Vornamen für mädchen

Ob beliebt oder selten: Das sind die schönsten Mädchen-Vornamen

Sie erwarten weiblichen Nachwuchs? Neben der allgemeinen Vorbereitung ist steht nun auch die Wahl eines schönen Vornamens für Ihr Mädchen an – eine schwierige Aufgabe. Schließlich behält Ihr Kind diesen Namen sein Leben lang. Woran Sie bei Ihren Überlegungen denken sollten und welche schönen Vornamen für Mädchen es gibt, haben wir für Sie zusammengefasst.

Es gibt zahlreiche Portale im Internet und Bücher zum kaufen, die Vornamen und ihre Bedeutung aufführen. Diese Verzeichnisse und Übersichten können Ihnen dabei helfen, eine erste Vorauswahl zu treffen und etwas über die Bedeutung und Wirkung des potenziellen Vornamens zu erfahren.

Vornamen für Mädchen werden dabei meistens in vier Gruppen unterteilt:

  • aus der Bibel
  • aus der griechischen Mythologie
  • aus der römischen Mythologie
  • altdeutscher, traditioneller Ursprung

Wie wirkt der Name?

Bei der Auswahl des richtigen Vornamens für Ihr Baby sollten Sie

  • darauf achten, ob der Vorname zum Nachnamen passt
  • exotische Namen vermeiden – diese könnten später dazu führen, dass das Kind gehänselt wird.
  • auf die Bedeutung oder Übersetzung achten.

Wie die jeweiligen Namen wirken, erfahren Sie in unserem Tool.

Besonders beliebte Mädchennamen

Derzeit sehr beliebt sind Vornamen für Mädchen, die mit „M“, „L“ oder „A“ beginnen. Zusätzlich wünschen sich viele Eltern einen Vornamen für ihr Baby, der kein Modename ist und auch nicht zu ausgefallen klingt. Ideal ist es, wenn der gewünschte Vorname auch zu denen der Geschwister oder der Eltern passt.

Die beliebtesten Mädchennamen 2016 waren:

  1. Lina
  2. Anna
  3. Laura
  4. Emilia

Der Trend zu kurzen Vornamen mit einem traditionellen Ursprung setzt sich auch in diesem Jahr fort:

  1. Laura
  2. Julia
  3. Emilia
  4. Lea

Weiterhin begehrt sind bei werdenden Eltern Mädchennamen, die wie eine Blume klingen

  • Flora – Blume
  • Jasmin
  • Lilly / Lilia / Lilian – Lilie
  • Linnea – Moosglöckchen.
  • Viola – Veilchen

nordische Vornamen für Mädchen (Hedda, Lennja,Lara) und Mädchennamen, die ein „y“ enthalten (Amy, Joy, Lucy, May).

Um Verwechslung im Kindergarten oder auf dem Spielplatz zu vermeiden, ist es ratsam, nicht einen der beliebtesten Vornamen zu wählen. In unserem Namensgenerator können Sie sich inspirieren lassen.

Dauerhaft beliebte Mädchennamen

Zu den Vornamen für Mädchen, die bereits seit mehreren Jahren sehr beliebt sind, gehören

  • Emma
  • Marie
  • Sophie
  • Mia
  • Leonie

Sie sind schlicht und sehr kurz. Darüber hinaus passen sie nicht nur zu Kindern sondern auch Erwachsenen und lassen sich auch von anderen Kleinkindern aussprechen.

Junge oder Mädchen?

Ein weiterer Trend, der sich abzeichnet, sind geschlechtsneutrale Vornamen. Zu den beliebtesten Mädchennamen, die wie Jungenamen klingen, zählen:

Name Ursprung
Bälter Schwedischer Vorname.
Cato Weiblicher Vorname: die niederländische Kurzform von Katharina.
Männlicher Vorname: ursprünglich als römischer Beiname.
Elias Weiblicher Vorname: Kurzform von Elisabeth.
Männlicher Vorname: biblischer Ursprung.
Friis Skandinavischer Vorname.
Isa Weiblicher Vorname: europäischer Ursprung.
Männlicher Vorname: türkischer Ursprung.
Joyce Weiblicher Vorname: englischer, spanischer Ursprung.
Männlicher Vorname: vom keltischen Männername Jodokus.
Jules Weiblicher Vorname: europäischer Ursprung. Eher selten.
Männlicher Vorname: Französische Form von Julius.
Kaya Weiblicher Vorname: besonders in Deutschland.
Männlicher Vorname: türkischer Ursprung.
Luan Weiblicher Vorname: Kombination aus Lou und Ann.
Männlicher Vorname: albanischer Ursprung.
Robin Weiblicher Vorname: vor allem in Amerika.
Männlicher Vorname: besonders in Deutschland.
Sascha Weiblicher Vorname: russischer Ursprung. Koseform von Alexandra.
Männlicher Vorname: russischer Ursprung. Koseform von Alexander.
Yannie Weiblicher Vorname: südafrikanischer Ursprung.
Männlicher Vorname: südafrikanischer Ursprung.

Die Qual der Wahl

Am besten ist es, den potenziellen Namen im Zusammenhang mit dem Nachnamen zu hören. Auch empfiehlt es sich, den Namen in die Suchmaschine im Internet einzugeben. Hierdurch vermeiden Sie, einen Modenamen zu wählen, der eine schreckliche Bedeutung hat. Beispiele hierfür sind unter anderem

  • Amelie: Als Amelie wird in der Pathologie das Fehlen von Armen und Beinen bezeichnet.
  • Mona: Spanische Bezeichnung für einen weiblichen Affen
  • Sida: französische und spanische Bezeichnung für AIDS.
  • Neue Erkentnisse: Warum Babys in verschiedenen Ländern unterschiedlich viel schreien
  • Vornamen: Mädchennamen: Welche Vorurteile diese Namen hervorrufen?
  • Wie soll Ihr Baby heißen?: Schöne und seltene Vornamen für Jungs

Weitere merkwürdige Vornamen finden Sie hier.

Mädchennamen

Sie können Ihren Wunschnamen für Ihre Tochter über das Suchformular aufrufen oder weiter unten in der alphabetisch geordneten Liste anklicken.

Wir zeigen Ihnen auch, welche Mädchennamen gerade am beliebtesten in deutschen Kinderzimmern sind und Sie können die Hitliste der besten Kindernamen selbst mitbestimmen, indem Sie auf der Detailseite auf „Stimme abgeben“ klicken.

Kuriose Vornamen gibt es auf dem Vornamen-Portal ebenso wie exotische Mädchennamen aus anderen Ländern. Manche Vornamen sind sogar verboten, denn das deutsche Recht schützt Kinder vor allzu kreativen Eltern.

Wenn Sie in den Vornamen-Listen fündig geworden sind, können Sie sich im Vornamen-Forum auch mit anderen Eltern austauschen und sich z. B. über den Klang der Namen oder die Bedeutung unterhalten.

Eigentlich sollte es jeder Mutter und jedem Vater klar sein, dass man an dem Vornamen des Kindes erkennen sollte, ob es ein Mädchen oder ein Junge ist. Bei vielen internationalen Vornamen ist das aber nicht der Fall. So kann Lesley weiblich oder männlich sein, bei Michael ist es ähnlich (im Englischen ein Jungenname und ein Mädchenname, im Deutschen nur ein Jungenname).

Das Bundesverfassungsgericht hat zwar in einem Urteil entschieden, dass man keine geschlechtsspezifischen Zweitnamen mehr geben muss, wenn das Kind z. B. Alexis oder Mika heißt, trotzdem ist es für das Kind sicher gut, wenn jeder sofort weiß, ob es sich um ein Mädchen oder einen Jungen handelt.

Auf unseren Seiten finden Sie aber nicht nur Infos zu den schönsten Mädchennamen, es gibt auch viel Wissenswertes zur Schwangerschaft und Kindererziehung, welches Spielzeug sich für kleine Kinder eignet oder wie man Unterstützung vom Staat erhält, z. B. durch Betreuungsgeld.

Top Ten der Vornamen 2018: Die beliebtesten Namen für Mädchen und Jungs

„Ben ist schon im achten Jahr in Folge Spitzenreiter bei den Jungen“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Bei den Mädchen habe Emma die Liste auch schon 2014 und 2017 angeführt.

