Urlaub für sozial schwache familien

Wer wir sind

Gemeinnützige Familienferienstätten in Deutschland bieten Urlaub für Familien in familienfreundlichen Unterkünften zu erschwinglichen Preisen an. Häuser in evangelischer und katholischer Trägerschaft, Häuser der Arbeiterwohlfahrt, des DRK, der Naturfreunde und des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes haben sich zur Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung zusammengeschlossen.

Gemeinnützige Familienferienstätten gehören zu den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Im achten Sozialgesetzbuch zählt Familienerholung zusammen mit Familienberatung und Familienbildung zu den präventiven Hilfen, die allen Familien offen stehen. Demgemäß richten Familienferienstätten Ihre Arbeit an und für Familien aus, um sie für den Alltag zu stärken. Besonderes Anliegen ist: Familien in belasteten Lebenssituationen Urlaub zu ermöglichen.

Im Rahmen der Kinder und Jugendhilfe entwickeln wir zusammen mit (Landes-) Jugendämtern oder Wohlfahrtsverbänden Projekte für finanziell benachteiligte Familien. Familienferienstätten pflegen das Miteinander: Menschen mit und ohne Behinderung, Menschen verschiedener Kulturen, Alt und Jung: Alle sind uns willkommen. Besonders im Blick sind finanziell benachteiligte und/oder kinderreiche Familien, allein Erziehende sowie Familien mit behinderten oder pflegebedürftigen Angehörigen. Aufenthalte in Familienferienstätten werden in einigen Bundesländern abhängig von Einkommen durch Zuschüsse gefördert.

Wir gestalten Urlaub so, dass Eltern und Kinder sich wohlfühlen. Alle Häuser setzen dabei eigene Schwerpunkte: Erlebnispädagogik, Gesundheit, Natur und Umwelt, musisches und kreatives Gestalten, Sport. Allen gemeinsam ist: Familien können Zeit miteinander verbringen. Eltern und Kinder haben aber auch Zeit für die jeweils eigenen Bedürfnisse. Zusätzlich informieren und beraten wir rund um Themen, die Familien bewegen, z.B. Erziehung, Ernährung, Gesundheit, Medien, Glauben. Entdecken Sie die Möglichkeiten, die wir Ihnen bieten! Frosch Eddi zeigt, wie vielseitig Familienerholung ist, wenn man sie mit Kinderaugen betrachtet.

Preisermäßigung und Zuschüsse der Bundesländer

Ermäßigte Preise

Die Familienferienstätten der Bundesarbeitsgemeinschaft Familienerholung sind gemeinnützige Einrichtungen und wenden sich besonders an Familien, die bestimmte Kriterien erfüllen. Gemeinnützig bedeutet, dass unsere familienfreundlichen Preise steuerbefreit sind und wir so besonders Familien mit kleinen oder mittleren Einkommen unterstützen können. Mit diesem Rechner können Sie herausfinden, ob die begünstigten Preise auch für Sie zutreffen.

Individualzuschüsse

In acht unserer 16 Bundesländer können Familien noch Individualzuschüsse zum Urlaub in gemeinnützigen Familienferienstätten beantragen. Damit erhalten einkommensschwache Familien die Möglichkeit, Erholungsurlaub zu machen, den sie sich sonst vielleicht nicht leisten könnten. In Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen gelten besondere Förderbedingungen für spezielle Bildungsangebote.

Wenn Sie in der Liste unten Ihr Bundesland auswählen, erhalten Sie detaillierte Informationen über Ansprechpartner/innen vor Ort, die Ihnen über die Antragsverfahren, die Einkommensgrenzen und die Höhe der Zuschüsse Auskunft geben. Auskünfte erhalten Sie darüber hinaus auch in fast allen Familienberatungsstellen der Wohlfahrtsverbände (Caritas, Diakonie, Der Paritätische, Arbeiterwohlfahrt, Deutsches Rotes Kreuz).

