Von realschule auf hauptschule

Die Grundschule in Niedersachsen

  • Einschulung
    Schulpflichtig sind in Niedersachsen alle Kinder, die bis zum 30. September sechs Jahre alt werden. Auch jüngere Kinder können auf Antrag der Eltern eingeschult werden. Mit der Aufnahme an die Grundschule werden diese Kinder schulpflichtig. Für Kinder, die schulpflichtig, aber noch nicht schulreif sind, sind Schulkindergärten einzurichten, in denen die Kinder auf den Besuch der 1. Klasse vorbereitet werden.
  • Fächer/Organisation
    Die vierjährige Grundschule gliedert sich in die Schulanfangsphase und die Jahrgänge 3 und 4. Der erste und zweite Schuljahrgang kann als pädagogische Einheit geführt werden, die von den Schülern in ein bis drei Schuljahren durchlaufen wird. Danach wechseln sie in den dritten Schuljahrgang. Werden die Klassen 1 und 2 als pädagogische Einheit geführt, können auch die Klassen 3 und 4 als Einheit geführt werden. Der Fremdsprachenunterricht beginnt in der dritten Klasse.
  • Leistungsnachweise/Noten/Versetzungsregelungen
    Erstmalig am Ende des ersten Schuljahres und dann im zweiten Schuljahrgang erhalten die Kinder ein Berichtszeugnis. Im 3. und 4. Schuljahrgang werden Notenzeugnisse erteilt, die durch Lernentwicklungsberichte ergänzt werden können. Ab dem 4. Schuljahrgang erhalten die Kinder auch eine Note im Fach Englisch. Versetzungen finden erst nach der zweiten Jahrgangsstufe statt. Die Kinder werden versetzt, wenn die Leistungen mindestens mit „ausreichend“ bewertet worden sind. Nicht ausreichende Leistungen können in bestimmtem Umfang ausgeglichen werden.
  • Vergleichsarbeiten
    Alle Bundesländer führen in der 3. Klasse in den Fächern Deutsch und Mathematik einheitlich die Lernstandserhebung VERA 3 durch.
    Mit IGLU (Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung)/PIRLS (Progress in International Reading Literacy Study) wird darüber hinaus im fünfjährigen Turnus in allen 16 Bundesländern ein international vergleichender Lesetest in der vierten Jahrgangsstufe durchgeführt. 2016 hat sich Deutschland zum vierten Mal an IGLU/PIRLS beteiligt.
    Deutschland beteiligt sich auch an TIMSS (Trends in International Mathematics and Science Study). Im Zentrum dieser Untersuchung stehen mathematische und naturwissenschaftliche Kompetenzen von Grundschulkindern. Sie wird alle vier Jahre durchgeführt, zuletzt 2015.
  • Übertrittsregelungen
    Die Entscheidung über die Schulform, in die die Kinder nach der Grundschule wechseln sollen, treffen die Eltern. Seit dem Schuljahr 2015/2016 wird die Grundschulempfehlung am Ende des 4. Schuljahrgangs durch mindestens zwei Beratungsgespräche ersetzt, in denen die Eltern über die individuelle Lernentwicklung des Kindes informiert werden und Empfehlungen zur Wahl der weiterführenden Schulform gegeben werden.

Die weiterführenden Schulen in Niedersachsen

Hauptschule
Die Hauptschule vermittelt ihren Schülern eine grundlegende Allgemeinbildung und eine individuelle Berufsorientierung. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem handlungsbezogenen Lernen.

  • Fächer/Organisation
    Die Hauptschule umfasst die Schuljahrgänge 5 bis 9. Eine 10. Klasse kann eingerichtet werden, ihr Besuch ist freiwillig. Der Unterricht besteht aus verbindlichem Pflicht- und Wahlpflichtunterricht. Zusätzlich gibt es Angebote im wahlfreien Unterricht. 1. Fremdsprache ist Englisch. Ab Klasse 9 wird der Unterricht in Englisch und Mathematik in zwei Leistungsebenen differenziert.
    Hauptschüler nehmen als berufsbildende Maßnahme an mindestens 80 Praxistagen teil, überwiegend in den Klassenstufen 9 und 10.
  • Leistungsnachweise/Noten/Versetzungsregelungen
    Schüler, die in höchstens einem Fach eine mangelhafte Leistung bei sonst ausreichenden Leistungen erreichen, werden versetzt. Bei schlechteren Ergebnissen können bessere Leistungen in anderen Fächern als Ausgleich herangezogen werden. Auch eine Nachprüfung ist möglich.
    Wer nach dem Besuch des 9. oder 10. Schuljahrgangs keinen Abschluss erhält oder einen Abschluss mit weitergehenden Berechtigungen erwerben will, kann im Regelfall den Schuljahrgang einmal wiederholen.
  • Vergleichsarbeiten
    Alle Bundesländer führen in der 8. Klasse in den Fächern Deutsch, Mathematik und der 1. Fremdsprache (Englisch oder Französisch) einheitlich die Lernstandserhebung VERA 8 durch.
  • Abschlüsse
    Am Ende des 9. Schuljahrgangs kann an der Hauptschule der Hauptschulabschluss erworben werden, am Ende des 10. Schuljahrgangs können folgende Abschlüsse erworben werden:
    > Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss
    > Sekundarabschluss I – Realschulabschluss
    > Erweiterter Sekundarabschluss I (berechtigt zum Besuch der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe)
  • Übergänge/Wechsel
    Nach Maßgabe der Abschlüsse können die Schüler ihren Bildungsweg berufsbezogen fortsetzen. Abhängig vom an der Hauptschule erworbenen Abschluss sind die Schüler auch zum Übergang in eine berufsbildende Schule (z. B. Fachoberschule, berufliches Gymnasium) oder in die gymnasiale Oberstufe des allgemeinbildenden Gymnasiums bzw. der Gesamtschule berechtigt.

