Was braucht man für die kita

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Eine kleine Packliste für den Kindergarten

Ob Reggio-, Waldorf- oder Waldkinderharten: Ihr Kind verbringt viele Stunden im Kindergarten, während Sie bei der Arbeit sind. Vor Ort findet es natürlich bereits viele Sachen vor, die es tagtäglich braucht. Dennoch sind Eltern gefragt, bestimmte Dinge für Ihr Kind von Zuhause in den Kindergarten mitzubringen. Ganz gleich, ob Ihr Kind in diesem Jahr das erste Mal in die Kita geht oder schon ein kleiner „alter Hase“ ist: Eine Übersicht darüber, woran alles gedacht werden muss, kann sehr hilfreich sein.

Nutzen Sie auch gerne unsere Checkliste „Was gehört in die Kindergarten-Tasche?“

1. Windeln & Feuchttücher

Diese Hygiene-Artikel sollten die Eltern jedes Kindes selbst in die Kita mitbringen. Üblicherweise haben die Kleinen im Kindergarten ein eigenes Fach, in dem die Sachen gelagert werden können.

2. Wechselkleidung

Besonders bei regnerischem Wetter sollten Sie Kleidung zum Wechseln in die Tasche für den Kindergarten packen. So haben die BetreuerInnen im Kindergarten die Möglichkeit, Ihr Kind wieder trocken und warm einzupacken, wenn es zum Beispiel beim Toben durch Pfützen klatschnass geworden ist. Wenn beim Mittagsessen mal eine kleine Kleckerei veranstaltet wurde, sind Wechselsachen ebenfalls von Vorteil.

3. Zahnbürste und Zahnpasta

Auch diese beiden Dinge sollten im Kindergarten nicht fehlen, denn auch dort werden die Zähne ordentlich geputzt! Versehen Sie die Zahnbürste Ihres Kindes mit seinem Namen, damit es später nicht zu Verwechslungen kommt.

4. Stopper-Socken oder Hausschuhe

Damit die Kleinen während des Spielens keine kalten Füßchen kriegen und nicht so leicht ausrutschen, sollten Eltern Socken mit rutschhemmenden Noppen und/oder Hausschuhe mit einer rutschfesten Sohle für ihr Kind einpacken.

5. Gummistiefel, Regenjacke & Matschhose

Mit diesen Kleidungstücken ist Ihr Kind bestens dafür gewappnet, auch bei schlechtem Wetter und Regen draußen an der frischen Luft zu spielen.

6. Teller, Becher, Flaschen

Teller und Becher für das Mittagessen müssen in einigen Kitas von den Eltern eigens mitgebracht werden. Erkundigen Sie sich, wie die Geschirr-Frage in im Kindergarten Ihres Kindes gehandhabt wird und bringen Sie gegebenenfalls eigenes Geschirr (am besten aus Plastik) mit.

7. Lunchbox

In der Regel nehmen alle Kinder das Mittagessen gemeinsam in der Kita zu sich. Wenn Ihr Kind nicht zu Hause frühstückt und auch im Kindergarten kein Frühstück vorgesehen ist, sollten Sie daran denken, Ihrem Kind eine Lunchbox mit etwas zu Essen für einen gesunden Start in den Tag einzupacken. Auch ein kleiner Nachmittagssnack kann die Zeit zwischen Mittag- und Abendessen verkürzen.

8. Kuscheltier/Schnuller

Ohne sein Lieblingskuscheltier möchte Ihr Kind vermutlich sowieso keinen Fuß vor die Tür setzen. Deswegen sollte es natürlich auch in der Kita-Tasche keineswegs fehlen. Ein vertrautes Kuscheltier kann Ihrem Kind zudem dabei helfen, sich während der Eingewöhnungszeit schneller wohl zu fühlen. Wenn Ihr Kind sehr an seinem Schnuller hängt, sollten Sie diesen ebenfalls einpacken.

…. und nicht zuletzt:

9. Gute Laune!

Mit einem Lächeln auf den Lippen gelingt alles besser! Starten Sie entspannt und gut gelaunt in den Tag und geben Sie Ihre positive Stimmung an Ihr Kind weiter.

KiTa Erstausstattung

Was braucht man eigentlich alles in der KiTa? Ich habe mich mit den Erziehern und den Eltern aus der Sandkiste unterhalten und für euch zusammengetragen was alles zur KiTa Erstausstattung gehört, was zu empfehlen ist und was vielleicht nicht. Und gemeinsam mit Affenzahn verlose ich für kleine und große Kindergartenkinder einen wunderschönen Kindergartenrucksack eurer Wahl.

Für uns beginnt gerade die Eingewöhnung in der KiTa und mit knapp 15 Monaten startet unser Kind mit einer halbtägigen Betreuung in der Krippe. Und während mein Herz immer öfter nicht weiß ob es vor Freude oder Panik so schnell schlagen soll habe ich die lange Liste für die KiTa Erstausstattung abgearbeitet und für euch zusammengefasst was wir brauchen und was nicht.

Natürlich ist es von Einrichtung zu Einrichtung unterschiedlich. Gibt es in der einen Frühstück, muss es in einer anderen in einer Brotdose mitgebracht werden. Es gibt kalte Böden auf denen man nur mit Hausschuhen rumlaufen sollte und Fußbodenheizungen die kleine nackige Füße das ganze Jahr über ermöglichen. Aber eine Grundausstattung ist überall gleich.

Regenzeug – Matschhose und Regenjacke für die KiTa

Ohne Regenzeug für die KiTa geht es einfach nicht. Kinder spielen gerne Draußen, vollkommen egal was das Wetter sagt. Regenzeug sollte in keiner KiTa Erstausstattung fehlen, egal ob für kleine Krippenkinder oder für große Kinder im Elementarbereich. Zwei Teile statt ein Einteiler sind empfehlenswert. Matschhosen wachsen dank Trägern immer etwas mit und man muss nur die Regenjacke öfter wechseln. Außerdem ist ein Einteiler schwere anzuziehen. Wir haben uns gerade eine Thermo-Regenhose von Tchibo | 1 | gekauft und die Regenjacke von Vertbaudet | 2 | steht schon auf unser Liste für die nächste Größe.

Gummistiefel auch für Laufanfänger und Krabbelkinder?

Wer durch Pfützen springt sollte am Ende nicht mit klitschnassen Füßen heim kommen. In Hamburg hat sich der Sommer gerade dazu entschieden lieber Herbst zu spielen und es täglich regnen zu lassen. So viele Gummistiefel sehe ich sonst nur, wenn alle zum Deichbrand stürmen.

Für kleine Kinderfüße gibt es die niedlichsten Gummistiefel, aber nicht für jedes Kind sind sie die richtige Wahl. Für Laufanfänger sind Gummistiefel noch zu schwer und unflexibel und auch Krabbelkinder gibt es in der Krippe die noch keine Gummistiefel brauchen. Es gibt Wasserdichte Socken die in den Draußenschuhen getragen werden können, wasserfeste Überzieher oder Matschhosen mit integrierten Füßen.

Kann das Kind aber schon gut laufen sollten Gummistiefel auf gar keinen Fall fehlen. Wir haben Gummistiefel von BECK | 3 | und sind damit sehr zufrieden. Die Sohle ist nicht zu steif und der Schaft nicht zu hoch. Sie lassen sich leicht anziehen und halten trocken.

Bequeme Wechselklamotten für die KiTa

Es wird gekleckert und geschmiert, im Matsch gespielt und in der Pfütze gebadet und manchmal geht einfach etwas daneben. Ohne Wechselkleidung kommt kaum ein Krippenkind über den Tag. Wir wurden gebeten jeweils fünf Leggings oder gemütliche Jogginghosen und fünf Bodys in der KiTa zu deponieren. Weil es bei uns wirklich immer sehr warm in der Einrichtung ist, brauchen wir nicht noch extra Oberteile. Günstige und schöne Basics gibt es zum Beispiel bei H&M | 4 |.

Body oder Unterhose?

In der Krippe gehen die ersten Kinder schon auf die Toilette. Das gucken sich auch gerne die kleinere Kinder ab und wollen es probieren. Da stört schon mal der Body der erst aufgemacht werden muss und dann zu weit herunterhängt. Wer also schon einen Toilettengänger hat oder weiß, dass demnächst damit gestarten werden möchte, der steigt schonmal auf Unterhose und Unterhemd um. Laut Erzieherin passiert das meistens irgendwann ab dem zweiten Lebensjahr.

Aber generell spricht nichts gegen einen Body als Unterkleidung. Unser Sohn wird sie weiterhin tragen und wir bekommen von den Erziehern bescheid, sollte es Zeit für einen Wechsel sein.

Namensetiketten für die KiTa

Die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich gering, dass jedes Kind in der Krippe einzigartige Kleidung, Brotdose und Trinkflasche dabei hat und „Meins!“ nicht unbedingt immer so ganz der Wahrheit entspricht. Was mit in KiTa und Krippe kommt, sollte mit einem Namen versehen sein. Manche Kleidungsstücke haben extra eingenähte Etiketten auf denen man mit einem Filzstift schreiben kann, in andere muss die Omi mühselig den Namen einsticken, oder man besorgt sich Aufkleber mit Namen. Wir haben auf den letzten Drücker Kleidungsetiketten bei Gutmarkiert | 5 | bestellt. Man kann aber auch zuhause Namensetiketten für die KiTa selber drucken.

Hausschuhe oder Schlappen für die KiTa

Unserem Kind ist schnell warm und Schwitzelöckchen sind beim Toben immer Programm. Er ist viel Barfuß unterwegs, im Sommer drinnen wie draußen. Und wir haben Glück, dass unser KiTa in zwei ursprünglich als Wohnungen geplanten Räumlichkeiten ihren Platz gefunden hat. In einem Neubau mit Fußbodenheizung. Es ist also immer schön warm, auch auf dem Boden. Wer mag, kann also gerne Barfuß laufen, Sommer wie Winter.

Das ist natürlich nicht überall so und manche Kinder bekommen auch schnell kalte Füße. Rutschesocken sind nicht so gerne gesehen. Die Noppen nutzen sich schnell ab und geben dann nicht mehr genug halt. Lederpuschen sind in der KiTa gerne gesehen. Wir haben uns für die Fuchspuschen von Polololo | 6 | entschieden. Darin hat das Kind auch schon seine ersten Schritte gemacht. Von den größeren Kindern können diese Puschen auch schon alleine angezogen werden. Offene Schlappen sind nicht zu empfehlen, da sie beim Toben und Rennen leicht abfallen können.

Brotdose und Wasserflasche für die KiTa

In einigen KiTas wird Frühstück, Vesper und Mittagessen gestellt, in anderen nur eines davon und die Kinder müssen Frühstück, Mittagessen oder Jause selbst mitbringen. Und auch auf Ausflügen wird nicht von jeder Einrichtung für Verpflegung gesorgt. Eine Brotdose mit getrennten Fächern die leicht selbst geöffnet werden kann und eine Trinkflasche aus der auch ohne Hilfe getrunken werden kann sind eine gute Wahl. Unser Sohn trinkt gerne aus dem Magic Cup von NUK | 7 |. Der Becher kann nicht auslaufen und aus ihm können die Kinder ohne hilfe trinken. Für die etwas größeren Kinder finde ich die Edelstahlflaschen von Kleen Kanteen mit Sportaufsatz | 8 | sehr schön.

Brotdosentechnisch bin ich seit Jahren ein Fan der Boxen von Monbento. Da gibt es inzwischen auch Lunchboxen für Kinder | 9 | mit einer Lasche zum Öffnen, damit auch kleine Kinderhände alles selbstständig schaffen können und ich glaube, sie machen sich auch ohne niedliche Motive gut in der KiTa Erstausstattung. Ich würde mich sehr über eure Brotdosenempfehleungen freuen. Vielleicht sogar praktisch und niedlich!

Der perfekte Kindergartenrucksack für die KiTa Erstausstattung

Auch wenn bei uns die meisten Sachen immer in der KiTa bleiben und wir keine Brotdose brauchen, gibt es für unser Kind einen kleinen Rucksack. Darin wird jeden Freitag sein Lieblingsspielzeug landen, bis die Erzieher den Bring-dein-Lieblingsspielzeug-Tag wieder aufgrund von zu viel Tränen abschaffen. Und auf Ausflügen begleitet er unseren Sohn mit einem Trinkbecher und Diesem und Jenem, was eben so mit muss.

Wir haben uns für einen Kindergartenrucksack aus der Serie „Kleine Freunde” von Affenzahn | 10 | entschieden. Kai Krokodil kommt mit in die Krippe. „Kleine Freunde“ sind für Kinder von 1 – 3 Jahren, klein genug für kleine Kinderrücken und groß genug für Snacks, Spielzeug und eine warme Mütze. Für die größeren Kids gibt es die Serie „Große Freunde“.

Die Rucksäcke von Affenzahn sind liebevoll gestaltet und haben viele kleine Details, die die Kinder entdecken können. Ausziehbarer Zungen und kleine „Geheimfächer“ machen Spaß. Die Träger der Rucksäcke sind weich gepolstert und für besseren Halt gibt es einen Brustgurt der kinderleicht auch von kleinen Händen auf und zugemacht werden kann. Damit man auch im Dunkeln gesehen wird, haben alle Rucksäcke Reflektoren. Die Kindergartenrucksäcke von Affenzahn machen sich in jeder KiTa Erstausstattung gut.

