Warum spucken baby

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Warum Babys spucken

Bei Schmerzen zum Arzt

Trinken Säuglinge zu gierig, schlucken sie viel Luft. Diese gelangt wieder nach oben – zusammen mit etwas Milch. Denn der Verdauungstrakt ist noch nicht ausgereift. Babys, die aber nach jeder Mahlzeit schwallartig erbrechen, nicht zunehmen oder beim Trinken Schmerzen haben, sollten dem Kinderarzt vorgestellt werden. Eine Kuhmilchunverträglichkeit oder Stoffwechselstörung kann die Ursache sein. „Das kommt aber sehr selten vor“, so Zense.

„Macht das Baby bereits während der Mahlzeit ein Bäuerchen, kann dies manchmal das Spucken verringern“, sagt der Kindergastroenterologe. Hat das Stillbaby etwa von der ersten Brust getrunken, kann man es vor dem Wechsel zur zweiten aufstoßen lassen. Bei Flaschenkindern einfach nach dem ersten Durst eine Pause einlegen. Das verringert die Luft im Bauch.

Auf passenden Sauger achten

Kleine, die Fläschchennahrung bekommen, sollten aus einem passenden Sauger trinken. „Sind die Löcher beispielsweise zu groß, schlucken die Kinder zu viel Luft“, so Zense. „Die Hersteller von Trinkflaschen bieten zahlreiche Systeme an – zum Teil mit ausgeklügelter Belüftung der Flasche.“ Eventuell kann es helfen, die jeweilige Trinkportion zu verringern. Die Tagesmenge sollte jedoch nicht reduziert werden. „An sich spucken die Kinder aber nicht, weil sie zu viel getrunken haben“, erklärt Zense.

Auch Spezialnahrungen (z.B. Anti-Reflux-Nahrungen) könnten sich als nützlich erweisen. Durch Zusatz von Reisstärke oder Johannisbrotkernmehl ist die Milch zähflüssiger und wird wahrscheinlich weniger häufig ausgespuckt. „Diese Nahrungen sind frei verkäuflich und bis auf den entsprechenden Zusatzstoff mit normalen Formulanahrungen vergleichbar“, sagt Zense. Falls Eltern einen Versuch starten, sollten sie dies ihrem Kinderarzt beim nächsten Kontakt mitteilen.

Wenn das Kleine volle vier Monate alt ist, können Mütter auch mit Beikost beginnen. „Breie sind fester, dadurch spucken Kinder seltener“, sagt der Experte.

Mit der Zeit lässt das Spucken nach. Im Alter von zehn Monaten speien nur noch etwa fünf Prozent der Kleinen. Bis dahin hilft vor allem eines: immer ein Spucktuch zur Hand haben.

Häufiges Spucken und Aufstoßen

Ihr Baby spuckt nach Mahlzeiten viel und Sie fragen sich, was nun zu tun ist? Erfahren Sie hier mehr über die Gründe und holen Sie sich Tipps, wie Sie Ihrem Baby helfen können bzw. wann es wichtig ist, den Kinderarzt aufzusuchen.

In den meisten Fällen besteht kein Grund zur Besorgnis, wenn Ihr Kind in den ersten Lebensmonaten beim Bäuerchen nach der Mahlzeit etwas Nahrung mit aufstößt. Denn wenn Ihr Baby spuckt oder aufstößt, ist das fast immer entwicklungsbedingt. Manche Babys müssen jedoch vermehrt spucken oder aufstoßen, beispielsweise wenn sie zu schnell trinken.

Beim Spucken und Aufstoßen fließt ein Teil der aufgenommenen Nahrung direkt nach der Mahlzeit wieder zurück in die Speiseröhre, statt im Magen und Darm verdaut zu werden. Im Normalfall hat dies bei Babys ganz natürliche Gründe: Der untere Schließmuskel der Speiseröhre ist noch nicht voll funktionstüchtig. Er sitzt – wie eine Art Schranke – zwischen Speiseröhre und Magen und sorgt dafür, dass Nahrung und Magensäure im Magen verbleiben. So kommt es, dass zwei von drei Säuglingen bis zum 6. Lebensmonat einen Teil der Nahrung wieder ausspucken. Dies ändert sich jedoch in der Regel im Laufe des ersten Lebensjahres – und Spucken und Aufstoßen reduzieren sich. Manchmal ist aber auch lediglich hastiges Trinken die Ursache für den sogenannten Reflux. Eine entspannte Atmosphäre während des Stillens oder Fütterns verhindert oft schon, dass Ihr Baby zu viel auf einmal trinkt.

essen und selig schlafen

Essen macht Spaß und verschafft eine erhebliche Befriedigung. Gerade bei Babys kann man das gut sehen. Wenn sie hungrig sind, sind sie quengelig und schreien, um auf ihre Bedürfnisse aufmerksam zu machen. Gibt die Mama ihrem Kind dann die Brust oder das Fläschchen, beruhigt sich das Kleine in der Regel sofort; nach der Mahlzeit schläft es dann satt und zufrieden ein. Aber damit das Kind nicht durch zu viel Luft im Bauch gequält wird, sollte es vor dem Einschlafen noch sein Bäuerchen machen. Dazu hält die Mama ihr Baby aufrecht am Körper, der Kopf des Kindes ist über die rechte oder linke Schulter gerichtet.

spucken: saure milch auf mamas schulter

Aber wenn das Bäuerchen dann kommt, entweichen oft nicht nur Luft, sondern gleichzeitig auch halbverdaute Nahrungsreste. Die Ursache dafür ist eine zu geringe Muskelspannung im unteren Abschnitt der Speiseröhre: Der Nahrungsbrei bleibt daher nicht im Magen, sondern fließt in den Mund zurück. Der Mediziner spricht hier von „Reflux“, also Rückfluss. Dieser Zustand bessert sich in den ersten Wochen und Monaten des Kindes ganz von selbst. Bei der zurückfließenden Nahrung handelt es sich meist auch nur um geringe Mengen.

wenn das essen nicht im magen bleibt

Dass Säuglinge beim Aufstoßen ab und zu kleine Mengen an Nahrungsresten spucken, die schlaff aus dem Mund fließen, nehmen die meisten Mütter mit einem Lächeln zur Kenntnis. Wenn das Kind allerdings größere Mengen in hohem Bogen schwallartig und mit viel Druck erbricht, kann das eine beängstigende Erfahrung für die Eltern sein. Diese Form des Erbrechens kommt typischerweise 30 Minuten bis zwei Stunden nach einer Mahlzeit vor, und oft bemerken die Eltern dabei ein Würgen, bevor das Baby seinen Mageninhalt wieder ans Tageslicht befördert.

Als Ursachen kommen etwa eine Magenverstimmung, eine Viruserkrankung oder eine Lebensmittelvergiftung in Frage. In seltenen Fällen – etwa drei von 1000 Kindern sind betroffen – kann auch eine Verengung des sogenannten Pförtnermuskels verantwortlich sein, der am Übergang vom Magen zum Darm sitzt. Mediziner sprechen hier von einer „Pylorusstenose“. Diese Erkrankung tritt meist im Alter von vier bis sechs Wochen auf und stellt eine akute Gefährdung für den kleinen Säugling dar, da kaum noch Nahrung im Darm ankommt.