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Realschule
Die Realschule umfasst die Schuljahrgänge 5 bis 10. Sie vermittelt ihren Schülern eine erweiterte Allgemeinbildung und eine allgemeine Berufsorientierung.

  • Fächer/Organisation
    Die Realschule ermöglicht ihren Schülern eine individuelle Schwerpunktbildung in den Schuljahrgängen 9 und 10 in einem der Schwerpunkte Fremdsprachen, Wirtschaft, Technik oder Gesundheit und Soziales. Der Unterricht besteht aus Pflichtunterricht sowie aus Angeboten im Wahlpflichtunterricht und im wahlfreien Unterricht. Eine zweite Fremdsprache – in der Regel Französisch – wird ab dem 6. Schuljahrgang als Wahlpflichtkurs angeboten. Überwiegend in den Klassen 8 bis 10 werden berufsorientierende Maßnahmen als Praxistage an mindestens insgesamt 30 Schultagen durchgeführt.
  • Leistungsnachweise/Noten/Versetzungsregelungen
    Schüler, die mindestens ausreichende Noten in allen Fächern und in höchstens einem Fach eine mangelhafte Note erreichen, werden am Schuljahresende in die nächsthöhere Jahrgangsstufe versetzt. Bei schlechteren Ergebnissen können bessere Leistungen in anderen Fächern als Ausgleich herangezogen werden. Auch eine Nachprüfung ist möglich.
    Wer nach dem Besuch des 9. oder 10. Schuljahrgangs keinen Abschluss erhält oder einen Abschluss mit weitergehenden Berechtigungen erwerben will, kann im Regelfall den jeweiligen Schuljahrgang einmal wiederholen.
  • Vergleichsarbeiten
    Alle Bundesländer führen in der 8. Klasse in den Fächern Deutsch, Mathematik und der 1. Fremdsprache (Englisch oder Französisch) einheitlich die Lernstandserhebung VERA 8 durch.
  • Abschlüsse
    Nach dem 9. Schuljahrgang kann der Hauptschulabschluss erworben werden.
    Am Ende des 10. Schuljahrgangs können folgende Abschlüsse erworben werden:
    > Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss
    > Sekundarabschluss I – Realschulabschluss
    > Erweiterter Sekundarabschluss I (berechtigt zum Besuch der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe)
    Realschüler nehmen am Ende der 10. Klasse an einer zentralen Abschlussprüfung teil.
  • Übergänge/Wechsel
    Nach Maßgabe der Abschlüsse können die Schüler ihren Bildungsweg berufsbezogen fortsetzen oder in die gymnasiale Oberstufe wechseln.

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Oberschule
Durch die Förderung von Grundfertigkeiten, selbstständigem und sozialem Lernen erwerben Schüler an der Oberschule die Qualifikationen, um ihren Bildungsweg berufs-, aber auch studienbezogen fortzusetzen. Berufspraktische Schwerpunkte helfen dabei ebenso wie Profile in den Bereichen Fremdsprachen, Wirtschaft, Technik sowie Gesundheit und Soziales oder das gymnasiale Angebot mit der Zielsetzung Abitur und Studium. In der 8. Klasse führen die Oberschulen zudem ein Kompetenzfeststellungsverfahren durch. Die Ergebnisse sind Grundlage für die individuelle Förderung und die Berufswegeplanung der Schüler.

