Unisex namen deutsch

Kai

Bedeutung / Herkunft

auch Kay
althochdeutsch: Kampf, Streit
Zweitname erforderlich, um Geschlecht eindeutig zu bestimmen
mögliche Kurzform von Katharina, Catharina
Kai oder Kay ist im norddeutschen Raum eine friesische Koseform von Nikolaus
bekannte Personen: Kai Pflaume (deutscher Moderator) und Kai Uwe von Hassel (1913-1997, deutscher Politiker)
NT: 6.Dezember
Bedeutung: die Frohe (lat.)
kommt von dem Bischof Kaius oder Kajetan als männlicher Vorname
ist als weiblicher Name deutlich mit einem Zweitnamen, der weiblich ist, zu kennzeichnen
(Nutzerbeitrag)
auf Hawaii männlich und bedeutet „Meer“
(Nutzerbeitrag)
„Kai“ kommt aus dem Nordischen und bedeutet soviel wie „Krieger“ oder „Kämpfer“. Kai ist ein Name für jemanden der nicht aufgibt!
(Nutzerbeitrag)
in Japan bedeutet dieser Name „das weite Meer“
(Nutzerbeitrag)
der Name findet seinen Ursprung im Keltischen und bedeutet Kämpfer und Sieg
(Nutzerbeitrag)
in Thailand gebräuchlicher weiblicher Name und bedeutet dort „Huhn“
(Nutzerbeitrag)
im Japanischem bedeutet Kai Muschel
(Nutzerbeitrag)
Kai ist sowohl ein männlicher als auch weiblicher Vorname. Im norddeutschen Raum wird Kai eher als männlicher Vorname genutzt. Der Name stammt wahrscheinlich vom alten friesischen Wort Kempe und bedeutet Kämpfer oder Krieger. Als weiblicher Vorname ist Kai entweder die nordische Kurzform von Katharina (die Reine) oder ist abgeleitet vom lateinischen Namen Kajetana (aus der Stadt Gaeta/Caieta), möglicherweise auch von Gaius/Cajus.
(Nutzerbeitrag)
Dieser Name ist in Deutschland eindeutig ein männlicher Vorname und somit benötigt man keinen Zweitnamen mehr. Das wurde 2004 vom Oberlandesgericht Hamm in dritter und letzter Instanz entschieden.
Nachzulesen hier:

Für andere Länder mag es vielleicht gelten, dass der Name unisex ist, aber für Deutschland ist der Name männlich!
(Nutzerbeitrag)

Vorname Kai

Kai ist ein altdeutscher Vorname für Jungen, der auch als Mädchenname vergeben werden kann. Die männliche Variante ist jedoch wesentlich verbreiteter. Der Ursprung des Namens ist nicht hundertprozentig geklärt. Wahrscheinlich stammt er aus dem norddeutschen Raum und ist vom alten friesischen Wort „Kempe“ abgeleitet, was so viel wie „Kämpfer“ oder „Krieger“ bedeutet. Eine andere Erklärung geht davon aus, dass Kai eine Kurzform des Namens Nikolaus oder Gerhard ist. Wieder andere Namensforscher sehen den Ursprung von Kai im lateinischen Namen „Cajetanus“, was die Bedeutung „einer aus der Stadt Cajeta stammend“ besitzt.

Im katholischen Namenskalender ist für Kai der 22. April als Namenstag vorgesehen. Dieser geht auf Papst Cajus zurück, welcher im 3. Jahrhundert lebte.

Kai – in vielen Ländern populär und als Doppelname gefragt

Kai war in Deutschland vor allem in den 1960er und 1970er Jahren populär, hat es jedoch in der Namenshitparade nie ganz nach vorn geschafft. Auch in anderen Ländern wird Kai gern als Jungenname vergeben. So hat Kai in Nigeria die Bedeutung „Liebe“ und auf Hawaii die Bedeutung „Meer“. Im Indianischen wird Kai mit „Weidenbaum“ übersetzt, in Burma mit „stark und unzerstörbar“.

