Vitamin k nach geburt

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Merkblatt Vitamin-K-Gabe bei Neugeborenen

Liebe Eltern, bitte lesen Sie sich diese Informationen über Vitamin K noch vor der Geburt Ihres Kindes durch und besprechen dies mit Ihrem Kinderarzt.

Vitamin K und das Neugeborene

Vitamin K ist ein Vitamin, das für das Blutgerinnungssystem eine wichtige Rolle spielt. Es ist in Milch und in vielen Nahrungspflanzen, besonders reichlich in Blattgemüse, Salat, Kohl, Karotten und Sojaöl enthalten.

Menschliche Muttermilch weist von Natur aus einen niedrigen Vitamin-K-Gehalt auf. (Dieser ist sehr viel niedriger als beispielsweise der von Kuhmilch). In sehr seltenen Fällen (1 von 10.000 Kindern) kann das eine Blutung verursachen, die in einem Drittel der Fälle auch das Gehirn betrifft. Ein Teil dieser Blutungen führt zu einer bleibenden Behinderung oder zum Tod des Kindes. Gefährdet sind insbesondere Kinder, die eine angeborene Störung im Leber-Galle-System haben. Diese ist jedoch nicht einfach festzustellen. Für die Aufnahme von Vitamin K in den Organismus spielt die Galle eine wichtige Rolle.

Der tägliche Vitamin-K-Bedarf eines jungen Säuglings liegt in der Größenordnung von 1 µg (1 Mikrogramm ist 1 Millionstel Gramm). Er wird normalerweise durch die Muttermilch ausreichend gedeckt. Zur Verhinderung von Vitamin-K-Mangelblutungen gibt es seit über 50 Jahren eine Vitamin-K-Prophylaxe für alle Neugeborenen.

In Deutschland gilt die Empfehlung, allen Kindern direkt nach der Geburt und bei der 2. und 3. Vorsorgeuntersuchung jeweils 2 mg Vitamin K in Tropfenform zu verabreichen (1 mg sind 1000 µg).

Hierdurch wird das Blutungsrisiko sehr deutlich gesenkt, kann jedoch nicht auf Null reduziert werden. (Das Gleiche gilt, wenn nach der Geburt 1 mg Vitamin K gespritzt wird.) Flaschennahrung ist in Deutschland immer mit Vitamin K angereichert, in einer Dosierung von 50 µg pro Liter.

Worauf muss besonders geachtet werden?

In den ersten Lebensmonaten sollte jede Blutung beim Kind – also z.B. Punktblutungen, Nasenbluten, Blutauflrungen auf dem Stuhl oder auffällige Blutungsflecke an der Haut – zum Anlass genommen werden, das Kind so schnell wie möglich einem Arzt vorzustellen. Außerdem sollten eine Neugeborenen-Gelbsucht, die länger als 14 Tage anhält, sowie eine ungenügende Gewichtszunahme als möglicher Hinweis auf eine Störung des Gallenflusses ernst genommen und ärztlich abgeklärt werden.

Fragen zur Vitamin-K-Prophylaxe

Der – im Vergleich zur Kuhmilch – sehr viel niedrigere Vitamin-K-Spiegel im Blut des Neugeborenen und in der Muttermilch deutet darauf hin, dass der Vitamin-K-Gehalt im Laufe der Evolution des Menschen im Vergleich zu Säugetieren gesunken ist. Das wirft die Frage auf, warum dies geschah. Handelt es sich bei diesem niedrigen Vitamin-K-Gehalt um einen Fehler der Natur, der korrigiert werden muss, oder hat dieser eine Funktion, z.B. für das starke Wachstum des Gehirns beim Säugling oder die langsame Reifung des menschlichen Skeletts? Vitamin K beeinflusst nicht nur die Blutgerinnung, sondern auch Stoffwechselprozesse im zentralen Nervensystem, am Skelett oder in den Blutgefäßen. Die langfristigen Folgen unnatürlich hoher Vitamin-K-Gaben an Säuglinge für diese Organe sind nie vergleichend untersucht worden.

Erst kürzlich konnte gezeigt werden, dass z.B. hohe Fluoridkonzentrationen im Trinkwasser die Intelligenz des Menschen nachweisbar negativ beeinflussen – während Fluoridgaben an Säuglinge immer noch bedenkenlos empfohlen werden, um Karies zu verhindern. (Menschliche Muttermilch weist einen besonders niedrigen Fluoridgehalt auf.) Sowohl Fluorid als auch Vitamin K fördern Verfestigungsprozesse (z.B. am Skelett).

Um bei einem Kind eine fatale Hirnblutung zu verhindern, müssen – die Statistik zugrunde gelegt – 29.999 Kinder mit diesen hohen Vitamin-K-Dosen behandelt werden.

Wie bei jeder anderen vorbeugenden Maßnahme (Prophylaxe) entscheiden letztlich Sie, die Eltern – und diese Entscheidung ist sehr verantwortungsvoll.

Welche anderen Möglichkeiten gibt es?

  • Viele Eltern in anthroposophischen Praxen und Kliniken haben sich seit Jahrzehnten für eine kontinuierliche, niedriger dosierte Prophylaxe über 12 Wochen entschieden. Hierbei werden tägliche Gaben von 25 oder 50 µg empfohlen. Diese Prophylaxe kann ergänzt werden durch eine einmalige, höher dosierte Gabe von 1-2 mg direkt nach der Geburt zum verstärkten Schutz vor Blutungen in den ersten beiden Lebenswochen. Die Aufnahme von Vitamin K wird verbessert, wenn unmittelbar nach der Verabreichung gestillt bzw. Milch gegeben wird. Dieses Vorgehen orientiert sich stärker an einer natürlichen Vitamin-K-Versorgung durch die Nahrung und bewirkt einen guten Schutz für gesunde Säuglinge. Bei dieser täglichen, niedrig dosierten Prophylaxe erhält das Kind immer noch etwa die 20- bis 40-fache Vitamin-K-Menge dessen, was die Muttermilch enthält. Eine solche ölige Lösung wird in einigen darauf spezialisierten Apotheken hergestellt. Bei sehr selten vorkommenden schweren Störungen des Gallenflusses kann der Schutz unzureichend sein. (Bei Kindern mit diesem Problem traten in den Niederlanden selbst bei Dosen von 150 ?g tgl. noch Blutungen auf.)
    Vitamin K, ölige Tropfen, verschiedene Rezepturen (z.B. 7,14 µg/Tropfen oder 12,5 µg/Tropfen); Dosierung: Wenn nicht anders verordnet, täglich 25–50 µg über 12 Wochen nach der Geburt. Bitte die Angabe der Apotheke beachten, wie vielen Tropfen dies entspricht. Nicht jede Apotheke stellt die Rezeptur her.
  • Erhöhung des Vitamin-K-Gehalts der Muttermilch durch die Ernährung: Als stillende Mutter achten Sie ohnehin sehr auf Ihre Ernährung. Dabei ist es möglich, durch reichlichen Verzehr von Haferflocken, täglich frischem(!) Blattsalat, Blattgemüse, Möhren, verträglichen Kohlsorten wie Brokkoli oder Verwendung von Maiskeim- oder Olivenöl als Speise- und Salatöl den Gehalt der Muttermilch an Vitamin K mehr als zu verdoppeln. Bei dieser Art der Prophylaxe ist der Schutz vor einer Blutung vermutlich nicht so groß wie bei der Gabe von Vitamin-K-Tropfen. Der Schutz vor Blutungen durch dieses Vorgehen ist überdies nicht durch Studien untersucht worden. Überdosierungen können dabei nicht auftreten.
  • Falls Ihr Kind überwiegend Flaschennahrung erhält, könnte nach einer Gabe von 1–2 mg direkt nach der Geburt auf die zusätzliche Gabe von Vitamin K verzichtet werden, da Flaschennahrung bereits 50 µg Vitamin K pro Liter enthält.
    Bitte besprechen Sie rechtzeitig mit Ihrem Kinderarzt, ob und wie Sie eine Vitamin-K-Prophylaxe bei Ihrem Kind durchführen lassen wollen. Dieses Merkblatt dient lediglich dazu, ein solches Gespräch anzuregen und vorzubereiten. Das vertrauensvolle Gespräch mit Ihrem Kinderarzt kann dadurch nicht ersetzt werden.

