Thuja BEI dellwarzen

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Dellwarzen – entfernen mit konsequenter Behandlung

Dellwarzen (hier im Bild) treten nicht einzeln auf, sondern gehäuft. Typischerweise wachsen sie in Armbeugen und Kniekehlen sowie bei Kindern. Sie sind sehr ansteckend. © iStock.com/JodiJacobson

Dellwarzen (medizinisch Mollusken, Mollusca contagiosa, Einzahl Molluscum contagiosum) sind meist nur wenige Millimeter groß. Die hautfarbenen Warzen wachsen vor allem an den Händen, in Armbeugen, Kniekehlen und am Oberkörper, oft in Gruppen oder Linien.

Dellwarzen sind extrem ansteckend

Dellwarzen jucken oder schmerzen nicht und sind doch mitunter sehr belastend für den Betroffenen. Wie der Name schon vermuten lässt, ähneln sie einer Delle, sind also in der Mitte etwas eingedrückt. Ihre Oberfläche ist weich. In der Mitte unter der Delle befindet sich der sogenannten Molluskenbrei, der sich ausdrücken lässt und ebenso ansteckend wie die Oberfläche der Warze ist.

Vom Kontakt mit dem Virus bis zum Ausbruch der Warzen können mehrere Tage vergehen, jedoch auch einige Monate – je nachdem, wie gut die Abwehr arbeitet.

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Auslöser der Dellwarzen ist ein Virus, das zu den Pockenviren zählt. Ist die Hautbarriere geschwächt oder das Immunsystem nicht ganz auf der Höhe, kann sich das Virus schnell von einem Infizierten auf andere Menschen übertragen. Dazu muss nicht immer direkter Körperkontakt stattfinden. Über gemeinsam benutzte Gegenstände, etwa Handtücher, aber auch im Schwimmbad gelangt das Virus auf bis dahin gesunde Haut. Ist die Haut sehr trocken oder bestehen kleinste Verletzungen, dringt das Virus ein und löst Dellwarzen aus.

Dellwarzen bei Kindern: Woher kommen sie?

Vor allem Kinder haben häufig Dellwarzen. Die Ursache dafür: Beim Kind ist die Hautschutzbarriere ist noch nicht so ausgeprägt und stabil wie beim Erwachsenen.

Weitere Risikofaktoren für Dellwarzen bei Kindern umfassen

  • Neurodermitis und

  • eine schwache Immunabwehr.

Dellwarzen im Genitalbereich

Ein besonderes Problem sind Dellwarzen im Genitalbereich. Betroffen sind meist Erwachsene, die sich beim Geschlechtsverkehr mit dem Warzenvirus infiziert haben. Obwohl die Dellwarzen an anderen Körperstellen kaum Probleme machen, können sie in der Intimzone äußerst unangenehm werden. Nicht nur, dass die Unterwäsche und eng sitzende Hosen an den Warzen reiben und sie sich dadurch weiter ausbreiten können. Jede sexuelle Aktivität wird dadurch extrem belastet, weil die Warzen einfach stören – und den Partner anstecken.

So sieht die Behandlung von Dellwarzen aus

Manchmal bilden sich die Dellwarzen von alleine wieder zurück und heilen ganz ab. Meist ist jedoch eine gezielte Behandlung nötig. Ansprechpartner dafür ist der Hautarzt (Dermatologe). Er kennt verschiedene Möglichkeiten, Dellwarzen zu behandeln:

  • Zweimal täglich eine Tinktur mit Kaliumhydroxid oder Salicylsäure-Gel auftragen. Die Dellwarzen verschwinden durch diese Behandlung, je nach Größe, nach etwa zwei Wochen.

  • Der Arzt vereist die Dellwarzen mit flüssigem Stickstoff (Kryotherapie).

  • Der Arzt entfernt die Dellwarzen chirurgisch mit einem scharfen Löffel (Kürettage) oder einer Pinzette. Dazu ist örtliche Betäubung nötig.

  • Der Arzt behandelt die Dellwarze mit dem Laser.

Wichtig nach jeder Behandlung ist absolut sichere Desinfektion, sonst breitet sich das Virus weiter aus.

Hilft Teebaumöl gegen Dellwarzen?

Handelt es sich nur um eine kleine Warze, kann ein Versuch mit Teebaumöl sinnvoll sein. Das Pflanzenöl enthält hochwirksame sekundäre Pflanzenstoffe, die Terpene. Sie lassen Teebaumöl so streng riechen und wirken antiseptisch.

Um Dellwarzen mit dem Öl zu behandeln, sollten Sie zweimal täglich die Warze damit abtupfen. Dabei bitte Wattestäbchen benutzen und die Warze niemals direkt anfassen, sie ist ansteckend. Wenn Sie Glück haben, löst sich die Warze durch die Teebaumöl-Behandlung auf. Allerdings gibt es auch Menschen, die auf Teebaumöl allergisch reagieren.

Weitere Hausmittel bei Dellwarzen

Daneben gibt es noch eine Reihe weiterer Hausmittel, die bei Dellwarzen hilfreich sein können. Für alle gilt: Bitte direkten Kontakt mit der Dellwarze unbedingt vermeiden, um das Virus nicht zu verbreiten. Und das sind die Tipps:

  • Knoblauchzehe aufschneiden, durchpressen und Knoblauchbrei auf die Warze streichen.

  • Träufeln Sie Zitronensaft auf die Warze. Ähnlich wirkt auch Essig.

  • Schöllkrautsaft (Apotheke) kann ebenfalls gegen Dellwarzen wirken.

  • Auch die Urinbehandlung kann eine Option sein.

Sprechen die Dellwarzen auf diese Methoden nicht an, sollten Sie auf jeden Fall zum Hautarzt gehen. Auch wenn die Warze Sie nicht stört – Sie können andere damit anstecken.

Hautkrankheiten erkennen und behandeln

Dellwarzen – Das sagt die Kinderärztin Dr. med. Nadine McGowan

Was hat es mit den Dellwarzen auf sich? Wie ansteckend sind sie? Welche Kinder bekommen Dellwarzen besonders häufig? Muss man Dellwarzen behandeln und wenn ja, wie?

Molluscae contagiosae sind Warzen aus der Gruppe der Pockenviren. Die Übertragung erfolgt als Schmierinfektion über direkten Hautkontakt, häufig auch über das Wasser von Schwimmbädern, in dem sich zuvor ein betroffenes Kind aufgehalten hat. Die Dellwarzen sind

  • hautfarben bis leicht rötlich,
  • knubbelig mit einer zentralen Delle – daher der Name Dellwarze.
  • Manchmal besteht Juckreiz.
  • Häufig sind Bereiche wie Kniekehlen oder Achselhöhlen betroffen, grundsätzlich können Dellwarzen aber auf der gesamten Haut vorkommen.

Expertin Dr. med. Nadine McGowan: „Grundsätzlich müssen Dellwarzen nicht behandelt werden, häufig bleibt es nämlich bei einer oder zwei Schwimmwarzen, die oft innerhalb von einem halben Jahr bis Jahr von alleine wieder verschwinden.“ Foto: PraxisVITA

Auf Druck entleert sich ein hochansteckender, weißlicher Talgbrei – was auch beim juckreizbedingten Kratzen vorkommen kann. Dann sammeln sich – ohne dass die Kinder sich dessen bewusst sind – Viruspartikel unter den Fingernägeln und können so leicht weiterverbreitet werden. Auf der restlichen eigenen Haut oder auch bei den Spielkameraden.

Welche Kinder sind besonders häufig von Dellwarzen betroffen?

Besonders häufig leiden Kinder mit einer sehr trockenen Haut oder gar Neurodermitis an Dellwarzen, da ihre Hautbarriere gestört ist und Erreger somit leichter die Haut infizieren können. Bei diesen Kindern ist eine konsequent durchgeführte Hautpflege mit rückfettenden Substanzen, essentiell – insbesondere wenn sie gern schwimmen gehen (was übrigens auch mit Neurodermitis durchaus erlaubt ist!). Die rückfettende Hautpflege dient auch zur Prophylaxe einer (Wieder-)Infektion mit Dellwarzen.

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Was bedeutet es, wenn sich Dellwarzen entzünden?

Grundsätzlich müssen Dellwarzen nicht behandelt werden, häufig bleibt es nämlich bei einer oder zwei Schwimmwarzen, die oft innerhalb von einem halben Jahr bis Jahr von alleine wieder verschwinden.

Irgendwann bemerkt nämlich der Körper, dass da etwas auf der Haut sitzt, das dort nicht hingehört und beginnt mit einer Entzündungsreaktion, die dann die Dellwarze zum Absterben bringt. Wenn sich also Dellwarzen rötlich-entzündlich verändern, können Sie sich freuen – bald sind sie verschwunden.

Acht geben muss man in dem Fall allerdings, dass die Entzündung nicht Überhand nimmt und nur auf die Dellwarze begrenzt bleibt. Ist die ganze Umgebung mitbetroffen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen – manchmal haben sich dann noch Bakterien auf die Wundfläche gesetzt und die Entzündung muss antibiotisch mitbehandelt werden. Ein orales Antibiotikum ist übrigens dann trotzdem nicht immer notwendig, manchmal reichen auch lokal desinfizierende Maßnahmen oder eine antibiotische Salbe. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, was im Fall Ihres Kindes angebracht ist.

An Dellwarzen leiden besonders Kinder mit einer sehr trockenen Haut oder gar Neurodermitis Foto: istock

Wie lassen sich Dellwarzen entfernen?

Sind die Dellwarzen zahlreich, jucken stark und beeinträchtigen das Kind, sollte eine Entfernung überlegt werden. Es gibt Pinseltinkturen, die eine Entzündungsreaktion auslösen und somit die körpereigene Abwehr etwas beschleunigen. In einigen Fällen ist das durchaus versuchenswert.

Ist der Befall sehr ausgeprägt, ist diese Behandlung meist nicht mehr ausreichend. Dann sollte eine Kürettage oder Stichinzision überlegt werden. Die Dellwarzen werden ein bis zwei Stunden vorher mit einer betäubenden Creme eingecremt, dann ist die Entfernung mit einem scharfen Löffel (die Warzen werden vorsichtig aus der Haut geschält) kaum bis gar nicht mehr schmerzhaft und wenn es richtig gemacht wird, bleiben auch keine Narben zurück.

Bei der Stichinzision wird die Dellwarze ausgedrückt und der virushaltige Talgbrei entfernt. Beides geht natürlich nur bei einem kooperativen Kind – bei sehr kleinen oder ängstlichen Kindern müsste eine kurze Narkose erfolgen. In dem Fall sollte aber die Indikation zur Warzenentfernung sehr eng gestellt werden, d. h. nur in sehr schweren Fällen mit massivem Molluskenfeldern sollte dem Kind eine Narkose zugemutet werden.

Dellwarzen werden auch Schwimmwarzen oder Mollusken genannt. Kinder, die gern schwimmen, infizieren sich häufig über das Wasser im Schwimmbad Foto: Fotolia

In meiner Praxis entferne ich regelmäßig Dellwarzen mit dem scharfen Löffel nach vorheriger Betäubung mit Creme – mit gutem Erfolg. Allerdings kann es trotzdem sein, dass man nicht alle Dellwarzen erwischt (weil sie noch zu klein und nicht sichtbar sind) und später doch noch mal welche nachkommen. Wichtig ist allerdings, dass nicht unbegrenzt viel der betäubenden Creme aufgetragen werden darf, da sonst schwere Nebenwirkungen beim Kind drohen.

Kindergesundheit Wann Ihr Kind schwimmen gehen darf – und wann nicht

Dellwarzen, Mollusken

Um die Diagnose abzusichern und andere Erkrankungen wie vulgäre Warzen, spitze Kondylome, Windpocken, Herpes simplex oder Tumore auszuschliessen, sollte ein Arztbesuch beim Neuauftreten der Dellwarzen erfolgen.

Therapie

Die Dellwarzen heilen in den meisten Fällen innerhalb von Wochen bis Monaten von alleine aus, so dass zumeist abgewartet werden kann. Eine Behandlung ist sinnvoll, wenn es zum Auftreten von Juckreiz kommt, die Papeln störend aussehen, es zu häufigem Kratzen kommt, und um eine Verbreitung oder die Ansteckung anderer Personen zu verhindern.

Es stehen die folgenden ärztlichen Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung:

Die Läsion kann mechanisch durch Entfernung, Hitze (Laser) oder Kälteanwendung (Kryotherapie) behandelt werden.

Die Behandlung benötigt zumeist eine zusätzliche schmerzstillende Behandlung und kann vereinzelt zu Narbenbildung, Ausquetschen kann zu einer Verschlimmerung der Infektion (Abszessbildung) führen.

Alternativ kann eine medikamentöse Therapiemit schwach ätzenden oder reizenden Substanzen oder Virostatika erfolgen.

Eine kürzlich erschienene, gross angelegte Studie (Interventions for cutaneous molluscum contagiosum; Cochrane Database Syst Rev. 2017 May; 2017(5)), welche sich auf Patienten mit normalem Immunsystem bezog, konnte keiner der Behandlungen einen guten Erfolg zuschreiben, und verwies, auch im Hinblick auf Nebenwirkungen, auf den guten natürlichen Verlauf der Erkrankung.

Vorbeugung

Durch Hygienemassnahmen kann die Ansteckungsgefahr durch Dellwarzen vermindert werden. Insbesondere sollten bei der Benutzung von Gemeinschaftsduschen Badeschuhe getragen werden, beim Hinlegen in Sporthallen sollte ein eigenes Handtuch untergelegt werden, auch in Kindergärten oder Krippen sollten nach Möglichkeit nur eigene Waschlappen oder Handtücher verwendet werden.