Der Name Kai wird in etwa 40 Prozent aller Fälle mit einem weiteren Vornamen kombiniert. Beliebte Doppelnamen sind Kai Alexander, Kai-Uwe, Paul Kai, Emil Kai, Kai Niklas oder Kai Felix. Als alternative Schreibweisen sind vor allem Kay, Cay oder Kaj im Umlauf, als gängige Spitznamen haben sich Kali, Kaili, Ky, Kill, Kaschi und Ka durchgesetzt. Bekannte Personen namens Kai gibt es viele: Stellvertretend seien der Fernsehmoderator Kai Pflaume, der Schauspieler Kai Wiesinger und der Sportjournalist Kai Ebel genannt.

Kurzform von Ulrike : 3 Lösungen – Kreuzworträtsel-Hilfe

Frage Lösung Länge
Kurzform von Ulrike ULI 3
Kurzform von Ulrike RIKE 4
Kurzform von Ulrike ULLA 4

„Kurzform von Ulrike“ mit X Buchstaben (alle Lösungen)

Aktuell kennen wir 3 Antworten zur Kreuzworträtsel-Frage (Kurzform von Ulrike). Eine davon wäre ULLA. Die unter Umständen richtige Lösung ULLA hat 4 Buchstaben und zählt dadurch zu den sehr kurzen Antworten für die Rätselfrage in der Kategorie Abkürzungen.
Evtl. Korrekte Rätsel-Antworten wären neben anderen: Uli, Ulla, Rike

Weiterführende Infos

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Junge oder Mädchen? Egal! Die schönsten Unisex-Namen für beide Geschlechter

Eltern entscheiden sich heute immer häufiger dafür, ihrem Kind einen Unisex-Namen zu geben. Das ist zum einen sehr praktisch, wenn man das Geschlecht des ungeborenen Babys noch nicht kennt oder erfahren will. Es hat aber auch für das spätere Leben des Kindes Vorteile.

Man stelle sich nur mal vor, Andy oder Jules bewirbt sich später auf einen Job. Alles, was für oder gegen die Einstellung spricht, sind die Qualifikationen, die der Personaler auf der Bewerbung findet. Das Geschlecht des Bewerbers würde aus der Bewerbung nicht erkenntlich und wäre somit kein Vor- oder Nachteil.

Ein ziemlich gutes Argument, sich für einen Unisex-Namen zu entscheiden, oder? Außerdem gibt es so viele schöne Namen, die sowohl zu einem Mädchen als auch zu einem Jungen passen, dass wir euch die schönsten Unisex-Namen rausgesucht haben.

Schaut euch die schönsten Namen auf den folgenden Seiten an, und wer weiß, vielleicht entdeckt ihr ja auch einen Unisex-Namen, der euch besonders gut gefällt.

Let’s talk about: Unisex-Namen

Fakt ist: ich war mir auch nicht ganz sicher, ob das jetzt eine gute Idee ist, meinem Kind einen so wilden Namen zu geben. Ich hätte NIE gedacht, dass ich meine Kinder Xaver und Quinn nenne. Aber ich habe mich bei beiden Kindern einfach auf das Bauchgefühl verlassen. Okay, und nach dem X musste irgendwie ein zweiter seltener Anfangsbuchstabe her. Außerdem wollte ich keinen Namen aus der Top Ten. Ich fand viele Namen sehr schön, habe mich aber dagegen entschieden, weil sie so häufig sind.

Mittlerweile bin ich mehr als glücklich mit unserer Wahl. Der Name passt perfekt zu Quinn, zu uns und auch, wie ich finde: zu unserer Zeit.

Aufbruch der Geschlechter

Denn warum müssen Mädchennamen mit A enden? Warum müssen sie weiblich klingen? Immer wieder startet nach der Diskussion über den Namen Quinn ein Gespräch über Transsexualität und Intersexualität. Über den Aufbruch der Geschlechter. Ich mag das. Denn die Natur produziert nicht nur zwei eindeutige Geschlechter. Ich finde nicht, dass man deshalb Toiletten für Trans- und Intersexuelle bauen muss, aber ein Bewusstsein dafür, dass es das gibt, dass das dazugehört, finde ich gut.

