Umwelt schützen tipps

12 einfache Alltagsdinge, die jeder für die Umwelt tun kann

Ein kleiner Schritt für dich, ein großer Schritt für die Umwelt: Diese kleinen Tricks kann jeder in seinen Alltag integrieren und somit die Welt ein bisschen grüner machen.

Leitungswasser statt Plastikflaschen, wiederverwendbarer Becher statt Coffee-to-Müll und Fahrrad statt Auto: Zugegeben, diese Umwelttipps sind bekannt und viele Leute setzen sie bereits um. In diesem Beitrag zum Weltumwelttag geht es daher um Alltagshandlungen, die vielleicht nicht so bekannt sind – aber mindestens genauso wirksam sind, wie sich auf das Fahrrad zu schwingen.

1. Mini-Müll im Café: Von Plastikstrohhalm bis Zuckertüte

Jeder kennt die kleinen verpackten Zuckertüten und Kekse, die man mit Tee und Kaffee in Restaurants serviert bekommt – das ist überflüssiger Müll. Nutze daher deine Macht als Konsument und beklage dich (nicht nur am Weltumwelttag, und möglichst freundlich) über Kekse, die einzeln abgepackt sind. Sag nein zu Zuckertütchen, die man durch einen Zuckerstreuer auf jedem Tisch ersetzen kann.

Bestelle dein Getränk ohne Plastikstrohhalm und frage in deinem Lieblingscafé, ob nicht die Papierhandtücher durch waschbare Varianten ausgetauscht werden können, sollte das nicht schon der Fall sein. Ungenutzte Servietten kannst du außerdem mitnehmen und als Taschentuch benutzen. So landen sie wenigstens nicht ungenutzt im Müll.

2. Reste auf brauchen und Dinge bis zum Schluss nutzen

Creme- oder Zahnpastatuben haben meist noch viel Inhalt, obwohl wir nichts mehr aus ihnen herausquetschen können. Schneide die Tuben und Flaschen auf – so hast du oft noch ein paar Tage länger etwas von dem Produkt. Das kannst du auch tun:

  • Klebe den Rest vom Seifenstück an das neue Stück.
  • Repariere kaputte Kleidung; mach aus alter Kleidung neue, indem du sie umnähst oder verwende sie als Putzlappen weiter.
  • Nutze Fehldrucke als Schmierpapier.

Aufschneiden und weiternutzen: Zahnpasta (Foto: © complize / photocase.com)

3. Licht aus, Stecker raus: Aufmerksam durch die Wohnung gehen

Ist der Herd aus, das Fenster zu? In der Regel schon, doch lohnt sich ein letzter Gang durch die Wohnung, um alle Lichter auszuknipsen und Stromschluckern den Hahn abzudrehen. Was viele nicht wissen: Standby kostet dich oft mehr Geld und Strom als die eigentliche Nutzung des Geräts in Betrieb.

Auch das Smartphone-Ladegerät verbraucht ununterbrochen Strom, wenn es in der Steckdose steckt. Ziehe daher Wasserkocher, Ladekabel und andere Geräte bei Nichtnutzung aus der Steckdose. Nachts kannst du außerdem das Wlan ausschalten. Am Weltumwelttag könntest du mal spezielle Steckdosenleisten mit Schaltern anschaffen – sie helfen dir beim unkomplizierten Stromsparen im Alltag.

4. Beim Spaziergang: beherzt zugreifen

Oft ärgern wir uns über zerknüllte Pappbecher am Straßenrand, zerfetzte Plastiktüten im Graben und leere Dosen im Wald. Nimm dir beim nächsten Spaziergang eine Tüte oder einen Beutel mit und sammle einfach etwas Müll am Wegesrand auf. Das geht nicht nur am Weltumwelttag – und einige machen inzwischen einen Sport draus: Lies dazu die Beiträge zu Plogging und Plalking.

Am Weltumwelttag mal Müll aufheben und richtig entsorgen. (Foto: Fotolia.com MaciejBledowski)

5. Unterwegs: Besteck nicht vergessen

Eine eigene Trinkflasche und Brotdose haben die meisten wahrscheinlich schon dabei. Warum nicht auch das eigene Besteck einpacken? Der Eisverkäufer wird erstaunt sein, wenn du statt des Plastiklöffels deinen eigenen Löffel zückst.

