Warentest elektrische zahnbürste

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Elektrische Zahnbürsten im Test: Testsieger bei Stiftung Warentest

Viele Kinder (und Erwachsene) finden es cooler, die Zähne mit einer elektrischen Zahnbürste zu putzen. Zahnärzte haben schon lange ihr Go für diese Putzhilfen gegeben. Elektrische Zahnbürsten im Test: Stiftung Warentest hat mal wieder elektrische Zahnbürsten unter die Lupe genommen, allerdings nur Modelle unter 100 €. Das erfreuliche Ergebnis: Neun schneiden mit “gut” ab!

Für manche Eltern ist sie die Rettung im täglichen Zahnputzkampf mit dem Kind: die elektrische Zahnbürste! Und auch viele Eltern putzen mittlerweile “unter Strom”. Wer vom Handbetrieb auf eine elektrische Zahnbürste umsteigen oder seine alte ersetzen will, ist mit dem Test von Stiftung Warentest aus der Ausgabe 12/2019 optimal beraten. Besonders spannend finden wir, dass der Fokus auf elektrischen Zahnbürsten unter 100 € liegt. Das schont die Familienkasse. Und die günstigeren Zahnbürsten kommen gut weg: keine der elf getesteten elektrischen Zahnbürsten schnitt schlechter als “befriedigend” ab.

So hat Stiftung Warentest die elektrischen Zahnbürsten getestet

Stiftung Warentest hat sich für seinen Elektrische Zahnbürsten-Test elf Zahnbürsten vorgenommen, spezielle nur für Kinder ausgewiesene elektrische Zahnbürsten wurden nicht untersucht. Die getesteten Modelle sind aber ohne Probleme auch für ältere Kinder verwendbar. Die Produkte wurden in den Kategorien Zahnreinigung (60 %), Handhabung (30 %), Haltbarkeit & Umwelteigenschaften (10 %) überprüft.

Die Testergebnisse im Überblick

Von den im aktuellen Test 12/2019 geprüften elf Zahnbürsten schnitten neun mit dem Urteil “gut” ab. Zwei erzielten eine Bewertung von “befriedigend”, weil sie insbesondere in den Bereichen Zahnreinigung schlechter abschnitten als die Konkurrenz.

Die Testsieger: Stiftung Warentest zeigt, dass gute Qualität nicht teuer sein muss

Es ist erfreulich zu sehen, dass die elektrischen Zahnbürsten unter 100 € eigentlich durch die Bank weg, bis auf zwei Ausnahmen, mit “gut” bewertet wurden. Die ersten vier Plätze werden von Produkten in ganz verschiedenen Preiskategorien belegt: Platz eins belegte mit einer Bewertung von 1,9 ganz klar die Braun Oral-B 900 Sensi Ultra Thin, die mit 95 €* aber in der oberen Preisliga der getesteten Zahnbürsten spielt. Platz zwei teilen sich, mit der Note 2,1, die günstige Dontodent Akku-Zahnbürste Active Professional von dm für günstige 16 € und das teuerste Modell im Test, die Silk’n SonicSmile für 100 €*. Diese Modelle wurden bereits im Elektrische Zahnbürsten Test in der Ausgabe 01/2019 getestet, bei dem Stiftung Warentest auch teurere Produkte weit über 100 € getestet hat.

Neu getestet und direkt auf Platz 3 landen mit einem Ergebnis von 2,2 die elektrischen Zahnbürsten Oral-B Pro 2 2000N von Braun für 50 €*, die Budnident Akku Zahnbürste Total Clean Professional von Budnikowsky für 16 € und die günstigste elektrische Zahnbürste Nevadent Professional Care batteriebetriebene Zahnbürste von Lidl für unschlagbare 8 €. Achtung: Die elektrische Zahnbürste von Lidl ist aber nur Aktionsware und nicht durchgehend im Handel erhältlich.

Die Testsieger im Detail

Oral-B 900 Sensi UltraThin von Braun

Die Oral-B PRO 900 Sensi Ultrathin ist mit einem praktischen Timer ausgestattet und putzt die Zähne professionell zwei Minuten lang. Alle 30 Sekunden ertönt ein Signal, damit man die Putzzone im Mund wechselt. Das ist selbst für Kinder einfach umzusetzen. Der runde Bürstenkopf entfernt laut Hersteller bis zu 100 % mehr Plaque als eine herkömmliche Handzahnbürste und schafft es angeblich auch, Oberflächenverfärbungen zu entfernen. Die Zahnbürste hat zahnfleischschonende weiche Borsten und kann in drei Reinigungsmodi angewendet werden: Tägliche Reinigung, Sensitiv und Aufhellen.

Preis: Die Oral-B PRO 900 Sensi Ultrathin von Braun wird mit einer Ladestation, zwei Aufsteckbürsten (Sensi UltraThin und 3D White) geliefert und ist über Amazon schon für günstige 54 € erhältlich statt der von Stiftung Warentest über den Hersteller angegebenen 95 €*.

Dontodent Akku-Zahnbürste Active Professional von dm

Auch die elektrische Zahnbürste Dontodent Akku-Zahnbürste Active Professional ist mit einem Timer ausgestattet. Sie kann im Reinigungs- und Sensitive-Modus genutzt werden und warnt mit einer visuellen Andruck-Leuchte, wenn beim Putzen zu viel Druck auf die Zähne gegeben wird. Der Bürstenkopf bewegt sich mit 8.800 Oszillationsbewegungen pro Minute.

Preis: Die Dontodent Akku-Zahnbürste Active Professional ist für 16 € im Drogeriemarkt dm oder über den dm-Onlineshop erhältlich.

SonicSmile von Silk’n

Die elektrische Zahnbürste Silk’n SonicSmile putzt mit Schall-Technologie. Dafür macht die aufladbare Zahnbürste 31.000 vibrierende Putzbewegungen pro Minute. Sie ist laut Hersteller auch für empfindliche Zähne, Zahnimplantate, feste Zahnstabilisatoren oder Zahnspangen geeignet. Die teuerste Zahnbürste im Test bietet fünf Programme für weißere Zähne, das Entfernen von Zahnbelag, zum Polieren, für eine Zahnfleisch-Massage und zur Gewöhnung mit leichter Steigerung des Vibrationsgrades. Ihren Saft erhält die elektrische Zahnbürste über eine Induktions-Ladestation mit USB-Kabel. Auch die SonicSmile ist mit einem 30 Sekunden Intervall-Timer ausgestattet.

Preis: Die SonicSmile von Silk’n ist für ca. 90 € über Amazon erhältlich* statt wie von Stiftung Warentest angegeben für 100 €.

Oral-B Pro 2 2000N von Braun

Die zweite elektrische Zahnbürste im Test von Braun, die Oral-B Pro 2 2000N, verfügt ebenfalls über eine visuelle Andruckkontrolle, was besonders für Kinder wichtig ist. Die Putzgeschwindigkeit wird reduziert, wenn man mit zu viel Druck putzt. Auch bei der Oral-B Pro 2 2000N sorgt ein Timer für eine optimale Putzdauer von zwei Minuten mit einem Positionswechsel alle 30 Sekunden. Die Zahnbürste verfügt über zwei Modi: Tägliche Reinigung und Zahnfleischschutz.

Preis: Die Oral-B Pro 2 2000N von Braun gibt es für 50 € z. B. über Amazon*.

Budnident Akku Zahnbürste Total Clean Professional von Budnikowsky

Die elektrische Zahnbürste von Budnident ist, wie das Produkte von dm, eine Eigenmarke des Drogeriemarktes Budni. Sie ist ebenfalls mit einem Zwei-Minuten-Timer ausgestattet und sorgt mit ihren abgerundeten Borsten für zahnfleischschonendes und gründliches Putzen. Eine visuelle Andruck-Leuchte warnt vor zu viel Druck beim Putzen und auch dieses günstige Modell verfügt über zwei Putzmodi: Reinigung und Sensitiv.

Preis: Die Budnident Akku Zahnbürste Total Clean Professional von Budnikowsky kostet 16 € und ist nur in der Budni-Drogerie erhältlich. Ein digitaler Einkauf ist hier nicht möglich.