Warzen

Warzen sind gutartige Hautwucherungen, sie können in seltenen Fällen jedoch auch entarten. Ausser bei den Alterswarzen werden Warzen durch Papilloma-Viren verursacht . Diese Viren leben in der Haut, sie sind dort vor unserem Immunsystem geschützt. Über kleine Hautverletzungen gelangen die Viren in den Körper. Eine Ausbreitung auf andere Körperstellen ist durch Kratzen oder sonstiges Manipulieren an der Warze möglich. Warzen verschwinden meist von alleine wieder. Sie können aber auch Jahre bestehen bleiben oder immer wieder wiederkehren. Häufig betroffen sind Kinder und Jugendliche.

Von den ansteckenden Human-Papilloma Viren sind bereits 80 verschiedene Untertypen bekannt. Nach der Infektion dauert es Wochen bis Monate, bis sich die Warzen bilden. Die Entstehung von Warzen wird auch durch psychische Belastungen und durch den Hautzustand begünstigt (schlecht durchblutete oder feuchte Hände und Füsse, dünne, trockene Haut oder Hautkrankheiten wie Neurodermitis).

Es gibt verschiedene Warzenarten

Die verschiedenen Warzen unterscheiden sich in der Art des Aussehens (Farbe, Form, Grösse) und vom Ort des Auftretens. Gewöhnliche Warzen und Dornwarzen (Plantarwarzen) sind runde oder unregelmässig begrenzte Warzen von grau-schwarzer bis gelb-schwarzer Farbe. Sie kommen v.a. an Fingern, Handflächen und Fusssohlen vor. Mitunter können sie mit Schwielen oder Hühneraugen verwechselt werden. Bei den Dornwarzen (Plantarwarzen) kommt es zur Ausbildung eines in den Fuss gerichteten Dorns, der beim Gehen erhebliche Schmerzen verursachen kann. Unbehandelt können diese Warzen über Monate bis Jahre bestehen.

  • Gewöhnliche Warze (vulgäre Warzen / Stachelwarzen), Aussehen: Flach oder kugelig, fleischfarben bis braun gefärbt. Sie sind stark verhornt und zerklüftet und können die Grösse einer Erbse erreichen. Sie entstehen häufig beetartig an den betroffenen Stellen. Sie kommen besonders an Händen, Fingern, Handrücken,Gesicht, Kinn, Augenlidern vor.
  • Dornwarze (Plantarwarze). Dornwarzen kommen oft an den Fusssohlen vor. Durch Druck des Körpergewichtes verursachen sie stechende Schmerzen beim Gehen.
  • Flachwarze (jugendliche Warze). Flachwarzen kommen häufig bei Kindern und Jugendlichen vor. Betroffene Körperstellen sind v.a. Hände und Gesicht, Hals. Aussehen: Flach, stecknadelgross, hautfarben, hellbraun, mit rötlicher Umrandung. Sie können Jucken.
  • Dellwarze (Molluske; Schwimmbadwarze). Dellwarzen werden durch einen Virus aus der Familie der Pockenviren verursacht und treten besonders an Gesicht (Lidern), Armen, Beinen, Genitalregion sowie Rumpf auf. Betroffen sind mehrheitlich Kinder und Jugendliche mit geschwächtem Immunsystem (Neurodermitis, Stress, Allergien, usw.). Erwachsene leiden häufiger unter anderen Warzen. Aussehen: Kleine bis erbsengrosse Knötchen, hellrot oder hautfarben. In der Mitte sind sie eingedellt, sie sind häufig in Gruppen angeordnet. Die Übertragung erfolgt über Schmierinfektion (Kontaktinfektion), d.h. direkte Berührung und indirekte Berührung, z.B. durch mit erregerbesetzten Gegenständen, z.B. Handtücher, Hallenbad. Der Zeitraum bis zum Ausbruch kann Monate betragen. Dellwarzen sind in der Regel schmerzlos. Dellwarzen bilden sich häufig spontan zurück. Beim Ausdrücken der Warze tritt ein weisslicher, Brei aus. Werden Dellwarzen aufgekratzt, können sie sich mit Bakterien infizieren, sie werden dann rot, schmerzhaft, jucken.
  • Feigwarze(Feuchtwarze, Kondylom, Genitalwarze). Sie werden durch das humane Papillomvirus per Kontaktinfektion beziehungsweise Schmierinfektion beim ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen. Ihr Aussehen ist sehr verschieden, sie sind nicht schmerzhaft. Sie entwickeln sich auch besonders leicht bei Scheidenentzündungen, Harnröhrenentzündungen, Vorhautverengung, Darmentzündungen oder Wurmbefall. Die kleinen, weichen, rosafarbenen Warzen blühen mit der Zeit zu blumenkohlartige Wucherungen auf. Feigwarzen stehen im Verdacht, an der Auslösung bestimmter Krebsarten beteiligt zu sein. Feigwarzen sind in den meistens schmerzfrei, sie verursachen in einigen Fällen lediglich einen leichten Juckreiz.
  • Pinselwarze. Pinselwarzen sind fadenförmige Wucherungen, sie treten besonders im Gesicht oder am Hals auf.
  • Alterswarze (Fettwarze, Verrucae seborrhoicae). Rundliche oder ovale, hellbraun bis braunschwarze, linsen- bis bohnengrosse, meistens in grosser Zahl auftretende Neubildungen, ab dem 50. Lebensjahr. Sie kommen im Gesicht und am Rumpf vor. Sie werden nicht durch Viren verursacht. Sie sind nicht ansteckend. Sie sind meistens harmlos, manchmal etwas juckend. Die gutartigen Alterswarzen können leicht mit dem schwarzen Hautkrebs (Melanom) verwechselt werden, weshalb ein Besuch beim Hautarzt zu empfehlen ist.

Behandlung Klassische Homöopathie

Viele Warzen verschwinden von alleine, es lohnt sich meist, einfach abzuwarten. Sind die Warzen in der „Überzahl“, bereiten sie beim Gehen Beschwerden, ist eine homöopathische Behandlung jedoch angebracht. Gerade Kinder sprechen sehr gut auf eine homöopathische Behandlung an.

Damit Warzen überhaupt entstehen können, braucht es eine Bereitschaft Warzen zu entwickeln. Die seelische Verfassung und äussere Einflüsse wie Chlor, Impfungen (Allergisierung) spielen ebenfalls eine grosse Rolle. Warzen werden heute in der Schulmedizin immer noch als ein lokales Übel angesehen und leichtfertig entfernt. Aus der Sicht der klassischen Homöopathie richtet man mit der Unterdrückung (Wegschneiden, Verätzen, usw.) von Warzen weit mehr Schaden an, als wenn man die Warzen einfach an ihrem Ort belassen würde. Das Gleichgewicht der Lebenskraft geht dadurch verloren und es kommt zu gefährlichen Miasmenkombinationen.

  • Warzen sind in der Homöopathie ein wichtiger Wegweiser. Je nach Ort, Aussehen, Beschwerden, usw. werden sie zur Wahl eines Konstitutionsmittels beigezogen, z.B. bei einer Behandlung von Asthma.
  • Kinder setzen sich in ihren Wachstumsphasen mit Warzenviren auseinander, dabei wird das Immunsystem geschult. Im Alter von 7-10 Jahren treten Warzen bei Kindern am häufigsten auf.
  • Warzen können auch Ausdruck einer miasmatischen Reaktion sein indem sich die Lebenskraft über eine Hautreaktion gewissermassen entlastet. So beobachten wir in homöopathischen Praxen oft, dass bei Allergikern Warzen auftauchen, wenn z.B. ein Heuschnupfen mit unterdrückenden Medikamenten behandelt wird. Werden diese Warzen behandelt, verschlimmert sich der Heuschnupfen, es kommt zu einem sogenannten Etagenwechsel, es tritt Asthma auf. Entscheidet sich der Patient für eine homöopathische Behandlung seines Asthmas, tauchen meist auch wieder jene Warzen auf, welche schon mal „weggemacht“ wurden.

Die Homöopathie hat den Vorteil, dass nicht lokal behandelt wird, sondern der Warze der Boden entzogen wird. Zwar stehen hier lokale Urtinkturen oder Arzneimittel zur Verfügung, eine lokale Behandlung sollte aber nur in Frage kommen, wenn keine Unterdrückung zu befürchten ist. Besser ist es konstitutionell vorzugehen, d.h. ein Arzneimittel zu bestimmen, welches gesamthaft zum Krankheitszustand passt. Da Warzen immer ein Zeichen eines geschwächten Immunsystems sind, sollten sie nicht lokal behandelt werden. In verschiedenen Ratgebern wird die Behandlung mit einer homöopathischen Thuja-Lösung empfohlen. Hier gilt aber: Nur wenn die individuellen Symptome auf Thuja passen, wird Thuja verschrieben. Schulmedizinischen Massnahmen, Lokalbehandlungen mit Haus- und Geheimmitteln sind aus homöopathischer Sicht abzulehnen. Die Warzen erscheinen wieder, manche Prozeduren sind zudem schmerzhaft (und daher für Kinder nicht geeignet), sie führen manchmal auch zu Narben.

Durch eine Konstitutionsbehandlung wird die Lebenskraft gestärkt und somit das Immunsystem aktiviert. Im Laufe der Behandlung verschwinden dann auch die Warzen. Wann dies aber sein wird, ist bei jedem Patienten anders. Manchmal erscheinen auch noch zusätzliche Warzen, dafür bessert sich aber die bestehende Neurodermitis, das Asthma oder das Kind macht einen Entwicklungsschritt in der geistigen Entwicklung.

Im Laufe einer homöopathischen Behandlung können sich Warzen entzünden, zu bluten beginnen, auch etwas schmerzen. Hier sollte nichts unternommen werden, ausser dass eine Infektion vermieden werden sollte. Der Körper stösst die Warze ab, jedes Einschreiten wirkt hier nur störend.

Tipps bei Warzen

  • Haut nach dem Schwimmen gut abtrocknen (z.B. zwischen den Zehen). Warzenviren bevorzugen eine feuchte Umgebung. Durch das Baden ist die Haut zudem aufgeweicht.
  • In Hallenbädern, Freibädern, Hotelzimmer, Sauna sollten Badeschuhe getragen werden.
  • Feigwarzen werden durch Geschlechtsverkehr übertragen, ein Kondom schützt vor Ansteckung.
  • Vermeiden Sie das Herumspielen, Aufkratzen der Warzen. Gerade Dellwarzen sind hochinfektiös, waschen Sie sich nach Kontakt mit Warzen gründlich die Hände.
  • Ist Ihr Kind erkrankt, sollte es ein eigenes Handtuch verwenden (Waschen bei mindestens 60 °C).
  • Vermeiden sie jegliche Operationen, Wegschneiden, Wegätzen (siehe unten unter Klassischer Homöopathie).

Tipps aus der Naturheilkunde

Warzen können sich also auch nach einigen Monaten ohne jede Behandlung von selbst zurückbilden, wenn es der Immunabwehr des Körpers gelingt, die verursachenden Viren abzutöten. Die Warzen trocknen dann aus, und die Hornbedeckung schleift sich ab. Nach Abheilung ist jedoch die Rezidivrate (Wiederkehrrate) von Warzen sehr hoch.

Es sind verschiedene Tipps im Umlauf: z.B. Eigenurintherapie (Warze damit betupfen), Knoblauchscheibe auflegen, Schöllkrautsaft auftupfen, Zitronensaft, usw. In wieweit dies funktioniert, ich habe keine Erfahrungen damit gesammelt, da ich ausschliesslich homöopathisch arbeite. Da aber eine Schwäche des Immunsystems vorliegt, sind solche Aktionen wohl nur für kurze Zeit erfolgreich.

Behandlung Schulmedizin

Hier werden die Warzen rausgeschnitten, eingeweicht, abgeschabt, ausgedrückt, vereist, mit Laser behandelt oder mit Hitze koaguliert.

Warzen sind unschön und entstehen in der Regel aufgrund von Viren. Bildquelle: Marcel Jancovic / .com

Warzen sind niemals schön. Immer sind sie lästig, oft schmerzhaft und manchmal auch alles andere als harmlos. An den unterschiedlichsten Körperstellen und in vielfältigen Spielarten tauchen die ungeliebten Hautwucherungen auf. Rund oder oval können sie sein, kugelig oder flach, mit glatter oder zerklüfteter Oberfläche.

Manche Warzen entwickeln die Größe von Bohnen, andere bleiben winzig wie Stecknadelköpfe. Praktisch jede Region des Körpers kann von Warzen befallen werden. Meist liegt eine Infektion mit humanen Papilloma-Viren (HPV) zugrunde: Für die Übertragung genügt es schon, wenn ein Mensch einem anderen die Hand gibt. Auch im Schwimmbad oder in der Sauna kann man sich schnell Papilloma-Viren einfangen, wenn man unvorsichtig ohne Badeschlappen herumläuft.

Die meisten Warzen sind ungefährlich – aber nicht alle. Auch Hautkrebs wird zuweilen von warzenähnliche Wucherungen begleitet. Und Feigwarzen, die sich im Genitalbereich bilden, können Unterleibskrebs verursachen. Deshalb ist bei jeder plötzlichen Hautveränderung ein Arzt aufzusuchen, damit er die Ursache abklärt.

Um Warzen loszuwerden, gibt es heute zahlreiche Heilungs- und Therapiemöglichkeiten. Sie reichen von der Kältebehandlung über Akupunktur bis hin zur operativen Entfernung. Die gute Nachricht: Die Heilungschancen bei Warzen sind sehr positiv.