Übersicht Bundesländer

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thueringen

KidsAway – Reisen & Urlaub mit Baby & Kind

  • Magazin
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      • Reisebücher
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      • Reisedokumente
      • GesundheitIm Urlaub mit der Familie gibt es nichts Schlimmeres, als wenn das Kind oder das Baby nicht gesund ist. Daher sollten Eltern auch vorab eine Reiseapotheke zusammenstellen, damit sie beim Reisen auf Dinge wie Allergien, Durchfall, Verstopfung und Insektenbisse vorbereitet sind. In der Apotheke sollte man daher Medikamente speziell für einen Säugling oder ein kleines Kind kaufen. Denn die Gesundheit von Baby und Kind ist im Urlaub besonders wichtig. Für Baby und Kind stellen Malaria, ein Zeckenbiss, Bettwanzen und Stiche von Wespen ein erhöhtes Gesundheitsrisiko dar, denn ein kleines Kind oder ein Säugling hat nicht so starke Abwehrkräfte. Man sollte vor dem Urlaub auch einen Blick in den Impfpass von Baby oder Kind werfen, um eventuell fehlende Impfungen vor den Ferien nachzuholen. Beim Reisen in den Urlaub haben Eltern unterwegs mitunter Angst vor Jetlag. Allerdings sind Kind oder Baby nicht so stark davon betroffen. Darüber hinaus gibt es Dinge, die auf den ersten Blick kein großes Gesundheitsrisiko für ein gesundes Kind oder ein gesundes Baby darstellen, jedoch der Gesundheit von Kind oder Baby schaden können. Bei einem Urlaub am Meer müssen Eltern auch bei einem gesunden Kind oder einem gesunden Baby vor allen Dingen auf den Sonnenschutz achten, denn die…
      • Reiseversicherungen
      • Sicherheit
      • Gepäckbestimmungen
      • Ausrüstung
      • Koffer packenDer lang ersehnte Urlaub mit der Familie steht endlich vor der Tür und die ganze Familie freut sich schon auf ein paar Tage fernab von allen Alltagssorgen. Doch bevor der eigentliche Urlaub beginnt, steht noch das Koffer packen an. Das kann vor allen Dingen mit Babys und Kindern eine echte Herausforderung sein. Familien müssen an alles denken und dürfen ja nichts vergessen in die Koffer zu packen, sonst kann der Urlaub leicht im Chaos enden. Was genau muss die Familie in den Urlaub mitnehmen? Welche Papiere dürfen Eltern keinesfalls vergessen? Wenn Eltern und Kinder mit dem Flugzeug in den Urlaub aufbrechen, sind zusätzlich noch andere Dinge als Koffer packen zu beachten. Es gibt genaue Richtlinien über Größe und Gewicht der Koffer. Was darf die Familie also ins Handgepäck packen? Wie groß und wie schwer dürfen die Koffer für das Handgepäck der Familie sein? Darf man auch mehr als nur einen Koffer als Handgepäckstück pro Mitglied der Familie mit an Bord nehmen? All diese Fragen müssen vor dem Urlaub geklärt werden, damit am Flughafen alles reibungslos abläuft. Nichts ist schlimmer, als am Flughafen alle Koffer auf den Kopf stellen zu müssen, weil einige Dinge nicht im Koffer des Handgepäcks sein dürfen…
      • Urlaubsspielzeug
      • Schwanger auf Reisen
    • An- und Abreise
