Thermomix von vorwerk

Inhalte

Das taugen Thermomix-Alternativen vom Discounter

Der Thermomix von Vorwerk ist ein echtes Phänomen: Obwohl die Kult-Küchenmaschine einen wenig schmackhaften Preis von 1.359 Euro hat, reißen sich die Leute so sehr darum, dass das Wuppertaler Unternehmen in der Vergangenheit teilweise mit der Produktion kaum hinterherkam. Was macht ihn so beliebt? Er vereint über ein Dutzend Küchengeräte in einer Maschine: Er mixt, kocht, wiegt, mahlt, brät – und verhilft so auch Kochmuffeln zu essbaren Gerichten. Das Besondere am Modell TM6: Hobbyköchen stehen im kostenpflichtigen Portal Cookidoo 132.000 Rezepte zur Verfügung. Auf dem Display gibt es dann eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für verschiedene Gerichte, die Temperatur und die Garzeit regelt das Gerät selbst.

Bei wem das Original die Brieftasche sprengt, für den gibt es inzwischen Alternativen – und das teils ab 200 Euro. TECHBOOK stellt die besten Alternativen vor.

Quigg Küchenmaschine bei Aldi

Foto: Quigg / Aldi

Das Gerät stammt aus dem Hause Quigg und war vor Kurzem bei Aldi Nord für 229 Euro im Angebot (Baugleiches Pendant unter dem Namen Ambiano bei Aldi Süd). TECHBOOK testete die Küchenmaschine bereits. Dort überzeugten vor allem die umfangreiche Ausstattung und die WLAN-Funktion. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt bei diesem Gerät.

Unser Testvideo sehen Sie hier:

Hier geht’s zum Testartikel.

Das einzige Problem ist, dass sich das Gerät derzeit nicht im Sortiment von Aldi befindet. Auf Ebay gibt es neue Gerät für knapp 300 Euro.

Silvercrest „Monsieur Cuisine Connect“ bei Lidl

Foto: Silvercrest

Lidls Silvercrest ist das Pendant zu Aldi-Zulieferer Quigg, der ebenfalls einen Thermomix-Klon im Angebot hat. Das Modell „Monsieur Cuisine Connect“ von Silvercrest erinnert äußerlich stark an das Original von Vorwerk und kommt zum Beispiel ebenfalls mit einer WLAN-Funktion, Waage und Rezeptedatenbank. Besonders herausragend ist das 7-Zoll-Farbdisplay.

Der „Monsieur Cuisine“ kommt mit zehn Funktionen in die Küche. Obwohl das Original zwar 17 Funktionen listet, schneidet Silvercrest-Klon nicht viel schlechter ab. Das liegt daran, dass er die wichtigen Kernaufgaben meistert. Sogar die Anbraten-Funktion, die erst im neuesten Thermomix TM6 erstmal integriert ist, kann der „Monsieur Cuisine“ bereits. Das hat er den anderen Klonen voraus, denen es genau an dieser Funktion fehlt. Fans von Röstaromen kommen also nur bei dieser Thermomix-Alternative auf ihre Kosten.

Das Gerät können Sie ab Donnerstag, den 5. Dezember 2019, für 349 Euro bei Lidl erwerben. Es handelt sich dabei um ein Set mit zusätzlichen Zubehörteilen.

„Monsieur Cuisine“ von Hackern ins Visier genommen

Zuletzt machte die Küchenmaschine negative Schlagzeilen. Im vergangenen Juni verschafften sich zwei Hacker Zugriff auf ein Gerät und machten das YouTube öffentlich. Sie brachten sogar das alte Computerspiel Doom darauf zu laufen. Böse Absichten hatten die Computer-Spezialisten aber nicht. Sie wollten lediglich zeigen, wie einfach es wäre. Im schlimmsten Fall könnten Fremde sich über die vernetzte Küchenmaschine Zugang zum gesamten Netzwerk verschaffen und massiven Schaden anrichten beziehungsweise die ahnungslosen Besitzer überwachen. Der Grund für die Schwachstelle: Hersteller Silvercrest setzte bei der Software wohl eher auf Funktionalität, als auf Sicherheit, wie die Kollegen von BILD.de herausfanden. Das kann aber potentiell jeder Maschine passieren.

Medion Küchenmaschine MD16361

Ein heißes Geschenk für Hobbyköche kommt von Aldi-Zulieferer Medion: Ein Thermomix-Klon für gerade einmal 199 Euro – ein Bruchteil des Preises für das Vorwerk-Original. Was kann der Medion MD16361? Der Lieferumfang unterscheidet sich kaum vom Thermomix: Laut Medion liegen Kochaufsatz (2 Liter), Dampfgarer, Messbecher, Reinigungsbürste, Teigspachtel, Reinigungsbürste und ein Rezeptbuch im Karton.

Auch sonst beherrscht der Medion die Grundfunktionen des Thermomix: Geschwindigkeit, Temperatur und Garzeit lassen sich in verschiedenen Stufen einstellen. Zudem mixt, kocht, zerkleinert oder püriert der MD16361. Ein saftiges Steak rösten klappt allerdings nicht – eine Bratfunktion fehlt wie beim Thermomix auch hier.

TECHBOOK hat das Gerät im Test gegen den Thermomix antreten lassen. Auf viele angenehme Extras muss der Käufer beim Medion verzichten: Dem MD16361 fehlt etwa eine integrierte Waage, den praktischen Rezept-Chip oder Internetfunktionen hat er auch nicht. Auch die Verarbeitung ist nicht so hochwertig wie beim Original. Trotzdem: Beim Probekochen gab es am Ende kaum Unterschiede zwischen den beiden Geräten. Glauben Sie nicht? Dann schauen Sie mal dieses Video an:

Auch interessant: Für wen lohnt sich der Kauf eines Thermomix?

TECHBOOK meint

„Lohnt es sich nun also, einem Billig-Kochgerät den Vorzug zu geben? Ja, aber natürlich mit Einschränkungen – die Erwartungen sollten bei nur einem Viertel des Thermomix-Preises heruntergeschraubt werden. So ist die Verarbeitung nicht so gut wie beim Original und nicht immer alle Funktionen vorhanden. Doch die neueren Geräte der Discounter, wie die Quigg-Küchenmaschine oder der „Monsieur Cuisine Connect“, verkürzen den Abstand zum Thermomix immer weiter. Neue Kochmodi, WLAN-Funktion und Rezeptdatenbanken machen sie zu echten Alternativen.“ – Andreas Filbig, Redaktionsleiter

Thermomix: Das sind die besten Alternativen zum teuren Vorwerk-Gerät

0 0

Berlin. Der Thermomix von Vorwerk gehört zu den beliebtesten Küchengeräten. Doch Kunden müssen für die Marken-Maschine tief in die Tasche greifen. Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Auch Discounter wie Aldi oder Lidl bieten häufig günstigere Thermomix-Alternativen an.

