Vorlesegeschichten ab 4

Eure liebsten Seiten heute

  • Die Fastnachtswette veröffentlicht am 20/02/2014
  • Der kleine Wintergeist feiert Fasching veröffentlicht am 27/01/2014
  • Das Märchen vom fröhlichen Monat Februar veröffentlicht am 01/02/2014
  • Der Winter und die Fastnachtsnarren veröffentlicht am 31/01/2016
  • Fastnachtsrätseleien veröffentlicht am 01/02/2016
  • Die fünfte Jahreszeit veröffentlicht am 07/01/2016
  • Fastnachtsgeschichten (Links) veröffentlicht am 27/01/2020
  • Tiere im Winter veröffentlicht am 04/01/2016
  • Der kleine Wintergeist wartet auf die bunten Tage veröffentlicht am 16/02/2019
  • Der Clown, der nicht mehr lachen konnte veröffentlicht am 06/01/2016
  • Krachmacherfasching veröffentlicht am 28/02/2014
  • Der kleine Wintergeist und der Zauberer veröffentlicht am 14/02/2014
  • Der Faschingszauberer und die Kinder veröffentlicht am 06/02/2019
  • Fluppi, das schlaue Eichhörnchen, sucht ein Winterquartier veröffentlicht am 13/11/2013
  • Als die Februarfee ihr buntes Winterlied sang veröffentlicht am 28/02/2014
  • Vom Winter, der kein Winter war veröffentlicht am 20/01/2020
  • Fastnachtsgeschichten veröffentlicht am 05/02/2018
  • Als der Faschingskrapfen auf Reisen ging veröffentlicht am 04/03/2014
  • Als die kleine Waldmaus mit dem Eichhörnchen auf Futtersuche ging veröffentlicht am 04/01/2019
  • Die Jahreszeiten und der Fasching veröffentlicht am 27/02/2014
  • Die Fastnachtshexe und der seltsame Zauberer veröffentlicht am 21/01/2016
  • Schneeflöckchen hilft Schneeglöckchen veröffentlicht am 12/01/2015
  • Der Igel macht Winterschlaf – Eine Fantasiereise veröffentlicht am 20/11/2015
  • Anna und der Clown veröffentlicht am 22/08/2015
  • Das Märchen vom strahlenden Monat Januar veröffentlicht am 09/01/2014
  • Späte Schneeflocken und frühe Frühlingsblumen veröffentlicht am 28/01/2020
  • Die kleine Waldmaus kann nicht schlafen veröffentlicht am 20/01/2014
  • Der Hase Pips und der Regenbogen veröffentlicht am 23/03/2019
  • Der Tanz des kleinen Wintersonnenstrahls veröffentlicht am 22/01/2019
  • Als die Januarfee das Glück suchte veröffentlicht am 24/01/2014
  • Der Zaubersessel und das Land ‚Sorgenfrei’ veröffentlicht am 16/05/2019
  • Am 14. Februar feiern wir Valentinstag veröffentlicht am 09/02/2015
  • Tierwinter veröffentlicht am 15/01/2016
  • Der kleine Rabe und der Luftschlangenbaum veröffentlicht am 22/02/2014
  • Als der Frühling Fasching feierte veröffentlicht am 23/02/2014
  • Maskenball ist heute veröffentlicht am 22/01/2016
  • Kathrin erzählt vom Kuckuck veröffentlicht am 20/04/2018
  • Die Farben der Februarfrau veröffentlicht am 01/02/2018
  • Die kleine Waldmaus, der Igel und der süße Winterduft veröffentlicht am 10/12/2019
  • Tom und der Kater aus dem Weltraum veröffentlicht am 02/01/2016
  • Nora will nicht Prinzessin sein veröffentlicht am 25/01/2016
  • Rosen für Oma veröffentlicht am 02/02/2020
  • Als Frau Holle Winterschlaf machte veröffentlicht am 25/12/2013
  • Auf der Gänseblümchenwiese veröffentlicht am 09/04/2018
  • Das Märchen vom eingebildeten Monat März veröffentlicht am 01/03/2014
  • Der traurige Clown veröffentlicht am 22/02/2014
  • Ein kunterbuntes Faschingsbild veröffentlicht am 01/02/2015
  • Winterspatzen veröffentlicht am 17/01/2019

Der WinterspaziergangDurch den hohen Schnee

Die Raupe RosalieEine Bewegungsgeschichte für die ganz Kleinen

Die Schatzsucheauf den Galapagos Inseln

Im Märchenwaldder Überraschungen

Die LöwenjagdDer Löwe ist los!

