Was ist ein I kind

Was ist die Aufgabe eines Integrationshelfers?

Ein Integrationshelfer im Kindergarten beschäftigt sich gezielt mit einem Kind.

Welche strukturellen Probleme gibt es?

Bislang mangelt es an einer einheitlichen Ausbildung für Inklusionskräfte im Kindergarten sowie in der Schule.

Wann bekommt eine Kita einen Integrationshelfer zur Unterstützung?

Sobald ein behindertes Kind eine reguläre Kita besucht, kann ein Antrag gestellt werden. Auf diese und andere weiterführende Fragen gehen wir hier im Detail ein.

In vielen Kindergärten Deutschlands bildet die Integration einen festen Bestandteil des Angebots. Die Betreuungsquote ist jedoch vielerorts ausbaufähig, sodass es den regulären Erziehern und Erzieherinnen nicht möglich ist, sich zusätzlich um Kinder zu kümmern, die besonders betreut werden müssen.

An dieser Stelle kommen Integrationshelfer im Kindergarten ins Spiel. Aber welche Aufgaben hat ein Integrationshelfer eigentlich? Und ist dies für Kinder sinnvoll?

In unserem Beitrag erfahren Sie, inwiefern eine Integrationskraft im Kindergarten helfen kann und welche Anforderungen diese Position erfordert.

1. Die Aufgabe eines Integrationshelfers im Kindergarten

Integrationshelfer kümmern sich speziell um ein Kind.

Im Gegensatz zur Aufgabe der Erzieherin, die sich um mehrere Kinder gleichzeitig kümmern muss, beschäftigen sich Integrationskräfte lediglich mit einem einzigen Kind.
Das Ziel der Integration besteht darin, behinderte Kinder nicht auszugrenzen, sondern aktiv in den Kindergartenalltag miteinzubeziehen.

Da dies nicht in allen Fällen so einfach ist, kommt ein Integrationshelfer zum Einsatz. Jedes Kind, welches aufgrund einer körperlichen oder geistigen Behinderung besondere Unterstützung benötigt, soll trotz dieses Defizits möglichst normalen Unterricht bzw. Betreuung erhalten.

Mit etwas mehr Aufmerksamkeit wird es möglich, dass das Integrationskind nicht nur selbst besser zurechtkommt, sondern auch in der Gruppe akzeptiert wird und diese mit seiner Anwesenheit bereichert.

Ein Integrationshelfer im Kindergarten muss immer dann zur Stelle sein, wenn ein Eingreifen erforderlich ist. Je nach Art der Behinderung können dies sehr unterschiedliche Situationen sein, auf die sich die Integrationskräfte einstellen müssen.
Wichtig ist jedoch, dass die regulären Vorhaben im Kindergarten nicht gestört werden.

Neben der direkten Beschäftigung mit dem Kind ist die Arbeit als Integrationshelfer vor allem durch eine Zusammenarbeit mit den Eltern sowie den Erziehern geprägt. Dies äußert sich durch regelmäßige Teamsitzungen sowie intensive Vorabgespräche mit den Eltern und durch das Erstellen von Entwicklungsberichten.

2. Nicht jedes Kind kann eine integrative Einrichtung besuchen

Bei schweren geistigen Behinderungen reicht ein Integrationshelfer oftmals nicht aus.

Um eine Integrationsgruppe im Kindergarten zu betreuen, ist ein nicht zu unterschätzender Aufwand erforderlich. Auch wenn viele Eltern behinderter Kinder sich die reguläre Betreuung in einem Kindergarten wünschen, so gibt es dennoch Grenzen der Integration.

Ist eine Behinderung sehr schwer, so ist der Besuch einer integrativen Einrichtung weder für das Kind noch für die Gruppe oder für den Erzieher sinnvoll. Vor allem bei starken geistigen Defiziten unterscheidet sich der Lernprozess grundlegend, sodass eine Integrationshelferin nicht ausreichen würde, um mit gezielten Aufgaben gegenzusteuern.

Im Übrigen gibt es jedoch keinerlei generelle Einschränkungen im Hinblick auf die Art der Behinderung. Daher finden sich in einem integrativen Kindergarten beispielsweise

  • autistische Kinder,
  • Kinder, die unter dem Asperger-Syndrom leiden,
  • Kinder, die mit ADHS zu kämpfen haben,
  • sowie Kinder, die kleinere körperliche Schwächen aufweisen.

Achtung: Auch viele Flüchtlinge bekommen anfangs einen Integrationshelfer zur Seite gestellt, da die Sprachbarriere ein großes Hindernis darstellt. In diesen Fällen ist eine Integrationskraft allerdings häufig für mehrere Kinder zuständig.

3. Die Ausbildung als Integrationshelfer im Kindergarten

Integrationshelfer werden deutlich schlechter bezahlt als Erzieher.

Bislang stellt der Beruf des Integrations- oder Inklusionshelfers kein anerkanntes Berufsbild dar. Dieser Missstand führt dazu, dass viele Integrationskräfte zwar über eine Berufsausbildung in einem ähnlichen Bereich verfügen, jedoch keine klaren Richtlinien vorgegeben sind.
Es ist daher nicht möglich, eine gezielte Weiterbildung zur Integrationsfachkraft zu absolvieren. Vielmehr stellen die örtlichen Kindertagesstätten Integrationshelfer als pädagogische Hilfskräfte ein.
Dies hat zur Folge, dass die Integrationshelfer Erziehungsaufgaben lediglich in Anwesenheit eines ausgebildeten Erziehers vornehmen dürfen. In der Praxis gestaltet sich dieser Umstand nicht immer einfach und wird nicht in jeder Einrichtung so umgesetzt.

Das Gehalt eines Integrationshelfers liegt folglich deutlich unterhalb der Vergütung eines Erziehers. Da jedoch nicht immer eine Stelle als Erzieher frei ist und viele Menschen auf der Suche nach einem Einstieg in den Bereich der Kinderbetreuung sind, bewerben sich vielfach

  • Kinderpflegerinnen,
  • Krankenschwestern,
  • sowie Heilerziehungspfleger

auf einen Job als Integrationskraft. Falls Sie sich die Arbeit mit körperlich eingeschränkten oder beispielsweise autistischen Kindern zutrauen, können Sie sich jedoch auch ohne pädagogischen Background auf eine Stelle als Inklusionshelfer bewerben.
An oberster Stelle steht, dass Ihnen die Arbeit mit Kindern wichtig ist, Sie ein gutes Einfühlungsvermögen besitzen und keine Berührungsängste gegenüber behinderten Kindern haben.

4. Wichtige Fragen und Antworten – FAQs

Wann bekommen Kindertagesstätten Unterstützung durch einen Integrationshelfer?

Besucht ein Kind mit einer Behinderung einen regulären Kindergarten, so können Sie bei dem zuständigen Sozialamt die Ausschreibung einer Stelle als Integrationshelfer beantragen.

Sobald der Antrag geprüft und bewilligt ist, kann es losgehen. Beachten Sie an dieser Stelle, dass Sie den Antrag möglichst frühzeitig stellen, um zum Zeitpunkt des Besuchs des Kindergartens durch ein behindertes Kind entsprechend gerüstet zu sein.

Ist ein Integrationshelfer lediglich für den Kindergarten zuständig?

Der Bereich der Inklusion erstreckt sich nicht nur über die Kindergartenzeit. Viele Integrationshelfer oder Schulbegleiter, wie diese zum Teil genannt werden, arbeiten auch mit Kindern an Schulen.
Dabei ist die Integration nicht nur auf die Zeit, die die Kinder in der Grundschule verbringen, gerichtet, sondern geht teils auch darüber hinaus.
Mit dem Alter ändern sich jedoch häufig die Aufgaben. Dies hat zur Folge, dass einige Inklusionshelfer eher mit jüngeren Kindern arbeiten, während sich andere auf die Begleitung von Jugendlichen spezialisiert haben.

Wo finde ich Informationen der einzelnen Bundesländer?

Die Zuständigkeit obliegt den örtlichen Behörden, sodass es teils zu Unterschieden im Hinblick auf die Einstellung von Integrationshelfern im Kindergarten oder der Schule kommt. Weiterführende Informationen mit zahlreichen Links sowie Orientierungshilfen der einzelnen Bundesländer erhalten Sie hier.

5. Weiterführende Literatur zur Integration in der Kita

Handlexikon der Integrationspädagogik: Kindertageseinrichtungen

  • 215 Seiten – 11.11.2013 (Veröffentlichungsdatum) – Projekt (Herausgeber)

18,90 EUR Bei Amazon kaufenIntegration von Kindern mit Behinderungen, Verhaltensschwierigkeiten und einem besonderen erzieherischen Bedarf in Kindertageseinrichtungen (Praxis der Kindertageseinrichtungen)

  • 164 Seiten – 06.11.2007 (Veröffentlichungsdatum) – Link, Carl (Herausgeber)

25,95 EUR Bei Amazon kaufenWillkommen in unserer Kita: Spiele und Methoden für eine gelungene Integration

  • 88 Seiten – 03.03.2016 (Veröffentlichungsdatum) – Ökotopia Verlag ein Imprint von Bergmoser + Höller Verlag AG (Herausgeber)

8,00 EUR Bei Amazon kaufen(87 Bewertungen, Durchschnitt: 3,98 von 5)
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Inklusion von Kindern mit Behinderungen – Kindergarten

Allgemeine Informationen

Geeigneter Kindergarten

Der Eintritt in den Kindergarten bedeutet für Kinder einen ersten Schritt in die Selbstständigkeit. Fachleute, die Ihr Kind betreuen, beraten gern über die geeignetste Form der Kindergartenunterbringung. Die in Frage kommenden Gruppen sollten von den Erziehungsberechtigten unbedingt selbst besichtigt und alle Möglichkeiten mit der Leitung und dem gesamten zuständigen Team besprochen werden.

Gerade im Kindergarten, wo noch weniger Leistungsdruck als in der Schule besteht, ist die Motivation zur Aufnahme von Kindern mit Behinderungen doch größer. Dennoch ist die Einstellung jener Menschen, die mit Ihrem Kind arbeiten werden, für eine erfolgreiche Inklusion in die Gruppe ausschlaggebend.

Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, Ihr Kind in einem allgemeinen Kindergarten, einem Kindergarten mit Integrationsgruppen oder einem heilpädagogischen Sonderkindergarten unterzubringen.

Integrative Erziehung bedeutet gerade im Vorschulalter für alle Kinder eine große Chance, weil Kinder noch weniger Vorurteile haben und das soziale Lernen in allen Kindergärten eine wichtige Rolle spielt.

Es sollte auch auf die Rahmenbedingungen geachtet werden:

  • Gruppengröße, räumliche Gegebenheiten, Fachpersonal, Therapiemöglichkeiten etc.
  • Wichtig ist auch die Persönlichkeit der Kindergärtnerinnen/der Kindergärtner. Diese sollten genau über die Möglichkeiten und Bedürfnisse Ihres Kindes informiert werden.
  • Bei einer Entscheidung für einen allgemeinen Kindergarten, könnte es hilfreich sein, bei einem vorbereitenden Elterntreffen auch die Eltern der anderen Kinder zu informieren und einzubeziehen

Achtung

Einen Rechtsanspruch auf integrative Unterbringung im Kindergarten gibt es allerdings nicht.

Integrative Erziehung

Integrative Erziehung bedeutet, Kinder mit Behinderungen gemeinsam mit Kindern ohne Behinderungen zu betreuen und zu unterrichten.

Integrative Erziehung soll ein Gegengewicht zu Ausgrenzung und Diskriminierung darstellen und dazu beitragen, dass es für junge Menschen zur Selbstverständlichkeit wird, auch Spielkameraden und Freundinnen/Freunde zu haben, die in ihren Ausdrucksmöglichkeiten, ihrem Tempo oder ihrer Leistungsfähigkeit anders sind.

Es geht somit auch um soziales Lernen, was für Kinder mit und ohne Behinderungen gleich wichtig ist. Zahlreiche praktische Erfahrungen und auch wissenschaftliche Untersuchungen der letzten Jahre zeigen, dass von der sozialen Situation in integrierten Gruppen alle Kinder profitieren.

Damit dies gelingen kann, sind die Rahmenbedingungen besonders wichtig:

  • Gruppengröße und Betreuerschlüssel
  • Motivation der Eltern und Betreuerinnen/Betreuer
  • Raumsituation
  • Spiel- und Arbeitsmaterialien etc.

Manche Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner reagieren möglicherweise bei vorbereitenden Gesprächen mit Skepsis oder Ablehnung. Dahinter steht oft einfach Uninformiertheit und Angst vor dem Ungewohnten. Eltern sollten sich dadurch nicht entmutigen lassen und ausführlich über ihr Kind, seine Möglichkeiten und seine Bedürfnisse sprechen.

Tipp

Elterninitiativen oder Vereine verfügen über wertvolle Informationen aus eigener Betroffenheit und setzen sich oft schon jahrelang mit diesem Thema auseinander.

Zuständige Stelle

Das Amt der Landesregierung bzw. die Bezirkshauptmannschaft

  • In Wien die MA 11 – Amt für Jugend und Familie

Zusätzliche Informationen

In manchen Bundesländern gibt es spezielle Beratungsstellen, die kontaktiert werden können.

Weitere Informationen zu integrativen Kindergärten können Sie über das Internet in der vom Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Innsbruck eingerichteten Behinderten-Inklusion-Dokumentation (BIDOK) erhalten.

Nähere Informationen zum Thema „Schule und Behinderung“ finden sich ebenfalls auf oesterreich.gv.at. Außerdem werden Adressen und Links zum Thema „Kinderbetreuung“ bereitgestellt.

Weiterführende Links

  • Behinderung-Inklusion-Dokumentation (BIDOK)
  • Frühförderung (Amt der niederösterreichischen Landesregierung)

Inhaltlicher Stand: 01.01.2020

Abgenommen durch: Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz

Integration in ihrer Vielfalt

Ingeborg Becker-Textor

Im Alltag sozialer Einrichtungen wird sehr viel über Integration gesprochen, häufig gepaart mit dem Begriff der Eingliederung oder Eingliederungshilfe (wir finden dazu gesetzliche Grundlagen u.a. in § 39 BSHG – Bundessozialhilfegesetz). Wenn Menschen „eingegliedert“ werden sollen, dann muß sie wohl jemand irgendwann „ausgegliedert“ haben. Was waren Gründe für diese „Ausgliederung“?

Im Bereich des Kindergartens verbinden wir mit dem Begriff der Integration meist nur die gemeinsame Erziehung, Bildung und Betreuung behinderter und nichtbehinderter Kinder. In einer Veröffentlichung zum offenen Kindergarten muß aber die ganze Vielfalt der Integration beleuchtet werden. Integration ist dabei zu verstehen als Öffnung des Kindergartens für alle Kinder – gleich welcher Herkunft, Hautfarbe, Kultur, gleich ob sie gesund, krank oder behindert sind.

Es lohnt sich, zum Begriff der Integration einen Blick in das Duden-Herkunftswörterbuch zu werfen. Zum Wort „integer“ steht dort: unbescholten, makellos. Es kommt von lateinisch „integrare“, wiederherstellen, ergänzen, ein Ganzes ausmachen, bzw. von lateinisch „integratio“, die Wiederherstellung eines Ganzen. Wenn wir diese Wortbedeutung zur Erklärung des Begriffes „Integration“ anwenden, können wir sagen, daß wir durch Integration bzw. Integrationshilfen etwas Ganzes herzustellen versuchen. Die Anerkennen des Andersseins verschiedener Menschen in einer Gemeinschaft oder die Gestaltung eines harmonischen Miteinanders trotz bestehender Unterschiede wäre eine aus meiner Sicht sinnvolle „Übersetzung“ des Wortes „Integration“.

Ein harmonisches Miteinander in einer Kindergartengruppe setzt aber voraus, daß alle Gruppenmitglieder offen füreinander sind. Niemand wird an den Rand gestellt. Ein entsprechendes Verhalten wird von den Kindern ebenso erwartet wie von den Erzieherinnen oder den Müttern und Vätern.

Über viele Jahre hinweg wurde in der öffentlichen Erziehung nahezu systematisch die Ausgliederung von bestimmten Kindern betrieben. Wenn ich mich an meine Kindheit erinnere, so war es Anfang der 50er Jahre normal, daß z.B. lernbehinderte oder geistig behinderte Kinder in einer Regelklasse mitbetreut wurden. Eine Ausnahme bildeten Kinder, die einer zusätzlichen Pflege bedurften. In den folgenden zwei Jahrzehnten folgte dann eine starke Differenzierung. Es entstanden nicht nur Sonderkindergärten, nein, diese wurden zudem nochmals nach Behinderungsarten differenziert. Ähnlich war es zeitweise mit ausländischen Kindern, die in sogenannten Nationalitätengruppen betreut wurden. Nur in diesen „Spezialeinrichtungen“ oder -gruppen schien eine den Bedürfnissen des einzelnen Kindes adäquate Förderung gesichert. Außer acht gelassen wurde dabei aber die soziale Komponente. So wurden die Kinder aus ihrem sozialen Umfeld gerissen. Zugleich hatten die Kinder im Wohngebiet keine Chance, den Umgang mit diesen „anderen“ Kindern als Normalität in ihrem Kinderalltag und ihrer Spielwelt zu erleben.

Das Anderssein wurde aus der Kindergartenpädagogik ausgeklammert. Kognitive Ziele bis hin zur „schulischen“ Förderung wurden zum pädagogischen Ziel erklärt. Dementsprechend stand nicht mehr das Spiel im Mittelpunkt des Kinderlebens. Auch wurde die Bezeichnung „Vorschule“ eingeführt, erreichten „Methoden“ wie Vorschulblätter eine schreckliche Dominanz.