Wenn ihr auch für euer Krippen- oder KiTa-Kind einen Affenzahn als Begleiter möchtet, könnt ihr ganz am Ende des Artikels an einer kleinen Verlosung teil nehmen. Zusammen mit Affenzahn verlose ich einen Rucksack eurer Wahl.

Windeln, Feuchttücher und Pflegeprodukte für die KiTa

Windeln und Feuchttücher stellt bei uns die KiTa. Andere Einrichtungen lassen sich eine Pauschale zahlen oder man hinterlegt dort seinen eigenen Windelvorrat. Wie das bei euch laufen wird, bekommt ihr oft schon bei den Besichtigungen erzählt. Ich habe gemerkt, dass in Hamburger KiTas fast ausschließlich Windeln gestellt werden.

Gibt es Unverträglichkeiten bei bestimmten Windelmarken solltet ihr das mit den Erziehern besprechen, denn darauf muss und wird eingegangen. In der KiTa gibt es nur Pampers aber euer Kind hat den seidigen Po nur bei den Windeln aus der Drogerie? Es ist immer Möglich seine eigenen Windeln zu hinterlegen, selbst wenn die KiTa welche stellt. Es ist bei uns auch gar kein Problem wenn die Feuchttücher nicht vertragen werden. Die Erzieher greifen auch gerne einfach mal nur zu Wasser.

In unserer Einrichtung wird mit No-Name Windeln gewickelt, die Feuchttücher sind sensitiv und die Pflegeprodukte von Weleda | 11 |. Wenn der Sohn etwas nicht vertragen sollte, hinterlegen wir unsere Windeln und Feuchttücher von LILLYDOO | 12 |.

Lieblingskuscheltier als Begleiter?

Manche Kinder haben ein Schnuffeltuch, ein Lieblingskuscheltier oder den Bagger, der eigentlich überall hin mit muss. Aber wer schonmal mit dem Lieblingsgegenstand auf dem Spielplatz war, der weiß wie blöd diese Idee eigentlich ist. Sein Lieblingskuscheltier will man nicht teilen, aber das verstehen die Kleinste noch nicht. Jeder will mal damit spielen, es anfassen und durch die Gegend tragen. Es in die KiTa mitzunehmen bereitet oft mehr Tränen, als das es welche trocknet.

Es einfach zuhause lassen geht natürlich meistens auch nicht. Aus den Augen aus dem Sinn funktioniert nicht bei allen. Mit dem Kind gemeinsam Tschüss zum Lieblingskuscheltier sagen kann den Abschied leichter machen und die Freude auf ein Wiedersehen später den Heimweg verschönern.

Einige KiTas haben einen bestimmten Tag in der Woche, an dem die Kinder eigene Spielsachen mitbringen können. Den gibt es zum Beispiel bei uns gerade auf Probe. Es läuft laut Erzieherin … durchwachsen.

Familienfotos mit in die KiTa nehmen

Jedes Kind hat bei uns in der Einrichtung einen eigenen Ordner in dem die Erzieher festhalten was das Kind alles erlebt. Darin blättern nicht nur gerne die Eltern, sondern auch die Kinder. Das Gestalten des Ordners übernehmen für die Krippenkinder die Eltern. Ganz wichtiger Auftrag der Erzieherin: Ein Familienfoto einkleben. Die Kinder gucken es sich gerne an wenn sie etwas Heimweh haben oder um den anderen Kindern stolz zu zeigen wie Mama und Papa aussehen. Gibt es so einen Ordner nicht, sind auch die Fotobücher von Kleineprints | 13 | eine wirklich schöne Variante. Die passen in jeden kleinen Rucksack.

Verlosung

Die Verlosung ist bereits beendet und der Gewinner glücklich mit seinem Kindergartenrucksack.

Damit euer Kind den perfekten Begleiter für Krippe und KiTa hat, verlose ich gemeinsam mit Affenzahn einen der wundervollen Rucksäcke eurer Wahl.

Was ihr für die Teilnahme am Gewinnspiel machen müsst?

  • Kommentiert hier auf dem Blog mit einer gültigen E-Mail-Adresse (diese wird nicht veröffentlicht und ausschließlich zur Gewinnbenachrichtigung genutzt) und verratet mir, welcher euer Wunschrucksack ist.
  • Mitmachen dürfen alle volljährigen natürlichen Personen.
  • Teilnahmeschluss ist am 20.09.17 um 23 Uhr. Der Gewinner wird am 21.09.17 gezogen und benachrichtigt.
  • Der/die Gewinner/in wird nach dem Zufallsprinzip ermittelt.
  • Der Rechtsweg und die Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
  • Der Versand erfolgt ausschließlich innerhalb Deutschlands.
  • Sollte sich der Gewinner nicht innerhalb von 10 Tagen melden, verfällt der Gewinn und es wird erneut ausgelost.

Viel Glück.

Ihr seid noch gar nicht soweit euch mit der KiTa Erstausstattung auseinanderzusetzten? Vielleicht ist ja meine Erstausstattung für Babys genau das richtige für euch!

*Dieser Beitrag ist in Kooperation mit Affenzahn entstanden.

*Werbe-Links | Kauft ihr etwas über diese Links, bekomme ich eine winzig kleine Provision, für euch ändert sich der Preis dadurch aber nicht. Für die Platzierung der Links werde ich nicht bezahlt.

Los geht’s – Was braucht Ihr alles für einen guten KiTa-Start?

Dein Kind geht in die KiTa – Was ist wichtig zu wissen?

Seit dem 01.08.2013 hat jedes Kind ab Vollendung des 1. Lebensjahres einen einklagbaren Rechtsanspruch auf einen KiTa-Platz oder einen Platz in der Kindertagespflege. Einen Anspruch auf die Unterbringung in der Wunsch-KiTa direkt am Wohnort gibt es zwar nicht, jedoch muss die Betreuung in „zumutbarer“ Entfernung liegen.

Die Realität sieht leider in vielen Regionen immer noch anders aus und dem Betreuungsbedarf kann noch bei Weitem nicht ausreichend entsprochen werden.

Hast Du also einen KiTa-Platz für Dein Kind „erwischt“, so schätze Dich glücklich. Ein großer Schritt in puncto Selbstständigkeit und Abnabelung wird geschehen. Diese Zeit wird Euch – manchmal den Eltern mehr als den Kindern – zwar sicher nicht leicht fallen. Damit Dein Kleines und Du aber einen möglichst schönen Kita-Start schafft, haben wir für Euch passende Produkte für die KiTa-Tasche recherchiert.

Welche Produkte braucht mein Kind für den KiTa-Start?

Um Deinem Kleinen die Eingewöhnung in die KiTa möglichst leicht zu gestalten, bietet es sich an, den Kita-Start etwas zu „zelebrieren“. Vielleicht kauft Ihr gemeinsam einen schönen Rucksack oder eine schöne Kindergartentasche? Wie wäre es z.B. mit dem Haba Kinder-Rucksack „Pferd Luna“? Mit diesem gut gepolsterten Rucksack kann Dein Kind perfekt in den KiTa-Alltag starten.

Oder mögt Ihr lieber Taschen? Dann schau mal hier, Sigikid macht niedliche, praktische Taschen in verschiedenen Designs. Diese Sigikid Kindergartentasche „Kily Keeper“ kommt bei einem kleinen Fußballfan sicher gut an.

Der neue, tolle Rucksack will nun natürlich gut gefüllt sein. Da in den meisten KiTas das Frühstück selbst mitgebracht werden muss, erleichtert vielleicht eine besonders niedliche Brotdose den Start? Vielleicht findest Du eine mit der Lieblingsfigur Deines Kleinen? Die JAKO-O Brotdose „groß“ hier finden wir total praktisch: Sie verfügt über ein großes Fach und zwei jeweils halb so große für Gemüse & Co. So bleibt alles schön getrennt und frisch.

In jeder KiTa werden Gummistiefel deponiert. Wenn Dein Kind noch jünger ist und unsicher läuft, solltest Du schauen, Stiefelchen zu bekommen, die schön weich sind und nachgeben. Sonst kann Dein Kleines nämlich möglicherweise nur sehr schlecht laufen und kommt leicht ins Straucheln. Die JAKO-O Baby-Gummistiefel „Lili & Rex“ klein eignen sich perfekt, da hier der Schaft nicht zu hoch ist. Mit Lili & Rex-Lerneffekt: Nasen zusammen, dann stimmen links und rechts! Mit Namensfeld hinten.

Auch an Matschklamotten solltet Ihr denken: Ein Set aus Hose und Jacke eignet sich bestens um Dein Kind vor Schmutz und Schmodder zu schützen. Die wasserdichte Playshoes Regenhose ist klasse – da geht wirklich nichts durch, sie ist sehr robust und die Reflektoren bieten extra Sicherheit. Durch seitliche Druckknöpfe und verstellbare Gummiträger ist ein perfekter Sitz garantiert. Zudem ist die Hose ist mit reflektierenden Elementen zur besseren Sichtbarkeit im Dunkeln ausgestattet.

Die wind- und wasserdichte KAMIK Regenjacke eignet sich perfekt zum Drüberziehen. Sie überzeugt mit einem durchgehenden Reißverschluss mit Kinnschutz und Druckknopfblende. Durch die Gummizüge an den Ärmeln und eine bei Bedarf abnehmbare Kapuze ist Dein Kleines auch hier gut gegen Regen und Co. geschützt.

Außerdem braucht Ihr für die KiTa Hausschuhe/Puschen für drinnen. Auch hier geht natürlich „bequem vor schick“. Denn Dein Kind wird diese Schuhe vermutlich lange Zeit am Tag tragen. Aber keine Sorge – die Auswahl an niedlichen Puschen ist wirklich riesengroß! Da werdet Ihr sicher schnell fündig. Wie wäre es denn mit diesen Pololo Kinder Hausschuhe „Die Maus“? Sind diese Schuhe in Maus-Optik nicht absolut süß?

Denke auch an ein komplettes Wechseloutfit bestehend aus Body, bequemer Hose und Shirt, falls im KiTa-Alltag einmal gewechselt werden muss. Vergiss nicht, die Wechselkleidung regelmäßig auf Vollständigkeit zu kontrollieren und sie der aktuellen Jahreszeit und immer wieder der Größe Deines Kindes anzupassen.

Auch Windeln und Feuchttücher müssen in der Regel mitgebracht werden. Also ebenfalls nicht vergessen!

Für sehr wichtig halte ich es auch, dass Dein Kind etwas „Vertrautes“ mitbekommt, ganz besonders zum Kita-Start. Das kann (wenn noch benötigt) der Schnuller sein, ein Kuscheltuch oder ein Plüschtier. Wenn es Deinem Kind hilft, sollte immer ein kleiner „Tröstefreund“ mit in die KiTA dürfen. Meine Kleine hat zum Beispiel immer ihren „Schlafhasen“ dabei. Es handelt sich dabei um diesen JAKO-O Schnuller-Hasen hier. Bei Bedarf kann an seinem Ohr ein Schnuller befestigt werden (mittlerweile wird er bei uns einfach ohne Schnuller als Kuscheltier weiterbenutzt). Auch nachts im Bettchen gibt es so kein langes Schnuller-Suchen und Baby kann seinen Schnuller einfach selbst wiederfinden. Und dank seiner Größe fällt er auch nicht so leicht durch die Gitterstäbe.

Wie schaffe ich es, die Eingewöhnung in die KiTa positiv zu gestalten?

Zuerst: Nehmt Euch viel Zeit für die Eingewöhnung. Versuche, den Beginn Deiner Arbeitsstelle möglichst so zu legen, dass Du nicht direkt nach Woche X „weg“ musst. Denn jedes Kind ist anders. Manche kann man recht schnell allein in der KiTa lassen, wieder andere Kinder benötigen deutlich mehr Zeit zum „Ankommen“ sowie Unterstützung durch Mama oder Papa und das Betreuungspersonal. Und das ist auch völlig in Ordnung. Damit Du auch selbst ein gutes Gefühl haben kannst, suche aktiv das Gespräch mit den ErzieherInnen und lass Dir das Konzept der Einrichtung erläutern. Die MitarbeiterInnen kennen die Sorgen der Eltern nur zu gut und sollten im Normalfall bald dafür sorgen können, dass Ihr Euch alle schnell wohlfühlt mit der neuen Situation.

„Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“

Johann Wolfgang von Goethe

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Erzieherin: Scheinselbständigkeit? Freiberufliche Tätigkeit?

Ich habe den Gedanken, mich als Erzieherin selbständig zu machen. Allerdings möchte ich nicht als Tagesmutter arbeiten oder eine Gruppe eröffnen, sondern plane in verschiedenen Einrichtungen als Krankheitsvertretung etc. zu arbeiten. Dadurch, dass ich direkt am Kind arbeiten würde, wäre doch der Aspekt der Eigenverantwortung abgedeckt, obwohl ich in die Abläufe der Einrichtung eingebunden bin, oder? Meine Frage also: Wäre eine freiberufliche Tätigkeit als Erzieherin in unterschiedlichen Einrichtungen möglich und wären die Merkmale einer Selbständigkeit gedeckt?

Antwort

Ob es sich hierbei tatsächlich um eine freiberufliche Tätigkeit oder eher um ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis handeln wird, müsste an Hand der konkreten Ausgestaltung der beabsichtigten Geschäftsbeziehung geprüft werden.

Wie Sie selbst geschrieben haben, sind Sie in den Arbeitsablauf der Kindertagesstätte eingebunden. Ausgehend davon, dass Sie bei Ausübung dieser Tätigkeit ferner an Arbeitszeit und Ort gebunden sein dürften, hierbei die Infrastruktur der Einrichtung nutzen würden und kaum eigene Arbeitsmittel einbringen oder ein nennenswertes wirtschaftliches Risiko tragen, spricht einiges dafür, dass hier ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis vorliegt.

