Tipps für die schwangerschaft

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Ideen für Beschäftigung in der Schwangerschaft

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Als Schwangere wartet man ja ständig. Geduld usw., das erwähnte ich bereits, habe ich nicht. Man wartet auf den positiven Test, auf der erste Herzklopfen beim Ultraschall, dass man es der Familie und auf Arbeit erzählen kann. Man wartet darauf, dass man das Baby im Bauch spürt, freut sich, wenn man es in der 18. Woche spürt. Und dann wartet man auf Arzttermine. Die Zeit ist lang. Ich habe mir ein paar Dinge überlegt, die man in der Zwischenzeit machen könnte. Beschäftigung für Schwangere eben, damit keine Langeweile aufkommt, schon gar nicht im Beschäftigungsverbot. 😉

Wie beschäftigt man sich in der Schwangerschaft?

Damals, als ich mit dem ersten Kind schwanger war, hatte ich viel Zeit, sehr viel Zeit. Meine Verpflichtungen waren gering, Essen gab es in der Hochschulmensa, der Kühlschrank füllte sich mit schnellen und einfachen Speisen. Viel Zeit also, um niedliche Erstausstattung zu kaufen und diese mit liebevollem Blick zu waschen. Stellt euch dabei romantische Seufzer vor. Ich hatte sogar Lust und Kapazität, meinem Hobby Scrapbooking nachzugehen. Ich bastelte ein Schwangerschaftsalbum, notierte meine Gedanken und klebte buntes Papier aufeinander. Selbst Deko für’s Wohnzimmer konnte ich mir ausdenken und selbst gestalten. Mein neues Hobby ist Bullet Journal – ein täglicher Spaß zum Aufschreiben und Malen der Gedanken.

Tipps gegen Langeweile in der Schwangerschaft und im Beschäftigungsverbot

Beim zweiten Kind hatte ich frühzeitig ein Beschäftigungsverbot. Da kann schnell Langeweile aufkommen. Mehrere Monate, die ich bis zur Geburt überbrücken musste und durfte. Doch ich war auch erschöpft und konnte wegen frühzeitiger Wehen nicht viel unternehmen. Kurse wie Schwangerschaftsyoga oder Schwimmen fielen also aus. Ich wurde wieder aktiver beim Bloggen und entdeckte Twitter neu. In der Schwangerschaft mit meinem dritten Kind arbeite ich zwar weniger, doch im Haushalt und mit den Kindern ist viel mehr zu tun. Selbst die Kinder haben schon Termine. Hat man plötzlich Freizeit, stehen Mamas oft hilflos da. Andere Eltern kennen das. 😉

Shopping

  • Babys Erstausstattung aussuchen
  • Mein Lieblingsshop für Babysachen: Kleine Fabriek (logisch!)
  • Flohmärkte sind toll!
  • Umstandsmode shoppen
  • Mit Büchern eindecken – Stillende haben viel Zeit zum Lesen
    • Folgend Empfehlungen mit Amazon-Affiliate-Links versehen:
    • Geborgen Wachsen
    • Das Wochenbett
    • Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn
  • Stadtbummel
  • Babyparty planen oder hoffen, dass die Freundinnen das machen

Wohnung & Haushalt

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  • Die Wohnung ausmisten und Dinge verkaufen
  • Das Kinderzimmer planen und gestalten
  • Wohnung putzen (das kommt automatisch dank Nestbautrieb)
  • Ablage (ok, das macht wohl nur mir Spaß…)

Sport

  • Kurs belegen: Schwangerenschwimmen & Yoga
  • Dort auch Schwangere kennenlernen
  • Geburtsvorbereitungskurs besuchen – mit dem Partner?
  • Spaziergänge machen

Backen! Eines meiner liebsten Hobbys zu Hause

Hobbys & Familie

  • Zeit in das Hobby investieren (Nähen, Sketchnotes, Handlettering, Lesen?)
  • Oder ein neues Hobby beginnen?
  • Ausgehen, so lange es geht: Kino, Restaurant etc.
  • Auf keinen Fall aus Langeweile ein Haustier anschaffen 😉
  • Backen – gut für die Hüfte 😉
  • Mit Freunden treffen
  • Zocken! Computerspiele / Nintendo / XBOX etc. spielen
  • Wöchentlich Fotos vom Bauch machen
  • Fortschritte in einem Schwangerschaftsalbum festhalten
  • In den Urlaub fahren
  • Exklusivzeit mit dem älteren Kind verbringen
  • Endlich mal die Fotos einkleben…
  • Ehrenamtlich aktiv werden wie z. B. Freiraumkind
  • Pinterest aktiv nutzen – das macht Spaß!

Vorbereitung auf das Kind

  • Anträge vorbereiten: Mutterschaftsgeld, Elterngeld, Kindergeld etc.
  • In Schwangerschaftsforum lesen (kann aber auch irre machen)
  • Mamablogs lesen 🙂
  • Informieren über Windeln (Stoff / Einweg) und ähnliche Themen
  • Passt ein Familienbett oder ein eigenes Bett im Schlafzimmer?
  • Auf die Geburt vorbereiten: Wünsche besprechen
  • Mit Hebamme Fragen klären
  • Mit anderen Schwangeren und Müttern austauschen
  • Krankenhaus / Geburtshaus aussuchen

Ausruhen & Du

  • Zeit in Körperpflege investieren
  • Netflix / Lieblingsserien schauen
  • Zeit für dich nehmen
  • Nochmal zum Friseur gehen
  • Ausruhen & schlafen!
  • Hinlegen und in den Körper und das Baby spüren
  • Ein Lieblingsöl / eine Creme finden und nutzen

Schwanger! – Was Sie jetzt schon für Ihr Kind tun können

Schon vor der Geburt werden viele Weichen fürs Leben gestellt. Mit kleinen Dingen können Mamas in spe ihren Babys bessere Startbedingungen geben. Während das Kind im Bauch heranwächst, ist es über ein einmaliges Versorgungssystem mit der Mutter verbunden. Über Plazenta und Nabelschnur gelangen Nährstoffe, Spurenelemente und Stoffwechselprodukte zum Baby und sorgen dafür, dass es sich optimal entwickelt.

Aber: Auch Stresshormone, Genussgifte und Ähnliches können zum Kind durchdringen – und Prozesse auslösen, die die Anlage für spätere chronische Erkrankungen sein können. Das Gute: Schwangere können die Gesundheit ihres Kleinen beeinflussen.

Aufs Gewicht achten

Zu viele Kilos auf der Waage können das Baby schon im Mutterleib auf Überernährung programmieren.

Vergessen Sie getrost den Spruch „Wer schwanger ist, muss für zwei essen“. Solange Sie nicht untergewichtig sind, decken Sie Ihren Mehrbedarf an Kalorien schon mit etwa einem Käsebrot zusätzlich am Tag. Das sollten Sie vor allem im Blick haben, wenn Sie schon vor Ihrer Schwangerschaft mit den Kilos zu kämpfen hatten.

Denn Ärzte wissen heute: Ein ständiger Nahrungsüberfluss programmiert das Ungeborene auf Überernährung. Die Hormonmessfühler im kindlichen Gehirn werden falsch geeicht und schütten hohe Mengen an Insulin aus. Sie nehmen den Überfluss als normal an, was sich auf Babys Hungerempfinden auswirkt.

„Diese kleinen Nimmersatts entwickeln mit hoher Wahrscheinlichkeit später selbst Übergewicht“, erklärt Professor Berthold Koletzko von der Dr. von Haunerschen Kinderklinik der Universität München. „Und damit tragen die Kinder das Risiko für Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Erhöhung der Blutfette, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.“

Daher raten Experten übergewichtigen Frauen, möglichst schon vor der Schwangerschaft ein paar Kilos abzunehmen. Ist das Baby unterwegs, sind Diäten aber tabu.

Stattdessen gilt für Schwangere: Greifen Sie bei Obst und Gemüse nach Herzenslust zu. Auch Vollkorn- und Milchprodukte gehören ganz nach oben auf den Speisezettel. „Wertvolle Omega-3-Fettsäuren sind beispielsweise für die Hirnentwicklung wichtig“, sagt Professor Koletzko. Schwangere sollten deshalb zweimal pro Woche Seefisch, (zum Beispiel Lachs oder Makrele), essen.

Ob Sie zusätzlich Jod, Eisen, Kalzium oder Magnesium brauchen, besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt. Eine Folsäure-Einnahme wird Frauen mit Kinderwunsch sowie in der Frühschwangerschaft empfohlen. Das B-Vitamin ist wichtig, damit sich kein Neuralrohrdefekt (offener Rücken) entwickelt.

Zucker kontrollieren

Zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche sollte ein Belastungs-Test auf Diabetes durchgeführt werden.

