Wann tauft man sein baby

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10 wichtige Fragen und Antworten rund um Babys Taufe

1. Was spricht für eine Taufe?

Bei der Entscheidung, sein Kind taufen zu lassen, spielt immer der Wunsch eine große Rolle, dass dieses auf besondere Weise von Gott geschützt wird. Der Antrieb hierfür kann einerseits die Angst um den eigenen Nachwuchs sein. Eine positivere Motivation wäre jedoch die Dankbarkeit, da das Geschenk eines neuen Lebens und des Elternwerdens als nicht selbstverständlich empfunden wird. Ein weiterer Grund für die Taufe ist, dass Eltern ihren eigenen persönlichen Glauben auch gerne an ihr Kind weitergeben wollen. Die Kleinsten sollen quasi von Anfang an in die Religion hineinwachsen, sodass sie im besten Fall früh positive Erfahrungen mit dem Glauben an Gott und der Gemeinschaft in einer Kirche sammeln können. Innerhalb einer Gemeinde wünschen sich Eltern zudem auch nach der Taufe Unterstützung bei der (christlichen) Erziehung und Rückhalt in schwierigen Situationen. Christliche Werte sollen von Anfang an zum moralischen Kompass werden.

2. Was spricht gegen eine Taufe?

Gegen eine Taufe spricht für viele Eltern von vornherein, dass sie sich vielleicht mit dem Glauben an Gott generell identifizieren können, nicht jedoch mit einer bestimmten Kirche. Andere halten auch nicht viel vom Konzept der Säuglingstaufe. Schließlich ist auch in der Bibel nur von der Erwachsenentaufe aus eigenem freien Willen die Rede, aber nie von Taufe im direkten Zusammenhang mit Kindern. Eltern, die gegen eine Taufe sind oder mit der Entscheidung hadern, wollen ihrem Kind die Wahl später selbst überlassen. Moralisch gesehen sei die Entscheidung für einen persönlichen Glauben eben genau das – persönlich. Und erst ab einem gewissen Alter erreiche man die Reife, um solche Entscheidungen auch nach gutem Wissen und Gewissen selbst treffen zu können. Darüber hinaus bringt eine Taufe auch rechtliche Konsequenzen mit sich: Selbst wenn ein (junger) Erwachsener später gar nicht zur Kirche gehören will, wurde er durch die Kindertaufe „passiv“, aber dennoch offiziell Mitglied. Das bedeutet ab einem gewissen Zeitpunkt auch die Entrichtung der Kirchensteuer, oder zumindest den gebührenpflichtigen Austritt. Diese Umstände empfinden viele Getaufte im Nachhinein als ungerecht.

3. Wie funktioniert die Anmeldung zur Taufe?

Wenn Ihr Euch nach gründlicher Überlegung und Abwägung der Vor- und Nachteile für die Taufe Eures Kindes entschieden habt, ist der nächste Schritt die Anmeldung hierzu. Dazu müsst Ihr nur einen Termin im Büro eurer Wohnort-Gemeinde vereinbaren. Wichtig ist jedoch, dass Ihr zum anschließenden Taufgespräch persönlich erscheint. Vor allem bei einem Wunschtermin sollte die Anmeldung möglichst frühzeitig erfolgen. Mitnehmen müsst Ihr lediglich das Familienstammbuch mit der Geburtsurkunde Eures Kindes und Eure Personalausweise. Wenn die Wahl schon gefallen ist, könnt Ihr ebenfalls die Namen und Adressen der Paten, sowie die Bescheinigung über ihre Kirchenzugehörigkeit vorlegen.

4. Wann ist der richtige Zeitpunkt für Babys Taufe?

Pauschal lässt sich eigentlich nicht sagen, in welchem Alter man sein Baby am besten taufen lässt. Während früher meist schon wenige Wochen nach der Geburt getauft wurde, lassen sich Eltern heutzutage dafür eher mehr Zeit. Jedoch geht der Trend schon in die Richtung, dass die Taufe noch während des ersten Lebensjahres stattfindet. Schließlich gehen Eltern häufig mit dem Wunsch an die Taufe heran, ihr Kind von Anfang an von Gott geschützt zu wissen. Doch je länger man wartet, desto besser können Kinder dieses besondere Ereignis auch selbst bewusst wahrnehmen.

5. Darf auch ökumenisch getauft werden?

Wenn Vater und Mutter verschiedenen Kirchen angehören oder nicht kirchlich getraut sind, kommen bezüglich der Taufe ihres Kindes einige Fragen auf. Da Kinder bei der Taufe immer in eine konkrete Gemeinschaft aufgenommen werden, ist daher eine ökumenische Taufe nicht möglich. Wohl oder übel müsst Ihr Euch also entscheiden, ob Euer Kind Mitglied der katholischen oder evangelischen Kirche werden soll. Und Euch gegebenenfalls auch durch beratende Gespräche mit den entsprechenden Geistlichen einig werden. Aber beide Konfessionen erkennen die Taufe gegenseitig an. Sollte später ein Konfessionswechsel stattfinden, muss also nicht nochmal neu getauft werden. Eine kirchliche Trauung ist jedoch keine Voraussetzung zur Taufe. Trotzdem wird die sogenannte „Traufe“, eine Kombination aus Trauung und Taufe, immer häufiger und beliebter.

6. Können wir unser Kind auch an einem anderen Ort als der Ortskirche taufen lassen?

Einige Eltern liebäugeln aus verschiedenen Gründen auch mit dem Gedanken, ihr Baby zuhause oder in anderen Kirchengebäuden taufen zu lassen. Dennoch wird in der Regel angestrebt, dass Kinder auch in ihrer örtlichen Gemeinde getauft werden. So können sie im Anschluss leichter in die Kirchengemeinschaft in ihrer nächsten Nähe integriert werden. Für eine Taufe außerhalb des Wohnortes kann man jedoch versuchen, beim eigentlich zuständigen Geistlichen einen Antrag hierauf zu stellen. Die Taufe im Krankenhaus oder zuhause bildet eine Ausnahme. Sie wird aber nur vorgenommen, wenn für das Baby beispielsweise Lebensgefahr besteht.

7. Wie läuft so ein Taufgottesdienst ab?

Auch wenn evangelische und katholische Taufgottesdienste nicht identisch ablaufen und die Gestaltung zudem von Gemeinde zu Gemeinde variiert: Meist sind Lieder, Fürbitte- und Dankgebete, Textlesung, Kollekte, Predigt, Taufspruch, Glaubensbekenntnis, Taufzeremonie, Entzünden der Taufkerze und Segenssprüche fester Bestandteil eines Taufgottesdienstes. Bei der eigentlichen Taufhandlung wird das Kind übrigens vom Geistlichen dreimal mit Taufwasser übergossen, während Eltern und Paten das stellvertretende „Ja“ zur Taufe geben. Der Taufgottesdienst kann als Teil des normalen Gottesdienstes, aber auch unabhängig davon stattfinden. Auch ob nur Euer Kind an diesem Tag getauft wird, oder eher Gemeinschaftstaufen üblich sind, ist unterschiedlich. Um Genaueres zu besprechen ist das Taufgespräch im Voraus gedacht. Datum und Ablauf des Gottesdienstes werden hierbei geplant und auch eigene Ideen und Beiträge von kleinen und großen Familienmitgliedern und Freunden können mit eingebracht werden. So kann die Taufe Deines Lieblings noch viel persönlicher gestaltet werden.

8. Was hat es mit den Taufpaten auf sich?

Die Erziehung eines Kindes gestaltet sich oftmals gar nicht so leicht. Die Aufgabe von Taufpaten ist daher, die Eltern bei der christlichen Erziehung zu unterstützen und natürlich ihr kleines Patenkind in besonderer Weise bei seiner Entwicklung zu begleiten. Sie werden neben den Eltern zu besonders engen Bezugspersonen, die unterstützend und beratend zur Seite stehen. Daher ist eine gegenseitige Vertrauensbasis zwischen Eltern und Paten sehr wichtig. Auch regelmäßiger Kontakt ist für diese Aufgabe förderlich. Das Mindestalter für Paten beträgt in der katholischen Kirche 16 Jahre, in der evangelischen 14 Jahre (normal wurden sie auch selbst gefirmt bzw. konfirmiert). Üblich sind zwei Taufpaten, auch wenn einer im Prinzip schon genügen würde. In der evangelischen Kirche kann jeder Christ Pate werden. Bei der katholischen Taufe muss jedoch mindestens ein Pate auch selbst katholisch sein. Doch selbst wenn Euer Wunschpate keiner oder einer anderen Kirche angehören sollte (oder ihr mehr als zwei haben wollt), kann er zusätzlich als so genannter „Taufzeuge“ mit einbezogen werden.