Um die Gesundheit des Babys müssen sich die Eltern in derartigen Situationen keine Sorgen machen, eher schon um die eigene Kleidung. Um die zu schützen, haben sich „Spucktücher“ bewährt: Flauschige Handtücher, multifunktionale Mullwindeln oder ähnliche Textilien, die sich die Eltern über die Schulter legen, verhindern, dass Blusen oder Pullover bekleckert werden.

wie die eltern helfen können

Ganz wichtig zur Vermeidung von Erbrechen ist, dass sich die Eltern genügend Zeit zum Füttern nehmen und dies in ruhiger Umgebung geschieht – vom ersten Anlegen bis zum abschließenden Bäuerchen. Dann lässt sich meist auch gut verhindern, dass das Kind zu schnell und zu gierig trinkt oder zu hastig isst. Denn dann ist das Spucken nach dem Essen fast vorprogrammiert. Kommt es aber dennoch zum Erbrechen, sollten zunächst einmal die Eltern Ruhe bewahren und dann ihr Baby beruhigen. Dabei hilft es, das Kind aufrecht in die Arme zu nehmen, dabei Kopf und Stirn abstützen. Streicheleinheiten am Rücken beruhigen das Kind zusätzlich. Auch sanftes Zureden mit leiser und gedämpfter Stimme vermitteln dem Kind die Geborgenheit und Fürsorge der Mutter.

Gefährlich bei häufigem Erbrechen ist vor allem, dass das Kind viel Flüssigkeit und damit auch wertvolle Nähr- und Mineralstoffe verliert. Die Folge: Das Kind wird schläfrig und lethargisch und hat auch keine Lust mehr, irgendetwas zu essen oder zu trinken. Das Problem der Unterversorgung mit lebenswichtiger Energie wird dadurch verstärkt. Doch ein Säugling verkraftet diese Verluste noch viel schlechter als ein Erwachsener. Was verloren geht, muss daher schleunigst ersetzt werden. Dafür eignen sich zunächst Wasser und Tees, die man dem Kind immer wieder löffelweise anbietet. Für Teezubereitungen sind Pfefferminze, Kamille oder Gänsefingerkraut besonders gut, da sie nicht nur Flüssigkeit ersetzen, sondern auch den Magen beruhigen.

lieber doch zum arzt

Wenn das Kind jünger als sechs Monate ist, wenn es länger als 24 Stunden erbricht, oder wenn Mama und Papa das Erbrechen zu Hause nicht zum Stillstand bringen können, ist ein Besuch beim Kinderarzt dringend anzuraten. Der kann entscheiden, ob allgemeine Maßnahmen wie Beruhigung des Kindes und Ersatz von Flüssigkeitsverlusten genügen, oder ob weitere Schritte erforderlich sind.

So kann er im Bedarfsfall spezielle Zäpfchen verordnen, die das Erbrechen bei harmlosen Erkrankungen mildern. In schwereren Fällen kann aber auch eine Einweisung ins Krankenhaus notwendig sein, um die Verluste durch das Erbrechen mit Infusionen zu ersetzen. Das ist aber zum Glück eine seltene Ausnahme. Denn die Erfahrung vieler Jahrzehnte hat gezeigt, dass das Sprichwort „Speikinder sind Gedeihkinder“ seine Berechtigung hat: Die meisten dieser Babys entwickeln sich in ihrer späteren Kindheit prächtig.

  • Flaschenkinder: Am besten das Milchfläschchen nicht zu stark schütteln, dann trinkt Baby weniger Luftblasen mit. Beim Trinken sollte der Sauger immer ganz mit Milch gefüllt sein.

Tipp: Die Größe des Saugerlochs der jeweiligen Nahrung anpassen – wie ja auch die Saugergröße dem Kindsalter.

  • Stillkinder: Wenn die Brust übervoll ist, vor dem Anlegen etwas ausstreichen. Sonst verschluckt sich Baby leicht – und damit auch zusätzliche Luft.

Fast täglich sehe ich in meiner Praxis Kinder, die sich nach dem Essen übergeben. Dass die Mütter deswegen besorgt sind, ist sehr verständlich. Aber in der Regel kann ich sie beruhigen, weil meistens keine ernsthafte Erkrankung hinter dem Erbrechen steckt. Meistens besteht die Ursache darin, dass sich der kindliche Organismus, die Speiseröhre, der Magen und der Darm, an die neue Form der Nahrungsaufnahme erst noch gewöhnen müssen. Dieser Anpassungsprozess dauert zwar einige Monate, aber danach hat es mit dem häufigen Spucken nach dem Essen für die meisten Kinder ein Ende.

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Mein Baby ist ein Spuckkind – was hilft?

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Ein bisschen hoffte ich, dass unsere Baby-Tochter kein Spuckkind wird, wie es Sohn 2.0 war. Dauernd lag sie im Nassen, nachdem die Milch wieder aus ihr herausgesprudelt kam. Schlimm ist das normale Spucken bei Kindern nicht, weiß ich von unserer Kinderärztin. Dennoch erfordert es mehr Aufmerksamkeit, verursacht mehr Wäsche und Überraschungseffekte. Alles Gute kommt von oben? 😉

Inhaltsverzeichnis

Spucken bei Neugeborenen

Sofern das Spucken nicht schwallartig erfolgt, sich das Baby normal entwickelt, gut zunimmt und einen fitten Eindruck macht, ist alles im normalen Rahmen. Man darf das nicht mit einem krankhaften Magen-Darm-Infekt bei Kindern verwechseln. Das bestätigt nicht nur unsere Kinderärztin, sondern auch diverse Websites. Lästig ist es dennoch. Als Sohn 2.0 und Püppiline Neugeborene waren, lauschte ich ständig, auch nachts, ob sie spucken. Dann hieß es nämlich, komplett die Tücher als Unterlage wechseln und diese erneuern. Sicherheitshalber sprach ich das Spucken bei unserem Baby-Mädchen dennoch wieder bei der Kinderärztin an. Bei den regelmäßigen U-Untersuchungen würde eine rasche Abnahme jedoch schnell auffallen.

Was hilft gegen das Spucken bei Babys?

Hauptsache, weiter stillen! Dabei kann man ein wenig variieren, die Stillposition verändern, damit weniger Luft geschluckt wird oder gar aufrecht stillen. Geholfen hat das leider bei uns alles nichts. Wenn die Milch raus will, sucht sie sich ihren Weg.

Die Tipps gegen das Spucken sind zahlreich:

  • das Baby immer Bäuerchen machen lassen
  • unter die Babymatratze einen Ordner packen, damit sie höher liegen
  • nicht so schnell trinken lassen – Pausen beim Stillen
  • aufrecht stillen
  • auf gute Stilltechnik achten

Was Spuckbabys nicht hilft

Auf keinen Fall sollte man deswegen abstillen oder aus diesem Grund angedickte Nahrung zufüttern. Da gibt es auch dieses eine Produkt, für das ich keine Werbung machen mag, weil ich die Firma nicht unterstützen mag. Warum sollte man einem Baby Andickmittel verabreichen? Im Zweifel bitte immer den Kinderarzt bzw. einer Still- und Laktationsberaterin ansprechen und um Rat bitten. Vielen Dank an dieser Stelle an @MeisemitHerz, die mir empfahl, die Stillberatung in den Vordergrund zu stellen, da sie die Profis und um die Muttermilch sind. 🙂 Zudem empfahl sie mir den sehr guten Blogbeitrag von Stillkinder, die das Thema Spucken sehr umfangreich behandeln.