Darüber hinaus gibt es auch andere Firmen, die ähnliche Geräte herstellen. Trotzdem hat Vorwerk Küchenmaschinen wieder zum Streitthema in deutschen Küchen gemacht. Das Unternehmen aus Wuppertal hat für den 1. April den neuen Thermomix TM6 angekündigt, den Nachfolger des über alle Maßen gehypten Küchenhelfers TM5, und jetzt wird munter debattiert: Ist der Thermomix wirklich so gut?

Thermomix: Was sind die besten Alternativen?

Wir haben uns günstigere Alternativen zum Thermomix angeschaut und uns gefragt: Worauf sollte man beim Kauf einer Küchenmaschine achten? Zunächst unsere Testergebnisse:

Severin James the Wondermachine

Das Gerät von Severin ist sehr kompakt, passt auch in enge Küchennischen. Oberflächen und Bedienteile fühlten sich im Vergleich zur Konkurrenz billiger an. Das beigelegte Kochbuch ist jugendlich-bunt, die Hauptgerichte der enthaltenen zehn Menüs werden auch per Youtube-Video erklärt. Insgesamt ist das Rezeptangebot aber übersichtlich.

Fazit: Severin James ist die günstigste Maschine in unserem Test und wirkt im Vergleich etwas billig. Als preiswerter Einstieg in die Thermomix-Welt ist der James aber für kleinere Haushalte durchaus akzeptabel. Der Preis: ab 290 Euro.

Krups Prep & Cook

Die Kochmaschine von Krups, die von vielen ihrer Nutzer nur liebevoll “Preppy“ genannt wird, gefällt schon beim Auspacken durch ihr schickes Design und die wertige Ausführung. Kochbuch und Bedienkonzept kommen in diesem Vergleich in Sachen Benutzerfreundlichkeit dem Thermomix am nächsten. Beim Kochen kann man Rührgeschwindigkeit, Temperatur und Dauer entweder manuell wählen, oder auf eines der elf Programme (Soßen, Suppe, Garen, Teig etc.) zurückgreifen.

Das beigelegte Kochbuch erklärt die Funktionen und Rezepte übersichtlich, darüber hinaus sind auch einige Basissoßen und -teige für das Gerät erklärt. Insgesamt überzeugt das Gerät in Ausführung und Handhabung. Kompliziert gestaltete sich einzig die Reinigung des mehrteiligen Topfdeckels. Eine Maschine, die an den Komfort des großen Vorbilds zwar nicht herankommt, aber durchaus als günstigere Alternative zum Thermomix denkbar ist. Preis: ab 700 Euro

Kenwood Cooking Chef

Schon beim Auspacken wird klar: Das ist ein Gerät für ambitionierte Köche. Es ist größer und schwerer, es wird viel mehr Zubehör geliefert. Aber der Cooking Chef braucht etwas Einarbeitungszeit.

Der erste Versuch, eines der einfachen Gerichte aus dem bei­gelegten Einsteigerrezeptbüchlein nachzukochen, scheiterte zunächst an der spärlichen Erklärung der Bedienelemente. Erst nach einigem Herumprobieren gelang es, die Maschine zu starten. Das ebenfalls beigelegte Kochbuch von Johann Lafer bietet raffinierte Menüvorschläge, Basics wie das Kochen von Kartoffeln und Reis sind aber unzureichend beschrieben.

Der Cooking Chef richtet sich an versierte Köche: Die werden an den vielen Möglichkeiten sowie dem optionalen Zubehör wie Fleischwolf, Beerenpresse oder Nudelmaschine große Freude haben. Das gilt sowohl für das von uns getestete Modell KM096 als auch für die etwas teureren Geräte der Reihe „Cooking Chef Gourmet“.

Einfach zu handhaben ist die Vielfalt an Funktionen nicht immer, günstig auch nicht: Wer noch etwas Zubehör kauft, landet schnell bei einem Preis jenseits der 1000-Euro-Marke. Preis: ab 800 Euro.

Vorwerk Thermomix TM 5

Die „alte“ Version TM 5, seit September 2014 auf dem Markt, macht Kochen kinderleicht. Wer sich nicht auskennt, wählt über den Touchscreen ein Rezept aus und wird anschließend Schritt für Schritt durch die Zubereitung begleitet. Sobald eine Zutat hinzugefügt werden muss, macht das Gerät per Fanfare auf sich aufmerksam.

Im beiliegenden Kochbuch beziehungsweise Kochchip sind vor allem alltagstaugliche Rezepte enthalten. Weitere, auch exotischere Rezepte und viele weitere Kochbücher samt Chip kann man dazukaufen.

Das Bedienkonzept mit Drehrad und Touchscreen ist sehr übersichtlich: einfach Temperatur, Rühr- oder Mixgeschwindigkeit und Kochdauer einstellen. Zudem funktioniert der Topf auch als Waage, was das separate Abmessen der Zutaten überflüssig macht. Zuguterletzt war auch die Reinigung des TM 5 im Vergleich zur Konkurrenz unkompliziert. Für den zugegeben happigen Preis bekommt mit dem TM5 ein sehr ausgereiftes Gerät. Preis: ab 1109 Euro.

• Für die Übergangszeit zum Start des TM6 am 1. April bietet Vorwerk Käufern des TM5 ein „Abschiedsspecial“ an: Für den Preis des TM6 – stolte 1.359 Euro – gibt es das Premium-Paket im Wert von 1.299 Euro, einen zweiten Mixtopf und ein Buch. Ersparnis im Vergleich zu den Einzelpreisen: 153 Euro.

• Hintergrund: Neuer Thermomix TM6: Kunden wollen gegen Vorwerk klagen

Das sagt die Stiftung Warentest:

2015, also ein Jahr nach dem Erscheinen des „alten“ Thermomix TM5, hat die Stiftung Warentest mehrere Küchenhelfer zum Vergleichstest gebeten. Ihr Fazit: Vorwerks Premium-Produkt hat Schwächen, die andere nicht haben. Ein großer Kritikpunkt: Der Thermomix war bei der Arbeit bis zu 91 Dezibel laut – lauter als eine schleudernde Waschmaschine. Am Ende kam der TM5 nur auf den vierten Platz.

So sah das Ranking der Warentester am Ende aus:

• Kenwood Cooking Chef KM096 (damals 1120 Euro) – Note: Gut (2,4)

• KitchenAid Artisan Cook Processor (damals 970 Euro) – Note: Gut (2,4)

• Krups Prep & Cook (damals 775 Euro) – Note Gut (2,4)

• Vorwerk Thermomix TM5 (damals wie heute 1109 Euro) – Note: Befriedigend (2,9)

• Jupiter Thermomaster (damals 520 Euro) – Note Befriedigend (3,2)

Kauf einer Küchenmaschine – Worauf sollte ich achten?

