Tiger schminken einfach

Tiger schminken leicht gemacht: So geht’s Schritt für Schritt

Er ist wild, unzähmbar und so cool: Der Tiger ist als Faschingskostüm bei Kindern sehr beliebt. Make-Up Artistin Sarah Gärtner zeigt dir deshalb eine einfache Anleitung fürs Tiger schminken, mit der du deinen Nachwuchs ruckzuck in den König des Dschungels verwandelst.

Tiger schminken: Das brauchst du

Bevor es los geht, steht ein Besuch im Drogeriemarkt oder Bastelladen an. Einmal gekauft, kannst du die Utensilien aber immer wieder fürs Kinderschminken benutzen. Achte also auf gute Qualität.

Das steht auf deiner Einkaufsliste fürs Tiger schminken:

  • wasserlösliche Schminkfarbe in Weiß, Gelb, Orange & Schwarz
  • ein Schminkschwämmchen
  • ein Rundpinsel

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Tiger schminken: So kreierst du Schritt für Schritt ein Tiger-Gesicht

  1. Grundiere zuerst die weißen Stellen über den Augen spitz und schräg nach oben verlaufend mit dem Schwämmchen. Die Tiger-Schnauze grundierst du in der gleichen Technik. Achte darauf, auch die Oberlippe weiß zu schminken.
  2. Tupfe nun mit dem Schwämmchen gelbe Schminkfarbe in die Mitte des Gesichts und umrande es anschließend mit oranger Farbe.
  3. Verpasse deinem kleinen Tiger mit dem Rundpinsel nun eine schwarze Nase und zeichne die Konturen der katzentypischen Schnauze. Vergiss die Schnurrhaar-Punkte nicht! Die Unterlippe wird ebenfalls schwarz geschminkt.
  4. Nun schminke mit einigen geschickt platzierten Strichen das Fell des Tigers und schon kann er Angst und Schrecken im Dschungel verbreiten.

Alle Schritte im Detail und mit Step-by-Step-Bildern fürs Tiger schminken kannst du auch hier in unserer Galerie noch einmal anschauen:

So schminkst du ein Tiger-Gesicht

Bilderstrecke starten (4 Bilder)

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Und wir haben noch viel mehr Schminkanleitungen für dich! Vom süßen Kätzchen bis hin zu bekannten Comichelden findest du viele tolle Anleitungen mit Bildern auf unserer Seite zum Kinderschminken. Jetzt kann der Fasching kommen. An die Pinsel, fertig, los!

Welches Tier bin ich? Finde es heraus!

Einen Tiger zeichnen

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Dieser Online-Zeichenkurs soll Euch dabei helfen einen Tiger zu zeichnen.

Da der Tiger zu den beliebtesten Tieren gehört, wird er relativ häufig Motiv von Gemälden und Zeichnungen. Vor allem Hobbykünstler versuchen sich an dem hübschen Tier. Oft werden dabei auch Maltechniken wie Pastellkreide, Farbstifte oder Airbrush verwendet.

Der Tiger – ein bisschen Grundwissen

Der Tiger (Panthera tigris) ist in Asien beheimatet und ist die größte Raubkatze der Erde. Von diesen wundervollen Großkatzen leben heute leider nur noch etwa 3200 in freier Wildbahn.
Der Tiger ist bekannter Weise ein Fleischfresser und dementsprechend für das Jagen geboren. Er wird bis zu 3,75 m lang (mit Schwanz) und bis zu 300 kg schwer, wobei die Weibchen normaler Weise etwas leichter sind. Tiger haben außerdem keine natürlichen Feinde.

Zeichnung eines Tigers (Bleistift)

Was für das Zeichnen eines Tigers wichtig ist

Die Frage, wie man einen Tiger zeichnet, führt einen automatisch weiter zu der Frage, was bei der Darstellung eines Tigers denn wichtig ist. Was macht einen Tiger aus und was macht einen Tiger besonders und unverwechselbar zu anderen Raubkatzen? Oder auch zu anderen Tieren ganz allgemein?

Was einen Tiger optisch von anderen Tieren und Raubkatzen unterscheidet sind

  • die Körperform,
  • die Körpergröße,
  • die Proportionen,
  • die Kopfform und
  • das Fell bzw. die Musterung und Farbe des Fells

Körperform, Körpergröße & Proportionen

Um die Körperform, Körpergröße und Proportionen eines Tigers zeichnen zu lernen, macht man am besten eine kleine anatomische Studie. So oder so ähnlich wie Ihr es im Bild unten sehen könnt.