Integration im Kindergarten bedeutet auch die Integration bzw. das Zusammenführen von Methoden und pädagogischen Ansätzen. Dies ist eine Notwendigkeit, wenn Kinder verschiedensten Wesens gemeinsam erzogen werden sollen. Je nach Eigenart der Kinder brauchen sie unterschiedliche Rahmenbedingungen und Integrationshilfen.

1. Kinder mit Behinderungen

Über die Integration behinderter Kinder in sogenannten Regelgruppen wurde wohl am meisten geschrieben. Auch wurden bundesweit zahlreiche Modellversuche durchgeführt und wissenschaftlich begleitet. Die Integration nichtbehinderter Kinder in Gruppen behinderter Kinder wurde hingegen vernachlässigt. Warum? Warum werden nur immer „schwächere“ Kinder in die sogenannte Normalität geführt? Haben sie keine Stärken, die für die Regelgruppe von Bedeutung wären? Könnten nicht gesunde Kinder eine Menge von ihnen lernen? Die Wissenschaft hat sich bisher kaum damit befaßt, welche Lernerfolge für gesunde Kinder aus der Integration resultieren können. Der Blick wurde meist nur auf sozial-emotionale Verhaltensweisen und Aspekte gerichtet.

Ich erinnere mich an viele behinderte Kinder, die regelrecht Lehrmeister für die Gruppe waren. Da war zum Beispiel Karl. Er war linksseitig spastisch gelähmt und sehr unsicher in den Bewegungen. Regelmäßig kam die Krankengymnastin zu uns in den Kindergarten. Daheim verweigerte Karl nämlich schon längst seine Übungen. Er brauchte Zuschauer, die auch die kleinsten Fortschritte wahrnahmen. Besonders glücklich war er, wenn die Kinder seine Übungen nachmachen wollten und es ihnen nicht gelang. So manches Kind plagte sich mit der Luftrolle. Was so einfach aussah, war doch so schwierig.

Dann denke ich an Tim. Er war geistig behindert, ein Downsyndrom-Kind. Er brachte die wildesten „Rowdies“ zur Ruhe, wenn er seine Hände in die Hüfte stemmte und seine Zunge die Nasenspitze berühren ließ. Dann standen die anderen staunend daneben. Einige Kinder konnte man immer wieder im Waschraum vor dem Spiegel beobachten – beim Training, es Tim gleichzutun. Tim wußte sehr wohl, wie er den anderen imponieren konnte. Natürlich versuchte er auch, manchen Aufgaben zu entrinnen. Er liebte z.B. nicht das Aufräumen von Spielsachen. Nicht selten reagierte er mit: „Kann nicht!“ Hier bedurfte es besonderer Motivation und Unterstützung. Wenn ein anderes Kind sich anbot, ihm zu helfen, dann ging es. Heute lebt Tim in einer Wohngemeinschaft und arbeitet in der angeschlossenen Landwirtschaft. Er weiß sich durchzusetzen und geht einen guten Weg. Nach dem Kindergarten befragt, lacht er und klappt die Zunge zur Nasenspitze… Ein letztes Beispiel:

Herbert war stark entwicklungsverzögert und hatte große Sprachschwierigkeiten. Er konnte kein S, K, F etc. sprechen. Da Herbert ein Ganztagskind war, nützte ich oft die ruhige Mittagszeit, um mit ihm einige Sprachspiele zu machen. Wir bliesen Federn um die Wette und versuchten, einen Bleistift zwischen Oberlippe und Nase zu klemmen, um so zum SCH zu gelangen. Oft gesellten sich noch andere Kinder dazu und „spielten“ einfach mit. Nach einigen Tagen beobachtete ich Sandra, die Herbert fragte: „Spielst Du mit mir Sprechen?“ Herbert nickte begeistert (bei mir zeigte er nicht so viel Enthusiasmus). Über eine Stunde lang übten die Kinder gemeinsam. Fortan überließ ich das Feld der Sprachförderung der sechsjährigen Sandra.

Nach einigen Wochen kamen die beiden strahlend zu mir. „Wir müssen Dir mal was zeigen. Also, der Herbert kann jetzt F ohne Blasen und SCH ohne Bleistift.“ Herbert ergänzte: „Stimmt wirklich, paß auf!“ Er spitzte die Lippen, es funktionierte. Die anfängliche körperliche Anspannung war bei Herbert wie weggeblasen. Dann nahmen sich die beiden an der Hand und liefen weg. Bei unserer Kindergartenkonferenz, zwei Tage später, meldete sich Sandra zu Wort: „Also hört mal zu, der Herbert und ich, wir wollen euch was zeigen…“ Die Kinder applaudierten spontan. Herbert und seine „Lehrerin“ waren sehr stolz.

Kinder lernen von Kindern. Hoffen wir, daß die gemeinsame Erziehung von behinderten und nichtbehinderten Kindern bald selbstverständlich sein wird. Der Lernerfolg ist für beide Seiten gegeben.

2. Ausländische Kinder, Kinder aus Flüchtlings- und Spätaussiedlerfamilien

Es gibt wohl beinahe keinen Kindergarten mehr, in dem nicht auch Kinder spielen und lernen, die (noch) nicht Deutsch sprechen und verstehen. Oft sind in einer Einrichtung viele Nationen vertreten. Erstaunlich ist, wie schnell und wie gut sich die Kinder untereinander verstehen, obwohl sie unterschiedliche Sprachen sprechen. Auch hier sind Kinder großartige Lehrmeister und „unterrichten“ ihre Freunde ganzheitlich, unter Verwendung konkreter Objekte. So zeigen sie auf Gegenstände und nennen den Begriff dazu. Karla erklärt Suzanne: „Tür“. Sie zeigt auf die Tür. Suzanne wiederholt das Wort. Karla ist zufrieden. Suzanne zeigt auf die Tür und sagt: „la porte“. Jetzt ist Karla dran. Sie wiederholt das französische Wort. Beim Abholen erklärt sie ihrer Mutter: „Wir sprechen jetzt im Kindergarten deutsch-französisch. Tür heißt porte.“ Glücklicherweise zeigt die Mutter Interesse und Verständnis. Das ist leider nicht immer der Fall.

Aber es gibt nicht alleine die Sprache – Erfahrungen aus dem anderen Kulturkreis, der anderen Religion u.a. kommen dazu. Hier sind die Erzieherinnen besonders gefordert. Für sie heißt es, sich über die Traditionen und Lebensformen in anderen Kulturkreisen zu informieren. Aber auch alle Eltern und Kinder sind gefordert, sie sind aufgefordert zur Öffnung und Offenheit. Dann ist die multinationale Gruppe eine große Chance für die Völkerverständigung und ein Beitrag zum Frieden in der Welt. Offensein für das Andere, das (noch) Fremde, wird für alle zum Gewinn. Natürlich müssen hier andere Wege in der Pädagogik gegangen werden. Außerdem wird sich Elternarbeit anders gestalten müssen, denn auch hier sind Sprachbarrieren zu überwinden.

Die Öffnung des Kindergartens für ausländische Eltern bringt Lebendigkeit in die Einrichtung. So singt eine türkische Mutter den Kindern Lieder aus ihrem Heimatland vor und bereitet mit anderen Müttern einen kleinen Imbiß für den Elterntreff vor. Eine Erzieherin berichtet:

„Für meine türkischen Eltern war der Kochkurs das große Erlebnis. Vorausgegangen war das Sommerfest. Einige türkische Mütter hatten Gebäck zur Verfügung gestellt. Es wurde nicht nur verzehrt, sondern es bestand auch ein reges Interesse an den Rezepten. Also initiierten wir einen Back- und Kochkurs. Trotz der Sprachbarrieren wurde viel gelacht, und es entstand eine ganz gelöste Atmosphäre. Gegen Ende des Abends wurden sogar noch einige Volkstänze vorgestellt und dann gemeinsam geübt. Warum nicht häufiger einmal einen Volkstanzabend? Seither wiederholen wir solche Veranstaltungen immer wieder. Es entstehen Kontakte, Nachbarschafts- und Elternselbsthilfe. Ein solches Angebot ist m.E. für Kinder, Familien und Kindergarten gewinnbringender als so mancher Vortrag oder belehrende Elternabend.“

Der Bericht überzeugt. Vorsicht aber bei der Nachahmung: Es muß nicht immer ein Kochkurs sein! Wichtig ist, daß Sie als Erzieherin beobachten, wo Stärken Ihrer Eltern liegen, so daß Sie diese aufgreifen können. Öffnung und Integration sind individuelle Prozesse, zu denen jeder einzelne seinen Beitrag leistet. Es gibt demnach kein allgemeingültiges Konzept, wie Integration gelingen kann. Übrigens sind Kinder für jede Form der Integration offener als wir Erwachsenen. Sie gehen vorbehaltlos auf andere zu. Vielleicht sollten wir uns die Kinder zum Vorbild nehmen?

Noch ein Hinweis bezüglich Kinder aus Spätaussiedlerfamilien: Diese kommen als Deutsche zu uns in die Bundesrepublik und sprechen dennoch kaum oder gar nicht Deutsch. Sie sind überzeugt, daß sie z.B. in Estland, Rußland oder der Ukraine das deutsche Kulturgut bewahrt haben, erleben aber jetzt, daß die Realität in der Bundesrepublik sich ganz gewaltig von ihren Vorstellungen und Erwartungen unterscheidet, daß ihnen die Traditionen ebenso wie die Wertvorstellungen unserer Gesellschaft nahezu fremd sind. Ihre Kinder bekommen hingegen sehr schnell Anschluß und finden sich ohne große Probleme zurecht. Schwieriger wird es schon bei den Jugendlichen. Sie wurden durch die Aussiedlung aus ihrem sozialen Umfeld gerissen und mußten ihre Freunde aufgeben. Nun finden sie in der Bundesrepublik nur sehr schwer Anschluß an Gleichaltrige. Und noch schwieriger ist es für viele Erwachsene: Sie können nur schwer beruflich Fuß fassen und finden oft lange keinen adäquaten Arbeitsplatz. Dies wirkt sich auf das Familienleben aus und wird auch von den Kindern erspürt. Auch kommt es zu Konflikten zwischen Kindern und Eltern, da erstere schnell in das neue soziale Umfeld und soziale Gruppen integriert werden, letztere aber an den mitgebrachten Rollenvorstellungen und Werten festhalten. Als familienunterstützender Einrichtung kommt hier dem Kindergarten eine besondere Bedeutung zu. Erzieherinnen müssen für viele neue Fragestellungen und Probleme offen werden sowie Hilfen anbieten. Dies erfordert oft die Kooperation mit sozialen Diensten. Der Kindergarten muß sich somit für neue Aufgaben öffnen.

3. Kinder mit chronischen Krankheiten

Die Zahl der chronischen Erkrankungen im frühen Kindesalter nimmt stetig zu. Die Medizin bietet viele Hilfen und ermöglicht den Kindern die Teilhabe am täglichen Leben, d.h. unter bestimmten Voraussetzungen auch den Besuch des Kindergartens. So finden wir beinahe in jedem Kindergarten Kinder mit Allergien, Stoffwechselerkrankungen, Diabetes, chronischer Bronchitis, Krupp-Husten, Leukämie oder anderen Krebserkrankungen, vielleicht sogar AIDS. Eine abschließende Aufzählung ist gar nicht möglich.

Bei der Aufnahme eines Kindes in den Kindergarten wird vorausgesetzt, daß es von ansteckenden Krankheiten frei ist, da manche Kinderkrankheit verheerende Folgen haben kann. Dies ist von besonderer Bedeutung, wenn ein chronisch krankes Kind angemeldet wird. So bedarf es bei seiner Aufnahme einer Reihe von Vorsorgemaßnahmen. In intensiven Gesprächen zwischen den Eltern, der Leiterin, dem Träger und gegebenenfalls einem Arzt sollten im Vorfeld notwendige Informationen ausgetauscht werden. Ist über die Aufnahme entschieden, bedarf es der Vorbereitung der Kinder und der Übermittlung bestimmter Informationen an die Eltern. Da z.B. für ein Leukämiekind eine gewöhnliche Kinderkrankheit lebensgefährlich sein kann, müssen Erkrankungen anderer Kinder (auch schon der bloße Verdacht) umgehend dem Kindergarten mitgeteilt werden, so daß die Information an die Eltern des chronisch kranken Kindes weitergegeben werden kann. Sie können dann gemeinsam mit ihrem Arzt entscheiden, ob ein Fernbleiben ihres Kindes vom Kindergarten angezeigt erscheint oder nicht.

Die Aufnahme chronisch kranker Kinder in den Kindergarten macht eine gegenseitige Öffnung und einen vertrauensvollen Umgang aller Personen im Umfeld des Kindes miteinander unverzichtbar. Bei notwendigen Besuchspausen läßt sich der Kontakt zum Kindergarten auch auf anderen Wegen aufrecht erhalten. Ein tägliches Telefonat ermöglicht dem kranken Kind den Austausch mit seinen Freunden. Vielleicht bietet sich auch ein Hausbesuch einiger Kinder an. Auch werden Tonbandkassetten, Briefe und Bilder ausgetauscht. So erfährt das kranke Kind, daß sein Kindergarten ihm verläßliche Kontakte sichert und die Rückkehr in die Gruppe nicht wieder einen Neuanfang bedeutet.

Oft sind die Kinder täglich gefordert. Beispielsweise leidet Sebastian an einer ausgefallenen Stoffwechselkrankheit und muß eine strenge Diät einhalten. Viele Nahrungsmittel sind von seinem Speiseplan total gestrichen. Hier ist es unverzichtbar, mit allen Kindern über Sebastians Krankheit zu sprechen. Allen muß klar sein, daß Sebastian nur das essen darf, was die Mutter der Erzieherin am Morgen übergeben hat. Ich habe selbst erlebt, daß Kinder von sich aus beschlossen haben, manche Dinge nicht mehr in den Kindergarten mitzubringen. „Sonst ist es so schwer für Basti, wenn er sieht, daß wir das essen, und er darf nicht, weil er sonst todkrank wird“, erklärte die vierjährige Ruth. Sebastian erfährt viel Verständnis und Unterstützung durch die Kindergruppe. Ein anderes Beispiel:

Eine Gruppe backt Diabetikerplätzchen. „Weil, der Arno, der hat halt Zucker. Das ist so eine Krankheit. Er war schon mal ohnmächtig deswegen. Er darf halt keine normalen, sondern nur andere Plätzchen essen“, kommentiert Paul und fährt fort: „Mein Opa ist auch so krank, und eine Oma vom Altersheim hat auch erzählt, daß sie zuckerkrank ist. Für die backen wir dann auch solche Gesundplätzchen.“ All dies bedeutet keine Mehrarbeit für den Kindergarten, sondern erfordert Flexibilität im Denken und Handeln. Dies führt zu einer Bereicherung für alle Beteiligten.

4. Integration von Mitarbeiterinnen

Viele ausländische Mitbürger leben bereits in der zweiten Generation in Deutschland. Ihre Kinder haben hier die Schule besucht und eine Ausbildung abgeschlossen. Sie sind in zwei Kulturen aufgewachsen, kennen das Heimatland der Eltern aber oft nur aus Ferienaufenthalten bei Verwandten. Den ausländischen Kindern in unseren Kindergärten geht es oft nicht anders.

Leider ist es aber für so manchen Träger noch keine Selbstverständlichkeit, eine ausländische Mitarbeiterin anzustellen und so den Schritt zu einem multikulturellen Team zu wagen. Gerade für Kindergärten mit einem hohen Anteil ausländischer Kinder ist dies die Chance für eine multikulturelle Erziehung – anstatt der „Anpassung“ an die Gegebenheiten des Gastlandes. So ist die ausländische Kollegin mit Sicherheit eine Bereicherung für das Team, und ebenso für die Kindergruppe.

Je mehr sich die Grenzen innerhalb Europas und darüber hinaus öffnen, um so mehr Mobilität wird es auch auf dem Arbeitsmarkt geben. Verschiedenste Fähigkeiten und Fertigkeiten werden aufeinander stoßen und zu einem ganzheitlichen Handeln verschmelzen – dies gilt ebenfalls für den Bereich der Erziehung. So kann in einem Kindergartenteam ein ganzheitliches Konzept leichter umgesetzt werden, wenn die Individualität jeder pädagogischen Mitarbeiterin akzeptiert wird und im Erziehungsalltag ihren Platz findet. Daß dies Offenheit und Öffnung im Team erforderlich macht, ist selbstverständlich. Aber gerade die Unterschiedlichkeit unter den Mitarbeiterinnen läßt die Arbeit in Team spannend werden. Probleme sind natürlich nicht ausgeschlossen. Supervision oder Praxisberatung kann bei der Überwindung von Problemen ebenso hilfreich sein wie bei der Konzeptentwicklung.

Autorin

Ingeborg Becker-Textor ist Kindergärtnerin und Hortnerin. Sie studierte Diplom-Sozialpädagogik an der Fachhochschule Würzburg und Diplom-Pädagogik an der Universität Würzburg und hat mehrere Zusatzqualifikationen wie z.B. den Abschluss als Fachlehrerin für Werken und das Montessori-Diplom erworben.
Frau Becker-Textor arbeitete als Kindergartenleiterin in Würzburg, als Regierungsfachberaterin für Kindertageseinrichtungen in Unterfranken, als nebenberufliche Dozentin in der Ausbildung für Kinderpfleger/innen und Erzieher/innen, in der Fortbildung für Erzieher/innen und Fachkräfte in der Jugendhilfe sowie mehr als 20 Jahre lang als Referatsleiterin im Bayer. Sozialministerium (nacheinander in den Bereichen Jugendhilfe, Kindertagesbetreuung und Öffentlichkeitsarbeit). Im Ministerium war sie auch für zahlreiche Forschungsprojekte auf Landes- und Bundesebene zuständig. Von 2006 bis 2018 leitete sie zusammen mit ihrem Mann das Institut für Pädagogik und Zukunftsforschung (IPZF) in Würzburg.
Ingeborg Becker-Textor ist Autorin bzw. Herausgeberin von mehr als 20 Büchern und über 40 Medienpaketen. Sie hat ca. 140 Fachartikel in Zeitschriften, in Sammelbänden und im Internet veröffentlicht.
Homepage: https://www.ipzf.de

INDIGO MENSCHEN: 33 Merkmale ob du eine ALTE SEELE bist (Indigo-Kinder) – Teil 1

Was sind Indigo-Menschen? Erfahre in diesem Video, ob du eine alte Seele bist oder nicht. Mehr dazu findest du in meinem Online Kurs zum Thema Bewusstseinserweiterung.

