Tisch mit essen

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Babys Ernährungsplan

Der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei ab dem 5. Monat

Um Ihr Baby ganz langsam auf die neue und aufregende Welt der Nahrungsmittel vorzubereiten, beginnen Sie zunächst mit einem Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei. Dieser Brei ersetzt die Still- bzw. Milchmahlzeit am Mittag. Für einen behutsamen Start bereiten Sie zunächst einen Brei mit nur einer Gemüsesorte zu.

So finden Sie schnell heraus, was Ihr kleiner Schatz mag und noch viel wichtiger: Ob er auf bestimmte Nahrungsmittel allergisch reagiert. Ideal für den ersten Gemüsebrei sind übrigens milde Gemüsesorten wie Möhrrübe, Pastinake, Kürbis oder Fenchel, die von Natur aus süß schmecken.

Babys essen diesen Brei sehr gerne, weil sie der Geschmack an die leicht süßliche Muttermilch erinnert. Blähende Gemüse wie zum Beispiel Bohnen sollte Sie lieber ganz von Ihrem Einkaufszettel streichen. Sie sind für Babys schwer verdaulich und können zu Bauchschmerzen führen.

Wenn Ihr Baby den Gemüsebrei gut verträgt, können Sie dem Brei nach einer Woche Kartoffeln hinzufügen und schließlich eine weitere Woche später ca. 30 g mageres Fleisch von Rind, Kalb, Geflügel oder Schwein. Da die eigenen Eisenreserven des Kindes nach etwa 4 bis 6 Monaten aufgebraucht sind, ist das im Fleisch vorhandene Spurenelement für die Entwicklung wichtig.

Tipp: Sie können bei der Zubereitung des Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Breis viel Zeit sparen, indem Sie eine große Portion kochen. Kleine Portionen werden in einen Eiswürfelbehälter gefüllt und eingefroren. Für das Mittagessen müssen Sie die Portionen dann nur noch aufwärmen.

Der Milch-Getreide-Brei ab dem 6. Monat

Die Milchmahlzeit am Abend wird zwischen dem 6. und 8. Monat durch durch einen sättigenden Milch-Getreide-Brei ersetzt. Diesen Brei können Sie ganz leicht zubereiten: Sie rühren zunächst Milchpulver nach Packungsangabe an. Die Säuglingsmilch wird dann mit Instant-Getreideflocken und etwas Obstbrei bzw. Obstsaft vermischt. Für den Milch-Getreide-Brei werden glutenfreie Getreide-Flocken wie Hirse, Mais oder Reis empfohlen.

Dieser Brei ist ein hervorragender Eiweiß- und Calciumlieferant und wichtig für die Entwicklung der Zähne und Knochen. Es sind aber auch fertige Milch-Getreidebreie erhältlich, die Sie nur noch mit abgekochtem Wasser anrühren müssen. Bei diesen Breien sollten Sie jedoch unbedingt auf die Zutatenliste schauen: Dort versteckt sich häufig Zucker, Aromastoffe oder Zusätze wie Schokolade.

Der Getreide-Obst-Brei ab dem 7. Monat

Mit etwa 7 Monaten können Sie die letzte Milchmahlzeit mit einem Getreide-Obst-Brei am Vormittag ersetzen. Die Getreide-Flocken werden mit etwas Wasser angerührt und mit vitaminreichem Obst vermengt. Sie können Obstbrei aus dem Gläschen verwenden oder mildes Obst wie zum Beispiel Apfel, Banane oder Birne.

Auf Früchte wie Ananas, Mandarinen oder Orangen sollten Sie unbedingt verzichten. Durch den hohen Säuregehalt bekommen Kinder häufig einen wunden Po. Mit der Einführung des Getreide-Obst-Breis können Sie beginnen, Ihrem Baby zusätzlich Flüssigkeit zu geben. Ideal sind kalorienfreie Getränke wie Leitungswasser sowie ungesüßte Früchte- und Kräutertees.

Um ein für die Zähne schädliches Dauernuckeln zu vermeiden, geben Sie Ihrem Kind am besten einen Becher oder eine Tasse zum trinken.

Ab dem 8. Monat: Vom Brei zur festen Nahrung

Frühestens ab dem 8. Monat können Sie den Vormittags-Brei durch ein Brot ersetzen. Das Brot sollte fein gemahlen sei und keine großen Körner enthalten. Als Aufstrich eignet sich am Anfang dünne Margarine oder Butter, fettarme Wurst sowie vegetarische Brotaufstriche. Damit Ihrem Kind das Essen leichter fällt, schneiden Sie das Brot am besten in mundgerechte Stücke.

Auch Getreideflocken mit etwas zerdrücktem Obst eignen sich prima als Frühstück. Bei der Mittags-Mahlzeit wird der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei nun nicht mehr fein püriert, sondern nur noch grob mit der Gabel zerdrückt. So kann sich Ihr Kind langsam an stückige Nahrung gewöhnen.

Abends können Sie Ihrem Kind Brot mit fettarmer Wurst oder Frischkäse anbieten. Weiches oder geraspeltes Gemüse ist eine leckere und vitaminreiche Beilage. Das Forschungsinstitut für Kinderernährung Dortmund empfiehlt außerdem zwei Zwischenmahlzeiten pro Tag. Dafür eignen sich kleine Obst- und Gemüseportionen, Müsli, Joghurt sowie knusprige Mais- und Reiswaffeln.

12. bis 18. Monat: Ausgewogene Kinderernährung

Nach dem 10. Monat können Sie Ihr Kind langsam auf das normale Familienessen umstellen. Statt mehrerer kleiner Portionen sollen sich die Kinder an drei große Hauptmahlzeiten und kleine Snacks zwischendurch gewöhnen. Vor allem lernt das Kind in dieser Zeit selbstständig mit seinen Händen zu essen und zu trinken.

Sie müssen die Mahlzeiten jetzt nicht mehr speziell für Ihr Kind zubereiten und können viele Lebensmittel ausprobieren. Sie sollten bei den gemeinsamen Mahlzeiten jedoch darauf achten, dass die Speisen nicht überwürzt sind. Vorsicht ist weiterhin bei stark blähenden Lebensmitteln geboten. Eine weitere Richtlinie: Kinder sollten ein- bis zweimal pro Woche Fleisch sowie ein- bis zweimal pro Woche Seefisch essen. Statt Nudeln aus weißem Mehl sollten Sie lieber häufiger die Vollkorn-Variante wählen.

