Wann laufen babies

Die ersten Schritte – Meilenstein der Babyentwicklung

Die ersten Schritte Ihres Babys wirken zwar noch unbeholfen und tapsig, doch sie sind eine wichtige Stufe in der kindlichen Entwicklung. Bereits die Krabbelphase ermöglichte es dem Baby, seine Umwelt unabhängig zu erforschen. Nun übt Ihr Kind den aufrechten Gang. Zum ersten Mal ist es in der Lage, das Gleichgewicht zu halten und ohne Hilfe wenige Schritte zu gehen. Nicht nur für das Kind, auch für Sie als Eltern ist das ein unvergessliches Erlebnis, das Sie sicher stolz im Video festhalten. Doch bevor es so weit ist, entstehen viele Fragen und eventuell auch Unsicherheiten. Wann sollte ein Kind laufen können und wie können Eltern diesen Lernprozess unterstützen? Sind Lauflernhilfen nützlich oder schaden sie sogar? Unser Blog versucht, Ihnen auf diese Fragen eine Antwort zu geben.

Der richtige Zeitpunkt

Die meisten Kinder beginnen kurz vor oder kurz nach dem ersten Geburtstag zu laufen. Nach statistischen Erhebungen verfügen 90 % der Kinder mit 15 Monaten über diese Fähigkeit, es gibt aber erhebliche Abweichungen. Einige Kinder beginnen bereits mit acht Monaten zu laufen, sie überspringen meist die Krabbelphase. Andere krabbeln mit großem Tempo durch die ganze Wohnung, machen aber erst im Alter von 18 bis 20 Monaten die ersten zaghaften Schritte. Beides ist völlig normal und bedarf keiner Rücksprache mit dem Kinderarzt.
Sie können den physiologischen Prozess des Laufenlernens auch nicht forcieren, Ihr Kind wird damit beginnen, wenn es alle körperlichen Voraussetzungen erfüllt.

Die körperlichen Voraussetzungen

Damit Ihr Baby zum ersten Mal auf seinen eigenen Füßchen stehen kann, braucht es kräftige Muskeln, feste Knochen und stabile Gelenke. Auch die Verbindungen zwischen dem kindlichen Gehirn und den Nervenenden in Beinen und Füßen müssen reif genug sein. Sie werden benötigt, um das Gleichgewicht zu halten, aber auch, um die Bewegung der Beine und Füße zu koordinieren. Hält man sich vor Augen, dass der Fuß aus 120 Sehnen und Bändern, 20 Muskeln und 26 Knochen, die mit 33 Gelenken verbunden sind, besteht, kann man sich vorstellen, dass Laufen ein sehr komplexer Vorgang ist. Dabei dauert es nur rund acht bis zehn Wochen von den ersten unbeholfenen Schritten bis zum sicheren Gang, eine erstaunliche Leistung.

Fünf Tipps, um die motorische Entwicklung Ihres Babys zu fördern

Wann sich die einzelnen Fähigkeiten Ihres Babys entwickeln, ist überwiegend genetisch bedingt. Manche Kinder entwickeln frühzeitig motorische Fähigkeiten und lernen später sprechen, bei anderen ist es genau umgekehrt. Doch das bedeutet nicht, dass Sie den Lernprozess nicht unterstützen können. Hier sind fünf Tipps, um Ihr Baby behutsam zu fördern.

  • Gönnen Sie Ihrem Kind seinen Freiraum, gestatten Sie ihm, seine neu erworbenen Fähigkeiten auszuprobieren. Verzichten Sie auf die Babywippe, lassen Sie Ihr Kind krabbelnd seine Umwelt erkunden.
  • Machen Sie Ihre Wohnung kindersicher. Ihr Baby wird sich an allen Gegenständen hochziehen wollen, also auch am Zipfel der Tischdecke. Verzichten Sie auf herabhängende Decken, kipplige Möbel sind ebenfalls eine Gefahr. Polstern Sie Ecken an Möbelstücken ab und sichern Sie freiliegende Kabel und Steckdosen. Beseitigen Sie Stolperfallen wie lose Teppichkanten. Sorgen Sie dafür, dass sich Ihr Kind die Fingerchen nicht an Zimmer- oder Schranktüren einklemmen kann.
  • Ist Ihr Fußboden warm genug, lassen Sie Ihr Kind barfuß laufen. Hat der Fuß Kontakt zum Boden, fällt es leichter, das Gleichgewicht zu halten. Stoppersocken sind ebenfalls eine gute Alternative. Orthopäden empfehlen Babyschuhe erst, wenn das Kind relativ sicher laufen kann.
  • Die ersten Schritte enden meist mit einem Plumps auf den Po. Trösten Sie Ihr Kind, aber ermutigen Sie es auch für den nächsten Versuch. Loben Sie viel, bereits kleine Kinder freuen sich über Anerkennung.
  • Lassen Sie Ihr Kind seinen eigenen Rhythmus finden, es weiß genau, was es seinem Körper abverlangen kann. Es wird eine Pause einlegen, wenn es müde ist. Auch wenn es sich nach einigen Gehversuchen wieder auf Händen und Knien vorwärts bewegt, ist das in Ordnung. Am nächsten Tag wird es sicher neue Laufversuche starten.