Auf die vertragliche Ausgestaltung kommt es bei der sozialversicherungsrechtlichen Beurteilung weniger an, entscheidend sind die tatsächlichen Verhältnisse unter denen Sie diese Tätigkeit ausüben.

Um hier die entsprechende Rechtssicherheit zu erhalten, empfehlen wir Ihnen eine Statusfeststellung (Clearingverfahren) durchzuführen. Auf diese Weise können Sie, aber in erster Linie der für die Beitragszahlung haftende Auftraggeber, das Risiko einer nachträglichen Beitragsnachforderung vermeiden. Nähere Informationen und den Antragvordruck finden Sie hier: http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/5_Services/04_formulare_und_antraege/01_versicherte/01_vor_der_rente/_DRV_Paket_Versicherung_Statusfeststellung.html

Sofern Sie weitere Fragen haben oder Hilfe benötigen, können Sie auch eine Beratung in einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung in Anspruch zu nehmen. Ggf. vereinbaren Sie bitte einen Termin (Suche unter: http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/5_Services/01_kontakt_und_beratung/02_beratung/01_beratung_vor_ort/01_servicezentren_beratungsstellen_node.html).

Darüber hinaus besteht in der Auskunfts- und Beratungsstelle die Möglichkeit, im Rahmen eines gesonderten Termins Ihre Altersvorsorgesituation grundsätzlich zu analysieren und sich anbieter- und produktneutral über staatliche Fördermöglichkeiten zu informieren. Allgemeine Informationen darüber finden Sie hier: http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/1_Lebenslagen/04_Mitten_im_Leben/01_Rente_und_vorsorge/03_zusaetzlich_vorsorgen_chancen_nutzen/zusaetzlich_vorsorgen_node.html#doc233228bodyText8

Die erzieherische Tätigkeit

Die freiberufliche Erzieherin

Durch die Erziehung sollen Charakter und Persönlichkeit herausgebildet und gefestigt werden, was im Gegensatz zu den Zielen des Unterrichts steht. Beim Unterricht geht es darum, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu vermitteln, die zur Ausübung einer bestimmten Tätigkeit oder weiterführend für den Erwerb anderer Kenntnisse nötig sind.

Der Bundesfinanzhof hat die erzieherischen Tätigkeiten als planmäßig bezeichnet und dazu geeignet, junge Menschen körperlich, geistig und charakterlich zu schulen. Sie sollen dadurch in der Lage sein, die Aufgaben, die das Leben an sie stellt, eigenverantwortlich und selbstständig zu übernehmen.

Inhaltsverzeichnis

Freiberufliche Erziehungsarbeit

Die freiberufliche Erziehungsarbeit liegt nur dann vor, wenn die Persönlichkeit des Menschen in ihrer Gesamtheit geformt werden soll und die Tätigkeit nicht nur auf einige Teilbereiche der Beziehungen von Menschen untereinander abzielt.

Hinweis: Eine Erwachsenenerziehung wird hier nicht hinzugerechnet.

Für die Tätigkeit als Erzieher wird keine besondere Ausbildung oder Qualifikation benötigt, es ist auch möglich, ohne Erlaubnis oder Prüfung erzieherisch tätig zu werden. Ein Beispiel dafür ist die Tätigkeit der Tagesmutter, die bei Betreuung einer bestimmten Kinderzahl erlaubnisfrei und ohne Auflage von Prüfungen auszuüben ist. Wichtig ist in jedem Fall, dass die Erziehungsarbeit auf selbstständiger Basis erfolgt. Das heißt, es muss sich um eine eigenverantwortliche und leitende Tätigkeit handeln, andernfalls gilt die Arbeit nicht als freiberuflich erziehend. Wenn zum Beispiel ein Kinderheim oder Kinderhort betrieben wird, kann das ebenfalls als freiberufliche Tätigkeit eingestuft werden. Möglich ist das in dem Fall, wenn die Leitung des Heims mit ihrer erzieherischen Tätigkeit maßgeblich die gesamte Leistung des Heims prägt und die untergebrachten Kinder charakterlich, geistig und körperlich geformt werden.

Einstufung als Gewerbebetrieb

Es handelt sich nicht um eine freiberufliche erzieherische Tätigkeit, wenn der Erholungseffekt für Körper und Geist im Vordergrund steht, wie das beispielsweise bei einem Genesungsheim der Fall ist. Dann liegt ein Gewerbebetrieb vor. Auch bei einem Internat, in dem Kinder nicht nur unterrichtet, sondern auch untergebracht und verköstigt werden, liegt ein gewerblicher Betrieb vor. Schule und Internat werden dann gleichgestellt und es erfolgt die einheitliche Einstufung als Gewerbebetrieb. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Internatsleitung für die Formung der jungen Menschen maßgeblich verantwortlich ist – in Zusammenarbeit mit den fachlich versierten Mitarbeitern -, denn in dem Gesamtbetrieb wird eine Einheit gesehen.

Erzieherin in Kindertagesstätte

Berufe für Erzieher

Es gibt viele verschiedene Berufe in unterschiedlichen Einrichtungen, die für ein Erzieherin als Tätigkeitsfeld in Frage kommen. Wichtig ist, dass in jedem Fall in eine ausreichende Weiterbildung investiert wird. Auch ein Erzieher muss sich um das lebenslange Lernen bemühen, wie das in anderen Berufen ebenso der Fall ist. Er muss rechtliche Regelungen kennen, erzieherische Angebote für verschiedene Institutionen umsetzen und Kindern in ihrer Entwicklung voranhelfen.

So kann eine Erzieherin in Hort und Kindertagesstätte, in Krippen, Kinderheimen, Internaten oder als Tagesaufsicht an Schulen in ihrem Beruf zum Einsatz kommen. Auch im sozialen Dienst werden immer wieder Erzieherinnen mit einer guten pädagogischen Ausbildung gesucht. Wichtig ist, dass nicht nur das nötige Grundwissen mitgebracht wird, sondern auch eine ausgeprägte Sozialkompetenz.

Rechtssprechung zur erzieherischen Tätigkeit

Sofern ein Erzieher eigenverantwortlich und regelmäßig Einfluss auf die Erziehung der ihm anvertrauten Kinder nimmt, handelt er im Sinne eines Freiberuflers. Das gilt synonym auch für Hundetrainer oder andere Berufstätige, die mit Erziehung und Ausbildung befasst sind. Grundlage für das Urteil des Finanzgerichts Hamburg war ein Fall, bei dem eine Erzieherin ein eigenständiges Konzept für eine Kita entwickelt hatte, allerdings mit angestellten Erzieherinnen gemeinsam tätig war.

Das Finanzamt wollte dies als gewerbliche Tätigkeit einstufen, weil die alleinige Verantwortung fehlte. Doch die Klägerin konnte nachweisen, dass sie maßgeblich zur Erziehung eines jeden einzelnen Kindes beitrug und somit das nötige Maß an Eigenverantwortung, welches für die Anerkennung der Freiberuflichkeit wichtig ist, mitbringt. Die Mitarbeiter müssen dafür regelmäßig kontrolliert werden, weil über diese direkt Einfluss auf die Erziehung der Kinder genommen werden kann.

Außerdem muss eine persönliche Bindung zu den Kindern bestehen, was die Klägerin ebenfalls nachweisen konnte. Die nötige Eigenverantwortlichkeit ist in jedem Fall gegeben, damit besteht der Anspruch auf die Einstufung als Freiberufler. (FG Hamburg, Urteil v. 20.1.2015, 3 K 157/14)

Diese Hinweise und Tipps zur erzieherischen Tätigkeit stammen vom Autor: Jürgen Busch

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Glücklich selbstständig als Erzieher.

Wie ist so ein typischer Existenzgründer?

Es war einmal ein unzufriedener Gründungsheld… Unser Gründungsheld war seit einiger Zeit in einem Agestelltenverhältnis. Normalerweise ist er ein positiv eingestellter Mensch, der gerne im Unternehmen mitgestaltet. Er würde sich als kreativ und dynamisch bezeichnen sowie als Mensch, der andere für seine Projekte begeistern kann. Unser Gründungsheld hat oft im Sinn gehabt sich selbständig zu machen. Es war nie so final, dass er z.B. einen Businessplan angefertigt hat, dennoch war er mit diesen Geschäftsideen einige Tage als Gedankenspiel beschäftigt. er hat sie auch mit seiner Familie geteilt. Diese kennen unseren Gründungshelden und seine guten Geschäftsideen und wollten Ihn schon mehrmals dazu bewegen sich selbständig zu machen. Die Gegebenheiten waren klar. In seiner jetzigen Situation als Angestellter war er:

  • In seinen Entscheidungen limitiert
  • wenig flexibel im Bezug auf die zeitliche Ausgestaltung seines Jobs
  • gehaltstechnisch eingeschränkt, so dass sich von Ihm angestoßene Verbesserungen nicht auf seinem Konto bemerkbar machen

Sich selbständig machen, bedeutete statt dessen unser Gründungsheld:

  • entscheidet alleine, was, wann und wie umgesetzt wird. entscheidet, zu welcher Uhrzeit, an welchem Tag, er wie lange arbeitet.
  • ist in der Lage, sein Einkommen maßgeblich selber zu beinflussen.
  • Die Größe ist dabei nicht von einem Vorgesetzten oder von vorgegebenen Tarifverträgen abhängig.

Diese Gründe im Hinterkopf war unserem Gründungshelden glas klar er MUSS sich selbständig machen!

Der Start einer Selbständigkeit als Erzieher

Seit geraumer Zeit ist da wieder so eine Geschäftsidee. Sein Geld verdienen als Erzieher Das wäre klasse! Jetzt ist es allerdings konkreter. Unser Gründungsheld recherchiert detaillierter im Vergleich zu den Geschäftssideen zuvor. Unser Gründungsheld erkundigte sich z.B. nach administrativen Hürden: Welche Rechtsformen stehen zur auswahl? Welche Rechtsform ist die beste für eine Existenzgründung als Erzieher? Müssen Erzieher weitere gesetzliche Vorschriften berücksichtigen? Welche Amtsgänge muss man für eine Existenzgründung als Erzieher vornehmen? Auch hat sich unser Gründungsheld über die Finanzierung schlau gemacht: wie hoch sind die Kosten mit denen er für seine Selbständigkeit als Erzieher planen muss. wie hoch die Summe ist, die er einplanen sollte um seine privaten Verpflichtungen wie Wohnen, Mobilität, Einkäufe, Hobbys, Versicherungen etc. zu tragen. wie hoch gegebenenfalls die Steuern zum tragen kommen. Mit einer Online-Suche hat sich unser Gründungsheld schlau gemacht wieviele Erzieher in dem von Ihm angenommenen Markt agieren. Mit diesem Wissen ausgerüstet, hat er den Entschluss gefasst, einen Businessplan zu machen. das müssen alle tun, hatte er gehört. Ausserdem sei ein Businessplan eine unausweichliches Dokument, dass von Ämtern und Banken eingefordert wird. Unser Gründungsheld hatte von Businessplänen überhaupt keine Ahnung. Gott sei Dank hat es im Netz diverse Businessplan – Vorlagen… Unser Gründungsheld hatte nach kurzer Suche eine Businessplan – Vorlage gefunden. Diese war niedrig im Preis – 9.99 Euro behauptete die administrative Problemstellung schnell zu bewältigen. Die Businessplan – Vorlage wurde runtergeladen, die Mission selbständig als Erzieher ging somit los. Sektion für Sektion hat unser Gründungsheld den Businessplan geschrieben. Hierbei hat er die vorgegebenen Teile an seine Existenzgründung als Erzieher adaptiert. Das war relativ fix gemacht, denn fast alle Absätze und die komplizierten Tabellen für den Finazpart waren schon vorliegend. Die berechneten Umsätze waren positiv. Unser Gründungsheld simulierte hierbei verschiedene Szenarien. Diese fußten auf seinem gesammelten Wissen sowie den vorhin angeführten Internet-Recherchen zur Selbständigkeit als Erzieher Er hat ebenfalls berücksichtigt, dass seine Umsatzzahlen am Anfang moderater sein werden. Schließlich müsse seine Firma ersteinmal auf den Radar der Kunden kommen. Jedoch ist Möglichkeit gegeben diese Durststrecke mit seinen Ersparnissen abzufedern. Im Hinterkopf mit diesen Zahlen konnte er entspannt mit seiner Existenzgründung als Erzieher durchstarten – das wurde auch Zeit…

Nun ging alles ziemlich zügig. Mit Hilfe des Businessplans hat unser Gründungshled mit Erfolg einen Kredit erhalten. Er hat seinen momentanen Job an den Nagel gehängt, die Existenzgründung wurde amtlich eingeschrieben und Investitionen wie z.B. Internetseite, Werbung, Material, wurden unternommen. Die Umsätze konnten nun kommen. Monat 1 verlief etwas mau. Unser Gründungsheld hatte das Ziel entsprechend dem Businessplan deutlich verpasst. Er war zwar ein Wenig enttäuscht, aber er glaubte immernoch voll an seine Geschäftsidee. Im zweiten Monat erhöhte sich der Umsatz leicht. Unser Gründungsheld konnte von einer leichten Entwicklung sprechen, aber war das nicht der Kracher den sich unser Gründungsheld gewünscht hat. Diese Erkenntnis fühlte sich scheiße. Doch unser Gründer wäre kein Gründungsheld, wenn er sofort in den Sack hauen würde. Jede Existenzgründung hat häufig in der ersten Phase. größere Hürden zu nehmen. Wieso sollte das bei seiner Selbständigkeit als Erzieher anders laufen… Die Vorgabe war ab sofort jetzt erst recht. Er schuftete ab diesem Moment noch mehr. Auch machte er wesentlich mehr Marketingaktionen. Zu was führte das? Ein gestiegener Umsatz – Aber das unwesentlich erfreulicher… Zudem waren die Kosten für Promotion merklich gestiegen. Die Ernüchterung stieg. Seine Existenzgründung als Erzieher wurde allmahlich zu einer finanziellen Belastungsprobe. In Bezug auf sein Privatleben sah es ähnlich frustrierend. aus. Die ersten tiefgehenden Zweifel kamen auf. So konnte es auf keinen Fall weitergehen! Zu Zeiten müsse man einen Traum beenden… sagten seine bekannten.

