Ultraschall 14. woche

Schwangerschaftswoche 14

Die 14. Schwangerschaftswoche (SSW) hat begonnen. Auch die Väter kommen nun langsam wieder zu Ruhe, weil es der Partnerin ein wenig besser geht. Jetzt dürft ihr zu zweit die Zeit genießen oder mit Freunden verbringen. Immer daran denken: Das Leben wird sich bald verändern.

Dein Baby in der 14. Schwangerschaftswoche

Immer noch bildet sich das Lanugo-Haar. Es sorgt dafür, dass sich die sogenannte Käseschmiere auf der Haut hält. Diese wird von den Talgdrüsen produziert und lässt sich nach der Geburt abwaschen. In der 14. Woche erlebt der Fötus jede Menge in seiner kleinen Welt. Er entdeckt beispielsweise die Nabelschnur. Die Körperteile wachsen nun ein wenig schneller als der Kopf. Ferner ist der Saug- wie auch der Hand-Greif-Reflex komplett ausgebildet. Dein Baby wird sich jetzt noch mehr bewegen und immer wieder am Daumen lutschen.

Das Fruchtwasser tauscht sich etwa alle drei Stunden von alleine aus. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich etwa 100 Milliliter Fruchtwasser in der Gebärmutter. Am Ende der Schwangerschaft steigt dies auf etwa einen Liter. In der 14. SSW erweitern sich zudem die Gesichtszüge: Das Gesicht wird markanter. Dein Baby ist jetzt etwa zehn Zentimeter groß und wiegt 25 Gramm — ein ganz schöner Wachstumsschub.

Rosa oder blau – Die Frage der Fragen

Falls du wissen möchtest, ob du einen Jungen oder ein Mädchen bekommst, ist das mit einem guten Ultraschallgerät ab der 14. SSW erkennbar. Manche Eltern wollen es nicht wissen. Sie lassen sich bei der Geburt überraschen. Das hat Vor- und auch Nachteile. Es erleichtert natürlich die Einrichtung eines Kinderzimmers, selbst wenn du nicht auf die stereotypen Farben setzt. Manchmal irren sich Ärzte jedoch. Babys lassen teilweise nicht alles erkennen. Im Endeffekt spielt das Geschlecht natürlich nur eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist, dass dein Baby kerngesund zur Welt kommt.

Du in der 14. Schwangerschaftswoche

Im Gegensatz zur 13. SSW hat sich nicht viel verändert. Deine Körperfülle hat wahrscheinlich etwas zugenommen. Die ersten Umstandskleider könnten bald fällig werden. Im Sommer ist es einfacher, passende Kleider zu finden. In der kalten Jahreszeit solltest du auf gute Schuhe umsteigen. Wechsle von Highheels auf bequeme Sport- oder rutschfeste Winterschuhe.

Verstopfungen waren in den letzten Wochen normal, jetzt kommen gelegentlich Hämorrhoiden dazu. Lass dir am besten vom Arzt passende Arzneimittel verschreiben und setze auf ballaststoffreiche Nahrung. Generell musst du nicht viel an deiner Nahrungsaufnahme verändern. Wichtig ist, dass du viel Wasser trinkst, weil es immer noch zu Kreislaufproblemen kommen kann. Vor allem in der wärmeren Jahreszeit.

Bist du über 35 Jahre alt bei deinem ersten Kind, hast du rein medizinisch gesehen eine Risikoschwangerschaft. Du stehst deshalb etwas mehr unter Kontrolle, als es bei jüngeren Schwangeren der Fall ist. Verläuft die Schwangerschaft normal, kannst du tun und lassen, was dir gut tut. In der 14. SSW steigt dein Östrogenspiegel. Für einige Frauen bedeutet das, dass sie unruhig sind und nicht gut schlafen können. Bei Einschlafproblemen hilft zum Beispiel Entspannungsmusik oder eine angenehme Massage. Keine Sorge, auch diese Phase geht bald vorbei.

Sport wird immer wichtiger für dich

Man kann es nicht oft genug sagen: Sport ist in der Schwangerschaft förderlich. Aquafitness oder lange Spaziergänge sind ideal — vor allem, wenn du an starken Kreislaufproblemen leidest. Da du ab der 14. SSW anfälliger für Krankheiten bist, stärkst du an der frischen Luft zudem dein Immunsystem.

Frauen haben in der Schwangerschaft häufig Zahnprobleme. Dass das Baby den Zähnen der Mutter Kalzium entzieht, ist einer von vielen Schwangerschaftsmythen. Dass Schwangere jedoch anfälliger für Karies sind, wurde schon mehrfach festgestellt. Man geht davon aus, dass während einer Schwangerschaft im Körper Prozesse ablaufen, die Zahnprobleme begünstigen. Wichtig ist für dich, auf besonders gute Zahnhygiene zu achten. Vor allem, wenn du während der ersten Monate häufig brechen musst, kann die Magensäure deine Zähne angreifen. Eine sanfte, aber gründliche Reinigung ist hier ein Muss. Außerdem erreichst du viel, wenn du für eine gute Prophylaxe durch regelmäßige Zahnarztbesuche sorgst.