Lauflernhilfen – pro oder kontra

Der Handel bietet zahlreiche Lauflernhilfen für Kinder im Alter von acht bis 15 Monaten unter dem Namen Babywalker oder Gehfrei an. Die Geräte sind mit Rollen und einem Sitz, oft auch mit einem zusätzlichen Spieltisch ausgestattet. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e. V. Bonn hat sich bereits 2014 mit diesen Produkten beschäftigt und stellte fest, dass sich pro Jahr circa 6000 Kinder bei einem Unfall mit einer Lauflernhilfe verletzen. Die Gründe dafür liegen in der hohen Geschwindigkeit, die bis zu zehn Kilometer pro Stunde betragen kann. Auch Stürze über Türschwellen oder Treppen kamen vor und nicht zuletzt können Kinder gefährliche Bereiche, zum Beispiel den Küchenherd, erreichen. Auch der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte warnt auf dem Portal „Kinder- & Jugendärzte im Netz“ vor schweren Unfällen mit Lauflernhilfen.
Etwas anders sind Lauflernwagen, die die Kinder vor sich herschieben können, zu bewerten. Auch sie eignen sich nach Aussagen von Physiotherapeuten nicht zum Laufen lernen, da die Haltung am Wagen eine völlig andere ist als beim freien Gehen. Kann Ihr Kind jedoch bereits sicher laufen, sind diese Wagen ein interessantes Spielzeug, ebenso wie Figuren zum Ziehen oder Schieben.

Der erste Schuhkauf

Kann Ihr Kind bereits kurze Strecken laufen, wird es Zeit für die ersten Schuhe. Ging man noch vor einigen Jahren davon aus, dass die Schuhe möglichst stabil sein sollten, um das Fußgelenk zu stützen, wird heute vor allem Wert auf eine biegsame Sohle gelegt. Diese ermöglicht ein Abrollen des Fußes wie beim Barfußlaufen.
Viele Fachgeschäfte vermessen die kleinen Füße und garantieren so eine optimale Passform. Diesen Service sollten Sie nutzen. Ist das nicht möglich, fertigen Sie eine Schablone des Babyfüßchens an. Der Schuh sollte mindestens 12 Millimeter und maximal 17 Millimeter größer sein als der Fuß.

Sicher erinnern Sie sich beim Lesen unseres Blogs an die ersten Schritte Ihres Kindes. Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Erlebnisse mit uns und mit anderen Eltern, wir freuen uns auf Ihre Meinung.

Laufen lernen: Babys erste Schritte

Erste Schritte, anfangs noch entlang der Möbel oder an der Hand der Eltern sind ein wichtiger Bestandteil der Entwicklung beim Kleinkind. Doch das laufen lernen erfordert von Mutter und Vater nicht nur viel Geduld und Aufmerksamkeit, sondern auch Freiraum und die Möglichkeit zur sicheren Bewegung. Unsichere Eltern übertragen diese Ängste auf das Baby und nehmen ihm die Sicherheit, die es zum Laufen lernen benötigt.