Ein halbes Jahr danach war alles anders!

Er war kurz davor seine Selbständigkeit als Erzieher an den Nagel zu hängen, da hat er zufällig diesen alten Schulkollegen wiedergesehen. während des Gesprächs wurde klar, dass dieser BWL mit Schwerpunkt Unternehmensgründung studiert hat. Aktuell verdient er sein Geld in einer Beratung für junge Unternehmen. Eine super Gelegenheit professionelles Urteil für seine miese Lage zu erhalten. Es wurde ein längeres Abendessen… Sechs Monate danach war alles anders! Die Situation hat sich stark zum besseren gewendet. Er hatte signifikant mehr Kunden Die Umsätze pro Kunde waren größer. Die Margen sind ebenfals gestiegen. Am erfreulichsten ist allerdings der Fakt, dass Kunden Ihm sagen, dass sich seine Version des Erziehers von den meisten Erziehern abgrenzt. Was war passiert? Nach dem besagten Essen wurde unserem Helden eines klar. Die Gründungsidee alleine macht wenn überhaupt nur 5% aus. Er hatte kapiert, dass er sein Wertangebot möglichst gut, entsprechend der Kundenbedürfnisse, modifizieren muss. Desweiteren war Ihm bewusst geworden, wie unverzichtbar ein gutes und relativ güstiges Marketing ist. Unser Gründungsheld hat an sich und seinem Geschäftsmodell gearbeitet. Unterstützt haben ihm dabei Tools seines Bekannten. Sie haben aktuelles Wissen, verständlich aufbereitet. Auch gaben Sie praktische Umsetzungstipps, die schnell umzusetzen waren. Letztlich hat unser Gründungsheld die kurve bekommen. Den Umweg hätte er sich jedoch ersparen können, indem er von Anfang an den richtigen Fokus gesetzt hätte!

neue impulse hamburg/ Beratung für Unternehmen und Gründer – Kita-Gründung in Hamburg

Kita-Gründung in Hamburg oder im Hamburger Umland

Sie beabsichtigen, eine Kita in der Metropolregion Hamburg zu gründen?

Dann beachten Sie, dass Sie als Gründer einer Kita in der Regel freiberuflich tätig werden und als Freiberufler von der Gewerbesteuer befreit sind. Sollten Sie nicht selber in der pädagogischen Arbeit involviert sein, dürfte Ihnen die selbstständige Tätigkeit als Gewerbebetrieb ausgelegt werden, somit fällt Gewerbesteuer an. Eine GmbH etwa ist übrigens Kraft Gesetzes gewerbesteuerpflichtig.
Um eine Kindertagesstätte zu betreiben, benötigen Sie eine Betriebserlaubnis sowie eine Nutzungsgenehmigung, die Sie beim Bezirksamt beantragen. Ihr pädagogisches Konzept ist der BASFI vorzulegen. Sowohl für den Krippenbereich (0-3 Jahre) als auch für den Elementargruppenbereich (3 Jahre bis Einschulung) müssen Sie eine Mindestquadratmeterzahl pro Kind einhalten. Des Weiteren sind Mindeststandards einzuhalten, was die pädagogische Qualifikation Ihrer Mitarbeiter anbelangt.
Zudem werden mittels des Landesrahmenvertrages Betreuungsschlüssel für den Krippenbereich und den Elementarbereich vorgegeben. Ab 2021 gilt im Krippenbereich ein Betreuungsschlüssel von 1:4, im Elementarbereich liegt dieser bei 1:12,5. Es ist empfehlenswert, am Kita-Gutscheinsystem der Hansestadt Hamburg teilzunehmen. Bitte beachten Sie, dass Sie Betreungsverträge abschließen.

Über die Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, können Sie bei der Gründung einer Kita zinssubventionierte Kredite erhalten. Als Alternative zur KfW gibt es die Investitions- und Förderbank Hamburg (IFB). Berücksichtigen Sie bitte, dass Sie einen bankfähigen Businessplan vorlegen müssen, um die Chance zu haben, eine Finanzierung zu erhalten.

Seit dem Jahr 2008 beraten wir Kitas bzw. deren InhaberInnen respektive GeschäftsführerInnen. Wir haben umfangreiche Erfahrungen und verfügen über Expertenwissen in der Kita-Gründung, der kaufmännischen Führung von Kitas in der Frühphase der unternehmerichen Tätigkeit wie auch der kaufmännischen Führung von etablierten Kitas. Wir sind insbesondere firm in der Erstellung von Businessplänen für Kitas und in der Unternehmensbewertung von Kitas.
Wir wissen, wie hoch die Personalkosten im Verhältnis zum Umsatz (Personalkostenquote), die Verpflegungskosten im Verhältnis zum Umsatz, die Mietkosten im Verhältbis zum Umsatz, der Gewinn im Verhältnis zum Umsatz (Umsatzrentabilität) sein dürfen. Ebenfalls wissen wir wie hoch die Umsätze pro Kind im Krippenbereich und im Elementarbereich sind, wie viel Wochenstunden an Erstkräften und Zweitkräften vorgehalten werden müssen und wie viel effektive Stunden die pädagogische Leitung für Leitungstätigkeiten eingesetzt werden muss. Zudem verfügen wir über ein erstklassiges Netzwerk zu Architekten und Planungsbüros mit langjähriger Erfahrung im Kitabau und der Kitaerweiterung, Banken, Bürgschaftsbanken, Beteiligungsgesellschaften, Kitaträgerverbänden, Steuerberatern, Rechtsanwälten und Notaren.

Gründungsberatung Kita unter Tel 040-28 51 37 31.

Wenn Sie bereits eine Kita betreiben, gibt es für Sie die Möglichkeit einer geförderten Beratung. Mehr erfahren Sie unter: Beratungszuschüsse

Persönliche Anmerkung von René Thaler, neue impulse hamburg Unternehmensberatung:
„Die Gründung von Kitas liegt mir ganz besonders am Herzen, denn ich habe vor meinem betriebswirtschaftlichen Studium und vor meiner Tätigkeit als Bankkaufmann und Unternehmensberater, selber über ein Jahr in einer Kindertageseinrichtung, dem Haus für Spiel- und Beschäftigungstherapie (HSB) am Universitätsklinikum Lübeck gearbeitet. Das HSB war unterteilt in zwei Bereiche. In einem Bereich wurden Kinder und Jugendliche im Alter von 1-18 Jahren betreut, die körperlich und bzw. oder geistig behindert waren, an anderen schweren, teilweise unheilbaren Krankheiten litten oder „nur“ herkömmliche Krankheiten hatten, die einer klinischen Unterbringung bedurften. Im anderen Bereich wurde eine Kindertagesstätte betrieben. Es gibt nichts Schöneres, als Kinder aufwachsen zu sehen und ihre Talente und Begabungen zu fördern. Wenn ich durch meine Beratungsleistung dazu beitragen kann, dass Kita-Gründerinnen und Kita-Gründer eine Finanzierung erhalten, mit der sie Kindern quasi ein zweites Zuhause bieten können, habe ich einen kleinen, bescheidenen Beitrag dazu geleistet, das Kinder glücklich sind.“ Als Vater eines Sohnes und einer Tochter weiß ich aus eigener Erfahrung wie wichtig es ist, seine Kinder in einer Kindertagesstätte untergebracht zu wissen, in der sich die Kinder wohl fühlen.

Business- und Finanzplan erstellen

Damit Eltern Vertrauen zu Ihnen bekommen, brauchen Sie zunächst ein überzeugendes pädagogisches Konzept. Selbstverständlich muss Ihr Plan auch finanziell auf sicheren Beinen stehen. Daher haben wir einige Anregungen für Sie, wie Sie einen zukunftssicheren Businessplan und Finanzplan erstellen.

Businessplan für eine Kita

Was ist Ihr pädagogisches Konzept?

Einige Kitas rufen spezielle Programme zur Wissensvermittlung ins Leben, bauen ein „Haus der kleinen Forscher“ oder unternehmen regelmäßig Ausflüge in spannende Bildungseinrichtungen wie Sternwarten o.ä. Oftmals werden sogar in der Kinderkrippe bereits Fremdsprachenkurse angeboten.

Haben Sie Freiflächen zum Spielen?

Kinder sollten generell viel Zeit im Freien verbringen. Dies sollten Sie bei der Auswahl der Räumlichkeiten unbedingt berücksichtigen. Kaum eine Kita kann auf einen eigenen Hof oder einen Spielplatz verzichten.

Wer sind die Erzieher?

Wichtig sind natürlich auch die Menschen hinter dem Konzept. Arbeiten Sie mit ausgebildeten Erziehern und Erzieherinnen? Werden auch Praktikanten und Hilfskräfte beschäftigt?

Wie ist die Essensversorgung geregelt?

Viele Haushalte ernähren sich zunehmend gesundheitsbewusst. Daher legen viele Eltern Wert auf frische, selbst gekochte Nahrung für Ihre Kinder. Überlegen Sie sich, eine eigene Essensversorgung in Ihre Kindertagesstätte zu integrieren oder halten Sie nach guten Lieferdiensten in Ihrer Stadt Ausschau.

Kita gründen: Das ist wichtig für Ihren Finanzplan

Für jede Firmengründung ist Kapital nötig. Wenn Sie eine eigene Kita gründen wollen, stehen Ihnen unter Umständen sogar staatliche Fördermittel zur Verfügung. Wichtige Voraussetzung dafür ist, dass Sie bereits vom Jugendamt in den Bedarfsplan aufgenommen worden sind. Das Jugendamt ist auch Ihr Ansprechpartner, wenn Sie sich über staatliche Förderprogramme für Existenzgründer informieren wollen, die von Ländern und Kommunen zur Verfügung gestellt wurden. Planen Sie in Ihren Finanzplan auch folgende Kosten mit ein:

  • Kapitalbedarf für die Anlaufphase
  • Beratungs- und Bürokratiekosten / Anwaltskosten in der Gründungsphase
  • Kapitalbedarf für die Einrichtung des Kita-Gebäudes (Möbel, Spielzeug, Sanitäranlagen)
  • Laufende Betriebskosten (Miete, Strom, Heizung, EDV)
  • Steuern und Versicherungen
  • Finanzielle Reserven für unvorhergesehene Ereignisse

Kita als gGmbH oder Verein: Rechtsform wählen

Um sich den Traum von der eigenen Kita erfüllen zu können, müssen Sie zunächst entscheiden, welche Rechtsform sich für Ihr Unternehmen eignet. Gängige Rechtsformen für Existenzgründungen in der Branche sind die gGmbH oder der Verein. Hier erfahren Sie mehr zur Gründung einer gemeinnützigen Kapitalgesellschaft.

Grundsätzlich stehen Ihnen natürlich weitere Rechtsformen zur Verfügung.

Sie möchten eine gemeinnützige Gesellschaft gründen und brauchen Hilfe von Profis? Wählen Sie hier aus unseren gGmbH-Paketen und buchen Sie direkt online!

Anmeldepflichten für Ihr Gewerbe

Handelsregistereintrag als Kita

Das Handelsregister dokumentiert als öffentliches Verzeichnis Einträge über die angemeldeten Kaufleute im Bereich eines zuständigen Registergerichts. Die Unternehmensformen GmbH und gGmbH erfordern eine Eintragung im Handelsregister.

Kita gründen: Die Anmeldung des Gewerbes

Für welche Unternehmensform Sie sich auch entschieden haben: Sie müssen Ihre Kindertagesstätte in jedem Fall beim Gewerbeamt Ihrer Stadt anmelden. Nach der Anmeldung beim Gewerbeamt meldet sich das Finanzamt automatisch bei Ihnen zur steuerlichen Erfassung. Sobald Ihre Unterlagen vom Finanzamt gesichtet und geprüft wurden, erhalten Sie Ihre Steuernummer und dürfen Rechnungen ausstellen. Gründen Sie Ihre Kita als Verein, ist nur dann eine Gewerbeanmeldung erforderlich, wenn Sie so viel Umsatz machen, dass eine Umsatzsteuerpflicht entsteht. Erkundigen Sie sich hierzu bei einem Steuerberater.

Berufsgenossenschaft bei Kindertagesstätten

Berufsgenossenschaften sind die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung für Unternehmen und deren Beschäftigte. Wenn Sie einen Kindergarten gründen, melden Sie sich bitte selbständig bei der Berufsgenossenschaft an. Die für Sie zuständige BG ist die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege. Wenn Sie weitere Fragen haben, hilft Ihnen die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) unter der Telefonnummer 0800 60 50 40 4 weiter. Eine übersichtliche Liste der Zuständigkeiten der Berufsgenossenschaften finden Sie hier.

