich fremdschämt.

In dem folgenden Video siehst Du eine Zusammenstellung von typischen Cringe-Szenen:

Jugendsprache: Sprachwandel oder Sprachverfall?

Was hat der intensive Medienkonsum bei Jugendlichen für Auswirkungen auf die Sprache?

Die Welt der Generation Z wird von Internet-Memes, ständig wechselnden sozialen Netzwerken und knackigen 280-Zeichen Tweets dominiert. Jugendsprache verändert sich immer schneller und wird auch immer schneller verbreitet.

Hat sich durch die Verlagerung von realen zu virtuellen Interaktionen etwas an der Art, wie wir sprechen und schreiben, verändert? Und wie groß ist der Einfluss der Medien (allen voran dem Internet) schon auf den Alltag der jüngeren Generationen?

Social Media

Es gibt keinen Zweifel daran, dass die sozialen Netzwerke die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren verändert haben. Wir machen eine Menge online. Wir teilen Gedanken und Fotos online, bleiben in Kontakt mit alten und neuen Freunden und organisieren die nächste Party auf Instagram, Facebook und WhatsApp.

Akronyme

Eine ganze Liste von Abkürzungen in der Jugendsprache wie „lol“ (laughing out loud oder auch laugh out loud) und „omg“ (Oh mein Gott) machen die getippte Kommunikation noch schneller. Viele Abkürzungen werden international verwendet und kommen aus dem Englischen.

Ein weiteres beliebtes Beispiel ist auch der “tbt” (Throwback Thursday). Der Throwback Thursday ist ein beliebter Internet-Trend, der von Social-Media-Plattformen wie Instagram, Twitter und Facebook genutzt wird. Benutzer veröffentlichen nostalgische Bilder ihrer Vergangenheit, die mit dem Hashtag #TBT oder #ThrowbackThursday versehen sind.

Hier findest Du über 200 englische Abkürzungen und Akronyme

Emoticons, Hashtags und Gifs

Online besteht Sprache längst nicht mehr nur aus Worten. Vor allem Jugendliche verwenden oft Emojis und Gifs, um sich auszudrücken. Bei Hashtags handelt es sich gerne mal um Slang-Ausdrücke. War da erst die Umgangssprache oder der Hashtag? Über diese Frage lässt sich diskutieren, wie über das Huhn und das Ei. Eines ist jedoch klar: Wir brauchen weniger Worte um zu kommunizieren!

Neue Bedeutung für bekannte Wörter

Viele Wörter haben durch die sozialen Medien eine ganz neue Bedeutung bekommen. „Folgen“ und „nicht mehr folgen“ sind ein Beispiel hierfür. Mithilfe der „Folgen“-Funktion auf Facebook kann ich Updates anderer Anwender erhalten. Auch im Duden hat das „Folgen auf Facebook“ mittlerweile seinen eigenen Beispielsatz für das Verb „folgen“ im Allgemeinen.

Denglisch

Weitere Worte aus dem Englischen haben ihren Platz im deutschen Sprachgebrauch gefunden. Ein beliebtes Beispiel und aktuell kontrovers diskutiert sind die „Likes“ auf sozialen Netzwerken wie Instagram und FB.

Filme und Serien

Der Konsum von Filmen und Serien ist mit Netflix und Amazon Prime noch einfacher geworden. Wir schauen, was wir wollen und wann wir es wollen. Bewusst und unterbewusst werden hierbei Ausdrücke und Redewendungen in den alltäglichen Sprachgebrauch übernommen.

Falls man in Sachen Jugendsprache auf dem neusten Stand bleiben möchte, ist man ganz schön auf Trab! Dank des Internets wird unsere Sprache immer vielfältiger, entwickelt sich schneller und verbreitet sich rasanter.

Es ist so einfach wie nie, sich mit anderen Kulturen auszutauschen und sich von den unterschiedlichsten Subkulturen inspirieren zu lassen. Durch unseren Medienkonsum wird unsere Sprache und gar Kultur ständig geprägt.

