Tragetuch wickeln neugeborenes

Inhalte

This post is also available in: Deutsch (German)

First of all: There is no age restriction for being carried, remember the Yoda Meme? Yes! In a woven wrap, you could even carry an adult pretty well if you’re musles don’t strike 😉 Good to know you could break your leg while hiking somewhere in the mountains and your partner or friend doesn’t have to call a helicopter because he or she can just wrap you on his/her back 😀 Just thinking…

“Toddlerworthy” – what does it mean?

However, not every woven wrap (yes, it should be a woven, not a stretchy one), is equally suitable for toddlerwearing than another but, depending on the carry you use, you can make a toddlerworthy wrap out of a thinner one. In general, a toddlerworthy wrap is one with a higher density around 300 gsm and up with a dense weave and heavier yarns, often pretty thick. Used materials are linen, hemp or silk. Those blends, usually mixed with cotton, too, are great for carrying heavier children. Last but not least, the chosen weave has its effect, too, and leads to a very supportive wrap.
Because toddlerwearing is pretty well spread among babywearing parents, a lot of brands jumped on the train and weave toddlerworthy wraps on a regular base. They even adjusted the width of the wrap so that there’s enough fabric to cover and support the toddlers back whilst being carried – for a comfortable seat in the wrap 🙂

Multi-layer carries

No matter what makes a wrap a toddlerworthy one, individual preferences are important to. While some people love carpet-like, thick wraps, others opt for stability in a thinner one. I definitely belong to the latter! I cannot tie a thick wrap. It’s too much fabric which I don’t know where to put, the wrap job turns out unsatisfying and the knot is huge! I know, some people get awesome results and say that the wrap feels like a cloud… Like I said: individual. Just try what works for you.
But here’s my word to multi-layer carries: for sure you will get a nice up with a simple Ruck, too, but maybe not for too long and your shoulders will start feeling the weight, even if you tie tibetan what I recommend anyway if it’s not just a very quick up.
This is why I usually start to use the Double Hammock (DH) in one of its several variations (Half Saltwater, e.g.) when my kids get heavier with 15 months on approx. I recommend a longer wrap in this case. The DH puts the weight of your child rather on your hips than shoulder which is mor comfortable to bear during longer walks.
If you’re a Shorties lover, you’ll also find a lot of fancy and comfy Shorty Carries. There are a lot of videos on YT and FB groups. I didn’t have the time yet to realize photo tutorials, but it’s for sure something I want to do once I’ve got the time… some babywearing consultants offer workshop on the back or shorty carries topic, maybe also in your area?

Carriers for older children

Some parents don’t like using the baby wrap with a heavier child and they’d rather rely on a carrier. Most of them prefer a full-buckled carrier for a fast and easy up and down. It’s great if you’re able to test several carriers before buying one because they all vary in size, dimensions, functions, adjustment etc. You really have to test it by walking around a while and see if it fits to both of you.
Only a few manufacturers provide carriers fitting from birth up till around 4 years. Most of them offer 2-3 different sizes. I know that Buzzidil for example has a Preschooler carrier that guarantees an ergonomic position for children up to 5 years – with a wide enough satchel supporting from knee to knee and a long enough back panel. It’s not that it’s super important in this age (no prob if the satchel doesn’t reach knee-to-knee exactly), but imagine yourself sitting in a hammock: you’d feel way comfier when the fabric reaches your knees.
Anyway, a few brands even offer custom-sized carriers, just ask!
Remember that bigger carriers also find their use whenever a child is disabled or handicapped. A bigger carrier opens the world to them and their caregivers/parents and allows them to conquer places that aren’t reechable with a wheelchair…
The advantages of a SSC (soft structured carrier) compared to a trekking backpack with child seat (don’t know how the’yre called in english but I hope you know what I mean, those carriers with an aluminum frame): They’re lighter, their balance point is closer to your body which makes carrying easier and whenever the child is walking on its own, you can just fold the SSC and put it into your backpack or leave it hanging ’round your hips.

    • 7 Alternativen: Trage für Kleinkinder – Flexibel ohne Rückenschmerzen

      Kleinkinder haben ganz andere Bedürfnisse als Babys oder Neugeborene – gerade auch was das Tragen angeht. Wir haben getestet was die beste Tragehilfe speziell für Kleinkinder ist. Tragetuch vs. Sling vs. Mei Tai vs. Babytrage vs. Wandertrage. Welches ist die beste Trage für Kleinkinder?

      Inhalt dieses Artikels:

      Die beste Trage für Kleinkinder: die Kriterien
      1. Klassisches Tragetuch für Babys ab anderthalb Jahren
      2. Elastisches Tragetuch für Kleinkinder
      3. Ring Sling für Kleinkinder ab anderthalb bis 2 Jahren
      4. Slings für größere Babys
      5. Mei Tai für Kleinkinder
      6. Komforttragen für Kleinkinder
      7. Kraxe bzw. Wanderrucksack für Kleinkinder
      Unsere Empfehlung: Die Beste Trage für Kleinkinder

      Die beste Trage für Kleinkinder: die Kriterien

      Ältere Babys und Kleinkinder haben andere Bedürfnisse und Ansprüche als Neugeborene. Sie sind mobiler, schlafen weniger und verstehen mehr von der Welt.

      Natürlich sind sie auch viel schwerer, möchten auch mal selber laufen und bewegen sich kontrollierter.

      All diese Dinge müssen bei der Auswahl der richtigen Trage für Kleinkinder berücksichtigt werden.

      Also worauf solltet ihr besonders achten?

      • Leichtes Anlegen der Babytrage, denn Kinder, die schon laufen können, möchten unterwegs gerne mal aus- und wieder einsteigen.
      • Gute Verteilung der Last und gepolstertes Tragesystem, damit Rücken und Schultern des Tragenden entlastet werden.
      • Die Tragehilfe muss auch große und schwerere Babys aushalten können – auf Herstellerangaben hinsichtlich Größe und Gewicht achten.
      • Fester, sicherer Sitz, damit das Kind bei plötzlichen Bewegungen nicht aus der Trage fällt.
      • Möglichst wenig Knöpfe, Laschen und Schnallen, die das Kind erreichen und an denen es herumspielen kann.
      • Breiter Sitz/Steg, damit das größer werdende Kind auch bequem sitzt und ihm nicht die Beine einschlafen.
      • Relativ hohe Rückenstütze, damit das Kind nicht nach hinten wegkippt.
      • Tragehilfe muss flexibel sein und gut an den Träger angepasst werden können.

      Und damit kommen wir auch schon zu den einzelnen Möglichkeiten.

      1. Klassisches Tragetuch für Babys ab anderthalb Jahren

      Klassische Tragetücher – damit meinen wir 6 Meter lange Rechtecke aus Stoff – sind genial. Sie sind flexibel, passen sich dem Baby perfekt an, sind ergonomisch, haben einen perfekten Kuschelfaktor für Mutter und Kind, und es gibt sie in ganz vielen Farben, Designs und Ausführungen. Von Hippie bis elegant ist hier für jeden etwas dabei.

      So toll wir Tragetücher finden. Je größer das Kind wird, desto unpraktischer werden sie.

      Auch bei speziell für Kleinkinder angepasster Trageweise sind sie sehr restriktiv, wenn sie ordentlich sitzen sollen.

      Dazu kommt, dass ihr bei jedem Anlegen mit einem meterlangen Tuch kämpfen müsst. Wenn das Kind beim Einkaufen drei Mal aus- und wieder einsteigen will, dann kann das ganz schnell nervig werden.