6. Im Supermarkt: Gemüsebeutel, na klar!

Manchmal ist es gar nicht so einfach, Verpackungsmüll zu sparen – etwa beim Kauf von Obst, Gemüse oder Brot. Wähle bewusst den unverpackten Salat, statt den mit Plastikhülle, nimm deinen eigenen Stoffbeutel für Obst, Gemüse und Brot mit.

Solche Stoffbeutel kannst du kaufen oder recht simpel selber nähen. Auch Wäschenetze eignen sich für den verpackungsfreien Einkauf. Darin verpackst du Tomaten, Nüsse und Zwiebeln – und auch an der Brottheke reichst du den Verkäufern dein Säckchen oder deinen Brotkorb entgegen.

7. Verpackung: clever weiter nutzen

Bleiben wir beim Verpackungsmüll – nutze Verpackungen, Tüten und Kartons, so lang es geht. Die Plastikverpackung von Klopapierrollen etwa kannst du als Mülltüte nehmen. Altes Zeitungspapier oder Papiertüten vom letzten Einkauf eignen sich als Unterlage für den Biomüll. Gehe sparsam mit Zeitungspapier um, denn zu viel Druckerschwärze hat nichts im Biomüll zu suchen.

Es geht aber auch ganz ohne: Den Biomülleimer kannst du nach der Leerung mit ein paar Tropfen Spülmittel ausspülen und auch der Plastikmüll kommt im Grunde ohne extra Tüte aus.

8. Im Winter: Stosslüften

Beheizte Luft ist unangenehm. Doch während des Heizens die Fenster auf Kipp zu haben macht es nicht besser, ganz im Gegenteil heizt man so sein Geld direkt zum Fenster hinaus. Stoßlüften kann gegenüber ständig gekippten Fenstern in der kalten Jahreszeit bis zu 300 Kilogramm Kohlendioxid und bis zu 70 Euro einsparen, so der WWF. Und: jeder kann es alltäglich tun.

Lies auch: Richtig lüften: 10 Tipps

9. Warmes Wasser sparen – nicht nur am Weltumwelttag

Wasser aufheizen benötigt eine Menge Energie, eine kalte Dusche kommt aber für die Wenigsten in Frage. Warmes Wasser und trotzdem Wasser sparen: Stelle die Dusche beim Einseifen ab. Dusche zudem nicht unnötig lang – auch wenn es angenehm ist, sich eine halbe Stunde von warmem Wasser berieseln zu lassen, nachhaltig ist es nicht. Ein Vollbad verbraucht übrigens circa 140 Liter Wasser; eine Dusche lediglich 15 Liter pro Minute, mit sparsamen Duschköpfen auch weniger – lies auch So schlau können Duschköpfe sein.

10. Kein Werbemüll: Sag es allen!

Unerwünschte Werbepost verstopft die Briefkästen vieler Haushalte, verursacht jede Menge Müll und verschwendet wertvolle Ressourcen. Ein Aufkleber mit dem Hinweis „Bitte keine Werbung“ stoppt die größte Werbeflut. Eine weitere Möglichkeit gegen unerwünschte Werbung ist ein Eintrag in die Robinsonliste.

Überprüfe außerdem in deinem E-Mail-Postfach, welche regelmäßigen Mails du wirklich brauchst. Viele Newsletter löschen wir ungelesen – dann können wir sie doch gleich abbestellen. Der Weltumwelttag wäre ein Anlass.

11. Abgelaufenes Essen ist meist noch genießbar

Es heißt „mindestens haltbar bis“ und nicht „sofort tödlich ab“ – das Mindesthaltbarkeitsdatum ist kein Verfallsdatum und viele „abgelaufene“ Lebensmittel sind noch essbar, lecker und gesund. Also: Teste im Zweifel mit allen Sinnen, ob Joghurt, Saft und Nudeln noch gut sind.

Zu trocken, eingedellt oder dunkle Verfärbungen: Dieses Essen eines Supermarktes war für den Müll bestimmt. (Foto: Utopia/vs)

Einige Supermärkte bieten zudem bald ablaufende Lebensmittel günstiger an oder verkaufen Obst und Gemüse, das nicht mehr der Norm entspricht, zum halben Preis. Wähle solche Produkte und setze damit ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung.

12. Brauche ich das wirklich?

Weniger zu konsumieren entlastet den eigenen Geldbeutel und die Umwelt. Durch unsere Nachfrage – oder eben Nicht-Nachfrage – bestimmen wir, welche Produkte sich auf dem Markt halten können.