Führt die ekzessive Nutzung von Medien (allen voran dem Internet) unserer Kinder und Jugendlichen lediglich zu einem Sprachwandel oder zu einem echten Sprachverfall? Was denkst Du darüber?

Fakt ist: Die Sprachentwicklung der Jugendsprache geht schneller vonstatten wie jemals zuvor in der Geschichte. Doch wohin führt uns dieser Trend. Kommt es zu einem Verfall der deutschen Sprache oder einfach nur zu einer (geschichtlich ganz normalen) Weiterentwicklung, welche jedoch mit bisher unbekannter Geschwindigkeit abläuft?

Hinterlasse mir doch gerne Deine Meinung in den Kommentaren. Genauso kannst Du mir an dieser Stelle eine Bewertung für diesen, meinen Beitrag hinterlassen. Ich freue mich über jedes Kommentar (und beantworte auch jedes) und über jede Bewertung.

Dies ist ein Gastbeitrag von Nina von Onlinesprache.de, dem Online-Wörterbuch der Jugendsprache.

Jugendsprache 2019: Definition und kleines Wörterbuch

Haben Sie schon mal das Wort „Alimentenkabel“ gehört? Nein! Seien Sie nicht traurig, denn auf die Bedeutung dieses Jugend-Ausdrucks zu kommen, grenzt an Detektivarbeit. Falls Sie jetzt an ein neuartiges Kabel denken, durch das Alimente vom Vater zum entsprechenden Kind gelangen, liegen Sie falsch.

Es handelt sich hierbei auch nicht um einen Fernsehkanal für alleinerziehende Mütter. Nein. „Alimentenkabel“ beschreibt nichts Geringeres als das Stück, das eine Frau zur Mutter machen kann. Ja, richtig. Es ist ein Ausdruck für „Penis“. Mehr muss dazu wohl nicht mehr gesagt werden.

Ein weiterer Ausdruck gefällig, der sexuell relevante Körperteile beinhaltet? Dieses Mal handelt es sich allerdings um eine durchaus harmlose Bedeutung, die lediglich mit einem äußerst kreativen, vulgären Wort umrissen wird. Auch schon mal Ameisentitten gehabt? Nein? Doch, ziemlich sicher. Dafür müssen Sie nicht mal eine Frau sein. Ameisentitten ist nämlich lediglich ein Ausdruck für Gänsehaut. Logisch, was sonst…?

Bei „Analhusten“ kommen Sie vielleicht eher drauf, um was es sich handeln könnte. Ja, richtig, dies ist ein Ausdruck dafür, wenn jemand an Blähungen leidet. Seems legit!

„Faltenbügler“ oder „Fummelbunker“: Jugendsprache

Sie sehen, der Kreativität der Jugendlichen sind keine Grenzen gesetzt, wenn es um ihre eigene Sprache geht. Für Formenreichtum bedarf es aber nicht zwangsweise eines Bezugs zu Körperteilen oder Ausscheidungen, wie folgende Beispiele zeigen. Lust auf eine Runde „Heiteres Beruferaten“?

  • „Faltenbügler“ haben Sie vielleicht schon mal gehört. Es handelt sich hier um einen Schönheitschirurgen. Zugegeben, darauf kann man mit ein wenig Nachdenken von selbst kommen. Jetzt wird es schwieriger. Was ist denn bitte ein…
  • „Gelbsüchtiger“? Da fällt Ihnen sicher gleich die Krankheit ein. Es wird aber ein Beruf gesucht. Keine Idee? Es handelt sich selbstverständlich um einen Postboten. Sowieso.
  • Ein letzter Versuch: Haben Sie schon einmal ein „Mietmaul“ engagiert? Was das ist, fragen Sie sich? Liegt doch auf der Hand. Es handelt sich hier natürlich um einen Rechtsanwalt. Logo! Ok, weil’s so lustig ist, noch einen.
  • Was könnte denn ein „Plattenpräsident“ tun? Er ist, wie der Name schon sagt, Präsident der Platten und kann somit nur eines sein, oder? Richtig, ein DJ.

