Unterleibsschmerzen nach einnistung

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Wie fühlt sich Einnistungsschmerz an?

Kann man die Einnistung spüren? Und was passiert dabei eigentlich genau?

Wir haben Antworten für euch.

Was passiert bei der Einnistung?

Sobald die Eizelle befruchtet ist, startet die Zellteilung und die Eizelle wandert über die Eileiter hinauf bis zur Gebärmutterhöhle, wo sie sich in zwei Hälften aufteilt. Aus einer Hälfte wird später die Plazenta, aus der anderen der Embryo. Eine Einnistung (oder Implantation) geschieht dann, wenn sich die befruchtete Eizelle (auch Zygote genannt) in der Gebärmutterwand einnistet. Im Falle einer Schwangerschaft mit Zwillingen machen es sich gleich zwei Eizellen in der Gebärmutter gemütlich.

Kann ich die Einnistung spüren?

Es gibt keine konkreten Anzeichen für eine Einnistung, viele Frauen berichten jedoch von leichten Blutungen oder Schmierblutungen (Einnistungsblutung) oder von Regel-ähnlichen Schmerzen. Frauen, bei denen ein Kinderwunsch besteht und die ihren Körper deshalb ganz genau beobachten, bemerken dann ein Ziehen im Unterleib.

Wann findet die Einnistung statt?

Die Einnistung kann man außerdem auch gut selbst berechnen. Der Zeitpunkt der Einnistung ist durchschnittlich sechs bis zehn Tage nach der Befruchtung der Eizelle. Zur Befruchtung kommt es wiederum zwölf bis 24 Stunden nach dem Eisprung. Der Organismus der Frau reagiert auf den neuen Gast mit einem Ausstoß an Hormonen. Diese signalisieren, dass eine Schwangerschaft vorliegt und stellen sicher, dass sich der Embryo entwickeln kann. Das Hormon hCG (Humanes Choriongonadotropin) ist für den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut zuständig und kann im Urin nachgewiesen werden. Ist der Schwangerschaftstest also positiv, wird durch das hCG im Harn der zweite Streifen am Test angezeigt.

Einnistung in der Gebärmutter – kann ich spüren, ob’s geklappt hat?

Wenn du dir ein Baby wünschst, hast du bei der Berechnung deiner fruchtbaren Zeit vor allem eines im Sinn: Du willst genau den Zeitpunkt abpassen, an dem die Verschmelzung von Samenzelle und Eizelle am wahrscheinlichsten ist. Doch eine geglückte Befruchtung garantiert noch keine Schwangerschaft. Wichtig ist, dass sich deine Eizelle richtig einnistet. Aber was bedeutet das eigentlich?

Was ist die Einnistung?

Die Einnistung ist vereinfacht gesagt die „Anheftung“ der befruchteten Eizelle an die Gebärmutterschleimhaut. Da sich die Eizelle dort wie in einem Nest niederlässt, bezeichnet man den Vorgang als Einnistung, in der Fachsprache auch Implantation oder Nidation genannt. Die Einnistung ist nicht mit dem Eisprung gleichzusetzen, sondern findet erst nach dem Eisprung und der Befruchtung statt.

Was passiert von der Befruchtung bis zur Einnistung?

Nach dem Eisprung und der Befruchtung muss es die befruchtete Eizelle schaffen, sich erfolgreich in der Gebärmutter einzunisten. Diesen Vorgang kannst du dir so vorstellen: Die befruchtete Eizelle macht sich auf die Wanderschaft durch den Eileiter zur Gebärmutter. Diese hat wie jeden Monat vorgesorgt und eine gut durchblutete Gebärmutterschleimhaut für ihren Gast aufgebaut. Die Eizelle, die in diesem Stadium auch Blastozyste heißt, heftet sich erst an die Gebärmutterwand an, meistens an der Rückwand. Sie dringt in die Gebärmutterschleimhaut ein und gräbt sich eine kleine Mulde, bis sie vollständig eingebettet und mit Schleimhaut bedeckt ist.

Nun ist es soweit: der winzige Keimling ist mit der Mutter verbunden und hat sich an ihren Blutkreislauf angedockt. Die Einnistung ist abgeschlossen. Und kaum ist das passiert, stellt sich der Körper schon auf „schwanger“ um: Signalstoffe, vor allem die Hormone hCG (humanes Choriongonadotropin) und Progesteron werden an den mütterlichen Organismus gesandt. Sie melden, dass keine Periode mehr stattfinden und die aufgebaute Gebärmutterschleimhaut erhalten bleiben soll, damit der Keimling in seinem Nest weiter gut versorgt ist.

Wann findet die Einnistung statt und wie lange dauert sie?

Insgesamt dauert es von der Befruchtung bis zur abgeschlossenen Einnistung etwa sieben bis acht Tage. Die befruchtete Eizelle ist nach etwa fünf Tagen in der Gebärmutterhöhle angekommen. Danach dauert es noch einige Zeit, bis sie an der Gebärmutterwand ihren Platz gefunden und sich vollständig eingebettet hat.

Hast du einen regelmäßigen Zyklus von 28 Tagen, dürfte die Einnistung um den 19. Tag beginnen und um den 22. bis 24. Tag beendet sein.

Probleme bei der Einnistung: Wenn es nicht klappen will

Manchmal schafft es die befruchtete Eizelle gar nicht bis zur Gebärmutterhöhle oder der Einnistungsprozess wird gestoppt. Gründe dafür gibt es viele: Infektionen, Verwachsungen an den Eileitern oder eine Gelbkörperschwäche bei der Mutter, um nur einige zu nennen. Dann sorgt die Natur dafür, dass sich der Embryo nicht weiterentwickelt. Kommt es zu keiner Einnistung, wird er zusammen mit den Resten der Schleimhaut mit der nächsten Regelblutung weggespült.

Spüre ich die Einnistung? Anzeichen & Symptome

Tatsächlich können manche Frauen die Einnistung spüren, weil es im Unterleib mehr oder weniger zieht. Dieses Symptom wird auch als Einnistungsschmerz bezeichnet. Sehr eindeutig ist dieses Anzeichen aber nicht.