Brauche ich dieses Produkt wirklich? Gibt es eine nachhaltigere Variante zur Hose, zum Brot oder zum Waschmittel? Wer sich bei jedem Neukauf diese beiden Fragen stellt und strategisch konsumiert, trägt in großem Maße zum Umweltschutz bei.

Wer gezielt einkauft, bestimmt mit, was produziert und auf welche Weise es gemacht wird. In diesem Video erklärt der Schauspieler…

Weiterlesen

Dieser Artikel entstand zusammen mit den Mitgliedern der Utopia Facebook Gruppe.

Weiterlesen auf Utopia.de:

  • Fermentation: Essen länger haltbar machen – ohne Strom
  • Kleiderspende: Wo es auch wirklich ankommt
  • Barfußsandalen und Barfußschuhe für Frühling und Sommer

Wir schützen unsere Umwelt Sensibilisierung zur Nachhaltigkeit

© Goethe-Institut
Wir leben auf der Erde und brauchen unsere Umwelt. Gute Luft, klares Wasser und die Natur sind wichtig für unser Leben und sollen für alle dasein. Wir müssen aufpassen, dass unsere Umwelt sauber bleibt.
Wir haben Verantwortung für unsere Umwelt. Wir brauchen viel Wasser und viele Rohstoffe für ein bequemes Leben. Aber manche Menschen verbrauchen viel mehr Wasser und andere haben zu wenig. Das ist nicht gerecht.
Wir müssen sparsam mit Wasser und Rohstoffen sein. Die Menschen fällen zu viele Bäume und fangen zu viele Fische. Sie jagen seltene Tiere. Viele Tierarten sterben aus.
Wir dürfen nur so viel verbrauchen, wie nachwachsen kann.
Das nennt man „Nachhaltigkeit“. Das ist wie mit dem Taschengeld – wenn es ausgegeben ist, musst du warten bis es neues gibt!
Wie können Kinder helfen, die Umwelt zu schützen?
Auch Kinder können Energie sparen:

  • Macht das Licht aus, wenn ihr aus dem Raum gehen.
  • Schaltet alle elektrischen Geräte aus, die ihr nicht benutzt.
  • Macht nur kurz das Fenster und die Tür auf, wenn die Heizung an ist.
  • Geht zu Fuß oder fahrt mit dem Fahrrad.

Auch Kinder können Wasser sparen und Gewässer schützen:

  • Macht den Wasserhahn beim Zähneputzen aus.
  • Duscht lieber und badet weniger. Ein Bad verbraucht dreimal soviel Wasser wie eine Dusche!
  • Macht den Wasserhahn richtig zu. Er darf nicht tropfen.
  • Werft keinen Müll in Flüsse und Seen.

Auch Kinder können weniger Müll produzieren:

  • Kauft Dinge, die wenig Verpackung haben.
  • Sortiert euren Müll. In Deutschland werden Papier, Biomüll, Metall und Kunstsstoff in getrennte Abfallbehälter geworfen.

Auch Kinder können Rohstoffe sparen:

  • Benutzt Sachen nicht nur einmal, sondern mehrmals.
  • Seid sparsam, zum Beispiel mit Papier und Farben.

Macht alle mit! So bleibt die Erde gesund und schön!
Was kannst du noch für die Umwelt tun? Hast du Ideen? Schreibe sie auf.

Umwelt schützen: Wie könnt ihr als Familie dazu beitragen?

Es sieht nicht gut aus für unseren Planeten, aber wir können alle etwas tun. Wie man als Familie etwas zum Umweltschutz beitragen kann.

Auch deinem Nachwuchs wird nicht verborgen geblieben sein, dass es mit der Erde bergab geht: Die Eisberge schmelzen, Tiere verenden elendig im Meer, weil sie Plastikteile für Nahrung halten oder ersticken durch Netze. Nicht zu vergessen das Wetter, das Dürre, Überflutungen und gefährliche Stürme bringt.

Staatliche Maßnahmen für die Industrie und Gesellschaft sind das eine, aber innerhalb der Familie kann man die Umwelt mit bestimmten Aktionen auch schützen, denn jeder von uns hinterlässt einen ökologischen Fußabdruck. Das Schöne ist, dass wir innerhalb der Familie schon vieles im Kollektiv machen und uns dies einen Vorsprung vor Single-Haushalten gibt.