  • Hinter Emma stehen in den Beliebtheits-Top-Ten Mia, Hanna/Hannah, Emilia, Sophia/Sofia, Lina, Anna, Mila, Lea und Ella.
  • Auf Ben folgen bei den Jungen Paul, Leon, Finn/Fynn, Elias, Jonas, Luis/Louis, Noah, Felix und Lucas/Lukas.
  • Bei den zweiten Vornamen steht bei den Jungen Alexander ganz oben auf der Liste, bei den Mädchen Sophie/Sofie.
  • Die meisten Plätze gutgemacht haben 2018 Ella, Matilda, Frieda, Lia und Juna sowie Matteo, Theo, Fiete, Henry und Levi.

Bielefeld stützt seine Auswertung auf 610 verschiedene Quellen in bundesweit 480 Städten – zumeist Geburtskliniken, aber auch Meldungen aus zehn Standesämtern. Gut ein Viertel aller 2018 in Deutschland geborenen Babys seien erfasst, sagte er.

Fiete erobert Deutschland

Auffallend: Mit Fiete schicke sich einmal mehr ein norddeutscher Name an, den Rest Deutschlands zu erobern, meint Bielefeld, der sich bei seiner Auswertung auf 610 verschiedene Quellen in bundesweit 480 Städten – zumeist Geburtskliniken, aber auch Meldungen aus zehn Standesämtern – stützt und gut ein Viertel aller 2018 in Deutschland geborenen Babys erfasst hat. „Fiete ist vor allem in Norddeutschland extrem hochgeklettert.“

Wussten Sie schon? Das erste Mal sei ihm Fiete – „eine Koseform von Friedrich“ – als regulärer erster Vorname vor ein paar Jahren in Mecklenburg-Vorpommern aufgefallen – „und jetzt breitet er sich über Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen aus. Ich schätze mal, dass er in zehn Jahren dann auch in Bayern in der Vornamen-Hitparade ist“.

Es sei typisch, „dass sich Namen von Nord- nach Süddeutschland ausbreiten, seltener umgekehrt“, sagt Bielefeld und begründet dies mit der allgemeinen Beliebtheit skandinavischer Namen und der geografischen Nähe zum deutschen Norden. Auch mit Finn, „der ist ja mittlerweile auch in ganz Deutschland allgegenwärtig“, habe es in den 1980er Jahren zuerst in Schleswig-Holstein angefangen.

Von Süden nach Norden ist Bielefeld zufolge eine solche Entwicklung nicht zu sehen. So hätten beispielsweise in der Schweiz gängige männliche Vornamen wie Urs und Beat in Süddeutschland bisher nicht wirklich Fuß gefasst.

Mohammed ist im Kommen

Bei den ersten Vornamen mit muslimischen Hintergrund sei Mohammed auf dem Vormarsch. Hier mache sich der in den vergangenen Jahren gestiegene Anteil von Migranten aus Syrien und anderen Ländern der Region bemerkbar. Von türkischen oder türkischstämmigen Eltern sei der Name des Propheten dagegen nicht so häufig verwendet worden.

Unterschiede gibt es bei der Namenswahl auch zwischen ost- und westdeutschen Bundesländern. „Der Name Oskar kommt in den östlichen Bundesländern signifikant häufiger vor als im Westen. Bei den Mädchennamen ist es aber nicht so eindeutig“, sagt Bielefeld.

Wieso Politiker-Namen nicht im Trend sind

Ausschlaggebend für die Namenswahl sei neben dem jeweiligen Geschmack der Eltern auch, „wie oft man etwas hört, das man gut findet“. Doch obwohl sie täglich in den Nachrichten seien, schlügen sich die Vornamen prominenter Politiker kaum in der Statistik nieder. Das liege vor allem daran, dass sie einer Generation angehören, in der Namen im Trend lagen, die heute nicht mehr so beliebt sind, sagt Bielefeld.

Die Ausnahme: Ex-Unionsfraktionschef Friedrich Merz. „Friedrich ist ein ganz beliebter Name, der hat ein Revival“, sagt Bielefeld. Merz trage aber „für seine Generation eigentlich einen unmodernen Vornamen. Da waren seine Eltern damals dem Trend hinterher.“

Kevin ist belastet

Bis Kevin wieder modern werde, dürfte es noch viele Jahrzehnte dauern. Zu sehr sei der Name durch falsche Vorurteile und Klischees belastet, sagt Bielefeld. Derzeit liege er auf Platz 294. Juso-Chef Kevin Kühnert habe dem Namen aber „einen Riesendienst erwiesen, weil er ein erfolgreicher Kevin ist, ein Kevin, der es zu etwas gebracht hat.“

