U 6 untersuchung

U6-Untersuchung

Was macht man bei der U6-Untersuchung?

Am Anfang steht bei der U6-Untersuchung wieder die körperliche Untersuchung: Das Kind wird gewogen und gemessen und die Organe werden untersucht. Bei Jungen tastet der Arzt außerdem die Hoden ab, um sicher zu sein, dass diese im Hodensack liegen und nicht im Bauch oder im Leistenkanal (Hodenhochstand).

Dann folgen wieder einige spielerische Übungen, um die Körperbeherrschung und Beweglichkeit des Kindes zu testen:

  • Krabbelt das Kind schon?
  • Kann es mit ausgestreckten Beinen aufrecht sitzen?
  • Zieht es sich zum Aufstehen an einem Gegenstand hoch?
  • Stützt es sich beim Fallen mit den Armen ab?

Um die Feinmotorik zu testen, überprüft der Arzt, ob das Kind mit Daumen und Zeigefinger statt mit der ganzen Hand, nach einem Gegenstand greift. Das bezeichnet man als Pinzettengriff.

Außerdem klärt der Kinderarzt die Eltern bei der U6-Untersuchung über mögliche Gefahren für das Kind im Alltag auf. Auch hierzu gibt es meist ein Merkblatt.

U6: Impfung und andere Empfehlungen

Die vierte und damit letzte Dosis der sogenannten Sechsfachimpfung sowie die dritte Dosis der Pneumokokkenimpfung sollte im Alter von 11 bis 14 Monaten verabreicht werden. Der Arzt impft das Kind also meist direkt bei der U6-Untersuchung. Ab 12 Monaten empfiehlt die Ständige Impfkommission die Immunisierung gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken (Varizellen). Diesen Kombi-Impfstoff spritzt der Arzt meist in den Oberschenkel des Säuglings.

Da die meisten Babys zum Zeitpunkt der U6-Untersuchung schon ihre ersten Milchzähne bekommen, berät der Kinderarzt die Eltern auch zur Zahngesundheit und Mundhygiene. Das Kind sollte auch langsam beginnen, aus einer Tasse oder einem Becher zu trinken anstatt aus einem Fläschchen.

U6 – Kinderuntersuchung im 10. bis 12. Monat

Untersucht werden unter anderem die Entwicklung der Geschlechtsorgane sowie die Gesundheit und Funktionstüchtigkeit von Hals, Nase und Ohren. Außerdem werden Gewicht, Größe und Kopfumfang erfasst und festgehalten.

Der Arzt testet die Reaktionen Deines Kindes auf verschiedene Geräusche und befragt die Eltern zum Spielverhalten des Kindes. Er wird darüber hinaus wissen wollen, ob den Eltern eventuell eine auffällige Wiederholung von Bewegungen oder ein Hin- und Her-Schaukeln des Kindes aufgefallen ist.

Was sollte Dein Kind zur U6 bereits können?

Folgende Dinge sollte Dein Kind zum Zeitpunkt der U6 bereits können:

  • Krabbelt auf Händen und Knien mit gekreuzter Koordination
  • Parachute-Reaktion: Abstützen mit durchgestreckten Armen
  • Kann sich aus dem Liegen selbstständig alleine aufsetzen und sitzenbleiben
  • Pinzettengriff (ab dem 10. Monat): Das Kind greift mit gestrecktem Zeigefinger und Daumen nach kleineren Gegenständen
  • Zangengriff: Kind greift mit gebogenem Zeigefinger und Daumen nach kleineren Gegenständen
  • Artikuliert erste sinnvolle Doppelsilben wie Ma-ma oder Pa-pa
  • Hat bereits ein erweitertes Sprachverständnis und reagiert zum Beispiel auf ein Verbot mit dem Unterlassen der betreffenden Tätigkeit oder reicht anderen Personen einen Gegenstand, wenn es dazu aufgefordert wird
  • Kann kleine Gegenstände in einem Behälter legen und wieder herausholen
  • Zieht sich mit beiden Händen an Möbeln hoch und macht erste Schritte vorwärts

Das Kind beginnt langsam zu fremdeln

Gegen Ende des ersten Lebensjahres verstehen Kinder langsam, dass die Eltern und sie selbst getrennte Individuen sind. Darauf reagieren sie einerseits mit Trennungsangst und fremdeln. Andererseits ist das Versteckspielen plötzlich ein Vergnügen für das Kind. Es versteht, das Dinge nicht einfach verschwinden und hat Spaß daran, sich selbst zu verstecken oder versteckte Dinge und Personen zu suchen. Der Arzt wird beobachten, ob das Kind diese Zusammenhänge altersgemäß verstanden hat.