Meist verläuft er symptomlos, und in 90 Prozent der Fälle bleibt er unerkannt. Doch ein Schwangerschaftsdiabetes kann sich ähnlich auf das Kind auswirken wie Überernährung. Hier gerät der Zuckerstoffwechsel der Mutter und damit des Babys durcheinander. Deshalb empfehlen Experten, zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche einen Zuckerbelastungstest durchführen zu lassen.

Er ist keine Pflichtleistung der Krankenkassen, wird aber dennoch von manchen neuerdings bezahlt. Nachfragen lohnt sich. Was Sie sonst tun können: Neben der richtigen Ernährung beeinflusst Bewegung den Glukosespiegel positiv. Spaziergänge, Walken, Schwimmen oder Radfahren tun Ihnen und Ihrem Baby gut. Schon 30 Minuten fünfmal in der Woche reichen aus.

Stress umgehen

Dauerbelastung vor allem am Ende der Schwangerschaft kann sich auf die Psyche des Kindes auswirken.

Ab und zu mal etwas Alltagsstress – das bringt Ihr Kleines nicht aus der Ruhe. „Ist der Stresshormonspiegel der Mutter aber besonders in den letzten Wochen der Schwangerschaft dauerhaft erhöht, sieht dies der Fötus als normal an“, erklärt Privatdozent Dr. Matthias Schwab von der Universitätsklinik Jena. Die Regulatoren im Hirn werden falsch eingestellt.

Die Kinder sind dann möglicherweise später ängstlicher und stressempfindlicher. Ihr Körper schüttet vermehrt Kortisol aus. „Ein zu hoher Spiegel begünstigt die Entstehung einer Depression, da der Stimmungsaufheller Serotonin unterdrückt wird“, so Schwab. Besser: sich ausreichend Schlaf und Pausen gönnen. Dann können die neuronalen Netzwerke im kindlichen Gehirn ungestört reifen. Deshalb immer mal wieder bewusst entspannen.

Genussgifte meiden

Alkohol und Zigaretten können dem Baby schwer schaden.

Hände weg von Alkohol und Zigaretten! Sie können das Baby schwer schädigen. Beispiel Rauchen: Sauerstoff und Nährstoffe fließen nicht mehr ungehindert zum Kind. Das Nikotin aber kommt voll beim Baby an – mit Konsequenzen. Sein Risiko, später an Hyperaktivität, Lern- und Konzentrationsschwächen zu leiden, steigt.

Schon geringe Mengen Alkohol können die geistige Leistungsfähigkeit des Babys dauerhaft beeinträchtigen. Es lohnt sich also, in der Schwangerschaft ein wenig Verzicht zu üben – damit Ihr Baby mit den besten Bedingungen ins Leben starten kann.

Tipps für die verschiedenen Schwangerschaftsphasen

Jedes Trimester ist anders. Und in jedem quälen Sie andere Schwangerschaftsbeschwerden. Was Ihnen in den verschiedenen Phasen der Schwangerschaft hilft und wie Sie die neuen Alltagsprobleme leicht meistern, finden Sie auf den folgenden Seiten. Klicken Sie sich durch.

Der Alltag im ersten Trimester

In der ersten Schwangerschaftsphase haben Sie und Ihr Körper viel damit zu tun, sich auf die neue Situation einzustellen. Die Hormone die in der Schwangerschaft wirken werfen Sie manchmal ganz schön aus der Bahn. Ihnen ist oft schlecht, sie reagieren sensibler auf manche Sitationen und häufiog füheln Sie sich müde und schlapp.Versuchen Sie, diese Startschwierigkeiten zu akzeptieren und positiv zu deuten: Es sind deutliche Zeichen dafür, dass Ihre Schwangerschaft auf vollen Touren anläuft.
Oft helfen schon ein paar Hausmittelchen, um die Schwangerschaftsbeschwerden etwas zu lindern. Stellen Sie sich ein paar Nüsse, Ingwerkekse oder Zwieback auf den Nachttisch und knabbern Sie kleine Bissen davon vor dem Aufstehen. Das verhindert die lästige Morgenübelkeit. dagegen.Ausführliche Tipps, woher das flaue Gefühl im Magen kommt und was noch dagegen hilft, finden Sie hier: Und täglich grüßt die Schwangerschaftsübelkeit

Beim Anziehen dürften in den ersten Monaten bei Erstgebärenden noch keine Probleme auftauchen. Bauch und Brüste sind aber äußerst sensibel. Wählen Sie darum auch jetzt schon angenehm dehnbare Kleidung. Falls Ihnen auf dem Weg zur Arbeit die ganzen Gerüche zu viel werden, stecken Sie ein Fläschchen mit einem ätherischen Öl ein, das Ihnen guttut, und schnuppern Sie immer wieder kurz daran.
Im Beruf stecken Sie in den ersten Wochen in einem Dilemma: Einerseits wollen Sie Ihre Schwangerschaft noch nicht preisgeben, andererseits sind Sie nicht ganz bei der Sache. Trösten Sie sich damit, dass den anderen Ihre Erschöpfung und Ihr Leistungstief nicht so bedeutsam auffallen, wie Sie vielleicht befürchten. Machen Sie viele Mini-Pausen statt einer großen. Gehen Sie normalerweise mittags mit Kollegen in die Kantine? Dann rechnen Sie damit, dass Ihnen jetzt allein der Geruch von heißem Hühnerfett und Grünkohl den Magen umdreht. Verzichten Sie besser eine Weile auf dieses gesellige Treffen und essen Sie, am besten an der frischen Luft, einen Salat oder einen mitgebrachten gesunden Snack.

Tipps fürs erste Trimester

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Die dritte Schwangerschaftsphase: der Babybauch im Alltagstest

Der Babybauch wächst und wächst und ist nicht mehr zu übersehen. Im letzten Trimester wird der Alltag deshalb wieder beschwerlicher und manchmal zur echten Herausforderung. Schuhe binden trotz Babybauch? Fast unmöglich. Wir zeigen Ihnen, warum das Leben trotzdem ganz angenehm sein kann.

Der Alltag im letzten Trimester

In der letzten Phase der Schwangerschaft wächst Ihr Bauch immer mehr und bringt eine ungewohnte Schwerfälligkeit in Ihr Leben. Tragen Sie es mit Geduld und Humor, wenn Sie morgens kaum noch aus dem Bett hochkommen und ganz banale Tätigkeiten wie Schuheanziehen und Fußpflege zum Kunststück werden.

Aber das Baby bremst nicht nur Sie aus, sondern auch den Körper. Es ist jetzt so groß, dass es fast den ganzen Platz der Gebärmutter ausfüllt. Und der müssen alle anderen Organe im Bauchraum Platz machen. Die Fiolge: Magen und Lunge werden eingeengt. Das verursacht häufig Sodbrennen.
Das Gewicht des Bauches drückt nun außerdem permanent auf die Blase. Das bedeutet: kein Nachtschlaf, keine Autofahrt, kein Kinobesuch und kein Einkaufsbummel mehr ohne den obligatorischen Gang auf die Toilette. Aber nicht nur das. Auch Rücken und Gelenke leiden unter dem großen Baby-Bauch. Rückenschmerzen quälen Sie jetzt fast jeden Tag. Nehmen Sie sich daher öfter die Zeit, bei einem warmen Wannenbad zu entspannen. Das nimmt das Gewicht von allen schmerzenden Gelenken und Musklen. Auch Ihr Baby wird die zusätzlichen Ruhepausen genießen.

Doch trotz dieser kleinen Widrigkeiten hat der Alltag als Hochschwangere einen ganz besonderen Reiz. Sie sind jetzt ganz bei sich und Ihrem Baby. Sie nehmen eine Zeit lang Abschied vom Beruf und kümmern sich, vielleicht zusammen mit Ihrem Partner, um den Nestbau. Auch die Erstausstattung für das Baby sollten Sie spätestens jetzt in Angriff nehmen. Das letzte Drittel wird schneller vorbei sein, als Sie denken. Jeder sieht nun auf Anhieb, dass Sie schwanger sind. Und plötzlich passieren ganz verrückte Sachen: Die sonst so muffelige Nachbarin schenkt Ihnen auf einmal ein verklärtes Lächeln, rotzfreche Halbstarke räumen für Sie einen Platz im Bus, ein alter Mann erzählt Ihnen auf der Bank im Park von seinen Kindern… Alles ganz alltäglich – in anderen Umständen.Auch wenn’s jetzt anstrengend wird, halten Sie durch!

Die zweite Schwangerschaftsphase: Zeit für Umstandsmode

Bisher blieb Ihre Schwangerschaft für Außenstehende fast unbemerkt. Doch das wird sich im zweiten Trimester ändern. Der Baby-Bauch wird jede Woche ein bisschen Größer: es wird Zeit für Umstandsmode. Aber ach andere wichtige Dinge stehen auf der To-Do-Liste.