Häuptling Habenunuoder: Der Löwe ist los – Teil II

Elefant, Maus und Zwergwerden dicke Freunde

Familie MausFingerspiel für die Kleinsten

Zehn kleine ZappelfingerEin Fingerspiel für die Kleinsten

Kleine Tiere mögen wirEine Bewegungsgeschichte der Insekten

SchneeflockenEine Bewegungsgeschichte mit Wattebällchen und Fallschirm

Die AbenteuerreiseIn einer mit Matten, Reifen, Medizinbällen und Zeitungen gestalteten Bewegungslandschaft geht es zunächst in den Dschungel. In ihm warten einige Abenteuer…

Die KatzenlebenDie Katze ist das Bewegungsvorbild für Selbstbewusstsein und Selbstständigkeit. Ihre Bewegungen faszinieren nicht nur Kinder.

Anne KaffekanneDieses sehr bekannte Lied von Fredik Vahle wird in den Schlüsselszenen mit folgenden Bewegungsaktivitäten untermalt.

Liedtext
Musik

Das SamenkornDie kleine Reise eines Samenkorns.

Die FußballsafariDie Kinder simulieren mit dem Ball eine Reise in einen afrikanischen Nationalpark

Die BergwanderungMit dem Gepäck berg- und talwärts

Das PferderennenEin packendes Finale um die Meisterschaft!

Piraten auf großer Seeoder was man dabei erlaufen kann

Rückfahrt nach Hauseeine Massagegeschichte

Die Ameisenfamiliefleißig-rege-kooperativ

Weltreise mit Schwungtuchunterwegs mit vielen Begegnungen

TraumreisenFamilie Maus – Vögelchen im Nest – Die Sonne lacht – Der Zauberhut – Die Waldfee

Zauberprüfung, die (ab 4 Jahre)