Vitamin-K-Prophylaxe bei Babys

Vitamin K ist vor allem als essentieller Nährstoff für die Blutgerinnung bekannt: Bestimmte Proteine in der Leber benötigen Vitamin K zur Herstellung von Blutgerinnungsfaktoren. Solche Gerinnungsfaktoren reparieren defekte Blutgefäße und sorgen dafür, das Blutungen bei Wunden und Verletzungen stoppen. Vitamin K wird über die Nahrung aufgenommen und kann zu geringen Teilen durch Bakterien der Darmflora hergestellt werden. Bei neugeborenen Babys klappt das noch nicht, weshalb sie einen natürlichen Mangel an Vitamin K haben.

In diesem Artikel lesen Sie:

  • Natürlicher Mangel beim Baby
  • Warum Vitamin K wichtig ist
  • Empfehlungen in Deutschland
  • Internationale Empfehlungen
  • Holländische Methode
  • Nebenwirkungen

Natürlicher Mangel an Vitamin K beim Baby

Bereits in der Schwangerschaft besteht ein hohes Gefälle zwischen dem mütterlichen und kindlichen Spiegel an Vitamin K. Dafür verantwortlich ist die Plazentaschranke, die nur sehr wenig Vitamin K zum Baby durchlässt. Zum Zeitpunkt der Geburt haben Neugeborene einen Mangel an Vitamin K – ganz gleich, ob sie zum errechneten Geburtstermin oder zu früh geboren wurden.

In der Muttermilch ist ebenfalls nur sehr wenig Vitamin K enthalten, und zwar unabhängig davon, ob die stillende Mutter ausreichend mit dem Nährstoff versorgt ist oder nicht. Gleichzeitig befindet sich die Darmflora von Babys erst noch im Aufbau, weshalb hier noch kein Vitamin K produziert werden kann. Lediglich der Säuglingsersatznahrung (Pre-Nahrung) ist Vitamin K zugesetzt. Darum sind flaschenernährte Kinder in der Regel besser mit diesem Vitamin versorgt als voll gestillte Babys. Unabhängig davon, ob ein Neugeborenes gestillt wird oder nicht, wird in Deutschland die Vitamin-K-Prophylaxe für Neugeborene durch Gabe von Vitamin-K-Tropfen durchgeführt.

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Warum Vitamin K für Babys wichtig ist

Aufgrund des natürlichen Vitamin-K-Mangels beim Baby besteht das Risiko von Vitamin-K-Mangelblutungen (VKMB). Bei voll gestillten Kindern, die keine Vitamin-K-Prophylaxe erhalten haben, besteht ein Risiko von 7:100.000, eine Mangelbutung zu entwickeln. Eine rasche Gabe des Nährstoffs ist daher wichtig, denn zum einen funktioniert die Blutgerinnung bei einem Mangel nicht und auch die Blutgefäße selbst sind anfälliger für Verletzungen. Dadurch können spontane innere Blutungen entstehen, die im schlimmsten Fall tödlich enden. Besonders gefährdet sind Babys ohne Vitamin-K-Prophylaxe.

Formen der Vitamin-K-Mangelblutung

Die perinatale Blutung tritt sehr selten und bereits unmittelbar nach der Geburt auf. Sie ist durch die Gabe von Vitamin K nicht beeinflussbar. Dabei kommt es zu Blutungen in das zentrale Nervensystem, in die Bauchhöhle sowie zu Haut- und Nabelblutungen. Ursache ist oft die Einnahme bestimmter Medikamente während der Schwangerschaft.

Die frühe Blutung in der ersten Lebenswoche tritt bei deutlich weniger als ein Prozent aller Neugeborenen auf. Sie betrifft vor allem gestillte Kinder, bei denen erst verzögert mit der Fütterung begonnen werden konnte. Symptome sind weinrotes oder schwarzes Mekonium (Kindspech), Bluterbrechen, Haut- und Nabelblutungen sowie Blutungen in die Bauchhöhle. Äußerst selten kommt es zu Hirnblutungen.

Die späte Blutung zeigt sich zwischen der dritten und zwölften Lebenswoche fast ausschließlich bei voll gestillten Jungen, die keine Vitamin-K-Prophylaxe erhalten haben. Häufig spielen auch weitere Faktoren wie eine cholestatische Grunderkrankung oder Antibiose eine Rolle bei der Entstehung. Bei über 50 Prozent der betroffenen Babys kommt es zu den gefürchteten Blutungen ins zentrale Nervensystem, aber auch Hautblutungen sowie Blutungen im Verdauungstrakt können auftreten.

Empfehlungen der deutschen Fachgesellschaften

In der aktuellen Leitlinie zur Prophylaxe von Vitamin-K-Mangelblutungen bei Neugeborenen wird die Gabe von Vitamin K für Babys nach folgendem Schema empfohlen:

  • Bei der U1 (unmittelbar nach der Geburt): 2 Milligramm Vitamin K

  • Bei der U2 (dritter bis zehnter Lebenstag): 2 Milligramm Vitamin K

  • Bei der U3 (vierte bis fünfte Lebenswoche): 2 Milligramm Vitamin K

Kranke Frühgeborene, Frühgeborene mit Blutungsrisiko und reif geborene Babys mit einem sehr niedrigen Geburtsgewicht von unter 1.500 Gramm erhalten eine Dosis von 200 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht.