Alltag im zweiten Trimester

In der zweiten Phase der Schwangerschaft werden Sie wieder mehr Power haben. Und nahezu jede Veränderung ist jetzt eine Verbesserung. Sie sind normalerweise eher ein frösteliger Typ? Jetzt ist Ihnen immer schön warm. Sie sind normalerweise unzufrieden mit Ihren Haaren und Ihrem Teint? Jetzt wirken Sie ohne Schminke strahlend schön, und es gibt keinen „bad-hair-day“ mehr. Grund dafür ist die verbesserte Durchblutung. Ihr Körper hat mehr Blut produziert, um Sie und das Baby optimal versorgen zu können.
Aber auch Sei sollten etwas für Ihren Körper tuen. Investieren Sie jetzt Zeit in die Pflege Ihres Bauches. Noch können Sie es sich vielleicht gar nicht vor stellen, aber die süße Babykugel wird in den nächsten Monaten noch gewaltig wachsen. Das strapaziert die Haut gewaltig. Um sie geschmeidig zu halten und so hässlichen Dehnungsstreifen vorzubeugen, cremen Sie sie regelmäßig mit Cremes oder Ölen ein. Lesen Sie hier, wie Sie Schwangerschaftsstreifen vorbeugen können.

In den ersten zwölf Wochen Ihrer Schwangerschaft war von dem Babybauch noch nichts zu sehen. Doch jetzt kneifen die alten Hosen doch. Es ist endlich die Zeit gekommen, sich mit schicker Umstandsmode eindecken zu können. Dabei gilt in erste Linie: gut ist, was gefällt. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass der Bauch nicht eingeengt ist aber trotzdem gut gestützt wird. Es gibt zum Beispiel Hosen, die mit dem Babybauch mitwachsen und sich am Bund verstellen lassen. Sie passen sich dem Bauch perfekt an.
Wenn Sie bei Ihrer neuen Garderobe Geld sparen wollen, können Sie auch im Secondhand-Laden oder bei Kleiderbörsen im Internet einkaufen. Hier finden Sie oft super Schnäppchen für gut erhaltene Teile. Klar: ab einer gewissen Phase der Schwangerschaft wachsen Sie schnell aus den neuen Klamotten heraus.
Haben Sei die ersten Wochen der Schwangerschaft hinter sich, dann gilt auch die kritische Phase als überstanden. Das Risiko einer Fehlgeburt ist jetzt ziemlich gering. Also der perfekte Zeitpunkt, um auch Ihrem Arbeitgeber und Kollegen von den guten Nachrichten zu erzählen. Möchten Sie nicht, dass Ihre Schwangerschaft plötzlich allen bekannt ist, dann sollten Sie es dennoch zumindest Ihren Chef mitteilen. Er ist gesetzlich dazu verpflichtet, Ihnen Mutterschutz zu gewähren. Aber eben nur, wenn er davon auch weiß. Einen kurzen Überblick über das Mutterschutzgesetz haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Trotz Energie: Achten Sie während Ihrer Freizeit darauf, immer wieder zu entspannen. Und halten Sie sich in rauchfreien Zonen auf. Zu Hause im Bett finden Bauchschläferinnen nun bald keine bequeme Position mehr. Jetzt heißt es: Schlafen in Seitenlage trainieren. Dabei stützt ein festes Stillkissen (braucht man später ohnehin) ganz ausgezeichnet. Wenn der Bauch dicker wird, legt man auf diesem Kissen das obere Bein gemütlich ab.

Wie viel Sport und Kaffee darf’s noch sein? Tipps rund um die Schwangerschaft

Bewegung fördert das Wohlbefinden

Wer sich bewegt, kriegt gute Laune. Deshalb hilft Ihnen Sport in der Schwangerschaft, die Mehrbelastung Ihres Körpers in den kommenden Wochen besser bewältigen zu können. Wenn Sie Kraft und Ausdauer trainieren, tragen Sie nicht nur das Gewicht des Kindes leichter, Sie machen sich zudem auch fit für die bevorstehende Geburt. Aber bitte nicht übertreiben – und achten Sie darauf, dass die gewählte Sportart keine erhöhte Verletzungsgefahr mit sich bringt. Besonders geeignet sind während der Schwangerschaft Yoga, Schwimmen oder Nordic Walking.

Pausen einlegen während der Schwangerschaft

Gönnen Sie sich unbedingt kurze Auszeiten im Verlauf des Tages. Einfach mal die Beine hochlegen, etwas lesen oder ein Nickerchen machen. Vor allem, wenn Sie nachts schlecht schlafen. Auch Wellness in der Schwangerschaft kann Ihnen nicht schaden. Saunagänge können Sie, nach Absprache mit Frauenärztin oder Hebamme, problemlos weiterhin geniessen – sofern Sie sich schon von vor der Schwangerschaft daran gewöhnt sind. Beachten Sie aber, dass Ihr Kreislauf nun anders reagiert: Sobald Ihnen unwohl wird, sollten Sie die Sauna verlassen. Etwas weniger fordernd für den Kreislauf ist das weniger heisse Sanarium oder ein Dampfbad, diese Wellness-Möglichkeiten sind auch für jene Frauen empfehlenswert, die noch nie in einer Sauna waren. Eine Wohltat sind zudem Sprudelbäder, Massagedüsen und Co. Auch hier gilt: Wenn etwas unangenehm ist, sofort aufhören.

Lustvoll und abwechslungsreich essen

Essen Sie lustvoll und vor allem auch abwechslungsreich. Denn gerade in der zweiten Hälfte einer Schwangerschaft braucht Ihr Körper pro Tag zusätzlich 200 bis 300 Kalorien mehr. Und nicht vergessen: Viel trinken! Am besten Wasser ohne Kohlensäure, um Blähungen zu vermeiden.

Folsäure einnehmen

Nehmen Sie von Beginn weg Folsäure zu sich. Diese hilft dabei, das sogenannte Neuralohr des Babys optimal zu verschliessen und beugt somit einem offenen Rücken (Spina Bifida) vor. Meistens kann man nach dem ersten Trimester mit der Einnahme aufhören – fragen Sie aber vor dem Absetzen Ihre Ärztin oder Hebamme.

Sex haben

Was Ihnen wohltut, schadet auch Ihrem Baby in den kommenden Monaten nicht. Das gilt auch für Sex in der Schwangerschaft. Also keine Hemmungen, lassen Sie Ihren Bedürfnissen freien Lauf! Sollten Sie währenddessen oder danach allerdings Blutungen bekommen, ist ein Besuch beim Gynäkologen nötig.

In diesen Punkten ist während der Schwangerschaft Vorsicht geboten

  • Alkohol: Auch geringe Mengen Alkohol in der Schwangerschaft sind nicht gänzlich unbedenklich. Verzichten Sie deshalb in den kommenden Monaten vorsichtshalber vollständig darauf. Alkoholfreie Biersorten schmecken übrigens durchaus lecker.
  • Rauchen: Je weniger, desto besser – das gilt auch fürs Rauchen in der Schwangerschaft. Denn besonders in der zweiten Schwangerschaftshälfte kann jede Zigarette für Ihr Baby schädlich sein.
  • Medikamente ohne ärztliche Rücksprache: Bei der Einnahme von Medikamenten ist Vorsicht geboten. Nehmen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt oder Ihrer Hebamme kurz Rücksprache – selbst wenn es sich um Pflanzenpräparate wie Ingwer oder Baldrian handelt.
  • Kaffee: Ein bewusster Umgang im Konsum mit sogenannten milderen Genussmitteln wie Kaffee, Tee und Cola in der Schwangerschaft ist wünschenswert. Starke Kaffeetrinkerinnen sollten deshalb ihre tägliche Dosis unbedingt runterschrauben. Zurzeit wird empfohlen, nicht mehr als drei Tassen Kaffee pro Tag zu trinken. Fragen Sie Ihre Gynäkologin am besten nach dem neusten Erkenntnisstand.
  • Ausgedehntes Sonnenbaden: Die Sonne ist schädlicher denn je. Gerade auch in der Schwangerschaft gilt es, ausgedehnte Sonnenbäder zu vermeiden, um so Pigmentflecken und Hautverfärbungen entgegenzuwirken.
  • Diäten: Eine Schwangerschaft ist nicht die Zeit, in der Sie sich mit einer Diät abmühen sollten. Um eine schlanke Taille können Sie sich nach der Stillzeit wieder kümmern. Jetzt sind erst mal Rundungen angesagt!

Heute geht’s bei In Good Health um ein ganz persönliches Thema, das viele von euch zu interessieren scheint: meine Schwangerschaft.

So viele Fragen, Tipps und Wünsche zum Thema Schwangerschaft von euch haben den Anstoß gegeben nun endlich aktiv zu werden und euch Rede und Antwort zu stehen.