  • Fächer/Organisation
    Die Oberschule umfasst die Schuljahrgänge 5 bis 10. Der Unterricht gliedert sich in den verbindlichen Pflicht- und Wahlpflichtunterricht und den freiwilligen Wahlunterricht. Eine Oberschule kann mit oder ohne gymnasialem Angebot geführt werden. Für den Besuch des gymnasialen Zweigs ist eine zweite Fremdsprache ab Klasse 6 verpflichtend. Der Unterricht kann nach Entscheidung der Schule jahrgangsbezogen (in den Schuljahrgängen 5 und 6), jahrgangsbezogen in Verbindung mit Fachleistungsdifferenzierung auf zwei oder drei Anforderungsebenen in den Kernfächern Deutsch, Mathematik und Englisch oder überwiegend schulzweigbezogen erteilt werden. Wird eine Oberschule mit gymnasialem Angebot geführt, soll dieses ab dem 7. Schuljahrgang und muss ab dem 9. Schuljahrgang überwiegend schulzweigbezogen geführt werden. In den Sachfächern kann bilingualer Unterricht angeboten werden.
  • Leistungsnachweise/Noten/Versetzungsregelungen
    Schüler, die mindestens ausreichende Noten in allen Fächern und in höchstens einem Fach eine mangelhafte Note erreichen, werden am Schuljahresende in die nächsthöhere Jahrgangsstufe versetzt. Bei schlechteren Ergebnissen können bessere Leistungen in anderen Fächern als Ausgleich herangezogen werden. Auch eine Nachprüfung ist möglich. Wer nach dem Besuch des 9. oder 10. Schuljahrgangs keinen Abschluss erhält oder einen Abschluss mit weitergehenden Berechtigungen erwerben will, kann im Regelfall den Schuljahrgang einmal wiederholen.
  • Vergleichsarbeiten
    Alle Bundesländer führen in der 8. Klasse in den Fächern Deutsch, Mathematik und der 1. Fremdsprache (Englisch oder Französisch) einheitlich die Lernstandserhebung VERA 8 durch.
  • Abschlüsse
    Am Ende des 9. Schuljahrgangs kann der Hauptschulabschluss erworben werden.
    Am Ende des 10. Schuljahrgangs können folgende Abschlüsse erworben werden:
    > Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss
    > Sekundarabschluss I – Realschulabschluss
    > Erweiterter Sekundarabschluss I (berechtigt zum Besuch der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe)
  • Übergänge/Wechsel
    Abhängig vom an der Oberschule erworbenen Abschluss sind die Schüler zum Übergang in eine berufsbildende Schule (z. B. Fachoberschule, berufliches Gymnasium) oder in die gymnasiale Oberstufe des allgemeinbildenden Gymnasiums bzw. der Gesamtschule berechtigt. Die Schülerinnen und Schüler, die im Schuljahr 2015/2016 den 9. Jahrgang sowie im Schuljahr 2016/2017 den als Einführungsphase in die gymnasiale Qualifikationsphase geführten 10. Jahrgang besuchen, haben letztmalig die Möglichkeit, das Abitur nach 12 Schuljahren zu erwerben.

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Gesamtschule
Die Gesamtschule vermittelt ihren Schülern eine grundlegende, erweiterte oder breite und vertiefte Allgemeinbildung und ermöglicht ihnen, ihren Bildungsweg berufs- oder studienbezogen fortzusetzen. Sowohl die Integrative als auch die Kooperative Gesamtschule können ohne gymnasiale Oberstufe geführt werden.

  • Integrierte Gesamtschule (IGS)
    In der Integrierten Gesamtschule (IGS) werden Schüler des 5. bis 12. Schuljahrganges unterrichtet. Schülern mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen sollen gemeinsame Lernerfahrungen vermittelt werden. Gleichzeitig werden die Schüler durch differenzierenden Unterricht individuell gefördert. Die Differenzierung erfolgt ab Klasse 7 schrittweise über Fachleistungskurse auf verschiedenen Anspruchsebenen.
  • Kooperative Gesamtschule (KGS)
    In der Kooperativen Gesamtschule (KGS) werden Schüler des 5. bis 12. Schuljahrgangs im Hauptschul-, Realschul- oder Gymnasialzweig und ggf. der gymnasialen Oberstufe unterrichtet. Innerhalb der Zweige ist eine weitere Differenzierung durch Schwerpunktprofile möglich. So besuchen Schüler mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen gemeinsam eine Schule. Die Durchlässigkeit zwischen den Schulformen ist damit – unter den notwendigen Voraussetzungen – besonders leicht.
  • Leistungsnachweise/Noten/Versetzungsregelungen
    Für die 5. bis 8. Klasse können an der Integrierten Gesamtschule anstelle von Notenzeugnissen Lernentwicklungsberichte ausgegeben werden. Darin sind für alle Fächer und Fachbereiche Hinweise auf den derzeitigen Lernstand sowie mögliche Fördermaßnahmen gegeben. Daneben können Schülerberichte für eine verbesserte Selbsteinschätzung sorgen. In ihnen ist die Stellungnahme der Schüler zur eigenen Lernentwicklung sowie zum Lernstand erfasst. Ab der 9. Klasse sind Notenzeugnisse verpflichtend. Ihnen kann ein verkürzter Entwicklungsbericht beigefügt werden. In den Jahrgängen 5 bis 9 an der Integrierten Gesamtschule findet keine Versetzungsentscheidung statt. Leistungsstärken und -schwächen werden hier in binnendifferenzierten Kursen auf verschiedenen Leistungsebenen aufgefangen. Erst für den Übergang in die gymnasiale Oberstufe ist eine Versetzung erforderlich.
    Die Versetzungsbestimmungen der Gesamtschule entsprechen denen der einzelnen Schulformen Hauptschule, Realschule und Gymnasium.
  • Vergleichsarbeiten
    Alle Bundesländer führen in der 8. Klasse in den Fächern Deutsch, Mathematik und der 1. Fremdsprache (Englisch oder Französisch) einheitlich die Lernstandserhebung VERA 8 durch.
  • Abschlüsse
    An der Gesamtschule können die Schüler dieselben Abschlüsse erwerben wie an der Hauptschule, der Realschule oder dem Gymnasium. Für den Bildungsgang und die Abschlussbedingungen gelten die Vorschriften der entsprechenden Schulformen. Die Allgemeine Hochschulreife wird nach 13 Schuljahren vergeben.
  • Übergänge/Wechsel
    Nach Maßgabe der Abschlüsse können die Schüler ihren Bildungsweg berufsbezogen fortsetzen, haben aber auch Zugang zu studienbezogenen Bildungswegen. Der erweiterte Sekundarabschluss I berechtigt zum Besuch der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe.
    Wer das Abitur bestanden hat, kann zwischen Studium oder einer Berufsausbildung wählen.