Die Verlierer: Gute Verlierer mit einer Bewertung von “befriedigend”

Beim elektrischen Zahnbürsten Test unter 100 € gibt es nur zwei Verlierer, die mit einer Bewertung von “befriedigend” auch nicht wirklich als echte Verlierer zählen. Dennoch muss erwähnt werden, dass die beiden elektrischen Zahnbürsten Newgen medicals Elektrische Slim-Schallzahnbürste und die Philips Sonicare 4500 Protective Clean nur die Note 2,9 bzw. 3,2 erhielten. Ausschlaggebend hierfür waren jeweils nur befriedigende Ergebnisse im Putzergebnis und der Handhabung. Die Zahnbürste von Newgen schnitt zudem bei Haltbarkeit & Umwelteigenschaften nur mit “ausreichend” ab.

Den gesamten Test “Elektrische Zahnbürsten unter 100 €” findet ihr in der Stiftung Warentest Ausgabe 12/2019. Den Test könnt ihr in Kombination mit den Ergebnissen der anderen elektrischen Zahnbürsten Tests (insgesamt 83 Produkte) für 3 € online herunterladen.

Lesetipp

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Elektrische Zahnbürsten im Test: Familie.de-Kaufberatung für elektrische Zahnbürsten

Es ist schön zu sehen, dass Qualität nicht unbedingt einen hohen Preis haben muss, wie der elektrische Zahnbürsten Test von Stiftung Warentest zeigt. Aber braucht man überhaupt eine elektrische Zahnbürste?

Elektrische Zahnbürsten besser als Handzahnbürsten?

Natürlich kann man auch mit einer Handzahnbürste seine Zähne gründlich putzen, aber es ist etwas mühevoller und man muss gut auf die richtige Putztechnik achten. Gerade Kindern fällt dies noch schwer. Elektrische Zahnbürsten nehmen uns dieses Problem ab und putzen absolut vorbildlich – wenn man sie richtig verwendet. Deshalb werden elektrische Zahnbürsten auch von vielen Zahnärzten empfohlen. Kleinkinder sollten allerdings noch mit der Hand putzen, bzw. Eltern sollten bei ihnen mit Hand (nach-) putzen.

Was ist der Unterschied oszillierenden und schall-aktiven Zahnbürsten?

Bei elektrischen Zahnbürsten gibt es zwei verschiedene Modelle: die einen putzen oszillierend-rotierend (manche zusätzlich sogar noch pulsierend) und die anderen mit Schall bzw. Vibration. Aber was ist besser? Stiftung Warentest gibt darauf die einfach Antwort: beides gut!

Oszillierend-rotierende Zahnbürsten erkennt man an den runden Bürs­tenköpfen. In der Minute machen sie in der Regel ca. 8.800 seitliche Schwing­bewegungen und rotieren dabei in einem Winkel von 50 bis 70 Grad. Manche Zahnbürsten kombinieren dies zusätzlich noch mit pulsierenden Bewe­gungen, wie die beiden elektrischen Zahnbürsten von Braun im Test. Mit den oszillierend-rotierenden Zahnbürsten muss jeder Zahn einzeln geputzt werden. Wichtig zu wissen: Oszillierend-rotierende Zahnbürsten sind relativ laut.

Mit den länglichen Bürstenköpfen, an denen man schall­aktive Zahnbürsten einfach erkennt, lassen sich mehrere Zähne gleich­zeitig putzen. Diese elektronischen Zahnbürsten machen pro Minute deutlich mehr Bewegungen, nämlich zwischen 13.000 bis 40.000 und vibrieren dabei. In ihrer Putz­technik ähneln schall­aktive Zahnbürste der von Handzahnbürsten. Der Geräuschpegel einer schall­aktiven Zahnbürste ist wesentlich leiser, sie gibt eher einen sirrenden Ton ab.

Welches Modell für euch geeignet ist, müsst ihr selbst entscheiden. Leider ist Ausprobieren bei einem Produkt wie elektrischen Zahnbürsten nicht möglich, aber mit den richtig günstigen Modellen kann man beim Kauf eigentlich auch nicht viel falsche machen.

Spartipp: Eine für alle

Praktischerweise kann man bei allen elektrischen Zahnbürsten die Bürstenköpfe austauschen. Das ist nicht nur wichtig, wenn sie abgenutzt sind, sondern ist auch für Familien ein praktisches Feature, da so alle die gleiche elektrische Zahnbürste benutzen können – mit jeweils eigenen Bürstenköpfen. Allerdings ist hier zu bedenken, dass Zähneputzen dann nur nacheinander möglich ist. Wenn ihr alle gleichzeitig ins Bett geht oder es am Morgen schnell gehen muss, solltet ihr vielleicht doch besser in zwei oder drei elektrische Zahnbürsten investieren.

Elektrische Zahnbürste Test: Stiftung Warentest Testsieger

Mit einer elektrischen Zahnbürste lassen sich auf bequeme und einfach Art sehr gründlich die Zähne reinigen. Allerdings sind nicht alle Bürsten die es auf dem Markt zu kaufen gibt, auch gleich gut. Seit 2013 prüft Stiftung Warentest (zu lesen unser Test.de) die elektrischen Zahnbürsten und stellt dann immer einen Testsieger fest. Meist erfolgen diese Tests jährlich. Hier zeigen wir Ihnen welche Zahnbürsten in der Heft-Ausgabe (11/2017) überzeugen konnten.

Stiftung Warentest Ergebnisse: Oszillierend-rotierende elektrische Zahnbürsten

Zu welchem Ergebnis die Tester von Stiftung Warentest gekommen sind, und welche elektrischen Zahnbürsten empfehlenswert oder sogar „Sehr gut“ sind, lesen Sie hier.

Insgesamt (seit 2013) wurden von Stiftung Warentest 51 elektrische Zahnbürsten getestet. Überprüft im letzten Test wurden zehn akkubetriebene Bürsten. Dabei waren sechs oszillierend-rotierend Zahnbürsten und vier Schallzahnbürsten. Die beliebten Marken wie Oral-B und Philips waren dabei und auch welche vom Discounter. Die Experten achteten auf Handhabung, Haltbarkeit, Umwelteigenschaften und Zahnreinigungsleistung.

ÖKO Test hat ebenfalls elektrische Zahnbürsten getestet

Bei ÖKO Test konnten wir bisher noch keinen Test für elektrische Zahnbürsten für Erwachsene finden. Allerdings wurde ein Test mit elektrischen Zahnbürsten für Kinder vorgenommen.

Animiert das Brummen der Zahnbürste die Kinder zum Zähneputzen? ÖKO Test hat insgesamt 7 Kinderzahnbürsten getestet, auch die Bürstenaufsätze wurden begutachtet. Zu welchem Ergebnis das Unternehmen gekommen ist, lesen Sie hier.

Die elektrische Zahnbürste Oral-B Pro 750 mit CrossAction

★★★★★

VORTEILE

  • idealer Reisebegleiter für unterwegs
  • verbesserte Reinigungsergebnisse
  • viele Einstellmöglichkeiten
  • Bürstenkopf oszilliert, rotiert und pulsiert
  • Von Zahnärzten weltweit empfohlen

NACHTEILE

  • Keine bekannt

Amazon

34,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Die Oral-B PRO 750 elektrische Zahnbürste bietet eine klinisch erprobte, gründlichere Reinigung als eine herkömmliche Handzahnbürste. Das professionelle Design des CrossAction-Bürstenkopfs umschließt jeden Zahn einzeln mit um 16 Grad angewinkelten Borsten und die 3D-Reinigung passt sich Ihren Zähnen mit oszillierenden, rotierenden und pulsierenden Bewegungen an, um Plaque zu lockern. So wird bis zu 100 % mehr Plaque entfernt als mit einer herkömmlichen Handzahnbürste. Der Timer im Handstück unterstützt Sie dabei, Ihre Zähne, wie vom Zahnarzt empfohlen, zwei Minuten lang zu putzen. Oral-B – die Zahnbürstenmarke Nr. Eins, die Zahnärzte weltweit am häufigsten selbst verwenden. *

* Basierend auf regelmäßig für P&G durchgeführten, weltweiten Befragungen einer repräsentativen Gruppe von Zahnärzten

Gesunde Zähne durch elektrische Zahnbürsten

Gesunde Zähne sind ein wichtiges Thema. Viele Menschen verbinden schon mit dem Aussehen der Zähne tieferliegende hygienische Gegebenheiten. Immer mehr Menschen greifen bei der Zahnpflege auf eine elektrische Zahnbürste zurück. Nicht nur die Zahnärzte empfehlen diese Variante des Putzens, da sie gründlicher reinigt. Auch im Bezug auf die Zeitersparnis und auf die Einfachheit kann sie die Nutzer überzeugen.

