Wann können babys sitzen

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Sitzen

Voraussetzung für das Sitzen ist, dass die von der Lage in der Gebärmutter runde Wirbelsäule Ihres Babys gestreckt wird und die Bauch- und Rückenmuskulatur ausreichend entwickelt ist. Nur so kann ein Kind das Gleichgewicht und seinen schweren Kopf selbst halten. Das Training dafür beginnt schon nach dem ersten Lebensmonat, wenn Ihr Baby in Bauchlage seinen Kopf zu halten versucht. Wenn ihm das eine Minute lang gelingt, hat es die erste Phase der Wirbelsäulenstreckung erreicht. In Phase 2 streckt sich die Brustwirbelsäule und in Phase 3 die Lendenwirbelsäule. Danach kann das Kind alleine laufen und so seine Welt aus einer ganz anderen Perspektive erkunden. Begleitend zur Streckung der kindlichen Wirbelsäule muss sich die Muskulatur des Babys entwickeln.

Wann können Babys alleine sitzen?

Etwa mit sieben bis neun Monaten – mit grossen individuellen Unterschieden – können Babys alleine sitzen. Das heisst, sie können sich alleine hinsetzen und diese Position auch eine ganze Weile halten.

Man kann zwar schon vorher ein Baby „sitzen lassen“ mit ausreichender Stütze, das ist aber nicht sinnvoll und schadet sogar dem Rücken. Zu frühes häufiges Sitzen kann zu späteren Haltungsschäden führen. Eigentlich sollen Babys erst sitzen, wenn sie es ohne Stütze können.

Wippe, Hochstuhl, Babyhopser – was ist davon zu halten?

Aus diesem Grund ist auch allzu langes Liegen in einer Babywippe oder das zu frühe Sitzen im Hochstuhl (auch mit Kissen abgestützt) nicht empfehlenswert. Fachleute geben als Faustregel etwa zehn Minuten an, mehr wird für jüngere Babys zu anstrengend. Wenn Sie Ihr Kind zum Essen ausnahmsweise nicht auf den Schoss nehmen können, darf es auch mal kurz in der höher gestellten Wippe oder einem speziellen Neugeborenen-Aufsatz des Hochstühlchens liegen. Von Babyhopsern raten Kinderärzte ab und von Lauflerngestellen ebenfalls, schon wegen der Unfallgefahr.

Kann ich mein Baby fördern?

Am besten ist es für die Entwicklung Ihres Kindes, wenn es sich möglichst viel frei bewegen kann. Ideal ist dafür eine Krabbeldecke, auf der es sich mit seinen Lieblings-Spielsachen beschäftigt.

Die Bauchlage ist am anstrengendsten und fordert es am meisten, stärkt aber auch am intensivsten die Rückenmuskulatur. Dabei lernt Ihr Kind, sich aus eigener Kraft zu drehen bzw. zu rollen. Es kann aus dem Robben ins Wippen und dann ins Krabbeln in der Vierfüssler-Haltung (Knie-Hand) übergehen. Viele Kinder krabbeln erst und kommen dann aus dem Krabbeln ins Sitzen. Während es beim Krabbeln den Po nach hinten schiebt, lernt es das Hinsetzen. Es setzt seinen Po neben dem linken oder rechten Fuss ab. Aus diesem mit den Händen gestützten „Seitsitz“ bewegt es sich in den „Langsitz“, indem es die Beine nach vorne ausstreckt und die Wirbelsäule gerade aufrichtet. Das gibt schon einen relativ stabilen Halt, je nachdem wie stark die Rückenmuskulatur ist. Trotzdem kippen die Kleinen anfangs auch immer wieder um, was wichtig ist, denn so können Wirbelsäule, Rücken- und Bauchmuskeln wieder kurz entspannen. Lassen Sie Ihr Baby fleissig üben, denn es ist jedes Mal stolz auf seine Leistung. Und das stärkt wiederum sein Selbstbewusstsein.

Manche Babys drehen sich auch aus der Rückenlage auf die Seite und stützen sich auf dem unten liegenden Arm ab – das sieht dann ein wenig aus wie ein seitlich liegender Gartenzwerg. Diese Haltung stärkt nicht nur den Gleichgewichtssinn, sie ist auch eine gute Ausgangsposition, um bald aus der Bauchlage heraus alleine ins freie Sitzen zu gelangen.

Unterschiedliche Sitzpositionen

Ist die Sitzposition erreicht, sieht bei Babys immer wieder anders aus. Es können beide Beine ausgestreckt sein, ein Bein kann untergeschlagen und das andere ausgestreckt sein oder das Kind sitzt im Schneidersitz. Ein paar Sitzpositionen gibt es aber, die weniger günstig sind:

  • Der „umgekehrte Schneidersitz“, bei dem die Oberschenkel zusammen gedrückt und die Unterschenkel nach aussen abgeknickt werden. Kinderärzte und Orthopäden halten dies für bedenklich, weil sich die Hüftgelenke nicht normal entwickeln können.
  • Sitzen mit immer ausgestreckten Beinen kann ein Hinweis auf frühe Blockaden im Kopfgelenk oder Beckenbereich sein. Sitzen auf immer derselben Pobacke, wobei der Kopf in die entgegengesetzte Richtung geneigt ist (die Wirbelsäule bildet eine C-Form), kann auf eine einseitige Bewegungseinschränkung deuten. In beiden Fällen sollte ein Kinderarzt zu Rate gezogen werden.

Babys haben es natürlich gerne, wenn man sie an ihren Armen sanft aus der Rückenlage hoch zieht. Ihre Hände dienen dabei aber nur als leichte Hilfe – die Kraft zum Hochziehen sollte von Ihrem Baby kommen. Achten Sie darauf, dass sich das Kind langsam – Wirbel für Wirbel – aufrichtet und sich in der Folge ebenso langsam wieder hinlegen kann.

Häufige Fragen zum Thema

Ab wann darf ein Baby im Kinderwagen sitzend gefahren werden?

In einem normalen Kinderwagen können Sie Ihr Baby bis zum neunten Monat auf dem Rücken liegend liegend fahren und dabei Sichtkontakt haben.

Sitzend transportieren sollten Sie Ihr Kind erst, wenn es nicht nur den Kopf gut halten kann, sondern auch seine Wirbelsäule stabiler geworden ist. Das ist…

vollständige Antwort lesen Stimmt es, dass man Babys und Kleinkinder nicht kitzeln sollte?

Es ist auf jeden Fall ein Ammenmärchen, wenn behauptet wird, Kitzeln sei für späteres Stottern verantwortlich.

Die meisten Babys und Kinder lassen sich gerne kitzeln und reagieren mit ansteckendem Glucksen und Lachen. Liebevolles, sanftes und achtsames Kitzeln ist eine schöne Form der Interaktion…

vollständige Antwort lesen Mein Sohn ist sehr gerne im Maxi Cosi. Aber wie gesund ist das für seinen Rücken?