In der Regel wird Vitamin K als Lösung oral und per Tropfen verabreicht. In seltenen Fällen erfolgt die Gabe per Injektion. Auch in den Nachbarländern Österreich und Schweiz wird dieses Vorgehen von den Fachgesellschaften befürwortet.

Viele Hebammen empfehlen, das Baby vor und unmittelbar nach dem Verabreichen der Tropfen an die Brust anzulegen. Babys erstes Geschmackserlebnis solle das der Muttermilch und nicht das der Vitamin-K-Tropfen sein. Zudem kann Vitamin K als fettlösliches Vitamin zusammen mit der fetthaltigen Vormilch, dem Kolostrum, besser vom Körper aufgenommen werden.

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Internationale Empfehlungen zur Gabe von Vitamin K für Babys

In anderen Ländern wie Neuseeland oder Großbritannien werden standardmäßig ein Milligramm Vitamin K unmittelbar nach der Geburt intramuskulär, also per Injektion in den Muskel, verabreicht. Diese Methode gilt in vielen Ländern ohnehin als „Goldstandard“, da sie auch spätere Vitamin-K-Mangelblutungen praktisch zu hundert Prozent verhindert. Im Gegensatz zur oralen Gabe sei eine Injektion aber vor allem aufgrund der fehlenden Akzeptanz durch die Eltern in zahlreichen Ländern schwer vermittelbar.

In vielen europäischen Ländern wird tatsächlich unmittelbar nach der Geburt einmalig eine solche Spritze verabreicht, später werden dann drei Mal zwei Milligramm oral gegeben. In den deutschen Leitlinien wird zwar die dreimalige orale Gabe von zwei Milligramm empfohlen, aber auch die einmalige Gabe von einem Milligramm intramuskulär als gleichwertige Alternative erwähnt, da bislang keine statistisch erwähnenswerten Angaben darüber getroffen werden können, welches Vorgehen effektiver ist.

Die „holländische Methode“

In den Niederlanden gehört die Vitamin-K-Prophylaxe ebenfalls zur regulären Vorsorge beim Baby. Im Gegensatz zu Deutschland werden hier jedoch nicht drei hohe Dosierungen verabreicht. Die Gabe erfolgt einmalig in hoher Dosierung (ein Milligramm) direkt nach der Geburt und dann ab dem achten Lebenstag bis zur 13. Lebenswoche in einer täglichen, niedrigen Dosierung von 150 Mikrogramm, die von den Eltern verabreicht werden kann.

Kann die Gabe Vitamin K beim Baby zu Nebenwirkungen führen?

Kritiker der hohen Gaben von Vitamin K für Babys führen an, dass der natürliche Mangel an Vitamin K bei Babys möglicherweise auch eine schützende Wirkung vor Erkrankungen und Entwicklungsstörungen haben könnte. In Studien an Tieren ergaben sich bereits Hinweise darauf, dass eine hohe Konzentration von Vitamin K beim Fötus zu einer höheren Rate von DNA-Veränderungen und Chromosomenstörungen einhergehen kann. Ob und wie sich diese Erkenntnisse auf den Menschen übertragen lassen, ist jedoch unklar.

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Vitamin K

Vitamin K ist ein sehr wichtiges Vitamin, denn es unterstützt die Blutgerinnung. Bei Neugeborenen liegt nicht selten eine Vitamin-K-Unterversorgung vor, weil sie über die Plazenta nur geringe Mengen von der Mutter mitbekommen, v.a. wenn die Mutter bestimmte Medikamente (gegen Epilepsie, zur Blutverdünnung, Antibiotika) eingenommen hat.

Auch in der Muttermilch ist sehr wenig Vitamin K, in künstlicher Säuglingsnahrung ca. zwanzigmal mehr. Dies kann in der ersten Lebenswoche zu einer verstärkten Blutungsneigung bei gestillten Babys führen. Nach einigen Tagen haben aber auch gestillte Säuglinge meist einen Blutspiegel aufgebaut, der für eine normale Blutgerinnung ausreicht.

Normalerweise handelt es sich hierbei um schwache und somit harmlose Blutungen, sie können in Einzelfällen aber auch bedrohlichere Ausmasse annehmen, v.a. wenn sie im Gehirn passieren. Um diesem Risiko vorzubeugen, wird nach der Geburt eine orale Vitamin-K-Gabe (in Form von Tropfen) empfohlen und nach Zustimmung der Eltern durchgeführt, in manchen Kliniken nach 2 Tagen bis einer Woche eine weitere. Gestillten Babys wird manchmal nach einigen Wochen eine dritte Vitamin-K-Gabe verabreicht. Die orale Gabe als Tropfen scheint im Vergleich zur Injektion weniger gut zu wirken, deshalb wird bei besonderen Vorkommnissen Vitamin K in den Pomuskel injiziert. Dazu rechnet man den Kaiserschnitt, eine vaginal-operative Geburt mit Saugglocke oder Zange und eine Frühgeburt.

Hat die Mutter in der Schwangerschaft bestimmte Medikamente (s.o.) einnehmen müssen, wird ihre Behandlung mit Vitamin K in den letzten 2-4 Wochen empfohlen.

Vor etwa 10 Jahren wurden Befürchtungen laut, Vitamin K könnte das Krebsrisiko bei Kindern leicht erhöhen. Dies konnte in der Zwischenzeit jedoch in zahlreichen Untersuchungen klar widerlegt werden. Der Beitrag von Vitamin K zur Vermeidung ernsthafter Blutungen in den ersten Lebenswochen hingegen ist unumstritten.

Letzte Aktualisierung : 04-11-19, BH

Neugeborene brauchen Vitamin K

Gleich nach der Geburt und in den ersten Monaten leiden Babys, vor allem wenn sie ausschließlich gestillt werden, unter einem Vitamin-K-Mangel. Deshalb bekommen sie gleich nach der Geburt, bei der U2 (3. bis 10. Lebenstag) und U3 (4. bis 6. Lebenswoche) das Vitamin in den Mund geträufelt…

Säuglinge benötigen Vitamin K, um vor Hirnblutungen geschützt zu sein. Denn Vitamin K spielt eine zentrale Rolle im Blutgerinnungssystem. Gleich nach der Geburt und in den ersten Monaten leiden Babys, wenn sie ausschließlich gestillt werden, unter einem Vitamin-K-Mangel. Denn Babys können das Vitamin nur in geringen Mengen speichern und Muttermilch enthält wenig davon. „Folge eines Vitamin-K-Mangels ist eine verstärkte Blutungsneigung, die schon nach wenigen Tagen einsetzt. Blutungen können im Bereich der Haut (z.B. als blaue Flecken) und der Schleimhäute auftreten, aber auch innere Organe betreffen. Neugeborene haben ein besonders hohes Risiko für Hirnblutungen, die in der Folge zu bleibenden geistigen Schäden oder sogar zum Tod führen können“, erklärt Dr. Thomas Fendel, Kinder- und Jungendarzt in München. Babys erhalten deshalb routinemäßig gleich nach der Geburt zwei Milligramm Vitamin K (als Tropfen) in den Mund geträufelt. Bei Frühgeborenen muss das Vitamin manchmal auch gespritzt werden.