Selbstverständlich können Kinder in diesem Alter zwischendurch auch eine Kleinigkeit naschen, wie zum Beispiel Kekse, Kuchen oder ein paar Gummibärchen. Sie sollten nur darauf achten, dass die Portionen nicht zu groß sind.
Kleinkindern im Alter von 1 bis 2 Jahren wird eine Trinkmenge von 600 ml am Tag empfohlen.

Am besten geben Sie Ihrem Kind Wasser oder ungesüßte Früchtetees. Aber auch gegen eine verdünnte Apfelschorle ist gelegentlich nichts einzuwenden. Streichen sollten Sie dagegen Getränke mit einem hohen Zuckergehalt wie in Limonaden oder puren Fruchtsäften.

Vorsicht bei diesen Lebensmitteln!

Ihr Kind kann mit einem Jahr schon viele Lebensmittel vertragen. Bei folgenden Nahrungsmittel sollten Sie aber vorsichtig sein: Ein absolutes Tabu in den ersten 12 Monaten ist Honig, da die Darmflora bei Säuglingen noch nicht vollständig ausgebildet ist. In dem Naturprodukt können Bakterien enthalten sein, die bei Kindern eine lebensbedrohliche Darminfektion, den sogenannten Botulismus, hervorrufen können.

Aufgrund der Verschluckungsgefahr sollten Sie Ihrem Kind kleine und harte Nahrungsmittel wie zum Beispiel Nüsse, Johannisbeeren oder Sonnenblumenkerne nicht geben. Um schmerzhafte Blähungen zu vermeiden, verzichten Sie bei kleinen Kindern auf Hülsenfrüchte und Kohl.

Ernährungsplan für die ersten 18 Monate im Überblick

  • Von Geburt an bis 6 Monate ist Muttermilch bzw. Milchnahrung die beste Nahrung für Ihr Baby
  • Frühestens ab dem 5. Monat: Beikost-Beginn mit einem Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei
  • Ab dem 6. Monat: Milch-Getreide-Brei
  • Ab dem 7. Monat: Getreide-Obst-Brei
  • Ab dem 8. Monat: Übergang vom Brei zur festen Nahrung
  • Nach dem 10. Monat langsame Gewöhnung an kindgerechtes Essen mit drei Hauptmahlzeiten und kleinen Zwischenmahlzeiten.

Beikost – ab wann darf Baby was essen?

Essen sollte eigentlich eines der schönsten und genussvollsten Themen im Leben sein. Dennoch bergen Essen und Ernährung heute eine Vielzahl von Problemen. Viele Erwachsene und auch auch schon Kinder leiden an Übergewicht, in Einzelfällen auch an dramatischem Untergewicht. Die Ursache von Fehlernährung gleich welcher Art sind oft schon im Babyalter zu suchen. Viele junge Eltern sind heute verunsichert, wenn es um die Ernährung von Babies geht. Mit den richtigen Tipps und Tricks ist aber sichergestellt, dass das Baby alle Nährstoffe bekommt und immer aureichend ernährt ist.

Stillen – das Beste in den ersten sechs Monaten

Die zahlreiche Werbung für Folgemilchprodukte sollte junge Mütter nicht darüber hinwegtäuschen: Stillen ist das Beste für Mutter und Kind. Wer sein Baby in den ersten sechs Lebensmonaten voll stillt, sorgt dafür, dass es die optimale Nahrung bekommt, die alle Nährstoffe enthält und gleichzeitig ideal auf das noch eher unreife Verdauungssystem abgestimmt ist. Es gibt keine bessere Nahrung als Muttermilch, und ein Baby brauchr in den ersten sechs Monaten seines Lebens definitiv nichts anderes.

Dies macht die Frage nach der Ernährung des Babys in dieser Zeit vergleichsweise einfach: Die Muttermilch ist nicht nur optimal zusammengesetzt, sie ist jederzeit verfügbar, immer ideal temperiert, auch nachts problemlos zu füttern und zudem kostenlos. Ein vollgestilltes Baby braucht zu idealen Ernährung in den ersten sechs Monaten weder zusätzlich Wasser noch Tee und auch keine anderen Milchnahrungen. Bei starkem Durchfall hilft es meistens gut, das Baby einfach öfter anzulegen, damit es genug Flüssigkeit erhält. Dennoch sollte hier natürlich der Kinderarzt aufgesucht werden.

Einführung der Beikost – so geht man am besten vor

Nach dem vierten Lebensmonat kann man mit Beikost anfangen – man muss es aber nicht. Nach sechs Monaten ist ein idealer Zeitpunkt für die Beikost gekommen. Unter Beikost wird dabei alles verstanden, was das Baby ab nun zusätzlich zur Muttermilch erhält.

Das kann Wasser, Tee und verdünnter Saft sein, aber natürlich auch Breie verschiedener Art. Am besten beginnt man dabei mit dem Mittagsbrei. Hier kann man gut sehen, ob das Baby diesen verträgt. Kommt es zu Blähungen oder Durchfall, hat die Mutter mittags eher noch Zeit und Energie hierauf zu reagieren als nachts. Beginnen sollte man zunächst mit einer Gemüsesorte. So wäre auch der Auslöser einer möglichen Allergie schnell erkannt. Empfohlen wird in der Literatur meist, mit Möhren zu beginnen.

Beachtet werden sollte hierbei allerdings, dass Möhren bei vielen Babys stark stuhlfestigend wirken können! Am besten beginnt man deswegen mit der Beikost auch mit der zusätzlichen Gabe von etwas Wasser. Je mehr Flüssigkeit das Baby erhält, umso geringer wird die Gefahr einer Verstopfung. Nachdem die ersten Gemüsesorten gut vertragen worden sind, mischt man Kartoffeln dazu. Wenn das Baby auch dies mag, kommt Fleisch hinzu. Bald hat man dann einen kompletten Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei.