Das Bild zeigt im Prinzip eine Untersuchung der Proportionen, also der Größenverhältnisse. Man kann daraus aus die Körperform leichter erkennen. Um die Form der Raubkatze wirklich zu ergründen, sind jedoch einige Zeichenversuche notwendig. Man könnte hier auch von einer zeichnerischen Studie, also einer zeichnerischen Untersuchung des Zeichenobjektes, sprechen.

Proportionen eines Tigers zeichnen (KL = Kopflänge)

Die Zeichnung von unserem Tiger oben zeigt also eine Proportionsstudie. Ich habe hier versucht eine Möglichkeit zu entwickeln mit einer einfachen Längeneinheit den Körperbau des Tigers sinnvoll zu unterteilen. Die Längeneinheit entspricht hier einer Kopflänge. Damit soll es einfacher sein die Proportionen eines Tigers korrekt zu zeichnen.
Das Vorgehen ist im Prinzip eine Art Rastermethode, wobei hier jedoch das Raster nicht gedankenlos gezogen ist. Es wurde vielmehr versucht eine praktische Unterteilung vorzunehmen, die sich möglichst an wichtigen Körperteilen orientiert und an die man sich leicht erinnern kann, wenn man irgendwann wieder einen Tiger zeichnen oder malen möchte.

  • Die Längeneinheit für die Unterteilung der Raubkatze ist ein Kopflänge (= 1KL)

Der Tiger ist demnach mit Kopf ca. 3 Kopflängen hoch, ohne Kopf 2,5 Kopflängen hoch und 4 Kopflängen lang. Das Brustbein beginnt etwa 1 Kopflänge über dem Boden, das Kinn ca. 2 Kopflängen über dem Boden.
Mithilfe dieser Proportionsregeln, kann man sich entsprechende Hilfslinien zeichnen – wie in der Zeichnung oben. Damit wird eine einfache Skizze des Tigers erstellt, die man danach zu einer fertigen Zeichnung ausarbeiten kann.

Zum Zeichnen sollte man Vorlagen verwenden. Noch besser wäre es natürlich direkt vom lebenden Modell abzuzeichnen – zum Beispiel in einem Zoo. Wer die Möglichkeit nicht hat, findet über Suchmaschinen einige Beispielbilder:

Bildersuche – Tiger

Gesicht und Kopf eines Tigers zeichnen

Der Kopf eines Tigers hat eine starke Ähnlichkeit mit dem einer Katze. Wenn man also bereits ein wenig Erfahrung im Zeichnen von Katzen hat, ist man hier klar im Vorteil. Um die Charakteristik von Kopf und Gesicht eines Tigers zu ergründen, bietet sich ein Vergleich mit anderen artverwandten Tieren an. Hier haben wir Zeichnungen von Tiger, Löwe und Katze.
Vergleicht die Unterschiede in der Form und Position von Augen, Schnauze, Nase, Ohren, Fell und Kopf.

Vergleich zwischen Tiger, Löwe und Katze – Seitenansicht
Vergleich zwischen Tiger, Löwe und Katze – Frontalansicht

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Neben dem Vergleich mit anderen Raubkatzen und der Hauskatze kann man auch eine Proportionsstudie durchführen. So wie wir dies bereits beim Körper getan haben. Man kann nun versuchen den Kopf eines Tigers sinnvoll zu unterteilen, so wie ich es in der folgenden Zeichnung getan habe.

Proportionsstudie für einen Tigerkopf in der Seitenansicht

Selbiges kann man nun auch für den Kopf des Tigers in der Frontalansicht tun.

Proportionsstudie für den Kopf eines Tigers in der Frontalansicht

Wenn der Tiger sowohl in der Seitenansicht als auch in der Frontalansicht die gleiche Kopfhaltung hat, kann man die horizontalen Proportionslinien übertragen. Das heißt, die Proportionslinien müssen die gleichen Punkte im Gesicht des Tigers treffen wie auch in der Seitenansicht. Das erleichtert das Zeichnen des Gesichts in verschiedenen Ansichten.
Diese Technik ist außerdem eine kleine Anleihe aus dem Bereich Technisches Zeichnen.