Berufsverbände bei Kitas

Wir empfehlen Ihnen die Mitgliedschaft im Bundesverband für Kindertagespflege e. V.

Wählen Sie unsere Gründerberatung Plus für eine ausführliche Beratung mit einem unserer Gründungsexperten!

Genehmigungen und Anträge, um eine Kita zu gründen

Die Betreuung von Kleinkindern ist eine verantwortungsvolle Aufgabe. Daher brauchen Sie einige Genehmigungen vor der Firmengründung. Zunächst müssen Sie sich eine Betriebserlaubnis einholen und den Nachweis erbringen, dass die Betreuung der Kinder von geeignetem Fachpersonal übernommen wird. Das zuständige Jugendamt Ihrer Stadt wird Ihnen diese Erlaubnis ausstellen, wenn alle Anforderungen erfüllt wurden. Für die Antragsstellung brauchen Sie ein detailliertes Konzept, in dem Sie unter anderem Ihre pädagogischen Ziele, Ihre fachliche Eignung und beispielhafte Tagesabläufe darlegen. Neben der Betriebserlaubnis müssen Sie auch ein geeignetes Gebäude finden, das für die gewerbliche Nutzung ausgelegt ist. Natürlich gehört zur Unternehmensgründung außerdem ein aussagekräftiger Finanzplan dazu. Für die Gründung einer Kita als gGmbH oder als Verein muss ein Antrag auf Gemeinnützigkeit gestellt werden. Schließen Sie die wichtigsten Versicherungen ab wie die Gewerbeversicherung, die Betriebshaftpflichtversicherung und die Inhaltsversicherung.

Das Betreuungskonzept Ihrer neuen Kindertagesstätte

Jeder, der eine Kita gründen möchte, muss ein konkretes Betreuungskonzept ausarbeiten. Definieren Sie dazu folgende Punkte:

  • Was ist das Ziel Ihrer pädagogischen Arbeit?
  • Wer sind die Betreuer?
  • Welche Lernangebote wollen Sie für die Kinder schaffen?
  • Gibt es Plätze für Inklusionskinder?
  • Wie groß sind die Gruppen?
  • Welches Mitspracherecht haben die Eltern?
  • Welche Altersgruppen wollen Sie betreuen?
  • Wie sind die Betreuungs- und Urlaubszeiten geregelt?
  • Wie erfolgt die Eingewöhnung?
  • Welche Sonderregelungen werden getroffen (z.B. Impf-Pflicht)?
  • Wie ist der Tagesablauf geregelt?

Finden Sie eine geeignete Immobilie für Ihre Kita Gründung

Die passenden Räumlichkeiten sind für die Gründung einer Kita von zentraler Bedeutung. Die gesetzlichen Bestimmungen sind hier sehr streng, denn insbesondere für Krippenkinder muss die Sicherheit im Haus gewährleistet werden. Das beginnt schon beim Vorhandensein ungesicherter Treppen. Es muss Gruppenräume geben, in denen Kinder gefahrlos spielen können. In der Regel ist auch ein Freibereich oder zumindest das Vorhandensein eines Spielplatzes in der Nähe der Einrichtung Pflicht. Daneben müssen für die Anzahl der Kinder ausreichend Wasch- und WC-Räume zur Verfügung stehen. Auch Schlafmöglichkeiten und ein Abstellraum für Kinderwagen gehört zu den Mindestanforderungen.

Wie hoch ist der Bedarf an Mitarbeitern in meiner Kita?

Der Betreuungsschlüssel für die Betreuung von Kindern und Kleinkindern ist gesetzlich genau geregelt. Das Verhältnis zwischen Kindern und Erziehern ist so definiert, dass für jedes Kind eine ausreichende individuelle Förderung und Sicherheit gewährleistet werden kann. Jedes Bundesland hat für den Betreuungsschlüssel andere Vorgaben. Im Kita-Alter beträgt der Schlüssel durchschnittlich 1:6 zwischen Betreuungspersonen und Kindern.

Außerdem darf eine verantwortungsvolle Betreuung nur von entsprechend ausgebildeten Fachkräften, d. h. Erziehern oder studierten Pädagogen erfolgen.

Kindergarten eröffnen auch ohne pädagogische Ausbildung

Sie selbst sind als Gründer nicht verpflichtet, eine pädagogische Ausbildung nachzuweisen. Dennoch müssen Sie dem Jugendamt für Ihre Betriebserlaubnis nachweisen, dass Sie geeignetes Fachpersonal einstellen. Häufig werden Kitas von einem Zusammenschluss von Eltern gegründet, die den Bedarf an Krippenplätzen erkannt und eine weitere Möglichkeit der Kindertagesbetreuung für ihre Kinder schaffen möchten.

Benötigen Sie kompetente Unterstützung für Ihrer Kita-Gründung? Dann sind Sie bei firma.de genau richtig: Fordern Sie noch heute ein kostenloses Angebot an und starten Sie in die Selbständigkeit durch!

Für welche Kinder und Altersgruppen bieten Sie Kitaplätze an?

Wie bei jeder anderen Firmengründung sprechen Sie auch bei der Kitagründung eine bestimmte Zielgruppe an. Definieren Sie folgende Punkte:

  • Für welche Altersgruppen biete ich Kitaplätze an?
  • Wird es auch integrative Plätze geben?
  • Sprechen Sie mit einem Konzept beispielsweise besonders naturverbundene Familien an?

Das Marketing für Ihre neu gegründete Kindertagesstätte

Da in den meisten Bundesländern der Bedarf an Betreuungsplätzen größer ist als das Angebot, werden Sie in der Regel keine große Mühe damit haben, freie Kitaplätze schnell zu besetzen. Sie werden nach offizieller Anmeldung in die Liste des Jugendamtes aufgenommen. Diese Liste ist für die meisten Eltern die erste Anlaufstelle nach der Geburt ihres Kindes oder wenn die Kinderbetreuung privat nach der Elternzeit nicht mehr abgedeckt werden kann. Außerdem führen viele Städte einen Kita-Planer, in dem alle Kitas gelistet sind und über den auch die Vergabe der Plätze erfolgt. Damit Eltern einen ersten Eindruck von Ihrer Einrichtung bekommen, ist es sinnvoll, eine eigene Webseite ins Leben zu rufen und dort die Kita vorzustellen.

Die auf unserer Seite veröffentlichten Informationen werden allesamt von Experten mit größter Sorgfalt verfasst und überprüft. Dennoch können wir nicht für die Richtigkeit garantieren, da Gesetze und Regelungen einem stetigen Wandel unterworfen sind. Ziehen Sie deshalb bei einem konkreten Fall immer einen Fachexperten hinzu – wir stellen gerne den Kontakt her.

firma.de übernimmt keinerlei Haftung für durch Fehler in den Texten entstandene Schäden.

Dein eigener Kita-Businessplan? Kein Problem mit unserem Tool!

Wie kommt eine Controllerin auf die Idee, eine Kita nach skandinavischem Vorbild zu eröffnen? Darüber haben wir mit der Hamburger Gründerin Kati Schwendtke gesprochen – und dabei erfahren, dass die Finanzplanung für eine wirtschaftlich stabile Kita nicht nur von Pädagogen oft unterschätzt wird. Der Businessplan für ihre Kita ist Kati trotzdem leicht gefallen. Heute gibt sie ihr Know-how und ihre Erfahrung als Gründungsmitglied des Verbandes Kindermitte e.V. gerne an andere weiter.

SmartBusinessPlan: Vielen Dank, dass du uns bzw. unseren Gründern deinen „Businessplan Kita“ zur Verfügung stellst. Wie kamst du auf die Idee, eine Kita zu eröffnen?

Kati Schwendtke: Mein Sohn hat schwedische Wurzeln. Und aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man in Schweden anders mit Kindern umgeht. Sie werden dort respektvoller und selbstständiger begleitet als bei uns. Als ich mir hier für meinen Sohn einige Kitas angesehen habe, kam mir die Idee, die skandinavische Haltung nach Hamburg zu bringen. Diese Idee war mein Antrieb.

SmartBusinessPlan: Und dann musstest du einen Businessplan für einen sechsstelligen Bankkredit schreiben… Horror?

Kati Schwendtke: Nein. Ich kam ja aus der Branche. Der Businessplan machte mir keine Sorgen. Ich fand es spannend, einen Businessplan für meine Kita zu schreiben. Nach der ersten Idee wurde es damit konkret: Ich probierte aus, ab wann es sich rechnet, welche skandinavischen Ideen ich umsetzen kann, und was die Stellgrößen für Wirtschaftlichkeit sind – bei gleichzeitig pädagogisch hoher Qualität. Das war Rechnen mit dem spitzen Bleistift. Schnell stellte ich fest: Es rechnet sich. Das Grundgerüst dauerte zwei Abende – Open-end-Abende allerdings.

SmartBusinessPlan: Du gehörst also zu denen, die beim Businessplan erst rechnen, dann schreiben?

Kati Schwendtke: Ja. Ich bin aber auch der Typ: Eine Idee sollte sich rechnen, damit sie mir Spaß bringt. Es ist kein Zufall, dass ich im Controlling gearbeitet und auch heute noch Eure Software Minicontrol mit Spaß im Einsatz habe.

SmartBusinessPlan: Und wie war es dann, den Textteil vom „Businessplan Kita“ zu schreiben?

Kati Schwendtke: Beim Text des Businessplans habe ich wenig Aufwand betrieben. Ich habe einfach zu allen Punkten etwas geschrieben und bin dann mit dem fertigen Kita-Businessplan zur Handelskammer marschiert. Dort sind wir alles durchgegangen und ich habe mich noch einmal dran gesetzt und überarbeitet. Das war’s.

SmartBusinessPlan: Hm. Das ist ja fast zu einfach, um wahr zu sein.

Kati Schwendtke: Naja, es gab natürlich auch dicke Bretter bei der Businessplanung: Zum Beispiel das pädagogische Konzept für die Kita. Dafür habe ich hart gearbeitet, mir viele Gedanken gemacht, viel gelesen und mich intensiv mit Pädagogen ausgetauscht. Das Konzept hing dann im Anhang des Businessplans. Vielleicht hast Du recht und es wäre viel mehr Aufwand, wenn ich das alles in das Businessplan-Gerüst gepackt hätte. Aber es hat gut so funktioniert.

SmartBusinessPlan: Wirklich keine Schwierigkeiten? Dürfen wir dich „Miss Businessplan“ nennen?

Kati Schwendtke: Lieber nicht. Einige Fehler habe ich schon gemacht. Das schwierigste Thema war die Markteinschätzung. Ich hatte ja kurz vorher selbst Kitas angerufen, um mich nach Plätzen zu erkundigen. Da spürte ich die große Nachfrage und dachte „alles klar“. Aber leider habe ich das nicht zu Ende gedacht.

SmartBusinessPlan: Ja richtig, wir sprachen damals in der Beratung darüber. Der sogenannte Hochlauf stockte. Wie war das genau?

Kati Schwendtke: Ich musste erkennen, dass eine hohe Nachfrage nicht automatisch bedeutet, dass ich diese auch direkt bedienen kann. Ich habe die Besonderheiten des inneren Wachstumsprozesses einer Kita unterschätzt: In der Startphase konnte ich nicht alle verfügbaren Kita-Plätze auf einmal vergeben. Die Kinder mussten mit Ruhe und Zeit und vor allem nach und nach eingewöhnt werden. Da war ich bei meiner Planung zu zahlenorientiert. Andere Kita-Leitungen hatten mich gewarnt…

SmartBusinessPlan: Und welche Auswirkungen hatte das dann zahlenmäßig?

Kati Schwendtke: Wegen des verzögerten Hochlaufs, aber auch wegen Abrechnungsmodalitäten mit der öffentlichen Hand, die so nicht eingeplant waren, entstand ein Liquiditätsengpass, der mich ganz schön ins Schwitzen gebracht hat. Der Dispo musste erweitert werden. In meinem Businessplan, der hier als Muster dient, habe ich das rückwirkend berücksichtigt.

SmartBusinessPlan: Wieso bist du jetzt so nett und überlässt uns deinen „Businessplan Kita“ als Muster-Businessplan?

Kati Schwendtke: Jeder muss natürlich aus seinen eigenen Fehlern lernen. Aber vielleicht hilft meine Erfahrung ja dem ein oder anderen Gründer. Vor allem, wer einen Businessplan speziell für eine Kita schreibt, kann sich in meinem Plan einige Impulse zur realistischen Betrachtung holen. So wie eben beschrieben: Die Auslastung muss mit dem pädagogischen Konzept abgestimmt sein.

SmartBusinessPlan: Hast Du noch mehr Tipps für Kita-Gründer?

Kati Schwendtke: Ja, noch ein ganz anderer Punkt, der mir wirklich am Herzen liegt: Viele Kitas werden von Pädagogen gegründet. Denen helfen Tools mit Experten-Know-how wie SmartBusinessPlan natürlich schon sehr. Aber für fast noch wichtiger halte ich die ganz konkrete Zusammenarbeit von Kaufleuten und Pädagogen in der Kita-Leitung. In Hamburg machen wir das in Kindermitte e.V., einem Bündnis für Soziales Unternehmertum und Qualität in der Kindertagesbetreuung. An deren Gründung wart ihr ja auch beteiligt. Gründer sind bei uns herzlich willkommen. Wir geben unsere Erfahrungen gerne weiter und helfen einander mit praktischen Tipps. Allen anderen, die nicht in Hamburg sitzen oder deren Team ausschließlich aus Pädagogen besteht, denen möchte ich mit dem Beispiel „Businessplan Kita“ meine Erfahrungen zur Verfügung stellen. Viele Kitas arbeiten wenig wirtschaftlich. Wirtschaftliche Solidität ist aber wichtig – auch für die Kinder und deren nachhaltige Betreuung.