„Eine zweite und dritte Dosis Vitamin K (jeweils 2 mg) – bei der U2 (3. bis 10. Lebenstag) und U3 (4. bis 6. Lebenswoche) – sollten Kinder, insbesondere wenn sie voll gestillt werden, unbedingt bekommen“, empfiehlt Dr. Fendel. Nach dem Abstillen, mit Beginn der „normalen“ Mischkost sind Kinder meist ausreichend mit Vitamin K versorgt (z. B. in grünem Blattgemüse, wie Spinat, in Milch sowie in Rapsöl). Da das Vitamin relativ hitze- und sauerstoffbeständig ist, bleibt es bei der Zubereitung der Speisen weitgehend stabil.

Braucht ein Baby nach der Geburt Vitamin K?

Vitamin K ist für die Blutgerinnung wichtig. Eine sehr kleine Zahl neugeborener Säuglinge leidet unter einer schweren Blutungsneigung aufgrund von Vitamin-K-Mangel. Etwa ein Baby von 10.000 ist betroffen. Wenn eine innere Blutung dann beispielsweise im Gehirn auftritt, könnte das Kind daran sterben. Um die Gefahr einer solchen Vitamin-K-Mangelblutung auszuschließen, bekommen Babys nach der Geburt Vitamin-K-Tropfen. Insgesamt sind drei Gaben nötig, um den gewünschten Schutz zu erreichen.

Gesundheitsvorsorge – Alle U-Untersuchungen im Überblick

Gesundheitsvorsorge
Alle U-Untersuchungen im Überblick

„Neugeborene sollten bei den ersten drei Vorsorgeuntersuchungen U1, U2 und U3 jeweils zwei Milligramm Vitamin K als Tropfen erhalten“, sagt Wolfram Hartmann, Kinder- und Jugendarzt im Netzwerk Gesund ins Leben. Die Initiative wird vom Bundesernährungsministerium gefördert. Die Vitamin-K-Mangelblutung wird international VKDB (für „vitamin K deficiency bleeding“) genannt. Auf Deutsch heißt sie auch Morbus haemorrhagicus neonatorum. Das Risiko betrifft vor allem Neugeborene mit einer Leber- oder Gallenkrankheit oder Frühgeborene.

Blutungsgefahr in den ersten Lebenswochen

Kinder mit VKBD bluten schnell oder bekommen spontan blaue Flecken. Das kann in den ersten 24 Stunden nach der Geburt passieren oder eine „späte“ Blutung in den ersten Wochen nach der Geburt hervorrufen. Die Blutungen sind in Mund, Nase, dem Nabelschnurrest oder kommen aus dem Po. In der Hälfte aller Fälle kommt es zu einer „späten“ Vitamin-K-Mangelblutung in den ersten Wochen nach der Geburt. Dabei können auch innere Blutungen auftreten, was sehr gefährlich werden kann. Bei mehr als der Hälfte dieser späten Fälle kommt es zu Hirnblutungen und eines von fünf Babys stirbt.

Liegt tatsächlich ein Vitaminmangel vor?

Kritiker fragen sich, ob Neugeborene tatsächlich „zu wenig“ Vitamin K haben. Wenn Babys im Vergleich zu Erwachsenen wenig Vitamin K im Körper haben, so scheint das kaum verwunderlich. Und: hat sich die Natur nicht etwas dabei „gedacht“, dass alle Babys einen bestimmten Vitamin-K-Spiegel im Blut haben? Gibt es einen Grund, den wir noch nicht kennen?

Kritiker: Nicht jedes Kind braucht Vitamin-K-Tropfen

Manche Hebammen und Ärzte raten daher davon ab, grundsätzlich jedem gesunden Baby nach einer normalen Geburt die empfohlene Überdosis an Vitamin K zu verabreichen. Sie empfehlen die Gabe nur für Frühgeborene und Babys nach Zangen-, Saugglocken- oder Kaiserschnittgeburt.

Vitamin K erhöht nicht das Leukämie-Risiko

Anfangs der 1990er Jahre kam der Verdacht auf, dass Vitamin-K-Spritzen (nicht als Tropfen oral gegeben) das Risiko für Leukämie erhöhen. Daraufhin wurde in Deutschland die Praxis geändert, Säuglingen das Vitamin zu spritzen und die Gabe als Tropfen wurde eingeführt. Forschungen in aller Welt haben mittlerweile ergeben, dass es keinen Zusammenhang zwischen Leukämie und Vitamin-K-Gaben gibt, egal, ob es als Spritze oder oral verabreicht wird. Doch das Gerücht hält sich hartnäckig und führt zu Verunsicherung bei den werdenden Eltern.

Lieber Flaschenmilch füttern?

Auch wird häufig aufgeführt, dass Muttermilch sehr wenig Vitamin K enthalte, im Gegensatz zu künstlicher Säuglingsnahrung. Ein Argument gegen das Stillen? Keinesfalls: Das Kolostrum, also die allererste Milch, die nach der Geburt gebildet wird, enthält eine verhältnismäßig große Menge des Vitamins. Auch die fette Hintermilch, die am Ende jedes Stillvorgangs nach der durstlöschenden Vormilch kommt, enthält mehr Vitamin K. Zudem liefert die Muttermilch grundsätzlich zahlreiche Substanzen, die dem Baby einen gesundheitlichen Nutzen bringen und auf die man möglichst nicht verzichten sollte.

Die Mutter deckt ihren Vitamin-K-Bedarf unter anderem aus Lebensmitteln wie grünem Gemüse, Salaten, Hülsenfrüchten, Raps- und Sojaöl oder Eigelb.

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Eltern werden häufig nicht gefragt

In vielen Krankenhäusern wird das Vitamin K direkt nach der Geburt verabreicht, ohne die Eltern um Erlaubnis zu fragen. Für die meisten Eltern ist das in Ordnung. Wer sich genauer informieren oder gar auf die Vitamin-K-Prophylaxe verzichten möchte, sollte vor der Geburt das Gespräch mit Arzt oder Hebamme suchen.