Oder es ist eine kleine Schmierblutung feststellbar: dazu kommt es, weil im Prozess der Einnistung die Blutgefäße der Gebärmutter verletzt werden. Die Blutung verunsichert Frauen, die auf eine Schwangerschaft hoffen, weil sie diese für die Vorboten der nächsten Periode halten. Die Einnistungs-Blutung ist aber im Unterschied zur Regel nur sehr kurz und auch ganz schwach. Vielleicht geht es dir aber wie den meisten Frauen und du merkst überhaupt nichts von der Einnistung, die gerade in deinem Körper stattfindet. Dagegen kann es gut sein, dass du nur wenige Tage später die ersten Schwangerschaftsanzeichen registrierst, wie Müdigkeit oder Geruchsempfindlichkeit. Sobald nämlich das Hormon hCG produziert wird, merken sensible Frauen schnell, dass etwas anders ist als sonst – noch bevor die Tage ausbleiben.

Was hilft bei der Einnistung?

Leider gibt es keine Tipps dafür, wie sich die Einnistung direkt beeinflussen lässt. Du kannst aber günstige Bedingungen schaffen: keine Zigaretten, wenig Alkohol, vernünftige Ernährung, wenig Stress und insgesamt eine gesunde Lebensführung. Frag deinen Arzt, ob du eventuell Folsäure einnehmen solltest.

Gehörst du zu denjenigen, die die Einnistung spüren konnten? Dann berichte uns doch von deinen Erfahrungen unter [email protected] oder in unserer Medela Deutschland Facebook-Community.

Neues Leben entstehtKönnen Sie die Einnistung spüren?

Mit der Einnistung in die Gebärmutter dockt sich der Embryo an den Körper der Mutter an. Einige Frauen spüren die Nidation, andere haben Blutungen. Die interessantesten Details zur Einnistung.

Mit der Einnistung des Embryos in die Gebärmutter beginnt die 4. Schwangerschaftswoche. © Unsplash 1 Von Miriam Eckert

Still und leise bereitet sich der Körper auf die Versorgung des Embryos vor. Der Hormonhaushalt verändert sich, die befruchtete Eizelle wandert zur Gebärmutter, teilt sich, die Zellen spezialisieren sich, der Embryo wächst. Die werdende Mutter bekommt von diesen Vorgängen noch nichts mit.

Doch ab dem Moment, in dem sich der Embyro in die Gebärmutterschleimhaut einnisten muss, um weiter mit Nährstoffen versorgt zu werden, verrät er sich mit kleinen Zeichen und typischen Symptomen. Das ist im Verlauf der 4. Schwangerschaftswoche der Fall. Alle Details zu dem Wunder der Natur, das die Ärzte auch Nidation nennen.

Der Weg der Eizelle zum Nistplatz

Nach dem Eisprung macht sich die Eizelle auf die Reise durch einen der zwei Eileiter in Richtung Gebärmutter. Trifft sie auf ihrem Weg auf Spermien, wird es spannend. Jetzt, zu Beginn der 3. Schwangerschaftswoche, kann eine Befruchtung stattfinden.

Dabei dringt eine Samenzelle in die Eizelle ein. Die Kernmembranen der beiden Kerne lösen sich auf, die Chromosomen ordnen sich neu an. Dadurch entsteht die erste embryonale Stammzelle des neuen Organismus, mit individuellen Genom. Diese befruchtete Eizelle, auch Zygote genannt, teilt sich beständig und entwickelt sich erst zur Morula und dann zur Blastozyste weiter.

Bis sie in der Gebärmutter ankommt, vergehen vier bis fünf Tage. Nun beginnen die rund 100 Zellen, sich zu spezialisieren. Die äusseren bilden die Plazenta, den Mutterkuchen, aus den inneren Zellen wird sich der Embryo entwickeln.

Wann die Nidation stattfindet

Bevor sich die Blastozyste in die Gebärmutterschleimhaut der Frau einnistet, sucht sie sich einen guten Platz. Bis zur Entscheidung können einige Tage vergehen. Meist beginnt die Einnistung am sechsten oder siebten Tag nach der Befruchtung und dauert ein bis drei Tage.

Von der Befruchtung bis zur Einnistung des Embryos in die Gebärmutterschleimhaut dauert es zwischen drei bis zehn Tage – Dr. med. Peter Dörffler, Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe.

Ein Beispiel: Bei einem Zyklus von 28 Tagen findet der Eisprung am 14. Tag statt, die Nidation beginnt am 19. oder 20. Tag. Bis zum 24. Tag sollte sie abgeschlossen sein.

Um den Zeitpunkt genauer zu bestimmen, hilft der Eisprungrechner von BabyAhoi.

So läuft die Einnistung ab

Durch die hormonelle Umstellung ist die Gebärmutterschleimhaut schon auf ihren baldigen Gast vorbereitet. Dank HCG und Progesteron ist sie dicker und gut mit Nährstoffen versorgt, die die Blastozyste dringend braucht. Denn diese wurde bisher nur von einem Nährstoffpaket versorgt, das die Eizelle nach dem Sprung aus dem Follikel mit sich getragen hat.

Damit die Blastozyste weiter wachsen und gedeihen kann, muss sie sich im Uterus einnisten. Von ihrem Platz in der Gebärmutterwand nimmt sie Kontakt mit dem Blutkreislauf der Mutter auf. Dieser Vorgang, den Mediziner Implantation nennen, dauert einige Tage.

Dazu sondern die äusseren Zellen der Blastozyste, die Trophoblast-Zellen, Enzyme ab. Diese lösen einige Zellen in der obersten Schicht der Gebärmutterschleimhaut auf. Dadurch kann es zu einer Einnistungsblutung kommen. Der Embryo kann sich nun in das Bindegewebe der Schleimhaut schieben. Über ihm wachsen neue Hautzellen und schließen die Wunde.