Triple Test – ein weiterer Test

Neben der Nackenfaltenmessung gibt es einen weiteren Test, der Fehlbildungen erkennen kann. Der sogenannte Triple Test ist zwischen der 17. SSW und 19. SSW durchführbar. Falls du dich für einen Test entscheidest, solltest du jetzt schon einen Termin ausmachen, da diese in manchen Fällen schwer zu bekommen sind. Dir wird dabei Blut abgenommen und dieses wird auf Hormone untersucht. Dadurch lässt sich herausstellen, ob Fehlbildungen vorliegen. Generell solltest du dich vom Arzt gut beraten lassen und fragen, ob er einen solchen Test für nötig hält oder nicht. Die Untersuchung wird nicht von der Krankenversicherung bezahlt.

Fruchtwasseruntersuchung: Segen oder Risiko?

Immer häufiger wird Frauen empfohlen, eine Fruchtwasseruntersuchung (Amniozentese) durchzuführen. Dabei ist diese eigentlich nur dann nötig, wenn im ersten Trimester Auffälligkeiten auftraten. Die Untersuchung wird auf Wunsch oder bei Bedarf ab der 16. SSW durchgeführt. Bei Risiken ist bereits ein Test zwischen der 12. SSW und 14. SSW möglich. Wohlbemerkt ist er zu diesem Zeitpunkt nicht sicher und sollte nur in Ausnahmefällen durchgeführt werden. Bei diesem Test wird ein wenig Fruchtwasser entnommen. In diesem befinden sich kindliche Zellen, anhand derer die Erbanlagen des Babys untersucht werden. Um an das Fruchtwasser zu gelangen, wird eine kleine Nadel in die Bauchdecke eingeführt. Da ein Einstich in die Bauchdecke kaum Schmerzen verursacht, wird die Prozedur ohne Betäubung durchgeführt.

Nach der Untersuchung bekommst du eine Anti-D-Prophylaxe, um die Antikörperbildung zu vermeiden. Außerdem bleibst du noch etwa eine Stunde unter ärztlicher Aufsicht. Falls du diese Untersuchung machst, lässt du dich am besten von jemandem begleiten, der dich nach Hause bringt. Ferner solltest du dich danach ein paar Tage schonen. Durch die Fruchtwasseruntersuchung können Ärzte feststellen, ob genetische Defekte vorliegen. Das Ergebnis ist fast zu 100 Prozent sicher und um einiges genauer als die Nackenfaltenmessung. Ärzte finden dadurch heraus, ob beispielsweise Down-Syndrom, Pätau-Syndrom, Edwards-Syndrom oder andere Syndrome vorliegen.

Gibt es Risiken bei der Fruchtwasseruntersuchung?

Das Fehlgeburtenrisiko liegt zwischen 0,5 – 1 Prozent. Hier gilt: Je öfter Ärzte diesen Eingriff durchgeführt haben, desto geringer ist das Risiko. Deswegen solltest du dich an einen Spezialisten wenden, der über eine Zertifizierung verfügt. Nach der Untersuchung kommt es teilweise zu Fruchtwasserverlust, Krämpfen oder Blutungen. Lass dich von deinem Arzt unbedingt beraten. Vor allem darüber, ob der Eingriff wirklich nötig ist oder nicht. Jede unnötige Untersuchung steigert das Risiko auf eine Fehlgeburt und sollte vermieden werden.

Mit einem negativen Ergebnis umgehen können

Eine Schwangerschaft verläuft nicht immer so, wie man sich diese vorstellt. Bekommst du eine negative Diagnose, solltest du nicht voreilig handeln. Mit einem behinderten Kind zu leben, ist keine einfache Sache. Doch heutzutage erhältst du viel Unterstützung. Sollte es zu solch einer Diagnose kommen, wirst du sicherlich therapeutische Hilfe bekommen. Ebenso gibt es Selbsthilfegruppen, wo du mit anderen Betroffenen sprechen kannst.

Ein Schwangerschaftsabbruch im klassischen Sinne ist in der 14. SSW nicht mehr möglich. Du bekommst im Fall der Fälle Wehenmittel und musst dein Kind auf natürlichem Wege auf die Welt bringen. Deswegen solltest du dir alle Zeit der Welt nehmen und darüber nachdenken, welchen Schritt du als nächstes gehen möchtest.

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Schwangerschaftswoche 15

In meinem Lebenslauf finden sich neben dem Abschluss eines wirtschaftlichen Studiums auch Stationen im Bereich Marketing und Kommunikation. Als mein Kind zur Welt kam, eröffnete sich ein neues Universum. Selbst erschlagen vom Angebot für Eltern und ihre Kinder, hätte ich mir oft einfache Entscheidungshilfen gewünscht. Zusammen mit dem Team von babysicherheit24.de beschäftige ich mich eingehend mit der Materie. Mein Wissen und meine Erfahrungen der letzten 8 Jahre Elternschaft möchte ich nun mit unseren Lesern teilen.