      Außerdem muss das Kind so lange stillhalten, bis das Tuch sitzt. Das kann unter Umständen schwieriger werden. Denn Kleinkinder sind nicht die geduldigsten aller Kreaturen.

      Auf der anderen Seite kann ein klassisches Tragetuch so flexibel gebunden werden, dass auch ein größeres Gewicht gut auf Rücken und Schultern verteilt werden kann. Für den Träger ist es, wenn es richtig sitzt, rückenschonend und bequem zu tragen.

      Für das Kind ist es ebenfalls eine ergonomische Lösung.

      Achtet beim Kauf des Tuches auf Qualität. Der Stoff sollte fest und unempfindlich sein, damit er auch beim Tragen von mehr Gewicht lange hält und schön bleibt.

      Wenn ihr es mit dem Tragetuch versuchen wollt, dann empfehlen wir die folgenden Tragetechniken:

      Double Hammock auf dem Rücken getragen:

      Auf der Hüfte getragen (Vorsicht vor einseitiger Belastung):

      Tragen vor dem Bauch finden wir auf Grund des höheren Gewichts nicht ideal.

      ==> Hier erfahrt ihr mehr zu den beliebtesten aktuellen Tragetüchern

      ==> Und hier erfahrt ihr mehr zu den besten und sichersten Wickeltechniken

      Fazit: Für ein größeres Baby oder ein Kleinkind wäre ein klassisches Tragetuch nicht unsere erste Wahl. Zwar ist es auch bei größerem Gewicht ergonomisch für das Kind und gut zu tragen, allerdings fehlt die Bequemlichkeit und Flexibilität beim Ein- und Ausstieg.

      2. Elastisches Tragetuch für Kleinkinder

      Elastische Tragetücher funktionieren vom Prinzip her ähnlich wie klassische Tragetücher. Auch sie sind lange, rechteckige Tücher, die mehrfach um Kind und Mama geschlungen werden.

      Elastische Tücher passen sich noch besser als klassische Tragetücher dem Kind an und eignen sich deshalb vor allem für sehr kleine Babys. Sogar Frühchen können mit elastischen Tüchern sehr gut und sicher getragen werden.

      Allerdings sind die elastischen Tücher nicht ganz so langlebig und strapazierfähig. Der Stoff gibt nach und verliert irgendwann die Elastizität. Bei schweren Kindern müsste man außerdem sehr fest binden, um Stabilität und Sicherheit zu erhalten.

      Das würde die Bewegungsfreiheit des Kindes sehr einschränken.

      Fazit: Wir empfehlen elastische Tücher nicht für das Tragen von Kleinkindern. Sie sind eher für kleine und leichtere Babys geeignet.

      3. Ringsling für Kleinkinder ab anderthalb bis 2 Jahren

      Ringslings ähneln klassischen Tragetüchern. Sie sind ebenfalls aus Tragetuchstoff gefertigt, werden aber nicht geknotet, sondern mit einer Ringschnalle geschlossen.

      Vorteil eines Ringslings ist, dass das Tuch kleiner ist als ein klassisches Tragetuch. Während ein klassisches Tragetuch gerne mal 6 Meter lang ist, kommt ihr beim Ringsling mit knapp 2 Metern aus.

      Mit ein bisschen Übung kann man ihn auch schon vorgebunden umlegen, das Kind hineinsetzen und dann festziehen.

      Für leichtes Binden bekommt der Ringsling ein Plus.

      Ein weiteres Plus bekommt der Ringsling bei der Bewegungsfreiheit. Das Kind sitzt meist auf der Hüfte, kann nach vorne und hinten schauen, und kann sich gut bewegen. Daher muss man beim Binden auch aufpassen, dass nicht zu viel Bewegungsfreiheit gewährt wird. Sonst kippt das Ganze gerne. Aber auch das bekommt man mit ein bisschen üben gut hin.

      Wirklich Hände frei habt ihr auch mit der richtigen Bindetechnik nicht. Da das Kind einseitig sitzt, werdet ihr instinktiv immer eine Hand am Rücken des Kindes haben. Auch wenn ihr bombenfest gebunden habt. Das ist manchmal ein bisschen störend, aber nicht unser Hauptargument gegen diese Tragehilfe.

      Das große Problem beim Ringsling ist, dass er einseitig über einer Schulter getragen wird. Es wird wenige Mütter und Väter geben, deren Rücken und Schultern die einseitige Belastung lange aushält. Bei kleinen Babys geht das noch – wobei auch diese mit der Zeit schwer werden.

      Aber bei mehr als 10, 12, 14 Kilos wird es einfach unangenehm bei allem was über ein paar Minuten hinausgeht.

      Aus diesem Grund können wir den Ringsling für größere Babys und Kleinkinder nicht empfehlen.

      Fazit: Der Ringsling ist eine flexible Tragehilfe, die einfach anzulegen ist. Sie gewährt Kleinkindern ausreichend Bewegungsfreiheit und bietet trotzdem einen sicheren Sitz. Leider ist die Belastung für den Träger einseitig und nicht ergonomisch, daher raten wir vom Ringsling für größere und schwerere Babys und Kleinkinder ab.

      Wenn ihr euch doch für einen Ringsling entscheiden möchtet, dann schlagen wir Folgenden für Kleinkinder vor:

      4. Slings für größere Babys

      Unter Slings verstehen wir Tragehilfen, die wie Ringslings einseitig getragen werden, aber ähnlich wie Komforttragen eine Art Tragesystem haben.

      Die Kinder werden ebenfalls seitlich auf der Hüfte oder vor dem Bauch getragen. Wobei das Tragen vor dem Bauch sich nur für Neugeborene und sehr kleine Babys eignet.

      Grundsätzlich haben wir für Slings die gleichen Argumente wie für Ringslings. Sie sind praktisch und flexibel. Slings sind oft sehr einfach anzulegen und sehen teilweise richtig schick aus.

      Allerdings sitzt das Kind oft nicht so fest wie man das gerne hätte, und ihr müsst es mit einer Hand festhalten.

      Sie haben natürlich auch den Nachteil, dass das Gewicht des Kindes einseitig getragen werden muss.

      Wir selbst haben den Sling von Wallaboo () bis knapp 2 Jahre benutzt. Zuletzt aber nur für sehr kurze Strecken. Es wurde einfach zu unbequem – und dabei haben wir schon ein sehr leichtes Baby.

      Fazit: Slings können wir nicht empfehlen für schwerere Babys. Sie sind eine zu große Belastung für den Träger und stützen das Kind nicht genug beim Tragen.

      5. Mei Tai für Kleinkinder

      Ein Mei Tai ist eine Tragehilfe, die ihren Ursprung im asiatischen Raum hat. Sie wird inzwischen aber auch bei uns immer beliebter.

      Ein Mei Tai ist sehr flexibel und kann sich optimal an das Kind anpassen. Zudem ist er etwas einfacher als ein Tragetuch zu binden.

      Ein Trägersystem verteilt das Gewicht gleichmäßig auf Schultern und Rücken. Das Kind kann sowohl vor dem Bauch als auch auf dem Rücken getragen werden. Wenn das Kind älter und schwerer wird, dann empfehlen wir das Tragen auf dem Rücken.

      Mei Tais sind ein schöner Kompromiss, wenn ihr die Flexibilität und Sicherheit eines Tragetuchs mit einfachem Anlegen verbinden möchtet. Aber es ist natürlich nur ein Kompromiss.

