Tragetuch seitlich binden

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Tragetuch binden – die besten und sichersten Wickeltechniken für jedes Alter

Tragetuch binden – wie genau geht das? Hier sind alle wichtigen Tragetuch-Wickeltechniken im Überblick. Inklusive Bindeanleitung (Videos), Vorteilen und was ihr dafür braucht.

Tragetuch binden – wie genau geht das?

Tragetücher sind für kleine Babys Rückzugsort, Transportmittel und ein Weg zur Beruhigung. Sie sind oft die einzige Möglichkeit für Mama, für ein paar Minuten die Hände frei zu bekommen.

Auch wenn das Baby größer wird sind sie praktisch, ergonomisch sinnvoll und sie machen Spaß.

Tragetücher schenken Nähe und stärken die Bindung zwischen Träger und Kind.

Mit ein bisschen Übung sind Tragetücher leicht anzulegen und vielseitig in der Verwendung. Sie wachsen mit – vom Säuglingsalter bis zum Kleinkind.

Wir wollen euch heute einen Überblick über die unterschiedlichen Tragetechniken geben und wann ihr am besten welche Technik verwendet.

Falls ihr noch kein Tuch habt und ein bisschen Unterstützung bei der Auswahl braucht, dann helfen euch die folgenden Artikel vielleicht weiter:

==> Unsere Lieblingsmodelle in den Kategorien Funktion und Design, Nachhaltigkeit und günstiger Preis

==> Test Didymos Tragetuch – Warum es sein Geld wert ist

Tragetuch Wickeltechniken im Überblick

Allgemeines zum Binden
Wickeltechniken für das Tragen vor dem Bauch
Wickelkreuztrage
doppelte Kreuztrage
Kängurutrage
Wickeltechniken für das Tragen auf der Hüfte
Hüftschlinge
Hüftsitz
Seitliche Kängurutrage
Wickeltechniken für das Tragen auf dem Rücken
Rucksacktrage
Wickelkreuz Rückentrage
Double Hammock

Allgemeines zur Wickeltechnik beim Tragetuch

Ein Tragetuch ist ziemlich groß. Je nach Körperbau des Trägers kann es locker 5 – 6 Meter lang sein. Das flößt oft ein wenig Angst oder Unsicherheit ein.

Aber keine Sorge.

Jeder kann mit ein bisschen Anleitung und Übung ein Baby-Tragetuch binden. Habt Geduld mit euch selbst, mit eurem Baby und nehmt euch für das erste Mal genug Zeit.

Im Idealfall habt ihr ein zweites paar Hände organisiert. Das ist nicht unbedingt notwendig, hilft aber ungemein. Wenn ihr die Technik dann gelernt habt, könnt ihr das Tuch auch ohne Probleme alleine anlegen.

Und wenn es nicht auf Anhieb klappt, dann versucht es nochmal. Es funktioniert. Versprochen.

Geht am besten folgendermaßen vor

  • Geeignete Technik auswählen.
  • Technik in der Theorie verstehen.
  • Warten bis Baby entspannt und gut gelaunt ist.
  • Technik mit einer zweiten Person Schritt für Schritt durchgehen und nachmachen. So lange probieren und nachziehen, bis ihr das Gefühl habt, dass das Baby perfekt sitzt.
  • Technik alleine 3-4 Mal üben bis ihr das Tragetuch ohne Anleitung und ohne Hilfe wickeln könnt.

Woran ihr merkt, dass das Tragetuch gut sitzt

  • Beim Tragen vor dem Bauch: Das Baby sitzt so, dass ihr gut den Kopf küssen könnt, ohne dass eure eigene Bewegungsfreiheit in Kopf- und Halsbereich eingeschränkt ist.
  • Das Baby sitzt. Es hängt nicht.
  • Das Baby wird im Hüftspreizsitz korrekt unterstützt. Das heißt, das Tuch ist so gebunden, dass das Baby auf einem breiten Steg sitzt, der von Kniekehle zu Kniekehle reicht. Die Knie sollten dabei etwa einen 90° Winkel bilden
  • Das Baby sollte fest sitzen, auch wenn ihr euch nach vorne, nach hinten oder zur Seite beugt. Ihr solltet nie das Gefühl haben, das Baby mit den Händen festhalten zu müssen.
  • Das Tuch sollte nicht an Schultern oder Nacken ziehen.

Worauf ihr noch achten solltet

  • Achtet darauf, dass euer Baby genug Raum zum atmen hat. Gerade Neugeborene fühlen sich komplett eingekuschelt im Tragetuch sehr wohl. Der Kopf sollte aber nicht zu sehr auf die Brust absinken und gerade im Winter darf nicht zu viel Stoff um den Kopf herum sein.
  • Achtet im Sommer darauf, dass euer Baby nicht zu warm wird und überhitzt. Vor allem auch an einen Kopfschutz gegen direkte Sonneneinstrahlung denken.
  • Achtet im Winter darauf, dass Beinchen und Ärmchen, die aus dem Tragetuch herausschauen vor Wetter und Kälte geschützt sind. Es bieten sich extra Tragejacken an.
  • Wenn ihr mit eurem Baby in Bus oder Bahn unterwegs seid, dann setzt euch immer entgegen der Fahrrichtung. So könnt ihr den Kopf eures Kindes im Falle einer starken Bremsung mit eurem Körper abfangen.

Tragetuch-Wickeltechnik: Wickelkreuztrage

Für wen ist die Wickelkreuztrage geeignet?

Die Wickelkreuztrage ist geeignet für Säuglinge ab der Geburt. Selbst Frühchen können damit gut und sicher getragen werden. Das Kind ist mit dieser Trage von allen Seiten gestützt und umschlungen.

Auch für die Kleinsten ist diese Trageweise ergonomisch sicher und fördert die Entwicklung des gesamten Bewegungsapparates.

Gleichzeitig ist die Wickelkreuztrage sehr rückenschonend für den Träger, da sie das Gewicht gleichmäßig verteilt. Die Wickelkreuztrage kann so auch für größer und schwerer werdende Babys gut verwendet werden.

Wenn ihr eine zusätzliche Stützung des Nackens erreichen wollt, dann könnt ihr ein Tuch (z.B. Mullwindel) rollen und unter die obere Kante des Tuches stecken.

Bindeanleitung für die Wickelkreuztrage

Tipp: ihr könnt ihr die seitlichen Bahnen über dem Po auffächern. Dadurch verteilt ihr das Gewicht noch besser und das Tragen wird noch schonender für euren Rücken.

Was sind die Vorteile der Wickelkreuztrage?

  • Geeignet ab Geburt bis ins Kleinkindalter
  • Ergonomisch sehr gut für das Baby
  • Schont den Rücken des Trägers
  • Tragetechnik der Wahl für elastische Tragetücher

Für welches Tragetuch ist die Wickelkreuztrage geeignet?

Die Wickelkreuztrage funktioniert sowohl mit einem festen als auch mit einem elastischen Tragetuch.

Das Tuch sollte je nach Konfektionsgröße mindestens 4,60m (bei Größe 40) lang sein.

Tragetuch-Wickeltechnik: doppelte Kreuztrage

Für wen ist die doppelte Kreuztrage geeignet?