„Die Nächste, bitte!“ Eine Fee mit Regenschirm schwebt heran und landet knapp neben einer Pfütze. Heute haben die jungen Feen ihre Zauberprüfung. Bei diesem Regenwetter! Die Fee schaut in die Runde. „Mirella?“, fragt sie. Mirella zuckt zusammen. Jetzt ist sie an der Reihe. „Mir nach“, ruft die Fee mit dem Schirm und fliegt zurück. Mirella folgt ihr bis ans andere Ende der Wiese. Dort warten die drei weisesten Feen unter einem Schirmpilz auf sie. Da ist es wenigstens trocken. Die drei Feen haben sich knifflige Aufgaben für die Zauberprüfung ausgedacht. Nur wer sie löst, darf sich Glücksfee nennen und die Wünsche der Menschen erfüllen.
„Bist du bereit?“, fragt Desmelda, die Älteste der Feen. Sie hat schneeweißes Haar und ganz runzelige Haut. Auf ihrer Schulter sitzt eine kleine Grille. Mirella nickt. „Es kann losgehen“, sagt sie entschlossen. „Gut“, sagt Desmelda. „Dann zaubere uns bitte eine Tröte.“ Mirella murmelt etwas, schnipst mit den Fingern – und …
„Falsch!“, sagt Desmelda und zeigt auf das Ding, das vor ihr im Gras sitzt. „Das ist keine Tröte, sondern eine Kröte!“ „Verzeihung“, sagt Mirella und beugt sich zu der Kröte hinunter, um sie zu streicheln. „Quak“, macht die kleine Kröte. Mit einem Satz springt sie auf Mirellas Schulter. „Wie niedlich“, sagt Mirella. „So eine Kröte habe ich mir schon immer gewünscht.“
„Versuche es noch einmal“, sagt Lili, die Kleinste der Feen, mit hauchzarter Stimme. „Du weißt ja, was du zaubern sollst: eine Tröte!“ Mirella konzentriert sich, murmelt etwas, schnipst mit den Fingern – und … Lili schüttelt ärgerlich den Kopf. Sie zeigt auf das silberne längliche Ding, das vor ihr schwebt. „Das ist keine Tröte, sondern eine Flöte!“ Mirella nimmt die Flöte und bläst hinein. Was für einen warmen Klang sie hat. Mirella spielt darauf, und es erklingt eine schöne Melodie. Als sie die Flöte absetzt, klatschen die weisen Feen Beifall. „Das war wunderbar“, sagt Desmelda. „Spielst du uns noch ein Lied?“ „Gern“, sagt Mirella. Sie setzt die Flöte an, und wieder erklingt eine wunderschöne Melodie. Die drei Feen sind ganz verzaubert.
„So, und jetzt hätten wir gern die Tröte“, sagt Estrella, die Schönste der Feen. Ihre Augen funkeln wie Bernstein, und ihr glänzendes Haar reicht bis zum Boden hinunter. Mirella nickt. Dieses Mal schafft sie es bestimmt! Sie murmelt etwas, schnipst mit den Fingern – und … „Herrje, das gibt’s doch nicht!“, ruft Estrella und rauft sich die wunderschönen Haare. „Das ist schon wieder keine Tröte!“ „Äh, nein.“ Mirella reibt sich verwundert die Augen. „Das ist die Morgenröte.“ „Oh, schaut mal“, ruft Desmelda. Der Himmel färbt sich in den prächtigsten Farben, in Rosa, Orange und Lila. Und da lässt sich auch schon die Sonne blicken, und es wird endlich wieder warm. „Wundervoll!“ Lili streckt ihre kleine Hand unter dem Schirmpilzdach hervor. „Es hat aufgehört zu regnen. Der Sommer kommt zurück.“ Die drei Feen fassen sich an den Händen und beginnen zu tanzen. Doch Mirella steht daneben und lässt den Kopf hängen. Die Zauberprüfung hat sie ganz schön verpatzt.
„Tja, ich fliege mal los“, sagt Mirella und erhebt sich in die Luft. „Auf Wiedersehen.“ „Halt“, ruft Desmelda. „Wo willst du hin?“ „Ich kann doch keine Tröte zaubern“, sagt Mirella und seufzt. „Deshalb werde ich wohl nie eine Glücksfee sein.“ „Blödsinn“, sagt Lili. „Du bist eine Fee, und du bringst Glück.“ Die beiden anderen Feen nicken. Sie murmeln etwas, schnipsen mit den Fingern und zaubern eine Tröte. Die schenken sie Mirella. Damit sie niemals vergisst, dass sie eine echte Glücksfee ist.
➤ Kategorie: Gute-Nacht-Geschichten
➤ Text von Maren von Klitzing aus dem Buch „Zauberhafte Vorlesegeschichten. Prinzessinnen, Feen, Meerjungfrauen“, www.ellermann.de
➤ Hier können Sie die Geschichte kostenlos downloaden: Die Zauberprüfung

Der Drache mit dem Drachen. Eine Geschichte für Kinder zur Stärkung des Selbstvertrauens.

Der Drache mit dem Drachen – eine Geschichte für Kinder.

An einem Herbsttag ging ein kleiner, gelber Drache mit lilafarbenen Flügeln und grünem Bauch spazieren und machte ein trauriges Gesicht. Der Drache hieß Paul. Eigentlich ging Paul gern in den Drachenkindergarten. Seit einiger Zeit aber, flogen seine Freunde im Drachenkindergarten alle schon. Nur Paul nicht. Paul bekam es einfach nicht hin, wie das mit dem Fliegen und dem Flügelschlagen und dem Durch-die-Luft-Sausen gehen sollte. Er würde das Fliegen wahrscheinlich nie lernen, dachte er. Und das machte ihn sehr traurig, denn ein Drache muss fliegen können, um ein richtiger Drache zu sein. Paul dachte: „Ich bin wohl kein richtiger Drache.“, und dann wurde er noch trauriger.

Missmutig kickte er die Steine auf der Wiese in die Luft.

„Selbst die Steine können fliegen.“, sagte Paul zu sich selbst. Sein Herz wurde schwer und er hatte keine Lust mehr, das Fliegen zu üben. Dabei hatte Mama Drache ihm gesagt, dass man es nur immer wieder probieren müsse. Dann würde es eines Tages von ganz alleine gehen. Und Paul hatte es wirklich probiert. Aber sobald er nur ein kleines Stückchen vom Boden abhob, wurde ihm schwindelig und er bekam ein bisschen Angst.