Allgemein lässt sich beobachten, dass Jugendliche Dinge und Menschen gern nach Merkmalen des Aussehens, Tätigkeiten oder nach Ähnlichkeiten zu anderen Dingen oder Menschen beschreiben.

Diese Tatsache lässt sich an „Fummelbunker“ gut demonstrieren. Können Sie sich noch an einen Ort aus Ihrer Jugend erinnern, an dem Sie gefummelt haben? Richtig, die Diskothek. Denn genau die ist mit „Fummelbunker“ gemeint.

Falls Sie noch ein kreatives Wort für „Rollator“ suchen, lesen Sie einfach weiter. „Pflasterporsche“ strahlt doch geradezu vor Einfallsreichtum. Wenn man sich da nicht auf die Zeit als Ghetto-Rentner freut…

Cringe, Kappa, Lauch – 3 Jugendsprache-Beispiele

  • „Cringe“ reiht sich ein in die Begriffe, die vom (englischsprachigen) Internet beeinflusst werden.

Übersetzt bedeutet es so viel wie „zusammenzucken“; „to cringe at something“ kann mit „etwas höchst peinlich finden“ übersetzt werden. Im jugendsprachlichen Sinn geht „cringe“ in Richtung des Fremdschämens. Zahlreiche Videos, die im Internet kursieren, sind explizit auf diesen Fremdschäm-Faktor ausgelegt.

Für Jugendliche programmatisch ist die Peinlichkeit, die ihnen oft von ihren Eltern beschert wird, wenn sie beispielsweise cool sein wollen. Hier wäre „cringe pur“ ein passender Ausruf eines peinlich berührten Jugendlichen.

  • Haben Sie schon mal was von „Kappa“ gehört?

Nein, hier handelt es sich nicht um den griechischen Buchstaben oder die Marke. Oder eine falsche Schreibweise des Namens eines Disney-Hündchens, das mit einem Fuchs namens „Cap“ befreundet ist. „Kappa“ als Wort oder Emoji wird im Internet dazu verwendet, Sarkasmus auszudrücken.

Dies bietet sich insbesondere für die digitale Kommunikation an, wo keine Mimik und Stimmlage dabei helfen, Sarkasmus zu vermitteln. Wenn Ihnen also in Zukunft jemand schreibt: „Ich finde dich super, kappa!“, dann sollten Sie vielleicht darüber nachdenken, was der Schreiberling Ihnen in Wahrheit sagen will.

  • Lauch ist doch ein Gemüse, oder?

Ja klar, aber das interessiert doch einen vor pubertierender Ignoranz strotzenden Jugendlichen nicht. Viel besser eignet sich das Wort doch für jemanden, der schwach, blass und ohne eigene Meinung ist.

Der Begriff „Lauch“ ist in der Jugendsprache alles andere als ein leckeres Gemüse . Als „Lauch“ bezeichnet die soziale Gruppe eine schwache, blasse Person ohne eigene Meinung.

Denn genau dafür wird der Grünzeug-Name zweckentfremdet. Naja, zumindest teilweise, denn ein bisschen angelehnt an das Aussehen des Gemüses sind diejenigen Personen ja auch, die damit betitelt werden. Blass, dünn, ohne Muskeln oder nennenswerte Kurven – alles Attribute, die auf Lauch auch irgendwie zutreffen. Übrigens war „Lauch“ in der engeren Auswahl für das Jugendwort 2018, wurde dann aber von „Ehrenmann/Ehrenfrau“ verdrängt. So ein Lauch!

Lit statt Lauch oder: Läuft bei Ihnen

Nachdem Sie dank Ihres neu gewonnenen Vokabulars jetzt ein absoluter Jugendsprach-Profi sind, könnten Sie sich doch mal in die nächste Bar (oder Schule) wagen und ein Gespräch oder „Enterbrainment“ mit den Jugendlichen starten. Gönnung, sagen wir da nur. Wieso das für Sie relevant sein sollte? Halt vong Interesse her.