Zahnen

Da Kinder zwischen dem 6. und dem 12. Monat ihre ersten Zähne bekommen, wird der Arzt auch überprüfen, wie das Zahnen verläuft und nachfragen, ob das Kind regelmäßig seine Fluorid- und Vitamin-D-Prophylaxe erhält. Außerdem gibt er Tipps zur Zahnhygiene und zum Zähneputzen.

Die ersten Lebendimpfungen

Ab dem 11. Monat können auch die ersten Lebendimpfungen verabreicht werden. Das Kind sollte jeweils eine Impfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR-Impfstoff) sowie eine gegen Windpocken (Varizellen) erhalten, die im Rahmen der U6 erfolgen kann. Sechs Monate nach der letzten Grundimmunisierung gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Kinderlähmung, Haemophilus influenzae Typ b (Hib) und Hepatitis B sollte die erste Auffrischung sowie die 4. Impfung gegen Pneumokokken erfolgen. Gegen Meningokokken kann ab dem vollendetem ersten Lebensjahr geimpft werden.

U6-Untersuchung: Die sechste Vorsorgeuntersuchung um den ersten Geburtstag

Sitzen, stehen, gehen – bei der U6-Untersuchung steht die motorische Entwicklung eures Kindes im Mittelpunkt. Aber auch die Klassiker wie Größe und Gewicht werden vermerkt.

Mit zehn bis zwölf Monaten ist euer Baby bei der U6-Untersuchung fast schon ein Kleinkind.

Euer Kind ist nun fast schon kein Baby mehr, sondern entwickelt sich rasant Richtung Kleinkind. Je nach Temperament, Interesse und Entwicklungsstand des Kindes läuft es euch jetzt bereits auf eigenen Beinen davon oder krabbelt wie der Blitz durch die Wohnung. Die sechste Vorsorgeuntersuchung findet zwischen dem 10. und 12. Lebensmonat statt, wenn sich euer Kind an der Grenze vom Baby zum Kleinkind befindet.

Was wird bei der U6-Untersuchung gemacht?

Jetzt ist also besondere Aufmerksamkeit angesagt, um die Sicherheit eures Kindes zu gewährleisten. Bei der U6-Untersuchung wird euch euer Kinderarzt oder eure Kinderärztin deshalb auch auf die besonderen Gefahren in diesem Alter hinweisen.
Dazu werden folgende Routine-Werte gemessen und Untersuchungen gemacht:

  • Größe, Gewicht und Kopfumfang werden gemessen und in die Perzentilenkurve eingetragen

  • Motoriktest und Kontrolle der Körperbeherrschung

  • Kontrolle der Sehfähigkeit

  • Test des Gehörs

  • Untersuchung auf Entwicklungsverzögerungen

  • Beobachtung der Kommunikation zwischen Kind und Eltern sowie Kind und Fremdperson (Arzt, Ärztin oder ArzthelferIn)

Neben den körperlichen und psychischen Untersuchungen wird die Kinderarztpraxis bei der U6-Untersuchung auch das Gespräch zu folgenden Themen mit euch suchen:

  • Ernährung

  • Unfallverhütung

  • Sprachentwicklung

  • Rachitisprophylaxe mit Vitamin D

  • Kariesprophylaxe

Gerade bei den allgemeineren Entwicklungsthemen solltet ihr unbedingt die Chance nutzen und nachfragen, wenn ihr dazu noch Fragen habt. Zur Kariesprophylaxe mit Fluorid gibt gibt es mittlerweile verschiedene Meinungen. Wenn ihr euch unsicher seid, könnt ihr hierzu auch noch einmal mit eurem Kinderzahnarzt sprechen. Generell ist es ab dem ersten Zahn empfohlen, mit der Mundhygiene der Kindes zu beginnen – lasst euer Kind spielerisch selber “putzen” und putzt dann nach. Zum Selberputzen sollte euer Kind besser Zahnpasta ohne Fluorid oder gar keine Zahnpasta benutzen, da dabei doch ziemlich viel der Zahnpasta gefuttert wird – Kinderzahnpasta schmeckt aber auch zu lecker!

Alleine sitzen, stehen oder gehen – alles kann, nichts muss

Euer Kinderarzt oder eure Kinderärztin wird sich bei der sechsten Vorsorgeuntersuchung genau anschauen, ob euer Kind schon alleine sitzen kann und dabei die Beine nach vorne ausstreckt. Kann es sich eventuell sogar schon alleine in den Stand ziehen? Wie krabbelt es? Manche Kinder können zur U6 auch schon alleine laufen. Es ist jedoch kein Drama, wenn euer Kind dies noch nicht kann. In diesem Alter ist der Entwicklungsstand der Motorik bei gleichaltrigen Kindern oft enorm unterschiedlich, sodass ihr euch in den meisten Fällen absolut keine Sorgen machen müsst, wenn euer Kind noch nicht auf eigenen Beinen durch die Gegend springt. Wenn es Grund zum Handeln gibt, wird euer Arzt euch bei dieser oder der nächsten U-Untersuchung sicher darauf hinweisen.