• Funktionen: Oft und gerne werden bei Küchenmaschinen als Alleskönner angepriesen, was allerdings in keinem Fall wirklich zutrifft. Genau dessen sollte man sich bei der Auswahl seines Helfers bewusst sein. „Die Küchenmaschinen der einzelnen Hersteller haben unterschiedliche Profile“, sagt Claudia Oberascher, Projektleiterin der Initiative Hausgeräte+ in Berlin.

Wenn ein Gerät gut beim Teigkneten ist, heiße das noch lange nicht, dass es auch gut schneiden und hacken könne. Ihr Rat: Sich einzelne Maschinen ausführlich erklären lassen und möglichst auch selbst ausprobieren. Vorführungen und spezielle Kochkurse für spezielle Geräte, die in Fachgeschäften angeboten werden, können bei der Kaufentscheidung helfen.

• Preis: „Man kann nicht sagen: Teuer ist gut, billiger ist schlecht“, sagt Christian Kästl vom Tüv Süd. „Grundsätzlich gilt: Wer nicht allzu viele Arbeitsgänge erledigen oder nur für wenige Personen kochen will, kann auch bei günstigen Maschinen seinen Favoriten finden.“ Demnach seien auch die Discounter-Modelle der Marken Quigg und Silvercrest von Aldi und Lidl, die zum Teil für weniger als 200 Euro zu haben sind, mögliche Optionen bei der Suche nach einem Küchenhelfer.

Drama um neuen Thermomix: Darum wollen Kunden klagen Drama um neuen Thermomix- Darum wollen Kunden klagen

• Leistung: Claudia Oberascher rät, vor allem auf ein Leistungskriterium zu achten: „Maßgeblich ist die Wattzahl. Wenn die Maschine nicht nur rühren und hacken, sondern zum Beispiel auch schwere Brot- oder Hefeteige über längere Zeit kneten soll, muss sie schon rund 1000 Watt haben.“ Komme ein Motor zu schnell an seine Grenzen, könne das Kochen mühsam werden, weil sich einige Maschinen in diesen Fällen abschalten – oder im schlimmsten Fall kaputt gehen.

Auch Christian Kästl weist auf die Bedeutung von Leistungsdaten hin: „Kunden sollten unbedingt auf Angaben zu Kurzbetriebszeiten in der Bedienungsanleitung achten. Nur so lange darf das Gerät laufen, sonst überhitzt es.“

Diese Zeiten seien oftmals recht kurz. „Es kann nerven, wenn der Mixer bei der Zubereitung von Smoothies alle ein bis zwei Minuten für zehn Minuten abkühlen muss.“

ALDI vs. LIDL: Dieser Discounter ist wirklich besser – unser Test ALDI vs. LIDL- Dieser Discounter ist wirklich besser – unser Test

• Standfestigkeit und Größe: Kleinere, leichtere Küchenmaschinen können beim Arbeiten mit hohen Drehzahlen ins Schlingern geraten und sich auf glatten Böden bewegen, zum Beispiel in Richtung Rand einer Arbeitsplatte. Daher sollte man zumindest auf einen rutschfesten Untergrund am Platz für die Küchenmaschine achten.

Nicht zu vergessen: Küchenmaschinen, gerade die leistungsstarken, brauchen Platz. „Die großen Modelle wiegen durchaus zehn Kilo, die will man nicht für jede kleine Nutzung aus dem Schrank holen“, sagt Claudia Oberascher. Außerdem sei es komfortabel, wenn das Zubehör in der Nähe der Maschine greifbar ist.

• Lautstärke: Wie auch der Test der Stiftung Warentest gezeigt hat, können einige Maschinen am Leistungslimit sehr laut werden. Insbesondere, wer eine offene Küche habe, sollte das bedenken, raten die Experten.

• Sicherheit: „Es gibt Konstruktionen, bei denen man ungeschützt in das Messer greifen kann, wenn man etwas aus der Schüssel nimmt“, sagt Hermann Hutter vom Handelsverband Koch- und Tischkultur (GPK) in Köln. Am besten seien Geräte, die nur arbeiten, wenn der Deckel fest verschlossen ist.

( Massimo Rodari )

Neuer Thermomix TM6: Unternehmen reagiert auf empörte Kunden

Vorwerk kündigt einen neuen Thermomix an – und erntet einen Shitstorm. Kunden fühlen sich getäuscht. Nun verspricht das Unternehmen eine Lösung, jedoch nicht für alle.

Am 8. März hat Vorwerk auf Facebook einen neuen Thermomix angekündigt. Das neue Produkt soll „erweiterte Kochfunktionen“ und ein größeres Kontrollfeld bieten. Doch die Kunden und Facebook-Fans sind nicht begeistert. Vor allem jene, die in den vergangenen Wochen das Vorgängermodell TM5 gekauft haben, fühlen sich getäuscht.

„Selten so eine Abzocke erlebt“

Mehrere Kunden berichten in den Facebook-Kommentaren, dass sie sich gerade ein – wie nun feststeht altes – Modell des Thermomix gekauft hätten. Eine enttäuschte Kundin schreibt: „Am 31. Januar 2019 den Vertrag für den TM5 abgeschlossen, auf mehrfache Nachfrage, ob ein neues Modell in absehbarer Zeit auf den Markt kommt, wurde deutlich mit Nein geantwortet. Keine 37 Tage später ist ein Nachfolger zu erwerben. Selten so eine Abzocke/Verarsche erlebt, zu diesem hohen Preis.“

Der neue Thermomix ® TM6 ist da: Großartiges in der Küche einfach selbst gemacht. 🎉🎉🎉 Bewährtes Design mit völlig neuen Kochfunktionen! 💚 Alle Infos findet ihr hier: http://vrwrk.de/ThermomixTM6_fb

Gepostet von Thermomix Deutschland am Freitag, 8. März 2019

Der Thermomix TM5 kostet rund 1.200 Euro. Das neue Produkt TM6 ist mit einem Preis von rund 1.400 Euro zwar teurer. Doch die verärgerten Facebook-Fans stört vor allem die mangelnde Transparenz. Einige schreiben, dass sie noch gewartet und sich das neue Modell gekauft hätten, hätten sie gewusst, dass es bald auf den Markt kommt.

Auch Repräsentanten beschweren sich auf Facebook

Doch auch Verkäufer von Vorwerk schreiben in den Facebook-Kommentaren, dass sie zu spät über die Einführung des neuen Produktes informiert worden seien. Eine Repräsentantin erzählt, dass ihr zugesichert worden sei, dass in den nächsten Jahren kein neues Gerät auf den Markt käme. Sie habe diese Information auch an ihre Kunden weitergegeben und würde nun vor diesen in Erklärungsnot stehen.