Q&A mit Tipps und Tricks für die Schwangerschaft

Ich habe eure Fragen gesammelt und versuche sie nun so gut wie möglich zu beantworten und dabei noch ein paar persönliche Einblicke und Tipps einfliessen zu lassen.

Wie hast du die ersten 3 Monate in der Schwangerschaft erlebt?

Mir war irgendwie ziemlich schnell klar, dass irgendetwas anders ist. Was genau, kann ich gar nicht so genau beschreiben, aber ca. 14 Tage nach der Befruchtung habe ich gemerkt, dass sich mein Körpergefühl verändert, ich anders auf gewisse Dinge reagiere und sich „etwas tut“. Daher war ich ehrlich gesagt nicht allzu überrascht als der Schwangerschaftstest diese Vermutung bestätigte.

Mein Partner und ich haben uns sehr gefreut, aber rückblickend muss ich sagen, dass es eine sehr diffuse Freude war, denn zwei kleine blaue Striche auf einem Stück Plastik sind eben doch sehr abstrakt.

Gleich nach dieser neuen Erkenntnis war ich erst einmal für zwei Wochen unterwegs für verschiedene Dozentenjobs und auf einem Meditations-Retreat… da schwebte die Schwangerschaft zwar immer etwas im Hinterkopf mit, war aber nicht so präsent.

Ich hatte natürlich gehörig Respekt vor den gängigen Begleiterscheinungen der Frühschwangerschaft, denn ich muss nur an eine kurvige Passstrasse und Autofahren denken und mir wird schlecht.

Aber erstaunlicherweise ging es sehr gut. Vermehrte Müdigkeit war zwar vorhanden, aber ansonsten keine wilden Sachen.

Mach dich bloss nicht selbst verrückt, dass du so viel Schlaf benötigst. Ich habe das anfangs gar nicht annehmen können, mittlerweile gehe ich auch geschmeidig einmal um 7 Uhr abends ins Bett, wenn es sich richtig anfühlt.

Tipp: Ein ausgeglichener Vitaminhaushalt und Vitamin B6 können gut gegen Schwangerschaftsübelkeit helfen. Besprich dies am besten mit deiner Frauenärztin.

Leider wurde ich auf Grund einer kleinen Komplikation von meiner Frauenärztin für sechs Wochen dazu angehalten, keinen Sport zu machen, inklusive Yoga. Das hat mir dann als Bewegungsmensch ziemlich zu schaffen gemacht. Mir ist in dieser Zeit ziemlich klar geworden wie schnell der Körper einrostet und sich Verspannungen einstellen, wenn wir uns nicht regelmässig bewegen.
Folgende Bücher habe ich im ersten Trimester gelesen:

  • Kind Mama von Alicia Silverstone (auf Englisch)
  • Am Arsch vorbei geht auch ein Weg: Wie sich dein Leben verbessert, wenn du dich endlich locker machst von Alexa Reinwarth (Dieses Buch hat nicht unbedingt etwas mit der Schwangerschaft an sich zu tun, ist aber herrlich amüsant und hilft humorvoll sich selbst gegenüber etwas nachsichtiger zu sein.)

Das zweite Trimester oder: Wo ist bitte der Babybauch?

Das zweite Trimester habe ich als sehr entspannt empfunden und mich teilweise irgendwie so gar nicht schwanger gefühlt. Ich hatte genügend Power, um allen normalen Tätigkeiten in meinem Alltag nachzugehen und auch Sport stand wieder auf dem Programm.

Ich habe hier keinerlei Änderungen vorgenommen, sondern bin weiterhin regelmässig joggen gegangen und in meine normalen Yogaklassen. Da ich ein Mensch bin, der Wärme sehr mag, bin ich auch weiterhin in meine Yogastunden bei 32-34 Grad gegangen, auch in die fordernden Vinyasa Stunden. Natürlich habe ich alles so angepasst wie es mir gut getan hat. Da ich seit über zehn Jahren Yoga praktiziere, hat sich das für mich nur normal und natürlich angefühlt.

Was für mich aber in dieser Zeit eine ganz neue Erkenntnis war, ist dass so viele Menschen, egal wie gut ich sie kenne, ihre ganz eigene Meinung zum Thema Schwangerschaft, Geburt etc. haben. Und diese wird meist auch kundgetan, egal ob gefragt oder ungefragt. Meist zweiteres. Mir ist natürlich klar, dass dies nur gut gemeint ist, leider aber nicht immer ganz hilfreich.

Denn vor allem Fragen wie

  • „Dein Babybauch ist ja mini!!! Bist du dir sicher, dass alles gut ist?“,
  • „Also ich weiss ja nicht, ob du so eine fordernde Yogastunde wirklich machen solltest…“ &
  • „Ohje und dann kommt die Geburt – das wird echt schlimm. Bei mir war es…..“

sind nicht unbedingt hilfreich sondern verunsichern nur.

Und spannenderweise haben einige schwangere Freundinnen in meinem Umkreis es ähnlich empfunden. Der Babybauch hat anscheinend nie die richtige Grösse, ist entweder zu gross oder zu klein. Entweder bewegt man sich zu viel oder zu wenig. Und wie hilfreich es ist, dramatische Geburtsgeschichten zu hören, sei auch dahin gestellt.

Mein grösstes Learning in dieser Zeit: Vertrau auf dich selbst, so platt sich das anhört. Das Baby und dein Körper werden dir schon zeigen, was gut tut und was nicht.

Tipp: Gönn dir am besten 1 – 2 Privat Yogastunden bei einer gut ausgebildeten Yogalehrerin, die sich mit Schwangerschaft gut auskennt. Sie kann dir am besten sagen, auf was du auch in deinen regulären Yogastunden achten solltest. Alternativ gibt es natürlich auch sehr schöne pränatal Yogastunden.
Folgende Bücher habe ich im zweiten Trimester zu dieser Thematik gelesen:

  • Hebammen Yoga von Marcel Anders Hoebgen
  • Bountiful, Beautiful, Blissful: Experience the Natural Power of Pregnancy and Birth with Kundalini Yoga and Meditation von Gurmukh

Das dritte Trimester oder: Wieviel mehr kann ich essen als mein Mann?

Ich stehe nun in der Mitte des dritten Trimester und trage mittlerweile eine respektable Kugel vor mir her. Ich habe das Gefühl, nun sieht man ganz unmissverständlich, dass ich schwanger bin und es ist schön zu erfahren, wie fürsorglich die Menschen mit einem umgehen.

Mittlerweile freut sich mein Körper vor allem über sanftes und restoratives Yoga, viel Pranayama und Meditation. Das Kleine kickt freudig und aktiv und hat anscheinend viel Spass dabei, meine Lunge oder Blase zur Seite zu drücken… Denn manchmal bleibt mir richtig die Luft weg und auf die Toilette muss ich gefühlt alle zehn Minuten.

Insgesamt geht es mir aber immer noch sehr gut, auch wenn ich nicht mehr ganz so flott unterwegs bin. Ich arbeite noch voll, habe mir aber genügend Pausen- und Ruhezeiten eingeplant.

Tipp: Die anthroposophischen Globuli Robinia comp. von Wala haben mir sehr gut bei sporadischem Sodbrennen geholfen. Um die Haut geschmeidig zu halten, habe ich fleissig mit einer hochwertigen Sheabutter eingecremt.

Ziemlich amüsant ist, dass ich mittlerweile richtigen Appetit entwickeln kann und meinen Mann jeden Tag in unfassbares Erstaunen versetze mit den grossen Portionen, die ich ohne Probleme verdrücken kann. Auch wenn das Essen für zwei ja ein Mythos ist: Fakt bei mir ist, dass ich richtig Kohldampf habe.

Langsam haben wir begonnen unsere Wohnung startklar fürs Baby zu machen. Das macht die ganze Sache noch realistischer.
Folgende Bücher habe ich im dritten Trimester gelesen:

  • The First Forty Days: The Essential Art of Nourishing the New Mother von Heng Ou – auf Englisch (Dieses Buch hat mir eine wunderbare Kollegin geschenkt und es handelt sich darin um die wichtigen ersten 40 Tage, das Wochenbett, nach der Geburt. Es werden tolle Rezepte und traditionelle chinesische Mittel vorgestellt, die Mutter und Kind nach der Geburt stärken.)
  • Emotionale Narben aus Schwangerschaft und Geburt auflösen: Mutter-Kind-Bindungen heilen oder unterstützen von Brigitte Meissner (Dieses Buch hat mir eine andere tolle Freundin gegeben. Aufmachung und Titel sind zwar etwas sperrig, aber es beschreibt sehr gut das grosse Tabuthema „traumatische Geburt“ und wie damit umgegangen werden kann. Ich fand es daher sehr spannend.)

Ist die Schwangerschaft so gelaufen wie du sie dir vorgestellt und gewünscht hast?