Aber die erste Mahlzeit ist erst dann komplett ersetzt, wenn das Baby danach nicht nochmal angelegt oder aus der Flasche trinken muss, um seinen Hunger zu stillen. Nach etwa vier weiteren Wochen kann man dann den Brei am Abend einführen: Hierbei eignet sich am besten ein Milch-Getreide-Brei. Der Milch-Getreide-Brei ist gut sättigend. Dennoch ist nicht immer unbedingt davon ausgehen, dass ein Baby mit Druchschlafproblemen besser schläft, weil es viel Brei am Abend gegessen hat! Nach weiteren vier Wochen etwa kann man dann am Vormittag und am Nachmittag einen Obstgetreidebrei füttern. Die erste Mahlzeit des Tages sollte mindestens bis zum ersten Geburtstag eine reine Milchmahlzeit bleiben.

Gläschen oder selbst kochen?

Ob das Baby Gläschen isst oder von der Mutter bekocht wird, sorgt nicht selten für kontroverse Diskussionen bei jungen Müttern. Beides hat seine Vor- und Nachteile, und beides ist bei einem gesunden Baby problemlos vertretbar.

Gläschen sind unbestritten praktisch.
Sie werden einfach erwärmt und sind dann sofort verfügbar. Gerade wenn wenig Zeit vorhanden ist, leisten Gläschen sehr gute Dienste. Es gibt sie in verschiedenen Sorten und zunehmend auch in Bio-Qualität. Gläschen gibt es für jede Mahlzeit: Man kann im Handel fertige Mittagsbreie kaufen, aber auch Abendbreie wie Grießbrei, zudem auch reine Obstbreie und Obst-Getreidebreie.

Über die Schadstoffbelastung müssen Mütter sich generell keine Sorgen machen: Jedes Babygläschen wird in Deutschland mehrfach kontrolliert, so dass eine Schadstoffbelastung praktisch ausgeschlossen ist. Gläschen sind allerdings nicht billig: Wer sein Baby ausschließlich damit ernährt, wird eine beträchtliche Summe dafür ausgeben.

Selbst zu kochen hat ebenfalls viele Vorteile:
Man kann die Zutaten selbst bestimmen und weiß genau, was an das Baby verfüttert wird. Der frisch zubereitete Brei ist zudem meist schmackhafter als das Gläschen. Viele Mütter berichten zudem, dass Selbstkochen billiger sei. Hierbei lohnt es sich, in großen Mengen vorzukochen und den Brei einzufrieren. Wenn man die Zutaten selbst einkauft, sollte man natürlich unbedingt auf eine entsprechend gute Qualität der Waren achten. Hier ist BIO Qualität unbedingt vorzuziehen, denn konventionelle Produkte sind oft zu sehr mit Schadstoffen belastet.

Gleich, wie man sich entscheidet:
Wer auf hochwertige Zutaten achtet, ernährt sein Baby sowohl mit Gläschen als auch mit Selbstgekochtem gut. Zu vermeiden sind sowohl bei Gläschen als auch bei Selbstbekochtem stark zuckerhaltige Produkte. Babys brauchen keinen Zucker, abgesehen von dem natürlichen Zucker in Obst und Kohlenhydraten. Gesüßte Breie sind überflüssig, sie machen dick, verderben den gesunden Geschmack und sorgen schon früh für Karies und andere Zahnprobleme.

Einführung von Familienkost

Das Baby wird älter, bekommt Zähne, kann alleine sitzen und interessiert sich immer mehr für das, was die anderen Familienmitglieder essen. Der ideale Zeitpunkt für die Familienkost ist gekommen. Unter Familienkost versteht man, dass das Baby nach und nach von den normalen Mahlzeiten mitisst.

Bei der Auswahl der Produkte ist darauf zu achten, dass das Baby sie zum einen gut kauen und zum anderen vom Organismus her gut verwerten kann. Nudeln, weichgekocht, lassen sich auch schon von jungen Babys meist in kleinen Stücken gut kauen, ebenso kleine Obststückchen, weichgekochtes Fleisch und kleine Gemüsestücke. Zu achten ist auf eine salzarme Kost: Zuviel Salz kann die kindliche Niere noch nicht verwerten. Auch ein Zuviel an Gewürzen schadet, Zucker hat ebenfalls nicht in der Nahrung für Babys zu suchen. Bei den ersten Kauversuchen dürfen Babys keinesfalls alleine gelassen werden – die Gefahr des Verschluckens ist noch groß!”

Ran an den Babybrei!

Ab wann und warum?

Ab einem Alter von ungefähr 5 Monaten reichen Muttermilch oder Schoppennahrung nicht mehr aus, um den steigenden Bedarf Ihres Babys an Energie, Eiweiss, Vitaminen und Spurenelementen abzudecken. Ab diesem Zeitpunkt können Sie Ihrem Baby die erste Beikost anbieten. Dies bedeutet der langsame Übergang von Milch- und somit ausschliesslich flüssiger Ernährung, hin zu festerem, püriertem Essen.

Häufige Fragen zum Thema

Stimmt es, dass Bananenbrei stopft?

Bananen können zu Problemen beim Stuhlgang, v.a. Verstopfung, führen – aber das trifft längst nicht für alle Babys zu. Ausprobieren lohnt sich in jedem Fall, denn Bananen eignen sich hervorragend für den ersten Obstbrei, weil sie süss schmecken und wenig Fruchtsäure enthalten.

Wird der Stuhl zu…

vollständige Antwort lesen Welche Beikost ist zu geben, wenn das Baby sehr harten Stuhlgang hat?

Bei Verstopfung sollten Sie Rüebli (Karotten, Möhren), Bananen und rohen, geraffelten Apfel meiden. Gekochtes Apfelmus ist dagegen sehr gut!

Helfen kann zudem Hirse, diese lockert den Stuhl auf. Sie können auch ein paar Teelöffel frisch gepressten Orangensaft in den Brei geben.

Behandlung von…

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Beikost einführen – So geht’s!

Ihrem Baby den Brei schmackhaft zu machen erfordert mitunter etwas Geduld. Ihr Kind muss erst lernen, was mit einem Löffel im Mund zu tun ist und dass sich das Schlucken von Brei anders anfühlt als das von flüssiger Nahrung.

Beginnen Sie mit kleinen Portionen und legen Sie sich auf ein Lebensmittel fest, damit sich Ihr Baby daran gewöhnen kann. Bieten Sie Ihrem Kind den selben Brei mehrere Tage hintereinander an, bevor Sie das Nahrungsmittel wechseln. So können Sie Unverträglichkeiten oder Allergien am besten erkennen.