Von Mini-Portiönchen bis Suppenteller

Auch beim Thema Essen ist das Entwicklungsfeld bei der U6-Untersuchung noch weit gesteckt. Einige Kinder essen um den ersten Geburtstag schon richtig gut, während andere bei Brei mit großen Stückchen noch kräftig würgen. Wenn ihr Fragen zum Essverhalten eures Kinder habt, sprecht euren Arzt an. Ansonsten geht das Thema einfach mit viel Genuss und Entspannung an.

Welche Impfungen stehen an?

Die meisten Arztpraxen nutzen die U-Untersuchung, um den Impfausweis zu kontrollieren und euch auf die nächsten anstehenden Impfungen aufmerksam zu machen. Steht eine baldige Impfung an, nehmt die Gelegenheit bei der U6 war, um einen Impftermin zu vereinbaren.

U6-Untersuchung – 10. bis 12. Lebensmonat

Kinderuntersuchungsheft

Die Ärztin oder der Arzt achtet bei der U6 wieder besonders auf Entwicklungsauffälligkeiten. Ihr Kind wird körperlich untersucht. Zum Erkennen von Sehstörungen werden Untersuchungen der Augen durchgeführt. Die Ärztin oder der Arzt schaut, wie beweglich Ihr Kind ist und wie es seinen Körper beherrscht. Außerdem interessiert sich Ihre Ärztin oder Ihr Arzt für den Kontakt zwischen Ihnen und Ihrem Kind.

Ihre Ärztin oder Ihr Arzt berät Sie zu den laut Impfkalender empfohlenen Schutzimpfungen. Die Ärztin oder der Arzt bespricht mit Ihnen Themen wie die Ernährung Ihres Kindes und Maßnahmen zur Unfallverhütung. Die Förderung der Sprachentwicklung sind weitere Themen, ebenso die Rachitisprophylaxe mittels Vitamin D und Kariesprophylaxe mittels Fluorid. Sie erhalten von der Ärztin oder dem Arzt Hinweise zur kindlichen Mundhygiene. Zur Abklärung von Auffälligkeiten an den Zähnen oder der Mundschleimhaut bei Ihrem Kind werden Sie zur Zahnärztin oder zum Zahnarzt verwiesen.

Sie erhalten Informationen zu regionalen Unterstützungsangeboten (z. B. Eltern-Kind-Hilfen, Frühe Hilfen).

U6 – sechste Vorsorge

Wenn das Kind ein Jahr alt ist, erfolgt die U6, die so genannte „Einjahresuntersuchung“ (i.d.R. zwischen 10. und 12. Lebensmonat, jedoch frühestens ab dem 9. Lebensmonat und spätestens bis zum 14. Lebensmonat, sonst muss die Untersuchung den Eltern als IGel-Leistung in Rechnung gestellt werden). Neben den allgemeinen Untersuchungen der Körperfunktionen stehen erneut die Überprüfung der Beweglichkeit und Körperbeherrschung im Vordergrund. Auch das Sehvermögen wird überprüft.

Der Kinder- und Jugendarzt kontrolliert, ob das Kind schon mit gestreckten Beinen und geradem Rücken frei sitzen oder sogar schon alleine stehen und sich dabei festhalten kann. Viele Kinder können sich schon in den Stand hochziehen. Außerdem wird sich der Kinder- und Jugendarzt nach den sprachlichen Entwicklungen und dem allgemeinen Verhalten erkundigen und die Eltern an die erforderlichen Auffrischungsimpfungen erinnern bzw. Fragen zu Impfungen klären.

Informationen zu den weiteren Vorsorgeuntersuchungen finden Sie hier:

  • Kleinkind: U7 bis U9
  • Schulkind: U10 und U11
  • Teenager: J1 und J2

Entwicklung
 U6 Untersuchung: Zeitpunkt, Ablauf und Inhalt

Wie schon in den letzten U-Untersuchungen berät dich eure Kinderärztin auch bei der U6 zu wichtigen Themen rund ums Leben mit Kind.