Ich beziehe mich bei dieser Beschreibung vor allem auf -zu diesem Zeitpunkt (2009)- schon erwachsene Indigo-Menschen, da sich die Qualitäten und die Art und Weise, diese zum Ausdruck zu bringen zwischen den älteren Indigos und denen der Kinder (Indigo-, Sternen-, Kristallkinder…) nach meinem Wissen ziemlich unterscheiden können.
Die Bezeichnung Indigo-Mensch kommt daher, dass Hellsichtige in der Aura von diesen Menschen vermehrt die Farbe Indigo (dunkelblau-violett) feststellen. Ein Indigo-Mensch weist nach meiner persönlichen Einschätzung und Erfahrung unter anderem folgende Charakteristika auf:
Ein Indigo-Mensch hat ein tiefes inneres Wissen, das nicht durch äußere Einflüsse begründbar ist. Vielleicht hat er schon ein frühes Interesse für Spiritualität oder künstlerischen Ausdruck entwickelt.
Er hat meist ein ausgeprägtes Bewusstsein dafür, wie „Dinge“, z.B. Sozialstrukturen sein sollten. Er erkennt schnell Unstimmigkeiten und hat ein starkes Gerechtigkeitsempfinden.
Er hat dementsprechend ein starkes inneres Gefühl oder klare Vorstellungen von einer „besseren“ Welt.
Oft gibt es ein großes Bedürfnis, anderen Menschen zu helfen und „Gutes“ zu tun. Ein Indigo-Mensch kann bestimmte Zusammenhänge, Probleme und deren Lösung oft schnell erfassen.
Er kann sich im Kontakt mit Nicht-Indigo-Menschen aber auch sehr unverstanden und allein fühlen, weil sie seine Gedanken nicht nachvollziehen können.
Grundsätzlich sind die Absichten von Indigos auf Liebe, Freiheit und Gemeinschaftlichkeit / Gruppenbewusstsein ausgerichtet, wenn nicht sehr negative Erfahrungen bei ihm destruktive Züge hervorgerufen haben.
Viele Indigos haben starke telepathische und andere „übersinnliche“ Fähigkeiten.
Die meisten Indigos sind ausgesprochen feinfühlig und verfügen insgesamt über eine verstärkte Wahrnehmung im Bereich aller zur Verfügung stehenden Sinne. Sehr oft übernehmen Indigo-Menschen Gefühle oder Eindrücke von anderen Menschen, Gruppen, Geschehnissen oder Orten zu denen sie irgendeine Verbindung haben. Meistens sind dies unangenehme / negative Gefühle, denn diese werden in der Regel verdrängt. Dabei werden sie jedoch durch die Verdrängung umso stärker und deshalb als erstes für Indigos (und natürlich auch andere Menschen) wahrnehmbar. Normalerweise ist aber nicht so leicht nachvollziehbar, wo diese Gefühle herkommen und die meisten Indigos missdeuten diese Wahrnehmungen als ihre eigenen, da sie ja direkt am eigenen Körper / mit den eigenen Sinnen gefühlt werden. Dies kann -falsch gedeutet- zu einer großen Belastung werden. Meiner Ansicht nach sind die Menschen, die in jüngerer Zeit in der Literatur als hochsensibel bezeichnet werden, wahrscheinlich größtenteils Indigo-Menschen.
Es gibt Indigos, die eher kämpferischer Natur sind und auf rebellische Art alte Strukturen verändern wollen. Die Flower-Power-Bewegung der 68er gehört z.B. dazu.
Indigos haben oft Probleme sich in „alte“ Strukturen einzufügen und können sich vielleicht schlecht in Hierarchien einfügen. Sie haben oft Probleme mit Autoritäten.
Sie können außerordentlich schnell den Schwach- oder Schlüsselpunkt in einem System entdecken.
Die meisten Indigos sind sehr intelligent, fallen aber nicht unbedingt auf, da sie sich vielleicht mit den vorgegebenen Lerninhalten z.B. in der Schule langweilen oder andere Menschen ihre speziellen Fertigkeiten nicht wahrnehmen können.
Gewöhnliche Interessen oder Zeitvertreib können für Indigos sehr langweilig sein, wichtig ist für sie die Suche nach dem Sinn und ein „verstehen werden“.
Eine noch ausführlichere Liste findest du in dem Buch Indigo-Erwachsene von Kabir Jaffe und Ritama Davidson.

Was ist ein Indigo-Mensch?

Ich beziehe mich bei dieser Beschreibung vor allem auf -zu diesem Zeitpunkt (2009)- schon erwachsene Indigo-Menschen, da sich die Qualitäten und die Art und Weise, diese zum Ausdruck zu bringen zwischen den älteren Indigos und denen der Kinder (Indigo-, Sternen-, Kristallkinder…) nach meinem Wissen ziemlich unterscheiden können.

Die Bezeichnung Indigo-Mensch kommt daher, dass Hellsichtige in der Aura von diesen Menschen vermehrt die Farbe Indigo (dunkelblau-violett) feststellen. Ein Indigo-Mensch weist nach meiner persönlichen Einschätzung und Erfahrung unter anderem folgende Charakteristika auf:

Ein Indigo-Mensch hat ein tiefes inneres Wissen, das nicht durch äußere Einflüsse begründbar ist. Vielleicht hat er schon ein frühes Interesse für Spiritualität oder künstlerischen Ausdruck entwickelt.

Er hat meist ein ausgeprägtes Bewusstsein dafür, wie „Dinge“, z.B. Sozialstrukturen sein sollten, er erkennt schnell Unstimmigkeiten und hat ein starkes Gerechtigkeitsempfinden.

Er hat dementsprechend ein starkes inneres Gefühl oder klare Vorstellungen von einer „besseren“ Welt.

Oft gibt es ein großes Bedürfnis, anderen Menschen zu helfen und „Gutes“ zu tun. Ein Indigo-Mensch kann bestimmte Zusammenhänge, Probleme und deren Lösung oft schnell erfassen.

Er kann sich im Kontakt mit Nicht-Indigo-Menschen aber auch sehr unverstanden und allein fühlen, weil sie seine Gedanken nicht nachvollziehen können.

Grundsätzlich sind die Absichten von Indigos auf Liebe, Freiheit und Gemeinschaftlichkeit / Gruppenbewusstsein ausgerichtet, wenn nicht sehr negative Erfahrungen bei ihm destruktive Züge hervorgerufen haben.

Viele Indigos haben starke telepathische und andere „übersinnliche“ Fähigkeiten.

Die meisten Indigos sind ausgesprochen feinfühlig und verfügen insgesamt über eine verstärkte Wahrnehmung im Bereich aller zur Verfügung stehenden Sinne. Sehr oft übernehmen Indigo-Menschen Gefühle oder Eindrücke von anderen Menschen, Gruppen, Geschehnissen oder Orten zu denen sie irgendeine Verbindung haben. Meistens sind dies unangenehme / negative Gefühle, denn diese werden in der Regel verdrängt. Dabei werden sie jedoch durch die Verdrängung um so stärker und deshalb als erstes für Indigos (und natürlich auch andere Menschen) wahrnehmbar. Normalerweise ist aber nicht so leicht nachvollziehbar, wo diese Gefühle herkommen und die meisten Indigos missdeuten diese Wahrnehmungen als ihre eigenen, da sie ja direkt am eigenen Körper / mit den eigenen Sinnen gefühlt werden. Dies kann -falsch gedeutet- zu einer großen Belastung werden. Meiner Ansicht nach sind die Menschen, die in jüngerer Zeit in der Literatur als Hochsensible bezeichnet werden wahrscheinlich größtensteils Indigo-Menschen.

Es gibt Indigos, die eher kämpferischer Natur sind und auf rebellische Art alte Strukturen verändern wollen. Die Flower-Power-Bewegung der 68er gehört z.B. dazu.

Indigos haben oft Probleme, sich in „alte“ Strukturen einzufügen und können sich vielleicht schlecht in (überholte) Hierachien einfügen. Sie haben oft Probleme mit Autoritäten.

Sie können außerordentlich schnell den Schwach- oder Schlüsselpunkt in einem System entdecken.

Die meisten Indigos sind sehr intelligent, fallen aber nicht unbedingt auf, da sie sich vielleicht mit den vorgegebenen Lerninhalten z.B. in der Schule langweilen oder andere Menschen ihre speziellen Fertigkeiten nicht wahrnehmen können.

Gewöhnliche Interessen oder Zeitvertreib können für Indigos sehr langweilig sein, wichtig ist für sie die Suche nach dem Sinn und ein „verstehen wollen“.

Eine noch ausführlicher Liste findest du in dem Buch Indigo-Erwachsene von Kabir Jaffe und Ritama Davidson.

Bist Du ein Indigo?

Aloha!

Wenn Du wissen willst, ob Du ein Indigo bist, dann lies einfach den folgenden Text. Es ist wichtig anzumerken, dass es durchaus nicht nur Indigo-Kinder gibt, sondern ebenso jede Menge Indigo-Erwachsene, die inzwischen 30 – 40 Jahre alt sind. Lass Dich also von Deinem Alter nicht einschränken, sondern überprüfe die folgenden Wort einfach mit Deinem Herzen:

  • Ein Indigo ist jemand, der Dinge befolgt, die ihn niemand gelehrt hat.
  • Ein Indigo ist jemand, der diese Dinge in seinem Inneren gefunden hat.
  • Ein Indigo ist jemand, der diesen inneren Wahrheiten mehr glauben
    schenkt als allem anderen um sich herum.
  • Ein Indigo ist daher jemand, der manchmal scheinbar irrational handelt,
    denn kein normaler Mensch würde so handeln.
  • Ein Indigo ist jemand, der auf seine innere Stimme hört.
  • Ein Indigo ist jemand, dessen Integrität sich daraus zusammen setzt,
    wie stark er seiner inneren Stimme folgt.
  • Wenn Du bereit bist Deiner inneren Stimme 100%ig zu vertrauen
    dann bist Du ein Indigo-Warrior,
    ein Krieger, der mit bedingungsloser Klarheit und Konsequenz
    das tut, was von Herzen kommt.

Für mich macht einen Indigo absolut aus, dass er Dinge WEISS, die er sich nicht gedacht hat. Es gibt es tiefes inneres Wissen, dass in Verbindung steht mit dem, was um den Indigo herum real IST. Und meistens gibt es eine große Verwirrung darüber, dass die scheinbar anderen Menschen dieses Wissen nicht haben, kennen und teilen. Die meisten Indigos fühlen sich daher anders, einsam und auch vielfach fremd in dieser Welt hier. Das ist ok!

Ich glaube wir sind nicht hier um Frieden zu stiften. Wir sind hier, um die aufkommenden Kriege so schnell wie möglich aufflackern zu lassen, damit sie ebenso schnell wieder enden können. Wir sind hier, um die Veränderung des Bewusstseins auf diesem Planeten zu begleiten, zu beschleunigen und der Wahrheit zu dienen. Jeder von uns hat einzigartige Wahrnehmungsfähigkeiten in sich!

Jeder von uns hat einen einmaligen Auftrag in sich, wenn ich das so nennen darf. Ich nenne dies den Schlüssel zum Paradies, denn jeder einzelne Schlüssel, öffnet die Türe zum Paradies auf Erden weiter. Das Paradies auf Erden ist in den Augen der Erwachten schon da und ich stimme zu. Aber der Indigo-Warrior geht weiter. Er sieht das Paradies auf Erden dann erreicht, wenn es für alle zugänglich ist, innen und somit auch Aussen. Er ist bereit sein Leben dafür einzusetzen auch die anderen ins Paradies einzuladen.

Ein normaler Mensch ist scheinbar kein Indigo. Aber das ist eine Frage der Zeit. Ja, der Verstand geht dabei gerne in spirituellen Größenwahn über, meiner auch gern. Hat mich schon viel Kraft gekostet. Aber ich sehe Indigo ist ein evolutionärer Zustand. So wie die Kristallkinder schon der nächste Schritt sind. Meine Tochter ist in der Hinsicht viel schlauer als ich. Ich kann immer wieder von ihr lernen. Wir lernen beide voneinander. Das bedeutet die scheinbar normalen Menschen sind auch Indigos, nur noch nicht jetzt. Sie werden es erst noch werden. Für die Zukunft ist es wichtig seine Identifizierungen aufzugeben, denn SEHR VIEL wird untergehen. Wenn wir mit etwas identifiziert sind, was untergeht, gehen wir ebenfalls unter, zerschellen auch wir.

Indigo sein heißt nicht besser sein oder brillianter sein oder stärker sein, aber es heißt doch mehr mit SICH SELBST verbunden zu sein. Und das wirkt wie ein Leuchtturm auf alle Menschen. Es IST anziehend. Und das gibt Stabilität in einer immer unsicherer werdenden Welt. Die eigene innerste Integrität, dem eigenen Ruf zu folgen, ist die Basis der Stabilität. Integrität bedeutet Zugang zu seinem Herzen zu haben und diesen Moment mit seinem Herzen zu verbinden. Es bedeutet die Wahrheit des eigenen Herzens zu hören, was auch immer es sprechen mag und wie auch immer dies aussehen mag.

Ich als Autor dieser Zeilen habe für mich bemerkt, dass meine persönliche Gabe Dinge zu formulieren, nicht bei allen Menschen gut ankommt. Einigen kann ich ein Jahr davon erzählen und selbst, wenn sie interessiert zuhören, können Sie nichts daraus für sich ziehen. Anderen erzähle ich eine halbe Stunde etwas und es verändert ihr Leben, weil diese Menschen in der Lage sind Ihr Leben in Ihre Hand zu nehmen. Das sind für mich die Indigos.

Wenn Dich diese Seite hier anspricht, kannst Du Dir sicher sein auch ein sogenannter Indigo zu sein, ein Engel auf Erden. Ein Bewusstseins-Krieger, der jetzt in die Zeit eintritt, auf die Du Dein Leben lang gewartet hast. Denn JETZT ist die Zeit des Wandels. Hier und Jetzt wirst Du MIT Deinen Fähigkeiten gebraucht.

Ich lade Dich daher zum kostenlosen IndigoBreath-Meditations Kurs ein. In diesem werden Deine Dir inne wohnenden Fähigkeiten gestärkt, um diese real in Dein Leben einzubinden und damit dem Leben selbst zu helfen. Ich weiß, dass ist Dein Traum in Dir, denn meiner ist es ganz genau so. Hier siehst Du, wie das aussieht:


Klicke hier oder auf das Bild, um Dich für den kostenlosen IndigoBreath Meditations Kurs anzumelden.

Ich danke Dir,
Indigo-Warrior

Indigo Kinder/Erwachsene – Die schockierende Wahrheit!

Indigo-Kinder. Indigo-Menschen. Es heißt, ihnen werden besondere spirituelle Gaben zugeteilt. Sie sollen angeblich die Menschheit mit ihren spirituellen Fähigkeiten revolutionieren. Sie sollen besonderen Zugang zu ihrer Intuition haben und damit soll eine tiefe Verbindung zu ihrer Seele bestehen. Wir wachsen angeblich in einer Gesellschaft mit vielen Indigo-Kindern auf. Sie sollen besonders schlau, einfühlsam und spirituell Weiterentwickelt sein. Manche behaupten sogar, sie sind die nächste Evolutionsstufe der Menschheit. Stimmt das aber? Was es mit den Indigo-Kindern und Indigo-Menschen auf sich hat und was sich hinter der esoterischen und wissenschaftlichen Sicht dahinter verbirgt, werde ich in diesem Video bzw. Artikel aufdecken. Viel Spaß! Ich habe mich vertieft mit dem Indigo-Konzept auseinandergesetzt und bin zu einer erschreckenden Erkenntnis gekommen. Deshalb solltest du dir diesen Artikel bzw. das Video – vor allem wenn du schon Mal was über Indigos gehört hast oder selbst ein Indigo bist – unbedingt bis zum Ende ansehen. Inhalt:

  1. Was ist ein Indigo?
  2. Was ist die Aufgabe eines Indigos?
  3. Bist du auch ein Indigo?
  4. Indigo-Fähigkeiten entfalten
  5. Zusammenfassung

Ich habe das Video bzw. den Artikel in 4 Teile eingeteilt. 1. Erzähle ich dir ganz genau, was Indigos sind. Im 2. Teil erzähle ich dir davon, was die Aufgabe der Indigos ist. Im 3. Teil machen wir den Selbsttest bei dir und finden heraus, ob du auch ein Indigo-Mensch bist. Und im letzten Teil gehe ich näher darauf ein, wie du deine Indigo-Fähigkeiten entfalten kannst.

Was ist ein Indigo?

Ok, lass uns beginnen mit 1. Was ist ein Indigo? Fangen wir dazu direkt beim jüngsten aller Indigos an, dem Indigo-Kind. Nach der Definition von Carroll und Tober, besitzt ein Indigo-Kind bestimmte Verhaltensmuster.