9. Wie wird eine Taufe im Anschluss gefeiert?

Üblicherweise gehen die Gäste einer Taufe nach dem Gottesdienst nicht gleich auseinander. Bei einem gemeinsamen Essen oder Kaffee und Kuchen feiern Verwandte und Freunde zusammen den besonderen Tag im Leben des kleinen Täuflings. Ob Du dafür ein Restaurant bevorzugst oder die Feier lieber bei Euch zuhause stattfinden soll, ist natürlich ganz Euch überlassen. Der Vorteil beim auswärts Essen ist, dass dies mit weniger Arbeit für die Gastgeber selbst verbunden ist. Zuhause zu feiern, ist jedoch besonders mit kleinem Baby für viele praktischer, vorausgesetzt Ihr holt Euch zur Unterstützung ein paar helfende Hände mit an Bord. All die festgehaltenen Erinnerungen an den Taufgottesdienst und die anschließende Feier lassen sich übrigens sehr schön im babywalz Fotoalbum „Meine Taufe“ aufbewahren.

10. Was muss unbedingt vorher organisiert und gekauft werden?

Grundsätzlich ist die Taufe für die Kinder von Kirchenmitgliedern kostenlos. Für den Taufgottesdienst an sich müsst Ihr nur die Taufkerze und das Tauf-Outfit für Euer Kind besorgen. In vielen Familien wird ganz traditionell ein Taufkleid von Generation zu Generation weitergegeben. Manche Gemeinden bieten aber auch Taufkleider zum Ausleihen an. Jedoch wird es heutzutage auch immer gängiger, anstatt eines Taufgewandes andere festliche Kleidung für den Sohn oder die Tochter zu wählen. Wenn zusätzlicher Blumenschmuck gewünscht ist, könnt Ihr beim Taufgespräch fragen, ob dieser von der Kirche gestellt wird, oder er von Euch selbst gekauft und angebracht werden soll. Für die Tauffeier nach dem Gottesdienst müsst Ihr Euch rechtzeitig um die Miete oder Reservierung einer passenden Location kümmern. Oder eben bei einer Feier zuhause genügend Sitzmöglichkeiten, Verpflegung und die passende Dekoration organisieren. Ebenso freuen sich Eure Gäste über schön gestaltete Einladungskarten zur Taufe und Taufhefte, die in der Kirche über den Programm-Ablauf und Texte für Lieder und Gebete informieren.

Falls Du noch auf der Suche nach ein wenig Inspiration für die Taufdeko bist, wirst Du in unserem Ratgeber „Tipps für die Taufdeko: So wird Babys erstes Fest zum Hingucker“ garantiert fündig! Und selbst wenn Ihr Euch im Endeffekt doch gegen die Taufe Eures kleinen Lieblings entscheiden solltet: Es gibt auch andere feierliche Möglichkeiten, Babys ihr erstes großes Familienfest zu bescheren, die genauso schön sind! Inspirationen, wie diese aussehen können, erfährst Du im Ratgeber zu den Alternativen zur christlichen Taufe.

Taufe – ja oder nein? Eine Frage, mit der sich heutzutage immer mehr Eltern beschäftigen. War es früher noch verpönt, nicht getauft zu sein, so ist es heute ziemlich normal geworden. Auch die Beweggründe für die Entscheidung zur Taufe sind oft andere als noch vor einigen Jahren. Wurde dieser Schritt früher noch aus reinem Glauben und dem Vorsatz sein Kind gläubig zu erziehen begangen, so taufen heute immer mehr Eltern ihr Kinder nur noch „weil man es eben so macht“.

Ob man sein Kind taufen lässt oder nicht und aus welchen Überzeugungen, ist jedem selbst überlassen. Haben Sie sich allerdings dazu entschlossen diesen Schritt zu gehen, stehen nun viele Vorbereitungen und Überlegungen an. Die Taufe ist schließlich ein großes Ereignis – für Sie, aber besonders für Ihr Kind. Damit die Taufe Ihres Kindes auch zu einem unvergesslichen Ereignis wird, haben wir für Sie die wichtigsten Vorkehrungen und Tipps zur Mitgestaltung der Taufzeremonie zusammengestellt. In unserem Ratgeber finden Sie natürlich auch besondere Geschenkideen und personalisierbare Taufgeschenke für diesen besonderen Tag.

Taufpaten bestimmen

Die Entscheidung wen man zum Taufpaten ernennt sollte gut durchdacht sein, denn diese Person steht Ihrem Kind im katholischen Glauben ein Leben lang, im evangelischen bis zur Konfirmation zur Seite. In früheren Zeiten hatten die Taufpaten im Falle des frühen Todes der Eltern eine Fürsorgepflicht für das Kind. Heute muss diese allerdings durch das Testament der Eltern festgelegt werden. Die Hauptaufgabe der Paten besteht vor allem darin, das Kind bei der kirchlichen Erziehung zu unterstützen, an besonderen Anlässen zu beschenken und es auf seinem Lebensweg als vertraute Person zu begleiten. Mit der Patenschaft übernimmt man eine ehrenvolle Aufgabe im Leben des Kindes.

Einen Tauftermin festlegen

Beim Tauftermin gilt: je früher desto besser. Sobald Sie eine ungefähre Vorstellung von der Taufe haben, sollten Sie dies der Gemeinde, in der Sie Ihr Kind taufen lassen möchten, mitteilen und gemeinsam einen Termin vereinbaren. Je eher Sie sich darum kümmern, desto größer ist die Chance, dass Sie Ihren Wunschtermin und Ihren Wunschpriester bekommen. Zur Taufanmeldung müssen Sie in jedem Fall die Geburtsurkunde Ihres Kindes und Ihren Personalausweis mitbringen und, wenn vorhanden, das Familienstammbuch.

Kann man die Taufzeremonie mitgestalten?

Die Taufzeremonie hat einen festen Ablauf. Allerdings gibt es währenddessen immer wieder bestimmte Absätze, die frei mitgestaltet werden können, wie beispielsweise die Fürbitten, die Lieder und der Taufspruch. Da dies die Zeremonie auflockert, entscheiden sich viele Eltern dazu, etwas Persönliches in den Ablauf mit einzubringen.

Taufspruch

Mit dem Taufspruch können Sie Ihrem Kind etwas Persönliches mit auf seinen weiteren Lebensweg geben. Falls Sie sich schon frühzeitig für einen Spruch entschieden haben, können Sie auch die gesamte Messe unter dieses Motto stellen. In der katholischen Kirche ist der Taufspruch frei wählbar, in der evangelischen Kirche muss der Spruch aus der Bibel gewählt werden.

Begehrte Taufsprüche:

Du umschließt mich von allen Seiten und legst deine Hand auf mich. (Psalm 139,5)
Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet. (Römer 12,12)
Lasset uns nicht lieben mit Worten, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit. (1. Joh 3, 18)

Die Taufe ist ein ganz besonderer Tag für die ganze Familie. Oft können individuelle Elemente in die Messe eingebracht werden, so dass die Feier zu Ihnen und Ihrem Nachwuchs passt.

Textauswahl

Während der Zeremonie wird es verschiedene Lesungen geben, die hauptsächlich aus der Bibel stammen. Meist ist es aber auch möglich, nicht-biblische Texte oder Gedichte in den Gottesdienst mit einzubauen. Vielleicht finden Sie einen schönen Text, der zu Ihnen und Ihrem Kind passt und die Messe so individueller macht.

