Vornamen aus der bibel

Biblische Mädchennamen

  • 31. Januar 2020

    Kommentar zu Gesine von Gesine

    Ich heiße selber Gesine, bis jetzt hat mich niemand gemobbt. Die meisten mögen den Namen Gesine sogar! Trotzdem frage ich mich, warum ihr diesen Name…

  • 30. Januar 2020

    Kommentar zu Susanna von Susanna Anna Maria

    Meinen Namen Susanna finde ich sehr schön. Mein kompletter Vorname „Susanna Anna Maria“ ist in vielen Sprachen verständlich und zeitlos. Susi mag ic…

  • 24. Januar 2020

    Kommentar zu Sophia-Marie von Sophia Marie

    Mein Name ist Sophia Marie . Ich werde aber nur Sophia gerufen und finde meinen Namen toll.

  • 21. Januar 2020

    Kommentar zu Lina von Lilly

    Der Name ist so unschön, langweilig, gewöhnlich, einfallslos – einfach nicht nehmen!!!

  • 20. Januar 2020

    Kommentar zu Martina von Martina

    Geburtsjahr 1981, Spitznamen: Marti und Tintschi

  • 18. Januar 2020

    Kommentar zu Maria von Maria Regina

    Meine zwei Omas hießen Maria, meine Mama auch und meine Schwestern mit zweiten Namen. Allmählich war mir das zu viel und ich habe keine meiner Töchter…

  • 18. Januar 2020

    Kommentar zu Roze von Taschentuch

    Libe Roze, kannst du mir bitte ein Taschentuch geben?

  • 18. Januar 2020

    Kommentar zu Roze von Jacqueline Roze

    Nein, was ihr da schreibt ist blödsinn! Der Name wird Rosche ausgesprochen und gemobbt wurde ich jetzt wirklich nie in meinem Leben für den Namen. Im …

  • 16. Januar 2020

    Kommentar zu Gabriele von Gabriele

    Ich bin Jahrgang 1987 und war immer sehr stolz auf meinen Namen ich kannte bis zu meinem 24lebensjahr keine andere Gabriele und schon gar keine jünger…

  • 15. Januar 2020

    Kommentar zu Eleana von Eleana‘s Mama

    Ich war 2014 auf der Suche nach einem schönen Namen der nicht häufig auftaucht und zu unserem Nachnamen passt. Da war er … Eleana – ich war schockve…

  • 14. Januar 2020

    Kommentar zu Sarah von Sarah

    Ich lebe über 30 Jahre mit dem Namen Sarah und finde ihn wunderschön. Meinen Eltern bin ich dankbar, dass sie mir einen so schönen Namen gegeben haben…

  • 14. Januar 2020

    Kommentar zu Lina von Mari

    Wir überlegen unsere Tochter Lina zu nennen. Der Name steht schon ewig ganz oben auf meiner Namenswunschliste. Da er aber in den letzten Jahren so oft…

  • 13. Januar 2020

    Kommentar zu Dina von Zonen-Ronny

    Dina Dörner fand’sch friehor immor ganz seggsi!

  • 13. Januar 2020

    Kommentar zu Dahlia von Caroline H.

    Viele sagen auch, dass der Name gut zu mir passt, wie die Faust aufs Auge. Worauf ich ja irgendwie stolz bin Dahlia ist wirklich ein sch ner Name, vor…

  • 12. Januar 2020

    Kommentar zu Tanja von Tanja

    Also ich komm mit meinem Namen bis jetzt 30 Jahre in Österreich super zur recht – einerseits weil er seltener geworden ist. Und ich in der Schulzeit m…

Top 20 biblische Mädchennamen & ihre Bedeutung

Beim Namen für sein Kind hat man, im wahrsten Sinne des Wortes, die Qual der Wahl. Wenn Du Dich zwischen all den modernen und klassischen Mädchennamen nicht entscheiden kannst, welcher der passende für Deine Tochter ist, haben wir vielleicht eine Alternative: Biblische Mädchennamen! Eine Auswahl dieser zeitlosen Vornamen und ihre religiöse Bedeutung stellen wir Dir hier vor.

Biblische Mädchennamen sind traditionell und modern zugleich.

Ob Christ oder nicht, die Wahl von weiblichen Vornamen aus der Bibel ist mit zwei Funktionen verbunden: Einerseits soll die Heilige als Vorbild für die Namensträgerin gelten, andererseits als Schutzpatronin dienen. Neben all den wechselnden Vornamen-Trends sind biblische Mädchennamen eine schöne und zugleich stets aktuelle Lösung, vor allem, wenn man sich selbst tief mit Gott verbunden fühlt. Nicht nur reich an Tradition, sondern immer auch ein Stück weit modern, werden sie auch in mehr als 50 Jahren noch einen tieferen Sinn haben.

Biblische Mädchennnamen: Die Top 20 Vornamen

Schon im 12. und 13. Jahrhundert hielten biblische Vornamen Einzug in die deutsche Namensgebung. Damals waren es in erster Linie Namen aus dem Umfeld der Familie Jesu. Dabei haben viele Vornamen aus der Bibel einen hebräischen Ursprung und tragen die Silbe „Jo-“ am Anfang oder „-ja“ am Ende. Hier entsteht die Assoziation zu Gott – „Jahwe“. Andere biblische Namen aus dem alten oder neuen Testament stehen wiederum ganz simpel für bestimmte Wortbedeutungen. Eine Auswahl biblischer Mädchennamen, die Du Dir merken solltest, haben wir Dir hier zusammengetragen:

1. Ada „Die Geschmückte“ in der Bibel Mutter von Jabal und Jubal (Stammväter)
2. Bathseba „Tochter des Schwurs“ in der Bibel heiratet Bathseba König David
3. Damaris „Gattin“ in der Bibel eine Frau, die von Paulus zum Christentum bekehrt wird
4. Dina „Die Richterin“ in der Bibel eine Tochter von Jakob und Lea
5. Esther „Stern“ in der Bibel eine jüdische Frau eines persischen Königs
6. Eva „Die Lebendige“ in der Bibel sind Adam und Eva die ersten Menschen
7. Hanna „Die Anmutige“ in der Bibel die Mutter Marias
8. Jael „Die Aufsteigerin“ tötet in der Bibel einen Feind Israels
9. Johanna „Jahwe ist gnädig“ weibliche Form von Johannes, Name des Apostels
10. Kezia „Zimtblüte“ in der Bibel eine der Töchter Hiobs
11. Magdalena „Die Erhabene“ in der Bibel eine der treuesten Jüngerinnen Jesu
12. Milka „Die Königin“ in der Bibel Schwägerin Abrahams im Alten Testament
13. Noemi „Freundlichkeit“ in der Bibel die Schwiegermutter der Ruth
14. Pua „Die Blume“ in der Bibel u. a. Name einer Hebamme, die hebräische Babys entgegen der Anordnung des Pharaos am Leben ließ
15. Rahel „Das Mutterschaf“ in der Bibel 2. Frau Jakobs, Mutter v. Josef und Benjamin
16. Salome „Die Friedliche“ in der Bibel die Mutter der Apostel Johannes und Jakobus
17. Sarai „Die Fürstin“ in der Bibel der ursprüngl. Name von Sarah, der Frau Abrahams
18. Tabitha „Gazelle“ in der Bibel eine Christin, die durch Petrus vom Tod erweckt wird
19. Tamara „Dattelpalme“ in der Bibel einer der Töchter Davids
20. Zipporah „Vogel“ in der Bibel die Frau von Moses

Vorsicht: Christliche Mädchennamen klingen schön und haben oft auch eine wirklich außergewöhnliche Bedeutung. Allerdings sind sie teilweise auch so besonders, dass keiner auf Anhieb weiß, wie man sie schreibt. Was Du noch alles bei der Wahl des Babynamens berücksichtigen solltest, verrät Dir unsere Bildergalerie:

Babynamen suchen: Vermeide diese 7 Fehler

BILDERSTRECKE STARTEN (8 BILDER)

Haben wir zu viel versprochen? Lass uns gerne in den Kommentaren wissen, ob biblische Mädchennamen Deinen Geschmack treffen oder nicht! Solltest Du in unserer Auswahl von christlichen Vornamen für Mädchen noch keinen passenden Namen für Deinen Nachwuchs gefunden haben, landest Du vielleicht in unseren Bestenlisten für kurze, nordische oder seltene Mädchennamen einen Volltreffer!

Wollt ihr euch bei der Namenswahl für eure Tochter oder euren Sohn von Vornamen aus der heiligen Schrift inspirieren lassen? Vornamen mit einem Bezug zur Bibel erfreuen sich bei werdenden Eltern seit jeher einer großen Beliebtheit und werden gerne an Töchter und Söhne vergeben. In diesem Artikel stellen wir euch 30 wunderschöne biblische Vornamen mit ihrer Herkunft sowie Bedeutung vor und klären euch darüber auf, welche Rolle die Namensvorbilder im christlichen Glauben spielen.

Dass religiöse Mädchen- und Jungennamen nicht aus der Mode kommen, könnt ihr mit einem Blick auf die Liste der beliebtesten Vornamen Deutschlands erkennen, denn diese wird seit vielen Jahren von Namen wie Ben, Lea, Paul, Noah, Elias, Hannah und Marie angeführt. Alles Namen, die einen Bezug zur Bibel und dem Christentum aufweisen.

Ein großer Vorteil von biblischen Vornamen ist, dass diese sehr traditionsreich sind und gleichzeitig voll im Trend liegen. Hinzu kommt, dass die Liste der religiösen Vornamen neben zeitlosen Klassikern auch richtige Raritäten zu bieten hat.

Denn neben den bekannten und häufig vergebenen biblischen Vornamen gibt es auch seltene und dennoch einzigartige Vornamen sowie veränderte Namensvarianten mit Bezug zum Alten oder Neuen Testament. Zudem überzeugen biblische Vornamen mit ihrer tief gehenden Bedeutung sowie einem wunderschönen Klang. Somit sollte für alle werdende Eltern der passende Vorname für den Nachwuchs dabei sein.

Bei unserer Auswahl an biblischen Vornamen haben wir darauf Wert gelegt, dass wir euch nicht nur die derzeit angesagtesten, sondern auch weniger bekannte biblische Vornamen mit ihrer Herkunft und Bedeutung vorstellen. Ein Großteil der biblischen Vornamen hat dabei hebräische oder lateinische Wurzeln, doch auch griechische, altpersische sowie aramäische Namensursprünge sind vorhanden.

Wie gefällt dir der Artikel bisher?Loading…

Wir stellen euch die schönsten Vornamen für Jungen und Mädchen vor, die allesamt einen Bezug zur Bibel haben und hoffen, dass euch unsere Namensauswahl inspiriert und ihr einen passenden Vornamen für euren kleinen Schatz findet. Viel Spaß beim Durchstöbern unserer Liste der schönsten biblischen Vornamen für Mädchen und Jungen.