Warzenarten

Es gibt viele Warzenarten, die von hunderten von Viren hervorgerufen werden können. Die häufigste ist die Stachelwarze. Sie bildet sich überwiegend an den Fingern und im Gesicht. Typisch ist ihre Form – sie erinnert an einen winzigen Blumenkohl. In vielen Fällen bildet sich die Verhornung nach einiger Zeit von selbst wieder zurück. Stachelwarzen sind ungefährlich, aber ansteckend und können in jedem Alter auftreten. Sie ist nicht schmerzhaft und kann gut durch Vereisung entfernt werden.

Nicht nur lästig, sondern auch sehr schmerzhaft können Dornwarzen werden. Sie wachsen ausschließlich unter den Fußsohlen und werden auch als Plantar- oder Fußwarzen bezeichnet. Die Warze wächst dornartig nach innen und verusacht ab einer gewissen Größe bei jedem Schritt starke Schmerzen, da der Dorn dann auf die Knochenhaut trifft. Sie zählen zu den schmerzhaftesten Warzen und treten unter den Zehen oder im Fersenbereich auf.

Mit Alterswarzen lässt sich hingegen ganz gut leben: Wie ihr Namen schon sagt, sind sie meist eine Begleiterscheinung des Alterns. Durchschnittlich ab dem 50. Lebensjahr formen sie sich im Gesicht, an der Brust und am Rücken. Mit ihrer braun-grauen bis schwarzen Färbung sehen sie oft Linsen ähnlich. Wer zu Alterswarzen neigt, sollte es mit der Sonne nicht übertreiben, da sie durch UV-Strahlen begünstigt werden.

Keineswegs zu spaßen ist mit Feigwarzen, die die empfindlichen Schleimhäute im Genital- und Analbereich befallen und hochansteckend sind. Sie werden insbesondere beim Geschlechtsverkehr übertragen und Männer und Fraunen können sich gleichermaßen anstecken. Selbst Kondome bieten keinen 100%igen Schutz. Feigwarzen treten häufig in Gruppen auf. Sie sind weiß, braun oder grau-bräunlich und nur einige Millimeter groß. Bei einer Feigwarzeninfektion sollte auf jeden Fall ein Arzt aufgesucht werden. In der Regel werden sie mit einer Salbentherapie behandelt.

Bei Kindern und Jugendlichen treten häufig Flachwarzen auf. Sie sind harmlos und kommen besonders im Gesicht, am Hals oder im Stirnbereich vor. Seltener trifft man sie auch an den Händen oder Armen an. Flachwarzen sind ca. 1 bis 5 Millimeter groß und treten oft in Gruppen von bis zu 100 Warzen auf. Meistens verschwinden Flachwarzen nach einiger Zeit von selbst wieder. Sie lassen sich auf Wunsch aber auch mit einer Lasertechnologie sofort entfernen.

Ungefährlich aber unschön sind die Pinselwarzen. Wie die meisten anderen Warzen wird auch die Pinselwarze durch den HPV-Virus hervorgerufen. Sie sind zwar harmlos, werden aber aufgrund ihres markanten Aussehens oft schnell entfernt. Es hadndelt sich dabei um schmale, pinselartige Hautwucherungen, die überwiedend im sichtbaren Bereich auftreten. Gerne wachsen sie an Augenlidern, am Kinn und an den Lippen. Sie sind weiß bis rosa und haben eine braune Spitze. Entfernt werden sie häufig durch Vereisen oder Weglasern.

Plane Warzen kommen bei Kindern und Jugendichen vor. Sie werden daher auch Juvenile Warzen genannt. Sind sind hell- bis dunkelbraun und treten meist im Gesicht, an den Händen oder an den Beinen auf. Sie sind harmlos und breiten keine Schmerzen. Da sie im sichtbaren Bereich allerdings durch ihre Farbe auffallen, werden sie hin und wieder abgeschliffen, sollte das Kind unter dem Aussehen leiden. Ansonsten verschwinden Plane Warzen nach einiger Zeit von selbst wieder.

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Ursachen von Warzen

Die Ursache von Warzen liegt in einer Vireninfektion. Den meisetn Warzen liegt eine Infektion mit dem humanen Papillomaviren zugrunde. Die Viren können sowohl von Mensch zu Mensch übertragen werden, als auch von der Umgebung. Besonders an feucht-warmen Stellen fühlen sich die Viren wohl. In Badezimmern, Schwimmbädern und Saunen sind sie daher häufig zu finden.

Nicht jeder, der in Kontakt mit diesen Viren kommt, infiziert sich automatisch. Ein intaktes Immunsystem kann den Körper vor einer Infektion bewahren. Dennoch gibt es Risikogruppen, die für eine Infektion mit dem humanen Papillom-Virus anfälliger sind. Zu dieser Risikogruppe gehören vor allem Kinder und Jugendliche. Menschen mit Hautkrankheiten, die schuppige und rissige Haut haben sind ebenfalls anfälliger für eine Warzeninfektion. Ebenso Menschen, deren Hände und Füße schlecht durchblutet sind.

Infektion mit Warzenerregern

Ist der virale Erreger in den Körper eingedrungen, kann es zu einer Hautwucherung, einer Warze, kommen. Die Inkubationsteit, also die Zeit zwischen der Infektion und dem Ausbruch der Wucherung, dauert bei einer Warzeninfektion zwischen 6 Wochen und 20 Monaten. Während dieser Zeit muss es aber nicht zwagnsläufig zu einer Infektion kommen. Die Abwehrkäfte des eigenen Immunsystems sind durchaus in der Lage, die Viren zu bekämpfen. Nicht jeder Kontakt mit HPV-Viren läuft auf eine Warzenerkrankung hinaus.

Kommen mehrer ungünstige Faktoren zusammen, ist das Risiko einer Infektion jedoch erhöht. Dazu gehört ein geschwächtes Immunsystem, sowie rissige und schuppige Haut. Auch Hautkrankheiten wie beispielsweise Neurodermitis können eine Warzeninfektion begünstigen.

Symptome von Warzen

Warzen verursachen in der Regel keine Beschwerden. Die Hautwucherungen sehen jedoch in den meisten Fällen unschön aus, was zu einer psychischen Belastung von Betroffenen führen kann. Besonders dann, wenn die Warzen im Gesicht oder auf dem Handrücken auftreten.

Feigwarzen können auch einen Juckreiz hervorrufen. Da sie sich meist an intimen Stellen befinden, kann dies für Betroffene unangenehm werden. Dornwarzen können ebenfalls Probleme bereiten. Sie befinden sich an der Fußsohle und können beim Gehen starke Schmerzen verursachen.

Diagnose von Warzen

Eine Diagnose, dass es sich bei einer Hautwucherung um eine Warze handelt, kann man in der Regel selbt und mit dem bloßen Auge stellen. Allerdings werden sie häufig nur durch Zufall entdeckt, da sie eigentlich keine Beschwerden verursachen. Gerade an versteckten Körperstellen können sie oft jahrelang unbemerkt verweilen.

Werden Warzen entdeckt, sollte man ausschließen, dass es sich um eine Feigwarze handelt. Diese können nämlich, im Gegensatz zu fast allen anderen Warzenarten, gesundheiltliche Folgen haben. Am besten einen Hautarzt zu Rate ziehen, denn Feigwarzen können Gebärmutterhalskrebs bei Frauen und Peniskrebs bei Männern auslösen.

Auch Alterswarzen sollten von einem Arzt begutachtet werden. Es könnte sein, dass diese nämlich mit einem Melanom verwechselt werden.

Die meisten anderen Warzen sind harmlos und verursachen keine Beschwerden. Sie können leicht einer Warzengruppe zugeordnet werden. Möchte man jedoch mit Sicherheit wissen, um welche Warzenart es sich handelt, muss man einen Arzt fragen. Ein Dermatologe kann mit Sicherheit eine Diagnose stellen.

Möchte man sie aus ästhetischen Gründen entfernen, gelingt dies in der Regel mit Warzenmitteln die rezeptfrei verkäuflich sind. Nicht selten verschwinden die Warzen sogar von alleine wieder.

Heilung von Warzen

Bei manchen Warzen reicht einfach ein bisschen Geduld, dann verschwinden sie von selbst wieder. Generell empfiehlt es sich aber trotzdem, alle Viruswarzen (Alterswarzen zählen nicht dazu) zu behandeln, schon weil sie ansteckend sind. Milch- oder salzsäurehaltige Tinkturen oder Pflaster weichen die verhornte Haut auf.

Ein Vereisen mit flüssigem Stickstoff tötet hingegen das Gewebe – die Warze fällt einfach ab. Diese Therapie wird Kryotherapiestrong genannt. Diese Behandlung wird ambulant in der Praxis durchgefürht. Diese Therapie ist besonders für flache Warzen geeignet. Bei Warzen im Gesichtsbereich wird ein mit Stickstoff getränkter Wattebausch wird für einige Sekunden auf die Warze gehalten. Das Warzengewebe stirbt dabei ab und fällt meist innerhalb der nächsten Tage von alleine ab. Befinden sich die Warzen an weniger empfindlichen Stellen, wird der flüssige Stickstoff direkt aus der Flasche auf die Warze gesprüht.

Sollte die Warze nach dieser Behandlungsmethode nicht vollständige verschwinden, kann der Arzt eine Tinktur verschreiben, die auf die Warze aufgetragen wird und diese verschwinden lässt. Ein effektives Mittel ist 5-Fluoruracil als Tinktur. Es beseigt zudem auch die humanen Papillomaviren.

Warzen treten aber nicht immer als einzelne Wicherung auf. Häufig entstehen gleich mehrere Warzen nebeneinander. Bei einer großflächigen Ansammlung von Warzen spricht man auch von einem Warzen-Beet. Bei einer großen Anzahl von Warzen empfiehlt es sich, diese chirurgisch und mit einem Laser entfernen zu lassen.

An den Fußsohlen bilden sich häufig Dornwarzen. Diese können bis tief in den Fuß wachsen und hinterlassen nach der Entfernung häufig eine schmerzende Wunde, die einige Zeit bennötigt zum Abheilen.

Sanfte Heilmethoden wie Akupunktur oder Homöopathie oder pflanzliche Mittel eignen sich ebenfalls sehr gut für die Beseitigung von Warzen und sollten der operativen Entfernung vorgezogen werden.

Meist erfordert es aber etwas Geduld, bis das Mittel “anschlägt” oder die Akupunktursitzungen (meist mehrere) Erfolg zeitigen. Manchmal hilft aber gar nichts mehr – oder es treten regelrechte Massenansammlungen von Warzen mit starken Wucherungen auf. Dann operiert der Arzt die Plagegeister weg oder entfernt sie per Laserbehandlung. Der große Vorteil: Sie bleiben dann auch weg.

Krankheitsverlauf der Warzen

Warzen können das Wohlbefinden massiv beeinträchtigen, nicht nur, weil sie drücken, jucken oder schmerzen. Auch das Selbstbewusststein leidet, wenn Hautwucherungen die Hände oder das Gesicht “entstellen”. Warzen bilden sich manchmal völlig unbemerkt. Betroffene bemerken vielleicht einen winzigen “Knubbel”, der irgendwann größer wird. Ein starkes Jucken begleitet Feigwarzen, ein dumpfer Druckschmerz Dornwarzen an den Füßen. Bei eindeutiger Sichtdiagnose führt der kurze Weg in die Apotheke, um Warzentinktur oder -pflaster zu besorgen. Feigwarzen erfordern hingegen zwingend eine ärztliche Behandlung.

Vorbeugung vor Warzen

Um Warzen wirkungsvoll vorzubeugen, ist vor allem ein starkes Immunsystem wichtig. Denn bei einer geschwächten Abwehr haben alle Krankheitserreger leichtes Spiel, so auch die Papilloma-Viren, die Warzen auslösen. Ältere Menschen, Kinder und Menschen mit Neurodermitis sind ebenfalls anfälliger für Warzen.

Um das Ansteckungsrisiko zu vermindern, ist alles gut, was das Immunsystem auf Trab bringt: vitaminreiche Ernährung, Bewegung an der frischen Luft, ausreichend Schlaf. Beim Sport, im Schwimmbad und in der Sauna immer Badeschlappen tragen. Nach dem Baden sollten die Finger- und Zehenzwischenräume sorgfältig mit einem handtuch getrocknet werden. Beim Geschlechtsverkehr Kondome verwenden, um eine Ansteckung mit Feigwarzen zu vermeiden.

Hat man breits eine Warze, sollten Handtücher ausschließlich alleine genutzt werden und nicht mit anderen Familienmitgiedern gemeinsam verwendet werden. Handtücher und Kleidung, die direkt mit der Warze in Berührung kommen, sollten stets bei 60 Grad gewaschen werden.

Seit einigen Jahren gibt es eine Impfung gegen humane Papillomaviren. Diese kann eine Infektion mit einigen HPV-Typen verhindern. Die Impfung wird bei Mädchen durchgeführt, die noch einen Geschlechtverkehr hatten. In der Regel wird im Alter zwischen 9 und 15 Jahren geimpft. So verringert man nicht nur das Risiko einer Gebärmutterhalskrebserkrankung, sondern beugt auch der Bildung von Feigwarzen vor.

FAQs

Warzen sind sehr verbreitet, daher kehren viele Fragen immer wieder. Wie erkenne ich eine Warze genau, was kann ich selbstständig dagegen machen? Helfen Warzenpflaster – und wenn: wie schnell? Gibt es Warzen, die dauerhaft bleiben? Ängstliche Menschen sorgen sich: Darf ich jetzt überhaupt nicht mehr ins Schwimmbad oder in die Sauna gehen, weil mir überall Warzenviren auflauern? Der Informationsbedarf über Warzen reicht bis in den Aberglauben: Lassen sich Warzen tatsächlich “besprechen” und verschwinden dann durch pure Überzeugungskraft? All dies und mehr in den FAQs.