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Vielleicht ist die eine oder andere Sache gerade bei dem Baby zu empfehlen? Nur Abstillen sollte keine Lösung sein, da stimmen mir sicher die meisten zu.

Wie lange dauert das Spucken?

Bei meinem Sohn dauerte es mehrere Monate an. Auch Püppiline spuckt mit ihren 3 Monaten noch regelmäßig. Immer wenn ich denke, dass es nun aufhörte, fängt es wieder von vorne an. Eine Mama berichtete mir, dass ihr Sohn trotz Brei auch noch mit 7 Monaten spuckt. So lange dauerte es bei meinem Sohn zwar nicht, aber wer weiß, wie lange unser Baby-Mädchen noch spucken wird.

Anzeichen für Spucken

Dass meine Tochter spuckt, bemerke ich manchmal frühzeitig, weil sie sich windet und ächzt und stöhnt. Dann sehe und höre ich, dass ihr etwas nicht passt. Was das ist, merke ich dann schnell, wenn ich sie hochnehme: sie muss spucken! Besonders als Neugeborene hatte sie damit zu kämpfen. Verrückt, welche Geräusche so kleine Babys schon machen können, wenn es im Bauch arbeitet!

An anderen Tagen lief es ohne Vorzeichen einfach aus ihr raus. Manchmal mehrere Male hintereinander, manchmal viel und dann wieder wenig. Zwischenzeitlich versuchte ich einen Zusammenhang zwischen meiner Ernährung und ihrem Spucken zu finden, doch ich fand nichts. Vermutlich muss man da einfach durch, denn auch einigen Babys mit Kunstmilch geht es so.

Tipps bei Spuckbabys

Nach zwei Spuckkindern bin ich quasi Expertin auf dem Gebiet, was man für Spuckbabys braucht: viele, viele Tücher und Kleidung. Ich kaufte vor allem Spucktücher in Massen. Da konnte ich nicht mehr auf ein schönes Design achten, sondern nur noch auf den Preis. Ich bestellte im Großpack weiße Spucktücher (Amazon-Werbelink). Ein paar hübsche, gemusterte Tücher kaufte ich dazu, damit hier auch ein wenig Farbe einzieht.

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Die Spucktücher sind überall: im Babybett als Kopfunterlage, im Kinderwagen, auf der Couch, auf der Krabbeldecke im Laufstall, auf der Activity-Decke und ständig auf unseren Schultern, wenn wir sie halten. Haben wir mal kein Tuch parat, spuckt sie garantiert. Viele Grüße von Murphy!

Zudem haben wir viele Oberteile, die wir schnell wechseln können, falls sie sich selbst vollspuckt. Da mag ich am liebsten die Wickelpullover (Amazon-Werbelink), die man fix ausgezogen hat. Mit etwas Glück ist der Body darunter unversehrt.

Was hilft also bei Spuckkindern? Durchhalten.

Das Baby spuckt – in den meisten Fällen kein Grund zur Sorge. Fast alle Babys spucken hin und wieder nach dem Füttern etwas Milch aus. Meist passiert es, dass Babys beim Bäuerchen eine kleine Milchmenge ausspucken. Warum Babys spucken, ist auch recht einfach erklärt: der Mechanismus, das so genannte Ventil, das den Rückweg vom Magen in die Speiseröhre dicht halten soll, funktioniert noch nicht so ganz. Ärzte bezeichnen dieses „Spucken“ bei Babys als Reflux, das heißt, die aufgenommene Nahrung fließt wieder zurück in die Speiseröhre.

Speikinder – das Baby spuckt viel

Euer Baby spuckt sehr viel und nach fast jeder Mahlzeit etwas Milch aus? Wie schön erwähnt, in den häufigsten Fällen ist das Ausspucken der Milch vollkommen normal und mit dem Reflux zu erklären. Das Baby stört es eigentlich gar nicht, wenn es wieder etwas Milch ausspuckt, im Gegenteil, oft sind die Kinder gut gelaunt und fröhlich. In der Regel ist es eine recht kleine Menge, die die Babys spucken. Solltet ihr beunruhigt sein, weil euer Baby einfach zu oft die Milch ausspuckt, dann geht zur Kinderärztin oder zum Kinderarzt und lasst das abklären.

Das Baby spuckt Wasser – warum?

Viele Kinder schlucken bei der Geburt Schleim, Fruchtwasser und andere Flüssigkeiten, so dass ihnen in den ersten beiden Lebenstagen sehr übel sein kann. In diesen Fällen kann es vorkommen, dass das Baby Wasser spuckt – in ganz unterschiedlichen Mengen. Ihr als Eltern könnt durch die richtige Lagerung dem Baby helfen, dass es den Schleim und das Fruchtwasser loswird. Legt euer Baby mit dem Bauch längs auf euren Unterarm, der Kopf lagert tiefer und klopft dem Baby leicht und sanft auf den Rücken. Es kann auch sein, dass der Arzt oder die Hebamme den Schleim etwas absaugen müssen, um dem Baby die Atmung zu erleichtern.

Das Baby spuckt Milch aus – kann man dem Ganzen vorbeugen?

Ja, ihr könnt relativ einfach dem Spucken etwas vorbeugen – nämlich so:

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  • Bekommt euer Baby die Flasche, achtet darauf, dass ihr sie bei der Zubereitung der Nahrung nicht zu stark schüttelt. Durch das Schütteln bilden sich Luftblasen, die euer Kind wie die Milch zu sich nimmt.
  • Die Größe des Saugerlochs muss zum einen zur Nahrung passen und die Größe des Saugers sollte auf das Alter des Babys abgestimmt sein. Beim Verfüttern der Milch achtet darauf, dass der Sauger stets komplett mit Milch gefüllt ist.
    Wie könnt ihr kontrollieren, ob das Saugerloch zur Babynahrung passt? Dreht die befüllte Flasche mit dem Sauger nach unten. Es darf nur ganz langsam ein Tropfen aus dem Loch herauskommen.
  • Babys, die hastig und gierig trinken, sollten zwischendurch ein Bäuerchen machen. Nicht nur für Flaschenkinder, sondern auch für Stillkinder trifft dies zu.
  • Ist eure Brust beim Stillen prall und voller Milch, solltet ihr, bevor ihr euer Baby anlegt, die Brust zuerst etwas leicht ausstreichen. Dadurch spritzt die Milch am Anfang des Stillens nicht heraus und euer Baby kann sich nicht so leicht verschlucken.
  • Achtet beim Füttern des Babys auf eine entspannte und ruhige Atmosphäre.
  • Bei Speibabys – auch gerne als Spuckkinder bezeichnet – solltet ihr darauf achten, dass ihr das Kind eher in einer aufrechten Position füttert. Für viele Babys ist es angenehm, dass ihr ihren Oberkörper beim Trinken etwas erhöht „lagert“. Nach der Mahlzeit sollte eine ruhige Phase folgen, in der das Baby in Ruhe sein Bäuerchen machen kann.

Baby erbricht Milch – vielleicht liegt es an der Nahrung?