Kinder können schnell lernen, dass Abfall in den Mülleimer gehört

Als Familie die Umwelt schützen: Jede kleine Maßnahme zählt

Kinder sind große Nachahmer – sehen sie bei euch, dass ihr Müll in die entsprechenden Behälter packt, werden sie das auch tun, ob im Haus oder draußen. Und wenn nicht, macht ihr sie darauf aufmerksam, dass man es so macht. Prinz Harry berichtete, wie sein Papa, Prinz Charles, ihm eingetrichtert hat, Müll in der Natur aufzusammeln und das wäre ihm so in Fleisch und Blut übergangen, dass er es auch heute noch macht. Es gibt die verschiedenen Bereiche, bei denen ihr euch überlegen könnt, was ihr als Familie noch verbessern könnt:

  • Strom sparen: Was kann abgeschaltet werden?

  • Wasser sparen: Besser duschen als baden?

  • Ernährung: Könnt ihr öfter auf Fleisch und Fisch verzichten?

  • Konsumverhalten: Was braucht ihr an Kleidung, Spielzeug und anderen Konsumgütern? Kann man es auch leihen?

  • Transport: Braucht ihr ein Auto?

  • Reisen: Muss es eine Flugreise sein?

Mit kleineren oder, wenn ihr wollt, größeren Veränderungen könnt ihr als Familie etwas für den Umweltschutz tun. Vor radikalen Maßnahmen schrecken viele zurück, denn es bedeutet schon eine große Umstellung, wenn das Auto abgeschafft wird oder die Flugreisen gestrichen werden.

Umwelt schützen im Alltag: 20 Tipps für die Familie

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Umweltschutz nach Punkten: Kinder stürzen sich in den Wettbewerb

Um allen Familienmitgliedern auch solch große Ziele wie die Abschaffung des Autos schmackhaft zu machen, ist ein Punktesystem nicht schlecht. So ein System könnte Struktur bringen und alle anstacheln – Kinder lieben bekanntlich ein gutes Spiel und dies ist quasi ein Weight-Watchers-System für den Umweltschutz. Bei Weight Watchers darf man ja auch Süßkram essen, wenn man sich vorher bei anderen Lebensmitteln zurückgehalten hat. Ihr könnt euch etwas aussuchen, was als Ausgleich gilt – habt ihr eine bestimmte Anzahl von Punkten erreicht, gibt es einen Flug oder – im kleineren Rahmen – eine exotische Frucht, die der Vorgabe, nur noch saisonale Produkte zu essen, entgegensteht. Oder es wird mit dem Auto zu Oma gefahren, weil es bequemer ist. In Österreich gab es die Initiative „Ein guter Tag hat 100 Punkte“, vielleicht lasst ihr euch da inspirieren und so könnt ihr spielerisch die Umwelt schützen.

Ziel in der Familie: Umweltschutz wird verinnerlicht

Wenn ihr euch als Familie vorgenommen habt, auf bestimmte Dinge zu achten, läuft vieles später von selbst: Dann wird automatisch das Licht ausgemacht oder nach Gebrauch einiger Geräte der Stecker gezogen oder der Wasserhahn abgedreht. Bei radikaleren Veränderungen wie eine komplette Umstellung der Ernährung oder die Abschaffung des Autos sollte den Kindern genau erklärt werden, warum ihr es macht. Dass man tatsächlich auch als Familie die Umwelt schützen kann und einen Beitrag dazu leistet, damit die Klimaerwärmung und seine furchtbaren Folgen verhindert werden können.

5 Tipps, wie wir im Alltag gemeinsam die Umwelt schonen können

Wie ihr sicher schon gemerkt habt, lieben wir bei alwa die Natur. Sie zu schützen und für folgende Generationen zu erhalten, ist für uns eine Herzensangelegenheit. Was wir gemeinsam für den Umweltschutz tun können? So einiges! Denn viele kleine umweltschonende Verhaltensweisen summieren sich zu einem positiven Ergebnis für alle. Hier kommen unsere fünf besten Tipps für mehr Nachhaltigkeit, die sich auch im stressigen Alltag ganz einfach umsetzen lassen.