Je nach Alter Ihres Babys können Sie die Auswahl der Lebensmittel anpassen, nicht alles ist zu früh schon geeignet.

Mit dem Einführen der Beikost stellt sich die Frage nach der Flüssigkeitszufuhr. Bieten Sie Ihrem Baby zur Breimahlzeit abgekochtes Wasser an, ab ungefähr 6 Monaten können Kinder dieses sogar aus einem kleinen Becher trinken. Da im gekochten Gemüse oder Obst bereits Wasser enthalten ist, brauchen Sie sich nicht zu sorgen, wenn Ihr Kind zum Brei nichts trinken mag. Es erhält ausserdem mit den Still- oder Schoppenmahlzeiten Flüssigkeit.

Was tun bei Brei-Verweigerung?

Wenn Ihr Kind den Brei verweigert, zwingen Sie es nicht zu essen. Versuchen Sie es aber trotzdem am nächsten Tag wieder mit dem selben Brei. Kinder brauchen viel Zeit, um sich an einen neuen Geschmack zu gewöhnen. Merken Sie aber nach einiger Zeit, dass Ihr Kind mit der Konsistenz von Brei Mühe hat, dann versuchen Sie, Ihrem Kind ein geeignetes Lebensmittel in die Hand zu geben. Wenn es Interesse am Essen hat, wird es dieses in den Mund nehmen. Mit dieser Methode (BWL= baby-led weaning/Baby-gesteuerte Beikosteinführung) soll der Übergang vom Stillen zur festen Nahrung vom Baby selbst gesteuert werden.

Häufige Fragen zum Thema

Der erste Brei mit dem ersten Zahn?

Viele meinen: Wer einen Zahn hat, ist reif für den ersten Brei.

So ganz stimmt dieser Zusammenhang aber nicht, denn manche Babys bekommen schon einen Zahn, wenn sie noch voll gestillt oder mit Säuglingsmilch gefüttert werden – manche kommen sogar mit einem ersten Zähnchen auf die Welt.

Es kann…

vollständige Antwort lesen Sind Rüebli das beste Gemüse für den Anfang?

Rüebli sind gut für den ersten Gemüsebrei geeignet, weil sie etwas süsslich schmecken und die meisten Babys geschickt an den Löffel gewöhnen.

Manche Kinder haben danach aber Probleme mit zu festem Stuhlgang, was sich in der Regel nach einigen Mahlzeiten normalisiert. Ansonsten können Sie bald…

vollständige Antwort lesen Was muss man beim Würzen beachten, wenn das Baby mit uns am Tisch isst?

Babynahrung (Beikost) sollte bis zum ersten Geburtstag möglichst gar nicht oder nur wenig gesalzen sein. Das gilt auch für die meisten anderen Gewürze, zumindest die schärferen. Wenn möglich kochen Sie also die Speisen ohne Salzzugabe und die anderen Familienmitglieder würzen erst auf ihrem Teller. …

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Das brauchen Sie zum Beikost-Start

Ohne Löffel geht nichts. Grundsätzlich können Sie Ihr Baby mit einem Teelöffel füttern. Allerdings sind spezielle Baby-Löffel aus Kunststoff angenehmer für das Kind. Diese Löffel sind flexibel, aus weichem Material, schmal und nehmen die Temperatur des Breis nicht an. Sie sind also bestens für den Babymund geeignet. Achten Sie beim Kauf von Kuststofflöffeln darauf, dass sie BPA (Bisphenol A) frei sind. Löffel mit einem etwas längeren Stiel eignen sich gut, um Breireste auf dem Gläschenboden zu erreichen.

Ein Lätzchen ist unverzichtbar und kann nicht gross genug sein. Ob Sie nun ein waschbares aus Baumwolle oder ein abwischbares aus Kunststoff verwenden, bleibt Ihnen überlassen. Sobald Ihr Baby beginnt, mit den Händen in den Essprozess einzugreifen, empfiehlt sich ein Lätzchen mit Ärmeln.

Um mit der Beikost zu starten, sollte Ihr Baby mit Unterstützung aufrecht sitzen und den Kopf selber halten können. Dies geht sowohl auf dem Schoss als auch in einem Hochstuhl gut.

Selbst gemacht oder aus dem Gläschen?

Wenn Ihnen die eigenhändige und liebevolle Zubereitung der Beikost wichtig ist, investieren Sie diese Zeit gern. Aber auch mit Fertigbrei ist Ihr Kind bestens mit den nötigen Nährstoffen versorgt.

Fertig-Breie können Ihnen Zeit und Arbeit ersparen. Bei Gläschenkost gibt es gewisse Inhaltsstoffe, die Sie vermeiden sollten, allen voran Zuckerzusätze und Süssungsmittel. Ausserdem wird Ihr Baby länger satt sein, wenn Sie auf nährstoffreiche Gemüsebreie setzen und bei pürierten Menüs darauf achten, dass sie Vollkorngetreide enthalten. Neben den fertigen Gläschen-Breien sind auch viele Milch-Getreide-Breie im Angebot. Diese müssen mit Wasser verrührt werden. Sämtliche Fertig- und Gläschenbreie sind mit Altersempfehlungen versehen, so das Sie einen guten Überblick über das riesige Sortiment bekommen.

Bei selbstgekochtem Brei wissen Sie ganz genau, was drin ist und das Baby kennt von Anfang an den Geschmack von frischem Gemüse. Mischen Sie unter den Brei jeweils etwas Öl mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren. Diese Fettsäuren sind wichtig für die Entwicklung des Gehirns, die Reifung der Intelligenz und des Sehvermögens. Rapsöl ist diesbezüglich sehr gut geeignet. Als Faustregel gilt: pro 100 Gramm Gemüse ein Esslöffel Öl.

Selbstgekochte Breie lassen sich sehr gut auf Vorrat kochen und einfrieren. Machen Sie dies zu Beginn in kleinen Protionen, zum Beispiel in einem Eiswürfelbehälter. Auf diese Weise verlieren Sie nicht gleich einen ganzen Becher Brei, wenn das Baby ihn nicht essen mag.

Häufige Fragen zum Thema

Darf ich Breireste noch einmal aufwärmen?

Das sollten Sie besser nicht tun. Die Speichelspuren am Löffel gehen in den Brei über und führen zu einer rasanten Keimvermehrung und zu Magen-Darm-Infektionen.