Die doppelte Kreuztrage ist für Babys ab der 6. Woche geeignet. Babys, die sich in der Wickelkreuztrage zu eingeengt fühlen, haben in der doppelten Kreuztrage oft weniger Probleme.

Bindeanleitung für die doppelte Kreuztrage

Was sind die Vorteile der doppelten Kreuztrage?

  • Kein Knoten im Rücken. Super für das fahren mit dem Bus, Zug oder wenn ihr noch einen Rucksack mitnehmen möchtet.
  • Mehr Bewegungsfreiheit für das Baby.

Für welches Tragetuch ist die doppelte Kreuztrage geeignet?

Die doppelte Kreuztrage ist geeignet für Tragetücher ab einer Länge von etwa 4,60m (Größe 40).

Tragetuch-Wickeltechnik: Kängurutrage

Für wen ist die Kängurutrage geeignet?

Die Kängurutrage kann von Geburt an angewendet werden.

Sie eignet sich besonders für Babys, die gerne im Tragetuch einschlafen. Bei dieser Bindeweise kann man das Baby sehr leicht mit dem Tuch ins Bett legen und weiterschlafen lassen.

Die Kängurutrage ist schonend für Schultern und Rücken, da das Gewicht sehr gut verteilt wird. Allerdings kann es für den Träger die Bewegungsfreiheit im Schulterbereich durch die geklappten Schultern etwas einschränken.

Bindeanleitung für die Kängurutrage

Was sind die Vorteile der Kängurutrage

  • Schlafendes Baby kann mit dem Tuch abgelegt werde.
  • Gute Gewichtsverteilung auf den Schultern

Für welches Tragetuch ist die Kängurutrage geeignet?

Die Kängurutrage funktioniert mit einem Tuch ab etwa 3,20m Länge (Größe 40). Man braucht hier weniger Stoff als bei den Kreuztragen.

Wickeltechnik Tragetuch: Hüftschlinge

Für wen ist die Hüftschlinge geeignet?

Die Hüftschlinge ist etwa ab der 10. Woche geeignet.

Das Gewicht des Babys ruht dabei seitlich auf einer Schulter. Daher ist diese Trageweise für den Träger nicht ganz so rückenfreundlich. Vor allem dann, wenn das Kind größer und schwerer wird.

Für viele Eltern fühlt es sich sehr natürlich an, ihr Baby auf der Hüfte zu tragen. Es sitzt sicher, kann nach vorne und hinten schauen und ihr könnt es mit einem Arm gut stützen und habt den anderen völlig frei.

Bindeanleitung für die Hüftschlinge

Was sind die Vorteile der Hüftschlinge?

  • Für Säuglinge ab der 10. Woche geeignet
  • Sehr natürliche Trageweise mit zusätzlicher Stütze durch einen Arm

Für welches Tragetuch ist die Hüftschlinge geeignet?

Die Hüftschlinge ist für ein Tragetuch ab etwa 3,20m geeignet (bei Größe 40). Sehr gut lässt sich das Tragetuch auch durch einen Ring Sling ersetzen.

Tragetuch-Wickeltechnik: Hüftsitz

Für wen ist der Hüftsitz geeignet?

Der Hüftsitz ist die Alternative zur Hüftschlinge und ist für Babys ab der 10. Woche geeignet.

Mit einem kürzeren Tragetuch ist der Hüftsitz schnell gewickelt. Das Baby sitzt fest und sicher mit viel Bewegungsfreiheit im Kopf- und Armbereich.

Ehrlich. Einfacher und schneller als Hüftsitz geht es wirklich kaum.

Bindeanleitung für den Hüftsitz

Was sind die Vorteile des Hüftsitzes?

  • Der Hüftsitz ist rasend schnell gebunden – perfekt für unterwegs
  • Bewegungsfreiheit und Rundumblick für neugierige Babys
  • Funktioniert gut mit kurzem Tragetuch

Für welches Tragetuch ist der Hüftsitz geeignet?

Der Hüftsitz eignet sich für Tragetücher schon ab etwa 2,80m (bei Größe 40). Die Trageweise funktioniert auch sehr gut mit 2 Ringen. Oder ihr nehmt direkt den Ring Sling 🙂

Tragetuch-Wickeltechnik: seitliches Känguru

Für wen ist das seitliche Känguru geeignet?

Das seitliche Känguru ist dann geeignet, wenn das Baby ein Mindestmaß an Körperspannung aufbauen kann. Ab ca. der 12. Woche sollte es sicher und ergonomisch unbedenklich für das Kind sein. (Wir sind hier eher konservativ mit unseren Altersangaben. Better safe than sorry.)

Wie bei allen Trageweisen auf der Hüfte belastet auch das seitliche Känguru den Rücken des Trägers einseitig. Wenn ihr Rückenbeschwerden habt, dann ist das wahrscheinlich nicht die ideale Trageweise für euch.

Ansonsten ist das seitliche Känguru schnell gebunden und eine Tragetechnik, die richtig Spaß macht.

Bindeanleitung für das seitliches Känguru

Was sind die Vorteile des seitlichen Kängurus?

  • Babys im Allgemeinen lieben diese Trageweise
  • Tragetuch wird vorgebunden und Baby kann hinein- oder herausgenommen werden, ohne den Knoten zu lösen.

Für welches Tragetuch ist das seitliche Känguru geeignet?

Das seitliche Känguru ist für Tragetücher ab etwa 3,20m (Größe 40) geeignet.

Tragetuch-Wickeltechnik: die Rucksack Trage

Für wen ist die Rucksack Trage geeignet?

Mit dem Rucksack trägt man ein vom Tuch vollkommen umhülltes Baby auf dem Rücken. So kann man auch schon Neugeborene sicher tragen. (Allerdings kann man dann nicht am Köpfchen schnuppern.)

Zumindest ist so die Theorie. Ganz ehrlich: Wir empfehlen jede Rückentrageweise erst ab dem 4. oder 5. Monat. Kleine Babys gehören vor die Brust.

Zwar eignet sich diese Trageweise grundsätzlich auch für größere Babys, allerdings zieht die Rucksack Trage etwas an den Schultern. Je schwerer das Baby ist, desto anstrengender wird das (Alternativ: Doppelter Hammock).

Bindeanleitung für die Rucksack Trage

Was sind die Vorteile der die Rucksack Trage?

  • Auch kleinere Babys können theoretisch schon auf dem Rücken getragen werden
  • Sehr sichere Rückentrageweise

Für welches Tragetuch ist die die Rucksack Trage geeignet?

Die Rucksack Trage eignet sich für Tragetücher ab einer Länge von etwa 3,20m (bei Größe 40). Gerne auch länger. Ein Überstand kann ohne Probleme verstaut werden.

Tragetuch-Wickeltechnik: Wickelkreuz-Rückentrage

Für wen ist die Wickelkreuz-Rückentrage geeignet?

Maximale Bewegungsfreiheit bei sicherem Sitz. Die Wickelkreuz-Rückentrage kommt dem Tragegefühl einer Komforttrage wie der Manduca oder dem Ergobaby am nächsten.

Deshalb sollte auch das Baby schon etwas älter sein. Sonst könnte diese Wickeltechnik überfordern. Ab etwa dem 5. Monat ist diese Form der Rückentrage unbedenklich.

Bindeanleitung für die Wickelkreuz-Rückentrage

Tipp: bei größeren Babys können die Arme leicht draußen gelassen werden.