Der Trophoplast ist eine Meisterleistung der Evolution – Max-Planck-Gesellschaft

Während des Einnistens nimmt der Embryo Fette, Proteine, Zucker und Reste der zerstörten Schleimhaut auf und verdoppelt dadurch seine Grösse.

Im Trophoblasten entstehen, laut einer Studie der Max-Planck-Gesellschaft, kleine, mit Blut gefüllte Hohlräume, den sogenannten Lakunen. Schließlich lösen die Zellen des Trophoblasten die mütterlichen Blutgefäße in der Gebärmutterschleimhaut teilweise auf. Schon elf Tage nach der Befruchtung sind Embryo und Mutter miteinander verbunden.

Zum Ende der vierten Schwangerschaftswoche, der zweiten Woche nach der Befruchtung, kann mütterliches Blut in die Lakunen einströmen und sie durch kleine Blutgefäße wieder verlassen. Auf diese Weise wird der Embryo von nun an bis zum Ende der Schwangerschaft von der Mutter mit allen lebensnotwendigen Ressourcen versorgt.

Einnistungsschmerz: Die häufigsten Symptome

Manche Frauen spüren die verschiedenen Abschnitte in ihrem Zyklus wie den Eisprung. Der Zeitpunkt lässt sich an einem leichten Ziehen und Ziepen im Unterleib. Auch vor Beginn der Periode ist ein solches Ziehen häufig bemerkbar. Dieses Anzeichen wird auch mit dem Einnistungsschmerz in Verbindung gebraucht. Viele Frauen geben an, ihn neben dem Bauchnabel oder an der linken oder rechten Leiste zu spüren. Neben den Schmerzen wird häufig die leichte Blutung erwähnt.

Laut Studien sind diese Schlussfolgerungen aber selten präzise. Auch können Einnistungsschmerz und Periodenschmerz leicht verwechselt werden. Eindeutige Symptome für die Einnistung gibt es nicht.

Meist merken die schwangeren Frauen noch gar nichts von den Vorgängen in ihrem Körper. Die Periode wird erst in einigen Tagen ausbleiben. Dann läuft die Umstellung auf die Schwangerschaft schon auf Hochtouren und der positive Schwangerschaftstest bestätigt die gute Hoffnung. Bald werden sich auch die typischen Symptome der frühen Schwangerschaft bemerkbar machen. Zu den berühmtesten Anzeichen zählen Übelkeit, schmerzende Brüste und Müdigkeit.

Was die Einnistungsblutung auslöst

Tatsächlich werden bei der Einnistung kleine Blutgefässe in der Gebärmutter verletzt. Auch während die embryonalen und mütterlichen Gefässe zusammenwachsen, kann es zu leichten Einnistungsblutungen kommen. Doch woran lassen sie sich erkennen und von der normalen Periode unterscheiden, schliesslich fällt der Termin dieser beiden Ereignisse nah zusammen?

Die Einnistungsblutung sind meist sind nur wenige Tropfen und sehr helles Blut. Frauenärzte sprechen in diesem Fall von einer Nidationsblutung oder Implantationsblutung. Die Periode hingegen ist stärker und länger, das Blut dunkler.

Obwohl die Einnistungsblutung im ersten Moment ein grosser Schreck ist, sind die leichten Schmierblutungen harmlos. Sie kommen sogar bei rund einem Viertel aller Frauen zu Beginn der Schwangerschaft vor. Nach vier Tagen sollten sie vorbei sein. Vorsicht ist in seltenen Fällen geboten, wenn die Nidationsblutung stärker wird und Schmerzen hinzukommen. Diese könnnen Anzeichen für eine Fehlgeburt oder andere Probleme sein.

Die Schwangerschaft feststellen

Ab der Einnistung ist die Schwangerschaft nachweisbar. Sie lässt sich durch erste hormonelle Hinweise im Blut nachweisen oder mit einem Schwangerschaftstest über den Urin erkennen. Ausschlaggebend ist das weibliche Hormon HCG. Das Humane Choriongonadotropin kommt nur im Körper vor, wenn eine Frau schwanger ist und gilt deshalb auch als das klassische Schwangerschafts-Hormon. Zudem steigert es die Produktion von Progesteron.

Dieses Hormon sorgt dafür, dass keine weiteren Eisprünge und auch keine Periode stattfinden. Stattdessen wird die Gebärmutterschleimhaut weiter aufgebaut und mit Nährstoffen versorgt. Wer also schwanger ist und Blut in der Unterhose findet, hatte sicher keine Periode, sondern eine Einnistungsblutung. Und noch ein ganz anderes Thema: Jetzt, in der frühen Schwangerschaft, ist der ideale Zeitpunkt, um mit Folsäure für das Baby vorzusorgen.

Wann kommt mein Baby zur Welt?

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Die 4. Schwangerschaftswoche: Baby oder Periode?

Viele Frauen wissen in den ersten Wochen ihrer Schwangerschaft noch gar nicht, dass sie schwanger sind. Dabei treten in der 4. Woche der Schwangerschaft häufig bereits erste Anzeichen auf.

Schwangerschaftswoche 4: Das passiert im Körper

In der 4. Schwangerschaftswoche (SSW 4) nistet sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter ein. Dabei kann es zu einer leichten Blutung – der sogenannten Einnistungsblutung – kommen. Viele Frauen interpretieren diese Blutung als Menstruation und sind später umso überraschter. Wenn sich die Eizelle dann festgesetzt hat, beginnt die Entwicklung des Embryos und der Plazenta. Kann sich die Eizelle nicht festsetzen, geht die befruchtete Eizelle als Menstruationsblutung ab.

Periode oder schwanger: Erste Anzeichen deuten

Ganz gleich, ob du dich sehnsüchtig nach einem Kind sehnst oder nichts von einem Baby ahnst: Die Anzeichen einer sich anbahnenden Schwangerschaft und Symptome der bevorstehenden Periode ähneln sich oftmals sehr – nicht leicht, da zu merken, ob man schwanger ist oder nicht.