      Denn mit langen Trägern und kompliziertem Anlegen müsst ihr natürlich trotzdem kämpfen.

      Trotz Trägersystem sind die Mei Tais in den meisten Fällen auch nicht so bequem wie z.B. Komforttragen. Die Träger sind oft nur wenig gepolstert und eher schmal gehalten. Auf Dauer kann das unbequem werden.

      Trotzdem finden wir den Mei Tai durchaus eine Überlegung wert, vor allem dann, wenn ihr in nur eine einzige Trage über die gesamte Tragezeit investieren möchtet.

      Achtet beim Kauf unbedingt auf die Herstellerangaben, was Größe und Gewicht des Kindes angeht. Dann seid ihr auf der sicheren Seite.

      Für Kleinkinder empfehlen wir die folgenden Modelle (Links zu Amazon):

      Fazit: Der Mei Tai ist flexibel und ergonomisch für das größer werdende Kind. Gut geeignet, wenn ihr nur eine Trage für die gesamte Tragezeit kaufen wollt und dafür bereit seid, ein paar Kompromisse einzugehen.

      6. Komforttragen für Kleinkinder

      Komforttragen sind Tragen mit einem breiten Hüftgurt und gepolsterten Schultergurten. Mit wenigen Ausnahmen werden sie nicht geknotet oder gebunden, sondern mit Schnallen oder Klettverschlüssen geschlossen.

      Sie verteilen das Gewicht des schwerer werdenden Kindes gleichmäßig auf Schultern, Rücken und auch Hüften des Trägers. Auch längere Strecken können so gut und bequem bewältigt werden, ohne dass am nächsten Tag der Rücken streikt.

      Das An- und Ausziehen ist bequem und einfach. Oft besteht es nur aus aufsteigen, einhängen, festziehen. Auch alleine gut zu schaffen, vor allem wenn das Kind so groß ist, dass es mitmachen kann.

      Komforttragen unterstützen den Rücken auch bei größeren Babys und bieten sicheren Halt, ohne die Bewegungsfreiheit des Kindes zu sehr einzuschränken. Größere Kinder trägt man am besten auf dem Rücken.

      Achtet beim Kauf auf die Passform, wie leicht ihr die Trage anziehen könnt und ob das Kind sich darin wohl fühlt. Überprüft Hüft- und Schultergurte auf Bequemlichkeit, Polsterung und wie gut sie sich auf den Träger einstellen lassen.

      Mehr zu Komforttragen / Babytragen könnt ihr in unserem großen Test und Vergleich nachlesen. Mit den aktuellen Modellen:

      ==> Babytrage-Test. Welches ist die beste Komforttrage?

      Fazit: Komforttragen sind unsere bevorzugte Lösung für größer werdende Babys und Kleinkinder. Sie sind einfach anzuziehen, unterstützen den Bewegungsapparat des Kindes ohne einzuengen und sind rückenschonend für den Träger.

      7. Kraxe bzw. Wanderrucksack für Kleinkinder

      Speziell für Kleinkinder gibt es noch eine weitere Trage, die wir an dieser Stelle natürlich auch erwähnen möchten: Den Wanderrucksack, auch Kraxe genannt.

      Anders als alle anderen Tragen hat ein Wanderrucksack ein festes Gestell (meist aus Alu) und hat ein Tragesystem, das vergleichbar mit einem Trekkingrucksack ist.

      Hersteller dieser Rucksäcke sind auch eher die üblichen Outdoor-Apparell-Verdächtigen wie Vaude und Deuter, als die Babyspezialisten. Hier liegt das Augenmerk also ganz klar auf dem Träger.

      Wanderrucksäcke sind perfekt für lange Strecken in schwierigem Gelände.

      Ihre Vorteile sind:

      • Gute Verteilung der Last auf Schultern, Rücken und Hüften des Trägers
      • Abstellen des Kindes im Ganzen ist möglich
      • Oft zusätzliche Fächer für Proviant, Kleidung, Sonstiges
      • Optimale Bewegungsfreiheit trotz sicherem Sitz

      Ihre Nachteile sind:

      • Schwerer und größer als alle anderen Tragehilfen
      • Im Alltag umständlich
      • Das Kind sitzt im Rucksack. Wirbelsäule und Nacken werden nicht unterstützt, daher sind diese Rucksäcke nur für größere Babys und Kleinkinder geeignet.

      Wir finden Wanderrucksäcke toll. Zum Wandern. Für den Alltag sind sie nur eingeschränkt geeignet. Sie sind Sportgerät und sollten auch als solches benutzt werden.

      Unsere Wahl ist der Deuter Kid Comfort. Für alle, die gerne und viel wandern gehen ist er sein Geld wert.

      ==> Kindertrage Deuter Kid Comfort – alle Modelle im Test und Vergleich

      Fazit: Wanderrucksäcke sind optimal für Kleinkinder. Für Familienausflüge und Wandertouren gibt es kaum eine bessere Tragehilfe, allerdings sind sie nicht für den täglichen Einsatz zu Hause und unterwegs geeignet.

      Unsere Empfehlung: Die Beste Trage für Kleinkinder

      Aus unserer Sicht geht der Preis für die beste Trage für Kleinkinder ganz klar an die Kategorie Komforttragen.

      Diese tragen das Gewicht des Kindes einfach am besten und verteilen es optimal auf Schultern, Rücken und Hüften des Trägers. Zudem sind sie leicht an- und auszuziehen, haben ein kleines Packmaß und das Kind sitzt sicher.

      Was wir in diesem Ratgeber natürlich nicht berücksichtigen konnten: Eure ganz persönlichen Vorlieben. Es gibt durchaus Eltern und Kinder, die auch mit fortschreitendem Alter am liebsten Tragetuch, Ringsling oder Mei Tai verwenden.

      Und natürlich gibt es Kinder, die mit 2 Jahren einfach keine Lust mehr haben, getragen zu werden. Auch das ist in Ordnung.

      Vorschau Produkt Bewertung Preis
      manduca First PureCotton (Auslaufmodell/ Vorgängermodell) 93,43 EUR Zu Amazon
      Bondolino Komforttrage Schwarz-Sand 98,99 EUR Zu Amazon
      Ergobaby Babytrage Kleinkind bis 3 Jahre, 360 4-Positionen Baby-Tragetasche Grau, Rückentrage… 109,99 EUR Zu Amazon
      AMAZONAS Ergonomische Babytrage Smart Carrier mit Kapuze für Neugeborene & Kleinkinder Mitwachsend… Aktuell keine Bewertungen 60,00 EUR Zu Amazon

      Und damit sind wir schon am Ende. Wir hoffen, dass wir euch mit unseren eigenen Erfahrungen weiterhelfen konnten.

      Findet heraus, was zu euch und eurem Kind passt, und habt Freude daran.

      Wenn ihr noch Fragen habt, Informationen braucht oder über eure Erfahrungen berichten wollt, dann lasst uns gerne einen Kommentar da oder schickt uns eine Email unter [email protected]

      Ansonsten wünschen wir euch wie immer eine schöne Tragezeit. Genießt es!

      Liebe Grüße

      Noch nicht sicher, welches die richtige Trage für euch ist? Dann schaut euch doch unseren interaktiven Ratgeber an. Vielleicht hilft dieser euch weiter.

      ==> Welches ist die beste Tragehilfe für dich?