Wieso fremdelt mein Kind und was kann ich tun?
Fremdeln ist bei Kindern ab dem achten Lebensmonat total normal und ein wichtiger Entwicklungsschritt. Es unterscheidet nun zwischen bekannten und unbekannten Personen. Fremdeln äußert sich meistens darin, dass dein Baby den Blick abwendet und seinen Kopf in deine Schulter gräbt. Seine Körpersprache sagt eindeutig „Komm bloß nicht näher!“ Beruhigen können es jetzt nur noch die engsten Vertrauten. Die Ursachen fürs Fremdeln sind nicht komplett geklärt. Die Kinder können nun registrieren, dass die fremde Person nicht so aussieht, riecht, spricht, und gestikuliert wie Mama und Papa. Das Gehirn meldet: Da passt etwas nicht zusammen – Fremdeln ist die Folge. Wie sehr ein Kind fremdelt, ist auch immer abhängig vom Charakter. Bei manchen ist es besonders stark ausgeprägt und sie weinen sofort, wenn die Tante nur durch die Tür kommt, andere sind einfach nur etwas zurückhaltender.
Jetzt helfen deinem Baby Nähe und die Bestätigung, dass alles in Ordnung ist – durch dich oder eine andere vertraute Person. Bitte die fremde Person, Abstand zu halten und es nicht persönlich zu nehmen. In diesem kindlichen Panikzustand verstärken Annäherungsversuche à la „Du kennst mich doch. Ich beiße schon nicht!“ die Angst nur noch mehr.

Was muss ich bei der Mundhygiene von Babys beachten?
Während der U6 spricht die Kinderärztin mit dir auch über die Mundhygiene deines Babys. Im sechsten Lebensmonat beginnen meistens die ersten Zähnchen durchzubrechen – nun ist Zähneputzen angesagt: Reinige täglich die Zähne mit einer kleinen, weichen Zahnbürste und nimm in der ersten Zeit anstatt Zahnpasta nur Wasser. Schön ist es für die Kinder, wenn du daraus ein spielerisches Ritual machst. Sing deinem Schatz währenddessen etwas vor oder erzähle ihm dabei eine Geschichte. Für gesunde Zähne und eine spätere Zahnhärtung ist Fluorid sehr wichtig. Besprich mit deinem (Kinder-)Zahnarzt, in welcher Dosis und welcher Art er dir Fluorid-Zusatz empfiehlt. Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e. V. und die Deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e. V. empfehlen eine Tagesdosis von 0,25 mg Fluorid.
Wie schütze ich mein Kind vor UV-Strahlen?
Vor allem in den heißen Sommermonaten ist es wichtig, das Baby richtig vor der Sonne zu schützen. Und der richtige Schutz heißt Schatten! Ein Baby sollte sich im ersten Lebensjahr grundsätzlich nicht in der Sonne, sondern nur im kühleren Schatten aufhalten. Und auch da gibt es einige Vorsichtsmaßnahmen zu beachten:

  • Sonnenhut mit Nackenschutz
  • Kindgerechte, mineralische Sonnencreme mit LSF 30 oder 50+
  • dünne, lange Hose und ein weites, langärmeliges T-Shirt
  • für die Füße zum Beispiel Baumwollsocken
  • Kleidung mit UV-Schutz kaufen. Die UV-801 Standard-Kennzeichnung bietet den besten Schutz.
  • Sonnensegel am Kinderwagen

Generell ist es nicht gut, Babys im ersten Lebensjahr mit Sonnencreme einzucremen, da die Kleinen eventuell enthaltende Chemikalien über die Haut aufnehmen. Bist du doch mal in der Situation, Sonnencreme für dein Baby zu benötigen, nimm auf jeden Fall kindergeeignete, mineralische Sonnencreme.
Außerdem solltest du darauf achten, dass sich im Kinderwagen keine heiße Luft staut. Lasse es auch niemals alleine im Auto. Auch nicht für eine kurze Zeit.

Was heißt es, wenn Babys Schlafstörungen haben?
Ab dem sechsten Monat hat sich das Schlafverhalten meistens eingependelt. Allerdings nicht immer. Experten sprechen von einer Schlafstörung, wenn das Kind

  • nur mit sehr aufwendiger Hilfe der Eltern einschlafen kann.
  • zum Einschlafen von Mama und Papa die ganze Zeit herumgetragen werden muss
  • regelmäßig länger als 30 Minuten zum Einschlafen braucht
  • in einer Woche an mindestens vier Nächten drei Mal oder öfter aufwacht
  • beim nächtlichen Aufwachen länger als 20 Minuten wach ist
  • die Hilfe der Eltern zum Wiedereinschlafen braucht

Die Ursachen für die Schlafstörung können vielfältig sein: Von Bauchweh über Vermissen von Mama, zu viel Lärm oder Licht, manchmal ist auch Rauch in der Wohnung schuld. Meistens ist der Grund aber einfach eine ungünstige Schlafgewohnheit. Während der U6 kannst du dir Rat bei deinem Kinderarzt holen. Es kann schon helfen, wenn du euren Tagesablauf genau strukturierst und frühzeitig erkennst, wenn dein Schatz müde ist. Auch ein simples! Einschlafritual und einfache Regeln für die Schlafangewohnheit können helfen.