Fachleute sagen: Eigentlich sollte man ca. zwei Stunden in einem Autositz, einer Liegeschale oder Babywippe nicht überschreiten. Auf einer langen Autofahrt muss immer mal wieder eine ausgedehnte Pause gemacht werden, in der das Kind flach liegen kann.

Legen Sie Ihren Sohn zwischendurch auch immer…

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Letzte Aktualisierung : 05-11-19, BH

Ab wann darf ein Baby sitzen?

„Die Verformung ist ein auto­matischer Prozess, den man weder beschleunigen noch bremsen kann“, betont Rödl. Die Doppel-S-Form sei für den aufrechten Gang notwendig – und biomechanisch sehr günstig, da sie Bewegungen und Erschütterungen abfedert.

Welche Mechanismen genau hinter der Verformung stecken, inwiefern also zum Beispiel die Schwerkraft, der Aufbau und die Veränderung der Muskulatur der Kleinen daran beteiligt sind, ist weitgehend unklar. Trotzdem kann Kinderorthopäde Rödl in drei wichtigen Punkten Entwarnung geben:

1. Bloß nicht nachhelfen, wenn Kinder mobil werden?

Für viele scheint klar, dass Sitzen, Stehen, Laufen schlecht für die Wirbelsäule­ ist, solange ein Kind ­dies noch nicht eigenständig kann. „Zunächst einmal muss die zeitliche Einwirkung betrachtet werden“, sagt Rödl. „Wenn man Kinder zehn Stunden am Tag in ­eine Zwangshaltung steckt – egal ob sitzend oder liegend –, ist das schlecht, weil freie Bewegung für sie wichtig ist.“ Zudem sei entscheidend, von wem der Impuls ausgeht: „­Alles, was das Kind will und macht, ist gut.“

Von Schäden durch zu ­frühes, gelegentliches Sitzen sei nichts bekannt – genauso wenig wie durch Lauflernhilfen, die aber ein Unfallrisiko mit sich bringen. Deren Wert zweifelt Rödl generell an. „Kinder fangen an zu laufen, wann sie wollen“, sagt er. „In einer ­Studie wurde versucht, den Laufbeginn mit gezielter Gymnastik vorzuverlegen, ­ohne Erfolg.“ Wer mit seinem Kind zwei Stunden spiele, es dabei hinsetze, -stelle oder an den Händen laufen ­lasse, müsse sich keine Gedanken machen.

2. Tragen mit Blick nach vorn: Ist das in Ordnung?

Ob man das Kind mit dem Bauch oder mit dem Rücken zu sich tragen sollte, darüber wird munter diskutiert. „Generell gilt: Kinder zu tragen ist gut“, sagt Robert Rödl. „Und ob ich sie nach vorne, hinten oder auf die Seite­ schnalle­, sie zu mir oder in die Weite ­schauen, ist für den Rücken relativ egal.“ Rödl verdeutlicht das an krankhaften Verformungen der Wirbelsäule, die er häufig mit Korsetten zu behandeln versucht. „Das sind knall­harte Plastik­schalen, die wir anlegen wie Ritterrüs­tungen. Die Kinder tragen sie teils zwei ­Jahre lang 23 Stunden am Tag – mit oft mini­malen Effekten.“

Entscheidender für die Trage-Frage scheinen dem Experten andere ­Aspekte. Dass etwa der Kopf beim Bauch-an-Bauch-Tragen vor allem im Schlaf stabiler liegt. Und dass ­­diese Haltung bei Kindern, die Probleme mit der Hüftreifung haben, erwiesenermaßen positiv wirken kann. Bedenken sollten Eltern auch den Wind und die Reize, die von ­vorne kommen – und dass das Kind sie beim Rücken-an-Bauch-­Tragen nicht sieht. „Gerade im ers­ten Jahr ist aber ein guter Kontakt wichtig“, meint Rödl.

3. Und was ist mit dem Transport im Anhänger?

Allgemeine gesetzliche Empfehlungen, ab wann Babys im Fahrradanhänger fahren können, fehlen. Manche Hersteller halten es ab dem ersten, andere erst ab dem dritten Monat für möglich. Sie bieten spezielle Hängematten, Sitze und Schalen an, die Schläge abfedern und den Kopf stabilisieren sollen. Dabei gibt es Kritiker, die selbst Zweijährige nicht im Anhänger transportieren würden. Sie sprechen von Schädigungen, die sich erst viele Jahre später bemerkbar machen sollen.

„Ich halte es für abwegig, dass es unterschwellige, nicht akut spürbare Schädigungen mit langfristigen Folgen für den Rücken geben soll“, sagt Ortho­päde Rödl. „Es sind auch keine speziellen Anhänger-Schäden bekannt, genauso wenig wie Schäden durch den Gebrauch von Kinderwagen und Buggys, bei denen man sich kaum Gedanken über Federungen und dergleichen macht.“

Rödl rät, spezielle Babysitze zu verwenden, langsam und auf geteer­ten Straßen zu fahren sowie Löcher und Huckel zu meiden – und wenn möglich, eine gefederte Variante zu nutzen. „Für die Kinder ist es sicher komfortabler und schöner.“­

Ab wann dürfen Babys sitzen?

Es ist zwar möglich, ein Kind schon vorher zum „Sitzen“ zu bringen, indem Kissen es stützen. Das ist aber nicht sinnvoll und schadet dem Rücken Ihres Kindes sogar: Seine Bauch- und Rückenmuskulatur muss sich erst einmal entwickeln; so können sich auch Rücken und Becken gut ausbilden.

Ihr Kind lag in Ihrem Bauch in sehr gebeugter Haltung. Daher braucht es erst einmal seine Zeit, bis sich die Wirbelsäule streckt – erst recht bis hin zum Stehen. Fortschritte bei der Streckung sind schon drei bis vier Wochen nach der Geburt deutlich sichtbar: Dann kann das Baby in Bauchlage seinen Kopf sehr gut halten.

Dass ein Kind vorübergehend mal in einer Wippe liegt, ist okay. Allerdings ist es für Ihr Baby besser, wenn das nicht zu oft oder zu lange der Fall ist. Denn die Haltung in der Wippe ist ungünstig für das Becken. Als Faustregel gilt: etwa zehn Minuten, danach wird auch die Wippe für jüngere Babys zu anstrengend.

Beim Sitzen sind Wirbelsäule und Muskulatur gefordert, um das Kind im Gleichgewicht zu halten. Auch das gelingt natürlich nicht gleich; daher kippen die Kleinen anfangs auch immer wieder um. Das ist ebenfalls wichtig, denn so können Wirbelsäule, Rücken- und Bauchmuskeln wieder kurz entspannen. Manche Kinder krabbeln übrigens erst. Sie kommen dann aus dem Krabbeln ins Sitzen, beginnen nach und nach auch, sich zum Stehen hochzuziehen. Ersparen Sie es Ihrem Kind lieber, es zum Essen in einen Hochstuhl zu setzen, indem Sie es mit Kissen abstützen. Der Hochstuhl ist erst sinnvoll, wenn Ihr Kind wirklich frei sitzen kann. Wenn Sie Ihr Kind zum Essen ausnahmsweise nicht auf den Schoß nehmen können, darf es auch mal kurz in der höher gestellten Wippe liegen.