Vorwerk reagierte auf den Shitstorm auf seiner Facebook-Seite. Das Unternehmen kündigt an, dass im März 2019 beide Thermomixgeräte erhältlich sein werden. Kunden, die zwischen dem 20. Februar und dem 8. März 2019 einen Thermomix TM5 erworben haben, bekämen ein „individuelles Wechselangebot“ für das neue Gerät.

Ob sich alle Kunden davon besänftigten lassen, ist fraglich. Einige schreiben, dass sie ihre Geräte kurz vor dieser Frist gekauft hätten. Andere wiederum haben sich in der Facebook-Gruppe „Musterfeststellungsklage Thermomix TM5 TM6“ zusammengeschlossen. Sie wollen sich mit juristischen Mitteln gegen Vorwerks „Irreführung“ wehren.

Thermomix-Hype vorbei?

Vorwerk macht den meisten Umsatz mit dem Thermomix. Doch der Hype um die Küchenmaschine scheint seinen Höhepunkt schon überschritten zu haben.

  • Gesunkene Umsätze: Ist das Ende des Thermomix-Hypes erreicht?
  • Thermomix bis Toaster: Diese Küchengeräte brauchen Sie wirklich
  • Sicherheitsmängel: Millionenstrafe für Thermomix-Firma in Australien
  • Küchengeräte: Stabmixer kaufen: 5 gute Modelle im Vergleich

Bereits im Geschäftsbericht 2017 schreibt das Unternehmen selbst: „Thermomix bleibt weiterhin der umsatzstärkste Geschäftsbereich innerhalb der Vorwerk Gruppe, büßte aber gegenüber den Vorjahren ein“. Mit einem Umsatz von 1,1 Milliarden Euro machte Vorwerk mit dem Thermomix 2017 12,9 Prozent weniger Geschäft. Für 2018 hat Vorwerk noch keinen Geschäftsbericht veröffentlicht.

Thermomix: Die Kosten im Überblick

  • Am Anfang steht zunächst der Kauf des Küchengeräts selbst. Zurzeit schlägt der Thermomix TM5 mit 1.109 Euro zu Buche. Einen Betrag von 50 Euro können Sie sich zurückholen, wenn Sie ein sogenanntes ein Erlebnis-Kochen mit drei Erst-Gästen durchführen.
  • Nachdem Sie das Küchengerät erworben haben, können Sie im Thermomix Online Shop nach Lust und Laune shoppen. Da finden Sie beispielsweise Kochbücher speziell für den Thermomix, die zwischen 20 und rund 50 Euro kosten. Deutlich günstiger sind hier unsere kostenlosen Thermomix-Rezepte.
  • Neue Rezeptchips für das Küchengerät erhalten Sie für einen Betrag zwischen rund 30 und 50 Euro.
  • Zudem finden Sie auch Bundle-Angebote, die Kochbuch und Rezeptchip beinhalten. Hier sind Sie im Schnitt mit rund 50 Euro dabei.
  • Ansonsten gibt es noch spezielles Zubehör für den Thermomix zu kaufen, deren Preise stark variieren. Sie bekommen beispielsweise eine Messer-Dichtung für drei Euro und einen Mix-Topf für rund 200 Euro.
  • Für die ganz hartgesottenen Fans des Küchengeräts, gibt es dann noch einen Thermomix Spezialshop, in der Sie Püppchen, Taschen mit Werbeaufdruck und ähnliches erwerben können. Betriebsanleitungen für um die sechs Euro bekommen Sie ebenfalls. Preiswerter ist allerdings die PDF-Variante, die Sie sich kostenfrei downloaden können.

Neuer Thermomix TM6 sorgt schon vor Erscheinen für Ärger

0 0

Berlin. Der neue Thermomix TM6 ist noch gar nicht auf dem Markt, da sind viele schon über ihn verärgert. Die Kult-Küchenmaschine, die dem Hersteller Vorwerk traumhafte Umsatzzahlen bescherte, wurde ohne Wissen der Kunden neu aufgelegt. Nun beschweren sich viele Thermomix-Käufer, vor allem die, die erst gerade den „alten“ Thermomix TM5 gekauft haben.

Ihr Argument: Hätte man gewusst, dass bald ein neues Modell auf den Markt kommen würde, hätte man mit dem Thermomix-Kauf noch gewartet. Außerdem fürchten viele Besitzer des TM5 jetzt einen Wertverlust ihres Geräts – und einige klagen, dass Vorwerk-Vertreter trotz gezielter Nachfragen nichts von dem neuen Modell erwähnten. Vorgestellt wurde das neue Gerät am 8. März, ab 1. April wird es ausgeliefert.

Vorwerk nicht nur für Thermomix-Einführung kritisiert

Vorwerk treffen diese Vorwürfe nicht zum ersten Mal. Auch beim Vorgängermodell TM5 – und auch bei anderen Geräten wie den Kobold-Staubsaugern – musste das Wuppertaler Unternehmen Kritik wegen seiner Modellpolitik einstecken.

Auf Anfrage unserer Redaktion teilte Vorwerk mit, verärgerten Kunden ein „Wechselangebot“ machen zu wollen – gegen Aufpreise sollen TM5-Nutzer auf den neuen TM6 umsteigen können. Wie genau diese Angebote aussehen, darauf wollte Vorwerk uns gegenüber nicht eingehen. Das kann der Thermomix TM6 im Test.

15.000 Kunden seien angeschrieben worden, die zwischen dem 20. Februar und dem 8. März diesen Jahres einen „alten“ Thermomix TM5 bestellt haben, um ihnen ein „individuelles Wechselangebot auf den Thermomix TM6“ zu machen. Die ersten dieser Angebote seien bereits am 9. März per Mail verschickt worden.

Thermomix-Kunden verärgert: Vorwerk-Angebot lässt Fragen offen

Vorwerk preist auf seiner Internetseite jetzt ein weiteres Angebot an. Unter dem Namen „TM5 Abschiedsspecial“ bewirbt das Unternehmen eine Aktion, in der man den älteren TM5 günstiger bekommt – zumindest, wenn man auch bereit ist, die Extras mitzukaufen.

Denn wer das „Abschiedsspecial“ nutzen will, muss am Ende auch 1359 Euro bezahlen – den Neupreis des TM6. Vorwerk weist bei diesem Angebot auch darauf hin: „Seit dem 08.03.2019 ist das Modell Thermomix® TM6 auf dem Markt.“

Die Maschine ist nur über Berater erhältlich – diese hätten auf Nachfrage behauptet, es würde kurzfristig kein neues Modell geben. Jetzt ist es da. Und kann sogar anbraten und karamellisieren. Wegen des vermuteten enormen Werteverlusts wird bei Facebook nun schon über die Möglichkeiten einer Musterfeststellungsklage gesprochen.