Das Baby erbricht die Milch – es kann sein, dass es die Nahrung nicht verträgt. Dies kann der Kinderarzt entsprechend klären und er kann euch auch sagen, ob unter Umständen eine spezielle Anti Reflux Nahrung Sinn macht. Dieser Spezialnahrung für Babys ist Johannisbrotkernmehl zugesetzt. Johannisbrotkernmehl ist ein natürlicher Quellstoff, der die Nahrung sehr sämig macht und dafür sorgt, dass sie im Magen bleibt. Diese Nahrung verhindert den Rückfluss in die Speiseröhre.

Baby spuckt nach der Flasche – auf was ihr achten solltet

Nicht immer ist es „nur“ das bisschen Spucken, sondern es kann auch eine Krankheit dahinterstecken.

Wichtiger Hinweis: Spuckt das Baby mehr als nur etwas Milch aus, sondern spuckt die Milch schwallweise und mit Schwung wieder heraus, solltet ihr einen Arzt aufsuchen. In solchen Fällen ist eher ein gesundheitliches Problem die Ursache, eventuell eine Stoffwechselerkrankung. Eine andere Ursache kann der so genannte „Magenpförtner“ sein. Hierbei ist der Muskelring, der den Abschluss vom Magen zum Darm bildet, eventuell verengt oder verkrampft. In manchen Fällen ist ein operativer Eingriff notwendig, oftmals lässt sich das Problem mit Medikamenten beheben.

Hinzu kommt, dass Babys sehr schnell austrocknen, vor allem dann, wenn neben dem anhaltenden Erbrechen noch Durchfall hinzu kommt. Säuglinge verlieren in dieser Phase sehr viel Flüssigkeit, was durchaus bedrohlich für sie werden kann. Deshalb ist es in solchen Fällen auf jeden Fall wichtig, den Arzt aufzusuchen. Das Baby muss natürlich viel trinken, klappt dies nicht, muss es eventuell im Krankenhaus mit Elektrolytlösungen behandelt werden. Dadurch wird der Mineralstoffwechsel stabilisiert.

Wie erkennt ihr, dass euer Baby unter Flüssigkeitsmangel leidet? Typische Anzeichen für einen extremen Flüssigkeitsmangel sind trockene Lippen, tief in den Höhlen liegende Augen, eingesunkene Fontanelle und das Baby liegt teilnahmslos in seinem Bettchen. Entstehen am Bauch „Knitterfalten“, wenn ihr die Haut dort kurz zwischen die Finger nimmt und loslässt? Dann ist es höchste Zeit, mit eurem Baby ins Krankenhaus zu fahren.

Spuckkind!Was kann man tun?

Hallo Ninny,
Also wenn Dein Kleiner nach dem Nestargel gespuckt hat,würde ihm Aptamil AR auch nichts bringen,weil beides das Johannisbrotkernmehl enthält.Da Dein Maik schon “ alt “ genug ist,würde ich die Milch mit instant Reisflocken von Milupa andicken.Meine Kleine ist auch ein Spuckbaby,sie hat Aptamil AR wunderbar vertragen aber wir mussten leider auf eine HA-Nahrung umsteigen ( Milumil HA1) und hatten wieder das Problem mit dem Spucken.Die KiÄ hat mir empfohlen 2-3 TL Reisflocken ins Fläschen zu geben und es hat gewirkt!!Ich tue 4 TL rein bis ich merke,daß die Konsistenz ein bißchen dickflüssiger wird.Viele sind dagegen,weil es zum Beikost gehört und man sollte es vor dem 5. Monat nicht geben.Dein Schatz ist aber scho 5 Monate und da er schon den Beikost bekommt,wäre das überhaupt kein Problem.Du mußt nur auf die Verdaung achten,weil viele Babies danach Verstopfung bekommen.Bei der Helena klappt es super,sie hat normale Verdaung,trinkt ihr Fläschen mit großem Appetit und das Spucken ist weg!
Liebe Grüsse
Natalie mit Helena ( 12 Wochen alt)

Im November habe ich hier darüber berichtet, wie sehr wir darunter leiden, dass Copperfield ein Spuckkind ist. Seither ist viel geschehen: Das Spucken hat dank Osteopathie aufgehört.

Beim ersten Besuch sagte der Therapeut: „Ich mache Ihnen keine grossen Hoffnungen. Erfahrungsgemäss spucken Spuckkinder, bis sie drei, vier Jahre alt sind, bis sie eben frei herumtollen können und die Muskulatur gestärkt ist. Wir werden das Spucken kaum ganz wegkriegen.“ Ich spüre heute noch meine erstarrten Gesichtszüge, als mir mein Gegenüber dieses Szenario schilderte. Nochmals zwei, drei Jahre mehrfach täglich die Kleidung wechseln – Copperfields UND meine?! Nie wissen, was man alles unterwegs dabei haben muss? Das Haus regelmässig nach Kotzhäufchen abgrasen? Bei jedem Rülpser des Kleinen zusammenzucken? Es ist nämlich so: Wenn Copperfield rülpst, drehen sich mein Kopf, der von LadyGaga und der von Papa on the rocks sofort zu Copperfield. Hat er wieder gespuckt? Wer von uns putzt die Sauerei, wer steht am nächsten zu ihm?

Mit einem Spuckkind wächst der Wäscheberg ins Unermessliche – Photo by Andy Fitzsimon on Unsplash

Spucken und Osteopathie: Die Theorie dahinter

Ich habe das jetzt nicht mehr nachrecherchiert, sondern erzähle einfach, was der Osteopath mir gesagt hat. Ungenauigkeiten bitte ich zu entschuldigen.

Mithilfe der Osteopathie kann ein Ungleichgewicht zwischen den Organen wiederhergestellt werden. Es findet ein Druckausgleich statt. Bei Spuckkindern funktioniert der Verschluss zwischen Speiseröhre und Magen noch nicht. Dieser Verschluss ist einem Drehverschluss vergleichbar, ähnlich einer Flasche. Da der Magen noch nicht an seiner korrekten Position im Körper sitzt (er liegt nämlich noch zu hoch), kann es vorkommen, dass ein Kind eben spuckt, das heisst der Druck von unten ist grösser als der Druck von oben. Durch die beginnende Mobilität des Kindes (Laufen) senkt sich der Magen, der Verschluss funktioniert automatisch besser.
Durch die Osteopathie werden manuell die Organe angeregt, ihre Funktion besser auszuführen, ähnlich einer Dehnung bei sportlicher Betätigung.

Mit dem Baby beim Osteopathen

Der Therapeut legte die Hand durch den Strampler auf den Bauch von Copperfield und ertastete den Magen. Er begann, leicht zu drücken. Spontan sagte er: „Ah, da kann man aber auf jeden Fall eine Verbesserung erzielen!“ Ich horchte auf. Also doch Hoffen…? Er drückte an dem kleinen Mann herum. Ich fragte nach, ob das dem Kind nicht weh tut, aber der Therapeut verneinte, Copperfield wirkte ausserdem ganz entspannt. Er spielte zufrieden und unbeeindruckt mit einer Gummigiraffe.