„AF“, das Sie als erstes Beispiel für Jugendsprache in der Einleitung gelesen haben, bedeutet übrigens „as fuck“. Dies wird meist zur besonderen Hervorhebung verwendet. Der zitierte Satz aus der Einleitung beschreibt also den Umstand, dass der/die Angesprochene nicht nur anstrengend, sondern anstrengend as fuck, also voll/total/besonders/richtig anstrengend ist. Nicer Scheiß!

Cringe: Bedeutung & Übersetzung des Internet-Slangworts

Das Internet-Slangwort „cringe“ verbreitet sich aktuell nicht nur in englischsprachigen Foren, sondern auch in Deutschland. Das Wort ist dabei in sozialen Netzwerken, Kommentarbereichen und teilweise sogar schon im normalen Sprachgebrauch angelangt. Was die Bedeutung hinter cringe, cring(e)y, cringeworthy und weiteren Varianten des Begriffs ist, erklären wir euch hier.

Cringe und weitere Begriffe: Wir erklären Netzjargon

Das bedeuten „Bratan“, „Cringe“, „tl;dr“ und mehr – Netzjargon erklärt.

Cringe: Bedeutung & Übersetzung

Die wortwörtliche Übersetzung für den englischen Begriff „cringe“ ist „zusammenzucken“ beziehungsweise „erschaudern“. „To cringe at something“ bedeutet auf Deutsch übersetzt „etwas höchst peinlich finden“.

Zwar gibt es für das deutsche Wort „fremdschämen“ keine direkte Übersetzung, das Wort „cringe“, wie es im Internet genutzt wird, geht aber ganz klar in diese Richtung. Eine Person oder Sache ist also so peinlich, dass man sich selbst dafür schämt beziehungsweise peinlich berührt ist, obwohl man gar keine direkte Verbindung dazu hat.

Oft ist der/den Person(en) hinter einer Sache gar nicht bewusst, dass diese „cringy“ oder „cringeworthy“ ist. Man möchte dann am liebsten anstelle der Person im Boden versinken. Es gibt aber zum Beispiel auch Filme und Videos, die auf humoristische oder kritische Weise absichtlich „cringy“ sind, um das Gefühl von Fremdscham auszulösen.

Wer das Wort nur vom Hören her kennt, weiß nicht unbedingt, dass es ein englisches Wort ist. Deswegen (oder auch um absichtlich „cringy“ zu sein), liest man in letzter Zeit häufiger die denglischen Schreibweisen: krinsch, grinch oder crinch. Letzere Form wird dabei aber auch im englischen als Dialektschreibweise und Jugendslang-Abwandlung von „cringe“ verwendet.

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Cringe – Beispiele für die Verwendung

Die Mutter eines Freundes versucht cool zu sein und benutzt Begriffe wie „lit“, „fly“ und „on fleek“.
Freund: „Cringe pur! Deine Mutter sollte sich wirklich mal ihrem Alter entsprechend verhalten, bruh.“

Jemand teilt ein selbst geschriebenes Entschuldigungs-Gedicht öffentlich auf Facebook.
Kommentar: „Stopp! Sowas kannst du doch nicht posten, das ist super cringey!“

Person A: „Was läuft hier denn für Musik? Ist das Modern Talking?!“
Person B: „Selbst wenn das ironisch gemeint ist, ist das einfach absolut cringeworthy.“

Zweitsprache Netzjargon: Was bedeuten diese Chat-Abkürzungen?

Foren, soziale Netzwerke und selbst die privaten Chats im Messenger sind gefüllt mit Abkürzungen und Akronymen. Die Hashtag-Kultur von heute trägt ebenfalls dazu bei, dass bei der Verständigung im Internet weiterhin gerne eine Abkürzung genommen wird. In diesem Quiz stellen wir euch auf die Probe: Seid ihr fit für Forenbeiträge, Bildbeschreibungen und Memes, die nur so vor OMGWTFBBQ strotzen?