In der Facebook-Gruppe mit dem Namen „Musterfeststellungsklage Thermomix TM5 TM6“ tauschen sich einige Nutzer des Geräts über die Möglichkeiten einer Klage aus, weil sie einen Wertverlust von mindestens 700 Euro befürchten. Vor allem Kunden, die erst kürzlich das Vorgängermodell erworben haben, ärgern sich massiv.

In sozialen Netzwerken wie Facebook werfen Nutzer Vorwerk vor, auch auf gezielte Nachfrage hin keine Infos zum TM6 preisgegeben zu haben. Der Ärger dürfte für Vorwerk ungelegen kommen: Die Absatzzahlen des Thermomix-Herstellers gingen 2017 erstmals seit Erscheinen des TM5 zurück.

Ärger um Thermomix: Das rät die Verbraucherzentrale

Auf Anfrage unserer Redaktion teilte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mit, derzeit keine Kapazitäten für weitere Musterfeststellungsklagen zu haben. Man werde künftig prüfen, in welchen Fällen diese Art der Sammelklage genutzt werden könnte. Zurzeit jedoch konzentriere man sich auf die Klage der durch den Dieselskandal geschädigten VW-Fahrer.

Generell gibt es aus Sicht der Verbraucherschützer allerdings keine rechtlichen Probleme im Zusammenhang mit der Modellpolitik von Vorwerk. „Es gibt aus unserer Sicht keine Pflicht für Anbieter, neue Modelle vorher anzukündigen“, teilte uns die Verbraucherzentrale NRW mit.

Einziger rechtlicher Ansatz für betroffene Käufer sei eine mögliche Vertragsauflösung wegen arglistiger Täuschung, wenn sich beweisen ließe, dass ein Verkäufer wider besseres Wissen und auf konkrete Nachfrage hin das Erscheinen eines neuen Modells in naher Zukunft verschwiegen hat. Das allerdings müsse in jedem Einzelfall mit Aussagen belegt werden.

Auch in anderen sozialen Netzwerken wird seit Tagen über den Thermomix und die Modellpolitik von Vorwerk diskutiert. Viele Nutzer empören sich umfassend, einige Nutzer sind aber auch kritisch mit den Kritikern: Ob sie sich auch klagen würden, wenn sie von der Tankstelle fahren und es kurz darauf günstiger Benzin gibt, fragt einer.

Vorwerk-Kunden beschweren sich über Thermomix TM6

Die Kunden beschweren sich darüber, dass Vorwerk schon länger von der Einführung gewusst und seine Kunden nicht informiert habe. „Das hat den Anschein von absichtlicher Irreführung“, zitiert das „Handelsblatt“ einen Nutzer.

Eine Auswahl der Kommentare in den sozialen Netzwerken:

• „Find ich eine Frechheit ich und meine Familie haben Anfang des Jahres und Weihnachten einen gekauft und die Vertretung sagt, es gibt in den nächsten Jahren keinen neuen und jetzt so was?“

• „Das macht ihr immer sehr geschickt. Ich habe mir damals den TM31 gekauft, da hieß es auch, es kommt erst mal nix Neues nach.“

Thermomix: Vorwerk nimmt Servicemitarbeiter in Schutz

Auf Anfrage unserer Redaktion verteidigte das Wuppertaler Unternehmen die Art und Weise der Modelleinführung. „Generell ist bei einem Modellwechsel eine Übergangsphase nicht zu vermeiden. Auch bei einer früheren Ankündigung wären einige jener Kunden enttäuscht gewesen, die kurz vor dieser Ankündigung gekauft haben. Eine frühere Ankündigung des Produkts hätte das Thema also nur verschoben“, teilte uns Vorwerk mit.

Vorwerk betonte allerdings, dass auch der Support für den TM5 wie bisher weitergeführt werde, dass also auch für das „alte“ Modell neue Rezepte entwickelt und Software-Updates bereitgestellt werden sollen.

Auch auf Facebook hat Vorwerk auf die Kritik reagiert und seine Servicemitarbeiter in Schutz genommen. Diese seien nicht über die Einführung des TM6 informiert gewesen und hätten daher auch keine Informationen weitergeben können. „Sie haben alle ehrlich und rechtschaffen gehandelt!“, versichert Vorwerk.

Weltweit vertreibt das Unternehmen seine Produkte mit einem Heer von über 630.000 meist selbstständigen Vertretern. Damit zählt Vorwerk nach eigenen Angaben zu den führenden Unternehmen der sogenannten Direktvertriebsbranche. In Australien sorgte der Vorwerk 2018 für eine Millionenstrafe.

Es sei „Teil der Unternehmensphilosophie, dass neue Produkte eine Überraschung für jedermann“ seien. Das betrifft demnach offenbar auch Verkäufer der Produkte.

• Hintergrund: Das können die günstigeren Alternativen zum Thermomix

• Hintergrund: Sind Heißluftfritteusen der neue Thermomix?

Thermomix-Preis: TM6 kostet 1359 Euro

Käufer des „alten“ Thermomix müssen sich wohl aber auch mit einem der Wechselangebote auf eine nicht geringe zusätzliche Investition einstellen. Während der TM5 derzeit für 1199 Euro zu bekommen ist, geht der TM6 mit einem Preis von 1359 Euro auf den Markt.

Dafür bringt er mehrere neue Kochfunktionen mit:

• Anbraten

• Karamellisieren

• Fermentieren

• Sous-vide-Garen

• Slow Cooking

• Erhitzen bis auf 160 Grad

Auf dem neuen, größeren Display kann man sich unter anderem Ideen vom Rezept-Portal Cookidoo liefern lassen. Updates und Rezepte zieht sich das Wlan-fähige Gerät automatisch aus dem Netz. Auch der Prozessor soll leistungsfähiger sein als im Vorgängermodell.

Thermomix-Umsatz war zuletzt deutlich zurückgegangen

Der neue Küchenhelfer kommt zu einer Zeit, in der Vorwerk eine neue Erfolgsgeschichte gut gebrauchen kann. Der Hype um den „alten“ Thermomix TM5 schien 2017 nach drei Jahren nämlich endgültig vorbei zu sein. Weltweit ging der Umsatz, den die Wuppertaler mit der Küchenmaschine machten, um 12,9 Prozent auf rund 1,1 Milliarden Euro zurück.

Im wichtigsten Markt Deutschland lag das Umsatzminus sogar bei 22,1 Prozent. 2015 hatte der Thermomix dem Traditionsunternehmen noch ein Umsatzplus von 49,4 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro und Rekordbilanzen beschert.