  • Indigo-Kinder kommen mit einem hohen Selbstwertgefühl und intuitiven Wissen auf die Welt.
  • Sie tuen sich schwer dabei Autoritäten zu akzeptieren und lehnen sich gegen Disziplinierungsversuche auf.
  • Sie meiden sinnlose Aktivitäten, haben Schwierigkeiten in der Schule und werden von ihren Schulkameraden oft abgelehnt.
  • Sie besitzen aber einen hohen Intelligenzquotienten, hinterfragen oft Dinge und gelten als Querdenker
  • Sie sind sehr neugierig und wissensdurstig.
  • Ihnen fällt es oft aber schwer sich auf banale Dinge zu konzentrieren.
  • Sie können deshalb schnell unruhig werden und geben ihren emotionalen Affekten freien lauf.

Wenn du auch ein Kind hast, dann kannst du ja einmal vergleichen, ob diese Beschreibung auch auf dein Kind zutrifft, denn wenn du dein Kind in dieser Beschreibung wiederfinden kannst, ist dein Kind höchstwahrscheinlich auch ein Indigo-Kind. Wenn du damals diese Eigenschaften auch in er Schulzeit hattest, dann bist du vermutlich selbst auch ein Indigo.Eltern fühlen sich in der Erziehung ihres Indigo-Kindes oft überfordert und suchen sich Hilfe. Wenn sie zu Ärzten gehen, wird oft fälschlicherweise das Aufmerksamkeitsdefizit ADHS diagnostiziert. So in etwa verhält sich ein Indigo-Kind. Woher kommt aber eigentlich der Begriff Indigo? Der Ursprung liegt in der Esoterik und steht für die Farbe Indigoblau, die angeblich von begabten Aurasehern in der Aura der Menschen wahrgenommen werden kann. Diese Farbe soll auf die Ausgeprägtheit des 6. Chakras hinweisen und eine starke Verbindung zur eigenen Seele beschreiben. Indigo-Kinder sollen von Geburt an bereits spirituell weit entwickelt sein, bedürfen aber in ihrer Erziehung besondere Mittel um die entsprechende Entwicklung des Kindes zu garantieren. Wissenschaftliche Resonanz ist diesbezüglich aber gleich Null. Ich dachte mir also, wie konnte sich dieses Thema so stark in der Gesellschaft etablieren, obwohl keinerlei wissenschaftlicher Hintergrund enthalten ist? Ich habe viel darüber nachgedacht und bin zu einer These gekommen, die ich dir durchs folgende Beispiel näher bringe: Stelle dir vor, du hast ein Kind, das zur Schule geht. Die Lehrer suchen eines Tages ein Gespräch zu dir. Sie sagen dir, dass dein Kind ein Problemkind sei. Es kann sich nur schwer konzentrieren, reagiert nicht auf die Autorität des Lehrers und kann oft nicht ruhig sitzen bleiben. Der Lehrer schlägt eine psychologisch-medizinische Behandlung vor. Sollte diese abgelehnt werden, soll das Kind ansonsten bitte die Schule wechseln. Bei vielen Eltern bleibt hier erstmal das Herz kurzzeitig stehen. Die Eltern fühlen sich hin- und hergerissen, wollen ihre Kinder nicht in Behandlung schicken und ihnen gegebenenfalls Drogen verabreichen, da sie eigentlich der Meinung sind, dass ihr Kind vielleicht etwas anstrengend sein kann, aber sonst alles normal mit ist. Die beste Freundin der Mutter hat davon mitbekommen und erzählt ihr von den Indigo-Kindern. Die Eltern finden Trost in dieser esoterischen Lehre und entscheiden sich dafür, sich in die Thematik einzulesen und mit ihrem Kind anders umzugehen. Das Kind hat gelernt sich in der Schule besser zu konzentrieren und arbeitet wieder aktiv mit. Der Grund also warum sich das Thema der Indigo-Kinder etabliert hat, ist meiner Meinung nach der, dass viele Eltern in erster Linie getröstet werden und zweitens, die vorgeschlagene psychisch-medizinische Behandlung wegfällt. Sprich, es funktioniert. Vielen Kindern wird hier in der Erziehung geholfen, da die Eltern sich verstärkt mit Erziehungsstrategien befassen. Durch die esoterische Lehre, wird den Eltern wieder deutlich gemacht, dass ihr Kind etwas Besonderes ist, eben ein Indigo-Kind, und eine ganz spezielle Erziehung benötigt. Sie wenden die Erziehungsmethoden an und lernen mit ihrem „Problemkind“ umzugehen. Die Indigo-Lehre hat sich also in ihren Augen bewiesen und wird anderen weiterempfohlen. Weiterführende Literatur findest du hier:

Wenn du selbst auch Kinder hast, dann wirst du jetzt vermutlich denken, dass du auch ein Indigo-Kind hast. Das ist auch nichts Überraschendes, denn wenn man sich die charakterlichen Eigenschaften eines Indigokindes ansieht, dann trifft das in irgendeiner weise in den allermeisten Fällen auf das Kind zu. Fast jedes Kind hat ein hohes Selbstwertgefühl, das stolz von seinem neuen Spielzeugauto oder ihrer neuen Puppe erzählt. Fast jedes Kind hat Konflikte mit Autoritätspersonen, da sie versuchen Grenzen auszutesten. Fast jedes Kind sträubt sich gegen Disziplinierungsversuche, da sie sich nicht gerne Bestrafen lassen. Fast jedes Kind hat kein Interesse an sinnlosen Aktivitäten oder hat mal Probleme in der Schule und mit seinen Klassenkameraden. Das liegt einfach in der Natur der Kinder. Sind in Wahrheit also alle Kinder Indigokinder? Nun stellt sich für mich die Frage, warum kann eine psychologisch-medizinische Therapie gegen einfache Erziehungstipps bzw. anderen Umgangsformen mit dem Kind ersetzt werden? Liegt Wunder im Glauben daran, dass man ein Indigo-Kind hat? Stimmt etwas mit den klassischen Erziehungsmethoden nicht oder schätzen die Lehrer die Gesundheit des Kindes falsch ein? Vielleicht ist es auch ein Mix aus beiden. Es wird deutlich, dass das Indigo-Konzept, obwohl es wissenschaftlich überhaupt nicht etabliert ist, sein Ziel erfüllt. Es macht aus scheinbaren „Problemkindern“ regelrechte Hochbegabte. Das Indigo-Konzept unterrichtet den Eltern, dass das Kind unter Schwierigkeiten in der Erziehung leidet und sie eine spezielle Umgangsform benötigt. Aus psychologischer Sicht ist diese Herangehensweise positiv zu beurteilen, da die Stärken und nicht die Schwächen in den Mittelpunkt gestellt werden. Das „schwierige“ Kind wird also nicht für sein Fehlverhalten kritisiert, sondern seine Talente und Fähigkeiten werden gefördert. Somit normalisiert sich das Verhalten der Kinder meist ganz wie von selbst. Ein Problem tritt allerdings auf, wenn das Kind tatsächlich verhaltensauffällig ist und therapeutische Hilfe benötigt, die Eltern jedoch durch das Indigo-Konzept die Augen davor verschließen.Nachdem das Indigo-Kind heranwächst, kann man es nicht mehr als Kind bezeichnen, deswegen redet man dann auch vom Indigo-Erwachsenen, Indigo-Menschen oder einfach vom Indigo. Die Eigenschaften des Indigos sind im Prinzip die gleichen wie beim Indigo-Kind auch. Da die Erwachsenen jetzt aber nicht mehr in Erziehung sind und „gebändigt“ werden müssen, wirkt sich ihr Verhalten jedoch etwas anders auf die Umwelt aus. Indigos sind also sehr feinfühlig, haben ein starkes Gerechtigkeitsempfinden, fühlen sich mit der Natur verbunden, haben einen guten Zugang zu ihrer Intuition. Sie fühlen sich aber auch schnell von den meisten Aktivitäten gelangweilt. Sie blühen in Gedanken über das, was hinter dem Leben steht auf und interessieren sich für Philosophische und Spirituelle Fragen. Indigo-Menschen fühlen sich von vielen Mitmenschen oft nicht verstanden und werden aufgrund ihres direkten Verhaltens ausgegrenzt. Sie fühlen sich in ihrem menschlichen Körper oft nicht so wohl und können verstärkt unter Depressionen leiden. Das Einfügen in soziale Strukturen fällt ihnen oftmals schwer. Auch diese Menschen finden Trost, wenn sie sich als Indigo identifizieren. Sie sehen sich dann als etwas Besonderes, was sie oftmals vorher noch nicht taten. Auch hier kann das Indigo-Konzept das fehlende Selbstwertgefühl wiederaufbauen. Sie lernen dann verstärkt ihre Intuition auszubauen und hinter ihrer physischen Existenz das Göttliche zu erkennen.

Was ist die Aufgabe eines Indigos?

Kommen wir nun zum 2. Punkt des Artikels, und zwar: Was ist die Aufgabe eines Indigos? Hier kann ich mich nur auf die esoterische Schilderung beziehen, da das Indigo-Konzept – wie gesagt – keinen wissenschaftlichen Boden besitzt. Wenn man hier etwas genauer recherchiert, stellt man fest, dass es hierfür keine einheitliche Meinung oder Definition gibt. Deswegen stelle ich dir mal die häufigsten Theorien vor:

Es wird ja spekuliert, dass ungefähr alle 2000 Jahre ein neues Zeitalter beginnt. In dieser Zeit unterzieht sich das Bewusstsein einer rasanten Transformation. Da nun wieder ein solches Zeitalter von verschiedenen Kulturen angekündigt wurde, entstand die Theorie, dass die heutige Generation aufgrund des Bewusstseinswandels mit einem reiferen Bewusstsein auf die Welt kommt, um die Welt in den kommenden Jahren zu revolutionieren.

(Quelle: http://www.indigo-mensch.de/6.html)

Weiterhin gibt es auch noch die Theorie, dass es sich bei Indigo-Menschen um alte Seelen handeln soll. Deren Seele soll bereits so oft inkarniert sein, dass das Leben als Mensch langweilig erscheint, da sie alle Möglichen Erfahrungen bereits gesammelt hat. Menschliche Erfahrungen bieten also keinen großen Reiz mehr für die Seele, weshalb man sich dann eher spirituellen Themen hingezogen fühlt.

(Quelle: http://www.meinatlantis.de/indigo-erwachsene.htm)

Eine weitere sehr abgespacedte Theorie ist die, dass außerirdische eine hybride Menschenform in die Welt gesetzt haben, die die Evolutionsstufe der Menschheit auf ein neues Level bringen soll. Zugegeben ich kann mich nicht wirklich mit dieser Theorie anfreunden, aber ich habe öfter davon gelesen.

(Quelle: http://ufosightingshotspot.blogspot.de/2013/02/indigo-children-new-human-et-hybrid.html)

Nunja es gibt vermutlich noch weitere sehr abstrakte Theorien, aber das soll nicht Sinn und Zweck dieses Videos / Artikels sein. Wie du siehst, gibt es unterschiedliche Theorien, die nicht miteinander korrelieren. Wenn man sich die Essenz aller Theorien anschaut, kommt man aber zu einer wesentlichen Erkenntnis: Die Indigos haben die Aufgabe, den Menschen deutlich zu machen, dass es mehr gibt als sich mit ihrem kleinen EGO zu identifizieren. Sie sollten der Menschheit zeigen, dass es mehr gibt, als das, was sie bisher glaubten. In den letzten Jahrtausenden ist unser Bewusstsein so weit gewachsen, dass sich unser Verstand bzw. unser Gehirn so weit ausgebildet hat, dass wir in der Lage sind sehr abstrakt zu denken. Das unterscheidet uns Menschen von den Tieren. Indigos haben die Aufgabe der neuen Bewusstseinsform zum Durchbruch zu verhelfen, dass quasi eine neue Evolutionsstufe des Menschen entsteht: Der Mensch 2.0 quasi.

Bist du ein Indigo-Mensch?

Nun, da du jetzt weißt, was Indigos sind und was ihre Aufgabe ist, stellt sich nun die Frage, ob du auch ein Indigo bist? Das werden wir jetzt gleich herausfinden. Wenn der Großteil der Punkte auf dich zutrifft, dann bist du mit hoher Wahrscheinlichkeit wohl auch ein Indigo.

  • Du bist hoch intelligent, obwohl du das manchmal nicht ausdrücken kannst.
  • Du bist kreativ und hast Freude daran, etwas zu erschaffen.
  • Du willst alles möglichst verstehen und fragst immer nach dem „warum?“.
  • Du hattest oft Schwierigkeiten in der Schule.
  • Du bist oft rebellisch und widersetzt dich Autoritäten, auch wenn du es nicht immer offen ausdrückst.

Ich könnte jetzt die Liste noch weiter fortsetzen, aber du wirst wahrscheinlich schon gemerkt haben, dass fast jeder Punkt auch auf dich zutrifft. Also, herzlichen Glückwunsch, das bedeutet, dass du ein Indigo bist. Genauer gesagt könnte man sagen, dass jeder Mensch ein Indigo ist. Du siehst, die Fragen sind so gestellt, dass sie so ziemlich auf jeden Menschen zutreffen. Etwas Ähnliches wirst du auch bei Horoskopen feststellen. Stichwort ist hier der Barnum-Effekt.Ich glaube in Wahrheit steckt hinter dem Indigo-Konzept nichts anderes als eine Etikettierung. Das scheinbare „Problemkind“ wird durch das Indigo-Etikett nun zu etwas „Besonderem“. Das Etikett verändert sie Sichtweise der Eltern und die Sichtweise des Kindes. So lange es funktioniert und dem Kind hilft, ist es in meinen Augen aber absolut nichts Verkehrtes. Auch wenn ein Erwachsener sich als Indigo identifiziert und dadurch sein Selbstwertgefühl wiedererlangt und beginnt spirituell zu wachsen, finde ich das auch super. Es gibt bereits viele Hochbegabte Kinder und Menschen, die das Indigo-Konzept hervorgebracht hat. Egal ob man sich Indigo-Kind, Regenbogen-Kind, Kristall-Kind oder sonst wie nennt, wichtig ist, dass man erkennt, dass man etwas ganz Besonderes ist. Egal welches Etikett man sich aufklebt oder in welche Schublade man sich steckt. Nur finde ich, sollte man dann aufpassen, dass man nicht vergisst, dass andere Menschen, die sich nicht als Indigo bezeichnen, auch besondere Fähigkeiten haben und etwas Besonderes sind. In Wahrheit sind wir alle ausnahmslos gleich und jeder kann ein Indigo-, ein Kristall- oder ein Regenbogenkind sein. Wir alle haben in Wahrheit das gleiche Etikett, auf dem „Mensch“ steht.

Indigo-Fähigkeiten entfalten

Zugegeben, es spielt also keine Rolle ob es etwas Wahres am Indigo-Konzept gibt und eine der hunderten Theorien sich für richtig erweist. Ich finde die Idee dahinter klasse. Die Idee, dass eine neue Evolutionsstufe der Menschheit erreicht werden kann. Wir alle können gemeinsam die Aufgabe des Indigo-Konzepts erfüllen. Wir können gemeinsam dafür sorgen, dass die Menschheit auf eine neue Evolutionsstufe gehoben wird. Wie das genau funktioniert, stelle ich dir jetzt im 4. Abschnitt dieses Artikels vor. Die Fähigkeit die dafür nötig ist, ist die Entfaltung unserer Intuition. Ich zeige dir jetzt, wie du es schaffst Zugang zu deiner Intuition zu erlangen und diese stärker auszuprägen. Somit ermöglichst du die Kommunikation zu allen Bewusstseinsebenen und entfaltest dein volles Potential.In der Regel ist es so, dass du dich verstärkt mit deinem Verstand, sprich mit deinen Gedanken identifizierst. Nicht wahr? Wenn es ein Problem gibt, dann raubt dir das Problem den Verstand und du kannst nicht klar denken. Ebenso ist das auch mit deinen Gefühlen. Wenn du unter starkem Liebeskummer leidest oder eine nahestehende Person verloren hast, dann können dich deine Emotionen überwältigen. Du beginnst dich mit deinen Emotionen zu identifizieren. Oft sind wir so blind, dass unser Verstand oder unsere Emotionen uns benutzen. Sie dirigieren unser Leben, weil wir uns in ihnen beginnen zu identifizieren. Wir denken, wir sind unser Verstand oder die Gefühle, die wir soeben fühlen. Dem ist aber nicht so. Wir sind mehr als das. Wir sind beides und sogar noch viel mehr. Unsere Existenz ist so viel komplexer. Der erste Schritt um deine Intuition zu entfalten, ist zu erkennen, dass du mehr bist als dein Verstand. Du bist nicht der Gedanke den du denkst. Vielmehr bist du jemand, der in der Lage ist Gedanken zu haben. Du bist eine Energie, die sich auf der physischen Welt manifestiert hat. Versuche dich daher nicht von deinem Ego-Verstand benutzen zu lassen. Vielmehr musst du lernen deinen Verstand zu benutzen, besser gesagt ihn einzusetzen. Du musst auch lernen deine Emotionen zu verstehen. Dein gesamtes Nervensystem besteht größtenteils aus deinem Gehirn, deinem Rückenmark und deinem Bauchgehirn. Ein riesiges kompliziertes Netzwerk, auch Unterbewusstsein genannt. Das bewusste Denken, der Verstand selbst, ist nur ein winziger Teil des Ganzen. Mit Hilfe deiner Intuition kannst du auf das gesamte Netzwerk zugreifen, dein volles mentales Potential entfalten. Nur das Zusammenspiel deines gesamten Nervensystems, das Zusammenspiel zwischen Bauchgehirn und Schädelhirn, zwischen Emotion und Verstand, ermöglicht dir den Zugriff auf deine Intuition. Identifiziere dich also nicht durch deinen Verstand, deine Emotionen, dein Ego oder deine Beziehungen. Sie sind alle ein Teil des Ganzen. Wenn du dieses Zusammenspiel meisterst und dich in deiner puren Existenz, nennen wir es mal als Seele, beginnst zu identifizieren, entfaltest du das wahre Potential in dir. Deine Sichtweise auf die Menschheit wird sich komplett verändern. Dir wird auffallen, wie sich die Menschen um dich herum, durch ihren Verstand lenken lassen, wie sie von ihren Emotionen beherrscht werden, nur weil sie sich in ihnen identifizieren. Erkenne, dass dein Verstand, deine Emotionen, dein Ego, deine Beziehungen usw. Attribute sind, die dir das Leben auf der Erde ermöglichen. Verliere dich aber nicht darin. Begreife, dass du mehr als das bist. Begreife, dass du in der Lage bist, deine Emotionen oder deinen Verstand benutzen kannst. Lasse dich aber keinesfalls von ihnen selbst benutzen. Sonst limitierst du dich nur selbst und versperrst dir freiwillig die Möglichkeit zu wachsen. Wenn jeder Mensch diese einfache Erkenntnis begreift und lernt auf eine neue Art und Weise zu existieren, können wir beginnt die nächste Evolutionsstufe der Menschheit.