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Warzen – Ursachen, Symptome, Diagnose & Behandlung

Überblick zum Thema Warzen

Definition: mehrfach auftretende, kleine, normalerweise gutartige Geschwulste der oberen Hautschicht

Ursachen: Infektion mit HPV (Humane Papillomviren) über kleine Verletzungen der Haut

Aussehen: scharf vom Rest der Haut abgegrenzt; oft rau, leicht erhaben oder flach

Risikofaktoren: schwaches Immunsystem, seelische Erkrankungen, Stress, Durchblutungsstörungen, Hautwunden

Ansteckungsgefahr: vorhanden

Behandlung: Säurebehandlung, Verbrennen mit elektrischem Strom, Vereisen, Laserbehandlung, Abtragen durch scharfen Löffel, Skalpell, Kürette o.Ä.

Prognose: meist harmlos, verschwinden nach einigen Monaten oder Jahren von selbst – hohe Rückfallquote

Definition: Was sind Warzen?

Warzen sind kleine, scharf begrenzte Tumore in der oberen Hautschicht. Man unterscheidet zwischen echten Warzen und unechten Warzen, die sich in ihrer Form und Ursache von den echten Warzen abgrenzen. Am häufigsten treten sie an den Händen, Füßen und im Gesicht auf, auch im Intimbereich sind sie nicht ausgeschlossen.

Warzen können an unterschiedlichen Körperstellen entstehen. © Leschnyhan – Fotolia

Ursachen: Wodurch entstehen Warzen?

Warzen entstehen durch Humane Papillomviren, die über kleine Wunden und Verletzungen in der Haut in den Körper eindringen. Dort angekommen zwingen sie die menschlichen Wirtszellen, unkontrolliert weitere Zellen zu produzieren, die dann in Form einer dicken Hornhautschicht als Warze zu erkennen sind.

In der Zelle können sie vor einem Ausbruch bis zu 20 Monate lang ruhen. In der Regel dauert es aber nur zwei bis sechs Monate, bis sich der Virus bemerkbar macht. Die verschiedenen Warzenarten werden von unterschiedlichen Virentypen ausgelöst.

Risikogruppen für die Entwicklung von Warzen

Grundsätzlich kann sich jeder Mensch mit den HP-Viren anstecken, bestimmte Faktoren erhöhen jedoch das RIsiko:

  • Starkes Schwitzen
  • Schwaches Immunsystem oder immunsuppressive Medikamente
  • Durchblutungsstörungen in Fingern und Zehen
  • Neigung zu Allergien
  • Bereits angegriffene Haut (durch Neurodermitis, kleine Verletzungen)
  • Diabetes
  • Rauchen
  • Seelische Konflikte, Stress

Vor allem Kinder und Jugendliche sind von der Bildung von Warzen betroffen, da der Körper beim ersten Kontakt mit HPV den Virus noch nicht ausreichend bekämpfen kann. Das Immunsystem wehrt die Viren nicht vollständig ab, macht es den Warzenerregern somit leicht.

Sind Warzen ansteckend?

Ja, durch Viren übertragene Warzen sind ansteckend. Sie werden entweder durch direkten Kontakt, zum Beispiel beim Händeschütteln oder durch anderen Körperkontakt übertragen, oder indirekt über Handtücher oder das Barfußlaufen im Schwimmbad. Warzen im Genitalbereich werden insbesondere durch Geschlechtsverkehr übertragen.

Ein bereits infizierter Mensch kann sich auch selbst anstecken. Meist tritt der Virus an einer nassen oder beschädigten Stelle der Haut ein und verbreitet sich von dort aus weiter. Er wird zum Beispiel durch das Kratzen an einer Warze von einem Körperteil zum nächsten übertragen.

Können Warzen durch Stress ausgelöst werden?

Warzen entstehen vor allem dann, wenn das Immunsystem geschwächt ist. Im Falle von länger anhaltendem Stress kann es durchaus sein, dass sich der seelische Zustand auf das Immunsystem auswirkt. Genau wie Schnupfen oder Bauchschmerzen können gestresste Menschen also auch unter Warzen leiden.

Symptome: Wie erkennt man Warzen?

Warzen sind relativ leicht zu erkennen. Sie äußern sich durch eine Verdickung der obersten Hautschicht. Diese ist meist flach oder steht leicht hervor. Es gibt jedoch auch Arten, die in die Tiefe der Haut hineinwachsen. Normalerweise sind Warzen nur aus kosmetischer Sicht störend. Treten sie aber auf den Fußsohlen auf, können sie sehr schmerzhaft sein.

HPV-Viren treten in zig verschiedenen Formen auf. Mit Abhängigkeit von der Art des Virus und dem Ort des Eintretens entstehen unterschiedliche Formen von Warzen.

Welche verschiedenen Formen von Warzen gibt es?

Echte Warzen

Vulgäre Warze (Verruca vulgaris)

Die gemeine (vulgäre) Warze ist die am häufigsten vorkommende Warzenart. Hautfarben, rund und hart wird sie mit der Zeit immer größer, rau und rissig. Sie tritt selten allein auf. Theoretisch kann jede Körperstelle damit infiziert sein. Betroffene tragen sie selten im Gesicht, dafür häufiger an den Fingern und am Handrücken. Am wohlsten fühlt sie sich an den Fußsohlen, wo sie sich manchmal in großer Anzahl mosaikförmig anordnet (Mosaikwarzen).

Plantarwarzen (Verrucae plantares)

Bei Plantar- oder Dornwarzen handelt es sich ebenfalls um vulgäre Warzen. Da sie sich im Aussehen unterscheiden, bilden sie aber eine Sonderform. Durch das Körpergewicht und die Belastung der Fußsohle wachsen die Warzen nicht nach außen, sondern in die Tiefe der Haut hinein. Sie sind dadurch sehr flach, haben einen harten Rand und eine weiche Mitte, in der ein schwarzer Punkt zusehen ist. Dornwarzen sind oft sehr unangenehm, da sie bei der Belastung der Fußsohle stechende Schmerzen verursachen können.

Dornwarzen bilden sich häufig auf der Fußsohle aus. © Wikimedia Commons

Flachwarzen

Vor allem bei Kindern und Jugendlichen treten die rundlich bis ovalen Flachwarzen auf. Meist kleiner und weicher als andere Warzen kommen sie normalerweise in großen Gruppen zum Vorschein. Betroffene Körperstellen sind oft Gesicht und Hände, ein Vorkommen am restlichen Körper ist jedoch auch möglich.

Sonderform: Genitalwarzen

Manche Viren befallen statt der Haut die Schleimhäute und können so Warzen im Mund oder im Intimbereich hervorrufen. Klassische Genitalwarzen nennt man Feuchtwarzen oder Feigwarzen. Mit ihren Erregern infiziert man sich in erster Linie über sexuellen Kontakt. Deswegen zählen sie zu den sexuell übertragbaren Krankheiten.

Unechte Warzen

Dellwarzen

Dellwarzen sind harmlose, warzenähnliche Hautknötchen, die vom Molluscum-contagiosum-Virus ausgelöst werden. Sie kommen oft in Zweier- oder Dreiergruppen vor, oder auch über den ganzen Körper verteilt. Bei Erwachsenen ist die am häufigsten betroffene Körperstelle die Intimregion, bei Kindern auch Gesicht, Hals oder Achselhöhlen.

Alterswarzen

Die Ursache der Alterswarzen ist bisher noch unbekannt. Fest steht jedoch, dass sie vermehrt mit zunehmendem Alter auftreten. Rücken, Gesicht, Brust sowie die Vorderseite von Armen und Beinen und der Handrücken kommen am ehesten für diese Form der Warze infrage. Alterswarzen sind aber harmlos, lösen keine Schmerzen aus und sind nicht ansteckend.

Stielwarzen

Stielwarzen sind weiche, gutartige Wucherungen bestimmter Hautzellen. Mediziner bezeichnen sie als weiche Fibrome. Genau so ungefährlich und nicht ansteckend wie die Alterswarzen, können die Fibrome aber ästhetische oder mechanische Beschwerden verursachen. Es lohnt sich dann, sie mit ärztlicher Hilfe entfernen zu lassen.

Gut zu wissen:

Bestimmte Typen der HPV erhöhen das Risiko für Krebserkrankungen wie Gebärmutterhalskrebs oder Peniskrebs. Es handelt sich dabei aber nicht um die Virustypen, die normale Warzen hervorrufen. Mit besonderer Vorsicht sind jedoch die Feigwarzen (Genitalbereich) zu betrachten.

Diagnose: Wie erkennt der Arzt eine Warze?

Meist ist die Diagnose des kleinen Tumors für den Arzt mit bloßem Auge möglich. Allein die Struktur, Größe und Lage geben oft Aufschluss über die entsprechende Warzenart. Ist der Experte sich aber nicht ganz sicher, kann er eine Gewebeprobe im Labor untersuchen lassen. Selten wird versucht, festzustellen, welcher Erreger der Auslöser für die Warze ist.

Behandlung: Was kann man gegen Warzen tun?

Für das Problem „Warze“, von dem klar die Mehrheit der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens betroffen ist, hat man schon viele Lösungen gefunden. Von medizinischen über homöopathischen bis hin zu sehr unkonventionellen Ansätzen gibt es unzählige Methoden, die lästigen Fehlbildungen loszuwerden.

Behandlung von Warzen durch den Arzt

Allein die medizinischen Möglichkeiten sind sehr vielfältig. Zur Auswahl stehen:

  • Auflösen der Hornschicht
    • Durch Säure (Salizylsäure, Milchsäure oder Vitamin-A-Säure) in Form einer/eines Lösung/Creme/Pflasters wird die Hornhaut aufgeweicht und anschließend mit einer Feile oder einem Hornhautschaber abgeschabt. Dabei muss darauf geachtet werden, die umliegenden Hautpartien nicht zu verletzen.
  • Vereisen
    • Die Warze wird durch das Auftragen flüssigen Stickstoffes vereist. Das kann einen stechenden Schmerz verursachen. Die Behandlung muss mehrmals wiederholt werden, zwischen den einzelnen Terminen sollte mindestens eine Woche liegen.
  • Laserbehandlung
    • Die Warze wird erhitzt und zerstört. Narbenbildung ist nicht ausgeschlossen.
  • Kürettage
    • Der Arzt schabt die Hautknötchen mit dem medizinischen Instrument (Kürette) ab.
  • Herausschneiden
    • Die eher veraltete Technik des Herausschneidens wird heutzutage nur mehr selten verwendet, da die Infektionsgefahr und das Risiko, eine Narbe zu hinterlassen, zu groß sind.
  • und viele weitere mehr oder weniger bekannte Möglichkeiten

Behandlung von Warzen durch Naturheilkunde

Natürliche Methoden sind erheblich schonender als die oben genannten medizinischen und verletzen die Haut nicht. Obwohl ein natürlicher Ansatz keine Garantie auf Erfolg hat, lohnt sich ein Versuch mit einem äußerlich aufgetragenen Pflanzensaft auf jeden Fall. Diese Heilpflanzen haben sich gegen Warzen bewährt:

  • Schöllkraut (Chelidonium)
  • Löwenzahn
  • Lebensbaum (Thuja)
  • Knoblauch
  • Teebaumöl

Besonders hilfreich bei gewöhnlichen, weichen Warzen soll die äußerliche Anwendung von Thuja sein. Chellidonium erweist sich dagegen bei harten, rauen Warzen als erfolgreich. Der reine Pflanzensaft (Urtinktur) wird dabei mindestens einmal täglich direkt auf die Warzen aufgetragen.

Die Volksmedizin empfiehlt auch den weißen Saft des Löwenzahns oder Teebaumöl, die ebenfalls direkt auf die Warze aufgetragen werden. Diese Behandlungen können vom Betroffenen selbst problemlos durchgeführt werden.

Naturheilkunde kann bei Warzen heilsam sein. © goldbany – Fotolia

Behandlung von Warzen durch Homöopathie

Mit dem richtig gewählten homöopathischen Mittel stehen die Chancen auf das schnelle Verschwinden der Warze gut. Für die Selbstbehandlung sollte eine niedrige Potenz gewählt werden, davon sollten täglich drei Globuli langsam im Mund zergehen. Zur Auswahl stehen folgende Mittel:

  • Antimonium crudum ist ein gutes Mittel gegen flache, glatte Warzen, die in die Tiefe wachsen. Dadurch hat es sich besten gegen Dornwarzen an den Fußsohlen bewährt.
  • Causticum hilft gegen hornige Warzen, die sich leicht entzünden oder bluten. Diese Warzen sind meistens an den Händen oder Fingern.
  • Thuja ist das klassische Mittel gegen weiche Warzen und Feigwarzen. Die Warzen sind häufig am After oder in der Genitalregion und können jucken.
  • Sepiakann Alterswarzen vertreiben, die von braun-gelblicher Farbe sind. Der häufig vorhandene Juckreiz bessert sich durch Kratzen nicht.

In der Regel bilden sich die Warzen dann nach ein paar Wochen zurück. Bekannt ist auch ein altes Hausmittel: Eine fein geschnittene Knoblauchzehe auf die Warze legen, mit einer Pflasterrolle umwickeln und eine Woche lang einwickeln lassen.

Unkonventionelle Behandlungsmethoden im Kampf gegen Warzen

In einem Experiment wurde die Behandlung durch das Vereisen mit einer Behandlung mit Rohrklebeband verglichen. Interessanterweise fanden die Forscher heraus, dass die Behandlung mit dem Rohrklebeband die erfolgreichere von beiden war: 85 % der Studienteilnehmer, die das Rohrklebeband benutzt hatten, waren ihre Warzen los geworden. Diesen Erfolg hatten nur 60 % der Patienten, die mit der Kältetherapie behandelt worden waren.