Am besten ist es für die Entwicklung Ihres Kindes, wenn es sich möglichst viel frei bewegen kann. Ideal ist dafür eine Krabbeldecke, auf der es sich mit altersgerechten Spielsachen beschäftigt. Dabei lernt Ihr Kind auch, sich zu drehen. Es kann aus der Vierfüßler-Haltung ins Wippen und Robben übergehen. Ob ein Kind dann erst krabbelt und sich später hinsetzt oder umgekehrt, ist unterschiedlich.

Als Eltern unterstützen Sie Ihr Kind oft am besten, indem Sie Geduld haben. Geben Sie ihm die Zeit, sich nach seinem eigenen Rhythmus zu entwickeln. Die verschiedenen Phasen im ersten Jahr sind wichtig: Auf dieser Basis kann sich auch die weitere Motorik in der frühen Kindheit und Jugend gut entwickeln.

Schoß, Wippe, Hochstuhl – Ab wann darf ein Baby sitzen?

Inzwischen ist Dein Baby alt genug, um Brei oder festere Nahrung zu sich zu nehmen. Nach der intensiven Zeit des Stillens oder des Flasche-Gebens möchtest Du auch weiterhin, dass Dein Schatz beim Essen in Deiner Nähe ist. Ab wann darf ein Baby sitzen, wirst Du Dich sicher auch fragen. Bei den vielen Möglichkeiten auf dem Markt kommt außerdem die Frage auf, welche Sitz-Lösung denn nun das Beste für Dein Baby und dessen Rücken ist. Wir klären daher Mythen rund um das Thema Sitzen auf und zeigen Dir, welche Vor- und Nachteile es bei den beliebtesten Positionen beim Füttern gibt!

Ab wann kann und darf mein Baby überhaupt sitzen?

Das ist sicher die wichtigste Frage, wenn es um die Gesundheit Deines Babys und seines Rückens geht. Speziell die Wirbelsäule ist bei Säuglingen noch sehr empfindlich, die Knochen sind weich – umso wichtiger also, dass sie nicht in unnatürliche Positionen gezwängt werden, sonst drohen Fehlstellungen! Schließlich war Dein Baby neun Monate lang eine gekrümmte Haltung im Mutterleib gewohnt, daher braucht es seine Zeit, bis es eine gerade Rückenhaltung entwickelt. Innerhalb des ersten Lebensjahres kannst Du daher beobachten, wie sich Muskeln und Knochen weiterentwickeln, bis Dein Baby etwa seinen Kopf selbst halten kann und auch dem Sitzen immer näher kommt.
In den meisten Fällen schaffen es Babys ab einem Alter von sieben oder acht Monaten, sich selbstständig in eine Sitzposition zu bringen und diese auch zu halten. Diese Fähigkeit sollte als Maßstab gelten: Erst dann gehört Dein Liebling in einen Hochstuhl oder ähnliche Stühle, in denen er selbstständig sitzen muss.

Schade ich meinem Baby, wenn ich es zum Füttern auf den Schoß nehme?

Grundsätzlich spricht nichts gegen diese Methode, denn so ist Dein Schatz ganz nah bei Dir, spürt wie beim Stillen oder beim Füttern mit der Flasche Deine Wärme. Gerade wenn Du zum ersten Mal Brei oder andere unbekannte Nahrung fütterst, bietet sich diese Position an, denn Mamas Körper beruhigt Dein Baby und vermittelt ihm Sicherheit.
Dennoch gilt hier: Erst die Dosis macht das Gift. Sprich, Du solltest Dein Baby nicht bei jeder Mahlzeit und für einen längeren Zeitraum auf dem Schoß haben. Auch wenn der Kopf gut abgestützt wird, befindet sich Babys Rücken meist in einer ungesunden Haltung.

Ist die Babywippe eine geeignete Alternative?

Bei der Babywippe wird sehr kontrovers darüber diskutiert, ob sie nun förderlich oder eher schädlich für Babys ist. Doch was ist eine Babywippe überhaupt?
Äußerlich ähnelt sie einer Babyschale fürs Auto, nur mit einer Art Gestell, das dafür sorgt, dass die Wippe sicher auf dem Boden steht. Wie der Name schon vermuten lässt, können die Modelle entweder von Hand zum Wippen gebracht werden oder ein kleiner Motor übernimmt diese Aufgabe. Die sanften Bewegungen sollen Babys beruhigen und sie dank des sich bewegenden Spielzeugs, das an den meisten Wippen angebracht ist, beschäftigen.
Hinzu kommt, dass Du bei vielen Modellen die Liegeposition Deines Babys einstellen kannst, sodass sie sich auch fürs Füttern eignen.
Im Gegensatz zu Hochstühlen o. ä. sind Wippen übrigens schon für die Kleinsten geeignet, reine Babywippen sollten bis zu einem Alter von ungefähr sieben Monaten genutzt werden.
Nun stellt sich auch hier die Frage nach der Gesundheit von Babys Rücken. Manche Ärzte und Hebammen raten gänzlich von diesen Modellen ab, weil durch das Anschnallen und die Liegeposition die natürliche Bewegung des Babys eingeschränkt wird. Auch bei den Wippen gilt wie beim Füttern auf dem Schoß: Solange Dein Baby nicht zu lange und zu oft in der Wippe liegt, musst Du keine Fehlstellungen der Wirbelsäule befürchten.

Ein Modell, dass die miBaby-Mamis überzeugt, ist der BabyBjörn Babysitter „Balance“. Diese Wippe zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass Du sie in drei verschiedene Positionen bringen kannst. Hierbei musst Du nicht selbst die Wippe in Schwung bringen, sondern das erledigt Dein Baby mit seinen Bewegungen ganz allein. Anti-Rutsch-Beläge sorgen dafür, dass die Wippe einen sicheren Stand hat und der Sitzgurt verhindert das Herausrutschen Deines Kindes. Außerdem kannst Du ihn verwenden, bis Dein Schatz etwa 24 Monate alt ist bzw. 13 kg wiegt, denn der Sitzgurt lässt sich leicht abmontieren und bietet so lange Zeit einen bequemen Sitz.

Wie gesund ist ein Hochstuhl für den Rücken meines Babys?

Während die Wippen bereits für die Kleinsten geeignet sind, gehört Dein Schatz erst in einen Hochstuhl, wenn er alleine sitzen kann. Aber auch dann ist es wichtig, dass er nicht mehr als eine Viertelstunde darin verbringt. Im Alter von etwa acht oder neun Monaten ist Babys Rücken natürlich noch nicht vollständig ausgebildet, daher solltest Du Deinem Baby viel Bewegung ermöglichen und es wirklich nur zum Essen in den Hochstuhl setzen.
Wenn Du Dich für einen Hochstuhl entscheidest, solltest Du vor allem auf eine gute Verarbeitung achten, dass Ecken und Kanten abgerundet sind und der Stuhl robust und standfest ist. Besonders wenn Du Dein Baby die ersten Male in einen Hochstuhl setzt, wird es sich viel bewegen und herumzappeln – das muss der Hochstuhl aushalten ohne umzukippen. Trotzdem gilt immer: Dein Baby im Hochstuhl nie unbeaufsichtigt lassen!