SmartBusinessPlan: Kannst Du dazu noch ein paar konkrete Punkte nennen?

Kati Schwendtke: Ich hoffe, mein Businessplan macht deutlich, wie Transparenz in der Kostenstruktur funktionieren kann. Man muss sich immer wieder fragen, wofür man Geld bekommt und wofür nicht. Vor allem aufgepasst mit Quersubventionierungen: Hier gilt es, sehr genau abzuwägen und sehend zu entscheiden, welche Leistung man zusätzlich, ohne Bezahlung anbietet, und ob es nicht doch eine bessere Möglichkeit gibt.

Ein anderer Punkt ist die Personalplanung: Eine Betreuungskraft zu viel kann gerade in der Aufbauphase kaum wieder aufgefangen werden. Bei steigender Auslastung durch mehr Kinder ist es daher zwingend notwendig, ganz genau zu rechnen, wie die Betreuung hochzufahren ist. In SmartBusinessPlan kann man schön sehen, welche Mittel für Personalausgaben durch jedes zusätzliche Kind frei werden.

Und noch etwas: Das Verhältnis zwischen Krippen- und Elementarkindern sollte 1/3 zu 2/3 betragen. So wird sichergestellt, dass jedes Krippenkind später auch einen Platz im Elementarbereich bekommt. Das hatte ich ursprünglich nicht bedacht, stellte sich aber als wichtig heraus.

Selbstständig machen mit eigener Kita

Seit Jahren nun schon ist die Geburtenrate hoch. Häufige Nachrichten über vielerorts fehlende Betreuungsplätze für Kleinkinder lassen daher die Geschäftsidee attraktiv erscheinen, sich selbstständig mit einer eigenen Kita zu machen. Von der Nachfrage her scheint es sich um eine vielversprechende Option für die Existenzgründung zu handeln, wobei natürlich die konkreten Chancen und Ausgangsbedingungen am Standort zu analysieren sind. In vielen Städten ist es so, dass die Wartelisten für einen Kitaplatz lang sind und sich manche Eltern sogar schon anmelden, noch bevor das Kind geboren wurde. Dort, wo das städtische, kirchliche oder auch von Organisationen bereitgestellte Betreuungsangebot nicht ausreicht, kann die Geschäftsidee ‚selbstständig machen mit eigener Kita‘ zu einem nachhaltigen Erfolg werden.

Bevor es an die Planung der Existenzgründung geht…

Wer sich selbstständig mit einer eigenen Kita machen möchte, sollte sich von Beginn an vollends darüber im Klaren sein, dass formale Voraussetzungen und Erfordernisse von Natur aus eine große Rolle bei dieser Geschäftsidee spielen. Insofern wird es einen langen Atmen und einige Monate Vorlaufzeit brauchen, bis eine neue Kita eröffnet werden kann. Zudem muss Klarheit darüber herrschen, dass die Betreuung von Kleinkindern eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe ist, die zudem über einen längeren Zeitraum betrachtet sehr stressig sein kann. Daher gilt es, die persönlichen sowie fachlichen Voraussetzungen von Beginn an ehrlich zu hinterfragen. Ist die Bereitschaft vorhanden, die Planung dieser komplexen Geschäftsidee anzugehen, dann erweisen sich die in diesem Beitrag kompakt skizzierten Themen für die Gründung einer Kita als überaus wichtig.

Existenzgründung mit eigener Kita: selbstständig machen mit Kinderbetreuung

  • Analyse der Ausgangslage

  • geeignete Räumlichkeiten finden

  • Businessplan und Konzepterstellung: Profil der neuen Kita

  • strategische Alternative: Betriebskita gründen?

  • Marketing für eine neue Kita?

  • Voraussetzungen, um sich selbstständig mit einer Kita zu machen

Analyse der Ausgangslage

In Deutschland ist es so, dass die Kita zu einem festen Bestandteil der allermeisten Kinder zählt. Kleinkinder zwischen 3 und 6 Jahren besuchen zu 94 % einen Kinderkarten. Bei Kindern unter 3 Jahren sind es gut ein Drittel. Insofern sind in Kombination mit einer hohen Geburtenrate von der Nachfrage her langfristig gute Bedingungen gegeben, um sich selbstständig mit einer eigenen Kita zu machen. Hinzu kommt, dass seit dem 1.8.2013 ein gesetzlicher Anspruch auf einen Betreuungsplatz besteht, sobald ein Kind das erste Lebensjahr vollendet hat. Aktuelle Zahlen zeigen, dass deutschlandweit immer noch von einer Versorgungslücke von deutlich über 10 % auszugehen ist. Es fehlen insbesondere über 270.000 Betreuungsplätze für Kinder unter 3 Jahren. Eine genaue Standortanalyse muss zeigen, wie die Betreuungssituation vor Ort ist. So lassen sich die Chancen mit Blick auf eine hohe Auslastung der neuen Kita am besten einschätzen.

Was die Kosten für die Kita bzw. die Elternbeiträge angeht, so gibt es große Unterschiede, zum Teil sogar innerhalb eine Bundeslandes. In NRW müssen Eltern mit am tiefsten in die Tasche greifen, wobei das Betreuungsangebot in Düsseldorf z.B. komplett kostenfrei ist. Da Bildung Ländersache ist, müssen sich Existenzgründer mit den spezifischen Voraussetzungen befassen. Zu erfragen ist bei der jeweiligen Stadt bzw. beim Jugendamt, welchen Zuschuss es jeden Monat pro Kind gibt. Dabei gilt: Je jünger das Kind und je größer der zeitliche Betreuungsumfang ist, desto mehr wird eine Kita pro Kind bekommen.

Das Jugendamt als zentraler Ansprechpartner

Bei der Standortanalyse muss natürlich auch gefragt werden, für welche Zielgruppe eine neue Kita am sinnvollsten ist. Es gilt, sich mit dem Jugendamt auseinanderzusetzen und in den offiziellen Bedarfsplan aufgenommen zu werden. So kann nachvollzogen werden, mit welcher Nachfrage am Standort zu rechnen ist. Die Ressourcen bzw. die Anzahl der Gruppen/Betreuungsplätze kann so fundiert geplant werden: Soll eine U3 Kita ins Leben gerufen werden, so hat dies unmittelbare Konsequenzen auf die Planung, da z.B. der Betreuungsschlüssel ein anderer ist als bei Ü3 Kindern. Zudem ist zu überlegen, welche Betreuungszeiten von Eltern gewünscht sind bzw. in dieser Form bei der Konkurrenz nicht angeboten werden. Mit der Zielgruppe variieren auch die Bezeichnungen für die Kinderbetreuung. Für die ganz kleinen kann bei der Vermarktung auf die Begriffe Kita oder Krippe zurückgegriffen werden, während im U3 Bereich eher die Bezeichnungen Kinderkarten oder Hort üblich sind. Durch die Bezeichnung wird auf den ersten Blick ersichtlich, an wen sich das Betreuungsangebot richten soll.

Aktuelle Rahmenbedingungen und Entwicklungen beachten

Anfang 2019 ist das so genannte Gute Kita Gesetz in Kraft getreten, demzufolge der Staat über 5 Milliarden Euro in den nächsten Jahren in eine qualitativ hochwertige Kinderbetreuung investiert. Von den generellen Rahmenbedingungen her ist das eine weitere gute Nachricht, die für die Nachhaltigkeit der Geschäftsidee ‚selbstständig machen mit eigener Kita‘ spricht.

Räumlichkeiten finden: Die Basis der Existenzgründung

Wer eine neue Kita gründen will, braucht als wichtigste Grundlage neben ausreichenden finanziellen Mitteln geeignete Räumlichkeiten. Die Räumen müssen innen funktional sein und den strengen Regelungen entsprechen, die im Detail von Bundesland zu Bundesland sehr unterschiedlich sein können. Ein Außenbereich ist ferner ein großer Pluspunkt, um für Aktivitäten sorgen zu können. Die Kita sollte zentral liegen und von vielen Eltern ggf. auch ohne Auto gut erreicht werden können.

Die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten kann sich als schwierig und langwierig erweisen, auch wenn sich ein Standort schon als sehr vielversprechend herausgestellt hat. Zu beachten ist, dass die Beschaffenheit der Räume vom Gesetzgeber genau definiert wird. Das grenzt viele in Frage kommende Optionen aus oder erfordert sehr hohe Summen für notwendige Umbaumaßnahmen, die ggf. in dieser Form gar nicht eingeplant waren. Gefahrloses Spielen und eine einwandfreie Hygiene müssen in jedem Fall immer gewährleistet sein. Neben Gruppen- und Mitarbeiterräumen sowie kindgerechten sanitären Einrichtungen ist an eine Küche zu denken. Falls U3 Kinder betreut werden sollen, müssen ebenfalls Schlafmöglichkeiten bereitgestellt werden. Alle einschlägigen Sicherheitsvorschriften (Brandschutz etc.) müssen eingehalten werden. Angehende Existenzgründer können geeignete Räumlichkeiten für eine Kita im Grunde nur dann finden, wenn sie sich sehr gut mit den spezifischen Anforderungen und Regeln auskennen.

Mit dem Businessplan das Konzept festlegen

Es gilt, der Kita nicht nur mit den Räumlichkeiten ein einladendes Profil zu verleihen, das in erster Linie Eltern überzeugen muss. Denn Mama und Papa entscheiden, ob und in welche Kita der Nachwuchs gehen will. Daher ist zu überlegen, wie das Betreuungsangebot genau aussehen soll (Arten von Förderungen) und in welches generelle pädagogische Konzept die Kita eingebettet werden soll. Dabei geht es darum, wie sich Kinder in der Einrichtung bewegen und entwickeln können. Zu den gängigsten Konzepten gehören neben Montessori und Waldorf das Reggio oder Freinet Konzept. Hier kann der eigene Ausbildungshintergrund natürlich auch eine Rolle spielen. In analytischer Hinsicht ist zu überprüfen, für welches Angebot es am Standort noch keine unmittelbare Konkurrenz gibt bzw. wie es um die Akzeptanz bei Eltern bestimmt ist. Das Konzept ist elementar, wenn die Kita gegenüber Eltern in ihren wesentlichen Zügen vorgestellt wird. Daher sollte in diesem Kontext Wert auf jedes Detail gelegt werden.

Kosten/Finanzierung mit dem Businessplan sicherstellen

Wer eine Kita gründen möchte, kann staatliche Förderprogramme nutzen. Im laufenden Betrieb gibt es pro Kind Zahlungen von der Stadt, wobei die Höhe je nach Standort durchaus große Unterschiede aufweisen kann. Für den Umbau von Räumlichkeiten und die Einrichtung sind hohe Investitionen aber die Regel. Um diesen Kapitalbedarf decken zu können, muss ein professioneller und vor allem aussagekräftiger Businessplan ausgearbeitet werden. Aus diesem Dokument muss hervorgehen, wo die Alleinstellungsmerkmale dieser Kita liegen bzw. warum sich Eltern gerade für diese Option entscheiden sollen. Auch alle Kostenfaktoren sind für die ersten Geschäftsjahre detailliert zu planen, um eine nachhaltige Finanzierung sicherstellen zu können.

Das Thema Ernährung

Kinder, die über Mittag in der Kita bleiben, nehmen üblicherweise an einem gemeinsamen Essen teil, für das Eltern einen Monatsbeitrag entrichten. Zu prüfen mit Blick auf die strategische Positionierung der Kita ist, welches Essen den Kindern angeboten werden kann. Was bieten die anderen Kitas in der Umgebung und was wünschen sich Eltern? Dieser für viele Eltern entscheidende Faktor kann den Unterschied ausmachen, wenn eine Entscheidung zwischen zwei Kitas getroffen werden muss. Daher lohnt es sich, bei der Verpflegung neue Wege zu prüfen und zu gehen, wenn sich die Kosten für Eltern in einem machbaren Rahmen halten…

Strategische Alternative bei Geschäftsgründung: Betriebskita gründen?

Wer hier auf selbststaendig.de nach einer Geschäftsidee sucht und sie gefunden hat, kann die hier vorgestellte Idee indirekt immer mit prüfen. Denn wer Mitarbeiter anstellt, wird diese in Zeiten des Fachkräftemangels sicher dauerhaft binden wollen. Was liegt näher, als eine betriebliche Kinderbetreuung zu gründen? Zwar ist der Aufwand gerade für kleine Unternehmen hoch, er kann sich aber langfristig gesehen auszahlen. So werden Eltern schneller wieder die Arbeit aufnehmen, wenn sie den Nachwuchs in unmittelbarer Nähe gut versorgt wissen. Hinzu kommt, dass die Zufriedenheit der Mitarbeiter mit Kindern langfristig hoch gehalten werden kann. Und letztlich profitieren Unternehmen auch dadurch, dass sie sich als attraktiver Arbeitgeber gegenüber der Konkurrenz profilieren können.