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Gymnasium
Das Gymnasium umfasst die Schuljahrgänge 5 bis 13. Das Gymnasium vermittelt seinen Schülern eine breite und vertiefte Allgemeinbildung und ermöglicht den Erwerb der allgemeinen Studierfähigkeit.
Zum Schuljahr 2015/2016 stellte Niedersachsen wieder auf das Abitur nach 13 Schuljahren um. Der letzte G8-Jahrgang legt seine Abiturprüfung im Kalenderjahr 2019 ab. Der erste Schuljahrgang wird voraussichtlich im Schuljahr 2020/21 sein Abitur nach 13 Jahren erwerben. Leistungsstarke Schülerinnen und Schüler können individuell die Schulzeit verkürze, indem sie ein Jahr überspringen.

  • Fächer/Organisation
    Das Gymnasium umfasst die Schuljahrgänge 5 bis 13. Die Schulen haben die Wahl zwischen Pflicht- und wahlfreiem Unterricht einerseits und Pflicht-, Wahlpflicht- und wahlfreiem Unterricht andererseits. Ab Klasse 6 ist eine 2. Fremdsprache verpflichtend. Im 8. bis 10. Schuljahrgang können besondere fachbezogene Unterrichtsschwerpunkte gesetzt werden.
  • Leistungsnachweise/Noten/Versetzungsregelungen
    Schüler, die mindestens ausreichende Noten in allen Fächern und in höchstens einem Fach eine mangelhafte Note erreichen, werden am Schuljahresende in die nächsthöhere Jahrgangsstufe versetzt. Bei schlechteren Ergebnissen können bessere Leistungen in anderen Fächern als Ausgleich herangezogen werden. Auch eine Nachprüfung ist möglich. Wer nach dem Besuch des 9. oder 10. Schuljahrgangs keinen Abschluss erhält oder einen Abschluss mit weitergehenden Berechtigungen erwerben will, kann im Regelfall den Schuljahrgang einmal wiederholen. Der erfolgreiche Abschluss der 10. Klasse berechtigt zum Besuch der gymnasialen Oberstufe. Sie gliedert sich in die einjährige Einführungsphase, die zweijährige Qualifikationsphase und endet mit dem Abitur.
  • Vergleichsarbeiten
    Alle Bundesländer führen in der 8. Klasse in den Fächern Deutsch, Mathematik und der 1. Fremdsprache (Englisch oder Französisch) einheitlich die Lernstandserhebung VERA 8 durch.
  • Abschlüsse
    Mit dem Ende des 10. Schuljahrgangs erhalten die Schüler – abhängig von ihren Leistungen – einen der folgenden Abschlüsse:
    > Erweiterter Sekundarabschluss I mit Berechtigung zum Besuch der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe
    > Sekundarabschluss I – Realschulabschluss
    > Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss
    Der Abschluss der Allgemeinen Hochschulreife wird am Ende des zweiten Jahres der Qualifikationsphase erworben.
  • Übergänge/Wechsel
    Nach Maßgabe der Abschlüsse können die Schüler ihren Bildungsweg berufsbezogen fortsetzen, haben aber auch Zugang zu studienbezogenen Bildungswegen. Wer das Abitur bestanden hat, kann zwischen Studium oder einer Berufsausbildung wählen.
  • Prüfungsaufgaben
    Die Kultusministerkonferenz hat Bildungsstandards für die Allgemeine Hochschulreife in den Fächern Deutsch, Mathematik sowie Englisch und Französisch als fortgeführte Fremdsprachen definiert. Diese fachbezogenen Kompetenzen sind ab dem Schuljahr 2016/2017 verbindlich für alle Bundesländer. Von den Bildungsstandards können jedoch nicht unmittelbar Abituraufgaben abgeleitet werden. Vielmehr orientieren sich die Abituraufgaben aller 16 Länder zukünftig an diesen Bildungsstandards.
    Den Ländern steht ein gemeinsamer Aufgabenpool zur Verfügung. Die Aufgabensammlung zeigt exemplarisch, wie die beschriebenen Kompetenzen und Vorgaben für die Abiturprüfung in Aufgaben für die Fächer Deutsch, Mathematik und die fortgeführte Fremdsprache umgesetzt werden können. So soll die Vergleichbarkeit der Anforderungen in den Ländern gewährleistet werden.

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Weitere Informationen zu Niedersachsen

Hier finden Sie Links zu folgenden Informationen:

  • Prüfungstermine
  • Schulferien

Studienkreis in Niedersachsen:

  • Nachhilfe Hannover
  • Nachhilfe Braunschweig
  • Alle Standorte in Niedersachsen

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Primarstufe

Grundschule

Die Grundschule muss jeder besuchen. Die meisten Kinder werden mit sechs Jahren eingeschult. Dann besuchen sie die Grundschule je nach Bundesland vier oder sechs Jahre. In den Fächern Mathematik, Deutsch, Sachkunde, aber auch Musik, Religion, Sport und ab dem dritten Schuljahr auch Englisch werden die Grundkenntnisse oft spielerisch vermittelt. Das Ziel soll es sein, konzentriertes Arbeiten zu erlernen.