Hat die Erklärung weitergeholfen oder war der Artikel doch eher cringeworthy? Werdet ihr „cringe“ und seine Varianten in euren alltäglichen Sprachgebrauch einbauen? Und was habt ihr zuletzt gesehen oder erlebt, bei dem euch die Fremdscham überkam? Schreibt uns einen Kommentar.

Weißt du, wofür diese alltäglichen Dinge gedacht sind?

Die Funktionen von Alltagsgegenständen sind uns inzwischen allen wohlbekannt, oder? Doch wofür ist die blaue Seite eines Readiergummis gedacht? Testet euer Wissen!

Lit: Das bedeutet der Begriff in der Jugendsprache

Gerade der älteren Generation fällt es immer schwerer, die Jugendsprache zu verstehen. Natürlich werden über die eigenen Kinder oder Enkel die Begriffe ins Haus getragen. Doch längst ergibt sich deren Bedeutung nicht mehr einfach nur aus der Ableitung von anderen Wörtern, wie es früher möglich war. Inzwischen gibt es sogar Wortneuschöpfungen, die sich schnell durchsetzen. Wenn bei der Jugend etwas als „hip“ angesehen wird, dann hat es eine gute Chance, dauerhaft in die Jugendsprache aufgenommen zu werden.

„Lit“ wird beispielsweise vor allem mit der Hip-Hop-Szene in Verbindung gebracht. Spannend ist aber nun zu wissen, was genau hinter dem Begriff steckt und wie er sich eigentlich entwickelt hat, bevor er in die Umgangssprache der Jugendlichen eingegangen ist.

Von Lyrik zu Lit – Money Boy prägt die Jugendsprache

Wenn neue Wörter einem Wortschatz hinzugefügt werden, dann meist, weil sie von bekannten Personen geprägt werden. Im Fall von „Lit“ steckt der Rapper Money Boy hinter der Prägung. Der moderne Lyriker lebt und arbeitet in Österreich und hat bereits einige Begriffe zu Umgangssprache werden lassen.

Zudem wird Jugendsprache meist nicht nur gesprochen, sondern auch geschrieben – gerade im Social-Media-Bereich. So nutzen die Jugendlichen zum Beispiel gerne die Verbindung „Was ist das für 1 Life?“, die von Money Boy etabliert wurde. Und er ist es auch, der den Begriff „Lit“ in seinen Videos auf den unterschiedlichsten Kanälen einsetzt.

Was „Lit“ bedeutet

Die meisten Trendbegriffe der Jugendsprache basieren tatsächlich auf Begriffen aus dem Englischen. Das ist auch bei Lit nicht anders. Allerdings kann das Wort nicht einfach übersetzt werden, wie es bei anderen Wörtern der Fall ist, die einfach eins zu eins in den deutschen Sprachgebrauch übernommen wurden.

Lit wird eigentlich als Adjektiv verwendet und dient dazu, eine Handlung oder eine Sache deutlicher darzustellen. Es handelt sich dabei um einen positiv behafteten Begriff. Beispielsweise steht „Lit“ für Beschreibungen wie „toll“ oder „super“ und „schön“. Wenn man also sagt, dass die letzte Party wirklich „Lit“ war, dann ist damit gemeint, dass es eine gute Feier war.

Das „Jugendwort des Jahres“ – was hat es damit auf sich?

Auch wenn „Lit“ bisher nicht zu den Jugendwörtern des Jahres gehört, so ist es dennoch spannend, mehr über die Auszeichnung zu erfahren. Denn seit 2008 wird einmal jährlich durch eine Jury das „Jugendwort des Jahres“ gewählt. Initiator für diese Auszeichnung ist der Langenscheidt-Verlag, der in erster Linie durch ein großes Sortiment an Wörter- und Lernbüchern bekannt geworden ist.