Ganz ehrlich, ich bin mit relativ wenigen Vorstellungen an diese neue Lebenssituation herangetreten und habe alles auf mich zukommen lassen.

Ich war und bin jeden Tag einfach unglaublich dankbar, dass es dem Baby so gut geht und es bei jeder Untersuchung gesund war. Das ist das grösste Geschenk überhaupt!

Tipp: Regelmässige Meditation haben mir sicher gut geholfen offen und neugierig zu bleiben und in Kontakt mit unserem Baby zu treten.

Sehr spannend fand ich, es einmal selbst zu erleben was der weibliche Körper alles kann. Ich meine, ein ganzes perfektes kleines Menschlein zu produzieren ist schon unglaublich, oder?

Ich habe gelernt, meinen Körper noch mehr zu schätzen und gut auf ihn Acht zu geben. Ebenso fand ich es spannend, dass sich ganz automatisch viele weibliche Qualitäten wie Intuition, Vertrauen, Ruhe und stille Kraft so sehr sensibilisieren.

Insgesamt kann ich sagen, dass es bisher eine schöne und unkomplizierte Schwangerschaft war.

Hat dir dein medizinisches Vorwissen die Schwangerschaft erleichtert?

Jein. Denn für mich sind Theorie und die eigene praktische Erfahrung zwei ganz unterschiedliche Dinge. Klar habe ich im Studium die einzelnen Schwangerschaftsstadien, den Geburtsvorgang und Co. rauf und runter gelernt. Es ist aber etwas ganz anderes, selbst in der Situation zu sein und wirklich zu spüren was es heisst Mama zu werden, die damit verbundenen Sorgen auszuhalten und jegliche Emotionen zu erleben. Daher würde ich sagen vielleicht hilft es etwas, über den eigenen Körper Bescheid zu wissen, aber irgendwie ist eine Schwangerschaft einfach so viel mehr!

Tipp: Das Buch „Die Hebammensprechstunde“ ist ein wunderbares Werk um sich genügend Kenntnisse über den eigenen Körper und die Schwangerschaft anzueignen.

Die nächsten Wochen werde ich es sicherlich noch ruhiger angehen lassen, in den oben genannten Büchern schmökern und mich jeden Tag wieder davon faszinieren lassen was man nicht alles für den Nachwuchs kaufen kann.

Die Phasen der Schwangerschaft – Zeitplan für Mutter und Kind

4. April 2018 6 Min.

Eine Schwangerschaft verändert den gewohnten Alltag schnell und nachhaltig. Vorfreude, Pläne aber auch Sorgen bestimmen die Gedanken der werdenden Eltern. Besonders für die Mutter beginnt eine Zeit der Veränderungen. Bereiten Sie sich mit unserem Ratgeber in Ruhe auf die kommenden Monate vor.

Die drei Trimester der Schwangerschaft

Der Bauch schwillt an, Heißhunger und Stimmungsschwankungen treten auf. Damit Sie auf diese aufregende Zeit in den kommenden Monaten vorbereitet sind, sollten Sie sich die einzelnen Phasen der Schwangerschaft genauer ansehen. Eine normale Schwangerschaft dauert 40 Wochen und wird in folgende Phasen eingeteilt:

  • Empfängnis
  • Erstes Trimester: Woche 1 bis 12
  • Zweites Trimester: Woche 13 bis 27
  • Drittes Trimester: Woche 28 bis 40

Jedes der drei Trimester ist von großen Entwicklungsschüben des Kindes im Bauch geprägt. Dabei unterscheiden sich die Stadien des Wachstums und die Auswirkungen auf den Körper der werdenden Mutter alle zwölf Wochen voneinander.

Erstes Trimester – erste, wichtige Entwicklungen

Während des ersten Trimesters entwickelt sich der Embryo: Skelett, Muskulatur, Blut- und Lymphgefäße bilden sich aus, während das komplizierte Nervensystem von Gehirn und Rückenmark wächst. Die meisten inneren Organe reifen in den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft heran und das Herz des Embryos beginnt bereits zu schlagen. Die Phase ist besonders entscheidend für das gesunde Wachstum, jeder Schritt ist von Bedeutung, daher ist diese Zeit besonders kritisch.

Das erste Schwangerschaftsdrittel ist für den Körper der werdenden Mutter eine große Umstellung. Obwohl die Schwangerschaft äußerlich noch nicht sichtbar ist, machen sich bei vielen Frauen die hormonellen Veränderungen durch typische Schwangerschaftssymptome wie Übelkeit, Müdigkeit und Stimmungsschwankungen bemerkbar.

Zweites Trimester – Kindsbewegungen

Nachdem die wichtigsten Organe zu Beginn der 13. Woche bereits angelegt sind, wachsen sie im Laufe des zweiten Trimesters weiter. Auf dem Kopf bilden sich zarte Haare und um die Augenlider zeigen sich kleine Wimpern. Auch das Gehör entwickelt sich im zweiten Schwangerschaftsdrittel. Der Embryo legt in dieser Zeit deutlich an Gewicht zu und macht sich durch erste Bewegungen bemerkbar.

Der Bauchumfang wird im zweiten Trimester deutlich größer, was so mancher Schwangeren Rückenschmerzen oder auch schlaflose Nächte beschert. Die Schwangerschaftssymptome in dieser Zeit sind jedoch meist besser auszuhalten als die belastende Übelkeit in der Frühschwangerschaft. Viele Schwangere erleben diese Phase deshalb eher als angenehm: Die schlimmsten Beschwerden sind überstanden und der Bauch behindert noch nicht zu stark im Alltag.

Drittes Trimester – letzte Wachstumsschübe

In den letzten Wochen der Schwangerschaft hat der Embryo vor allem eine Aufgabe: Gewicht zuzulegen. Da der Platz in der Gebärmutter langsam knapp wird, nimmt das Kind eine eingerollte Position ein, bevor es sich schließlich dreht und in Geburtsstellung bringt. Erste Wehen im dritten Trimester unterstützen die richtige Lagerung des Kindes. Der Bauchumfang der Mutter erreicht seinen Höhepunkt und kann Sodbrennen, Rückenschmerzen und Schlaflosigkeit verursachen. Am Ende des dritten Trimesters steht schließlich die lang ersehnte Geburt bevor.

Wie lange dauert eine Schwangerschaft?

Die Phasen der Schwangerschaft sind eine prägende Zeit für die werdenden Eltern. Das lange Warten auf die Geburt ist von Vorfreude und auch gelegentlichen Sorgen begleitet. Gegen Ende der Schwangerschaft fiebern die meisten Eltern aufgeregt der Geburt entgegen. Der genaue Zeitpunkt, wann das Baby zur Welt kommt, ist oftmals jedoch nicht sicher vorherzusagen.

Dauer der Schwangerschaft: 40 Wochen oder doch zehn Monate?

Oftmals gibt es Verwirrung bei der Frage, wie lange denn nun eine Schwangerschaft dauert – neun oder zehn Monate? Beide Aussagen sind richtig, denn es kommt immer darauf an, wie eine Schwangerschaft berechnet wird. Tatsächlich dauert eine unkomplizierte Schwangerschaft ab der Empfängnis durchschnittlich 40 Wochen. Nachdem die Schwangerschaft vom Frauenarzt durch den Ultraschall festgestellt wurde, gibt dieser aufgrund der Entwicklung des Embryos die aktuelle Schwangerschaftswoche an. So kann auch schnell ein möglicher Geburtstermin bestimmt werden. Da der genaue Zeitpunkt der Empfängnis meist unklar ist, wird der Geburtstermin ab dem ersten Tag der letzten Periode gerechnet.

Ein Schwangerschaftsmonat besteht unabhängig vom Kalendermonat aus vier Schwangerschaftswochen. Aufgrund dieser Zählweise berechnet jede Frau individuell die aktuelle Phase der Schwangerschaft und den möglichen Geburtstermin. Damit es keine Verwechslungen bei der Planung der Geburt gibt, geben Ärzte und Hebammen den Fortschritt der Schwangerschaft meist in Wochen an.

Von Frühchen und verspäteten Babys

Dank der fortschrittlichen Betreuung durch Ärzte und Hebammen ist die Schwangerschaft für das Kind im Bauch in den letzten Jahrzehnten viel sicherer geworden. Dennoch kommt es immer noch vor, dass Baby vor dem Abschluss der 40. Schwangerschaftswoche geboren wird. Sind es ein paar Tage oder eine Woche stellt das meist kein Problem dar – die wenigsten Babys kommen genau zum errechneten Tag zur Welt. Einem Frühchen, das jedoch Wochen oder Monate zu früh auf die Welt kommt, fehlen möglicherweise einige entscheidende Phasen der Entwicklung während der Schwangerschaft. Auch für die Versorgung der Frühgeburten gibt es inzwischen eine umfassende und gut entwickelte medizinische Betreuung im Krankenhaus.