Musik

Musik spielt im Gottesdienst immer eine besonders wichtige Rolle, da Emotionen auf diese Weise am besten transportiert werden können. Diese kann von der Kirche oder von Ihnen selbst ausgesucht werden. Dabei steht Ihnen eine große Auswahl an Kirchenliedern zur Verfügung. Außerdem dürfen Sie auch Lieder für den Gottesdienst auswählen, die nicht kirchlichen Ursprungs sind, jedoch dem Anlass entsprechen.

All diese Dinge sollten Sie bis zum Taufgespräch mit dem zuständigen Priester geklärt haben, damit dem großen Tag nichts mehr im Wege steht. Haben Sie diesen Schritt geschafft und die wichtigsten Fragen geklärt, sind sie dem Ziel der Taufe bereits ein Stück weit näher gekommen. Sie wissen nun wo, wann und mit wem die Taufe stattfinden soll. Allerdings wissen Ihre Familie, Freunde und Bekannte noch nichts von Ihren Plänen. Daher heißt es nun für Sie, die Einladungen vorzubereiten.

Einladung

Wichtig ist, dass die Einladung früh genug verschickt wird, sodass sich die Gäste den Termin frühzeitig notieren und gegebenenfalls andere Termine verschieben können. Aber auch beim Design sollten Sie sich ein paar Ideen einholen. Ist die Einladung etwas Besonderes, werden viele Gäste die Karte als Erinnerung an diesen wichtigen Tag aufheben. Die Einladung kann ganz individuell gestaltet werden. Schön sind jedoch ein Bild des Kindes, der Taufspruch und ein hübsches Design. Natürlich müssen auch Ort, Datum und Zeit angeben werden. Sollten Sie vorhaben, bestimmte Personen durch eine Fürbitte in den Gottesdienst einzubinden, können Sie ihnen das bereits in der Einladung mitteilen. So ist noch genügend Zeit vorhanden, sich vorzubereiten.

Taufheft
Das Taufheft ist eine Art Programmübersicht. Wenn Sie auch Liedtexte und gesprochene Texte mit einbringen, können Sie sicherstellen, dass sich jeder am Gottesdienst beteiligt. Wie bei der Einladung gilt: Gibt man sich besondere Mühe beim Gestalten, kann auch das Taufheft eine schöne Erinnerung sein, das in einer hübschen Hefthülle besonders gut zur Geltung kommt.

Welche Requisiten dürfen bei der Taufe nicht fehlen?

Die Abläufe stehen und die Gäste sind eingeladen. Jetzt folgt der schönste Teil der Planung: Sie können den Blumenschmuck sowie das Taufkleid und die Taufkerze aussuchen.

Taufkleid

Mit dem Taufkleid wird es bei Jungen und Mädchen gleichermaßen gehandhabt. Es handelt sich um ein weißes Gewand, welches dem Täufling während oder nach der Taufe angezogen oder übergelegt wird. Das Taufkleid soll dabei den Glauben symbolisieren. In vielen Familien wird das Kleid von Generation zu Generation weitergegeben und verkörpert damit nicht nur einen kirchlichen Aspekt, sondern steht auch für den Familienzusammenhalt.

Taufkerze

Die Taufkerze ist ein sehr wichtiges Requisit der Taufe, denn sie symbolisiert das Licht Gottes. Es gibt eine riesige Auswahl an fertigen Taufkerzen, doch auch hier kann man eine persönliche Note einfließen lassen und die Taufkerze selbst gestalten. Übliche Symbole, die man auf der Kerze finden sollte, sind neben dem Namen und dem Geburts- oder Taufdatum die Taube, ein Kreuz, die Sonne, ein Regenbogen oder ein Spruch. Ihrer Kreativität sind bei der Gestaltung keine Grenzen gesetzt. Oft kümmern sich auch die Paten um die Taufkerze.

Blumenschmuck

Blumen schaffen immer eine besonders schöne Atmosphäre, weshalb sie bei einer Taufe nicht fehlen sollten. Ob die Blumen von der Kirche, in der getauft wird, gestellt werden oder Sie sie selbst mitbringen müssen, sollten Sie vorab mit dem Pastor klären. Auch hier kann man sich schöne Gesten ausdenken. Beispielsweise können Sie die Gäste bitten, selbst eine Blume mit persönlichem Wunsch für das Kind mitzubringen. Kurz vor der Taufe können diese dann eingesammelt werden und zu einem großen Blumenstrauß voller Wünsche für das Kind zusammen gebunden werden.

Mit Taufkerze, Taufkleid und Blumen sind die Kleinen bestens für ihren großen Tag ausgestattet. Süße Taufschuhe sind ebenfalls tolle Hingucker für das festliche Outfit.

Nach der Tauffeier

Bei den Meisten ist die Feierei nach der Kirche noch nicht beendet. Bei Kaffee und Kuchen oder bei einem Restaurantbesuch können Sie diesen feierlichen Tag hervorragend ausklingen lassen. Die Räumlichkeiten sollten natürlich vorab reserviert werden. Wenn Sie sich überlegt haben bei sich zu Hause zu feiern, bitten Sie Freunde oder Familie Sie bei den Vorbereitungen zu unterstützen.

Dank Ihrer tollen Vorbereitungen haben Sie, alle Gäste und besonders Ihr Liebling einen unvergesslichen Tag erlebt. Dies wäre aber vielleicht ohne die Hilfe bestimmter Personen nicht möglich gewesen. Daher ist eine Dankeskarte mit einem Bild von der Tauffeier und einem Dankesgruß eine tolle Idee. Außerdem hat Ihr Kind bestimmt viele tolle Geschenke erhalten, für die sich eine Dankeskarte auf jeden Fall lohnt.

Nicht vergessen!
Vergessen Sie nicht schöne Fotos von diesem Tag zu machen. Sie dienen nicht nur als wunderbare Erinnerung für Sie und Ihr Kind, sondern können auch für die Dankeskarte verwendet und in einem personalisierten Fotoalbum aufbewahrt werden. Außerdem gibt es nicht oft die Möglichkeit, dass die ganze Familie zusammen kommt – das sollten Sie in jedem Fall festhalten.

Geschenkideen zur Taufe

Egal, ob Ihr eigenes Kind getauft wird, Sie Taufpate sind oder einfach nur Gast – ein Taufgeschenk sollten Sie immer dabei haben. Doch ein passendes Taufgeschenk zu finden ist gar nicht so einfach. Verschenkt man etwas Persönliches, etwas Klassisches oder etwas für die Ewigkeit? Damit Sie sich einen Weg durch den Geschenkedschungel schlagen können, finden Sie die schönsten Geschenke hier

Ein Geschenk aus Silber ist ein sehr edles, persönliches Geschenk mit dem Sie Ihre Verbundenheit zum Täufling wunderbar ausdrücken können. Egal ob Trinkbecher, Serviettenring oder Leuchter – mit einer persönlichen Gravur versehen, verschenken Sie etwas Einmaliges, das zudem noch für die Ewigkeit bestimmt ist. Diese gehobene Geschenkkategorie eignet sich am besten für Eltern oder Paten, die sich von den anderen Geschenken abheben möchten. Personalisierbare Geschenke sollten Sie immer frühzeitig bestellen.

Suchen Sie ein persönliches Geschenk an dem der Täufling direkt viel Freude hat? Dann liegen Sie mit einer personalisierten Decke oder einem Kissen genau richtig. Diese sind nicht nur hübsch anzusehen, sondern erinnern den Täufling immer wieder an diesen besonderen Tag.

Kindertaufe – Wer kann Pate werden?

Wie sollten sie das ihren besten Freunden beibringen? Die hatten sofort freudig zugesagt, Paten zu werden. Sicher, dass die beiden nicht in der Kirche sind, das wussten die Taufeltern. „Aber ist denn so etwas heute noch so schlimm?“, fragten sie die Pfarrerin enttäuscht. Das Wichtigste sei doch, dass die Eltern den Paten vertrauten.

Die Geistliche schüttelte den Kopf: „Nein, Ihre Freunde können unmöglich Paten werden!“ Ihr Argument: Das Patenamt sei ein kirchliches Amt, und das könnten nun mal nur Kirchenmitglieder ausüben. Schließlich müssten die Paten versprechen, dass sie bis zur Konfirmation gemeinsam mit den Eltern für die Erziehung ihres Patenkindes im christlichen Glauben sorgen würden. „Könnte das jemand glaubhaft versprechen, der sich selbst von der Kirche abgewendet hat?“, fragte die Pfarrerin.