Im Rahmen der Auszeichnung hat jeder die Möglichkeit, online einen Vorschlag für das „Jugendwort des Jahres“ abzugeben. Es gibt ein spezielles Verfahren, bei dem die Auswahl der Begriffe zunächst eingegrenzt wird. So gehören zu den Kriterien beispielsweise die Bereiche „Originalität“ oder auch der Verbreitungsgrad der angegebenen Wörter sowie die Kreativität, die hinter einem Wort steht.

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Das Wort „Kek“ wird von deutschen Rapper und Hip-Hop-Künstlern verwendet, die damit ihre Gegner ansprechen, abwerten und beleidigen wollen. „Kek“ kann je nach Kontext mit „Opfer“, „Versager“, „Möchtegern“, „Feigling“, „Loser“ oder „Lappen“ übersetzt werden.

„Kek“ kann zu „TopKek“ gesteigert werden. Damit wird ausgesagt, dass jemand ein größeres Opfer oder ein größerer Loser ist.

Der Ausdruck „Kek“ ist auch im Zusammenhang mit dem Wort „Kekistan“ bekannt. Was „Kek“ dort bedeutet, erklären wir hier.

Vermutete Herkunft des Wortes „Kek“

Der Ausdruck „Kek“ soll aus dem Online-Videospiel „World of Warcraft“ stammen. Dort standen sich (mindestens) zwei Fraktionen gegenüber, die durch die Sprach und Übersetzungen getrennt waren. Schrieb die Horde „Lol“ wurde dies der Allianz (andere Partei) als „Kek“ angezeigt.

Mit dem Wort „keck“ hat „Kek“ nichts zu gemeinsam. „Keck“ bedeutet so viel wie „frech“ oder „vorlaut“.

Auf Türkisch und Albanisch bedeutet „Kek“ Kuchen.

Beispiele:

Bushido, Fler und K.I.Z. verwenden das Wort „Kek“ in ihren Text. Hier siehst du Auszüge.

  • Bushido – Butterfly Effect: „Finger weg vom Mic, es ist Gangster, wenn ich rappe, du Kek„
  • Bushido – Fallout: „Fick das Grundgesetz, ich brauch‘ kein’n Grund, du Kek„
  • Bushido – Gangsta Gangsta: „Geh zur Seite, Kek, West-Berlin am Mic“
  • Bushido – Kommt Zeit kommt Rat: „Fick auf dein Erwachsenwerden, du Kek„
  • Bushido – POV: „Ich komm‘ auf deine Feier, Happy Chanukka, du Kek, yeah“ („Happy Chanukka“ ist hier sarkastisch zu verstehen.)
  • Bushido – Rap: „Du denkst, Rap ist Spaß, bleib in deinem Dorf, du Kek„
  • Bushido – Tempelhofer Junge: „Merkst du jetzt? Du bist nicht meine Kragenweite, Kek„
  • Fler – Du Kek: „Du bist nur, du bist nur, du bist nur ein Kek„
  • Fler – Frank vs. Fler: „Und gleichzeitig Nazi bist! Du Kek!“
  • Fler – Schwanzlutscher: „Es ist Frank, dummer Kek, zwischen uns gibt es kein Machtkampf“
  • Fler – Strassenstaub: „Mach schon mal dein Testament, wenn du Kek an Karma glaubst“
  • Jalil – Du Kek: „Seitdem kriecht mir jeder kleiner Kek in den Arsch“
  • K.I.Z. – H.I.T.: „Wenn nicht, bang ich dich Kek back auf das Kopfstein… -pflaster“

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ich bin Autor und Macher von BedeutungOnline. Bei BedeutungOnline dreht sich alles um Worte und Sprache. Denn wie wir sprechen und worüber wir sprechen, formt wie wir die Welt sehen und was uns wichtig ist. Das darzustellen, begeistert mich und deswegen schreibe ich für dich Beiträge über ausgewählte Worte, die in der deutschen Sprache gesprochen werden.

Seit 2004 arbeite ich als Journalist. Ich habe Psychologie und Philosophie mit Schwerpunkt Sprache und Bedeutung studiert. Ich arbeite fast täglich an BedeutungOnline und erstelle laufend für dich neue Beiträge.

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