Was sind die Vorteile der Wickelkreuz-Rückentrage

  • Sehr vielseitig. Sowohl für kleinere (ab 5. Monat) als auch für größere Babys geeignet
  • Sehr sicherer Sitz mit viel Bewegungsfreiheit
  • Ältere Babys können die Arme komplett frei haben

Für welches Tragetuch ist die Wickelkreuz-Rückentrage geeignet?

Wie bei anderen Formen der Wickelkreuztrage braucht ihr auch für die Variante auf dem Rücken ein längeres Tuch. Mindestens 4,60m (Größe 40) sollten es schon sein.

Tragetuch-Wickeltechnik: Double Hammock

Für wen ist der Double Hammock geeignet?

Der Double Hammock verteilt das Gewicht des Kindes besser als andere Tragetechniken auf dem Rücken. Er ist also sehr gut geeignet für größere und schwerere Babys und für Träger mit Rücken- oder Schulterproblemen.

Der Double Hammock eignet sich wie die anderen Rückentrageweisen ab dem 5. Monat.

Bindeanleitung für den Double Hammock

Was sind die Vorteile des Double Hammock

  • Gute Gewichtsverteilung auf Schultern und Rücken
  • Auch geeignet für größere und schwerere Babys

Für welches Tragetuch ist der Double Hammock geeignet?

Für den Double Hammock braucht man ebenfalls ein längeres Tragetuch von mindestens 4,60m (bei Größe 40).

Und das waren sie, die wichtigsten, häufigsten und vor allem sichersten Tragetechniken für Tragetücher. Ich hoffe wir konnten eure Frage – wie soll man ein Tragetuch binden – beantworten.

Viel Spaß beim Ausprobieren und gebt nicht auf, wenn es beim ersten Mal nicht ganz so gut klappt, wie ihr euch das vorstellt.

Habt ihr noch kein Tuch und könnt ein wenig Unterstützung bei der Auswahl gebrauchen?
==> Unsere Favoriten in diesem Jahr – aktuelle Tragetuch-Modelle im Test und Vergleich

Seid ihr euch noch nicht sicher, ob es überhaupt ein Tragetuch werden soll?
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Photo credit: hugabub.com on Visualhunt.com / CC BY-ND

Bindeanleitung und Bindetechniken | So binden Sie Ihr Tragetuch

Knotenkunde

Die folgenden Knoten werden bei den verschiedenen Bindetechniken benötigt.

Einfacher Knoten (Sackstich)

Beim einfachen Knoten wird das Tuch gekreuzt, durchgesteckt und festgezogen.

Kreuzknoten

Der Kreuzknoten ist ein achtförmiger Knoten, der aus zwei einfachen Knoten (Doppelknoten) besteht, bei dem der zweite Knoten spiegelverkehrt gebunden wird.

Dieser Knoten liegt flach an, drückt also nicht so schnell und ist einfach zu lockern, wenn die einzelnen Stofffalten nachgezogen werden müssen.

Jede Bindetechnik wird mit einem Kreuzknoten abgeschlossen. Tipp! Bei vielen Bindemöglichkeiten wird die Mitte der Tuchlänge als Anhaltspunkt genommen. Um diesen Bereich schneller zu finden, können Sie je einen Faden an jeder Tuchkante der Mitte einnähen, so dass das Suchen erleichtert wird.

Wiege

Diese Technik kann bereits wenige Tage nach der Geburt angewendet werden, bis das Kind nicht mehr ausreichend Platz hat. Eine ideale Tragemöglichkeit um unauffällig zu stillen. Hierfür ist jede Tuchlänge verwendbar. Bei der „Wiege“ ist das Köpfchen des Kindes in Richtung Ihres Armes orientiert, über dessen Schulter das Tuch geführt wird. Sie können Ihr Baby erst in das Tuch legen und dann mit dem Binden beginnen (A) oder das Tuch erst zu einer Schlaufe binden und dann das Baby hineinlegen (B).

Wiege (A)

  • Breiten Sie das Tuch über Ihren Schoß im mittleren Teil aus und legen das Baby in Längsrichtung auf das Tuch.
  • Heben Sie dann Köpfchen und Schultern Ihres Kindes mit dem Tuch etwas an.
  • Das Tuchende, in dessen Richtung das Köpfchen liegt, zieht eine hilfsbereite Person über Ihre Schulter.
  • Das zweite Tuchende wird unter Ihrem anderen Arm hindurch nach hinten gezogen.
  • Auf dem Rücken werden die Enden mit einem Kreuzknoten verbunden.
  • Bevor der Knoten endgültig fest zusammengezogen wird, sind die einzelnen Stofffalten nun noch so nachzuziehen, dass das Tuch möglichst gleichmäßig und fest Ihr Kind umschließt.
  • Ziehen Sie dann die eine oben liegende Tuchkante über die Schulter herunter.

Sitzt das Tuch einmal, können Sie es immer wieder verwenden. Ein erneutes nachziehen ist jedoch ab und zu erforderlich.

Wiege (B)

Wenn Sie das Tuch binden und erst anschließend das Baby hineinlegen möchten, dann

  • Legen Sie sich das Tuch mittig über die ausgewählte Schulter und binden die beiden Enden an der gegenüberliegenden Taille mit einem Kreuzknoten zusammen.
  • Schieben Sie den Knoten nach hinten bis zur Wirbelsäule etwa in Schulterblatthöhe, damit er nicht drückt.
  • Legen Sie nun Ihr Baby von der freien Schulter aus in das Tuch hinein (Rückenlage), bringen Sie es dabei schon in eine an Ihren Körper angepasste leichte seitliche Biegung.

  • Anschließend die Falten des Stoffes wieder nachziehen und eine Tuchkante über die Schulter herunterziehen.
  • Ob Sie das Baby lieber flach oder etwas steiler in dieser Trageart halten möchten, können Sie mit dem mehr oder weniger Festziehen der Außen- und Innenkante des Tuches entscheiden.

Hüftsitz

Bei dieser seitlichen Tragevariante können Sie entscheiden, ob das Kind auf Ihrer linken oder rechten Hüfte sitzen soll. Besonders positiv ist diese Trageart für die Entwicklung der kind-lichen Hüftgelenke. Das Kind hat hierbei mehr Blickfreiheit als bei einer frontalen Bindevariante, kann sich aber auch bei Bedarf schnell an den Körper des Tragenden kuscheln. Das Kind sollte bei dieser Trageweise mindestens 6 Wochen alt sein. Es sind alle Tuchlängen verwendbar.