Tipp 1: Verpackungen vermeiden

Ein hoher Plastikverbrauch wirkt sich erheblich auf die Umwelt aus. Dabei sind viele Verpackungen, die wir täglich entsorgen, völlig überflüssig. Achte beim Einkaufen darauf, Obst und Gemüse lose zu kaufen oder bringe dir dafür deinen eigenen Einkaufsbeutel von zuhause mit oder nutze Mehrwegnetze, die es bereits in vielen Märkten zu kaufen gibt. Auch immer mehr Supermärkte ermöglichen es inzwischen, frische Waren direkt in eigene, mitgebrachte Behälter einpacken zu lassen.

Die Natur genießen und einen Beitrag zum Umweltschutz leisten ist oft einfacher, als du denkst.

Tipp 2: Nachhaltig Getränke kaufen

Auch beim Getränkekauf kannst du auf Nachhaltigkeit achten: Kaufe dazu am besten Mehrwegflaschen. Einwegflaschen landen zwar auch nicht einfach auf dem Müll sondern werden recycelt, durch die mehrmalige Verwendung sparen Mehrwegflaschen jedoch 50% CO2 gegenüber Einwegflaschen ein.

Mehrwegflaschen erkennst du am entsprechenden Mehrweg-Siegel und am Pfandwert von 0,15 Euro pro Flasche (PET-Einwegflaschen haben einen Pfandwert von 0,25 Euro). PET-Mehrwegflaschen werden bis zu 25 Mal, Glas-Mehrwegflaschen sogar bis zu 50 Mal wiederverwendet. Noch nachhaltiger wird der Getränkekauf, wenn du darauf achtest, sogenannte Poolflaschen zu kaufen. Diese Flaschen werden von mehreren Brunnen verwendet, was Transportwege beim Rücktransport des Leerguts einspart. Und wenn du ganz auf Plastik verzichten möchtest: Die Pool-Mehrwegflaschen gibt es auch aus Glas.

Tipp 3: Papierverbrauch senken

Plastik einzusparen ist gut, den Papierkonsum genauso zu überdenken ist besser. Denn für die Herstellung von Papier wird neben den Rohstoffen Holz und Wasser auch viel Energie benötigt. Papier einzusparen schont die Umwelt und ist ganz einfach. Frage dich deshalb immer, was du wirklich ausdrucken musst, nutze Fehldrucke als Schmierzettel. Versuche, so häufig wie möglich Recyclingpapier zu verwenden. Immerhin bis zu sieben Mal kann eine Holzfaser heute wiederverwendet werden. Bei der Herstellung werden rund zwei Drittel weniger Energie und Wasser benötigt als bei Frischfaserpapier.

Tipp 4: Energie und Kosten sparen

A propos Energie: Auch indem du Strom sparst, kannst du etwas zum Klimaschutz beitragen. Dreh am besten sofort die Heizung runter. Schon ein Grad weniger in allen Zimmern spart mindestens fünf Prozent der Heizenergie ohne den Komfort einzuschränken. Auf Dauer lohnt es sich für die Umwelt und auch für deinen Geldbeutel, Geräte grundsätzlich auszuschalten, statt die Standby-Funktion zu nutzen, und Wasch- und Spülmaschine immer nur ganz gefüllt laufen zu lassen. Wenn du ein neues Gerät kaufst, solltest du der Umwelt zuliebe unbedingt die beste verfügbare Energieeffizienzklasse wählen.

Wer mit dem Rad fährt, hat mehr von der Natur – und tut ihr zugleich etwas Gutes.

Tipp 5: Öfter mal umsteigen

Wir alle wollen mobil sein. Freunde besuchen, Urlaub machen und arbeiten gehen, eben nicht von zuhause aus. Um mit deinem Reiseverhalten die Umwelt nicht unnötig zu belasten, solltest du dir überlegen, bei welchen Fahrten du vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Fahrrad umsteigen kannst. Auch über Fahrgemeinschaften freut sich das Klima. Flüge dagegen sind Gift für die Klimabilanz. Wenn sie sich dennoch nicht vermeiden lassen, kannst du die von dir verursachte Menge an Kohlendioxid finanziell ausgleichen, indem du CO2-Zertifikate kaufst. Über Emissionsgutschriften wird die Emissionsmenge in Klimaschutzprojekten ausgeglichen. Verwandter Beitrag: Gute Vorsätze: Gemeinsam glücklich ins neue Jahr starten

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Anke Albrecht

Marketingmanagerin

„Ohne alwa wäre meine Welt … weniger bunt.“

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