Bei der Klebebandbehandlung muss die Warze sechs Tage lang von dem Rohrklebeband abgedeckt werden. Nach dieser Zeit wird das Klebeband entfernt, die Warze in Wasser eingeweicht und behutsam mit einer Papiernagelfeile oder einem Bimsstein abgetragen. Über Nacht bleibt die behandelte Warze dann ohne Klebeband, bis sie am nächsten Morgen wieder zugeklebt wird. Der beschriebene Sechstagesrhythmus wird bis zu zwei Monate lang wiederholt oder so lange, bis die Warze verschwunden ist.

Bei der Anwendung einer weiteren gängigen, jedoch umstrittenen Methode bespricht man die Warzen bei Vollmond. Mit laut ausgesprochenen Formeln wie „Warze alt, Warze kalt, Warze ab“ wird der kleine Tumor behandelt. Dabei wird er mit einer Speckschwarte oder Kochsalzlösung bestrichen.

Diese Suggestion kann auf dem Umweg über die Psyche die Abwehrkraft mobilisieren. In der Tat ist dieser psychosomatische Vorgang erstaunlicherweise oft erfolgreich, was auch von Dermatologen bestätigt wird.

Vorbeugung: Wie kann man Warzen verhindern?

Zwar kann sich jeder Mensch mit dem HPV anstecken, mit einigen Maßnahmen lässt sich jedoch verhindern, dass man sich selbst oder andere mit dem Virus infiziert:

  • Handtücher, Socken und Schuhe nicht mit anderen teilen
  • Nie barfuß in Gemeinschaftsduschen, Umkleidekabinen, Turnhallen und Schwimmbädern
  • Bereits vorhandene Warzen vor dem Schwimmen mit wasserfestem Pflaster abdecken
  • Warzen nicht berühren/kratzen

Prognose bei der Behandlung einer Warze

Allgemein sind Warzen harmlos. Gelingt es dem Körper, die HP-Viren zu beseitigen, verschwinden die Warzen von selbst. Der Zeitraum, über den die Warzen anhalten, variiert jedoch zwischen Wochen und Monaten, manchmal sogar Jahre. Untersuchungen an betroffenen Schulkindern und Jugendlichen haben gezeigt, dass die Warzen nach einem Jahr bei etwa 50 %, nach zwei Jahren bei ca. 70 % verschwunden waren. Bei Erwachsenen sind noch keine vergleichbaren Untersuchungen angestellt worden.

Verschiedene Faktoren entscheiden, wie schnell die kleinen Tumore im Einzelfall abklingen. Wichtig ist dabei der Virustyp und die Art der Verruca, sowie der Zustand des Immunsystems des Betroffenen. Wie schnell die kleinen Hautwucherungen im Einzelfall wieder verschwinden, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Bei Menschen mit schwachem Immunsystem können Warzen deshalb hartnäckig.

Die Heilung von Warzen, egal ob sie von allein verschwinden oder behandelt werden, schließt aber einen Rückfall nicht aus. Die Rezidivrate von Verrucae ist sehr hoch.

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Warzen weg mit Schöllkraut- und Thuja-Tinktur

  • Nach der Behandlung von Warzen fragte Frau S. R. aus Worb. Sie stört sich an einer Dornwarze an der Fusssohle, einer hässlichen Warze am linken Mittelfinger und an zwei kleineren, neu aufgetretenen Warzen. Vereisen, homöopathische Mittel sowie Teebaumöl brachten bislang keinen Erfolg.
  • „Eigentlich immer erfolgreich“, so meint Dr. med. Jörg Pieper aus Bonn, „ist Schöllkraut-Tinktur. Geben Sie zwei- bis dreimal einen Tropfen auf die Warze. Am besten ist natürlich das frische Kraut: Blatt oder Stängel abreissen und den austretenden orangefarbenen Saft verwenden.“ (Anm. d. Red.: Man sollte dies mit Handschuhen tun, der Saft des Schöllkrauts ist leicht giftig und ätzt Haut und Augen.)
  • „Die Tinktur in der Apotheke, Chelidonium Ur-Tinktur zur äusseren Anwendung“, so Dr. Pieper weiter, „ist nicht orange, aber es klappt ebenfalls! Geduld und ein paar Wochen betropfen. Gutes Gelingen. Über eine Rückmeldung freue ich mich.“
  • Zwei Leserinnen empfehlen Thuja-Tinktur. Frau S. K. aus Flawil schreibt: „Zur Behandlung der Dornwarze kann ich Ihnen aus eigener Erfahrung empfehlen: Die Warze mit Thuja-Tinktur morgens und abends betupfen, mit Heftpflaster abdecken. Die gelöste Haut immer abtragen. Diesen Vorgang wiederholen Sie so lange, bis sie eines Tages mit dem Wechsel des Heftpflasters auch den Dorn aus der Fusssohle herausziehen. Bitte beachten Sie, dass sich diese Behandlung über einen längeren Zeitraum erstrecken kann. Nicht verzweifeln, es lohnt sich.“
  • Frau S. H. S. aus Buggingen, vormals aus Bern, fügt den Tipp an: „Thuja-Tinktur gibt es in der Apotheke Noyer in Bern.“
  • Frau L. G. aus Konstanz empfiehlt, vor allem bei Dornwarzen, tägliches Baden der Hände bzw. Füsse in Salzwasser. „Normales Speisesalz; Dosierung: 1 Esslöffel für ein Bad; etwa eine halbe Stunde baden. Je nach Grösse und Tiefe der Warzen bis zu drei Monate anwenden. Diese Therapie hat bisher bei sämtlichen meiner Patienten geholfen.“
  • Frau J. S. aus Pfarrwerfen teilt mit: „Seit Jahren stört mich an der Fusssohle eine Warze. Vor kurzem machte ich jeden Abend wegen einer Nagelentzündung ein Fussbad mit einer Calendula-Essenz, etwa eine Woche lang. Danach entdeckte ich, dass die Warze verschwunden ist.“
  • „Wir haben in der Familie mit der Einnahme von Petasites-Tropfen gute Erfahrungen gemacht“, schreibt Frau S. H. aus Weggis. „Diese wurden seinerzeit von A.Vogel/Bioforce hergestellt. Inzwischen verwenden wir homöopathische Petasites-Tropfen (Ceres). Ich bin überzeugt, dass ich durch die Einnahme der Tropfen auch mein Lippenherpes losgeworden bin.“ (Anm. der Red.: Das Frischpflanzenpräparat aus Petasites (Pestwurz) wird nicht mehr hergestellt, da durch den Gehalt an Pyrrolizidinalkaloiden die Möglichkeit schädigender Auswirkungen auf die Leber besteht. Bei homöopathischen Verdünnungen besteht jedoch kein Risiko.)
  • Eine originelle Erfahrung hat Frau H. W. aus Studen gemacht: „Es hört sich etwas komisch an, aber meine Warzen waren nach zwei Wochen weg: Ich habe wenig ‹Vicks blau-VapoRub›-Salbe auf die Warze gegeben und mit einem ganz normalen Haushalt-Klebeband luftdicht abgeklebt. Wenn das Klebeband sich gelöst hat, eventuell über Nacht atmen lassen und gleich am Morgen wieder zukleben. Wie es sich am Fuss verhält, muss gut beobachtet werden, am Finger jedenfalls war es bei mir kein Problem.“

Was man gegen Warzen tun kann:

  • Holen Sie sich aus der Apotheke die homöopathische Ur-Tinktur der Thuja und bestreichen Sie mehrmals täglich die Warze. Zusätzlich nehmen Sie täglich 1 x 5 Globuli von Thuja D30 ein. Dies ist eine sehr effiziente Methode der Warzenbehandlung besonders bei Kindern und kann auch großflächig angewendet werden.
  • Bei Mineralstoffmangelzuständen kann die Zufuhr von Schüsslersalzen Nr. 4 (Kalium chloratum D6) und Nr. 10 (Natrium sulfuricum D6) das Mittel der Wahl sein. Warzenähnliche Verhärtungen der Haut erfordern die Nummern 1 (Calcium fluoratum D12), 5 ( Kalium phosphoricum D6) und 8 (Natrium chloratum D6). Alle Zubereitungen sind auch als Salben oder Cremegel bestens zu empfehlen.
  • Eine ganz besonders raffinierte Art, eine Warze wegzubekommen, haben Hautärzte in der Schweiz erprobt. Besorgen Sie sich aus der Apotheke eine Packung Kapseln mit natürlichem Vitamin E in der hohen Dosierung von 500 internationalen Einheiten. Stechen Sie 3-mal täglich eine Kapsel mit einer Nadel an zwei Stellen auf, drücken Sie das flüssige Vitamin E heraus und reiben Sie damit die Warze ein.
  • Sehr beliebt in der ländlichen Bevölkerung ist die Therapie mit Rizinusöl oder Teebaumöl aus der Apotheke.
  • Ein eher ungewöhnliches Rezept im Kampf gegen Warzen: Schälen Sie eine goldgelbe, reife Banane und essen Sie sie. Was Sie brauchen, ist die Schale. Schneiden Sie davon ein kleines Stück ab und legen Sie es mit der weißen, weichen Innenseite der Schale auf die Warze. Mit Mullbinde festbinden und über Nacht einwirken lassen. Zwei weitere Naturprodukten aus Ihrer Küche: Zwiebel und Knoblauch.
  • Bei hartnäckigen Beschwerden können Sie hornhautaufweichende, ätzende Pinselungen auftragen (unbedingt die umliegende, gesunde Haut schützen!). Schneller aber nicht ohne Narben zurückzulassen geht es, wenn die Warze herausgeschnitten wird, oder mit einer heißen Öse abgeschabt wird. Dies wird in Lokalbetäubung durchgeführt, kann aber durch die entstehende Wunde zu Narbenbildung führen. Auch Vereisung der Warze ist möglich (neues Mittel: Wartner®). Durch die künstliche Erfrierung der Haut kommt es zu einer Blasenbildung und schließlich zum Ablösen der infizierten Haut.

Seine Bekanntheit verdankt Thuja occidentalis vor allem seiner Wirksamkeit bei der Behandlung von Warzen. Als Tinktur aufgetragen, können Sie glatte oder rissige Warzen, Stielwarzen und auch Feigwarzen mit Thuja behandeln. Darüber hinaus eignet sich das homöopathische Arzneimittel als Mittel gegen zahlreiche Haut- und Schleimhauterkrankungen sowie eine Vielzahl weiterer Krankheitsbilder. Wie vertrauenswürdig sind solche Aussagen und ist Thuja tatsächlich das Wundermittel gegen Warzen? Wir haben Thuja occidentalis und seine Anwendungsgebiete einmal genauer unter die Lupe genommen.

Die Themen im Überblick:

Thuja occidentalis – ätherisches Öl aus dem Lebensbaum
Homöopathisches Arzneimittel für eine Vielzahl an Beschwerden
Warzen behandeln mit Thuja Tinktur
Mögliche Nebenwirkungen von Thuja occidentalis
Wo kann ich Thuja Tinktur kaufen?

Thuja occidentalis – ätherisches Öl aus dem Lebensbaum

Thuja, der Lebensbaum, ist die beliebteste Heckenpflanze in den Gärten Mitteleuropas. Ihre Beliebtheit verdankt sie ihren immergrünen Blättern und ihrer Frostunempfindlichkeit. Die schlanken, pyramidenförmigen Pflanzen gehören zur Gattung der Zypressengewächse und stammen ursprünglich aus Nordamerika. Alle Pflanzenteile enthalten ätherische Öle, die dafür verantwortlich sind, dass die Thuja einen starken, kampferartigen Duft ausströmt.

Die ätherischen Öle der Thuja lösen bei Berührung allergische Reaktionen wie Rötungen und starke Hautreizungen aus. Der Hauptbestandteil Thujon, ein Nervengift, verursacht beim Verschlucken Schwindel, Brechreiz, epileptische Krämpfe, Halluzinationen und Wahnvorstellungen. Bei der Verwendung als homöopathisches Mittel wird der Pflanzensaft stark verdünnt, um die genannten Vergiftungserscheinungen zu vermeiden.

Homöopathisches Arzneimittel für eine Vielzahl an Beschwerden

In der Homöopathie gilt Thuja als Arzneimittel mit außerordentlich hoher Wirkkraft und gehört zu den sogenannten Polycresten (= Vielkönner). Gemäß dem homöopathischen Prinzip Gleiches mit Gleichem zu behandeln wird Thuja, welche reizend auf die menschliche Haut wirkt, in der Homöopathie vor allem bei schweren Haut- und Schleimhauterkrankungen eingesetzt. Eine heilende Wirkung soll Thuja bei Warzenbildung, Ekzemen, Pusteln, Akne, Flechten, Polypen, Herpes, bei eiternden Geschwüren, Ausschlägen und Gürtelrose, übermäßiger Schweißabsonderung sowie übelriechendem Schweiß haben.

Aufgrund ihrer starken Wirksamkeit wird Thuja occidentalis in der klassischen Homöopathie erst nach einer ausführlichen, homöopathischen Anamnese verordnet. Bei einigen Hautproblemen kann Thuja auch ohne vorherige Anamnese genutzt werden. Die äußerliche Anwendung von Thuja ist vor allem eine schonende Methode, um Warzen entfernen zu können. Die Behandlung basiert auf biologischen Grundlagen und ist seit vielen Jahren durch zahlreiche Erfahrungsberichte in ihrer Wirksamkeit belegt. Laut eigener Aussage erzielen Homöopathen mit Thuja große Erfolge bei der Bekämpfung von Warzen und vor allem auch von Genitalwarzen, die schwer zu behandeln sind. Gute Erfolge werden der verdünnten Thuja Tinktur auch bei der Behandlung von Sonnenbrand, Verbrennungen und allergischen Hautkrankheiten nachgesagt.