      Folgendes könnte euch ebenfalls interessieren:

      ==> Der große Komforttragen/Babytragen-Test und Vergleich

      ==> Hier erfahrt ihr mehr zu den beliebtesten aktuellen Tragetüchern

      ==> Alle Artikel zum Thema Tragen

      Unser Sohn ist mittlerweile drei Jahre alt und 15 kg schwer. Wir tragen ihn jeden Tag mindestens einmal in einer Tragehilfe. Denn Tragen ist nicht nur mit Babys schön, auch ein Kleinkind tragen kann den Alltag für uns Eltern in vielen Situationen vereinfachen.

      Natürlich unterscheidet sich das Tragen von Kleinkindern in einigen Punkten vom Tragen eines Babys. Im Grunde kannst Du aber viele Tragehilfen weiterhin benutzen und profitierst von Deiner Übung aus der Babyzeit. Was sich mit dem Kleinkindalter verändert, welche Anforderung eine Kleinkind-Trage erfüllen sollte und wie Du Deinen Rücken dabei schonst, erkläre ich Dir in diesem Beitrag.

      Inhalt

      Kleinkind tragen – warum eigentlich?

      Für die meisten hört gedanklich das Tragealter mit dem Babyalter auf. Die Kinder werden schwerer und selbständiger und dann häufig nur noch im Buggy geschoben oder vorübergehend auf dem Arm getragen. Bei uns war das etwas anders. Auch mit einem Jahr, also im Kleinkindalter, wollte unser Sohn ungern im Buggy sitzen. Er wollte entweder selbst laufen oder getragen werden. Am besten in ständigem Wechsel.

      Auch kann er bis heute nicht außerhalb der Tragehilfe zur Ruhe kommen und mittags schlafen. Deshalb tragen wir ihn nach wie vor jeden Mittag, denn auch wenn er ihn selbst gern ausfallen lassen würde, braucht er den zusätzlichen Schlaf auch mit drei Jahren noch.

      In schwierigen Zeiten, also bei Entwicklungsschüben, viel Stress oder Krankheit, merke ich, dass er vom Tragen nach wie vor profitiert. Eine Runde spazieren gehen auf meinem Rücken und er ist merklich ruhiger und entspannter.

      Kleinkind tragen: Für uns die flexiblere Lösung

      Wir sind an das Tragen so gewöhnt, dass uns der Buggy in den meisten Lebenslagen eher wie eine zusätzliche Belastung vorkam. Wir wohnten lange in der Großstadt, wo wir mit Kind in der Trage einfach viel flexibler waren. Wir waren nicht auf Fahrstühle oder abgesenkte Bordsteine angewiesen und konnten uns so frei bewegen, als wären wir ohne Kind unterwegs. Wenn wir ins Restaurant oder Freunde besuchen gingen, brauchten wir keinen Abstellort für den Kinderwagen und auch kein Kinderwagenschloss. Die Trage legten wir ab wie einen Mantel und waren so super flexibel.

      Auch später, in unserer Zeit auf dem Land, war die Trage unser steter Begleiter. Unser Sohn wollte viel Bewegung und so erkundeten wir regelmäßig gemeinsam die umliegenden Wiesen und Wälder. Wenn er irgendwann müde und hungrig wurde, musste er nur auf unseren Rücken in die Trage hüpfen und wir konnten zügig zurück nach Hause.

      Und auch jetzt, auf Reisen durch Südost-Asien, sind wir froh, dass unser Kleinkind so routiniert ist im getragen werden. Denn Buggys kann man hier nicht wirklich verwenden, die Straßen sind holprig und in vielen Stellen klafft im Gehsteig das eine oder andere Loch. Auch den Stress, den Buggy im Gepäck zu verstauen, haben wir uns auf diese Weise gespart.

      In Kürze: 5 Vorteile, Dein Kleinkind zu tragen

      1. Verzicht auf Buggy bedeutet mehr Flexibilität
      2. Praktisch für Wanderungen, aber auch in der Großstadt
      3. Auch Kleinkinder profitieren von körperlicher Nähe beim Tragen
      4. Tragen als Backup für Kinder, die gerne selbst laufen
      5. Einschlafhilfe für sehr aktive Kinder

      Kleinkind tragen vs. Baby tragen

      Der größte Unterschied beim Tragen von Babys und Kleinkindern ist, dass Kleinkinder größer und schwerer sind. Dadurch ergeben sich ein paar wenige Veränderungen und andere Anforderungen an die Babytrage, die Du kennen solltest.

      Zwei weitere wichtige Unterschiede zwischen Kleinkind tragen und Baby tragen: Viele Kleinkinder wollen beim Tragen die Arme frei haben, weil sie sich sonst eingeengt fühlen. Kleinen Babys hingegen vermittelt ein enges Tragetuch Geborgenheit, ähnlich wie beim Pucken. Außerdem ist Kleinkindern ein freier Blick auf die Umgebung wichtiger als Babys, die auch gerne mal den Kopf in Mamas Dekolleté vergraben.

      Rückentragen statt Bauchtragen

      Das Tragen auf dem Rücken wird von Trageberatern ab einem Alter 5-6 Monaten empfohlen. Trotzdem tragen die meisten Eltern ihre Babys weiterhin vor dem Bauch und das ist in der Regel auch kein Problem. Doch irgendwann nach dem ersten Geburtstag, abhängig von der Größe und Entwicklung des Kindes, wird es dem Kind dort zu eng und ungemütlich, und das Gewicht belastet Dich immer mehr.

      Spätestens, wenn der Kopf Deines Kindes an Dein Kinn stößt, ist die Zeit des vorne Tragens vorbei. Das Tragen auf dem Rücken hat für Dein Kind und Dich folgende Vorteile:

      • mehr Bewegungfreiheit für Kleinkind und Tragenden (für Dich ist das praktisch z.B. bei der Hausarbeit, beim Einkaufen usw.)
      • freiere Sicht und damit mehr optische Eindrücke für das Kind
      • Entlastung des weiblichen Beckenbodens
      • rückenschonender als das Tragen vor der Brust
      • stärkt die Rückenmuskulatur
      • psychologische Auszeit für die Eltern

      Rückenschmerzen vorbeugen Viele Eltern haben Bedenken, dass ein Kleinkind tragen aufgrund des Mehrgewichts zu Rückenschmerzen führen könnte. Aus Erfahrung kann ich sagen, das muss nicht sein. So kannst Du Rückenschmerzen durch das Tragen vorbeugen:

      • Tragen auf dem Rücken
      • tägliches und häufiges Tragen trainiert die Muskulatur
      • ergonomische Tragehilfe mit breitem Hüftgurt wählen
      • Kleinkind immer nah am Körper und nicht zu tief tragen

      Passende Stegbreite

      Unser Sohn im “Bondolino” von Hoppediz

      Der Steg, also der Stoffteil, auf dem ein Kind in der Tragehilfe sitzt, sollte immer etwa von Kniekehle zu Kniekehle reichen. So ist Dein Baby ausreichend gestützt und sitzt bequem und eine Spreizhaltung ist garantiert.

      Auch wenn die Hüftentwicklung im Kleinkindalter weiter vorangeschritten ist und eine Hüftdysplasie nicht mehr auftritt, wird die (Anhock-)Spreizhaltung weiterhin empfohlen.