SSW 14

14. SSW: Das verändert sich bei Ihnen

Es wölbt sich was in der 14. SSW! Ihr Bauch zeigt immer deutlicher, dass im Inneren ein Kind heranwächst. Das liegt zum einen daran, dass das Baby (14 Wochen nach Beginn der Schwangerschafts-Rechnung) in der letzten Woche einen Wachstumsschub von rund 1,5 Zentimetern hingelegt hat. Zum anderen aber auch daran, dass die Plazenta und die Blutmenge größer geworden sind, auch die Fruchtwassermenge hat sich erhöht. Insgesamt schwimmt der Fötus aktuell in rund 100 Milliliter Fruchtwasser. Bis zur 38. SSW werden es bis zu 1,5 Liter sein, die sich aus Platzgründen bis zur Geburt aber wieder auf rund 800 Milliliter reduzieren.

Von der Bauchform auf das Geschlecht des Kindes zu schließen, funktioniert übrigens nicht. Ob sich Ihre Kugel eher spitz oder flach, breit oder schmal wölbt, hängt von Ihrer Fitness und Statur ab sowie davon, ob es Ihre erste Schwangerschaft ist.

Wie ausgeprägt in der 14. SSW die Gewichtszunahme ist, kann von Frau zu Frau sehr unterschiedlich sein. Richtwerten zufolge dürfen Sie je nach Statur pro Schwangerschaftsmonat 1,3 (übergewichtig) bis 2,5 (untergewichtig) Kilogramm zunehmen, ohne sich Sorgen machen zu müssen.

In der 14. SSW zirkulieren vermehrt die Hormone Östrogen und Progesteron in Ihrem Körper. Ersteres kann Sie etwas unruhig werden lassen. In dieser Phase der Schwangerschaft ist es daher nicht ungewöhnlich, wenn Sie schlecht schlafen und oft schon vor dem Weckerklingeln wach sind. Immerhin wird sich Ihr Leben bald ziemlich verändern. Entspannende Rituale vor dem Hinlegen wie warme (Fuß-)Bäder, Massagen oder ein Entspannungstee können jetzt helfen.

14 Wochen schwanger

Noch 181 Tage bis zur Geburt

Das 2. Trimester ist ideal für Ferien zu zweit – die letzten nur mit Ihrem Partner wahrscheinlich. Denn bald sind Sie zu dritt. Noch müssen Sie nur für sich schauen, weder stabigen Babywagen noch Windeln oder einen sterilen Nuggi mitschleppen. Noch können Sie abends den Ausgang geniessen, die Nacht durchschlafen und morgens ausschlafen.

All das wird sich ändern, wenn der kleine Spatz erst einmal auf der Welt ist.

Autofahrten und Fliegen

Wenn Sie jetzt weiter wegfahren, sollten Sie unsere Tipps für Reisen und Autofahrten beachten. Vor allem sollten Sie genügend zu trinken mitnehmen und regelmässig Pausen einlegen bei denen Sie sich die Beine vertreten. Gehen Sie auch immer wieder auf die Toilette, um einer Harnwegsinfektion vorzubeugen. Das gilt auch bei Reisen mit dem Flugzeug.

Wenn Sie in ein Land fliegen, bei dem Impfungen notwendig sind, oder wenn Sie normalerweise Medikamente gegen die Reisekrankheit nehmen, sprechen Sie mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt, damit Sie sicher sein können, dass Sie Ihrem Baby nicht schaden.

Wir haben auch eine homöopathische Reiseapotheke zusammengestellt, mit der Sie für Notfälle gerüstet sind.

Reiserücktrittsversicherung

Und bedenken Sie: Wenn Sie jetzt eine Reise buchen, dann zahlt die Reiserücktrittsversicherung im Normalfall nichts, wenn Sie wegen der Schwangerschaft oder Komplikationen die Reise nicht antreten können. Bezahlt wird normalerweise nur, wenn Sie bei der Buchung der Reise noch nicht wussten, dass Sie schwanger sind – oder noch nicht schwanger waren!

Ihr Baby

Ab dieser Woche kann Ihr Baby schon richtig lutschen, der Saugreflex ist ausgebildet. Wenn der Mund zufällig auf einen Arm oder einen Zehen stösst, beginnt Ihr Baby daran zu saugen. Ihr Baby kann auch bereits seine Gesichtsmuskeln bewegen und Grimassen schneiden.

Der Geschmacksinn

Im Mund haben sich Geschmacksknospen gebildet, sodass Ihr Baby nun mitbekommt, was Sie essen. Denn je nachdem wird sich auch die Zusammensetzung des Fruchtwassers, das Ihr Baby schluckt, leicht verändern. Auch kann der Fötus schon seine Zunge bewegen. Ungefähr in dieser Woche beginnen sich auch die Stimmbänder zu bilden.

Die Augen

Die Augenlider des Fötus bleiben noch bis etwa zur SSW 26 geschlossen. Dennoch kann Ihr Baby schon sehr helles Licht und Dunkelheit unterscheiden.

3D-Babyabdruck

Wenn Sie wissen möchten, wie gross und wie genau Ihr Baby jetzt ausschaut, können Sie von ihm ein 3D-Modell anfertigen lassen. Noch hat es mehr als genug Platz, sich zu drehen und wenden, sodass es mit Ultraschall aufgenommen und danach mit einem 3D-Drucker lebensecht modelliert werden kann.