U6 – Untersuchung

Bei der sechsten Vorsorgeuntersuchung Ihres Babys steht wieder die Frage im Mittelpunkt, ob sich Ihr Baby altersgemäß entwickelt hat. Um dies so umfassend wie möglich einschätzen zu können, nimmt der Kinderarzt folgende Punkte in Augenschein:

  • Krankheitsgeschichte im ersten Lebensjahr
  • Messungen und spielerische Tests während der U6
  • erfragte Befunde beispielsweise hinsichtlich Verhalten, Ernährungs- und Schlafgewohnheiten oder auch möglicher Allergien.

Routinemessungen: vom Körpergewicht bis zur Körpergröße

Anhand des Vergleichs der gemessenen Werte zur Körperlänge, Körpergewicht und Kopfumfang kann der Arzt mithilfe der sogenannten Perzentilübersichten die altersgerechte Entwicklung Ihres Babys nur bedingt feststellen. Mit Ende des ersten Lebensjahres gestaltet sich das Wachstum immer individueller.

Sobald Babys das Kleinkindalter erreicht haben, sind die Streubreiten für Normalgewicht und -länge größer. Dies liegt in erster Linie an den verschiedenen Erbanlagen. Demzufolge unterscheiden sich die gemessenen Werte zwischen Gleichaltrigen sehr stark bzw. können sich schon wenige Wochen später wieder vollkommen angleichen.

Durchschnittlich wächst ein Baby im ersten Lebensjahr 24 Zentimeter und verdreifacht sein Geburtsgewicht. Dieses schnelle Wachstum lässt in den folgenden Jahren nach. Im zweiten Lebensjahr liegt es bei ca. 12 Zentimetern, im dritten bei etwa 8 Zentimetern.

Die Tests und Untersuchungsfragen der U6

Die letzte Untersuchung im sogenannten Säuglingsalter konzentriert sich auf verschiedene Aspekte. Zu ihnen zählen:

  • die Fähigkeit zu Krabbeln,
  • der Abstütz-Reflex (auch Parachute-Reflex genannt), bei dem ein Baby sich instinktiv bei einem Fall zur Seite oder nach vorn mit den Armen abstützt,
  • die Haltung und Sicherheit in der Sitzposition,
  • erste Laufversuche (Hochziehen an Möbelstücken und der Versuch daran entlang zu laufen)
  • die Feinmotorik (Pinzetten- bzw. Zangengriff – ab 10. Monat, Zusammenklopfen von Würfeln),
  • die Verständigung durch Laute, meist zweisilbige Wörter wie Ma-ma etc,
  • das Verständnis von einfachen Aufforderungen, Fragen oder Verboten,
  • das Perzeptionsverhalten, die Wahrnehmung und das Erkennen von Gegenständen (Berühren von Details mit Zeigefinder oder absichtliches Wegwerfen von Spielzeug) sowie
  • das soziale Verhalten (deutliche Anzeichen von Fremdeln, Freude an Versteck-Spielen).

Während zur U6 die meisten Babys schon Meister im Krabbeln sind, kann es durchaus sein, dass das Hochziehen an Möbeln sowie die ersten Gehversuche noch auf sich warten lassen. Auch die ersten verständlichen Silben oder sogar Worte erfolgen teilweise erst nach dem ersten Geburtstag. Inwieweit die Entwicklung Ihres Kindes altersgemäß ist oder nicht, kann Ihr Kinderarzt anhand der verschiedenen Beurteilungspunkte oftmals sehr gut einschätzen und Sie zu eventuellen Förderbedarfen beraten.

Weitere Beratungspunkte zur U6

Wie bei den vorhergehenden Vorsorgeuntersuchungen wird Ihr Kinderarzt Fragen zu den verschiedensten Lebensbereichen Ihres Kindes stellen und auch gern beantworten. Im Zuge der Kariesprophylaxe weisen viele Kinderärzte daraufhin, dass süße Flaschenbreie oder Apfelsaft am Abend sehr schädlich für die Zähne sind. Zusätzlich wird oftmals eine Fortsetzung der Flouridprophylaxe empfohlen.

Am Ende des ersten Lebensjahres müssen Sie für Ihr Baby erneut eine Entscheidung bezüglich der allgemeinen Impfempfehlungen treffen. Ab dem 11. Monat rät die STIKO zu den sogenannten Lebendimpfungen. Zu ihnen zählen:

  • Windpocken,
  • Röteln,
  • Masern und
  • Mumps.

Diese erfolgen im Regelfall als Mehrfachimpfung zwischen dem 11. und 14. Lebensmonat. Zusätzlich steht die Auffrischungsimpfung gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Kinderlähmung, Haemophilus influenzae Typ b, Hepatitis B und Pneumokokken. Nach den ersten 12 Lebensmonaten ist auch eine Impfung gegen Meningokokken möglich.

Stellt der Arzt im Rahmen der elterlichen Befragung Hinweise auf eine eventuelle Allergie fest, so wird er entsprechende Tests zur Bestimmung möglicher Allergene vorschlagen. Einige Kinderärzte führen routinemäßig einen Allergietest durch.