Nach der 4. bzw. 6. Klasse steht der Wechsel in die Sekundarstufe I an. Meistens erfolgt eine Empfehlung für eine weiterführende Schule seitens der Lehrenden. Hier gilt, keine Entscheidung ist endgültig. Auch ein Kind, das in die Hauptschule geht, kann mit Fleiß und Ehrgeiz später das Abitur machen.

Primarstufe + Sekundarstufe I (Klasse 1 bis 10)

Sonder- bzw. Förderschule

Für Kinder, die aufgrund verschiedener Beeinträchtigungen (körperliche oder geistige Behinderungen oder Lernschwächen) keine normale Schule besuchen können, gibt es Förder- bzw. Sonderschulen. Es gibt acht, in manchen Bundesländern sogar zehn verschiedene sonderpädagogische Richtungen.

Die Förder- bzw. Sonderschulform ist nicht unumstritten. Denn Deutschland hat sich durch die Anerkennung der UN-Behinderungskonvention verpflichtet, ein gemeinsames Lernen – auch Inklusion genannt – zu garantieren.

Sekundarstufe I (Klasse 5 bis 10)

Die Sekundarstufe I bezeichnet die 5. bis 10. bzw. die 7. bis 10. Klasse. Dementsprechend zählen zu diesem Bereich Hauptschulen, Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien. Welche Schulform für welches Kind geeignet ist, ist leistungsabhängig.

Bei entsprechenden Voraussetzungen können an der Hauptschule alle in der Sekundarstufe I angesiedelten Abschlüsse erworben werden. Nach einer abgeschlossenen neunten Klasse besitzen die Schülerinnen und Schüler automatisch den Hauptschulabschluss, also die Berufsschulreife.

Schüler mit guten Noten können mit dem Besuch der zehnten Klasse den Realschulabschluss, und damit die mittlere Reife, erreichen. Bei entsprechend gutem Realschulabschluss (min. in allen Fächern befriedigend) kann anschließend die gymnasiale Oberstufe besucht werden.

In der Hauptschule werden nicht nur die Kenntnisse in den Hauptfächern Mathe, Deutsch und Englisch vertieft, sondern auch praxisbezogene Fächer angeboten, die auf das Berufsleben vorbereiten sollen.

Realschule

In der Realschule werden neben den üblichen auch naturwissenschaftliche und technische Fächer unterrichtet. Auch hier wird viel Wert auf die Praxis und auf eine erweiterte Grundausbildung gelegt.

In der Realschule kann nach der zehnten Klasse und mit dem Erwerb der mittleren Reife eine Ausbildung begonnen werden. Mit einem guten Realschulabschluss kann dann die Fachoberschule oder die Oberstufe eines Gymnasiums besucht werden.

Sekundarstufe I + II (Klasse 5 bzw. 7 bis 12 bzw. 13)

Gesamtschule

Die Gesamtschule vereint die einzelnen Schulformen der Sekundarstufe I.
Jeder Schüler und jede Schülerin hat unabhängig von der Schulform aber abhängig von der Leistung die Möglichkeit, die Schule nach der neunten Klasse mit einem Hauptschulabschluss, nach der zehnten Klasse mit der mittleren Reife oder nach der zwölften bzw. 13. Klasse mit dem Abitur zu verlassen.

Es wird zwischen den kooperativen Gesamtschulen und integrierten Gesamtschulen unterschieden:

In der kooperativen Gesamtschule findet der Unterricht im Klassenverband statt, der auf den Abschluss ausgerichtet ist.

In integrierten Gesamtschulen werden zunächst alle Kinder unabhängig ihrer Leistungen in einem Klassenverband unterrichtet. Erst ab der siebten Klasse wird eine leistungsabhängige Unterteilung in den Hauptfächern vorgenommen. Die Nebenfächer werden weiterhin in einem leistungsunabhängigen Klassenverband unterrichtet. Ab der elften Klassen kommen die Schülerinnen und Schüler mit einem guten Realschulabschluss in die gymnasiale Oberstufe, also in die Sekundarstufe II, die ebenfalls in der Gesamtschule vorhanden ist. Im Idealfall wird diese mit dem Abitur abgeschlossen.

(Allgemeinbildendes) Gymnasium

Wie in der Gesamtschule werden im Gymnasium die Schülerinnen und Schüler von der 5. bzw. 7. bis zur 12. bzw. 13. Klasse unterrichtet.

Die Schülerinnen und Schüler haben automatisch mit der Versetzung in die zehnte Klasse einen Abschluss, der mit dem Hauptschulabschluss und mit der Versetzung in die elfte Klasse einen Abschluss, der mit der mittleren Reife gleichzusetzen ist.

Es gibt Gymnasien mit verschiedenen Ausrichtungen, z. B. humanistische Gymnasien spezialisieren sich besonders auf Fremdsprachen wie Latein und Griechisch, neusprachliche Gymnasien auf Fremdsprachen wie Englisch, Spanisch und Französisch und naturwissenschaftliche Gymnasien auf Fächer wie Mathematik, Physik, Biologie und Chemie. Häufig kombinieren die Gymnasien den naturwissenschaftlichen und den neusprachlichen Zweig in einer Schule.