Zusammenfassung

Ok, zum Abschluss möchte ich noch ein paar letzte Wörter über das Thema Indigos verlieren, damit ich mir auch sicher gehen kann, dass du meine Ansicht auf das Thema richtig aufgenommen hast. Egal, ob das Thema wissenschaftlichen Hintergrund hat oder nicht, fest steht, dass es vielen Menschen hilft eine erweiterte Erkenntnis über das Leben zu sammeln. Vor allem Kindern wird durch dieses System in der Erziehung geholfen. Das Indigo-Konzept ist also kein Fake oder ein wahrer Schwindel, es ist lediglich eine andere Weise bisheriges Wissen zu kommunizieren. Die schockierende Wahrheit ist also: Es ist egal, ob du an das Indigo-Konzept glaubst oder nicht. Man kann spirituellen Wachstum mit oder ohne Indigo-Konzept erreichen, das steht jedenfalls fest. Ich persönlich finde, dass wir Menschen alle gleich sind und wir alle Indigos sind bzw. werden können. Jeder hat die Möglichkeit spirituell zu wachsen und sich aus der Illusion der Identifizierung mit dem Verstand oder den Emotionen zu befreien. Jeder kann den Zugang zu seiner Intuition finden und die wahre Existenz hinter seiner subjektiven Realität finden. Wir brauchen keine Etikette die wir uns auferlegen müssen, um uns von anderen zu differenzieren, um uns besser zu fühlen. Wir müssen lediglich erkennen, dass jeder von uns etwas Besonderes ist, auch man selbst. In diesem Sinne, teile das Video und diesen Artikel mit deinen Freunden, gib dem Video einen Daumen nach oben und vor allem lasse deine Meinung zu diesem Thema da und schreibe es in die Kommentare. Ich freue mich, wenn eine schöne sachliche Diskussion entsteht.

Wahrheit und Lügen durch Indigo Augen

Von Julian Wash | Rattleberry Pie | Mittwoch, 1. Oktober 2014 | Übersetzung: Taygeta

Heute möchte ich einen Aspekt des Menschseins in dein Bewusstsein rücken, der anfällig ist für die heimtückischen Tricks der Täuschung und Verwirrung. In der menschlichen Rasse gibt es kein größeres Versagen als unsere Neigung, uns in die Irre führen zu lassen und uns verwirren zu lassen von denjenigen, die versuchen uns zu kontrollieren und zu dominieren. Wir werden mit Wahrheit geködert nur um in endlose Spiralen und verworrene Pfade hinein gezogen zu werden, in die hinein die makabren Tapisserien der Doppelzüngigkeit und des Verrats gewoben werden.

Es ist weder natürlich noch normal, in einem andauernden Zustand der Verwirrung, Angst und des begrenzten Bewusstseins zu bleiben. Einige der klügsten Menschen, die ich kenne, scheinen in einer isolierten Welt zu leben, ohne philosophische Tiefe, und ohne eine Ahnung von der Realität zu haben. Warum ist dies so? Schichten von „Social Engineering“ (Bemühen, soziales Verhalten in großem Stil zu manipulieren), schwächende Chemikalien in der Luft, in der Nahrung und im Wasser spielen sicherlich eine Rolle bei der Schaffung dieser Haltung des Rückzugs (von der realen Welt). Es scheint so, dass es diejenigen sind, die eifrig darauf bedacht sind uns dumm und einfältig zu halten, in einem menschenunwürdigen Zustand des Geistes, welche Konformität und blinde Unterwürfigkeit belohnen und dies über originelles und unabhängiges Denken stellen. Schließlich wäre eine vollständig verwirklichte und aufgeklärte Menschheit eine Kraft mit der zu rechnen wäre. Die Gefügigen und Kompatiblen werden immer bevorzugt.

In den folgenden Abschnitten beabsichtige ich die Schichten jenes rätselhaften Wurzelgemüses, das wir Zwiebel nennen, abzuschälen. Ich war immer fasziniert von diesem Gemüse, seiner Struktur, seiner Schärfe und weil es so gut schmeckt. Das Schälen einer Zwiebel dient auch als eine einzigartige Analogie dafür, wie man zu einem vertieften Verständnis kommt wenn man Schicht um Schicht löst, die eine Kernwahrheit umgibt. Das Hineinbeißen in dieses rohe Wunder wird sicherlich die eine oder andere Träne hervorrufen. So sei es!
Aber was hat ein Indigo mit alldem zu tun? Mach weiter mit Schälen und Weinen.

Der Kern der Wahrheit

Ich denke, dass wir allzu oft unsere neblige Disposition als normal akzeptieren, und das ist ein Grund zur Sorge. In der Regel nehmen wir das, was wir nicht verstehen, mit einem Achselzucken hin und fahren fort mit der Tagesordnung. Aber warum verstehen wir nicht? Warum sollte es etwas außerhalb unserer Verständnis-Horizontes geben? Wenn ich mich umsehe, dann sehe ich Menschen herumgehen mit einem gigantischen Gehirn eingepackt in einen massiven Schädel. Und das Gehirn ist gefaltet in unzähligen Windungen, so dass die Oberfläche möglichst groß wird bei kompaktem Volumen. Würden wir hypothetisch das menschliche Gehirn aufblasen, so dass die Windungen aufgefaltet würden, dann könnte es in Form und Größe sicherlich in Konkurrenz treten mit jenen der schwer fassbaren, großköpfigen, extraterrestrischen Besucher, von denen man sagt, dass sie uns besucht haben.

Ich beobachte und wundere mich, warum wir es nicht verwenden. Es wird uns gesagt, dass wir nur an etwa zehn Prozent unseres zerebralen Potentials angeschlossen sind. Meinst du nicht, dass dies eine Verschwendung ist? Benutzen wir nur zehn Prozent, weil die anderen neunzig Prozent viel zu beschäftigt sind damit, einen Sinn zu finden in all dem Unsinn mit dem es gefüttert wird? Und der Verstand arbeitet stark daran zu lernen, all die Glaubenssysteme zu akzeptieren, die unter dem Deckmantel der Wahrheit gedeihen. Ideen, die einmal in der Realität gegründet waren, werden umgangen und durch imaginäre Plattformen und illusionären Konstrukte ersetzt. Es ist dies alles geplant und notwendig für die Gesellschaft, damit sie so funktioniert wie sie es tut.

Dies ist ein anstrengendes Unterfangen für das mächtige Gehirn. Wir leben unser Leben auf einer Bühne, die gebaut ist von jenen, die uns sagen wer und was wir sind. Wir werden gemessen an unserem Titel, unserem Reichtum und unseren pädagogischen Leistungen. Dies sind überwiegend synthetische Konstrukte, die keine organische Bedeutung haben. Wir übergeben unsere Macht zwangsläufig an unsere „Meister“ etwa so, wie wir unsere Autoschlüssel einem Parkplatz-Wächter übergeben. Unser Gehirn kann in die Irre geleitet werden und kann sogar gegen uns arbeiten, wenn wir zulassen, dass jemand anders die Programmierknöpfe drückt. Wir so gut konditioniert, dass wenn uns gesagt wird, dass wir kleine, sündige und hilflose Kreaturen sind, dass wir es dann glauben. Das sind schrille Lügen, welche uns die „Sozial-Ingenieure“ als Wahrheit präsentieren.

Die Geschichte der Zwiebel

Indem ich die erste Schicht der Zwiebel wegschäle erinnere ich mich daran, was für eine fragile, samtene Haut sie umgibt. Es ist das erste, was wir sehen und berühren, und es das, wie sich die Zwiebel der Welt präsentiert. Die Älteren werden sagen, dass eine dickere Haut der Vorbote für einen kalten Winter sei. So „spricht“ die Zwiebel auf verschiedene, interessante Weisen zu uns – und es sieht in der Tat so aus, als ob ein Langer und Kalter im Anzug ist.

Indem ich Schicht um Schicht meinen Weg nach innen schäle, beginnen die Tränen zu quellen. Ach, welche Wiederholung, denke ich, jede Schicht ähnelt der anderen. Es muß am Ende einen Preis dafür geben, sinniere ich, einem Samen, ein Mark, ein Herz oder einen Kern. Aber nichts von all dem. Dies könnte eine Enttäuschung bedeuten für den, der nach so viel Anstrengung und Vorfreude eine Überraschung erwartet hätte. Und die Ringe – oh ja die Ringe, jeder ein Kreis und unendlich auf seine eigene Weise, nur um dieser skurrilen Geschichte noch ein weiteres Rätsel hinzuzufügen. Vielleicht werde ich einige braten. Und so ist also die Zwiebel ehrlich in jeder Hinsicht, jede Schicht stellt originalgetreu reproduziert die Essenz dessen dar, was sie ist.

Gesellschaftliche Institutionen sind in gewissem Sinne ähnlich aufgebaut wie die Zwiebel, allerdings mit einer wichtigen Einschränkung. Die Kern-Wahrheit ist nicht originalgetreu durch alle Schichten reproduziert. Die gesellschaftliche „Zwiebel“ mag in der Mitte möglicherweise rein sein, die äußeren Teile aber zeigen Anzeichen des Verfalls. Die „Haut“ kann die überzeugende Arbeit leisten, die schreckliche Wahrheit zu verstecken, die im Innern schwelen kann. Man ist konditioniert, diese Zwiebeln aus der Ferne zu beurteilen und ihre knackige und samtige Hülle als Beweis ihrer Reinheit und Integrität zu akzeptieren. Wir sind in vielfältiger Weise konditioniert, das als unzweifelhafte Wahrheit anzunehmen, was wir sehen. Diejenigen, die wagen die Zwiebel aufzuheben und zu überprüfen laufen die Gefahr, als Teil einer extremistischen Randgruppe gebrandmarkt zu werden. Die Zwiebel sieht gut aus und also ist sie auch gut. Nein, wir dürfen sie nicht berühren!

Intuitiv erkennen wir die Wahrheit um den innersten Kern eines tragfähigen Konzepts. Aber es gibt fragwürdige Konzepte, die mit einem Körnchen Wahrheit geködert werden, so dass wir genauer hinschauen müssen. Einmal herangeholt, könnten unabhängige Denker und bewusste Menschen anfangen, Unstimmigkeiten in Bezug auf die Qualität und Unbescholtenheit festzustellen, wenn die Institutionen sich immer weiter weg von der Kernwahrheit bewegen. Die meisten werden nie erkennen, wie sie getäuscht worden sind, um etwas zu glauben, das zwar wie Wahrheit aussieht, in der Tat aber Teil der Agenda eines Kontroll-Apparates ist. Staatliche und religiöse Institutionen werden zum Beispiel oft mit einer unbestreitbaren Wahrheit als Köder unser Interesse wecken, um uns dann die schwierigere Sache zu verkaufen, warum wir in den Krieg ziehen müssen oder warum wir von der „Erbsünde“ gerettet werden müssen. Dieses sind die beschädigten Schichten. Sie sind nicht essbar, noch sind sie ein Echo des ursprünglichen Samens.

Der Aufstieg der Indigo

Es gibt so viele Ideen darüber, was Indigos genau sind. Ich denke mir, dass wenn du diese Website häufig besuchst und zu großen Teilen des Inhalts Resonanz verspürst, dass du dann einer von ihnen sein könntest. Sie haben viele Namen bekommen, doch Indigo gefällt mir gut. Sie sind nicht ein relativ neues Phänomen, wie das von Einigen in der spirituellen Szene erzählt wurde. Es gibt sie seit Jahrtausenden, obwohl sie eher selten und über die ganze Welt verstreut waren. Sie treten jetzt allerdings viel häufiger auf als jemals zuvor. Dieser üppige Zustrom lässt wahrscheinlich den Eindruck entstehen, dass es sich um ein neues Phänomen handelt, und das könnte der Grund für diese Verwirrung sein. Sie sind nicht neu, aber sie sind machtvoll und sie „erwachen“ jetzt und kommen zurück in großer Zahl, einem Ruf folgend.

Indigos (Kinder/Erwachsene) sind bekannt für ihre Empfindlichkeit (Hypersensitivität), ihre Emotionalität und ihr intuitives Wissen. Sie werden häufig von anderen missverstanden und werden oft als unnahbar oder irgendwie seltsam empfunden. Sie haben eine unorthodoxe Art wie sie sehen und handeln. Sie lieben Tiere (sind oft vegetarisch oder haben Gewissensbisse in dieser Hinsicht) und können sich mit anderen Arten fast übersinnlich verbinden. Sie haben ein Gefühl der Einheit mit dem Universum und durchblicken die Lügen und Täuschungen, die durch die „Social Engineers“ (Manipulatoren der Gesellschaft) orchestriert werden. Ein Indigo kann Temperament haben und kann nicht immer den Eindruck erwecken, erhaben und geistig ausgeglichen zu sein. Dies liegt daran, dass Indigos keine passiven Wesen darstellen; sie sind hier um zu beobachten und die Ungerechtigkeiten, die auf diesem Planeten vorkommen zu korrigieren. Sie möchten proaktiv die wohlwollenden Seelen, die die Erde bewohnen, beschützen. Es ist meine Meinung, dass die Indigos Teil des Gaia-Abwehrsystem sind. Gaia fühlte eine „Infektion“ und rief nach den „Antikörpern“. Es sind übersinnliche Krieger, und ihre Schwingungen sind in der Tat heiß und intensiv.

Ich sehe die Rolle der Indigo auf der innersten Schicht meiner sprichwörtlichen Zwiebel und deshalb sind sie meiner Meinung nach hier. Wir leben in einer Zeit, in der Lug und Trug unsere wichtigsten Wahrheiten entführt haben. Man muss nur die täglichen Nachrichten anschauen, um eine gute Ahnung davon zu bekommen, dass wir die Hände lassen sollen von dieser verrotten Zwiebel, die so schön aussieht in ihrer glänzenden Fassade. Wir werden oft in eine falsche Richtung geführt, weil Wahrheiten sorgfältig entlang des Pfades platziert wurden. Ja, gerade genug Wahrheit um unser Interesse zu ködern und uns aus der Bahn taumeln zu lassen. Wirklich brillant! Du gibst so einfach deine Hand den albernen, sich einmischenden Archonten.

Es ist nicht leicht durch die uns umgebende Wolke der Täuschung hindurch zu blicken. Gaia weiß das. Es ist viel leichter die programmierte ‚Realität’, die sich vor uns abspielt, zu akzeptieren und dem Lug und Trug, der sich verheerend auf unsere Wahrnehmungen auswirkt, keine Aufmerksamkeit zu schenken. Ah, aber bitte nicht so schnell, sagen die Indigos. Sie haben Augen, die sehen und Ohren, die hören. Ihre Aufgabe ist es, die Wahrheiten von den Tentakeln der Lügen zu trennen, welche sie zu ersticken drohen. Ja, sie scheinen ein wenig komisch und andersartig zu sein – weil sie es sind! Aber sie versuchen ihr Bestes zu geben um sich einzufügen, trotz der Schwierigkeiten, die sich ergeben, wenn man auf einer höheren Schwingung schwingt. Sie merken, dass sie sich anpassen müssen, damit sie wirksam ihre dringenden Nachrichten kommunizieren können.

Ja – hütet euch vor den Augen der Indigo. Sie durchschauen all jene, die anderen Schaden zufügen wollen und alle, die unaufrichtig sind, sie erkennen all die Betrüger und Scharlatane. Sie sehen dich wie wenn du hell beleuchtet wärest. Sie erkennen dich aufgrund deiner Taten und Aktionen und der Energie, die du ausstrahlst. Die subtilen Schwingungen in dem, was du sagst, dein Geruch, und das, was du mit deiner bloßen Anwesenheit ausstrahlst, entgehen der bewussten und ultrascharfen Wahrnehmung der Indigos nicht.

Tiere, Pflanzen und Bäume, auch die kleinsten Insekten sprechen zu den Indigos. So auch der Fels am Weg, der vom Indigo beachtet wird, auch er spricht eine Sprache, die verstanden wird von jenen, die auf seine Vibration abgestimmt sind. Und auch Sonne, Mond und Sterne flüstern ihr Lied in das musikalische Ohr des Kindes, das aus dem Licht kommt. Es sind diese Energien, auf die sie ansprechen und nicht die überall vorhandenen künstlichen Konstrukte, die von der Gesellschaft als normal propagiert werden. Sie gehören zur ersten Religion und kennen die Stimme des Schöpfers. Eure Muster der Konformität werden den energetischen Ausdruck dieser Wesen, die immer häufiger vor euch in Erscheinung treten, nicht verstehen. Ihr könnt die Indigos nicht besser erfassen als ein Fischernetz das Wasser halten kann. Und so es ist.