Verzögert sich die natürliche Geburt des Babys länger als um die 40. Schwangerschaftswoche, kann ein Arzt die Geburt im Krankenhaus einleiten. So können die jungen Eltern den „Spätzünder“ dann ein oder zwei Wochen nach dem eigentlichen Geburtstermin in die Arme schließen.

Die Schwangerschaft: Einzelne Phasen voller Wunder und Leben

Viele Paare sehnen sich nach Kindern und haben den Wunsch, eine eigene Familie zu gründen. Ist es dann so weit und ein Kind wurde gezeugt, so beginnt das Abenteuer und ein neues Leben wächst heran. Für werdende Eltern, doch ganz besonders für werdende Mütter ist die Schwangerschaft in der Regel eine spannende und wundervolle Zeit. Sie werden die ersten Herzschläge ihres Babys hören, seine ersten Bewegungen spüren und jede Phase seiner Entwicklung intensiv miterleben. Gegen Ende der 40-wöchigen Schwangerschaft steigt dann die Spannung und die meisten Eltern können es kaum erwarten, bis ihr Baby endlich das Licht der Welt erblickt und sie es in ihre Arme schließen können.

© iStock, Daniela Jovanovska-Hristovska

Die Schwangerschaft – einzelne Phasen, Schwangerschaftsphasen, Trimester

Üblicherweise wird die Schwangerschaft nicht nur in 40 Schwangerschaftswochen, sondern auch in drei einzelne Phasen mit jeweils neuen Entwicklungsetappen unterteilt. Diese drei Schwangerschaftsphasen werden auch Trimester genannt.
Das erste Trimester beginnt ab der Befruchtung bzw. ab der Einnistung der Eizelle und verläuft bis zum Ende der 12. Schwangerschaftswoche. Es schließt sich das zweite Trimester an, welches sich von der 13. Schwangerschaftswoche bis zur 28. Woche hinzieht. Danach folgt das dritte und letzte Trimester, welches von der 29. Woche bis hin zur 40. Schwangerschaftswoche und somit bis zur Geburt andauert.

Das erste Trimester der Schwangerschaft – ein kleines Wunder entsteht!

Noch bevor Frauen selbst im ersten Monat die Schwangerschaft bemerkt haben oder sie sich durch einen Schwangerschaftstest nachweisen lässt, ist in ihrem Körper ganz unbemerkt schon einiges passiert. Nach dem Eisprung wurde die reife Eizelle befruchtet, anschließend hat sie sich in die Gebärmutter eingenistet und es ist ein neues Leben entstanden – das Wunder Mensch!
Im zweiten Monat geht es mit Riesenschritten voran, es bilden sich Millionen neuer Zellen und der Embryo wächst rasend schnell.
Und bereits im dritten Schwangerschaftsmonat ist die Entwicklung des Gehirns voll im Gange. Nach der 12. SSW / dem dritten Monat ist dann das erste Trimester der Schwangerschaft abgeschlossen. Der Fötus hat jetzt eine Größe von ca. acht bis elf Zentimeter und wiegt 25 Gramm.

Die ersten Wochen der Schwangerschaft sind für Frauen meist nicht ganz einfach, weil sie und ihr Körper sich erst einmal auf die neue Situation einstellen müssen. Schwangerschaftsanzeichen und die Hormonumstellung macht vielen werdenden Müttern nämlich ganz schön zu schaffen. Manche leiden anfangs unter Übelkeit und Schwangerschaftserbrechen, andere reagieren in vielen Situationen sensibler als bisher, einige haben Heißhungerattacken oder leiden in den ersten Monaten unter extremer Geruchsempfindlichkeit und viele fühlen sich häufig abgespannt, müde und schlapp.

Das zweite Trimester der Schwangerschaft – das Baby wächst heran!

Das zweite Trimester beginnt mit dem 4. Schwangerschaftsmonat. Das Baby entwickelt sich immer weiter und wird auch immer größer. Organe und Skelett sind bereits vollständig vorhanden, ebenso die Muskeln. Der fünfte Monat ist für viele Frauen sehr aufregend, denn jetzt können sie bereits deutlich die sanften Bewegungen ihres Kindes in der Gebärmutter spüren.
Wohl behütet und beschützt im Bauch der Mutter nimmt das Baby ab dem 6. Monat immer mehr von seiner Umwelt wahr, es hört immer mehr Geräusche von außen und es macht sich auch selber immer öfter bemerkbar und sendet Signale nach draußen.
Im 7. Monat können Babys ihre Augen öffnen und schließen, sie können blinzeln und trotz schützender Bauchhülle bereits wahrnehmen, ob es draußen hell oder dunkel ist, oder auch ob es Tag oder Nacht ist. Sie registrieren immer mehr von der Umgebung und machen dies auch deutlich. Sie wiegen nun durchschnittliche etwa 1200 Gramm und haben somit ungefähr ein Drittel des späteren Geburtsgewichts erreicht.

Gewöhnlich haben werdende Mamas in der zweiten Phase der Schwangerschaft wieder etwas mehr Power, trotzdem sollten sie sich nach wie vor immer wieder regelmäßig ausruhen und entspannen. Durch die vermehrte Blutproduktion und die bessere Durchblutung des Körpers wird zum einen das Kind optimal versorgt, zum anderen wirkt es sich auch positiv auf das Wohlbefinden der werdenden Mütter aus, auch ihre Haare und auch ihr Teint profitieren davon. Für die Pflege ihres Bauches sollten Schwangere allerdings ab der zweiten Schwangerschaftsphase etwas mehr tun, denn der Babybauch wird in den nächsten Monaten mächtig wachsen, was die Haut immens strapaziert, denn sie muss sich mächtig dehnen. Um die Haut geschmeidig zu halten und Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen, sollten werdende Mamas ihren Bauch regelmäßig mit geeigneten Körpercremes oder Körper-Ölen eincremen. Bei der immer größer werdenden Babykugel wird es im Verlauf des zweiten Trimesters auch Zeit für Umstandskleidung.

Das dritte Trimester – also der Endspurt!

Die 29. Schwangerschaftswoche – das letzte Drittel der Schwangerschaft beginnt. Das Baby wird immer kräftiger und ist jetzt schon nahezu vollständig entwickelt. Und obwohl die Reifung der Lungen noch nicht abgeschlossen ist, trainiert das Ungeborene bereits die Atmung, was immer wieder zu einem Schluckauf bei dem Baby führt, den die Mama deutlich spürt. Das Kind nimmt jetzt Geräusche von außen immer intensiver wahr und gewöhnt sich an die Stimmen der Menschen in seiner Umgebung. Und selbst in Mamas Bauch kann es ihm vertraute Stimmen und Klänge sogar schon erkennen und unterscheiden. Am Ende des 8. Schwangerschaftsmonats wiegt das Kind etwa 2000 Gramm und ist ca. 40 cm groß.

Befinden sich Frauen im 9. Schwangerschaftsmonat, dann beginnt die Zeit der Geburtsvorbereitung und die meisten ungeborenen Babys verändern ihre Position. Sie liegen jetzt mit dem Kopf nach unten und rutschen tief in das Becken der Mutter hinein. Die Ungeborenen haben nun einen regelmäßigen Schlaf- und Wachrhythmus, der immer etwa 45 Minuten beträgt. In den letzten Wochen nehmen die Babys im Mutterleib wöchentlich etwa 200 Gramm zu.

Im letzten Drittel der Schwangerschaft wächst der Bauch immer mehr und für die schwangeren Frauen wird der Alltag langsam aber sicher immer beschwerlicher. Dinge wie z.B. langes Stehen und Treppen steigen, Fenster putzen, sonstige körperlich anstrengende Hausarbeit oder auch größere Einkäufe,… sollten sie einschränken bzw. meiden, sobald sie es als sehr anstrengend empfinden. Solche Aktivitäten muss dann der Partner übernehmen. Außerdem sollten Schwangere nun auch die Kliniktasche packen, damit sie jederzeit gerüstet und vorbereitet sind, auch wenn das Baby es eilig hat und etwas früher zur Welt kommt. Ebenso wichtig ist es, dass die Baby-Erstausstattung komplett ist.

Im zehnten Monat ist es dann fast geschafft, die Schwangerschaft neigt sich dem Ende zu und die Tage bis zur Geburt sind gezählt. Das normale Geburtsgewicht liegt bei zirka 3400 Gramm und die Babys sind etwa 50 cm groß.

Die Schwangerschaft – und das Wunder Mensch!

Nun sind alle drei Phasen der Schwangerschaft überstanden und es ist soweit, das Wunder geschieht – ein kleiner Mensch wird geboren.
Endlich können die glücklichen Eltern ihr Baby sehen, kennenlernen und in der Familie willkommen heißen.