Übertragung der Proportionslinien von der Seitenansicht in die Frontalansicht

Hier sind noch einige Zeichnungen, in denen ich den Kopf eines Tigers in unterschiedlichem Detaillierungsgrad gezeichnet habe. Es handelt sich hier nicht um eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, könnte aber sehr gut als solche nachvollzogen werden.

Skizze eines Tigerkopfes
Linienzeichnung eines Tigers
Schattierte Zeichnung vom Kopf eines Tigers
Zeichnung eines Tigers mit Fell

Das Fell eines Tigers zeichnen

Besonders charakteristisch bei einem Tiger ist die Musterung seines Fells. Er hat die berühmten Tigerstreifen, die Ihn so besonders machen. Die Streifen verlaufen von oben nach unten und sich leicht gewellt. Die Form könnte man als dünne Flammen oder pinselstrichartig beschreiben. Die Streifen scheinen ein bestimmtes Muster immer wieder zu wiederholen, sind dabei aber nicht wirklich gleichmäßig.
Wenn man einen Tiger zeichnen will, sollte man das alles beachten, damit die Zeichnung nicht unnatürlich aussieht. Zeichnet also keine geraden Linien in einem strikt regelmäßigen Muster! Das wirkt unnatürlich.

Die Grundfarbe des Fels ist Orange und die Streifen sind schwarz. An der Unterseite ist die Fellfarbe weiß. Auch im Gesicht des Tigers mischt sich hier und da etwas weißes Fell hinein.

Studienzeichnung vom Fell eines Tigers

Wenn man das Fell des Tigers zeichnet, kann man sich durchaus in zeitaufwändiger Detailarbeit verlieren. Das muss man aber nicht. Man kann im Prinzip das Fell und die Tigerstreifen zeichnen, ohne dabei einzelne Fellhaare darzustellen. Wer realistischer zeichnen will, kann zumindest Fellhaare andeuten.
Eine andere Möglichkeit, die aber auch etwas zeitintensiver ist, ist eine Schraffur in Fellrichtung. Ein Beispiel für diese Technik seht Ihr in der vorhergehenden Zeichnung. Es handelt sich hier um eine kleine Studienzeichnung, in der ich getestet habe, wie man das Fell eines Tigers zeichnen kann.

Tigeraugen zeichnen

Die Technik beim Zeichnen der Augen des Tigers ist im Prinzip so, wie man es auch beim Zeichnen von menschlichen Augen macht. Die Form der Augen ist jedoch etwas anders. Die Tigeraugen erscheinen rund und sind von einem schwarzen Rand umgeben. Die Pupillen sind relativ klein und die Iris grün oder gelb.
Unten seht Ihr eine Zeichnung vom Auge eines Tigers (linke Seite).

Zeichnung – Tiger Auge

Und zum Abschluss noch einige Zeichnungen, die Euch auf dem Weg einen Tiger zeichnen zu lernen ein wenig inspirieren sollen.

Viel Spaß und Erfolg bei Euren ersten Versuchen einen Tiger zu zeichnen!

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Tiger schminken: Anleitung fürs Karnevals-Make-up

Tiger schminken: Die Materialien

Das Clown-Kostüm gab’s schon im letzten Jahr und Cowgirl-Verkleidungen sind für Ihren kleinen Spross total out? Tierische Kostüme sind Evergreens an Karneval und passen immer – übrigens nicht nur für Kindern, sondern auch Erwachsene. Will Ihr Kind im Tiger-Kostüm für Schrecken sorgen, darf das entsprechende Tigergesicht natürlich nicht fehlen. Alles, was Sie benötigen, wenn Sie sich oder Ihr Kind als Tiger schminken möchten, ist wasserlösliche Faschingsschminke in Gelb, Orange, Weiß und Schwarz sowie ein Schminkschwämmchen und einen Rundpinsel als handwerkliche Utensilien.