      Bei den meisten guten Babytragen kann man die Stegbreite auf die Bedürfnisse von Babys und Kleinkindern bis etwa 2 Jahre anpassen. Danach wird der Steg langsam aber sicher zu schmal. Das ist so lange kein Problem, wie Dein Kleinkind noch bequem sitzen kann. Weil keine Fehlentwicklung der Hüfte mehr droht, kannst Du das ganz einfach selbst beurteilen. Du kennst Dein Kind am besten und merkst, ob es sich in der Tragehilfe weiterhin wohl fühlt.

      Höhe des Rückenteils

      Mit wachsender Größe ragt ein Kleinkind auch immer weiter über die Nackenstütze des Rückenteils hinaus, in dem es wahrscheinlich als Baby noch regelrecht versunken ist. Das hat verschiedene Auswirkungen:

      1. Nach und nach wird der Rücken weniger gestützt. Das ist im wachen Zustand kein Problem, macht das Schlafen in der Trage aber weniger kuschelig.
      2. Je nach Trage hat das Kleinkind dann mehr Bewegungsfreiheit mit dem Oberkörper (z.B. bei der Manduca). Das führte bei uns dazu, dass unser Kind sehr viel nach links, rechts und hinten zappelte und das Tragen anstrengender wurde. Außerdem konnte er auch in der Trage nicht mehr zur Ruhe kommen, weil er so viele Eindrücke und Bewegungsmöglichkeiten hatte.
      3. In anderen Tragehilfen (z.B. der BabyBjörn ONE) wird das Rückenteil schlicht zu kurz und die Halterungen für das Rückenteil drücken auf die Schultern des Kindes.

      Auch hier obliegt es also Deiner Einschätzung und Beobachtung als Elternteil zu entscheiden, ob die alte Babytrage weiterhin groß genug ist, oder ob ihr eine neue Kleinkind-Trage braucht.

      Die richtige Tragehilfe für Kleinkinder

      Gute Tragehilfen für Kleinkinder

      Mit der Anschaffung der richtigen Babytrage hast Du auch gleichzeitig eine Kleinkindtrage, die sich bis mindestens zum Alter von 2-3 Jahren eignet. Das hängt natürlich immer vom Gewicht, Wachstum und den Vorlieben Deines Traglings ab.

      Babytragen-Vergleichstabelle

      Wir haben selbst im Laufe der letzten drei Jahre einige gängige Tragehilfen getestet. Diese Tabelle zeigt Dir, wie sich diese in Altersempfehlung, Maximalgewicht und Abmessungen unterscheiden:

      Babytrage empf. Alter max. Gewicht max. Stegbreite max. Länge Rückenteil
      Ergobaby Adapt 0-48 Monate 20 kg n.e. n.e.
      Manduca 0-6 Jahre 20 kg 32 cm
      50 cm mit Zubehör
      33 cm
      Baby Björn ONE (neue Version) 0-3 Jahre 15 kg 40 cm n.e.
      Kokadi Flip XL ab 2 Jahre 15 kg 52 cm 43 cm
      Kokadi Toddler 1-2 Jahre 15 kg 47 cm 38 cm
      Hoppediz Bondolino n.e. 20 kg 33 cm 34 cm

      Kleinkind tragen in der Ergobaby Adapt

      In unserem Langzeit-Tragehilfen-Test mit Baby bzw. Kleinkind schnitt bei uns die Ergobaby Adapt am besten ab, denn sie passt sich nicht nur perfekt an die Bedürfnisse eines Neugeborenen an, sondern wir konnten sie auch mit unserem Kleinkind noch lange nutzen. Erst mit etwa 2,5 Jahren wurde der Steg für unseren Geschmack langsam zu schmal.

      Kleinkind tragen in der Manduca

      Auch die Manduca Babytrage haben wir sehr lange, bis er fast 3 Jahre alt war, fast täglich genutzt. Zum Kleinkind tragen ist die Manduca wirklich super, auch weil sich das Gewicht toll auf Hüfte und Schultern verteilt. Übrigens: Von Manduca gibt es für Kleinkinder ab 18 Monaten einen sogenannten Steg-Extender als separates Zubehörteil, mit dem Du den Steg um ca. 18 cm Zentimeter verbreitern kannst.

      Kleinkind tragen in der Baby Björn One

      Die neue Baby Björn ONE Air haben wir über einige Wochen hinweg getestet, als unser Sohn fast 3 Jahre alt war. Die neue Version der ONE-Tragen hat einen noch breiteren, verstellbaren Steg, der auch mit Größe 98 noch passt. Allerdings passte unser Sohn mit dieser Kleidergröße und Jacke nur noch gerade so unter die Schulterträger des Rückenteils. Bis zu dieser Körpergröße ist die Baby Björn ONE aber eine wirklich sehr bequeme und vor allem auch modische Kleinkind-Trage.

      Kleinkind tragen in der BabyBjörn ONE

      Unser Favorit

      Mittlerweile verwenden wir ausschließlich die Kokadi Flip XL. Diese Trage gibt es in drei Größen, d.h. man kann sie nicht zum Tragen von Babys und Kleinkindern verwenden. Dafür ist sie aber deutlich größer als alle anderen Tragehilfen für Kleinkinder, weil sie genau auf diese Körpergröße zugeschnitten ist. Auch mit Kleidergröße 104 passt unser Kind noch lange hinein. Das Rückenteil ist lang genug und reicht bis zum Nacken und der verstellbare Steg ist breit genug.

      Kleinkind tragen im Tragetuch

      Es gibt eine Art von Tragehilfe, bei der Du Dir keinerlei Sorgen um Stegbreite, Gewichtsbeschränkung oder Länge des Rückenteils machen musst: Das Tragetuch. Mit einem festen Tragetuch aus querelastisch gewebtem Stoff kannst Du sogar Frühgeborene sicher tragen, es eignet sich also von Anfang an. Auch für das Tragen von Kleinkindern eignet es sich uneingeschränkt, es ist belastbar, flexibel und passt sich immer ideal an Körpergröße und Bedürfnisse an.

      Der einzige Nachteil des Tragetuchs ist, dass es bei jedem Mal Tragen neu gebunden werden muss. Für uns kam das irgendwann nicht mehr in Frage, weil unser Kind ständig abwechseln wollte zwischen selbst laufen und getragen werden. Trotzdem kann ich aus qualitativer Sicht die Anschaffung eines guten Tragetuchs nur empfehlen, viele Mütter tragen ihre Kinder mit ein und demselben Tragetuch die gesamte Tragezeit hindurch, also auch im Kleinkindalter.

      Wenn Du den Bindeaufwand ein wenig reduzieren, aber trotzdem von den Vorteilen und der Langlebigkeit eines Tragetuchs profitieren möchtest, kannst Du auch über eine Mei Tai Trage nachdenken. Unter unseren Tragetüchern hat uns diese am meisten überzeugt.

      Kleinkind in der Kraxe tragen?

      Natürlich kannst Du Dein Kleinkind, zum Beispiel beim Wandern, auch in einer sogenannten Kraxe, also einer Art Kinderrucksack mit Halterungen zum Abstellen, tragen. Allerdings sollte Dir bewusst sein, dass Trageberater/innen diese Rückentragen wenig befürworten. Das Kind sitzt dort nicht in einer (Anhock-)Spreizhaltung und hat wenig Bewegungsfreiheit. Außerdem sitzt es weit vom Körper des Erwachsenen entfernt und kühlt bei kalten Temperaturen schneller aus.