30 biblische Vornamen mit ihrer Herkunft und Bedeutung

Elias: Gehört ohne Frage zu den beliebtesten biblischen Jungennamen in Deutschland und wird auch häufig in der leicht veränderten Schreibweise Elijas vergeben. Elias gilt als ein großer Prophet im 9. Jahrhundert vor Christus, der gegen die damalige Verehrung des Gottes Baal sowie den gesamten Baalskult ankämpfte. Elias stammt aus dem Hebräischen und hat die schönen Bedeutungen „Mein Gott ist Jahwe“ und „Das Kind der Sonne“. Mit diesen Bedeutungen wird euer Schatz bestimmt ein richtiger Sonnenschein!

Esther: Im Alten Testament gehört Esther zu den bedeutendsten Frauen, da sie als jüdische Ehefrau des persischen Königs den Völkermord an den Juden verhindert hat. Der zauberhafte Mädchenname Esther stammt ursprünglich aus dem Altpersischen und hat die wundervollen Bedeutungen „Die Sternträgerin“, „Licht des Auges“, „Die Träne“, „Die Leuchtende“, „Die Strahlende“ und „Der Stern“. Ein wahrlich strahlender Stern am Vornamenhimmel, oder was meint ihr?

Lukas: Kann sowohl aus dem Lateinischen als auch aus dem Griechischen abgeleitet werden und hat daher mit „Der aus Luciana Stammende“, „Der Helle“ sowie „Der ins Licht hinein Geborene“ unterschiedliche Bedeutungen. Lukas war ein Evangelist sowie Bischof, der sich in seinen Schriften unter anderem eingehend mit der Gottesmutter Maria beschäftigt hat und mit Augen- und Ohrenzeugen Jesu gesprochen hat.

Sarah: Laut Bibel war Sarai die Ehefrau Abrahams, dem Stammvater Israels, und wurde von Gott in Sarah umbenannt. Somit gilt Sarah als Erzmutter des Volkes Israels. Etwa ab den 90er Jahren stieg die Popularität des wunderschönen und alten Mädchennamens stark an und Sarah war ganz vorne in der Liste der beliebtesten Vornamen Deutschlands zu finden. Bis heute wird der hebräische Vorname gerne und häufig an neugeborene Mädchen vergeben. Sarah hat die Bedeutungen „Herrin des Himmels“, „Die Fürstin“, „Die Erzmutter“ und „Die Prinzessin“. Eine wunderschöne Namenswahl für eure eigene kleine Prinzessin!

Noah: Der äußerst beliebte Vorname, der selten auch an Mädchen vergeben wird, hat einen hebräischen Ursprung und bedeutet „Der Ruhe Bringende“, „Der Beruhigende“ sowie „Der Tröstende“. Bekannt ist der Vorname durch die Geschichte der Arche Noah aus dem Alten Testament. Darin wurde Noah von Gott vor einer bevorstehenden Flut gewarnt und erhielt den Auftrag, eine Arche für sich und seine Familie sowie für alle Landtiere zu bauen.

Maria: Die Herkunft des in vielen Ländern weit verbreiteten Mädchennamens ist nicht eindeutig geklärt, doch gelten aramäische sowie ägyptische Wurzeln als denkbar. Übersetzt werden kann der hübsche Vorname mit „Die Fruchtbare“, „Die Verbitterte“ sowie „Die Geliebte“. Im Neuen Testament bringt die Gottesmutter Maria Jesu zur Welt und hat somit eine ganz besondere und wichtige Rolle in der Bibel.

Gabriel: Klingt der Jungenname nicht einfach entzückend und gar engelsgleich? Gabriel hat hebräische Wurzeln und bedeutet ins Deutsche übersetzt „Held Gottes“, „Gott ist mein Held“ sowie „Mann Gottes“. Gabriel ist der wohl bekannteste Erzengel, der Maria laut Bibel die Geburt Jesu verkündet hat.

Anna: Der zauberhafte Mädchenname steht für Anmut, Liebe und Gnade, was sich auch in den Bedeutungen „Die Anmutige“ sowie „Die Begnadete“ widerspiegelt. Anna lässt sich unter anderem von dem hebräischen und ebenso schönen Mädchennamen Hannah ableiten, kann aber auch die weibliche Form des althochdeutschen Jungennamens Anno darstellen. Im katholischen sowie orthodoxen Glauben ist Anna die Großmutter Jesu und gilt heute als Schutzpatronin für Mütter, Hausfrauen, Ammen und die Ehe.

Jakob: Hat hebräische Wurzeln und bedeutet „Der listige Beschützer“, „Er betrügt“, „Der Fersenhalter“ sowie „Jahwe möge schützen“. Der schöne Jungenname wird auch häufig in der Schreibweise Jacob vergeben und ist zudem als Familienname gebräuchlich. In der Bibel gilt Jakob, der Sohn Isaaks, als einer der drei Erzväter Israels, dessen Nachkommen die zwölf Stämme Israels begründet haben.

Ruth: „Die Begleiterin“, „Die Freundin“ und „Freundin Gottes“ sind die Bedeutungen des hebräischen Mädchennamens. Vor dem Zweiten Weltkrieg war Ruth ein äußerst beliebter Mädchenname, doch in der Zeit des Nationalsozialismus war die Vergabe von „jüdischen“ Vornamen verboten. Laut Bibel war Ruth eine tiefgläubige Moabiterin, die sich klar zu Gott ihrem Herren bekannte.

Samuel: Lässt sich von dem hebräischen Namen Schmuel ableiten und hat die Bedeutungen „Der von Gott Erhörte“ sowie „Von Gott erbeten“. Nicht nur hierzulande gehört Samuel zu den beliebtesten Jungennamen, auch in englischsprachigen Ländern sowie in Frankreich wird der Vorname sehr gerne vergeben. Laut Bibel war Samuel ein absolutes Wunschkind, das seiner Mutter Hannah nach vielen kinderlosen Jahren von Gott geschenkt wurde. Zudem gilt der Prophet Samuel als letzter Richter Israels, der unter anderem David zum König salbte.