Ein Klassiker, auf den die miBaby-Mamis schwören, ist der Stokke Hochstuhl „Tripp Trapp“. Du fragst Dich, warum die Begeisterung? Dieses Modell ist langlebig, sicher, lässt sich ganz leicht handhaben und sieht dabei auch noch zeitlos schön aus. Egal in welchem Alter Dein Kind sich befindet, der „Tripp Trapp“ passt sich individuell an, da sich die Sitzfläche in Tiefe und Höhe verstellen lässt, ebenso wie die Fußstütze. Das macht ihn auch so langlebig: Selbst wenn Dein Kind schon groß ist, findet es noch bequem Platz – zu Not lässt sich der „Tripp Trapp“ sogar für Deine erwachsenen Gäste verwenden! Im Gegensatz zu vielen anderen Modellen verfügt der Stokke Hochstuhl nämlich nicht über ein eigenes Tablett, sodass Dein Schatz ganz nahe mit dabei sein kann.

Mit dem passenden Stokke Neugeborenenset „Tripp Trapp“ kann Dein Baby übrigens schon von Geburt an mit am Tisch sitzen! So hast Du es auch während des Essens immer im Blick. Dank des angebrachten Spielzeughalters kann sich Dein Kind während der Mahlzeit auch selbst beschäftigen, wenn am Tisch mal nichst spannendes passieren sollte. Was unsere miBaby-Mamis übrigens besonders freut: Der Bezug der Schale kann abgenommen und gewaschen werden. Gerade wenn Essen im Spiel ist, ein sehr wichtiges Detail!

Fazit: Worauf kommt es an, um Babys Rücken zu schützen?

Die vorgestellten und beliebten Methoden zum Füttern Deines Babys haben eines gemeinsam: Es kommt darauf an, wie lange Dein Schatz sitzt. Egal ob Schoß, Wippe oder Hochstuhl, Du solltest immer bedenken, dass zehn bis 15 Minuten Babys Rücken bereits beanspruchen. Wichtig, gerade bei Hochstühlen und Co.: Dein Schatz muss bereits alleine sitzen können, nur dann ist seine Rückenmuskulatur so weit ausgeprägt, dass der Hochstuhl ihm nicht schadet.
Wenn Du diese Tipps berücksichtigst, brauchst Du Dir keine Sorgen um die Gesundheit Deines Babys zu machen!

Ich hoffe, ich konnte Dich ein klein wenig inspirieren. Wenn Dir der Artikel gefallen hat und Du mehr solcher Artikel lesen möchtest, dann registriere Dich jetzt und verpasse keine Infos mehr!

Was für ältere Kinder und Erwachsene ganz selbstverständlich ist, stellt für Babys eine echte Herausforderung dar. Der Weg zum ersten Sitzen ist mühsam. Ist es dann endlich geschafft, ist dies ein wichtiger Meilenstein in der frühkindlichen Entwicklung.

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Mit wie vielen Monaten kann ein Baby sitzen?

Baby können frühestens mit ca. 6 Monaten allein und ohne fremde Hilfe aufrecht sitzen, und sei es nur für einen kurzen Moment.

Wenn Dein Baby mit 3 Monate schon Anzeichen macht, dass es sitzen will, dann setze es bitte nur auf Deinen Schoß und stütze es oder lass an Dich anlehnen. Das gleiche gilt auch, wenn Dein Baby 4 Monate oder 5 Monate alt ist. Wenn es sich aber schon alleine in die Sitzposition aufrichten kann, dann ist das ein gutes Zeichen dafür, dass es jetzt alleine und selbstständig sitzen kann.

Ein krummer, runder Rücken beim Sitzen kann ein Hinweis dafür sein, dass die Muskulatur noch nicht kräftig genug ist. Beobachte es auf jeden Fall, ob es besser wird, falls nicht, erfährst Du später unter dem Kapitel „Baby sitzt mit krummen Rücken“ mehr dazu.

Was muss Dein Baby lernen, bevor es sitzen kann?

Bevor Dein kleiner Liebling die ersten Sitzversuche unternehmen kann, muss zuerst die Nacken- und Rückenmuskulatur entsprechend gestärkt sein. Das Muskeltraining beginnt mit etwa vier Monaten. Ab diesem Zeitpunkt wird Dein Kind versuchen, sich aus der Bauchlage heraus hochzustemmen. Eine wichtige Übung, die eine zwingend erforderliche Voraussetzung für das spätere Sitzen ist. Erst wenn der Rücken kräftig genug ist, sollte das Kind in eine senkrechte Position gebracht werden.

Wie lernt ein Baby sitzen?

In der ersten Zeit ihres Lebens liegen Babys oft auf dem Bauch oder dem Rücken, wenn sie spielen wollen. Spielen heißt entdecken – und davon gibt es für unsere Kleinen mehr als genug! Die Welt erforschen zu wollen, ist ein großer Antriebsmotor für die Entwicklung Deines Babys. Kein Wunder, dass es dem kleinen Racker schnell langweilig wird, wenn er immer nur auf dem Rücken oder auf dem Bauch liegt.

Sich hochziehen kommt meist vor dem alleine Sitzen

Um mehr von dem zu sehen, was um es herum vorgeht, wird Dein Kind versuchen sich in der Bauchlage mit den Händen abzustützen, um den Oberkörper anzuheben. Das ist eine wichtige Übung zur Stärkung der Muskulatur.

Liegt das Baby auf dem Rücken, wird es schon ab dem vierten bis fünften Monat versuchen, die ihm gereichten Hände oder Finger zu ergreifen, um sich daran hochzuziehen.

Warum Du Dein Baby nicht überfordern solltest

Auch wenn Dein Baby sich gerne hochzieht – es ist viel zu früh, ans Sitzen zu denken. Noch ist weder Nacken- noch Rückenmuskulatur ausreichend gestärkt, um den Belastungen des Sitzens standzuhalten. Viele Eltern interpretieren diese Entwicklungsphase falsch. Wird das Kind zu früh animiert alleine zu sitzen, kann das zu späteren Haltungsschäden führen. Ein Zeichen dafür kann sein, dass Dein Kind, wenn Du es in die Sitzposition bringst, einen runden Rücken hat, weil die Muskulatur nicht stark genug ist.

Achte daher stets darauf, dass der Rücken Deines Kindes immer ausreichend stabilisiert ist. Selbst beim Kuscheln oder beim Füttern solltest Du zum Beispiel mit Kissen für eine entsprechende Unterstützung sorgen.

Baby kann sitzen aber nicht alleine aufsetzen – Was tun?

Es gibt unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema. Ich gehöre zu denen, die sagen, dass Dein Baby auch von alleine lernen muss, die Vorarbeit zum Sitzen zu leisten. Dazu gehört für mich auch das selbstständige Aufrichten.