Das ist ein wunderbare Erinnerung an das kleine Wesen, das in Ihrem Bauch wächst.

  • Lesen Sie mehr über Ihr Baby ist jetzt so gross wie eine Aprikose
  • Sehen Sie das spannende Video aus dem Innern der Gebärmutter: Ihr Baby kann die Zunge bewegen und die ersten Geschmacksknopsen erscheinen in dieser Woche.
  • Und wenn Sie Zwillinge erwarten: Zwillinge in der 15. Woche (SSW14 – 4. Monat)
  • Die Augenfarbe Ihres Babys

Die 14. Schwangerschaftswoche (14. SSW)

Haben Sie in dieser Woche einen Ultraschall, so kann Ihr Frauenarzt vielleicht schon erkennen, ob Ihr Baby ein Junge oder ein Mädchen ist. Möglicherweise bemerken Sie jetzt vermehrt vaginalen Ausfluss. Auch für eine verstopfte Nase kann die Schwangerschaft verantwortlich sein.

Ihr Frauenarzt kann per Ultraschall bereits das Geschlecht Ihres Kindes erkennen. Foto: Hemera, Thinkstock

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Entwicklung Baby:
Junge oder Mädchen

Benötigen Sie für Ihr Kleines in einigen Monaten rosafarbene oder blaue Sachen? Falls Sie es schon vor der Geburt herausfinden wollen, kann ab der 14. Schwangerschaftswoche Ihr Frauenarzt oder Ihre Frauenärztin beim Ultraschall das Geschlecht jetzt oft schon erkennen und Ihnen sagen, ob Sie einen Jungen oder ein Mädchen erwarten. Vielleicht ja auch beides!

Unabhängig vom Geschlecht sind nun Luft- und Speiseröhre, Kehlkopf und Stimmbänder bereits voll ausgebildet, bereit für den ersten Schrei nach der Geburt.

Ihr Baby fühlt sich im Fruchtwasser sehr wohl, besonders wenn Mama sich bewegt und es schön schaukelt. Bei einer Temperatur von 37,5 Grad Celsius ist es auch angenehm warm. Im Moment enthält Ihre Fruchtblase rund 100 Milliliter Fruchtwasser, in der 32. Schwangerschaftswoche wird dies rund ein Liter sein.

Der Fötus ist nun zwischen 8 und 11 Zentimeter lang (Scheitel-Steiss-Länge) und wiegt um die 50 Gramm.

Veränderungen in der Schwangerschaft:
Vaginaler Ausfluss nicht ungewöhnlich

Vielleicht bemerken Sie im 2. Trimester verstärkt vaginalen Ausfluss. Dies ist jedoch kein Anlass zur Sorge, sondern dient sogar zur Abwehr von Keimen, die sonst über die Scheide eindringen könnten. Wenn der Ausfluss aber eine grünliche oder gelbliche Farbe annimmt und unangenehm riecht, dann könnte es sich möglicherweise um eine Infektion im Scheidenbereich handeln, für die Sie in der Schwangerschaft besonders anfällig sind. Eine solche Infektion muss behandelt werden und Sie sollten Ihren Arzt kontaktieren.

Die Gebärmutter hebt sich in diesen Tagen bis über das Schambein hoch an. Ihrem Bauchumfang ist die Schwangerschaft nun auch immer deutlicher anzusehen.

Tipps für die werdende Mutter: Verstopfte Nase

Vielleicht gehören Sie zu den Frauen, die in der Schwangerschaft vermehrt unter einer verstopften Nase zu leiden haben. Das Hormon Progesteron sorgt für eine stärkere Durchblutung und erzeugt damit nicht nur einen rosigen Teint, sondern auch eine stärkere Durchblutung der Nasenschleimhäute, die dadurch anschwellen und die Atmung erschweren (genannt Schwangerschaftsrhinitis). Abhilfe ist nur bedingt möglich. Linderung kann durch ein feuchtes Raumklima erzeugt werden, auch Nasenspülungen mit Salzlösung oder Meerwassersprays können helfen. Von der Verwendung abschwellender Nasensprays wird jedoch abgeraten. Mehr Informationen zu Schwangerschaftsrhinitis finden sich auch auf pharmawiki.ch.

Text: Julia Wohlgemuth

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14. SSW: Bauch-Entwicklung, Beschwerden, Ultraschallaufnahme

Letzte Änderung: 27.08.2019
Nächste Aktualisierung von Till von Bracht • Medizinredakteur Dieser Artikel wurde nachNach höchsten wissenschaftlichen Standards verfasst.

Unsere Inhalte basieren auf fundierten wissenschaftlichen Quellen, die den derzeit anerkannten medizinischen Wissensstand widerspiegeln. Wir arbeiten eng mit medizinischen Experten zusammen.