Jede Mutter kennt das unbeschreibliche Gefühl, wenn in ihrem Bauch ein Baby heranwächst und sie weiß was es heißt, einem Kind das Leben zu schenken und es großzuziehen.

Schön gestylt mit Babybauch: 10 Mode-Tipps für Schwangere

Umstandskleidung – das Wort allein klingt schon umständlich. Klar, man ist schließlich in anderen Umständen. Doch ganz ehrlich: Die passende Mode zu finden, die dann auch noch zum eigenen Stil passt, ist nicht immer einfach und manchmal ein absoluter Krampf.
Zu Beginn der Schwangerschaft ist meist alles toll und aufregend. Leider setzt bei der Suche nach dem richtigen Style schnell Ernüchterung ein: Schön schwanger sein ist gar nicht immer so einfach, wie uns die schönen Promi-Mütter glauben machen. Umstandskleidung heißt häufig einfach: Zeltartige Hängerchen und schlabberige Bettlaken werden kombiniert mit der einzigen passenden Hose oder einem Rock mit Gummizug.

Das muss aber nicht sein. Damit du auch in der Schwangerschaft auf nichts verzichten musst, haben wir hier einen kleinen Fashion-Guide für dich zusammen gestellt.

Schwangerschaftsmode modern interpretiert

Es geht auch anders: Immer mehr Hersteller merken, dass modebewusste Frauen nicht gewillt sind, sich in Zelte zu kleiden – im Gegenteil, viele von ihnen sind stolz auf ihren Bauch, wollen ihn präsentieren und so richtig in Szene setzen. Umstandskleidung ist nicht mehr zum Verstecken da, sie wird zunehmend körper- und bauchbetont, ist locker, bequem und manchmal auch sexy. Schick schwanger sein ist also sehr wohl möglich – unsere Tipps helfen euch dabei.

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Natürliche Stoffe

Schwangerschaftskleidung sollte prinzipiell eher aus natürlichen, angenehmen Stoffen wie zum Beispiel Leinen, Seide, Naturwolle oder Baumwolle bestehen. Synthetische Stoffe fühlen sich einfach unangenehm an auf der Haut. Am besten geeignet ist auch Umstandskleidung aus Bio-Baumwolle, die es immer häufiger auch in den großen Bekleidungsketten gibt.

Eine Nummer größer, bitte

Wer sagt eigentlich, dass du dich von Anfang an dem Diktat der Umstandsmode unterwerfen musst? In den ersten drei Monaten sieht man sowieso kaum etwas. Es reicht also völlig aus, ganz normale Kleidung zu kaufen, die vielleicht eine oder zwei Nummern größer als normal ausfällt.
Der große Vorteil dabei: Du kannst anziehen was du willst, egal ob du es eher sportlich, elegant oder lässig-bequem magst.

Kleine Tricks mit großer Wirkung

Dein Bauch wächst zusehends, aber du kannst dich einfach nicht von deinem Lieblingsteil trennen? Kein Problem! Natürlich gibt es da ein paar Tricks, die jede Schwangere kennen sollte. Geht zum Beispiel der Hosenknopf nicht mehr zu, hilft ein Gummiband, das durch das Knopfloch gezogen und um den Knopf gewickelt wird. Eine lockere Bluse oder einen etwas weiteren Pullover darüber und voilá, die Hose sitzt.

Im Sommer ist es nicht weiter schlimm, wenn der schon etwas größere Bauch vorwitzig unter dem Shirt hervor lugt – aber im Winter? Abhilfe schafft da eine Bauchbinde: Sie wird vor dem Bauch getragen und kaschiert so, dass doch schon einige Zentimeter Stoff am Bauch fehlen.

Schatz, wo ist dein Hemd?

Warum gleich Schwangerschaftsmode kaufen, wenn der Kleiderschrank des Partners noch so schöne Teile bereit hält?
Unschlagbar lässig und gleichzeitig sehr sexy: Trag doch eines seiner Hemden: die Ärmel aufgekrempelt und eine bequeme Leggings drunter und fertig. Der große Vorteil dabei: Das Hemd ist mit großer Wahrscheinlichkeit nicht so tailliert geschnitten wie deine Blusen – es gibt also noch genug Platz für den Babybauch.

Kaschieren und Ablenken

Schwangerschaftskleidung war schon immer eher dazu da davon abzulenken, dass frau „in anderen Umständen“ war – daher übrigens auch die Bezeichnung Umstandskleidung. Was vor noch nicht allzu langer Zeit mit weiten, zeltartigen Oberteilen gelöst wurde, geht aber auch eleganter: Blusig fallende oder trapezförmige Oberteile kaschieren einen kleinen Bauch, Longblazer oder Gehröcke strecken die Silhouette und verbergen ebenfalls erste sichtbare Schwangerschaftszeichen.

Du möchtest noch etwas vom schon vorhandenen Babybäuchlein ablenken? Dann greife auf keinen Fall zu einem Stück im Empire-Stil! Was schlanken Frauen eine weibliche Form verschafft, wirkt schon bei Frauen mit einigen Rundungen wie Umstandsmode, betont also mehr statt zu verstecken.

Wenn Kaschieren nichts mehr nützt, du deinen Bauch aber nicht unbedingt in den Mittelpunkt des Interesses stellen willst, hilft nur ablenken.
Das geht zum Glück aber ganz einfach: Einige auffällige Schmuckstücke, ein Schal, ein Tuch und schon erregt nicht mehr deine Schwangerschaft sondern nur noch dein guter Stil Aufmerksamkeit.

Nicht in Unkosten stürzen!

Natürlich wirst du nicht darum herum kommen, Mode für Schwangere zu kaufen – spätestens wenn du dir im achten oder neunten Monat wie ein Nilpferd vorkommst, weißt du eine Hose mit dem extraweiten Bund, der mitwächst, zu schätzen. Trotzdem ist es aber nicht notwendig, sich komplett neu einzukleiden.
​Angesichts der Preise für Schwangerschaftskleidung wäre das auch ein ziemlich teurer Spaß. Viel einfacher ist es da, Freundinnen und Familienmitglieder zu fragen, ob sie etwas von ihrer Umstandskleidung entbehren können.
Wer ums neu Kaufen nicht herum kommt: Umstandsmode gibt es auch zu relativ niedrigen Preisen bei allen großen Labels.

Immer schön locker bleiben

Für Schwangerschaftsmode gilt: Körperbetont ja, zu eng auf keinen Fall. Sitzt eine Hose zu eng, wird nicht nur der Bauch eingequetscht (und damit auch das Baby), Teile wie der Knopf drücken auch auf den Bauchnabel, was durchaus schmerzhaft sein kann. Wer sich und seinem Bauch etwas Gutes tun will, hält sich an die Devise: Immer schön locker bleiben. Der Bauch braucht schließlich Platz zum Wachsen und außerdem spricht nichts dagegen, wenn ein Kleidungsstück auch noch im nächsten Schwangerschaftsmonat passt.
Deshalb gilt: Umstandskleidung muss entweder etwas weiter oder stretchig sein, damit nichts kneift oder einengt. Ebenfalls ideal: Gummizug statt eines festen Bundes und Bindebänder, mit denen man die Weite von Röcken, Hosen und Oberteilen ganz einfach regulieren kann.

Die richtige Unterwäsche für Schwangere

Spätestens wenn der Busen wächst und der Lieblings-BH nicht mehr passt, stellt sich die Frage: Was tragen schwangere Frauen eigentlich „darunter“? Zur Schwangerschaftsmode gehört natürlich auch die Abteilung Unterwäsche, erwarte hier aber bitte keine modischen Besonderheiten: In der Regel ist Wäsche für Schwangere eher schmucklos. Kein Wunder, die Schwangerschaftsslips sollen sich dem wachsenden Bauchumfang schließlich anpassen und die BHs können meist auch als Still-BHs mit Einlagen und separat zu öffnenden Körbchen genutzt werden.

Umstandsmode shoppen: Unterwäsche für Schwangere

Wer sich damit nicht abfinden mag, kann zumindest in den ersten Monaten noch etwas bei der Schwangerschaftskleidung für darunter tricksen: Verlängerungsstücke für den BH-Verschluss erlauben es, das Lieblingsteil noch etwas länger zu tragen und Höschen, die etwas niedriger geschnitten sind, müssen sich nicht dem Bauch anpassen.

Schwangerschaftsmode für besondere Anlässe

Wer als Schwangere beruflich mit Kunden zu tun hat oder zu einem besonderen Anlass wie etwa einer Hochzeit eingeladen ist, hat schnell ein Problem: Die Umstandskleidung muss dann nicht nur bequem, sondern vor allem schick sein. Zum Glück gibt es einige Hersteller von Schwangerschaftsmode, die das Problem mittlerweile erkannt haben und auch Kostüme, Hosenanzüge und festliche Kleider für Schwangere anbieten.