Letzter Gedanke

Die globale Elite, so wird gesagt, hat alles Geld, das sie jemals möglicherweise brauchen könnte. Jedenfalls, wenn diese Elite nur ein wenig zusätzliches Geld will, dann druckt sie es einfach oder macht einen kurzen Telefonanruf, um zu einigen extra Digital-Dollars zu kommen. Also was wollen sie denn noch, wirst du dich fragen? Sie wollen dich! Sie wollen dich besitzen! Sie denken, dass sie das bereits tun. Sie tun es nicht. Aber wenn du glaubst, dass sie es tun, und du ihre Konventionen und ihre verdrehten Philosophien akzeptierst, dann ist das auch gut genug für sie.

Nur so zum Spaß, stell dir vor, du seist so ein Objekt wie ein Auto. Wenn du italienischer Abstammung bist sagst du vielleicht – großartig, dann lass mich ein Ferrari sein. Die so genannten „Mächtigen“ sehen es aber als „ihr“ Auto an, denn für sie ist es ein Instrument zur Anhäufung von Vermögen. Es gibt keine Notwendigkeit, das neue Auto in ihrer privaten Garage zu halten, so lange sie es als Eigentum besitzen und du zuverlässig genug die Zahlungen an sie machst. Und wenn du glaubst, du könntest eines Tages das Auto selbst besitzen, dann denk nochmals darüber nach. Sie besitzen noch immer die Versicherungen, bei denen es versichert ist, und die Tankstellen, die es braucht um es zu betanken. Sie werden weiterhin Grund und Kapital haben, egal was du tust. Aber du kannst jederzeit kommen und gehen wenn du dich nur nicht daran erinnerst, wem du gehörst. So denkt die Machtelite und so ist es, wie sie dich sehen. Nicht als eine Person, sondern als ein Objekt von der Art eines Vermögenswertes oder einem Schuldner in ihrem Reich der Dominanz. So ist es also eine gute Sache, dass deine Geburt bescheinigt wurde und du mit einer Zahl erfasst wurdest – sonst würdest du in ihren Augen nicht existieren.

Wir werden häufig in eine Lüge hinein geködert ähnlich wie eine Maus in eine geladene Falle. Dieser Käse riecht ja so gut – bis Zack – die kleine Maus nicht mehr existiert. Und so betrachten wir den Käse als einen Bissen der Wahrheit, aber was ist das denn für ein wahnsinniger Apparat, der um ihn herum gebaut wurde? Das ist eine Frage, die ich dir überlasse. Es genügt zu sagen, dass wir dazu verleitet werden, willentlich in die Falle zu treten, die zu unserem eigenen Untergang führen kann, sei er nun körperlich, geistig oder spirituell.

Die Schuld der Maus war nur, in einem Haus zu sein, das nicht angemessen geschützt wurde, um solche Geschöpfe fernzuhalten. Die Maus war nur ein Bote dieses Unvermögens – und wir wissen, was mit den Boten in dieser Welt passiert. Und wenn die Falle zugeschnappt ist, bekommen die Bewohner der Wohnung nie zu wissen, dass sie gerade eine Skorpion essende, südliche Grashüpfermaus getötet haben. Ja, die Kreatur wäre fähig gewesen ein ganzes Nest von Skorpionen, die im Schlafzimmer gelauert hätten, zu vernichten. Aber dieser Käse roch einfach ein klein wenig zu gut. Oh ja, bitte entschuldige meine unzusammenhängende Philippica – leider mache ich mich oft mit solchen Abschweifungen schuldig.

Aber was wäre, wenn wir uns so einstellen könnten, dass wir den Käse und die gespannte Feder und die ganze Sache, die alles zusammenhält, sehen könnten? Wir können dies tun. Um zu beginnen, höre auf mit Fernsehschauen! Es gibt ja keinen wirklichen Unterschied zwischen Fox und CNN. Höre auf, dich so täuschen zu lassen. Es gibt keine politischen Linke und politische Rechte, und deine Kirche verfügt nicht über eine Lizenz zur Verwendung des Namens von Jesus ohne seine ausdrückliche Zustimmung. Und übrigens, denk keinen Moment lang, dass er deiner Kirche die Genehmigung erteilen würde. Ja, zuallermindest halte dich fern von diesem geisttötenden Todesstrahl-Instrument, das wir TV nennen, ein Jahr lang, und dann überdenke neu, wie du die Dinge sehen willst. Ich fordere dich freundlich auf, es zu versuchen. Du wirst der ganzen Welt einen riesigen Dienst erweisen – ich kann dir das versprechen.

Wie auch immer – wenn du es mit Lesen bis zum Ende dieses Artikels geschafft hast, dann möchte ich dir danken. Du bist der Indigo, den ich versucht habe zu erreichen. Ja, du bist ein Kind des Lichts.

Bis zum nächsten Mal

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„Indigokinder“ oder „Indigos“ sind die Begriffe, die für Kinder und Jugendliche, die zwischen 1995 und 2004 geboren sind, verwendet werden. Ein auffallendes Merkmal dieser Menschen ist, dass sie mit einer viel höheren Energie und einer viel stärkeren Aura als ihre Eltern geboren wurden. Die Aura dieser Kinder ist indigofarben. Sie unterscheidet sich in ihrer Grundstruktur deutlich von der ihrer Eltern und von der früherer Generationen.

Ein typisches Merkmal von Indigokindern und –jugendlichen ist ihre Fähigkeit zur Autodidaktik. Sie brauchen nicht lange dafür, ihre Umgebungen minutiös zu spiegeln und nachzuahmen und neue Wege zu finden. Indigokinder werden mit einer uneingeschränkten inneren Balance geboren, die tief in ihnen verankert ist, auch wenn dies nicht immer von außen ersichtlich ist. Ihre Intuition reagiert sofort, wenn sie etwas in ihrer Umgebung wahrnimmt, das nicht richtig ist. Gleichfalls respektieren sie keine Menschen, die sie nicht auch respektieren. Und sie haben keinen Respekt vor alten, etablierten oder autoritären Systemen. Die Kinder wirken oft unsozial und enorm provozierend, weil sie keine Grenzen kennen und ihnen scheinbar der Respekt vor vielen Dingen fehlt. Das scheint sich besonders in Situationen zu zeigen, in denen die Balance zwischen den Menschen, mit denen sie zusammen sind, fehlt und keiner der anwesenden Erwachsenen bewusst die Initiative ergreift, die Situation wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Ihr provokatives Benehmen in ihrer Beziehung mit der Außenwelt hat seinen Ursprung nicht in einer bösen Absicht, sondern ist vielmehr ein Zeichen von Machtlosigkeit gegenüber der Gesamtsituation. Dies ist ein weiterer Aspekt davon, dass sie ihre Umgebung spiegeln und nachahmen. Dabei weisen sie oft in übertriebenem Maße auf Unausgeglichenheit und Widersprüche in ihrer Umgebung hin. Indigokinder sind so sehr auf der Suche nach der Wahrheit, dass es ihnen ausgesprochen schwer fällt, sich selbst oder andere anzulügen. Denn ihr Körper wird jedesmal streiken oder reagieren, wenn sie selbst oder andere versuchen etwas zu tun, was sie absolut nicht mögen oder was sich nicht gut anfühlt. Magenprobleme, Kopf- oder Halsschmerzen sind bei Indigokindern und -jugendlichen, deren Einschränkungen und Grenzen auf die ein oder andere Weise überschritten wurden, keine Seltenheit.

Sehr wenige Erwachsene stehen in einem so direkten Kontakt mit ihrer Intuition wie die Indigokinder. Dies liegt an den grundlegenden Unterschieden zwischen den Aurastrukturen. Indigokinder sind als Menschen frei von Karma, ohne die traditionelle Seelenenergie, geboren. Deshalb ist ihre Aura rein aus Geist-/Intuitionsenergie aufgebaut. Ihre Aura ist in höchstem Maße magnetisch und schützend. Sie haben eine direkte Kommunikationsverbindung zwischen ihrem Geist/ihrer Intuition und ihrem physischen Körper. Dies steht im Gegensatz zur traditionellen Aurastruktur, die weitgehend aus Seelen-/Karmaenergie zusammengesetzt ist, mit einem geringeren Anteil an Geist-/Intuitionsenergie.

Indigokinder haben von Geburt an ein sehr starkes Selbstwertgefühl und einen großen Glauben an sich selbst und ihre Fähigkeiten. Das bringt jedoch Probleme mit sich. Es ist offensichtlich, dass sie vor vielen Dingen keine Angst haben, weil sie bereits von klein auf glauben, dass sie in der Lage sind, komplett für sich selbst zu sorgen. In Wirklichkeit kann das sehr gefährlich für sie werden, denn sie erkennen die Grenzen des physischen Körpers noch nicht wirklich, obwohl ihr geistiges Potential bereits von Geburt an voll integriert ist. Das kann auch zu Komplikationen in Bezug auf Identität und Selbstbildnis des Kindes und des Jugendlichen führen. Von den Eltern und Betreuern, die die traditionelle Aurastruktur haben, erfordert es daher enorme Ressourcen mit diesen direkten, schnellen und ehrlichen Individuen umzugehen und sie zu erziehen. Vor diesem Hintergrund ist es für die Erwachsenen ganz besonders hilfreich, eine AuratransformationTM gemacht zu haben. Indem sie die gleiche Aurastruktur wie die Kinder und Jugendlichen besitzen, können sie diesen in deren Entwicklung viel leichter begegnen, sie führen und ihnen folgen. Auch wird es viel leichter, die eigenen Grenzen ihnen gegenüber deutlich zu ziehen.

Die Kinder, die in den Zeiträumen von 1987-91 und von 1992-94 geboren wurden, haben zwar unterschiedliche, spezielle Umstände und Bedingungen, tatsächlich jedoch braucht keiner dieser Menschen eine vollständige AuraTransformation™. Stattdessen wird ihnen eine Auraanpassung oder eine kurze AuraTransformationsbehandlung gut tun.

1992-94

Jeder, der in diesem Zeitraum geboren wurde, kam mit einer sogenannten zusammengesetzten Aura auf die Welt. Diese zusammengesetzte Aura beinhaltet große Mengen an Indigoenergie und einen geringeren Anteil der Aurastruktur der Alten Zeit. Deshalb haben diese Menschen ein großes individuelles Durchsetzungsvermögen um zu erreichen, was sie wollen. Aber ihnen fehlt das Schutzschild und die Fähigkeit Grenzen für sich und für andere zu setzen. Oft haben sie Schwierigkeiten, die Ausgeglichenheit in sich selbst zu finden. Zum Bespiel können sie im einen Moment wegen einer Kleinigkeit zusammenbrechen und zwei Sekunden später gehen sie fröhlich zum nächsten über ohne weiter an die vorherige Aufregung zu denken.

Darüber hinaus können sie sehr ausdrucksstark und in direkter Beziehung zu den sie umgebenden Menschen sein, aber gleichzeitig bei weitem nicht reif genug, um das gleiche Ausmaß an „Rückmeldung“ entgegen zu nehmen.

Wenn bei diesen Individuen die innere Ausgeglichenheit fehlt, überträgt sich dies zusehends auf all die Menschen, mit denen sie täglich Kontakt haben. Das kann sich plötzlich als äußere Unausgeglichenheit zeigen, mit der Eltern oder andere Erwachsene umgehen müssen.

Diese Altersgruppe kann von einer Auraanpassung sehr viel profitieren.

1987-91

Jeder aus dieser Zeit wurde mit der Aurastruktur der Alten Zeit mit einem kleinen Anteil an neuer Indigoaurastruktur geboren. Sie haben oft Schwierigkeiten damit, eine gefestigte Identität zu entwickeln, weil sie in ihrem Inneren in beide Richtungen gezogen werden. Darüber hinaus ist der Selbstschutz gegenüber ihrer Umgebung nicht besonders gut ausgeprägt. Deshalb berücksichtigen sie oftmals eher die Ideale oder Wege ihrer Eltern oder anderer Menschen in ihrer Umgebung, anstatt ihren eigenen Wünschen zu folgen. Äußerlich können sie ruhig und zufrieden wirken, besonders in den Augen ihrer Eltern, aber ihnen fehlt häufig die Kraft zu eigenem Antrieb und Eigeninitiative. Daher kann solchen Menschen eine Auraanpassung oder eine kurze AuraTransformationsbehandlung helfen, die Balance der eigenen Energie herzustellen und dabei ihr individuelles Potential zu entfalten.

Für weitere Information werden folgende Bücher von Anni Sennov empfohlen:

Balance on All Levels with the Crystal and Indigo Energies
The Crystal Human and the Crystallization Process Part I
The Crystal Human and the Crystallization Process Part II
Golden Age, Golden Earth

Die Bücher sind bei Amazon, Barnes & Noble und anderen erhältlich.

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Indigos und die Kinder der Neuzeit

Einige Eigenschaften und Merkmale der Indigos

  • Viele leiden unter Selbstzweifel (besonders in den jüngeren Jahren). Das hat seine Ursache darin, dass sie dazu neigen sich mit anderen zu vergleichen. Diese Angewohnheit dürfen sie im Laufe ihres Lebens beiseitelegen, um mutig ihre eigene individuelle Art und Weise auszudrücken. Indigos müssen handeln! Mehr als bei anderen wächst ihr Selbstvertrauen erst dann, wenn sie einfach trotzdem mutig vorangehen.
  • Indigos gelten oft als „alt-klug“. Man wirft ihnen vor, „besserwisserisch“ zu sein. Dabei machen sie das nicht aus einer Arroganz oder Überheblichkeit heraus, sondern lassen einfach nur ihr tiefstes Seelenwissen wirken. Wenn man ein Indigo fragt, wieso es so viel weiss, dann zuckt es oft mit den Schultern und sagt: „Ich weiss es nicht, dieses WISSEN ist einfach da!“
  • Praktisch jedes Indigo (besonders diejenigen aus der 2. und 3. Welle) hat in sich ein Gefühl der Befremdlichkeit, als ob es sich verirrt hätte, nicht hierhergehört, auf dem falschen Planeten gelandet ist. Dieses Gefühl hier fremd zu sein ist übrigens ein starkes Indiz dafür, ein Indigo zu sein.
  • Indigos haben eine rebellische Natur. Sie sehen sehr schnell, wenn gewisse Sachen und Themen im Argen liegen. Doch ist ihre „Aufgabe“ eigentlich nicht das bekämpfen oder kritisieren, sondern sie liegt eher darin, Lösungen aufzuzeigen.
  • Sie interessieren sich nicht selten für Heilarbeit und wirken über das Herz (besonders Kristallkinder oder die Mischung Indigo/Kristallkind).
  • ERDUNG! Bedingt durch eine oft schwache Erdung (3. Welle) haben sie die Tendenz sich im aussen zu verlieren. Manche meiden gerne Sport um das Gefühl der Erdung (der Schwere) zu ignorieren. Spass am Körper ist aber etwas, was sie unbedingt brauchen.
  • Brauchen Bewegung! Wenn Indigos Bewegung meiden, fühlen sie sich schnell missmutig und schlecht gelaunt (ihr Energiefeld ist sehr fein und mit Bewegung können sie sich besser „reinigen“). Gerade die Natur ist super geeignet für sie, um sich von „Fremdenergien“ zu reinigen! Harte Sportarten ist in der Regel nichts für sie, eher sanftere Varianten
  • Da Indigos eine feine emotionale Aura haben, brauchen sie auch oft Zeiten von Rückzug, um sich selber wieder spüren zu können. Sie tendieren nämlich mehr als andere dazu, wie ein Schwamm Energie von aussen anzusaugen.
  • Chamäleon-Eigenschaft: Indigos passen sich meist sehr schnell an Situationen und Menschen an, können sich gut in andere hineinfühlen, verlieren sich aber auch dadurch gerne darin und wissen dann nicht mehr, ob das Gefühl/Muster ihres ist oder seins… Bedingt durch ihre schnelle Anpassungsfähigkeit neigen sie aber auch dazu, andere zu manipulieren, denn sie sind Meister darin andere „auslesen“ zu können.
  • Zwischenmenschliche Beziehungen: Indigos neigen dazu, „schwere Fälle“ anzuziehen, da sie ihre Partner (bewusst oder unbewusst) RETTEN wollen! Sind oft unbequem für den Partner, oder verunsichern ihn (besonders wenn es kein Indigo ist) da ihre Hauptfrequenz der Klarheit im anderen wirkt. Auch treten sie oft ins Fettnäpfchen oder auch mit der „sprichwörtlichen Tür ins Haus“ Aus ihrem Mund kommen dann spontan Sätze heraus, ohne vorher gross überlegt zu haben. Dies tun sie aber nicht um andere zu überrumpeln, sondern auch hier wirkt einfach ihr Aspekt der „Klarheit“. Indigos neigen dazu mehr als andere in der Regel sich als „Fehler“ zu sehen, da sie sich bedingt durch ihre Feinfühligkeit gerne mit anderen Vergleichen. Sie nehmen das Gefühl von nicht liebenswert zu sein auch übers Kollektiv auf (und identifizieren sich dann damit). Daher müssen sie darauf achten, sich (auch generell) in Beziehungen nicht zu sehr anzupassen, oder es überhaupt allen recht machen zu wollen. Sie sind hier (ihre Frequenz) zum alte Muster zu durchbrechen, und nicht um alte Muster weiterhin zu leben, wie es die Menschheit schon hunderte Jahre macht.