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Etwa ab der 14. SSW ist es sinnvoll, mit leichtem Sport zu beginnen, damit Sie während der weiteren Schwangerschaft und für die Geburt fit sind. Ab der 14. SSW kann der Bauch allmählich größer werden. Während der Bauch in dieser Schwangerschaftswoche jedoch meist nur etwas „dicker“ als normal erscheint, ist der Östrogenspiegel der werdenden Mutter schon stark gestiegen. Viele Frauen berichten gerade in dieser Phase über Schwangerschaftsbeschwerden wie ein Ziehen im Unterleib, Schlafstörungen, Unruhe oder Zahnfleischprobleme. Manchmal können Ärzte schon ab der 14. SSW mittels einer Ultraschalluntersuchung das Geschlecht des Babys bestimmten.

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Inhaltsverzeichnis

  • Vorsicht mit Medikamenten!
  • Die Mutter
  • Der Fötus
  • Untersuchungen
  • Quellen

Was passiert in der 14. SSW?

Etwa aber der 14. SSW ist es sinnvoll, mit leichtem Sport zu beginnen, damit Sie während der weiteren Schwangerschaft und für die Geburt fit sind. Die Bewegung kann auch gegen die verschiedenen Schwangerschaftsbeschwerden helfen, die Sie jetzt vermutlich plagen. Außerdem sollten Sie jetzt einen Termin beim Zahnarzt machen, um Schäden an den Zähnen vorzubeugen.

Bei Ihrem Kind ist jetzt das Geschlecht zu erkennen – vielleicht kann es Ihnen Ihr Arzt beim nächsten Ultraschall schon verraten.

Was bedeutet 14. SSW?

In der 14. SSW ist der Fötus etwa zwölf Wochen alt – der Unterschied zwischen Lebensalter und Schwangerschaftswoche kommt daher, dass die ersten zwei Schwangerschaftswochen lediglich der Berechnung dienen. Insgesamt umfasst eine Schwangerschaft 40 Wochen oder zehn Monate. Dabei startet die Berechnung etwa zwei Wochen vor der Befruchtung – nämlich mit dem ersten Tag der letzten Regelblutung. Diese Rechnung hat sich bewährt, da sich nicht bei jeder Frau der Termin des Eisprungs rückwirkend eindeutig bestimmen lässt.

In der 14. SSW sind Sie 13 Wochen und x Tage schwanger – die 14. SSW besteht demnach aus den Tagen:

Bis zum errechneten Geburtstermin sind es nun noch etwa 26 Wochen.

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Die Mutter in der 14. SSW

In der 14. Schwangerschaftswoche (SSW) ist der Östrogenspiegel der werdenden Mutter soweit gestiegen, dass sie zunehmend an Schlaflosigkeit und Unruhe leiden kann. Durch die hormonelle Umstellung ist außerdem das Immunsystem beeinträchtigt, sodass viele Schwangere in dieser Zeit häufiger Erkältungen, Zahnfleischbluten oder Harnwegsinfektionen bekommen. In der Schwangerschaft ist zwar Vorsicht bei der Medikamenteneinnahme geboten – das Immunsystem lässt sich aber auch durch ausreichend Bewegung, frische Luft und gesunde Ernährung stärken.

Das sollten Sie in der 14. SSW beachten!

Wenn die Beschwerden in dieser Zeit zu stark sind, sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt darüber sprechen, was Sie dagegen tun können beziehungsweise welche Medikamente Sie auch in der Schwangerschaft einnehmen dürfen. Verzichten Sie unbedingt darauf, Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel in Eigenregie einzunehmen!

Zähne

„Jede Schwangerschaft kostet die Mutter einen Zahn“ – diesen Spruch hat sicher jede werdende Mutter einmal gehört. Tatsächlich ist etwas dran an der alten Weisheit, denn für den Knochenaufbau benötigt der Fötus in dieser Zeit vermehrt Calcium. Nimmt die Schwangere nicht ausreichend Calcium mit der Nahrung auf, wird es unter anderem ihren Zähnen entzogen, was beispielsweise Zahnausfall zur Folge haben kann. Das passiert jedoch äußerst selten und lässt sich mit einer ausgewogenen Ernährung in der Schwangerschaft vermeiden.

Außerdem ist die richtige und gründliche Zahnhygiene wichtig. Morgens und abends und möglichst nach jeder Mahlzeit ist Zähneputzen und das Verwenden von Zahnseide Pflicht. So lässt sich das hormonell bedingte Kariesrisiko verringern.

Auch häufiges Zahnfleischbluten ist während der Schwangerschaft aufgrund der stärkeren Durchblutung des Körpers normal. Abhilfe bei Entzündungen und Blutungen kann ein mildes und entzündungshemmendes Mundwasser schaffen.

Häufiges Erbrechen in der Schwangerschaft, etwa aufgrund von Morgenübelkeit, kann den Zahnschmelz schädigen. Mit fluoridhaltigem Speisesalz, Zahnpasta oder Fluortabletten können Sie den Zahnschmelz jedoch zum Wiederaufbau anregen. Mit einem speziellen Fluorlack kann der Zahnarzt die Zähne außerdem vorbeugend vor Angriffen der Magensäure schützen.

Sport

Während man in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft etwas vorsichtiger sein und abrupte und zu starke Bewegungen vermeiden sollte, ändert sich dies im 4. Schwangerschaftsmonat. Denn ab dem 2. Schwangerschaftsdrittel kann sich ein leichtes Training positiv auf das Ihr Wohlbefinden und das Ihres Babys auswirken und typischen Schwangerschaftsbeschwerden vorbeugen. Ihr Puls sollte während der sportlichen Aktivitäten jedoch nicht schneller als 130 Schläge pro Minute gehen.