Für alle, die mit ihrem ersten Vornamen unzufrieden sind und noch über weitere verfügen, gibt es seit November einen Lichtblick. „Wenn man mehrere Vornamen hat, die nicht durch Bindestrich verbunden sind, kann man jetzt auch amtlich die Reihenfolge ändern“, sagt Bielefeld. Abgesehen von der Namensnennung in Ausweispapieren oder auf Flugtickets habe das aber keine großen Auswirkungen. „Wenn man seinen Rufnamen ändern will, muss sich das schon noch rumsprechen.“

Namensliste

  1. Ein Vorname muss in Deutschland Aufschluss über das Geschlecht des Kindes geben. Bei neutralen Namen wie Kim oder Dominique wird oft ein zweiter Vorname gefordert, der deutlich macht, ob es sich um einen Jungen oder ein Mädchen handelt.
  2. Vornamen dürfen nicht beleidigend oder lächerlich sein. Das Standesamt entscheidet darüber, ob das Persönlichkeitsrecht des Kindes durch die Namenswahl verletzt wird.
  3. Es dürfen nicht zu viele Vornamen sein. In einem Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf wurde entschieden: Zwölf Namen sind zu viel, fünf gehen hingegen in Ordnung.
  4. Gebräuchliche Kurzformen von Namen sind möglich, Koseformen jedoch nicht. So darf Katharina auf Tina verkürzt werden, Trinchen würde aber abgelehnt werden.
  5. Auch nicht genehmigt werden (biblische) Namen, mit denen negative Vorstellungen verbunden sind, beispielsweise Judas oder Kain. Heiligennamen oder sonstige religiöse Namen sind allerdings erlaubt. So wird, auch in Hinblick auf spanischsprachige Länder, Jesus als Vorname mittlerweile akzeptiert.
  6. Namen, die in anderen Ländern als Vornamen gebräuchlich sind, werden mit einzelnen Ausnahmen angenommen.
  7. Markennamen, Adelstitel, Orts- und Städtenamen sowie Familiennamen werden normalerweise abgelehnt. Es gibt jedoch Ausnahmen, beispielsweise bei nordischen Familiennamen, die dort auch als Vornamen gelten (Anderson etc.). Auch so mancher Ortsname wurde genehmigt (Dakota, Phoenix), wobei es sich dabei meist um ausländische Orte handelt.
  8. Sachbezeichnungen wie Telefon, Auto, Stift werden rigoros gestrichen.
  9. Die Schreibweise des Vornamens sollte den Regeln der Rechtschreibung entsprechen. Bei Namen aus anderen Kulturkreisen sollten Sonderzeichen und Akzente übernommen werden.
  10. Es gibt jedes Jahr Listen mit den am häufigsten gewählten Namen für Kinder. Schau dir die Liste der „Namen des Jahres“ an – vielleicht findest du hier eine schöne Inspiration. Oder du wählst ganz bewusst einen anderen Namen aus.

Einer für alle: 40 geschlechtsneutrale Vornamen

Kay, Chris oder Kim: Unisex-Vornamen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Wir haben schöne Namen zusammengestellt, die für Mädchen und Jungen passen.

© iStock, sswartz

Unisex ist in. Auch in Sachen Namensgebung. Dabei liegen die Zeiten noch nicht lange zurück, in denen hierzulande geschlechtsneutrale Vornamen von Standesbeamten kritisch beäugt wurden. Meist wurde ein zusätzlicher Vorname verlangt, aus dem das Geschlecht des Kindes eindeutig hervorging. Erst seit einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts im Jahre 2008 sind Eltern in der Wahl des Vornamens grundsätzlich frei, solange das Wohl des Kindes nicht beeinträchtigt wird. Dies wäre zum Beispiel dann der Fall, wenn dessen Name eindeutig dem anderen Geschlecht zuzuordnen wäre. Beispiel: Otto geht nicht für ein Mädchen.

Aufgrund der bisherigen Auslegung der Vorschriften sind geschlechtsneutrale deutsche Vornamen die Ausnahme. Viele bei uns beliebte Unisex-Namen haben deshalb einen internationalen Ursprung. Teilweise sind es auch Kurzformen, die sich sowohl auf einen oder mehrere weibliche als auch männliche Namen beziehen. Weitere Gründe für geschlechtsneutrale Vornamen sind landestypische Unterschiede und unterschiedliche Kulturkreise: Ein Name kommt in verschiedenen Kulturen oder Sprachen vor, wobei der Hintergrund des Namens dabei völlig unterschiedlich ist und auch die Bedeutung eine ganz andere sein kann.