  • Retter-Syndrom: Indigos neigen dazu, Themen anderer zu übernehmen, sich in andere Angelegenheiten zu mischen, oder gar „missionarisch“ zu wirken. Ausserdem meinen sie oft die Welt retten zu müssen… Sie sind aber einfach hier (ihre Frequenz) um zu SEIN, um KLARHEIT zu spiegeln, müssen aber darauf achten bei sich zu bleiben – sonst verlieren sie sich im Ganzen wieder und treten aus der Erdung heraus.
  • Indigos hatten oft wenige bis keine Leben auf der Erde und sind somit nicht mit den alten Spielen der Erden überhäuft worden. Dadurch haben sie es oft aber auch „schwerer“ um mit der Gesellschaft umgehen zu können, verstehen vieles nicht…
  • Viele Indigos haben oft Mühe kraftvoll zu wirken, da sie sich in ihrer Tendenz im aussen und in fremden Angelegenheiten zu sein, verlieren und so wertvolle Energie abgeben.
  • Besonders Indigos der 2. Welle haben ein grosses Thema mit Fairness! Wenn etwas ungerecht in ihren Augen ist, werden sie sehr schnell emotional und bleiben im Problem stecken (statt konstruktive Lösungen aufzuzeigen).
  • Die meisten Indigos sind in ihrem Wesen wie KINDER, sehr kindlich, ihr Wesen ist verspielt und etwas „naiv“. Wenn sie diese lockere kindliche Art jedoch verlieren, neigen sie zu Depression (besonders dann, wenn sie sich zu sehr angepasst haben).
  • Indigos fühlen sich oft jünger als ihr tatsächliches Alter angibt und werden auch gerne jünger geschätzt. Allgemein haben sie Mühe (wenn sie sich noch nicht so angepasst haben) mit dem Thema Alter. Es ist für sie eher etwas fast Surreales…
  • Kinder reagieren gut auf Indigos! Besonders diejenigen Indigos, die ihre kindliche Art bewahren konnten, sind regelrechte Kindermagneten. Kinder mögen ihre verspielte Art und können mit Indigos ihre Leichtigkeit auch gut in der Gesellschaft spiegeln.
  • Indigos durchbrechen Muster! Das ist eines ihrer Haupteigenschaften auf Erden. Doch wenn sie sich zu sehr anpassen (oft durch die Angst sonst abgelehnt zu werden), können sie sich selbst vergessen. Dann dürfen sie sich wieder daran erinnern ein Original zu SEIN (alle anderen Menschen sind das natürlich auch, aber für Indigos ist es noch wichtiger ihr authentisches SEIN vorzuleben).
  • Authentisches SEIN und Ehrlichkeit sind zwei wichtige Pfeiler der Indigos. Radikale Ehrlichkeit ist etwas was sie auf ihrem Weg erlernen und so der Gesellschaft spiegeln dürfen. Solange Indigos dies nicht tun, verstecken sie sich zuweilen noch und wundern sich dann, warum ihr Leben nicht so abhebt, wie sie es gerne hätten. Indigos müssen sich auf ihre eigene spezielle Art „sichtbar“ machen.
  • Viele Indigos haben auch Anzeichen von HSP (hochsensible Personen).
  • Sie haben eine hohe Kreativität in sich und neigen zu Tagträumen. Die Meisten sind hochkünstlerisch begabt, stark in der rechten Gehirnhälfte verankert, neigen aber bedingt durch ihre Selbstzweifel ihre eigene Kunst zu verkennen – und sie somit nicht nach aussen zu tragen.
  • Viele haben Mühe mit Mathe und sind eher im musischen Bereich stark. Ihnen liegt eine starke Fantasie zu eigen.

Indigo-Kinder

Als Indigo-Kinder werden Kinder bezeichnet, denen von Anhängern esoterischer Ideen spezielle, meist spirituelle Merkmale, Fähigkeiten und Begabungen zugeschrieben werden. Einige Vertreter des Indigo-Konzeptes sind der Meinung, dass es sich bei mit ADHS diagnostizierten Kindern und Jugendlichen in Wirklichkeit um unerkannte Indigo-Kinder handele. Der Begriff wird nicht durch psychologische, pädagogische oder psychiatrische Erkenntnisse gestützt und fand keine Resonanz im wissenschaftlich geführten Diskurs.

Begriffsherkunft

Der Begriff Indigo-Kinder (indigo children) wurde 1982 von der US-Amerikanischen Autorin Nancy Ann Tappe geprägt, erlangte zu diesem Zeitpunkt aber nur wenig Bekanntheit. In ihrem Buch „Understanding Your Life Through Color“ berichtet Tappe von ihrer Beobachtung, dass seit den späten 1970er Jahren eine erhebliche Zunahme von Neugeborenen mit einer gemäß eigener Aussage von ihr wahrgenommenen „indigofarbenen Aura“ bzw. „indigofarbenen Lebensfarbe“ stattgefunden habe.

Die Vorstellung über Indigo-Kinder beinhaltet unter anderem esoterische Elemente der sogenannten Auralehre, des Glaubens an Lichtwesen, mediale Fähigkeiten wie Telepathie, Energielehren, Astrologie oder Karmaglaube.

Indigokinder sollen demnach „höchst sensitiv und medial begabt“ sein und „eine wichtige Lebensaufgabe haben“. Weiterhin wird auch zwischen Indigo- und „Kristall-Kindern“ unterschieden. Während die Indigo-Kinder eher kämpferisch veranlagt und handlungsorientiert seien, zeigten sich die Kristall-Kinder als sanft und so gelassen, dass sie manchmal als autistisch bezeichnet würden. Bei ADHS-Kindern handele es sich nach nach manchen Auffassungen un Wahrheit gar um „Heilerinnen und Heiler“ (auch mit Heilerfolgen bei Krebs und AIDS) sowie um Hellseherinnen und Hellseher mit der Gabe, „Dinge aus der Vergangenheit zu sehen und Zukünftiges vorherzusagen und Menschen mit sonstigen übersinnlichen Fähigkeiten, wie etwa dem Vermögen, fahrende Autos anzuhalten, durch Wände zu gehen, Farben und molekulare Strukturen zu verändern, ferner Telekinese und unbemerktes Fliegenkönnen“.

Mit dem 1998 von dem US-Autorenpaar Lee Carroll und Jan Tober veröffentlichten Buch „The Indigo Children: The New Kids Have Arrived“, in dem der Begriff erneut aufgegriffen wurde, erlangte das Thema vor allem durch die nun zunehmende Thematisierung auch im deutschen Internet mehr Bekanntheit und nachhaltige Aufmerksamkeit in der Esoterik-Szene. In seinem Werk gibt Carroll an, dass er in Kontakt zu einem engelhaften Energiewesen namens Kryon stehe, das ihn über die Existenz der Indigo-Kinder unterrichtet habe.

Indigo-Kinder und ADHS

Anhänger des Indigo-Konzeptes sind der Auffassung, dass sich hinter den Verhaltensmustern der von ihnen als solche erkannten Indigo-Kindern ein Ausdruck eines größeren spirituellen Prozesses, etwa einer Transformation in eine neue Zeit, verberge. So entspreche auch die Klassifizierung jener Verhaltensauffälligkeiten als psychische Störungen, wie ADHS, einem Missverständnis, da die Botschaft, die im Zuge dieses Prozesses gesendet werden solle, vom Großteil der Menschen nicht erkannt oder begriffen werde. Einige Anhänger des Indigo-Konzeptes raten somit auch von schulmedizinischen Behandlungskonzepten der ADHS, insbesondere von Medikamenten, ab. Oft genannte Eigenschaften eines Indigo-Kindes sind ferner:

  • Überdurchschnittlich schnelle Entwicklung
  • stark ausgeprägte Intuition, bisweilen auch hellsichtige oder parapsychologische Fähigkeiten
  • Hypersensibilität auf chemische Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln
  • stark ausgeprägter eigener Wille
  • Missachtung von Autoritäten
  • Vielschichtige Denkweise
  • stark ausgeprägtes Selbstwertgefühl
  • ausgeprägtes philosophisches und spirituelles Interesse
  • hohe Begabungen
  • schnelle Auffassungsgabe, aber auch
  • häufig Schulschwierigkeiten
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Intoleranz gegenüber Regeln, Normen und Strukturen
  • Introvertiertheit

Kritiker wie der US-amerikanische Psychiater Russell Barkley und die deutschen Theologen Andreas Fincke und Matthias Pöhlmann weisen darauf hin, dass esoterische Konzepte wie das der Indigo-Kinder nicht durch wissenschaftliche Studien gestützt werden. ADHS-betroffenen Kindern und Jugendlichen, die im entsprechenden Umfeld als Indigo-Kinder etikettiert sind, könnten daher angemessene medizinische Diagnosen und Behandlungen vorenthalten werden, was bei psychischen Störungen und Komorbiditäten mit entsprechenden Behandlungsindikationen ein signifikantes Risikopotential hinsichtlich der weiteren Entwicklung bergen könne.

Film & Fernsehen

  • The Indigo Evolution (Dokumentation)
  • Sebastian Bartoschek über ADHS und Indigo-Kinder (Vortrag, 2013)

Siehe auch

  • Kritik
  • ADHS-Persönlichkeit

Weblinks

  • Website von Nancy Ann Tappe
  • Sekten-Info-Essen.de – Indigokinder

Literatur

Weitere interessante Artikel

von Ann Callaghan, Herstellerin der Indigo Essenzen. Der Artikel ist erstmalig im Juli 2012 im Mother Magazine erschienen.

Einleitung

Das Thema „Indigo- und Kristallkinder“ wird kontrovers diskutiert. Viele klassische Psychologen sind der Meinung, dass es für diese Bezeichnung keine wissenschaftliche Basis gibt und sie nur dafür verwendet wird, um Eltern eine Ausrede für Diagnosen und die Verhaltensprobleme ihrer Kinder zu geben.

Es ist wahr, dass es keine klare wissenschaftliche Grundlage für diese Bezeichnung gibt, deshalb wird das Konzept der Indigo- und Kristallkinder für Sie keinen Sinn ergeben, wenn Sie sich strikt innerhalb der Grenzen der etablierten Wissenschaft bewegen.

Andere sagen, dass die Liste der Eigenschaften der „Indigokinder“ so vage ist, dass man sie quasi auf jedes Kind anwenden kann. Auch das ist richtig. Unsere Sprache basiert auf der materiellen, molekularen Welt und kennt keine Worte, um Energienuancen zu beschreiben. Deshalb haben wir kein anderes Mittel, um die Indigos und Kristallkinder zu beschreiben, als eine Liste von allgemeinen Eigenschaften, die natürlich eindimensional ist und die energetischen Qualitäten dieser Wesen nicht ausreichend vermittelt.

Als mir das Konzept der neuen Kinder das erste Mal begegnet ist, erschien es mir auf eine Art und Weise stimmig, die ich nicht anders erklären kann, als dass mein Bauchgefühl mir sagte, dass es wahr ist. Zu Beginn meiner Ausbildung als Homöopathin las ich ein Buch, das von einem bevorstehenden Bewusstseinswandel sprach. Darin stand, dass es einen riesigen evolutionären Sprung geben würde, der uns von einem verstandesbasierten Leben hin zu einem Leben führen würde, in dem das Herz im Mittelpunkt steht. Der Autor sagte weiterhin, dass diese Veränderung durch die Geburt von Kindern vorangetrieben werden würde, deren Aufgabe es wäre, der Katalysator für diese Transformation zu sein.

Ich bin davon überzeugt, dass die Kinder, über die er vor so langer Zeit gesprochen hat, diejenigen sind, die wir heute Indigo- oder Kristallkinder nennen.

Ich habe in meiner homöopathischen Praxis das erste Mal Mitte der 90er Jahre ein Indigokind getroffen. Seine Mutter war auch Homöopathin, deshalb konnte ich davon ausgehen, dass Sie ihrem Sohn schon alle passenden Mittel gegeben hatte. Er musste also auf irgendeine Weise ungewöhnlich sein. Als der Junge in meinen Raum kam, konnte ich sofort sehen, dass er die Nase gestrichen voll davon hatte, zu einer weiteren Therapeutin geschleppt zu werden (er nässte sich jede Nacht ein, was sich in seinem Alter von neun Jahren zu einem immer größer werdenden Problem entwickelte). Er schaltete einfach ab und ließ sich in den Stuhl plumpsen.

Ich sprach ihn mit seinem Namen an, sah im in die Augen – und ganz plötzlich gab es einen Funken des Erkennens und er wurde wieder lebendig. Ich sagte ihm, dass ich wüsste, dass er selbst weiß, was er braucht, und bat ihn, ein Bild vom passenden homöopathischen Mittel für mich zu malen. Er fing sofort damit an, und das, was er malte, deutete für mich auf ein bestimmtes Mittel hin. Danach bat ich ihn, das Mittel blind aus der Kiste mit all meinen Globuli zu ziehen. Er steckte seine Hand aus, fühlte die Energien und zog dann zielsicher genau die Kügelchen, die er auf seinem Bild gemalt hatte. Er nahm das Fläschchen in die Hand, atmete tief durch und sagte dann: „Jetzt geht es mir besser!“ Das Bettnässen war ab dieser Nacht Geschichte.

Meine Begegnung mit diesem kleinen Jungen hat die Art und Weise verändert, wie ich in meiner Praxis arbeitete. Er lehrte mich, wie wichtig es ist, mit dem Kind als Team zusammenzuarbeiten, denn tatsächlich wissen sie selbst besser, was sie brauchen, als wir.

Wer sind sie?

Der Ausdruck „Indigokinder“ wurde in den frühen 1970er Jahren von Nancy Ann Tappe geprägt. Nancy hatte synästhetische Fähigkeiten und eine ihrer Gaben war es, die Farben von Menschen zu sehen. Dabei ging es jedoch nicht um die Aura, sondern um eine andere, ganz besondere Art und Weise, wie Nancy Menschen sehen konnte.

Nancy hatte die Farben der Menschen schon sehr lange beobachtet, als sie in den 1970er Jahren bemerkte, dass die Farbe Indigo häufiger als zuvor auftauchte. Sie bemerkte auch, dass die Menschen mit dieser Farbe gewisse Eigenschaften gemeinsam hatten, und so nannte sie sie die „Indigos“.

Ihre Arbeit wurde später von Lee Carroll und Jan Tober in ihrem Bestseller „Die Indigokinder“ fortgeführt. Lee und Jan vertreten die gleiche Meinung wie ich, nämlich dass wir alle mit einer bestimmten Aufgabe entsprechend unserer Seelengruppe und unserer Fähigkeiten auf die Erde kommen. Die Aufgabe der Indigos ist es, alte, nicht mehr funktionierende Systeme zu sprengen und sie durch neue zu ersetzen. Die meisten Indigos sind heute erwachsen, daher ist es gut möglich, dass sie in der folgenden Liste von Eigenschaften sich selbst oder ihre älteren Kinder wiedererkennen:

  • Sie fühlen sich anders – so als ob Sie nicht hierher gehören. So, als ob sie nicht wissen, wie man „Mensch“ ist und da draußen ist niemand, der sie wirklich versteht.
  • Sie passen nicht in die etablierte Welt. Sie können zwar so tun als ob, aber es fühlt sich irgendwie nicht richtig an.
  • Enge Beziehungen sind für Sie schwierig und Sie neigen dazu, Einzelgänger zu sein.
  • Es fällt Ihnen leicht, sich mit der geistigen Welt zu verbinden und es fühlt sich viel schwieriger an, in der physischen Welt zu sein.
  • Sie haben das Gefühl, eine Aufgabe erledigen zu müssen. Sie wissen vielleicht noch nicht recht, worin sie besteht, aber sie haben eine.
  • Sinnlose Regeln und Einschränkungen ärgern Sie und Sie sehen keinen Sinn darin, sie einzuhalten, nur weil man es Ihnen vorschreibt.
  • Es fällt Ihnen schwer, Ihren Zorn im Zaum zu halten und Sie neigen dazu, schnell auszurasten.
  • Wenn Sie etwas wollen, dann muss es sofort sein.
  • Sie wissen, wenn Menschen Sie anlügen.
  • Sie haben keine Zeit für falsche Autoritäten, Unehrlichkeit oder Respektlosigkeit und Sie haben keine Angst vor Autoritätsfiguren.
  • Man kann Sie nicht durch Angst unterwerfen, deshalb können die alten Methoden von Eltern und Lehrern Sie nicht unter Kontrolle halten.
  • Sie lassen sich nicht an einen Schreibtisch ketten und arbeiten lieber schubweise, und zwar dann, wenn es sich richtig anfühlt.
  • Sie schauen über den Tellerrand und reagieren frustriert, wenn andere Menschen darauf bestehen, die Dinge auf die alte, langsame Weise zu tun.
  • Sie rasten aus, wenn Sie das Gefühl haben, in eine Situation gezwungen zu werden, die sich unangenehm für Sie anfühlt.
  • Sie verfügen eventuell über übersinnliche Wahrnehmungen oder Fähigkeiten.

Ein Indigo, der im Gleichgewicht ist, wird tun was er kann, um Veränderungen herbeizuführen, wenn er oder sie mit den Begrenzungen der alten Paradigmen konfrontiert wird. Ich kenne beispielsweise einen Jungen, der sehr aufgebracht war, als der Lehrer seine Klassenkameraden verspottete und schlecht machte. Weil er die Autorität des Lehrers infrage stellte und den Unterricht störte, wurde er zum Rektor geschickt. Er hörte sich an, was dieser zu sagen hatte, aber bevor er das Büro verließ, erklärte er dem Schulleiter ganz genau, warum er der Meinung war, dass der Lehrer respektlos war und bot an, als Vermittler zwischen dem Rektor und den anderen Kindern zu dienen, die ihre Gefühle nicht so ausdrücken konnten. Man könnte auch sagen: Er hat ein Problem erkannt und gehandelt. Ein Indigo, der nicht so im Gleichgewicht gewesen wäre, hätte vielleicht einfach gehandelt, ohne ausdrücken zu können, warum.