Anzeichen: Periode im Anmarsch

Du bist körperlich und seelisch unausgeglichen, fühlst dich schlapp und alles schmerzt? Dann gehörst du wahrscheinlich zu den 80 Prozent aller Frauen im gebärfähigen Alter, die unter dem Prämenstruellen Syndrom, kurz PMS, leiden. Die häufigsten Symptome sind:

  • Übelkeit
  • Unterleibsschmerzen (leichten Menstruationsschmerzen ähnlich)
  • Kopfschmerzen
  • Traurigkeit
  • Stimmungsschwankungen

Art und Intensität der Beschwerden sind von Frau zu Frau unterschiedlich. Da diese aber so unspezifisch sind, können einige davon durchaus auch auf eine Schwangerschaft hindeuten.

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Typische erste Anzeichen einer Schwangerschaft sind Bauchschmerzen und Übelkeit.

Erste Schwangerschaftsanzeichen

Manche Frauen bemerken in der 4. Schwangerschaftswoche bereits eine Veränderung ihres Körpers. Dazu gehören unter anderem schmerzende oder geschwollene Brüste, Übelkeit, vermehrter Ausfluss oder ein Ziehen im Bauch. Viele Frauen halten diese Anzeichen jedoch für Vorzeichen auf die Regelblutung und sehen diesen Verdacht durch die Einnistungsblutung auch noch bestätigt. Weitere erste Schwangerschaftssymptome können sein:

  • eine verstopfte Nase
  • aufgeblähter Bauch
  • Verdauungsstörungen
  • extreme Müdigkeit

Aber die Schwangerschaft wirkt sich nicht nur auf den Körper, sondern auch auf die Stimmung aus, da plötzlich viele neue Hormone produziert werden. Das führt bei den meisten Frauen zu Stimmungsschwankungen, ähnlich wie beim PMS.

Klarheit, ob du schwanger bist oder nicht, kann nur ein Schwangerschaftstest oder Besuch beim Frauenarzt bringen.

Schwangerschaftstest in SSW 4

Zu diesem frühen Zeitpunkt ist ein Schwangerschaftstest mit Urinprobe noch nicht aussagekräftig. Frauen, die eine Schwangerschaft vermuten, müssen in dieser Woche noch Geduld haben, denn erst ab der 5. Schwangerschaftswoche liefern die Tests ein zuverlässiges Ergebnis.

Gesund durch die Schwangerschaft

Sobald du weißt, dass du schwanger bist, solltest du auf schädliche Substanzen wie Nikotin oder Alkohol verzichten. Ein bisschen Bewegung und viel frische Luft sind nun genau das Richtige, um dich auf die kommenden Monate und die körperliche Veränderung vorzubereiten. Aber auch ausreichender Schlaf und Ruhepausen sind wichtig für dich und dein Baby. Alle wichtigen Infos und Tipps rund um die Schwangerschaft bekommst du hier.

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Praktisch: Den meisten Frauen vergeht in der Schwangerschaft von ganz allein die Lust auf Alkohol.

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Einnistungsschmerz

Veröffentlicht von cyclotest 15.01.2020 Kategorie(n): Ich bin (endlich) schwanger, Mein Babywunsch

Einnistungsschmerzen: Gibt es das überhaupt?

Ein Einnistungsschmerz ist meist ein leichter Schmerz, der in der Frühschwangerschaft während der Einnistung auftreten kann. Den Einnistungsschmerz spüren nicht alle Frauen und er wird auch häufig übersehen. Eine Schwangerschaft kann sich auch mit einer Einnistungsblutung bemerkbar machen.

Einnistungsschmerzen und die Einnistungsblutung sind ein komplexes Thema – das liegt daran, dass ein Teil sich sicher ist, sie vor ihrer Schwangerschaft bemerkt zu haben, während ein anderer Teil gar nichts bemerkt hat. Möglicherweise liegt dieser Unterschied darin, dass Frauen mit Kinderwunsch und Sehnsucht nach einem Baby viel in sich hineinhorchen und ein besonderes Gespür für ihren Körper entwickeln.

Ein Einnistungsschmerz kann bei der Einnistung (fachsprachlich auch Nidation oder Implantation) der befruchteten Eizelle in die Schleimhaut der Gebärmutterwand entstehen. Fachärzte sprechen vom Nidationsschmerz.1

Wie eingangs erwähnt: Manche Frauen bemerken, wenn sich die befruchtete Eizelle in die Gebärmutter eingenistet hat. Sie geben dafür deutliche Zeichen an, z. B. ein Ziehen oder einen leichten Schmerz im Bauch, der allerdings leichter und kürzer als bei der Periode ist. Der Begriff „Schmerz“ scheint in diesem Zusammenhang etwas übertrieben zu sein. Es handelt sich bei der Einnistung der Blastozyste in die Gebärmutterschleimhaut eher um ein Piksen oder Ziehen im Bereich der Gebärmutter. Wissenschaftlich erwiesen sind Schmerzen bei der Nidation bisher allerdings nicht.1

Auch ein leichtes Unwohlsein wird als Symptom genannt. Weiterhin kann ein verstärktes Hungergefühl oder leichter Schwindel bereits kurz nach der Einnistung auftreten. Als erste Schwangerschaftsanzeichen, welche ebenfalls wenige Tage nach der Befruchtung auftreten können, werden aber auch Symptome wie Kopfschmerzen, Spannungsgefühl in den Brüsten oder ein metallischer Geschmack im Mund beschrieben.

Auch eine leichte Blutung kann während der Einnistung der Blastozyste in die Gebärmutter auftreten. Manche Frauen verwechseln diese mit der Regelblutung und denken sie wären schwanger trotz Periode. Die Einnistungsblutung ist in den meisten Fällen sehr leicht und völlig ungefährlich.2

Einnistungsschmerzen und Einnistungsblutungen sind nicht so aussagekräftig wie ein Test, da sie auch verwechselt werden können und andere Ursachen haben können.