Faktor Personal: Fachkräftemangel als Herausforderung

Wer eine eigene Kita gründen möchte, muss je nach Betreuungsumfang Fachpersonal einstellen. Dies kann sich in Zeiten des Fachkräftemangels als durchaus schwierig erweisen, da deutschlandweit zigtausende Erzieher fehlen. Im Vorfeld der Existenzgründung ist daher zu analysieren, wie viele freie und somit potenzielle Erzieher zur Verfügung stehen. Wer Kontakte und ein gutes Netzwerk in der Branche hat, wird es leichter haben, an notwendiges Fachpersonal für eine Kita zu kommen. In betriebswirtschaftlicher Hinsicht macht der Faktor Personal in einer Kita bis zu 70 % der Gesamtkosten aus. Ausgehend von der Zielgruppe und vom Betreuungsumfang ist zu berechnen, welcher Betreuungsschlüssel für die Kita zu erfüllen ist und wie viele Mitarbeiter folglich eingestellt werden müssen. Für die Aufgaben und Pflichten als Arbeitgeber finden sich hier auf selbststaendig.de zahlreiche hilfreiche Informationen (https://www.selbststaendig.de/mitarbeiter-angestellte).

Kita gründen: Marketing für einen Selbstläufer?

Angesichts der eingangs skizzierten Bedingungen könnte man meinen, dass eine Kita ein Selbstläufer ist. Das kann an vielen Standorten grundsätzlich der Fall sein, aber Eltern müssen ja erst wissen, dass es überhaupt eine neue Kita gibt! Viele haben nämlich nur die etablierten im Hinterkopf. Daher muss die selbstbewusste Devise von Beginn an lauten: Präsenz zeigen! Dies kann dauerhaft mit einer suchmaschinenoptimierten Homepage gelingen, die auch einen Einblick in die Kita gewähren kann. Schließlich wollen Eltern wissen, wohin sie ihre Kinder abgeben. Ferner gilt es, mögliche Kita-Portale in der Stadt bzw. generell zu prüfen oder sich in offiziellen Informationsbroschüren aufnehmen zu lassen. Berichte in lokalen Tageszeitungen haben ebenfalls das Potenzial, die anvisierte Zielgruppe direkt anzusprechen. Öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen wie Tage der offenen Tür sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, um auf die Einrichtung aufmerksam zu machen. Letztlich müssen alle Maßnahmen das Ziel verfolgen, für eine konstant hohe Auslastung zu sorgen. Denn jeder unbesetzte Platz sorgt dafür, dass der Gewinn und somit die Verdienstmöglichkeiten mit einer eigenen Kita sinken. Die Verdienstmöglichkeiten mit einer Kita lassen sich durch die regionalen Unterschiede ohnehin nicht aussagekräftig pauschalisieren.

Kita gründen: Voraussetzungen

Grundsätzlich gilt: Im jeweiligen Bundesland sind die spezifischen Voraussetzungen zu klären, die für die Eröffnung einer Kita zu erfüllen sind. Maßgeblich sind die Kindertagesstätten Gesetze in den Bundesländern, in die frühzeitig ein genauer Blick geworfen werden sollte. Was die gesetzlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen angeht, so ist auf folgende Aspekte hinzuweisen:

  • ein Elternbeirat ist verpflichtend

  • Festschreibung der Betreuungs- und Erziehungsgrundsätze

  • Gestaltung der Öffnungs- und Bringzeiten

Grundlegend bedarf es einer Betriebserlaubnis vom Jugendamt, um eine Kita gründen zu können. Details werden in Paragraf 45 SGB VIII geregelt. Der Gesetzgeber will sicherstellen, dass die Kinderbetreuung nur von geeignetem Fachpersonal durchgeführt wird. Eine fundierte Ausbildung als Erzieher/in darf somit als Grundvoraussetzung für diese Geschäftsidee gelten. Das Jugendamt wird eine Erlaubnis nur erteilen, wenn qualifiziertes Personal für die Betreuung von Kindern vorhanden ist. Wer eine Erlaubnis erwirken will, muss im notwendigen Antrag schlüssige Angaben zu folgenden Bereichen machen:

  • Struktur der Kita

  • fachliche Umsetzung (ausgereiftes pädagogisches Konzept)

  • Ausrichtung und Zielgruppe

  • vorgesehene Strukturierung des Alltags in der Kita

  • Finanzplan: Vorstellung der Solidität der Planung

Voraussetzungen für Standort und Räumlichkeiten

Für diesen erfolgskritischen Aspekt sind dem Antrag aussagekräftige Bau- und Lagepläne beizulegen. Aus diesen muss hervorgehen, wie die Flächen genutzt werden sollen. Falls Umbaumaßnahmen durchgeführt wurden, muss eine Genehmigung für eine Nutzungsänderung vorliegen. Zu berücksichtigen sind je nach Bundesland und Kommune die spezifischen Regelungen, die der Gesetzgeber für die Räumlichkeiten je nach Alter der zu betreuenden Kinder definiert.

Gewerbe anmelden für eine Kita?

Grundsätzlich werden die Räumlichkeiten gewerblich genutzt, sodass eine Gewerbeanmeldung eine wichtige Voraussetzung sein wird. Eine Ausnahme besteht dann, wenn ein Verein gegründet wird. Eine Gewerbepflicht besteht dann, wenn Einnahmen in einer Höhe entstehen, die die Umsatzsteuerpflicht auf den Plan rufen. Zu überlegen ist in diesem Kontext, welche Rechtsform die Kita haben soll, da es sich ja nicht um einen öffentlichen und kirchlichen Träger handelt.

Meldung beim Unfallversicherungsträger

Eine weitere wichtige Voraussetzung zeigt sich mit der Anmeldung beim zuständigen Unfallversicherungsträger, damit Kinder in der Kita für alle denkbaren Fälle bestmöglich abgesichert sind. Diese Pflicht ergibt sich aus Paragraf 192 SGB VII. Dies gilt natürlich auch für den Betreiber einer Kita, der weitere Versicherungslösungen privater Natur für einen umfassenden Schutz prüfen sollte.

Mit Betreuungsverträgen für Rechtssicherheit sorgen

Um die Auslastung sicherzustellen, müssen mit den Eltern Betreuungsverträge abgeschlossen werden, die die Rahmenbedingungen schriftlich fixieren. Auch etwaige Zuzahlungen von Eltern werden auf diesem Wege verbindlich geregelt, sodass in vertraglicher Hinsicht Klarheit über die Finanzen herrscht. Sofern Kinder an einem Mittagessen teilnehmen, ist ferner ein Versorgungsvertrag abzuschließen.

Zusammenfassung für die Geschäftsidee ‚selbstständig machen mit eigener Kita‘

  1. Die hohe Geburtenrate und weit über 200.000 fehlende Kitaplätze sprechen vor dem Hintergrund des Rechtsanspruches auf Kinderbetreuung (ab dem vollendeten ersten Lebensjahr) ganz klar für die Geschäftsidee, sich selbstständig mit einer eigenen Kita zu machen

  2. Mit dem Konzept und den Öffnungszeiten wird die neue Kita gegenüber der Konkurrenz strategisch positioniert. Daher sollte sehr sorgfältig an solchen Details gearbeitet werden, idealerweise bedürfnisorientiert aus der Sicht der Eltern

  3. Wer sich selbstständig mit einer Kita machen möchte, muss im Vorfeld zahlreiche Auflagen erfüllen und sich an das örtliche Jugendamt wenden. Besonders für die Räumlichkeiten gibt es strenge Regelungen, die sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden können

  4. Im Rahmen der Unternehmensgründung kann die Option geprüft werden, einen Betriebskindergarten ins Leben zu rufen. Mit der betrieblichen Kinderbetreuung können Mitarbeiter stärker gebunden und umkämpfte Fachkräfte durch ein attraktiveres Image als Arbeitgeber gewonnen werden.

Tagesmutter Verdienst: Auflagen, Voraussetzungen und Verdienstmöglichkeiten

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Ist es möglich, als Tagesmutter viel Geld zu verdienen? Kinderliebe reicht nicht aus, um die verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen, täglich fremde Kinder zu betreuen. Es gibt bestimmte, gesetzlich vorgeschriebene Auflagen für Tagespflegepersonen. Möchten Sie in Erfahrung bringen, was eine Tagesmutter verdient?

Wir informieren Sie sowohl über die gesetzlichen Bestimmungen als auch über die Voraussetzungen, welche notwendig für die private Kinderbetreuung sind. Darüber hinaus erfahren Sie alles zum Thema Tagesmutter Verdienst!

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Voraussetzungen, um Tagesmutter zu werden!

Eines vorweg: Nicht nur Frauen können Tagesmütter werden. Auch Männer, die den Wunsch haben, fremde Kinder zu betreuen, können als „Tagesväter“ tätig werden. Bevor es an den Start geht, müssen viele Dinge bedacht und zahlreiche Auflagen erfüllt werden. Die gesetzlichen Vorschriften des “Achten Buches: Sozialgesetzbuch Kinder und Jugendhilfe“ müssen erfüllt werden.

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Gleiches gilt für die Regelungen des jeweiligen Bundeslandes, in dem Sie als Tagesmutter (Tagesvater) arbeiten möchten. Die Bestimmungen sind bundeslandabhängig. Als ersten Ansprechpartner sollten Sie das regionale Jugendamt kontaktieren. Dies ist ohnehin notwendig, wenn Sie eine Tätigkeit in der Kindertagespflege anstreben, da hierfür eine spezielle Pflegeerlaubnis benötigt wird.

Jede Person, die ein Kind oder mehrere Kinder außerhalb der elterlichen Wohnung stundenweiße pro Tag oder mehr als 15 Stunden in der Woche bzw. länger als 3 Monate betreuen möchte, und dafür ein Entgelt verlangt, muss lt. Gesetzgeber (§ 43 des SGB VIII – Kinder und Jugendhilfegesetz) eine Pflegeerlaubnis besitzen. Für das Eignungsfeststellungsverfahren ist das Jugendamt zuständig. Einfach mal so fremde Kinder zu betreuen ist demnach nicht möglich.

Abgesehen von den gesetzlichen Vorschriften spielen die persönlichen Voraussetzungen eine große Rolle. Wer nur an den Tagesmutter Verdienst denkt, und glaubt es wäre einfach, Kinder anderer Menschen zu Hause zu betreuen, hat falsche Vorstellungen.

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Persönliche Voraussetzungen für die private Kinderbetreuung:

  • Angehende Tagesmütter und Tagesväter müssen psychisch als auch physisch belastbar sein und gesundheitlich fit.
  • Die Tagesbetreuung von Kindern erfordert ein enormes Verantwortungsbewusstsein, setzt Organisationstalent und Zuverlässigkeit voraus.
  • Freundlichkeit gepaart mit Durchsetzungsvermögen, Kooperationsfähigkeit mit Eltern, Ämtern und anderen Tagespflegepersonen, sind wichtige Voraussetzungen.

Die Kinderbetreuung in den eigenen vier Wänden setzt überdies einen liebevollen Umgang mit den Kleinen voraus. Eltern bringen der Tagespflegeperson ebenso viel Vertrauen entgegen wie die in Obhut gegebenen Sprösslinge. Wer nur den Tagesmutter Verdienst im Auge hat und ansonsten wenig Spaß daran, den Alltag mit kleinen Kindern (der nicht von seelischer oder körperlicher Gewalt geprägt sein darf) zu meistern, sie zu fördern, zu betreuen und mit ihnen zu spielen, ist für die verantwortungsvolle Tätigkeit völlig ungeeignet.

Kindergerechte Plätze in Haus und Garten sind das A und O

Möchten Sie sich als Tagesmutter oder Tagesvater selbstständig machen, nachdem Sie alle maßgeblichen Bedingungen erfüllt und die Pflegeerlaubnis erhalten haben, sollten sie zuvor ihre Räume kindergerecht ausstatten. Egal, ob Sie Ihre Schützlinge im eigenen Haus, in der Eigentumswohnung, oder in extra angemieteten Räumlichkeiten betreuen möchten, es müssen in jedem Fall alle Voraussetzungen stimmen. Die Räume (ebenso der Spielplatz im Freien) sollten kinderfreundlich und gleichwohl kindersicher sein.

Tipps für ein kindergerechtes Umfeld:

  • Alle Räume, in denen sich die zu betreuenden Kinder aufhalten, müssen frei von Stolperfallen und scharfen Kanten sein. Steckdosen sind mit Kindersicherungen zu versehen.
  • Treppenaufgänge müssen mittels Gitter gesichert werden, damit die Kleinen, falls sie selbstständig auf Entdeckungstour gehen, nicht stürzen.
  • In der Küche, während der Nahrungszubereitung, ist der Herd zu sichern, um das Herunterziehen von Töpfen mit heißem Inhalt zu vermeiden und somit Verbrennungen bzw. Verbrühungen auszuschließen.
  • Putzmittel, Weichspüler, Seifenpulver, Chemikalien aller Art als auch Medikamente haben in Reichweite von Kindern nichts zu suchen. Sie sollten daher gut verschlossen in oberen Schränken bzw. in abschließbaren Unterschränken aufbewahrt werden.
  • Krabbelkinder sind neugierig! Sie werden von Schiebern und Schranktüren scheinbar magisch angezogen. Um Gefahren und Verletzungen auszuschließen, sind Schränke und Schieber mit Sicherungen zu versehen, die den Kleinen ein Öffnen unmöglich machen.
  • Das in den Räumlichkeiten einwandfreie hygienische Verhältnisse herrschen sollte selbstverständlich sein.
  • Die Spielgeräte drinnen wie draußen müssen einwandfrei und TÜV geprüft sein. Diesbezüglich ist außerdem darauf zu achten, dass sich die Kinder beim Spielen nicht verletzten, weshalb die Aufsicht unerlässlich ist.
  • Ausreichend Platz für Spiel, Spaß und kreative Beschäftigung ist erforderlich. Ebenso wichtig sind separate Schlafgelegenheiten in der privaten Kindereinrichtung.