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Vitamin-K-Mangel bei Babys

Vitamin-K-Mangel: Ursachen, Symptome, Vorbeugung

Etwa eines von 10.000 Babys leidet unter einem Vitamin-K-Mangel und neigt demzufolge in den ersten Stunden, Tagen und auch Wochen nach der Geburt zur sogenannten Vitamin-K-Mangelblutung, die beispielsweise an der Wunde der abgefallenen Nabelschnur, aber auch im Gehirn auftreten kann.

Hirnblutungen zählen beim Vitamin-K-Mangel zu den gefährlichsten Komplikationen, da sie zu dauerhaften Schäden führen bzw. sogar lebensgefährlich sein können. Vergleichsweise häufig sind unter den betroffenen Babys Stillbabys mit Leberproblemen, da sich in künstlich hergestellter Säuglingsmilch oft mehr Vitamin K befindet als in der Muttermilch.

Vitamin K in der Muttermilch

Die Vitamin-K-Konzentration in der Muttermilch unterscheidet sich nicht nur individuell von Mutter zu Mutter. Sie ist auch in den verschiedenen Stillphasen unterschiedlich.

Das Kolostrum, welches kurz nach der Geburt abgegeben wird, enthält eine hohe Vitamin-K-Konzentration. Die später folgende, durstlöschende Vordermilch beinhaltet dafür wesentlich weniger.

Erst mit dem Ende einer Stillmahlzeit und dem Trinken der sogenannten Hintermilch steigt die Vitamin-K-Konzentration wieder an. Die Schwankungen der Vitamin-K-Menge in der Muttermilch sollte jedoch kein Grund sein, auf das Stillen zu verzichten, da dieses zahlreiche andere Vorteile gegenüber Flaschenmilch bringt.

Vitamin-K-Gabe als vorbeugende Alternative

Um einen Vitamin-K-Mangel ausschließen und so die Entwicklung eines Neugeborenen bestmöglich unterstützen zu können, empfehlen die meisten Kinderärzte die Gabe von Vitamin K.

Diese erfolgt in Deutschland in den meisten Fällen oral (über den Mund) bei den ersten drei Vorsorgeuntersuchungen und nicht (wie früher) als einmalige Injektion (Spritze). Gesundheitliche Gefahren durch Überdosierung oder Nebenwirkungen sind laut aktuellem medizinischen Stand nicht bekannt.

Die in den 1990er Jahren aufgekommene Vermutung, dass die Vitamin-K-Gabe (per Injektion) die Entwicklung von Leukämie (Blutkrebs) fördern könnte, konnte durch Folgestudien nicht bestätigt werden.

Wurde ein Baby zu früh geboren, kam per Kaiserschnitt auf die Welt oder litt kurz nach der Geburt unter Verletzungen sowie Atem- oder Leberproblemen, wird die Vitamin-K-Gabe aus schulmedizinischer Sicht dringend empfohlen. Auch für Babys von Müttern, die eine medikamentöse Therapie gegen Blutgerinnsel, Tuberkulose und Epilepsie während der Schwangerschaft hatten, ist die Vitamin-K-Gabe wichtig.

Das Pro und Contra der Vitamin-K-Gabe

Dass ein ausreichender Vitamin-K-Spiegel gefährliche Hirnblutungen verhindern kann, spricht zunächst für die vorsorgliche, medikamentöse Gabe. Allerdings birgt jedes Medikament das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen. So kann es in sehr seltenen Fällen zu allergischen Reaktionen bis hin zum allergischen Schock kommen.

Wie viele gesundheitliche und entwicklungsbezogene Fragen rund um die Geburt lässt sich das „Vitamin-K-Problem“ auch natürlich lösen.

Sind kaum Eingriffe von außen während der Geburt notwendig und es erfolgt eine sanfte Spontangeburt, liegt meist kein zu niedriger Vitamin-K-Wert vor.

Geburtsstress (Saugglocke, Kaiserschnitt) wirkt sich auf die Leber und somit den Vitamin-K-Haushalt aus. Er senkt die Vitamin-K-Konzentration im Körper des Babys deutlich. Ist die Prägungsphase ungestört und das Baby erhält direkt nach der Geburt die Brust und das notwendige Vitamin-K-haltige Kolostrum (Vormilch) sowie viel Nähe, Wärme und Zuwendung wirkt sich das ebenfalls positiv auf den Vitamin-K-Spiegel aus.

Eine gesunde und ausgeglichene Ernährung in der Schwangerschaft trägt zudem zu einer ausreichenden Versorgung des Babys mit Vitaminen und Mineralien bei und erleichtert den Start ins Leben.

Vitamin K For Newborn Babies To Prevent Serious Bleeding

Key points to remember about vitamin K

  • vitamin K helps blood to clot and prevents serious bleeding
  • all babies need vitamin K to produce clotting factors
  • babies have low levels of vitamin K in their bodies at birth
  • without vitamin K, babies are at risk of getting a rare bleeding disorder called VKDB (vitamin K deficiency bleeding) or HDN (haemorrhagic disease of the newborn)
  • VKDB is serious and can cause brain damage or death
  • a single vitamin K injection given at birth is the most effective way of preventing VKDB

What is vitamin K?

Vitamin K is a substance in our bodies that helps our blood to clot and stops bleeding. Vitamin K is naturally present in the body and is made in the intestine from food.

Why is vitamin K important for my baby?

All babies are born with low levels of vitamin K in their bodies.

Vitamin K is made naturally in the intestine but as newborn babies have very little bacteria in their intestine they do not make enough. As your baby grows they will start to make enough vitamin K.

Breast milk does contain vitamin K but in too small an amount to provide protection.

Too little vitamin K puts your baby at risk of a rare disease called VKDB (vitamin K deficiency bleeding).

What is the risk of my baby developing VKDB?

VKDB is rare and the chance of babies developing it is small, even if they have not been given extra vitamin K. However if babies do develop VKDB, it can cause severe harm, including death or severe brain damage.

  • VKDB is a rare but serious disease (in New Zealand, about 1 in 100,000 babies will develop it)
  • it can cause internal bleeding that can lead to permanent organ, brain damage or death
  • it is more common in babies who have not been given vitamin K at birth (increasing the risk to about 69 in 100,000)
  • it occurs most often in the first 7 days of life
  • it can occur up to about 8 months of age in babies with liver or bowel problems
  • some babies are more at risk such as those who are born prematurely, are sick or whose mothers are taking certain medications, such as anti-epileptics, anti-coagulants or some medicines for tuberculosis
  • giving vitamin K as an injection shortly after birth reduces the chance of getting vitamin K deficiency bleeding to less than 1 in 1,000,000

Why do babies have low levels of vitamin K?