Ziehen im Unterleib

Zum Zeitpunkt der Nidation kann es zu einem Ziehen im Unterleib kommen, ein Vorgang, der nicht ungewöhnlich ist und wegen dem man keinen Arzt aufsuchen muss. Für Deinen Organismus ist es der Beginn der Schwangerschaft, und außer an den Schmerzen kannst Du es evtl. noch an einer Nidationsblutung bemerken, die bei der Implantation entstehen kann.

Das Gefühl dabei – eine Art Ziepen – ist trotz des winzigen Embryos bemerkbar und zeigt Dir, dass Du in einigen Monaten Mutter wirst!

Wenn die befruchtete Eizelle nach ihrer Reise durch den Eileiter in der Gebärmutterschleimhaut „andockt“, kann es zum Einnistungsschmerz kommen. Dies ist, wie oben beschrieben, meist nach 5–6 Tagen der Fall. Tritt also ein leichter Schmerz oder Ziehen im Unterbauch zwischen dem 4. und dem 7. Tag nach dem Eisprung auf, so kann es sich um einen Einnistungsschmerz handeln, der durch den Embryo verursacht wurde.2

Treten die Anzeichen allerdings vor der Einnistung um den Eisprung herum auf, so handelt es sich um Eisprungschmerzen, die zu den Eisprung Symptomen gezählt werden.

Konkret handelt es sich dabei um den Mittelschmerz. Dieser wird, ähnlich wie der Nidationsschmerz bei der Einnistung, nicht von allen Frauen gespürt.2

Verspürst Du allerdings die leichten Schmerzen im Unterleib später, also kurz vor oder am Tag der zu erwartenden Regelblutung, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass es sich dabei um Regelschmerzen handelt. Die Unterscheidung zu normalen Anzeichen während der Periode ist in der Regel einfacher. Normale Periodenschmerzen sind oftmals stärker und regelmäßiger als der Einnistungsschmerz.

Bei Einnistungsschmerzen ist das Ziehen lokal eher auf den unteren Bauchraum begrenzt, während Menstruationsschmerzen auch in andere Körperregionen ausstrahlen können. Besonders wenn man auf eine Schwangerschaft hofft, kann es leicht passieren, jedes Ziehen in diese Richtung zu interpretieren. Wenn es dann doch nicht die erhoffte Einnistung war, ist die Enttäuschung oftmals groß, denn oft war frau schon „gedanklich schwanger“.

Die Dauer des Einnistungsschmerzes kann, wenn er gespürt wird, von sehr kurz bis hin zu mehreren Tagen gehen, in denen er sich immer wieder zeigt. Es lässt sich hierzu keine allgemeingültige Aussage treffen, da das Schmerzempfinden von Frau zu Frau sehr unterschiedlich ist. Hast Du allerdings Schmerzen über einen längeren Zeitraum und werden diese nicht besser, so gilt auch hier: Im Zweifel besser ärztlichen Rat einholen.

Was, wenn der Einnistungsschmerz ausbleibt?

Viele Frauen mit Kinderwunsch spüren keinen Einnistungsschmerz. Die Einnistungsblutung kommt häufiger vor, aber auch diese wird nicht von jedem bemerkt. Dies ist kein Grund zur Beunruhigung. Einnistungsschmerzen und Einnistungsblutungen sagen nichts über den weiteren Schwangerschaftsverlauf aus. Falls allerdings Blutungen in der Frühschwangerschaft auftreten, sollten diese immer abgeklärt werden.

Selbst wenn bei Dir ein Einnistungsschmerz aufgetreten ist – im Alltag wird dieser schnell übersehen. Oder Du interpretierst den Schmerz während der Einnistung falsch, z. B. als Bauchschmerzen. Gerade Frauen mit Kinderwunsch hören ständig in ihren Körper hinein und versuchen die Symptome zu interpretieren.

Schließlich gilt: Egal, ob Du einen Einnistungsschmerz beobachten kannst oder nicht – er ist kein aussagekräftiger Hinweis auf einer Schwangerschaft, da die Nidationsschmerzen nicht objektiv messbar sind. Ein Schwangerschaftstest liefert letztendlich einen sicheren Nachweis.

Der Unterschied zwischen Einnistungsschmerzen und Menstruationskrämpfen

Falls Du Krämpfe in Deinem Unterleib spürst obwohl Deine Periode erst in einigen Tagen fällig ist, dann fragst Du Dich vielleicht ob die Schmerzen daher rühren, dass ein neues Leben in Deiner Gebärmutter heranwächst. Gibt es einen Weg, den Unterschied zwischen Einnistungsschmerzen und dem prämenstruellen Syndrom (PMS) festzustellen?

Die kurze Antwort ist: nicht wirklich. Obwohl es ein paar feine Unterschiede zwischen beiden gibt, sind diese nicht eindeutig genug für eine endgültige Diagnose.

Solange wir das im Hinterkopf behalten, können wir uns trotzdem mal die Symptome genauer anschauen. Im Folgenden stellen wir Dir Eigenschaften der Einnistungsschmerzen vor, indem wir erklären, was genau während der frühen Schwangerschaft in Deinem Körper vor sich geht.

Vorweg eine kurze Bemerkung zum Begriff „Einnistungsschmerzen“: Es handelt sich hierbei um eine Fehlbezeichnung. Die Einnistung des Embryos in der Gebärmutterwand ist schmerzfrei und verläuft eigentlich unbemerkt. Aber manchmal kann man es eben doch fühlen. Die meisten Frauen die Einnistungsschmerzen erleben sagen, dass sie diese kaum bemerken. Sie nehmen sie wahr als leichte Krämpfe, die denen von Blähungen ähneln. Andere Frauen spüren Krämpfe und Schmerzen im unteren Rücken, die denen der Periode ähneln. Manchmal treten die Krämpfe gleichzeitig mit einer Schmierblutung auf, manchmal nicht. Beides ist normal.