Verlässliche Begleiter oder Bürgen?

Irgendwie verstanden die Eltern das Anliegen der Pfarrerin. Aber auch sie hatten ein besonderes Anliegen bei der Wahl der Paten: Sie wollten diese Menschen gern in eine enge Beziehung zu ihrem Kind bringen. Was wäre, wenn ihnen selbst einmal etwas zustieße? Ihre Freunde hatten schon signalisiert, dass sie sich dann um das Kind kümmern würden. Dieses Versprechen, so die Eltern, sei ihnen viel wichtiger als die Kirchenmitgliedschaft ihrer Wunschpaten. Ein fragwürdiges Argument?

Bildergalerie Auf der Suche nach einem Taufspruch? Hier hilft die Bildergalerie mit den beliebtesten Bibelversen weiter.

Als das Patenamt in der Alten Kirche entstand, hatte es eine ganz andere Bedeutung als heute: Der Pate musste für den damals in der Regel erwachsenen Täufling vor der Gemeinde bürgen, dass es dieser mit dem neuen Glauben wirklich ernst meint. Schließlich konnte der Glaube dramatische Konsequenzen haben, denn im Römischen Reich gab es immer wieder grausame Christenverfolgungen.

Examinierte Paten

Als das Christentum zur Staatsreligion in Europa geworden war, mussten die Paten sogar ein Examen ablegen, in dem getestet wurde, ob sie ihrem Patenkind denn auch den rechten Glauben beibringen könnten. Zu Beginn der Neuzeit wandelte sich mit der Taufe auch das Patenamt: Man bemühte sich, dem Kind möglichst angesehene und wohlhabende Paten zu verschaffen, denn man erwartete von ihnen zur Taufe und zu Geburtstagen reiche Geschenke.

Heutzutage möchten Eltern oft nahe Verwandte und besonders gute Freunde enger an ihre Familie binden, indem sie sie zu Paten wählen. Dadurch ist der kirchliche Sinn des Patenamtes bei den meisten Taufeltern in den Hintergrund getreten. Patenschaft gilt heute als Auszeichnung und Freundschaftsbeweis für die Paten und als eine Absicherung des Kindes im Falle eines Unglücks: Stößt den Eltern etwas zu, so die Hoffnung, springen die Paten ein.

©Getty Images/JasonDoiy/Kollage taufbegleiter.de Bei www.taufbegleiter.de erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen, um die Taufe Ihres Kindes oder Ihres Patenkindes zu planen und entspannt zu feiern.

Die meisten Pfarrerinnen und Pfarrer in der evangelischen Kirche haben Verständnis für solche sozial motivierte Patenwahl. Dennoch müssen sie darauf bestehen, dass zumindest ein Pate evangelisch ist oder zumindest einer anderen Kirche aus der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen angehört. Das könnte zum Beispiel auch ein Katholik sein. Die Kirche will nicht nur Zeremonienmeisterin für schöne Rituale sein, sondern daran erinnern, dass der christliche Glaube, die Gemeinschaft mit Gott im Zentrum steht.

Aufgenommen in die Gemeinschaft der Glaubenden

Durch die Taufe empfängt ein Mensch nach kirchlichem Verständnis nämlich mehr als nur einen feierlichen Glückwunsch für sein Leben. In der Taufe wird der Täufling Christ, und zum Christsein gehört die Kirche als Gemeinschaft der Glaubenden unverzichtbar dazu.

Doch es muss vor der Taufe keine Tränen geben. Meistens können sich Pfarrer und Eltern einigen. Die Pfarrerin kann die enttäuschten Taufeltern beruhigen: „Sie suchen einen zusätzlichen Paten, der Kirchenmitglied ist. Wenn das schwierig ist, helfe ich Ihnen bei der Suche. Ihre ursprünglich vorgesehenen Paten werden an der Taufe beteiligt.“

Das Fest ist gerettet! Vielleicht aber ist gerade die Übernahme eines Patenamtes auch ein guter Grund, wieder in die Kirche einzutreten. Denn wer einen Täufling an die Hand nimmt, sollte wissen, wohin der Weg führt.

Taufe vorbereiten: Checkliste & Zeitplan

Taufe vorbereiten: Mit unserer Checkliste gelingt der Eintritt in die christliche Gemeinde reibungslos. Foto Adobe Stock, Надія Коваль

Das erste Mal eine Taufe vorbereiten: Das kann ganz schön überwältigend sein. Viele Fragen stellen sich dabei. Wer kann Taufpate werden? Kann das Baby auch getauft werden, wenn die Eltern nicht kirchlich verheiratet sind? Und wie laufen Taufgespräch und Taufe ab?

Mit unserer Checkliste inklusive Zeitplan habt ihr die Vorbereitung der Taufe perfekt im Griff – von der Taufkerze über das passende Outfit bis hin zum Empfang danach mit Kaffee, Kuchen und der Tauftorte.

Taufe in Österreich: Ablauf und Checkliste

Meist denken wir bei einer Taufe an eine lieb gewonnene Tradition, bei der ein Neugeborenes offiziell von Familie und Freunden willkommen geheißen wird. Vor allem aber bedeutet die Taufe die Aufnahme des Täuflings in die christliche Glaubensgemeinschaft. Die Eltern und Taufpaten versprechen damit, ihr Kind im christlichen Glauben zu erziehen. Für das Baby ist es das erste der heiligen Sakramente, das es empfängt.

Sowohl die katholische als auch die evangelische Kirche führen Säuglingstaufen durch. Wieder andere christliche Glaubensgemeinschaften sprechen sich hingegen für Erwachsenentaufen aus. Während sich ein Christ bei einer Firmung oder Konfirmation bereits selbst zu Gott bekennen kann, sprechen bei der Säuglingstaufe die Eltern für ihre Kinder. Übrigens ist die Taufe der Grundstein für die weiteren Sakramente. Katholische und evangelische Christen können z. B. keine Firmung bzw. Konfirmation durchlaufen, wenn sie nicht zuvor die Taufe empfangen.

Warum taufen wir Kinder mit Wasser?

Das Wort Taufe stammt von „Eintauchen“. Anders als bei einer Erwachsenentaufe wird ein Baby bei einer Taufe jedoch nicht in das Taufwasser eingetaucht. Der Pfarrer übergießt nur den Kopf des Kindes mit Wasser. Währenddessen spricht er die Taufformel aus. Das Wasser symbolisiert dabei Leben und Gedeihen, ist also ein Zeichen für das neue Menschenleben. Man versteht das Eintauchen in das Wasser auch als das Eintauchen in die Liebe Gottes.

Nicht kirchlich verheiratet: Taufe ausgeschlossen?

Es kann verschiedene Gründe dafür geben, dass ihr nicht oder noch nicht kirchlich verheiratet seid. Manchmal ist eine standesamtliche Hochzeit schon aufwändig genug. Manchmal kommt aber auch ein Baby dazwischen, und man schiebt die kirchliche Hochzeit noch ein wenig auf.

Nicht kirchlich verheiratet? Ihr könnt die Sakramente Taufe und Hochzeit auch zeitgleich feiern. Foto: Adobe Stock, (c) Dmitriy Shipilov

Grundsätzlich kann das Kind dann trotzdem getauft werden. Der Pfarrer wird dann natürlich fragen, warum ihr keine katholische bzw. evangelische Hochzeit hattet und ob ihr plant, diese nachzuholen.

Übrigens lässt sich eine Taufe auch mit einer kirchlichen Hochzeit verbinden. Ob das zeitgleiche Feiern der beiden Sakramente eine Möglichkeit für euch darstellt, könnt ihr im Taufgespräch mit dem dem Pfarrer (katholische Taufe) oder auch der Pfarrerin (evangelische Taufe) besprechen.

Wann sollte man ein Baby taufen lassen?

Früher fanden Taufen schon wenige Wochen nach der Geburt eines Kindes statt. Heute lassen sich Eltern gerne etwas mehr Zeit, um erst den Stress der Geburt zu verdauen und das Fest ausreichend vorzubereiten.