Vermeiden Sie Extrem- und Kampfsportarten während der Schwangerschaft.

In speziellen Aquafitness- oder Wasseraerobic-Kursen für Schwangere können Sie lernen, wie Sie sich mit gezieltem Training fit halten können. Im Wasser können Schwangere außerdem gut entspannen, da der Bauch getragen und der Rücken vorübergehend entlastet wird. Wassersport bietet sich deshalb zur Geburtsvorbereitung und zum Fithalten während der Schwangerschaft an. Aber auch ausgedehnte Spaziergänge an der frischen Luft halten Schwangere fit.

Regelmäßige Bewegung liefert Ihnen außerdem ausreichend Energie für die kommende Zeit und die Geburt. Das tut nicht nur Körper und Seele gut, sondern ist auch wichtig, damit später die Wehen selbstständig einsetzen können. Hat der Körper zu wenig Energie, können die Wehen ausbleiben oder nicht aufrechterhalten werden. Das kann dazu führen, dass die Geburt künstlich eingeleitet werden muss.

Der Fötus in der 14. SSW

In der 14. Schwangerschaftswoche (SSW) ist der Fötus etwa 7,1 Zentimeter groß und wiegt etwa 25 Gramm. Die Gebärmutter ist in dieser Woche etwas kleiner als eine Honigmelone. Im Ultraschall lassen sich nun die äußeren Geschlechtsorgane des Fötus unterscheiden.

Achtung: Beim nächsten Ultraschall ist das Geschlecht Ihres Kindes womöglich deutlich zu erkennen. Wenn Sie jetzt noch nicht wissen möchten, ob Sie einen Jungen oder ein Mädchen bekommen, sondern sich lieber bei der Geburt überraschen lassen möchten, teilen Sie das unbedingt Ihrem Arzt mit, damit er sich nicht „verplappert“.

Der Körper des Fötus ist jetzt von der sogenannten Käseschmiere bedeckt, die von den Talgdrüsen gebildet wird und die Haut des Fötus schützt. Auch die ersten Haaransätze entstehen nun und entwickeln sich später (etwa um die 19. SSW) zur sogenannten Lanugo-Behaarung. Diese bedeckt oft noch nach der Geburt den gesamten Körper des Babys und fällt dann nach und nach aus.

Spätestens in der 14. SSW funktioniert neben dem Hand-Greif-Reflex auch der Saugreflex des Fötus: Schwimmt zufällig die kleine – schon deutlich als solche erkennbare – Hand vorbei, lutscht er gerne mal am Daumen. Der Fötus bewegt sich jetzt gezielter – nicht mehr lange, und Sie merken, wie Ihr Baby sich bewegt und spüren die ersten Tritte und Knüffe.

Nase, Lippen, Augen, Ohren und Kinn haben mittlerweile recht deutliche Konturen. Mit tatkräftiger Unterstützung von Haaren, Wimpern und Augenbrauen lassen sie ein kleines Babygesicht erkennen, das bald die hohe Stirn runzeln und Grimassen schneiden kann.

Fruchtwasser

Das Fruchtwasser wird in der 14. SSW etwa alle drei Stunden vollständig ausgetauscht. Der Fötus schwimmt permanent in derzeit etwa 100 Millilitern Fruchtwasser, das er einerseits schluckt und andererseits wieder ausscheidet. Mit dem wachsenden Bauch steigt auch die Menge an Fruchtwasser: Bis zur Geburt wird sie sich auf etwa einen Liter erhöhen.

Sowohl Größe als auch Gewicht des Babys entwickeln sich mit fortschreitender Schwangerschaft immer individueller. Die genannten Werte können daher nur Durchschnittswerte sein. Wenn die Daten Ihres Kindes von diesen Werten abweichen, ist das kein Grund zur Besorgnis.

Vorsorgeuntersuchungen in der 14. SSW

Zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche kann die sogenannte Nackenfaltenmessung durchgeführt werden. Sie dient dazu, bestimmte genetische Erkrankungen wie das Down-Syndrom sowie bestimmte Herz- und Skelettfehler auszuschließen oder zu erkennen.

Die Nackenfaltenmessung ist keine Kassenleistung. Wenn sich werdende Eltern für die Untersuchung entscheiden, müssen sie diese selber zahlen. Es sei denn, der Frauenarzt sieht einen erhöhten Bedarf, etwa im Rahmen einer Risikoschwangerschaft. Dann können die Krankenkassen die Nackentransparenzmessung in einigen Fällen übernehmen.