  • Verschmälern Sie das Tuch, indem Sie es beidseitig umschlagen.
  • Legen Sie das Tuch über Ihre Schulter und verknoten Sie die beiden Enden locker in Taillenhöhe der gegenüberliegenden Seite miteinander mit einem Kreuzknoten. Das Tuch liegt somit diagonal über Ihrem Oberkörper.
  • Schieben Sie den Knoten nach hinten bis etwas unterhalb der Schulterblätter, so dass er nicht stört.
  • Setzen Sie nun Ihr Kind von oben in das Tuch, so dass es mit stark angehockten Beinen gut seitlich in Ihrer Taille sitzt. Das Tuch muss in die Kniekehlen des Kindes gezogen und auf dem Rücken so ausgebreitet werden, dass es, je nach Alter, die Schultern oder noch das Köpfchen mit umhüllt.
  • Halten Sie Ihr Kind in dieser Position gut fest, während eine zweite Person die lockeren Stoffbahnen strafft und den Knoten auf Ihrem Rücken erst dann fest zuzieht, wenn Ihr Baby eng umhüllt ist.
  • Sie können die äußere Tuchkante auf Ihrer Schulter über den Oberarm ziehen

Dieses fertig gebundene Tuch können Sie wieder benutzen, indem Sie es über Ihre Schulter legen, den Knoten richtig platzieren und Ihr Baby von oben in das Tuch hinein gleiten lassen oder Sie streifen das Tuch von oben über Ihr Kind, heben es auf Ihre Hüfte und ziehen die untere Stoffkante bis in seine Kniekehlen.

Wickelkreuztrage

Diese Technik ist besonders für sehr kleine Babys geeignet. Dabei ist ein langes Tragetuch erforderlich. Bei sehr kleinen Babys ist es ratsam, das Tuch der Länge nach einmal zu halbieren, bevor das Binden beginnt.

  • Schlingen Sie sich die Mitte des Tuches um den oberen Brust-Bauch-Bereich, wobei beide Tuchenden nach hinten geführt, dort gekreuzt (ohne verdrehen!) und über die Schultern zurück nach vorn gezogen und hängengelassen werden.
  • Legen Sie Ihr Kind über eine Schulter und lassen es langsam von oben mit gestreckten Beinchen in Ihre Bauchbinde hineinrutschen und halten Sie es fest.
  • Die Spreiz- und Hockstellung wird beim Kind erreicht, wenn Sie von unten in das Tuch greifen und die Beinchen in die gewünschte Position bringen.
  • Ziehen Sie die Stofffalten noch ein wenig nach, damit der Rücken- und Schulterbereich des Babys wirklich eng umspannt wird.
  • Ziehen Sie das Tuch über das Köpfchen, bis alles einen guten Halt hat.
  • Die beiden Tuchenden, die seitlich neben dem Rücken Ihres Babys herunterhängen werden ausgebreitet, auf dem Rücken Ihres Kindes überkreuzt und jeweils unter einer Kniebeuge hindurch nach hinten und auf Ihrem Rücken verknotet.

Achten Sie bei dieser Trageweise bitte auf den Abstand zwischen dem Köpfchen und Ihrem Kinn, der mit der Körpergröße Ihres Kindes verringert wird. Dieser Abstand bestimmt die genaue Lage der Brust- bzw. Bauchbinde. Bei kleineren Kindern kann die Mitte des Tuches direkt unter den Achseln angesetzt werden, bei größeren Kindern eher im Bauchbereich.

Rücken- oder Rucksacktrage

Diese Trageart ist ab ca. fünf Monaten zu empfehlen, manche Eltern tragen ihre Kinder auch noch mit zwei oder drei Jahren auf diese Weise.

  • Legen Sie das Tuch mittig auf einen Sessel oder Bett, setzen Sie Ihr Kind so auf das Tuch, dass die obere Tuchkante bis zu den Schultern und die untere bis in die Kniekehlen reicht.
  • Nun setzen Sie sich mit Ihrem Rücken vor das Kind und führen die Tuchenden über Ihre Schultern.
  • Halten Sie Ihr Kind mit einer Hand fest, nehmen Sie mit der anderen Hand die Tuchenden zusammen und ziehen Sie Ihr Kind auf den Rücken, bis es über Ihre Schultern blicken kann. Prüfen Sie bitte, ob das Tuch bis in den Kniekehlen des Kindes reicht.
  • Die Tuchenden werden einzeln unter Ihren Achseln hindurch nach hinten geführt, wie die Träger eines Rucksackes.
  • Bei einem kurzen Tuch werden die Tuchenden unterhalb des Pos mit dem Kreuzknoten verbunden
  • Bei einem längeren Tuch werden die Enden unterhalb des Pos gekreuzt, unter den Beinchen hindurch (um ein Einschnüren der Beinchen zu verhindern!) nach vorn gebunden und mit einem Kreuzknoten gesichert.
  • Jetzt können Sie sich aufrichten.

Tragetücher aus unserem Sortiment

Tragetuch binden

Wie das Tragetuch richtig binden?

© Amazon.de

Sie haben sich für das Tragen Ihres Kindes in einem Tragetuch entschieden? Das ist wunderbar. Wenn Sie nun noch nicht genau wissen, wie sie das Tragetuch binden, ist das nicht schlimm. Wir zeigen im Folgenden die verschiedenen Bindetechniken (jeweils mit dem passenden Video zur Bindetechnik) und gehen auf die Vorteile der einzelnen Trageweisen ausführlich ein. Sofern Sie gleich das Glück von zwei Kindern haben, so können Sie diese auch Tragen.

Tragetuch binden: Sonderfall Zwillinge

Die Bindetechnik soll sicher für Eltern und Kind sein. Eine besonders große Belastung bedeutet das Tragen von Zwillingen, da schon durch die Schwangerschaft Hüfte und Wirbelsäule belastet sind. Bewährt haben sich dabei die Wickelkreuztrage, die Hüftkreuztrage sowie die Kreuztrage vorne und hinten. Die Eltern sollten sich in diesem Fall mindestens zwei Tragetücher anschaffen, damit beide Kinder den richtigen Sitz haben. Außerdem können die Kinder dann von zwei Personen getragen werden. Denn wegen des hohen Gewichts ist das Tragetuch bei Zwillingen für eine Person meistens nur kurzweilig möglich. Dies gilt besonders, wenn beide Kinder schon im Kleinkindalter sind.

Hoppediz Tragetuch DUBLIN

ab 65,84 € 99,00 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt. Detailsansehen

Gewicht in Gramm 803
Produktabmessungen in cm 460 x 70
Material 100 % Baumwolle
Verschiedene Trageweisen möglich?
Rückentragen möglich?
Bindeanleitung im Lieferumfang enthalten?

Die richtige Auswahl des Tragetuchs

Die Auswahl des geeigneten Tragetuchs richtet sich nach der Bindetechnik und der Konfektionsgröße der tragenden Person. Beim Kauf sollten Sie daran denken, dass das Tuch hohen Belastungen ausgesetzt ist. Es muss sich leicht binden lassen und gleichzeitig soll das Kind darin sicher und ausreichend Platz finden.

Daher sollte die Tuchgröße ungefähr

  • 70 Zentimeter breit und
  • fünf Meter lang sein.
  • Das Tuch sollte frei von Umweltgiften sein. denn schon kleine Mengen von halogenorganischen Verbindungen können das Hormon- und Immunsystem schädigen.
  • Ebenfalls ist von einem Tragetuch in Leiwandbindung abzuraten, weil es schneller ausleiert und eine geringere Elastizität aufweist.
  • Das schadstofffreie Tuch muss eine geeignete Dicke aufweisen. Ist es zu dünn, kann sich der Stoff in den Körper einschneiden. Wird das Tuch zu dick, können Sie es nur schlecht für die Bindungstechniken nutzen.
  • Das Gewebe soll horizontal und vertikal sein. Diagonal soll es elastisch sein.
  • Die Oberfläche darf nicht aufgeraut sein, sonst lassen sich nur schwer Knoten bilden. Zu glatte Schichten lassen dagegen Knoten nachgeben.
  • Achten Sie bei den Kanten auf eine doppelte Versteppung. Nur so lassen sich hohe Belastungen aushalten.