Kim zum Beispiel ist in Deutschland eher als Mädchenname bekannt, im asiatischen Raum dagegen einer der häufigsten männlichen Vornamen. Ähnliches gilt für die italienischen Männernamen Andrea und Simone, die nicht nur im deutschsprachigen Raum eindeutig Frauen zuzuordnen sind. Sascha ist in der Regel männlich, wird im Englischen und Deutschen aber auch als Mädchennamen vergeben. Und was kaum bekannt ist: Lisa, die Kurzform für Elisabeth, ist in manchen Teilen Afrikas ein Männername.

Die Zeit jedenfalls, in der die Grenze zwischen Mädchen- und Jungennamen ganz klar bestimmt war, gehört der Vergangenheit an. Unisex-Namen werden mittlerweile immer öfter vergeben. Wenn auch Ihr für Euer Kind einen solchen Namen in Erwägung zieht, dann kann Euch folgende Auswahl bei der Suche helfen. Wir haben Namen zusammengestellt, die gut zu Mädchen und Jungen passen.

Das sind die schönsten geschlechtsneutralen Namen

Name Beschreibung
Adrian ursprünglich ein männlicher Vorname, ab den 50er Jahren vor allem in den USA auch weiblich verwendet
Alex Kurzform von Alexander bzw. Alexandra
Alexis ursprünglich männlich, heute aber im englischen Sprachraum vermehrt als weiblicher Vorname verwendet
Benja spanische bzw. russische Kurz- und Koseform der Namen Benedikta bzw. Benedikt und Benjamin
Bente skandinavischer Mädchenname, in Deutschland und in den Niederlanden auch als Kurzform von Bernhard bekannt
Charlie Verkleinerungsform von Charles oder Charline
Chris Kurzform von Namen, die mit dem Element „Christ-“ beginnen, wie zum Beispiel Christian oder Christine
Dana Kurzform von Daniela und Danuta (polnisch).
Dominique französische Form von Dominik
Elia Kurzform von Elias, wird heute aber auch oft verstanden als Variante bzw. Koseform von Ellen
Erin meist ein weiblicher Name, kann aber auch an Jungen vergeben werden
Finn ursprünglich ein schwedischer Beiname für einen Angehörigen des finnischen Volkes bzw. anglizierte Form des irischen Namens Fionn
Florin Kurzform von Florian oder Florine
Gabriel im Englischen selten auch ein Mädchenname
Gerrit als Männername die friesische Form von Gerhard, als weiblicher Vorname Kurzform von Geralde
Harper ursprünglich ein Nachname aus dem Altenglischen, jetzt eher als männlicher Vorname im Gebrauch
Ira Kurzform von Irene, im englischen Sprachraum ein Unisex-Vorname
Jamie Koseform von Jacob bzw. schottische Form von James, auch als selbstständige Form für Mädchen gebräuchlich
Janis Variante von Johannes in diversen Ländern bzw. weibliche Variante/Koseform von Johanna
Jona / Jonah historisch gesehen Jona ein männlicher Name, mittlerweile aber auch als weiblicher Vorname anerkannt
Jule Variante der weiblichen Vornamen Julia, Juliana oder Juliane oder der männlichen Vornamen Julian bzw. Julius
Kay in Deutschland überwiegend Vorname für Jungen, als weiblicher Vorname eher selten
Kelly ursprünglich männlich, später auch weiblich
Kim englische Kurzform von Kimberly bzw. Kimball sowie russische und skandinavische Kurzform für Joachim bzw. Joakim
Lovis in Deutschland ursprünglich als männlicher Vorname bekannt. In Skandinavien – und insbesondere in Schweden – auch als weiblicher Vorname gebräuchlich
Luan Zusammenziehung von Lou und Ann (dann weiblich) oder albanischer männlicher Vorname
Luca in Deutschland meist als männlöicher Vorname gebräuchlich
Marian Kurzform des lateinischen Namens Marianus, selten auch als weiblicher Vorname gebräuchlich
Maxi Kurzform von Maximilian oder Maximiliane
Merle englischer Vorname, abgeleitet von Merula
Mika finnischer männlicher Vorname als Kurzform von Michael, In Japan und den USA ausschließlich weiblicher Vorname, in Osteuropa als Kurzform von Mikaela geläufig
Nicola italienische männliche Form von Nikolaus, im deutschen, angelsächsischen und skandinavischen Sprachraum weibliche Variante
Noah eigentlich männlicher, seltener auch weiblicher Vorname
Quinn
Robin in Europa meist als Männername verwendet, v.a. in Nordamerika jedoch auch als weiblicher Vorname gebräuchlich
Sam englische Kurzform von Samuel oder Samantha
Sascha überwiegend männlicher Vorname, im Englischen und Deutschen aber auch als weiblicher Vorname gebräuchlich
Sidney im englischsprachigen Kulturraum als weiblicher und männlicher Vorname gebräuchlich
Tjorven vornehmlich weiblicher Vorname vermutlich schwedischer Herkunft, kann auch an Jungs vergeben werden
Tomke friesischer unisex-Vorname, meistens als weiblicher Vorname gebraucht
Toni Kurzform von Anton und Antonia, besonders im englischen Sprachraum als weiblicher Vorname bekannt