Update vom 21. Dezember 2019: Eine Kundin verklagt Thermomix-Hersteller Vorwerk wegen des TM6.

( imago/Marc Schüler )

Was ist eigentlich der Thermomix®?

Thermo … Thermo was? Was ist eigentlich ein Thermomix? Über 7 Informationen über den Thermomix, welche Euch schon immer interessiert haben.

Was ist der Thermomix?

Der Thermomix ist kurz und knapp zusammengefasst: Eine Multifunktions-Küchenmaschine mit 12 verschiedenen Funktionen. Der Thermomix gehört der Wuppertaler Unternehmensgruppe Vorwerk. Der erste Namensteil „Thermo-“ wird auf die Funktion des Kochens des Thermomix abgeleitet. Die praktische Alleskönner Maschine kann zerkleinern, mixen, kontrolliert erhitzen, dampfgaren, kochen, kneten, emulgieren, mahlen, schlagen, vermischen, rühren und wiegen.

Der Thermomix mit aufgesetztem Varoma, Messbecher, Spatel und Rühraufsatz

Thermomix ohne h? Termomix gibt es das überhaupt?

Immer wieder lesen wir Kommentare oder Berichte in welchen wir das Wort „Termomix“ finden. Am Anfang dachten wir noch es wäre ein Tippfehler. Mittlerweile haben wir herausgefunden das viele davon ausgehen es gibt einen „Termomix“. Doch was soll denn bitte ein Termomix sein? Eigentlich ist es ganz einfach herauszufinden wie man dieses höchst komplexe Wort denn jetzt in Google eingibt…
„Thermo“ steht für Wärme/Hitze und „mix“ steht natürlich für mixen. Klingt plausibel, oder? Nun ja, wir wollten euch warnen, falls Ihr in Zukunft über dieses skurrile ungeheure Wort stolpert, nein, ihr habt definitiv keine neue Erfindung der Küchenmaschinenwelt verpasst!

Die Geschichte des Superhelden

Ihr werdet es kaum glauben, aber 1961, das heißt vor über 55 Jahren kam erstmals ein Universalküchengerät von Vorwerk unter dem Namen „VKM5“ auf den Markt. ZU dieser Zeit hatte die Maschine noch keine 12 sondern nur 7 Superhelden-Funktionen auf Lager. In den 60er Jahren folgten dann die Modelle VM 10 und VM 20.

Gute 10 Jahre später folgte dann die Markteinführung des Heizmixers VM 2000, welcher heutzutage als sogenannter „Ur-Thermomix“ gilt.
Der Heizmixer wurde zunächst nur in Frankreich verkauft, da dort gebundene Suppen zu dieser Zeit ein echtes Highlight waren, und die Herstellung durch Ihn vereinfacht wurde. Die Modelle VM 2002 und VM 2200 folgten.
1980 steht er endlich zu seinem Namen. Nach Registrierung der Marke „Vorwerk Thermomix“, durfte die Küchenmaschine erstmals unter der Bezeichnung „Thermomix“ auf dem Markt erscheinen. Es war das Modell TM3000, welches auch kochen konnte.
Kurze Zeit später folgte auch schon das Folgemodell „TM3300“. Allerdings war diese Maschine zunächst nur für den italienischen und französischen Markt. 1984 durfte er dann endlich auch nach Deutschland.
Was er damals schon besaß? Eine elektronische Drehzahlregelung mit 12 Stufen, eine Temperaturauswahl sowie einen Gareinsatz.
Das Kürzel „VKM“ für Vorwerk-Küchenmaschine, wechselte zu „VM“ für Vorwerk-Mixer und anschließend zu Thermomix, welches das Kürzel „TM“ trägt.

Dann endlich kam 1996 der TM21 mit einem größeren und qualitativeren Mixtopf, Varoma-Dampfgar-Aufsatz und einer integrierten Wiegefunktion in den Handel. Die Maschine verfügte erstmals über ein Display, welches den Thermomix steuern konnte. Dies diente zur Anzeige der Kochzeit und zur Überprüfung des Gewichtes im Mixtopf. Von 2004 bis 2014 konnte man sich das Modell TM31 zu sich nach Hause holen.
Zu unserer Freunde, wurde der ursprüngliche Lüfter Motor zu einem Reluktanzmotor ausgetauscht. Auch wurde der Linkslauf, sowie die Sanftrührstufe des Messers eingeführt. Die vorhandene Heizung im TM21 wurde um einen praktischen Temperatursensor erweitert.

Jetzt kommen wir endlich zu unserem aktuellen Alleskönner – Dem TM5

Am 5. September 2014 wurde für viele Hobbyköche und Familien ein echter Traum war. Eine Maschine mit einem Touchscreen, einem automatischen Verschlusssystem sowie eine Erweiterungsschnittstelle für das Einsetzen sogenannter Rezept-Chips von Vorwerk, konnten ab sofort das Kochen zu einem Kinderspiel machen.
Guided Cooking? Durch das Einsetzen eines solchen „Rezept-Chips“ in den Thermomix, wird einem in Einzelschritten das Rezept erklärt und gleichzeitig das Gerät vorkonfiguriert. Seit 2016 ist es mit einem „Cook-Key“, mittels Abonnement, möglich, zahlreiche Kochlektionen per W-LAN aufzurufen. Rezeptwelt

Wusstet Ihr schon dass, drei Viertel der verkauften Thermomix-Geräte in Cloyes-sur-le-Loir in Frankreich hergestellt werden? Das heißt, nur ein Viertel wird in Wuppertal-Laaken hergestellt. Aufgrund einer so hohen Nachfrage des Modells, sind beide Werke 2014 und 2015 expandiert.

Und wie wird jetzt so ein Thermomix hergestellt?

Öffnet einfach diesen Link, und lasst Euch überraschen: Die Fertigung des TM

Leider kann es durch die hohe Nachfrage zu sehr langen Wartezeiten kommen. Aber wieso ist das so? Sollen die doch mehr
Personal einstellen!

Für Euch arbeiten die Ingenieure in Wuppertal auf Hochtouren und haben dabei nur ein Ziel vor Augen: Bestmögliche Qualität.
Dabei durchlaufen die Maschinen in Vorwerks eigener Forschungs- und Entwicklungsabteilung auch noch einem absolut umweltfreundlichen Produktionsverfahren. Jede einzelne Phase des Produktionsablaufes unterliegt strengsten ökologischen Grundsätzen und wird dabei regelmäßig überprüft.

Die Produkte von Vorwerk zeichnen sich daher für ihre hohe Qualität aus und haben deshalb ihren Preis. Aber Ihr braucht keine Bedenken haben, nicht nur in Wuppertal gelten die strengen Maßstäbe, sondern weltweit in allen Produktionsstandorten.