Babies have low levels of vitamin K in their bodies because:

  • vitamin K is mainly made by bacteria in the gut and there are few bacteria in a baby’s gut at birth
  • babies do not get enough vitamin K from their mothers during pregnancy or breastfeeding

Which babies are most at risk of developing VKDB?

  • all newborn babies have low levels of vitamin K and are therefore at risk
  • premature babies
  • sick babies
  • babies born to mothers taking certain medicines, such as some anti-epileptics, anti-coagulants or medicines for tuberculosis

How is vitamin K given to my baby?

The most reliable way to give babies vitamin K is by one injection into the muscle in the leg (intramuscular injection). One injection given just after birth will protect your baby for many months.

It is possible to give babies vitamin K by mouth (orally). However, this is not recommended because:

  • vitamin K is not absorbed as well when given by mouth
  • the protection does not last as long and so 3 doses are required (at birth, at 5 to 7 days and at 6 weeks)
  • there may be doubt as to whether the dose has been swallowed
  • there is a risk that the later dose may be forgotten
  • some babies may have conditions that prevent absorption of vitamin K from the gut

Can all babies have vitamin K?

All babies need vitamin K. This includes babies who are premature, very small or sick, as well as babies having surgery.

How safe are vitamin K injections?

Research and practice has shown that giving vitamin K by injection at birth is safe and effective. Babies in New Zealand, and in many other countries, have been given vitamin K injections for many years without incident.

Having the injection does not cause any health problems but some babies have a slight swelling or soreness at the site of the injection for a day or two.

One study in the early 1990s suggested that injections of vitamin K might be linked to one type of childhood cancer. Later research has proven that vitamin K is not associated with any kind of childhood cancer, whether it is given by mouth or by injection.

Does my baby have to have vitamin K?

It is your choice whether or not your baby receives vitamin K and whether it is given by injection or by mouth. Giving vitamin K by injection provides the best protection for your baby. Giving vitamin K by mouth (orally) does not provide as much protection for your baby and they will need to have 2 more doses over a period of weeks.

Not giving vitamin K at all means that your baby is at risk of getting a severe, preventable health problem and you should watch closely for any warning signs of bleeding.

When should I seek help for my baby if they didn’t have vitamin K?

If you decide against your baby having vitamin K, you need to watch very carefully for symptoms of VKDB (vitamin K deficiency bleeding). You should always see your doctor urgently if your baby has any of the following warning signs:

  • easy bruising
  • increasing bruising around their head and face
  • bleeding from the nose, gut or umbilical cord (bleeding and bruising are not normal in the first months of life)
  • irritability, vomiting, paler than usual in skin or (for dark skinned babies) pale appearing gums which might be due to internal bleeding
  • is over 3 weeks old and there are any signs of worsening jaundice

Who can I ask for more information about vitamin K?

Your lead maternity carer (LMC) can give you more information about vitamin K.

Guidelines for vitamin K prophylaxis in newborns

Position statement

Posted: Aug 16 2018

The Canadian Paediatric Society gives permission to print single copies of this document from our website. For permission to reprint or reproduce multiple copies, please see our copyright policy.

A joint statement with the College of Family Physicians of Canada

Principal author(s)

Eugene Ng, Amanda D. Loewy, Fetus and Newborn Committee

Paediatr Child Health 2018, 23(6):394–397.

Abstract

Newborns are at risk for vitamin K deficiency bleeding (VKDB) caused by inadequate prenatal storage and deficiency of vitamin K in breast milk. Systematic review of evidence to date suggests that a single intramuscular (IM) injection of vitamin K at birth effectively prevents VKDB. Current scientific data suggest that single or repeated doses of oral (PO) vitamin K are less effective than IM vitamin K in preventing VKDB. The Canadian Paediatric Society and the College of Family Physicians of Canada recommend routine IM administration of a single dose of vitamin K at 0.5 mg to 1.0 mg to all newborns. Administering PO vitamin K (2.0 mg at birth, repeated at 2 to 4 and 6 to 8 weeks of age), should be confined to newborns whose parents decline IM vitamin K. Health care providers should clarify with parents that newborns are at increased risk of VKDB if such a regimen is chosen. Current evidence is insufficient to recommend routine intravenous vitamin K administration to preterm infants undergoing intensive care.

Keywords: HDNB; Newborn; Prophylaxis; Vitamin K; VKDB

BACKGROUND

Hemorrhagic disease of the newborn (HDNB) was first identified over a century ago , and presents as unexpected bleeding, often with gastrointestinal hemorrhage, ecchymosis and, in many cases, intracranial hemorrhage. In newborns, HDNB is typically caused by vitamin K deficiency due to insufficient prenatal storage of vitamin K, combined with insufficient vitamin K in breast milk. Three types of vitamin K deficiency bleeding (VKDB) have been classified: early onset (occurring in the first 24 hours post-birth), classic (occurring at days 2 to 7) and late onset (at 2 to 12 weeks and up to 6 months of age). Early VKDB is commonly associated with maternal medications that inhibit vitamin K activity, such as antiepileptics. Classic VKDB is associated with low intake of vitamin K, and late VKDB with chronic malabsorption and low vitamin K intake .

Since 1961, the American Academy of Pediatrics (AAP) has recommended that a single 0.5 mg to 1.0 mg dose of vitamin K be administered intramuscularly (IM) to all newborns shortly after birth to prevent VKDB . The Canadian Paediatric Society (CPS) has recommended similar prophylactic treatment since 1988, but also proposed that 2.0 mg dose of oral (PO) vitamin K administered within 6 hours of birth, then repeated at 2 to 4 weeks and 6 to 8 weeks of age, was an acceptable alternative .

The AAP continues to advocate for sole use of IM vitamin K for all newborns. Their recommendation is based on a review of surveillance systems in four countries (Australia, Germany, the Netherlands, and Switzerland), which suggested that administering vitamin K PO was less effective than by the IM route and may be associated with higher incidence of failure . Further, a 1993 review from the AAP vitamin K Ad Hoc Task Force effectively dispelled concerns that IM administration of vitamin K was associated with childhood cancers such as leukemia .

One recent practice review has confirmed that routine administration of IM vitamin K at birth effectively prevents VKDB . However, while clinical decisions should always be based on the best evidence available, potential for harm to the infant must also be considered. Although no significant complications following 420,000 vitamin K injections in newborns have been reported , the psychological effects of procedural pain on infants (and parents) are unknown. Pain experienced during the neonatal period may have long-term effects . The benefits of routine vitamin K administration have been demonstrated historically, but the most effective mode of delivery is yet to be fully determined . By supporting the PO route for administering vitamin K and a formulation designed for parenteral use, the CPS recommendations of 1988 aimed to secure all the apparent benefits of vitamin K for newborns without incurring unnecessary pain . Today, clinicians are more aware than ever of potential deleterious effects from early pain exposure and the need for strategies that minimize procedural pain in the neonate .