Zur Vereinfachung der Bindetechnik markieren Sie die Mitte. Die Bindungstechniken fallen leichter, wenn Sie vor dem Gebrauch das Tuch mehrfach waschen.

Tragetuch binden: Allgemeine Bindetechnik

Zuerst breiten Sie das Tuch auf einer glatten Oberfläche aus. Dann suchen Sie die Mitte. Je nach spezielle Bindetechnik legen Sie das Tuch um. Beachten Sie dabei, dass sich das Tuch nicht verdreht und dass es locker fällt.

Aber wie bringt man das Kind am besten in das Tragetuch?

Legen Sie das Kind über die Schulter, doch nicht zu weit, damit es nicht unangenehm für das Kind wird und zur Ablehnung führt. Dann lassen Sie das Kind vorsichtig in die Tragetasche gleiten. Dabei halten Sie das Kind immer sicher mit einer Hand fest. Sobald das Kind fest im Tuch sitzt, müssen Sie sich vergewissern, ob die Bindung wirklich fest ist. Dazu ziehen Sie alle Falten und Knoten glatt. Anhand einer Checkliste überprüfen Sie, ob das Kind sicher und bequem sitzt.

Doch welche Kriterien müssen beachtet werden, um sich von der Stabilität der Bindung zu überzeugen?

  • Die Höhe muss stimmen. So sollten Sie das Baby auf dem Kopf problemlos küssen können. Denn Rücken und Kopf müssen beim Kind gestützt werden. Außerdem darf der Rücken der Träger nicht zu stark belastet werden. Da bei der Trageposition öfters gewechselt wird, wird einer einseitigen Belastung des Rückens der Träger entgegengewirkt.
  • Die Festigkeit überprüfen Sie am besten, indem Sie sich nach vorne beugen und das Kind beobachten. Das Kind soll dabei nicht zusammensacken. Sein Köpfchen soll gestützt aber nicht fixiert sein.
  • Die korrekte Bindung wird sichtbar, wenn das Kind am Körper sitzt aber nicht am Körper hängt.
  • Die richtige Stellung ist beim Kind gegeben, wenn die Kniekehlen einen Winkel von 90 Grad bilden oder sie höher liegen als die Windel. Das Tuch muss die Kniekehlen des Kindes miteinschließen.
  • Kleinere Babys sollten eine Froschhaltung einnehmen. Dies gelingt, wenn Sie die Knie ganz hochziehen.
  • Das Tuch darf nicht an der Haut des Babys reiben. Deswegen ist es ratsam,bei jedem Schritt das Tuch nachzuziehen und die Falten zu glätten.
  • Sie sollten bei der Anwendung des Tragetuchs darauf achten, dass Schultern und Nacken nicht durch eine falsche Bindetechnik Schmerzen und eine Fehlhaltung hervorrufen.
  • Immer wieder sollten Sie das Tuch nachziehen und Knoten glatt streichen. Ergibt sich dadurch keine Erleichterung sollte eine andere Wickeltechnik ausprobiert werden.

“Welche Wickeltechnik ist die beste für mich und mein Kind?”

Für Neugeborene hat sich die Technik der Wickelkreuztrage bewährt, dagegen wird die Anwendung der Kreuztrage erst für Babies ab zwei Monaten empfohlen.

Tragetuch binden: Wickelkreuztrage

Diese Wickeltechnik kann schon bei Neugeborenen angewandt werden. Sie eignet sich insbesondere für Babys, die keine Liegestellung mehr einnehmen möchten. Da dabei das Gewicht auf den gesamten Rücken verteilt wird, hat sich die Technik bei Trägern mit Rückenproblemen bewährt. Der Nachteil dabei ist, dass die Wickelkreuztrage immer wieder neu gebunden werden muss. Zudem müssen Sie die richtige Höhe beachten. Der Bauchnabel gilt als Orientierung. Arme und Schultern des Säuglings dürfen nicht herausschauen. Die Bindetechnik darf nicht locker sein, weil die Kinder sonst zu tief sitzen. Andererseits darf das Kinn nicht den Kopf des Kindes berühren.

Sonderfall: Zwillinge Wickelkreuztrage

Für Zwillinge verändert sich die Bindungstechnik. Denn die Tuchtasche vor der Brust benötigt extra viel Raum für zwei Babys. Das erste Kind wird in die Mitte des Tragetuchs gelegt. Mit der gleichen Hand fixieren Sie das Ende des Tuchs. Auf der anderen Seite legen Sie das zweite Kind in das Wickeltuch. Das Tuch muss dabei beide Kinder mit ihren Schultern umfassen. Mit einem Arm fixieren Sie die beiden Tuchseiten und die Babies. Die andere Hand umfasst die Tuchseite der gegenüber liegenden Hand. So wird das Tuch straff über die Babies gespannt. Zuletzt müssen Sie die untere Tuchseite fixieren. So stärken Sie den Bereich unter den Füssen des Babies. Die Kinder werden von einer Hand zur anderen übergeben und festgehalten. Die inneren Tuchkanten links und rechts werden auseinander gezogen. Dadurch werden sie besser gestützt.

Tragetuch binden: Kreuztrage

Das Tragetuch für die Kreuztrage muss eine Länge von mindestens 350 Zentimetern aufweisen. Dazu muss das Tragetuch über die Schultern so weit reichen, dass es auf dem Rücken bis zu Taille eine Schlaufe bildet. Das eine Ende des Tragetuchs muss um 20 Zentimeter länger sein als das andere. Beide Enden kreuzen sich locker in Brusthöhe. Das längere Ende ziehen Sie durch die Schlaufe zum Rücken. Danach folgt das kürzere Ende des Tuchs. Dann bilden sich beide Enden seitlich zu einen Knoten. Dann legen Sie das Stoffkreuz vor dem Bauch nach unten.

Unterdessen ist das Kind an eine Schulter gelehnt und wird mit einer Hand fest gehalten. Mit der anderen freien Hand umfasst man das Bein des Kindes und schiebt es zwischen den Tuchbahnen hervor. Dann wird das Kind an die andere Schulter gelehnt und das andere Bein wird hervorgeholt. Das Kind muss in jeden Fall solange festgehalten werden, bis der Stoff der inneren und der äußeren Bahnen des Tragetuchs sich weit über den Rücken ausgeweitet hat.

Ganz wichtig ist, dass Sie überprüfen, ob das Baby eng am Körper angeschmiegt ist und die richtige Sitzhaltung einnimmt. Eventuell müssen Knoten nachgezogen werden, wenn das Tuch zu locker sitzt.

Daneben können Sie aus dem Tragetuch eine Känguru-Trage oder einen seitlichen Hüft-Sitz binden, wovon jedoch abgeraten wird, weil sich bei der Känguru Sitztechnik das ganze Gewicht des Kindes auf die Hüfte konzentriert.

Sonderfall Zwillinge:

Die Kreuztrage kann für Zwillinge abgewandelt werden. Dabei werden die Kinder auf den Rücken und auf dem Bauch gebunden. Als Alternative wird jedes Kind an eine Hüfte gebunden.