Muss es eine elektrische Zahnbürste sein?

Auch wenn einige Zahnärzte zu einer elektrischen Zahnbürste raten, so sagen auch andere, dass diese gar nicht von Nöten ist. Wer seine Zähne mit der richtigen Technik putzt, der kann dieses auch mit einer Handzahnbürste machen.

Wissenschaftliche Studien zeigen immer wieder sehr deutlich, dass es bei der Nutzung einer elektrischen Zahnbürste seltener zu Bildung von Plaque oder gar zu Karies kommt. Und nicht zuletzt ist es das, was heute viele Menschen möchten: Weiße und gesunde Zähne.

Die Fairywill elektrische Schallzahnbürste mit 5 Reinigungsmodi

★★★★★

  • perfekt glattes Gefühl auf den Zähnen
  • 2-Minuten-Timer mit regelmäßigen Zwischeneinschüben
  • viele Einstellmöglichkeiten
  • Reiseetui für Fairywill Elektrische Zahnbürste
  • lange Akkulaufzeit
  • Keine bekannt

Amazon

29,99 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Die Fairywill elektrische Schallzahnbürste bietet mit 40.000 Schlägen in der Minute eine gute Flecken- und Plaque-Entfernung auf den Zähnen. Innerhalb von 4 Stunden ist der Akku der Zahnbürste geladen, um dann bis zu 30 Tage ohne Aufladen zum Einsatz zu kommen. Aufgeladen wird die Zahnbürste über ein USB-Kabel.

Die Zahnbürste von Fairywill bietet fünf Modi – Sauber, Reinigen, Polieren, weich und Massage. Diese 5 Modi bieten den Vorteil, dass auch Personen mit Zahnfleischproblemen, wie Zahnfleischbluten, den passenden Modus zur Zahnreinigung erhalten. Zum Lieferumfang der Schallzahnbürste gehören 3 Ersatzköpfe.

Die happybrush elektrische Zahnbürste – aus der „Höhle der Löwen“

happybrush elektrische Zahnbürste rotierend

★★★★★

  • Hoch-effektive Rotationen durch 2-D-Technologie
  • Intelligente Ladestation mit Quadranten-Timer
  • viele Einstellmöglichkeiten
  • Leistungsstarker Power-Akku
  • speziellem Flexkopf zur Andruckkontrolle
  • Keine bekannt

Amazon

59,95 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

Die happybrush ist eine elektrische, rotierende Zahnbürste und ist mit einem Super-Power-Akku ausgestattet. Zum ersten mal vorgestellt, wurde diese Zahnbürste bei der bekannten Fernsehsendung „Höhle der Löwen„.

8.800 Schwingungen in der Minute, das sind die Rotationen mit denen Sie zu „glücklichen Zähnen“ kommen. So jedenfalls versprechen es die beiden Gründer. Ebenfalls bestenes ausgestattet ist der spezielle Flexkopf, der hochwertige Triple-Borsten hat, die eine gründliche und sanfte sowie schonende Reinigung versprechen.

Fehlen darf auch der 2-Minuten-Timer nicht, der gerade für Kinder wichtig ist. Der Akku ist so konzipiert, dass er bis zu 3 Wochen hält.

Elektrische Zahnbürsten im Vergleich zu Handzahnbürste

Foto: © Urheber: andreypopov / 123RF Standard-Bild

Wer den Zahnärzten, den wissenschaftlichen Studien und der Werbebranche glaubt, der wird durch die Benutzung einer elektrischen Zahnbürste weiße und gesunde Zähne haben. Dort, wo die Handzahnbürste nicht hinkommt, erreicht die elektrische Zahnbürste alles, so verspricht es die Werbung.

Und auch in Studien zeigt es sich immer wieder sehr deutlich, dass durch das Putzen mit einer elektrischen Zahnbürste Plaque besser und effektiver entfernt werden kann, Nutzer seltener Karies haben und auch das Zahnfleischbluten nicht mehr so häufig auftritt. All dieses sind Punkte, bei denen viele Menschen schon vom Nutzen der Elektrozahnbürste überzeugt sind.

Daneben versprechen die elektrischen Zahnbürsten auch ein einfacheres und weniger zeitaufwendiges Putzen. Ob dieses dann auch tatsächlich so umgesetzt werden kann, ist auch immer abhängig davon, was für eine elektrische Zahnbürste gekauft worden ist. Macht die eine die Arbeit fast von alleine, so muss bei der anderen doch selbst Hand angelegt werden. Einfacher ist es oft, wenn eine elektrische Bürste genutzt wird, von der Zeit her sollte aber auch bei den Elektrobürsten eine Zeitspanne für das Putzen eingehalten werden. Viele Modelle erinnern durch einen Piepton daran, dass die Zeit abgelaufen ist. Einige Modelle haben auch einen Ton dafür, dass die Seite gewechselt werden muss, etc. Ob es nun Zeitersparnis ist, oder der Komfort, der hier für eine elektrische Zahnbürste spricht, sei erst einmal dahin gestellt.

Neben all den Vorteilen steht auf der anderen Seite der Preis einer elektrischen Zahnbürste. Können Handzahnbürsten für Preise zwischen 0,50 € und 3,50 € gekauft werden, so liegt der Anschaffungspreis einer Elektrozahnbürste bei 50,00 € aufwärts. Dieser Preis muss sicherlich nur einmal bezahlt werden, da die Geräte einige Zeit halten sollten. Doch entstehen weitere Folgekosten, wie die Aufsätze, die in regelmäßigen Abständen, wie eine Handzahnbürste, getauscht werden müssen. Sehr gering, aber nicht vergessen werden sollten in diesem Zusammenhang auch die Stromkosten, die beim Aufladen der elektronischen Geräte entstehen.

Die Vorteile der elektrischen Zahnbürsten im Überblick:

  • es wird ein besseres Reinigungsergebnis erzielt,
  • elektrische Geräte nehmen viel Arbeit ab, wodurch die Zähne gleichmäßiger gesäubert werden,
  • zusätzliche Features erleichtern das Putzen und helfen oft bei Zahnproblemen

Was sind elektrische Zahnbürsten und welche Formen gibt es?

Aktuell bietet der Markt drei unterschiedliche Arten von elektrischen Zahnbürsten an. Diese unterscheiden sich doch recht stark in der Art der Anwendung und auch im Preis. Welches Modell das individuell richtige ist, kommt auf einzelne Punkte an, die vor dem Kauf unbedingt berücksichtigt werden sollten.

Elektrische Zahnbürsten arbeiten mit einem Akku und sind wiederaufladbar. Aufladbar sind diese Akkus mit einem normalen Netzstecker oder aber mit einem USB-Kabel. Dieses kann an jeder beliebigen Steckdose verwendet werden. Vorteil dabei ist, dass der Akku auch an einem Computer oder Laptop bzw. im Auto aufgeladen werden kann. Für alle Menschen also gut geeignet, die viel unterwegs sind.

Broxodent war im Jahre 1954 einer der ersten die Elektrozahnbürsten herstellten. Leider waren diese elektrischen Zahnbürsten oft defekt. Das hatte etwas mit dem Bewegungsablauf zu tun, der damals noch nicht rotierend war, so wie heute. Dieses Makel wurde im Laufe der Jahre immer verbessert.