PREVENTION OF EARLY AND CLASSIC VITAMIN K DEFICIENCY BLEEDING (VKDB)

To prevent early VKDB, the CPS previously recommended administering PO vitamin K to expectant mothers who are taking medications, notably antiepileptics, which impair vitamin K metabolism . However, a systematic review of the literature on antiepileptic drug use in pregnancy by the American Academy of Neurology, published in 2009, concluded that evidence was insufficient to support vitamin K supplementation in the last weeks of pregnancy to reduce risk for VKDB .

Classic VKDB rarely occurs in newborns who have received parenteral vitamin K at birth . Two clinical trials conducted in the 1960s compared various doses of IM vitamin K with no prophylaxis on classic VKDB rates. Their results demonstrated clearly that vitamin K prophylaxis effectively reduces VKDB of any severity in the first week of life .

PREVENTION OF LATE VKDB

Late (2 to 12 weeks and up to 6 months of age) VKDB, which occurs almost exclusively in breastfed infants, is a serious condition that manifests predominantly as intracranial hemorrhage . No clinical trial to date has evaluated the effect of vitamin K on late VKDB. Epidemiological studies from a number of countries suggest that the incidence of late VKDB has been reduced significantly through implementation of vitamin K prophylaxis programs. PO vitamin K appears to be less effective, however, with higher failure rates compared with IM vitamin K –.

In countries where PO administration was the primary form of prophylaxis, the incidence of late VKDB varied: from 1.6 per 100,000 infants (in the UK), 1.9 (Japan), 5.1 (Sweden) to 6.4 (Switzerland) –. Some of these infants may also have had underlying disorders that affected vitamin K metabolism . However, while the true failure rate of vitamin K may not be calculable when based primarily on surveys and surveillance studies, one study from Germany estimated an occurrence of late VKDB cases—despite PO prophylaxis—of 1.4 per 100,000 infants. This failure rate followed a single PO dose, compared with a rate of 0.25 per 100,000 infants following IM administration. A similar study from the UK showed a failure rate of 0.42 per 100,000 infants after administering a single PO dose of vitamin K. The relative risk for VKDB, when comparing PO versus IM vitamin K administration in these two studies, was 28.75 (95% CI 1.64 to 503.45) and 5.97 (95% CI 0.54 to 65.82), respectively .

In Canada, the specific incidence of late VKDB after PO or IM administration of vitamin K remains unknown. Reports from the Canadian Paediatric Surveillance Program (CPSP) between 1997 and 2000 confirmed five cases of late VKDB, including one infant who received no vitamin K and two who received PO vitamin K, yielding an estimated incidence of 1 per 140,000 to 170,000 births .

Without adequate vitamin K intake, an induced protein (PIVKA-II) becomes measurable in blood. This protein disappears by day five of life following PO administration of 1.0 mg of vitamin K at birth and there appears to be no difference in these levels by day 5, whether vitamin K was administered PO or IM . At 4 to 6 weeks of age, however, biochemical signs of vitamin K deficiency (vitamin K1 assay, noncarboxylated prothrombin) were observed in up to 19% of infants who received 2.0 mg of vitamin K PO at birth; by comparison, only 5.5% of infants who received 1.0 mg IM showed biochemical signs of vitamin K deficiency . A mixed micelle formulation for oral delivery of vitamin K may be better absorbed, but one study showed that a higher incidence of vitamin K deficiency occurred when the vitamin was delivered PO, even in this formulation, compared with IM delivery . The common limitation of these studies is a weak clinical correlation between the biochemical indicators and abnormal bleeding in infants.

In summary, the reported successes of using PO vitamin K prophylaxis in neonates are consistently outweighed by data supporting the preferential use of IM over PO vitamin K in newborns. The reasons for additional benefits with IM delivery are not clear, but may pertain to better storage and slow release. Because risk for late VKDB is highest in exclusively breastfed infants, it has been suggested that administering PO vitamin K to lactating mothers could be beneficial . One study from Denmark reported that a program of weekly PO vitamin K supplements for infants until they reached 3 months of age reduced the incidence of late VKDB, compared with a single PO dose . However, a repeated PO dose regimen may not be practical because of lower patient compliance . One epidemiological study, which included Australia, Germany, the Netherlands and Switzerland, confirmed that three doses PO of 1 mg vitamin K were less effective than IM vitamin K prophylaxis in neonates, although a daily PO dose of 25 micrograms (from week 1 to 13), after an initial PO dose of 1 mg, may be as effective .

It is important to note that injected vitamin K does not completely protect infants from VKDB, especially if they are breastfed and their oral intake of vitamin K is low . Health providers should consider the possibility of vitamin K deficiency at an early stage when evaluating any case of bleeding that occurs in the first six months of life. Appropriate therapy with vitamin K should be instituted when required.

The large number of newborn infants required to conduct a strong prospective study comparing the efficacy of IM versus PO vitamin K (with and without repeated doses) makes it unlikely that such a study will be carried out. Also, given the higher risk for late VKDB after a single PO dose of vitamin K administered post-birth, compared with vitamin K administered IM, and the 50% chance that infants with late VKDB will experience serious intracranial hemorrhage , delivering vitamin K by the IM route seems prudent. Repeated PO doses should be reserved for infants whose parents decline injected vitamin K at birth.

VITAMIN K PROPHYLAXIS FOR PRETERM INFANTS

Preterm infants are at higher risk for VKDB, due to hepatic immaturity, delayed gut colonization with microflora and other factors. However, recommendations for vitamin K prophylaxis at birth for preterm infants vary widely in terms of dosage and routes of administration , and there is inadequate evidence to support any one clinical practice.

Some centres administer intravenous (IV) vitamin K to preterm infants undergoing intensive care, to avoid the pain inflicted by injection. In one small study of 14 preterm infants , a single 0.3 mg/kg ± 0.1 mg/kg dose of IV vitamin K achieved plasma levels at 24 and 120 hours similar to that achieved by PO or IM doses of 1.5 mg .

In one clinical trial , preterm infants born less than 32 weeks gestational age were randomized to receive a single dose of vitamin K at birth of 0.5 mg IM, or 0.2 mg IM, or 0.2 mg by IV injection. Biochemical indices of vitamin K status were measured at birth, at 5 days and after 2 weeks of achieving full enteral feeds (>150 mL/kg/day). Serum vitamin K1 levels were above physiological norm for all infants on day 5. By day 25, serum vitamin K1 levels had decreased in all infants, but significantly more in those who received IV vitamin K at birth. The pharmacokinetic differences may relate to the lack of sustained vitamin K release from the muscle depot following IV administration, leading to more expedient clearance.