Tragetuch binden: Känguru-trage

Die Bindetechnik der Känguru-trage gehört nichts destotrotz zu den beliebtesten Wickltechniken. Sie wird bei Babies ab sechs Wochen angewandt. Das Tragetuch sollte mindestens eine Länge von 3,40 Meter – in der Regel 3,70 aufweisen. Hier legen Sie das Baby auf die Mitte des ausgebreiteten Tragegurts. Dabei gelangt die untere Stoffkante bis in seine Kniekehlen. Ziehen Sie die beiden Tuchenden über seine Schultern. Halten Sie das Baby beim Aufrichten mit beiden Händen fest. Die linke Hand zieht das rechte Ende des Tuchs nach vorne. Gleichzeitig halten Sie das Baby mit der rechten Hand fest. Das Tuch wird mit beiden Händen gestrafft.

Bei der Wickeltechnik müssen Sie unterscheiden, von welcher Tuchgröße Sie ausgehen. Weist das Tuch nur 3,20 Meter auf, knoten Sie beide Enden des Tuchs unter dem Po des Kindes. Dann führen Sie beide Enden des Tuchs unter die kindlichen Beine. Das Tuch gelangt hindurch zum Rücken. Am Rücken werden beide Enden mittels Weberknoten fixiert.

Tragetuch binden: Hüft-Sitz

Der Hüft-Sitz im Tragetuch hat sich bei älteren Kindern bewährt, weil das Gewicht teilweise auf die Hüfte verlagert wird. Dise Bindetechnik kann schon im Alter von sechs Wochen angewandt werden. Da die korrekte Sitzhaltung beim Kind vorliegt, kann sie auch für die linke und rechte Hüfte bei Zwillingen angewandt werden. Der Hüft-Sitz ist mit jeder Länge eines Tragetuchs vereinbar. Zuerst legt man das Tuch über die Schulter. In der Höhe der Hüfte wird es zusammengebunden und in Rückenhöhe fixiert. Das Baby gleitet vorsichtig von der Schulter in die Schlaufe und sitzt so auf der Hüfte. Das Tuch wird auf der Schulter verschränkt. Die äußere Kante wird auf dem Oberarm gelegt. Mit gespreizten Beinen nimmt das Baby eine feste und bequeme Sitzstellung ein.

Tragetuch binden: Rucksacktrage

Bei der Rucksacktrage liegt das Kind auf dem Rücken. Diese Wickeltechnik ist ab dem dritten Monat geeignet. Dazu plazieren Sie Ihr Kind in die Mitte des Tuchs. Die oberste Kante des Tuchs muss ungefähr zwei Finger breit über den Ohren des Säuglings liegen.

Ziehen Sie das Tuch unter dem Po des Kindes zusammen und richten das Kind auf, indem Sie links und rechts das Tuch entlang des Rückens nach oben schieben. In Höhe des kindlichen Kinns halten Sie das geraffte Tuch mit einer Hand zusammen. Dabei wechselt die linke Bahn des Tuchs in die rechte. Schaukeln Sie Ihr Kind und lächeln Sie es an, damit es nicht ungeduldig wird. Dann halten Sie Ihr Baby nach oben. Dabei stüzt Ihre linke Hand den Kopf und den Rücken des Säuglings. Vor Ihrem linken Oberarm befinden sich die Beine. Auf dem Bauch schiebt man das Kind auf den linken Oberarm. Der Kopf ist oben. Po und Beine folgen über die linke Schulter des Trägers. Sobald das Kind uf de Schulter angekommen ist, legt man eine kurze Pause ein.

Beide Bahnen des Tuchs befinden sich in Ihrer rechten Hand. Die linke Hand stabilisiert das Baby. Der Kopf des Säuglings schmiegt sich an die Wange des Trägers. Die Spannung des Tuchs muss ständig gehalten werden, damit das Kind sichwe gehalten wird. Sie greifen dann mit der linken Hand über Ihre rechte Hand, so dass beide Hände die Tuchenden festhalten. Dann legt man die rechte Hand über die linke Hand und übernimmt den rechten Strang des Tuchs. Dieses Ende des Tuches wird unter Spannung über dem Kopf auf die Schulter gehoben, so dass beide Enden des Tuches in einer Hand liegen. Somit erhält eine Hnd uneingeschränkte Beweglichkeit. Damit kann der Träger das Kind halten und auf dem Rücken in die richtige Lage bringen.

Dabei müssen Sie darauf achten, dass der Oberkörper leicht nach vorn gewinkelt ist. Po und Kopf werden leicht angehoben. Diese Haltung wird beibehalten bis ein Knoten gebunden wird. Eine Hand fasst in Richtung Nacken und Kopf und führt das Tuch nach vorn. Das Tragetuch muss von der Kopfkante aus – Falte für Falte – straffgezogen werden. Die breiten Träger befinden sich jetzt über den Schultern. Die beiden Bahnen des Tragetuchs werden zweimal in Taillenhöhe rotiert. Anschließend legen Sie unter Ihren Schultern beide Tuchenden nach hinten über die Beine des Kindes. Unter dem Po des Kindes werden beid Enden gekeuzt und mit einem Dopelknoten fixiert.

Tragetuch binden: Tragetuch Wiege

Das Tragetuch wird in zwei gleich große Seiten aufgeteilt. Dann legen Sie das Baby über die Schulter. Das Tuch fixieren Sie mit einem Doppelknoten auf der gegenseitigen Hüfte. Dann entfernen Sie das Tuch. Das Kind rutscht in die breite Seite mit einem Arm und Kopf in das Tuch. Der Doppelknoten liegt nun am Rücken des Trägers. Beim Aufheben des Kindes muss der Säugling vorsichtig gehalten werden. Sein Köpfchen schmiegt sich an die eigene freie Schulter. Der Doppelknoten muss verstärkt werden, um Oberarm, Rücken und Schulter einzubeziehen. Dann ist das Tragetuch Wiege fertig.

“Wie wirkt die Außentemperatur auf das Baby?”

Behalten Sie beim Tragen des Babys immer die Außentemperatur im Auge. Zwar wärmen das Tuch und Ihr Körper das Baby, trotzdem müssen Sie auf ausreichende Bekleidung von Kopf, Nacken und Füßen achten. Im Winter sollten Sie das Kind immer unter einer Jacke tragen. Hier eignen sich Tragecover als zusätzlicher Schutz für die Kleinsten. Im Hochsommer können dagegen Körperwärme und Tragetuch das Kind überhitzen. Deswegen sollten Sie bei extrem heißen Temperaturen auf ein Tragetuch verzichten.

Sicherheit geht vor

In jedem Fall wenden Sie die Bindetechniken des Tragetuchs nicht als erstes bei den Kindern an,sondern verwenden Sie zuerst Babypuppen, um Ihre Kinder vor Verletzungen bei Anwendungsfehlern zu bewahren. Auch die Hilfe einer Hebamme sollten Sie bei Ihren ersten Übungen in Anspruch nehmen, um die Bindetechniken des Tragetuchs zuerst unter Aufsicht fachgerecht auszuführen, bevor Sie diese bei Ihren Kindern durchführen.