Lilith: Sucht ihr nach einem außergewöhnlichen Vornamen für eure kleine Maus, der zudem einen Bezug zur Bibel hat? Dann ist der klangvolle und seltene Mädchenname eine schöne Namensalternative für eure Tochter. „Die Nachtdämonin“, „Die Nächtliche“, „Nachtwind“, „Windhauch“ und „Schützerin des Windes“ sind die Bedeutungen des akkadischen Vornamens. Lilith ist laut jüdischen Schriften die erste Frau Adams, die allerdings aufgrund von Ungehorsamkeit von Eva ersetzt wurde.

Johannes: Ist die latinisierte Form des hebräischen Namens Jochanan und hat die Bedeutung „Gott ist gnädig“. Im Christentum sowie im Neuen Testament spielt Johannes der Täufer als Jünger Jesu eine sehr wichtige Rolle, da dieser nicht nur Jesus selbst, sondern zahlreiche Anhänger des jüdischen Volkes getauft hat. Viele Päpste trugen bereits den religiösen Vornamen Johannes.

Rahel: Stellt die lateinische Schreibweise des biblischen sowie hebräischen Mädchennamens Rachel dar und bedeutet „Die Barmherzigkeit Gottes“ sowie „Das Mutterschaf“. Rahel war die zweite Ehefrau Jakobs und brachte die beiden Söhne Josef sowie Benjamin zur Welt. Ein sehr hübscher Vorname, der in veränderten Schreibweisen auch in Portugal sowie Spanien und in englischsprachigen Ländern an Töchter vergeben wird.

Daniel: Bis in die Mitte der 90er Jahre gehörte der Vorname zu den meist vergebenen Jungennamen Deutschlands und auch heute wird Daniel gerne an Neugeborene vergeben. Daniel bedeutet „Gott ist mein Richter“ und hat neben hebräischen auch aramäische Wurzeln. Im Alten Testament war Daniel ein Prophet, Traumdeuter und Seher in babylonischer Gefangenschaft, der unter anderem das ewige Reich Gottes offenbarte.

Mirjam: Bei diesem hübschen Mädchennamen handelt es sich um die ursprüngliche Form von Maria. Mirjam hat hebräische Wurzeln und gehört mit seinen vielen Abwandlungen zu den meist verbreiteten und beliebtesten christlichen Vornamen. Übersetzt bedeutet Mirjam „Die Widerspenstige“, „Die Verbitterung“, „Der Meerestropfen“, „Stern des Meeres“ und „Gottesgeliebte“. Nach Überlieferungen des Alten Testaments ist Mirjam eine Prophetin sowie die Schwester Moses und Aarons.

Markus: Bedeutet „Dem römischen Kriegsgott Mars geweiht“ sowie „Der Kämpfer“ und stammt ursprünglich aus dem Lateinischen. Im katholischen Glauben war Markus ein Evangelist, der wahrscheinlich von Paulus zum Christentum bekehrt worden ist und später zum Bischof ernannt wurde. Früher wurde der sehr beliebte Jungenname traditionell an Söhne vergeben, die das Licht der Welt im Monat März erblickt haben. Eine wunderschöne Namenswahl und das nicht nur für im März geborene Söhne.

Adina: Bei diesem klangvollen sowie außergewöhnlichen Mädchennamen, der einen biblisch-hebräischen Ursprung hat, handelt es sich wahrlich um ein namentliches Schmuckstück! Denn Adina hat die entzückenden Bedeutungen „Die Vornehme“, „Die Zarte“, „Die Elegante“, „Die Feine“ und „Die Geschmückte“. Laut Bibel war die etwas veränderte Form Ada eine Frau von Esau, der wiederum ein Sohn von Isaak war.

Nathan: Stammt aus dem Hebräischen und lässt sich von den beiden ebenso wunderschönen Jungennamen Jonathan sowie Nathanael ableiten. Übersetzt bedeutet Nathan „Der Gebende“, „Der Geber“ sowie „Er (Gott) hat gegeben“. Im Tanach gilt Nathan als früher Prophet der Israeliten.

Magdalena: Der sehr weiblich klingende und zauberhafte Mädchenname bedeutet „Die Erhabene“ sowie „Die aus Magdala (am See Genezareth) Stammende“. Magdalene war der Beiname von Maria Magdalene, die im Neuen Testament als eine treue Begleiterin Jesu und Zeugin der Auferstehung gilt. Somit ist Maria Magdalena eine der wichtigsten Personen des Neuen Testaments und gilt bis heute als die Patronin der Frauen.

Adam: Aus dem Hebräischen übersetzt hat Adam die Bedeutungen „Der von roter Erde genommene Mensch“, „Der Erdling“ sowie „Der Mensch“. Laut Bibel ist Adam der Stammvater der Menschheit, der von Gott aus dem Staub des Erdbodens erschaffen wurde. Zusammen mit Eva gilt Adam als erster Mensch auf der Erde. Ein wunderschöner und sehr geschichtsreicher Jungenname, der sich nicht nur hierzulande und im arabischen Kulturraum einer großen Beliebtheit erfreut, sondern auch werdende Eltern in Russland, Polen, Frankreich und englischsprachigen Ländern überzeugt.

Rebekka: Wird der hübsche Mädchenname aus dem Hebräischen übersetzt, hat Rebekka die Bedeutungen „Die Verbindung Schaffende“, „Die Fesselnde“ und „Die Bestrickende“. Im übertragenen Sinn kann Rebekka auch „Die Umgarnende“ und „Die Betörende“ bedeuten. Im Alten Testament sowie in der jüdischen Tora ist Rebekka die Frau von Isaak sowie Mutter der Zwillinge Esau und Jakob.