Beim Aufwärmen gehen ausserdem wichtige Vitamine verloren. Frisch zubereitete Speisen sind für Ihr Baby viel wertvoller. Bereiten Sie…

vollständige Antwort lesen Darf ich selbstgekochten Brei, in Gläschen eingemacht, mit in die Ferien nehmen? Unser Sohn mag Fertigbrei überhaupt nicht.

Wir würden eigentlich eher davon abraten, und zwar weil die Gefahr von Keimvermehrung bei mehrtägiger Lagerung doch zu gross ist. Babys reagieren sehr empfindlich auf Lebensmittelinfektionen. Und wenn Sie den Obst- oder Gemüsebrei einmachen (also sterilisieren), ist ein Teil der Vitamine nicht mehr…

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Beikost bei allergiegefährdeten Babys

Besonders wenn in der Familie bereits Überempfindlichkeiten auf gewisse Lebensmittel bekannt sind, ist das Allergierisiko bei Ihrem Kind erhöht. Indem Sie dem Baby im ersten Lebensjahr die betreffenden Lebensmittel nicht anbieten, können Sie versuchen, eine Allergie zu vermeiden.

Kuhmilch ist für Kinder in den ersten 12 Monaten nicht geeignet, der hohe Eiweissanteil belastet die noch nicht ausgereiften Nieren des Kindes.

Fühlt sich Ihr Kind nicht wohl oder hat leichte Verdauungsstörungen, können Sie ihm mit dem passenden Brei etwas Linderung verschaffen.

Häufige Frage zum Thema

Ist Joghurt leichter verdaulich als Milch?

Ja, das ist tatsächlich so, weil durch die Milchsäuregärung der Milchzucker bereits umgewandelt ist. Nach 6 Monaten dürfen Babys löffelweise Joghurt probieren. Andere Milchprodukte wie Quark, Dickmilch, Kefir, Cottage Cheese, Blanc battu sollten im 1. Lebensjahr jedoch gemieden werden, weil der hohe…

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Zwischenmahlzeiten

Klappt es mit der Beikost gut und Sie können ganze Stillmahlzeiten mit Brei ersetzen, können Sie Ihrem Kind kleine, feste Zwischenmahlzeiten anbieten. Dafür eignen sich je nach Alter Reiswaffeln, Brot, Cracker oder Knäckebrot. Aber auch Gemüse- oder Früchtesticks sind praktisch, bereits Kleinkinder können daran saugen und lutschen.

Am Familientisch

Der Familientisch ist nicht nur ein Ort zum Essen, es werden auch Erlebnisse des Tages erzählt und Wichtiges besprochen. Schon die ganz Kleinen können aktiv daran teilnehmen, den Eltern und grösseren Geschwistern zuhören, beobachten und nachahmen. Gerade was das Essen betrifft, profitieren Babys stark davon, wenn sie anderen dabei zusehen. Vielleicht möchten Sie schon bald auch vom Essen, das auf dem Tisch steh, probieren.

Damit das Essen aber zum Vergnügen wird, die Eltern es gerne zubereiten und sich alle satt essen können, sind gewisse Regeln sinnvoll.

Letzte Aktualisierung : 11-11-19, KM

Mit dem Baby am gemeinsamen Tisch essen

Breizeit war gestern: Babys finden es richtig spannend, wenn sie endlich am Tisch der Großen mitessen dürfen. Und dort gibt es eine Menge zu lernen.

Ab jetzt keine Sonderstellung mehr…

Zum Ende der Breizeit heißt es für Ihr Baby: Keine Sonderstellung mehr! Zuvor hatte es noch ganz eigene Esszeiten und stand dabei selbst die ganze Zeit im Mittelpunkt. Jetzt tafeln alle zusammen. Das Speisen sollte daher von Anfang an richtig zelebriert werden. Das heißt: Machen Sie es sich alle zusammen so richtig schön und lassen Sie es bloß nicht zu, dass beim Essen jeder vor sich „hinwurstelt“. Ablenkungen wie Fernsehen und Laptop, Hefte und Zeitungen, Telefonate und Smartphone-Getippe sollten tabu sein.

… und auch keine Ernährungs-Extrawürste fürs Baby

Ernährungs-Extrawürste gibt es fürs Baby nun nicht mehr. Wenn das Baby im Alter von zehn bis zwölf Monaten erstmals am Familientisch Platz nimmt, kann es fast alles mitessen – milden Käse, nicht zu fette Wurst, frisches Gemüse, aber auch (saure) Gurken, gekochtes Ei und natürlich weiches Brot. Also herzhaft zugreifen lassen, statt ein „Extra-Baby-Menü“ vor die Nase zu setzen – denn das wäre genau das falsche Signal. Aber: Geben Sie Ihrem Baby Zeit, sich in der neuen Welt zurechtzufinden. Essen sollte immer ein Angebot sein – kein Zwang.

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Dem Baby beim Essen ein Vorbild seinund Regeln aufstellen

„Wenn bei jeder Mahlzeit gute und gesunde Speisen auf dem Tisch stehen, Sie selbst als gutes Vorbild davon essen und Sie Ihrem Kind immer wieder davon anbieten, haben Sie schon genug getan“, fasst Ratgeberautorin Annette Kast-Zahn zusammen.
Eine Grundregel sollte dabei eindeutig formuliert und unumstößlich sein: Gegessen wird bei Tisch. Ein einfaches Motto – konsequent umgesetzt, erspart es Ihnen später viele Diskussionen. So steht von vornherein fest, dass die fünf über den Tag verteilten, festen Mahlzeiten (drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeiten) allesamt am Tisch eingenommen werden. Und darauf sollte sich das Essen auch beschränken. Wenn das Baby den ganzen Tag mit Keksen in der Hand in der Wohnung unterwegs ist, wird es zu Tisch keinen Hunger haben und vieles allein deshalb schon ablehnen. Netter Nebeneffekt: Sie treten nicht überall auf Kekskrümel.