Warzen behandeln mit Thuja Tinktur

Als Mittel gegen Warzen wird Thuja unverdünnt und konzentriert oder leicht verdünnt aufgetragen. Bei Feigwarzen beispielsweise sollten Sie Thuja vor dem Auftragen verdünnen. So wird das Warzenmittel milder und belastet die Haut im besonders sensiblen Genitalbereich weniger.

Tragen Sie die Thuja-Tinktur ein- bis zweimal täglich in konzentrierter, unverdünnter Form äußerlich auf ältere und hartnäckige Warzen auf, in verdünnter Form auf Genitalwarzen und decken Sie die behandelte Stelle mit einem Pflaster oder Verband ab. Achten Sie darauf, dass die Tinktur nicht mit dem umliegenden Gewebe in Kontakt kommt. In Verbindung mit der entstehenden Wärme lassen die in Thuja enthaltenen Substanzen die Warze in sich zusammenschrumpfen. Je nach Alter und Größe kann die Warze schon nach kurzer Anwendung verschwinden.

Thuja Tinktur eignet sich speziell auch zur Behandlung von Feigwarzen, da das Mittel eine punktgenaue Anwendung im ansonsten schwer zugänglichen Intimbereich ermöglicht. Auch auf diese Warzen können Sie unbesorgt mehrmals täglich die verdünnte oder mit Olivenöl gemischte Tinktur auftragen. Olivenöl wie auch Teebaumöl und Rizinusöl werden ebenfalls positive Eigenschaften bei der Bekämpfung von Warzen nachgesagt, so dass die im Handel erhältliche Thuja-Tinktur oftmals mit diesen Ölen kombiniert ist, um ihre ganze Wirksamkeit zu entfalten.

Mögliche Nebenwirkungen von Thuja occidentalis

Berücksichtigen Sie, dass Thuja occidentalis ein sehr kraftvolles homöopathisches Arzneimittel und nicht für eine großflächige äußere Behandlung geeignet ist. Der Kontakt von Thuja-Tinktur mit der Haut ist ungefährlich, jedoch können bei großflächiger Anwendung Hautreizungen auftreten. Tragen Sie die Tinktur sachgemäß auf, hat das homöopathische Mittel keine Nebenwirkungen. Beim Auftragen kann ein leichtes Brennen auftreten, das aber schnell wieder verschwindet. Unangenehm, jedoch ungefährlich, ist der Kontakt mit offenen Wunden, Schleimhäuten und Augen. Mit intensivem Spülen unter fließendem Wasser können Sie die Beschwerden schnell beseitigen.

Nicht anwenden sollten Sie Thuja occidentalis bei Säuglingen und Kleinkindern, in der Schwangerschaft und in der Stillzeit. Auch für Personen mit Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Thujon ist die Thuja-Behandlung nicht geeignet.

Wo kann ich Thuja Tinktur kaufen?

Thuja occidentalis ist unter anderem als Tinktur, homöopathische Urtinktur, Tropfen, Essenz, Salbe, Lutschtabletten oder als Globuli im Handel erhältlich. Zur Behandlung von Warzen wird Thuja flüssig als Tinktur oder Urtinktur angewendet. Schlägt die Warzenbehandlung nicht an, können Sie die äußerliche Anwendung mit der Einnahme von Globuli ergänzen. Die Thuja-Tinktur gegen Warzen erhalten Sie in jeder gut sortierten Apotheke oder auch günstig online im aktivshop.

Mittel zur erfolgreichen Behandlung von Dornwarzen

Viele Behandlungsformen gegen Dornwarzen können gut zu Hause durchgeführt werden. Die dazu notwendigen Präparate finden sich in der „Hausapotheke“, oder es gibt sie in der Apotheke oder online zu kaufen.

Für die tiefsitzende Dornwarze, die mit stark verhornter Haut und einer verhornten „Spitze“ tief im Fuß einhergeht, sind bei der Anwendung all dieser Mittel Konsequenz und Geduld erforderlich.

Ein chirurgischer Eingriff oder eine Laserbehandlung ist meist nicht erforderlich. Betroffene müssen mit mindestens zwei bis drei Wochen einer täglichen, oft mehrfach ausgeführten Anwendung der Pflaster, Sprays oder Tinkturen rechnen.

Vereisen zählt dabei zu den schnellsten Methoden. Eine mehrmalige Anwendung ist auch hierbei erforderlich.

Selbst wenn eines der frei verkäuflichen Mittel gegen Dornwarzen nicht anschlägt, ist das kein Grund, die Behandlung zu Hause gleich aufzugeben. Die Wirksamkeit ist oft individuell verschieden.

Ein weiterer Versuch mit einem anderen Präparat lohnt sich.

Welches das beste Mittel gegen Dornwarzen ist, hängt immer von den Umständen ab, beispielsweise davon:

  • Wie lange leidet der Patient bereits an der Warze?
  • Wie tief, groß und schmerzhaft ist sie?
  • Wie alt ist der Patient?

Kinder haben empfindlichere Haut, die aber weniger stark zur Verhornung neigt als die Haut Erwachsener.

Bei ihnen müssen sanftere, weniger schmerzhafte Methoden angewendet werden, diese wirken dafür oft schneller als bei Erwachsenen.

Warzen-Pflaster und ihre Wirkstoffe

Bewährt haben sich Warzen-Pflaster. Besonders bei der Dornwarze an der Unterseite des Fußes sind sie sehr praktisch und unkompliziert anzuwenden.

Sie sind in der Apotheke, im Drogeriemarkt und online erhältlich. Die Pflaster gegen Dornwarzen (und andere Warzen-Arten) sind mit Essigsäure, Milch- oder Salicylsäure, neuerdings auch mit Ameisensäure getränkt – kurz: mit Substanzen, die Warzen nicht mögen.

Säuren trocknen die Haut stark aus und haben teilweise sogar eine ätzende Wirkung. Um die umgebende Haut zu schützen, sollte diese dort, wo das Pflaster nicht hinreicht, immer gründlich mit rückfettender Salbe eingecremt werden.

Dazu eignen sich beispielsweise Vaseline, noch besser Penatencreme oder Zinksalbe, die gut an der Haut haften bleiben. Empfindliche Haut reagiert oft mit Jucken oder Schmerzen auf die säurehaltigen Pflaster.

Dann empfiehlt sich zunächst ein Wechsel zu einem Produkt mit einem milderen Wirkstoff. Wer Essig- oder Salicylsäure nicht gut verträgt, reagiert vielleicht besser auf Milch- oder Ameisensäure.

Die Pflaster werden in der entsprechenden Größe zugeschnitten und auf die gereinigte, fettfreie und trockene Haut aufgeklebt.

Gewöhnliche Warzen sollen bereits nach wenigen Tagen abheilen, eine Dornwarze benötigt etwas länger, da in diesem Fall dicke Hornhautschichten abgetragen werden müssen.

Die genannten Säuren sind auch als Lösung oder als Spray erhältlich. Ein damit getränkter Wattebausch wird mit einem Verband auf der Dornwarze befestigt, bis die Therapie abgeschlossen und die Warze abgeheilt ist.

Die verhornte, erkrankte Haut der Warze schält sich während der Behandlung Schicht um Schicht. Sie kann vorsichtig – am besten nach Fußbädern– mit Bimsstein oder einem Hornhauthobel abgetragen werden.

Benutzer der Warzenpflaster sollten wissen, dass das Papillomavirus selbst auf diese Weise nicht bekämpft wird. Beseitigt wird lediglich die geschädigte Haut.

Für die Dauer der Behandlung ist äußerste Hygiene erforderlich, um nicht noch andere Haushaltsmitglieder anzustecken. Wichtig ist es beispielsweise,

  • Handtücher und Waschlappen regelmäßig in die 90-Grad-Wäsche zu geben und keinesfalls mit anderen Personen gemeinsam zu benutzen.
  • Barfußgehen ist für die Dauer der Therapie für den Betroffenen verboten.
  • Nach einer Behandlung der Dornwarze ist gründliches Händewaschen Pflicht.
  • Chlorhaltige Desinfektionsmittel wirken sicher gegen das Papillomavirus auf Fußböden und Oberflächen.

Ohne diese Vorsichtsmaßnahme halten sich die Viren selbst in einer trockenen Umgebung bis zu sieben Tage lang und können in dieser Zeit erneut zu einer Schmierinfektion führen.

Teebaumöl

Teebaumöl findet neben der Behandlung von Dornwarzen auch Anwendung in der Wundbehandlung, Akne & Neurodermitis.

Das vielseitige Teebaumöl sollte in keiner Hausapotheke fehlen. Es ist für seine heilende Wirkung bekannt. Wer Teebaumöl gut verträgt, kann damit auch gegen Warzen vorgehen.

Gewonnen wird es aus den Blättern des australischen Baumes Melaleuca alternifolia. Es enthält eine Reihe von Substanzen, die hochwirksam gegen Viren und Bakterien sind.

Täglich mehrmals auf die Dornwarze aufgetragen, schälen sich die erkrankten Hautschichten allmählich ab, ähnlich wie beim Warzenpflaster.

Ein Vorzug gegenüber den handelsüblichen Warzentinkturen und -pflastern: Das Teebaumöl desinfiziert und hindert die Viren an einer weiteren Ausbreitung.

Bei einigen Patienten genügen bereits wenige Tage der Anwendung, bei anderen und bei sehr tief sitzenden Dornwarzen kann die Heilung mehrere Wochen dauern.

Produkte zum Vereisen von Dornwarzen

Die meisten Warzen weichen recht schnell, wenn die Methode des Vereisens angewendet wird. Die dazu notwendigen Produkte mit Flüssigstickstoff sind auch für das Vereisen von Warzen zu Hause erhältlich.

Der Wirkstoff lässt das von Viren infizierte Warzengewebe buchstäblich einfrieren, so dass es samt den Viren abstirbt. Die umgebende Haut wird zum Wachstum angeregt.

Die tief in den Fuß reichenden Verhärtungen der Dornwarze benötigen meist mehrere Behandlungen, bis sie vollständig nach außen wachsen und sich schließlich ablösen lassen.

Dermatologen sehen das Vereisen von Dornwarzen kritisch, vor allem, wenn diese schon sehr lange bestehen, sehr tief sitzen und größere Beschwerden verursachen.

Die besten Aussichten gegen Dornwarzen sind bei Kindern gegeben: Hier sind die Hautverhärtungen meist nicht so stark ausgeprägt und reichen nicht so tief wie bei Erwachsenen.

Die Anwendung des Flüssigstickstoffs muss mehrfach wiederholt werden. Der Wartner-Stift gegen Dornwarzen eignet sich gut zur Selbstbehandlung und hat sich bewährt. Für Kinder gibt es die Version Wartner Kids.

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Dornwarzen vereisen – das ist zu beachten

Flüssiger Stickstoff in frei verkäuflichen Präparaten (Salben, Sprays, flüssige Form) erzeugt weniger tiefe Temperaturen als die Mittel, die der Dermatologe zur Verfügung hat. Trotzdem ist die Behandlung in etwa ebenso wirksam wie die Verwendung von Säuren.

Die Substanz wird mit Wattestäbchen aufgebracht oder aufgesprüht und sollte maximal 40 Sekunden lang einwirken. Die Haut reagiert ähnlich wie bei einer Verbrennung.

Denn anschließend bildet sich an der Stelle der Warze eine Blase. Möglicherweise bleibt für einige Zeit eine Narbe zurück.

Bei älteren Menschen mit Wundheilungsstörungen (etwa einem diabetischen Fuß) ist Vereisen auf eigene Faust zu Hause nicht empfehlenswert.

Erwachsene haben meist recht robuste Fußsohlen. Aber bei kleineren Kindern sollte besser der Arzt das Vereisen vornehmen, denn die Behandlung kann unter Umständen sehr schmerzhaft sein.

Ein Dermatologe trägt vorab rund um die Dornwarze eine schmerzstillende Salbe auf. Er verwendet bei Kindern hochkonzentrierte Präparate, die kürzer auf der Haut verbleiben müssen, um eine gleichermaßen gute Wirkung zu erzielen.

Globuli und Homöopathie gegen Dornwarzen

Auch mit Hilfe von Globuli & Homöopathie kann man Dornwarzen erfolgreich bekämpfen.

Die Homöopathie behandelt nie Einzelsymptome, sondern richtet sich immer nach einem Gesamtbild des Patienten.

Entsprechend gibt es kein pauschales „bestes Mittel“ und keine speziellen Globuli gegen Dornwarzen.

Schulmediziner verweisen oft auf fehlende wissenschaftliche Beweise der Wirksamkeit der Homöopathie. Doch erfahrende Anwender der Methode sind damit durchaus erfolgreich.

Angestrebt wird keine Bekämpfung von Symptomen, sondern der Organismus soll insgesamt zur Selbstheilung angeregt werden.

Das bereits erwähnte Schöllkraut wird ebenfalls zu homöopathischen Globuli oder Tinkturen verarbeitet. Es ist als Chelidonium Urtinktur oder in der Potenz D6 erhältlich.

Allerdings ist es in dieser Form besser zur Behandlung flacher, nicht verhornter, gewöhnlicher Warzen an den Händen, Armen oder im Gesicht geeignet als gegen die tiefen, stark verhornten Dornwarzen.

Gleiches gilt für die Einnahme von Thuja Occidentalis in der Potenz D6: Größere weiche Warzen an anderen Körperteilen als den Fußsohlen scheinen gut auf Thuja anzusprechen.