Häufig findet die Taufe statt, wenn das Baby zwischen einem und drei Monaten alt ist. Eine strikte Frist gibt es allerdings nicht. Ihr könnt euer Kind auch noch taufen lassen, wenn es schon etwas älter ist. Um den besten Termin für die Taufe zu finden, startet am besten vorab eine kleine Umfrage unter den Gästen.

Checkliste zum Taufe vorbereiten

  • 7 bis 8 Wochen vorher
    • Taufpaten bestimmen
    • Überlegungen zum Ablauf der Taufe (Psalmen, Gedichte, Fürbitten, Lieder)
    • optional: Angebote von Fotografen, Chören oder Sängern einholen
  • 6 Wochen vorher
    • Anmeldung zur Taufe und Taufgespräch mit dem Pfarrer
    • Terminbesprechung mit den Gästen
  • 5 Wochen vorher
    • Einladungen bestellen
  • 3 bis 4 Wochen vorher
    • Einladungen übergeben oder verschicken
    • optional: Tisch in einem Restaurant reservieren
    • Taufkerze bestellen
  • 2 Wochen vorher
    • Taufkleid besorgen
    • Outfit für die Taufe zusammenstellen
  • kurz vorher
    • Baby wickeln und füttern (nur ein sattes Baby ist ein guter Täufling 🙂 )
  • 2 bis 3 Wochen danach: Fotos von der Taufe und Dankeskarte verschicken

Taufe vorbereiten: Checkliste zum Download

Damit du die Taufe stressfrei organisieren kannst und alle wichtigen To-dos im Blick hast, haben wir hier eine Checkliste mit Zeitplan für dich. Klick einfach auf den Download-Link oder das Bild.

Checkliste jetzt downloaden

Was kostet eine Taufe in Österreich?

Einladungen, Essen, Torte: Je nach Aufwand können bei einer Taufe einige Kosten anfallen. Die Taufe selbst verursacht allerdings keine Kosten. Viele Eltern wundern sich dann, ob sie dem Pfarrer für seine Mühe Geld geben sollen. Das ist weder eine Pflicht noch ein ungeschriebenes Gesetz. Wenn ihr euch für die Taufe bedanken möchtet, könnt ihr ein Kuvert mit Geld oder ein kleines Geschenk vorbereiten. Auch eine Spende an die Kirchengemeinde ist ein passendes Dankeschön.

Wie meldet ihr euer Baby zur Taufe an?

Vorab müsst ihr euer Kind bei eurer Wohnpfarre zur Taufe anmelden – also der Pfarre in der Gemeinde oder der Stadt, in der Eltern und Baby gemeldet sind. Das geht telefonisch oder persönlich. Je nachdem, wie aufwändig ihr die Taufe und die anschließende Feier gestalten möchtet, solltet ihr spätestens 4 bis 6 Wochen mit dem zuständigen Pfarrer in Kontakt treten. Im Anschluss an die Anmeldung zur Taufe findet das Taufgespräch statt.

Wie läuft ein Taufgespräch ab?

Vor der Taufe findet das Taufgespräch zwischen den Eltern und dem zuständigen Pfarrer statt. Im Idealfall ist dabei bereits der auserwählte Taufpate dabei. Keine Sorge: In dem Gespräch wird weder euer Bibelwissen noch euer Glauben getestet. Es geht darin viel mehr darum, was euer Glaube für euch bedeutet, was ihr von der Taufe erwartet und wie ihr eurem Kind den christlichen Glauben vermitteln werdet. Zudem werden grundsätzliche Fragen besprochen: Wie wird die Taufe zeitlich ablaufen? Welche Lesungen werden im Gottesdienst gehalten? Welche persönlichen Elemente wie Fürbitten, Gedichte oder Lieder möchtet ihr einbringen?

Folgende Dokumente solltet ihr vorbereiten:

  • Geburtsurkunde des Babys
  • Meldezettel des Babys
  • Taufscheine der Eltern und des Taufpaten
  • optional: Heiratsurkunde und kirchliche Trauscheine der Eltern und des Taufpaten

Taufe vorbereiten: Im Gespräch mit dem Pfarrer könnt ihr klären, in welcher Kirche getauft wird. Foto: Adobe Stock, (c) diego cervo

Das Gespräch findet entweder direkt bei euch daheim oder im Pfarramt statt. Ruft dort am besten vorab an oder fragt im Anschluss an einen Gottesdienst beim Pfarrer direkt nach einem Termin.

In welcher Kirche wird getauft?

Normalerweise findet eine Taufe in der Wohnpfarre der Eltern statt. Schließlich wird das Taufkind die Kirche im eigenen Wohnort am häufigsten besuchen. Manchmal fühlt man sich trotzdem einer anderen Pfarre eher verbunden, beispielsweise nach einem Umzug. Sollte das bei euch der Fall sein, könnt ihr euer Kind auch in einer anderen Kirche taufen lassen. Setzt euch hierzu mit eurer zuständigen Pfarrkirche in Verbindung.

Gedichte, Lieder, Fürbitten und Sprüche zur Taufe

Um die Taufe zu etwas ganz Besonderem zu machen, könnt ihr persönliche Elemente darin einbauen. Gedichte, Wünsche und Weisheiten bieten sich dafür ebenso an wie Psalme aus der Bibel und selbst gewählte Fürbitten. Taufpaten können ebenfalls persönlich zu Wort kommen. Im Taufgespräch besprecht ihr vorab mit dem Pfarrer, welche Elemente sich für die Taufe eignen und wann diese zeitlich eingebaut werden. Er kann euch auch Tipps zu passenden Bibelstellen geben.

Manche Gedichte und volkstümliche Taufsprüche werden schon seit Jahrhunderten bei Taufen vorgetragen. Wünsche für die Zukunft des Kindes, Gottes Segen und ein wohlbehütetes Leben sind klassische Themen. Wenn ihr es lieber individuell mögt, könnt ihr auch selbst zu Papier und Bleistift greifen und ein eigenes Taufgedicht verfassen.

  • Psalme: sind religiöses Lieder, Gedichte oder Gebete aus der Bibel (beliebt: Psalm 23, „Der Herr ist mein Hirte“)
  • Fürbitte: ist ein Wunsch an Gott für den Täufling
  • Gedichte, Wünsche und Sprüche: können religiös, volkstümlich oder selbst verfasst sein
  • Lieder: können selbst gesungen, eingespielt oder von einem Chor vorgetragen werden

Auch Lieder gehören zu einer Taufe. Ein Organist kann klassische Stücke auf der Orgel einspielen. Ebenso könnt ihr selbst oder ein Gast der Taufe Lieder vortragen oder Gebete singen. Die Begleitung durch eine Gitarre bietet sich dann an. Ebenso könnt ihr professionelle Sänger, einen kleinen Chor oder Violinisten engagieren, die auf Taufen spezialisiert sind.

Wer kann Taufpate werden?

Die Wahl eines Paten bereitet vielen Eltern Kopfzerbrechen. Eignen sich Tanten und Onkels besser oder wählt man einen guten Freund? Sich für einen Taufpaten zu entscheiden ist nicht einfach. Immerhin sollen die Taufpaten die christliche Bildung des Kindes unterstützen und ihm auf seinem weiteren Lebensweg zur Seite stehen.

Fester Glaube: Ein Taufpate begleitet das Kind auch nach der Taufe ein Leben lang. Foto: Adobe Stock, (c) Africa Studio

Meist fällt die Wahl auf Geschwister der Eltern, da zu diesen ein lebenslanges, familiäres Verhältnis besteht. Mehr als zwei Paten sind in der katholischen Kirche übrigens nicht erlaubt. Davon muss zumindest einer selbst katholisch sein. Der zweite könnte beispielsweise evangelisch sein.

Ein katholischer Taufpate…

  • hat die heiligen Sakramente der Taufe, Eucharistie (Erstkommunion) und Firmung empfangen,
  • ist nicht aus der Kirche ausgetreten,
  • ist mindestens 16 Jahre alt,
  • lebt seinen katholischen Glauben und
  • kann und möchte diesen an das Patenkind weitergeben.