Am Gymnasium kann die Schülerinnen und Schüler nach zwölf bzw. 13 Jahren je nach Bundesland die allgemeine Hochschulreife, das Abitur, erlangen und damit an allen Fachhochschule, Hochschulen und Universitäten studieren. Auch die Chancen auf einen Ausbildungsplatz mit dem Abitur sind sehr hoch.

Sekundarstufe II (ab Klasse 11) – Berufsbildende Schulen

Berufliches Gymnasium

Mit der mittleren Reife kann das berufliche Gymnasium besucht werden. Dies ist eine Schulform des berufsbildenden Schulbereichs. Im Gegensatz zu dem allgemeinbildenden Gymnasium können sich die Schülerinnen und Schüler auf eine berufsbezogene Fachrichtung spezialisieren: Wirtschaft, Technik, Hauswirtschaft oder Sozialpädagogik. Ziel ist der Erwerb der allgemeinen Hochschulreife nach der 13. Klasse. Mit dem Abitur kann dann an allen Universitäten und Hochschulen studiert, aber auch eine Berufsausbildung gemacht werden.

Berufsfachschule

Schülerinnen und Schüler mit einem Hauptschulabschluss können hier das Berufsbildungsjahr absolvieren. Dieses kann je nach Bundesland auf eine reguläre Ausbildung angerechnet werden und führt zur mittleren Reife. Die Schülerinnen und Schüler werden hier auf verwaltende oder kaufmännische Berufe vorbereitet.

Wer die mittlere Reife bereits besitzt, kann an der Berufsfachschule eine schulische Berufsausbildung machen. Die Berufsfachschule ist eine Vollzeitschule und dauert je nach Bundesland und Ausbildung zwei bis drei Jahre. Die Berufsausbildung umfasst Berufe im Gesundheitswesen (z. B. Gesundheits- und Krankenpfleger/in), technische, kaufmännische, soziale und künstlerische Berufe.

Berufsschule

Die Berufsschule wird innerhalb einer Ausbildung besucht und kann in Form vom Blockunterricht (z. B. drei Wochen Ausbildungsbetrieb, eine Woche Schule) oder aufgeteilt (einen Tag in der Woche Berufsschule) erfolgen. Nach zwei bis drei Jahren wird die Ausbildung mit einer Abschlussprüfung beendet. Die Berufsschulen sind in Deutschland häufig in handwerkliche und kaufmännische Schulen unterteilt.

Fachoberschule/Berufsoberschule

Fachoberschulen bieten Jugendlichen mit einem mittleren Schulabschluss die Möglichkeit, das Fachabitur zu machen. Mit diesem können sie anschließend an Fachhochschulen studieren. Sie spezialisieren sich dort auf einen Bereich – z. B. Technik, Gesundheit oder Verwaltung.

Tertiärbereich

Der Tetriärbereich umfasst Berufsakademien, Fachhochschulen, Hochschulen und Universitäten.

Schulwechsel – Was ist nach der Grundschule zu beachten?

Schulwechsel von der Grundschule auf die weiterführende Schule: Wo geht es weiter? In den Bundesländern gelten unterschiedliche Regelungen für den Schulübertritt

Gymnasium, Realschule oder Hauptschule: Wie soll es nach der Grundschule für Kinder weitergehen? Viele Eltern wünschen sich für ihren Sprössling nur die beste Ausbildung und möchten, dass Sohn oder Tochter Abitur machen. Doch der Schulwechsel aufs Gymnasium ist nicht in jedem Bundesland ohne Weiteres möglich.

Prüfen Sie jetzt Ihre Aussichten für die Schulplatzklage! *

Schulrecht ist in Deutschland eine Angelegenheit der Länder. Somit gelten auch zum Übertritt von der Grundschule zur weiterführenden Schule von Bundesland zu Bundesland unterschiedliche Voraussetzungen. Für die Festlegung der einzelnen Richtlinien sind die Kultusministerien der Länder zuständig.

Das Schulsystem in Deutschland von der Grundschule bis zum Abschluss

Die Schulpflicht beginnt zwischen dem fünften und siebten Lebensjahr. Zunächst besuchen Kinder die Grundschule, die sogenannte Primärstufe. In den meisten Bundesländern dauert diese vier Jahre, in Berlin und Brandenburg sechs Jahre.

Nach der Grundschule steht der Übertritt auf eine weiterführende Schule mit der Sekundarstufe I an: Gymnasium, Realschule oder Hauptschule. Einige Bundesländer kennen auch die Schulform der Gesamtschule oder der Oberschule.

Am Gymnasium und der Gesamtschule folgt auf die Sekundarstufe I die Sekundarstufe II, die mit dem Abitur abschließt. Dauerte die Sekundarstufe II in den westlichen Bundesländern traditionell bis Klasse 13, haben in den 2000er Jahren fast alle Länder das Abitur nach zwölf Jahren (G8) eingeführt. Nach erheblichen Einführungsschwierigkeiten und Kritik kehrten einige Bundesländer wieder zum Regelabitur nach dreizehn Jahren zurück.