      Der Grund, warum ich von Kraxen abraten würde, ist ein anderer: Das Kind ist darin viel schwerer zu tragen. Denn je enger Du es am Körper trägst, desto besser verteilt sich das Gewicht. Eine Kraxe dagegen zieht regelrecht nach hinten wie ein schwerer Rucksack.

      Diese Tragen eignen sich nicht zum Kleinkind tragen

      Vollkommen ungeeignete Tragen für Kleinkinder sind all die Tragen, die ein Maximalgewicht von 7-12 kg angegeben haben oder eine begrenzte Körpergröße, z.B.

      • elastische Jersey-Tragetücher
      • Glückskäfer Tragesack
      • Fidella Baby Size
      • Fräulein Hübsch Baby Size
      • Emeibaby Baby Size
      • Kokadi (Flip oder Taitai) Baby Size

      Fazit

      Es gibt also keinen Grund, auf das Kleinkind tragen zu verzichten. Sowohl Du als auch Dein Kind können davon profitieren und je häufiger Du trägst, desto besser wird es auch Deinem Rücken gehen. Ob Du nach der Babyzeit eine neue Kleinkind-Trage brauchst, hängt ganz von der vorhandenen Tragehilfe ab. Wenn Dein Baby noch hineinpasst, das Maximalgewicht nicht überschritten ist und ihr euch beide darin wohl fühlt, kannst Du die meisten Babytragen bis in Kleinkindalter verwenden.

      manduca Stoffeinsatz ExTend für Babytrage – Schwarz

      Tragen Sie Ihr Baby noch länger in Ihrer Manduca-Babytrage! Stoff-Einsatz zur Verbreiterung des Stegs. Ab 18 Monate.

      26,99 € zum Shop

      • Tags:
      • Kleinkind
      • tragen

      ALMO: Der Onlineshop für alternative Monatshygiene

      Wer oder was ist eigentlich ALMO? ALMO steht für Alternative Monatshygiene und ist für alle Frauen da draußen, die auf der Suche nach mehr als Tampons und Wegwerfbinden sind. Menstruation sollte 2019 kein Tabuthema mehr sein, es ist etwas urweibliches und zudem ein natürlicher Vorgang, dem wir mit natürlichen Produkten begegnen sollen und dürfen. Dazu gehört außerdem ein Gefühl. Auch wenn die Werbung uns weismachen will, dass wir nichts spüren sollen, in Wahrheit geht es um Wohl-Fühlen und um Sicherheit. Und genau dafür habe ich, Stefanie Wagner, ALMO gegründet.

      Neu: ALMO Periodenslips – jetzt vorbestellen!

      Meine Mission ist ein gutes Gefühl in deiner Hose. Egal ob für DEINE TAGE, fürs Wochenbett oder Schwache Blase. Periodenslips waschbar bei 95 Grad.

      Gemeinsam mit einer Dessous-Maßschneiderin entwickelt, aus zertifiziertem Bio-Baumwoll-Stoff.

      AlMO Slipeinlagen Binden Bio Baumwolle Binden für nach der Geburt

      Mal ganz ehrlich unter uns: Fühlst Du Dich wohl mit einer knisternden Binde in der Unterhose, deren Klebestreifen immer da klebt, wo er nicht kleben soll, oder dem Rückholbändchen eines Tampon, der sich gerne „verschlupft“?

      Wenn nein, dann bist Du eine heiße Kandidatin für alternative Monatshygiene.

      • Stoffslipeinlage / Binde XS/S 8,91 € – 11,61 € inkl. MwSt. Bewertet mit 5.00 von 5, basierend auf 7 Kundenbewertungen
      • Binde M / M+ 13,41 € – 15,21 € inkl. MwSt. Bewertet mit 5.00 von 5, basierend auf 3 Kundenbewertungen
      • Binde L+ / L++ 15,21 € – 17,91 € inkl. MwSt. Bewertet mit 4.75 von 5, basierend auf 4 Kundenbewertungen
      • Levantiner Naturschwamm Sale! 2,25 € – 15,20 € inkl. MwSt. Bewertet mit 4.00 von 5, basierend auf 2 Kundenbewertungen
      • Stilleinlagen mit Auslaufschutz 8,90 € inkl. MwSt. Bewertet mit 5.00 von 5, basierend auf 3 Kundenbewertungen

      Alternative Monatshygiene darf Spaß machen und günstig sein

      Klinisches weiß – mal ehrlich, wer hat sich das eigentlich ausgedacht? Sowohl Tampons als auch Binden aus der Drogerie sind blütenweiß. Spaß sieht meines Erachtens anders aus – nämlich bunt. Oder zumindest farbig. Hast Du Dir außerdem jemals Gedanken darüber gemacht, wie teuer Wegwerfprodukte sind – und wie schlecht für die Umwelt? Als Frauen können wir jederzeit etwas dagegen tun und zu Produkten der alternativen Monatshygiene greifen. Darunter fallen Binden Bio Baumwolle, ALMO Slipeinlagen oder Binden für nach der Geburt, die waschbar sind und Dir zudem ein kuscheliges Gefühl in der Hose vermitteln. Gleiches gilt natürlich für Slipeinlagen. Und alle, die eine Alternative zu Tampons suchen werden inzwischen ebenfalls fündig. Menstruationscups erobern langsam aber sicher den Markt. Hergestellt aus medizinischem Silikon, Plastik oder Naturkautschuk sind sie hygienisch, trocknen die Scheide nicht aus und sind bis zu 10 Jahre haltbar.

      Was unsere Kunden sagen

      Ich liebe meine ALMOs, wunderbar weich, tolle Farben, hervorragende Qualität und toller Tragekomfort! Was will Frau mehr?
      Auch im Wochenbett absolut zu empfehlen!
      Ebenso die Stilleinlagen, die sind schön weich und saugstark und trotzdem nicht so dick.
      Merkt man, dass ich ALMO Fan bin?

      Die Binden sind meine Rettungsinsel und eine der besten Investitionen der letzten 10 Jahre! Eine wunderbare Anschaffung.

      Ich bin begeistert!!!!
      Ich habe viel ausprobiert und nach den klassischen Wegwerfprodukten, bevorzugt Tampons, die Benutzung einer Mondtasse entdeckt.
      Doch mal ehrlich, so richtig bequem war das nie und so kam ich im Ausprobieren und Spüren immer mit dem Wunsch, es einfach und bequem zu haben, schließlich wieder zu Binden, diesmal Stoffbinden. Ich habe verschiedene Fabrikate ausprobiert und manche haben Schwächen (verrutschen leicht, sind nicht saugfähig, Farben verblassen nach kurzer Zeit, werden nicht richtig sauber usw).
      Jetzt benutze ich ALMO’s und ich LIEBE sie. Die Farben sind einfach nur toll, die Knöpfe halten, so wie sie genäht sind, rutschen sie nicht nach rechts oder links. Nach dem Waschen sehen sie wieder top aus.
      Was Anderes kommt mir jetzt nicht mehr in die Hose! Weiter so!

      Nie mehr ohne ALMO!!! Ich bin so dankbar, dass ich zu Stefanie mit ihren wunderbaren Binden gekommen bin! Ich gebe zu, ich war anfangs sehr skeptisch, doch schon nach dem 1. Ausprobieren, da hatte ich nur 2 Stück, war klar, ich brauche mehr. Jetzt bin ich mit einem ganzen Paket ausgerüstet und bin so froh, keine Wegwerfbinden mehr zu kaufen. Es ist alles absolut dicht und angenehm zu tragen. Vor allem der weiche Samt übertrifft jegliche Wegwerfbinde im Tragekomfort. Frau bekommt einen ganzen anderen Kontakt zum heiligen Mondblut und die Pflanzen freuen sich, wenn man das Waschwasser (natürlich ohne Seife!) zum Gießen verwendet! Herzensdank an ALMO!