David: Der hebräische Jungenname gehört neben Mose sowie Abraham zu häufigsten und meist genannten Vornamen der Bibel. Zudem war David einer der größten Könige Israels, der zahlreiche Psalmen verfasste und sogar als Vorfahre Jesu genannt wird. Viele werdende Eltern sind vor allem von den Bedeutungen „Der Geliebte“, „Der von Gott Geliebte“ und „Liebling (Gottes)“ begeistert. Eine wunderschöne und klangvolle Namensalternative für euren eigenen kleinen Liebling!

Tabea: Stellt die Abkürzung des aramäischen Mädchennamens Tabitha dar und hat die wunderschönen Bedeutungen „Die Gazelle“, „Schöne Augen haben“ sowie „Die Schönheit“. Im Neuen Testament gilt die hilfsbereite und warmherzige Tabitha als eine treue Jüngerin Jesu, welche von dem Apostel Paulus nach ihrem Tod wieder zum Leben erweckt wurde.

Michael: „Wer ist wie Gott?“ ist die Bedeutung des hebräischen und weit verbreiteten Jungennamens. Im Neuen Testament gehört Michael zu den vier Erzengeln und wird heute als Schutzpatron des deutschen und des israelitischen Volkes sowie der katholischen Kirche verehrt. Der Name Michael gehört in vielen Ländern der Welt zu den populärsten Jungennamen überhaupt. Andere schöne Namensvarianten sind Mikkel, Miguel, Mikael und Michele.

Elisabeth: Der international beliebte Mädchenname stammt aus dem Hebräischen und bedeutet übersetzt „Mein Gott ist Fülle“ sowie „Mein Gott ist vollkommen“. Im Neuen Testament war Elisabeth einer der Ersten, die von Marias Schwangerschaft erfuhr, zudem war sie die Mutter von Johannes dem Täufer. Ihr seid noch nicht komplett von dem biblischen Vornamen überzeugt? Vielleicht gefällt euch ja Bettina, Lilly, Elsa, Elisabetta, Elisa oder Isabella besser, denn all diese Mädchennamen lassen sich von Elisabeth ableiten.

Jonas: „Der Friedliebende“ und „Die Taube“ sind die Bedeutungen des hebräischen Jungennamens, der wiederum die griechische Variante des biblischen Namens Jona darstellt. Laut einer biblischen Legende geriet Jona in Seenot und wurde daraufhin von einem Wal verschlungen. Somit rettete der Wal Jona vor dem Ertrinken und spie diesen drei Tage später wieder lebend an Land.

Noemi: Zaubert euch der außergewöhnliche und melodisch klingende Mädchenname auch sofort ein Lächeln ins Gesicht? Noemi stammt ursprünglich aus dem Hebräischen und gilt laut Bibel als die Schwiegermutter von Ruth. Ins Deutsche übersetzt, bedeutet Noemi „Die Freundlichkeit“, „Die Liebliche“, „Die Liebende“, „Liebenswürdig“ und „Angenehm“. Wird der Mädchenname hingegen aus dem Japanischen übersetzt, ist die Bedeutung „Die Schönheit“.

Rafael: Stammt aus dem Hebräischen und setzt sich aus den beiden Wörtern „rafa“ (auf Deutsch: heilen) sowie „el“ (auf Deutsch: Gott, der Mächtige) zusammen. Somit bedeutet Rafael „Gott hat geheilt“. Im Alten Testament geht der Vorname auf einen Engel namens Rafael zurück, der unter anderem den Vater von Tobias von dessen Blindheit geheilt hat. Aus diesem Grund ist Rafael bis heute der Schutzpatron der Blinden. Ein absolut hinreißender Jungenname, der vor allem in Spanien und Portugal an Neugeborene vergeben wird.

Lydia: Sucht ihr einen Mädchennamen für eure Tochter, der nicht nur einen Bezug zur Bibel hat, sondern auch erfrischend frech klingt? Dann könnte euch der entzückende Mädchenname Lydia gefallen. Dieser stammt ursprünglich aus dem Altgriechischen und bedeutet „Frau aus Lydien“, „Die Kämpferin“ sowie „Die Lydierin“. Lydia wird in der Apostelgeschichte des Lukas als Purpurhändlerin aus Philippi erwähnt, die den Apostel Paulus sowie dessen Begleiter in ihr Haus aufnahm.

Biblische Vornamen: Alt und verstaubt oder doch modern?

Einen festen Platz auf den Namenslisten haben nach wie vor die traditionsreichen biblischen Vornamen, die leicht auszusprechen sowie zeitlos sind und eine klare Bedeutung haben. Dabei haben Namen aus dem alten Testament meist einen hebräischen Ursprung, die Namen aus dem neuen Testament stammen hingegen oft aus dem Griechischen.

Adam, Eva oder Maria: Viele biblische Vornamen sind heute immer noch modern. Foto: iStockphoto, Thinkstock

  • 29

Zeitlose, traditionelle Vornamen wie Maria, Lukas, Jakob oder Jonas wird ein biblischer Ursprung zugeordnet. Aber nicht jeder biblische Vorname erinnert sofort an die biblische Abstammung. Clemens, Tobias, Thomas, Lydia oder Susanne sind solche überraschenden Vertreter biblischer Herkunft. Es gibt bekanntermassen biblische Vornamen, die jahrelang die Hitlisten der beliebtesten Namen anführen. Dann gibt es wiederum biblische Vornamen, welche zeitabhängig als modern oder als veraltet angesehen werden. Ein Kind namens Anna konnte vor 50 Jahren noch als altmodisch abgestempelt werden, während der Name heute bei jungen Eltern wieder als up to date verschrien ist. Demgegenüber spielte der Jungenname Elias in dieser Zeit keine Rolle, wohingegen er seit den 1980iger Jahren immer bekannter wird.