Nach einer halben Stunde war der Spuk vorbei, wir verabredeten einen neuen Termin. Schon am nächsten Tag aber das Fiasko: Copperfield spuckte und spuckte und hörte nicht mehr auf damit. Wohin er sich auch drehte und wendete, er hinterliess seine Kotzhäufchen. Er selbst blieb unbeeindruckt. Ich aber verzweifelte. Eine Erstverschlimmerung der übelsten Sorte! Ich biss auf die Zähne und putzte und wechselte die Kleider. Und hoffte inständig, dass ich mit dem Besuch beim Osteopathen nun nicht alles verschlimmert hatte. Ach hätte ich doch nur… wäre ich doch dankbarer gewesen…! Sooo schlimm war es ja dann doch nicht…..?!? Copperfield war so fröhlich wie immer. Spuckend halt.

Zwei Wochen später war ich wieder beim Osteopathen. Innerhalb der zwei Wochen hatte sich der Spuckstand auf den Ist-Zustand vor der ersten Sitzung eingependelt. Alles beim alten also. Der Therapeut meinte: „Eigentlich ist es ein gutes Zeichen. Das zeigt, dass Copperfield auf die Behandlung reagiert. Ich habe wohl die Organe zu stark angeregt, das kann ich wieder ausgleichen.“ Er legte wieder die Hände auf Copperfield und drückte auf den Magen/die Speiseröhre/was auch immer. Er liess den Kleinen auf der Behandlungsliege krabbeln, und wenn Copperfield den Oberkörper wendete und sich hinsetzte, drückte er entsprechend der Bewegung auch auf den Magen/die Speiseröhre. Null Problemo für den Kleinen.

Die Tage darauf stellte ich plötzlich fest: Es wurde besser! Er spuckte nicht mehr so viel, dafür rülpste er. Und zwar sehr, sehr oft. Hoffnung keimte auf, denn er rülpste nur Luft. Wie so ein Mann!

Eine Woche später hatte ich den nächsten Termin. Diesmal schrie Copperfield, denn er hatte Hunger. Ich gab ihm während der Behandlung das Fläschchen, der Therapeut befühlte den Magen, während der Kleine trank.

Die Vertikale hilft

Kurz vor Weihnachten. Und das Spucken war fast weg. WEG!!! Zugleich begann Copperfield, sich überall hochzuziehen. Die Verbindung von Spucken, Osteopathie und Entwicklungsschub in die Vertikale scheint sicher hilfreich zu sein.

Heute hatten wir den letzten Termin beim Osteopathen, für das „Fein-Tuning“. Der Kleine spuckt heute so gut wie nichts mehr. Zwischendurch kommt wieder ein Schwall, oder ich finde irgendwo im Haus unverhofft ein Häufchen (bringt das eigentlich Glück??). Insgesamt hat die Spuckerei aber beeindruckend stark abgenommen, so dass sie nicht mehr ins Gewicht fällt und wir bei einem Ausflug nicht gleich zwei Koffer mit Ersatzwäsche mitnehmen müssen. Wir sind zufrieden. Sogar das Rülpsen hat aufgehört! Absolut beeindruckend, wie die Osteopathie uns geholfen hat. Ich bin sehr dankbar und hoffe, dass es so bleibt bzw. mit den ersten Schritten von Copperfield noch besser wird. Es lebe die Vertikale! Es lebe die Osteopathie!

Spuckt immer Essensstücke wieder aus… was ist das?

Hi,
was heißt denn "seit einiger Zeit"?
Bei uns war es so: in der Nacht zum Donnerstag hat sich unser Kleiner (15 Monate) mehrfach übergeben. Wir dachten schon, dass da ein Magen-Darm-Infekt im Anflug wäre. Am Donnerstag hat er sich noch einmal übergeben – ansonsten keine Symptome, und seit dem auch kein Erbrechen mehr.
Nur – seit dem hat er sich strikt geweigert, irgend etwas mit Stückchen zu essen. Nudeln (die er normalerweise liebt), Käse, Brötchen, stückiger Brei – egal was es war, er hat es in den Mund gesteckt und sofort wieder rausgeholt (und in der gleichen Bewegung auf den Boden gepfeffert…). Dabei hat er gebrüllt, geweint, gebettelt – Hunger hatte er ganz eindeutig, nur waren wir irgendwie ratlos, was wir noch anbieten sollten. Richtigen "Babybrei" (ich habe ihm dann einen milchfreien GOB gemacht) hat er mit Begeisterung gegessen.
Gestern mittag war das erste Mal, dass er wieder etwas stückigeres gegessen hat (Nudelsuppe mit weich gekochtem Gemüse), und gestern Abend auch etwas von seinem üblichen Brot. Es scheint besser zu werden, auch heute morgen und heute mittag ging es wesentlich besser mit dem Essen.
So eine richtige Erklärung habe ich auch nicht. Er war am letzten Mittwoch vom KiA untersucht worden (Kontrolle nach Bronchitis), war noch leicht erkältet, hatte einen ganz leicht roten Hals, und er zahnt – ich schiebe es einfach mal auf die Kombination aus diesen "Problemen", vielleicht waren im Stückchen einfach unangenehm. Anhaltspunkte für Schmerzen gab es aber nicht, sonst hätten wir natürlich noch mal nachgucken lassen.
Ich hätte es ein paar Tage beobachtet und sonst vermutlich doch mal den KiA gefragt (und mir dabei überlegt, ob das nicht irgendwie lächerlich ist) – aber bei meinem Bruder war es damals ähnlich, er hat alle Stückchen verweigert, konnte z.B. auch keine Erbsen essen usw. – und bei ihm lag es an sehr stark vergrößerten Mandeln, wo erst sehr spät was unternommen wurde.
Viele Grüße
Miau2

Tochter (18 Monate) spuckt Essen absichtlich aus – was tun!?

Hallo ihr Lieben,
Meine Kleine ist 18 Monate alt und isst eigentlich ganz gut und auch fast alles, aber sie hat ne Macke, die uns ziemlich ärgert:
Immer wieder spuckt sie aus was sie im Mund hat (bzw öffnet den Mund und wartet bis es rausfällt).
Sie macht das entweder, wenn sie was „besseres“sieht, am Nebenteller zb, oder wenn sie aus ihrem Becher trinken will, oder manchmal einfach so.
Bei Sachen die ihr nicht schmecken, versteh ich das, oder wenn sie satt ist. Aber sie isst beispielsweise 10 Stk. Tomate und davon spuckt sie 2x aus, nur um sich dann ein neues Stück in den Mund zu stecken…
Was ich mich nun frage ist, ob wir deshalb mit ihr schimpfen sollen, das Teller kurz wegnehmen und unter der Bedingung wiedergeben, dass sie damit aufhört?
Ich will sie aber auch keinesfalls zum Essen zwingen, oder etwas runterzuschlucken, mit dem sie ein Problem hat.
Aber sie ist schon auch ein Frechdachs und wenn ich etwas schimpfe, zeigt sie mir ihr 12-Zahn-Lächeln und macht es wieder und wieder…
Was ist das? Kennt das wer?
Freue mich über Antwort!
Insularis mit Spuckspecht Olivia

Die richtige Trinkmenge für Säuglinge

Die Gewichtszunahme

  • Am 10.-14. Lebenstag sollte das Geburtsgewicht wieder erreicht sein oder zumindest ein Aufwärtstrend erkennbar sein.
  • Nach 3 Wochen muss es sein Geburtsgewicht wieder erreicht haben.
  • In den ersten 2 Monaten nimmt es normalerweise 150 – 330 g pro Woche zu.
  • 3. – 4. Monat in etwa 100 – 330 g pro Woche.
  • 5. – 6. Monat in etwa 70 – 140 g pro Woche.
  • 7. – 12. Monat in etwa 40 – 110 g pro Woche.