Vorteile von Tragetüchern

Tragetuch binden: Die korrekte Anwendung der Bindetechniken eines Tragetuchs schenkt dem Baby von Geburt an Wärme und Geborgenheit und fördert die Eltern-Kind-Bindung. Das Kind hat engen Körperkontakt und nimmt den Geruch auf. Das leichte Schaukeln beim Gehen beruhigt das Baby, denn es erinnert es zugleich an die wohlig warme Zeit im Bauch der Mama. Das Wachstum der Rückenmuskulatur wird in Gang gesetzt.

Wenn das Kind durch die korrekte Bindungsweise eine Anhock-Spreiz-Stellung einnimmt, beugt die Lage eine Hüftdysplasie vor. Die Hüftgelenke können nachreifen. Außerdem leiden die Kinder seltener an Bauchschmerzen oder Koliken. Mit dem Tragetuch sind Sie mobiler als mit einem Kinderwagen, wodurch Sie sich leichter im Alltag fortbewegen können. Zudem können Sie mit beiden Händen zupacken, während Sie das Kind nicht ablegen müssen. Im Gegensatz zu den Tragesäcken zeichnen sich die Tragetücher aufgrund ihrer Vielseitigkeit aus. Die verschiedenen Bindungstechniken können sich dem Alter des Kindes anpassen.

Zunächst wird der Säugling vor dem Bauch gebunden, später auf der Hüfte oder am Rücken. Normalerweise sollten Sie das Baby bis zu sieben Kilogramm auf dem Rücken tragen. Bei höheren Gewicht wird der Rücken stark belastet. Deswegen wird ab dem vierten Monat das Tragen in Rückenposition empfohlen, weil dabei die Belastung für den Träger am geringsten ist als in einer anderen Position. Dabei sollte man die Kinder nie nach außen tragen. Denn dadurch wird der Rücken überstreckt.

Der gesunde Sitz mit gespreizten Beinen wird nicht mehr aufrecht gehalten. Zudem kann das Kind sich nicht mehr umdrehen und sich an die schützende Brust der Eltern kuscheln. Wenn das Kind nach innen liegt, lernt es seine Umwelt durch seine Eltern über Gesichtsmimik, Herzschlag und Resonanz kennen, wodurch die Bindung enger wird.
Das Tragetuch eignet sich für Kinder daher von Geburt an bis zu einem Alter von drei Jahren. Zudem kann das Tuch als Hängematte oder Babytrage umfunktioniert werden.

Die klassische Trageweise: Hüftsitz

Sein Kind auf der Hüfte abzusetzen, um es zu tragen, ist für Eltern eine ganz natürliche, fast schon automatische Bewegung. Das gilt auch für das Kind, das sich mit den Beinchen reflexartig festklammert. Mit Deinem DIDYMOS Tragetuch zum Hüftsitz gebunden unterstützt Du bei dieser ursprünglichen Art zu Tragen zudem Eure Gesundheit: Du kannst das Gewicht Deines Kindes optimal auf Deine Hüfte und Schulter verteilen und es dadurch länger bequem tragen – auch wenn es älter und damit schwerer wird. Der Rücken Deines Babys wird gleichmäßig abgestützt, was besonders wichtig ist, wenn es noch nicht selbständig sitzen kann.

Bei einem Tragetuch ab Größe 4 kannst Du die langen Tragetuchenden wie bei der Hüftschlinge einfach nach vorne holen und sie unter dem Po Deines Kindes noch einmal zusammenbinden. So stören Dich die Tuchenden nicht am Rücken. Oder Du rollst die Enden in die Kopfkante des Tuchs zu einer Nackenrolle ein. So ist der Kopf Deines Babys gestützt und es kann ihn trotzdem noch nach rechts oder links drehen.

DidyTipp

Auch bei dieser Trageweise heißt es: Bei kleinen Babys das Tragetuch bis zum Köpfchen ziehen und das Gewebe von der einen Tuchkante bis zur anderen strähnchenweise – also in mehreren Stoffbahnen – nachziehen. So ist Euer Kind nach allen Seiten sicher gestützt. Mit zwei Ringen ist das Binden übrigens noch einfacher.

HANDLING: „Seitliche Tragevarianten“ mit deinem Baby!

„Ein Baby will getragen sein“! In dem wohl bekanntesten Fachbuch zum Thema „Alles über geeignete Tragehilfen und die Vorteile des Tragens“ (Evelin Kirkilionis / Kösel Verlag) ist dieser Titel sicherlich zutreffend. Schon in den letzten Wochen vor einer Geburt hat ein Baby in der drangvollen Enge im Mutterleib sehr viel Halt erfahren und die Tiefensensibilität (Selbstwahrnehmung) wurde ständig anregt. Dies (und vor allem eine natürliche Entbindung durch den engen Geburtskanal) bereitet das Neugeborene optimal auf die Anpassung gegen die Schwerkraft nach der Entbindung vor.

Doch nicht immer fällt es den Kleinen leicht sich an die Gegebenheiten auf der Welt zu gewöhnen und damit zurecht zu kommen. Sie benötigen nun auch weiterhin …

• äußeren Halt in ihrer natürlichen Beugehaltung.
• rhythmische Bewegungen durch das Getragenwerden.
• die bekannten Herzgeräusche und den Körpergeruch von Mama.
• vor allem aber „Körperkontakt“ in vielen verschiedenen Varianten.

Daher ist das Getragen- und Umsorgtwerden so existenziell notwendig für einen noch hilflosen Säugling. Nach der Wochenbettzeit (hoffentlich viel schlafend im Nest!) wird er zunehmend immer mehr vom „Nestling“ zu einem „aktiven Tragling“.

In meinem Expertenrat Tragekinder im Tuch und in der Babytrage habe ich meine Tipps aus physiotherapeutischer Sicht zum Tragen schon sehr ausführlich beschrieben.

Kurze Wiederholung:
Nicht zu früh mit dem Tragen beginnen (nach U3, bei beginnender Kopfkontrolle); vorerst vorne tragen mit guter Anhockspreizstellung der Hüftgelenke und runder, symmetrischer Beugehaltung (optimal „Wickelkreuztragetechnik“) – bitte nicht mit Gesicht des Babys in Laufrichtung tragen!!!; seitliches Tragen ab anfänglichem Sitzalter mit ca. 6/7 Monaten; hinten Tragen eher bei größeren, schwereren Kindern (ab ca. 10 kg – je nach Fitness des Trägers) ratsam, aufgrund weniger Beobachtung /Schutz für das Kleine.

Diesmal möchte ich nochmal etwas zu den seitlichen Varianten des Tragens schreiben.
Wenn du dein größeres Kind also nach den ersten Sitzfähigkeiten auf der Seite tragen willst, gibt es hier zum Beispiel diese Varianten:

1. Beckenkammsitz (auf deiner Hüfte – mit deinen Händen fixierend)
2. „Hüftschlinge“ (als Beispiel) mit dem Tuch
s. Youtube: kokadi Bindeanleitung Hüftschlinge Tragetuch
3. Tragen mit einem Sling
s. Youtube: kokadi Bindeanleitung RingSling Sling Tragetuch
4. Spezieller Hüftgurt (z.B. „Easy Rider“ von Easy GmbH)

Bei diesen Varianten auf der Hüfte sitzend, hat dein Kind die Möglichkeit, sich genau altersgerecht mit seinem Körper zu halten, zu bewegen und immer mehr von seiner Umwelt mit zu bekommen.