Zähneputzen ist wichtig – gerade bei Kindern!:

Wir alle wissen, wie wichtig Zähneputzen ist. Aber richtig ist wichtig: Am Morgen und am Abend immer gründlich putzen! Schon ab dem ersten Zähnchen sollte man mit Kindern gemeinsam die Zähne putzen. Anfangs putzen die Eltern ihren Kindern die Zähne, bis diese es alleine können. Aber auch dann haben die verantwortungsbewussten Eltern die Plicht des „Nachputzens“.

Um wirklich nachhaltig Karies zu vermeiden, sollte man gründlich, mindestens für 2 Minuten die Zähne putzen und zwar alle Kieferquadranten!

Elektrische Zahnbürsten putzen gründlicher als die Handzahnbürste, da sie durch die rotierenden Bewegungen besser in die Zahnzwischenräume gelangt.

Foto: © Urheber: laboko / 123RF Standard-Bild

    1. Rotierend-oszillierende Zahnbürsten
      Die elektrischen Zahnbürsten mit rotierenden Bürstenköpfen sind die ältesten Modell auf dem Markt. Dabei schwingen die Borsten in einem Halbkreis hin und her, wodurch die Verschmutzungen auf den Zähnen entfernt werden.Die günstigen Modelle dieser Zahnbürsten rotieren rund 4000 Mal in der Minute, was selbst schon um einiges mehr ist, als eine Handzahnbürste. Die teuren und starken Modelle haben hier schon ca. 8800 Rotationen aufzuweisen, was beim manuellen Putzen niemals erreicht werden kann.Die neuesten Modelle dieser Elektrozahnbürsten pulsieren nicht mehr nur hin und her, sondern auch auf und ab. Das Putzergebnis kann dadurch noch deutlich besser ausfallen.Nachteilig bei den rotierenden Zahnbürsten ist aber, dass sie beim Putzen oftmals rütteln, was bei manchen Nutzern dann zu Zahnfleischproblemen führen kann. Wer empfindliches Zahnfleisch hat, sollte sehr genau schauen, welches Modell besser geeignet ist und die Zähne sanfter reinigen kann. Einsteigerzahnbürsten gibt es hier schon ab einem Einkaufspreis von 20 €.

Elektrische Zahnbürste Oral-B Pro 750 mit CrossAction

★★★★★

  • idealer Reisebegleiter für unterwegs
  • verbesserte Reinigungsergebnisse
  • viele Einstellmöglichkeiten
  • Bürstenkopf oszilliert, rotiert und pulsiert
  • Von Zahnärzten weltweit empfohlen
  • Keine bekannt

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34,95 €

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    1. Schallzahnbürsten
      Die elektrischen Schallzahnbürsten können die Nutzer dadurch überzeugen, dass sie sanfter arbeiten, als eine rotierende Zahnbürste. Sie rütteln deutlich geringer beim Putzen an den Zähnen, sodass alle, die empfindliche Zähne oder Zahnfleisch haben, mit diesen Zahnbürsten deutlich besser beraten sind. Daneben arbeiten sie mit einer deutlich höheren Frequenz, als die rotierenden Bürsten. Das Putzergebnis wird dabei aber laut Studien nicht sonderlich besser. Nur geringe bessere Putzergebnisse können laut Tests gezeigt werden. Der Plaquebelag ist gründlicher entfernt und zudem zeigt es sich, dass die Zähne auch längere Zeit nach dem Putzen noch glatt und frei von Belag sind.Nachteilig wirkt es sich aus, dass diese elektrischen Zahnbürsten um einiges teurer sind, als die rotierenden Zahnbürsten. Es zeigt sich deutlich, dass der Anschaffungspreis schon höher ausfällt und die nachkaufbaren Bürstenköpfe sind im Vergleich auch um einige Euro teurer.

★★★★★

  • perfekt glattes Gefühl auf den Zähnen
  • 2-Minuten-Timer mit regelmäßigen Zwischeneinschüben
  • viele Einstellmöglichkeiten
  • Reiseetui für Fairywill Elektrische Zahnbürste
  • lange Akkulaufzeit
  • Keine bekannt

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  1. Ultraschallzahnbürsten
    Die Ultraschallzahnbürsten sind die neuesten auf dem Markt. Sie können die Nutzer dadurch überzeugen, dass sie mit einer Frequenz von mehr als 1 Million Schwingungen die Zähne reinigen. Der Vorteil dadurch zeigt sich darin, dass die Bürsten sich gar nicht mehr zu bewegen scheinen, der Bürstenkopf scheint starr zu stehen. Beim Putzen der Zähne muss dadurch die elektrische Zahnbürste nicht mehr über die Zähne bewegt werden, sondern kann das Gerät einfach an die Oberfläche gehalten werden und das Gerät bewegt sich von alleine. Das alleine macht das Zähneputzen schon einmal zu einer sehr komfortablen Sache.Das Reinigungsergebnis ist sehr gut. Auch wenn es viele Nutzer am Anfang nicht wahrhaben wollen, wie durch einfaches Halten der Bürste an die Zähne diese sauber werden sollen. Es zeigt sich, dass die Ultraschallzahnbürste genauso wie die anderen elektrischen Zahnbürsten auch für sehr saubere Zähne sorgen.Dadurch dass kein Druck auf die Zähne und auf das Zahnfleisch ausgeübt werden muss, sind die Ultraschallzahnbürsten besonders für die Menschen geeignet, die empfindliche Zähne oder empfindliches Zahnfleisch haben. Gleiches gilt auch für die Menschen, die eine feste Zahnspange haben oder die Kronen haben. Sie haben bei anderen Modellen nicht selten das Gefühl, als würden sie durch den Druck, der beim Putzen ausgeübt werden muss, auch die Spange oder die Krone verrücken.Nachteilig ist auch hier einzig und alleine der Preis. Die Ultraschallbürsten sind wegen der neueren Technologie auch die teuersten Modelle. Einige Anbieter auf dem Markt werben gar dafür, dass eine spezielle Zahncreme verwendet werden sollte, die dann auch um einiges teurer ist, als andere Marken, die aber ebenso genutzt werden könnten.

Die elektrische Zahnbürsten richtig benutzen

Damit eine elektrische Zahnbürste auch das beste Putzergebnis liefern kann, ist es sehr wichtig, dass diese auch richtig bedient werden. Eine falsche Bedienung kann nicht nur am Putzergebnis etwas ausmachen, sondern kann es auch Zahn und Zahnfleisch angreifen.

Auf zu viel Druck achten

Gerade die Menschen, die erstmalig eine elektrische Zahnbürste benutzen, machen den Fehler, dass sie zu viel Druck ausüben, so wie es bei einer Handzahnbürste gemacht werden muss. Bei allen elektrischen Geräten ist es wichtig, hier den richtigen Punkt zu finden, damit weder die Zähne noch das Zahnfleisch beschädigt werden. Gerade die neueren und teuren Modell der elektrischen Bürsten haben einen Sensor, der sich bemerkbar macht, wenn zu viel Druck ausgeübt wird. Jeder wird daher dann gewarnt, dass es zu Schäden führen kann, aber dieser Punkt ist eben nicht individuell einstellbar. Wer empfindliche Zähne oder Zahnfleisch hat, der sollte darauf achten, sanfter zu Putzen.

Die richtige Putzzeit finden

Wie auch beim Putzen mit einer Handzahnbürste, so ist es auch bei den Elektrozahnbürsten wichtig, dass die richtige Putzzeit eingehalten wird. Günstige Einsteigergeräte haben nur selten einen Timer, der anzeigt, wann die Zähne eigentlich gründlich gereinigt sind. Alle anderen Geräte verfügen über diese Zusatzfunktion. Oft ist die Zeit bei 2 Minuten erreicht, wer für ein besseres Putzergebnis sorgen möchte, kann die Zeit eigenständig noch einmal erweitern. Wer die Zunge noch einmal nach reinigen möchte, der sollte ebenfalls noch einmal gut 30 Sekunden auf das Piepen des Timers aufschlagen.
Bei Ultraschallzahnbürsten zeigt es sich, dass diese eine längere Zeitspanne für ein sauberes Putzergebnis ansetzen. Da hier eben sanfter gereinigt wird, haben die meisten Modelle ihre Zeitspanne erst nach 3 Minuten erreicht.