Forschung, Entwicklung, Produktion -Das sind die magischen drei Grundsätze der Vorwerkproduktion. Ihr könnt euch sicher sein, bei der Bestellung eines Thermomix erhaltet ihr innovative, durchdachte Produkte, mit hoher Praxistauglichkeit und enorm langer Lebensdauer.

Jetzt kommt die Wahrheit ans Licht!

Kaum zu glauben welch ein Thermomix-Boom wir 2015 erleben durften. Haltet Euch fest, denn er kommt mit einer noch größeren Wucht zurück! Laut Unternehmensangaben wird alle 30 Sekunden ein Thermomix verkauft. Letztes Jahr verkaufte Vorwerk mehr als 1,3 Millionen Geräte. Damit machte das Unternehmen 920 Millionen Euro mit dem immerhin 1109 teuren Gerätes. (Stand 2014)
Und es sieht noch lange nicht danach aus, als würde der Hype aufhören. Hier findet Ihr Informationen zur aktuellen Lieferzeit des Thermomix.
Den Erlös möchte das Wuppertaler Unternehmen überwiegend in Firmenübernahmen investieren. 100 Millionen Euro sollen in den nächsten drei Jahren in das Werk und in ein neues und größeres Forschungs- und Entwicklungszentrum in Wuppertal-Laaken fließen, laut Gesellschafter Rainer Genes. Rund 150 Angestellte arbeiten für die Thermomix-Fertigung in Wuppertal.

Für das Unternehmen ist der Thermomix mehr als nur eine einfaches Gerät das in der Küche rumsteht und ab und zu zum Einsatz kommt – Es ist ein Konzept, so Gesellschafter van Oers.
Das gesamte Team Vorwerk ist gerade dabei eine zusätzliche Produktwelt neben dem vorhandenen Zubehör in Form von speziellen Kochbüchern für den TM5, aufzubauen.

Wie Funktioniert der Thermomix?

Euch hat es schon immer interessiert wie diese Supermaschine das alles schafft? Wir verraten es Euch jetzt.

Im Allgemeinen besteht die Maschine aus einem Motor- und Steuereinheit sowie einem abnehmbaren Mixtopf aus hochwertigen Edelstahl mit integrierter Heizung und einem rotierfähigen Schlagmesser, mit vier scharfen Klingen.

• Rechtslauf: Zerkleinerung der Lebensmittel
• Linkslauf: Vermischung der Lebensmittel

Der Reluktanzmotor sorgt für den Antrieb des Messers. Die maximale Drehzahl des Messers beträgt sagenhafte 10.700 Umdrehungen pro Minute. Zusätzlich ist eine integrierte Waage, sowie ein programmierbarer Touchscreen zur Bedienerführung, vorhanden.

Der Knallharte Vergleich – TM 21 TM31 TM5

Modell Heizmechanismus Stufenzahl Mixtopfmesser Gradzahl Waage
TM 21 · Heizung ist im Mixtopfboden
· Gleichmäßige Wärmeverteilung durch Rührbewegung des Messers (Wärme steigt von unten nach oben)
Stufe 10 nicht vorhanden, heißt hier Turbo (nicht mit Kurzturbotaste verwechseln) as Messer hat 2 verschiedene Ebenen
Schmaler und Höherer Mixtopf, deshalb bei Kleinstmengen die Zutaten auf das laufende Messer fallen lassen (eingestellte Stufe bleibt gleich)
40°C Bei den Rezepten nach Belieben auf- oder abrunden.
TM 31 · Heizring umschließt Aluminumsockel des Mixtopfes (Wärme kommt von der Seite)
· Mit Rühraufsatz gleichmäßige Verteilung der Hitze im Mixtopf möglich (Speisen mit Sahne, Milch oder angedickte Speisen) Somit wird das ansetzen der Speisen am Mixtopfrand verhindert.
Stufe 10 · Das Messer zerkleinert auf 4 verschiedenen Ebenen
· Gleichmäßigeres Ergebnis der Zerkleinerung
37°C Wiegt bis auf 5 g genau

Hier könnt ihr sämtliche Gebrauchsanleitungen zu allen Thermomix-Modellen herunter laden.

Kollegin Inga Paulsen hat das Vorgängermodell TM31 getestet

Meinen Erstkontakt mit dem Thermomix TM31 hatte ich beim Frühstück einer Freundin. Der Obst-Smoothie, die Schafskäsecreme, die frischgerührte Kiwimarmelade, sogar meinen Capuccino hätte sie mit ihrer Küchenmaschine aus dem Hause Vorwerk vorbereitet. Genuss- und gesundheitsbewußte Käufer haben die Absatzzahlen in den letzten Jahren in die Höhe getrieben, obwohl der Thermomix nur in Verbindung mit einem Vorführabend verkauft wird. Weil Spitzenköche wie Cornelia Poletto auf das Gerät mit seinen 18 Funktionen schwören, wollten wir wissen, ob sich die Anschaffung zum Preis von 985 Euro lohnt und haben 8 Wochen lang mit dem Gerät in unserer Redaktion gekocht.

Meine erste Thermomix-Vorführung!

Jens Wehde / FIT FOR FUN

Am Montag kommt das Team und zeigt uns, wie man den Thermomix benutzt. Was ist praxisorientierter, als gemeinsam zu kochen? Für die Vorführung sind Rohkostsalat, Frischkäsedipp und Brötchen geplant.

  • Wir mahlen Dinkel für die Brötchen, messen Teigzutaten per Knopfdruck auf die Waagentaste dazu, mixen mit der Rührfunktion einen geschmeidigen Teig.
  • Während die Brötchen im Ofen backen, zerkleinert der Thermomix TM 31 in 3 ! Sekunden 500 g rohes Gemüse zu einem fitten Rohkostsalat und rührt anschließend aus Frischkäse, Kräutern und Joghurt einen leichten Dipp.

Alles geht schnell, ist kinderleicht, gesund und schmeckt lecker.