      Also, ich bin begeistert von den Binden. Tragen sich super kuschelweich. Endlich kein Müll mehr. In Kombination mit einer Menstruationstasse sind die unschlagbar. Endlich muss ich nachts nicht mehr aufstehen, weil alles durchblutet. Tagsüber ein total sicheres Gefühl, kombiniere Tasse mit Slipeinlagen. Sammele sie einfach in einem kleinen Eimer und wenn es vorbei ist, einfach mit der normalen Wäsche in die Trommel. Und es riecht viel angenehmer als mit Wegwerfbinden.

      Huhu, du ich muss jetzt mal ein ganz großes Lob aussprechen. Deine Binden sind echt der Hammer… Ich teste ja jetzt 2 Monate und ich hatte immer und oft Blasenentzündung. Seitdem ich keine OB´s mehr nehme, habe ich keine mehr.

      Hervorragende Binden und Slipeinlagen, die ich auch meinen Patientinnen weiterempfehlen werde. Als Erstes hat mich die Wochenbettbinde überzeugt, die soviel bequemer und angenehmer zu tragen war als die Standard-Wegwerfvariante.
      Stimmt nicht, als Erstes hat mich Stefanie Wagner überzeugt, die so begeistert von ihren Produkten sprach, dass ich sie gleich ausprobieren wollte. Und sie hat nicht zu viel versprochen. Danke für diese tolle Alternative.

      Warum ist die alternative Monatshygiene wichtig?

      Alternative Monatshygiene ist heute wichtiger denn je. Wir haben ziemliche viele Probleme auf dieser Welt. Frauen kämpfen überall für Gleichberechtigung, das Thema Weiblichkeit bedarf dringend mehr Aufmerksamkeit von uns allen und dass wir ein Plastikproblem haben, dürfte inzwischen jedem klar sein. ALMO als Anbieter von alternativer Monatshygiene steht daher nicht einfach nur für eine alternative sondern für all die Themen, die dahinter stehen und damit zusammen hängen. Energie fließt immer dorthin, wohin wir unsere Aufmerksamkeit richten. Jede von uns kann etwas dafür tun, dass unsere Welt ein Stückchen besser wird – für uns und unsere Kinder. Der weibliche Zyklus ist ein Wunder der Natur und wenn wir ihm wieder mit mehr Respekt und Achtung begegnen, bringen wir uns selbst auch wieder mehr Respekt entgegen. In unserem Blog findet ihr weitere spannende Themen.

      Das ALMO Lexikon von A bis Z

      Finger weg von Tampons nach der Geburt!

      Warum man auf Tampons und Binden im Wochenbett verzichten soll

      Als wäre es nicht schon genug: Neun Monate Schwangerschaft, davon die letzten Wochen zunehmend beschwerlich, nun die Geburt, jetzt der Milcheinschuss, pralle Brüste, Stilleinlagen und wunde Brustwarzen… auch noch der Wochenfluss und ein Verbot von Tampons und Binden?

      Ja! Tampons sind strengstens verboten!

      Nach der Geburt des Kindes folgt die Geburt der Plazenta, sprich des Mutterkuchens. Dort wo der Mutterkuchen an der Gebärmutter angehaftet war, ist nun eine „Wunde“. Diese heilt in den Wochen des Wochenbetts ab. Der Wochenfluss ist eine Mischung aus Blut, Schleimhaut und Gewebe. Nach langem Liegen kann es zu gestautem Blut und somit zu Blutkoagel kommen – alles nicht schlimm, das Blut wird als „geronnen“ bezeichnet und verklumpt. Ein Tampon könnte das nicht aufsaugen, das Blut würde sich sammeln und es kann zu Entzündungen und Infektionen kommen. Bei einem sogenannten Lochialstau, staut sich der Wochenfluss zurück, da der Abfluss vor dem Muttermund durch einen Blutklumpen verschlossen ist. Folge: Fieber und allgemeines Unwohlsein. Durch einen Tampon wurde man das noch mehr begünstigen.

      In den ersten Tagen nach der Geburt ist es ratsam Vliesbinden zu verwenden – sie sind atmungsaktiver, weicher und luftdurchlässig. Diese Art von Binde hat keinen Klebestreifen und auch keine Plastikbeschichten. Ein häufiges Wechseln ist ein MUSS! Im Krankenhaus gibt es Einmalhöschen dazu, denn knappe Höschen oder gar String-Tangas sind für eine Zeit tabu! Einlagen mit einer starken Saugkraft und Plastikbeschichtung bilden ein warmes Milieu und begünstigen somit die Keimansiedelung – ein Nährboden für Infektionen, die in die Gebärmutter aufsteigen können.

      Kleiner Trost: Die erste Woche nach der Geburt ist die Schlimmste. Der Wochenfluss wird zunehmend weniger, verändert sich in Menge und Farbe, der Milchfluss stellt sich ein und der Alltag mit Baby wird geregelter. Nach dem ersten Frauenarzt-Check 6-8 Wochen nach der Geburt können ohne Einschränkung wieder Tampons verwendet werden :)a

      Was ist Pucken?

      Pucken ist ein spezielle Wickeltechnik für Babys. Die Säuglinge werden eng und fest in ein Tuch eingewickelt. Einwickeln ist in fast allen Kulturkreisen bekannt, auch in Deutschland war es bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts üblich, Säuglinge sehr fest in Tücher zu wickeln – und zwar nicht nur zum Schlafen. Man glaubte, der Körper des Kindes sei sonst nicht stabil genug. Später war Pucken lange verpönt. Es enge Kinder zu sehr ein, meinte man.

      Mittlerweile wurde die alte Tradition, die in vielen Naturvölkern noch immer sehr üblich ist, wieder entdeckt. Befürworter sind sich sicher, dass die Enge dem Baby die Geborgenheit gebe, die es aus dem Bauch der Mutter kenne. Das Einpacken verhindere den so genannten Moro-Reflex, der für unkontrollierte Zuckungen sorge, die das Baby wecken könnten.

      Pucken kann Babys beruhigen und beim Einschlafen helfen (© Hemera)

      Frühchen und Neugeborene sind noch oft sehr überfordert von den vielen Reizen, die nach der Geburt auf sie einströmen. Für unruhige Winzlinge in den ersten Lebenswochen sorge eine Stoffhülle für besonderen Halt. Vor allem bei einem noch sehr unreifen Nervensystem hilft Pucken diesen Babys, das belegen auch Studien.

      Was spricht gegen das Pucken?

      Die Wiederentdeckung wird durchaus kritisiert. Der Psychologe Ralph Frenken etwa beurteilt die Wickelmethode sehr kritisch. In seinem Buch „Gefesselte Kinder“ erklärt er, dass dies dem kindlichen Bewegungsdrang widerspreche und eher dem Bedürfniss nach elterlicher Ruhe entgegenkomme.