Sich aus eigenen Kraft hochzuziehen ist eine ganz besondere Leistung für Dein Baby. So wie auch Du Dich über eine absolvierte Herausforderung freust, ist auch Dein Baby sehr stolz auf sich. Und weil es wirklich so viel Freude macht, darfst Du fleißig mit Deinem kleinen Wonneproppen üben.

Wichtig ist nur, dass Du darauf achtest, dass sich Dein Baby langsam, Wirbel für Wirbel aufrichtet. Auch wenn es wieder zurück in die Ausgangsposition geht, sollte dies auf die gleiche Weise geschehen.

Es gibt auch Babys, die sich aus dem „Vierfüßlerstand“ hinsetzen. Gegen diese Technik ist nichts einzuwenden, aber beobachte bitte, ob sein Rücken schon kräftig genug ist, die Sitzposition zu halten. Sollte er beim Sitzen sich einkrümmen oder zusammensacken, dann ist er bzw. sein Körper (Rücken) eventuell noch nicht soweit, weshalb auch das Aufrichten noch nicht klappen will.

Wie kann ich mit meinem Baby sitzen lernen und üben?

Die Voraussetzung für eine aufrechte Haltung ist eine gesunde Rückenentwicklung. Du kannst Dein Kind mit einfachen Mitteln unterstützen. Lass es zum Beispiel hin und wieder ohne Kissen schlafen, das stärkt die Nackenmuskulatur.

Ab einem Alter von 3 Monaten ist Dein kleiner Schatz kräftig genug, um es in einem Tragetuch zu tragen. Das lässt die natürliche Rundung des Rückens zu. Achte aber stets darauf, den Kopf Deines Babys gut abzustützen.

Sitzen will gelernt sein

In den ersten Lebensmonaten sollte Dein Kind oft eine Anhock-Spreiz-Haltung einnehmen. Auch sie wird in einem Tragetuch gefördert. Eine Babyschale hingegen widerspricht meist dieser natürlichen Rückenhaltung. Daher solltest Du, wann immer es geht, auf sie verzichten.

Unternimmt Dein Kind die ersten Sitzversuche, solltest Du es vorm Umfallen schützen. Am besten gelingt dies, indem Du es mit weichen Kissen umgibst, die es im Fall der Fälle auffangen.

Warte bis Dein Kind sich von selbst zum Sitzen aufrichtet

Du möchtest Dein Kind in seiner Entwicklung unterstütze?. Das ist sehr wichtig. Vermeiden solltest Du allerdings eine Überforderung. Dein Kind wird Dir signalisieren, wenn es Deine Hilfe wünscht.

Ihm Deine Hände zum Hochziehen zu reichen, ist in Ordnung. Es selbst in eine Sitzposition zu bringen weniger. Kinderärzte und Orthopäden raten dringend davon ab, weil dies schädlich sein kann.

Mit welchen Hilfsmitteln Du das Sitzen fördern kannst

Das selbstständige Sitzen musst und sollst Du gar nicht mit Deinem Baby üben. Es wird selbst sein Tempo bestimmen und das ist auch gut so. Was Du allerdings machen kannst, ist, es zu motivieren. Das kannst Du auch schon machen, um die Grundvoraussetzungen zum aufrechten Sitzen zu schaffen.

Wenn Dein Kind die ersten Sitzversuche unternimmt, kannst Du seine Entwicklung spielerisch unterstützen. Das fängt bereits sehr früh an.

Bringe Dein Baby in Bauchlage und motiviere es durch ein interessantes Spielzeug, das Köpfchen zu heben. Das trainiert die Nackenmuskulatur.

Mache Dein Kind mit einem bunten Babyspielzeug neugierig. Es wird versuchen sich in eine Position zu bringen, die es ihm erlaubt danach zu greifen.

Mein Baby sitzt mit krummen Rücken – Ist das normal?

Zu Beginn des Sitzalters ist es nicht ungewöhnlich, wenn Dein Baby beim Sitzen eine krummen Rücken macht, es sollte aber nicht der Dauerzustand sein. Wenn Du das Gefühl hast, dass es nicht gesund ausschaut, dann lasse ihn nicht lange in dieser Position, auch wenn er so stolz auf seine neuen Fähigkeiten ist, dass er sich immer wieder in die Sitzposition bringt.

Vielleicht liegt der krumme Rücken an einer geringen Körperspannung, die man trainieren kann, in dem man zum Beispiel das Spielzeug etwas höher legt, so dass sich das Baby etwas strecken muss, wenn es rankommen möchte (ein kleines Kissen reicht schon aus). Meistens braucht man dafür nur etwas Geduld und Zeit bis die Rückenmuskulatur sich den neuen Herausforderungen angepasst hat.

Muskuläre Hypertonie

Hypertone Säuglinge und Babys neigen dazu, einige Bewegungs- und Entwicklungsstufen zu überspringen und richten sich dann relativ schnell auf, ohne dass sie die nötige Muskulatur ausgebildet haben. Die Folgen sind meist Haltungsprobleme.

Der Kinderarzt kann feststellen, ob es sich um eine Hypertonie der Rückenmuskulatur handelt und ggf. Krankengymnastik für das Kind verschreiben.

Wann darf Baby im Hochstuhl sitzen?

Generell sagt man, dass das Baby auf jeden Fall im „Sitzalter“ sein muss, um alleine im Hochstuhl sitzen zu können. Wenn Du wissen möchtest, ab wann Babys im Hochstuhl sitzen dürfen und welcher Hochstuhl sogar für Neugeborene der beste ist, dann empfehle ich Dir meinen Beitrag Hochstuhl-Test mit hilfreichem Ratgeber zu lesen. Dort erfährst Du wirklich alles, was Du über Babys und Kinderhochstühle wissen musst.

Gerade am Anfang ist es wichtig, das Kind gut zu sichern. Bleibe in dieser Phase unbedingt in der Nähe Deines Kindes, um rechtzeitig eingreifen zu können. Kann Dein Baby schon recht gut alleine sitzen, ist es Zeit, an einen hübschen Hochstuhl zu denken. Jetzt kann der kleine Spross mit am Tisch sitzen und vielleicht sogar etwas vom Familienessen probieren.

Kinderärzte und Hebammen empfehlen übrigens, mit der Gabe von fester Nahrung zu warten, bis das Baby selbstständig sitzen kann.

Mein Baby ist schon 10, 11 Monate alt und kann nicht sitzen – Was tun?

Normalerweise können 90 Prozent aller Kinder mit ca. 8 Monaten relativ sicher alleine sitzen. Sie können in dieser Position ohne Problem essen und spielen.

Normalerweise? Ist Dein Kind denn etwa nicht normal? Keine Sorge!

Jedes Kind entwickelt sich völlig individuell. Und 90 Prozent sind eben nur 90 Prozent. Zu Deiner eigenen Beruhigung solltest Du bei der nächsten U-Untersuchung Deinen Kinderarzt darauf ansprechen.