Gut zu wissen: Oft steht die Sorge im Raum, dass ein Taufpate ein Kind großziehen muss, sollte den Eltern etwas zustoßen. Das war früher tatsächlich oft so. Heute entscheidet das Familiengericht mithilfe des Jugendamts darüber, wer sich in Zukunft um das Kind kümmern wird. Soll der Taufpate die Obhut übernehmen wenn die Eltern sterben, muss das schon zu Lebzeiten durch eine Sorgerechtsverfügung geregelt werden. Die kirchliche Taufe hat damit allerdings nichts zu tun.

Taufeinladung: Wen muss man zur Taufe einladen?

Enge Verwandte wie Großeltern oder Tanten und Onkels zur Taufe einzuladen liegt auf der Hand. Weitschichtige Verwandtschaft, Bekannte oder gar Arbeitskollegen müsst ihr hingegen nicht unbedingt einladen. Denn anders als Hochzeiten finden Taufen normalerweise in einem kleinen Rahmen statt. Verlasst euch am besten auf euer Gefühl und ladet all jene ein, die den Täufling auf seinem weiteren Lebensweg begleiten werden.

Kümmert euch bei der Vorbereitung der Taufe rechtzeitig um den Fotograf für die Kirche. Foto: Adobe Stock, (c) mylu

Habt ihr einen Termin fixiert, könnt ihr euch um die offiziellen Taufeinladungen kümmern. Online gibt es einige Anbieter, bei denen ihr eigene Fotos und Texte in vorgefertigte Taufkarten einbauen könnt. Wenn ihr geschickt seid, könnt ihr sie auch selber basteln und eine ganz persönliche Note geben.

In der Regel wissen die geladenen Gäste ohnehin schon vorher über die anstehende Taufe bescheid. Etwa drei bis vier Wochen vor dem Termin sollten aber dennoch alle Einladungen verschickt oder persönlich überreicht werden.

Braucht man einen Fotografen für die Taufe?

Viele Eltern möchten den Moment der Taufe für die Ewigkeit festhalten. Ob ihr dafür einen Fotografen engagiert oder einen Gast bittet, Fotos zu knipsen, ist Geschmackssache. Ein allzu eifriger Fotograf kann den intimen Rahmen bei einer Taufe stören. Andererseits zaubert er auch in den schwierigen Lichtverhältnissen einer Kirche hochwertige Bilder.

Möchtet ihr keinen Gast zum Fotografen machen und euch auf ein professionelles Ergebnis samt Retusche verlassen, solltet ihr frühzeitig Ausschau halten. Viele Fotografen bieten spezielle Taufpakete an, die Einzel- und Gruppenfotos, eine Fotodokumentation und ein Fotobuch beinhalten.

In Wien begleiten unter anderem die folgenden Fotografen Events und fertigen davon tolle Foto-Reportagen an. In der Regel kannst du dort einfach anrufen oder dir per E-Mail ein Angebot erstellen lassen.

  • Das Fotostudio WILKE, 1010 Wien
  • FOTO FALLY, 1020 Wien
  • CITRONENROT FOTOSTUDIO, 1020 Wien
  • Fotostudio Petra Halwachs, 1100 Wien
  • Fotostudio Lilly, 1120 Wien
  • Photo Zimmermann, 1130 Wien
  • Foto Bechyna, 1130 Wien
  • Austria Photo Birgit Naimer, 1130 Wien
  • Wolfgang Bichler, 1160 Wien
  • Ulrike Wieser, Kinder- und Portraitfotografin, 1160 Wien
  • DERFRITZ Grafik und Fotografie, 1180 Wien
  • Die Kunstfotografin, 1200 Wien
  • Fotostudio Thomas Staudigl, 1230 Wien

Was anziehen zur Taufe?

Egal ob als Gast oder als Elternteil: Das perfekte Outfit für eine Taufe ist klassisch und dezent. Weder wilde Muster noch klimpernder Schmuck und allzu pompöse Frisuren sollten von der Zeremonie ablenken. Grundsätzlich gilt: Das Baby ist der Stargast, die stolzen Eltern die Veranstalter und die Gäste das Publikum.

Für den Vater ist die Frage des Dresscodes bei einer Taufe schnell geklärt. Mit einem Anzug in gedeckten Farben und passenden Schnürschuhen liegt man in der Kirche nie daneben. Der schwarze Anzug sollte es dabei nicht unbedingt sein. Schließlich ist die Taufe ein freudiger und kein trauriger Anlass. Für männliche Gäste bieten sich auch Kombinationen aus Chinos, Hemd und Jackett oder Blazer an.

Das tragen Herren auf einer Taufe

  • Immer passend: einfärbiger Anzug in gedeckten Farben (z. B. Blau oder Hellgrau)
  • Auch gut: einfärbige Stoffhose, helles Hemd, passendes Jackett oder Blazer
  • Dazu passt: Schnürschuhe aus Leder in Schwarz oder Braun
  • Krawatte: für den Vater und den Taufpaten unerlässlich, bei Gästen entbehrlich
  • Lieber nicht: schwarzer Anzug, dunkles Hemd, auffällige Socken
  • No-go: zerknittertes Hemd, Sneaker, T-Shirts

Die Mutter des Täuflings hat hingegen meist die Qual der Wahl. Kleid, Kostüm oder Rock? Der Saum eines Kleides oder Rocks sollte dabei maximal eine Handbreit über dem Knie enden. Auch die Schultern sollten bedeckt und das Dekolletee nicht zu offenherzig sein. Geschlossene Pumps mit mittleren Absätzen oder flache Ballerinas passen ideal (und sind auch viel bequemer als High Heels). Farblich darf es frisch sein: Weiß, Beige oder Pastell- und Puderfarben eignen sich hervorragend. Schwarz oder Grau wirken schnell zu traurig.

Das tragen Damen auf einer Taufe

  • Evergreen: Kleider, Röcke und Blusen, Kostüme
  • Stil: klassisch und elegant
  • Farben: Puder- oder Pastellfarben (z. B. Apricot oder Mint), Beige, Weiß, Marineblau
  • Saumlänge: maximal eine Handbreit über dem Knie
  • Schuhe: Ballerinas, Kitten Heels oder mittelhohe Blockabsätze
  • Schmuck: Perlen oder feiner Schmuck in Gold oder Silber
  • Frisur: schick ausgeföhnt oder einfache Hochsteckfrisur
  • Makeup: dezente Farben
  • Lieber vermeiden: wilde Muster, zu viel Schmuck, High Heels

Euer Baby muss übrigens nicht den ganzen Tag im weißen Taufkleid verbringen. Dieses kommt nur während der Zeremonie zum Einsatz. Buben tragen meistens einen hellen Anzug oder eine Stoffhose mit Hemd und Jackett. Für Mädchen bietet sich ein weißes Kleid an.

Was tun, wenn das Baby bei der Taufe schreit?

Für alle anderen ist die Taufe ein freudiges Fest. Das Baby selbst ist sich leider noch nicht darüber bewusst, dass es an diesem Tag der Ehrengast ist. Bei dem ganzen Trubel kann es schon mal sein, dass ein Säugling zu quengeln oder schreien beginnt. Das ist kein Problem und kommt sogar sehr oft vor. Der Pfarrer wird die Zeremonie dann kurz unterbrechen, damit das Kind sich wieder beruhigen kann.

Am besten sorgt ihr vor, indem das Baby frisch gewickelt und satt ist. Auch das liebste Stofftier, eine Kuscheldecke und ein Getränk sollten griffbereit sein. Am wichtigsten ist, dass ihr selber ruhig in den Tag startet. Nervosität überträgt sich direkt auf das Baby und ist am Tauftag ganz unnötig. Schließlich ist die Taufe ein Freudenfest und kein Grund zur Sorge.

Pleiten, Pech und Pannen bei der Taufe

Trotz perfekter Vorbereitung läuft bei kaum einer Taufe alles wie geplant. Vielleicht geschieht bei der Fürbitte ein Versprecher oder es regnet in Strömen. Gerade wenn ein kleines Baby Hauptgast einer Feier ist, lassen sich Überraschungen und Hoppalas nicht ausschließen.