Und ich freue mich, dass Quinn einen Namen hat, der heraussticht und der nicht per se weiblich ist. Als Schwester eines großen Bruders wird sie wahrscheinlich eh weniger “Mädchen” werden, als viele andere. Das erste unmittelbare Vorbild wird ja immer Xaver sein und so hoffe ich, dass mir die Ballett-, Rosa- und Frozen-Phase vielleicht ein bisschen erspart bleibt.

Ich bin davon nämlich kein Fan. Auf gewisse Weise ist das natürlich normal, ich erinnere mich noch gut daran, dass bei mir auch ein paar Jahre lang alles rosa sein musste, dass ich ins Ballett und nur Kleider anziehen wollte. Ich wollte mich klar als Mädchen positionieren. Ich würde auch nie soweit gehen, nur gender-neutrale Kleidung für Quinn zu kaufen. Ich mag rosa, trage es selbst gerne und wenn mir ein Teil gefällt, darf es auch mal verspielt und sein. Aber eben nicht nur.

Und dass die Industrie daraus Kapital schlägt und dazu beiträgt, das Mädchen als Püppchen und Prinzessinnen abgestempelt und auf ihr Äußeres reduziert werden, das finde ich nicht gut. Ich würde soweit gehen, zu behaupten, dass uns die Industrie in den letzten Jahren einen gewissen Genderzwang aufgedrückt hat. Es gibt keine Kinderklamotten mehr, es gibt Jungs- und Mädchenklamotten. Die Jungsklamotten sind blau und mit Spiderman oder Bagger drauf, die Mädchensachen sind rosa, verspielt, beizeiten gar sexy (unmöglich, aber das ist ein anderes Thema). Es gibt Lego für Jungs, und welches für Mädchen. Alles soll streng getrennt sein. Warum?

Luka, Mika, Sascha, Toni

Ist der Trend zu Unisex-Namen vielleicht ein bisschen so etwas wie Protest dagegen? Ich würde das begrüßen. In den USA heißen seit ein paar Jahren immer mehr Mädchen Dylan, Elliott oder Taylor. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich das toll finde. Und tatsächlich dachten wir ja am Anfang, Quinn würde ein Junge werden und ich hatte immer diesen Namen im Kopf. Als ich laß, dass der ebenso gut für ein Mädchen passt, habe ich mich tierisch gefreut. Und doch zögerte ich. Als ich einer Freundin von meinen Zweifeln erzählte, sagte sie: Quatsch. Das bricht doch eh gerade alles auf. Mädchen machen Jungs-Sachen und umgekehrt. Wenn Quinn Teenager ist, ist das nicht mehr so, dass so klar zwischen Mädchen und Jungs unterschieden wird. Alle werden die selben Chancen haben. Der Gedanke gefiel mir.

Auch in Deutschland nennen immer mehr Eltern ihre Töchter Luka, Mika, Sascha oder Toni – und wieder: ich finde diesen Trend gut. Er ist Teil unseres Zeitgeists. Ein Zeichen für mehr Toleranz und weniger Schubladendenken. Und vielleicht ein kleiner Hieb gegen die Rosa- und Blau-Industrie.

Ich wünsche mir für meine Tochter, dass sie alle Möglichkeiten dieser Welt hat. Dass sie ihr Mädchen-sein ausleben darf, wenn sie das will. Aber genauso gerne wild, forsch und bossy sein darf. Ich wünsche mir, dass sie einfach Quinn sein darf. Ohne dass ihr Farben, Normen und Wünsche zugeteilt werden.

Was haltet ihr von diesem Trend?

Findet ihr das komisch, wenn Mädchen wie Jungs heißen und umgekehrt?

Oder gut?

PS: Das Titelbild ist ein Draft von Quinns Geburtskarte. Am Ende haben wir uns für einen anderen Entwurf entschieden, aber dazu bald mehr!!

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