Thermomix TM 31 im Test: Üben im Alleingang

In den nächsten Tagen übe ich allein, obwohl eine Beraterin bei einem Anruf Rat geben würde. Ich halte mich genau an das Thermomix-Kochbuch. Für Hähnchenbrust im Schinkenmantel mit Reis, Gemüse und Käsesauce fülle ich Brühe und Reis in den Thermomixtopf und Gemüse und Fleisch in die Dampfaufsätze. Mit der Zeitschaltuhr lege ich die Garzeit fest, stelle die Varomastufe (vitaminschonend!) an. Jetzt habe ich 30 Minuten Zeit für meinen Artikel! Mit einem Piepen aus Redaktionküche meldet der Zauberkessel: Essen fertig. Noch schnell die Soße aus einem Stück Käse und dem Garsud rühren, fertig. Lecker. Die nächsten Tage lassen mich mutiger werden. Irgendwann versuche ich Kartoffeln zu kochen, ohne vorher Garzeit und Gartemperatur im Kochbuch nachzuschlagen und sitze mit genervten Kollegen vor halbrohen Knollen. Mein Fehler. Zum Nachtisch gibt es dafür köstliches Himbeereis, nur leider nicht viel, weil der Thermomix beim Zerkleinern der gefrorenen Beeren so einen Lärm macht, dass Kollegen aus allen Ecken kommen und etwas abhaben wollen. Es stimmt also: 18 Funktionen in einem Gerät geht.

Die Thermomix ® Cookidoo ® App

Mit der offiziellen Thermomix® Cookidoo® App hast Du Zugriff auf einen ständig wachsenden Rezeptschatz an Thermomix® Rezepten aus unserer Rezeptentwicklung. Wähle deine Lieblingsrezepte aus, die du jederzeit verfügbar haben möchtest. Erstelle jetzt ein Konto und starte dein kostenloses 30-Tage-Probe-Abo Cookidoo® und stöbere durch unsere Inspirationen! Wetten, dass dein Abendessen heute geritzt ist?
DEIN COOKIDOO® KONTO
Um die Thermomix® Cookidoo® App nutzen zu können, benötigst du einen Thermomix® Cookidoo® Benutzernamen und ein Passwort. Auf www.cookidoo.de kannst du dein persönliches Cookidoo® Konto erstellen.
LASS DICH INSPIRIEREN
Noch keine Idee, was du heute kochen möchtest? Kein Problem mit Thermomix® und Cookidoo®! Denn Cookidoo® hält Deine Lieblingsrezepte für Deine Vorlieben bereit. Entdecke unzählige, köstliche Rezepte für jede Gelegenheit. Mit dem Cookidoo® Abo hast du Zugriff auf alle Rezepte Cookidoo® Rezepte – sogar international. Unsere Empfehlungen der Woche, Themenseiten und Highlight-Rezepte machen Appetit auf mehr.
PLANEN UND KOCHEN
Gut geplant ist halb gekocht! Füge Rezepte zur Wochenübersicht hinzu, damit du sie immer griffbereit hast. Mit einem Klick auf “Heute kochen” in der Rezeptübersicht ist dein Rezept sicher geplant.
DEIN PERSÖNLICHES COOKIDOO®
Deine Lieblingsrezepte auf deiner persönlichen Rezeptliste – ganz nach deinen Wünschen erstellt! Interessante Rezepte kannst du auf der Merkliste speichern und später ansehen. Bereits geplante Rezepte aus der Vergangenheit findest du unter “Meine Woche” jederzeit wieder.
DER COOK-KEY® BRINGT REZEPTE AUF DEINEN THERMOMIX®
Du hast bereits einen Cook-Key® für deinen Thermomix® TM5? Dann kannst du deine Lieblingsrezepte, Rezeptlisten und geplanten Rezepte direkt aus der Android App auf deinen Thermomix® TM5 synchronisieren.

Thermomix TM5 Rezept: Striezel aus Österreich ala Heidi

Als Striezel (übrigens verwendet man auch die Schreibform Strietzel) bezeichnet man in der Deutschen und Österreichischen Küche in der Regel ein Backwerk aus Germteig, also aus einem Hefeteig. Während man in Deutschland häufig längliche Backwaren aus Hefeteig als Striezel kennt, so ist es in Bayern und Österreich in der Regel ein Hefezopf, aus dem Grund heißt unser Rezept heute auch: Strietzel aus Österreich ala Heidi.

Das Rezept, was mich übrigens an das Rezept meiner Oma erinnert, habe ich bei „der Heidi“ gesehen und für den Thermomix TM5 umgeschrieben, ich Depp – ich hätte nur fragen müssen, denn Heidi hat dafür natürlich auch eine Lösung parat gehabt. Also: Heute lernt ihr den Striezel und Heidi kennen – WIN WIN WIN! Heidi ist übrigens Admin einer Facebook-Gruppe für Thermomix-Besitzer in Österreich: klick – by the way, kennt ihr eigentlich TM5 TM31 und anderes Gerät Facebook-Gruppe bei Facebook?

Zurück zum Striezel: Sagen wir einfach, das Striezel-Rezept ist aus dem 19. Jahrhundert, wurde dann von „der Heidi“ entdeckt und von Michael ins Deutsche übersetzt. Hoffentlich entdeckt Heidi noch mehr solcher Rezepte, denn das was nun kommt ist wirklich lecker!

Diese Zutaten braucht man für den Striezel aus Österreich ala Heidi:
550g Mehl
250g Milch
100g Butter
70g Zucker
2 Eier
1 Paket Hefe (frisch)
1 Prise Salz
Optional: Hagelzucker

Die Zubereitung von unserem Striezel ist wie immer denkbar einfach:

Ihr lasst die Butter für drei bis vier Minuten bei 60 Grad (Stufe 1) schmelzen, anschließend gebt ihr die Milch, das Zucker und die Hefe hinzu. Die Melange wird dann für drei Minuten auf Stufe 2 bei 37 Grad vermengt. Anschließend gebt ihr das Mehl, das Salz und die beiden Eier (nur das Eigelb) hinzu und knetet den Teig drei Minuten lang! (Knetstufe)

Den Teig könnt ihr dann in eine Tupperdose füllen und mit geschlossenen Deckel bei 50 Grad für einige Minuten im Ofen gehen lassen bis der Deckel sich öffnet. Anschließend könnt ihr aus dem Teig drei Teile machen, aus dem ihr einen Zopf flechtet und diesen anschließend auf ein mit Backpapier belegtes Blech legt. Im Ofen werden die Zöpfe dann nochmal für 30 Minuten gehen gelassen (ebenfalls bei 50 Grad) – Achtung: Die werden echt groß!

Jetzt kann man die Zöpfe mit einer Eigelb-Milch Mischung betreichen und optional noch mit Hagelzucker bestreuen. Wichtig: Nur Eigelb und Milch mischen, kein Eiklar. Danach werden die Zöpfe bei 180 Grad für 20-30 Minuten gebachten, je nach Ofen und gewünschtem Bräunungsgrad varriert die Zeit.

Michael, etwas älter als Jens, sieht dafür aber jünger aus. 20 Jahre Hobby-Koch, Vater, Ehemann und magisch angezogen von allem was aussieht wie ein Küchengerät. Erfinder der berühmt berüchtigten Gollernese und Gründer der vermutlich besten Thermomix und OT Gruppe bei Facebook.

About the author

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.