RECOMMENDATIONS

The Canadian Paediatric Society continues to recommend the routine administration of vitamin K to newborns, preferably by IM injection, to prevent vitamin K deficiency bleeding (VKDB).

Administering one intramuscular (IM) dose of vitamin K (0.5 mg for infants weighing ≤1,500 g or 1.0 mg for infants weighing >1,500 g) routinely to all newborns within the first 6 hours post-birth and following initial stabilization and appropriate maternal/newborn interaction, is now the recommended best practice.

Implementing strategies that minimize the procedural pain associated with IM injections for all newborns is also recommended.

For parents who decline injection, counselling on the serious health risks of VKDB is advised. If they still decline, health care providers should recommend an oral (PO) dose of 2.0 mg vitamin K at the time of the first feeding, to be repeated at 2 to 4 and 6 to 8 weeks of age.

Health care providers should advise parents that:

  • PO vitamin K is less effective than IM vitamin K for preventing VKDB
  • Making sure their infant receives all follow-up doses is important, and
  • Their infant remains at risk for developing late VKDB (potentially with intracranial hemorrhage) despite use of the parenteral form of vitamin K for PO administration, which is the only alternate formulation available at this time.

For preterm infants undergoing intensive care, limited data suggest that a single IV dose of 0.2 mg at birth may not be as protective against late VKDB as a 0.2 mg or 0.5 mg dose of vitamin K delivered IM. Therefore, current evidence is insufficient to recommend routine use of IV vitamin K in this population.

An excellent resource for parents on vitamin K prophylaxis, from the U.S. Centers for Disease Control and Prevention, can be found at: www.cdc.gov/ncbddd/vitamink/index.html.

Acknowledgements

This statement was reviewed by the Community Paediatrics and Drug Therapy and Hazardous Substances Committees of the Canadian Paediatric Society. Special thanks are due to members of the Maternity and Newborn Care Program Committee of the College of Family Physicians of Canada, who also reviewed this statement: William Ehman, Kate Miller, Sudha Koppula, Balbina Russillo, Amanda Pendergast, Michelle Abou-Khalil (resident rep), Kevin Desmarais and Heather Baxter.

CANADIAN PAEDIATRIC SOCIETY FETUS AND NEWBORN COMMITTEE

Members: Mireille Guillot MD, Leonora Hendson MD, Ann Jefferies MD (past Chair), Thierry Lacaze-Masmonteil MD (Chair), Brigitte Lemyre MD, Michael Narvey MD, Leigh Anne Newhook MD (Board Representative), Vibhuti Shah MD

Liaisons: Radha Chari MD, The Society of Obstetricians and Gynaecologists of Canada; James Cummings MD, Committee on Fetus and Newborn, American Academy of Pediatrics; William Ehman MD, College of Family Physicians of Canada; Roxanne Laforge RN, Canadian Perinatal Programs Coalition; Chantal Nelson PhD, Public Health Agency of Canada; Eugene Ng MD, CPS Neonatal-Perinatal Medicine Section; Doris Sawatzky-Dickson RN, Canadian Association of Neonatal Nurses

Principal authors: Eugene Ng MD, Canadian Paediatric Society; Amanda Loewy MD, College of Family Physicians of Canada

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Disclaimer: The recommendations in this position statement do not indicate an exclusive course of treatment or procedure to be followed. Variations, taking into account individual circumstances, may be appropriate. Internet addresses are current at time of publication.

Vitamin K deficiency bleeding recently made the news when four cases of late bleeding were reported in healthy newborns in Nashville, Tenn. All parents had declined vitamin K, and their infants were reported to be developing normally until sudden bleeding occurred between 6 and 15 weeks.

During my first year as a pediatric resident, I had the opportunity to work in the OHSU Mother-Baby Unit. It was fun and incredibly fulfilling to be the first medical provider for brand new babies and their parents. It was also an excellent time to review many of the current practices surrounding newborn care, including the routine vitamin K shot. I was asked to review what we know about vitamin K shots versus oral vitamin K and to share what I learned.

Why does my baby require vitamin K?

All babies are born with low levels of vitamin K, an important factor in helping a baby’s blood clot. We give all healthy newborns a vitamin K shot shortly after delivery to prevent a type of bleeding called Vitamin K deficiency bleeding (VKDB), formally known as hemorrhagic disease of the newborn. VKDB can range from bruising of the skin to bleeding inside the baby’s brain, and can occur from birth to months later.

Fortunately, there’s a simple and effective solution that has been recommended by the American Academy of Pediatrics since 1961 — a vitamin K shot at birth.

A shot versus oral medication?

In multiple scientific studies, the vitamin K shot has proved effective in preventing both early and late forms of bleeding. We administer vitamin K via injection because we don’t know enough about oral vitamin K to recommend its routine use.

Several countries have studied oral use, and early evidence shows a one-time oral dose to be less effective than the shot in preventing bleeding. That said, there are several ongoing international scientific studies evaluating the effectiveness of various oral vitamin K treatments given over several weeks. Many of these studies show that oral vitamin K may protect against Vitamin K deficiency bleeding, but not as effectively as giving the shot.

Additionally, the vitamin K oral formulations in the international studies are different than oral formulations available in the United States. Therefore, it is difficult to say if the United States would have similar results.

Unregulated vitamin K supplements not recommended


We do not recommend giving your baby vitamin K from a source not approved by the FDA. The FDA does not regulate vitamin supplements purchased over the counter and there is no way to tell if the dose is too little or too much.

In summary, we recommend the vitamin K shot to prevent Vitamin K deficiency bleeding, because we know it is effective. Right now, even with international studies on oral vitamin K, we just don’t know enough to recommend its use. We encourage moms-to-be to talk to their provider and their baby’s provider before delivery about vitamin K. They can provide more resources.

This post originally was written by Dr. Carrie Phillipi and updated by Dr. Allison Empey.

Allison Empey, M.D.
First-year Resident in Pediatrics

Carrie Phillipi, M.D., Ph.D.
Associate Professor of Pediatrics, OHSU Doernbecher Children’s Hospital
Director, OHSU Mother-Baby Unit

To learn more about Vitamin K

  • “Controversies Concerning Vitamin K and the Newborn,” Pediatrics, American Academy of Pediatrics.
  • “Prevention of vitamin K deficiency bleeding: efficacy of different multiple dose schedules of vitamin K,” National Center for Biotechnology Information, National Institutes of Health.
  • “Prophylactic vitamin K for vitamin K deficiency bleeding in neonates,” Cochrane Database of Systematic Reviews.
  • “Notes from the Field: Late Vitamin K Deficiency Bleeding in Infants Whose Parents Declined Vitamin K Prophylaxis — Tennessee, 2013,” Centers for Disease Control and Prevention.

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