Auch Causticum Hahnemanni (in purer Form das ätzend wirkende Kaliumdihydrogensulfat) in der Potenz D10 oder Stibium sulfaturatum nigrum (eine Antimon-Schwefel-Verbindung) in der Potenz D12 werden je nach Gesamtbefindlichkeit gegen Warzen empfohlen.

Globuli sind preiswert, sie kosten zwischen 7 und 10 Euro pro Fläschchen. Alternativ sind die Wirkstoffe auch in flüssiger Form oder als Tabletten erhältlich, die Dosierung muss dann entsprechend angepasst werden.

Warzentinkturen

Ein uraltes Naturheilmittel gegen Warzen ist eine Thuja-Tinktur. Gewonnen wird sie aus dem Thuja- oder Lebensbaum, Thuja Occidentals. Ätherische Öle, Flavonoide und Cumarine sind die Wirkstoffe.

Innerlich darf Thuja nur als homöopathisches Mittel in der Potenz D6 eingenommen werden. Alle anderen Zubereitungen finden nur äußerlich Verwendung. Allergische Hautreaktionen sind möglich.

Für Schwangere, Stillende und Kleinkinder sind Mittel mit Thuja-Extrakt nicht geeignet. Die Tinktur wirkt gegen Dornwarzen, aber auch gegen andere Arten von Warzen.

Auch das bereits erwähnte Schöllkraut ist in der Apotheke nicht nur als Tinktur, sondern auch als Salbe gegen Warzen erhältlich. Chelidonium-Salbe ist in unterschiedlicher Konzentration erhältlich, als homöopathisches oder naturheilkundliches Mittel.

Sowohl Thuja- als auch Schölkraut-Tinkturen sind giftig und dürfen deshalb nur äußerlich angewendet werden. Empfindliche Haut reagiert oft stark auf die Inhaltsstoffe.

Daher darf die Dornwarze nur vorsichtig damit betupft werden, anschließend wird der mit Salbe behandelte Bereich abgedeckt, beispielsweise mit Pflaster überklebt. Der Kontakt der Salben oder Tinkturen mit anderen Hautarealen muss vermieden werden.

Für Kleinkinder, Schwangere oder stillende Mütter sind diese Warzentinkturen nicht geeignet.

Medikamente

Die Dornwarze wird durch das humane Papillomavirus Typ 1 ausgelöst. Dieser Typ ist harmlos, die durch ihn ausgelöste Hautwucherung kann nicht „entarten“, also Krebszellen hervorbringen.

In hartnäckigen Fällen verschreibt der Arzt dennoch Präparate, die auch in der Behandlung von Feigwarzen (im Genitalbereich) angewendet werden.

Doch am im Fall einer immer wiederkehrenden und schmerzhaften Dornwarze am Fuß bringen oft erst Medikamente oder Lotionen gegen Viren oder immunstärkende Präparate einen Durchbruch.

Was der Arzt verordnet

Die gleichen Substanzen, die für die Wirkung der Warzenpflaster verantwortlich sind, nämlich Essigsäure, Milchsäure, Ameisensäure oder Salicylsäure, gibt es in verstärkter Version auf Rezept.

Das heißt, dass hier dem Medikament noch Virostatica beigemischt sind, das sind Stoffe, die gezielt die Papillomaviren abtöten.

Der Vorzug dieser Behandlung: Die Patienten sind nicht länger Überträger des Virus.

Empfehlung zur Selbstbehandlung von Dornwarzen

Bei Dornwarzen ist es besonders wichtig, sie nicht über lange Zeit zu ignorieren, sondern möglichst schnell zu behandeln. Das verhindert ein Anwachsen der Hornhaut und übermäßige Schmerzen.

Das Vereisen oder eine Behandlung mit Säuren oder Teebaumöl lassen sich gut und zeitnah zu Hause ausführen. Auch Hausmittel können im Anfangsstadium Hilfe bringen.

Empfehlenswert ist es, mit milderen Mitteln zu beginnen, etwa Ameisen- oder Milchsäure. Die Produkte gibt es überall in Drogeriemärkten, im Online-Handel und in Apotheken preiswert zu kaufen (im Durchschnitt ab etwa 15 Euro pro Einheit).

Erst wenn die Dornwarze auf die milden, hautschonenden Varianten nicht anspricht, sollte ausprobiert werden, die Warze zu vereisen oder stärkere Säuren anzuwenden. Dornwarzen benötigen etwas Zeit zum Abheilen.

Wenn sich innerhalb von 14 Tagen einer Behandlung keinerlei Veränderung feststellen lässt, ist es an der Zeit, den Fußpfleger oder Hautarzt zu Rate zu ziehen.

Das gilt besonders für Kinder: Bleiben die milden, für die Kinderhaut gut geeigneten Produkte wirkungslos, sollten Eltern auf weitere Experimente verzichten und den Arzt bitten, die Dornwarze zu entfernen.

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Thuja occidentalis Globuli

Globuli von T bis Z

© PantherMedia / Ganna Poltoratska

Thuja occidentalis, kurz Thuja, ist eine homöopathische Arznei, die aus dem abendländischen Lebensbaum (Thuja occidentalis) hergestellt wird und in erster Linie auf die Haut, die Schleimhaut und den Stütz- und Bewegungsapparat wirkt. Die Arznei wird vielfach bei Gewebewucherungen auf der Haut oder der Schleimhaut eingesetzt, so etwa bei Warzen. Die Behandlung bei Warzen erfolgt bisweilen auch mit Hilfe einer homöopathischen, alkoholischen Lösung der Arznei Thuja, die auf die betroffenen Stellen aufgetragen wird. Bei einer Behandlung mit Thuja sollte darauf geachtet werden, dass manche der unter Anwendungsmöglichkeiten aufgeführten Beschwerden und Erkrankungen einer ärztlichen Begleitung bedürfen. Aus diesem Grund sollte der Arzt von einer beabsichtigten homöopathischen Behandlung mit Thuja in Kenntnis gesetzt werden.

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Anwendungsmöglichkeiten für Thuja occidentalis Globuli

Zusammenfassung

Bei wem?: Zu den Heilanzeigen der Arznei Thuja zählen Wucherungen von Geweben, so etwa Warzen (Verrucae) auf der Haut, Feigwarzen (Kondylome) im Genitalbereich, Geschwülste (Polypen) der Schleimhaut, gutartige Tumoren der Haut (Papillome), Herpes im Genitalbereich, Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostatahypertrophie), Gerstenkorn (Hordeolum) am Auge und Akne im Gesicht, besonders wenn diese mit Narbenbildung einhergeht. Des Weiteren wird Thuja häufig eingesetzt bei Beschwerden nach Impfungen, Einrissen (Fissuren) der Haut am Mund und am Anus, Mittelohrentzündung (Otitis media), Verstopfung (Obstipation), Asthma, Kopfschmerzen, rheumatischen Beschwerden, chronischem Schnupfen (Rhinitis) und Erkrankungen der Nasennebenhöhlen. Auch psychische Störungen wie Depressionen und Wahnvorstellungen können unter Umständen mit Thuja behandelt werden.
Gegenanzeigen: Die Urtinktur, eine homöopathische , aber nicht potenzierte alkoholische Lösung, und die Potenz D1 sollte nicht während der Schwangerschaft angewandt werden. Nebenwirkungen: Bei Potenzen bis D1 können nach der Einnahme Schleimhautreizungen im Mundbereich auftreten.

Wo wirkt es?: Zu den organischen Hauptangriffspunkten werden in erster Linie die Haut, die Schleimhaut, der Stütz- und Bewegungsapparat gezählt.

In welchem Alter?: Thuja kann bei allen Alterstufen angewandt werden.

Wahlanzeigende Beschwerden

Nach den Angaben der klassischen Homöopathie kann die hier beschriebene Arznei bei all jenen Betroffenen hilfreich sein, die mindestens zwei der folgenden körperlichen Beschwerden aufweisen. Diese müssen in Verbindung mit mindestens einem der genannten Umstände stehen, unter welchen sich die Beschwerden verschlechtern. Je mehr der aufgeführten Punkte auf den Betroffenen zutreffen, desto sicherer wird die Wahl der beschriebenen Arznei.

Hauptbeschwerden Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Charakteristische Leitsymptome des Homöopathikums Thuja sind das Auftreten von fixen Ideen und Warnvorstellungen, die gefühlte Zerbrechlichkeit des Körpers und der Seele, das Auftreten von Wucherungen auf der Haut, wie zum Beispiel von Warzen, das Auftreten von Schweiß an unbedeckten Körperstellen, der Schwindel beim Schließen der Augen, der süßliche Schweißgeruch – besonders an den Genitalien, lang anhaltende Beschwerden nach Impfungen und chronische Beschwerden der Harnwege und Eierstöcke (vor allem am linken Eierstock).

Verbesserung: Wärme, Luft, Wind, Berührung, Reiben, Kratzen, Niesen, freie Absonderung von Körperflüssigkeiten wie Harn oder Schweiß und Bewegung. Verschlechterung: Verschlechterungen treten nachts, in Bettwärme, um 3 und um 15 Uhr, während der Menstruation, beim Schließen der Augen, in kalter, feuchter Luft und nach der Einnahme von Schlafmitteln auf.

Geist / Gemüt Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Typisch für die Arznei Thuja ist das Auftreten von fixen Ideen, der Patient kann Empfindungen haben, als stünde eine fremde Person neben ihm, als hätte sich seine Seele vom Körper getrennt, als wäre sein Körper dünn, spröde oder aus Glas, als wären Lebewesen in seinem Bauch, als wäre er hässlich und wertlos oder als wäre er von einer fremden Macht ergriffen. Der Patient kann hastig, missmutig, traurig und durch Kleinigkeiten übermäßig aufgeregt oder ängstlich sein. Die Nervosität kann sich auch durch undeutliches, hastiges Sprechen äußern. Weitere typische Gemütssymptome, die auf Thuja hindeuten können, sind die Angst vor der Annäherung fremder Menschen, die fehlende Duldung von Berührung, die Heimlichkeit, mit der innere Gemütssymptome bisweilen vor den Mitmenschen versteckt werden, oder der religiöse Fanatismus.

Kopf Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Charakteristische Symptome sind der Schwindel beim Schließen der Augen, die Kopfschmerzen, die sich anfühlen können, als würde ein Nagel in den Kopf geschlagen, das trockene Kopfhaar, welches leicht ausfallen kann, oder das Auftreten von weißen, abblätternden Kopfschuppen.

Gesicht Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Thuja kann bei verschiedenen Wucherung der Haut, so etwa beim Gerstenkorn (Hordeolum) am Auge oder bei Warzen, die im gesamten Gesichtsareal auftreten können, angezeigt sein. Die Augenlider können über Nacht verkleben, die sichtbare weiße Umhüllung (Sklera) des Augapfels kann blutrot verfärbt sein. Thuja ist eine Option bei chronischen Ohrenerkrankungen, die mit der Absonderung von eitrigem, faul riechendem Ausfluss oder dickem, grünem Schleim einhergehen.

Atmungsorgane / Brust / Herz Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Für die Arznei Thuja spricht, wenn dicker, grüner Schleim geschnäuzt wird, wenn sich blutiger Schorf in der Nase bildet, ein Geruch nach Fischlake wahrgenommen wird oder wenn Nasenbluten auftritt, sobald der Patient sich überhitzt. Im Hals kann sich viel Schleim ansammeln, der nur mit Mühe ausgeräuspert werden kann.

Verdauungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Thuja kann bei Zysten am Mundboden (Ranula) helfen, vor allem wenn diese bläulich und von Krampfadern umgeben sind. Wenn sich Zahnverfall zeigt, dann vor allem an den Wurzeln, während die Zahnkronen intakt bleiben. Zahnschmerzen können sich durch jegliche Kälte, beim Teetrinken und beim Naseputzen verschlimmern. Auch bei schmerzhaften Geschwüren (Aphten) im Mundraum, bei sehr geräuschvollem Schlucken oder bei ranzigem Aufstoßen ist Thuja eine wichtige Option. Unter Umständen zeigt der Patient eine Abneigung gegen Kartoffeln, Zwiebeln oder frisches Fleisch und will kein Frühstück zu sich nehmen. Der Bauch kann aufgetrieben sein, es kann ein Knurren vernommen werden, als ob ein Tier schreien würde. Im Unterbauch können Bewegungen wahrgenommen werden, als ob sich dort etwas Lebendiges rühren würde. Tritt Verstopfung (Obstipation) auf, so verhindern Schmerzen im Mastdarm jede Bemühung auf der Toilette. Der Stuhl kann zurückschlüpfen, nachdem er teilweise herausgepresst worden ist. Bei Hämorrhoiden treten Schmerzen vor allem beim Sitzen auf. Durchfälle (Diarrhö) können vor allem frühmorgens auftreten, sind dann bisweilen schießend und von einem gurgelnden Geräusch begleitet.

Harnorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Für Thuja sprechen ein schneidender Schmerz nach dem Harnlassen (Miktion), häufiger und starker Harndrang, das Gefühl, als würde Urin nach dem Harnlassen durch die Harnröhre tröpfeln, oder wenn der Harnstrahl geteilt und dünn ist.

Geschlechtsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Thuja ist ein wichtiges Mittel bei Feigwarzen (Kondylome) im Genitalbereich und bei Beschwerden, die nach einer Tripper-Infektion (Gonorrhoe) entstehen, wie zum Beispiel die einseitigen Kniebeschwerden (Monarthritis) oder die Prostataentzündung (Prostatitis). Der Schweiß im Genitalbereich kann nach Honig riechen, bei Frauen kann Trockenheit der Scheide oder ein brennender Schmerz an den linken Eierstöcken auftreten, der sich bei jeder Periode verschlimmert.