Beliebte biblische Vornamen und deren Bedeutung

Mädchennamen Bedeutung
Abigal Frau König Davids
Deborah Hummel, Biene
Elisabeth Mein Gott ist Sieben
Esther die Leuchtende, Strahlende, Sternenträgerin
Eva die Leben schenkende, Mutter der Erde
Hanna Gnade, Anmut, Liebreiz
Johanna der Herr ist gnädig
Judith Frau aus Jehud, Juda
Julia Jungfrau, die Glänzende
Lea eine der vier Erzmütter des Volkes Israel
Lydia die aus Lydien stammende
Magdalena die aus Magdala Stammende
Maria Mutter Jesus
Martha Herrin, Gebieterin
Naemi die Liebliche
Rahel Mutterschaf
Rebecca die Fesselnde, Wohlgenährte
Ruth Freundschaft
Sarah die Lachende
Susanne Lilie
Tabea/Tabitha Gazelle

Jungennamen Bedeutung
Aaron der Erleuchtete
Abel Hauch, Nichtigkeit
Adam Mann aus Erde
Andreas griech. der Mannhafte
Benjamin Sohn meiner rechten Hand / Glückskind
David Geliebter
Daniel Gott ist mein Richter
Gabriel Gott ist mein Held
Hosea Gott hilft / rettet
Isaak dem Gott lächelt, lachen
Jakob er folgt / Fersenhalter
Jan Kurzform von Johannes
Johannes Gott ist gnädig
Jonas Taube
Jonathan Jahwe (Gott) hat gegeben
Josua Jahwe (Gott) ist Erlösung
Lukas aus Lukanien stammend
Markus hebr. der Zarte, Liebliche / lat. Sohn des Mars
Michael Wer ist wie Gott?
Nathan Geschenk
Noah Trost
Paulus lat. der Kleine, Geringe
Salome der Friedliche
Samuel Erhört von Gott
Saulus Erbetener
Thomas Zwilling
Timon ehrwürdig
Timotheus der Gott ehrt
Tobias Gott ist Güte
Zacharias der Herr hat sich erinnert

Wenn du schöne Jungennamen suchst, wirst du in der Bibel schnell fündig. Einige der beliebtesten Vornamen stammen aus der Bibel, zum Beispiel Noah, Ben, Elias und Lukas. Rund 2.000 Personen und Gruppen werden in der Bibel namentlich erwähnt. Nicht immer ist mit Sicherheit überliefert, welche Bedeutung ein Name ursprünglich hatte. Teilweise gibt es unterschiedliche Erklärungsansätze, sodass Dich widersprüchliche Herleitungen bei biblischen Jungennamen nicht wundern sollten.

Männliche Vornamen aus der Bibel tauchen vor allem im Alten Testament auf – deshalb gibt es einen großen Überschneidungsbereich zwischen biblischen und hebräischen Jungennamen. Teilweise unterscheidet sich jedoch die Schreibweise, da biblische Vornamen für Jungs oft der Einheitsübersetzung entlehnt werden, wohingegen hebräische Namen sich stärker am originalen Klang orientieren. Ein bekanntes Beispiel dafür ist „Hiob„, das hebräisch manchmal als „Ijob“ geschrieben wird.

Biblische Jungennamen weisen jedoch auch in ihrer eingedeutschten Form Schreibvarianten auf. Besonders auffällig ist das optionale „H“, das in vielen Vornamen für Jungs vorkommt:

  • Jonathan
  • Ethan
  • Matthias
  • Nathan
  • Seth

Bei Seth handelt es sich übrigens um einen Sohn von Adam und nicht um den gleichnamigen ägyptischen Totengott. Auch andere Namen können falsche Assoziationen wecken. „Ira“ beispielsweise bedeutet im Lateinischen „Zorn“, ist jedoch auch der Name von drei Personen rund um den König David. Ebenso ist „Dodo“ nicht nur ein ausgestorbener Vogel, sondern bedeutet auch „Freund“ bzw. „Freund Gottes“ und bezeichnet ebenfalls verschiedene biblische Personen.

Eine Kuriosität ist der Frauenname „Maria„, den einige Männer als Zweitnamen tragen. Auch im deutschsprachigen Raum hat diese Namensvergabe eine lange Tradition, ist jedoch selten. Zu den berühmten Namensvertretern gehören der Dichter Rainer Maria Rilke und der Verleger Heinrich Maria Ledig-Rowohlt.

Im Gegensatz dazu klingt „Esra“ zwar wie ein Frauenname, bezeichnet in der Bibel aber ausschließlich Männer.

Biblische Vornamen für Jungen können also ihre Tücken haben – doch du findest auch wunderschöne Namen in der Bibel. Ich habe dir hier eine Liste mit biblischen Jungennamen zusammengestellt.