WICHTIG! – Korrekte Trageweise:

Die nach hinten zeigende Schulter des Kindes muss nach vorne gebracht werden. Der Brustbereich des Kindes zeigt demnach frontal nach vorne (wie die des Trägers!). Durch diese Drehbewegung im Rumpf erhält das Kind eine asymmetrische Position (wie beim Robben, Krabbeln, Gehen – also motorisch aktuell!!!), wobei der „Schultergürtel gegen den (an der Seite fixierten) Beckengürtel“ verdreht gehalten wird. Dies hat zur Folge, dass die Aufrichtung (Streckung) im Rumpf deutlich besser wird und der Nackenbereich nicht „überstreckt“ wird. Vor allem bei Kindern mit niedriger Körper- und Muskelspannung ermöglichen die seitlichen Tragevarianten einen natürlichen Spannungsaufbau im Körper. Zusätzlich haben die Tragekinder hierbei beide Hände zum Spielen (Hand-Hand-Koordination) frei und können auch so zu ihrem Mund greifen (Hand-Mund-Koordination). Sie zeigen daher auf der Seite immer mehr Aktivitäten (mit koordinativen Drehmustern) und daraus resultierend auch mehr adäquate Körperspannungen.

Das kann man schon beim Hochnehmen auf die Hüfte sehen, dass die größeren Kinder sich wie „kleine Kletteräffchen“ an dem Träger in der richtigen Position (gespreizte und angehockte Hüften/ hochgezogene Füße) mit den Händen festklammern.

Also alles sehr natürlich und gut für eine gesunde Entwicklung!!!

Physiotherapeutischer Rat:
Achte bitte immer auch auf deinen Rücken! Wechsle öfters mal die Seiten, denn das bringt für dich und dein Baby Entspannung und eine abwechselnde Belastung der Körperseiten!!!

Schöne Tragemomente mit deinem Baby, wünscht dir Meike

Hier geht es zu passenden Themen:

Das solltest du über „die Hüftgelenke deines Neugeborenen“ wissen!
Wann darf dein Baby sitzen?
HANDLING: So solltest du dein größeres Baby tragen!

Das richtige Tragen

Das Tragen mit Blick nach vorne empfehlen wir nicht, weil Dein Baby dabei meist keine gute Haltung einnehmen kann und vor allem, weil es sich nicht abwenden kann. Es muss dabei voraus gehen, obwohl es das vermutlich nicht will! Es kann nur in die Ferne
sehen, nicht fokussieren. Es strömen so viele Sinnesreize auf Dein Baby ein und Dein Baby kann sich nicht wehren, es hat keine Möglichkeit, sich abzuwenden. Es kann sein, dass Dein Baby zu weinen beginnt, wenn es ihm zu viel wird, wahrscheinlicher ist aber, dass es nur „zappelt“,
versucht, so viel wie möglich aufzunehmen, zu verarbeiten, dann aber Abends entsprechend viel verarbeiten muss und vermehrt weint/schreit!
Es gibt Möglichkeiten, mit Blick nach vorne zu tragen, wobei zumindest die Hüft- und Kniegelenke gebeugt sind. Das Köpfchen Deines Babys findet evtl. zwischen Deinen Brüsten Halt – bleibt noch das Problem mit der Reizüberflutung und dem nicht abwenden können… Wenn Du der Meinung bist, für Dein Baby ist es trotzdem richtig, wenn es mit Blick nach vorne getragen wird, dann achte bitte darauf, dass es möglichst eine Anhockhaltung einnehmen kann und, dass Du in gewohnter Umgebung so trägst, oder an Orten wo wenig Leute sind. Bitte nicht beim Einkaufen etc. wo viel Rummel ist und viele fremde Leute. (Du kannst natürlich jederzeit Dein Baby auf Deinem Arm (ohne Tragehilfe) mit Blick nach vorne tragen, das ist etwas anderes!)
Du kannst Dein Baby in den ersten Monaten (und natürlich auch noch später) besonders bequem in einem Jerseytragetuch (elastisches Tragetuch) tragen. Damit kannst Du es aufrecht Bauch-an-Bauch, aber auch seitlich, in Wiege-/Stillposition tragen. Besonders breit, mit umgenähter Kante, made in EU und ÖKO-Tex Standard 100-zertifiziert und dazu noch sehr schön, sind die Elastischen Tragetücher von ByKay. Ein Vorteil gegenüber klassischen, gewebten Tragetüchern ist, dass sie vorgebunden werden können, so dass Du z.B. zuhause dein Tragetuch umbinden kannst, wenn Du dann vom Auto aussteigst, brauchst Du nur Dein Baby aus dem Autositz nehmen und ins bereits umgebundene Tragetuch setzen. Du kannst Dein Baby raus- und wieder reinsetzen, ohne dass Du das Tuch jedesmal neu umbinden musst – Du kannst es einfach umgebunden lassen.

Sagt Dir das Binden des langen Tuchs nicht so zu, dann probier doch den Caboo Baby Carrier. Hier brauchst Du nur „reinschlüpfen“.

Der Hüftsitz

Den „Hüftsitz“ kannst du mit deinem Baby ab dem 6. Lebensmonat
bis zum Ende der „Trage-Zeit“ anwenden

Vor allem im Alltag ist das Tragen im „Hüftsitz“ eine Erleichterung,
weil nicht nur die Hände frei sind,
sondern auch vor dem Körper genügend „Freiraum“ vorhanden ist,
um die alltäglichen Dinge wie den Haushalt zu erledigen.

Wichtig ist, dass du den Trageschlingel über den Rücken bis in die Kniekehlen deines Kindes ziehst,
damit es nicht durchrutschen kann.
Kontrolliere immer wieder mal ob dein Kind noch richtig bei dir sitzt.

Wenn du das Gefühl hast dass dein Kind nicht fest genug bei dir sitzt,
kannst du das Tuch an der Schulter übereinander „falten“ bzw. verdrehen.
So wird das Tuch etwas „enger“, dein Kind ist näher bei dir und wird somit noch besser gestützt.

Der Hüftsitz eignet sich auch hervorragend für größere Kinder,
da durch die Stoffbahn des Trageschlingels das Gewicht des Kindes
optimal auf deiner Schulter bzw. Rücken verteilt wird.
So macht das Tragen nicht nur deinem Kind Spaß!

Der Trageschlingel passt in jede Tasche und ist somit bei jedem Ausflug,
Spaziergang oder Einkauf dabei.
Weil nichts gebunden werden muss kann dein Kind ganz schnell „ein-“ und „aussteigen“,
was euch beide total flexibel macht.
So kannst du dein Kind jederzeit ganz unkompliziert und bequem tragen!

Unser Tipp:

Kinder die schon alleine laufen können, kannst du ganz bequem von unten einsteigen lassen,
in dem du dich ein bisschen nach unten bückst und
dein Kind zwischen dich und deinen Trageschlingel schlüpfen lässt.
Jetzt kannst du dein Kind wie gewohnt auf die Hüfte nehmen und die Tuchkanten über seinen Rücken/Po ziehen.
Babys und jüngere Kleinkinder lasst du am Besten von oben über deine Schulter in den Hüftsitz gleiten.

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