      Der nordrheinische Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte warnt sogar ausdrücklich vor dem Pucken und erklärt, dass es gefährlich sei. Der Düsseldorfer Kinder- und Jugendarzt Dr. med. Herman Josef Kahl, Experte für Frühtherapie und Prävention im Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, weist auf Gefahren wie Überhitzung hin. „Manche Kinder werden so eng gepuckt, dass Nerven abgeklemmt werden. Auch das Risiko für Hüftdysplasien steigt nachgewiesenermaßen durch das Pucken an“, betont er. Durch zu langes Liegen bestünde auch die Gefahr der Abplattung des Hinterkopfes. Säuglinge würden sich oft gegen das Pucken wehren, irgendwann jedoch gäben sie auf. Pucken sei also gar nicht beruhigend. Oft sei auch in Arztpraxen zu beobachten, dass Babys so eng gepuckt seien, dass sie keine Luft zum Schreien holen könnten. Der Experte erklärt deutlich, das Eltern lieber auf das Pucken verzichten sollten und ihrem Kind Bewegungsfreiheit lassen sollten.

      Wie pucke ich richtig?

      Richtiges Pucken soll Kinder nicht fesseln, das sehen auch Befürworter so. Die Pucktechnik soll vor allem nachts und nur zum Schlafen eingesetzt werden. Dies kann mit einer Decke, einem Tuch oder einem speziellen Pucksack gemacht werden. Eine Decke oder ein Tuch muss mit einer speziellen Wickeltechnik eng eingeschlagen werden. Man kann sich die Technik im Internet angucken oder von einer Hebamme zeigen lassen. Und dies ist wirklich wichtig, denn falsches Pucken kann schaden, hier sind sich alle Experten einig.

      Damit Babys Schlafen lernen ist ein vorhersehbarer Tagesablauf wichtig. Im Mutterleib kann der Säugling nicht zwischen Tag und Nacht unterscheiden, ein Gespür dafür muss also noch entwickelt werden. Am besten morgens das Kind anziehen und ihm signalisieren, dass es Zeit ist, wach zu sein. Nach der ersten Mahlzeit dann eine Spieleinheit, Kuscheln oder eine Runde Kinderwagen fahren. Ganz langsam muss sich der Tagesrhythmus einpendeln. Natürlich schlafen Neugeborene auch tagsüber viel, durch das gelöschte Licht wird ihnen aber signalisiert, wann Nacht ist.

      Pucken kann unruhigen Neugeborenen helfen, zur Ruhe zu kommen. Die Babys sollten nicht den ganzen Tag eng gewickelt werden, sondern zu den Schlafzeiten in der Hülle behaglichen Halt finden.

      Welches Pucktuch brauche ich?

      Schöne Einschlagtücher und Pucksäcke sind in vielen Online-Shops und in Babyläden erhältlich. Sie können aber auch einfach ein ausreichend großes Tuch oder Handtuch verwenden. Es gibt auch so genannte Puck-Säckchen, sie lassen die Arme des Säuglings frei und sind eher als eine Art Schlafsack zu sehen. Aus den USA kommen etliche „Schnell-Puck-Modelle“, am bekanntesten ist das „SwaddleMe“.

      1) Hoppediz Pucktuch
      2) Kiddopotamus Swaddle me
      3) Womby Wrap

      Wann sollte nicht gepuckt werden?

      Kinder mit einem Hüftschaden, die eine Hüft-Beuge-Schiene oder Spreizhose tragen dürfen, dürfen auf keinen Fall gepuckt werden, dies könnte zu einem Hüftschaden führen. Bei Fieber sollten Babys ebenfalls nicht eng eingepackt werden, damit es nicht zu einem gefährlichen Hitzestau kommen kann. Auch im Sommer kann es rasch zu warm werden.

      Übermäßig enges Pucken fördert das Infektionsrisiko und beeinträchtigt auch die Atmung der Babys, denn sie können ihren Brustkorb und Bauch nicht genug ausdehnen. Zu häufige Rückenlage kann ebenfalls schaden, für einen deformierten Hinterkopf (Abplattung) sorgen und die motorische Entwicklung beeinträchtigen.

      Ist es schlimm, ein Kind zu fixieren?

      Ja, ist es in den Augen der Gegner. Doch ganz so pauschal sollte das Pucken auch nicht gesehen werden. Studien haben klar erwiesen, dass das Wickeln unruhigen Neugeborenen und Frühchen den benötigten Halt geben kann und für Wärme und Geborgenheit sorgt. Vor allem quengelige und unruhige Kinder, die sich schwer mit dem Einschlafen tun, finden hier oft Entlastung.

      Es geht ja nicht darum, dass ein Baby bewegungsunfähig gemacht wird. Es geht um einen umgrenzten geborgenen Raum, so wie es das Neugeborene schon vor der Geburt erlebt hat. Ein richtig gepucktes Baby kann sich in etwa genauso viel bewegen wie ein Kind im Tragetuch – und Tragetücher gelten nun wirklich nicht als grausam. Es ist natürlich wichtig, dass das Kind nur zu bestimmten Zeiten gepuckt wird.

      Wann werden Babys gepuckt?

      Idealerweise sollten die Kinder zum Schlafen gepuckt werden. Man beginnt mit dem Pucken möglichst bald nach der Geburt an, wenn das Baby noch an die Gebärmutter gewöhnt ist

      (© Thinkstock)

      Generell ist es wichtig, auf die Reaktion des Kindes zu achten. Für manche ist die Methode sehr gut geeignet, andere mögen es gar nicht. Ist das Kind geborgen und eingekuschelt oder gibt es frustriert nach? Das können nur Eltern und Kind individuell beantworten. Auch hier gilt: Jedes Kind ist anders und hat andere Bedürfnisse.

      Wie lange – oder wann soll man mit dem Pucken aufhören?

      Der häufigste Grund für das Pucken sind Schreiattacken, die durch den Moro-Reflex ausgelöst wurden. Dieser Reflex tritt nur in den ersten drei bis fünf Monaten auf. Danach wird das Baby nicht mehr plötzlich durch eigene Bewegungen wach und pucken gilt auch nicht mehr wirklich als sinnvoll.

      Pucken wird ausdrücklich nur in den ersten Lebenswochen empfohlen. Sobald Babys mobiler werden und sich auch im Schlaf auf den Bauch drehen könnten, sollte man auf jeden Fall mit dem Pucken aufhören. Zum einen besteht die Gefahr, dass Kinder sich zwar auf den Bauch drehen können, aber nicht genug Bewegungsfreiheit haben, um sich auch zurück drehen zu können. Zum anderen brauchen Kinder nun auch einfach mehr Platz zum Strampeln und zum Bewegen. Eine Alternative für größere Babys sind schöne Schlafsäcke, denn wegen der Gefahr des plötzlichen Kindstods gehören auf keinen Fall Decken ins Babybett.

      Anleitung zum Pucken

      Generell sollte sich Mütter und Väter immer von einer Hebamme beraten lassen und sich das richtige Einpacken zeigen lassen. Im Internet gibt es viele Anleitungen zum Pucken mit verschiedenen Arten von Tüchern. Ein Beispielvideo mit Schritt-für-Schritt Anleitung zum Pucken sehen hier:

      Richtig gepuckte Kinder können mit dieser Methode Ruhe und Geborgenheit finden. Aber es ist kein Universalheilmittel. Vielleicht weint ein Baby ja auch, weil es Bauchweh hat? Oder Hunger? Oder Kuscheln möchte? Wer die Risiken und den Nutzen kennt, kann ein Neugeborenes beruhigt pucken. Manche Kleinen lieben es – aber eben nicht alle.

      Diskutieren Sie mit! Wie sind Ihre Erfahrungen mit dem Pucken?


About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.