Die U6 steht im Alter von zehn bis zwölf Monaten an. Der Schwerpunkt liegt auf Sprachentwicklung, Feinmotorik und Beweglichkeit des Babys. Die U6 kann aber auch als kleiner Fitness-Check gesehen werden. Auch Fragen der vollständigen Grundimmunisierung sowie Impfungen gemäß den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) sind wieder ein Thema.

Sie ist der letzte U-Check im Säuglingsalter, denn die folgende U7 steht erst ein ganzes Jahr später an: Die U6 wird – wie bei den anderen U-Untersuchungen auch – mit der üblichen Messung von Gewicht, Größe und Kopfumfang des Kindes beginnen. Zudem werden Beweglichkeit und Organfunktionen getestet, die Reflexe, Haut, Skelett- und Nervensystem, Herzfunktion und Atmung sowie die Reaktionsfähigkeit untersucht.

Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Untersuchung von Hals, Nase und Ohren. Das Kind soll beispielsweise zeigen, dass es sich einer Geräuschquelle zuwendet. Aber auch das Sehvermögen wird geprüft und dabei mögliche Sehstörungen mit entsprechenden Tests ausgeschlossen. Und noch mehr: Jetzt soll das Kleine beweisen, dass es auch fit ist. Zum Beispiel, dass es schon alleine stehen kann, dass und wie es sich festhält. Auch die Sprachentwicklung steht auf dem Prüfstand: Kann das Baby schon bewusst Laute formen, etwa „Mama“ oder „Papa“ sagen?

Bei der U6 geht es vor allem um folgende Fragestellungen:

  • Wie geht das mit Kind Spielzeug um? Beherrscht es den so genannten Pinzettengriff – also das Greifen mit Daumen und Zeigefinger?
  • Untersucht das Baby Gegenstände, indem es sie schüttelt, damit klopft oder sie betastet? Klopft das Baby zwei Würfel oder Ähnliches mehrmals aneinander?
  • Kann das Kind im Vierfüßlerstand auf Händen und Knien hin- und herwippen und dabei gleichmäßig sein Gewicht verlagern
  • Kann das Kind mit gestreckten Beinen und geradem Rücken frei sitzen?
  • Kann das Kind vielleicht sogar schon stehen, wenn es sich dabei festhält?
  • Zieht das Kind sich an Gegenständen in den Stand hoch?
  • Krabbelt das Baby? Viele Babys krabbeln im Alter von zehn bis zwölf Monaten (manche Kinder krabbeln früher, manche später, andere nie)
  • Reagiert das Baby auf seinen Namen und versteht es einfache Aufforderungen (eine andere Sache ist, ob es Lust dazu hat, sie auszuführen)?

Die ersten Zähne blitzen durch…

Auch Zahnhygiene und Zähneputzen sind ein Thema bei der U6. Falls die ersten Zähnchen da sind – die meisten Kinder bekommen sie zwischen dem sechsten und zwölften Lebensjahr – wird der Kinderarzt auch das Zahnen beobachten. Dazu wird er die Eltern über Maßnahmen der Kariesvorbeugung und Rachitisprophylaxe befragen – ob also die Gabe von Vitamin D und Fluorid regelmäßig durchgeführt wurde. Kinder, die bisher noch nicht auf Fehlsichtigkeit oder auch feinwinkliges Schielen getestet wurden, sollten im zweiten Lebensjahr von einem Augenarzt untersucht werden.

Auch Eltern können und sollen ihre Beobachtungen nennen, zum Beispiel ob das Baby:

  • Auf laute Geräusche reagiert
  • Auffälligkeiten oder Probleme beim Essen oder Trinken zeigt
  • Mit gestreckten Beinchen sitzen kann
  • Sich zuhause und beim Spiel unauffällig verhält
  • Wie es auf fremde Menschen reagiert – zum Beispiel mit dem jetzt so typischen „Fremdeln“
  • Auffallend gleichförmige Bewegungen macht, zum Beispiel, indem es hin- und herschaukelt
  • Zu Allergien neigt

Impfen nach der Impftabelle

Mit einem Blick auf den Impfkalender (gemäß den Emfpehlungen der STIKO) und eventuell bestehende Impflücken kann der Kinderarzt die Grundimpfungen gegebenenfalls vervollständigen. Auch die nächsten Impfungen gemäß der Impftabelle können jetzt durchgeführt werden: Ab einem Alter von elf Monaten (bzw. sechs Monate nach der letzten Grundimmunisierung gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Polio, Haemophilus influenzae Typ b (Hib) und Hepatitis B sowie Pneumokokken wird die erste Auffrischungsimpfung verabreicht.
Jetzt oder auch zeitlich versetzt dazu kann die so genannte MMR-Impfung gegeben werden – also die erste Lebendimpfung gegen Mumps, Masern und Röteln. Auch gegen Windpocken kann jetzt geimpft werden.