Die richtige Putztechnik anwenden

Beim Putzen mit einer elektrischen Zahnbürste ist alles anders, als wenn mit einer Handzahnbürste geputzt wird. Dieses wird jeder sehr schnell merken, der das erste Mal ein solches Gerät in den Händen hält. Daher ist es auch sehr wichtig, dass vor der ersten Benutzung in Erfahrung gebracht wird, wie die elektrische Zahnbürste bedient wird. Ansonsten kann es auch schnell passieren, dass die Zähne zwar sauber werden, aber Schaden am Zahnfleisch und an den Zähnen entstehen – und dieses ist sicherlich etwas, was vermieden werden sollte und auch einfach vermieden werden kann. Ratsam ist es daher, sich vor der ersten Benutzung sehr genau die Bedienungsanleitung durchzulesen. Hier wird auf die Besonderheiten der einzelnen Geräte sehr genau hingewiesen, damit jeder weiß, wie das jeweilige Gerät auch am besten genutzt werden sollte.

Tipp: Die Zahnbürste niemals mit aufgetragener Zahnpasta außerhalb des Mundes aktivieren!

Die elektrische Zahnbürste richtig reinigen

Nicht nur in Hinblick auf die Hygiene einer elektrischen Zahnbürste, sondern auch auf die Langlebigkeit sollte auf die richtige Reinigung geachtet werden. Dazu ist es wichtig, dass der Bürstenkopf nach jeder Benutzung unter klarem Wasser ausgewaschen wird. Danach sollte der Bürstenkopf getrocknet werden, damit das Wasser nicht herunterlaufen kann und so in die Rillen der elektrischen Zahnbürste gelangt, wo sich fleckige Bakterienansammlungen finden lassen.

Auch unterhalb des Bürstenkopfes, wo die Bürste auf das Gerät aufgesetzt wird, sollte gereinigt werden, da auch hier schnell Bakterien zu finden sind, die im Kalk und in den Zahnpastaresten einen schönen Platz finden. Und hier kann es ansonsten auch schnell zu Abnutzungen kommen, wenn der Bürstenkopf nicht mehr richtig auf die Zahnbürste aufgesteckt werden kann.

Bevor die Zahnbürste an die Ladestation gesetzt wird, wird dazu geraten, auch hier einmal gründlich sauber zu machen.

Was muss ich beim Kauf einer elektrischen Zahnbürste beachten?

Elektrische Zahnbürsten gibt es mit verschiedenen Techniken. Neben der Reinigungsleistung sind aber auch Handhabung, Haltbarkeit sowie finanzielle Aspekte von Bedeutung. Besonders bei einem Gerät für den täglichen Gebrauch sollten alle Faktoren die Kaufentscheidung beeinflussen.

Elektrische Zahnbürsten voller Technik

Bei elektrischen Zahnbürsten wird vorwiegend von 2 unterschiedlichen Techniken Gebrauch gemacht. Eine davon sind die oszillierend-rotierenden Bürsten, die sich durch einen runden Kopf auszeichnen. Sie drehen sich im Halbkreis hin und her. Einige Modelle sind zusätzlich in der Lage zu pulsieren. Die schallaktiven Zahnbürsten haben einen länglich geformten Kopf. Sie reinigen durch Vibration auf hoher Frequenz. Im Ergebnis unterscheiden sich die beiden Techniken kaum, bei der Anwendung hingegen schon. Mit der Rundkopfbürste wird jeder Zahn einzeln geputzt, durch die längliche Bürstenkopfform wird mehr Zahnfläche auf einmal gereinigt. Unabhängig von der Technik sollte mindestens 2 Minuten lang geputzt werden, genau wie mit der Handzahnbürste.

Welche Zusatzfunktionen braucht eine elektrische Zahnbürste

Je nach Modell und Preisklasse bieten die elektrischen Zahnbürsten einige Zusatzfunktionen. Der 2-Minuten-Timer ist in vielen Geräten integriert und besonders für Kinder sinnvoll, da sie noch kein richtiges Zeitgefühl besitzen. Die Anzahl der Reinigungsprogramme variiert zwischen 1-5 Stufen. Notwendig sind sie nicht, geben aber die Möglichkeit die Leistung dem individuellen Putzverhalten anzupassen. In einem der neuesten Modelle (Oral-B Pro 6000 Smart Series von Braun) gibt es eine integrierte Bluetooth-Schnittstelle um eine Verbindung zum Smartphone aufzubauen. Mit Hilfe einer App können Putzleistung und Mundhygiene kontrolliert werden.

Eine elektrische Zahnbürste kaufen – was muss beachtet werden?

Wer sich eine elektrische Zahnbürste kaufen möchte, der muss auf mehr achten, als darauf, dass es unterschiedliche Arten von elektrischen Zahnbürsten gibt. Nur dann, wenn vor dem Kauf sehr genau die individuellen Bedürfnisse und Belange hinterfragt werden, kann sich der Kauf einer Elektrobürste auch bezahlt machen.

  1. Der Akku
    Der Akku spielt bei den elektrischen Zahnbürsten eine große Rolle. So sollte vor dem Kauf auf einen starken Akku geachtet werden. Es zeigt sich, wie bei vielen anderen elektrischen Geräten auch, dass die Nutzungsdauer nach und nach nachlässt. Hält der Akku in der ersten Zeit noch 5 Tage durch, so vielleicht nach 2 Jahren Nutzung der Elektrobürste nur noch 3 Tage. Muss die Zahnbürste dann stundenlang aufgeladen werden, wird die Freude an der Zahnbürste schnell schwinden. Moderne Lithium-Ionen Akkus sind empfehlenswert.In Bezug auf den Akku sollte auch darauf geachtet werden, dass die Zahnbürste eine Akkuanzeige hat. Ansonsten müssen die Nutzer raten, wie lange die Zahnbürste noch hält und im schlimmsten Fall geht der Akku gerade beim Putzen leer und das Putzergebnis ist nicht das gewünschte.
  2. Zusatzfunktionen
    Wer sich eine neue elektrische Zahnbürste kaufen möchte, der wird heute auf dem Markt welche finden, die zahlreiche Zusatzfunktionen haben. Jeder kann hier nach den eigenen Bedürfnissen und dem eigenen Bedarf entscheiden. Wichtig ist vor allem aber die Andruckkontrolle. Mit dieser Funktion kann ein weitreichender Schaden an den Zähnen und auch am Zahnfleisch verhindert werden.Einen Timer haben heute die meisten Modelle, ein Reiseetui kann etwa dann sinnvoll sein, wenn der Nutzer viel unterwegs ist. Verzichten kann jeder auf Desinfektionsprogramme, wenn die Zahnbürste anderweitig gründlich gereinigt wird. Ob die elektrische Zahnbürste nun zwingend mit dem Smartphone verbunden werden muss, damit hier das Putzergebnis aufgezeichnet werden kann, ist jedem selbst überlassen. Ratsam ist aber auch bei Menschen, die vorliegende Zahnerkrankungen oder Zahnprobleme haben, dass die Zahnbürste mit Zusatzfunktionen darauf eingehen kann. So gibt es Modelle, die einen Aufhellungsmodus haben, der zum Beispiel Kaffeetrinkern entgegen kommt. Wer empfindliche Zähne hat, der sollte darauf achten, dass es einen sensiblen Modus gibt, mit dem die Zähne auch gründlich gereinigt werden können.

Weiterführende externe und interne Links

► Elektrische Zahnbürste Test ► zum ausführlichen Braun Oral-B Advance Power Test
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Letzte Aktualisierung am 3.02.2020 um 11:53 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Elektrische Zahnbürsten: Tests & Testsieger

Die Zahnmedizinerin Kiana Meier-Friedhoff ist Spezialistin für Kiefergelenkerkrankungen und beantwortet für uns die wichtigsten Fragen zu Zahnreinigung und Mundhygiene. (Bildquelle: zahnarztpraxis-drvoss.de)

Putzt elektrisch wirklich besser als manuell? Wie können Sie Mundgeruch verhindern und wie hartnäckigen Zahnbelag? Sollten Sie rotierenden oder vibrierenden Zahnbürsten den Vorzug geben? Und müssen Sie wirklich nach jeder Mahlzeit zur Zahnbürste greifen? Im Schwerpunkt Zahnreinigung widmen wir uns auf Testberichte.de diesen und weiteren Fragen. Die Zahnmedizinerin Frau Kiana Meier-Friedhoff hat uns mit Antworten versorgt.