Top 100 Liste: Biblische Jungennamen

  1. Jahleel
  2. Festus
  3. Benjamin
  4. Jeremias
  5. Sawan
  6. Henoch
  7. David
  8. Junias
  9. Felix
  10. Rufus
  11. Thomas
  12. Philippus
  13. Salman
  14. Jonathan
  15. Uri
  16. Linus
  17. Barnabas
  18. Ruben
  19. Aram
  20. Jared
  21. Jamin
  22. Aljan
  23. Jakobus
  24. Thaddäus
  25. Nemuel
  26. Jadon
  27. Jason
  28. Philemon
  29. Klaudius
  30. Titus
  31. Noah
  32. Klemens
  33. Andreas
  34. Gabriel
  35. Hermes
  36. Enos
  37. Onan
  38. Job
  39. Abdiel
  40. Akan
  41. Eldad
  42. Samuel
  43. Eder
  44. Dan
  45. Misael
  46. Jethro
  47. Matthias
  48. Michael
  49. Asisa
  50. Jachin
  51. Hillel
  52. Timotheus
  53. Seal
  54. Aaron
  55. Ismael
  56. Levi
  57. Omri
  58. Ariel
  59. Midian
  60. Joses
  61. Nathanael
  62. Paulus
  63. Timon
  64. Joa
  65. Josaphat
  66. Kain
  67. Jared
  68. Tobia
  69. Jojakim
  70. Jakob
  71. Barak
  72. Asa
  73. Bethuel
  74. Benaja
  75. Elias
  76. Adriel
  77. Jannes
  78. Joa
  79. Simon
  80. Josua
  81. Lukas
  82. Ammiel
  83. Joas
  84. Achim
  85. Daniel
  86. Ethan
  87. Abram
  88. Jemuel
  89. Salomo
  90. Talmon
  91. Simson
  92. Hemdan
  93. Alexander
  94. Markus
  95. Ephraim
  96. Lael
  97. Johannes
  98. Augustus
  99. Elon
  100. Rei

Eure Tipps, welcher Biblische Vorname für Jungs noch gefehlt hat:

  • Ezra

Anordnung und Namen der biblischen Bücher

Die Anordnung der biblischen Bücher

Die Zusammenstellung bestimmter biblischer Schriften nach übergeordneten Gesichtspunkten ist uralt. Schon die hebräische Bibel hat eine solche Gliederung: Am Anfang steht die Tora, das mosaische „Gesetz“. Wir kennen sie als „Die fünf Bücher Mose“, „Genesis bis Deuteronomium“ oder griechisch den „Pentateuch“ (Fünfrollenbuch). Auf die Tora folgen die „frühen“ oder „vorderen Propheten“, das sind die Bücher Josua bis Könige. Sie werden zu den „Propheten“ gerechnet, weil sie nach jüdischer Überlieferung von Propheten verfasst worden sind. Diesen Schriften folgen die „späteren“ oder „hinteren Propheten“. Sie umfassen die Bücher Jesaja bis Maleachi ohne die Klagelieder und ohne Daniel. Schließlich folgen die „Schriften“. Das sind alle anderen Bücher, die auch im christlichen Alten Testament, aber nicht in den ersten beiden Gruppen „Tora“ oder „Propheten“ enthalten sind, angefangen von den Psalmen bis zu den beiden Chronikbüchern sowie Klageliedern und Daniel.
Die in der Reihenfolge voranstehenden Schriftgruppen haben für das Judentum zugleich den höheren Bedeutungsgrad. Die hebräische Bibel wird auch nach den hebräischen Anfangsbuchstaben der Schriftengruppen als „Tanach“ bezeichnet: Tora, Nebiim (Propheten), Chetubim (Schriften).
Eine weitere Gruppe alttestamentlicher Schriften ist nur in griechischer Sprache überliefert. Diese Schriften stammen aus den letzten zwei Jahrhunderten vor Christi Geburt und werden deshalb auch unter der Bezeichnung Spätschriften des Alten Testaments zusammengefasst. In den Kirchen der Reformation werden sie als Apokryphen („verborgene Schriften“) bezeichnet und in ihrem Wert unterschiedlich beurteilt. Martin Luther ordnete sie in seiner Übersetzung als besondere Schriftengruppe zwischen Altem und Neuem Testament an und bewertete sie als „Bücher, so der Heiligen Schrift nicht gleich gehalten, und doch nützlich und gut zu lesen sind“. In der katholischen Kirche werden diese Schriften deuterokanonisch genannt, d.h. an zweiter Stelle im Schriftkanon stehend. Sie gelten als vollwertiger Bestandteil der Heiligen Schrift und sind dementsprechend in katholischen Bibelausgaben, somit auch in der Einheitsübersetzung, je nach ihrem literarischen Charakter über die anderen Schriftgruppen verteilt.
In der Bibelübersetzung von Martin Luther gibt es bei der Anordnung der neutestamentlichen Bücher noch eine Besonderheit: Luther hat den Hebräer- und den Jakobusbrief vor den Judasbrief und die Offenbarung am Ende des Neuen Testaments eingeordnet. Das liegt daran, dass Luther den Stellenwert einer neutestamentlichen Schrift daran gemessen hat, ob sie „Christum treibet“ oder nicht, d.h. ob sie seiner Ansicht nach die Botschaft von Jesus Christus zum Zentrum hat. Nach diesem Maßstab gehören Hebräerbrief und Jakobusbrief für ihn zusammen mit dem Judasbrief und der Offenbarung ans Ende des Neuen Testaments.