Natürlich sind diese Stücke nicht gerade billig, sie können aber – sofern sie farblich und stilistisch neutral sind – gut mit anderen Teilen kombiniert werden.
Ein kleiner Tipp: Wer ein festliches Umstandskleid nur für einen einzigen Anlass benötigt, kann es vor allem in größeren Städten häufig auch einfach ausleihen. Gleiches gilt übrigens auch für Umstandsmode für Bräute.

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Werde kreativ!

Vor allem, wenn du eigentlich gern mit Mode experimentierst und ein modebewusster Mensch bist, ist der Blick in so manches Fachgeschäft für Umstandsmode einfach nur deprimierend. Was aber nicht heißt, dass du dich damit abfinden musst! Werde kreativ, spiel mit der Mode, kombiniere sie nach Lust und Laune. Eine Umstandshose muss nicht langweilig sein, wenn sie mit einem schicken Top, einer edlen Bluse oder einem süßen Shirt kombiniert wird. Dank eines relativ hohen Elasthan-Anteils in vielen „normalen“ Kleidungsstücken sind viele Oberteile auch gut für Schwangere geeignet. Tob dich aus und entdecke vielleicht einen ganz neuen Style für dich!

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Ein Beitrag geteilt von AUTUMN+EVE MATERNITY (@autumnevematernity) am 24. Nov 2016 um 12:06 Uhr

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Kim Kardashian

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Beim InStyle Award 2015 präsentierte sie ihren Babybauch in einem figurbetonten weißen Kleid mit Schleppe.

Blake Lively

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Während ihrer zweiten Schwangerschaft erfüllte Blake Lively all unsere Cinderalla-Tagträume – und zwar in diesem atemberaubenden Kleid auf dem roten Teppich in Cannes. Sie war zu dieser Zeit mit Tochter Ines schwanger.

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Auch dieses tolle Kleid mit extra tiefem Ausschnitt, das die Schauspielerin 2014 auf dem Red Carpet präsentiert, zählt definitiv zu unseren Top-Favoriten.

Jessica Alba

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Jessica Alba brachte 2017 bereits ihr drittes Kind zur Welt. Bei diesem Auftritt auf dem Roten Teppich ist Söhnchen Hayes allerdings noch als schöner Babybauch zu sehen – versteckt hinter einem eleganten schwarzen Kleid mit Spitze.

Emily Blunt

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Schauspielerin Emily Blunt erschien bei der Met Gala in einem blauen Spitzen-Kleid. Einfach umwerfend, oder?

Chrissy Teigen

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Chrissy Teigen strahlte 2018 in diesem umwerfenden Kleid auf dem roten Teppich, während sie mit ihrem Sohn Miles schwanger war.

Eva Longoria

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Auch die frischgebackene Mama Eva Longoria präsentierte sich in Umstandsmode zum Neidischwerden. Hier auf dem Roten Teppich im April 2018 in einem kurzen Spitzenkleid.

Styling-Tipps für Schwangere

Als Schwangere hüllt man sich am besten in zeltförmige Gewänder. Tempi passati! Heute geht der Trend immer mehr in Richtung körperbetonte Kleidung. Viele Frauen sind stolz auf ihren Babybauch und wollen ihn entsprechend in Szene setzen. Auch die Kleiderhersteller haben die Zeichen der Zeit erkannt und ihr Sortiment aufgerüstet: Es war niemals so leicht, schick schwanger zu sein wie heute.

Eine Nummer grösser

In den ersten Monaten der Schwangerschaft reicht es meistens, normale Kleider eine bis zwei Nummern grösser zu kaufen. Der Vorteil: Sie können anziehen, was Sie wollen, egal ob Sie es eher sportlich, elegant oder bequem mögen.

Kleine Tricks

Ihr Bauch wird immer grösser, aber Sie wollen nicht auf Ihre Lieblingshose verzichten? Kein Problem. Folgende Tricks haben schon mancher Schwangeren geholfen. Wenn der Hosenknopf nicht mehr zugeht, hilft ein Gummiband, das durch das Knopfloch gezogen und um den Knopf gebunden wird. Darüber einen etwas weiteren Pullover und schon sitzt die Hose. Eine Alternative dazu ist eine Bauchbinde. Sie wird über dem Bauch und der Hose getragen und kaschiert so, dass schon einige Zentimeter Stoff fehlen.

Kleiderschrank des Partners

Es eröffnen sich neue Dimensionen: Plötzlich wird der Kleiderschrank des Partners interessant. Wieso nicht eines seiner Hemden oder T-Shirts tragen? Krempeln Sie einfach die Ärmel hoch und öffnen ein paar Knöpfe – schon sehen Sie sehr attraktiv aus. Grosser Vorteil: Seine Hemden sind nicht so tailliert geschnitten und lassen genügend Platz für den Babybauch.

Leinen, Seide und Co.

Spätestens gegen Ende der Schwangerschaft werden Sie kaum darum herum kommen, Umstandsmode zu kaufen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass die Kleidung aus natürlichen Stoffen besteht: Leinen, Seide, Naturwolle oder Baumwolle eignen sich am besten. In synthetischen Stoffen schwitzt man leichter – und fühlt sich dementsprechend weniger wohl. Bevor Sie sich aber in allzu grosse Unkosten stürzen: Fragen Sie doch bei Freundinnen und Familienmitgliedern nach, ob sie Ihnen etwas aus ihrer Schwangerschaftsgarderobe leihen können.

Schön lockere Kleidung

Die Schwangerschaftsmode darf zwar körperbetont, aber auf keinen Fall zu eng sein. Wer sich und seinem Bauch etwas Gutes tun will, hält sich an die Devise: Immer schön locker bleiben. In dehnbarer Kleidung fühlen Sie und das Baby sich wohl – und das sorgt automatisch für eine gute Ausstrahlung.

Schwangerschaft: Auf die richtigen Schuhe kommt es an

Während der Schwangerschaft sollten Sie unbedingt gute Schuhe tragen. Viele Frauen haben in dieser Zeit auch mit dickeren Beinen und angeschwollenen Füßen zu kämpfen. Lesen Sie hier, welche Schuhe sich bei einer Schwangerschaft eignen und in welche Sie besser nicht schlüpfen sollten.

Die falschen Schuhe machen den Körper kaputt

Durch die physischen Veränderungen des Körpers in einer Schwangerschaft werden vor allem in den letzten drei Monaten neben der Wirbelsäule auch die Beine und Füße belastet. Bequemes Schuhwerk ist also Pflicht. Hochhackige Schuhe sind absolut tabu, weil sie den Körper in eine ungesunde Haltung mit ausgeprägtem Hohlkreuz versetzen und die Durchblutung stören. Daraus resultieren schnell Krampfadern, geschwollene Beine und unangenehme Rückenschmerzen. Sie sollten aber auch auf ganz flache Schuhe verzichten, da diese ebenfalls den Rücken belasten und Gleichgewichtsprobleme verursachen. Ferner sind Schuhe mit Riemen, Schnallen oder Schnürsenkel ebenfalls ungeeignet. Für Hochschwangere mit präsentem Bauch ist es eher schwer, die Schuhe allein zuzubinden. (Besonders wichtige Lebensmittel in der Schwangerschaft)

Bequeme Schuhe sind das A und O

Im fortgeschrittenen Stadium der Schwangerschaft bevorzugen die meisten Frauen Turnschuhe. Natürlich sollten Sie leicht hineinschlüpfen können, ohne sie binden zu müssen. Ein langer Schuhlöffel kann hier sehr praktisch sein. Sie können alternativ auch Schuhe mit flachen Absätzen, aber einer gut ausgearbeiteten und komfortablen Sohle tragen. Es eignen sich zum Beispiel hochwertige Ballerinas oder Espadrilles. Wichtig ist bei allen Modellen, dass sie atmungsaktiv und nicht billig verarbeitet sind. Kaufen Sie besser Schuhe mit einer halben oder einer ganzen Nummer größer, da viele Frauen merken, dass ihnen ihre Schuhe in den letzten Monaten nicht mehr passen. Nach der Geburt können Sie die alten Lieblingsschuhe wieder tragen. Möglicherweise bleibt es aber auch bei der größeren Nummer.

Zu Hause besser barfuß

Für eine bessere Durchblutung sollten Sie zu Hause lieber barfuß zu laufen – das stärkt auch die Fußmuskulatur. Falls Ihnen das nicht zusagt, können Sie bequeme Schuhe tragen, in denen Sie sich wohlfühlen. Wenn Sie Socken anhaben, dann besser nur welche aus Baumwolle. Sie lassen die Haut nämlich besser atmen. Zu eng dürfen die Strümpfe aber auch nicht sein, weil sie sonst die Venen zusammendrücken. (Bauchstützen: Sanfte Entlastung für Ihren Babybauch)

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