Bewegungsorgane Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Folgende Empfindungen können ein Hinweis auf die Arznei Thuja sein: Der Patient hat das Gefühl, das Fleisch wird von seinen Knochen geschlagen, seine Beine wären beim Gehen aus Holz oder sein Körper sei aus Glas und könne leicht zerbrechen. Finger- und Fußnägel können verformt und spröde sein. Treten Schulterschmerzen auf, so verschlechtern sich diese beim Hochheben des Armes und beim darauf Liegen.

Haut Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Die Haut hat typischerweise ein schmutziges, öliges Aussehen und kann hier und dort bräunliche Flecken aufweisen. Ausschläge treten nur an bedeckten Körperstellen auf und brennen nach Kratzen. Thuja ist ein wichtiges Mittel bei Warzen, vor allem wenn diese groß und gestielt sind oder im Genitalbereich auftreten.

Fieber / Schwitzen / Kälte Informationen anzeigen Informationen ausblenden

Tritt Schüttelfrost auf, beginnt dieser typischerweise an den Oberschenkeln. Schweiß kann entweder nur an unbedeckten Körperteilen oder überall, außer am Kopf auftreten. Während der Nacht kann reichlich Schweiß mit saurem Geruch auftreten, der beim Erwachen aufhört.

Dosierung und Einnahme von Globuli Thuja occidentalis

Homöopathische Mittel sind aufgrund ihrer guten Verträglichkeit und der ausbleibenden Nebenwirkungen für alle Altersklassen, Stillende und Schwangere geeignet. Bei der Anwendung von Potenzen ab D30 sowie LM- oder Q-Potenzen sollte ein fachkundiger Arzt, ein Homöopath oder eine Hebamme zurate gezogen werden.

Einnahme Empfehlungen und Regeln

  • Für die Selbstbehandlung empfohlen werden meist die Potenzen D6 – D12. Die Behandlung von Schwangeren und Kindern soll stets in Absprache mit Frauenarzt, Hebamme oder Kinderarzt erfolgen.
  • Die Behandlung sollte abgebrochen werden, wenn eine Verschlechterung der Symptome über mehrere Tage anhält.
  • Im Rahmen der Selbstbehandlung sollte stets nur ein Mittel auf einmal versucht werden.
  • Es darf niemals ein schulmedizinisches Medikament eigenmächtig abgesetzt und/oder durch ein Homöopathikum ersetzt werden. Die Einnahme unterstützender Mittel sollte stets mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden.

Auch die Einnahme selbst erfordert besondere Aufmerksamkeit. Unabhängig von der Art der Darreichungsform (Globuli, Tablette oder Tropfen) sind Homöopathika empfindliche Stoffe, deren Wirksamkeit durch äußere Reize möglicherweise beeinflusst werden können. Um eine Heilwirkung nicht zu gefährden, sollten zur Sicherheit folgende Regeln beachtet werden:

  • Vor der Einnahme des Mittels sollten die Mundschleimhäute 15 Minuten frei sein von Speisen und Getränken, Nikotin oder Alkohol.
  • Globuli, aufgelöste Tabletten oder Tropfen zur Vorsicht mit Plastiklöffeln einnehmen.
  • Stark riechende ätherische Öle (Latschenkiefer, Menthol, Kampfer) und Lösungsstoffe (Lacke, Farben, Benzin) sind während der Anwendung zu vermeiden.
  • Minze, Zahnpasta, Kaugummi, Kaffee und Alkohol zur Sicherheit der Wirkung möglichst vermeiden oder den Gebrauch stark einschränken.

Einnahme für Säuglinge und Kleinkinder:

Ein Säugling (bis 12 Monate) bekommt 1 Kügelchen, ein Baby ab dem zweiten bis zum dritten Jahr darf 2 Globuli einnehmen.Größere Kinder bekommen 3 Globuli. Die Globuli werden dem Säugling und Baby einfach in die Wangentasche gelegt. Tropfen (Dilution) werden immer in Wasser gelöst. Sie können auf einem Plastiklöffel gegeben werden oder mit einer Pipette -die in jeder Apotheke zu kaufen ist- in den Mund getropft werden. Praktisch ist es auch, den Schnuller in die wässrige Arzneilösung zu tunken und dem Säugling zu geben. Auch eine Verabreichung über die Trinkflasche kann gut gelingen.

Einnahme für Erwachsene

Die Globuli auf einen Plastiklöffel geben und langsam im Mund zergehen lassen. Tropfen ebenfalls mit einem Plastiklöffel einnehmen. Tabletten können in die Wangentasche gelegt werden, wo sie sich auflösen. Sie können alternativ auch in Wasser gelöst und getrunken werden.

Behandlungsdauer

Die Dauer der Behandlung richtet sich nach dem Beschwerdebild. In der Regel werden homöopathische Arzneien nur solange eingenommen, bis die Beschwerden geheilt sind oder deutlich besser werden. Zu beachten ist es, dass die Einnahmehäufigkeit variieren kann. Oftmals gehen die Empfehlungen dahin, akuten Beschwerden mit häufigen Einnahmen zu begegnen und die Abstände mit Besserung der Beschwerden zu verlängern. Hohe Potenzen (ab C200) werden in der Regel nur von heilkundigen homöopathischen Ärzten oder Heilpraktikern verordnet und eignen sich nicht zur Selbstbehandlung, da ihre Wirkweise eine andere Dynamik hat, als die der tiefen D-Potenzen.

Wirkungsweise und Nebenwirkungen von Thuja occidentalis Globuli

Homöopathische Mittel werden als „energetische Arzneien“ bezeichnet. Ihre Wirkung basiert auf dem Ähnlichkeitsprinzip. Das bedeutet, dass die Mittel hier, anders als bei allopathischen Arzneien (Schulmedizin), dem Immunsystem nicht entgegengesetzt werden, sondern unterstützend zum Einsatz kommen. Es geht demnach nicht darum, dem Körper die Arbeit abzunehmen, sondern ihn in seinem natürlichen Tun zu unterstützen. Deshalb bedarf es eines der zu behandelnden Beschwerde ähnelnden Reiz, um diese Selbstheilungskräfte (Hahnemann sprach von der individuellen Lebenskraft) zu aktivieren. Es wird ausdrücklich betont, dass es bei der Anwendung homöopathischer Mittel nicht um eine bloße Beeinflussung der Erkrankung geht, sondern vielmehr um die Belebung der Vis Mediatrix Naturae (Heilkraft der Natur). Sie soll helfen die Beschwerden zu neutralisieren.

Der Gedanke hinter diesem Prinzip ist die Annahme, dass jeder Mensch auf vielfältige Art und Weise mit seinem Umfeld interagiert: die Homöopathie spricht hier vom Prinzip der harmonischen Resonanz. Dies umfasst sowohl positive als auch negative Auswirkungen und äußert sich bei jedem Individuum anders. Diese Auswirkungen werden für die homöopathische Behandlung nutzbar gemacht, indem Lebensenergie (Prana oder Qui genannt) in flüssigen oder trockenen Medien eingeschlossen wird. Bei jedem Verdünnungsschritt des Mediums wird folglich die enthaltene Energie weiter potenziert. Je höher also die Potenz, umso stärker wirkt das Mittel, auch wenn dies mit einer Verdünnung der ursprünglich enthaltenen Substanz einhergeht. Übrig bleibt die Energie, die mit dem Körper interagiert. Die Wirkung höher potenzierter Mittel geht tiefer und hält länger vor.

Aufgrund des unterstützenden Charakters kann es, besonders bei den sogenannten Hochpotenzen (ab C200, LM- und Q-Potenzen), zu einer Erstverschlimmerung der Symptomatik kommen. Sie kann ein paar Tage nach Einnahmebeginn einsetzen und wird als positives Zeichen für die adäquate Reaktion des Körpers gewertet. Ein Ausbleiben der Erstverschlimmerung ist jedoch im Umkehrschluss kein Zeichen mangelnden Erfolges, da längst nicht alle Mittel diese Erstreaktion auslösen (Sulfur ist zum Beispiel bekannt für das vermehrte Auftreten einer Erstverschlimmerung). Besonders häufig wird sie bei der Behandlung chronischer Krankheiten beobachtet.

Die Einnahme homöopathischer Mittel soll grundsätzlich mit dem Ausbleiben der behandelten Beschwerden beendet werden. Bei einer Einnahme über die erforderliche Zeit hinaus (die wohl einzige beschriebene Form der Überdosierung) können die ursprünglichen Symptome zurückkehren, was Hahnemann als „Spätverschlimmerung“ bezeichnete. Diese wird, anders als das erste Auftreten der Beschwerden, nicht behandelt. Stattdessen wird das Mittel nun abgesetzt. In der Regel ebbt die Spätreaktion nach 3 – 4 Wochen von selbst ab.

Alternative homöopathische Mittel zu Globuli Thuja occidentalis

Cinnabaris

Das Mittel Cinnabaris, das aus Quecksilbersulfid hergestellt wird, wird ebenfalls bei Warzen, vor allem wenn diese im Genitalbereich auftreten, und bei Geschwüren auf der Haut und den Schleimhäuten, besonders wenn diese feuerrot sind, verordnet. Beschwerden verschlechtern sich typischerweise bei Berührung und bei Feuchtigkeit und bessern sich im Freien. Charakteristische Gemütssymptome dieser Arznei sind die Faulheit und die Berührungsempfindlichkeit des Patienten.

Mercurius

Das aus einem Quecksilbergemisch gewonnene Mittel Mercurius kann ebenfalls bei Geschlechtserkrankungen und Erkrankungen der ableitenden Harnwege eingesetzt werden. Bei einer Tripper-Infektion ist Mercurius angezeigt, wenn die Vorhaut beim Manne verengt ist und es zu grünlichen Absonderungen kommt. Das Mittel kann bei heftigem Harndrang angewandt werden und, wenn die letzten Tropfen beim Urinieren ein unerträgliches Brennen in der Harnröhre hinterlassen. Zu den Heilanzeigen von Mercurius zählen auch akute und chronische Ohrenerkrankungen mit stechendem, reißendem Schmerz und blutigen, stinkenden Absonderungen. Generell bessern sich Beschwerden bei mäßigen Temperaturen, während Kälte oder Wärme, nasskaltes Wetter und die Nachtstunden Verschlechterungen der Symptomatik bewirken können.

Acidum nitricum

Die aus Salpetersäure gewonnene Arznei Acidum nitricum stellt ein wichtiges Mittel bei Warzen und entzündlichen Veränderungen und Geschwüren der Schleimhäute am Übergang zur Haut dar und wird zum Beispiel bei Feigwarzen, gestielten Warzen, schmerzhaften Schleimhautschädigung im Mundraum (Apthen) und bei Einrissen (Fissuren) im Bereich des Mundes oder des Afters angewandt. Typisch sind die stechenden, splitterartigen Schmerzen, die starke Reizbarkeit und die Schwäche des Patienten. Die Feigwarzen bluten leicht. Verbesserungen können beim Fahren in einem Wagen auftreten, Verschlechterungen bei Berührung, abends, nachts, bei Temperatur- oder Wetterwechsel und während dem Schwitzen.

Thuja occidentalis Globuli: Hintergrundinformationen

Das homöopathische Mittel Thuja occidentalis wird aus den frischen, beblätterten Zweigen des abendländischen Lebensbaumes (Thuja occidentalis) anhand den Vorschriften 3a und 7 des homöopathischen Arzneibuches (HAB) hergestellt.

Der abendländische Lebensbaum (Thuja occidentalis) ist ursprünglich an der Nordwestküste Nordamerikas und in Sibirien beheimatet und wird vor allem in Europa als immergrüne Hecke angepflanzt. Der Gattungsname Thuja wurde wahrscheinlich vom griechischen thyein = opfern abgeleitet, da das aromatische Holz bei rituellen Opfergaben geräuchert wurde. Der bis zu 20 Meter hohe Baum von meist schlankem und pyramidalem Wuchs zählt innerhalb der Nadelbäume (Koniferen) zur botanischen Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae). Die Blütezeit dauert von April bis Mai. Alle Teile des Baumes enthalten das giftige ätherische Öl Thujon, weswegen der Verzehr von Teilen des Baumes zu Vergiftungserscheinungen und der bloße Kontakt mit dem Baum zu Rötung und Juckreiz führen kann. Vergiftungserscheinungen bei Einnahme von Teilen des Thujabaumes reichen von Schleimhautreizungen zu Magen-Darmbeschwerden, Übelkeit, Durchfall, Krampfanfällen und Schädigungen an Leber und Nieren und können bei ausreichender Menge zum Tod führen.
In Nordamerika wurde die Pflanze als schweiß- und harntreibendes, blutstillendes und anti-rheumatisches Mittel geschätzt. Bis in das frühe 20. Jahrhundert war der Gebrauch der Zweige des abendländischen Lebensbaumes unter dem Drogenname Ramuli Arboris Vitae auch in Europa bei infektiösen Geschlechtserkrankungen wie der Syphilis und dem Tripper (Gonorrhoe) üblich. Die Zweige wurden oft missbräuchlich als Abtreibungsmittel (Abortivum) verwendet, eine Prozedur, die nicht selten mit dem Tod der Mutter und des Kindes endete.

Aufgrund der Giftigkeit spielt Thuja occidentalis in der modernen Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) keine Rolle mehr. In der Grundlagenforschung, die die Entwicklung neuer Medikamente zum Ziel hat, stößt der abendländische Lebensbaum aufgrund seiner Wirkung auf das menschliche Immunsystem, auf Krebszellen und auf eine häufige hormonelle Störung von Frauen, auf das polyzystische Ovarsyndrom , auf Interesse.

Quellenangaben:

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