Warum kann mein Baby noch nicht alleine sitzen?

Vielleicht interessiert sich Dein Kind gerade für ganz andere Dinge. Sitzen zu können, ist längst nicht so spannend wie die vielen spannenden Sachen, die gerade im Kopf Deines kleinen Lieblings passieren. Dein Kinderarzt wird Dir hilfreiche Tipps geben und eine professionelle Einschätzung vornehmen.

Sollte wirklich ein Eingreifen erforderlich sein, stehen spezielle physiotherapeutische Maßnahmen zur Verfügung, die Deinem Baby bei der Entwicklung seiner Bewegungsabläufe helfen.

Sitzen, Krabbeln, dann Stehen?

Der Weg vom Sitzen zum Krabbeln ist nicht weit. Viele Babys lassen sich einfach nach vorne fallen und entdecken schnell, wie sie sich fortbewegen können. Aber auch hier gilt – es zählt immer das eigene Tempo Deines Kindes. Du solltest Dir bewusst machen: Einen Katalog zum Abhaken gibt es in der kindlichen Entwicklung nicht.

Auf Pinterest merken:

Sitzen lernen ist ein spannender Abschnitt im Leben Deines Babys und passiert etwa mit sechs bis acht Monaten. Der Zeitpunkt lässt sich natürlich nicht genau bestimmen, denn jedes Kind hat seine eigene Geschwindigkeit in der Entwicklung. Manche sitzen erst später ganz frei, andere sitzen schon, bevor sie überhaupt mobil werden. Ob und wie Du Dein Kind dabei unterstützen kannst, liest Du hier:

Das Baby lernt, sich hinzusetzen

Es gibt Babys, die sich schon früh aus einer Schräglage heraus nach oben ziehen, und welche, die mit dem Krabbeln beginnen und sich aus dem Vierfüßlerstand in die Sitzposition zurückschieben.

Kinder, die schon früh sitzen, spannen die Bauchmuskeln an und nutzen die Möglichkeit, sich hochzuziehen, sobald etwas Greifbares in der Nähe ist. Ganz gleich, ob es Deine Hand oder ein Bügel ist. Diese Kinder werden bei längerem Liegen quengelig und beruhigen sich erst, wenn sie sitzen dürfen, z. B. auf Deinem Schoß.

Kinder, die spät sitzen, liegen in den ersten Monaten viel auf dem Bauch. So werden sie dazu motiviert, sich mit den Armen abzustemmen, was die Arm- und Rumpfmuskulatur fördert. Babys, die viel auf dem Bauch liegen, werden eher das Krabbeln lernen und spät sitzen, weil sie merken, dass das Sitzen überflüssig ist. Es reicht ihnen, sich hochzustemmen, um etwas zu sehen. Sorge Dich also nicht, wenn es das Sitzen lange nicht lernt. Wenn das allerdings um den ersten Geburtstag herum noch nicht passiert ist, solltest Du das bei deinem Kinderarzt ansprechen.

Ab wann darf ein Baby sitzen?

Hier wird oft gesagt, dass frühes Sitzen einem Baby schadet. Das stimmt so aber nicht ganz. Wenn Dein Baby in der Lage ist, seinen Kopf aufrecht zu halten und sich hinsetzen möchte, dann sollte es das auch tun. Was Du allerdings vermeiden solltest: Das Kind aufrecht hinsetzen, wenn es das noch nicht kann oder will. Achte auch darauf, dass Dein Kind nicht zu lange sitzt und gleiche langes Sitzen während einer Autofahrt oder in der Babyschale mit vielem Liegen oder Spielen in Bauchlage aus.

Wie kannst Du Dein Baby unterstützen?

Hier gilt: Kinder lernen die Dinge nicht schneller, wenn sie von den Eltern unterstützt werden! Jede Bewegung, die Dein Kind macht, erfordert Muskeln, Knochen, Bänder, Sehnen und bestimmte Leistungen des Gehirns. Diese müssen koordiniert werden, deshalb reagiert ein Säugling in den ersten Monaten auch auf Reflexe, was überlebenswichtig ist. Später steuert es die Reflexe dann bewusst.

Du kannst Dein Kind aber trotzdem ein wenig unterstützen. Bevor es sich aufsetzt, lernt es, sich zu rollen. Du kannst es dazu animieren, indem Du z. B. seitlich ein Spielzeug hinhältst. Wenn das gut klappt und Dein Baby Spaß daran hat, kannst Du auch probieren, ihm in Rückenlage Deine Hände hinzuhalten. Greift es danach, dann ziehe es hoch. Denke aber daran, dass Du das erst machen solltest, wenn Dein Baby den Kopf selbstständig aufrecht halten kann.

Mögliche Folgen des falschen Sitzen

Leider können manche Eltern es kaum erwarten, bis ihr Baby sitzt und so passiert es, dass sie hingesetzt werden, ohne dass sie es schon können. In diesen Fällen droen Haltungsschäden. Es kann z. B. passieren, dass ein Sitzbuckel entsteht. Hier kann die Wirbelsäule die Sitzposition noch nicht alleine halten und krümmt sich im unteren Bereich. Solche Schäden müssen dann von einem Physiotherapeuten behandelt werden.

So vermeidest Du Folge- und Haltungsschäden beim Kind

  • das Kind soll sich selbst Hilfe zum Hochkommen suchen (z. B. Tischbeine oder Sofa)
  • das Kind nicht unbedingt an den Armen hochziehen, sonst werden keine Muskeln angestrengt
  • wenn das Kind an Deiner Hand laufen will, beuge Dich nach unten, damit es die Arme nicht zu sehr strecken muss
  • das Kind Fehler machen lassen

Sitzen wird oft überbewertet. Du solltest wissen, dass es Deinem Kind viel wichtiger ist, dass es vorwärts kommt und die Welt auf seine Art und Weise erkunden kann. Wenn es etwas erkunden möchte, tut es das mit seinen Händen in Rückenlage. Riskiere die Gesundheit Deines Kindes nicht, weil Du möchtest, dass es das Sitzen und andere Dinge schneller lernt. Gib’ ihm die Zeit, die es braucht und es wird ihm dann viel mehr Spaß machen. Solltest Du Dir unsicher sein, dann frag’ Deinen Kinderarzt um Rat, er wird Dir weiterhelfen können.

Ab wann können Babys sitzen? Antwort + Hilfe

Dein Baby lernt in den ersten Monaten seines Lebens unheimlich viel – auch danach natürlich noch. Auch das Sitzen gehört zu den Dingen, die ein Neugeborenes nicht von Anfang an beherrscht. Du möchtest also nun gerne wissen, ab wann Babys sitzen können? Wir haben die Antwort und hilfreiche Tipps, mit denen du dein Kind beim Sitzenlernen unterstützen kannst.

Ab wann kann ein Baby sitzen?