Bitte zur U6 mitbringen:

Gelber Impfpass, Vorsorgeheft, Chipkarte, Baby- und Wickelutensilien, etwas Spielzeug, ggf. Liste mit Fragen und einer Zusammenstellung der Auffälligkeiten.
Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo, es gibt keine feste Abfolge des Fähigkeiten-Erwerbs. Der Experte wird immer das Kind ganzheitlich beobachten und sich nicht vom Fehlen einzelner Leistungen beeinflussen lassen. Falls Entwicklungsstörungen auftreten sollten, wird der Arzt diese einordnen und den Eltern eine entsprechende Therapie empfehlen.

Warum sich viele ein Leben lang an ihren Kinderarzt erinnern

Meine Kinder und ich sind immer gern zum Kinderarzt gegangen. Er war unser Vertrauter über viele Jahre hinweg – bis zur Pubertät. Er erkundigte sich genau, untersuchte mit erfahrener Hand, nahm Anteil an Wehwehchen und Problemen – und das Beste war: zum Schluss der Untersuchung gratulierte er der Mutter zu diesem prächtig entwickelten Kind. Nicht nur meine Kids, sondern auch ich selbst bin immer etwas größer aus der Praxis herausmarschiert als hinein.

Vorbeugen ist besser als heilen!

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt sind absolut notwendig, um Erkrankungen oder Entwicklungsstörungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Ihr Kinderarzt wird aber auch genau hinhören, wenn Ihr Kind Sorgen in der Kita oder Schule hat. Der Arzt und das Praxisteam begleiten Ihr Kind durch seine ersten Lebensjahre – und legen die Grundsteine für ein gesundes Leben.

U-Untersuchungen bei Kindern – was wird wann gemacht?

Bis zum Vorschulalter gibt es 10 Vorsorge-Untersuchungen (U1 bis U9, inkl. U7a). Vier der U-Untersuchungen sind in den ersten Stunden, Tagen und Wochen nach der Geburt vorgesehen. Die U1 und U2 finden in der Regel im Krankenhaus statt.

Die erste Untersuchung beim Kinderarzt ist meistens dann die U3. Bei ihr lernt der Kinderarzt Ihr Baby zum ersten Mal richtig kennen. In dieser und allen folgenden Untersuchungen wird er das Kind zunächst messen und wiegen. Dann bespricht er mit Ihnen alltägliche Themen wie Stillen, Schlafen und Verdauung. Bei jedem Früherkennungstermin sind bestimmte Tests vorgesehen, aber auch Zeit für Beratung. Fragen Sie Ihren Arzt alles, was Ihnen unter den Nägeln brennt: etwa zu den Themen Impfen, Allergien, plötzlicher Kindstod, Kariesprophylaxe, Schreibaby oder UV-Schutz.

Achtung: Falls Sie ambulant oder zu Hause entbunden haben, sollten Sie auch die U2 vom Kinderarzt vornehmen lassen.

Babys Vorsorge-Untersuchungen: U1 bis U6

Das geschieht bei den ersten Vorsorge-Untersuchungen:

Vorsorge-Untersuchung U1

Direkt nach der Geburt wird das Neugeborene auf Verletzungen und Fehlbildungen untersucht. Zur U1 gehört auch der Apgar-Test, der die Vitalfunktionen Ihres Kindes überprüft.

Vorsorge-Untersuchung U2

Das ist die Neugeborenen-Basis-Untersuchung, die zwischen dem 3. und 10. Lebenstag meist noch im Krankenhaus erfolgt. Zu ihr gehört die Prüfung der Reflexe, Augen und Ohren ebenso wie ein Stoffwechsel-Screening. Zudem berät Sie eine Hebamme oder eine entsprechend ausgebildete Kinderschwester zur Ernährung Ihres Babys und zu möglichen Stillproblemen.

Vorsorge-Untersuchung U3

Sie findet in der 4. bis 6. Lebenswoche statt. Der Kinderarzt untersucht, ob sich Ihr Baby bislang gut entwickelt hat. 150 Gramm in der Woche sollte der Säugling zunehmen. Zur U3 gehört auch ein Ultraschall des Hüftgelenks.

Vorsorge-Untersuchung U4

Zwischen dem 3. und 4. Lebensmonat überprüft der Arzt auch Babys Hör- und Sehvermögen. Er wird die Fontanelle abtasten und die Beweglichkeit sowie das Reaktionsvermögen Ihres Kindes testen. Und auch nachfragen, ob es Probleme beim Schlafen oder Trinken hat.

Vorsorge-Untersuchung U5

Um das erste halbe Lebensjahr herum erfolgt diese Untersuchung. Neben Fragen der Ernährung geht es auch um die motorische Entwicklung Ihres Kindes. Kann es nach Gegenständen greifen? Macht es erste Versuche, sich zu drehen?

