Vogel von charlie brown

Pünktlich zum Filmstart: Zwei neue Peanuts-Sets von Schleich

27.10.2015 – 11:12

Schleich GmbH

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Schwäbisch Gmünd (ots)

Comic-Kultfigur Charlie Brown und sein Hund Snoopy erobern mit ihren Freunden in diesem Winter die Leinwand. Am 24. Dezember 2015 kommt „Die Peanuts – der Film“ ins Kino. Pünktlich zum Filmstart bringt der Spielwarenhersteller Schleich zwei neue Produkte auf den Markt. Das perfekte Geschenk für große und kleine Fans der Peanuts-Gang.

Seit mehr als sechs Jahrzehnten begeistern Charlie Brown, sein liebenswerter Hund Snoopy und der Rest der Peanuts-Clique Jung und Alt. Weihnachten 2015 kommen die Abenteuer der Comic-Helden 3D-animiert ins Kino. Passend zum Filmstart bietet der Spielwarenhersteller Schleich zwei neue Sets an: „Snoopy & his siblings“ und „Psychiatric Booth“. Die Figuren zum Sammeln, Spielen oder Verschenken sind realitätsgetreu und mit vielen liebevollen Details gestaltet. So kommen die Geschichten der Kult-Charaktere von Comic-Zeichner Charles M. Schulz nicht nur ins Kino, sondern bald auch zu uns nach Hause.

Ein ungewöhnliches Trio

Das Set „Snoopy & his siblings“ enthält neben Snoopy auch zwei seiner Geschwister. Snoopy ist Charlie Browns fantasievoller Beagle, der immer wieder in andere Rollen schlüpft. Als „Flying Ace“ schwingt er sich in die Lüfte, um die Welt vor dem roten Baron zu beschützen. Oder er verwandelt sich in „Joe Cool“, den lässigen Schüler. Belle ist Snoopys Schwester, die sich großer Beliebtheit erfreut. Kein Wunder, denn mit ihrer rosa Schleife im Fell und dem farblich passenden Halsband ist sie einfach ein echter Hingucker. Der Dritte im Bunde ist Snoopys Bruder Olaf. Angeblich hat der aparte Typ schon einmal die Wahl zum hässlichsten Hund der Welt gewonnen. Trotz seines bissigen Humors ist dies jedoch eine Sache, über die Olaf gar nicht lachen kann.

Psychologischer Rat von Lucy

Eine weitere Neuheit von Schleich ist das Set „Psychiatric Booth“. Es beinhaltet Lucy van Pelt, ihren Stand für psychologische Beratung sowie die Figur Charlie Brown. Wenn Lucy sich in ihrer Box positioniert, muss sie nicht lange warten, bis Charlie Brown um die Ecke biegt. Da bei dem Pechvogel alles schiefläuft, benötigt er allzu oft den psychologischen Rat von Frau Dr. Van Pelt. Lucy und ihr Stand sind weltbekannt und werden auch im Kinofilm eine Rolle spielen. So darf die berühmte Szene auch im Peanuts-Sortiment von Schleich nicht fehlen.

Produktinformationen

– Scenery Pack 22049 Snoopy & his siblings, verfügbar ab November 2015, UVP: 12,99 EUR – Scenery Pack 22034 Psychiatric Booth, verfügbar ab November 2015, UVP: 12,99 EUR

Bildmaterial

Hochauflösendes Bildmaterial auf Anfrage oder unter folgendem Download Link: https://wfm.fischerappelt.de/_HHqPyGzAfjVjaR

Über Schleich

Das vor 80 Jahren von Friedrich Schleich in Schwäbisch Gmünd gegründete Unternehmen ist einer der größten Spielwarenhersteller Deutschlands und international führender Anbieter ursprünglicher Spielkonzepte. Die berühmten Spielfiguren aus dem Hause Schleich werden in über 50 Ländern vertrieben und haben die Kinderzimmer der ganzen Welt erobert. Als Global Player mit schwäbischen Wurzeln befindet sich das Unternehmen heute mehrheitlich im Besitz der europäischen Investorengruppe Ardian. Die weiteren Gesellschafter sind die Geschäftsführer Dirk Engehausen und Erich Schefold. Das Design der Schleich Spielwelten, die Herstellung der Produktionswerkzeuge sowie die Qualitäts- und Sicherheitstests erfolgen in Deutschland. Die Produktion selbst findet sowohl am Firmenstandort in Schwäbisch Gmünd als auch in weiteren Produktionsstätten im Ausland statt.

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An den Titel konnte er sich nie gewöhnen. „Peanuts“, zu deutsch Erdnüsse oder Kleinigkeiten – das klinge lächerlich, fand Autor und Zeichner Charles M. Schulz (1922-2000). Es habe keine Bedeutung und verwirre bloß. Schulz hätte seinen Comic viel lieber „Li’l Folks“ (Kleine Leute) genannt, angelehnt an einen Vorgängercartoon. Aber weil seine Vermarktungsagentur United Feature Syndicate es so entschied, musste Schulz mit dem „Peanuts“-Titel leben. Vor 65 Jahren, am 2. Oktober 1950, erschien der Comic zum ersten Mal in sieben US-amerikanischen Tageszeitungen. Schon nach einem Jahr druckten 36 Zeitungen die „Peanuts“, 1958 bereits über 400.