Sobald dein Baby sich durch die Wohnung robbt, kannst du sicher sein, dass es bald von alleine sitzen kann. Die meisten Kinder können schon ab einem halben Jahr für einen kurzen Moment eigenständig sitzen. Das Sitzenlernen ist jedoch ein enorm schwieriger Prozess für dein Baby. Balance ist hier gefragt – und dabei kannst du deinem Baby eine große Hilfe sein.

So lernt dein Baby sitzen

Sitzenlernen ist ein echter Balanceakt.

Robben, Rollen, Drehen – all das hat dein Baby schon geschafft? Dann wird es schon bald die nächste Sprosse auf der Entwicklungsleiter nach oben klettern. Der große Schritt bis hin zum Sitzen wird dein Kind zwischen dem vierten und sechsten Monat vor eine ganz besondere Herausforderung stellen.

Die ersten Anzeichen

  • Dein Baby liegt oft auf der Krabbeldecke und versucht, nach seinen Füßchen zu greifen.
  • Dein Kind versucht sich aus der Bauchposition auf seine Knie zu setzen.
  • Du beobachtest koordinierte Bewegungen des Köpfchens. Eine ausgebildete Nackenmuskulatur ist nämlich eine Voraussetzung für selbstständiges Sitzen.

Das erste Sitzen: Die Balance finden

Hat dein Kleines es endlich geschafft, sich aufrecht hinzusetzen, wird es begeistert sein. Dies ist eine neue Erfahrung für dein Kind, das du für seinen Erfolg hoch loben solltest. Auch wenn das Sitzen am Anfang noch sehr wackelig ist und dein Baby das ein oder andere Mal zur Seite wegkippt, hat es bereits einen großen Schritt gemacht. Die Muskeln, die dein Sprössling zum Sitzen benötigt, wurden bisher noch gar nicht gebraucht. Daher müssen Bauch- und Rückenmuskulatur jetzt erst einmal gestärkt und auch aktiviert werden. Umso besser, dass dein Kind von nun an liebend gerne sitzen wollen wird. Das ist gut so, denn Sitzen will gelernt sein. Und bekanntlich macht ja nur Übung den Meister.

Sitzmuffel: Dein Baby kann noch nicht richtig sitzen?

Keine Sorge, wenn dein Kind noch nicht selbstständig sitzen kann. Es ist nicht ungewöhnlich, dass manche Kinder die Sitzphase zunächst ganz überspringen. Viele Babys ziehen sich stattdessen auch erst an einer Tischkante hoch, um in einer stehenden Position ihre kleine Welt zu entdecken. In diesem Falle solltest du nicht verzweifelt versuchen, deinen Nachwuchs auf Teufel komm raus zum Sitzen zu bewegen. Du würdest seine unausgebildeten Muskeln nur überfordern. Wenn dein Baby bereit ist, sich auf den Hosenboden zu platzieren, wird es das schon tun. Und auch wenn es dann nur ein paar Sekunden in der Sitzposition verharren möchte, dann soll es das ebenfalls dabei belassen. Babys spüren, wann ihre Wirbelsäule überlastet ist und robben dann wahrscheinlich lieber wieder durch die Gegend.

Gib deinem Baby die Zeit, die es braucht, um das Sitzen richtig zu lernen.

Die Sitzposition deines Babys sieht komisch aus?

Wenn dir auffällt, dass dein Kind eine ganz andere Sitzposition einnimmt, als zum Beispiel das deiner besten Freundin, dann ist auch das ganz normal. Die perfekte Sitzposition für ein Baby steht in keinem Buch geschrieben, sondern nur in dem Köpfchen deines Kleinen. Vielleicht ist es sogar fähig, sich auf verschiedene Weisen hinzusetzen. Ein Baby kann beim Sitzen beide Beinchen von sich weg strecken. Dies ist wahrscheinlich die häufigste Sitzposition eines Babys. Am Anfang wird es sich noch mit den Armen vor sich abstützen. Aus dieser Position heraus wird dein Kind auch irgendwann mit dem Krabbeln beginnen.

Hinweis: Bei einer Sitzposition, in der dein Baby seine Unterschenkel nach außen dreht, ist Vorsicht geboten. Dieser umgekehrte Schneidersitz, kann dein Kind in der Herausbildung seiner Hüften hindern. Besprich dich in dem Fall mit deinem Kinderarzt!

Spielend sitzen lernen: Hilfreiche Tipps

Um dein Baby in seinen ersten Sitzversuchen zu unterstützen, kannst du seine Nackenmuskulatur stärken: Lege dein Kind dazu auf den Bauch und versuche mittels eines Spielzeugs seine Aufmerksamkeit zu erregen. Es wird sein Köpfchen heben und das Spielzeug mit den Augen verfolgen. Durch diesen Prozess wird die Nackenmuskulatur spielend gestärkt. Für dein Baby wird das Sitzen eine ganz tolle neue Erfahrung sein. Es thront auf seinem Babystuhl oder auf seiner Krabbeldecke* und fühlt sich plötzlich ganz groß. Endlich kann es sein Spielzeug auch einmal von oben betrachten. Zudem kann es seine kleinen Händchen endlich voll und ganz dem Spielzeug widmen, hat es diese doch vorher noch gebraucht, um sich abzustützen. Das erste gemeinsame Abendessen mit deinem sitzenden Kind am Tisch solltest du unbedingt mit einer Kamera festhalten!

Wann kann ein Baby laufen? Und welche Meilensteine macht ein Baby sonst noch im ersten Lebensjahr durch? In unserem Video haben wir die wichtigsten Momente festgehalten!

Die Frage „Ab wann können Babys sitzen?“ sollte nun geklärt sein. Und auch deine Bedenken, sollte dein Kind noch nicht so weit sein oder eine komisch anzusehende Sitzposition einnehmen, dürften sich nun in Luft aufgelöst haben. Habe etwas Geduld, gib deinem Baby Zeit und dann klappt’s auch bald mit dem Sitzen. Im Endeffekt wird sich dein Kind eh schneller entwickeln als es dir lieb ist, denn ehe man sich versieht, werden die Kleinen flügge. Wenn du wissen möchtest, inwiefern sich dein Baby in anderen Punkten altersgerecht entwickelt, kann die unser Baby-Entwicklungskalender weiterhelfen.

Ob nun mit fünf, sieben oder neun Monaten: Irgendwann ist es soweit und Dein kleiner Schatz nimmt das erste Mal Platz in einem Hochstuhl. Aber mit welchem Alter darfst Du Dein Baby überhaupt in einen Hochstuhl setzen? Ab wann ein Hochstuhl aus medizinischer Sicht sinnvoll ist — und was Du tun kannst, wenn Dein Baby schon Brei bekommt, aber noch nicht im Hochstuhl sitzen kann — diese Fragen möchte ich Dir in diesem Artikel beantworten.

Inhalt

Hochstuhl: Ab wann ist Dein Baby bereit?