Im Falle einer Schwangerschaft reist die Blastozyste (eine frühe Form des Embryos) für sechs bis 12 Tage durch die Eileiter. Wenn sie schließlich die Gebärmutter erreicht, kann die Blastozyste an jenem Punkt, an dem sie sich einnistet, Blutgefäße reizen und somit eine Blutung hervorrufen. Das passiert bei circa 30% aller Frauen. Das Blut kann pink, rot oder braun sein und wird früher auftreten als Deine Periode, etwas fünf bis zehn Tage nach der Empfängnis.

Wenn Du das Gefühl hast, dass Dein Körper Dir jeden Monat einen Streich spielt, dann bist Du nicht allein. Viele Frauen glauben, dass eine leichte Blutung und Krämpfe Anzeichen für eine frühe Schwangerschaft sind, nur um einige Tage später ihre Periode zu bekommen. Andere Frauen nehmen die Symptome als Anzeichen der nahenden Periode wahr und finden später heraus, dass sie schwanger sind.

Die Wahrheit ist, dass es keine endgültige Antwort darauf gibt, ob leichte Blutung und Krämpfe auf eine Schwangerschaft hinweisen. Am besten sollte man warten bis die Periode fällig ist, und dann einen Schwangerschaftstest machen.

Von Sharee Loeffler | Mrz 28, 2017 Tags: Bauchkrämpfe, Einnistung, Menstruation

Sharee Loeffler

Wann erfolgt die Einnistung?

Für viele Frauen fühlt sich die Einnistung – der Vorgang, bei dem sich die Eizelle in die Gebärmutterwand einnistet – wie der Teil der Empfängnis an, bei dem die Schwangerschaft wirklich beginnt. Auch wenn dein Gynäkologe den ersten Tag deines letzten Menstruationszyklus als ersten Tag deiner Schwangerschaft ansieht, ist die Einnistung ein wichtiger Schritt zu einer „richtigen“ Schwangerschaft. Aber wann genau passiert die Einnistung? Gleich nach dem Sex? Tage, Stunden oder Wochen später?

Obwohl Frauen, die ihren Zyklus verfolgen, oft das Datum des Eisprungs herausfinden können, gibt es keinen Weg genau zu bestimmen, wann oder ob sich ein Ei einnistet (wäre das nicht toll?!). Die Einnistung erfolgt gewöhnlich sieben bis 10 Tage nach dem Eisprung, kann aber manchmal auch früher oder später passieren. Um zu verstehen, warum es so lange dauert, lass uns den Ablauf der Befruchtung nochmals Tag für Tag betrachten.

Eisprung -5

Etwa fünf Tage vor dem Eisprung beginnen deine fruchtbaren Tage. Wegen der Lebensdauer der Spermien, kann Sex bis zu fünf Tage vor dem Eisprung zu einer Befruchtung führen.

Tag des Eisprungs

Während dem Eisprung löst sich eine Eizelle vom Eierstock in den Eileiter, wo die Reise zur Gebärmutter beginnt. Sobald sich die Eizelle gelöst hat, tickt die Uhr: Ein Spermium muss die Eizelle innerhalb von 24 Stunden finden und befruchten, soll die Befruchtung stattfinden. Sollte es einem Spermium gelingen, die Eizelle während ihrer Reise durch den Eileiter zu finden und in die Eizelle einzudringen, verändert sich die Eizelle sofort, um das Eindringen weiterer Spermien zu verhindern.

Eisprung +3

Während der Befruchtung vereint sich das genetische Material des Spermiums und der Eizelle, um eine neue Zelle zu formen, die sich Blastozyste nennt. Die Blastozyste beginnt damit, sich während der Reise durch den Eileiter schnell zu teilen. Diese Reise dauert ungefähr 3 Tage.

Eisprung +7

Nachdem die Blastozyste die Gebärmutter erreicht hat, kann es noch wenige Tage dauern, bis sie sich in die Gebärmutterwand implantiert. Bei rund 30 Prozent der Frauen treten während der Implantation leichte Blutungen auf. Diese Blutungen dauern mehrere Stunden bis wenige Tage. Meistens findet die Einnistung ungefähr 9 Tage nach dem Eisprung statt, sie kann aber auch schon nach sieben Tagen oder erst nach 12 Tagen auftreten. Sobald die Einnistung geschehen ist, schließt sich der Gebärmutterhals mit einem Schleimpfropf.

Eisprung +8

8 Tage nach dem Eisprung können die sensitivsten Schwangerschaftstests für den Hausgebrauch eine Schwangerschaft erkennen.

Eisprung + 12

Schwangerschaftstests für den Hausgebrauch sind am verlässlichsten, wenn sie am ersten Tag der nicht auftretenden Periode gemacht werden. Abhängig von der Länge deiner Lutealphase passiert dies gewöhnlich zwischen 12 und 14 Tage nach dem Eisprung.

Von Sharee Loeffler | Jan 24, 2017 Tags: Einnistung, Eisprung, Lutealphase, Schwangerschaft, Spermien

Einnistungsschmerz: Wie fühlt er sich an?

Es gibt viele Anzeichen, die auf eine Schwangerschaft hindeuten können. Viele sind erst nach wenigen Wochen spürbar, doch manchmal macht sich das bald entstehende Leben bereits im Moment der Einnistung bemerkbar: durch den sogenannten Einnistungsschmerz. Was die Anzeichen dafür sind und wann du ihn möglicherweise spüren kannst, erfährst du hier.

Anzeichen für die Einnistung

Als Einnistung bezeichnet man den Vorgang, bei dem sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut einnistet. In manchen Fällen können Frauen genau dies anhand von Einnistungsschmerzen (auch Nidationsschmerzen genannt) spüren, obwohl die Eizelle zu diesem Zeitpunkt noch winzig ist.

Nicht jede Frau verspürt Einnistungsschmerzen.