Lasst euch davon nicht nervös machen oder gar den Tag verderben. Denn eine Taufe ist ein wunderschöner Grund zum Feiern: Euer Baby ist da und macht und macht seinen ersten großen Schritt in seinem Leben in der christlichen Glaubensgemeinschaft. Die liebsten Verwandten und Freunde sind dabei und anschließend gibt es Sekt und eine köstliche Tauftorte. Absolut kein Grund zur Traurigkeit. 🙂

Taufkerze und Taufkleid: Symbole bei der Taufe

Eine Taufkerze kaufen und ein Taufkleid besorgen, das gehört zum Taufe vorbereiten natürlich dazu. Aber was bedeuten diese Symbole und woher bekommt man sie überhaupt? Wir haben uns für euch umgehört. Plus: wo du die schönsten Taufkerzen in Wien und Umgebung kaufen kannst.

Was ist eine Taufkerze?

Die Taufkerze steht für Jesus als „das Licht der Welt“. Sie wird bei der Taufe an der Osterkerze entzündet und symbolisiert, dass Jesus das Kind auf seinem weiteren Lebensweg begleiten wird. In der Regel kauft ein Pate die Kerze, aber auch Eltern können sich darum kümmern. Sprecht euch am besten ab, um nicht bei der Taufe mit zwei Taufkerzen dazustehen.

Im Internet findet ihr eine große Auswahl an Taufkerzen. Schöner ist es meist, die Kerze vor Ort in einer Papeterie oder einem Kerzengeschäft auszusuchen. Hier könnt ihr euch ausgiebig beraten lassen. Dort könnt ihr auch individuelle Motive wie Symbole oder den Namen des Täuflings individuell aussuchen.

Taufe vorbereiten: Die Taufkerze zu kaufen zählt meist zu den Aufgaben des Paten. Foto: Adobe Stock, (c) morelia1983

Online gibt es Taufkerzen oft schon zu einem Preis von 30 €. Eine handgefertigte Taufkerze nach speziellen Wünschen kann schon mal 150 € kosten. Wichtig bei der Planung: Eine individuell gefertigte Kerze benötigt oft ein paar Wochen Vorlaufzeit und sollte rechtzeitig bestellt werden.

Taufkerze kaufen in Wien und Umgebung

In und um Wien könnt ihr bei den folgenden Läden nach der idealen Taufkerze Ausschau halten.

1. HORNdeko – Hochzeit&Taufe in 1010 Wien

Ein sorgfältig ausgewähltes Sortiment an Taufkerzen erwartet euch bei HORNdeko – Hochzeit&Taufe in 1010 Wien. Daneben bietet das Geschäft viele weitere Taufgeschenke und Symbole wie Taufkreuze, Taufbriefe und Taufmandeln.

HORNdeko – Hochzeit&Taufe in 1010 Wien

2. Spielvogel Kirchenbedarf in 1160 Wien

In Wien Ottakring liegt mit Spielvogel Kirchenbedarf ein Laden, der ganz und gar auf christliche Symbole und Gegenstände spezialisiert ist. Im Kerzensortiment findet ihr zudem hochwertige Taufkerzen.

Spielvogel Kirchenbedarf in 1160 Wien

3. Kunst und Kirche Facultas in 1010 Wien

Direkt hinter dem Stephansdom in 1010 Wien befindet sich die Facultas Filiale für Kunst und Kirche. In dem Fachgeschäft für religiöse Kunst und Kultur erwartet euch eine schöne Auswahl an Taufkerzen, aber auch Kreuzen und Halsketten mit Schutzengeln.

Kunst und Kirche Facultas in 1010 Wien

4. Wichtel – Mode in 1090 Wien

Wichtel-Mode in Wien Alsergrund bietet das Rundum-Paket für Taufen: Taufkerzen, Taufbriefe aber auch Taufgeschenke, Menü- und Namenskarten könnt ihr dort kaufen. Zusätzlich könnt ihr aus einem breiten Sortiment aus festlichen Anzügen und Kleidern das perfekte Outfit für den Täufling wählen.

Wichtel – Mode in 1090 Wien

5. GIVING & LIVING – Geschenkboutique in 1130 Wien

Handgefertigte Taufkerzen, made in Austria, bietet die GIVING & LIVING – Geschenkboutique in Wien Hietzing. Im Laden könnt ihr euch inspirieren und beraten lassen. Die Taufkerzen werden nach euren persönlichen Wünschen graviert und können nach 7 bis 10 Tagen abgeholt werden.

GIVING & LIVING – Geschenkboutique in 1130 Wien

6. Paliti – Bio-Kerzen in 1070 Wien

In Wien Neubau findet ihr Paliti – Bio-Kerzen. Hier könnt ihr Taufkerzen nach euren persönlichen Wünschen fertigen lassen. Alle Kerzen werden aus natürlichem Raps-, Sonnenblumen- oder Bienenwachs hergestellt.

Paliti – Bio-Kerzen e.U. in 1070 Wien

7. Candela in Wiener Neustadt

Den Wiener Neustädtern ist Candela mit Sicherheit schon ein Begriff. In langer Tradition und mit viel Liebe zum Detail fertigt man dort einzigartige Kerzen für verschiedene Anlässe. So beliebt sind die Kerzen, dass sie nicht nur für Kunden in Österreich angefertigt werden, sondern sogar schon Reisen nach Italien, Russland, Brasilien und Amerika angetreten haben. Neben der Taufkerze kannst du hier auch passende Accessoires wie den Taufbrief kaufen.

Candela in Wiener Neustadt

Was ist ein Taufkleid?

Ebenso wichtig wie die Taufkerze ist das weiße Taufkleid. Es steht für Christus, der das Kind von nun an umgeben und begleiten wird. Viele Familien vererben ein Taufkleid von Generation zu Generation. Da Taufen mittlerweile nicht mehr kurz nach der Geburt stattfinden, kann es schon mal passieren, dass Kinder nicht in das vererbte Taufkleid passen.

Taufe vorbereiten: Viele Eltern fragen sich, ob sie ein Taufkleid kaufen oder leihen sollen. Foto: Adobe Stock, (c) Gabriela

Das ist nicht weiter tragisch. Denn das Taufkleid kann auch nur symbolisch aufgelegt werden. Oft gibt es in der Kirche auch ein Taufkleid, dass ausgeliehen werden kann.

Die Tauffeier: welches Essen zur Taufe?

So eine Taufe macht natürlich hungrig. Aber wo soll im Anschluss die Tauffeier stattfinden, und wie? Viele Eltern halten die Tauffeier simpel und laden ihre Gäste anschließend bei sich daheim auf Kaffee und Kuchen oder zu einem Sektempfang ein. Wenn ihr eine größere Gästerunde erwartet und Zeit bei der Vorbereitung sparen möchtet, könnt ihr auch Tische in einem Restaurant oder Gasthaus reservieren. Die Rechnung bezahlen üblicherweise die Eltern des Taufkinds.

Highlight der Tauffeier: die Tauftorte

Ob in Anschluss an ein Mittagessen oder zum Sektempfang: Eine kunstvoll verzierte Tauftorte ist ein Blickfang und sollte auf der Feier nicht fehlen. Beliebt sind dabei Torten in Form der Bibel, die sogenannte Taufbuch Torte, ebenso wie klassisch runde Torten. Beim Konditor eurer Wahl könnt ihr diese individuell beschriften und verzieren lassen. Passende Symbole sind dabei weiße Tauben, Fische oder Kreuze. Strenge Vorschriften gibt es für die Tauftorte aber nicht. Ihr könnt eurer Fantasie freien Lauf lassen und auch moderne Varianten wählen.

Vergesst beim Taufe vorbereiten nicht die Tauftorte rechtzeitig zu bestellen. Foto: Adobe Stock, (c) bedya

Wofür ihr euch auch entscheidet: vergesst beim Taufe vorbereiten nicht, die Tauftorte rechtzeitig zu bestellen. Aufwendige Torten mit Sonderwünschen müssen von den Konditoreien zeitlich eingeplant werden, sodass meist einige Wochen Vorlaufzeit nötig sind.