Das Kristallkind

Der Ausdruck Kristallkind ist viel später entstanden, nämlich in den ersten Jahren nach der Jahrtausendwende und es waren Doreen Virtue und Steve Rother, die ihn prägten. Die Kristallkinder sind erst am Anfang ihrer Entwicklung und sie bringen Fähigkeiten mit, die es beispielsweise erlauben, die Naturgesetze zu überschreiten. Sie fühlen mit allen Lebewesen und mit dem gesamten Planeten. Irgendwann werden sie in der Lage sein, durch Wände und über das Wasser zu gehen und Dinge zu materialisieren, indem sie einfach nur an sie denken. Dann wird es auch unmöglich sein, ein Kind zu zwingen in die Schule oder irgendwo anders hinzuschicken, wo es nicht sein will.

Die Aufgabe der Kristallkinder ist es, Liebe zu sein.

Ich sehe zwischen den Indigo- und Kristallkindern viele Gemeinsamkeiten, denn letztlich entwickeln wir uns alle dahin, die Fähigkeiten der Kristallkinder zu haben.

Energetisch gesehen hat die Indigoenergie Ecken und Kanten und ist schärfer definiert. In den Augen der Indigos kann man intensiv ihren Daseinszweck erkennen, während die Kristallkinder oft einen weicheren Blick mit größeren, sanfteren Augen haben.

Wie fühlt es sich an, ein Kristallkind zu sein?

Die letzten Kristallkinder, die ich gesehen habe, sind sehr starke, wunderbare Menschen, die gleichzeitig vollständig mit der Erde und der geistigen Welt verbunden sind. Die älteren, fragileren Kristallkinder sind sehr sensibel für Energien. Ihr Problem ist, dass sie schon mit dem „Betriebssystem“ für das weiterentwickelte Bewusstsein auf die Erde gekommen sind und es für sie eine sehr schmerzhafte Erfahrung ist, den aktuellen Zustand von Schmerz und Leiden zu erleben. Die Aufgabe, die diese frühen Kristallkinder übernommen haben war, uns etwas über Sensibilität beizubringen und uns dabei zu helfen, uns selbst wieder zu sensibilisieren.

Die Qualitäten der Kristallkinder ähneln denen der Indigos, jedoch gilt zusätzlich:

  • Sie können sich durch die Gedanken und Gefühle anderer bombardiert fühlen.
  • Sie können sich schwindlig oder krank fühlen, wenn Erdbeben oder Sonnenstürme bevorstehen.
  • Sie finden es schwierig, mit Worten zu kommunizieren und ziehen die Telepathie vor.
  • Sie fühlen sich an Orten unwohl, die schlechte Energie (z.B. im Sinne von Feng Shui) haben oder voll von Gerümpel oder Elektrosmog sind.
  • Sie fühlen ein starkes Verlangen, Menschen zu heilen oder eine heilende Präsenz zu sein.

Erziehung eines Indigo- oder Kristallkindes

Eltern, die gewählt haben, ein Indigo- oder Kristallkind großzuziehen sind sehr mutig, denn das ist normalerweise keine leichte Aufgabe. Die Erziehung dieser Kinder ist wie ein fortwährender Kurs zur Persönlichkeitsentwicklung, der rund um die Uhr stattfindet, denn sie fordern uns auf jede nur denkbare Weise heraus. Ihre Aufgabe ist es, Veränderungen in Gang zu bringen und sie beginnen damit in der eigenen Familie.

Sie fordern uns auf, alle Ideen in Bezug auf Erziehung loszulassen, die wir von unseren Eltern übernommen haben. Sie fordern uns auf zu lernen, in vollständiger Integrität mit uns selbst zu sein und unsere natürliche Autorität als Mensch und als Elternteil zu leben. Sie brauchen klare, wohldefinierte und konsistente Grenzen. Sie fordern uns auf, unsere Ängste loszulassen, die Wunden zu heilen, die wir als Kinder erlitten haben und sie drücken unsere „Knöpfe“ in allen Bereichen, in denen wir alte Überzeugungen oder verborgene Ängste haben.

Die Verhaltensweisen und Krankheitsbilder, die diese Kinder oft entwickeln, sind keine zufällige Ansammlung von Symptomen, sondern vielmehr Wegweiser für die Veränderungen, die wir machen müssen, um das Leben auf der Erde zu verbessern.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten – diese Kinder sind sehr sensibel für Zusatzstoffe, Zucker und ganz besonders gentechnisch veränderte Nahrungsmittel. Sie benötigen frisches, ökologisch produziertes Essen, das wenig raffinierte Kohlenhydrate (weißer Zucker, weißes Mehl) enthält. Manche der ganz jungen Kristallkinder essen insgesamt sehr wenig. Es ist wahrscheinlich, dass einige von ihnen sich ihre Energie über Prana oder energetisch holen und die Eltern sollten sich nicht zu sehr darüber Gedanken machen, solange die Kinder vital und gesund sind und entsprechend ihres Alters und ihrer Größe an Gewicht zunehmen.

Reaktionen auf Impfungen – Bei ihren sensiblen Systemen funktionieren am besten medizinische Methoden, die das Immunsystem unterstützen und verbessern, wie beispielsweise Essenzen, Homöopathie, Kräuter, Osteopathie und energetisches Heilen. Impfungen sind Angriffe auf ihr Immunsystem und können massive und lange andauernde Probleme verursachen.

Reaktionen auf Umgebungen – Wohnungen und Klassenzimmer, die voll von Gerümpel, Elektrosmog und schlechter (Feng Shui) Energie sind, können diese Kinder aufwühlen und dafür sorgen, dass sie hyperaktiv werden oder sogar ihren Körper verlassen. Diese Kinder brauchen so viel Zeit in der Natur wie möglich. Der Kontakt mit der Erde und Bäumen hilft ihnen, sich energetisch zu entladen und zu erden.

Übermäßige Sensibilität – Im alten Paradigma kommen unsere energetischen Bedürfnisse viel zu kurz. Wir müssen alle energetische Hygiene lernen, damit wir unsere Energiekörper genauso selbstverständlich reinigen, wie unsere Zähne. In Räumen kann sich ebenso disharmonische Energie ansammeln, wie in Menschen. Wir müssen uns dessen bewusst sein, und auch des Unwohlseins, des Schmerzes und der Verzweiflung, die dies in unseren sensiblen Kindern hervorrufen kann. Lernen Sie, wie Sie die Energie in Ihrem Zuhause klären können und bringen Sie Ihren Kindern bei, regelmäßig ihre Energiekörper zu reinigen.

Übermäßige Empathie – Die äußerst sensiblen Kristallkinder klinken sich nicht nur in den Schmerz der Menschen um sie herum ein, sondern auch in das kollektive Unterbewusstsein. Beispielsweise wurde mir die Geschichte eines Kindes zugetragen, das exakt zum Zeitpunkt der Bombenattentate von London am 7. Juli 2005 angefangen hat sich extrem ungewöhnlich zu verhalten. Das Kind war sehr verzweifelt und fing an, ungefähr eine Stunde lang wie verrückt zu malen. Erst später ist der Lehrerin, die mir die Geschichte erzählt hat, der zeitliche Zusammenhang mit den Attentaten aufgefallen. Wenn Ihr Kind also einmal sehr aufgebracht ist, kann das einen Grund haben, der nicht offensichtlich erkennbar ist – und das macht es sowohl für Sie als auch für Ihr Kind sehr anstrengend.

Meine Empfehlung ist es, in Ihrem Zuhause einen sicheren Ort der Heilung einzurichten, beispielsweise ein Zelt in einer Ecke. Füllen Sie es mit Decken und Kissen und kleinen Lichtern. Bewahren Sie einige Werkzeuge zur Heilung dort auf – Essenzen, Kristalle, ätherische Öle etc. und eventuell auch eine kleine Kiste mit Sand, in die Ihr Kind seine Hände stecken kann. Bringen Sie Ihrem Kind bei, an diesen sicheren zu gehen, wenn es Angst hat oder aufgewühlt ist. Sagen Sie ihm, dass es tief atmen und seinen Körper reinigen und sich selbst erden soll. Eine gute Methode, um das zu tun ist es, die Hände und Füße in den Sand zu stecken. Es ist auch gut, wenn Sie Ihren Kindern etwas über energetische Grenzen erklären, damit sie lernen können, manche Energien hineinzulassen und andere herauszufiltern.

Lernprobleme – Die neuen Kinder lernen am besten in Systemen, bei denen das Kind im Mittelpunkt steht, und nicht der Lehrplan. Ihnen geht es gut, wenn ihre Entwicklung auf allen Ebenen – spirituell, emotional, körperlich und mental – berücksichtigt wird. Es entstehen bereits Schulen, die dem Temperament und der Sensibilität der neuen Kinder gerecht werden, aber sie sind noch selten und viele Eltern sind zu dem Schluss gekommen, dass es das Beste für die Kinder ist, sie zuhause zu unterrichten. Die neuen Kinder lernen auf viele verschieden Arten und Weisen, aber viele von ihnen denken konzeptuell und haben ein fotografisches Gedächtnis. Daher finden sie gewöhnliche Schulstunden extrem langweilig und entwickeln schlechte Verhaltensweisen, wenn man das nicht erkennt. Seien Sie sich auch der Wirkung bewusst, die raffinierte Kohlenhydrate (z.B. weißer Zucker, weißes Mehl) auf die Fähigkeit Ihres Kindes haben kann, sich zu konzentrieren und Informationen aufzunehmen.

Zornausbrüche – Viele neue Kinder sind wahre Hitzköpfe und manche Therapeuten nennen sie „heftige“ Kinder. Sie können ohne Übergang von vollkommener Gelassenheit zu rot glühendem Zorn umschalten. Meiner Erfahrung nach entstammt ihr Zorn der Tatsache, dass sie nicht richtig verstanden werden und Eltern können das Thema lösen, indem sie lernen, besser zu kommunizieren, indem sie absolut konsistent und fair in Bezug auf Regeln und Disziplin sind und indem sie sicherstellen, dass sie auch wirklich zuhören, wenn ihr Kind ihnen etwas mitteilen will.

Indigo oder Kristall – ist das wichtig?

Manchmal spreche ich am Telefon mit Eltern, die sich darüber Gedanken machen, ob ihr Kind ein Indigo-, Kristall-, Regenbogen-, Aquamarin- oder sonstiges Kind ist.

Meiner Meinung nach sind diese Ausdrücke lediglich Etiketten, die uns dabei helfen können, Verhaltensweisen zu verstehen, und nein: sie sind nicht wichtig. Viel wichtiger ist, dass Sie Ihr Kind und sich selbst aus vollem Herzen dafür lieben, dass Sie perfekte, einzigartige Wesen sind.

Ressourcen

Indigo- und Kristallkinder: Das Buch „Die Indigokinder“ von Lee Carroll und Jan Tober ist immer noch ein guter Tip, um in das Thema einzusteigen, denn es ist eine Zusammenstellung von Artikeln verschiedener Lehrer, Heiler und Indigos selbst.

Nahrung und Ernährung: Das Buch „Gut and psychology syndrome“ von Dr. Natasha Campbell McBride bietet einen interessanten Blickwinkel auf die Verbindung von Ernährung und Verhalten. Es ist bisher nur auf Englisch erschienen, aber es gibt ein deutsches Buch zur GAPS Diät: „Heile deinen Darm! Die GAPS-Diät – Nährstoffreiche Ernährung für die innere Gesundheit“ von Hilary Boynton und Mary G. Brackett.

Erziehung: „So sag ich’s meinem Kind: Wie Kinder Regeln fürs Leben lernen“ von Adele Faber und Elaine Mazlish ist mein Lieblingsbuch zum Thema Erziehung und es ist mehr als geeignet, um mit durchschnittlich „heftigen“ Kindern umgehen zu können, wenn man es von Anfang an berücksichtigt.

„The Nurtured Heart Approach – Empower Children To Transform Their Intensity Into Greatness!“ (http://difficultchild.com). Dies ist ein wunderbarer Ansatz, der schon gut bei Kindern mit extrem schwierigen Verhaltensweisen funktioniert hat.

Schule: Eine der besten Schulen, die ich kenne, nennt sich „Nature Kids“ (http://www.na-turekids.co.uk). Diese Schule gibt den Kindern die Zeit, sich selbst in der Natur zu erden, bevor sie mit der intellektuellen Arbeit beginnen. Die Schule arbeitet auch mit der Ernährung und alternativer Medizin zusammen, so dass die Kinder auf allen Ebenen im Gleichgewicht sein können.

Autismus: „Generation Rescue“ (http://www.generationrescue.org/resources/) stellt viele Informationen zur Verfügung und es gibt auch eine Selbsthilfegruppe, in der Eltern von Kindern mit der Diagnose Autismus Unterstützung finden können.

Über die Autorin

Ann Callaghan ist Homöopathin und Herstellerin der Indigo Essenzen, einer Serie von Essenzen, die besonders für Indigos und Kristallkinder in jedem Alter geeignet ist.

Ich gebe an dieser Stelle einfach mal Texte und Videos über Indigo-Kinder weiter, die sich mit dieser Frage beschäftigen, ohne dass ich mich bisher intensiv mit dem Begriff „Indigo“ befasst habe. Vielleicht irre ich mich auch, und dieser Blog ist exakt ein Teil davon und ich weiß noch nicht davon. Ich mag es nur nicht zu etikettieren.

Bist Du ein Indigo-Erwachsener?

Folgende Liste zur Selbstreflexion habe ich im Blog von Charlotte gefunden:

Indigoseelen….

  • sind hoch intelligent, obwohl sie das manchmal nicht auf „normale“ Weise ausdrücken.
  • sind kreativ und haben Freude daran, etwas zu erschaffen.
  • wollen verstehen und fragen immer “ warum?“, vor allem, wenn sie gebeten werden, etwas zu tun.
  • haben oft Schwierigkeiten in der Schule, besonders mit Kontrolle und dem Auswendiglernen.
  • sind oft rebellisch und widersetzen sich Autoritäten, auch wenn sie es nicht immer offen ausdrücken.
  • haben Schwierigkeiten mit Systemen, die sie als kaputt oder uneffektiv betrachten, beispielsweise dem politischen, Bildungs-, Gesundheits-, Militär-, und Rechtssystem.
  • werden schnell wütend, wenn sie das Gefühl haben, ihrer Rechte beraubt zu werden. Sie schwanken dann zwischen Furcht und Wut bezüglich dieses „BIG BROTHERS“, der sie beobachtet.
  • haben den brennenden Wunsch, die Welt zu verändern und zu verbessern, können aber in ihrem Tun blockiert sein. Viele haben Schwierigkeiten ihren Weg zu finden!
  • sind frustriert vom bürgerlichen Leben mit seinem Acht-Stunden-Job, der Ehe, den zweieinhalb Kindern und dem Reihenhaus mit Garten- oder lehnen es gleich ab.
  • sind wütend auf die Politik oder haben sich von ihr abgewandt, weil sie finden, dass ihre Stimme nicht zählt und das Wahlergebnis keinen Unterschied macht.
  • könnten bereits existenzielle Depressionen, Verzweiflung und Hilflosigkeit erlebt haben und quälen sich vielleicht mit der Frage: „WARUM BIN ICH HIER?“
  • sind mit weltlichen Jobs oder Handlangerdiensten unglücklich, vor allem in hierarchischen, autoritären Strukturen.
  • bevorzugen kooperative Ansätze, Führungspositionen oder die Selbstständigkeit.
  • haben ein tiefes Einfühlungsvermögen, können aber Dummheit oft nicht tolerieren.
  • sind oft emotional äußerst sensibel, weinen vielleicht bei jeder Kleinigkeit (keine Abschirmung) oder zeigen im Gegenteil keine Gefühlregung ( volle Abschirmung)
  • haben oft Probleme mit Wut.
  • interessieren sich schon in jüngeren Jahren für Übersinnliches oder Spirituelles.
  • haben keine oder wenige Indigo-Vorbilder.
  • zeigen sprunghafte Verhaltensmuster oder Denkvorgänge (ADHS-Syndrom) und können sich manchmal schlecht auf gestellte Aufgaben konzentrieren, schweifen in Gesprächen leicht ab.
  • haben schon oft mediale Erfahrungen gemacht, wie Vorahnungen gehabt, Engel oder Geister gesehen, Stimmen gehört oder außerkörperliche Reisen erlebt.
  • stören manchmal elektrische Felder, sodass Uhren in ihrer Gegenwart nicht gehen, elektrische Geräte aussetzen oder Lampen erlöschen. Fühlen sich schnell von elektrischen Feldern gestört/oder sind oft süchtig nach elektrischen Schwingungen ( Computer, Fernsehen, Handys) .
  • suchen sexuell nach einem starken Ausdruck und sind erfinderisch oder lehnen Sexualität gelangweilt ab; erkunden vielleicht andere Formen von Sexualität.
  • verspüren oft den starken Wunsch, eine höhere spirituelle Verbundenheit zu erreichen.
  • suchen nach dem Sinn in ihrem Leben und wollen die Welt verstehen. Versuchen das vielleicht durch Religion oder Spiritualität zu erreichen, durch spirituelle Gruppen, Drogenexperimente, Sex,Selbsthilfegruppen oder Bücher!

Diese Liste orientiert sich an Wendy chapmanns Aufstellung „Are you an Indigo Adult? “ von 2001.

Alles Liebe von Charlotte

Kristall-Kinder oder Indigo?

Eine Dokumentation über die „Kinder unserer Zukunft“.

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