Das sagte er aber niemandem, denn er schämte sich ein wenig dafür, weil Drachen doch immer mutig und stark sein müssen. So hatte es Paul jedenfalls gehört, tausend Geschichten handelten von Drachen – und die hatten alle keine Angst. Und alle konnten fliegen.

Nur der kleine Drache Paul eben nicht.

Paul schlurfte über die Wiese und fragte sich, was er denn sonst sein könnte, wenn er schon kein richtiger Drache wäre. Vielleicht eine Eidechse? Oder eine Schildkröte? Aber Paul wollte so gern ein richtiger Drache sein, dass ihm nichts gefiel, was er sich überlegte.

Plötzlich flog etwas am Himmel entlang, das ganz bunt war und einen langen Schwanz mit Schleifen hatte. Paul staunte nicht schlecht, wie gut dieses Ding im Herbstwind fliegen konnte! Es drehte sogar Loopings, sauste wild hin und her und blieb dann eine Weile flatternd am Himmel stehen, bevor es wieder ein waghalsiges Manöver flog. Das musste ein sehr außergewöhnlicher Drache sein, dachte Paul, und er war so fasziniert von dem Ding, das da am Himmel herumsauste, dass er seine Traurigkeit ganz vergaß.

„Hallo!“, rief Paul in den Himmel, und hoffte, dass das Ding ihn auch hörte.
Sofort kam das Ding in Windeseile zu Paul gesegelt, setzte sich vor ihn auf die Wiese und lächelte: „Hallo! Ich bin der Drachen Jonah. Und wer bist du?“
„Ohhh“, sagte Paul „das habe ich mir schon gedacht, dass du ein toller Drache sein musst! Du kannst so, so spitzenmäßig fliegen! Ich bin übrigens Paul… und ich bin kein richtiger Drache.“

Der Drachen Jonah lachte.

„Nein? Du bist kein richtiger Drache? Was bist du denn sonst?“, fragte Jonah.
„Das weiß ich auch nicht.“, antwortete Paul. „Fliegen kann ich jedenfalls nicht, weil ich nämlich Angst davor habe, und deswegen kann ich gar kein richtiger Drache sein!“

Paul schlug sich die Hand vor seinen Drachenmund, denn jetzt hatte er ja aus Versehen verraten, dass er Angst vor dem Fliegen hatte.
Aber Jonah sagte nur: „Also für mich siehst du wie ein richtiger, echter Drache aus. Du hast spitze Drachenzähne, Stacheln auf dem Rücken, einen Schwanz – und Flügel hast du auch. Und soll ich dir etwas verraten? Ich hatte früher auch Angst vor dem Fliegen!“
Paul konnte es nicht glauben und er machte große Drachenaugen: „Was? Du hattest Angst? Das glaube ich nicht!“
„Aber ja!“, antwortete Jonah. „Das ist gar nicht so ungewöhnlich. Denn man kann ja fast gar nicht glauben, dass einen die Luft und der Wind tragen können. Weil man sie nicht sehen kann.“

„Ja, genau!“, sagte Paul und war so froh, dass Jonah ihn und seine Angst verstehen konnte.
„Ich verrate dir das allergrößte Drachengeheimnis, lieber Paul“, sagte Jonah lächelnd. „Du musst nur daran glauben, dass dich deine Flügel sicher durch den Himmel tragen. Schließlich sind sie festgewachsen und deine sind toll lila. Außerdem sind sie viel stärker als du vielleicht denkst. Schlag doch mal ganz kräftig mit deinen Flügeln!“

Und Paul schlug kräftig mit den Flügeln und machte so einen Wind dabei, dass Jonah fast fortgeweht worden wäre.
Jonah lachte und sagte: „Siehst du!“

Paul fühlte, wie stark seine Flügel waren. Und ein bisschen fühlte er auch, dass sein Herz mutiger wurde.