Tauftorte Wien: empfohlene Konditoreien und Zuckerbäcker

In Wien zaubern zum Beispiel diese Konditoreien und Zuckerbäcker wunderbare Tauftorten und Kuchen.

  • simply raw bakery, 1010 Wien: Rohkost-Torten
  • Demel K & K Hofzuckerbäckerei, 1010 Wien
  • Die Süße, 1040 Wien
  • Chocolaterie Pâtisserie, 1050 Wien
  • Cupcakes Manufaktur, 1090 Wien
  • Groissböck Rudolf, 1100 Wien (Top Tipp: 4,7 Sterne ★★★★★ bei 51 Bewertungen)
  • Housecafe, 1120 Wien
  • Groissböck Rudolf, 1140 Wien
  • La Gioia, 1140 Wien
  • Hübler Kaffee Konditorei, 1170 Wien
  • Cafe-Konditorei Rikal, 1210 Wien
  • Strasser Manuel, 1230 Wien

Tauftorte online bestellen:

  • Aida: Tauftorte online bestellen sowie in 32 Filialen in Wien
  • TORTE24.at: Tauftorte online bestellen, abholbar in 1060 Wien

Die perfekte Konditorei für eure Tauftorte

Konditoreien, die nicht nur optisch bezaubernde sondern auch richtig köstliche Tauftorten zaubern, findest du hier:

→ Wien

→ Burgenland

→ Salzburg

→ Steiermark

→ Tirol

→ Kärnten

→ Vorarlberg

Verena Lark

Verena liebt frische Brezen, Schnäppchen und Kriminalfälle. Würde sie nicht als Online-Redakteurin für HEROLD.at schreiben, wäre sie Kaufhausdetektivin oder würde eine Ranch im australischen Outback betreiben.

Was kostet eine Taufe?

Wenn die heilige Taufe vor der Tür steht, muss jede Menge vorbereitet und vieles geplant werden. Doch was kostet eine Taufe eigentlich? Ist man hohen Kosten zu rechnen oder reicht der leere Sparstrumpf allemal aus? Worauf muss man überhaupt achten, wenn wir unsere Ausgaben kalkulieren wollen?

Natürlich gibt es keine pauschale Antwort auf diese Frage und manchmal kann man sich auch gehörig verschätzen. Dennoch gibt es ein paar Punkte, die wir bei der Planung beachten sollten und dann fallen wir auch nicht aus allen Wolken, wenn die realen Kosten der Taufe ins Haus flattern.

Werfen wir also einen Blick auf die ungefähren Kosten für eine Taufe, auch wenn es sich allenfalls um allgemeine Hinweise handelt und nicht um eine feste Preisliste. Denn viele Details hängen von den eigenen Vorstellungen und Wünschen ab und lassen sich mitunter recht schwierig von außen planen.

Die Kosten einer Taufe

Grundsätzlich ist die Taufe für Mitglieder einer Gemeinde kostenlos.

Allerdings ist es ratsam, bei der jeweiligen Pfarrerei oder eben Kirche einmal nachzufragen. Vielleicht gleich, wenn wir den möglichen Tauftermin erfragen, denn mitunter gibt es dabei Unterschiede.

Denn manchmal können Kosten entstehen, wenn die Zeremonie zu einem anderen Tag stattfinden soll, als dem traditionellen Sonntag. Oftmals werden aber auch spezielle Wünsche und Termine berücksichtigt und die Taufe bleibt trotzdem kostenfrei. Es ist aber trotzdem ein nettes Zeichen, wenn wir einen Betrag in die Kirchenkollekte spenden oder unsere Gabe direkt an den Pfarrer oder auch den Organisten weiterreichen.

Hierbei gibt es allerdings keine klaren Empfehlungen. Denn der Betrag sollte hauptsächlich davon abhängen, wie viel wir selbst entbehren können und welche Summe wir uns leisten können. Niemand wird es uns übel nehmen, wenn diese Spende ausbleibt.

Allenfalls müssen wir den Blumenschmuck in der Kirche selbst bezahlen, aber auch hierbei hängt der Preis ungemein von den eigenen Vorstellungen ab und an welche Gestaltung wir dabei gedacht haben. Mitunter können wir sogar selbst für die Verkleidung oder das Ausschmücken der Kirche Sorge tragen, was natürlich viel günstiger ist.

Aber auch wenn die Taufe selbst nichts kostet, können ein paar Ausgaben anfallen, die wir bei der Planung berücksichtigen sollten.

Taufkleidung und Taufkerze

Für die Heilige Taufe wird der Täufling traditionell in ein weißes Gewand gekleidet, dem sogenannten Taufkleid und das muss man irgendwo besorgen. Manchmal bekommt man dieses geschenkt, wobei die Anschaffung auch nicht so teuer ist. In den meisten Läden und Schneidereien gibt es wunderschöne Taufkleidung zu einem recht günstigen Preis und die Ausgaben sollten überschaubar bleiben.

Um den Täufling festlich zu kleiden, gehören aber auch noch Schühchen und Schmuck dazu, was mitunter schon ein wenig teurer ist. Aber das ist natürlich kein Muss, denn jede Zeremonie ist individuell und sollte vor allem den eigenen Vorstellungen und Wünschen entsprechen und eine festgelegte Kleiderordnung gibt es nicht.

Weitere Kosten können für die obligatorische Taufkerze anfallen, wobei diese meistens eines der Taufgeschenke der Paten oder Angehörigen ist. Aber natürlich sollte das vorher abgesprochen werden.

Es fallen ungefähr die folgenden Kosten an:

  • Die Taufe: kostenfrei
  • Taufgewand: 50€
  • Taufschuhe: 20€
  • Taufkerze: 20€

Diese Kostenaufstellung ist aber nur grob geschätzt und natürlich können die realen Kosten für eine Taufe variieren und geringfügig abweichen. Beispielsweise möchten wir den Anwesenden ein Gästebuch anbieten oder auch einen professionellen Fotografen engagieren, der die Zeremonie festhält.

Kaffee, Kuchen, Verköstigung

Im Nachhinein können natürlich noch weitere Kosten entstehen, denn wer möchte schon nach der Taufe einfach nach Hause gehen und den Tag ausklingen lassen? Meistens gibt es eine kleine Feier in einem Restaurant oder auch nur ein gemütliches Beisammensein mit Kaffee und Kuchen.

Aber auch diesbezüglich können die Kosten stark variieren. Denn was bevorzugen wir für diesen Tag?

Legen wir auf ein professionelles Catering Wert, machen wir alles selbst oder mieten sogar einen ganzen Festsaal? Vielleicht werden wir aber auch von der Familie eingeladen und haben selbst gar keine weiteren Ausgaben. Hier ist vor allem das Nachfragen wichtig, bevor man sich um irgendwas kümmert. Nicht das es im Nachhinein eine Enttäuschung gibt.

Wenn wir uns allerdings für ein Restaurant oder einen externen Dienstleister entscheiden, erfragen wir die jeweiligen Preise am besten selbst.Übrigens ist die Verköstigung der Gäste auch nicht unbedingt das Wichtigste für eine schöne Taufzeremonie, auch wenn es natürlich dazugehört.

Was kostet die Taufe – Fazit

Ganz genau lässt es sich niemals sagen, wie teuer die Taufe wirklich ist. Nur wer es ganz spartanisch mag, kann alle weiteren Ausgaben ignorieren und die Taufzeremonie gewissermaßen umsonst bekommen.

Pauschal sollte man ungefähr mit 500€ rechnen, aber die Grenzen sind hierbei recht ungenau und nirgends festgelegt. Dabei haben wir 90€ für die Taufkleidung veranschlagt und ungefähr 400€ für einen Restaurantbesuch mit allen Gästen.

Wenn Sie in einem größeren Rahmen feiern, können diese Kosten natürlich enorm variieren und vielleicht wäre dann eine private Feierlichkeit auch die günstigere Alternative.

Aber auch wenn Sie eine große Feier für alle Anwesenden und Gäste planen, muss das überhaupt nicht teuer sein. Denn oftmals gibt es ja auch Geschenke zur Taufe, die viele unserer Kosten wieder ausgleichen. Aber natürlich sollte man nicht nur auf die Taufgeschenke spekulieren…

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