Vorsorge-Untersuchung U6

Diese Untersuchung zwischen dem 10. und dem 12. Lebensmonat konzentriert sich auf eventuelle Entwicklungsverzögerungen Ihres Kindes. Typische Fragen des Kinderarztes: Zieht es sich zum Stehen hoch? Wie ist seine Sprachentwicklung? Was zeigt es für ein Essverhalten? Stimmt die Verdauung?

Kleinkind Vorsorge-Untersuchungen: U7 bis U9

Bei der U7 gegen Ende des zweiten Lebensjahres geht es – neben der körperlichen Untersuchung – jetzt verstärkt um die geistige Entwicklung Ihres Kindes. Kann es mehr als zehn Wörter sagen? Bildet es schon kleine Sätze und reagiert auf sprachliche Aufforderungen? Die U7a Ende des dritten Lebensjahres nimmt die Zähne des inzwischen fast Dreijährigen unter die Lupe. Bei der U8 im Alter von vier Jahren stehen die geistige Entwicklung und das Hörvermögen Ihres Kindes im Fokus. Abgeschlossen wird die Reihe der Untersuchungen mit der U9 im Alter von über fünf Jahren. Jetzt geht’s auch um das Sozialverhalten Ihres Vorschulkindes.

Vorsorge-Untersuchung für Ihr Schulkind: U10 und U11

Ihr Kind geht bereits in die Grundschule, wenn die nächste Vorsorge-Untersuchung im Alter von sieben bis acht Jahren ansteht. Der Arzt wird staunen, was es jetzt schon alles kann – aber auch nach Problemen im Schulalltag fragen. Liegt eine Lese-Rechtschreib- oder Rechenstörung vor? Kann sich das Kind gut konzentrieren? Die U11 zwei Jahre später schaut ebenfalls auf die schulische Entwicklung. Sie wird aber nicht von allen Krankenkassen übernommen.

Große Jugendvorsorge J1

Die J1 zwischen dem 12. und 14. Lebensjahr ist der große Gesundheitscheck für alle Jugendlichen. Die wichtigen Themen sind jetzt Impfstatus, Blut- und Harnuntersuchung, psychische Probleme und andere Sorgen. Wenn der Kinderarzt über die Jahre Vertrauen aufbauen konnte, kann er jetzt seine Rolle als Berater nutzen und mit dem Jugendlichen über Verhütung, Drogen und familiäre Probleme sprechen. Mami ist da nicht mehr dabei.

Das gelbe Kinder-Untersuchungsheft – bitte zu jeder Untersuchung mitbringen

Bereits im Krankenhaus bekommen Sie das gelbe Vorsorge-Heft ausgehändigt, das Sie und Ihr Kind die nächsten Jahre durch alle Vorsorge-Untersuchungen begleiten wird. Die Termine für die U3 bis U9 sowie die Impftermine stehen auf dem Deckblatt. Dieses Heft sollten Sie gut aufbewahren und zu jedem Arztbesuch mitbringen. Ihr Kinderarzt wird darin alle Testergebnisse und die wichtigsten Gesundheitsdaten Ihres Kindes eintragen.

Zusätzlich gibt das grüne Checkheft Auskunft über zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen, die Sie aber in der Regel selbst bezahlen müssen:

U-Untersuchung bei Kindern verpasst – was tun?

Falls Sie die Frist für eine U-Untersuchung versäumt haben, lässt sie sich nachholen. Bloß kommt in dem Fall nicht mehr die Krankenkasse für die Kosten auf und die U wird als IGel-Leistung berechnet.

Die Aufmerksamkeit der Eltern ist unersetzlich

Fast alle Eltern nutzen die Früherkennung (Vorsorge) beim Kinderarzt und lassen auch eine Grundimmunisierung (Impfungen) ihres Kindes vornehmen. Zugleich sollten Sie nicht versäumen, Ihr Kind ab und zu genau zu beobachten. Sind die Augen in Ordnung? Hört es gut? Wie sind sein Gang und seine Körperhaltung? Fühlt es sich wohl in der Kita, Schule oder zieht es sich zurück? Gehen Sie besser einmal mehr zu einer Untersuchung als umgekehrt, denn die meisten Entwicklungsverzögerungen lassen sich durch entsprechende Unterstützung leicht nachholen.

Auch wir wurden mal etwas unruhig, als uns eine Erzieherin in der Kita darauf aufmerksam machte, dass unsere Tochter in der Sprachentwicklung zurückliege. Eine Untersuchung beim Kinderarzt ergab, dass sie keinen Hörschaden hatte, wie die Erzieherin vermutete, sondern einfach nur etwas sprachfaul war. Dafür war sie motorisch besonders fit. Heute quasselt sie mehr als unsere anderen beiden Kinder.

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