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Eine weitere eherne Regel ist, dass alle gemeinsam anfangen. Ein schönes Ritual, das jede Familie nach eigenen Wünschen ausgestalten kann. Das Essen beginnt also erst, wenn alle am Tisch sitzen. Wann es endet, hängt dagegen vom Alter der Kinder ab. Gerade Tischneulinge können nicht stundenlang still sitzen. Faustregel: Wenn das Baby oder Kleinkind mit dem Essen fertig ist, darf es aufstehen. Sonst ist der Stress am Mittagstisch programmiert. Ab dem Kindergartenalter können die Eltern dann schon mehr Sitzfleisch erwarten.
Auch wichtig: Ein Minimum an Tischmanieren muss sein. Sicher ist es wenig sinnvoll, den Platz des kleinsten Ritters der Tafelrunde zur kleckerfreien Zone zu erklären. Aber: Was Tischmanieren sind, davon sollten auch die jüngsten Esser durchaus schon eine Vorstellung entwickeln. Zum Beispiel indem ganz klar ist, dass mit dem Essen nicht absichtlich großflächig herumgematscht wird. Den richtigen Löffelschwung üben? Ja. Mit Essen herumwerfen? Nein. Und wie können die Eltern das alles am besten verwirklichen? Ganz einfach: Indem sie ein gutes Vorbild sind, klare Regeln vorgeben, sich freundlich, aber konsequent durchsetzen und ansonsten die kleinen Tischneulinge mit viel Liebe und Geduld begleiten. Schließlich sollen sich bei Tisch ja alle wohlfühlen.

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Ciao Brei! Ein paar Gedanken zum Start in die Familienkost

Irgendwann ist es so weit: Kleine Finger schnappen nach allem, was in Reichweite kommt. Die Augen werden ganz groß und fixieren genau, was da so auf den anderen Tellern liegt. Und mit aller Energie und Standhaftigkeit, die einem kleinen, fast einjährigen Menschlein so zu Verfügung steht, gibt es zu verstehen: Ich. Will. Das.

Und nichts anderes mehr, vor allem keinen faden Brei so wie die Monate zuvor. Und so ist das dann: Ich esse ab jetzt Familienkost. Keine Diskussion! Das Baby wird langsam aber sicher zum Kleinkind. Und Mami verdrückt wieder eine kleine Träne, denn das Kind, das sich da mit Händen und Füßen gegen den Brei sträubt und seine Finger nach den Käsestücken auf dem Teller der kleinen Schwester ausstreckt, hat einen weiteren Schritt gemacht. Einen ganz schön entscheidenden.

Ab zehn Monaten geht’s los am Familientisch

Ab einem Alter von zehn Monaten, sagen Experten, können Kinder Schritt für Schritt am Familientisch mitessen. Das bedeutet dann: Statt Brei kann ab sofort all das, was der Familienesstisch hergibt, probiert werden. Klingt logisch und sinnvoll. Wenn das mit Theorie und Praxis nicht immer so ein Kreuz wäre. Denn die Umstellung ist manchmal gar nicht so einfach.

Da hat man jetzt monatelang einen Brei-Fahrplan ausgearbeitet, hat neue Nahrungsmittel nur schrittweise eingeführt und jeden Kürbis, jede Pastinake sorgfältig ausgewählt und zubereitet. Und jetzt will das Kind Emmentaler essen. Und Gurke. Und Wiener Würstchen. Mit zwei halben Zähnen. Und zwar von einem Tag auf den anderen. Was davor war, ist egal. Ich will jetzt ein Stück von dem Spiegelei! Sofort!

Das Kreuz mit Theorie und Praxis

Und der Gedanke, einfach das anzubieten, was ohnehin auf den Tisch kommt, er klingt ja so praktisch. Im Alltag sah das bei uns aber eher so aus: Das normale Essen ist zu salzig /würzig/süß /was auch immer, deswegen muss entweder eine Extra-Portion fürs Baby zubereitet werden. Oder die Eltern geben sich mit dem ungewürzten Essen zufrieden.

Danach stellt man fest, dass die Nudeln jetzt gut ankamen, der Brokkoli aber geflissentlich ignoriert wurde (stattdessen liegt er jetzt unterm Tisch, zusammen mit den Brötchenkrümeln und den Käsestücken vom Frühstück). Die große Schwester macht da gerne mit, denn auch sie mag Nudeln „mit ohne Soße“ viel lieber und weil es so schön ist, landet ihr Brokkoli auch gleich mit unterm Tisch.

Mama kämpft, um beiden Kindern wenigstens ein winziges Brokkoli-Stückchen schmackhaft zu machen. Kinder weigern sich und schmeißen jetzt auch noch die Mandarinenstücke vom Nachtisch unter den Tisch. Am Ende der Mahlzeit ist man total erschöpft, muss erst einmal eine halbe Stunde lang unterm Tisch saugen und putzen und denkt wehmütig daran, wie schön das war, als man dem Baby-Kind einfach in fünf Minuten flott den Brei eingeflößt hat. Inklusive Brokkoli.

Zumal Kinder, sobald sie mit der Familienkost anfangen, einen unbändigen Willen entwickeln, sich alles selbst in den Mund zu stecken. Was ja auch gut ist! Denn wie sonst sollen sie es lernen. Bedeutet aber auch: Nach dem Saugen nochmal 20 Minuten fürs Waschen und neue Einkleiden der Kinder einplanen.

Neues kennenlernen, neugierig sein, ausprobieren

Und dennoch: Es ist so schön zu sehen, wie es den Kleinen schmeckt. Wie sie die Lebensmittel, die sie aus dem Brei ja im Grunde schon kennen, nochmals neu entdecken. Weil jetzt neue, entscheidende Faktoren hinzukommen: Die Haptik und die neue Lebensmitteltextur. Wie fühlt sich das in der Hand an? Wie führe ich es zum Mund? Und erst das Gefühl, das das Lebensmittel im Mund hinterlässt! Unsere beiden Kinder sind beide große „Konsistenzesser“, wie ich zu sagen pflege. Nur so kann ich mir erklären, warum beide Granatapfelkerne lieben (die ploppen so schön im Mund) und wieso die Große Gemüse ausschließlich dann isst, wenn es noch knackig ist (zu lang gekochter Blumenkohl? Igitt!!!). Durch die Art wie Kinder das Essen neu entdecken, neu fühlen, lernen sie mit Spaß das Lebensmittel zu schätzen, oder nicht. Auch das gehört dazu. Für die Ernährungserziehung ist diese Phase unersetzlich.