Anzeige

Erste Schritte, laufen lernen – hilfreiche Tipps für Eltern

Zieht sich das Baby zum ersten Mal an einem Möbelstück hoch und tapst unbeholfen, noch ein wenig wackelig auf den Beinchen los, wirst du als Mutter vor Verzückung jauchzen. Doch im gleichen Moment beginnt die Sorge, dass sich dein Kind verletzen und hinfallen könnte. Sei ruhig und bleibe stiller Beobachter, da dein Baby diesen wichtigen Schritt in seiner Entwicklung gehen und motiviert werden muss. Wenn Babys laufen lernen, benötigen sie viel Raum zur Bewegung und dürfen in ihrer Motivation nicht eingeschränkt werden. Eine ängstliche Mutter wirkt der Lernfreude bei Kleinkindern entgegen und trägt unbewusst dazu bei, dass das Kind keine Freude am Laufen verspürt.

Kleine Stürze gehören in dieser Phase der Entwicklung dazu und müssen dein Herz nicht still stehen lassen, da du die Wohnung bereits vorher kindersicher gemacht und gefährliche Gegenstände weg geräumt hast. Vielmehr solltet ihr das Kleinkind an die Hand nehmen und die ersten Schritte mit ihm gehen. Ein fröhliches Kinderlachen wird dich begleiten und dir zeigen, dass du alles richtig machst.

Unterstützung auf dem Weg vom Baby zum Kleinkind

Die Wohnung bietet beim Laufen lernen eine Vielfalt neuer Entdeckungsmöglichkeiten und wird ausgiebig untersucht. Da sich ein Kleinkind anfangs an allen greifbaren Gegenständen festhält, solltest du auf Tischdecken verzichten und darauf achten, dass auf Tischen, Sideboards oder niedrig angebrachten Regale keine gefährlichen Dinge stehen und herunterfallen können. So oft wie möglich nimmst du dein Kind an die Hand und läufst mit ihm, zeigst ihm die Umgebung und motivierst es zum Laufen. Viele Eltern begehen den Fehler, die Entwicklung des eigenen Kindes mit Gleichaltrigen zu vergleichen und daraus einen Rückschluss zu ziehen. Beginnt ein Kleinkind später mit dem Laufen und macht erste Schritte nicht so früh, ist das kein Grund zur Besorgnis und weist nicht auf eine Spätentwicklung hin.

Ruhe und Ausgeglichenheit sind wichtig, damit dein Kleinkind laufen lernen und Freude an den ersten Schritten empfinden kann. Überängstliche Eltern schränken die Entwicklung unbewusst ein, da dem Baby die Motivation auf dem Weg zum Kleinkind fehlt und die Vorsicht der Mutter direkt auf das Kind übertragen wird. Fällt dein Kind hin, tröstest du es und stellst es direkt wieder auf seine beiden Füsschen.

So lernen Babys laufen

So lernen Babys laufen

Kaum ziehen sich Kinder an Möbeln hoch, wirken sie plötzlich groß. Aus dem Baby wird ein Kleinkind. Für Eltern und die ganze Familie ein großer Tag! In unserer Kultur strecken die meisten Eltern ihre Hände aus und laden zum Loslassen und den ersten Schritten ein. Viele fangen an, das Kind an den Händen zu führen, um die neue Fortbewegungsart zu üben.

Es spricht jedoch vieles dafür, dass sich Kinder, die aus eigener Initiative laufen lernen, gesünder entwickeln.

Wie Kinder laufen lernen, die an den Händen nicht geführt werden

Zuerst versuchen die Kinder aufzustehen, indem sie sich z. B. an einem Gitterbettchen festhalten. Sie machen seitwärts ihre ersten Schritte. Als nächstes üben sie das freie Stehen. Erst nach dem freien Stehen kommt das freie Gehen.

In dieser letzten Phase der motorischen Entwicklung wechseln sie durchschnittlichen ca. 2 mal pro Minute ihre Position (vgl. Pikler, Lasst mir Zeit). Die häufigsten Positionen sind: Sich-Aufsetzen und der Vierfüßlerstand (vgl. Pikler S. 54). Nach und nach erlöst das freie Gehen das Krabbeln und das Sich-festhaltend-Gehen.

Wie schwer es ist sein Gleichgewicht in dieser neuen Position zu halten, ohne zu wissen wie man wieder herunterkommt, wird in diesem Video deutlich.