Beratungsgespräche, Aufnahmeprüfungen und Probeunterricht ermöglichen unter Umständen den Wechsel aufs Gymnasium. (Foto: Björn Wylezich)

Das Übertrittszeugnis: Wenn die Noten über den Schulwechsel entscheiden

In vielen Bundesländern können Eltern nicht frei wählen, welche Schule ihre Kinder nach der Grundschule besuchen. Entscheidend sind vielmehr die Noten im letzten Grundschuljahr sowie die Empfehlung der Grundschullehrer.

Ein sogenanntes Übertrittszeugnis gibt es zum Beispiel in Bayern, Brandenburg und Bremen. Für den direkten Schulwechsel auf das Gymnasium benötigen Schüler in Bayern in den Fächern Deutsch, Mathe, Heimat- und Sachkunde einen Notendurchschnitt von 2,33. Bis zu einem Notendurchschnitt von 3,00 wird eine Empfehlung für die Realschule ausgesprochen. Das Übertrittszeugnis erhalten die Schüler jeweils im Mai. Bei der Anmeldung an der weiterführenden Schule muss es vorgelegt werden.

In anderen Bundesländern, etwa Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern oder Hessen, sprechen die Grundschullehrer eine Empfehlung für die weiterführende Schule aus, die für die Eltern aber nicht bindend ist.

Nach Aufnahmeprüfung aufs Gymnasium

Die Übertrittszeugnisse standen immer wieder in der Kritik, da sie zu hohen Druck auf die Grundschulkinder ausüben würden. Um den Leistungsdruck zu mindern und dem Elternwillen mehr Gewicht einzuräumen, haben daher die meisten Länder die Bedeutung des Übertrittszeugnisses abgeschwächt. Im Schuljahr 2015/2016 ersetzte etwa Niedersachsen die bisherige Schullaufbahnempfehlung durch zwei verpflichtende Beratungsgespräche.

Prüfen Sie jetzt Ihre Aussichten für die Schulplatzklage! *

In Bayern dürfen Schüler, die knapp unter dem Notendurchschnitt für das Gymnasium liegen, seit 2009 an einem dreitätigen Probeunterricht teilnehmen. Bei der anschließenden Abschlussprüfung müssen die Schüler in Deutsch und Mathematik mindestens die Noten drei und vier erzielen. Laut bayerischem Kultusministerium nutzen etwa zehn Prozent eines Übertritt-Jahrgangs diese Möglichkeit, etwa die Hälfte davon besteht die Aufnahmeprüfung fürs Gymnasium.

Brandenburg hat ebenfalls Eignungsprüfungen für den Schulwechsel auf das Gymnasien eingeführt. Auch in Sachsen-Anhalt ist eine Aufnahmeprüfung Voraussetzung für den Übertritt aufs Gymnasium.

Quellen: GG, Kultusministerkonferenz, Kultusministerien der Länder

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What’s the difference between realschule, gymnasium, and hauptschule, in terms of practice and education?

Broadly speaking, the original purpose of the three secondary school streams was:

  • To prepare someone for an academic career in the Gymnasium

  • To prepare someone for a technical or administrative career in the Realschule

  • To prepare someone for a vocational career in the Hauptschule

The three school offer different secondary leaving certificates:

  • Abitur

  • Realschulabschluss

  • Hauptschulabschluss

The subjects are also a bit different – for example, a Realschule may offer courses in technology (eg learning to solder) that a Gymnasium would not (conversely, Ancient Greek would likely only be taught in a Gymnasium). However, many subjects are common (languages, maths….), although may be taught at different levels and in different teaching styles.

Over time, the various professions have crept “upwards” – so that some things that used to require just a Hauptschulabschluss now require a Realschulabschluss, and so on. This also caused the distribution of students to shift, from (very roughly) a third in each to over 50% at the Gymnasium these days.

Children are placed into one of the three streams of secondary education after primary school, primarily based on aptitude. /u/Yamamba78 already covered this much better than I could, so I won’t repeat what they said.

Given that education is the responsibility of each German state, and education is always being tinkered with, each state has their own system. In many states, the Realschule and Hauptschule have merged into one (where a student has the possibility to do a Realschulabschluss after they have completed their Hauptschulabschluss). Also, many states offer Gesamtschulen (often in addition to the separated GY/RS/HS) where you can acquire all three secondary leaving certificates, but with a different teaching style (for example, in Hamburg at the moment, finishing your Abitur at a Gymnasium takes 8 years, while doing it at a Gesamtschule takes 9. I say “at the moment” as these kinds of things are constantly being tinkered with by various state governments).

If you’re struggling at the GY or RS you can also downgrade to a “lower” secondary school. Conversely, students doing very well in the RS/HS have the option of switching to a “higher” secondary school, although in practice this doesn’t happen all that often.

After the RS/HS there are a number of “upper secondary” (between secondary and tertiary) schools (the GY usually includes the “upper secondary” streams) which offer various paths to different forms of tertiary education – take a look at this infographic. This means that, should they wish to and have the academia aptitude, there are a number of ways in which someone with a Realschul- or Hauptschulabschluss can attend university. It should be said, however, that in Germany the various non-university forms of tertiary education are more highly valued than in other countries, so (depending on what career they wish to pursue) attending one of these other non-university tertiary education establishments offer a perfectly reasonable career path.