Symptome bei einer Einnistung:

  • Ziehen im Unterleib (an der Gebärmutter)
  • Ziepen bzw. Piksen
  • Die Schmerzen sind nur sehr leicht
  • Kurz darauf Eintreten der Einnistungsblutung

Die Einnistungsblutung kommt in der Tat häufiger vor, als der Einnistungsschmerz an sich. Sie ist also ein verlässlicheres Anzeichen für eine Einnistung und macht sich oft durch einen winzigen Fleck aus schwachem und hellem Blut bemerkbar. Solltest du über stärkere Blutungen oder Schmerzen im Unterleib klagen, ist der Grund dafür vermutlich ein anderer (hier findest du weitere mögliche Ursachen für Unterleibsschmerzen eine Woche vor der Periode).

Lesetipp

So kannst du den Zeitpunkt der Einnistung berechnen

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Einnistungsschmerz: Warum spüren ihn nur manche Frauen?

Die Existenz des Einnistungsschmerzes wird auch heute noch von vielen Frauen stark angezweifelt, da die Bewegungen der winzigen befruchteten Eizelle an der Gebärmutter theoretisch kaum spürbar sein können. Dennoch kann es sein, dass bei der Einnistung ein Nerv getroffen wird, was den Einnistungsschmerz bei manchen Frauen verursacht. Der Großteil spürt ihn jedoch nicht.

Hinzu kommt, dass Frauen mit Kinderwunsch immer ganz genau auf die kleinsten Veränderungen an ihrem Körper achten und natürlich auch meist präzise wissen, wann der Eisprung stattfand und dementsprechend auch die Einnistung sein könnte. Wer jedoch von seiner Schwangerschaft überrascht wird oder gerade viel Stress hat, kann von einem kleinen Ziehen im Bauch auch mal nichts mitkriegen.

Video: Kennst du diese 7 ungewöhnlichen Schwangerschaftsanzeichen?

Nummer 5 war neu für uns.

Wann und wo kann man den Einnistungsschmerz spüren?

Natürlich kann man keinen festen Zeitpunkt festlegen, wann die Einnistung stattfindet und dementsprechend spürbar werden könnte. Meist findet sie fünf bis sieben Tage nach dem Eisprung statt und dauert zwischen einem und drei Tage. Erst dann hat sich der Embryo vollständig eingenistet. Solltest du Einnistungsschmerzen haben, machen sich diese meist im Unterleib zwischen Bauchnabel und Leiste, rechts oder links, bemerkbar.

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Bin ich schwanger?

Die Infos zum Einnistungsschmerz zusammengefasst

  • 5-7 Tage nach dem Eisprung
  • Nicht alle Frauen spüren ihn
  • Ziehen, Ziepen, Piksen im Unterleib
  • Geht meist mit Einnistungsblutung einher
  • Dauer: nach 1-3 Tagen vorbei

Der Großteil aller werdenden Mütter spürt die Einnistung selbst nicht, zumindest nicht durch Schmerzen. Warte also nicht auf dieses unsichere Schwangerschaftsanzeichen, sondern hab Geduld und mache bei gegebener Zeit einen Schwangerschaftstest, denn bis zu einem sicheren Ergebnis sind es nun nur noch wenige Tage.

Einnistungsschmerz oder Regelschmerz?

Es zieht und schmerzt im Unterleib – dieses Gefühl kennt jede Frau. Und wer sich gerade ein Baby wünscht, fragt sich dann: Ist das der Einnistungsschmerz?

Wie macht sich eine beginnende Schwangerschaft bemerkbar? Frauen mit Kinderwunsch beobachten ihren Körper besonders aufmerksam und fragen sich, ob das Ziehen vielleicht der Einnistungsschmerz ist. Wie lässt der sich vom Regelschmerz unterscheiden und was tut da eigentlich genau weh?

Einnistungsschmerz oder PMS?

Was ist Einnistungsschmerz?

Die Einnistung, also der Moment, in dem sich die befruchtete Eizelle ihren Platz in der Gebärmutterwand sucht, ist genau genommen schmerzlos. Viele Frauen bekommen diesen Augenblick daher auch gar nicht mit, aber einige eben doch. Sie spüren leichte Krämpfe, die ein wenig an Blähungen erinnern. Einige haben auch Schmerzen im Bereich des unteren Rückens. Das klingt für viele Frauen nur allzu bekannt – und das nicht unbedingt zu Beginn einer Schwangerschaft, sondern in verbindung mit der Regelblutung.

Manchmal treten auch Schmierblutungen auf, die kein Grund zur Sorge sind – hier liest du mehr über Einnistungsblutungen:

Einnistungsschmerz: kein eindeutiger Schwangerschaftsbeweis

Es passiert immer wieder, dass Frauen die beschriebenen Symptome als Einnistungsschmerz deuten und daraufhin annehmen, dass sie wohl schwanger sind. Wenige Tage später werden sie durch das Einsetzen der Periode eines Besseren belehrt. Tatsächlich sind Einnistungsschmerz und Regelschmerz oder PMS (Prämenstruelles Syndrom) einander so ähnlich, dass frau eigentlich immer erst hinterher schlauer ist und sich vielleicht erst nach dem positiven Schwangerschaftstestergebnis daran erinnert, etwas gespürt zu haben.

Selbst wenn die Symptome, die du als Einnistungsschmerz deutest, zu einem Zeitpunkt auftreten, an dem du nun so überhaupt nicht mit deiner Periode rechnest, muss es nicht heißen, dass du schwanger bist. Viele Dinge können den Zyklus beeinflussen, beispielsweise Stress. Darum solltest du im Verdachtsfall ruhig einen Schwangerschaftstest machen – auch, wenn du nicht gerade eine Familie planst. Denn umgekehrt ist es auch schon passiert, dass Frauen annahmen, ihre Periode käme einfach nur mal ein paar Tage früher. Tatsächlich hatten sie den Einnistungsschmerz gespürt und waren unerwartet schwanger.