Und das ist ja das Schöne daran: Neues zu entdecken. Seine Kinder auf diesem Weg zu begleiten. Kreativ zu sein. Und dann zu merken: Ja, genau so ist es richtig. Avocado unterm Tisch? Egal. Die andere Hälfte ist nämlich in glücklichen Kindermündern gelandet, die einen jetzt gerade sehr zufrieden anlachen.

Seid ihr auch gerade unsicher, wie der Start in die Familienkost am besten klappen kann? Dann schaut mal bei unseren Tipps nach.

Beikostplan: Optimale Babynahrung für das erste Lebensjahr

Der Beikostplan ist ein wichtiger Wegweiser für die Ernährung Ihres Babys. Im ersten Lebensjahr macht Ihr Kind bedeutende Schritte in seiner Entwicklung – auch bei der Nahrungsaufnahme. Diese lassen sich in drei Phasen einteilen: Stillen, Beikost und Familienkost.

Beikostplan: von der Geburt bis zur Vollendung des ersten Lebensjahrs

Gleich nach der Geburt wird Ihr Kind mit Muttermilch versorgt, nach einigen Monaten des Stillens muss es sich an Löffel und Beikost gewöhnen und schließlich nimmt es mit fester Nahrung am Familienessen teil. Die drei Entwicklungsphasen gestalten sich von Kind zu Kind unterschiedlich. Wann Sie mit dem Beikostplan beginnen oder von Babynahrung auf Familienkost umstellen, hängt von der individuellen Entwicklung Ihres Kindes ab. Unser Beikostplan soll Ihnen als Orientierung und Überblick für diese Phase im ersten Jahr dienen. Der Beikostplan richtet sich nach den aktuellen Handlungsempfehlungen von Experten zur „Säuglingsernährung und zur Ernährung der stillenden Mutter“ im Auftrag des Netzwerks Junge Familien.

Fünf Tipps zur Einführung von Beikost

Erster bis vierter Monat: nur Muttermilch oder Säuglingsersatznahrung

In den ersten Monaten nach der Geburt liefert die Muttermilch Ihrem Baby alle wichtigen Nährstoffe. Sie hat positive Effekte auf die Gesundheit und die Entwicklung. Daher ist es empfehlenswert, dass Sie die ersten sechs Monate stillen – mindestens aber bis zum Beginn des fünften Monats voll. Sie können oder wollen nicht stillen? Dann ersetzen Sie die Muttermilch durch so genannte Säuglingsmilchnahrung. Bitte beachten Sie dabei, dass Sie für das Fläschchen nur industriell hergestellte und keine selbst hergestellte Nahrung verwenden. Die Ersatznahrung für das erste Lebensjahr wird mit „Pre“ oder „1“ bezeichnet.

Fünfter bis neunter Monat: Muttermilch und Brei bestimmen den Beikostplan

Frühestens mit Beginn des fünften Monats und spätestens mit Beginn des siebten Monats sollten Sie mit dem Beikostplan und der Einführung von Beikost beginnen. Die Babynahrung steckt voller Nährstoffe, die Ihr Kind jetzt für eine gesunde Entwicklung braucht und die nicht in der Muttermilch enthalten sind. Während Sie den Brei Schritt für Schritt in den Speiseplan integrieren, wird weiterhin gestillt.

  • Der erste Brei des Beikostplans (5.-7. Monat): Als erster Brei im Beikostplan ist der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei vorgesehen. Fangen Sie mit ein paar Löffeln vor dem Stillen am Mittag an und ersetzen Sie diese Stillmahlzeit dann komplett durch die Babynahrung. Wenn Sie den Brei selbst zubereiten, achten Sie darauf das Gemüse abzuwechseln: Karotten, Brokkoli, Blumenkohl und Kürbis eignen sich gut. Ab und zu können Sie das Fleisch auch durch Fisch ersetzen. Bei fertigem Brei aus dem Glas sollten die Zutaten ebenfalls variieren und regelmäßig aus Gemüse, Kartoffeln, und Fleisch bestehen. Kartoffeln lassen sich ab und zu durch Nudeln oder Reis austauschen. Tipp: Auch wenn die Babynahrung für Sie zu fad schmeckt, verzichten Sie unbedingt auf das Nachwürzen.

  • Der zweite Brei des Beikostplans (6.-8. Monat): Etwa einen Monat nach der Einführung des ersten Breis können Sie den zweiten Brei in den Beikostplan einführen. Der Milch-Getreide-Brei ersetzt die Stillmahlzeit am Abend. Den Brei sollten Sie nicht Nachsüßen. In der geringen Menge (ca. 200 ml) für die Brei-Zubereitung ist Kuhmilch ab dem 6. Lebensmonat unbedenklich. In größeren Mengen zum Trinken sollten Sie Kuhmilch aber erst nach Vollendung des ersten Lebensjahres einführen. Tipp: Verwenden Sie für selbst gemachten Brei Vollmilch, da Ihr Kind im ersten Jahr etwas mehr Fett braucht. Füttern Sie keine zusätzlichen Milchprodukte wie Quark, Joghurt oder Milchpudding.

  • Der dritte Brei des Beikostplans (7.-9. Monat): Einen weiteren Monat später führen Sie den dritten und letzten Brei in den Beikostplan ein. Den Getreide-Obst-Brei füttern Sie am besten nachmittags. Diese Babynahrung enthält keine Milch und liefert Ihrem Kind Vitamine. Äpfel, Birnen und Bananen eignen sich besonders gut. Tipp: Führen Sie neue Obstsorten schrittweise ein – so können Sie herausfinden, ob Ihr Kind sie verträgt.

Ihr Baby bekommt jetzt drei Breimahlzeiten am Tag. Den Hunger am Morgen können Sie weiterhin mit Muttermilch oder einem Fläschchen stillen. Wann Sie mit dem Stillen komplett aufhören, entscheiden Sie und Ihr Kind selbst.