      • FliegenEin Urlaub mit der ganzen Familie ist ein großer Spaß. Allerdings ist Einiges zu beachten, wenn man mit dem Flugzeug in den Urlaub fliegt, gerade wenn man ein Kind oder Baby hat. Es stellen sich Fragen, wie zum Beispiel: Wie viel Handgepäck darf ich mitnehmen, wenn ich ein Kind oder Baby habe? Wie tolerant ist die Airline bei Übergepäck durch Sachen für das Baby? Kann ich einen Autokindersitz im Flugzeug verwenden? Bei der Ankunft am Flughafen müssen die Passagiere zunächst zum Check-in. Es gibt auch die Möglichkeit, einen Vorabend-Checkin zu machen, was sich vor allen Dingen bei Familien mit Kindern oder einem Baby anbietet. Für ein Kind im Kleinkindalter oder ein Baby zahlen Eltern meist weniger für das Flugticket. Allerdings erlaubt nicht jede Fluglinie dann das Mitführen des regulären Gepäcks von 20 Kilo. Im Flugzeug muss das Kind oder das Baby zunächst platziert werden. Der Einsatz eines Loop Belts hat sich als gefährlich herausgestellt und wurde deshalb verboten, jedoch wird er heute wieder eingesetzt und ist sogar vorgeschrieben. Im Flugzeug stehen Eltern von Babys auch Babykörbchen oder Baby Bassinets zur Verfügung. Jedoch muss das Baby während Turbulenzen, Start und Landung auf den Schoß genommen werden und mit dem Schlaufengurt am…
      • Auto
      • Bahn & Zug
      • Wohnmobil
      • Kreuzfahrten
      • Andere Verkehrsmittel
      • Baby-TransportHat man ein Kleinkind oder ein Baby, dann gestalten sich viele alltägliche Dinge als schwierig, besonders der Urlaub. Im Gepäck darf ein Kinderwagen oder Buggy natürlich nicht fehlen, denn Eltern wollen das Kleinkind oder das Baby natürlich nicht die ganze Zeit tragen. Fährt man mit dem Auto in den Urlaub, dann darf auch der Autokindersitz nicht fehlen. Doch ein Kinderwagen oder ein Buggy ist nicht immer praktisch, denn auf manchem Untergrund lassen sie sich sehr schwer schieben. Da ist es besser, das Kleinkind oder das Baby zu tragen. Um das Tragen zu erleichtern, kann man eine Tragehilfe auch Babytrage genannt, benutzen. Mit der Tragehilfe können Eltern das Baby ganz einfach tragen und müssen nicht immer den Kinderwagen oder den Buggy schieben. Ein weiterer Vorteil einer Tragehilfe ist, dass sie weniger Platz wegnimmt und sich so besser auf der Reise in den Urlaub verstauen lässt. Viele Experten meinen, dass eine Tragehilfe die Mutter-Kind-Bindung stärkt, da man das Kleinkind oder Baby nah am Körper tragen kann. Das Schieben vom Kinderwagen oder Buggy hingegen ist mit weniger Körperkontakt zwischen Mutter und Kleinkind oder Baby verbunden. Daher wird es empfohlen, das Baby oder Kleinkind hin und wieder mit einer Tragehilfe zu tragen, anstatt es…
      • Auf der Reise
    • Weitere
      • Übernachten
      • Essen & Trinken
      • Multimedia & Technik
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Berlin/Brüssel/Athen. Zwei FDP-Politiker aus Brüssel und Berlin wollen den Regen-gestraften Nordländern helfen, beim Urlaub in den Krisen-Ländern am Mittelmeer Sonne zu tanken. Das würde nicht nur Miesepetern und Depressiven helfen, sondern auch die Wirtschaft im Süden ankurbeln. Nicht nur ihr Parteichef findet die Idee gar nicht witzig.