Diese Anzeichen können eine Schwangerschaft verraten

Bevor die eigene Schwangerschaft durch einen Arzt entdeckt wird oder wirklich sichtbar ist, gibt es zahlreiche Anzeichen, die darauf hinweisen können. „Na klar, die Periode setzt doch aus“, hört man besonders häufig. Doch selbst bevor die erste Periode aussetzt, gibt es bereits Hinweise des Körpers für eine vorliegende Schwangerschaft. Treten diese Anzeichen in einer Kombination auf, kann ein Schwangerschaftstest oft die glückliche Nachricht bestätigen. Wir haben die 10 wichtigsten Anzeichen einer Schwangerschaft für Euch gesammelt.

Die Schwangerschaftsanzeichen

Vorab sollte erwähnt werden, dass die unten genannten Veränderungen unterschiedlich stark von Frau zu Frau wahrgenommen werden. Auch die Art der Veränderungen oder der Symptome kommt nicht nur auf die werdende Mutter, sondern auch auf die jeweilige Schwangerschaft an. Nun zur schlechten Nachricht – viele der Symptome ähneln den PMS Beschwerden. Habt Ihr während Eures Zyklus’ oft große Beschwerden kann es sein, dass die Schwangerschaftsanzeichen kaum eine Veränderung für Euch bedeuten. Gleichzeitig besteht allerdings auch die Möglichkeit, dass viele Beschwerden der Periode gänzlich für die Dauer der Schwangerschaft verschwinden und Ihr andere Anzeichen vorweisen könnt.

  • Schmierblutungen

Wenn das befruchtete Ei sich in die Gebärmutter einnistet, kann es zu schwachen Schmierblutungen kommen. Diese Blutungen werden Nidationsblutungen (oder auch Einnistungsblutungen) genannt. Während der (vollkommen normalen und harmlosen) Schmierblutung, kann es zu leichten Unterleibsschmerzen kommen.

  • Empfindliche Brust

Durch die Schwangerschaftshormone wird die Durchblutung in der Brust erhöht und deshalb können sichtbare und wahrnehmbare Veränderungen auftreten: Beispielsweise kann der Hof um die Brustwarze dunkler werden, die Brust ein Spannungsgefühl entwickeln oder eine generell höhere Empfindlichkeit entstehen.

  • Erhöhte Körpertemperatur

Während des monatlichen Zykluses verändert sich die Körpertemperatur der Frau. Bis zum Eisprung erhöht sich die Temperatur um 0,5 Grad. Bei einer Schwangerschaft bleibt diese Temperaturerhöhung bestehen.

  • Kleinere Blase & weicherer Bauch

In Vorbereitung auf die Schwangerschaft verkleinert sich die Blase und das Bindegewebe rund um den Bauch wird weicher. Besonders sportliche und schlanke Frauen sehen die Veränderung in der Bauchregion am häufigsten. Durch die verkleinerte Blase werden außerdem mehr Toilettengänge als üblich benötigt.

  • Erschöpfung und Müdigkeit

Die Schwangerschaft ist eine extreme Belastung für den weiblichen Körper. Durch das Wunder, einen Menschen in sich heranwachsen zu lassen, wird viel zusätzliche Energie benötigt. Schwangere sind deshalb häufig müde und erschöpft. Dies kann bereits ab der Einnistung der Eier vorkommen, verstärkt sich allerdings gegen Ende der Schwangerschaft.

  • Empfindlicher Geruchssinn

    Durch die Schwangerschaft verändert sich der Geruchssinn der Nase. Gerüche werden viel intensiver als zuvor wahrgenommen und können deshalb oft als aufdringlich oder unangenehm wahrgenommen werden. Keine Sorge – nach der Schwangerschaft ist die Nase wieder weniger empfindlich und das Lieblingsparfum kann weiterhin verwendet werden, ohne überwältigend zu sein.

  • Heißhunger

    Während der Schwangerschaft haben Frauen oft Gelüste oder Heißhunger auf ungewöhnliche Mahlzeiten oder Essenskombinationen. Das berühmteste Beispiel hierbei sind wohl die Essiggurken in Nutella getunkt. Meist ist der Heißhunger süß und fruchtig, wobei andere Frauen eher deftige Gerichte verlangen. Die Wissenschaft geht davon aus, dass diese Heißhungerattacken von der Natur eingerichtet wurden, um den Körper mit allen notwendigen Nährstoffen für das Kind zu versorgen. Nach der Schwangerschaft kehrt der normale Appetit wieder zurück.

  • Übelkeit und Übergeben

Nicht nur Heißhunger, sondern auch Übelkeit und Übergeben sind eine häufige Begleiterscheinung einer Schwangerschaft. Der Magen reagiert empfindlich auf die hohe Hormonausschüttung und das kann zu einem besonders flauen Magen führen. Oft findet die Übelkeit morgens statt, wenn der Magen noch leer ist. Allerdings kann Übelkeit auch über den Tag verteilt auftreten. Wenn die Übelkeit zu groß wird, übergeben sich viele Frauen. Keine Sorge – der Magen beruhigt sich nach einigen Wochen.

  • Kreislaufprobleme und Reizbarkeit

Die kräftezehrende Vorbereitung auf die Schwangerschaft lässt oft den weiblichen Kreislauf darunter leiden. Durch einen niedrigeren Blutzuckerspiegel und einen niedrigeren Blutdruck kann es zu Schwindelanfällen kommen. Zusätzlich beeinflussen die Schwangerschaftshormone oft die Stimmung und eine erhöhte Reizbarkeit ist festzustellen.

  • Periode bleibt aus

    Spätestens wenn die Periode ausbleibt ist es an der Zeit, einen Schwangerschaftstest zu machen. Der Frauenarzt kann diesen am genauesten durchführen, aber die Selbsttests zu Hause sind heutzutage auch sehr zuverlässig. Wer schon früher wissen möchte, ob eine Schwangerschaft vorliegt, kann auf einen Frühtest zurückgreifen. Allerdings sind diese nicht unfehlbar, da sie ein falsches Negativ anzeigen können, wenn der Körper noch nicht genug Schwangerschaftshormone (HCG) produziert hat, um die Schwangerschaft anzuzeigen.

Veröffentlicht am 26.06.2017

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