Saisonkalender Obst

Zehnter bis zwölfter Monat: Familienkost einführen

Nun ist Ihr Kind fast ein Jahr alt und will wahrscheinlich schon öfter alleine essen – so wie die Erwachsenen. Statt das Essen zu pürieren, reicht es das Gemüse zu zerdrücken. Schrittweise wird sich Ihr Kind an feste Nahrung gewöhnen. Die Einführung der Familienkost können Sie wie beim Beikostplan ebenfalls nach und nach vornehmen. Ersetzen Sie zu Beginn nur eine Breimahlzeit und gehen Sie dann langsam dazu über, dass Ihr Kind fünf feste Mahlzeiten pro Tag bekommt – drei größere und zwei Zwischenmahlzeiten. Erst ersetzen Sie den Brei am Mittag durch eine Mittagsmahlzeit, dann den Brei am Abend durch ein Abendbrot mit einer Tasse Milch und schließlich die Milchmahlzeit am Morgen durch ein Frühstück aus Milch, Brot oder Müsli. Statt des Getreide-Obst-Breis bekommt Ihr Kind zwei Zwischenmahlzeiten, die jeweils aus Brot oder Zwieback und Obst oder später aus Rohkost bestehen. Quark und Früchtejoghurts sollten Sie als weitere Mahlzeit nicht verwenden.

Beikost: Ist Ihr Baby bereit für Brei?

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Getränke im Beikostplan

Während Ihr Baby mit Muttermilch versorgt wird, sind keine zusätzlichen Getränke im Beikostplan erforderlich (auch nicht im Sommer). Mit Einführung der Beikost kann zusätzlich Flüssigkeit wie Wasser zum Trinken angeboten werden. Spätestens, wenn Ihr Kind den Getreide-Obst-Brei – und damit den dritten Brei am Tag – bekommt, sollte es zusätzlich ausreichend trinken. Trinkwasser oder ab und zu ungesüßte Kräuter- und Früchtetees aus Becher oder Tasse eignen sich dafür. Außerdem sollten Sie bei der Flüssigkeitszufuhr im Beikostplan auf Folgendes achten:

  • Trinkwasser ist für Ihr Kind am besten: Lassen Sie das Wasser aus der Leitung ablaufen, bis es kalt ist. Abkochen ist nicht erforderlich.
  • Süße Getränke sind nicht geeignet.
  • Eine frühere Gabe von Flüssigkeit kann bei Durchfall oder Fieber erforderlich werden.
  • Ihr Baby öffnet den Mund nicht? Füllen Sie das Trinkgefäß bis zum Rand. Wenn die Oberlippe befeuchtet wird, öffnet sich auch der Mund automatisch.

Baby-Ernährung: Die besten Ernährungstipps für die Kleinsten

Baby & Kinder Essen am Tisch

– Essen

Über Baby & Kinder Essen am Tisch

Essen am Tisch bringt so manche Überraschung mit sich und so wird die Baby-Erstausstattung um Lätzchen, Tischsets und praktische Sitzkissen erweitert. Wie schnell kleine Kinder wachsen, wird den Eltern meist gar nicht bewusst. Doch schon nach ein paar Monaten können die Kleinen sicher sitzen und versuchen sich am ersten Brei. Ob Hochstuhl oder Ärmellätzchen, Essen am Tisch wird mit der richtigen Ausstattung für Kind und Eltern um einiges einfacher. Damit dies auch Spaß macht gibt es als Belohnung für die Kleinen natürlich süsses Baby-Spielzeug.
Der klassische Hochstuhl in einem modernen Design bringt auch den Kleinen viel Freude. Das Sitzen will genauso gelernt sein wie der Umgang mit dem Löffel und so sollte der Hochstuhl schon einige wichtige Eigenschaften besitzen. Höhenverstellbar und mit dem richtigen Sitzkissen passt er sich der Körpergröße des Kindes an und wächst für einige Monate sogar mit. Mit einem passenden Tablett wird der Hochstuhl schnell zum universellen Platz für kleine Racker.
Die Hochstühle für die Kleinen können mit Sitzkissen in verschiedenen Farben, welche Sie in unserer Kategorie und unterschiedlichen Motiven, welche Sie in unserer Kategorie Kinderzimmer, individuell erweitert werden. Alles sollte natürlich pflegeleicht und leicht zu reinigen sein, denn schnell landet der Brei auch einmal neben dem Tellerchen. Die stabilen Hochstühle bestehen meist aus Holz oder Kunststoff und sind dementsprechend hart und wenig komfortabel. Mit einem weich gepolsterten Sitzkissen haben es auch die Kleinen bequem und bleiben ruhiger sitzen. Die Kissen sind in vielen Varianten passend zum Hochstuhl erhältlich und lassen sich einfach daran befestigen. Tolle Schnäppchen in unserem SALE gibt es natürlich auch bei uns.
Lätzchen kann man eigentlich nie genug haben und vor allem sind sie schnell gewaschen und wachsen eine Zeit lang mit. Schon beim Trinken aus der Flasche geht so manches Tröpfchen daneben und wer sich ständiges Wäsche wechseln ersparen möchte, ist mit einem praktischen Lätzchen gut beraten. Weiches Material und kindgerechte Muster und Farben machen die Lätzchen so zum praktischen Begleiter bei den Mahlzeiten. Einfache Klettverschlüsse, Bindebänder oder Druckknöpfe sorgen für sicheren Halt und verhindern das Verrutschen. In unserer Kategorie Pflege finden Sie übrigens auch Waschmittel.
Spezielle Ärmellätzchen schützen die Babykleidung zusätzlich. Ob der Lieblingssaft aus der Trinklerntasse oder die ersten Versuche, den Brei selbst zu löffeln, Flecken und Nässe sind dabei praktisch vorprogrammiert. Doch die Kleinen sollen ja selbstständiges Essen und Trinken lernen und immer dazwischen greifen, um ein Malheur zu verhindern, das schafft man praktisch gar nicht. Mit einem Langarmlätzchen aus abwaschbaren und pflegeleichten Material kann man ganz entspannt dem Kleinen auch einmal bei seinen ersten Versuchen zu sehen. Nach dem Essen kommen die Lätzchen in die Wäsche und die nächste Mahlzeit kann kommen.
Gut geschützt vor Flecken und Nässe ist der schöne Küchentisch mit einem praktischen Tischset. Bunte und kindgerechte Motive gefallen auch den Kleinen und die Mahlzeiten werden damit zu etwas ganz Besonderen. Pflegeleicht und abwaschbar kann man sie auch als Unterlage zum Spielen und Malen benutzen und die Tischplatte vor Kratzern und Buntstiftfarben schützen. Mit dem riesigen Angebot an bunten und farbenfrohen Motiven fällt die Auswahl gar nicht so leicht.

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