Will ein Kind zu einem Spielzeug oder zu seinen Eltern, krabbelt es oder läuft sich irgendwo festhaltend – es benutzt also eine geübte Fortbewegungsart. Will es das freie Stehen oder freies Gehen üben, konzentriert es sich ausschließlidh darauf. Es ist ganz bei sich. Strecken wir dem Kind unsere Arme aus, wird es von sich aus voller Vorfreude das geübte Krabbeln benutzen, um in unsere Arme zu kommen. Verlangen wir von ihm freies Gehen, brechen wir gewissermaßen das natürliche Bedürfnis nach eigener Sicherheit. Mit anderen Worten: Wir laden es zum Körperkontakt ein und verlangen von ihm gleichzeitig die Überwindung der Distanz in einer noch riskanten Fortbewegungsart: Es könnte jederzeit sein Gleichgewicht verlieren.

Zwischen dem sich festhaltend Hochziehen, dem sich wieder Herablassen und dem freien Gehen sind also einige Entwicklungsschritte notwendig, bis die Muskulatur ausreichend ausgebildet ist. Erst, wenn ein Kind diese Schritte gehen durfte, kann es sein Gleichgewicht würdevoll halten. Warum würdevoll? Bist du schon mal auf der Straße gestolpert? Als erstes schauen wir uns um, ob uns jemand gesehen hat. Sein Gleichgewicht zu verlieren ist unangenehm und peinlich.

Wann lernt ein Baby laufen?

3 bis 25% der Babys beginnen im neunten und zehnten Monat sich hochzuziehen. Kinder, die wenig Raum zum Rollen, Kriechen, Krabbeln haben und/oder zum Hochziehen animiert werden, ziehen sich noch früher hoch. In seltenen Fällen machen sie diesen Entwicklungsschritt vor dem neunten Lebensmonat.
75 bis 97% der Kinder ziehen sich im 15 oder 16 Monat hoch. Wenn sie einen zufriedenen Eindruck machen und ihre Spielentwicklung ’normal‘ verläuft, sehe ich keinen Grund zur Sorge.

Diese Zahlen stammen aus diesem Entwicklungsbogen: http://www.pikler.de/downloads/Pikler_BogenDINA4.pdf
Der Entwicklungsbogen beruht auf der Habilitationsschrift von Emmi Pikler, die im Wesentlichen in „Lasst mir Zeit“ öffentlich zugängig ist.

Zwischen dem sich hochziehen und den ersten Schritte vergehen Monate. 3 bis 25% der Kinder unternehmen mit 12 Monaten die ersten freien Schritte, 75 bis 97% im 21 Monat.

Braucht mein Kind einen Wagen (Lauflernwagen)?


Lauflernwagen eigenen sich ausschließlich für Kinder, die laufen können. In der freien Entwicklung können das Kinder zwischen dem 13 und 21 Monat (vgl. „Lasst mir Zeit“ und der Entwicklungsbogen). Meinem Gefühl nach hat die Spielzeugindustrie ihre Zielgruppe erweitert, indem sie Puppenwagen zu Lauflernhilfen umgestaltet hat. Da alle Familien daran interessiert sind, die Entwicklung ihrer Kinder bestens zu fördern, ist die Bereitschaft für den Kauf solch eines Wagens hoch.

Kinder lernen nicht laufen, indem sie einem rollenden Gegenstand hinterher rennen. Sie sind dem sich wegbewegenden Wagen ausgeliefert. Sie haben weder die Fähigkeit die Geschwindigkeit zu bestimmen, noch ihn anzuhalten. Der natürliche Lernprozess wird durcheinander gebracht.
Darauf hat die Spielzeugindustrie reagiert: Manche Lauflernwagen können durch das Anschrauben der Räder etwas abgebremst werden. Ich frage mich, wofür ein Baby noch einen Wagen braucht, wenn ein Stuhl für das Schieben ausreicht oder sich dafür besser eignet.

Was haben Babys von der freien Entwicklung?

Kinder, die sich in ihrem eigenen Tempo, ohne beschleunigende oder motivierende Maßnahmen seitens Erwachsenen aufwachsen und sich emotional sicher fühlen, haben eine fantastische Bewegungsqualität. Warum? Der menschliche Körper hat eine ungeheure Intelligenz die Bewegungen so zu organisieren, dass mit möglichst wenig Kraft ein optimales Ergebnis erzielt wird. Das tut er durch zahlreiche Versuche. Er probiert im Rahmen seiner Möglichkeiten eine Bewegungsform, wie das sich Drehen auf die Seite und später auf den Bauch und wieder zurück, bis sie optimal ist. Zweitens probiert er unterschiedliche Bewegungsformen aus, bis er eine findet, die sich am optimalsten anfühlt und sich mit seinen Lebensbedingungen vereinbaren lässt.