„Sollen wir ein kleines Stück zusammen fliegen?“, fragte Jonah. „Du darfst dich auch an meinem Schwanz festhalten, wenn du möchtest. Ich glaube, dass deine Flügel stark genug fürs Fliegen sind! Und wenn du auch daran glaubst, kann nichts mehr schief gehen!“

Paul traute sich und glaubte daran, dass ihn seine Flügel in den Himmel tragen würden. Schließlich waren sie sehr stark. Paul und Jonah hoben ab. Der kleine Drache Paul hielt sich gut an seinem Drachen Jonah fest und er schlug kräftig mit den Flügeln. Plötzlich wurde es ihm gar nicht mehr schwindelig, er spürte den Wind, der ihn an der Nasenspitze kitzelte. Und es war ein tolles Gefühl, daran zu glauben, dass seine Flügel ihn trugen. Wohin auch immer er wollte.

Dann ließ Paul Jonah los und er flog ganz allein einen großen Bogen über den Himmel.
Ja, Paul war ein richtig echter Drache. Und nichts anderes!

(Werbung) „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm – Teil 2„ von Susanne Bohne.
ISBN: 9783752896909, 60 Seiten, farbig illustriert. Für Kinder ab 4 Jahren mit 11 Lern- und Vorlesegeschichten, Rätsel- und Ausmalbildern.

Das Buch ist im (Online-)Buchhandel erhältlich.

  • Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 2

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„Seitdem ich lesen kann, wollte ich immer auch selbst Geschichten schreiben. Nur getraut habe ich mich lange Zeit nicht.“ Die Geschichte von Molimol, dem kleinen Drachen, der Elfe Izzylen und dem Troll Schneckenfreund ist jedoch ein eindeutiger Beweis dafür, dass sich Doris Brändlein nun doch ein Herz gefasst hat und unter die Autoren gegangen ist.

Grafik- und Produktdesignerin Christina Häber ist für die Illustrationen verantwortlich. Die beiden Frauen kennen sich seit vielen Jahren. „Ich wollte unbedingt, dass Christina die Zeichnungen anfertigt.“ Die gebürtige Essenerin, die seit 2009 in Baden-Württemberg lebt, ist Mutter zweier kleiner Kinder. „Und dementsprechend familiär eingespannt“, erzählt Doris Brändlein.

„Genauso wie in meiner Phantasie“

So hat es einige Zeit gedauert, bis die Charaktere der Geschichte Kontur angenommen haben. „Als ich sie zum ersten Mal gesehen habe, hätte ich heulen können vor Freude“, erinnert sich Autorin Doris Brändlein an den für sie so besonderen Moment. „Denn sie sahen genauso aus wie in meiner Phantasie.“ Vor allem Troll „Schneckenfreund“ hat es der Borbeckerin angetan. „Der ist einfach nur süß.“
Warum Schneckenfreund Schneckenfreund heißt, werden die Leser allerdings erst in einer der geplanten Fortsetzungen des Waldabenteuers erfahren. Weitere fünf Geschichten hat Doris Brändlein bereits geschrieben, die zweite liegt Christina Häber derzeit zur Illustration vor.
Aufgelegt wurde „Molimol – Abenteuer im Wald“ in einem Eigenverlag. Für fünf Euro ist die Abenteuergeschichte der drei Freude erhältlich – im Raum Essen derzeit ausschließlich über die Autorin. Die ersten Reaktionen ihrer großen und kleinen Leser findet Doris Brändlein klasse. „Wenn ich die Geschichten Kindern während meiner Töpferseminare vorlesen habe, waren sie schnell völlig gefangen von der Welt der Elfen und Trolle. Aber auch von Erwachsenen kommt ein tolles Feedback auf die Geschichte. Damit hätte ich gar nicht gerechnet.“

Reaktionen von großen und kleinen Leser

Eine Erklärung hat die Autorin dafür nicht. „Mir war beim Schreiben in erster Linie wichtig Worte zu finden, die Empfindungen auslösen. So wie Molimol – das assoziiert Wärme, ein Wohlgefühl.“
Doch wer genau hinschaut, zwischen den Zeilen liest, der wird auch eine Botschaft, Antworten auf verschiedene Fragen, in den kleinen Geschichten finden. Beispielsweise auf die Frage, was Freundschaft bedeutet und warum manche Dinge einfach nur gemeinsam zu meistern sind.

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