Neutrale Vornamen: Diese Namen stehen Jungen UND Mädchen!

Prominente wie Cameron Diaz, Reese Witherspoon, Drew Barrymore und Blake Lively fallen uns nicht nur wegen ihres großen Talents auf. Bei genauerem Hinsehen stellen wir fest: Schon ihre Eltern haben mit der Namensvergabe dafür gesorgt, dass ihre Mädchen in einem Haufen von Marias-Lauras-Lisas-und-Julias herausstechen. Sie tragen nämlich Unisex-Namen, also Vornamen, die genauso Jungs tragen könnten.

Was die Eltern damals wohl noch nicht ahnten: Sie haben echtes Trendgespür bewiesen! Denn immer mehr werdende Eltern entscheiden sich vor allem bei Töchtern für einen geschlechtsneutralen Vornamen oder für einen Vornamen, der bislang eher Jungs vorbehalten war.

Beliebte englische Unisex-Namen

Die USA sind hier schon länger Vorreiter. Hier könnten diese Unisex-Namen laut der Namens-Website Nameberry.com 2017 zu Trendnamen werden:

  • Taylor
  • Riley
  • Drew
  • Jordan
  • Skyler / Skylar
  • Kyle
  • Charlie
  • Sasha
  • Kennedy
  • Hayden

Natürlich spielen bei solchen Trends auch angesagte Prominente eine Rolle – etwa Popsängerin Taylor Swift oder die Schauspieler Drew Barrymore, Hayden Panettiere und Hayden Christensen. Aber auch Serien-Figuren mischen mit ihren Namen immer mehr mit, wie Skyler („Breaking Bad“) und Kyle („The Real Housewives of Beverly Hills“) zeigen.

Beliebte Unisex-Namen in Deutschland

In Deutschland sind neutrale Namen auch im Kommen. Laut der Vornamensseite Vorname.com sind diese Namen, die sowohl Mädchen als auch Jungen tragen können, aktuell besonders beliebt:

  • Luca
  • Noah
  • Kader
  • Finn
  • Robin
  • Andrea
  • Mika
  • Jona
  • Yuki
  • Sascha
  • Elia

Lösen wir uns also von den Geschlechter-Klischees?

Nun, nicht ganz. Denn zwar tragen immer mehr Mädchen maskuline Namen. Aver umgekehrt wagen sich nur wenige Eltern an feminine Namen für Jungs heran. Die männlichen Marias und Elisas sind immer noch recht selten. Aber vielleicht kommt das ja noch!

Ihr wollt noch mehr schöne Unisex-Namen? Bitte sehr:

  1. Andrea
  2. Daniele
  3. Alex
  4. Charlie
  5. Maxi
  6. Toni
  7. Michele
  8. Olli
  9. Renèe
  10. Maxime
  11. Dominique
  12. Kim
  13. Janne
  14. Marlin
  15. Jamie
  16. Yannie
  17. Jascha
  18. Mika
  19. Kaya
  20. Jona
  21. Quinn
  22. Lucian
  23. Loris
  24. Sidney
  25. Bente
  26. Jule
  27. Dylan
  28. Jun

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