Zu welchen Mundhygiene-Maßnahmen raten Sie Ihren Patienten außer der täglichen Bürstenreinigung?

Mehrere sind geeignet. Außer Mundduschen, Ölziehen und Zungenschabern gehören dazu die kleinen Zahnzwischenraum- oder Interdentalbürsten. Bei Letzteren rate ich meinen Patienten dringend, sich von der Prophylaxe die richtige Größe zeigen zu lassen.

Empfehlen Sie Ihren Patienten zusätzlich zur normalen Bürstenreinigung auch Zahnseide – und wenn ja, welche?

Bei Zahnseide empfehle ich vor allem die ungewachste Variante, da Speisereste besser daran haften bleiben. Für größere Zahnzwischenräume sind Interdentalbürsten aber die bessere Alternative.

Manche Menschen tun sich schwer mit Zahnseide. Sind Mundduschen hier eine Alternative?

Unbedingt. Mundduschen sind generell eine gute Alternative für Menschen, die mit anderen Mundhygiene-Maßnahmen wie Zahnseide oder Interdentalbürsten nicht gut zurechtkommen.

Eignen sich Mundduschen auch als Ersatz für die normale Bürstenreinigung?

Auf gar keinen Fall! Um regelmäßiges und gründliches Säubern der Zähne mit einer Zahnbürste kommt man auch mit der besten Munddusche nicht herum.

Kann man mit einer Munddusche hartnäckigen Zahnbelag selbst entfernen?

Nein. Nur die mechanische Reinigung der Zähne mit der Zahnbürste bringt den gewünschten Effekt.

Was reinigt Zahnzwischenräume und Zahnfleischsaum besser: Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürstchen?

Zahnzwischenraumbürstchen sind hier klar im Vorteil. Das gilt aber natürlich nur, wenn der Zahnzwischenraum es zulässt.

Ist es ratsam, in einen Zungenreiniger zu investieren und was bringt ein solches Gerät?

Es ist durchaus sinnvoll, sich einen speziellen Zungenreiniger zu kaufen. Mit einem Zungenschaber lassen sich Beläge, die sich tagsüber und über Nacht angesammelt haben, gut von der Zungenoberfläche herunterschaben. Auch gegen unangenehmen Mundgeruch hilft eine solche Zungenreinigung, da schlechter Geruch sich in vielen Fällen auf Beläge im Mundraum zurückführen lässt. Am besten sind Zungenschaber, die man auch auskochen oder im Geschirrspüler reinigen kann – also Modelle aus Edelstahl. Vielfach hilft aber auch ein einfacher Löffel: Wenn Sie mit der Kante über die Zungenoberfläche streichen, können Sie auch mit dieser Methode einen Großteil der Beläge entfernen.

Sind elektrische Zahnbürsten besser als normale Handzahnbürsten?

Ich persönlich empfehle meinen Patienten den Griff zur elektrischen Zahnbürste. Ein klarer Pluspunkt gegenüber normalen Handzahnbürsten besteht in jedem Fall darin, dass sie schwer zugängliche Stellen besser erreichen. Handzahnbürsten dagegen helfen beim Erlernen einer perfekten Putztechnik – beide haben also ihre Vorzüge.

Welcher Bürstentyp ist aus Ihrer Sicht besser: rotierender Bürstenkopf oder Schallzahnbürste?

Wir in der Zahnarztpraxis Dr. Voß empfehlen unseren Patienten Zahnbürsten mit rotierenden Bürstenköpfen. In unserer Praxis haben wir damit die besseren Erfahrungen gemacht.

Braucht eine elektrische Zahnbürste wirklich mehrere Putzprogramme wie z. B. Aufhellen, Zahnfleischmassage oder Tiefenreinigung?

Wer sich vor dem Kauf seiner elektrischen Zahnbürste absichern möchte, sollte durchaus auf eine Mindestausstattung achten. Funktionen wie Zahnfleischmassage, Andruckkontrolle und Geschwindigkeitsregulierung sind meines Erachtens elementar.

Warum sollte eine Andruckkontrolle zur Ausstattung einer elektrischen Zahnbürste gehören? Was kann passieren, wenn man beim Putzen zu viel Druck ausübt?

In zwei Fällen rate ich meinen Patienten zu kontrolliertem Andruck auf Zähne und Zahnfleisch: Zum einen bei „weichen“ Zähnen, die bei zu viel Druck an Substanz verlieren könnten; und zum anderen bei Zahnhalsdefekten, wo ein Zuviel an Putzdruck die Empfindlichkeit der Zähne fördern kann.

Wie viel Zeit sollte man sich fürs Zähneputzen generell nehmen? Reichen zwei Minuten oder ist länger immer auch besser?

Wer sich jeder Fläche des Zahns mit möglichst viel Zeit und Aufmerksamkeit widmet, tut immer etwas Gutes für seine Zahngesundheit. Eine feste Faustformel über die empfohlene Zwei-Minuten-Putzzeit hinaus gibt es aber nicht. Manche Patienten benötigen mehr, manche weniger Zeit.

Ab wann sollte man seine alte gegen eine neue Zahnbürste austauschen?

Spätestens nach drei Monaten wird eine neue Zahnbürste fällig. Wirken die Borsten aber schon vor diesem Zeitraum ausgefranst und abgenutzt, ist das ein Hinweis auf einen früheren Wechsel zur Folgebürste.

Sollte man wirklich nach jeder Mahlzeit die Zähne putzen?

Besser wäre es in jedem Fall. Wer viel säurehaltige Lebensmitteln und Getränke zu sich nimmt, sollte eine Stunde mit dem Putzen warten, da es in etwa so lange dauert, bis sich die Schutzschicht – der sogenannte Biofilm – über den Zahn aufbaut. Um diesen Prozess zu unterstützen, kann man den Mund auch mit etwas stillem Wasser ausspülen.

Es gibt Zahnbürsten mit harten, weichen und mittleren Borsten. Welche eignet sich für wen?

Das hängt von mehreren Faktoren ab. Eine etwas weichere Zahnbürste wirkt beispielsweise nach einer Parodontose-Behandlung schonender auf das Zahnfleisch. Zu weichen Zahnbürsten sollten außerdem Menschen greifen, die zu etwas mehr Andruck beim Putzen neigen oder deren Zahnsubstanz generell etwas weicher beschaffen ist. Mittelfeste Zahnbürsten eigenen sich für fast jedes Gebiss, von harten Zahnbürsten hingegen rate ich grundsätzlich ab.

Raten Sie Kindern von klein auf zum Putzen mit elektrischen Zahnbürsten?

Ich rate immer zu einem Wechsel zwischen der normalen Handzahnbürste und einer elektrischen Bürste, da Kinder die richtige Putztechnik erst erlernen müssen. Mit einer elektrischen Zahnbürste allein gelingt das nicht.

Richtig Zähne putzen – welche Tipps zur Zahnputztechnik haben Sie für unsere Leser?

Gehen Sie am besten systematisch vor, das heißt: Reinigen Sie Ihre Zähne immer nach demselben Muster. Nur so können Sie vermeiden, dass Sie bestimmte Bereiche vergessen. Vergessen Sie keinesfalls die Übergänge von den Zähnen zum Zahnfleisch und die Bereiche hinter den letzten Zähnen.

Kommen viele Patienten zu Ihnen, deren Zahnprobleme sich durch richtiges Putzen hätten vermeiden lassen?

Eindeutig ja.
Fluroid ist ein heikles Thema. Hier kann es nur um die optimale Dosierung gehen, damit eine Zahncreme ihre Karies-reduzierende Wirkung entfalten, aber keine schädlichen Nebenwirkungen hervorrufen kann. Daher rate ich meinen Patienten, sich ausführlich mit den möglichen Inhaltsstoffen von Zahncremes zu beschäftigen, um selbst entscheiden zu können, was für sie vertretbar ist.