👶 Sollte dein Baby mal weniger zunehmen ist das auch nicht gleich ein Grund zur Sorge, viele Babys nehmen trotzdem über einen längeren Zeitraum gesehen ausreichend an Gewicht zu 💕.

Die Gewichtskurve

Gewichtskurven geben dem Kinderarzt Aufschluss über die körperliche Entwicklung des Kindes und sind ein wichtiger Indikator. Für Eltern ist das Hintergundwissen zu Gewichstkurven nicht wichtig und für Laien auch viel zu kompliziert. Aus meiner Erfahrung als Kinderkrankenschwester weiß ich jedoch, dass viele Eltern die Kurven ganz genau anschauen und oft besorgt sind.

Ich möchte deshalb über eine „Besonderheit“ der Gewichtsentwicklung in den ersten Lebenswochen schreiben, weil dies im direkten Zusammenhang mit der Trinkmenge steht.
Menschenbabys kommen üblicherweise mit einen Geburtsgewicht zur Welt, dass ihrer „Statur“ sprich erblichen Anlagen entspricht. Besonderheiten in der Schwangerschaft können dieses „natürliche“ Geburtsgewicht jedoch beeinflussen. So kann zum Beispiel ein nicht erkannter Schwangerschaftsdiabetes zu einem erhöhten Geburtsgewicht und eine leichte „Verkalkung“ der Plazenta zu einem niedrigeren Geburtsgewicht führen.

Diese Abweichung wird der Säugling in den ersten Lebenswochen korrigieren und entsprechend mehr oder weniger Nahrung zu sich nehmen. So wird also das Babys das von seiner Statur her 3500g auf die Waage bringen würde, jedoch auf Grund des versteckten Schwangerschaftsdiabetes mit 3950g auf die Welt kam, zunächst auf der Gewichtskurve eher im oberen Bereich liegen und dann nach dem es eine Weile weniger zu sich genommen hat als andere Babys mit seinem Gewicht auf die mittlere Gewichtskurve wechseln und dann entlang dieser mittleren Gewichtskurve weiter zunehmen.

Für Baby die auf Grund einer nicht zu erkennenden „Problematik“ in der Schwangerschaft etwas leichter geboren wurden als von der Statur her vorgesehen wäre das im umgekehrten der Fall und Ihre Trinkmenge wäre deutlich erhöht.

Es kommt aus meiner Erfahrung in den ersten Wochen oft vor, dass die Trinkmengen sehr variieren und viele Eltern folgen ihrer Intuition und kommen dem Bedarf ohne darüber nachzudenken nach.
💕Solange sich dein Baby gut entwickelt und regelmäßig an Gewicht zu nimmt ist alles in Ordnung 💕.

Wie viel Muttermilch benötigt mein Baby – Steigerung der Milchmenge

Ein kleines Baby benötigt je nach Entwicklungswoche eine steigende Muttermilchmenge. Oftmals ist es für die werdende Mutter zu Beginn schwer einzuschätzen, wie viel Muttermilch ihr Baby wirklich benötigt. Bedenken, dass die Milchmenge durch einen größer werdenden Bedarf des Babys manchmal nicht ausreicht und der kleine Nachwuchs deshalb schreit, sind durchaus berechtigt. Im Regelfall steigt die Milchmenge der Mutter in der Brust mit dem Bedarf des Babys. Doch was bedeutet Regelfall? Vorallem in der Anfangzeit dauert es seine Zeit bis du und dein Baby euch eingespielt habt. Es kann also passieren, dass nicht genügend Muttermilch vorhanden ist und dein kleiner Spross nicht satt wird. Auch kann es vorkommen, dass es sehr lange dauert, bis der Spendereflex einsetzt. Das Baby wird ungeduldig, nuckelt an der Brust ohne, dass etwas passiert, und beginnt sich zu beschweren. Geduld ist gefragt, doch wie will man als junge Mutter, ohne viel Stillerfahrung, ruhig bleiben, wenn der kleine Nachwuchs immer unruhiger wird?

Keine Frage, Stillen ist ein komplexer Prozess. Es ist garantiert ein natürliches und sehr wertvolles Geschenk unserer Natur, doch bedarf es viel Geduld und Übung. Nach einer gewissen Zeit wird sich eine Routine einstellen, die dir und deinem Baby ein paar wunderschöne Stunden pro Tag bescheren wird. Um an diesen Punkt zu gelangen, gibt es Möglichkeiten, die Muttermilchmenge zu fördern. Finde hier einige Tipps, die dir bei der Umsetzung helfen. Beginnen kannst du damit bereits in der Schwangerschaft.

Die Milchmenge steigern

  • Viel trinken! Mindestens 3 Liter Wasser pro Tag
  • Auch Malzbier ist ein super Getränk zum Stillen, um die Milchmenge zu erhöhen. 2 Flaschen Malzbier am Tag sind absolut milchfördernd. Du kannst auch täglich einen Liter Stilltee trinken, das steigert deine Milchmenge gleichermaßen. Besonders zu empfehlen ist hier der Stilltee von Weleda.
  • Häufiges Anlegen an die Brust steigert die Milchmenge. Das Ergebnis macht sich nach einer Zeit bemerkbar. Häufiges Anlegen bedeutet in einem Rhythmus von allen 2 Stunden.
  • Wechsel die Positionen zwischen Wiegegriff und Fußballgriff.
  • Eine gesunde und ausgewogene Ernährung trägt zu einer Erhöhung der Milchmnge bei. Mehr zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung erfährst du hier.
  • Viel Ruhe und Ausgeglichenheit der Mutter
  • Viel Körperkontakt zu deinem Baby und gemeinsames Schlafen. Damit steigert sich die Saugfähigkeit deines Babys.
  • Kein Stress! Ein ganz entscheidender Faktor ist Stress. Besonders für junge Mütter ist vor allem die Anfangszeit nach der Geburt eine sehr Anstrengende. Schlafmangel und die körperliche Belastung der Geburt sind Stressfaktoren, die das Stillen erschweren. Auch andere Stressfaktoren sind nicht förderlich für das Stillen. Wenn eine Mutter sich nicht mit dem Stillen anfreunden kann, sei es aus egoistischen oder aus moralischen Gründen, kann dies zu Blockaden führen, die ein homogenes Stillen verhindern. Der Geist und die Psyche sind maßgebend zum Stillen.
  • Bochshornklee (Kapseln)
  • Haferbrei
  • Magnesium fördert die Durchblutung. Auch die Brüste werden besser durchblutet, was die Milchmenge erhöht. Erfahre hier mehr über die Aufnahme von Magnesium.

Welche Milchmenge benötigt mein Baby?