Namen von Jesus

Sie befinden sich hier: Jesus Christus >> Namen von Jesus

Die Namen Jesu: ihre Bedeutung
Was ist in einem Namen enthalten? Haben die Bezeichnungen und Namen Jesu eine Bedeutung? In der Zeit als die Bibel geschrieben wurde, wählten die Israeliten häufig Namen für ihre Kinder, die auf Charakter oder Aussehen des Kindes hinwiesen, z. B. Esau (behaart) und Korah (kahl). Manche Kinder wurden nach einem Vorfall während ihrer Geburt benannt oder ihre Namen beruhten auf einer Hoffnung oder einem Gebet der Eltern, wie beim Namen Zacharias (Gott hat sich erinnert). Manchmal erhielten Kinder den Namen eines Alltagsgegenstandes, wie Tamar (Palme) und Tabitha (Gazelle). Eltern benannten ihre Kinder oft nach der Tageszeit, zu der sie geboren wurden, zum Beispiel: Schacharaim (Morgendämmerung) und Hodesch (Neumond). Auch der Zustand der Mutter inspirierte häufig einen Namen: Lea (erschöpft) und Machli (krank).
Jesus wurde im prophetischen Sinn benannt. Matthäus 1,20-23 sagt: „Während er aber dies im Sinn hatte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum, der sprach: Joseph, Sohn Davids, scheue dich nicht, Maria, deine Frau, zu dir zu nehmen; denn was in ihr gezeugt ist, das ist vom Heiligen Geist. Sie wird aber einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden. Dies alles aber ist geschehen, damit erfüllt würde, was der Herr durch den Propheten geredet hat, der spricht: „Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären; und man wird ihm den Namen Immanuel geben“, das heißt übersetzt: „Gott mit uns“”.

Namen von Jesus: die Auflistung
Warum gibt es so viele verschiedene Namen Jesu? Die Namen dienen als eine Beschreibung dessen, wer Jesus ist und wie Er im Leben des Einzelnen wirkt. Einige Gelehrte haben über 700 Titel und unterschiedliche Namen Jesu in der Bibel gefunden. Lassen Sie uns ein paar davon untersuchen.
Gott – Jesus wird in mehreren Passagen in der Bibel als Gott beschrieben. Zusammen mit Seinem sündlosen Leben, Seinen Wundern und Seiner Auferstehung von den Toten sind Seine Behauptungen, Gott zu sein, fest stehend (Johannes 20,28).
Herr – Im Neuen Testament wird dieser Begriff als ehrender Gruß für einen vornehmen Mann verwendet. Die Jünger verwendeten diesen Begriff, um Jesus als ihren Lehrer und Meister zu grüßen (Matthäus 22,43-44).
Wort – Dieser Titel wurde vom Apostel Johannes verwendet, um die Mission Jesu zu beschreiben. Der Titel steht für Jesu göttliche Natur und Seine ewige und absolute Gottheit (Johannes 1,1.14).
Messias – Der lange erwartete „Gesalbte“, der Israel erlösen würde. Jesus kam, um die Menschheit von Sünde und Tod zu erlösen (Johannes 4,25-26).
Alpha und Omega – Diese beiden Schriftzeichen sind die ersten und letzten Buchstaben des griechischen Alphabets. Dieser anschauliche Titel drückt das ewige Wesen Gottes aus, den Anfang und das Ende (Offenbarung 1,8; 22,13).
Retter – Jesus ist derjenige, der die Menschheit aus der Ewigkeit der Hölle rettet.
Erlöser – Nelson’s New Illustrated Bible Dictionary: „Einer, der, in der Regel durch Zahlung eines Lösegeldes, einen anderen aus Schwierigkeiten, Gefahren oder einer Knechtschaft befreit oder erlöst.” Im Neuen Testament wird Jesus als der endgültige Erlöser, der Sein Leben als Lösegeld hingegeben hat, angesehen (Markus 10,45; Titus 2,14).
Licht der Welt – Jesus ist die Person, die wahre Erkenntnis Gottes bringt. Diejenigen, die dieses Licht ablehnen, bringen ein Urteil über sich selbst (Johannes 8,12; 3,19-21).
Lamm Gottes – Dieser Titel bezieht sich auf Opfersystem des Altes Testaments, in welchem Gott das Blut von Tieren als Sühne für die Sünde annahm (Johannes 1,29.36). Jesu Blut ist zur Sühne für die Sünde!
Anfang der Schöpfung – Christus existierte vor der Erschaffung der Welt und Er herrscht über sie (Offenbarung 3,14).
Mittler – Weil Jesus ganz Gott (der Sohn) ist, kann Er Gott (den Vater) gegenüber der Menschheit vertreten. Weil Er ganz Mensch ist, kann Jesus die Menschheit gegenüber Gott vertreten. Versöhnung ist möglich (1.Timotheus 2,5).
Brot des Lebens – Jesus ist der einzige Anbieter echter geistlicher Nahrung (Johannes 6,35).
Weg, Wahrheit und Leben – Jesus ist der einzige Weg in den Himmel, die einzige Quelle der Wahrheit und die Grundlage allen Lebens (Johannes 14,6)!

Namen von Jesu: persönliche Bedeutung
Was bedeuten Ihnen die Namen Jesu? Haben sie eine persönliche Bedeutung für Sie? Ist Jesus Ihr Retter, Ihr Vermittler, Ihr Erlöser? Wenn nicht, dann empfehlen wir Ihnen, mehr über Ihn zu lernen und das Geschenk der Erlösung anzunehmen, das Er Ihnen anbietet.
Wenn Jesus Ihr Retter ist, sind Sie dann voll Dankbarkeit für das, was Gott für Sie getan hat? Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und loben Sie Ihn mit Seinen unterschiedlichen Namen. „Jesus, Du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Du bist mein Leben, denn ohne Dich wäre mein Leben nichts wert. Du bist mein Retter und mein König, das Lamm Gottes, das für meine Sünden gesühnt hat. Du bist das Alpha und Omega und Du lenkst den Anfang und das Ende eines jeden Ereignisses in meinem Leben. Du bist das Brot des Lebens und ich kann Deine geistliche Nahrung genießen, um in vollkommenem Frieden zu bleiben. Du bist mein Herr und mein Gott. Dies bete ich in Deinem heiligen Namen, Amen. „

Erfahren Sie mehr über Jesus Christus!

Teile diese Information mit anderen, clicke auf einen der unten stehenden Kn pfe. Was bedeutet das?

Folgen Sie uns:

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.