Um Dein Baby zur Beikosteinführung entspannt und rückenschonend zu füttern, hast Du Dich wahrscheinlich für einen Hochstuhl entschieden, der vielleicht auch schon seit einiger Zeit neben dem Esstisch steht. Du weißt, dass Du ab dem 5. Monat damit beginnen kannst, Deinem Schatz neben seiner Milch auch neue Lebensmittel anzubieten. Wahrscheinlich kann der kleine Fratz aber noch gar nicht sitzen — oder? Also trotzdem in den Hochstuhl setzen oder lieber auf dem Schoß füttern oder schlichtweg noch ein wenig warten mit der Beikosteinführung?

Die einfache Antwort lautet: Der richtige Zeitpunkt für den Hochstuhl ist, wenn Dein Baby selbstständig sitzen kann. Selbstständig sitzen: Das heißt, dass das Kind selbstständig ohne Hilfe beispielsweise aus dem Liegen oder Krabbeln in die Sitzposition kommt und diese selbstständig auch wieder verlassen kann. Wenn es im Hochstuhl sitzt, sollte Dein Baby seine aufrechte Position gut halten können und auf keinen Fall in sich zusammensacken. Ab wann ein Hochstuhl für Dein Baby geeignet ist, hängt also von seiner körperlichen Entwicklung ab und nicht allein von seinem Alter.

So lieber nicht: Dieses Baby kann sich noch nicht richtig in der Sitzposition aufrecht halten

Warum sitzen viele Babys zu früh im Hochstuhl?

Obwohl die meisten Babys erst in einem Alter von sechs bis acht Monaten lernen, selbstständig zu sitzen, werden viele Babys schon früher von ihren Eltern in den Hochstuhl gesetzt. Ganz einfach, weil es praktischer beim Füttern ist. Das solltest Du allerdings unbedingt vermeiden! Die Wirbelsäule bei Säuglingen ist noch sehr empfindlich und diese ungewohnte und zunächst unnatürliche Position kann auf Dauer zu einer Fehlhaltung führen, da Wirbel und Bandscheiden stark belastet werden. Du solltest Dein Baby also nie hinsetzen, sondern darauf warten, bis es diese Haltung zum ersten Mal alleine einnimmt. Die Freude über die ersten Sitzversuche wird umso größer sein, das verspreche ich Dir!

Wie füttere ich mein Baby, wenn es noch nicht im Hochstuhl sitzen darf?

Nun hast Du allerdings das Problem, dass Dein Kleines spätestens mit Beginn des 7. Monats Beikost essen sollte und vermutlich auch schon vorher lautstark danach verlangt. Das Füttern im Hochstuhl ist nicht möglich, da Dein Schatz noch nicht selbstständig sitzen kann? Dann kommen folgende Hochstuhl-Alternativen infrage.

1. Hochstuhl-Alternative: Auf dem Schoß füttern

Füttere Dein Baby am besten auf dem Schoß, wenn es noch nicht sitzen kann.

In der Tat ist das Füttern auf dem Schoß rückenschonender für das noch nicht selbstständig sitzende Baby als das Füttern im Hochstuhl. Der Körperkontakt beruhigt, spendet Wärme und trägt das Gewicht des Babys mit. Und Du hast mehr Kontrolle über die Sitzposition Deines Babys und kannst es so unterstützen, wie es nötig ist. Falls es sich mal verschluckt, kannst Du sofort reagieren. Allerdings sollte Dein Kleines dennoch nur kurz in dieser unterstützten Sitzposition verharren, da sie immer noch eine Zwangsposition darstellt und auf Dauer ungesund ist. Außerdem erfordert es ein wenig Übung, wenn Du Dein Baby selbst halten und füttern willst. Bei uns ist anfangs sehr viel Brei auf der Kleidung und dem Boden gelandet.

Tipp: Am besten hast Du Dein Baby unter Kontrolle, wenn Du es auf Dein linkes Bein setzt, es mit Deinem linken Arm umgreifst und dabei die rechte Hand des Babys festhältst, da so beide Hände einigermaßen fixiert werden.

2. Hochstuhl-Alternative: In der Wippe füttern

Achtung: Beim Füttern in die Wippe kann sich Dein Baby verschlucken

In einer Babywippe nimmt das Baby eine leicht schräge, liegende Position ein, je nach Modell sind Wippen bereits ab der Geburt geeignet. Da kann man natürlich auf die Idee kommen, das Baby auch in der Wippe zu füttern, da es leicht aufrecht liegt. In der Tat funktioniert dies auch ziemlich gut, da das Baby mit einem Gurt fixiert ist und Du beide Hände frei hast. Allerdings besteht bei der Babywippe die Gefahr, dass sich Dein Baby durch die liegende Position sehr schnell verschluckt.

Einige Experten raten deshalb davon ab, Babys in der Wippe zu füttern und empfehlen sogar, erst mit der Beikosteinführung zu starten, wenn das Kleine sitzen kann.

3. Hochstuhl-Alternative: Im Neugeborenen-Aufsatz füttern

Es gibt inzwischen immer mehr Anbieter, die Hochstühle mit sogenannten Newborn Sets verkaufen. Der Aufsatz wird auf dem Hochstuhl befestigt und ermöglicht, dass Dein Kleines auf Augenhöhe am Familienessen teilnehmen kann, auch wenn es noch nicht sitzt. Die Babys liegen darin ähnlich wie in einer Wippe. Wie auch in der Wippe ist es sehr einfach, das Baby darin zu füttern, allerdings besteht auch bei der Neugeborenenschale aufgrund der liegenden Position die Gefahr, dass sich Dein Baby verschluckt.

Wie lange darf ein Baby im Hochstuhl sitzen?

Hurra, Dein Baby kann selbstständig sitzen und Du fütterst es nun im Hochstuhl? Herzlichen Glückwunsch — jetzt funktioniert das Füttern sicherlich viel unkomplizierter. Gerade das Füttern von Fingerfood klappt im Hochstuhl wesentlich besser als überall sonst. Dennoch solltest Du es nicht übertreiben und Dein Baby nicht länger als 20 Minuten in den Hochstuhl setzen. Angenehmer wird es für Deinen Schatz, wenn Du den Hochstuhl gut polsterst, beispielsweise mit einem Verkleinerungskissen. Auch wenn Dein Baby sitzen kann, ist die Rückenmuskulatur in der Anfangszeit noch nicht vollständig ausgebildet und Dein Kleines benötigt viel Bewegung anstatt starrem Sitzen. Zu langes Sitzen im Hochstuhl kann Deinem Baby schaden, weil es in seiner Motorik eingeschränkt wird.

Wie schone ich den Rücken meines Babys am besten?

Darauf gibt es eine ganz klare Antwort: Indem Du Dein Baby so wenig und so kurz wie möglich in eine aufrechte Position bringst, die es nicht selbst verlassen kann — ganz egal, ob im Hochstuhl, auf dem Schoß, in der Wippe oder im Neugeborenenaufsatz. Die Muskeln Deines Schatzes sind anfangs noch nicht voll ausgeprägt, weshalb Bewegung das Beste für Deinen kleinen Liebling ist.
Wenn Du diese Tipps berücksichtigst, wird Dein Baby ganz bestimmt eine gesunde und starke Muskulatur ohne Fehlstellungen entwickeln.

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