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Das Wetter in Deutschland ist schlecht, die Laune der Menschen sinkt. An den Stränden des Mittelmeers dagegen ginge es den regengeplagten Nordländern besser, finden der liberale Europaabgeordnete Jorgo Chatzimarkakis und der Vize-Vorsitzende der deutsch-griechischen Parlamentariergruppe im Bundestag, Erwin Lotter (FDP). Ihr Vorschlag: Berlin soll einen Urlaub in Griechenland mit einem staatlichen Zuschuss unterstützen.

In der eigenen Partei wurde der Vorstoß allerdings mit Kopfschütteln aufgenommen.

„Das schlechte Sommerwetter in Deutschland macht die Menschen zunehmend depressiv. Eine Art staatliche Prämie, die Deutsche kurzfristig dazu bewegt zum Beispiel nach Griechenland zu fahren, könnte der Anfang eines europäischen Konjunkturprogramms sein. Und die Sonne ist in Griechenland garantiert“, hatte der Deutsch-Grieche Chatzimarkakis der „Bild“-Zeitung gegenüber seinen Vorschlag begründet.

„Diese Länder brauchen dringend mehr Touristen“

Lotter assistierte: „Die Griechen sind sehr gastfreundlich! Es wäre sinnvoll, wenn eine Art Last-Minute-Prämie für Reisen nach Südeuropa zustande kommt. So wäre sowohl vielen Deutschen als auch Ländern wie Griechenland geholfen, die dringend mehr Touristen brauchen. Die Politik sollte da zusammen mit der Industrie Anreize schaffen.“

Die Idee erinnert an die Abwrack-Prämie, die die schwarz-rote Bundesregierung 2009 erfand. Damals hatte die internationale Finanzkrise Europas Automobilindustrie ins Schleudern gebracht. Die Politik reagierte, im Jahr 2009 gab es 2500 Euro Staatsgeld für alle, die ihr altes Auto in die Schrottpresse fuhren und sich dafür einen abgasarmen Neuwagen zulegten. Fünf Milliarden Euro flossen in diese Form der Konjunkturförderung.

Parteichef Rösler gegen Urlaubs-Sponsoring

Dass Urlauber mit ähnlich zugkräftigen Mitteln zur Reise nach Griechenland, Spanien oder Portugal motiviert werden, ist allerdings höchst unwahrscheinlich. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler reagierte energisch auf den unkonventionellen Vorstoß seiner liberalen Parteifreunde. Diese Idee sei „absurd“, sagte Rösler der Rostocker „Ostsee-Zeitung“. Es werde kein einziger Euro für ein Sponsoring von Auslandsurlauben ausgegeben.

Der stellvertretende Partei- und Fraktionschef der FDP in Sachsen, Tino Günther, kommentierte die Idee seiner Parteifreunde drastischer mit den Worten: „Zuviel griechischer Wein tut auch nicht gut.“ Zerknirscht fügte er hinzu: „Ich schäme mich für die beiden Kollegen aus Berlin und Brüssel.“

Dramatische Lage in Griechenland

Dabei ist die Situation für die Menschen in Griechenland unverändert dramatisch. Seit April 2010 versucht der Regierung, mit EU-Hilfsgeldern und -Garantien in Milliardenhöhe über die Runden zu kommen. Zugleich gelten seit 2010 strenge Sparauflagen für Griechenland. Sie dauerhaft einzuhalten, ist nach Einschätzungen des sozialistischen Parteichefs Evangelos Venizelos „fast unmöglich“. „Es ist sehr schwierig, es ist fast unmöglich, 2013 und 2014 durch Ausgabenkürzungen 11,5 Milliarden Euro einzusparen“, sagte der frühere Finanzminister im griechischen Rundfunk. Venizelos ist Chef der sozialistischen Pasok-Partei, einer der drei Regierungsparteien.

Prognose: Wirtschaft schrumpft um 6,7 Prozent

Von vornherein sei es schwierig gewesen, die Sparauflage der Europäischen Union und des Internationalen Währungsfonds für den Haushalt 2013 und 2014 zu erfüllen, sagte Venizelos. Doch durch die Rezessionsaussichten verschärfe sich das Problem.

Der Regierung zufolge könnte das griechische Bruttoinlandsprodukt im laufenden Jahr um 6,7 Prozent schrumpfen. In früheren Voraussagen war von 4,5 Prozent die Rede gewesen. Als Grund für den Rückgang werden unter anderem Kürzungen bei Löhnen und Gehältern, Einschnitte in anderen Bereichen sowie Massenentlassungen genannt. Außer der Pasok gehören der Regierung die konservative Nea Dimokratia und die gemäßigte Demokratische Linke (Dimar) an. mit afp/dapd

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