Da jeder Körper komplett verschieden ist, ist das Kind die einzige Person, die beurteilen kann, was gerade möglich ist, was noch zu schwer ist und wie es eine Bewegungsform optimieren kann. Dieser Optimierungsprozess braucht seine Zeit und führt am Ende zu einer für genau diesen Körper ausgereiften Muskulatur, einem optimalen Einsatz ALLER Muskeln: Nirgendwo hat es zu viel oder zu wenig Spannung. Damit ist eine Grundlage für die lebenslange Gesundheit gesetzt.

Schubidu! – Tipps für die ersten Schuhe wenn barfuß nicht geht

„70% der Informationen die das Gehirn benötigt um den Untergrund zu spüren und eine sichere Bewegung in Gang zu setzen, kommen von den Nerven Ihrer Fußsohlen.“ Ich empfehle Dir, Dein Kind so viel wie möglich barfuß laufen zu lassen. Ist der Boden fußkalt helfen Stülpen.
Doch in den kalten Monaten lassen sich Schuhe nicht vermeiden. Wenn Dein Kind sicher laufen kann, steht der Einkauf von ersten Schuhen an.

Wie Du den richtigen Schuh findest

Die richtige Schuhgröße kannst du am besten mit einer Schablone aus einem Karton oder dem Messgerät feststellen. 68% der Kinder tragen zu kleine Schuhe. 74% der Kinder tragen keine passenden Hausschuhe (vgl. Studie).

Mit diesem Messgerät lässt sich die Schuhgröße ganz einfach bestimmen.

Mit Ausnahme von Skischuhen sollten die Schuhe eine dünne und flexible Sohle haben. Der Markt der Barfußschuhe ist inzwischen stark gewachsen. Hier einige Empfehlungen:

  1. Hausschuhe von Nanga gibt es in den Größen 20-38. Sie kosten zwischen 18-28 EUR. Die Sohle ist so weich, dass sie sich komplett einrollen lässt.

2. Die Barfußschuhe von Vivobarefoot gibt es in den Größe 20, 29 und 30. Mit 70 EUR liegen sie auf dem gleichen Niveau wie gute Turnschuhe. Der Sommerschuh ist atmungsaktiv und in den Größen 20 bis 30 für 65 EUR verfügbar.

3. Die Barfußschuhe von Leguanito ähneln einer Socke. Mit einer großen Farbauswahl gibt es sie in den Größen 28, 30 und 32. Sie fallen eher zu klein aus, so dass sich eine Bestellung zwei Größen größer empfielt. Der Preis ist mit 59 bis 69 EUR eher hoch einzuschätzen.

4. Sole Runner hat inzwischen auch Barfußschuhe für Kinder, die sich eher für flache Füße eignen. Ich empfehle besonders die Stiefel für den Winter, da viele Kinder nach dem Barfußlaufen in den warmen Monaten oder leichten Schuhe große Schwierigkeiten mit der Umstellung auf Winterstiefel haben.

Die Winterstiefel gibt es in den Größen 28-35 für 95,49 bis 129,90 EUR.
Die Sneakers gibt es in den Größen 29-35 für 64,52 bis 75,90 EUR.

Wann können Babys laufen? Wenn sie soweit sind!

Mit dem Laufen anzufangen ist einer der wichtigsten Entwicklungsschritte eines Kindes. Aus dem hilflosen Baby wird ein erkundungsfreudiges Kleinkind. Einen festen Zeitpunkt dafür gibt es nicht.

Kinder lernen laufen, wenn sie in ihrer individuellen Entwicklung soweit sind. Die einen früher, die anderen später. Die ersten Schritte macht ein Kind in der Regel, wenn es gut ein Jahr alt ist. Beim einen ist es im Alter von elf Monaten soweit, das andere braucht noch ein Vierteljahr länger.

Bei den ersten Schritten ist ein wenig Hilfestellung wichtig – und richtig

Jedes Kind hat sein eigenes Tempo. Die einen flitzen auf ihren stämmigen Beinchen schon lange durchs Zimmer, dafür können wieder andere schon viel mehr sprechen. Kinder brauchen Zeit, sich zu entwickeln. Wenn dein Kind ein paar Wochen, gar Monate, mehr benötigt, um selbstständig zu laufen, solltest du dir keine Sorgen oder Gedanken machen. Viele Kinder lernen das Laufen auch erst mit 18 Monaten.