Und noch eine Frage zur richtigen Zahnpasta. Es gibt Universal- und Sensitiv-Zahncremes sowie Zahnpasta mit Weiß-Auslobung. Welche sind nützlich, welche Unfug?

Einige Zahncremes enthalten Stoffe, die der Gesundheit schaden können. Ich empfehle meinen Patienten, sich persönlich mit diesen Themen auseinanderzusetzen, damit sie ein Bewusstsein für die Risiken in diesem Bereich entwickeln und selbst entscheiden können, was für sie das Richtige ist. In meinen Augen ist optimale Zahnreinigung aber ohnehin eher eine Frage der Putztechnik als der Zahnpasta.

Wir bedanken uns bei Zahnärztin Frau Kiana Meier-Friedhoff für die Beantwortung unserer Fragen.
Die Zahnmedizinerin ist spezialisiert auf Kiefergelenkerkrankungen und praktiziert in der Berliner Zahnarztpraxis Dr. med. dent. Alexander Voß in Berlin-Zehlendorf.

Stiftung Warentest: Elektrozahnbürsten im Test: Discounter-Produkt überzeugt und kostet nur 8 Euro

FOCUS Online/Wochit (19), dpa/Center for Disease Control/epa/dpa, Lockhead Martin, Thomas Fiedler für PLAYBOY Deutschland Februar 2020, dpa/Peter Kneffel, FOCUS Online/CHIP/dpa/Karl-Josef Hildenbrand, dpa/Continental, dpa/Wolfgang Kumm/dpa, Getty Images/PeopleImages (2), FOCUS Online/dpa, dpa/Viking Cruises/dpa-tmn, Hawesko, dpa/Friso Gentsch, dpa/Andrea Warnecke, dpa/Patrick Pleul, TWC (6), Getty/AFP, imago images / Icon SMI, FOCUS Online (16), Blick, colourbox, Instagram.com/sahartabar_official, © glomex (2), dpa/Alexander Heinl/dpa-tmn, FOCUS Online/dpa/Boris Roessler, Colourbox.de (2), Getty Images/ultramarinfoto, dpa/RheinEnergie AG/dpa-tmn, dpa / Oliver Killig, Getty Images/iStockphoto (3), VOX / Bernd-Michael Maurer, hipotels.com, Viehmann, dpa (6), imago/Westend61, Getty Images/iStockphoto/Familienexpertin kritisiert Taschengeld: „Führt nur zu Frustration“, Schlaraffenland, dpa / Jens Schierenbeck, dpa/Jeff Gilbert/The Telegraph pool/dpa, Youtube.com/gurutek , Kirsty Wigglesworth/AP/dpa, dpa/Santi Palacios/AP/dpa, dpa/Glomex/Puls4, Getty Images/iStockphoto/LightFieldStudios, TWC/GettyImages, ZDF Enterprises (3), Arton Krasniqi, ITBP/PTI/dpa, Huffignton Post/Wochit, dpa/Jens Kalaene, Flightradar24, Wochit (2), Wochit/Screenshot, Getty Images/skynesher, dpa/Mark Schiefelbein/AP/dpa, Rhein Neckar Fernsehen, Gregor Fischer/dpa, Save the Children, Don’t Panic, Bongarts/Getty Images, Getty Images, FOL (2), ARD, Hart aber fair, dpa / Str, Kay Nietfeld/dpa, Screenshot/Glomex, Barcroft.TV, Bit Projects, Marcel Sommer, © Glomex, Victoria Jones/PA Wire/dpa, Imgur, copyright 2020 KameraOne. All rights reserved. (2), Instagram, Welt der Wunder Sendebetrieb GmbH, Lidl, FOCUS Online / dpa, dpa/Lukas Schulze, Getty Images/iStockphoto/Kerkez, dpa/Arno Burgi, Devil’s Film, colourbox.de, Rosenbach, Getty Images/iStockphoto/Tharakorn, dpa/-/kyodo/dpa, 2020 Getty Images (2), Glomex (2), Getty Images/iStockphoto/Pixsooz, dpa / Franziska Koark, Colourbox (2), Ruptly, Kendall Diwisch/Facebook, Huffington Post, Huffington Post/Wochit, Screenshot: Youtube.com, www.earthbirthmethod.com, Bitprojects, dpa/Christin Klose/dpa-tmn, Sabrina Nickel, ZDF/Markus Lanz/Screenshot
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Testsieger: Sonicare Schallzahnbürste gewinnt bei Stiftung Warentest

„Endlich ein schallender Sieg für Sonicare. Meine Patienten wussten es schon lange vor Stiftung Warentest – jedes Mal”, sagt Prof. Dr. Michael Noack von der Uniklinik Köln. Und auch für die Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Dentalhygieniker/Innen e.V. (DGDH), Sylvia Fresmann, ist der Sieg der Philips Sonicare verdient: „In erster Linie ist für uns als DH eine schonende und gute Reinigungsleistung wichtig – in diesem Punkt ist die Philips Sonicare DiamondClean Smart mit vielen Funktionen ausgestattet.“

Im Test der Stiftung Warentest (test 01/2019) setzt sich die Philips Schallzahnbürste gegen zwölf andere elektrische Zahnbürsten durch. Die innovative Schallzahnbürste war mit der Note „Gut“ (1,8) im Gesamturteil allen anderen elektrischen Zahnbürsten überlegen. Hinsichtlich der Zahnreinigungseigenschaft erhielt sie sogar die Bewertung „Sehr gut“ (1,5). Laut Stiftung Wartentest* putzt die Zahnbürste sehr zuverlässig, entfernt Beläge sehr gut, ist leicht zu bedienen und hält mindestens sechs Jahre. Das macht sie zur Testsiegerin, so eine Pressemitteilung des Herstellers.

Die Philips Sonicare DiamondClean verfügt über viele clevere Funktionen für eine korrekte Zahn- und Mundpflege und sei außerdem sanft zum Zahnfleisch: Werde beim Putzen zu viel Druck ausgeübt, wird durch einen Drucksensor via LED und akustisch daran erinnert, dem Bürstenkopf die Arbeit zu überlassen.

Die innovative Schalltechnologie bewegt den Bürstenkopf außerdem mit 62.000 sanften Bewegungen pro Minute. Das sind mehr Bewegungen in der Minute als eine Handzahnbürste im ganzen Monat erreicht. Die schnellen Bürstenkopfbewegungen sowie die besondere Kombination aus Frequenz und Amplitude erzeugen einen Flüssigkeitsstrom, der über die Borstenspitzen hinaus bis tief in die Zahnzwischenräume gelangt. Ausgestattet mit einer intelligenten Technologie, erfasst die Schallzahnbürste zusammen mit der Philips Sonicare App in Echtzeit das Zahnputzverhalten, um eine saubere und umfassende Mundgesundheit sicherzustellen.

Mehr Infos unter www.philips.de/sonicare

Elektrische Zahnbürsten im Test: Gut muss nicht gleich teuer sein

Bei elektrischen Zahnbürsten ist die Preisspanne groß – von 8 bis 270 Euro ist alles dabei. Der Vergleich beweist, dass eine gute Zahnbürste nicht viel kosten muss.

Von Stefanie Gronostay

Zähne sind wie Autos: Wenn man sie nicht gut pflegt, kann es schnell teuer werden. Doch welche elektrische Zahnbürste hält, was sie verspricht und lohnt es sich, viel Geld in die Hand zu nehmen? Stiftung Warentest hat nun elf elektrische Zahnbürsten bis 100 Euro getestet (test-Ausgabe 12/2019). Neun Modelle erhielten die Note „gut“. Zwei Zahnbürsten schnitten mit „befriedigend“ ab. Auf dem letzten Platz landet die Philips Sonicare mit 88 Euro.

Günstige Zahnbürsten mit der Note „gut“ bewertet

Stiftung Warentest prüfte rotierende und vibrierende Schallzahnbürsten. Testsieger ist dabei die Braun Oral-B Pro 900 Sensi Ultra Thin für 95 Euro. Die Zahnbürste wurde mit der Note 1,9 bewertet. Als „Preishelden der Putzparade“ empfiehlt Stiftung Warentest die Zahnbürste Dontodent von dm. Sie kostet 16 Euro und ist mit der Note „gut“ (2,1) auf Platz zwei gelandet. Auch bei der Zahnbürste Budnident von Budnikowski muss nicht tief in die Tasche gegriffen werden. Die Elektrobürste ist ebenfalls für 16 Euro zu haben und wurde mit der Note 2,2 bewertet.