All state run secondary schools are free. There are also private secondary schools (some of which are boarding schools), which must cover the same curriculum as the state schools (and offer the same secondary leaving certificates) but cost money to attend. These private secondary schools have a poor reputation as only existing so that the….. lesser lights of wealthy families can be “coached” to a higher secondary leaving certificate that they would otherwise have been able to receive. The overwhelming majority of students attend state schools.

Lebenslagen

Wechsel in die Werkrealschule/Hauptschule

Wechselmöglichkeit von Realschule und Gymnasium in die Werkrealschule/Hauptschule (ohne Prüfung)

Realschüler oder Gymnasiast

Zeitpunkt des Übergangs

Wechsel erfolgt in die

Voraussetzungen

der Klassen 5 bis 7

Ende des zweiten Schulhalbjahres

nächsthöhere Klasse der Werkrealschule/
Hauptschule

wenn sie nach der Werkrealschul-verordnung hätten versetzt werden können

der Klassen 5 bis 7

während des Schuljahres

nächsthöhere Klasse der Werkrealschule/
Hauptschule

wenn sie am Ende des vorhergegangenen Schuljahres in der Realschule oder im Gymnasium nicht versetzt wurden, aber nach der Werkrealschul-
verordnung hätten versetzt werden können

der Klassen 5 bis 7, die nicht versetzt wurden und auch nicht nach der Werkrealschul-
verordnung hätten versetzt werden können

Ende des zweiten Schulhalbjahres

nächsthöhere Klasse der Werkrealschule/
Hauptschule

  • in den Klassen 5 und 6, wenn sie eine entsprechende Bildungsempfehlung der bisher besuchten Schule erhalten haben oder
  • in der Klasse 7, wenn die aufnehmende Werkrealschule/
    Hauptschule nach Beratung mit der bisher besuchten Schule zur Annahme gelangt, dass der Schüler oder die Schülerin den Anforderungen der Klasse 8 der Werkrealschule/
    Hauptschule voraussichtlich gewachsen sein wird

der Klasse 8

Schuljahresbeginn

Klasse 9 der Werkrealschule/
Hauptschule

wenn sie in die Klasse 9 versetzt wurden

der Klassen 5 bis 8, die nicht versetzt wurden und die Voraussetzungen für den Wechsel ohne Prüfung nicht erfüllen und auch nicht aufgrund einer Prüfung in die nächsthöhere Klasse der Werkrealschule/
Hauptschule aufgenommen werden könnten

während des Schulhalbjahres

entsprechende Klasse der Werkrealschule/
Hauptschule

keine

Wechselmöglichkeit von Realschule und Gymnasium in die Werkrealschule/Hauptschule (mit Prüfung)

Realschüler oder Gymnasiast

Zeitpunkt des Übergangs

Wechsel erfolgt in die

Voraussetzungen

der Klassen 5 bis 7, die nicht versetzt wurden und die Voraussetzungen für den Wechsel ohne Prüfung nicht erfüllen

Ende des zweiten Schulhalbjahres

nächsthöhere Klasse der Werkrealschule/
Hauptschule

wenn sie in der von der Werkrealschule/ Hauptschule vorgenommenen Prüfung Leistungen aufweisen, die erwarten lassen, dass sie den Anforderungen der Werkrealschule/ Hauptschule gewachsen sein werden

Hinweis: Schüler und Schülerinnen der Klasse 9 der Realschule oder des Gymnasiums, die am Schuljahresende nicht versetzt wurden, können die Klasse 9 an der Werkrealschule/Hauptschule wiederholen, wenn sie dies auch an der Realschule oder am Gymnasium könnten.

Nazwy szkół po niemiecku, rodzaje szkół

akademia medyczna – medizinische Akademie f
akademia muzyczna – Musikhochschule f
akademia sztuk pięknych – Kunstakademie f
akademia wychowania fizycznego – Hochschule für Körperkultur f
gimnazjum – Gymnasium n
konserwatorium – Konservatorium n
kursy korespondencyjne – Fernkurse f
liceum – Lyzeum n
politechnika – technische Universität f
przedszkole – Kindergarten m
przedszkole – Vorschule f
szkoła baletowa – Ballettschule f
szkoła ewangelicka – eine evangelische Schule
szkoła handlowa – Handelsschule f
szkoła katolicka – eine katholische Schule
szkoła koedukacyjna – eine koedukative Schule
szkoła muzyczna – Musikschule f
szkoła ogólnokształcąca – allgemein bildende Oberschule f
szkoła podstawowa – Grundschule f
szkoła podstawowa – Hauptschule f
szkoła pomaturalna – eine weiterbildende Schule
szkoła prywatna – Privatschule f
szkoła prywatna – eine private Schule
szkoła realna – Realschule f
szkoła średnia – Oberschule f
szkoła świecka – eine konfessionslose Schule
szkoła wieczorowa – Abendschule f
szkoła wyższa – Hochschule f
szkoła z internatem – eine Internatschule
szkoła zawodowa – Berufsschule f
technikum – Technikum n
technikum – technische Fachschule f
uniwersytet – Universität f
wyższa szkoła filmowa – Filmhochschule f
wyższa szkoła handlowa – Höhere Handelsschule f
wyższa szkoła medyczna – Hochschule für Medizin f
wyższa szkoła pedagogiczna – pädagogische Hochschule f
wyższa szkoła teatralna – Theaterhochschule f

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