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Quellen

Quellen:

Online-Informationen des Pschyrembel: www.pschyrembel.de (Abrufdatum: 12.12.21018)

Online-Informationen der BZgA: www.familienplanung.de (Abrufdatum: 12.12.21018)

Online-Informationen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V.: www.dge.de (Abrufdatum: 12.12.21018)

Online-Informationen des Gemeinsamen Bundesausschusses: www.g-ba.de (Stand: 20.7.2016)

Weyerstahl, T., Stauber, M.: Gynäkologie und Geburtshilfe. Thieme, Stuttgart 2013

Schneider, H., Husslein, P., et al.: Die Geburtshilfe. Springer Verlag. Berlin Heidelberg 2011

Letzte inhaltliche Prüfung: 13.12.2018
Letzte Änderung: 27.08.2019

Pränatale Diagnostik & Ultraschalluntersuchungen

Ultraschall-Untersuchungen helfen, den Verlauf der Schwangerschaft und die Entwicklung des ungeborenen Kindes zu beobachten. Unter anderem werden die Entwicklung und Funktion der inneren Organe, die Fruchtwassermenge, der Sitz des Mutterkuchens sowie Größe, Bewegungen und Lage des ungeborenen Kindes kontrolliert.

Die Mutterschafts-Richtlinien sehen im Rahmen der allgemeinen Schwangerschaftsvorsorge drei Ultraschall-Untersuchungen vor. Sie werden von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt und finden in der Regel um die 10., die 20. und die 30. Schwangerschaftswoche statt. Ist die Mutter gesund und verläuft die Schwangerschaft normal, sind prinzipiell keine weiteren Ultraschall-Kontrollen notwendig.

Nicht allein die Anzahl der Ultraschall-Untersuchungen ist ausschlaggebend für das Entdecken von Auffälligkeiten, die Aussagekraft der Ergebnisse hängt vielmehr von der Erfahrung des Arztes und der Qualität des Ultraschallgerätes ab.

Zeigen sich im Verlauf der Schwangerschaft Auffälligkeiten, die abgeklärt werden müssen, sind zusätzliche Ultraschall-Untersuchungen notwendig. Auch in diesem Fall übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung die Kosten.

Viele Schwangere möchten auf Wunsch und auf eigene Kosten zusätzliche Ultraschall-Untersuchungen durchführen lassen, um die Entwicklung des Kindes im Mutterleib zu beobachten (bei Interesse bitte nachfragen).

Wer das Geschlecht seines Kindes nicht vor der Geburt erfahren möchte, sollte dies rechtzeitig mitteilen. Ab Mitte der Schwangerschaft lässt es sich abhängig von der Lage des Kindes im Ultraschall meist erkennen.

Manche Eltern haben die Sorge, dass die im Rahmen der Basisuntersuchungen verwendeten Schallwellen dem Kind oder der Schwangeren selbst schaden könnten. Nach jetzigem wissenschaftlichen Erkenntnisstand gibt es dafür jedoch keine Belege.

Durch die medizischen Fortschritte in den letzten Jahren können inzwischen auch Blutwerte aus der Vene der Mutter zur Diagnostik von Entwicklungsstörungen des Kindes eingesetzt werden (z.B. AFP bei Verschlussstörung des Rückens, PaPP-A und freies ß-HCG zur individuellen Risikoberechnung für Chromosomenstörungen oder eine Unterfunktion des Mutterkuchens).

Basis- Ultraschall- Untersuchungen

9. bis 12. Schwangerschaftswoche

Die erste Ultraschall-Untersuchung findet im Allgemeinen zwischen der 8. und 12. Schwangerschaftswoche statt. Sie dient dazu, die Schwangerschaft zu bestätigen, zu kontrollieren, ob sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter eingenistet hat, sowie den Herzschlag, die zeitgerechte Entwicklung des Embryo und gegebenenfalls eine Zwillingsschwangerschaft festzustellen. Auch die Anlage von Zwillingen in einer oder zwei getrennten Fruchthöhlen kann auf diese Weise frühzeitig erkannt werden.

19. bis 22. Schwangerschaftswoche

Bei der zweiten Ultraschall-Untersuchung zwischen der 19. und 22. Schwangerschaftswoche können Schwangere zwischen zwei Möglichkeiten wählen: zwischen der Basis-Ultraschalluntersuchung und der erweiterten Basis-Ultraschalluntersuchung.

Bei der Basis-Ultraschalluntersuchung wird die altersgerechte Entwicklung des Kindes überprüft. Die Größe von Kopf und Bauch sowie die Länge des Oberschenkelknochens werden gemessen und die Fruchtwassermenge bestimmt. Außerdem wird die Lage des Mutterkuchens in der Gebärmutter kontrolliert. Bei einem zu tiefen Sitz können bei der weiteren Betreuung und für die Geburt besondere Vorkehrungen nötig werden. Ergeben sich Auffälligkeiten, können sie durch weitere Untersuchungen abgeklärt werden.

Bei der erweiterten Basis-Ultraschalluntersuchung wird zusätzlich noch überprüft, ob sich Kopf, Hirnkammern und Kleinhirn des Kindes normal entwickeln. Das Größenverhältnis von Brustkorb und Herz wird gemessen und der Herzschlag kontrolliert. Auch wird festgestellt, ob Bauchwand, Hals und Rücken geschlossen und Magen und Harnblase sichtbar sind. Der erweiterte Basis-Ultraschall ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Er wird seit Januar 2014 von allen Krankenkassen bezahlt. Zeigen sich bei einer Ultraschall-Untersuchung Auffälligkeiten, kann die Schwangere weitere Untersuchungen in Anspruch nehmen, beispielsweise eine Chorionzottenbiopsie (Gewebeprobe aus dem Mutterkuchen) oder eine Fruchtwasseruntersuchung.