Als Tiger schminken: Grundierungen auftragen

Erst weiß, dann gelb oder andersherum – Hauptsache die richtige Farbe wird auf die richtige Stelle aufgetragen. © Alinute – Fotolia

Tipps fürs Schmink-Projekt: Cremen Sie das Gesicht mit Feuchtigkeitscreme ein. So haftet das Karnevals-Make-up später besser. Nun geht’s erst mal an den weißen Farbtopf. Tiger sind vor allem oberhalb der Augen und rund um die Schnauze weiß gefärbt. Tragen Sie daher zunächst weiße Farbe mit dem Schwämmchen über den Augen spitz und schräg nach oben verlaufend auf. Anschließend auf gleiche Weise die Fläche zwischen Oberlippe und Nase weiß grundieren.

Nun kommt gelbe Farbe ins Spiel: Tupfen Sie die gelbe Karnevalsschminke komplett auf die Nase, auf die Partien unterhalb der Augen sowie zwischen die Augenbrauen. Das gelb-weiße Farbgeschehen anschließend einfach noch mit einem kräftigen Orange umranden – dabei auf harmonische Farbverläufe achten. Das Kinn können Sie aussparen.

Schwarze Streifen und Schnauze: Tipps und Bilder

Tipp, wie Sie Ihren Buben als gefährlichen Tiger schminken: Malen Sie mit schwarzer Farbe und schmalem Pinsel einfach die feinen Details auf – schließlich muss auch der Feinschliff beim Karnevals-Make-up stimmen. Dazu zählt natürlich die Tigerschnauze. Diese ist rund und schwarz, daher einfach einen kleinen schwarzen Klecks auf die Nasenspitze malen.

Damit Ihr Sprössling auch fauchen kann wie ein Tiger, schminken Sie ihm noch eine authentische Tigerschnauze. © luiscarceller – Fotolia

Zeichnen Sie auch die Konturen der Tigerschnauze nach – also einen etwas breiteren, schwarzen Strich zwischen Mitte der Oberlippe und Nase zeichnen und zwei schwungvolle Linien von den Mundrändern in Richtung Nasenflügel ziehen – die eigenen Lachfalten sind gut als Orientierungspunkte zum Zeichnen geeignet. Die weiße Farbe sollte dabei komplett von den schwarzen Linien umschlossen sein. Schnurrhaare dürfen selbstverständlich ebenfalls nicht fehlen. Hierfür einfach einige feine, schwarze Punkte auf die weiße Fläche rund um die Nase malen.

Das Tigergesicht wird aber erst perfekt, wenn Sie schwarze Striche ins Gesicht zeichnen. Nehmen Sie sich am besten das Bild eines Tigers als Vorlage. Achten Sie darauf, die Striche auf beiden Seiten in etwa symmetrisch zu ziehen, damit das Tigergesicht nicht chaotisch und unförmig aussieht. Jetzt fehlt nur noch ein furchteinflößendes Shir Khan-Fauchen und der Tiger-Auftritt ist perfekt.

Girlies als Tiger schminken: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Mädchen, die eher süß als erschreckend aussehen möchten, müssen nicht auf das Tiger-Outfit verzichten. So geht’s: Bemalen Sie das Gesicht komplett mit gelber und roter Karnevalsschminke. Verwischen Sie die Farben an verschiedenen Stellen, um so auch Orangetöne zu schaffen und keine zu starken Konturen zu hinterlassen. Als nächstes wie oben beschrieben die Fläche zwischen Nase und Oberlippe weiß ausmalen. Zusätzlich können Sie auch einen weißen Fleck unterhalb der Unterlippe zeichnen – ganz leicht, oder?

Süüüüß: Auch Mädchen können Fasching natürlich als Tiger gehen. © Rafael Ben-Ari – Fotolia

Einmal angefangen, sollten Sie den Tiger schminken, bis er als solcher auch zu erkennen ist. Mit der weißen Farbe und einem schmalen Pinsel setzen Sie daher nun weitere Akzente, indem Sie den Bereich unterhalb des Auges einfach weiß und schwarz umranden, auf die Stirn einige weiße und schwarze Striche zeichnen, schwarze Schnurrhaare sowie Barthaare aufs Kinn malen und die Nasenspitze schwarz ausmalen. Fertig ist das Karnevals-Make-up. Darf der Augenaufschlag der wilden Katze hingegen noch etwas sexier sein, tragen Sie noch etwas Kajal rund um den Wimpernkranz sowie Wimperntusche auf. Statt böse zu fauchen, können Mädels mit diesem Karnevals-Make-up auch lieb schnurren.

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