Um zu verstehen, welche Mengen an Nahrung ein neugeborenes Baby in den ersten Tagen und Wochen benötigt, ist es von Bedeutung zu wissen, wie groß das Fassungsvolumen des Magens zu Beginn ist. In den ersten Tagen bekommt dein Baby das Colostrum (Vormilch) zu trinken. Die Menge an Colostrum ist sehr gering. Wenn du jedoch weißt, wie groß der Magen deines Babys ist, kannst du die geringe Menge zu Beginn besser nachvollziehen.

Der 1. Tag nach der Geburt

Der Magen deines Säuglings fast 5-7 ml. Der Magen ist so groß wie eine Murmel.

Der 3. Tag nach der Geburt

Der Magen deines Säuglings fast 22-25 ml. Der Magen ist so groß wie ein Tischtennisball.

Der 10. Tag nach der Geburt

Der Magen deines Säuglings fast 60 -81 ml. Der Magen ist so groß wie ein großes Hühnerei.

Das Fassungsvermögen des kleinen Magens ist in den ersten Tagen nicht so groß. Das Colostrum aus der Brust der Mutter reicht in den ersten Tagen, um deinen Säugling zu ernähren. Der Magen wächst und somit auch der Bedarf deines Babys. Nach dem Milcheinschuss kannst du diesen Bedarf nach und nach abdecken.

Bedarf deines Babys in den ersten 2 Wochen

200 – 300 ml am Tag

Bedarf deines Babys in der 3 und 4 Wochen

400 – 600 ml am Tag

Bedarf deines Babys im 2 Monat

700 – 800 ml am Tag

Bedarf deines Babys im 3 Monat

750 – 850 ml am Tag

Bedarf deines Babys im 4 Monat

750 – 900 ml am Tag

Bedarf deines Babys im 5 Monat

650 – 800 ml am Tag

Bedarf deines Babys im 6 Monat

550 – 650 ml am Tag

Bedarf deines Babys im 7 Monat

350 – 400 ml am Tag

*Diese Angaben sind lediglich Richtwerte, da jedes Baby sich je nach Gewicht, Größe und Entwicklung unterscheidet. Diese Angaben sind mit der Annahme, dass ab dem 5. Monat beigefügter wird. Der Muttermilchbedarf sinkt aus diesem Grund.

Es sei gesagt, dass Babys am Besten wissen, wie viel Muttermilch sie benötigen. Wenn dein Baby bei jedem Mal sehr kurz trinkt, kannst du es öfter am Tag anlegen. Eine Überfütterung mit Muttermilch ist quasi ausgeschlossen, da der Magen wie ein Überlaufventil funktioniert. Trinkt dein Baby zu viel Muttermilch, kommt es als Milchschwall wieder heraus. Wenn dein Baby übermäßig viel Milch spuckt, kann es sein, dass es etwas zuviel trinkt. Dies stellt jedoch keine Bedrohung da. Wenn dein Baby nicht an Gewicht verliert, brauchst du dir keine Gedanken über Reflux machen.

Bei Bedenken solltest du jedoch immer deine Hebamme kontaktieren und sie nach Rat fragen.

Füttern nach Vorgabe oder nach Bedarf deines Babys?

Eine wichtige Frage stellt sich nach der Häufigkeit, wie oft du dein Kind zum Stillen anlegen solltest. Wurde vor einigen Jahren noch eine 4-Stunden-Regel konstantiert, (also das Füttern in einem 4 Stunden Rythmus, nicht früher und nicht später), geht man heute viel bewusster auf sein Baby ein. Sein Baby in ein vorgegebenes Schema zu drängen und es einem Rhythmus zu unterwerfen, ist kein empfehlenswerter Weg. Babys haben hunger wenn sie hunger haben und benötigen Muttermilch für Wachstum und Entwicklung. Der Irrglaube, Babys durch einen Rythmus erziehen zu können, sollte nun ad acta gelegt werden, denn Nichts ist für einen kleinen Sprössling schlimmer, als das Verwehren der Nahrung mit Schrein als Resultat. Dies hat löst das Stresshormon Cortisol auslöst, welches sich im Übrigen schädlich auf das Gehirn auswirkt.

Das Stillen eines Babys ist eine sehr sensible Angelegenheit für Mutter und Baby und Bedarf ein gemeinsames Einspielen. Die Milchmenge wird sich nach und nach anpassen, was du jedoch aktiv unterstützen kannst. Sobald eine Routine einkehrt, wirst du die Zweisamkeit so richtig genießen können.

Trinkmenge Baby – Wie viel trinkt ein Baby?

Trinken ist wichtig! Nicht nur für uns Erwachsene auch Säuglinge oder Babys müssen trinken. Doch wie viel sollte ein Baby trinken? Wir geben hier Richtwerte für die Trinkmenge des Säuglings / Babys.

Inhaltsverzeichnis

Wie viel benötigt ein Baby?

Milchmenge / Trinkmenge Baby

Ganz Grundsätzlich darf ein Säugling natürlich so viel Muttermilch trinken oder Anfangsnahrung essen wie es will und braucht. Wenn es nicht mehr möchte wird das Baby aufhören zu trinken.

Die eigentliche Frage, die viele Mütter aber umtreibt ist, ob die Menge genug ist. Eine alte Regel besagt: „Wenn die Windel des Babys mindestens 3 mal am Tag ordentlich nass ist, ist alles ok“. Von dem her kann man vielen Eltern die größte Sorge nehmen.

Dann stellt sich natürlich die Frage wie viel Milch benötigt das Baby wenn man es von einer eher wissenschaftlichen Seite betrachtet. Beziehungsweise welche Menge ein Millilitern ist angemessen.

Die berechneten Werte sind Mittelwerte die für Muttermilch und Säuglingsnahrung gelten.

Berechnung der Trinkmenge anhand der 1/6 Formel

Eine sehr beliebte Methode zur Berechnung der Baby Trinkmenge ist die 1 / 6 Formel. Da diese so einfach ist, findet sie sehr häufig Anwendung.

Ganz grundsätzlich sagt die 1/6 Formel aus, dass die Trinkmenge ab der zweiten Lebenswoche bis zum 4. Monat bei circa 1/6 des Körpergewichts liegen soll. Dabei spielt es keine Rolle wie viele Mahlzeiten das Baby zu sich nimmt. Wichtig ist nur, dass die Trinkmenge über den Tag verteilt nicht wesentlich unter- oder überschritten wird. Auch sehr kurze Abstände von weniger als 2 Stunden sind kein Problem.

Hier die Formel in der Übersicht:

Stillen und Füttern nach Bedarf – Wie viele Mahlzeiten benötigt mein Baby?

Natürlich hat jedes Baby unterschiedlich Hunger und Durst. Dadurch ändert sich auch wie oft ein Baby etwas isst und wie oft es trinken muss. Dadurch variiert auch die Milchmenge, die bei jeder Mahlzeit „konsumiert“ wird.

Viele kleine Mahlzeiten sind perfekt

Zuerst muss man eine kleine Warnung aussprechen: Stillen / Füttern nach Bedarf bedeutet nicht, dass frühestens nach 2 und spätestens nach 4 Stunden gestillt beziehungsweise gefüttert werden muss. Dies wäre ein flexibler Zeitplan, weicht aber vollkommen von der Realität ab. Kein Kind wird immer so einen Rhythmus beibehalten. So ist es in der Praxis meist so, dass ein Kind mal jede Stunde Hunger hat, an anderen Tagen aber nur alle 4 Stunden.