Auch der erweiterte Basis-Ultraschall wird häufig von der behandelnden Frauenärztin oder dem Frauenarzt durchgeführt, wenn sie oder er eine entsprechende Qualifikation dafür hat. Andernfalls ist eine Überweisung an eine spezialisierte Praxis, wie unsere, nötig.

29. bis 32. Schwangerschaftswoche

Die dritte Ultraschall-Untersuchung ist zwischen der 29. und 32. Schwangerschaftswoche vorgesehen und dient der Beurteilung der Entwicklung, sowie der Lage des Kindes, der Fuchtwassermenge und der Plazenta.

Auch der Aussagekraft von Ultraschall-Untersuchungen sind Grenzen gesetzt. Wie alle Untersuchungen können auch Ultraschall-Untersuchungen zu falschen Ergebnissen führen. Es ist zum Beispiel möglich, dass das Kind in einer für den Schall ungünstigen Position liegt oder sich wegen einer geringen Fruchtwassermenge nicht genügend von seiner Umgebung abhebt. Bei starkem Übergewicht einer Schwangeren kann es zudem schwierig sein, deutliche Abbildungen der Organstruktur zu erhalten.

Ultraschall 3D, 4D, Doppler

Folgende Untersuchungen sind nun zusätzlich zur routinemäßigen Ultraschalluntersuchung möglich:

3D/4D Ultraschall

Mit dieser neuartigen Technik kann man abhängig vom verwendeten Ultraschallgerät sehr schöne und reale Bilder bzw. Filme machen. Natürlich muss der Untersucher über entsprechende Kompetenz verfügen, außerdem spielen Faktoren wie kindliche Lage und Größe, sowie Fruchtwasser eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund ist die 3D/4D Aufnahme nicht immer möglich. Wir bemühen uns aber bei jeder Untersuchung um einen Erfolg.

AFC, Antral Follikel Count

Die Bestimmung der Zahl der Follikel per Ultraschall (AFC, Antral Follikel Count) kann Auskunft über die so genannte ovarielle Reserve geben. Der Test soll in der frühen follikulären Phase (zwischen dem 2. und 4. Tag der Regelblutung) durchgeführt werden. Über die Ultraschallsonde werden alle Follikel mit einer Größe zwischen 2 und 10 mm in beiden Eierstöcken gezählt. Liegt die gesamte Zahl unter 5, so ist das ein eindeutiger Hinweis für eine eingeschränkte ovarielle Reserve. Diese Untersuchung ist allerdings sehr abhängig vom Untersucher bzw. dem eingesetzten Ultraschallgerät. Lesen Sie mehr dazu beim Schwerpunkt Kinderwunsch

Eine Studie zeigte, dass Frauen mit einem AFC von 13 bei der ovariellen Stimulation als „good responders“ einzustufen sind.

HyCoSy – Tubendurchgängigkeitsprüfung ohne Strahlenbelastung mit 3D-Ultraschall.

Dabei wird ähnlich der Hysterosalpingographie (HSG, Eileiterdurchgängigkeitsprüfung mittels Röntgen) eine Überprüfung der Eileiterdurchgängigkeit durchgeführt. Bei dieser Untersuchung kommt es zu keiner Strahlenbelastung durch Röntgenstrahlen. Die Strahlenbelastung einer HSG liegt bei etwas 21 Lungenröntgen! Die HyCoSy wird bei uns in der Ordination durchgeführt.

Lesen Sie mehr dazu beim Schwerpunkt Kinderwunsch

Bedeutung des Ultraschalls in der Gynäkologie

Bei nahezu allen gynäkologischen Untersuchungen mache ich natürlich auch eine Ultraschalluntersuchung des kleinen Beckens. Durch die sog. Vaginalsonde kann man sämtliche Strukturen exakt darstellen und mit der Patientin besprechen. Vor allem bei Eierstockzysten, Menstruationsstörungen und bei entzündlichen Veränderungen, wie Abszessbildungen u.a. ist der Ultraschall äußerst wichtig.

Bedeutung des Ultraschalls in der Schwangerschaft

Mit verschiedenen Methoden können wir heute beurteilen, ob während der Schwangerschaft mit Mutter und Kind alles in Ordnung ist, oder ob Risiken vorliegen. Der Ultraschall hilft uns dabei als nahezu einzige Methode, das ungeborene Kind in der Gebärmutter direkt sichtbar zu machen.

Sicherheit

Seit ungefähr 40 Jahren wird Ultraschall in der Schwangerschaft angewendet. Bis jetzt konnte nie ein direkter schädlicher Einfluss auf das Kind oder die Mutter gezeigt werden. Mit den heute angewendeten niederen Schalldruckwerten sind deshalb keine Nachteile für das werdende Kind zu befürchten.

Nutzen

Mit Ultraschall lassen sich relativ einfach Fragen beantworten, die für die weitere Betreuung der Schwangerschaft wichtig sein können:

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