Insgesamt 17.897 „Peanuts“-Strips hat Charles M. Schulz dann bis zum Jahr 2000 um seine Hauptfiguren gezeichnet – um Charlie Brown, den ewigen Pechvogel mit einen einzigen kleinen Haar auf dem runden Kopf, seinen Hund Snoopy und die zickige Lucy. Außerdem dabei: Linus mit seiner Schmusedecke, Schröder, Sally, die spröde Marcie und der kleine Vogel Woodstock. Seit dem Tod ihres Erfinders und Autors im Februar 2000 darf die Serie nicht fortgeführt werden – zumindest nicht als Zeitungsserie. In Buchform hingegen erlebt die Reihe gerade eine Renaissance. Und demnächst auch als Kinofilm.

Sprechblasen-Texte für ein frommes Comic-Heft

Charles Monroe Schulz kam am 22. November 1922 in Minnesota im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten zur Welt. Sein Vater hatte deutsche Vorfahren und war Friseur – wie später Charlie Browns Vater. In der Regel las er abends seine Zeitung, vor allem Sport und die Comics, die den kleinen Charles fortan nicht mehr losließen.

Comic-Zeichner sei immer sein Traumberuf gewesen, sagte Schulz viele Jahrzehnte später. Nach der Highschool absolvierte er einen Fernkurs im komischen Zeichnen. Während des Zweiten Weltkriegs meldete er sich zur Armee. Nach Ende des Krieges fand der Lutheraner Schulz Arbeit in einem katholischen Verlagshaus und schrieb Sprechblasen-Texte für ein frommes Comic-Heft.

Hausbesuch bei den Peanuts – eine Fotostrecke aus Minnesota Weitere Bilder anzeigen 1 von 16Foto: Lars von Törne 23.12.2015 18:35Verführerisch. In der Innenstadt von St. Paul werben viele Geschäfte mit den berühmten Figuren, wie hier ein Süßwarengeschäft.

Die „Peanuts“ machten ihn dann legendär: In der von Erwachsenen wie der Außenwelt nahezu unberührten Gruppe Vorstadtkinder finden Leser und Fans einen Spiegel des realen Lebens. Da ist die freche Lucy mit dem Leitmotto „Wenn alle meiner Meinung wären, hätten alle recht.“ Oder der musikalisch hochtalentierte Schröder, bei dessen Kinderpiano die schwarzen Tasten nicht angeschlagen werden können.

Der winzige gelbe Vogel Woodstock ist quasi ein philosophischer Widerpart von Snoopy. Der wiederum liebt nichts so sehr wie auf dem Dach seiner rot gestrichenen Hundehütte zu liegen, nachzudenken und sich in alle möglichen Berufe hineinzuversetzen. Mal ist er Anwalt, ganz oft Schriftsteller, selten Soldat und häufig Supermarktkassierer. Außerdem trainiert er als Chef eine Truppe kleiner Pfadfinder-Woodstocks.

Die schlechteste Baseballmannschaft der Welt

Charlie Brown ist der fast glatzköpfige Held der „Peanuts“ – gerade weil er der geborene Verlierer und Pechvogel ist. Er trainiert die vermutlich schlechteste Baseballmannschaft dieser Welt. Und er traut sich nicht, dem rothaarigen Mädchen aus der Parallelklasse zu gestehen, dass er sich nichts mehr wünscht, als das Pausenbrot mit ihr zu teilen. Und trotzdem ist Charlie Brown laut Schulz „kein Loser“, sondern ein Junge voller Hoffnung und auch ein Träumer, zumindest ein Tagträumer. Und er soll – so sagte es zumindest sein Schöpfer Schulz – viele Ähnlichkeiten mit ihm selbst gehabt haben.

Die Peanuts – Wiederbelebung in 3D Weitere Bilder anzeigen 1 von 11Foto: © 2014 Twentieth Century Fox Film Corporation 08.07.2015 17:52Freunde fürs Leben: Snoopy und Charlie Brown in einer Szene aus „Die Peanuts – Der Film“.

Wunderschön eine Szene, in der Charlie Brown der lispelnden Peppermint Patty seine neue Uhr zeigt. Auf ihre Frage, ob die denn auch gehe, antwortet Charlie: „Nicht wirklich. Die Zeiger stehen immer auf halb drei. Aber um halb drei ist sie so gut wie jede andere Uhr auf der Welt.“

Die Abenteuer von Charlie Brown und seinen Freunden wurden von rund 2.600 Zeitungen in 75 Ländern gedruckt. Sie zählen noch heute zu den erfolgreichsten Comic-Serien aller Zeiten.

Von einer solchen Beliebtheit konnte Charlie Brown im Comic nur träumen. In einem Strip aus dem Jahr 1954 stehen Lucy und Charlie an ihrer Comic-Klage-Mauer und Charlie sagt: „Ich wünsche, jemand würde zu mir kommen und sagen: Charlie Brown, ich bin dein Freund.“ Daraufhin schaut Lucy ihn an und meint: „Warum wünschst Du dir nicht gleich Flügel?“

Charles M. Schulz übrigens sagte einmal in einem späten Interview auf die Frage, ob er in die Kirche gehe: „Ich glaube nicht, dass Gott angebetet werden will. Wir erweisen Gott die größte Ehre, wenn wir liebevoll miteinander umgehen.“ (epd)

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