Der Zeitpunkt, ab wann Babys laufen, ist vollkommen individuell

Aller Anfang ist schwer – auch beim Laufen lernen

Das Laufenlernen fängt an, wenn das Baby entdeckt, dass es sich an Gegenständen hochziehen kann. Dafür muss seine Greiffähigkeit schon gut entwickelt sein. Dann kann es immerhin, wenn auch noch sehr wackelig, auf seinen zwei kleinen Füßchen stehen. Das Laufen, der aufrechte Gang, ist eine sehr komplexe Angelegenheit: Das Gleichgewicht muss gehalten werden, die Koordination muss stimmen und die notwendige Kraft muss da sein. Für die motorische Entwicklung des Kindes ist es daher wichtig, dass Knochen, Muskeln und auch das Nervensystem entsprechend entwickelt sind. Ungefähr acht Wochen nach den anfänglichen, noch unsicheren Gehversuchen können die meisten Kinder schon richtig gut gehen – mit 16 Monaten sind etwa 90 Prozent aller Kleinkinder in der Lage, selbstständig zu laufen.
Die einzelnen Entwicklungsstufen, bis das Baby laufen kann

Kaum vorstellbar: Das Laufen lernen kommt nicht etwa nach dem Krabbeln auf dem Boden – es fängt schon viel früher an, nämlich bereits im Mutterleib.

• In der 8. SSW schon rudert das Baby mit Ärmchen und Beinchen; bis zur 16. SSW trainiert es weiter seine Gliedmaßen
• In den ersten acht Wochen nach der Geburt fängt es an zu strampeln, wenn du es hochnimmst – als scheint es loslaufen zu wollen. Dieser so genannte Schreitreflex verliert sich dann ab dem dritten Monat jedoch wieder.
• Mit einem knappen halben Jahr hüpft es gerne auf deinem Schoß oder balanciert auf deinen Oberschenkeln. Das ist eine gute Übung, die Beinmuskulatur zu stärken.
• Im Alter von ca. acht Monaten, wenn es gelernt hat, sich zu drehen, zu sitzen und zu krabbeln, entdeckt es, dass es sich an Gegenständen hochziehen und stehen kann.
• Etwa um den zehnten Monat herum kann dein kleiner Liebling dann schon aufrecht herumlaufen, wenn er sich an Gegenständen oder aber an deiner Hand festhalten kann.
• Seine weiteren „Fort-Schritte“ beim Laufen hängen von seiner Kraft, seinem Selbstvertrauen und seinen bisherigen Lauf-Erfahrungen ab.

Doch bei sämtlichen Zeitangaben und „Entwicklungstabellen“ handelt es sich nur um ungefähre Durchschnittswerte. Lass dich also dadurch kein bisschen verunsichern.
Wie Eltern helfen können, wenn das Baby laufen lernt
Generell gilt: Sinnvoll ist es, das Kind beim Laufenlernen zu unterstützen, es aber nicht zu überfordern. Lob, Aufmerksamkeit und Motivation sind in der Lernphase besonders wichtig. Also ermuntere es zum Beispiel, auf dich zuzulaufen, indem du deine Arme nach ihm ausstreckst. Oder lass es in deiner Gegenwart einen Hocker, Stuhl oder Kinderwagen als Gehhilfe durch das Zimmer schieben. Von den angebotenen Lauflernhilfen raten die meisten Kinderärzte ab. Ebenso von Schuhen – weil mit dem Barfußlaufen Koordination und Balance sehr viel besser trainiert werden können als in Schuhen.

Baby

Lauflernwagen: Gute Hilfe beim Laufen?

Weiterlesen Baby Weiterlesen

Ob dein Kind nun schon mit zehn Monaten losmarschieren will oder erst ein halbes Jahr später, ist ziemlich belanglos. Wichtiger ist die Gesamtentwicklung des Kindes. Erst wenn es mit zwei Jahren noch keinerlei Anstalten macht, gehen zu wollen, ist ein Besuch beim Kinderarzt auf jeden Fall ratsam.

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.