Der unterschiedliche Rhythmus liegt an mehreren Dingen. Da ein Baby je nach Aktivität mehr Energie verbraucht, hat es danach auch einen größeren Hunger. Zudem kommt es auf die aktuelle Entwicklung an in der sich das Baby befindet. Somit entwickelt sich ein gleichmäßiger Rhythmus nur sehr selten. Dass geht sogar soweit, dass sogar innerhalb eines Tages Schwankungen auftreten.

Ein typischer Rhythmus gleicht in der Praxis eher einen Cha-Cha-Cha Tanz. Mal sind mehrere kleine Mahlzeiten in kurzer Reihenfolge gefragt. Ein anderes mal sind weit auseinander liegende große gefragt. Mal ist auch eine längere Pause vollkommen in Ordnung.

Folgende Grafik zeigt die Maximale Trinkmenge je Mahlzeit:

Der Magen des Babys ist in den ersten Lebenswochen noch sehr klein. Dies bedeutet die maximalen Mengen je Mahlzeit sollten nicht überschritten werden.

Fazit: Auch kleine Abstände zwischen den Mahlzeiten von nur einer Stunde sind Laut den Erläuterungen der Kinderkrankenschwester Lucia Cremer vollkommen in Ordnung (siehe hier). Die Anzahl der Mahlzeiten variiert je nach Baby und Aktivität zwischen 5 und 12. Solange die maximale Trinkmenge innerhalb von 24 Stunden nicht wesentlich überschritten wird ist alles in Ordnung.

Die Gewichtszunahme im Überblick

Die Gewichtszunahme ist ein wichtiges Merkmal um zu erkennen ob der Säugling genug isst und trinkt.

  • Circa zwischen dem 10. und 14. Lebenstag sollte das Gewicht wieder auf Höhe des Geburtsgewichts sein. Mindestens sollte aber ein Aufwärtstrend vorhanden sein
  • Das Geburtsgewicht muss spätestens nach 3 Wochen wieder erreicht sein!
  • Die typische Gewichtszunahme in den ersten 2 Monaten beträgt zwischen 150 und 330g pro Woche
  • Ab dem 3. bis 4. Monat circa 100 bis 340g pro Woche
  • Ab dem 5. und 6. Monat verlangsamt es sich merklich auf 65 bis 150g pro Woche
  • Vom 7. bis zum 12. Monat sind es nur noch 40 bis 120g pro Woche

Ganz klar sollte man hier nicht auf Wochenbasis messen. Mal nimmt das Baby etwas schneller zu mal etwas langsamer. Daher ist es wichtig, dass die Werte langfristig bzw. über einen längeren Zeitraum erreicht werden.

Bedeutung der Gewichtskurve

Gewichtskurven sind ein kompliziertes Thema. Die Komplexität ist für Laien leider viel zu hoch. Daher muss man grundlegend davon abraten sich daran selbst zu versuchen. Für Ärzte jedoch ist die Kurve ein wichtiges Kriterium zur Bestimmung der körperlichen Entwicklung. Da viele dennoch auf die Gewichstkurve schauen und dann verunsichert sind, versuche ich hier zumindest die Basics zu erläutern.

Ganz prinzipiell steht natürlich die Gewichtskurve in direktem Zusammenhang mit der Trinkmenge. Doch gerade in den ersten Lebenswochen kann es zu Fehlinterpretationen kommen.

Normalerweise kommt ein Baby mit dem Gewicht zur Welt, das von seiner Genetik vorgegeben ist. Die Statur / das Gewicht kann sich aber durch äußere Einflüsse in der Schwangerschaft ändern. So kann eine Mangelversorgung der Plazenta zu einem niedrigeren Geburtsgewicht führen. Während eine Schwangerschaftsdiabetes zu höherem Gewicht führt.

All diese Unterschiede und Abweichung wird der Säugling versuchen zu beheben. Daher nimmt er entsprechend mehr oder weniger Nahrung zu sich. Somit kann ein Baby direkt nach der Schwangerschaft in einer zu hohen oder zu tiefen Gewichtskurve liegen. Es erfolgt dann ein Wechsel in die passende Gewichtskurve. Dadurch wirkt es so als würde das Baby zu viel oder zu wenig zu sich nehmen. Es wechselt einfach nur in die passende Gewichtskurve.

Also keine Panik gerade in den ersten Wochen sind die Schwankungen der Trinkmenge sehr groß. Es gilt wie immer: Solange sich das Baby gut entwickelt und regelmäßig an Gewicht zu legt ist alles gut.

Viele Eltern folgen gerade zu Beginn ihrer Intuition nach und stillen den Bedarf so wie es das Baby benötigt. Also kann man ganz klar entwarnen.

Genaue Berechnung der Trinkmenge nach Körpergewicht, Geschlecht und Alter

Eine exakte Berechnung der Baby Trinkmenge ist äußerst kompliziert und aufwändig. Zu viele Faktoren wie Geburtsgewicht, Schlafdauer usw. spielen hier mit rein.

Ich versuche mit einer einfachen Beispielrechnung den Vorgang zu erklären.

Beispielrechnung für ein 12 Wochen altes Baby mit einem Gewicht von 6000g und etwa 12 Stunden Schlaf innerhalb von 24 Stunden:

Der Kalorienbedarf liegt bei Jungen durchschnittlich bei 88,3 kcal/kg, bei Mädchen bei einem Wert von 59,7 kcal/kg. Am Tag (24 Stunden) benötigt ein Junge also circa 530 kcal. Dies entspricht circa 750ml Milch. Bei einem Mädchen liegen die Werte bei 360 kcal und 510ml Milch.

Der Kalorienbedarf wurde hier Dr.Carlos Gonzales der La Leche Liga e.V. entnommen.

Wann sollte man zum Arzt?

Wie ein Erwachsener auch hat auch ein Kind mal mehr und mal weniger Hunger oder Durst. Daher gibt es hier natürlich immer Schwankungen von Tag zu Tag. Darum sind kleine oder gelegentliche Abweichungen normalerweise nicht bedenklich. Es geht darum, zu erkennen was ein anhaltendes Missverhältnis zwischen der tatsächlichen Trinkmenge und dem theoretischen Bedarf besteht. Solltest du dies bemerken, ist der Gang zum Kinderarzt empfehlenswert. Hier kann man alles weitere besprechen.

Andere Mengenempfehlungen auf der Packung

Leider denken einige Hersteller viel hilft viel. So verkauft sich mehr und alle sind glücklich. Weit gefehlt. Da selbst die Weltgesundheitsorganisation inzwischen die Angaben einiger Hersteller für Babynahrung bemängelt, ist hier Vorsicht angesagt. Die Angaben sind zu hoch angesetzt und verunsichern viele Eltern unnötig. Dadurch kommt es dazu, dass Eltern versuchen die aufgedruckten Mengen zu erreichen und ihr Baby weiter zu füttern obwohl es schon satt ist. Zu groß ist die Angst, das Kleine könnte nicht genug essen.

Daher kurz über die Mengen informieren und gut ist.

Weiterführende Links

  • Lies hier mehr zu ab welchem Alter ein Baby Milch & Joghurt essen darf

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  • Trinkmenge Baby
  • Trinkmenge Säugling
  • Wie viel sollte ein Baby trinken

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