Auffallend ist, dass sich unter den besten sechs Zahnbürsten auch drei günstige Modelle mit Preisen von 8 bis 16 Euro befinden.

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Philips überzeugt mit Luxusmodell

Auf dem letzten Platz landete die Sonicare 4500 Protective Clean von Philips für 88 Euro mit der Note „befriedigend“ (3,2). Kritikpunkt: Die Zahnbürste entferne Zahnbelege schlechter als andere Modelle in ihrer Preiskategorie. Philips bietet jedoch auch das Luxusmodell Sonicare 9300 Diamond Clean Smart an. Das 270 Euro teure Elektrogerät hält für den Nutzer viele Extras bereit. Neben einer Bluetooth-Verbindung ist die Bürste mit einem Glas in Wasserglas-Optik ausgestattet. Im Test schob sich das Modell auf Platz eins, wird jedoch in der Tabelle nicht aufgeführt, da die Zahnbürste mehr als 100 Euro kostet.

Die Akkulaufzeit reicht bei den Zahnbürsten von 40 Minuten bis zu zwei Stunden. Im Ranking ist auch mit der Nevadent Professional Care von Lidl (Preis: 8 Euro) ein Modell mit Batterien vertreten. Der Vorteil ist hierbei, dass diese ausgetauscht werden können. Das ist bei den anderen Bürsten mit festeingebauten Akkus nicht möglich.

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Stiftung Warentest: Das sind die besten elektrischen Zahnbürsten 2019

Regelmäßig untersucht die Stiftung Warentest elektrische Zahnbürsten. Im Dezember 2019 haben die Tester sich insgesamt elf aktuelle Modelle angesehen und diese auf ihre Wirksamkeit bei der Zahnreinigung, der Handhabung und ihrer Haltbarkeit hin untersucht. Wir stellen die Testergebnisse und die besten Modelle vor.

Getestet wurden insgesamt elf Elektrozahnbürsten, sowohl Schallzahnbürsten als auch oszillierend-rotierende Bürsten, mit Preisen bis zu 100 Euro. Das Ergebnis bei den preiswerten elektrischen Zahnbürsten ist durchaus positiv. Neun Modelle bekamen eine Gesamtnote von „gut“, zwei ein „befriedigend“.

Test Elektrozahnbürsten: große Preisunterschiede

Auch bei den guten günstigen Modellen unter 100 Euro sind die Preisunterschiede in Hinsicht auf den Leistungsumfang groß. Die in der aktuellen „test“-Ausgabe vorgestellten Zahnbürsten mit der Note „gut“ liegen preislich im Rahmen von acht bis 100 Euro. Die besonders günstige Nevadent von Lidl war allerdings ein Aktionsprodukt und ist zurzeit nicht erhältlich.

Die besten elektrischen Zahnbürsten im aktuellen Test

Wie schon in den vergangenen Tests haben auch diesmal die Zahnbürsten von Braun Oral-B gute Noten erzielt. Testsieger ist die Braun Oral-B Pro 900 Sensi Ultra Thin. Sie erhielt das „test“-Qualitätsurteil „Gut (1,9)“. Mit einem Preis von knapp 100 Euro gehört sie aber auch zu den teureren getesteten Bürsten. Günstiger, aber mit einer Gesamtnote von „Gut (2,1)“ nur unwesentlich schlechter ist die Dontodent Akku-Zahnbürste Active Professional von DM. Sie kostet nur rund 16 Euro, ist aber in der Handhabung nicht so komfortabel wie das teurere Modell von Braun.

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Der Testsieger: Braun Oral-B Pro 900 Sensi Ultra Thin

Die elektrische Zahnbürste Braun Oral-B Pro 900 Sensi Ultra Thin schlägt die Konkurrenz im aktuellen Test und geht als Testsieger durchs Ziel. Ein Timer informiert bei der Nutzung alle 30 Sekunden, sodass man den Putzbereich wechselt und die korrekte Putzzeit von insgesamt zwei Minuten einhält. Drei verschiedene Programme helfen bei der Zahnpflege.

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  • test-Qualitätsurteil „Gut (1,9)“
  • oszilierend-rotierend, pulsierend
  • 3 Reinigungsmodi: Tägliche Reinigung, Sensitiv und Aufhellen
  • Lieferumfang: 1 Handstück mit Ladestation, 2 Aufsteckbürsten (Sensi UltraThin und 3DWhite)

Beste Schall-Zahnbürste im Test: Silk’n SonicSmile

Die SonicSmile von Silk’n bekam von den Testern das „test“-Qualitätsurteil „Gut (2,1)“. Ein Timer informiert bei der Nutzung alle 30 Sekunden, sodass man den Putzbereich wechselt. Besonders praktisch: Die Zahnbürste kann über das mitgelieferte USB-Kabel geladen werden. Das macht sie zum idealen Begleiter im Urlaub. Fünf unterschiedliche Programme unterstützen dabei, die Zähne optimal zu pflegen.

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Die günstigere Alternative: Braun Oral-B Pro 2 2000N

Die Braun Oral-B Pro 2 2000N bekam von den Testern das „test“-Qualitätsurteil „Gut (2,2)“. Preislich ist dieses Modell jedoch günstiger als der Testsieger und verfügt zudem über eine optische Andruckkontrolle, die das Zahnfleisch vor Verletzungen schützt. Die Pro 2 2000N verfügt über zwei Putzprogramme, einen Intervalltimer und ein Signal, wenn die Putzzeit beendet ist.

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  • test-Qualitätsurteil „Gut (2,2)“
  • oszilierend-rotierend, pulsierend
  • 2 Reinigungsmodi: Tägliche Reinigung, Sensitiv
  • Lieferumfang: 1 Handstück mit Ladestation, 1 Aufsteckbürste

Rotierende oder vibrierende Zahnbürsten – was reinigt besser?

Oft scheiden sich die Geister an der Frage, welche elektrische Zahnbürste nun besser für saubere Zähne und ein gepflegtes Zahnfleisch ist – eine rotierende oder eine vibrierende. Die Tester der Stiftung Warentest jedenfalls konnten keinen eindeutigen Vorteil der einen oder anderen Art der Bürstenbewegung feststellen. Es gilt also: Die Bürstenart, mit der Sie sich selber am wohlsten fühlen, ist die geeignetste.

Akku im Dauerbetrieb

Wie lange hält eine elektrische Zahnbürste mit voll aufgeladenem Akku durch bis sie wieder neu geladen werden muss? Und wie lange hält der Akku überhaupt, bevor die Akkuleistung nachlässt und die Zahnbürste ersetzt werden muss, weil fest eingebaute Akkus nicht ausgetauscht werden können? Auch diesen Fragen hat sich die Stiftung Warentest gewidmet.

Einmal komplett aufgeladen halten die Akkus der Elektrobürsten unterschiedlich lange durch. Während der Testsieger von Oral-B nur 45 Minuten schafft, hält ein Modell von Grundig 112 Minuten lang durch. Die SonicSmile von Silk’n schafft 107 Minuten.

Getestet wurde auch exemplarisch drei Akkuzahnbürsten, wie gut der Akku nach simulierten drei Jahren Gebrauch noch lädt und ob die Ergebnisse sich mit dem Neuzustand vergleichen lassen. Das Ergebnis: Behandelt man den Akku gut und lagert die Zahnbürste nicht über 25 Grad Celsius ist der Verlust nach drei Jahren minimal.

  • Zahnbürsten im Vergleich: Stiftung Warentest kürt die beste Schallzahnbürste
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Übrigens: Sollte die Zahnbürste dann doch einmal ersetzt werden müssen, gehört sie wegen des Akkus nicht in den Hausmüll. In Sammelboxen in Super- und Elektromärkten oder aber auch an Sammelstellen für Sondermüll werden die alten Geräte angenommen.

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