Tageseltern werden vom Jugendamt überprüft. Bei den Hausbesuchen erhalten sie zahlreiche Tipps zur kindergerechten Gestaltung der Innen- und Außenbereiche als auch Verbesserungsvorschläge. Zukünftige Tagesmütter können sich jederzeit an die Mitarbeiter der Jugendämter wenden, wenn Sie Fachfragen haben oder bestimmte Dinge wissen möchten, die mit der Kinderpflege/Kinderbetreuung einhergehen. Die Bereitschaft zur Kooperation mit der Fachbegleitung ist ohnehin angebracht.

Müssen Tagesmütter/Tagesväter einen bestimmten Beruf erlernt haben?

Für Tagesmütter oder Tagesväter gibt es keine spezifische Ausbildung. Eine Qualifizierung ist jedoch erforderlich. Ausreichende Kenntnisse hinsichtlich der Kindertagespflege müssen unbedingt vorhanden sein. Diese können Tagesmütter sich in speziellen Lehrgängen aneignen. Sofern nicht bereits ein Beruf im pädagogischen Bereich erlernt wurde, bieten Jugendämter angehenden Tageseltern Qualifizierungsmaßnahmen an. Die Teilnahme an der Maßnahme für Tagesmütter ist mit einem Zertifikat verbunden, welches nach einem erfolgreichen Abschluss erhältlich ist.

Das Zertifikat ist der „Fahrschein“ in die Selbstständigkeit als Tagesmutter (oder Tagesvater). Damit wird die Erlaubnis erteilt, bis zu 5 Kinder zeitgleich in der nicht elterlichen Wohnung zu betreuen und zu pflegen. Wer mehr als 5 Kinder in der privaten Kindertagespflege aufnehmen möchte, muss eine zusätzliche pädagogische Ausbildung besitzen. Falls diese nicht vorhanden ist, bieten auch diesbezüglich die lokalen Jugendämter Weiterbildungskurse und Zusatzkurse an. Die vom Jugendamt ausgestellte Pflegeerlaubnis ist auf 5 Jahre befristet. Überdies wird für die Arbeit als Tagesmutter ein polizeiliches Führungszeugnis verlangt.

Sobald alle Auflagen erfüllt worden sind, das Zertifikat vorhanden ist, kann die Arbeit beginnen. Es besteht natürlich die Möglichkeit, den Job als Tagesmutter/Tagesvater im „Angestelltenverhältnis“ auszuüben. In solchen Fällen werden die Tageseltern in der Regel vom lokalen Jugendamt finanziert.

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Können freiberuflich tätige Tagespflegepersonen Fördermittel beantragen?

Freiberuflich arbeitende Tagespflegepersonen, die Tageskinder in den eigenen Räumlichkeiten betreuen, haben viele Ausgaben im Hinblick auf die kleinen und größeren Anschaffungen. Mitunter sind sogar Umbaumaßnahmen erforderlich, die natürlich Geld kosten. Eine solide Finanzierung muss demnach gegeben sein. Es ist jedoch möglich, Fördermittel für Existenzgründer in Anspruch zu nehmen. Hierfür muss bei der entsprechenden Stelle ein Antrag gestellt werden. Das Jugendamt steht auch in dem Fall als Ansprechpartner und Berater zur Seite.

Darum muss sich eine selbstständige Tagesmutter unbedingt kümmern!

  • Gewerbeanmeldung
  • Krankenversicherung
  • Versicherungen (wie Unfallversicherung, Hausratversicherung, Rechtsschutzversicherung usw.) als auch um die Rentenversicherung
  • Werbung in eigener Sache (ohne Tageskinder kein Tagesmutter Verdienst)
  • Urlaubs- und Krankheitszeitregelungen (denn auch Tageseltern werden einmal krank oder möchten sich erholen)
  • Steuererklärung (freiberufliche Tagesmütter und Tagesväter sind gesetzlich verpflichtet ihre Einnahmen offenzulegen, wobei es auf den erzielten Gewinn ankommt und nicht auf die Anzahl der zu betreuenden Kinder).

Müssen alle Tagesmütter Steuern zahlen?

Es gibt tatsächlich Ausnahmen: Nicht alle Tagesmütter müssen Steuern zahlen. Sofern eine „haushaltsnahe Beschäftigung“ der Tagesmutter auf 400-Euro-Basis mit den Eltern der Tageskinder ausgehandelt wurde, erhält jene den Lohn ohne Abzüge. Den Rest (Steuer, Sozialversicherung und Pauschalabgabe) übernehmen die Auftraggeber (in dem Fall die Eltern der betreuten Kinder).

Was verdienen Tagesmütter?

Freiberuflich selbstständig tätige Tagesmütter müssen sich bereits im Vorfeld Gedanken über die Preisgestaltung machen, denn es gilt, einen Gewinn zu erzielen, der sowohl die monatlichen Ausgaben deckt als auch genügend Spielraum für die persönliche Versorgung lässt. Der Tagesmutter Verdienst fällt demnach unterschiedlich hoch aus. Was Tagesmütter wirklich verdienen müssten, angesichts der Leistungen (und des unermüdlichen Engagements), die sie in ihrem Vollzeit-Job erbringen, steht auf einem unbeschriebenen Blatt.

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Welcher Tagesmutter Verdienst ist angemessen?

Fakt ist, dass jede Tagesmutter ihren Betreuungspreis pro Kind und/oder pro Stunde selbst bestimmen kann. Wobei die „Angemessenheit“ des Tagesmutter-Verdienstes immer wieder für Widersprüche sorgt. Eltern, die ihre Sprösslinge – aus den unterschiedlichsten Gründen – privat betreuen lassen, teilen unterschiedliche Meinungen. Wobei auch diesbezüglich die eigene finanzielle Lage eine erhebliche Rolle spielt.

Betreut eine Tagesmutter täglich 5 Kinder und verlangt pro Kind / Stunde 2,50 Euro, verdient sie an einem 8-Stunden-Arbeitstag 100,00 Euro und somit in einer Woche 500,00 Euro. So gesehen liegt der Tagesmutter Verdienst in einem Monat (gerechnete 4 Wochen) bei 2.000,00 Euro. Hierbei handelt es sich jedoch um den Bruttolohn, da die monatlichen Ausgaben nicht inbegriffen sind. Was Tagesmütter verdienen, wenn sie tatsächlich nur 2,50 Euro Stundenbetreuungssatz pro Kind verlangen, ist abzüglich aller Ausgaben so gut wie gar nichts.

Deswegen sollte eine Tagesmutter (gilt auch für Tagesväter) alle Faktoren bedenken, wenn sie die Preise für die Betreuung der Tageskinder kalkuliert. Ebenso sind Sozialabgaben, Telekommunikationsgebühren, Büromaterialien, die Ausgaben für Pflegemittel und Nahrungsmittel als auch Strompreise, Mietpreise und dergleichen mehr mit ins Kalkül zu ziehen. Auch die Anzahl der täglich zu betreuenden Pflegekinder und deren Aufenthaltszeit in der privaten Kinderpflegestelle spielen eine Rolle, um einen angemessenen Tagesmutter Verdienst zu errechnen.

Tagesmutter werden – Voraussetzungen und räumliche Gegebenheiten

Kinderbetreuung mag einfacher erscheinen, als sie tatsächlich ist. Denn neben Ihren eigenen Kindern, ist es Ihre Aufgabe sich zusätzlich um fremde Kinder zu kümmern, wenn Sie eine Tagesmutter werden wollen. Die Herausforderung dabei ist, kein Kind zu vernachlässigen. Doch auch wenn Sie von Haus aus Interesse und Freude am Umgang mit Kindern mitbringen, gibt es noch weitere Voraussetzungen, die Sie erfüllen müssen, um eine Tätigkeit als Tagesmutter ausüben zu dürfen.

Pädagogische Qualifikation für Tagesmütter

Nach dem Tagesbetreuungsausbaugesetz von 2004 ist die Kinderbetreuung durch eine Tagesmutter eine gleichrangige Form der Kindertagespflege. Deshalb müssen seit 2006 alle Personen, die als Tagesmutter tätig sein möchten, eine entsprechende pädagogische Qualifizierung nachweisen. Diese umfasst sowohl einen Nachweis erzieherischer Kenntnisse und Fähigkeiten wie auch einen Erste-Hilfe-Kurs am Kind.

mehr zur Tagesmutter Ausbildung

Pflegeerlaubnis vom Jugendamt

Gemäß § 43 SGB (Sozialgesetzbuch) benötigt jeder, der Kinder

  • außerhalb des Haushaltes der Eltern bzw. Erziehungsberechtigten,
  • während eines Tagesabschnitts,
  • mehr als 15 Stunden in der Woche,
  • gegen Bezahlung und
  • länger als drei Monate betreuen will, eine dementsprechende Erlaubnis.

Diese befugt zur Betreuung von bis zu fünf gleichzeitig anwesenden, fremden Kindern. Selbstverständlich kann die Pflegeerlaubnis auch für eine kleinere Anzahl von Kindern erteilt werden. Im Gegensatz dazu besteht laut dem Landesrecht der Bundesländer ebenso die Möglichkeit mehr als fünf Kinder gleichzeitig zu betreuen, sofern die Tagespflegeperson eine pädagogische Ausbildung vorweisen kann. Dennoch darf die Anzahl der Kinder nicht die einer vergleichbaren Kindereinrichtungsgruppe, beispielsweise einer Kita oder Krippe, übersteigen. Das zuständige Jugendamt erteilt die Erlaubnis auf Basis einer Eignungsfeststellung, für welche die in § 43 Abs. 2 SGB VIII angeführten Kriterien ausschlaggebend sind.

Um eine Pflegeerlaubnis vom Jugendamt zu erhalten, müssen Sie zudem nachfolgende Punkte abklären:

Erforderliche Nachweise

  • polizeiliches Führungszeugnis
  • Gesundheitsnachweis vom Arzt
  • Unfall- und Haftpflichtversicherung
  • Erste-Hilfe-Kurs

Beachten Sie, dass die Pflegeerlaubnis alle fünf Jahre erneuert werden muss!

zu den Jugendämtern

Grundvoraussetzungen für Tagesmütter

Um eine Tagesmutter werden zu können, müssen Sie folgende Grundvoraussetzungen mitbringen:

  • glaubhafte Motivation zur Betreuung, Erziehung und Bildung,
  • Freude und Erfahrung im Umgang mit Kindern,
  • liebevollen Kontakt mit Kindern sowie Verzicht auf seelische und körperliche Gewaltanwendung,
  • Persönlichkeitsmerkmale: physische und psychische Belastbarkeit, Ausgeglichenheit, Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit sowie Kooperationsfähigkeit,
  • Fachmerkmale: Bereitschaft zur Erweiterung professioneller Kompetenzen, zur Auseinandersetzung mit aufkommenden Fachfragen, Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit anderen Tagespflegepersonen, der Fachbegleitung wie auch anderen Fachprofessionen.

Räumliche Gegebenheiten

Fundamental ist natürlich eine kindgerechte und sichere Umgebung. Ein eigenes Haus ist dafür nicht notwendig, dennoch sollten mögliche Gefahren soweit wie möglich ausgeschaltet sein. Weiters müssen Sie über einen allgemein guten Hygienestandard verfügen. Spezielle Vorgaben für Spiel-, Ruhe-, Ess- und Hygienebereiche können allerdings von Bundesland zu Bundesland variieren. Hierbei steht Ihnen das entsprechende Jugendamt beratend zur Seite. Nichtsdestotrotz sollten Sie vor einer Begutachtung des Jugendamts folgende Punkte abklären:

  • Platz für Bewegungs-, Spiel-, Rückzugs- und Ruhemöglichkeiten
  • Absicherung von möglichen Gefahren (z.B. Kindersicherungen an Steckdosen, scharfen Kanten und Schubladen)
  • ausreichend Hochstühle usw. für gemeinsames Essen
  • entwicklungsfördernde Beschäftigungsmaterialien
  • Wickeltisch für Pflegekinder unter drei Jahren
  • Freiflächen (Wald, Stadtpark, Spielplatz, …) in erreichbarer Nähe bzw. ein eigener Garten

Das Jugendamt prüft nicht nur im Rahmen des Genehmigungsverfahrens, ob die Räumlichkeiten den Erfordernissen der Kindertagespflege entsprechen. Stellen Sie sich also auch auf unregelmäßige Besuche durch einen Mitarbeiter des Jugendamtes ein.

Erfüllt Ihre eigene Wohnung auch nach Umbaumaßnahmen nicht die erforderlichen Vorgaben, steht es Ihnen offen ein geeignetes Objekt zu mieten.

Meldepflicht an das Jugendamt

Als Tagespflegeperson sind Sie dazu verpflichtet das Jugendamt über wichtige Ereignisse und Entwicklungen zu verständigen, die das Wohl des Kindes bzw. Kinder beeinträchtigen könnten.

Kurz und bündig: Das benötigen Sie um Tagesmutter zu werden

Um eine Tagesmutter zu werden benötigen Sie:

  • ein Führungszeugnis
  • einen Nachweis zur gesundheitlichen Eignung vom Hausarzt
  • eine Unfall- und Haftpflichtversicherung
  • sichere, kindgerechte Räumlichkeiten
  • die Ausbildung
  • und eine Pflegeerlaubnis vom Jugendamt

Infografik: Checkliste, um eine Tagesmutter zu werden

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